Sport & Belastung
Untersuchungen zu Belastung, Erholung und Leistungsfähigkeit — H₂ wird auf mögliche Effekte bei Ermüdung, Muskelkater und Entzündung nach dem Sport geprüft. Sport und körperliche Belastung gehören zu den am häufigsten am Menschen untersuchten Anwendungsfeldern von molekularem Wasserstoff: Es liegen rund 30 randomisierte kontrollierte Studien sowie zahlreiche weitere Pilot- und Beobachtungsstudien vor, überwiegend als kleine Crossover-Versuche mit trainierten und untrainierten Probanden.
Am häufigsten wurde wasserstoffreiches Wasser (HRW) getrunken, seltener H₂-Gas inhaliert. Erfasst wurden unter anderem Laktat, Marker für Muskelschäden und oxidativen Stress, die wahrgenommene Ermüdung sowie Ausdauer- und Kraftparameter. Für die Erholung nach intensiver Belastung — etwa geringere Ermüdung, ein reduzierter Laktatanstieg und niedrigere Muskelschädigungsmarker — deuten mehrere Studien in eine günstige Richtung.
Bei der akuten Leistungssteigerung sind die Befunde dagegen uneinheitlich: Einzelne Studien finden Verbesserungen von Ausdauer oder Sprintleistung, andere zeigen keinen Effekt. Wegen kleiner Stichproben sowie unterschiedlicher Dosierungen und Belastungsprotokolle bleibt die Evidenz vorläufig; ein verlässlicher, allgemein übertragbarer Leistungseffekt ist bislang nicht belegt.
Humanstudien zu molekularem Wasserstoff bei Sport & Belastung. Diese Seite sammelt die 162 hier erfassten Studien — 30 randomisierte Studien, 30 Pilot-/Beobachtungsstudien und 37 Reviews. Neueste zuerst.
2025 · Zajac — Molekularer Wasserstoff bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen
Diese Übersichtsarbeit kompiliert zwanzig Jahre Forschung zu molekularem Wasserstoff in der Atemwegsmedizin und deckt Allergien, Asthma, COPD, Lungenfibrose, Lungenschäden, Atemwegsinfektionen und Lungenkrebs ab.
2024 · Dhillon — Wasserstoffwasser: extra gesund oder Schwindel? — Eine systematische Übersicht
Wasserstoffreiches Wasser (HRW) — gesund oder Hype? Eine systematische Übersicht von 25 Studien kommt zum Schluss: Die antioxidativen und entzündungshemmenden Effekte sind in frühen klinischen Studien „ermutigend“, aber noch nicht beweissicher — es braucht größere Studien.
2024 · Slezák — Neue Möglichkeiten der Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Pathologien: Das Potenzial von molekularem Wasserstoff bei der Reduzierung von oxidativem Stress
Diese Übersichtsarbeit untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) als selektives Antioxidans mit besonderem Versprechen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei denen oxidativer Stress eine entscheidende Rolle spielt.
2021 · Oren — Strukturelle Polymorphie von Amyloid β, assoziierte Toxizität und therapeutische Strategien.
Diese umfassende Übersichtsarbeit behandelt die vielen verschiedenen strukturellen Formen (Polymorphe) von Amyloid-β (Aβ) — dem Proteinfragment im Zentrum der Alzheimer-Krankheit —, wie sie entstehen, warum einige toxischer sind als andere, und welche therapeutischen Strategien zur Hemmung ihrer Aggregation verfolgt werden.
2021 · Shi et al. — Wasserstoffbehandlung: eine neuartige Option bei Lebererkrankungen.
Wasserstofftherapie zeigt Versprechen bei einem breiten Spektrum von Lebererkrankungen — von Fettleber über Hepatitis B bis zur chemotherapiebedingten Leberschädigung — und wirkt über antioxidative, entzündungshemmende und anti-apoptotische Mechanismen.
2021 · Sano et al. — Wasserstoffgas-Therapie: Von präklinischen Studien zu klinischen Studien.
Wasserstoffgas (H₂) hat in präklinischen und frühen klinischen Studien ein breites therapeutisches Potenzial gezeigt — von Ischämie-Reperfusionsschäden über Organtransplantation bis zur Notfallmedizin — und erscheint sicher, kostengünstig und einfach zu verabreichen.
2021 · Nogueira et al. — Aktuelle Fortschritte in der Forschung zu molekularem Wasserstoff zur Reduktion von belastungsinduziertem oxidativem Stress und Entzündung.
Belastungsinduzierter oxidativer Stress und Entzündungen — schädlich bei erschöpfender körperlicher Anstrengung — könnten durch molekularen Wasserstoff (H₂) gemindert werden, der sowohl in Tier- als auch in Humanstudien antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften gezeigt hat.
2021 · Bajgai et al. — Die Rolle von molekularem Wasserstoff bei Hauterkrankungen und seine Auswirkung auf die Schönheit.
Oxidativer Stress und chronische Entzündung sind zentrale Treiber von Hauterkrankungen wie Psoriasis, atopischer Dermatitis und Hautalterung; molekularer Wasserstoff (H₂) kann einen therapeutischen Ansatz bieten, indem er diese Mechanismen angreift.
2021 · Lucas — Molekularer Wasserstoff (H₂) als potenzielle Behandlung bei akuter und chronischer Erschöpfung
Diese Übersichtsarbeit argumentiert, dass molekularer H₂ gut geeignet ist, sowohl akute als auch chronische Erschöpfung zu behandeln — ausgehend von der Prämisse, dass oxidativer Stress und mitochondriale Dysfunktion vielen Erschöpfungsformen zugrunde liegen.
2021 · Ostojic — Wasserstoffgas als exotisches leistungssteigerndes Mittel: Herausforderungen und Chancen
Dieser Review kartiert etwa zwei Dutzend Studien zu Wasserstoff (H₂) und körperlicher Leistung und findet vielversprechende ergogene Signale — weist aber auch auf das Fehlen eines Goldstandard-Protokolls hin.
2021 · Slezak et al. — Oxidativer Stress und Wirkmechanismen von molekularem Wasserstoff in der Medizin
Dieser Review erklärt, warum molekularer Wasserstoff (H₂) gegenüber konventionellen Antioxidantien einzigartige Vorteile besitzt: Er neutralisiert selektiv die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies, lässt aber nützliche intakt.
2020 · Hirano et al. — Ein „philosophisches Molekül“: Wasserstoff könnte Seneszenz und hartnäckige Erkrankungen überwinden
Dieser kurze Review argumentiert, dass molekularer Wasserstoff (H₂) einzigartig positioniert ist, um Alterungsprozessen und schwer behandelbaren Erkrankungen entgegenzuwirken, indem er Hydroxylradikale (·OH) — die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies — abfängt, die überwiegend in den Mitochondrien entstehen.
2020 · Kawamura et al. — Anwendung von molekularem Wasserstoff als neuartiges Antioxidans in der Sportwissenschaft
Dieser Review sichtet die Belege zur Einnahme von molekularem Wasserstoff (H₂) und Sport und deckt alle Verabreichungswege mit Fokus auf trainingsinduziertem oxidativem Stress ab.
2020 · Benoit — Stoffwechsel von molekularem Wasserstoff: ein weit verbreitetes Merkmal pathogener Bakterien und Protisten
Über 200 bekannte Krankheitserreger tragen Gene für Hydrogenasen — Enzyme, mit denen Bakterien H₂-Gas als Bestandteil ihres Energiestoffwechsels verbrauchen oder produzieren können.
2019 · Noda et al. — Zirkulierender Botenstoff für die durch molekularen Wasserstoff induzierte Neuroprotektion.
Das Trinken von wasserstoffreichem Wasser wirkt nicht nur, solange H₂ im Körper vorhanden ist — es kann über einen indirekten hormonellen Mechanismus durch Ghrelin eine dauerhafte Neuroprotektion auslösen.
2019 · LeBaron et al. — Wasserstoffgas: von der klinischen Medizin zu einem aufkommenden ergogenen Molekül für Sportler.
Wasserstoffgas (H₂) könnte sowohl als Bewegungsmimetikum als auch als „Redox-Adaptogen“ wirken — Schäden durch exzessives oder belastendes Training mildernd und gleichzeitig die Vorteile gesunden Trainings potenziell verstärkend.
2019 · Wang et al. — Neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie: aufkommende therapeutische Strategien auf Basis der pathophysiologischen Phasen der Schädigung.
Diese Übersichtsarbeit von 2019 schlägt einen phasenbasierten Behandlungsrahmen für die neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) vor — eine Hauptursache für Säuglingstod und -behinderung.
2018 · Zhang — Wasserstofftherapie bei kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen: vom Labor zum Krankenbett
Diese Übersichtsarbeit fasst ein Jahrzehnt H₂-Forschung bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen zusammen — von Tiermodellen bis zu frühen klinischen Studien.
2018 · Morris — Die mutmaßliche Rolle von oxidativem Stress und Entzündung in der Pathophysiologie von Schlafstörungen bei neuropsychiatrischen Erkrankungen
Diese Übersichtsarbeit schlägt vor, dass oxidativer Stress, Neuroinflammation und mitochondriale Dysfunktion gemeinsame Treiber von Schlafstörungen bei chronischem Erschöpfungssyndrom, bipolarer Störung und Multipler Sklerose sind.
2018 · Hylemon — Metabolismus von Wasserstoffgasen und Gallensäuren im Darmmikrobiom
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Darmbakterien molekularen Wasserstoff (H₂) während der Fermentation produzieren und verbrauchen und wie diese Prozesse mit dem Gallensäurestoffwechsel interagieren.
2016 · Zheng — Therapie mit molekularem Wasserstoff mildert die durch Sepsis induzierte Organschädigung
Dieser Review fasst tierexperimentelle Evidenz zusammen, die nahelegt, dass molekularer Wasserstoff die Freisetzung von Entzündungszytokinen, oxidativen Stress und Organschäden in Sepsismodellen reduzieren und Überlebensraten in Gehirn, Lunge, Leber, Niere und Darm verbessern kann.
2016 · Verghese — Komplementäre Therapien beim Blasenschmerzsyndrom: eine systematische Übersichtsarbeit
Eine systematische Übersichtsarbeit zu komplementären Behandlungsoptionen beim Blasenschmerzsyndrom identifizierte Ernährungsmanagement, Akupunktur und Physiotherapie als Ansätze mit dem größten Nutzenpotenzial — wasserstoffreiche Therapie war eine der untersuchten Interventionen.
2015 · Dubé — Direkter Interspezies-Elektronentransfer in der anaeroben Vergärung: Eine Übersichtsarbeit
Dieser Review behandelt den „direkten Interspezies-Elektronentransfer“ (DIET) — eine Form des syntrophen Stoffwechsels in anaeroben Mikrobengemeinschaften, bei dem Elektronen direkt zwischen Zellen fließen, ohne durch molekularen Wasserstoff oder Formiat vermittelt zu werden.
2015 · Ostojic — Gezielte Ausrichtung von molekularem Wasserstoff an Mitochondrien: Barrieren und Zugangswege.
Mitochondrien sind ein zentrales Ziel der Wasserstofftherapie, doch die Doppelmembranstruktur und das hohe Membranpotenzial dieser Organellen schaffen spezifische Barrieren für die H₂-Zufuhr, die noch nicht gut verstanden sind.
2015 · Ostojic — Molekularer Wasserstoff in der Sportmedizin: neue therapeutische Perspektiven.
Molekularer Wasserstoff (H₂) könnte einen neuartigen Ansatz zur Bewältigung von trainingsinduziertem oxidativem Stress und Sportverletzungen bieten und möglicherweise auch die sportliche Leistungsfähigkeit verbessern.
2013 · Lucas — Rolle des Toll-Like-Rezeptor-(TLR-)Radikalzyklus bei chronischer Entzündung: mögliche Behandlungen mit Zielrichtung auf den TLR4-Signalweg
Die Aktivierung des Toll-Like-Rezeptor-4-(TLR4-)Signalwegs — ausgelöst durch Umweltfaktoren wie Ozon, Partikel, ionisierende Strahlung und LPS aus Bakterien — könnte einem weiten Spektrum chronisch-entzündlicher und neuropsychiatrischer Erkrankungen zugrunde liegen.
2011 · Acuña Castroviejo — Melatonin-Mitochondrien-Wechselspiel in Gesundheit und Krankheit
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Melatonin mit Mitochondrien interagiert, um oxidativem und nitrosativem Stress entgegenzuwirken — einem der zentralen Mechanismen bei einer Vielzahl von Erkrankungen.
2010 · Otzen — Amyloidbildung in Tensiden und Alkoholen: Membranmimetika oder strukturelle Umschalter?
Diese biochemische Übersichtsarbeit untersucht, wie anionische Detergenzien (z. B. SDS) und fluorierte Alkohole (z. B. TFE) die Proteinfaltung und Amyloid-Fibrillenbildung beeinflussen.
2009 · Mahlen — Oraler Abszess verursacht durch Campylobacter rectus: Fallbericht und Literaturübersicht.
Dieser Fallbericht und diese Literaturübersicht beschreiben den ersten dokumentierten Fall eines Gaumenabszesses, verursacht durch Campylobacter rectus bei einem Patienten mit gastroösophagealen Adenokarzinom.
2004 · Züttel — Methoden zur Wasserstoffspeicherung
Diese technische Übersichtsarbeit untersucht sechs Methoden zur Speicherung von Wasserstoffgas — von Hochdruckzylindern und flüssigem H₂ in Kryotanks bis zu Metallhydriden — und bewertet deren volumetrische Dichte, gravimetrische Leistung und praktische Grenzen für Energieanwendungen.
2002 · Acuña Castroviejo et al. — Melatonin, mitochondriale Homöostase und mitochondrienbedingte Erkrankungen
Diese Übersichtsarbeit behandelt die antioxidative Rolle von Melatonin beim Schutz der Mitochondrien vor reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und seine potenzielle Relevanz für neurodegenerative und neuromuskuläre Erkrankungen.
1996 · Mehta — Magnetisierungstransfer-Magnetresonanztomographie: eine klinische Übersichtsarbeit
Magnetisierungstransfer (MT) ist eine MRT-Technik, die die Wechselwirkung zwischen freien Wasserprotonen und makromolekülgebundenen Protonen ausnutzt — sie liefert Gewebekontrast, der strukturelle Integrität jenseits konventioneller T1-, T2- und Protonendichte-Bilder sichtbar macht.
2026 · Stolecka-Warzecha — Der Konsum von Redox-Wasser dämpft belastungsbedingte Entzündung und oxidativen Stress bei körperlich aktiven Erwachsenen: eine randomisierte kontrollierte Studie
Acht Wochen wasserstoffangereichertes Redox-Wasser dämpft den Entzündungsschub nach intensiver Belastung.
2025 · Ogannisyan — Wasserstoffreiches Wasser verringert Muskelschäden und verbessert die Kraftausdauer bei Spitzensportlern: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
Wasserstoffreiches Wasser senkt Muskelschäden und steigert die Kraftleistung bei Leistungssportlerinnen.
2025 · Khlifi — Die Einnahme von wasserstoffreichem Kaltwasser vor dem Sport verbessert die Ausdauerleistung und die Laktatreaktion bei Hitze
Wasserstoffreiches Kaltwasser vor dem Sport verbessert die Ausdauerleistung bei Hitze und dämpft den Laktatanstieg.
2025 · Korchazhkina — Wirksamkeit nichtmedikamentöser Technologien zur Steigerung der Stressresistenz bei Personen mit extremem Arbeitsprofil und Anfälligkeit für berufliches Burnout
Medizinisches Personal mit beruflichem Burnout zeigte messbare Verbesserungen der Stressresistenz und des psychischen Wohlbefindens nach Kursanwendungen nichtmedikamentöser physikalischer Therapien — darunter Wasserstofftherapie — im Vergleich zu Bewegung und psychologischer Korrektur allein.
2024 · Dong — Inhalation von wasserstoffreichem Gas vor akuter Belastung lindert die Belastungsermüdung: Eine randomisierte Crossover-Studie
Die Inhalation von wasserstoffreichem Gas (HRG) vor dem Training reduzierte das subjektive Ermüdungsempfinden, verbesserte die Radfahrleistung in der Endphase von Erschöpfungsversuchen und senkte das post-belastungsbedingte Laktat sowie oxidative Stressmarker bei gesunden Männern — im Vergleich zur Placebo-Luft-Inhalation.
2024 · Tan — Der 14-tägige Konsum von wasserstoffreichem Wasser lindert Müdigkeit, bessert jedoch nicht die Atemnot bei Long-COVID-Patienten: eine einfach-verblindete, randomisierte, kontrollierte Pilotstudie
Wasserstoffreiches Wasser lindert die Erschöpfung bei Long-COVID — aber nicht die Atemnot.
2022 · Botek — Der Konsum von wasserstoffreichem Wasser wirkt sich positiv auf Muskelleistung und Laktatantwort aus und lindert den verzögert auftretenden Muskelkater nach Krafttraining
Wasserstoffreiches Wasser verbessert die Muskelleistung, senkt die Laktatantwort und lindert den Muskelkater nach dem Krafttraining.
2022 · Valenta — Akute Einnahme von wasserstoffreichem Wasser vor der Belastung verbessert die Laufleistung bei maximaler aerober Geschwindigkeit bei trainierten Leichtathletik-Läufern nicht: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie
Wasserstoffreiches Wasser unmittelbar vor dem Lauf bringt trainierten Läufern keinen Leistungsvorteil.
2022 · Alharbi — Die akuten Effekte einer Einzeldosis molekularer Wasserstoff-Supplemente auf die Reaktionen ergogener Anpassungen während hochintensiver intermittierender Belastung beim Menschen
Eine Einzeldosis molekularer Wasserstoff vor hochintensivem Intervalltraining steigert die Spitzenleistung und verbessert die Sauerstoffversorgung der Muskeln.
2022 · Eda — Effekte der intestinalen bakteriellen Wasserstoffgas-Produktion auf die Muskelerholung nach intensiver Belastung bei erwachsenen Männern: eine Pilotstudie
Ein Getränk, das die Darmbakterien zur Wasserstoff-Produktion anregt, kann Muskelkater und oxidativen Stress nach intensivem Sport reduzieren.
2021 · Javorac — Hydrotherapie mit wasserstoffreichem Wasser im Vergleich zum RICE-Protokoll nach akuter Knöchelverstauchung bei Profisportlern: eine randomisierte Nicht-Unterlegenheits-Pilotstudie
Wasserstoffreiche Bäder waren bei akuter Knöchelverstauchung von Profisportlern genauso wirksam wie das Goldstandard-Verfahren RICE (Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagerung).
2021 · Alharbi — Anwendung von molekularem Wasserstoff als Antioxidans bei den Reaktionen von Atmung und ergogenen Anpassungen während stufenweiser Belastung beim Menschen
H₂-Supplementierung veränderte den Atem- und Säure-Basen-Status bei stufenweiser Belastung.
2021 · Takeuchi — Intravenöse Wasserstofftherapie mit intrazisternaler Magnesiumsulfat-Infusion bei schwerer aneurysmatischer Subarachnoidalblutung
In einer dreiarmigen randomisierten Studie mit 37 Patienten mit lebensbedrohlicher Subarachnoidalblutung reduzierte die Kombination aus intravenöser Wasserstofftherapie und intrazisternaler Magnesiumsulfat-Infusion Hirnverletzungsmarker und verzögerte zerebrale Ischämie im Vergleich zu Kontrollen.
2020 · Ooi — Die akute Einnahme von wasserstoffreichem Wasser verbessert die ansteigende Laufleistung auf dem Laufband bei ausdauertrainierten Athleten nicht
Eine einmalige Portion Wasserstoffwasser kurz vor dem Lauf brachte keine Leistungssteigerung.
2020 · Shibayama — Auswirkungen der Inhalation eines wasserstoffreichen Gasgemischs über eine Nasenkanüle während der Erholungsphase nach dem Sport auf den nachfolgenden oxidativen Stress, die Muskelschädigung und die sportlichen Leistungen bei Männern
Wasserstoff-Gas einatmen direkt nach intensivem Sport senkte einen DNA-Oxidationsmarker und schützte die Sprungkraft vor dem belastungsbedingten Einbruch. Andere Leistungs- und Blutmarker blieben jedoch unverändert.
2020 · Hori — Eine zweiwöchige kontinuierliche Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser erhöht die maximale Sauerstoffaufnahme während eines ansteigenden Radergometer-Belastungstests bei gesunden Menschen: eine randomisierte, einfach-verblindete, placebokontrollierte Studie
Zwei Wochen täglich wasserstoffreiches Wasser steigerten die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂peak) bei gesunden Menschen im Radergometer-Test signifikant.
2020 · Dobashi et al. — Wasserstoffreiches Wasser unterdrückt die durch 3 aufeinanderfolgende Tage schwerer körperlicher Belastung induzierte Senkung der gesamten antioxidativen Kapazität des Blutes bei körperlich aktiven Männern.
In einer Crossover-Studie mit 8 aktiven Männern erhielt das Trinken von H₂-reichem Wasser (5,14 ppm) vor und nach jeder von 3 aufeinanderfolgenden intensiven Trainingseinheiten den antioxidativen Status des Blutes — gemessen als BAP/d-ROM-Verhältnis — während Placebowasser einen progressiven Abfall zuließ.
2019 · Mikami — Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Ermüdung: eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie
Wasserstoffwasser kurz vor dem Sport senkte das Ermüdungsempfinden und steigerte die Ausdauer.
2019 · Botek — Wasserstoffreiches Wasser verbesserte ventilatorische, perzeptuelle und Laktat-Reaktionen auf Belastung
600 ml Wasserstoffwasser vor dem Sport senkten den Laktatwert bei hohen Intensitäten und verbesserten Atemeffizienz und Anstrengungsgefühl.
2017 · Tamura — Wirksamkeit von inhaliertem Wasserstoff auf das neurologische Ergebnis nach Hirnischämie während der Versorgung nach Herzstillstand (HYBRID-II-Studie): Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie
Dies ist das veröffentlichte Protokoll der HYBRID-II-Studie — ein multizentrischer, randomisierter, doppelblinder, placebokontrollierter Trial, der 360 komatöse Herzstillstand-Überlebende einschließen und prüfen soll, ob 18 Stunden 2-%-Wasserstoff-Inhalation das neurologische 90-Tage-Ergebnis verbessert.
2017 · Ono et al. — Behandlung mit Wasserstoffgas-Inhalation beim akuten Hirninfarkt: Eine randomisierte kontrollierte klinische Studie zu Sicherheit und Neuroprotektion.
In dieser randomisierten kontrollierten Studie mit 50 Schlaganfall-Patienten war die zweimal tägliche Inhalation von 3 % H₂-Gas über 7 Tage sicher und führte zu messbaren Verbesserungen in der MRT-Läsionsintensität, dem klinischen Schweregradscore (NIHSS) und der funktionellen Unabhängigkeit (Barthel-Index).
2014 · Ostojic et al. — Wirksamkeit von oralem und topischem Wasserstoff bei sportbedingten Weichteilverletzungen.
Bei männlichen Profisportlern mit akuten Weichteilverletzungen beschleunigte die Ergänzung mit oralen Wasserstoff-Tabletten (2 g/Tag) plus topischen wasserstoffreichen Packungen die Wiederherstellung des Gelenkbewegungsumfangs und reduzierte die Plasmaviskosität im Vergleich zur Standardbehandlung allein.
2014 · Ostojic et al. — Wasserstoffreiches Wasser beeinflusste die Blutalkalität bei körperlich aktiven Männern.
Das tägliche Trinken von 2 L wasserstoffreichem Wasser (HRW) über 14 Tage erhöhte den arteriellen Blut-pH sowohl in Ruhe als auch nach dem Sport sowie die nüchternen Bikarbonatwerte signifikant bei 52 gesunden körperlich aktiven Männern — ohne berichtete Nebenwirkungen.
1998 · Poppitt et al. — Energieumsatz und Netto-Substratverwertung bei Männern, die übliche und hohe Mengen an Nicht-Stärke-Polysacchariden zu sich nehmen
Eine ballaststoffreiche Ernährung (Nicht-Stärke-Polysaccharide) hatte keinen messbaren thermogenen Effekt und keine kurzfristigen Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung bei gesunden Männern.
2026 · Li — Adjunktive Therapie mit molekularem Wasserstoff in Kapselform bei Empyem mit komplizierender chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie: Ein Fallbericht
Ein 76-jähriger Mann mit einer seltenen Kombination aus Brustrauminfekt (Stadium-II-Empyem) und einer Autoimmun-Nervenerkrankung (CIDP) erholte sich nach einer Operation plus adjuvanter oraler Wasserstofftherapie.
2025 · Kotenko et al. — Biochemische Stressmarker bei medizinischem Personal mit berufsbedingtem Burnout-Syndrom und ihre Dynamik unter Anwendung physiotherapeutischer Faktoren
Bei 175 Beschäftigten im Gesundheitswesen mit berufsbedingtem Burnout-Syndrom wurden in einem randomisierten Design verschiedene nicht-pharmakologische Physiotherapie-Interventionen — darunter Wasserstofftherapie — erprobt.
2025 · Lui et al. — Vorhersage des therapeutischen Ansprechens auf molekularen Wasserstoff bei Autoimmunerkrankungen mittels Immunphänotypisierung
Lässt sich im Voraus vorhersagen, welche Autoimmunpatienten von einer H₂-Therapie profitieren?
2025 · Tsai et al. — Molekularer Wasserstoff als adjuvante Therapie bei komorbidem Sjögren-Syndrom, SLE und ILD: Ein Fallbericht über Immunmodulation und Reduktion der Ermüdung
Eine 69-jährige Frau mit der schwer behandelbaren Trias aus Sjögren-Syndrom, systemischem Lupus erythematodes (SLE) und interstitieller Lungenerkrankung (ILD) zeigte nach Ergänzung der molekularen Wasserstofftherapie bemerkenswerte klinische Verbesserungen.
2025 · Lin et al. — Therapie mit molekularem Wasserstoff in Kapselform bei primär biliärer Cholangitis mit erhöhtem IgG4: Ein Fallbericht über die Normalisierung von Immunmarkern
Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine chronische Autoimmun-Lebererkrankung, die häufig unzureichend auf das Standardmedikament Ursodesoxycholsäure (UDCA) anspricht.
2025 · Hsu et al. — Therapie mit molekularem Wasserstoff verstärkt Immunmarker in Treg-, Plasma-, Tr1-Zellen und die KLRG1-Expression auf Tc-Zellen: Ein Fall von akutem Subduralhämatom mit Mittellinienverlagerung und Unkusherniation nach dekompressiver Kraniektomie
Ein akutes Subduralhämatom mit Gehirnherniation ist mit hoher Sterblichkeit und schlechten neurologischen Ergebnissen verbunden.
2025 · Lin et al. — Molekularer Wasserstoff als adjuvante Therapie bei schwerer Lupus-Serositis mit Herzinsuffizienz: Ein Fallbericht über Immunmodulation und Reduktion der Ermüdung
SLE mit kardialen Komplikationen wird mit Steroiden und Immunmodulatoren behandelt — Langzeitanwendung verursacht aber schwerwiegende Nebenwirkungen.
2025 · Nakayama et al. — Hämodialyse mit molekularem Wasserstoff (H₂)-angereicherter Dialyselösung könnte die dialysebedingte Ermüdung durch Einfluss auf den Energiestoffwechsel verbessern
Fatigue ist eine der belastendsten Begleiterscheinungen des Lebens an der Hämodialyse — und sie bleibt von der Standardversorgung weitgehend unbehandelt.
2025 · Lin et al. — Molekularer Wasserstoff als potenzielle adjunktive Therapie zur Verbesserung der Nierenfunktion und Reduktion der Ermüdung bei einem älteren Patienten mit chronischen Komorbiditäten: Ein Fallbericht
Eine 89-jährige Frau mit koronarer Herzerkrankung, Typ-2-Diabetes mit Nephropathie und SLE — vorstellig mit rezidivierender Wundinfektion — zeigte nach adjuvanter Wasserstoffkapseltherapie eine verbesserte Nierenfunktion und reduzierte chronische Fatigue.
2024 · Dong — Wasserstoffreiches Gas verbessert die Sprint-Intervall-Leistung: Metabolomische Einblicke in die zugrunde liegenden Mechanismen
Das Einatmen von wasserstoffreichem Gas (HRG) über 60 Minuten vor einem Sprint-Intervalltest verbesserte die anaerobe Leistungsfähigkeit im späten Verlauf und reduzierte den Leistungsabfall zwischen den Sprints bei gesunden Männern.
2024 · Hirano — Erfolgreiche Behandlung der myalgischen Enzephalomyelitis/des chronischen Erschöpfungssyndroms mit Wasserstoffgas: Vier Fallberichte.
Vier Patienten mit myalgischer Enzephalomyelitis/chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) — einer der hartnäckigsten und am wenigsten verstandenen Erkrankungen der Medizin — sollen sich nach Wasserstoffgas-Inhalationstherapie verbessert haben.
2023 · Sumbalová — Die Wirkung der adjuvanten Therapie mit molekularem Wasserstoff auf die endogenen Coenzym-Q10-Spiegel und die mitochondriale Bioenergetik der Thrombozyten bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung.
Bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) verbesserten acht Wochen Wasserstoffreiches Wasser die mitochondriale Energieproduktion in Thrombozyten, erhöhten die Coenzym-Q10-Spiegel in Thrombozyten und senkten Oxidationsstressmarker — während die Placebogruppe keine signifikanten Veränderungen zeigte.
2023 · Wang — Auswirkungen einer Intervention mit molekularem Wasserstoff auf das Darmmikrobiom bei Methamphetaminkonsumenten mit psychischer Störung.
Bei weiblichen Methamphetamin-Konsumentinnen mit Depressionen und Angststörungen linderte sowohl das Trinken als auch das Inhalieren von molekularem Wasserstoff die psychischen Symptome signifikant — und die Wasserstoffinhalation veränderte zusätzlich die Darmmikrobiomzusammensetzung.
2022 · Dong — Kurzfristiger Konsum von wasserstoffreichem Wasser verbessert die Kraftleistung und die Herzfrequenzerholung bei Drachenboot-Athleten
Sieben Tage wasserstoffreiches Wasser verbesserten die maximale Kraftleistung und die Herzfrequenzerholung nach dem Training bei Drachenboot-Athleten im Vergleich zu Placebo.
2021 · Kaibori — Wirkung der Inhalation von Wasserstoffgas auf die Lebensqualität von Patienten nach Hepatektomie: Protokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie
Dies ist ein veröffentlichtes Studienprotokoll — noch keine Ergebnisse — für eine randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Studie, die prüft, ob die Inhalation von Wasserstoffgas nach Leberoperationen die Lebensqualität der Patienten verbessert und postoperative Komplikationen reduziert.
2020 · Hori et al. — Inhalation von molekularem Wasserstoff erhöht die Aceton-Ausscheidung in der Atemluft bei submaximaler Belastung: eine randomisierte, einfachblinde, placebokontrollierte Studie.
Das Inhalieren von 1 % H₂-Gas während moderater Fahrradergometrie erhöhte den Aceton-Gehalt in der Atemluft sowie die Sauerstoffaufnahme bei zehn gesunden Männern signifikant — ein Hinweis darauf, dass H₂ den hepatischen Lipidstoffwechsel während aerober Belastung fördert.
2018 · Da Ponte — Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser auf verlängerte intermittierende Belastung
Zwei Wochen Konsum von wasserstoffreichem Wasser halfen trainierten Radfahrern, die Spitzenleistung während wiederholter All-out-Sprints über 30 Minuten aufrechtzuerhalten — während die Placebo-Gruppe in den späteren Sprints einen signifikanten Leistungsabfall zeigte.
2017 · Nakayama et al. — Mögliche klinische Wirkungen der Zufuhr von molekularem Wasserstoff (H₂) während der Hämodialyse bei chronischen Dialysepatienten: Zwischenanalyse einer 12-monatigen Beobachtung.
In einer 12-monatigen prospektiven Beobachtungsstudie mit 262 chronischen Dialysepatienten war eine H₂-angereicherte Dialyselösung mit einem geringeren Einsatz von Antihypertensiva und weniger Klagen über schwere Erschöpfung und Pruritus verbunden — ohne erkennbare Unterschiede in Standard-Dialyseparametern.
2003 · Huang — Verringerter hämodialyseinduzierter oxidativer Stress bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz durch elektrolytisch reduziertes Wasser.
Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD), die eine chronische Hämodialyse erhalten, zeigten nach einmonatigem Trinken von elektrolytisch reduziertem Wasser (ERW) signifikant reduzierte Oxidationsstressmarker und eine verbesserte Antioxidantienkapazität.
1998 · Ditto et al. — Ein einstündiger aktiver Bewältigungsstressor verkürzt die Dünndarmpassagezeit bei gesunden jungen Erwachsenen
Eine einstündige Stressaufgabe (leichte Elektroschocks durch Videospiele vermeiden) verkürzte die Dünndarmpassagezeit von 79 auf 55 Minuten bei gesunden Männern.
1990 · Makino — Messung des hepatischen Blutflusses mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode: Experimentelle und klinische Beobachtungen
Eingeatmetes Wasserstoffgas eignet sich als äußerst genaues und minimal-invasives Werkzeug zur Echtzeit-Messung des Leberdurchblutung.
1985 · Mobassaleh et al. — Entwicklung der Kohlenhydratabsorption beim Fetus und Neugeborenen
Diese Übersichtsarbeit von 1985 beschreibt, wie Kohlenhydratverdauungsenzyme und Absorptionsmechanismen während der Fetalentwicklung und der Neugeborenenperiode reifen — und wie Atemwasserstofftests den Kohlenhydratabsorptionsstatus bei Säuglingen nicht-invasiv beurteilen können.
1984 · Read et al. — Steht erhöhter Atemwasserstoff im Zusammenhang mit der Pathogenese der Pneumatosis coli?
Diese Studie von 1984 untersuchte fünf Patienten mit Pneumatosis coli — einer seltenen Erkrankung, bei der gasgefüllte Zysten in der Dickdarmwand entstehen — und stellte fest, dass alle abnorm hohen nüchternen Atemwasserstoff hatten und die Zysten selbst 2–8 % Wasserstoffgas enthielten.
1984 · Sakiyama — Der zervikale Blutfluss mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode
Diese japanische Studie von 1984 maß den zervikalen Blutfluss über den Menstruationszyklus und verschiedene Schwangerschaftsstadien mittels inhalierter Wasserstoffgas-Clearance — eine diagnostische Technik, keine Therapie.
2026 · Lei — Synergistisches Strecken-Tempern und Aussalzen ermöglichen ultrastarke, ultrazähe anisotrope leitfähige Hydrogele aus bakterieller Cellulose für bioelektrische Sensoren
Diese Materialwissenschaftsstudie präsentiert ein Herstellungsverfahren (Strecken + Tempern + Aussalzen) für Hydrogele auf Basis bakterieller Cellulose mit extremer mechanischer Festigkeit und elektrischer Leitfähigkeit, die für tragbare bioelektrische Sensoren (EKG, EMG) bestimmt sind.
2025 · Negishi — Das Rieske-Eisen-Schwefel-Protein ist ein primäres Ziel von molekularem Wasserstoff
Molekularer Wasserstoff ist nicht nur ein passiver Radikalfänger — er greift aktiv ein spezifisches mitochondriales Protein an, das sogenannte Rieske-Eisen-Schwefel-Protein (RISP), ein neuer Befund, der helfen könnte, die weitreichenden und manchmal paradoxen biologischen Effekte von H₂ zu erklären.
2025 · Maier — Biomechanische Analyse biologisch abbaubarer Stifte aus Magnesium, Zink und Polylactid zur Fixierung von Radiusköpfchenfrakturen
Biologisch abbaubare Magnesium- und Zinkstifte übertrafen Polylactid-Stifte in biomechanischen Labortests zur Radiusköpfchenfraktur-Fixierung, wobei Magnesiumstifte die höchste Steifigkeit und geringste Frakturdislokation zeigten.
2025 · Seya — Wasserstoffreiches Gas verstärkt das mitochondriale Membranpotenzial und die Erholung der Atmungsfunktion in Caco-2-Zellen nach Ischämie-Reperfusionsschaden
Wasserstoffreiches Gas stellte die Mitochondrienfunktion in menschlichen Darmzellen (Caco-2) nach simuliertem Ischämie-Reperfusionsschaden wieder her und verbesserte ATP-Produktion, mitochondriales Membranpotenzial und Sauerstoffverbrauch, während Zelltodssignale reduziert wurden.
2025 · Zhang — Wasserstoff dämpft die Seneszenz von aus Fettgewebe gewonnenen Stammzellen und verstärkt deren myogene Differenzierung durch Modulation des PRDX6/SIRT1/PGC-1α-Signalwegs.
Aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen altern mit der Zeit, was ihr Potenzial für regenerative Therapien einschränkt — und Wasserstoffgasbehandlung kann diese Alterung verlangsamen und gleichzeitig die Fähigkeit der Zellen zur Differenzierung in Muskelgewebe verbessern.
2025 · Qiu — 3D-Druck kombiniert mit pH-induzierten 4D-gedruckten Gelen aus Eisen(III)-oxidierter Stärke zur kontrollierten Eisenabgabe und verbesserten Eisensupplementierung.
Eisenmangel-Anämie kann mit einem neuen Typ von 3D-/4D-gedruckten Stärkegelen effektiver behandelt werden, die Eisen nur im Dünndarm und nicht im Magen freisetzen — was die Bioverfügbarkeit verbessert und Nebenwirkungen reduziert.
2025 · Mancebo — Leistung unmodifizierter mechanischer Beatmungsgeräte mit 2%-Wasserstoffgasgemischen.
Können Standard-Intensivbeatmungsgeräte ohne Modifikation ein 2%-H₂-Gasgemisch sicher applizieren?
2025 · Ji — Hydrolyse von 2D-Nanoblättern kehrt rheumatoide Arthritis durch Entzündungshemmung und Osteogenese um.
Zweidimensionale Calciumdisilizid-Nanopartikel (CSN) hydrolysieren in der Gelenkflüssigkeit und setzen gleichzeitig Wasserstoffgas, Calciumhydroxid und Kieselsäure frei — und gehen damit drei verschiedene Prozesse an, die rheumatoide Arthritis antreiben: oxidativen Stress, Gelenkacidität und Knochenerosion.
2024 · Benoit — d-Aspartat, eine für die menschliche Gesundheit wichtige Aminosäure, unterstützt die anaerobe Atmung bei mehreren Campylobacter-Arten.
Bestimmte Darmbakterien der Campylobacter-Familie können d-Aspartat — ein für das menschliche Nervensystem wichtiges Signalmolekül — als Nährstoffquelle für anaerobes Wachstum nutzen, wobei molekularer Wasserstoff als Elektronendonor dient.
2024 · Lu et al. — Die Entkopplung der gegenseitigen Förderung von Entzündung und oxidativem Stress mildert den kognitiven Abbau und depressionsähnliches Verhalten bei rmTBI-Mäusen durch Förderung der Myelinerneuerung und des Neuronenüberlebens
Bei Mäusen mit repetitivem leichtem Schädel-Hirn-Trauma (rmTBI) reduzierte eine frühe Behandlung mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) den oxidativen Stress und die Inflammasom-Aktivierung signifikant, erhielt die Myelin-Integrität und verbesserte sowohl die kognitive Leistung als auch depressionsähnliches Verhalten.
2023 · Aokage — Abschwächung pulmonaler Schäden bei gealterten, lipopolysaccharidinduzierten Entzündungsmäusen durch kontinuierliche Inhalation von 2 % Wasserstoffgas: Eine potenzielle therapeutische Strategie für geriatrische Entzündung und Überleben
Bei gealterten Mäusen (21–23 Monate) mit LPS-induzierter systemischer Entzündung reduzierte die kontinuierliche Inhalation von 2 % Wasserstoffgas über 24 Stunden die Lungenentzündung, senkte seneszenzassoziierte Marker und verbesserte das Überleben — ohne messbare Wirkung auf die LPS-induzierte Leberschädigung.
2023 · Son — PdO-Nanopartikel-eingebettete Kohlenstoffnanoröhren-Garne für tragbare Wasserstoffgas-Sensorplattformen mit schnellen und empfindlichen Reaktionen
Forschende entwickelten ein flexibles garnartiges Sensor-Material, das explosive Wasserstoffkonzentrationen innerhalb von zwei Sekunden detektiert — ein möglicher Baustein für tragbare H₂-Sicherheitsmonitore.
2023 · Iketani — H₂-induzierte vorübergehende Hochregulierung von Phospholipiden bei gleichzeitiger Unterdrückung des Energiestoffwechsels
Kurze Exposition gegenüber molekularem Wasserstoff verändert vorübergehend die Lipidzusammensetzung von Neuroblastomzellen und unterdrückt zeitweise deren Energiestoffwechsel — eine komplexe zelluläre Reaktion, die Aufschluss darüber gibt, wie H₂ mit Zellmembranen interagieren könnte.
2023 · Sahoo — Wasserstoffproduzierender Photokatalysator in Sonnenschutzmitteln für Sportler zur Prävention und Heilung von Muskel-Nerven-Haut-Verletzungen
Ein theoretisches Konzeptpapier schlägt vor, einen UV-absorbierenden Photokatalysator in ein Hydrogel-Sonnenschutzmittel einzubetten, das Schweiß kontinuierlich in H₂ spalten würde — sodass Sportler bei Sonnenbestrahlung H₂ über die Haut aufnehmen könnten.
2023 · Yang — Molekularer Wasserstoff fördert die myogene Differenzierung von aus Fettgewebe stammenden Stammzellen über die Regulation der Mitochondrien
In Zellkulturexperimenten verbesserte die Exposition von Fettgewebe-Stammzellen gegenüber molekularem Wasserstoff deren Überleben und die Fähigkeit zur Differenzierung in Muskelzellen signifikant — ein Effekt, der mit verbesserter Mitochondrienfunktion und reduziertem oxidativen Stress zusammenhängt.
2022 · Di et al. — Bioinspirierter, ultrazäher, hochempfindlicher und quellungsresistenter leitfähiger Hydrogel-Dehnungssensor für Bewegungserkennung und Informationsübertragung
Forscher entwickelten ein bioinspiriertes leitfähiges Hydrogel mit außergewöhnlicher mechanischer Zähigkeit (Dehnung >2000%), hoher Empfindlichkeit und Quellungsresistenz — geeignet als tragbarer Dehnungssensor zur Bewegungserkennung und Morsecode-Informationsverschlüsselung.
2022 · Sebastiampillai et al. — Verwendung eines Hochdurchsatz-Ganzzell-Hydrogenase-Assays zur Identifizierung potenzieller niedermolekularer Inhibitoren der [NiFe]-Hydrogenase
Diese In-vitro-Studie entwickelte einen Hochdurchsatz-Screening-Assay zur Identifizierung kleiner Moleküle, die [NiFe]-Hydrogenase-Enzyme hemmen könnten — welche bestimmte Humanpathogene wie E. coli und H.
2022 · Asiain-Mira et al. — Wasserstofferzeugung aus Harnstoff im menschlichen Urin unter Verwendung getrennter Systeme
Diese Studie belegt einen neuartigen Prozess zur Energierückgewinnung aus menschlichem Urin: Harnstoff wird extrahiert, thermisch zu Ammoniak zersetzt und anschließend katalytisch in Wasserstoffgas (H₂) — einen potenziellen Energieträger — umgewandelt.
2022 · Catlett — Metabolische Synergie zwischen den menschlichen Symbionten Bacteroides und Methanobrevibacter
Zwei dominante Darmbakterien — Bacteroides thetaiotaomicron und das wasserstoffverbrauchende Archaeon Methanobrevibacter smithii — bilden eine gegenseitig vorteilhafte Stoffwechselpartnerschaft, die auf Wasserstoffgas angewiesen ist.
2022 · Ge — Die mikrobielle Wasserstoffökonomie lindert Kolitis durch Reprogrammierung des Kolonozytenstoffwechsels und Stärkung der Darmbarriere
Bei Mäusen mit experimentell induzierter akuter Kolitis reduzierte die Verabreichung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung die Darmentzündung, erhöhte nützliche Kurzkettige-Fettsäuren (SCFA)-produzierende Bakterien und stärkte die Darmbarriere.
2022 · An — Geschlechtsspezifische Unterschiede in den neuroprotektiven Wirkungen von Wasserstoffgas gegen durch intrazerebrale Blutung induzierte Depression
In einem Mausmodell der intrazerebralen Blutung (ICH) entfaltete Wasserstoffgas-Inhalation stärkere neuroprotektive Wirkungen gegen Post-Schlaganfall-Depression bei weiblichen Mäusen als bei männlichen — und die Gabe von Östrogen an männliche Mäuse stellte eine vergleichbare H₂-Wirksamkeit wieder her.
2022 · Liu — In-vivo-Mikroelektroden-Überwachung der Echtzeit-Wasserstoffkonzentration in verschiedenen Geweben von Ratten nach Inhalation von Wasserstoffgas
Mithilfe implantierter elektrochemischer Mikroelektroden maßen Forscher die Wasserstoffkonzentration in sieben verschiedenen Rattengeweben in Echtzeit während und nach der Inhalation von 4 %, 42 % und 67 % H₂-Gas.
2021 · Yin et al. — Wasserstoffgas in Kombination mit extrakorporaler kardiopulmonaler Reanimation verbessert das Überleben nach längerem Herzstillstand bei Ratten
In einem Rattenmodell des prolongierten Herzstillstands verbesserte die Zugabe von Wasserstoffgas (H₂) zur extrakorporalen kardiopulmonalen Reanimation (ECPR) das 4-Stunden-Überleben dramatisch: 78 % mit H₂ gegenüber 22 % ohne.
2021 · Ohta et al. — Erwiderung auf „Diskussion: Das Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Erschöpfung: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie”
Dies ist ein kurzer Erwiderungsbrief, veröffentlicht im Canadian Journal of Physiology and Pharmacology, als Antwort auf eine Diskussion einer Wasserstoffwasser-Ausdauerstudie.
2021 · Falster et al. — Diskussion: Das Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Erschöpfung: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
Dies ist ein veröffentlichter Diskussionsbrief, der eine kontrollierte Studie zu Wasserstoffwasser und sportlicher Ausdauer kommentiert. Kein Abstract ist für diese Korrespondenz verfügbar.
2021 · Spanoghe et al. — Mikrobielle Nahrung aus Licht, Kohlendioxid und Wasserstoffgas: Kinetisches, stöchiometrisches und ernährungsphysiologisches Potenzial dreier Purpurbakterien
Purpurbakterien können mit Licht, CO₂ und Wasserstoffgas als alleinigen Energie- und Kohlenstoffquellen wachsen und produzieren dabei proteinreiche Biomasse mit vollständigem essenziellen Aminosäureprofil.
2020 · Kwon — Antioxidative Aktivität einer Wasserstoffwasser-Maskenpackung aus gelartiger Emulsion und wasserstofferzeugendem Pulver
Eine kosmetische Maskenpackung mit wasserstofferzeugendem Pulver auf Zinkcarbonat-Basis wurde in vitro auf antioxidative Aktivität und in einem kleinen klinischen Pilotversuch auf Effekte auf die Hautdichte untersucht.
2020 · De Paepe — Bioelektrochemische CSB-Entfernung für eine energieeffiziente, maximale und robuste Stickstoffrückgewinnung aus Urin durch membranbelüftete Nitrifikation
Diese Studie entwickelt ein zweistufiges elektrochemisches Urinbehandlungssystem zur nachhaltigen Stickstoffrückgewinnung — primär für Anwendungen in der Weltraumforschung.
2020 · Sun — Photoaktivierter H₂-Nanogenerator für eine verbesserte Chemotherapie des Blasenkarzinoms
Forscher entwickelten Nanopartikel, die H₂-Gas innerhalb von Krebszellen erzeugen, wenn sie durch einen 660-nm-Laser aktiviert werden, und stellten in Zellkultur- und Mausmodellen fest, dass so erzeugtes H₂ die Wirksamkeit des Chemotherapeutikums Gemcitabin gegen Blasenkrebs signifikant verbesserte.
2020 · Ishihara — Molekularer Wasserstoff unterdrückt die Superoxidbildung im mitochondrialen Komplex I und senkt das mitochondriale Membranpotenzial.
In isolierten Mitochondrien und Zellkulturen veränderte molekularer Wasserstoff die Richtung des Elektronenflusses an Komplex I, unterdrückte die Superoxidbildung um 51 % und senkte das mitochondriale Membranpotenzial um 11 %.
2019 · Kou et al. — Säureempfindliche, H₂-freisetzende Fe-Nanopartikel für eine sichere und wirksame Krebstherapie.
Diese präklinische Studie beschreibt eine clevere Wirkstofffreisetzungsstrategie: Eisennanopartikel, beschichtet mit Carboxymethylcellulose, die molekularen Wasserstoff (H₂) selektiv im sauren Tumormikroenvironment freisetzen und so eine zielgerichtete, bildgestützte Krebstherapie bei Mäusen ermöglichen.
2019 · Chen et al. — Die Inhalation von Wasserstoff verbessert frühe EEG-Charakteristika nach der Reanimation in einem Modell des asphyktischen Herzstillstands bei Ratten.
In einem Ratten-Modell des asphyktischen Herzstillstands verbesserte das Einatmen von 2% Wasserstoffgas nach der Reanimation sowohl das Überleben (90% vs.
2019 · Zhang — Wasserstoffgas verbessert die photothermische Therapie von Tumoren und hemmt das Wiederauftreten ruhender Ferntumoren
Ein biomimetisches Nanopartikel (mPDAB), das molekularen Wasserstoff (H₂) lokal im Tumor freisetzt, wurde in einem Maus-Brustkrebsmodell mit der photothermischen Therapie (PTT) kombiniert — was zur vollständigen Elimination primärer Tumoren und zur Unterdrückung des Wachstums ruhender Ferntumoren führte.
2019 · Amberg — Wirkung physikalischer Reize von verändertem Extraktmedium aus biologisch abbaubaren Magnesiumimplantaten auf menschliche Gingivafibroblasten
Wenn biologisch abbaubare Magnesium(Mg)-Implantate korrodieren, verändern sie das umgebende Medium mit erhöhtem Mg²⁺, reduziertem Ca²⁺, erhöhter Osmolalität und gelöstem molekularem Wasserstoff (H₂) — all das beeinflusst die Migrationsrate menschlicher Gingivafibroblasten.
2019 · Kröninger — Energiekonservierung im Darmmikroben Methanomassiliicoccus luminyensis beruht auf membrangebundener Ferredoxin-Oxidation gekoppelt an Heterodisulfid-Reduktion
Diese In-vitro-Biochemiestudie untersucht, wie der aus dem Darm stammende methanogene Archaeon Methanomassiliicoccus luminyensis zelluläre Energie erzeugt — unter Verwendung von molekularem Wasserstoff (H₂) als Reduktionsmittel zur Bildung von Methan aus Methylaminen.
2019 · Fan — Säureempfindliches H₂-freisetzendes 2D-MgB₂-Nanoblatt für therapeutische Synergie und Abschwächung von Nebenwirkungen der Magenkrebs-Chemotherapie.
Forscher entwickelten ein Magnesiumborid-(MgB₂-)Nanoblatt, das in sauren Umgebungen (wie dem Magen) molekularen Wasserstoff freisetzt, und kombinierten es mit dem Chemotherapeutikum Doxorubicin in einem Magenkrebs-Mausmodell.
2019 · Htun — Wasserstoff-Beatmung kombiniert mit milder Hypothermie verbessert kurzfristige neurologische Ergebnisse in einem 5-Tage-Ferkelmodell der neonatalen Hypoxie-Ischämie.
Bei neugeborenen Ferkeln, die eine hypoxisch-ischämische Hirnschädigung erlitten hatten (Modell für Geburtsasphyxie), erzielte die Kombination von therapeutischer Hypothermie mit Wasserstoff-(H₂-)Beatmung über 5 Tage bessere neurologische Erholungsscores als Hypothermie allein.
2019 · Liu — In-vitro- und In-vivo-Studien zu Mg-30Sc-Legierungen mit unterschiedlicher Phasenstruktur für die mögliche Anwendung im Knochen.
Forscher entwickelten eine Magnesium-Scandium-(Mg-30Sc-)Legierung mit kubisch-raumzentrierter (bcc) Kristallstruktur als biologisch abbaubares orthopädisches Implantatmaterial und testeten sie in Zellkulturen und Ratten über 24 Wochen.
2018 · Perisin — Co-Kulturen menschlicher Darmmikroben haben ein größeres Potenzial als Monokulturen für die Verwertung von Lebensmittelabfällen zu Grundchemikalien
Diese Computerstudie modelliert, wie Co-Kulturen menschlicher Darmbakterien Lebensmittelabfälle effizienter als Monokulturen in nützliche Chemikalien (Butanol, Acetat, Wasserstoffgas, Methan) umwandeln.
2018 · Kadnikov — Ein brennender Braunkohleflöz in den abgelegenen Altai-Bergen beherbergt eine wasserstoffgetriebene thermophile mikrobielle Gemeinschaft
An einem Standort mit einem unterirdischen Kohlebrand in den Altai-Bergen identifizierten Forscher thermophile Bakterien, die durch Oxidation von molekularem Wasserstoff aus der Kohleverbrennung überleben.
2017 · Watanabe — Schützende Wirkung der Wasserstoffgas-Inhalation auf Muskelschäden anhand eines Maus-Hinterlauf-Ischämie-Reperfusions-Schädigungsmodells
In einem Maus-Hinterlauf-Ischämie-Reperfusionsmodell reduzierte die Inhalation von Wasserstoffgas — verabreicht vor und während der Reperfusion — die Muskelnekrosezone signifikant, dämpfte die Entzündung und verbesserte die Gehfunktionserholung.
2017 · Xing — Wasserstoffreiches Wasser mildert Nierenschädigung und -fibrose durch Regulation des durch TGF-β induzierten Sirt1
Wasserstoffreiches Wasser reduzierte Nierenfibrose und Funktionsverlust in einem Mausmodell und verhinderte in menschlichen Zellkulturen die Umwandlung von Nierenepithelzellen in fibroblastenartige Zellen.
2016 · Wang — Der Wasserstoffstoffwechsel in Helicobacter pylori spielt eine Rolle bei der Magenkarzinogenese durch Erleichterung der CagA-Translokation
Diese Tier- und Zellstudie zeigt, dass das Bakterium Helicobacter pylori molekularen Wasserstoff — der vom Darmmikrobiom produziert wird — als Energiequelle nutzt, um sein krebsauslösendes Toxin CagA in Magenzellen zu schleusen, was im Gerbil-Modell die Entstehung von Magenkrebs fördert.
2016 · Wolf — Der H₂-Metabolismus ist unter menschlichen Kolonmikroben weit verbreitet und vielfältig
Eine groß angelegte genomische und metagenomische Analyse zeigt, dass 70% der Mikrobenarten im menschlichen Dickdarm Gene zur Verstoffwechselung von molekularem Wasserstoff (H₂) kodieren, und dass elektronenbifurkierende Fermentation — nicht respiratorische H₂-Oxidation — der dominante Mechanismus des H₂-Recyclings im Darm ist.
2015 · Chikan et al. — Atomarer Einblick in die veränderte Proteinarchitektur der O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase bei Magenkrebs.
Eine Missense-Mutation an Codon 151 des DNA-Reparaturproteins MGMT — in knapp 40 % der untersuchten Magenkrebs-Gewebeproben gefunden — verursacht eine schwerwiegende strukturelle Störung der aktiven Stelle des Proteins, wie durch Molekulardynamik-Simulation gezeigt.
2015 · Nkamga et al. — Diversität von mit dem Menschen assoziierten Methanobrevibacter-smithii-Isolaten, aufgedeckt durch Multispacer-Sequenztypisierung.
Eine neue Genotypisierungsmethode (Multispacer-Sequenztypisierung, MST), angewendet auf Methanobrevibacter smithii — das wichtigste wasserstoffverbrauchende Archaeon im menschlichen Darm — enthüllte 15 verschiedene genetische Varianten unter Isolaten aus Mundhöhle und Darm von 12 Personen.
2013 · Wang et al. — Oberflächenerodierende PTMC-Beschichtung für vollständig biologisch abbaubare magnesiumbasierte Stent-Anwendungen.
Diese werkstoffwissenschaftliche Studie untersuchte eine biologisch abbaubare Polymerbeschichtung (PTMC) für magnesiumbasierte Herzgefäßstents — mit dem Ziel, Korrosion zu kontrollieren und Biokompatibilität zu verbessern.
2012 · Sun et al. — Die orale Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser hemmt die Intimahyperplasie in arterialisierten Venentransplantaten bei Ratten.
Venentransplantate, die bei Bypass-Operationen verwendet werden, versagen häufig durch Intimahyperplasie — eine Verdickung der Gefäßwand, die das Lumen im Laufe der Zeit verengt.
2010 · Wong — Eine biologisch abbaubare polymerbasierte Beschichtung zur Steuerung der Leistung von orthopädischen Implantaten aus Magnesiumlegierung.
Diese In-vitro- und In-vivo-Studie entwickelte eine biologisch abbaubare Polymerbeschichtung für orthopädische Knochenimplantate aus Magnesiumlegierung, um deren Korrosionsrate zu kontrollieren und die Ansammlung von Wasserstoffgas während der Degradation zu reduzieren.
2009 · Gray-Munro — Der Mechanismus der Abscheidung von Calciumphosphat-Beschichtungen aus Lösung auf der Magnesiumlegierung AZ31.
Diese In-vitro-Materialwissenschaftsstudie untersuchte, wie Calciumphosphat-Beschichtungen auf Magnesiumlegierungsoberflächen abgeschieden werden können, um deren Degradation in biologischen Umgebungen zu verlangsamen.
2008 · Song — Eine Rolle von IOP1 in der Biogenese zytosolischer Eisen-Schwefel-Proteine bei Säugetieren.
Diese In-vitro-Zellstudie identifizierte IOP1 — ein Säugetierprotein, das zu bakteriellen Nur-Eisen-Hydrogeenasen homolog ist — als wesentlich für die Reifung zytosolischer Eisen-Schwefel (Fe-S)-Proteine in menschlichen Zellen.
2008 · da Silva — Wasserstoff als Energiequelle für den humanpathogenen Erreger Bilophila wadsworthia.
Diese In-vitro-Mikrobiologiestudie zeigte, dass der Darmpathogen Bilophila wadsworthia molekularen Wasserstoff (H₂) über seine multiplen Hydrogenase-Enzyme als exzellentes Wachstumssubstrat nutzen kann.
2007 · Tovar et al. — Ein Mitosom-Aufreinigungsprotokoll auf Basis von Percoll-Dichtegradienten und seine Verwendung zur Validierung der mitosomalen Natur des mitochondrialen Hsp70 von Entamoeba histolytica
Diese zellbiologische Studie beschreibt eine Methode zur Isolierung von „Mitosomen“ — stark reduzierten, wasserstoffunabhängigen Mitochondrien-Resten — aus dem Darmparasiten Entamoeba histolytica.
2002 · Happe — Hydrogenasen in Grünalgen: Retten sie das Leben der Algen und lösen sie unsere Energieprobleme?
Grünalgen sind die einzigen bekannten Eukaryoten, die sowohl Photosynthese als auch einen Wasserstoffstoffwechsel betreiben — eine doppelte Fähigkeit, die möglicherweise den Schlüssel zur nachhaltigen H₂-Produktion enthält.
2002 · van der Giezen — Konservierte Eigenschaften hydrogenosomaler und mitochondrialer ADP/ATP-Carrier: ein gemeinsamer Ursprung für beide Organellen.
Hydrogenosomen — die wasserstoffproduzierenden Organellen anaerober Eukaryoten — und Mitochondrien teilen dieselbe grundlegende ADP/ATP-Transportmaschinerie, was starke Belege für einen gemeinsamen Vorfahren beider Organellen liefert.
2001 · Benchimol — Morphologische Variation der Hydrogenosomen induziert durch Fibronektin und andere Wirkstoffe bei Trichomonas vaginalis und Tritrichomonas foetus.
Hydrogenosomen — Organellen in anaeroben Protozoen, die molekularen Wasserstoff produzieren — zeigen eine bemerkenswerte morphologische Plastizität unter dem Einfluss von Fibronektin, Hydroxyurea oder Cytochalasin B.
1999 · Tomita — Der Transport von Sauerstoff- und Wasserstoffgas durch lebende C6-Zellsuspensionen ist schneller als der in toten Zellen.
Diese In-vitro-Studie zeigt, dass lebende C6-Zellsuspensionen (Ratten-Gliom) sowohl Sauerstoff als auch molekulares Wasserstoffgas schneller transportieren als tote Zellsuspensionen.
1999 · Schneider — Anaerobe Transformation von Quercetin-3-glucosid durch Bakterien aus dem menschlichen Darmtrakt.
Diese In-vitro-Studie identifiziert zwei Typen von Darmbakterien — Enterococcus casseliflavus und Eubacterium ramulus — die unter anaeroben Bedingungen das pflanzliche Flavonoid Quercetin-3-glucosid abbauen können.
1994 · Florin — Eine mögliche Rolle von Gallensäure bei der Kontrolle der Methanogenese und der Akkumulation von Wasserstoffgas im menschlichen Kolon
Diese In-vitro-Studie an anaeroben Stuhlkulturen zeigte, dass primäre Gallensäuren die Methanogenese konzentrationsabhängig hemmen — was darauf hindeutet, dass Gallensäuren das Gleichgewicht zwischen H₂-Akkumulation und Methanproduktion im menschlichen Kolon regulieren.
1993 · Scrimgeour — Eine vereinfachte Methode zur Messung des Deuterium/Wasserstoff-Isotopenverhältnisses an Wasserproben biologischen Ursprungs
Diese Methodikstudie beschreibt eine verbesserte Technik zur Messung des Deuterium-zu-Wasserstoff-(D/H- bzw.
1989 · Hörnsten — Auswirkungen der Sphäroplastenbildung von Escherichia coli auf H₂- und Adenosintriphosphat-basierte Ampicillin-Empfindlichkeitstests.
Wenn das Antibiotikum Ampicillin die Zellwände von E.-coli-Bakterien schädigt und Sphäroplasten bildet, sinkt die Wasserstoffproduktion der Bakterien — aber ihre ATP-Spiegel bleiben relativ normal, was eine Diskrepanz zwischen zwei verschiedenen Antibiotika-Empfindlichkeitstestmethoden schafft.
1989 · Heizmann — GasPak Plus versus Anaerocult A – zwei Kohlendioxid/Wasserstoff-Systeme zur Kultivierung von Anaerobiern.
Zwei handelsübliche CO₂/H₂-gasgeneratorsysteme zur Kultivierung anaerober Bakterien wurden verglichen und insgesamt als gleich effektiv befunden, obwohl das Wachstum zwischen einzelnen Bakterienspezies erheblich variierte.