1972 · Sem-Jacobsen — Messungen des fokalen intrazerebralen Blutflusses um Tiefenelektroden beim Menschen mit Wasserstoffgas.
Kurzfassung
Mithilfe von Tiefenelektroden und inhaliertem Wasserstoffgas als Gefäßtracer maßen Forschende den regionalen Hirndurchblutungsfluss direkt an spezifischen Hirnstellen beim Menschen. Die Wasserstoff-Clearance-Technik ermöglichte fokale, quantitative Perfusionsdaten an den Implantationsstellen der Tiefenelektroden — eine Möglichkeit, die mit früheren globalen Methoden nicht erreichbar war. (Progress in Brain Research, 1972.)
Kommentar
Diese Studie ist ein methodischer Beitrag zur Messung des regionalen zerebralen Blutflusses (rCBF) beim Menschen. Tiefenelektroden — die zu diagnostischen Zwecken implantiert wurden (typischerweise zur Epilepsiediagnostik) — dienten als Detektionsorte für die Wasserstoff-Clearance-Technik. Inhaliertes H₂-Gas wirkt als frei diffundierender Indikator: Nach der Inhalation gelangt es in die zerebrale Gefäßbahn, und die an der Elektrodenspitze gemessene lokale Auswaschkurve kann in einen lokalen Blutflusswert umgerechnet werden. Dies ist eine rein diagnostische/physiologische Studie. H₂ ist der Tracer, nicht die Therapie. Für diesen Artikel war kein Abstract-Text verfügbar.
Wichtige Zitate
- „Messungen des fokalen intrazerebralen Blutflusses um Tiefenelektroden beim Menschen mit Wasserstoffgas.“ Original (EN): „Measurements in man of focal intracerebral blood flow around depth-electrodes with hydrogen gas.“ — Titelaussage — kein Abstract verfügbar; Wasserstoff als Perfusionstracer an Tiefenelektrodenstellen
Unsere Einordnung
Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Wasserstoffgas dient als inerter Gefäßtracer zur Messung des regionalen Hirndurchblutungsflusses mittels Clearance-Technik. Der klinische Kontext ist die diagnostische Neurologie/Neurochirurgie (Tiefenelektroden-Implantation, wahrscheinlich zur Epilepsiediagnostik), nicht die H₂-Medizin. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschriftenkontext (Progress in Brain Research) und DOI-Metadaten. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.
Studiendesign
- Typ: Diagnostische Methodikstudie, Beobachtungsstudie · n: nicht angegeben · H₂-Gabe: inhaliertes H₂ als Gefäßtracer (Clearance-Methode an Tiefenelektrodenstellen) — NICHT therapeutisch
- Ergebnis: fokale zerebrale Perfusionswerte an Tiefenelektroden-Implantationsstellen ermittelt; kein Abstract verfügbar — siehe DOI 10.1016/s0079-6123(08)60090-4
Abstract (deutsche Übersetzung)
Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Volltext kann über DOI 10.1016/s0079-6123(08)60090-4 abgerufen werden (Progress in Brain Research, 1972). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel und Fachzeitschrift erschließen: Die Studie beschreibt den Einsatz der Wasserstoff-Clearance-Technik zur Messung des fokalen intrazerebralen Blutflusses an Tiefenelektroden-Implantationsstellen beim Menschen — Wasserstoff dient als inerter diagnostischer Tracer, nicht als therapeutisches Mittel.
Quelle & Links
Screenshot der PubMed-Seite
Diese Seite spiegelt den veröffentlichten Abstract (© Autoren / Verlag) zur Referenz und Zitation. Die kanonische Quelle ist der oben verlinkte PubMed-Eintrag. Dies ist keine medizinische Beratung.