Methodik
Diese Seite erklärt offen, wie diese Datenbank entsteht — von der Auswahl der Studien bis zur Qualitätsprüfung. Der Anspruch dahinter: Sie sollen jede Angabe selbst nachprüfen können.
Nur Studien am Menschen
Im Mittelpunkt stehen ausschließlich Humanstudien zu molekularem Wasserstoff (H₂) — also Untersuchungen, an denen echte Menschen teilgenommen haben. Versuche an Tieren oder Zellen sind wissenschaftlich wichtig, sagen aber noch nichts darüber aus, ob etwas auch beim Menschen wirkt; sie werden deshalb getrennt geführt.
Viele Fachartikel enthalten das Wort „Wasserstoff", meinen aber etwas ganz anderes — etwa Schwefelwasserstoff (H₂S), Wasserstoffperoxid, den „Wasserstoff" in medizinischen Atemtests oder Wasserstoff als Brennstoff. Solche Treffer filtern wir heraus, damit hier wirklich nur molekularer Wasserstoff (H₂) erscheint.
Woher die Studien stammen
Grundlage ist PubMed — die offizielle, kostenlose Literaturdatenbank der US-amerikanischen National Library of Medicine (Teil der Gesundheitsbehörde NIH). Dort sind Millionen begutachteter Fachartikel verzeichnet. Jede Arbeit trägt eine eindeutige Nummer, die PMID. Wir holen die H₂-Humanstudien automatisiert von dort, entfernen Doppelungen und verlinken jede Studie zurück auf ihren PubMed-Eintrag — so kommen Sie mit einem Klick zur Originalquelle.
Darreichungsformen
Jede Studie ist danach eingeordnet, wie der Wasserstoff verabreicht wurde: Trinken von wasserstoffreichem Wasser (HRW), Inhalation von H₂-Gas, Tabletten (Brausetabletten, die im Wasser H₂ freisetzen), Kochsalzlösung / Infusion (IV) oder Bad / topisch über die Haut.
Wie stark ist die Evidenz?
Nicht jede Studie wiegt gleich schwer. Wir kennzeichnen jede mit einer Evidenzstufe, damit Sie auf einen Blick einschätzen können, wie belastbar ein Ergebnis ist:
- RCT — der „Goldstandard": Die Teilnehmenden werden per Zufall in eine H₂-Gruppe und eine Vergleichsgruppe (oft mit Placebo) eingeteilt. So lassen sich Unterschiede am ehesten auf den Wasserstoff zurückführen — und nicht auf Zufall oder Erwartung.
- Pilot / Beobachtung — kleinere, frühe oder Beobachtungsstudien, oft ohne Vergleichsgruppe. Interessante Signale, aber schwächer: andere Erklärungen lassen sich nicht ausschließen.
- Review / Meta-Analyse — Studien über Studien: Sie fassen viele Einzelarbeiten zusammen. Sie können die beste Gesamtübersicht liefern — sind aber nur so gut wie die Studien, die sie bündeln.
- Mechanismus / Präklinisch — Labor- und Tierarbeiten, die erklären, wie H₂ wirken könnte. Grundlegend, aber kein Beleg für einen Nutzen beim Menschen.
Hinweis: PubMed kennzeichnet nicht jede randomisierte Studie als solche — die angezeigte RCT-Zahl ist daher eine vorsichtige Untergrenze. Eine feinere Qualitätsbewertung im GRADE-Stil (Stichprobengröße, Verzerrungsrisiko, statistische Aussagekraft) ist in Vorbereitung.
Wie wir auf Verlässlichkeit prüfen
Damit Sie den Angaben vertrauen — und sie selbst kontrollieren — können, prüfen wir auf mehreren Ebenen:
- Jeder Eintrag führt zur Originalquelle. Jede Studie verlinkt auf ihren PubMed-Eintrag; Sie müssen uns nichts „glauben", sondern können es nachlesen.
- Jede DOI wird gegen CrossRef geprüft. Eine DOI („Digital Object Identifier") ist so etwas wie das dauerhafte Kennzeichen eines Fachartikels — ein Code, der immer exakt zu derselben Arbeit führt, auch wenn sich Internet-Adressen ändern. CrossRef ist die offizielle, gemeinnützige Registrierungsstelle, die diese DOIs für die meisten Verlage vergibt. Wir gleichen jede einzelne DOI mit CrossRef ab und stellen sicher, dass sie wirklich existiert und zur richtigen Arbeit führt. Das heißt: keine erfundenen und keine toten Quellenangaben — jeder Verweis ist echt und überprüfbar.
- Abstracts im Original. Die wissenschaftliche Kurzzusammenfassung (das „Abstract") zeigen wir im wörtlichen Originaltext; die maßgebliche Quelle bleibt immer der PubMed-Link.
- Null- und Negativergebnisse genauso sichtbar. Das ist unsere wichtigste Ehrlichkeitsregel: Studien, die keinen oder sogar einen ungünstigen Effekt gefunden haben, listen und beschreiben wir genauso deutlich wie positive. Verkäufer und Fan-Seiten zeigen meist nur die „Es wirkt!"-Studien und verschweigen den Rest — das nennt man Rosinenpicken. Wir machen bewusst das Gegenteil, damit Sie das vollständige, ehrliche Bild sehen und sich selbst ein Urteil bilden können.
- Grenzen ehrlich benannt. Auf jeder Studienseite benennen wir die Schwächen — etwa wenige Teilnehmende, keine Vergleichsgruppe, kurze Dauer oder unklare Dosierung —, damit Sie einschätzen können, wie viel ein Ergebnis wert ist.
- Keine Übertreibung, kein Verkauf. Diese Seite verkauft nichts, schaltet keine Werbung und gibt keine Heilversprechen. Wer hinter dieser Aufbereitung steht, lesen Sie unter Über uns.
Nur zur Information — keine medizinische Beratung. Bitte besprechen Sie gesundheitliche Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt.