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  "name": "H2Medizin",
  "language": "de",
  "url": "https://h2medizin.org",
  "other_language_url": "https://h2medicine.org",
  "description": "Wissenschaftliche Evidenz-Übersicht zu molekularem Wasserstoff (H₂) am Menschen — keine medizinische Beratung. Null- und Negativergebnisse sind enthalten.",
  "count": 731,
  "studies": [
    {
      "pmid": "42050215",
      "year": 2026,
      "title": "Die wesentliche Rolle des Wasserstoffgas-Recyclings durch Darmmikroben bei der Reduzierung der Deuterium-Last in den Mitochondrien des Wirts: Ist Trimethylaminoxid ein Deuterium-Sensor?",
      "title_en": "The essential role of hydrogen gas recycling by gut microbes in reducing deuterium load in host mitochondria: is trimethylamine oxide a deuterium sensor?",
      "title_de": null,
      "journal": "Metabolomics : Official journal of the Metabolomic Society",
      "authors": "Seneff et al.",
      "author_search": "seneff seneff",
      "doi": "10.1007/s11306-026-02443-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11306-026-02443-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42050215/",
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        "neurology",
        "cardiovascular",
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        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
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      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Seneff — Die wesentliche Rolle des Wasserstoffgas-Recyclings durch Darmmikroben bei der Reduzierung der Deuterium-Last in den Mitochondrien des Wirts: Ist Trimethylaminoxid ein Deuterium-Sensor?",
      "summary": "Dieses Hypothesenpaper schlägt vor, dass das Recycling von molekularem Wasserstoff durch das Darmmikrobiom eine Rolle dabei spielt, die Mitochondrien mit deuteriumarmem Wasser zu versorgen — und dass TMAO (ein darmbürtiger Metabolit, der bei vielen chronischen Erkrankungen erhöht ist) als Marker für ein gestörtes Deuterium-Management dienen könnte. Die Idee verbindet Mikrobiomgesundheit, mitochondriale Bioenergetik und Nahrungscholin in einem spekulativen, aber detaillierten Rahmen. Dies ist keine Interventionsstudie — es handelt sich um eine theoretische Hypothese ohne klinische Versuchsdaten. (Metabolomics, 2026.)",
      "assessment": "Evidenzstufe: theoretischer Review / Hypothesenpaper (EV 4 — niedrigste Stufe der Evidenzhierarchie). Es werden keine eigenen experimentellen Daten präsentiert. Das Deuterium-TMAO-H₂-Recycling-Framework ist neuartig und anregend, bleibt aber spekulativ. Die Behauptung über synthetisches vs. natürliches Cholin und TMAO basiert auf einer einzelnen zitierten Mausstudie mit vollständig deuterierten Methylgruppen — einem extremen Versuchsbedingung, kein Ernährungsszenario. Limitationen klar benannt: kein kontrollierter Human- oder Tierversuch; zentrale Behauptungen wurden nicht unabhängig repliziert; die Hypothese verknüpft mehrere komplexe biologische Systeme. Dieses Paper eignet sich als gedankenprovozierende Perspektive, nicht als Evidenz für klinische H₂-Anwendungen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Das menschliche Darmmikrobiom spielt viele wesentliche Rollen, aber eine oft übersehene Rolle ist die Aufrechterhaltung eines reichhaltigen Angebots an deuteriumarmen (deaupletierten) Nährstoffen zur Versorgung der Wirtsmitochondrien. Überschüssiges Deuterium (schwerer Wasserstoff) schädigt mitochondriale ATP-Synthase-Nanomotoren und führt zu einer Abnahme der Matrixwasserproduktion mit erhöhten reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und ineffizienter ATP-Produktion. Ein mikrobieller Metabolit, Trimethylaminoxid (TMAO), ist ein leistungsfähiges Signalmolekül, dessen Plasmaspiegel bei vielen chronischen Erkrankungen, einschließlich Diabetes, Fettleber und Atherosklerose, sowie Krebs und Demenz, hoch sind. TMAO ist daher ein wichtiges Darm-Wirt-Signalmolekül, das als Marker für ein unausgeglichenes Mikrobiom dient, das Trimethylamin (TMA) nicht vollständig metabolisieren kann — ein wichtiger Schritt zur Aufrechterhaltung eines deaupletierten Nährstoffangebots. ZIEL DES REVIEWS: In diesem Papier präsentieren wir die Hypothese, dass TMAO ein Marker für Deuteriumüberlastung im Methylierungsweg ist, zusätzlich zu seiner Rolle als Indikator eines gestörten Darmmikrobioms. Die ursprüngliche Studie, die Aufmerksamkeit auf TMAO lenkte, umfasste die Fütterung von Mäusen mit synthetischem Cholin mit vollständig deuterierten Methylgruppen. Vollständig deuteriertes TMAO wurde anschließend im Plasma nachgewiesen. Im Gegensatz dazu erhöht eine Ernährung reich an Eiern, einer natürlichen Cholinquelle (einem Vorläufer von TMAO), die TMAO-Spiegel nicht. Viele der Pathologien, die mit erhöhtem TMAO verbunden sind, können auch als Strategien zur systemischen Förderung des deaupletierten Wasserangebots für die Mitochondrien betrachtet werden. WISSENSCHAFTLICHE SCHLÜSSELKONZEPTE: Das Mantra, dass „Essen Medizin ist“, wird durch die starke Rolle gut unterstützt, die Darmdysbiose bei der Beeinflussung von Gesundheit und Krankheit des Menschen spielt.",
      "conclusion": "Many of the pathologies that are linked to elevated TMAO can also be viewed as strategies to promote the supply of deupleted water to the mitochondria, systemically. KEY SCIENTIFIC CONCEPTS: The mantra that \"food is medicine\" is well supported by the powerful role that gut dysbiosis plays in influencing human health and disease."
    },
    {
      "pmid": "41747800",
      "year": 2026,
      "title": "Die schützenden Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei sepsisassoziierter Enzephalopathie: aktueller Stand.",
      "title_en": "The protective effects of molecular hydrogen in sepsis-associated encephalopathy: current status.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of pharmacology",
      "authors": "Dumbuya et al.",
      "author_search": "dumbuya dumbuya",
      "doi": "10.1016/j.ejphar.2026.178693",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ejphar.2026.178693",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41747800/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dumbuya-2026-schuetzenden-sepsisassoziierter-enzephalopathie-aktueller/",
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        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Dumbuya — Die schützenden Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei sepsisassoziierter Enzephalopathie: aktueller Stand.",
      "summary": "Sepsisassoziierte Enzephalopathie (SAE) — eine Hirnfunktionsstörung bei schweren Infektionen — hat derzeit keine spezifisch zugelassene Therapie. Dieser Review fasst präklinische Belege zusammen, dass molekularer Wasserstoff (H₂) helfen könnte, indem er oxidativen Stress, Neuroinflammation und mitochondriale Schäden im Gehirn reduziert. Humanklinische Studiendaten für H₂ bei SAE werden nicht präsentiert; die vorhandene Evidenz stammt ausschließlich aus Tiermodellen. Behandlungsprotokolle sind noch nicht standardisiert. (European Journal of Pharmacology, 2026.)",
      "assessment": "Evidenzstufe: narrativer Review (EV 4). Keine eigenen experimentellen Daten; Synthese ausschließlich präklinischer Tierliteratur. Dies ist ein nützliches Orientierungspapier, das die vorgeschlagenen Mechanismen und aktuellen Forschungslücken korrekt abbildet. Limitationen klar benannt: Null Humaninterventionsstudien bei SAE; heterogene Tierversuchsprotokolle erschweren studienübergreifende Vergleiche; optimale Dosis, Zeitpunkt und Applikationsweg bleiben undefiniert; keine Langzeitsicherheitsdaten beim Menschen. Fazit: H₂ ist ein plausibler, aber vollständig unbewiesener Kandidat für SAE-Neuroprotektion — für eine klinische Anwendung ist deutlich mehr Forschung nötig.",
      "abstract": "Sepsisassoziierte Enzephalopathie (SAE) ist eine schwere neurologische Komplikation bei Patienten mit Sepsis, die durch kognitive Beeinträchtigungen und neurologische Dysfunktion gekennzeichnet ist. Zu den Mechanismen, die zu SAE beitragen, gehören oxidativer Stress, Entzündung, mitochondriale Dysfunktion und Störung der Blut-Hirn-Schranke. Jüngste Studien zeigen, dass molekularer Wasserstoff (H₂) aufgrund seiner antioxidativen und anti-inflammatorischen Eigenschaften therapeutische Vorteile für SAE bietet. H₂-Therapie hat sich als vielversprechend erwiesen, um oxidativen Stress, Neuroinflammation und neuronale Schäden bei SAE zu mildern, in erster Linie durch das Abfangen reaktiver Sauerstoffspezies, die Suppression der Astrozyten- und Mikroglia-Aktivierung sowie die Abschwächung mitochondrialer Dysfunktion. Variationen in den Behandlungsprotokollen (wie Dosierung, Verabreichungsmethoden und Applikationswege) schränken jedoch die Verallgemeinerbarkeit der Befunde ein. Trotz dieser Herausforderungen ist H₂-Therapie gut verträglich mit minimalen Nebenwirkungen. Dieser Review synthetisiert die aktuelle Evidenz zur H₂-Therapie bei SAE und hebt wichtige Richtungen für zukünftige Forschung hervor, mit Fokus auf Standardisierung der Protokolle, Optimierung der Behandlungsschemata und Untersuchung von Langzeitwirkungen.",
      "conclusion": "Despite these challenges, H2 therapy is well-tolerated with minimal adverse effects. This review synthesises the current evidence on H2 therapy in SAE and highlights key directions for future research, focusing on standardising protocols, optimising treatment regimens, and investigating long-term impacts."
    },
    {
      "pmid": "41641928",
      "year": 2026,
      "title": "Neue Fortschritte bei wasserstoff-synergistischen diagnostischen und therapeutischen Nanoplattformen für die Tumorbehandlung.",
      "title_en": "New progress in hydrogen-synergistic diagnostic and therapeutic nanoplatforms for tumor treatment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials science",
      "authors": "Shi et al.",
      "author_search": "shi shi",
      "doi": "10.1039/d5bm01802a",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d5bm01802a",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41641928/",
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        "cancer"
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      "human": false,
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      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Shi — Neue Fortschritte bei wasserstoff-synergistischen diagnostischen und therapeutischen Nanoplattformen für die Tumorbehandlung.",
      "summary": "Dieser Review kartiert das entstehende Feld der wasserstoff-synergistischen diagnostischen und therapeutischen Nanoplattformen (HSDT-NPs): konstruierte Nanomaterialien, die H₂-Therapie mit anderen Krebsbehandlungsstrategien kombinieren, um Spezifität und Effektivität am Tumorort zu erhöhen. Das Papier ist ein technischer Überblick über Nanoplattform-Designstrategien — es werden keine Humanklinikdaten präsentiert; dies ist ausschließlich ein Labor- und Tierforschungsbereich. (Biomaterials Science, 2026.)",
      "assessment": "Evidenzstufe: narrativer/technischer Review (EV 4). Keine eigenen experimentellen Daten; keine Humanstudiendaten; fasst Labor- und Tierforschung zu H₂-Nanoplattformen in der Onkologie zusammen. Limitationen klar benannt: Alle beschriebenen Nanoplattformsysteme sind präklinisch; die Übertragung auf den Menschen steht vor großen Hürden (Nanopartikel-Sicherheit, Immunantwort, Herstellung, behördliche Zulassung); H₂-Produktion am Tumorort via Nanoplattformen ist ein vielversprechendes Konzept, aber beim Menschen unbewiesen. Fazit: Ein interessanter vorausschauender Review für Forscher an der Schnittstelle von Nanomedizin und H₂-Biologie — keine klinisch handlungsrelevante Evidenz.",
      "abstract": "Wasserstoff-synergistische Therapie, eine aufkommende und vielversprechende Strategie in der Tumorbehandlung, wurde durch Nanotechnologie gestärkt, um eine stabile und multifunktionale Grundlage für ihre Umsetzung zu schaffen. Wasserstoff-synergistische diagnostische und therapeutische Nanoplattformen (HSDT-NPs), ein neues Werkzeug zur Tumorbehandlung, integrieren Wasserstofftherapie mit verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Strategien für Tumoren und verbessern signifikant die Effizienz und Spezifität der Tumorbehandlung, was für die Erzielung von Präzisionstherapie am Tumorort entscheidend ist. Die Konstruktion von HSDT-NPs basiert auf dem Design von Wasserstoff-Nanomaterialien und der Auswahl und Zusammenstellung von Synergieeinheiten. Durch HSDT-NPs werden die synergistischen Effekte zwischen Wasserstofftherapie und anderen Strategien deutlich verstärkt, was nicht nur die Wirksamkeit traditioneller Therapien auf Tumoren verbessert, sondern auch normale Zellen effektiv schützt. Basierend auf verschiedenen Materialtypen untersucht diese Studie die Konstruktionsstrategien von HSDT-NPs. Anschließend befasst sie sich, mit Fokus auf kollaborative Behandlungsmodalitäten, eingehend mit den synergistischen Mechanismen von HSDT-NPs. Unsere Arbeit zielt darauf ab, neue Perspektiven und innovative Ansätze zur Weiterentwicklung der Krebsbehandlung auf Basis der Wasserstofftherapieforschung zu bieten.",
      "conclusion": "Subsequently, focusing on the collaborative treatment modes, it delves into the synergistic mechanisms of HSDT-NPs. Our work aims to offer new perspectives and innovative approaches for advancing cancer treatment based on hydrogen therapy research."
    },
    {
      "pmid": "41496215",
      "year": 2026,
      "title": "Erneute Betrachtung der molekularen Wasserstoff-Signalübertragung in Mitochondrien: Ist das Rieske-Protein der Eintrittspunkt oder ein nachgeschalteter Wächter?",
      "title_en": "Revisiting molecular hydrogen signaling in mitochondria: Is the Rieske protein the entry point or a downstream sentinel?",
      "title_de": null,
      "journal": "Redox biology",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.redox.2026.104003",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.redox.2026.104003",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41496215/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2026-erneute-betrachtung-molekularen-signaluebertragung/",
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      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Ostojic — Erneute Betrachtung der molekularen Wasserstoff-Signalübertragung in Mitochondrien: Ist das Rieske-Protein der Eintrittspunkt oder ein nachgeschalteter Wächter?",
      "summary": "Eine neue Studie zeigte, dass H₂ die mitochondriale Komplex-III-Aktivität schnell über das Rieske-Eisen-Schwefel-Protein (RISP) hemmt — was das etablierte Bild von H₂ als bloßem Radikalfänger in Frage stellt. Dieser Kommentar erweitert das Bild: RISP ist möglicherweise nicht der einzige mitochondriale Eintrittspunkt für die H₂-Signalübertragung. Ostojic schlägt vor, dass andere Eisen-Schwefel-Proteine (SDHB, Komplex-I-Untereinheiten, CISD-Familie) gleichermaßen plausible Kandidaten sind, und fordert vergleichende experimentelle Studien, um das tatsächliche primäre Ziel zu bestimmen. Dies ist ein Perspektivpapier — keine neuen experimentellen Daten. (Redox Biology, 2026.)",
      "assessment": "Evidenzstufe: Perspektive/Kommentar (EV 4). Keine experimentellen Daten; reagiert auf einen vorhandenen publizierten Befund und erweitert ihn. Ostojic ist ein anerkannter H₂-Forscher mit Expertise in mitochondrialer Biochemie, und der Kommentar ist wissenschaftlich fundiert. Limitationen klar benannt: rein theoretisch — die vorgeschlagenen Alternativkandidaten (SDHB, Komplex-I-Untereinheiten, CISD-Proteine) wurden noch nicht experimentell als H₂-Ziele getestet; der Rahmen ist eine Hypothese, kein nachgewiesenes Ergebnis. Fazit: Ein wertvoller mechanistischer Kommentar, der eine überprüfbare wissenschaftliche Debatte darüber eröffnet, wie H₂ innerhalb von Mitochondrien signalisiert — keine Implikationen für aktuelle Anwendung oder Dosierung.",
      "abstract": "Ein kürzlich in Redox Biology (Band 88, Dezember 2025, 103952) veröffentlichtes Papier zeigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) die Aktivität von mitochondrialem Komplex III schnell über einen Mechanismus hemmt, der das Rieske-Eisen-Schwefel-Protein (RISP) und die anschließende LONP1-abhängige Proteolyse einbezieht — was die langjährige Sichtweise von H₂ als bloßem selektiven Radikalfänger herausfordert. Während diese Befunde RISP überzeugend als Schlüsselmediator mitochondrialer Reaktionen auf H₂ identifizieren, rechtfertigt seine Bezeichnung als primäres molekulares Ziel eine breitere Betrachtung. Aus evolutionärer und struktureller Sicht gehört RISP zu einer größeren Familie hydrogenase-ähnlicher mitochondrialer Redoxproteine, die antike Eisen-Schwefel-Architekturen bewahren. Proteine wie Succinatdehydrogenase-Untereinheit B (SDHB), Eisen-Schwefel-Untereinheiten von Komplex I und CISD-Familie-[2Fe-2S]-Proteine teilen vergleichbare Redox-Logik und strategische Positionierung innerhalb mitochondrialer bioenergetischer Netzwerke. Hier werden diese Kandidaten priorisiert und in ein hierarchisches, überprüfbares Rahmenwerk eingeordnet, und es werden spezifische vergleichende strukturelle, biochemische und proteostasische Ansätze vorgeschlagen, um den wahren molekularen Eintrittspunkt der H₂-Signalübertragung in menschlichen Mitochondrien zu definieren.",
      "conclusion": "Proteins such as succinate dehydrogenase subunit B (SDHB), iron-sulfur subunits of Complex I, and CISD family [2Fe-2S] proteins share comparable redox logic and strategic positioning within mitochondrial bioenergetic networks. Here, these candidates are prioritized and placed into a hierarchical, testable framework, and specific comparative structural, biochemical, and proteostatic approaches are "
    },
    {
      "pmid": "41482991",
      "year": 2026,
      "title": "Medizinische Gase als aufkommende Regulatoren pädiatrischer endokriner und neuronaler Entwicklungspfade: Ein Mini-Review",
      "title_en": "Medical Gases as Emerging Regulators of Paediatric Endocrine and Neurodevelopmental Pathways: A Mini-Review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta paediatrica (Oslo, Norway : 1992)",
      "authors": "Paparella et al.",
      "author_search": "paparella paparella",
      "doi": "10.1111/apa.70429",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/apa.70429",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41482991/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-paparella-2026-medizinische-gase-aufkommende-regulatoren/",
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      "indications": [
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      ],
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      "human": false,
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      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Paparella — Medizinische Gase als aufkommende Regulatoren pädiatrischer endokriner und neuronaler Entwicklungspfade: Ein Mini-Review",
      "summary": "Gasförmige Signalmoleküle — darunter molekularer Wasserstoff (H₂), Stickstoffmonoxid, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff — werden zunehmend als Modulatoren des sich entwickelnden Gehirns und des Hormonsystems bei Kindern erkannt. Dieser Mini-Review wertet präklinische und klinische Literatur von 2007–2025 aus, wie diese Gasotransmitter synaptische Plastizität, Neurotransmission, Knochenbiologie und Pubertätskontrolle beeinflussen. Die Autoren heben die besondere Relevanz für Zustände mit oxidativem Stress hervor — etwa Autismus-Spektrum-Störung, ADHS sowie chromosomale Syndrome wie Klinefelter und Turner. (Acta Paediatrica, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine Literaturübersicht (Mini-Review), kein Originalexperiment. Es werden keine neuen klinischen Daten präsentiert; die Autoren fassen bestehende präklinische und frühe klinische Arbeiten zu mehreren medizinischen Gasen zusammen. H₂-spezifische Evidenz in diesem Review ist eingebettet unter mehreren Gasen und bleibt überwiegend präklinisch. Schlussfolgerungen zum therapeutischen Potenzial bei Kindern sind spekulativ und werden von den Autoren angemessen als Zukunftsperspektiven formuliert. Leser sollten dies nicht als klinische Evidenz für H₂-Therapie bei pädiatrischen Hormon- oder Neuroentwicklungsstörungen interpretieren.",
      "abstract": "ZIEL: Medizinische Gase, darunter Stickstoffmonoxid, Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff und molekularer Wasserstoff, haben sich als wichtige Regulatoren des Redox-Gleichgewichts und der zellulären Signalübertragung erwiesen. Dieser Mini-Review untersucht ihre Bedeutung für pädiatrische endokrine und neuronale Entwicklungspfade — Bereiche, die besonders empfindlich auf oxidative und entzündliche Störungen reagieren. METHODEN: Wir sichteten präklinische und klinische Studien, die zwischen 2007 und 2025 veröffentlicht wurden, zur gasmediierten Regulation der metabolisch-redox-Homöostase, Knochenbiologie, Pubertätskontrolle und Neuroentwicklung. Besondere Aufmerksamkeit galt Erkrankungen mit ausgeprägtem oxidativen Stress, wie Klinefelter- und Turner-Syndrom. ERGEBNISSE: Belege zeigen, dass Gasotransmitter synaptische Plastizität, Neurotransmission und Neuroinflammation modulieren und Erkrankungen wie Autismus-Spektrum-Störung, ADHS sowie Ergebnisse nach perinataler Hypoxie beeinflussen. Sie sind auch an der metabolischen Regulation, Osteogenese, Osteoklastenaktivität und der hypothalamischen Pubertätskontrolle beteiligt. Diese mechanistischen Erkenntnisse unterstreichen das aufkommende translationale Potenzial gasmediiierter Signalwege für die pädiatrische Gesundheit. SCHLUSSFOLGERUNG: Obwohl pädiatrische klinische Anwendungen noch begrenzt sind, erweitern Fortschritte in Omics-basiertem Profiling, mechanistischen Studien und biomaterialgestützter Gasabgabe den therapeutischen Horizont rasch. Die Integration der Gasotransmitter-Biologie in die pädiatrische Endokrinologie und Neuroentwicklung könnte zukünftige diagnostische, präventive und zielgerichtete therapeutische Strategien unterstützen.",
      "conclusion": "Although paediatric clinical applications remain limited, advances in omics-based profiling, mechanistic studies and biomaterial-supported gas delivery are rapidly expanding the therapeutic horizon. Integrating gasotransmitter biology into paediatric endocrinology and neurodevelopment may support future diagnostic, preventive and targeted therapeutic strategies."
    },
    {
      "pmid": "41449652",
      "year": 2026,
      "title": "Aufkommende klinische Anwendungen für molekularen Wasserstoff",
      "title_en": "Emerging Clinical Applications for Molecular Hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Respiratory care",
      "authors": "Nguyen Puente et al.",
      "author_search": "nguyen puente nguyen puente",
      "doi": "10.1177/19433654251398759",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/19433654251398759",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41449652/",
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        "liver",
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        "cardiovascular",
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        "respiratory",
        "skin-aging",
        "immune-system",
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      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Nguyen Puente — Aufkommende klinische Anwendungen für molekularen Wasserstoff",
      "summary": "Inhalierter molekularer Wasserstoff (H₂) hat bei neurologischen, kardiovaskulären, onkologischen und respiratorischen Erkrankungen eine wachsende Zahl ermutigender klinischer Befunde angesammelt — doch die Evidenzbasis leidet unter kleinen Studiengrößen, inkonsistenter Methodik und dem Fehlen standardisierter Abgabesysteme. Dieser narrative Review fasst die aktuelle klinische Erfahrung zusammen und analysiert kritisch die wichtigsten Grenzen des Feldes. Die Autoren fordern validierte Abgabetechnologien, um rigorose Großstudien zu ermöglichen. (Respiratory Care, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review, keine systematische Übersichtsarbeit oder Meta-Analyse — es werden keine gepoolten Effektgrößen berechnet. Die zusammengefassten klinischen Befunde sind ermutigend, stammen aber aus einer Literatur, die durch kleine Stichproben und variable Methodik gekennzeichnet ist. Die Forderung der Autoren nach standardisierten Abgabesystemen unterstreicht, dass die H₂-Inhalationstherapie noch in einer frühen klinischen Entwicklungsphase ist. Dieses Papier eignet sich zur Orientierung, kann aber keine Bewertung der einzelnen Primärstudien ersetzen, auf die es verweist.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als vielversprechendes Therapeutikum mit potenziellem Einsatz bei einer breiten Palette von Erkrankungen erwiesen, darunter neurologische, kardiovaskuläre, onkologische und respiratorische Erkrankungen. Umfangreiche präklinische Studien führen seine Vorteile auf selektive antioxidative, entzündungshemmende und zytoprotektive Eigenschaften zurück. Veröffentlichte klinische Befunde sind ermutigend, obwohl die Daten durch kleine Stichprobengrößen, methodologische Variabilität und das Fehlen standardisierter und validierter kommerziell verfügbarer Abgabesysteme begrenzt sind. Dieser narrative Review fasst die aktuelle klinische Erfahrung mit der inhalierten H₂-Therapie zusammen, erörtert zentrale Herausforderungen und Grenzen der bestehenden Literatur und benennt Interessengebiete für zukünftige Forschung — einschließlich der Entwicklung eines validierten Abgabesystems zur Ermöglichung einer breiteren klinischen Untersuchung und Anwendung der H₂-Therapie.",
      "conclusion": "Published clinical findings are encouraging, although data are limited by small sample sizes, methodological variability, and the absence of standardized and validated commercially available delivery systems. This narrative review summarizes the current clinical experience with inhaled H2 therapy, discusses key challenges and limitations in the existing literature, and identifies areas of interest"
    },
    {
      "pmid": "41260719",
      "year": 2026,
      "title": "Gastherapien zur Neuroprotektion",
      "title_en": "Gas Therapies for Neuro-Protection.",
      "title_de": null,
      "journal": "Critical care clinics",
      "authors": "Merigo et al.",
      "author_search": "merigo merigo",
      "doi": "10.1016/j.ccc.2025.08.004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ccc.2025.08.004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41260719/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-merigo-2026-gastherapien-zur-neuroprotektion/",
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      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Merigo — Gastherapien zur Neuroprotektion",
      "summary": "Herzstillstand verursacht schwere neurologische Schäden, und konventionelle Behandlungsoptionen bleiben unzureichend — doch inhalierte Gastherapien einschließlich molekularem Wasserstoff (H₂), Stickstoffmonoxid, Xenon und Argon zeigen neuroprotektives Potenzial durch antioxidative, entzündungshemmende und antiapoptotische Mechanismen. Dieser Review in den Critical Care Clinics fasst präklinische und frühe klinische Evidenz zusammen und stellt klar, dass groß angelegte Studien noch ausstehen, bevor diese Ansätze in die Standardversorgung nach der Reanimation eingehen können. (Critical Care Clinics, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review — keine Originaldaten, keine gepoolten Effektgrößen. H₂ wird als eines von vier medizinischen Gasen mit neuroprotektivem Potenzial im Setting nach Herzstillstand diskutiert; es wird nicht als überlegen herausgestellt. Die mechanistische Grundlage ist durch präklinische Arbeiten gut belegt, aber die Autoren stellen ausdrücklich fest, dass große klinische Studien noch ausstehen. Dieser Review eignet sich als Hintergrundlektüre zur Forschungslandschaft, nicht als klinische Leitlinie.",
      "abstract": "Herzstillstand (HS) bleibt eine Hauptursache für Mortalität und neurologische Beeinträchtigungen und unterstreicht den dringenden Bedarf an innovativen neuroprotektiven Strategien. Gastherapien, darunter inhaliertes Stickstoffmonoxid (NO), molekularer Wasserstoff (H₂), Xenon (Xe) und Argon (Ar), haben sich als vielversprechende neuroprotektive Wirkstoffe erwiesen. Diese Gase entfalten Schutzeffekte, erhalten die neurologische Funktion und verbessern die Ergebnisse nach HS durch antioxidative, entzündungshemmende und antiapoptotische Mechanismen. Trotz vielversprechender präklinischer und früher klinischer Daten sind groß angelegte Studien unerlässlich, um ihre Wirksamkeit zu validieren, Protokolle zu optimieren, die Dosierung zu verfeinern und die klinische Translation zu sichern. Die Weiterentwicklung der Gastherapien zur Standardversorgung nach HS könnte die Neuroprotektion revolutionieren und einen Paradigmenwechsel in der Reanimationsmedizin einleiten.",
      "conclusion": "Despite promising preclinical and early clinical data, large-scale trials are essential to validate their efficacy, optimize protocols, refine dosing, and ensure clinical translation. Advancing gas therapies into standard post-CA care could revolutionize neuroprotection, offering a paradigm shift in resuscitation medicine."
    },
    {
      "pmid": "41232804",
      "year": 2026,
      "title": "Fortschritte bei Strategien zur Wasserstoff-Verabreichung für therapeutische Anwendungen",
      "title_en": "Advances in hydrogen delivery strategies for therapeutic applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced drug delivery reviews",
      "authors": "Nguyen et al.",
      "author_search": "nguyen nguyen",
      "doi": "10.1016/j.addr.2025.115734",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.addr.2025.115734",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41232804/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nguyen-2026-fortschritte-strategien-zur-verabreichung/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Nguyen — Fortschritte bei Strategien zur Wasserstoff-Verabreichung für therapeutische Anwendungen",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) besitzt selektive antioxidative, entzündungshemmende und antikarzinogene Eigenschaften — doch seine zuverlässige Zufuhr zu Zielgeweben bleibt die zentrale Herausforderung, die die klinische Anwendung einschränkt. Dieser umfassende Review in Advanced Drug Delivery Reviews katalogisiert konventionelle Applikationswege (Inhalation, H₂-reiches Wasser, Kochsalzlösung), ihre Grenzen sowie eine neue Generation fortschrittlicher Abgabesysteme: Nanoträger, durch Licht, Schall oder Elektrizität aktivierte In-situ-H₂-generierende Materialien und darmmikrobiom-basierte indirekte Abgabe über Probiotika und Präbiotika. (Advanced Drug Delivery Reviews, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist ein technischer Review — keine Original-Klinikkdaten. Sein Wert liegt in der Kartierung des Delivery-Engineering-Feldes, nicht in klinischer Wirksamkeitsevidenz. Die große Mehrheit der beschriebenen fortschrittlichen Abgabesysteme ist ausschließlich präklinisch oder Proof-of-Concept. Leser, die nach menschlicher Klinikdaten suchen, sollten separate Studienreviews konsultieren; dieses Papier behandelt die fundamentale Engstelle, wie H₂ dorthin gebracht werden kann, wo es gebraucht wird — eine Voraussetzung für künftigen klinischen Fortschritt.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als vielversprechendes Therapeutikum erwiesen, das auf seine selektiven antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften sowie auf die Fähigkeit zurückgeführt wird, zelluläre Signalübertragung, Stoffwechsel und Immunantworten zu modulieren. Über die Minderung von oxidativem Stress und Entzündung hinaus zeigt H₂ antikarzinogenes Potenzial, indem es das Tumormikromilieu verändert und Apoptose induziert. Trotz ermutigender präklinischer und klinischer Befunde stoßen konventionelle Applikationswege — wie Inhalation, orale Aufnahme von H₂-reichem Wasser oder Injektion von H₂-reicher Kochsalzlösung — auf kritische Grenzen hinsichtlich Stabilität, Bioverfügbarkeit und zielgerichteter Abgabe, was die klinische Translation behindert. Dieser Review skizziert zunächst die therapeutischen Mechanismen von H₂, einschließlich Redox-Regulation, Entzündungsmodulation und Tumorunterdrückung. Anschließend werden aktuelle Applikationsansätze, ihre therapeutischen Ergebnisse und inhärenten Herausforderungen diskutiert. Um diese Barrieren zu überwinden, wurden verschiedene fortschrittliche H₂-abgebende Systeme entwickelt, darunter H₂-haltige Träger und In-situ-H₂-generierende Materialien auf Basis von Wasser-, Säure- und elektrochemischen Reaktionen. Extern stimulierte Plattformen wie photo-, sono- und elektrokatalysebasierte Systeme ermöglichen eine räumlich-zeitlich kontrollierte H₂-Freisetzung als Reaktion auf krankheitsspezifische Signale. Zusätzlich bieten mikrobiom-zielgerichtete Ansätze mit Probiotika und Präbiotika eine indirekte, aber anhaltende H₂-Abgabe über Darmfermentation. Der Review schließt mit der Diskussion zentraler Herausforderungen — wie Materialskalierbarkeit, Biosicherheit und Integration in bestehende Therapien — und beleuchtet Zukunftsrichtungen für die Optimierung der H₂-Abgabe durch interdisziplinäre Innovation in Materialwissenschaft und Medizin.",
      "conclusion": "Additionally, microbiota-targeted approaches involving probiotics and prebiotics offer indirect yet sustained H2 delivery via gut fermentation. The review concludes by addressing key challenges-such as material scalability, biosafety, and integration with existing therapies-and highlights future directions for optimizing H2 delivery through interdisciplinary innovation in materials science and med"
    },
    {
      "pmid": "41144865",
      "year": 2026,
      "title": "Stimuli-responsive Wasserstoffproduktion aus Nanomaterialien: Design, Regulation und biomedizinische Anwendungen",
      "title_en": "Stimuli-Responsive Hydrogen Production from Nanomaterials: Design, Regulation and Biomedical Applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced healthcare materials",
      "authors": "Pan et al.",
      "author_search": "pan pan",
      "doi": "10.1002/adhm.202503077",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.202503077",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41144865/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-pan-2026-stimuli-responsive-wasserstoffproduktion-aus/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Pan — Stimuli-responsive Wasserstoffproduktion aus Nanomaterialien: Design, Regulation und biomedizinische Anwendungen",
      "summary": "H₂-Gas besitzt breites therapeutisches Potenzial, doch seine geringe Löslichkeit und das Fehlen einer zielgerichteten Abgabe schränken den klinischen Einsatz ein — Nanotechnologie bietet eine Lösung durch stimuli-responsive Nanomaterialien, die H₂ auf Anforderung am Erkrankungsort produzieren. Dieser Review behandelt systematisch Nanomaterialien, die H₂ unter externen Auslösern wie Licht, Ultraschall, Magnetfeldern oder lokalen Gewebemikromilieus erzeugen, und untersucht ihre Anwendungen in der Krebstherapie, bei Entzündungserkrankungen, neurovaskulärem Schutz und antimikrobieller Behandlung. (Advanced Healthcare Materials, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist ein technischer Review präklinischer Nanomaterialforschung — die beschriebenen Systeme sind nicht für den menschlichen Einsatz zugelassen und befinden sich weitgehend im Proof-of-Concept- oder Tierstudien-Stadium. Der Review ist wertvoll für Forscher im Bereich der Nano-H₂-Medizin, stellt aber keine klinische Evidenz für H₂-Therapie dar. Keine menschlichen Wirksamkeitsdaten werden überprüft. Die identifizierten Herausforderungen — Biokompatibilität, Dosierschwellen, Sicherheitsstandards — unterstreichen, dass erhebliche Entwicklungsarbeit verbleibt, bevor eines dieser Systeme Patienten erreichen könnte.",
      "abstract": "Wasserstoffgas zeigt breites therapeutisches Potenzial im biomedizinischen Bereich. Jedoch schränken geringe Löslichkeit und das Fehlen zielgerichteter Abgabe seine klinische Anwendung ein. Nanotechnologie bietet eine Lösung mit extern stimulierten responsiven Nanomaterialien, die kontrollierte Wasserstoffproduktion unter Stimuli wie Licht, Ultraschall, Magnetfeldern und Mikromilieus ermöglichen und traditionelle Abgabebeschränkungen überwinden. Dieser Review fasst systematisch die Wirkmechanismen solcher Materialien zusammen und deckt Wasserstoffentwicklungsmechanismen wie Halbleiterkatalyse und koordinationschemisch getriebene Prozesse ab. Er untersucht ihre biomedizinischen Anwendungen in der Krebstherapie, der Behandlung entzündlicher Erkrankungen, dem Schutz von Organellen und Neurovaskulatur, der antimikrobiellen Therapie und der bildgebungsgeführten Kombinationstherapie. Abschließend analysiert dieser Review zentrale Herausforderungen, einschließlich Materialbiokompatibilität und Regulierung von Wasserstoffkonzentrationsschwellenwerten, und blickt auf die Optimierung des Materialdesigns durch multidisziplinäre Zusammenarbeit, die Etablierung von Sicherheitsbewertungsstandards und den Übergang der Nano-Wasserstoff-Medizin von der Grundlagenforschung zur präzisen klinischen Anwendung voraus.",
      "conclusion": "This review systematically summarizes the mechanisms of action of such materials, covering hydrogen evolution mechanisms such as semiconductor catalysis and coordination of chemistry-driven processes, and explores their biomedical applications in cancer therapy, the treatment of inflammatory diseases, organelle and neurovascular protection, antimicrobial therapy, and imaging-guided synergistic tre"
    },
    {
      "pmid": "40826940",
      "year": 2026,
      "title": "Molekularer Wasserstoff und Nierenerkrankungen: eine Scoping-Review auf Basis von Szientometrie und Datenanalytik",
      "title_en": "Molecular hydrogen and kidney diseases: a scoping review based on scientometry and data analytics.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Viana et al.",
      "author_search": "viana viana",
      "doi": "10.4103/mgr.medgasres-d-25-00047",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/mgr.medgasres-d-25-00047",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40826940/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-viana-2026-nierenerkrankungen-scoping-review-basis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2026 · Viana — Molekularer Wasserstoff und Nierenerkrankungen: eine Scoping-Review auf Basis von Szientometrie und Datenanalytik",
      "summary": "Akute Nierenverletzung und chronische Nierenerkrankung belasten Gesundheitssysteme weltweit enorm — und molekularer Wasserstoff (H₂) zeigt in Nierenerkrankungsmodellen durchgängig Schutzeffekte gegen Apoptose, Fibrose, Entzündung und oxidativen Stress. Diese Scoping-Review kombiniert bibliometrische Analyse mit thematischer Synthese von 69 Publikationen und identifiziert klare Forschungslücken, darunter begrenzte internationale Zusammenarbeit und Bedarf an standardisierten klinischen Studien. Die Evidenz ist vielversprechend, aber noch überwiegend präklinisch und von asiatischer Forschung dominiert. (Medical Gas Research, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine Scoping-Review mit bibliometrischer Analyse von 69 Publikationen — keine Meta-Analyse mit gepoolten Effektgrößen. Die überprüfte Evidenz ist überwiegend präklinisch (Tiermodelle für Nierenverletzung); der Review fordert ausdrücklich robustere klinische Studien. Der methodische Beitrag liegt in der szientometrischen Kartierung der Publikationslandschaft des Feldes. Ergebnisse lassen sich ohne weitere Studienevidenz nicht direkt auf einen klinischen renoproteketiven Nutzen beim Menschen übertragen.",
      "abstract": "Akute Nierenverletzung und chronische Nierenerkrankung belasten Gesundheitssysteme weltweit erheblich. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als potenzielle Therapie aufgrund seiner selektiven antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Eigenschaften hervorgetan. Die vorliegende Studie überprüft Evidenz zu H₂-basierten renalen Interventionen und untersucht therapeutische Mechanismen, bibliometrische Trends und bestehende Forschungslücken anhand von Datenanalytik. Diese Scoping-Review integriert quantitative bibliometrische Analyse mit qualitativer thematischer Synthese. Diese Integration, in konventionellen Scoping-Reviews unüblich, deckt wichtige Lücken auf. Gemäß den PRISMA-ScR-Leitlinien wurden 69 Publikationen über Scopus und Web of Science identifiziert. Diese Publikationen stammen überwiegend aus Asien, insbesondere China und Japan, mit klaren Aktivitätsgipfeln in 2019 und 2024, während die internationale Zusammenarbeit begrenzt bleibt. H₂ zeigte durchgängig Schutzeffekte gegen Apoptose, Fibrose, Entzündung und oxidativen Stress bei akuter Nierenverletzung, Nephrotoxizität, Transplantation und frühen Modellen chronischer Nierenerkrankung. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Wasserstofftherapie sowohl bei akuter Nierenverletzung als auch bei chronischer Nierenerkrankung Renoprotektion verspricht. Dennoch sind robustere klinische Studien und standardisierte Forschungsmethoden unerlässlich, um die breitere Einführung in die klinische Nephrologie-Praxis zu erleichtern.",
      "conclusion": "Our findings suggest that hydrogen therapy holds promise for renoprotection in both acute kidney injury and chronic kidney disease. Nonetheless, more robust clinical trials and standardized research methodologies are imperative to facilitate its broader adoption into clinical nephrology practice."
    },
    {
      "pmid": "41401441",
      "year": 2026,
      "title": "Sechzigminütige Inhalation von molekularem Wasserstoff senkt die Blutsauerstoffsättigung, verändert aber die autonome Herzregulation in Ruhe bei gesunden Frauen nicht: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie",
      "title_en": "Sixty-minute inhalation of molecular hydrogen decreases blood oxygen saturation but does not alter autonomic cardiac regulation at rest in healthy females: a randomized, double-blind, placebo-controlled crossover study",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian Journal of Physiology and Pharmacology",
      "authors": "Grepl et al.",
      "author_search": "grepl grepl",
      "doi": "10.1139/cjpp-2025-0228",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2025-0228",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41401441/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-grepl-2026-60-minuten-inhalation-blutsauerstoffsaettigung-herzregulation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals",
        "cardiovascular",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Grepl — Sechzigminütige Inhalation von molekularem Wasserstoff senkt die Blutsauerstoffsättigung, verändert aber die autonome Herzregulation in Ruhe bei gesunden Frauen nicht: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie",
      "summary": "Eine Stunde H₂-Inhalation in Ruhe senkt die Blutsauerstoffsättigung minimal (95,9 % vs. 96,7 %, p ≤ 0,007), ohne die autonome Herzregulation zu verändern. Im doppelblinden Placebo-Crossover an 20 gesunden Frauen war der Abfall statistisch signifikant, aber klinisch bedeutungslos — die Herzfrequenzvariabilität blieb unverändert. (Canadian Journal of Physiology and Pharmacology, 2026.)",
      "assessment": "Diese Studie ist als Sicherheits- und Mechanismus-Beleg wertvoll: Sie zeigt, dass H₂-Inhalation in Ruhe die Herz-Kreislauf-Autonomie nicht stört und nur einen klinisch unbedeutenden Sättigungsabfall verursacht. Genau solche „Negativ-/Null-Befunde“ stärken die Glaubwürdigkeit des H₂-Themas, weil sie zeigen, dass die Forschung nicht nur positive Resultate berichtet. Bemerkenswert als nüchterner Beleg für die Unbedenklichkeit der H₂-Inhalation in Ruhe. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 20), nur gesunde junge Frauen, nur Ruhe (keine Belastung) — keine Aussage zu therapeutischem Nutzen. Sauberes RCT-Design (Evidenzstufe 3).",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff hat wegen seiner potenziellen antioxidativen, entzündungshemmenden und leistungssteigernden Wirkungen Aufmerksamkeit erlangt. Sein Einfluss auf die Blutsauerstoffsättigung und die autonome Herzregulation unter Ruhebedingungen bleibt jedoch unklar. Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie untersuchte die Effekte einer 60-minütigen Inhalation von molekularem Wasserstoff auf die Sauerstoffsättigung und die Herzfrequenzvariabilität bei gesunden Frauen. Zwanzig körperlich aktive Teilnehmerinnen (22,1 ± 1,6 Jahre) absolvierten zwei Inhalationssitzungen mit entweder molekularem Wasserstoff oder Placebo (Umgebungsluft), getrennt durch eine 7-tägige Auswaschphase. Sauerstoffsättigung und Herzfrequenzvariabilität wurden während der 60 Minuten Inhalation kontinuierlich überwacht. Die Ergebnisse anhand der 60-Minuten-Mittelwerte zeigten einen statistisch signifikanten (p ≤ 0,007) Abfall der Sauerstoffsättigung während der Inhalation von molekularem Wasserstoff (95,9 ± 1,0 %) im Vergleich zu Placebo (96,7 ± 0,7 %), aber dieser Abfall sollte nicht als klinisch signifikant betrachtet werden. Es wurden keine signifikanten Veränderungen (alle p ≥ 0,32) bei den Zeit- oder Frequenzbereichs-Indizes der Herzfrequenzvariabilität beobachtet. Diese Befunde legen nahe, dass die Inhalation von molekularem Wasserstoff unter Ruhebedingungen keine funktionellen Veränderungen der autonomen Herzregulation induziert und die beobachtete Reduktion der Blutsauerstoffsättigung die homöostatische Stabilität nicht beeinträchtigt.",
      "conclusion": "No significant changes (all p ≥ 0.32) were observed in time-domain or frequency-domain heart rate variability indices. These findings suggest that, under resting conditions, molecular hydrogen inhalation does not induce functional changes in autonomic cardiac regulation, and the observed reduction in blood oxygen saturation does not compromise homeostatic stability."
    },
    {
      "pmid": "41754211",
      "year": 2026,
      "title": "Der Konsum von Redox-Wasser dämpft belastungsbedingte Entzündung und oxidativen Stress bei körperlich aktiven Erwachsenen: eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "Redox Water Consumption Attenuates Exercise-Induced Inflammation and Oxidative Stress in Physically Active Adults: A Randomized Controlled Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Stolecka-Warzecha et al.",
      "author_search": "stolecka-warzecha stolecka-warzecha",
      "doi": "10.3390/nu18040694",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu18040694",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41754211/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-stolecka-warzecha-2026-redox-wasser-belastungs-entzuendung-oxidativer-stress/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Stolecka-Warzecha — Der Konsum von Redox-Wasser dämpft belastungsbedingte Entzündung und oxidativen Stress bei körperlich aktiven Erwachsenen: eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Acht Wochen wasserstoffangereichertes Redox-Wasser dämpft den Entzündungsschub nach intensiver Belastung. In einer kontrollierten Studie mit 40 sportlich aktiven Erwachsenen sank der Entzündungsmarker IL-6 nach dem Belastungstest in der Wassergruppe, während er in der Kontrollgruppe deutlich anstieg (Interaktion p (Nutrients, 2026.)",
      "assessment": "Direkt relevant für die Regeneration nach Belastung und die Entzündungsregulation, weil hier ein konkreter biochemischer Wirkpfad gezeigt wird: gedämpfte IL-6-Antwort nach Belastung. Das passt mechanistisch zum antioxidativen Profil von H₂. Limitation, ehrlich benannt: Die Autoren betonen selbst eine ausgeprägte Ausgangs-Ungleichheit bei den Entzündungswerten, die die Kausalaussage begrenzt — der MDA-Effekt verschwindet nach Baseline-Korrektur weitgehend. Kleine Stichprobe (n = 40). Solides RCT-Design (Evidenzstufe 3), aber mit klaren Vorbehalten.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Akute hochintensive Belastung induziert vorübergehende Entzündungs- und oxidative Stressreaktionen, vermittelt über redox-sensitive Signalwege und reflektiert durch Erhöhungen von Interleukin-6 (IL-6) und Lipidperoxidations-Produkten. Die Modulation dieser Reaktionen durch hydrationsbasierte Redox-Interventionen ist auf biochemischer Ebene noch unzureichend charakterisiert. ZIEL: Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob der regelmäßige Konsum von Redox-Wasser (alkalischem Wasser) belastungsinduzierte Entzündungs- und oxidative Stressmarker bei körperlich aktiven Erwachsenen beeinflusst. METHODEN: Vierzig körperlich aktive Erwachsene wurden in eine Experimentalgruppe (EG; n = 20) randomisiert, die Redox-Wasser konsumierte, das einer molekularen Modifikation unterzogen wurde, was alkalisches, wasserstoffangereichertes Wasser ergibt (pH 9,2–9,4), oder in eine Kontrollgruppe (CG; n = 20), die Standardwasser konsumierte. Nach acht Wochen Intervention absolvierten die Teilnehmer einen standardisierten maximalen aeroben Belastungstest. Die Plasmakonzentrationen von IL-6 und Malondialdehyd (MDA) wurden zu Studienbeginn und unmittelbar nach der Belastung gemessen. Die statistischen Analysen umfassten eine zweifaktorielle Varianzanalyse mit Messwiederholung und eine ANCOVA. ERGEBNISSE: Es wurde eine ausgeprägte Gruppe-×-Zeit-Wechselwirkung für IL-6 beobachtet (F(1,38) = 36,89, p < 0,001). Die EG zeigte eine signifikante Reduktion von IL-6 nach der Belastung, während die CG einen robusten Anstieg aufwies. Eine signifikante Gruppe-×-Zeit-Wechselwirkung wurde auch für MDA festgestellt (F(1,38) = 4,98, p = 0,029), die stabile Lipidperoxidations-Werte in der EG und erhöhte Werte in der CG widerspiegelt; baseline-adjustierte Analysen zeigten jedoch, dass die Unterschiede beim MDA nach der Belastung weitgehend auf die anfängliche Variabilität zurückzuführen waren. Hämatologische und Gerinnungsparameter blieben in beiden Gruppen innerhalb des physiologischen Bereichs. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Aufnahme von Redox-Wasser war nach Baseline-Korrektur mit niedrigerem unmittelbarem IL-6 nach der Belastung im Vergleich zu den Kontrollen assoziiert; eine ausgeprägte Ausgangs-Ungleichheit begrenzt jedoch die kausale Interpretation und erfordert eine Bestätigung in größeren Studien mit ausgeglichenen Entzündungsprofilen. Diese Befunde heben einen potenziellen biochemischen Mechanismus hervor, der die Redox-Eigenschaften der Hydration mit der Entzündungsregulation während physischer Belastung verknüpft.",
      "conclusion": "Redox water intake was associated with lower immediate post-exercise IL-6 compared with controls after baseline adjustment; however, pronounced baseline imbalance limits causal interpretation and warrants confirmation in larger trials with balanced inflammatory profiles. These findings highlight a potential biochemical mechanism linking hydration redox properties with inflammatory regulation during physical stress."
    },
    {
      "pmid": "41545661",
      "year": 2026,
      "title": "Explorative Evaluation einer Therapie mit wasserstoffreichem Wasser zur Behandlung von Keloiden: eine doppelblinde, randomisierte Pilotstudie",
      "title_en": "Exploratory Evaluation of Hydrogen-Rich Water Therapy for Keloid Management: A Double-Blinded Randomized Pilot Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Aesthetic Plastic Surgery",
      "authors": "Kuang et al.",
      "author_search": "kuang kuang",
      "doi": "10.1007/s00266-025-05512-5",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00266-025-05512-5",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41545661/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kuang-2026-keloide-pilotstudie/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Kuang — Explorative Evaluation einer Therapie mit wasserstoffreichem Wasser zur Behandlung von Keloiden: eine doppelblinde, randomisierte Pilotstudie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Trinkwasser linderte bei Keloid-Patienten Schmerz und Juckreiz und dämpfte entzündungs- und narbenbildende Botenstoffe. In einem doppelblinden Pilot-RCT mit 21 Patienten sanken VSS-Narbenscore und Pigmentierung signifikant, der entzündungshemmende Botenstoff IL-10 stieg, während VEGF und TGF-β fielen. (Aesthetic Plastic Surgery, 2026 — erste klinische Signale, explorativ.)",
      "assessment": "Interessant für das Haut-/Narben- und Anti-Aging-Segment, weil hier ein ungewöhnliches, aber klinisch hartes Endpunktbild (Narbenscore, Botenstoffe) gezeigt wird. Mechanistisch konsistent mit der anti-entzündlichen H₂-Wirkung. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 21), explorativer Pilot — die Autoren stufen es selbst als frühe Signale ein. Evidenzstufe 2. Kein Anlass für Heilversprechen; als wissenschaftlich spannender Datenpunkt für eine ungewöhnliche Indikation aber wertvoll.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Klinische oder experimentelle Studien haben gezeigt, dass wasserstoffreiches Wasser entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, doch seine Anwendung bei Keloiden wurde noch nicht untersucht. Diese Arbeit untersucht das therapeutische Potenzial und den Mechanismus von HRW bei der Keloid-Behandlung. METHODEN: 21 Keloid-Patienten, die für zweistufige Operationen vorgesehen waren, wurden randomisiert in die HRW-Behandlungsgruppe (HRW-Gruppe) und die Kontrollgruppe (Con-Gruppe) eingeteilt. Die HRW-Gruppe erhielt Wasserstoff im Trinkwasser, während die Con-Gruppe wasserstofffreies Wasser trank. Klinische Informationen wurden erhoben. Zytokine im Zusammenhang mit Entzündung, Keloidbildung und Symptomen wurden vor und nach den Interventionen mittels Western Blotting (WB), qPCR und ELISA gemessen. ERGEBNISSE: Die Patienten berichteten über eine signifikant geringere Häufigkeit von Schmerz und Juckreiz nach der Therapie mit wasserstoffreichem Wasser. Die VSS- und Pigmentierungs-Domänen-Scores sanken signifikant nach der Therapie mit wasserstoffreichem Wasser. WB- und qPCR-Ergebnisse zeigten eine signifikante Abnahme der Expression des juckreizbezogenen Zytokins TRPV1 und des keloidbezogenen Zytokins HIF-1α nach der Therapie mit wasserstoffreichem Wasser. Die Werte des entzündungshemmenden Zytokins IL-10 stiegen signifikant nach der Therapie mit wasserstoffreichem Wasser, während die Werte der entzündungsbezogenen Zytokine VEGF und TGF-β signifikant sanken. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Therapie mit wasserstoffreichem Wasser scheint ein sicherer und vielversprechender Ansatz zur Symptomlinderung und Entzündungsmodulation bei Keloid-Patienten zu sein. Diese Befunde stellen eine explorative, doppelblinde, randomisierte Pilotstudie dar, die frühe klinische Signale liefert, die eine weitere groß angelegte Untersuchung unterstützen. EVIDENZLEVEL I: Dieses Journal verlangt von den Autoren, jedem Artikel ein Evidenzlevel zuzuordnen. Für eine vollständige Beschreibung dieser evidenzbasierten Medizin-Bewertungen siehe das Inhaltsverzeichnis oder die Online-Anweisungen für Autoren unter www.springer.com/00266.",
      "conclusion": "Hydrogen-rich water therapy appears to be a safe and promising approach for symptom relief and inflammation modulation in keloid patients. These findings represent an exploratory, double-blinded randomized pilot trial that provides early clinical signals supporting further large-scale investigation. LEVEL OF EVIDENCE I: This journal requires that authors assign a level of evidence to each article. For a full description of these Evidence-Based Medicine ratings, please refer to the Table of Conte"
    },
    {
      "pmid": "41859790",
      "year": 2026,
      "title": "Der kombinierte Einsatz von inhaliertem Stickstoffmonoxid und molekularem Wasserstoff bei Patienten mit Post-COVID-19-Syndrom",
      "title_en": "The combined use of inhaled nitric oxide and molecular hydrogen in patients with post-COVID-19 syndrome",
      "title_de": null,
      "journal": "Terapevticheskii arkhiv",
      "authors": "Pozdnyakova et al.",
      "author_search": "pozdnyakova pozdnyakova",
      "doi": "10.26442/00403660.2026.03.203537",
      "doi_url": "https://doi.org/10.26442/00403660.2026.03.203537",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41859790/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-pozdnyakova-2026-inhaliertes-stickstoffmonoxid-post-covid-19-syndrom/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "oxidative-stress",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Pozdnyakova — Der kombinierte Einsatz von inhaliertem Stickstoffmonoxid und molekularem Wasserstoff bei Patienten mit Post-COVID-19-Syndrom",
      "summary": "Die kombinierte Inhalation von Stickstoffmonoxid (NO) und molekularem Wasserstoff (H₂) lindert das Post-COVID-Syndrom besser als NO allein. In einer kontrollierten Studie mit 60 Patienten besserten sich Atemnot, Husten und Erschöpfung, die Gehstrecke im 6-Minuten-Gehtest stieg, und die reaktiven Sauerstoffspezies sanken — nur in der Kombigruppe signifikant stärker (p (Terapevticheskii arkhiv, 2026.)",
      "assessment": "Relevant für das H₂-Inhalations-Segment und das Long-COVID-Thema, das viele Kunden umtreibt. Die Studie zeigt einen messbaren Zusatznutzen von H₂ über NO hinaus — gerade beim oxidativen Stress, dem mechanistischen Kernargument von H₂. Limitation, ehrlich benannt: offenes Design (keine Verblindung, also Placebo-/Erwartungseffekte möglich), kleine Arme (n = 20), und H₂ wurde nur als Co-Intervention mit NO geprüft — der reine H₂-Beitrag bleibt unscharf. Evidenzstufe 2 (kontrollierte Pilotstudie, nicht verblindet).",
      "abstract": "HINTERGRUND: Medizinische Gase, inhaliertes Stickstoffmonoxid (iNO) und molekularer Wasserstoff (iH2), wurden in der Therapie verschiedener Erkrankungen eingesetzt. In Kombination haben sich diese Gase als wirksamer und sicherer für Patienten erwiesen und könnten zu einer vielversprechenden Behandlungsoption für verschiedene Erkrankungen des Post-COVID-19-Syndroms (PS) werden. ZIEL: Vergleich der Wirksamkeit und Sicherheit der Kombinationstherapie iNO/iH2 mit der Monotherapie iNO und einer Kontrollgruppe bei Patienten mit Atemwegsstörungen im Rahmen des PS. MATERIAL UND METHODEN: Eine prospektive, offene, kontrollierte Studie mit 60 Patienten mit PS wurde in Parallelgruppen durchgeführt (das Durchschnittsalter der Teilnehmer betrug 58,1 ± 12,9 Jahre, und die Stichprobe bestand aus 18 Männern und 42 Frauen). Die Teilnehmer wurden randomisiert 3 Gruppen zugeteilt: 1 (n = 20) – iNO/iH2-Behandlung; 2 (n = 20) – nur iNO-Behandlung; und 3 (n = 20) – Kontrollgruppe. Die Behandlungsdauer betrug 10 Tage, und die Behandlung umfasste die Inhalation über eine Nasenkanüle für 90 Minuten (Flussrate von 4 Litern pro Minute, iH2-Konzentrationen < 4 %, iNO – 60 ppm). Klinische Ergebnisse wurden mit Selbstbeobachtungstagebüchern, dem Modified Medical Research Council Dyspnea Scale-Fragebogen, der „Language of Dyspnea“-Skala, der Fatigue Assessment Scale, der Hospital Anxiety and Depression Scale und dem Short Form-36 Health Status Survey-Fragebogen erhoben. Zusätzlich wurde ein 6-Minuten-Gehtest durchgeführt, und Indikatoren des oxidativen Status im Blutserum sowie der Mikrozirkulation in der bulbären Konjunktiva wurden gemessen. ERGEBNISSE: Der Verlauf von iNO/iН2 und iNO führte zu einer Rückbildung der klinischen Manifestationen des PS (Atemnot, Husten, Fatigue), verbesserte die physische und psychische Komponente der Lebensqualität und trug zur Verbesserung der Mikrozirkulation bei (erhöhter Venolendurchmesser und erhöhte Geschwindigkeit) im Vergleich zur Kontrollgruppe (p < 0,05). In der Kombinationstherapie gab es eine Zunahme der im 6-Minuten-Gehtest zurückgelegten Strecke und eine Abnahme der reaktiven Sauerstoffspezies im Vergleich zu den iNO- und Kontrollgruppen (p < 0,05). Es wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Studie zeigt den Vorteil des iNO/iH2-Verlaufs im Vergleich zu iNO und Kontrolle im Rehabilitationsprogramm von Patienten mit PS. Die Sicherheit und Wirksamkeit des iNO/iH2-Verlaufs wurde nachgewiesen in Form einer Rückbildung der klinischen Manifestationen des PS, einer Verbesserung der Lebensqualität, der Belastungstoleranz, der Mikrozirkulationsparameter und der Wiederherstellung des oxidativen Status des Körpers.",
      "conclusion": "The study demonstrates the advantage of the iNO/iH2 course in comparison with iNO and control in the rehabilitation program of patients with PS. The safety and effectiveness of the iNO/iH2 course has been proven in the form of regression of clinical manifestations of PS, improvement of quality of life, exercise tolerance, microcirculation parameters, and restoration of the oxidative status of the body."
    },
    {
      "pmid": "42139605",
      "year": 2026,
      "title": "Hydratations-Bioanalysen der Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser (HRW)",
      "title_en": "Hydration bioanalyses of the effects of hydrogen-rich water (HRW).",
      "title_de": null,
      "journal": "Wiadomosci lekarskie (Warsaw, Poland : 1960)",
      "authors": "Pesotskaya et al.",
      "author_search": "pesotskaya pesotskaya",
      "doi": "10.36740/wlek/218738",
      "doi_url": "https://doi.org/10.36740/wlek/218738",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42139605/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-pesotskaya-2026-hydratations-bioanalysen-wasserstoffreichem-hrw/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Pesotskaya — Hydratations-Bioanalysen der Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser (HRW)",
      "summary": "Einundzwanzig Tage täglicher Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser bei gesunden Probanden führten zu statistisch signifikanten Abnahmen von Hämatokrit und Blutviskosität sowie zu verringerter Urinosmolalität — alles konsistent mit verbesserter systemischer Hydratation. Es wurden keine Anzeichen von Erythrozyten-Abnormalitäten beobachtet. Die Studie ist klein (n=10) und verwendet eine gerätespezifische Wasserstoffzubereitung, stellt jedoch eine der wenigen Humanstudien dar, die Hydratationsbiomarker mit HRW direkt messen. (Wiadomosci lekarskie, 2026.)",
      "assessment": "Eine kleine, unverblindete Einarm-Pilotstudie — keine Kontrollgruppe, kein Placebo, keine Verblindung. Die Ergebnisse sind richtungsmäßig interessant, können aber Störfaktoren nicht ausschließen (z. B. erhöhte Gesamtwasseraufnahme, Ernährungsumstellung, saisonale Schwankungen). Das Fehlen einer Kontrollgruppe ist die primäre Einschränkung: Die beobachteten Hämatokrit- und Osmolalitätsveränderungen könnten durch einfaches Mehrtrinken erklärt werden, unabhängig vom Wasserstoffgehalt. Das Sicherheitssignal (keine Erythrozytenschäden) ist beruhigend. Die Wasserstoffkonzentration (900–1200 ppb) liegt im Bereich anderer veröffentlichter Studien. Diese Studie sollte als hypothesengenerierend betrachtet werden, nicht als bestätigender Beweis, dass HRW die Hydratation über eine äquivalente Aufnahme von normalem Wasser hinaus verbessert.",
      "abstract": "ZIEL: Demonstration der Auswirkungen von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf die Hydratation durch Untersuchung von Hämatokrit, Blutviskosität und Urinosmolalität. PATIENTEN UND METHODEN: Hydrogen Evodrop-reiches Wasser (HEW), produziert aus einem patentierten Gerät mit einer Wasserstoffkonzentration von 900–1200 ppb bzw. 0,9–1,2 ppm, ORP von −450 bis −580 mV und pH=7,1–7,3. Blutviskosität, Hämatokrit und Urinosmolalität wurden bei 10 Probanden (fünf Frauen und fünf Männer) während des 21-tägigen Zeitraums der HEW-Aufnahme unter standardisierten Ernährungsbedingungen bestimmt. ERGEBNISSE: Es wurden keine Anzeichen von Erythrozyten-Agglutination oder morphologischen Abnormalitäten beobachtet. Die Urinosmolalität bei Männern und Frauen nahm nach HEW-Konsum ab, wahrscheinlich aufgrund verbesserter Hydratation. Die Osmolalität vor dem Konsum war jedoch bei Männern im Vergleich zu Frauen höher. Sowohl Männer als auch Frauen zeigten statistisch signifikante Veränderungen in Hämatokrit- und Blutviskositätsparametern nach dem Konsum von HEW, die abnahmen. Dies deutet auf verbesserte Hydratation und reduzierte Blutviskosität hin. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Ergebnisse legen nahe, dass durch regelmäßige Aufnahme von HEW messbare Hydratationseffekte im menschlichen Körper erzielt werden können. Die Forschungsergebnisse unterstützen den Nutzen des Einsatzes von HEW zur Förderung der Körperhydratation. Die Analyse legt nahe, dass der Hämatokrit enger mit anderen Faktoren verbunden ist, wie dem Hydratationsstatus und dem Plasmavolumen nach dem HEW-Konsum. Der HEW-Konsum beeinflusste die Urinosmolalität konsistent, was den allgemeinen Hydratationsstatus widerspiegeln kann. Insgesamt bewirkte die HEW-Aufnahme konsistente Veränderungen in wichtigen hämatologischen und renalen Hydratationsmarkern, was auf günstige Auswirkungen auf die Blutflüssigkeit und den Wasserhaushalt hindeutet.",
      "conclusion": "Conclusions: These results suggest that measurable hydration effects in the human body may be achieved through regular intake of HEW. The findings of the research support the benefit of the use of HEW in promoting body hydration. The analysis suggests that hematocrit is more closely associated with other factors, such as hydration status and plasma volume following HEW consumption. HEW consumption consistently affected urine osmolality, which may reflect in overall hydration status. Overall, HEW"
    },
    {
      "pmid": "42049414",
      "year": 2026,
      "title": "Adjunktive Therapie mit molekularem Wasserstoff in Kapselform bei Empyem mit komplizierender chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie: Ein Fallbericht",
      "title_en": "Adjunctive Molecular Hydrogen Capsule Therapy in Empyema Complicated by Chronic Inflammatory Demyelinating Polyneuropathy: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.21873/invivo.14337",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14337",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42049414/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2026-adjunktive-kapselform-empyem-komplizierender/",
      "methods": [
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      "indications": [
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        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Li — Adjunktive Therapie mit molekularem Wasserstoff in Kapselform bei Empyem mit komplizierender chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie: Ein Fallbericht",
      "summary": "Ein 76-jähriger Mann mit einer seltenen Kombination aus Brustrauminfekt (Stadium-II-Empyem) und einer Autoimmun-Nervenerkrankung (CIDP) erholte sich nach einer Operation plus adjuvanter oraler Wasserstofftherapie. Detailliertes Immun-Monitoring zeigte, dass H₂ offenbar selektiv den Tod überaktivierter entzündlicher Immunzellen förderte, während schützende regulatorische Zellen erhalten blieben — ein Muster konsistent mit Immunhomöostase statt breiter Immunsuppression. (In Vivo, 2026.)",
      "assessment": "Ein Fallbericht liefert die niedrigste klinische Evidenzebene. Keine kausale Schlussfolgerung über H₂ ist aus einem einzelnen unkontrollierten Fall möglich. Der Patient erholte sich — aber die gleichzeitige chirurgische Behandlung (VATS-Dekortikation), postoperative Versorgung und der natürliche Verlauf der CIDP-Behandlung trugen alle dazu bei. Die Immunphänotypisierungsdaten sind genuell interessant und generieren testbare Hypothesen über den immunmodulatorischen Mechanismus von H₂. Die ehrliche Einordnung: Dieser Bericht ist wertvoll als detaillierte klinische Beobachtung, die zukünftige kontrollierte Studien informiert — er beweist nicht, dass H₂ die Erholung verursachte. Die Autoren selbst verwenden angemessen vorsichtige Formulierungen ('könnte wirken').",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Das Management eines Stadium-II-Empyems, kompliziert durch eine chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP), stellt eine gewaltige klinische Herausforderung dar, da ein heikles Gleichgewicht zwischen aggressiver Infektionskontrolle und der Modulation immunvermittelter neurologischer Fragilität erforderlich ist. Wir berichten über einen komplexen Fall von gleichzeitigem Empyem und CIDP, der erfolgreich mit einem multidisziplinären Ansatz und adjuvanter molekularer Wasserstoff (H₂)-Therapie behandelt wurde. FALLBERICHT: Ein 76-jähriger Mann mit CIDP stellte sich mit akutem Atemversagen aufgrund eines Stadium-II-Empyems vor. Nach einer videoassistierten thorakoskopischen Chirurgie (VATS)-Dekortikation zeigte der Patient systemische Hyperentzündung und Immunerschöpfung. In der kritischen Phase wurde adjuvante orale Wasserstofftherapie eingeleitet. Eine longitudinale Immunphänotypisierung wurde durchgeführt, um das Therapieansprechen zu überwachen. Die klinische Erholung fiel zeitlich mit einem tiefgreifenden immunologischen Umbau zusammen. Wir beobachteten eine zellspezifische Hochregulation des Fas-Zell-Oberflächen-Todesrezeptors in hyperaktivierten naiven und Effektor-zytotoxischen T-Zellen (Tc), was auf eine H₂-vermittelte apoptotische Clearance pro-entzündlicher Linien hindeutet. Umgekehrt blieb das Helfer-T-Zell (Th)-Reservoir erhalten. Die Erholung war weiterhin durch die konsistente Wiederherstellung intermediärer und Post-Keimzentrum-Gedächtnis-B-Zell-Populationen gekennzeichnet, gekoppelt mit einer substantiellen Zunahme suppressiver T- und B-Zell-Subpopulationen (Tregs und Bregs). Diese Verschiebung in Richtung Immunhomöostase verhinderte sekundäre Autoimmunschübe und ermöglichte eine erfolgreiche Entlassung. SCHLUSSFOLGERUNG: Molekularer Wasserstoff könnte als systemischer Bioregulator wirken, der Immunhomöostase fördert, indem er selektiv hyperaktivierte Effektorzellen angreift und gleichzeitig die regulatorische Zellerholung fördert. Diese duale antioxidative und immunmodulatorische Kapazität positioniert H₂ als vielversprechende adjuvante Therapie für komplexe infektiöse und neuroinflammatorische Zustände.",
      "conclusion": "Molecular hydrogen may act as a systemic bioregulator that fosters immune homeostasis by selectively targeting hyper-activated effector cells while promoting regulatory cell recovery. This dual antioxidant and immunomodulatory capacity positions H2 as a promising adjuvant therapy for complex infectious and neuroinflammatory conditions."
    },
    {
      "pmid": "42049119",
      "year": 2026,
      "title": "Wasserstoffgas-Inhalation linderte zerebrale Ischämie-/Reperfusionsschäden durch Regulierung der Mitophagie in SH-SY5Y-Zellen und Mäusen über den PTEN-induzierten Kinase-1/Parkin-Signalweg.",
      "title_en": "Hydrogen gas inhalation alleviated cerebral ischemia/reperfusion injury by regulating mitophagy in SH-SY5Y cells and mice via PTEN-induced kinase 1/Parkin pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of stroke and cerebrovascular diseases : the official journal of National Stroke Association",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.jstrokecerebrovasdis.2026.108645",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jstrokecerebrovasdis.2026.108645",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42049119/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2026-wasserstoffgas-inhalation-linderte-zerebrale/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Wang — Wasserstoffgas-Inhalation linderte zerebrale Ischämie-/Reperfusionsschäden durch Regulierung der Mitophagie in SH-SY5Y-Zellen und Mäusen über den PTEN-induzierten Kinase-1/Parkin-Signalweg.",
      "summary": "Die Inhalation von molekularem Wasserstoff (H₂) nach einem schlaganfallähnlichen Ereignis (zerebrale Ischämie/Reperfusion) reduzierte Hirngewebeschäden, neuronalen Zelltod und neurologische Defizite erheblich — sowohl im Mausmodell als auch in Zellkulturen. Der zentrale Mechanismus: H₂ aktiviert den Nrf2/PINK1/Parkin-Signalweg, der beschädigte Mitochondrien über Mitophagie beseitigt und sowohl oxidativen Stress als auch Entzündungssignale dämpft. Dies sind präklinische Befunde; Humandaten werden hier nicht berichtet. (Journal of Stroke and Cerebrovascular Diseases, 2026.)",
      "assessment": "Eine methodisch solide präklinische Studie, die das mechanistische Verständnis der H₂-Neuroprotektion voranbringt. Das kombinierte In-vivo-/In-vitro-Design mit pharmakologischer Signalwegbestätigung (ML385-Nrf2-Hemmung) stärkt das Kausalargument. Limitationen ehrlich benannt: Alle Belege stammen aus Nagetiermodellen und krebsabgeleiteten Zelllinien — keine Humandaten, keine Sicherheits- oder Dosierungsdaten für den klinischen Einsatz. Das MCAO/R-Modell bei Mäusen ist ein unvollkommenes Abbild des menschlichen ischämischen Schlaganfalls. Die Studie quantifiziert die H₂-Konzentration während der Inhalation nicht und vergleicht keine Dosierungen. Fazit: Ein bedeutsamer mechanistischer Beitrag zur H₂-Neurowissenschaft — kein Fundament für klinische Empfehlungen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Zerebrale Ischämie-Reperfusionsschäden (CIRI) verursachen nach Wiederherstellung des zerebralen Blutflusses schwere neuronale Schäden, wobei mitochondriale Dysfunktion als zentraler pathologischer Treiber dieses Prozesses wirkt. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat in mehreren neurologischen Krankheitsmodellen vielversprechende neuroprotektive Effekte gezeigt, doch bleibt unklar, ob H₂ CIRI durch Modulation der Mitophagie und ihrer vorgeschalteten regulatorischen Signalwege lindert. METHODEN: In-vivo-Experimente wurden an männlichen C57BL/6-Mäusen durchgeführt, die einer Verschluss/Reperfusion der Arteria cerebri media (MCAO/R) unterzogen wurden, mit zufälliger Einteilung in drei Gruppen: Sham-Gruppe, MCAO/R-Gruppe und MCAO/H₂-Gruppe. In-vitro wurden menschliche Neuroblastom-SH-SY5Y-Zellen einem Sauerstoff-Glukose-Entzug/Reoxygenierungsprotokoll (OGD/R) ausgesetzt, mit vier Versuchsgruppen: Kontrollgruppe, OGD/R-Gruppe, OGD/R + H₂-Gruppe und OGD/R + H₂+ML385-Gruppe (5 μM ML385, ein spezifischer Nrf2-Inhibitor, 1 h vor OGD vorbehandelt). Die neurologische Funktion wurde mittels Neurologischer-Defizit-Score (zea-Longa) bewertet; das zerebrale Infarktvolumen wurde mittels TTC-Färbung gemessen; neuronale histopathologische Schäden und Apoptose wurden mittels HE-, Nissl- und TUNEL-Färbung bewertet; Zellviabilität wurde mittels CCK-8-Assay detektiert; Zellapoptose, mitochondriale reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und mitochondriales Membranpotenzial (MMP) wurden mittels Durchflusszytometrie analysiert; Proteinexpressionsniveaus wurden mittels Western Blot quantifiziert. ERGEBNISSE: In-vivo-Experimente zeigten, dass H₂-Inhalation neurologische Defizite deutlich linderte, das zerebrale Infarktvolumen und histopathologische Schäden reduzierte, neuronale Apoptose hemmte und Mitophagie in MCAO/R-Mäusen förderte. In SH-SY5Y-Zellen verbesserte H₂-Behandlung signifikant die Zellviabilität, milderte oxidativen Stress und mitochondriale Dysfunktion und verstärkte Mitophagie über Aktivierung des PINK1/Parkin-Signalwegs. Mechanistisch erhielt H₂ die zelluläre Redox-Homöostase aufrecht, entfernte beschädigte Mitochondrien, regulierte den Nrf2/HO-1-Antioxidationsweg hoch und unterdrückte NF-κB-vermittelte Entzündungssignale. Bemerkenswert kehrte die Hemmung von Nrf2 mit ML385 die mitochondrienschützenden und anti-apoptotischen Effekte von H₂ in OGD/R-exponierten Zellen signifikant um. SCHLUSSFOLGERUNG: Unsere Befunde belegen, dass H₂ signifikante neuroprotektive Effekte gegen CIRI ausübt, indem es oxidativen Stress mildert, neuronale Apoptose hemmt und die Mitochondrienfunktion verbessert. Diese Effekte sind eng mit der Aktivierung des Nrf2/PINK1/Parkin-vermittelten Mitophagie-Signalwegs verbunden und heben H₂ als potenzielle Therapiemethode für CIRI hervor.",
      "conclusion": "Our findings revealed that H2 exerts significant neuroprotective effects against CIRI by attenuating oxidative stress, inhibiting neuronal apoptosis, and improving mitochondrial function. These effects are closely associated with the activation of the Nrf2/PINK1/Parkin-mediated mitophagy pathway, highlighting H₂ as a potential therapeutic method for CIRI."
    },
    {
      "pmid": "42035551",
      "year": 2026,
      "title": "Molekularer Wasserstoff unterdrückt Darmentzündung und Pyroptose bei Colitis ulcerosa durch Förderung der PKM2-Laktylierung zur Blockierung der NLRP3-Inflammasom-Aktivierung.",
      "title_en": "Molecular hydrogen suppresses gut inflammation and pyroptosis in ulcerative colitis through promoting PKM2 lactylation to block NLRP3 inflammasome activation.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2026.116726",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2026.116726",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42035551/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2026-unterdrueckt-darmentzuendung-pyroptose-colitis/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Yang — Molekularer Wasserstoff unterdrückt Darmentzündung und Pyroptose bei Colitis ulcerosa durch Förderung der PKM2-Laktylierung zur Blockierung der NLRP3-Inflammasom-Aktivierung.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) reduziert Darmentzündung und programmierten Zelltod (Pyroptose) bei Colitis ulcerosa, indem er eine posttranslationale Modifikation des Enzyms PKM2 — die Laktylierung — fördert, die wiederum verhindert, dass das NLRP3-Inflammasom Entzündungskaskaden auslöst. Dieser Mechanismus wurde in menschlichen Kolonepithelzellen, Mausmodellen der Kolitis und Kolongewebe von UC-Patienten nachgewiesen. Alle Belege sind präklinischer Natur; ein Humaninterventionsversuch wird nicht berichtet. (International Immunopharmacology, 2026.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch innovative präklinische Arbeit, die einen konkreten, überprüfbaren Signalweg vorschlägt, der H₂, Laktylierung eines Stoffwechselenzyms und NLRP3-getriebene Darmentzündung verbindet. Die Verwendung menschlicher Kolongewebeproben (von UC-Patienten vs. Gesunden) zur Validierung des PKM2-Laktylierungsdefizits verleiht der Studie mehr Glaubwürdigkeit als reine Tierversuche. Limitationen ehrlich benannt: kein Humanversuch; DSS-induzierte Kolitis bei Mäusen bildet die Komplexität menschlicher UC nicht vollständig ab; die Studie testet weder Langzeitgabe noch Dosis-Wirkungs-Beziehungen für H₂; der Laktylierungsmechanismus erfordert unabhängige Replikation. Fazit: Überzeugende mechanistische Hypothese für H₂ bei UC — noch keine klinische Evidenz.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Molekularer Wasserstoff gilt als fähig, das Fortschreiten der Colitis ulcerosa (UC) zu mildern, wobei der zugrundeliegende molekulare Mechanismus weitgehend unklar bleibt. METHODEN: Mit Lipopolysaccharid (LPS)/Adenosintriphosphat (ATP) stimulierte menschliche kolonische Epithelzellen (HCoEpiC) wurden verwendet, um ein UC-Modell in-vitro nachzubilden, und mit wasserstoffreichem Medium (HRM) behandelt. Dextransulfat-Natrium (DSS)-induzierte Mäuse wurden verwendet, um ein UC-Modell in-vivo zu konstruieren und mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) behandelt. Kolongewebe von UC-Patienten und gesunden Freiwilligen wurde gesammelt. Die Freisetzung entzündlicher Zytokine wurde mittels ELISA detektiert. Zellviabilität, intestinale pathologische Schäden und Pyroptose wurden mittels CCK-8-Assay, HE-Färbung und Transmissionselektronenmikroskop (TEM) bewertet. Die Proteinexpressionen des NLRP3-Inflammasoms und der Pyruvatkinase M2 (PKM2) wurden mittels Western Blot analysiert. Die Interaktion zwischen NLRP3 und PKM2 wurde mittels Co-Immunpräzipitation (Co-IP) verifiziert. ERGEBNISSE: Molekularer Wasserstoff linderte die Hemmung der Zellviabilität und Zytokinproduktion in HCoEpiC-Zellen und unterdrückte Darmverletzung, Entzündung, Pyroptose und NLRP3-Inflammasom-Aktivierung bei Mäusen. PKM2-Laktylierung war in Kolongewebe von UC-Patienten herunterreguliert. Molekulare Wasserstoffbehandlung förderte PKM2-Laktylierung ohne Auswirkung auf die Gesamt-PKM2-Expression. Der Laktylierungshemmer Natriumoxamat hob die molekularen Wasserstoff-vermittelten Schutzeffekte bei UC auf. Darüber hinaus erleichterte molekularer Wasserstoff die Kombination zwischen PKM2 und NLRP3, um die Inflammasom-Aktivierung herunterzuregulieren. Diese Bindung zwischen PKM2 und NLRP3 wurde durch Störung der PKM2-Laktylierung aufgehoben. Zudem wurde die strukturelle Interaktion zwischen laktyliertem PKM2 und NLRP3 vorhergesagt. SCHLUSSFOLGERUNG: Molekularer Wasserstoff kann PKM2-Laktylierung fördern, um NLRP3-Inflammasom-vermittelte Pyroptose und Entzündung einzudämmen und so das UC-Fortschreiten zu verbessern.",
      "conclusion": "Molecular hydrogen can promote PKM2 lactylation to restrain NLRP3 inflammasome-mediated pyroptosis and inflammation, thus ameliorating UC progression."
    },
    {
      "pmid": "41986239",
      "year": 2026,
      "title": "Selbstadaptives Wasserstoff-Nanoabgabesystem im Glaukom-Management: Eine synergistische antioxidative und entzündungshemmende therapeutische Strategie",
      "title_en": "Self-Adaptive Hydrogen Nano-Delivery System in Glaucoma Management: Synergistic Antioxidation and Anti-inflammation Therapeutic Strategy.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS nano",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1021/acsnano.6c01611",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsnano.6c01611",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41986239/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2026-selbstadaptives-nanoabgabesystem-glaukom-management/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "eye",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Zhu — Selbstadaptives Wasserstoff-Nanoabgabesystem im Glaukom-Management: Eine synergistische antioxidative und entzündungshemmende therapeutische Strategie",
      "summary": "Glaukomassoziierte Sehnervenschädigung bleibt eine der häufigsten Erblindungsursachen weltweit — und aktuelle Therapien konzentrieren sich nur auf die Senkung des Augeninnendrucks, ignorieren aber den oxidativen Stress und die Entzündung, die die eigentliche Schädigung vorantreiben. In dieser präklinischen Studie entwickelten Forscher ein selbstadaptives Nanoblatt (HyNDs) auf Basis von hydriertem Silicen, das unter physiologischen Bedingungen kontinuierlich H₂ freisetzt, reaktive Sauerstoffspezies abfängt und — in Zell- und Tiermodellen — den Augeninnendruck signifikant senkte, bei vernachlässigbarer Toxizität. (ACS Nano, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tier- und In-vitro-Studie — Ergebnisse stammen aus Mausmodellen und Zellkulturen, nicht vom Menschen. Der Nanowirkstoff HyNDs ist ein neuartiges Material, das nicht für den klinischen Einsatz zugelassen ist. Aus dieser Arbeit können keine Schlussfolgerungen über den Nutzen bei menschlichen Glaukompatienten gezogen werden. Es ist ein vielversprechendes Proof-of-Concept, das eine neue Forschungsrichtung bei der okulären H₂-Abgabe etabliert; die klinische Translation würde Toxikologiestudien, Primatenversuche und regulatorische Zulassungsverfahren erfordern, die für dieses Material noch nicht existieren.",
      "abstract": "Glaukomassoziierte Sehnervenschädigung gilt als eine der häufigsten Erblindungsursachen weltweit, doch aktuelle Therapien konzentrieren sich hauptsächlich auf die Senkung des Augeninnendrucks, ohne dem oxidativen Stress und der Entzündung in okulärem Gewebe ausreichend Beachtung zu schenken. Wir gehen dieses Problem an durch die Entwicklung eines selbstadaptiven zweidimensionalen Nanoblatts, das eine anhaltende Wasserstofffreisetzung im okulären Mikromilieu ermöglicht. Der Nanowirkstoff (HyNDs) wird durch Modifikation der Oberfläche von hydriertem Silicen (SiH), einem biokompatiblen Nanoblatt, das sich unter physiologischen Bedingungen selbst zersetzt und dabei Wasserstoff generiert, mit d-α-Tocopheryl-Polyethylenglykol-1000-Succinat (TPGS)-Polymer konstruiert. HyNDs zeigt ausgezeichnete Dispersierbarkeit, was es für die okuläre Abgabe geeignet macht, während die TPGS-Beschichtung durch ihre Abschirmwirkung eine verlängerte Wasserstofffreisetzung sicherstellt. Wir zeigen, dass HyNDs oxidative Radikale effizient abfangen und die Expression oxidativer Stressbiomarker in Zell- und Tiermodellen herunterregulieren kann, was zu einer signifikant gesenkten Augeninnendrucks beiträgt. Darüber hinaus zeigt der Nanowirkstoff vernachlässigbare Zytotoxizität und unerwünschte Auswirkungen auf okuläres Gewebe. Dieser wasserstoffbasierte therapeutische Ansatz verfügt über einen dualen Mechanismus der Augeninnendruck-Senkung und der Minderung von oxidativem Stress und zeigt damit attraktives Potenzial für die Weiterentwicklung des klinischen Managements von Glaukomen.",
      "conclusion": "Additionally, the nanoagent exhibits negligible cytotoxicity and adverse effects on ocular tissues. This hydrogen-based therapeutic approach features a dual mechanism of intraocular pressure reduction and oxidative stress mitigation, thereby exhibiting attractive promise for advancing the clinical management of glaucoma."
    },
    {
      "pmid": "41931901",
      "year": 2026,
      "title": "Optimierung der Linsengröße und der Ionenquellenparameter für gaschromatographie-/massenspektrometriebasierte Metabolomik unter Verwendung von Wasserstoff als Trägergas",
      "title_en": "Optimization of lens size and ion source parameters for gas chromatography/mass spectrometry-based metabolomics using hydrogen as a carrier gas.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of chromatography. A",
      "authors": "Sato et al.",
      "author_search": "sato sato",
      "doi": "10.1016/j.chroma.2026.466945",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.chroma.2026.466945",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41931901/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sato-2026-optimierung-linsengroesse-ionenquellenparameter-gaschromatographie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Sato — Optimierung der Linsengröße und der Ionenquellenparameter für gaschromatographie-/massenspektrometriebasierte Metabolomik unter Verwendung von Wasserstoff als Trägergas",
      "summary": "Der globale Heliummangel veranlasst analytisch-chemische Labore, Wasserstoffgas als alternatives Trägergas für GC/MS-Metabolomik einzusetzen — doch Wasserstoff verursacht unerwünschte Ionenquellenreaktionen, die Fragmentierungsmuster verändern. Diese technische In-vitro-Studie entwickelte eine wasserstoffdeaktivierte Elektronenionisierungsquelle und fand, dass eine 3-mm-Extraktionslinse die beste Leistung liefert und reproduzierbares metabolomisches Profiling ermöglicht, das heliumbasierten Systemen vergleichbar ist. Das System wurde an einer menschlichen Kolonkarzinom-Zelllinie validiert. (Journal of Chromatography A, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine analytisch-chemische In-vitro-Methodenstudie — Wasserstoffgas wird hier als Laborträgergas, nicht als medizinisches oder therapeutisches Mittel eingesetzt. Diese Studie hat keine Auswirkungen auf gesundheitliche H₂-Anwendungen. Ihr Wert ist rein technisch: Sie validiert einen praktischen Lösungsansatz für Heliummangel in der GC/MS-Metabolomik. Die Aufnahme in einen Gesundheitskontext erfordert eine klare Kennzeichnung, dass die H₂-Verwendung hier rein instrumentell ist.",
      "abstract": "Gaschromatographie/Massenspektrometrie (GC/MS) wird aufgrund ihrer hohen Auflösung, Reproduzierbarkeit und Kompatibilität mit flüchtigen und halbflüchtigen Verbindungen in der Metabolomik weit verbreitet eingesetzt. Während Helium traditionell als Trägergas verwendet wurde, haben steigende Kosten und globale Engpässe die Erforschung von Wasserstoffgas als Alternative vorangetrieben. Wasserstoff bietet schnellere Analysezeiten und weniger Ionenquellenkontamination, birgt aber Herausforderungen, darunter Ionenquellenreaktionen, die Verbindungsfragmentierungsmuster verändern können. Um dem entgegenzuwirken, wurde eine wasserstoffdeaktivierte Elektronenionisierungsquelle (EI) entwickelt, um unerwünschte chemische Wechselwirkungen zu minimieren und die Spektrenintegrität zu verbessern. In dieser Studie bewerteten wir systematisch den Effekt von Extraktionslinsengrössen (3, 6 und 9 mm) unter Wasserstoffträgergasbedingungen anhand von n-Alkan- und menschlichen metabolomischen Standardlösungen. Die wasserstoffdeaktivierte Ionenquelle mit 3-mm-Extraktionslinse lieferte überlegene Peaksymmetrie und die höchsten Signalintensitäten bei akzeptablen RSD-Werten (unter 30%). Zudem wurden reproduzierbare Fragmentierungsmuster wie bei heliumbasiertem Trägergas für phosphorylierte Metaboliten erhalten. Mit dieser optimierten Konfiguration wendeten wir wasserstoffgasbasiertes GC/MS auf das metabolomische Profiling der menschlichen Kolonkarzinom-Zelllinie HCT116 mit mutierter Isocitrat-Dehydrogenase 1 (IDH1) an. Zentrale Stoffwechselveränderungen, darunter erhöhte Spiegel des bekannten Biomarkers 2-Hydroxyglutarsäure, wurden in IDH1-mutanten Zellen im Vergleich zu Wildtyp-Zellen detektiert. Diese Ergebnisse etablieren wasserstoffgasbasiertes GC/MS mit wasserstoffdeaktivierter Ionenquelle als robuste und zuverlässige Plattform für die Metabolomik als effektive Alternative zu heliumbasierten Systemen.",
      "conclusion": "Key metabolic alterations, including increased levels of the known biomarker 2-hydroxyglutaric acid, were detected in IDH1-mutant cells compared with wild-type cells. These findings establish hydrogen gas-based GC/MS with a hydrogen-deactivated ion source as a robust and reliable platform for metabolomics, offering an effective alternative to helium-based systems."
    },
    {
      "pmid": "41923649",
      "year": 2026,
      "title": "Die abgewandte Seite der Carborane: antikanzerogen aktive Monokationen und umgebungsstabile Dikationen",
      "title_en": "The Far Side of Carboranes: Anticancer Active Monocations and Ambiently Stable Dications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Angewandte Chemie (International ed. in English)",
      "authors": "Němec et al.",
      "author_search": "němec němec",
      "doi": "10.1002/anie.202521595",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/anie.202521595",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41923649/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nemec-2026-abgewandte-seite-carborane-antikanzerogen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Němec — Die abgewandte Seite der Carborane: antikanzerogen aktive Monokationen und umgebungsstabile Dikationen",
      "summary": "Polyhedral Carborane — eine Klasse von Bor-Kohlenstoff-Käfigmolekülen — sind biologisch stabil und normalerweise nicht toxisch; diese In-vitro-Studie zeigt, dass positiv geladene (kationische) Carboranvarianten eine signifikante Antikrebsaktivität gegen menschliche Krebszelllinien aufweisen können und dabei Doxorubicin und Cisplatin an Wirkstärke übertreffen. Molekularer Wasserstoff (H₂) spielt eine untergeordnete chemische Rolle: Seine Zugabe löst eine reversible Käfigöffnungsreaktion in dikationischen Carboranen über einen protonengekoppelten Elektronenprozess aus. Dies ist primär eine Synthesechemie- und Krebszellstudie, keine Wasserstofftherapie-Studie. (Angewandte Chemie, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Synthesechemie- und Krebszellstudie. Molekularer Wasserstoff wird als chemisches Reagenz in einer neuartigen Käfigöffnungsreaktion eingesetzt — er wird nicht als therapeutisches Mittel untersucht. Die berichtete Antikrebsaktivität gilt für kationische Carboranverbindungen in Zellkultur, nicht bei Tieren oder Menschen. Aus dieser Arbeit können keine Schlussfolgerungen über H₂-Krebstherapie gezogen werden. Seine Relevanz für die H₂-Medizin ist marginal und chemischer Natur.",
      "abstract": "Polyhedral Carborane sind biologisch hochstabile, nicht-toxische Cluster. Während sie typischerweise in anionischen oder neutralen Formen vorkommen, wurden positiv geladene Spezies erst kürzlich entdeckt. Die in-vitro-antiproliferativen Effekte ausgewählter Carborane wurden anhand eines Panels menschlicher Krebszelllinien bewertet, und Nebenziel-Toxizität wurde an normalen Zelllinien untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Antikrebsaktivität und einen günstigen Resistenzfaktor (RF ≈ 1) für das monokationische Carborane o-2a, der die Effekte von Doxorubicin und Cisplatin übertraf. Auf der Suche nach noch effizienteren Substraten wurden die ersten dikationischen polyhedral Borane synthetisiert. Diese wasserstabilen Dikationen zeigen eine reversible closo-/nido-Käfigöffnung, ausgelöst entweder durch eine starke Base (DMAP) oder durch eine Kombination aus Triethylamin und molekularem Wasserstoff, die durch Säurezugabe umgekehrt wird. Erstere verläuft ohne Redoxänderung, während letztere eine H₂/2H⁺-Umwandlung in einem protonengekoppelten Elektronenprozess umfasst.",
      "conclusion": "These water-stable dications exhibit a reversible closo-/nido- cage opening, triggered either by a strong base (DMAP) or by a combination of triethylamine and molecular hydrogen, and reversed upon the addition of acid. The former transformation proceeds without a redox change, while the latter involves a H2/2H+ conversion in a proton-coupled electron process."
    },
    {
      "pmid": "41906653",
      "year": 2026,
      "title": "Wasserstoffangereicherter Hyaluronsäure-Wundverband verbessert das diabetische Fußulkus durch Förderung der Mitophagie",
      "title_en": "Hydrogen-Enriched Hyaluronic Acid Dressing Ameliorates Diabetic Foot Ulcer via Promoting Mitophagy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of diabetes",
      "authors": "Xu et al.",
      "author_search": "xu xu",
      "doi": "10.1111/1753-0407.70209",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/1753-0407.70209",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41906653/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xu-2026-wasserstoffangereicherter-hyaluronsaeure-wundverband-verbessert/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Xu et al. — Wasserstoffangereicherter Hyaluronsäure-Wundverband verbessert das diabetische Fußulkus durch Förderung der Mitophagie",
      "summary": "Ein mit molekularem Wasserstoff angereicherter Hyaluronsäure-Verband beschleunigte die Wundheilung bei Patienten mit diabetischem Fußulkus und aktivierte in begleitenden Laborexperimenten das zelluläre „Selbstreinigungsprogramm“ für geschädigte Mitochondrien (Mitophagie). Die Studie kombinierte eine klinische Intervention (Wundverband plus Unterdruck-Wundtherapie) mit Zellkulturexperimenten und identifizierte die SIRT3/FOXO3A/PINK1–PARKIN-Signalkaskade als wahrscheinlichen Wirkmechanismus. (Journal of Diabetes, 2026.)",
      "assessment": "Eine innovative Machbarkeitsstudie, die H₂ erstmals mit der SIRT3-Mitophagie-Achse bei der diabetischen Wundheilung verknüpft. Der klinische Teil (Unterdrucktherapie plus wasserstoffreiches Kochsalz) zeigt plausiblen Nutzen, entbehrt jedoch einer randomisierten Kontrollgruppe und gibt keine Patientenzahl an. Die mechanistischen Daten stammen überwiegend aus Tier- und Zellkulturexperimenten. Zentrale Limitationen: gemischtes Studiendesign (klinisch + in vivo + in vitro), kein verblindetes Outcome-Assessment berichtet, kein Langzeit-Follow-up, kleine und undefinierte Patientenzahl. Das Ergebnis ist hypothesengenerierend und rechtfertigt eine angemessen gepowerte randomisierte kontrollierte Studie — klinische Wirksamkeit ist damit noch nicht belegt.",
      "abstract": "ZIEL: Das diabetische Fußulkus (DFU) ist eine der häufigsten chronischen Komplikationen des Diabetes mellitus. Diese Studie entwickelte einen wasserstoffangereicherten Hyaluronsäure(HA)-Wundverband und untersuchte dessen therapeutische Wirkungen und Mechanismen bei der DFU-Behandlung. METHODEN: Eine Kombination aus Vakuum-Unterstützter Wundversorgung (VSD) und wasserstoffreichem Kochsalz wurde zur Behandlung von DFU-Patienten eingesetzt und die klinischen Ergebnisse der Wundheilung bewertet. Ein Rattenmodell des DFU wurde etabliert und mit dem wasserstoffangereicherten HA-Verband behandelt. Anschließend wurden die Schutzwirkungen des Verbandes bewertet, einschließlich histologischer Untersuchungen sowie der Expression von Entzündungsfaktoren und Angiogenese-Markern. Western Blot wurde zur Analyse der Expressionsniveaus mitophagiebezogener Proteine eingesetzt. In vitro wurden die Wirkungen von HA und Wasserstoff auf mitochondrialen Schaden, Apoptose, Migration und mit Mitophagie-Signalwegen assoziierte Marker in humanen Vorhaut-Fibroblasten (HFF-1) untersucht. ERGEBNISSE: VSD kombiniert mit wasserstoffreichem Kochsalz verbesserte die Wundheilung bei Patienten signifikant und reduzierte Entzündung und oxidativen Schaden. In-vivo-Studien zeigten, dass der Verband die Wundheilung förderte, die Kollagenablagerung erhöhte, Entzündungszytokine reduzierte und die Neovaskularisation verbesserte. In vitro induzierten Hochglukose-Bedingungen morphologische Zellschäden und oxidativen Stress, störten das mitochondriale Membranpotenzial und führten zu Apoptose sowie verminderter Zellmigration. Sowohl HA als auch Wasserstoff induzierten jedoch signifikant die SIRT3-Expression und aktivierten den nachgeschalteten FOXO3A/PINK1-PARKIN-Signalweg, förderten die mitochondriale Autophagie und reduzierten die Zell-Apoptose. Darüber hinaus wurde der SIRT3/SOD2-Signalweg aktiviert, was die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) verringerte und die Migration verbesserte. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie bestätigte, dass der wasserstoffangereicherte HA-Verband das Potenzial besitzt, die diabetische Wundheilung zu verbessern.",
      "conclusion": "This study confirmed that the hydrogen-enriched HA dressing has the potential to enhance diabetic wound repair."
    },
    {
      "pmid": "41799190",
      "year": 2026,
      "title": "Molekularer Wasserstoff löst TRPC4-TRPC4AP-abhängige reversible Calcium-Transienten über extrazellulären Einstrom aus",
      "title_en": "Molecular hydrogen triggers TRPC4-TRPC4AP-dependent reversible calcium transients via extracellular influx.",
      "title_de": null,
      "journal": "Theranostics",
      "authors": "Zhao et al.",
      "author_search": "zhao zhao",
      "doi": "10.7150/thno.124352",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7150/thno.124352",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41799190/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhao-2026-loest-trpc4-trpc4ap-abhaengige/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Zhao — Molekularer Wasserstoff löst TRPC4-TRPC4AP-abhängige reversible Calcium-Transienten über extrazellulären Einstrom aus",
      "summary": "Erstmals identifizierten Forscher einen spezifischen Ionenkanal — TRPC4, aktiviert über seinen Bindungspartner TRPC4AP — als molekulares Ziel, über das inhaliertes Wasserstoffgas rasche, reversible Calciumsignale in lebenden Zellen sowie im Gehirn und in der Haut lebender Mäuse auslöst. Diese Calciumtransienten verstärkten die Zellbeweglichkeit und fehlten vollständig, wenn TRPC4- oder TRPC4AP-Gene ausgeschaltet wurden — womit eine direkte mechanistische Verbindung zwischen H₂ und Calciumsignalgebung hergestellt wurde. (Theranostics, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistische präklinische Studie (Zelllinien + Maus-In-vivo-Modelle). Sie erhebt keine therapeutischen Ansprüche und präsentiert keine Patientendaten. Ihre Bedeutung liegt in der Identifizierung eines spezifischen molekularen Ziels für H₂ — der TRPC4-TRPC4AP-Calciumkanal-Achse — das einen Rahmen für zukünftige Wirkstoffentwicklung bietet und die pleiotropen Effekte von H₂ in verschiedenen Geweben erklärt. Diese Befunde sind nicht direkt auf klinische Empfehlungen übertragbar, stellen aber einen wichtigen mechanistischen Fortschritt für das Feld dar.",
      "abstract": "GRUNDLAGE: Wasserstoffgas (H₂) entfaltet pleiotrope therapeutische Wirkungen, doch die genauen molekularen Zielstrukturen und ionenkanalbasierten Signalkaskaden, die diesen Vorteilen zugrunde liegen, bleiben schwer fassbar. H₂ kann calciumionen(Ca²⁺)-abhängige Prozesse regulieren, aber die direkte Beteiligung von H₂ an der Ca²⁺-Signalgebung und die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen sind unbekannt. Wir schlagen vor, dass H₂ als gasförmiger Botenstoff fungiert, der selektiv einen plasmamembranalen Ca²⁺-Kanal öffnet, um Ca²⁺-Transienten ([Ca²⁺ᵢ]t) hervorzurufen und dabei zytotoxische Überlastung zu vermeiden. METHODEN: Diese Studie nutzte Echtzeit-Calciumbildgebung und CRISPR-Cas9-Genbearbeitung mit Lebendzellenbildgebung zur Überwachung der Calciumsignalintensität in Echtzeit. Zwei-Photonen-In-vivo-Bildgebung wurde angewendet, um Echtzeit-Ca²⁺-Signale im Gehirn und der dorsalen Haut von C57BL/6-Mäusen mit AAV-gelieferten Calciumsensoren zu detektieren. F-Aktin-Lebendfärbung und Wundheilungsassay wurden eingesetzt, um die Auswirkungen von H₂ auf Zellmotilität zu beurteilen. Protein-Protein-Docking und Molekulardynamiksimulationen wurden zur Analyse der Interaktionsfläche zwischen TRPC4 und TRPC4AP durchgeführt. RNA-Sequenzierung validierte nachgelagerte biologische Effekte. ERGEBNISSE: H₂ löste schnelle und reversible [Ca²⁺ᵢ]t über mehrere Zelltypen hinweg aus — ein Effekt, der in TRPC4⁻/⁻- oder TRPC4AP⁻/⁻-Zellen ausblieb. In-vivo-Bildgebung zeigte erhöhte Ca²⁺-Signale im motorischen Kortex und der dorsalen Haut. H₂-induzierte Ca²⁺-Transienten verstärkten die Zellmotilität. Das duale Arginin-Cluster in TRPC4 war für H₂-evoziertem Ca²⁺-Einstrom wesentlich. H₂ löste Protonenabgabe aus und erhöhte den intrazellulären pH. Transkriptomik zeigte Aktivierung calciumverwandter Kanäle und zytoskelettales Remodellieren. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie identifiziert H₂ als neuartiges gasförmiges Signalmolekül, das Ca²⁺-Kanäle über die TRPC4-TRPC4AP-Achse regulieren kann. Das 730Arg-731Arg-Motiv in TRPC4 dient als kritischer H₂-sensitiver Ort.",
      "conclusion": "This study identifies H2 as a novel gaseous signaling molecule that can regulate Ca2+ channels via the TRPC4-TRPC4AP axis. The 730Arg-731Arg motif in TRPC4 serves as a critical H2-sensitive site, enabling dynamic calcium homeostasis without overload. These findings provide a mechanistic framework for developing gas-controlled H2 regenerative therapeutics."
    },
    {
      "pmid": "41760342",
      "year": 2026,
      "title": "Adjunktive Therapie mit molekularem Wasserstoff moduliert T-Zell-Marker und reduziert Anti-Ro-Antikörper bei refraktären oralen Ulzera des Morbus Behçet und des Sjögren-Syndroms: Ein Fallbericht",
      "title_en": "Adjunctive Molecular Hydrogen Therapy Modulates T Cell Markers and Reduces Anti-Ro Antibody in Refractory Oral Ulcers of Behçet's Disease and Sjögren's Syndrome: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.21873/invivo.14274",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14274",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41760342/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2026-adjunktive-moduliert-zell-marker/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Lin et al. — Adjunktive Therapie mit molekularem Wasserstoff moduliert T-Zell-Marker und reduziert Anti-Ro-Antikörper bei refraktären oralen Ulzera des Morbus Behçet und des Sjögren-Syndroms: Ein Fallbericht",
      "summary": "Eine 67-jährige Frau mit Morbus Behçet und primärem Sjögren-Syndrom — deren rezidivierende schmerzhafte orale Ulzera auf jahrelange Standardtherapie nicht angesprochen hatten — zeigte eine deutliche klinische Verbesserung und sinkende Anti-Ro-Antikörperspiegel, nachdem orale Wasserstoffkapseln als Ergänzungstherapie hinzugefügt wurden. Immunphänotypisierungen dokumentierten Verschiebungen in T-Zell-Subpopulationen, die mit Immunmodulation vereinbar sind. (In Vivo, 2026.)",
      "assessment": "Ein einzelner Fallbericht — die schwächste klinische Evidenzstufe. Keine Kontrolle, keine Randomisierung, kein Placebo; gleichzeitige Mehrfachmedikation macht eine kausale Zuschreibung unmöglich. Die klinisch interessanten Signale (Antikörperreduktion, Schleimhautheilung, T-Zell-Verschiebungen) rechtfertigen weitere Studien, lassen sich aber nicht verallgemeinern. Limitationen: n = 1, hochkomplexe Krankheitsüberlappung (Behçet + Sjögren), umfangreiche Begleitmedikation, kein Auswaschzeitraum, Beobachter-Bias nicht ausgeschlossen. Geeignet zur Hypothesengenerierung und zum Nachweis der Verträglichkeit; unzureichend für praxisleitende Empfehlungen.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Morbus Behçet ist eine systemische Vaskulitis, die venöse und arterielle Gefäße betrifft und durch schmerzhafte orale und genitale Ulzera charakterisiert ist. Das primäre Sjögren-Syndrom ist eine Autoimmunerkrankung, die vor allem exokrine Drüsen — insbesondere Speichel- und Tränendrüsen — befällt und systemisch involviert sein kann. Molekularer Wasserstoff hat sich aufgrund seiner antioxidativen und immunmodulatorischen Wirkungen als mögliche adjuvante Therapie etabliert. Dieser Bericht bewertet die Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff als adjunktive Therapie bei refraktären oralen Ulzera einer Patientin mit Morbus Behçet und primärem Sjögren-Syndrom. FALLBERICHT: Eine 67-jährige taiwanische Frau mit Morbus Behçet und primärem Sjögren-Syndrom litt seit 2018 unter rezidivierenden schmerzhaften oralen Ulzera und Schleimhautatrophie gemäß den ISG-Kriterien. 2020 erfüllte sie die EULAR/ACR-2016-Kriterien für das Sjögren-Syndrom aufgrund eines Schirmer-Tests (0/0 mm), eines positiven Anti-Ro-Antikörpers (29 U/ml) und des Befunds der Lippendrüsenbiopsie. Trotz Langzeittherapie mit Hydroxychloroquin, Colchicin sowie monatlichen hochdosierten intravenösen Gaben von Vitamin C und Glutathion rezidivierten die oralen Ulzera mit Petechien und Blutungen. Im Januar 2024 wurden orale Wasserstoffkapseln als adjunktive Therapie hinzugefügt. Im Verlauf von mehreren Monaten zeigte die Patientin eine deutliche klinische Verbesserung mit weniger Schleimhautblutungen und sinkenden Anti-Ro-Antikörperspiegeln. Die Immunphänotypisierung ergab erhöhte naive T-Helfer-Fas+-Zellen und zytotoxische PD-1+-T-Zell-Subpopulationen, was auf immunmodulatorische Effekte hindeutet. Die Therapie wurde gut vertragen, ohne schwerwiegende unerwünschte Ereignisse. Bis August 2025 hatten sich die oralen Ulzera deutlich gebessert, und die systemische Erkrankung blieb unter Erhaltungstherapie mit Hydroxychloroquin, Azathioprin, Kortikosteroidinfusionen und Wasserstofftherapie stabil. SCHLUSSFOLGERUNG: Molekularer Wasserstoff kann bei refraktären oralen Ulzera bei Behçet und primärem Sjögren-Syndrom von Nutzen sein, mit klinischen und immunologischen Vorteilen.",
      "conclusion": "Molecular hydrogen may aid refractory oral ulcers in Behçet's and primary Sjögren's syndromes, with clinical and immunologic benefits."
    },
    {
      "pmid": "41752368",
      "year": 2026,
      "title": "Ru-basierte NSAR als potenzielle antikanzerogene Therapeutika",
      "title_en": "Ru-Based NSAIDs as Potential Anticancer Therapeutics.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecules (Basel, Switzerland)",
      "authors": "Bordoni et al.",
      "author_search": "bordoni bordoni",
      "doi": "10.3390/molecules31040589",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/molecules31040589",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41752368/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bordoni-2026-basierte-nsar-potenzielle-antikanzerogene/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Bordoni — Ru-basierte NSAR als potenzielle antikanzerogene Therapeutika",
      "summary": "Die Kombination entzündungshemmender Medikamente (NSAR) mit Ruthenium-Metallzentren erzeugt neuartige Verbindungen mit vielversprechender Antikrebsaktivität in Zellkultur — und molekularer Wasserstoff (H₂) entsteht als Nebenprodukt bei der Synthese, nicht als therapeutisches Mittel. Unter fünf getesteten Ruthenium-NSAR-Komplexen zeigte die Salicylsäure-Variante antiproliferative Aktivität gegen HeLa-Krebszellen. Dies ist eine In-vitro-Synthesechemiestudie ohne direkte Relevanz für H₂-Therapie. (Molecules, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Synthesechemie- und Krebszellstudie. Molekularer Wasserstoff erscheint als Synthesenebenprodukt — er wird nicht als therapeutisches Mittel untersucht. Aus dieser Arbeit können keine Schlussfolgerungen über H₂-Krebstherapie gezogen werden. Die Relevanz des Papiers für die H₂-Medizin ist beiläufig; der wissenschaftliche Beitrag betrifft Ruthenium-NSAR-Metallotherapeutika.",
      "abstract": "Die Verwendung metallbasierter Spezies mit bekannten Pharmazeutika als Liganden — die oft zu verstärkter Bioaktivität führt — stellt eine attraktive Strategie für die Entwicklung neuartiger therapeutischer Formulierungen dar. In diesem Kontext wurden fünf bekannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt, um sowohl PPh₃- als auch Hydridliganden in [Ru(H)₂(CO)(PPh₃)₃] (1) zu substituieren, wodurch selektiv neutrale κ²-(O,O)-Chelatkomplexe in zufriedenstellenden Ausbeuten über molekulare Wasserstofffreisetzung erhalten wurden. Unter den erhaltenen Spezies wurden zwei Komplexe, die Diclofenac (4) und Aspirin (5) koordinieren, durch Einkristall-Röntgendiffraktion (SCXRD) näher untersucht. Vorläufige biologische Studien wurden an der Ruthenium-Salicylsäure-Spezies 2 und dem Ibuprofen 6 durchgeführt. Erstere zeigte vielversprechende antiproliferative Aktivität gegen HeLa-Krebszellen, konsistent mit der etablierten Rolle von NSAR-Ruthenium(II)-Komplexen als Plattform für die Entwicklung neuartiger antikanzerogener Metallotherapeutika.",
      "conclusion": "Preliminary biological studies were conducted on the ruthenium-salicylic acid species 2 and ibuprofen 6. The former showed promising antiproliferative activity against HeLa cancer cells, consistent with the well-established role of NSAID-ruthenium(II) complexes as a platform for the development of novel anticancer metallotherapeutics."
    },
    {
      "pmid": "41749059",
      "year": 2026,
      "title": "Transkriptombasierte Bewertung der Wirkungen von Wasserstoffgas zur Vorbeugung von UVA-induzierter Photoalterung anhand eines künstlichen Hautmodells",
      "title_en": "Transcriptome-Based Evaluation of Hydrogen Gas Effects for Preventing UVA-Induced Photoaging Using an Artificial Skin Model.",
      "title_de": null,
      "journal": "Geriatrics & gerontology international",
      "authors": "Kiyoi et al.",
      "author_search": "kiyoi kiyoi",
      "doi": "10.1111/ggi.70401",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/ggi.70401",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41749059/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kiyoi-2026-transkriptombasierte-bewertung-wasserstoffgas-zur/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Kiyoi — Transkriptombasierte Bewertung der Wirkungen von Wasserstoffgas zur Vorbeugung von UVA-induzierter Photoalterung anhand eines künstlichen Hautmodells",
      "summary": "Wasserstoffinhalation könnte Haut gegen UV-A-induzierte Photoalterung schützen — nicht nur durch Abfangen freier Radikale, sondern durch Modulation spezifischer Genexpressionswege einschließlich der NRF2-vermittelten antioxidativen Abwehr und des p53-vermittelten Seneszenzwegs. Unter Verwendung eines künstlichen Hautmodells (3D-In-vitro-Gewebskonstrukt), das UV-A ausgesetzt und dann mit 1,3 % H₂-Gas inkubiert wurde, fand diese Studie, dass Wasserstoff photoalterungsbedingte Transkriptomveränderungen dämpfte, die auf histologischer Ebene unsichtbar waren. Dies ist eine In-vitro-Modellstudie — keine menschlichen Probanden waren beteiligt. (Geriatrics &amp; Gerontology International, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie mit einem 3D-künstlichen Hautmodell — keine menschlichen Probanden waren beteiligt. Ergebnisse liegen auf der Ebene der Genexpression in einem Gewebskonstrukt; sie können nicht auf klinische Anti-Aging-Effekte an echter Haut extrapoliert werden. Dies ist ausschließlich vorläufige mechanistische Evidenz. Die transkriptomischen Befunde sind interessant und biologisch plausibel, aber Humanstudien wären erforderlich, um einen photoprotektiven Effekt der H₂-Inhalation auf echte Hautalterung zu bestätigen.",
      "abstract": "ZIEL: Intermittierende Wasserstoffgas-Inhalation hat das Potenzial, UV-A-induzierter Photoalterung durch Reduktion von oxidativem Stress vorzubeugen, obwohl die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen unklar bleiben. Zudem werden Alternativen zu Tierversuchen für Studien empfohlen, die sich nicht primär auf die Pathogenese konzentrieren. Diese Studie zielte darauf ab, die präventiven Effekte von Wasserstoffgas auf UV-A-induzierte Photoalterung mittels eines kurzfristigen In-vitro-Systems mit künstlicher Haut zu bewerten. METHODEN: Künstliche Haut wurde mit UV-A bei 0, 7 oder 10,5 J/cm²/Tag bestrahlt und 1 Tag in einem CO₂-Inkubator mit oder ohne 1,3 % Wasserstoffgas inkubiert. Dieser Zyklus wurde dreimal wiederholt, gefolgt von eintägiger Inkubation. Transkriptomische und histologische Analysen wurden dann durchgeführt. ERGEBNISSE: UV-A bei 7 J/cm²/Tag induzierte minimale epidermale morphologische Veränderungen, aber ausgeprägte photoalterungsbedingte transkriptomische Veränderungen, während 10,5 J/cm²/Tag epidermale Hypoplasie mit exzessiver Apoptose und nur begrenzte transkriptomische Veränderungen verursachte. In Vergleichen zwischen den 7 J/cm²/Tag-Gruppen mit und ohne Wasserstoff modulierte Wasserstoff UV-A-induzierte biologische Prozesse und Signalwege, einschließlich der NRF2-vermittelten und NFκB1-RelA-vermittelten Antworten, und unterdrückte den p53-vermittelten Seneszenzweg. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie zeigte, dass photoalterungsbedingte transkriptomische Veränderungen in künstlicher Haut unter einer relativ niedrigen UV-A-Dosis (7 J/cm²/Tag; insgesamt 21 J/cm²) bei minimalen histologischen Veränderungen detektierbar waren. Zudem kann Wasserstoff einen Schutzeffekt gegen UV-A-induzierten zellulären Stress und Seneszenz haben und stellt vorläufige Evidenz für die Entwicklung zukünftiger translationaler Forschung bereit.",
      "conclusion": "This study demonstrated that photoaging-related transcriptomic changes were detectable in artificial skin under a relatively low UVA dose (7 J/cm2/day; total 21 J/cm2) with minimal histological alterations. Furthermore, hydrogen may have a protective effect against UVA-induced cellular stress and senescence, via diffusion through the skin surface, suggesting its potential effectiveness in preventing photoaging. This study provides preliminary evidence that may contribute to the development of fu"
    },
    {
      "pmid": "41709731",
      "year": 2026,
      "title": "MXene-konstruierte MgB₂-Nanoprodrugs mit säureresponsiver Wasserstoffentwicklung für kooperative photothermische Krebsablation",
      "title_en": "MXene-Engineered MgB2 Nanoprodrugs with Acid-Responsive Hydrogen Evolution for Cooperative Photothermal Cancer Ablation.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS applied materials & interfaces",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1021/acsami.5c25581",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsami.5c25581",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41709731/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2026-mxene-konstruierte-mgb2-nanoprodrugs/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Li — MXene-konstruierte MgB₂-Nanoprodrugs mit säureresponsiver Wasserstoffentwicklung für kooperative photothermische Krebsablation",
      "summary": "Forschende entwickelten ein Nanopartikel-System (MgB₂-Ti₃C₂Tₓ@PEG), das im sauren Tumormilieu gezielt Wasserstoffgas freisetzt und gleichzeitig Nahinfrarot-Laserlicht in Wärme umwandelt — eine Kombination aus Wasserstoffgas-Therapie und photothermischer Tumorablation. In Zellkultur-Experimenten störte diese Doppelstrategie die Mitochondrienfunktion, erhöhte reaktive Sauerstoffspezies und unterdrückte Hitzeschockproteine, die Krebszellen normalerweise vor Hitzeschäden schützen. Das System ermöglichte zudem Echtzeit-Bildgebung per Photoakustik. (ACS Applied Materials &amp; Interfaces, 2026.)",
      "assessment": "Dies ist eine frühe In-vitro-Machbarkeitsstudie. Das Nanosystem ist chemisch innovativ und die Rationale für die Kombination von H₂ mit photothermischer Therapie mechanistisch plausibel. Allerdings stammen alle Daten aus Zellkultur-Experimenten — es gibt keine Tier- oder Humandaten. Die Übertragung in die Klinik erfordert erhebliche Weiterentwicklung: Nachweis des Tumor-Targetings in Lebewesen, Ausschluss von Off-Target-Toxizität und ingenieurstechnische Lösung für die Abgabe präzise dosierter Laserlicht-Dosen in tiefer gelegene Tumoren. Dies ist kein Humanwirksamkeitsnachweis und kein Beleg für H₂-Therapie als eigenständige Behandlung.",
      "abstract": "Die konventionelle photothermische Therapie (PTT) ermöglicht eine lokalisierte Tumorablation, doch ihre klinische Wirkung wird durch die HSP-vermittelte Thermotoleranz eingeschränkt. Hier stellen wir eine konzeptuell neue Strategie vor, die Wasserstoffgas-Therapie mit PTT kombiniert, um diese intrinsische Einschränkung zu überwinden. Wir entwickelten ein multifunktionales Nanosystem aus zweidimensionalen Ti₃C₂Tₓ-Nanoschichten, die mit säureresponsiven MgB₂-Prodrugs beladen und durch Polyethylenglykol stabilisiert wurden, bezeichnet als MgB₂-Ti₃C₂Tₓ@PEG. Dieses Nanosystem kann hydrolysieren und im leicht sauren Tumormikromilieu Wasserstoffgas erzeugen und die Reaktion beschleunigen. Angeregt mit einem 808-nm-Laser erreicht MgB₂-Ti₃C₂Tₓ@PEG eine hohe photothermische Umwandlungseffizienz von 31,06 %, während die erzeugte Wärme gleichzeitig die Wasserstoffgasfreisetzung beschleunigen kann. Das freigesetzte Wasserstoffgas koordiniert dann eine Kaskade therapeutischer Effekte; es löst oxidativen Stress und einen Anstieg reaktiver Sauerstoffspezies in Krebszellen aus und stört damit die mitochondriale Atmungsfunktion. Gleichzeitig wird die Expression von HSPs herunterreguliert, wodurch die Thermotoleranz eliminiert und Tumorzellen für die PTT sensibilisiert werden. Dieses synergistische Zusammenspiel führt letztendlich zu einer robusten Tumorwachstumshemmung. Darüber hinaus ermöglichen die starke Nah-Infrarot-Absorption und photoakustischen Eigenschaften von Ti₃C₂Tₓ eine Echtzeit-Bildführung, die Therapie und Diagnostik in einer einzigen Nanoplattform integriert. Diese Arbeit ist wegweisend im Einsatz von Wasserstoffmolekülen, um zelluläre Abwehrmechanismen gegen Hyperthermie zu zerstören, und bietet einen Paradigmenwechsel hin zu einer präziseren, wirksameren und intelligenter geführten PTT.",
      "conclusion": "Moreover, the strong near-infrared absorption and photoacoustic properties of Ti3C2Tx enable real-time imaging guidance, integrating therapy and diagnostics into a single nanoplatform. This work pioneers the use of hydrogen molecules to dismantle cellular defense mechanisms against hyperthermia, offering a paradigm shift toward more precise, potent, and intelligently guided PTT."
    },
    {
      "pmid": "41702867",
      "year": 2026,
      "title": "Elektrolysiertes Wasserstoffwasser verbessert die Chemosensitivität gegenüber Antikrebsmedikamenten durch starke Unterdrückung der Autophagie",
      "title_en": "Electrolyzed Hydrogen Water Improves Chemosensitivity to Anticancer Drugs by Potently Suppressing Autophagy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cellular and molecular medicine",
      "authors": "Yano et al.",
      "author_search": "yano yano",
      "doi": "10.1111/jcmm.71011",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/jcmm.71011",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41702867/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yano-2026-elektrolysiertes-wasserstoffwasser-verbessert-chemosensitivitaet/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Yano — Elektrolysiertes Wasserstoffwasser verbessert die Chemosensitivität gegenüber Antikrebsmedikamenten durch starke Unterdrückung der Autophagie",
      "summary": "Elektrolysiertes Wasserstoffwasser (EHW) unterdrückte die Autophagie — einen Recyclingprozess, den Krebszellen nutzen, um Chemotherapie zu überstehen — und reduzierte in Kombination mit Standard-Krebsmedikamenten (5-Fluorouracil oder Paclitaxel) die Lebensfähigkeit von Zervix- und Darmkrebszellen in Laborexperimenten deutlich. Der Mechanismus beinhaltet die Aktivierung des mTORC1-Signalwegs, der normalerweise die Autophagie hemmt. Die Autoren schlagen EHW als potenziell sicheres Adjuvans zu bestehenden Chemotherapie-Protokollen vor. (Journal of Cellular and Molecular Medicine, 2026.)",
      "assessment": "Eine In-vitro-Studie mit mechanistischer Neuheit. Die Verwendung genomweiter RNA-Sequenzierung zur Identifikation des mTORC1-Signalwegs verleiht der Arbeit wissenschaftliche Tiefe über einfache Zellvitalitätsmessungen hinaus. Jedoch werden weder Tiermodelle noch Humandaten präsentiert. Die Sicherheitsaussage in der Schlussfolgerung ist aus dem bekannten Risikoprofil von EHW extrapoliert, nicht aus Toxikologiedaten dieser Arbeit. Die Kombination von EHW und Chemotherapie würde Tier- und anschließend klinische Studien erfordern, bevor therapeutische Schlussfolgerungen gezogen werden können. Dies ist kein Beweis dafür, dass Wasserstoffwasser Chemotherapieergebnisse beim Menschen verbessert.",
      "abstract": "Autophagie ist ein intrazelluläres Recyclingsystem, das zur Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase beiträgt. Jedoch fördert Autophagie durch die Bereitstellung von Toleranz gegenüber verschiedenen Stressoren das Überleben und die Proliferation von Krebszellen und verleiht Resistenz gegenüber Chemotherapie. Krebsmedikamente aktivieren die Autophagie, was zu Arzneimittelresistenz in Krebszellen führt. Autophagie-Inhibitoren wie Chloroquin und Hydroxychloroquin verstärken die antitumoralen Effekte von Krebsmedikamenten in Kombination mit diesen. Diese Inhibitoren sind jedoch mit mehreren Nebenwirkungen verbunden. Hier entschlüsselten wir mittels genomweiter RNA-Sequenzierungsanalyse eine neuartige Funktion des elektrolysierten Wasserstoffwassers (EHW) bei der Unterdrückung der Autophagie durch Aktivierung des mTOR-Komplex-1-Signalwegs. Die Kombination von EHW mit Krebsmedikamenten wie 5-Fluorouracil oder Paclitaxel, die die Autophagie aktivieren, reduzierte die Lebensfähigkeit von Zervix- und Darmkrebszellen signifikant. Mechanistisch können molekularer Wasserstoff und Spurenelemente in EHW die Autophagie unterdrücken und antikanzeröse Effekte verstärken. Angesichts seiner Sicherheit schlagen wir vor, dass EHW als neuartiges Adjuvans für die Krebstherapie fungieren kann.",
      "conclusion": "Mechanistically, molecular hydrogen and trace elements in EHW may suppress autophagy and potentiate anticancer effects. Considering its safety, we propose that EHW can act as a novel adjuvant to anticancer therapy."
    },
    {
      "pmid": "41697782",
      "year": 2026,
      "title": "Sub-Nano-Molybdänoxid-Nanoringe als Sonosensibilisatoren mit verstärkter atomarer Effizienz für hocheffiziente sonodynamische Tumorablation",
      "title_en": "Sub-nano molybdenum oxide nanorings as amplified atomic efficiency sonosensitizers for highly efficient sonodynamic tumor ablation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nanoscale",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1039/d5nr05289k",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d5nr05289k",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41697782/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2026-sub-nano-molybdaenoxid-nanoringe/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Zhang — Sub-Nano-Molybdänoxid-Nanoringe als Sonosensibilisatoren mit verstärkter atomarer Effizienz für hocheffiziente sonodynamische Tumorablation",
      "summary": "Sub-Nanometer-Molybdänoxid-Nanoringe (MoOx-S NRs) wurden als duales Nanosystem entwickelt, das unter Ultraschallstimulation sowohl reaktive Sauerstoffspezies als auch Wasserstoffgas erzeugt, um Krebszellen abzutöten und das Tumormikromilieu zu modulieren. In Zellkultur- und frühen Laborexperimenten erzeugte das System zytotoxischen Singulettsauerstoff und Superoxid-Radikale, während Wasserstoff in Zellkerne eindrang, um tumorbedingte Entzündungen zu reduzieren. Dies ist eine In-vitro-Materialwissenschaftsstudie; es werden keine Humandaten präsentiert. (Nanoscale, 2026.)",
      "assessment": "Eine materialwissenschaftliche In-vitro-Studie ohne Tier- oder Humandaten. Die katalytische Chemie ist innovativ und die Kombination aus sonodynamischer und Wasserstoff-Therapie konzeptuell interessant. Alle Ergebnisse stammen jedoch aus der Zellkultur; die Behauptung, dass Wasserstoff „in den Zellkern eindringt“, ist ein mechanistischer Vorschlag, kein direkt gemessenes Ergebnis dieser Studie. Die Herstellung von Sub-Nanometer-Nanomaterialien wirft zudem Translationsprobleme hinsichtlich Batch-Reproduzierbarkeit, biologischem Abbau und systemischer Toxizität auf, die hier nicht behandelt werden. Dies ist kein Humanbeleg für eine H₂-basierte Krebsbehandlung.",
      "abstract": "Sub-Nanometer-strukturierte Molybdänoxid-Nanoringe (MoOx-S NRs) werden als dualer Nano-Sensibilisator und Einzelatom-Nanoenzym entwickelt, eingesetzt für ultraschallverstärkte Wasserstofftherapie. Die einzigartige Sub-Nanometer-Struktur bietet ungesättigte Koordinationsstellen und Schwefelgruppen, während ihre hohe Oberflächenenergie delokalisierte Elektronen erzeugt und damit die Aktivierungsenergie optimiert und die Russell-Typ-Katalysetherapie durch Singulettsauerstoff unter hypoxischen Bedingungen verstärkt. Im Vergleich zu traditionellen MoOx-NPs steigern die MoOx-S NRs die Erzeugung von reaktiven Sauerstoffspezies und ultraschallgetriggertem Wasserstoff erheblich. Unter Ultraschalleinwirkung produzieren die MoOx-S NRs zytotoxischen Singulettsauerstoff und Superoxid-Radikale, schädigen Krebszellen und hemmen das Tumorwachstum. Darüber hinaus dringt der freigesetzte Wasserstoff weiter in den Zellkern ein, reguliert das Tumormikromilieu und stört die Entzündungswege, um tumorbedingter Entzündung entgegenzuwirken. Diese Arbeit belegt eine effiziente Strategie zur Nutzung von Sub-Nanometer-MoOx-S NRs kombiniert mit der Russell-Typ-Katalyse und Wasserstofftherapie und bietet eine neue Perspektive für die Krebsnanomedizin.",
      "conclusion": "Moreover, the released hydrogen further penetrates the cell nucleus, regulating the tumor microenvironment and disrupting the inflammatory pathways to alleviate tumor-related inflammation. This work demonstrates an efficient strategy for using sub-nanometer MoOx-S NRs combined with the Russell-type catalytic and hydrogen therapy, providing a new perspective for cancer nanomedicine."
    },
    {
      "pmid": "41655909",
      "year": 2026,
      "title": "Ein Wasserstoffgenerator verstärkt die immunogene transarterielle Chemoembolisation beim hepatozellulären Karzinom",
      "title_en": "A hydrogen generator enhances immunogenic transarterial chemoembolization in hepatocellular carcinoma.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of controlled release : official journal of the Controlled Release Society",
      "authors": "Cao et al.",
      "author_search": "cao cao",
      "doi": "10.1016/j.jconrel.2026.114694",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jconrel.2026.114694",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41655909/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cao-2026-wasserstoffgenerator-verstaerkt-immunogene-transarterielle/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Cao — Ein Wasserstoffgenerator verstärkt die immunogene transarterielle Chemoembolisation beim hepatozellulären Karzinom",
      "summary": "Das Hinzufügen eines wasserstofffreisetzenden Materials (Nano-CaH₂) zum Standard-TACE-Verfahren (transarterielle Chemoembolisation) bei Leberkrebs ermöglichte eine lokale H₂-Freisetzung, die Tumor-Hypoxie reduzierte, die Medikamentenwirksamkeit steigerte und Anti-Tumor-Immunantworten aktivierte — alles in Tiermodellen nachgewiesen. Der Wasserstoff neutralisierte das saure Tumormikromilieu und verstärkte den durch das Chemotherapeutikum Epirubicin ausgelösten immunogenen Zelltod. (Journal of Controlled Release, 2026.)",
      "assessment": "Eine präklinische Tierstudie, die einen mechanistisch kohärenten Fall für die H₂-Freisetzung als TACE-Ergänzung aufbaut. Die mehrfache Rationale — Hypoxielinderung, Säureneutralisation, Verstärkung des immunogenen Zelltods — ist konzeptuell gut begründet. Alle Wirksamkeitsdaten stammen jedoch aus Tiermodellen; Humanpharmakokinetik, Immunantworten und Sicherheitsprofil würden sich unterscheiden. TACE selbst ist ein hochspezialisiertes interventionelles Verfahren, und die Einbindung eines neuartigen Nanomaterials bringt zusätzliche regulatorische und Sicherheitshürden mit sich. Dies sind keine klinischen Belege und dürfen nicht auf die Humantherapie übertragen werden.",
      "abstract": "Konventionelle TACE-Protokolle für das hepatozelluläre Karzinom (HCC) sind in ihrer Wirksamkeit oft durch Hypoxie und Azidose im Tumormikromilieu (TME) beeinträchtigt, was häufig zu unbefriedigenden Behandlungsergebnissen und Tumorrezidiven führt. Um diese Einschränkungen zu überwinden, stellt diese Studie einen innovativen Ansatz vor, der einen Wasserstoffgenerator (Calciumhydrid, CaH₂) in ein Epirubicin-Jodöl-Embolisationssystem integriert. Dieses Design ermöglicht nach der TACE eine lokale Wasserstofffreisetzung zur Umstrukturierung des TME und verstärkt dadurch die kombinierte chemoimmuntherapeutische Antitumor-Reaktion. Nano-CaH₂-Partikel, lokal via TACE ko-appliziert, hydrolysieren kontinuierlich und setzen Wasserstoffgas (H₂) und Calcium-Ionen (Ca²⁺) frei. Diese Reaktion stört die mitochondriale Funktion in Krebszellen, reduziert den Sauerstoffverbrauch, lindert Tumor-Hypoxie und wirkt damit der Chemoresistenz entgegen. Gleichzeitig induziert Epirubicin immunogenen Zelltod (ICD) in sterbenden Tumorzellen und aktiviert die antitumorale Immunantwort des Wirts. Zusätzlich neutralisieren die bei der CaH₂-Hydrolyse entstehenden Hydroxid-Ionen das saure TME, lindern die Immunsuppression und verstärken die chemoimmuntherapeutische Synergie der TACE. Diese Strategie stellt eine neuartige Methode dar, um die TACE-Wirksamkeit zu verbessern und deren Integration mit der Immuntherapie zu erleichtern, und zeigt beträchtliches Potenzial für die klinische Translation.",
      "conclusion": "Additionally, the hydroxide ions generated from CaH₂ hydrolysis neutralize the acidic TME, alleviating immunosuppression and further amplifying the chemo-immunotherapeutic synergy mediated by TACE. This strategy presents a novel method to improve TACE efficacy and facilitate its integration with immunotherapy, demonstrating considerable potential for clinical translation."
    },
    {
      "pmid": "41582106",
      "year": 2026,
      "title": "Wasserstoff-Inhalation ist mit einer vorübergehenden rechtsgerichteten Verschiebung der präfrontalen Oxyhämoglobin-Asymmetrie und autonomer Modulation assoziiert",
      "title_en": "Hydrogen inhalation is associated with a transient rightward shift in prefrontal oxyhemoglobin asymmetry and autonomic modulation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Moriya et al.",
      "author_search": "moriya moriya",
      "doi": "10.1038/s41598-026-36599-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-026-36599-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41582106/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-moriya-2026-inhalation-ist-voruebergehenden-rechtsgerichteten/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "liver",
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        "neurology",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Moriya et al. — Wasserstoff-Inhalation ist mit einer vorübergehenden rechtsgerichteten Verschiebung der präfrontalen Oxyhämoglobin-Asymmetrie und autonomer Modulation assoziiert",
      "summary": "Eine einzelne 30-minütige Sitzung mit reiner Wasserstoffgas-Inhalation (99,9 % H₂, 300 ml/min über Nasenkanüle) erhöhte vorübergehend die Sauerstoffversorgung des rechten präfrontalen Kortex und veränderte gleichzeitig die Herzratenvariabilität bei gesunden Erwachsenen — Befunde, die auf eine kurze, koordinierte neurovaskulär-autonome Reaktion hinweisen. Beide Effekte normalisierten sich innerhalb von 90 Minuten nach Ende der Inhalation. (Scientific Reports, 2025.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte explorative Physiologiestudie an gesunden Erwachsenen. Ihr Wert liegt in der Dokumentation akuter neurovaskulärer und autonomer Reaktionen auf H₂-Inhalation — ein Terrain, das am Menschen weitgehend unerforscht ist. Limitationen: kleine Stichprobe (n im Abstract nicht angegeben), nur gesunde Probanden, Hochkonzentrations-H₂-Protokoll (99,9 %) nicht repräsentativ für therapeutischen Einsatz, keine kognitiven Leistungsendpunkte gemessen, klinische Bedeutung der rechts-PFC-Verschiebung unklar. Die Transience aller Effekte unterstreicht die Notwendigkeit von Mehrfachdosis- oder Langzeitexpositionsstudien, bevor Rückschlüsse auf kognitiven oder kardiovaskulären Nutzen gezogen werden können.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) besitzt selektive antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, doch seine unmittelbaren Auswirkungen auf die zerebrale Oxygenierung und die autonome Funktion des Menschen sind noch unklar. In dieser Studie wurden akute zentrale und autonome Reaktionen auf eine einzelne 30-minütige H₂-Inhalationssitzung bei gesunden Erwachsenen untersucht, wobei 99,9 % Wasserstoff über eine Nasenkanüle mit einer festen Flussrate von 300 ml/min zugeführt wurde. Die zerebrale Oxygenierung wurde mittels zeitbereichsbasierter Nah-Infrarot-Spektroskopie (TD-NIRS) gemessen, um die Konzentrationen von Oxyhämoglobin (Oxy-Hb) und Deoxyhämoglobin (Deoxy-Hb) im bilateralen präfrontalen Kortex (PFC) zu quantifizieren und interhemisphärische Asymmetrieindizes vor der H₂-Inhalation, unmittelbar nach dem Ende der Inhalation sowie 30 und 90 Minuten danach zu berechnen. Die autonome Aktivität wurde mittels kontinuierlicher Elektrokardiographie (EKG) erfasst, aus der Herzrate, RR-Intervall und frequenzbereichsbasierte Herzratenvariabilitäts-Metriken (Niedrigfrequenz (LF), Hochfrequenz (HF) und LF/HF-Verhältnis) abgeleitet wurden. Die H₂-Inhalation löste robuste, transiente Anstiege der rechts-PFC-Asymmetrie der Oxy-Hb-Konzentration aus. Gleichzeitig stieg das LF/HF-Verhältnis während der Inhalation an, was auf Sympathikusaktivierung hindeutet; nach der Inhalation sank die Herzrate, konsistent mit parasympathischer Erholung. Diese parallelen zerebralen und autonomen Reaktionen deuten auf eine koordinierte neurovaskulär-autonome Kopplung als Reaktion auf H₂-Inhalation hin. Unsere Befunde zeigen, dass akute H₂-Inhalation die PFC-Oxygenierungs-Lateralisierung und den autonomen Tonus vorübergehend moduliert, was auf potenzielle Relevanz für die kognitive und kardiovaskuläre Regulation hindeutet.",
      "conclusion": "These parallel cerebral and autonomic responses suggest a coordinated neurovascular-autonomic coupling in response to hydrogen inhalation. Our findings show that acute hydrogen inhalation transiently modulates PFC oxygenation lateralization and autonomic tone, suggesting potential relevance to cognitive and cardiovascular regulation."
    },
    {
      "pmid": "41580925",
      "year": 2026,
      "title": "Synergistische Calcium-Überladung und Wasserstofffreisetzung verstärken eine robuste Antitumor-Immunität",
      "title_en": "Synergistic Calcium Overload and Hydrogen Release Potentiate Robust Antitumor Immunity.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced healthcare materials",
      "authors": "Liang et al.",
      "author_search": "liang liang",
      "doi": "10.1002/adhm.202505332",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.202505332",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41580925/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liang-2026-synergistische-calcium-ueberladung-wasserstofffreisetzung/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Liang — Synergistische Calcium-Überladung und Wasserstofffreisetzung verstärken eine robuste Antitumor-Immunität",
      "summary": "Eine Nanoplattform namens Ca@CMPN kombiniert Calciumhydrid und Curcumin, um Krebszellen gleichzeitig mit Calcium-Ionen zu überfluten (immunogenen Zelltod auslösend) und H₂ freizusetzen, um oxidativen Stress zu reduzieren und das immunsuppressive Tumormikromilieu umzugestalten. Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Studien (Tier) zeigten eine verstärkte Tumorwachstumshemmung und eine stärkere Immunantwort, einschließlich Aktivierung dendritischer Zellen und Rekrutierung zytotoxischer T-Zellen. (Advanced Healthcare Materials, 2026.)",
      "assessment": "Eine präklinische Studie (In-vitro + Tiermodelle) mit einer ausgefeilten, mehrkomponentigen Rationale. Die Kombination aus Calcium-Überladung, Curcumin-Verstärkung und H₂-Immunoadjuvanz ist mechanistisch vielschichtig, und die Tierdaten verleihen der Arbeit mehr Gewicht als reine Zellkulturversuche. Allerdings existieren keine humanklinischen Daten, und das Polydopamin-Trägersystem würde vor einer klinischen Prüfung umfangreiche Biokompatibilitäts-, Pharmakokinetik- und Herstellungsstudien erfordern. Die Verwendung von natürlichem Curcumin als Komponente ist bemerkenswert, aber die bekannte schlechte In-vivo-Bioverfügbarkeit von Curcumin ist eine translatorische Herausforderung. Dies ist kein humantherapeutischer Beleg.",
      "abstract": "Durch Calcium-Überladung ausgelöster immunogener Zelltod (ICD) bietet vielversprechendes Potenzial zur Umkehr des immunsuppressiven Tumormikromilieus (TME) und zur Verbesserung der Krebsimmuntherapie. Eine anhaltende Calcium-Dysregulation aufrechtzuerhalten bleibt jedoch eine große Herausforderung. Wir berichten hier über eine neuartige Nanoplattform namens Ca@CMPN, die Calciumhydrid und Curcumin mithilfe eines mesoporösen Polydopamin-Trägers für eine synergistische Ionen-Interferenz- und Gas-Immuntherapie ko-appliziert. Beim Kontakt mit dem sauren TME zerfällt Ca@CMPN und setzt Ca²⁺ frei, was eine intrazelluläre Calcium-Überladung einleitet, und erzeugt gleichzeitig Wasserstoffgas (H₂). Entscheidend ist, dass das ko-freigesetzte Curcumin aus dem Inneren der Zelle heraus wirkt und die Calcium-Überladung verstärkt, indem es die organelläre Calcium-Homöostase stört und so einen robusten ICD gewährleistet. Gleichzeitig fungiert H₂ als wirksames Immunadjuvans, um oxidativen Stress zu lindern und das immunsuppressive TME umzugestalten. Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Studien zeigen, dass Ca@CMPN das Tumorwachstum effektiv hemmt und das TME umprogrammiert, belegt durch verstärkte Reifung dendritischer Zellen, Aktivierung zytotoxischer T-Zellen und erhöhte Werte pro-inflammatorischer Zytokine (Interferon-γ (IFN-γ) und Tumornekrosefaktor-α (TNF-α)). Diese Arbeit präsentiert eine paradigmenwechselnde Strategie, die Ionen-Interferenztherapie mit Wasserstoff-Immuntherapie verbindet und eine leistungsstarke Nanoplattform bietet, um das volle Potenzial der Krebsimmuntherapie auszuschöpfen.",
      "conclusion": "Both in vitro and in vivo studies demonstrate that Ca@CMPN effectively inhibits tumor growth and reprograms the TME, as evidenced by enhanced dendritic cell maturation, activation of cytotoxic T cells, and elevated levels of pro-inflammatory cytokines (interferon-γ (IFN-γ) and tumor necrosis factor-α (TNF-α)). This work presents a paradigm-shifting strategy that synergizes ion-interference therapy"
    },
    {
      "pmid": "41533764",
      "year": 2026,
      "title": "Wasserstoff lindert psoriasisartige Hautentzündung durch Hemmung des cGAS-STING-Signalwegs",
      "title_en": "Hydrogen ameliorates psoriasis-like skin inflammation via inhibiting the cGAS-STING pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinical and experimental immunology",
      "authors": "Wu et al.",
      "author_search": "wu wu",
      "doi": "10.1093/cei/uxaf081",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/cei/uxaf081",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41533764/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wu-2026-lindert-psoriasisartige-hautentzuendung-hemmung/",
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      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Wu — Wasserstoff lindert psoriasisartige Hautentzündung durch Hemmung des cGAS-STING-Signalwegs",
      "summary": "In einem Mausmodell der Psoriasis reduzierte wasserstoffreiches Wasser die Hautentzündung deutlich, indem es den cGAS-STING-Signalweg hemmte — ein zentraler Treiber der übermäßigen Immunaktivierung, die für Psoriasis charakteristisch ist. Wasserstoff verringerte Marker der Keratinozyten-Proliferation (Ki-67, BCL2, BAX) und reduzierte reaktive Sauerstoffspezies und inflammatorische Zytokine sowohl in Zellkulturen als auch in Tieren. (Clinical and Experimental Immunology, 2026.)",
      "assessment": "Eine präklinische (Tier + In-vitro) Studie mit einem konkreten mechanistischen Befund. Die Identifizierung von cGAS-STING als dem von H₂ bei Psoriasis angesprochenen Signalweg ist ein bedeutsamer wissenschaftlicher Beitrag, der diese Studie von generischen „Antioxidans“-Erklärungen abhebt. Die Belege stammen jedoch ausschließlich aus Mausmodellen und Zellkultur. Humane Psoriasis beinhaltet eine komplexe Immunfehlregulation, die durch Imiquimod-Mausmodelle nicht vollständig repliziert wird. Klinische Studien bei menschlichen Psoriasis-Patienten — die noch nicht existieren — wären erforderlich, um festzustellen, ob H₂ einen klinisch bedeutsamen Effekt hat. Dies ist kein humantherapeutischer Beweis.",
      "abstract": "Psoriasis ist eine chronische Erkrankung, die durch abnorme Immunsystemreaktion verursacht wird und durch übermäßige Keratinozyten-Proliferation und Aktivierung von Zytokinsignalwegen gekennzeichnet ist. In einer früheren Studie zeigten wir in einem Psoriasis-Mausmodell, dass wasserstoffreiches Wasser, ein wirksamer Radikalfänger für reaktive Sauerstoffspezies (ROS), den Schweregrad der Erkrankung signifikant verbessert. Der genaue molekulare Mechanismus, durch den Wasserstoff bei der Psoriasis-Behandlung hilft, ist jedoch noch unzureichend verstanden. Diese Studie untersuchte die Rolle von Wasserstoff bei der Unterdrückung der Keratinozyten-Hyperproliferation. Wir beobachteten, dass der cGMP-AMP-Synthase-Stimulator-des-Interferon-Gens (cGAS-STING)-Signalweg bei psoriasisartiger Hautentzündung aktiviert war und durch Wasserstoffbehandlung sowohl in vitro als auch in vivo dramatisch gehemmt wurde. Konsistent dazu verringerte Wasserstoff die Expression proliferativer Marker, einschließlich BCL2, BAX und Ki-67, und reduzierte signifikant die ROS- und inflammatorische Zytokin-Produktion. Unsere Studie legt nahe, dass molekularer Wasserstoff als potenzielle Behandlung für Psoriasis fungieren könnte.",
      "conclusion": "Consistently, hydrogen decreased proliferative marker expression, including BCL2, BAX, and Ki-67, and significantly reduced ROS and inflammatory cytokines production. Our study suggests that molecular hydrogen could function as a potential treatment for psoriasis."
    },
    {
      "pmid": "41482402",
      "year": 2026,
      "title": "Rhupus-Syndrom mit multiplen Arzneimittelunverträglichkeiten, behandelt mit dosisreduziertem Rituximab und adjunktiver Therapie mit molekularem Wasserstoff: Ein Fallbericht",
      "title_en": "Rhupus Syndrome With Multiple Drug Intolerances Managed by Reduced-dose Rituximab and Adjunctive Molecular Hydrogen Therapy: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Tsai et al.",
      "author_search": "tsai tsai",
      "doi": "10.21873/invivo.14221",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14221",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41482402/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tsai-2026-rhupus-syndrom-multiplen-arzneimittelunvertraeglichkeiten/",
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      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Tsai et al. — Rhupus-Syndrom mit multiplen Arzneimittelunverträglichkeiten, behandelt mit dosisreduziertem Rituximab und adjunktiver Therapie mit molekularem Wasserstoff: Ein Fallbericht",
      "summary": "Ein 47-jähriger Mann mit dem seltenen Überlappungssyndrom aus rheumatoider Arthritis und systemischem Lupus erythematodes (Rhupus-Syndrom), der sechs verschiedene Standardmedikamente nicht vertragen hatte oder bei dem sie versagt hatten, erreichte eine anhaltende Krankheitskontrolle nach Hinzunahme oraler Wasserstoffkapseln zu niedrig dosiertem Rituximab — mit Normalisierung von Anti-dsDNA-Antikörpern, Komplement und Entzündungsmarkern sowie erfolgreicher Absetzen von Prednison. (In Vivo, 2026.)",
      "assessment": "Einzelner Fallbericht — von Natur aus begrenzt in der Übertragbarkeit. Das Absetzen von Kortikosteroiden und die immunologische Normalisierung sind klinisch bedeutsame Ergebnisse, aber gleichzeitiger Rituximab-Einsatz macht eine kausale Zuschreibung jeglichen Nutzens zu H₂ unmöglich. Bemerkenswerte Stärke: umfangreiche und systematische Immunphänotypisierung im Zeitverlauf. Zentrale Limitationen: n = 1, kein Placebo- oder Kontrollarm, zeitliche Korrelation ≠ Kausalität, Arzneimittelunverträglichkeiten können selbst den Krankheitsverlauf beeinflusst haben, avaskuläre Nekrose durch vorherigen Kortikosteroid-Einsatz ist eine schwerwiegende Begleiterkrankung. Fügt sich in ein wachsendes Fallserien-Signal derselben Forschungsgruppe ein und rechtfertigt eine prospektive Studie.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Das Rhupus-Syndrom, eine Überlappung von rheumatoider Arthritis (RA) und systemischem Lupus erythematodes (SLE), ist eine seltene Erkrankung mit heterogenen klinischen Manifestationen und schwieriger Behandlung. Konventionelle Therapien, einschließlich Glukokortikoide, krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs), Immunsuppressiva und Biologika, werden häufig durch Arzneimittelunverträglichkeiten und steroidbedingte Komplikationen eingeschränkt. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich aufgrund seiner antioxidativen und immunmodulatorischen Eigenschaften als mögliche adjuvante Therapie etabliert. Dieser Bericht zielte darauf ab, die klinische Wirksamkeit von H₂ als Adjuvans zu Rituximab bei einem Patienten mit refraktärem Rhupus und multiplen Arzneimittelunverträglichkeiten zu bewerten. FALLBERICHT: Wir berichten über einen 47-jährigen Mann mit 27-jähriger Rheumatoid-Arthritis-Anamnese, der in der Folge einen systemischen Lupus erythematodes entwickelte und die Kriterien für das Rhupus-Syndrom erfüllte. Sein Krankheitsverlauf war durch multiple Arzneimittelunverträglichkeiten kompliziert, darunter Nebenwirkungen auf Methotrexat, Sulfasalazin, Hydroxychloroquin, Azathioprin, Leflunomid und Rituximab in Standarddosierung. Trotz dosisreduziertem Rituximab und Mycophenolsäure persistierte die Krankheitsaktivität, und eine Lupusnephritis wurde bestätigt. Im Oktober 2023 wurde eine orale Wasserstoffkapsel-Therapie als adjuvante Behandlung eingeleitet, was zu deutlicher klinischer Verbesserung führte, begleitet von charakteristischen Veränderungen in T- und B-Zell-Subpopulationen, Normalisierung des Anti-dsDNA-Antikörpers, der BSG und der Komplementspiegel sowie erfolgreichem Absetzen von Prednison. Die H₂-Therapie wurde ohne schwerwiegende Nebenwirkungen gut vertragen. Der Patient entwickelte eine avaskuläre Nekrose durch vorherigen Kortikosteroid-Einsatz, erholte sich jedoch nach einer Hüftendoprothetik im Januar 2025 gut. Die Krankheitskontrolle wurde mit Mycophenolsäure und fortgeführter H₂-Therapie aufrechterhalten. SCHLUSSFOLGERUNG: Dieser Fall legt nahe, dass die Wasserstofftherapie als potenzielles Adjuvans bei refraktärem Rhupus mit multiplen Arzneimittelunverträglichkeiten in Betracht kommt, mit Immunmodulation, reduzierter Entzündung, Steroid-Entzug und anhaltender Kontrolle unter niedrig dosiertem Rituximab. Weitere Studien sind erforderlich, um seine Wirksamkeit zu bestätigen und seinen Einsatz zu standardisieren.",
      "conclusion": "This case suggests molecular hydrogen therapy as a potential adjuvant for refractory Rhupus with multiple drug intolerances, showing immune modulation, reduced inflammation, steroid withdrawal, and sustained control with low-dose rituximab. Further studies are needed to confirm its efficacy and standardize its use."
    },
    {
      "pmid": "41482388",
      "year": 2026,
      "title": "Adjuvante Therapie mit molekularem Wasserstoff bei SLE-assoziierter pulmonalarterieller Hypertonie: Ein Fallbericht über immunmodulatorische Effekte auf regulatorische und Effektor-Lymphozyten",
      "title_en": "Adjuvant Molecular Hydrogen Therapy in SLE-associated Pulmonary Arterial Hypertension: A Case Report on Immunomodulatory Effects on Regulatory and Effector Lymphocytes.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.21873/invivo.14220",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14220",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41482388/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2026-adjuvante-sle-assoziierter-pulmonalarterieller/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2026 · Liu et al. — Adjuvante Therapie mit molekularem Wasserstoff bei SLE-assoziierter pulmonalarterieller Hypertonie: Ein Fallbericht über immunmodulatorische Effekte auf regulatorische und Effektor-Lymphozyten",
      "summary": "Eine 42-jährige Frau mit systemischem Lupus erythematodes und pulmonalarterieller Hypertonie (einer schweren, progressiven Komplikation) erhielt eine Wasserstoffkapsel-Therapie; serielle Immunphänotypisierungen zeigten eine dynamische Suppression von Memory-B-Zell-Populationen und Veränderungen der PD1- und Fas-Marker — Muster, die als Hinweis auf die Induktion einer Immuntoleranz interpretiert werden. (In Vivo, 2026.)",
      "assessment": "Einzelner Fallbericht mit detaillierter immunologischer Dokumentation. Die mechanistischen Daten sind der hauptsächliche Beitrag — klinischer Nutzen wird qualitativ ohne hämodynamische Endpunkte beschrieben. Limitationen: n = 1, nicht spezifizierte H₂-Applikationsroute, keine Kontrollbedingung, keine quantitativen klinischen Endpunkte für PAH-Schweregrad, gleichzeitige SLE-Standardtherapie. Zusammen mit dem Begleitbericht (41167678) liefert diese Gruppe eine kohärente mechanistische Hypothese für H₂ bei Autoimmunerkrankungen, die eine formale Studie verdient.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Die pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) ist eine bedeutsame und herausfordernde Komplikation bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE). Es wird angenommen, dass sie aus Immundysregulation und vaskulärem Remodeling entsteht, was letztendlich zu progressivem Rechtsherzversagen führt. Die Therapie mit molekularem Wasserstoff als selektives Antioxidans und Entzündungshemmer könnte die bei Autoimmunerkrankungen beobachteten Immunreaktionen modulieren. Dieser Fallbericht beschreibt den Einsatz adjuvanter Wasserstoffkapsel-Therapie bei einer Patientin mit SLE und PAH und legt ihr Potenzial als neuartiger Ansatz für diesen schwierigen klinischen Zustand nahe. FALLBERICHT: Eine 42-jährige taiwanische Frau mit SLE-PAH erhielt eine Wasserstoffkapsel-Therapie, bei der serielle Immunphänotypisierungen dynamische Veränderungen bei suppressiven Markern einschließlich PD1 und Fas sowie bei regulatorischen T- und B-Zell-Subpopulationen zeigten. Bemerkenswert: Die Populationen doppelt-negativer und klassengewechselter Memory-B-Zellen nahmen während der Therapie ab, was auf eine dauerhafte Immunsuppression hindeutet. Diese Ergebnisse unterstützen die Wirkung der Wasserstoffkapsel-Therapie bei der Erzielung von Immuntoleranz und Entzündungsmodulation. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Fallstudie legt nahe, dass die Therapie mit molekularem Wasserstoff eine vielversprechende Behandlung für Patienten mit SLE-PAH sein könnte, insbesondere aufgrund ihrer immunmodulatorischen Wirkungen.",
      "conclusion": "This case study suggests that molecular hydrogen therapy may be a promising treatment for patients with SLE-PAH, particularly due to its immunomodulatory effects."
    },
    {
      "pmid": "41420835",
      "year": 2026,
      "title": "Perlenartige bioinspirierte Beschichtung ermöglicht die Regulierung des Mg-Abbaus für die osteoporotische Knochenheilung",
      "title_en": "Pearl-Like Bioinspired Coating Enables Regulation of Mg Degradation for Osteoporotic Bone Repair.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1002/advs.202521927",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202521927",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41420835/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2026-perlenartige-bioinspirierte-beschichtung-ermoeglicht/",
      "methods": [
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      "indications": [
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      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Zhang — Perlenartige bioinspirierte Beschichtung ermöglicht die Regulierung des Mg-Abbaus für die osteoporotische Knochenheilung",
      "summary": "Eine von Perlmutt inspirierte Mehrschichtbeschichtung für Magnesiumlegierungs-Knochenimplantate wurde entwickelt, um die Abbaurate von Magnesium in osteoporotischem Knochen präzise zu steuern — insbesondere um eine vorzeitige Wasserstoffgasfreisetzung zu verhindern, die lokale Gewebsprobleme verursachen kann. In osteoporotischen Rattenmodellen verbesserte das beschichtete Implantat die Knochenintegration, Vaskularisierung und Immunregulation im Vergleich zu unbeschichteten Implantaten. (Advanced Science, 2026.)",
      "assessment": "Dieses Paper ist primär eine Implantat-Ingenieur- und Materialwissenschaftsstudie. H₂ erscheint hier als unerwünschtes Nebenprodukt des Magnesiumabbaus, das die Beschichtung unterdrücken soll — nicht als therapeutisches Mittel. Das biomimetische Beschichtungskonzept ist wissenschaftlich interessant und die osteoporotischen Rattendaten sind ermutigend. Alle Belege sind jedoch präklinisch (Tiermodell); die Leistung des menschlichen Knochenimplantats, Immunantworten und das langfristige Bioabbauverhalten müssten einer eigenständigen klinischen Bewertung unterzogen werden. Es werden keine Humandaten präsentiert.",
      "abstract": "In osteoporotischem Knochen ist die Stabilität von orthopädischen Implantaten beeinträchtigt, und übermäßige M1-Makrophagen-Polarisierung an der Knochen-Implantat-Grenzfläche stört die Knochen-Immun-Homöostase und führt zu Implantatlockerung oder -versagen. Um dies anzugehen, entwickelt diese Studie eine bionische Magnesiumlegierungs-Innenfixierungsbeschichtung, inspiriert von der „Ziegel-und-Mörtel“-Struktur von Perlmutt, mit dem Ziel, die Implantat-Knochen-Integration und Vaskularisierung unter osteoporotischen Bedingungen zu verbessern. Die multifunktionale Beschichtung besteht aus einer Calciumphosphat-„Ziegel“-Schicht, die als Mineralisierungsschablone und Korrosionsbarriere dient, und Fibronektin-mimetischen Peptiden als „Mörtel“, um die Zelladhäsion zu fördern, Immunantworten zu regulieren und Angiogenese zu stimulieren. Diese bionische Mehrschichtstruktur lindert nicht nur oxidativen Stress im osteoporotischen Mikromilieu, sondern fördert auch die Kopplung von Immunregulation und Osteogenese und verbessert das Knochen-Gefäß-Immun-Mikromilieu. Sie kontrolliert präzise die Abbaurate von Mg-Legierungen und verbessert die Gewebereparatur. Die CaP-Schicht reduziert den schnellen Abbau und verhindert die Wasserstoffgasfreisetzung und lokale Alkalisierung, während Fn-mimetische Peptide die frühe Knochenintegration und Vaskularisierung verbessern. Der synergistische Effekt des Magnesiumlegierungsimplantats und der bionischen Beschichtung verbesserte die Implantatstabilität, Regeneration und Vaskularisierung signifikant, wie in osteoporotischen Rattenmodellen nachgewiesen, und bietet eine vielversprechende Strategie für das Design von Knochenreparaturmaterialien unter pathologischen Bedingungen.",
      "conclusion": "The CaP layer reduces rapid degradation and prevents hydrogen gas release and local alkalinization, whereas Fn-mimetic peptides enhance early bone integration and vascularization. The synergistic effect of the magnesium alloy implant and bionic coating significantly improved bone implant stability, regeneration, and vascularization, as demonstrated in osteoporotic rat models, offering a promising "
    },
    {
      "pmid": "41308938",
      "year": 2026,
      "title": "Therapeutisches Potenzial von Magnesiumdiborid-Nanoblättern bei PAH-assoziierter Rechtsherzinsuffizienz: Integrierte Multi-Omics-Analyse zeigt Ferroptose-Unterdrückung über den LC3/ATG5/NCOA4/FTH1-Signalweg",
      "title_en": "Therapeutic potential of magnesium diboride nanosheets in PAH-associated right heart failure: Integrated multi-omics analysis reveals ferroptosis suppression via LC3/ATG5/NCOA4/FTH1 pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical biology & medicine",
      "authors": "Jiao et al.",
      "author_search": "jiao jiao",
      "doi": "10.1016/j.freeradbiomed.2025.11.030",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2025.11.030",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41308938/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jiao-2026-therapeutisches-potenzial-magnesiumdiborid-nanoblaettern/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Jiao — Therapeutisches Potenzial von Magnesiumdiborid-Nanoblättern bei PAH-assoziierter Rechtsherzinsuffizienz: Integrierte Multi-Omics-Analyse zeigt Ferroptose-Unterdrückung über den LC3/ATG5/NCOA4/FTH1-Signalweg",
      "summary": "Magnesiumdiborid-Nanoblätter (MgB₂) — die beim Kontakt mit Körperflüssigkeiten H₂ freisetzen — wurden in einem Tiermodell der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) und der daraus resultierenden Rechtsherzinsuffizienz getestet. Eine integrierte Transkriptomik- und Proteomik-Analyse zeigte, dass die H₂-freisetzenden Nanoblätter einen spezifischen Zelltodweg (Ferroptose) über die LC3/ATG5/NCOA4/FTH1-Signalachse unterdrückten und so einen möglichen kardioprotektiven Mechanismus boten. Dies ist eine präklinische Studie ohne humanklinische Daten. (Free Radical Biology &amp; Medicine, 2026.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch detaillierte präklinische Studie, die sich durch den Einsatz von Multi-Omics auszeichnet, um die Ferroptose-Unterdrückung als kardioprotektiven Mechanismus von H₂-freisetzenden Nanoblättern bei PAH zu identifizieren. Die Studie ist auch lobenswert ehrlich über die Applikationsbarrieren der H₂-Therapie. Alle Daten stammen jedoch aus Tiermodellen; der Ferroptose-Signalweg und die Nanoplatten-Pharmakokinetik müssten im humanen Herzgewebe validiert werden. Die Nanoplatten-Formulierung selbst würde vor dem klinischen Einsatz umfangreiche Sicherheits-, Herstellungs- und Applikationsstudien erfordern. Es werden keine humanklinischen Belege präsentiert.",
      "abstract": "Pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine progressive obstruktive pulmonale Vaskulopathie, die durch pathologisches Gefäß-Remodeling infolge übermäßiger zellulärer Proliferation, Apoptoseresistenz, chronischer Entzündung, fibrotischer Ablagerung und dysregulierter Vasokonstriktion gekennzeichnet ist. Im Krankheitsverlauf gipfeln diese vaskulären Abnormalitäten in der Rechtsherzinsuffizienz (RHF). Der rechte Ventrikel (RV) durchläuft zunächst eine kompensatorische Hypertrophie, dekompensiert aber letztlich mit Kammerdilatation, beeinträchtigter Kontraktilität und progressiver Fibrose. Trotz der entscheidenden Rolle der funktionellen RV-Reserve für das Patientenüberleben und die Prognose gibt es keine klinisch validierten Interventionen, die direkt die RV-Adaptation angehen. Molekularer Wasserstoff (H₂), ein biologisch sicheres therapeutisches Agens mit außergewöhnlichen antioxidativen, anti-inflammatorischen, anti-apoptotischen Eigenschaften und autophagischen Fluss-modulierenden Aktivitäten, hat organprotektive Wirksamkeit bei kardio- und zerebrovaskulären Erkrankungen nachgewiesen. Sein therapeutisches Potenzial bei der PAH-induzierten RHF blieb jedoch bisher unerforscht. Die klinische Translation wird durch die hohe Entzündlichkeit von Wasserstoff und seine geringe Bioverfügbarkeit behindert, was die Entwicklung sichererer und effizienterer Applikationsstrategien notwendig macht. Diese Studie entwickelte neuartige wasserstofffreisetzende Magnesiumdiborid-Nanoblätter (MBNs) und verwendet einen integrierten transkriptomisch-proteomischen Ansatz, um die kardioprotektiven Effekte von MBNs gegen PAH-induzierte RHF zu untersuchen und die zugrundeliegenden molekularen Ziele und Wirkmechanismen aufzuklären.",
      "conclusion": "Clinical translation is hindered by hydrogen's high explosivity and low bioavailability, necessitating the development of safer and more efficient delivery strategies. This study developed novel hydrogen-releasing magnesium diboride nanosheets (MBNs), and employs an integrated transcriptomic-proteomic approach to investigate the cardioprotective effects of MBNs against PAH-induced RHF and elucidat"
    },
    {
      "pmid": "41198323",
      "year": 2026,
      "title": "Synergistisches Strecken-Tempern und Aussalzen ermöglichen ultrastarke, ultrazähe anisotrope leitfähige Hydrogele aus bakterieller Cellulose für bioelektrische Sensoren",
      "title_en": "Synergistic stretching-annealing and salting-out enabling ultrastrong, ultratough anisotropic bacterial cellulose conductive hydrogels for bioelectric sensors.",
      "title_de": null,
      "journal": "Carbohydrate polymers",
      "authors": "Lei et al.",
      "author_search": "lei lei",
      "doi": "10.1016/j.carbpol.2025.124513",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.carbpol.2025.124513",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41198323/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lei-2026-synergistisches-strecken-tempern-aussalzen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Lei — Synergistisches Strecken-Tempern und Aussalzen ermöglichen ultrastarke, ultrazähe anisotrope leitfähige Hydrogele aus bakterieller Cellulose für bioelektrische Sensoren",
      "summary": "Diese Materialwissenschaftsstudie präsentiert ein Herstellungsverfahren (Strecken + Tempern + Aussalzen) für Hydrogele auf Basis bakterieller Cellulose mit extremer mechanischer Festigkeit und elektrischer Leitfähigkeit, die für tragbare bioelektrische Sensoren (EKG, EMG) bestimmt sind. Molekularer Wasserstoff wird nur als Beschreibung der chemischen Bindungsinteraktionen erwähnt, die das Verfahren verbessert — er ist in dieser Studie kein therapeutisches Agens. (Carbohydrate Polymers, 2026.)",
      "assessment": "Dieses Paper hat keine direkte Relevanz für H₂-Gas-Therapie oder Wasserstoffmedizin. Die Erwähnung von „molekularem Wasserstoff“ im Abstract bezieht sich auf intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen in der Polymerwissenschaft — ein routinemäßiger Chemiebegriff. Die Studie ist ein starkes Stück Materialingenieurwesen über tragbare Biosensoren. Sie ist der Vollständigkeit halber hier aufgeführt, aber Leser sollten beachten, dass aus dieser Arbeit keine Schlüsse über therapeutische H₂-Effekte gezogen werden können.",
      "abstract": "Die Entwicklung leistungsfähiger Hydrogele, die gleichzeitig Biokompatibilität, außergewöhnliche Festigkeit, Zähigkeit, Leitfähigkeit und antibakterielle Eigenschaften aufweisen, ist entscheidend, um den strengen Anforderungen der Bioelektrik-Signalüberwachung gerecht zu werden. Wir präsentieren hier einen integrierten Ansatz zur Gestaltung anisotroper bakterieller Cellulose-Hydrogele (PBA/K-a%) durch Strecken der als-hergestellten Polyvinylalkohol-BC-2-Acrylamido-2-Methylpropansulfonsäure-Hydrogele (PBA) auf verschiedene Dehnungsgrade (a%), gefolgt von Lufttrocknung während des Temperns zur Ausrichtung der Polymerketten, und schließlich Tauchen in Kaliumcitrat-Lösungen (K₃Cit) zur Verstärkung der polymeren Wechselwirkungen durch eine synergistische Strecken-Tempern- und Aussalzstrategie (SSAS). Diese effektive Strategie verbessert molekulare Wasserstoff- und Koordinationswechselwirkungen, erhöht die Kristallinität und induziert die Orientierung von Polymerketten und Nanofasern in Streckrichtung, was die mechanische Robustheit der Hydrogele deutlich erhöht. Bemerkenswert zeigt das P10%B0.45%A10%/K-100%-Hydrogel eine ultrahoch mechanische Festigkeit von 45,32 MPa, eine hohe Dehnung von 838 % und eine ultrahoch Zähigkeit von 256,26 MJ/m³ sowie eine gute Leitfähigkeit von 13,3 mS/cm. Der kooperative Einbau von PAMPS und K₃Cit verleiht dem Hydrogel gute antibakterielle Kapazität und macht es zu einem einzigartigen und effektiven tragbaren Sensor. Darüber hinaus wurde das PBA/K-100%-Hydrogel erfolgreich für die Bioelektriksignal-Überwachung von Elektrokardiogrammen (EKG) und Elektromyogrammen (EMG) eingesetzt und zeigt so sein Potenzial für Anwendungen in der Mensch-Maschine-Interaktion und der Bioelektronik.",
      "conclusion": "The cooperative incorporation of PAMPS and K3Cit endows the hydrogel with good antibacterial capacity, establishing it as a unique and effective wearable sensor. Furthermore, the PBA/K-100 % hydrogel was successfully employed for the bioelectric signal monitoring of electrocardiograms (ECG) and electromyograms (EMG), thus demonstrating its potential applications in human-machine interactions and b"
    },
    {
      "pmid": "40944582",
      "year": 2026,
      "title": "Tumormikroumgebungs-responsive wasserstofferzeugende Zn-dotierte ReZIF-8-Nanoplattform zur verstärkten Tumorunterdrückung",
      "title_en": "Tumor Microenvironment-Responsive Hydrogen-Generating Zn-Doped ReZIF-8 Nanoplatform for Enhanced Tumor Suppression.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced healthcare materials",
      "authors": "Qin et al.",
      "author_search": "qin qin",
      "doi": "10.1002/adhm.202502489",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.202502489",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40944582/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qin-2026-tumormikroumgebungs-responsive-wasserstofferzeugende-dotierte/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2026 · Qin — Tumormikroumgebungs-responsive wasserstofferzeugende Zn-dotierte ReZIF-8-Nanoplattform zur verstärkten Tumorunterdrückung",
      "summary": "Ein zinkdotiertes Metallorganisches-Gerüst-Nanopartikel (ReZIF-8) wurde entwickelt, um im sauren Tumormikromilieu H₂ innerhalb von Krebszellen zu erzeugen und gleichzeitig Zinkionen freizusetzen, die das Redox-Gleichgewicht von Krebszellen weiter stören — immunogenen Zelltod auslösend und in Kombination mit Anti-PD-1-Checkpoint-Therapie das Tumorwachstum in einem Melanom-Mausmodell unterdrückend. (Advanced Healthcare Materials, 2026.)",
      "assessment": "Eine präklinische Studie (In-vitro + Melanom-Mausmodell) mit einer gut konzipierten Mehr-Mechanismus-Rationale. Die Kombination aus intrazellulärer H₂-Erzeugung, Zn²⁺-Überladung, immunogenem Zelltod und Anti-PD-1-Synergie ist konzeptuell vielschichtig. Die Tier-Überlebens- und Metastasendaten verleihen der Arbeit mehr Gewicht als reine Zellkulturdaten. Allerdings existieren keine humanklinischen Daten. Der intratumorale Applikationsweg schränkt die Anwendbarkeit auf zugängliche Tumoren ein, und die Einbindung dieser Nanoplattform in die klinische Praxis würde umfangreiche regulatorische und Herstellungsentwicklung erfordern. Dies ist kein humantherapeutischer Beweis.",
      "abstract": "Wasserstoffbasierte Tumortherapie zeigt therapeutisches Potenzial, während ihre Wirksamkeit durch unzureichende intrazelluläre Wasserstofferzeugung, schlecht kontrollierte Freisetzungskinetik und unzureichende Immunantwort-Verstärkung eingeschränkt bleibt. Um diese Einschränkungen zu beheben, wird ein partiell reduziertes Zink-dotiertes Zeolith-Imidazolat-Gerüst-8 (ReZIF-8) entwickelt, das als duale Nanoplattform sowohl für die intrazelluläre Wasserstofferzeugung als auch für die kontrollierte Zn²⁺-Ionenüberladung funktioniert. Die kationische Oberflächenladung von ReZIF-8 verbessert die zelluläre Internalisierung, während seine pH-responsiven Eigenschaften eine kontrollierte intrazelluläre Freisetzung von Wasserstoffgas (H₂) ermöglichen. Die akkumulierten H₂- und Zn²⁺-Überladung wirken synergistisch, um die Redox-Homöostase in Tumorzellen zu stören und ROS-abhängigen immunogenen Zelltod (ICD) zu induzieren. Diese ICD-Aktivierung stimuliert robust angeborene Immunantworten und verbessert die Antigen-Kreuzpräsentation. Die intratumorale Verabreichung von ReZIF-8 in einem B16F10-Melanom-Mausmodell entfaltet potente antitumorale Wirksamkeit über intrazelluläre H₂-getriggerte terminale Differenzierung und Zellzyklusarrest. Der therapeutische Effekt wird in Kombination mit αPD-1-Immun-Checkpoint-Blockade weiter verstärkt und führt zu verlängertem Überleben und signifikanter Unterdrückung der Metastasenprogression, was sein Translationspotenzial unterstreicht. Die ReZIF-8-vermittelte H₂-erzeugende Nanoplattform programmiert das intratumorale Redox-Gleichgewicht um, um gleichzeitig ICD zu induzieren, Antitumor-Immunität zu verstärken und terminale Differenzierung voranzutreiben. Dieser dreigleisige Mechanismus nutzt synergistische Modulation, um eine umfassende Tumorkontrolle zu erreichen.",
      "conclusion": "The ReZIF-8-mediated H2-generating nanoplatform reprograms intratumoral redox balance to simultaneously induce ICD, amplify antitumor immunity, and drive terminal differentiation. This triple-pronged mechanism leverages synergistic modulation to achieve comprehensive tumor control."
    },
    {
      "pmid": "41382996",
      "year": 2025,
      "title": "Mechanismen und Schutzstrategien für Hautverletzungen von Astronauten in Tiefraumumgebungen",
      "title_en": "[Mechanisms and protective strategies for astronaut skin injury in deep space environments].",
      "title_de": null,
      "journal": "Zhong nan da xue xue bao. Yi xue ban = Journal of Central South University. Medical sciences",
      "authors": "Xie et al.",
      "author_search": "xie xie",
      "doi": "10.11817/j.issn.1672-7347.2025.250443",
      "doi_url": "https://doi.org/10.11817/j.issn.1672-7347.2025.250443",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41382996/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xie-2025-mechanismen-schutzstrategien-hautverletzungen-astronauten/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Xie — Mechanismen und Schutzstrategien für Hautverletzungen von Astronauten in Tiefraumumgebungen",
      "summary": "Dieser Review fasst das aktuelle Wissen darüber zusammen, wie Tiefraumverhältnisse — Schwerelosigkeit, ionisierende Strahlung, Mondstaub und Mikrobiom-Dysbiose — die Haut von Astronauten schädigen, und welche ingenieurstechnischen und biomedizinischen Schutzstrategien entwickelt werden. Wasserstoffreiche Abschirmmaterialien werden als eine Komponente des Mehrschicht-Raumanzug-Designs erwähnt, nicht als therapeutisches Agens. Das Paper fordert personalisierte, intelligente Gesundheitsüberwachungssysteme für künftige Tiefraumissionen. (Journal of Central South University. Medical Sciences, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review — eine Literatursynthese, kein experimentelles Experiment oder eine klinische Studie. Er liefert nützlichen Kontext über Hautgesundheits-Herausforderungen im Tiefraum, aber es werden keine Originaldaten präsentiert und keine Schlüsse über H₂-Therapie-Wirksamkeit können gezogen werden. Der Verweis auf wasserstoffreiche Materialien bezieht sich auf Strahlungsphysik und Raumanzug-Engineering, nicht auf Wasserstoffmedizin. Der Review ist eine nützliche Übersicht über ein Nischenforschungsgebiet, sollte aber als Feldübersicht und nicht als Beleg für eine spezifische Intervention interpretiert werden.",
      "abstract": "Mit dem kontinuierlichen Fortschritt von Tiefraumforschungsmissionen ist die Aufrechterhaltung der Hautgesundheit von Astronauten zu einem kritischen medizinischen Problem geworden, das die Sicherheit und Wirksamkeit von Langzeitmissionen beeinflusst. Tiefraumwelt-Stressoren, darunter Schwerelosigkeit, ionisierende Strahlung, Mondstaubexposition und Mikrobiom-Dysbiose, können synergistisch die Hautbarrierenstruktur stören und zu Immun-Homöostase-Imbalance und beeinträchtigter Wundheilung führen. In den letzten Jahren hat sich die Forschung zum Hautschutz im Tiefraum schrittweise zu einem systematischen „mehrdimensionalen integrierten Schutz“-Rahmen entwickelt. Aus ingenieurstechnischer Schutzperspektive haben die Optimierung mehrschichtiger Verbundraumanzugstrukturen, die Verwendung wasserstoffreicher und borhaltiger Abschirmmaterialien sowie Kabinen-Temperatur-Feuchtigkeitsregelung und Trümmerschutztechnologien die Umgebungsabwehrkapazität stark verbessert. Aus biomedizinischer Schutzperspektive haben funktionale Hydrogele, antimikrobielle Verbände und aus der traditionellen chinesischen Medizin abgeleitete Wirkstoffe bemerkenswertes Potenzial bei der Reparatur der Hautbarriere, Immunmodulation und antioxidativer Abwehr gezeigt. Gleichzeitig hat die Entwicklung von Haut-mikroökologischen Interventionen und tragbaren physiologischen Überwachungssystemen einen Trend zum personalisierten Gesundheitsmanagement gefördert. Zukünftige Forschung sollte sich auf die Aufklärung der Wechselwirkungsmechanismen zwischen Raumumgebung, Haut und Immunbarriere konzentrieren und gleichzeitig intelligente Überwachungs- und nanotechnologiebasierte Schutzstrategien erkunden. Die Etablierung eines prädiktiven und präventiven Hautgesundheits-Schutzsystems wird medizinische Unterstützung für künftige Tiefraumissionen bieten.",
      "conclusion": "Future research should focus on elucidating the interactive mechanisms among the space environment, skin, and immune barrier, while exploring intelligent monitoring and nanotechnology-based protection strategies. Establishing a predictive and preventive skin health safeguarding system will provide comprehensive medical support for future deep space missions."
    },
    {
      "pmid": "41373725",
      "year": 2025,
      "title": "Erkundung des Potenzials von molekularem Wasserstoff in verschiedenen Herzinsuffizienz-Modellen: Eine Übersichtsarbeit",
      "title_en": "Exploring the Potential of Molecular Hydrogen in Different Heart Failure Models: A Review.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Kornieieva et al.",
      "author_search": "kornieieva kornieieva",
      "doi": "10.3390/ijms262311574",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms262311574",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41373725/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kornieieva-2025-erkundung-des-potenzials-verschiedenen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Kornieieva — Erkundung des Potenzials von molekularem Wasserstoff in verschiedenen Herzinsuffizienz-Modellen: Eine Übersichtsarbeit",
      "summary": "Dies ist die erste systematische Übersichtsarbeit, die alle veröffentlichten Forschungsergebnisse zu molekularem Wasserstoff (H₂) als potenzielle Behandlung in verschiedenen Herzinsuffizienz-Modellen zusammenfasst. Die verfügbare präklinische Literatur deutet darauf hin, dass H₂ Herzinsuffizienz durch Reduktion von oxidativem Stress, Entzündung, Kardiomyozytensterben und ungünstigem kardialen Remodeling mildern könnte — Autoren betonen jedoch, dass klinische Machbarkeit und Wirksamkeit beim Menschen noch nicht etabliert sind. (International Journal of Molecular Sciences, 2025.)",
      "assessment": "Eine nützliche, zeitgemäße Übersichtsarbeit — und die erste ihrer Art, die H₂-Forschung über HF-Subtypen hinweg kartiert. Die Autoren navigieren die Evidenz verantwortungsvoll: Sie fassen präklinisches Versprechen zusammen und erkennen dabei explizit das vollständige Fehlen humanklinischer Studiendaten an. Alle von ihnen überprüfte Evidenz stammt aus Tiermodellen und Zellkultur — für H₂ bei Herzinsuffizienz existieren noch keine humanklinischen Daten. Der Review ist daher eine Forschungsroadmap und kein Beleg für klinische Anwendung. Leser sollten diese Zusammenfassung nicht als Beweis interpretieren, dass H₂ bei menschlichen Herzinsuffizienz-Patienten wirksam oder sicher ist.",
      "abstract": "Herzinsuffizienz (HF) nimmt in vielen Ländern der Welt an Prävalenz zu. HF ist ein komplexes klinisches Syndrom, das durch die Unfähigkeit des Herzens, Blut effektiv zu pumpen, charakterisiert ist und zu erheblicher Morbidität und Mortalität führt. Nach einem initialen kardialen Ereignis (z. B. Myokardinfarkt, Klappendysfunktion, Hypertonie usw.) werden adaptive Mechanismen aktiviert, um die Herzfunktion zu erhalten. Die anhaltende Aktivierung dieser Mechanismen führt zu zellulären und strukturellen Veränderungen mit kardialem Remodeling und Hypertrophie. Dies führt letztlich zu beeinträchtigter kardialer Kontraktilität und reduziertem Herzauswurf, mit einer 5-Jahres-HF-assoziierten Sterblichkeitsrate von bis zu 75 %. Die aktuellen Behandlungsstrategien für HF reichen nicht aus, um alle zugrundeliegenden komplexen Mechanismen abzudecken. Es wurde gezeigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) kardioprotektive Effekte über seine antioxidative, anti-inflammatorische und anti-apoptotische Wirkung entfaltet. Die Anzahl der Studien, die die positiven Effekte von H₂ in verschiedenen HF-Modellen untersuchen, nimmt zu. Dies ist der erste Review, der das Wissen in diesem Bereich zusammenfasst. Die verfügbare Literatur deutet darauf hin, dass H₂ bei der Milderung verschiedener HF-Pathologien wirksam sein kann durch Regulierung von kardialem oxidativen Stress und Entzündung, Kardiomyozytensterben und mitochondrialer Funktion/Zellstoffwechsel sowie kardialem Remodeling einschließlich Hypertrophie und Fibrose. Da sich dieser Forschungsbereich noch in den Anfängen befindet, muss die Machbarkeit und Effizienz der H₂-Behandlung bei verschiedenen HF-Typen weiter untersucht werden.",
      "conclusion": "The available literature indicates that H2 may be effective in mitigating different HF pathologies via regulating cardiac oxidative stress and inflammation, cardiomyocyte death, and mitochondrial function/cell metabolism, as well as cardiac remodeling, including hypertrophy and fibrosis. As this area of research is still in its infancy, the feasibility and efficiency of H2 treatment in different H"
    },
    {
      "pmid": "41285129",
      "year": 2025,
      "title": "Innovationen bei Peritonealdialyse-Flüssigkeit: biokompatible Formulierungen und erweiterte therapeutische Anwendungen",
      "title_en": "Innovations in peritoneal dialysis fluid: biocompatible formulations and expanded therapeutic applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Renal failure",
      "authors": "Xu et al.",
      "author_search": "xu xu",
      "doi": "10.1080/0886022x.2025.2583626",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/0886022x.2025.2583626",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41285129/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xu-2025-innovationen-peritonealdialyse-fluessigkeit-biokompatible/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Xu — Innovationen bei Peritonealdialyse-Flüssigkeit: biokompatible Formulierungen und erweiterte therapeutische Anwendungen",
      "summary": "Herkömmliche Peritonealdialyse-Flüssigkeiten verursachen Peritonealfibrose und Stoffwechselschäden — neue biokompatible Formulierungen, die neuartige osmotische Wirkstoffe, fortschrittliche Puffer und molekularen Wasserstoff kombinieren, sollen diese Einschränkungen überwinden. Die Übersichtsarbeit beleuchtet auch die wachsende Rolle der Peritonealdialyse bei therapierefraktärer Herzinsuffizienz. (Renal Failure, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, die den Stand der Innovationen in der Peritonealdialyse-Flüssigkeitstechnologie zusammenfasst. Molekularer Wasserstoff erscheint als eine Komponente in einer breiteren Multi-Wirkstoff-Strategie und steht nicht im Mittelpunkt der Arbeit. Es werden keine neuen experimentellen Daten präsentiert. Die klinische Evidenz für die neuartigsten Wirkstoffe — einschließlich H₂ als PD-Additiv — ist dünn; die Autoren selbst fordern eine beschleunigte klinische Translation. Die Arbeit ist nützlich, um zu verstehen, wo die H₂-Forschung in eine breitere biomedizinische Innovationslandschaft passt, sollte aber nicht als Beweis für die klinische Wirksamkeit von H₂ bei Dialysepatienten gelesen werden.",
      "abstract": "Die Peritonealdialyse (PD) ist eine wichtige Nierenersatztherapie bei terminaler Nierenerkrankung. Ihre Verbreitung ist jedoch begrenzt, teilweise aufgrund von Peritonealfibrose und Stoffwechselkomplikationen, die durch herkömmliche glucosebasierte Peritonealdialyse-Flüssigkeit (PDF) induziert werden — die primären Komplikationen bei PD-Patienten und die führende Ursache für Therapieversagen. Diese Übersichtsarbeit skizziert drei innovative Ansätze zur Überwindung dieser Einschränkungen: (1) neuartige biokompatible osmotische Wirkstoffe (L-Carnitin kann den Stoffwechsel des Peritoneums verbessern, und hyperverzweigtes Polyglycerol bietet anhaltende Ultrafiltration mit dualem peritonealem/renalem Schutz), (2) fortschrittliche biokompatible Puffer (Citrat und Pyruvat) und (3) Peritonealschutzsubstanzen (Glykosaminoglykane und molekularer Wasserstoff), die gemeinsam Fibrose abschwächen und gleichzeitig die Membranfunktion schützen. Diese Entwicklungen zeigen eine Zukunftsrichtung für biokompatible PDF auf: Integration dualer oder dreifacher Schutzfunktionen von „osmotische Wirkstoffe + Puffer + Additive”-Synergie-optimierten Hybridformulierungen und Beschleunigung der klinischen Translation. Darüber hinaus untersuchten wir die aufkommende Rolle der PD bei therapierefraktärer Herzinsuffizienz, bei der spezialisierte PDF und Protokolle mit gleichmäßiger Konzentration die Ultrafiltrationseffizienz verbesserten. Diese Fortschritte beheben die Volumenüberladung beim kardiorenal Syndrom und erweitern den therapeutischen Anwendungsbereich der PD auf systemische Erkrankungen wie Herzinsuffizienz.",
      "conclusion": "Furthermore, we explored the emerging role of PD in refractory heart failure, where specialized PDF and steady-concentration protocols enhanced ultrafiltration efficiency. These advances address volume overload in cardiorenal syndrome, expanding PD's therapeutic scope of PD to systemic conditions such as heart failure."
    },
    {
      "pmid": "41194243",
      "year": 2025,
      "title": "Molekulare Mechanismen im Zusammenhang mit den Wirkungen des Wasserstoffmoleküls bei Lebererkrankungen: eine Übersicht der aktuellen Evidenz",
      "title_en": "Molecular mechanisms associated with effects of hydrogen molecule in liver diseases: the review of current evidence.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of medical research",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1186/s40001-025-03347-z",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s40001-025-03347-z",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41194243/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2025-molekulare-mechanismen-zusammenhang-den/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Zhu — Molekulare Mechanismen im Zusammenhang mit den Wirkungen des Wasserstoffmoleküls bei Lebererkrankungen: eine Übersicht der aktuellen Evidenz",
      "summary": "Oxidativer Stress und Entzündungen treiben die Progression von Lebererkrankungen von der Entzündung über Fibrose bis hin zu Krebs voran — diese Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie molekularer Wasserstoff schädliche freie Radikale selektiv neutralisiert und entzündliche Signalwege moduliert, um diese Kaskade potenziell zu verlangsamen. Sowohl Tierstudien als auch frühe klinische Studien bei chronischen Lebererkrankungen werden behandelt. (European Journal of Medical Research, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Literaturübersicht, keine klinische Studie. Sie synthetisiert vorhandene Tier- und frühe klinische Daten und erzeugt keine neuen Belege. Die Schlussfolgerung der Autoren, dass H₂ „therapeutisches Potenzial” besitzt, wird durch präklinische Befunde und eine begrenzte Anzahl klinischer Beobachtungen gestützt, aber standardisierte Humanstudien bei Lebererkrankungen fehlen noch. Die Übersichtsarbeit ist wissenschaftlich ausgewogen — sie identifiziert offene mechanistische Fragen und fordert ausdrücklich strengere Forschung. Leser sollten die dargestellten Befunde nicht als bestätigte klinische Wirksamkeit interpretieren.",
      "abstract": "Oxidativer Stress und Entzündungen spielen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung und Progression von Lebererkrankungen und induzieren Hepatozytenapoptose, Fibrose und sogar Krebs. Es fehlen jedoch wirksame therapeutische Interventionen, um Leberentzündungen und die Progression metabolischer Lebererkrankungen zu verlangsamen. Die einzigartigen biologischen Eigenschaften des selektiven Abfangens pathologischer freier Radikale durch molekularen Wasserstoff haben in Tierstudien und klinischen Studien bei chronischen Lebererkrankungen therapeutisches Potenzial gezeigt. Diese Übersichtsarbeit beschreibt innovative Technologien und Anwendungen von molekularem Wasserstoff bei der Behandlung von Leberschäden und metabolischen Lebererkrankungen, mit Fokus auf seine Wirkungsmechanismen bei der Regulierung der Redox- und entzündlichen Kaskadensignalübertragung, und diskutiert spezifisch sein Potenzial für die glucolipide Stoffwechselhomöostase und das Umgestalten der intestinalen Mikrobiota sowie den Zellschutz. Zukünftige Studien sind notwendig, um die unbekannten Mechanismen weiter zu identifizieren, durch die molekularer Wasserstoff die vorteilhafte Rolle des Leber-Mikromilieus verbessert, und die klinische Anwendung der Wasserstofftherapie voranzutreiben.",
      "conclusion": "This review describes innovative technologies and applications of molecular hydrogen in the treatment of liver injury and liver metabolic diseases, focusing on its mechanisms of action in regulating redox and inflammatory cascade signal transduction and specifically discussing its potential for glucolipid metabolic homeostasis and intestinal microbiota remodeling, as well as cell protection. Futur"
    },
    {
      "pmid": "40619605",
      "year": 2025,
      "title": "Verabreichung von molekularem Wasserstoff zur präzisen Immunmodulation: Mechanismen, Nachweismethoden und Anwendungen",
      "title_en": "Delivery of Molecular Hydrogen for Precision Immunomodulation: Mechanisms, Detection Methods, and Applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1002/advs.202500283",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202500283",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40619605/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2025-verabreichung-zur-praezisen-immunmodulation/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Li — Verabreichung von molekularem Wasserstoff zur präzisen Immunmodulation: Mechanismen, Nachweismethoden und Anwendungen",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff moduliert die Immunfunktion durch antioxidative Wirkung, Unterdrückung entzündlicher Mediatoren und Hemmung der Apoptose — doch die genaue Dosis-Wirkungs-Beziehung im lebenden Organismus bleibt unklar, da präzise In-vivo-Nachweismethoden fehlen. Diese Übersichtsarbeit untersucht sowohl die Mechanismen als auch das aktuelle Portfolio der H₂-Verabreichungssysteme und identifiziert kritische Lücken, die vor dem klinischen Präzisionseinsatz geschlossen werden müssen. (Advanced Science, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit, die einen genuinen Beitrag leistet, indem sie explizit benennt, was noch nicht bekannt ist — insbesondere das Fehlen zuverlässiger In-vivo-Dosimetrie und das unvollständige mechanistische Bild der H₂-vermittelten Immunmodulation. Es werden keine neuen experimentellen Daten präsentiert. Der Umfang ist breit (Nanomaterialien, Inhalationssysteme, biologische Mechanismen), aber die ehrliche Darstellung ungelöster Fragen macht dies zu einem glaubwürdigen Ausgangspunkt für Forscher, nicht zu einem klinischen Empfehlungsdokument. Die Befunde basieren überwiegend auf präklinischen und In-vitro-Belegen; Daten zur Immunmodulation beim Menschen sind begrenzt.",
      "abstract": "Die Verabreichung von molekularem Wasserstoff (H₂) wird zunehmend für sein Potenzial zur präzisen Immunmodulation anerkannt, hauptsächlich durch mehrere Signalwege wie antioxidative Wirkung, Modulation entzündlicher Faktoren und Hemmung der Apoptose. Diese Effekte tragen zu einem ausgewogenen und funktionsfähigen Immunsystem bei und unterstreichen das therapeutische Versprechen von H₂ bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen. Zwei kritische Fragen bleiben jedoch ungelöst: der unklare Mechanismus, der den immunmodulatorischen Effekten von H₂ zugrunde liegt, und das Fehlen präziser Nachweismethoden zur Klärung der Dosis-Wirkungs-Beziehung in vivo. Da sich frühere Übersichtsarbeiten auf die Entwicklung von Nanomaterialien zur H₂-Verabreichung konzentriert haben, vernachlässigen sie häufig die Analyse der Immunmodulationsmechanismen und aktualisieren die Nachweismethoden nicht. Um diese Lücken zu schließen, wird eine Übersichtsarbeit vorgeschlagen, die die immunmodulatorischen Mechanismen von H₂, die jüngsten Nachweismethoden sowie die Klassifikation und Anwendungen fortschrittlicher H₂-Verabreichungssysteme untersucht, mit dem Ziel, das Verständnis präziser Immunmodulationsstrategien unter Nutzung ihrer Eigenschaften zu verbessern.",
      "conclusion": "Since previous reviews focused on developing nanomaterials for H2 delivery, they often overlook analyses of the immunomodulation mechanisms and fail to update the detection methods. To address these gaps, a review that explores the immunomodulatory mechanisms of H2 is proposed, the recent detection methods, and the classification and applications of advanced H2 delivery systems, aiming to enhance "
    },
    {
      "pmid": "40569354",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als neuartiger Regulator der zellulären Pyroptose: mechanistische Einblicke und therapeutische Implikationen",
      "title_en": "Molecular hydrogen as a novel regulator of cellular pyroptosis: mechanistic insights and therapeutic implications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular biology reports",
      "authors": "Ye et al.",
      "author_search": "ye ye",
      "doi": "10.1007/s11033-025-10757-z",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11033-025-10757-z",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40569354/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ye-2025-neuartiger-regulator-zellulaeren-pyroptose/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Ye — Molekularer Wasserstoff als neuartiger Regulator der zellulären Pyroptose: mechanistische Einblicke und therapeutische Implikationen",
      "summary": "Pyroptose — eine hochentzündliche Form des programmierten Zelltods — treibt Gewebeschäden bei Herzinfarkten, Neurodegeneration, Stoffwechselerkrankungen und Krebs voran; diese Übersichtsarbeit zeigt, dass molekularer Wasserstoff die Pyroptose über mehrere miteinander verknüpfte Signalwege regulieren kann und dabei kontextabhängig schützende oder tumorkämpfende Effekte erzeugt. Das Feld ist noch weitgehend präklinisch; erhebliche Herausforderungen müssen noch bewältigt werden, bevor ein klinischer Einsatz machbar ist. (Molecular Biology Reports, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Übersichtsarbeit — praktisch alle zitierten Belege stammen aus Tier- oder Zellkultur-Experimenten. Das vorgeschlagene mechanistische Rahmenwerk (Gasdermin-Redox-Modifikation, Inflammasom-Störung) ist wissenschaftlich plausibel, aber beim Menschen noch nicht validiert. Die behauptete tumorselektive pro-pyroptotische Aktivität ist besonders faszinierend, erfordert aber auch besonders strenge Bestätigung. Diese Befunde können nicht direkt auf die Humantherapie übertragen werden. Die Übersichtsarbeit ist wissenschaftlich streng in der Darstellung von Einschränkungen, was sie zu einer wertvollen Referenz für Forscher macht, nicht zu einer Grundlage für therapeutische Empfehlungen.",
      "abstract": "Pyroptose, ein hochentzündlicher programmierter Zelltodweg, treibt die Pathogenese zahlreicher Erkrankungen durch gasdermin-vermittelte Membranporenbildung und massive Zytokinfreisetzung voran. Während herkömmliche Entzündungshemmer begrenzte Wirksamkeit zeigen, erweist sich Wasserstoff als neuartiges therapeutisches Mittel mit einzigartigen pyroptose-regulatorischen Fähigkeiten. Diese Übersichtsarbeit erstellt ein umfassendes mechanistisches Rahmenwerk, das zeigt, dass Wasserstoff die Pyroptose durch miteinander verknüpfte Signalwege moduliert, darunter direkte Gasdermin-Redox-Modifikation, Integration mitochondrialer Signalgebung und Störung der Inflammasom-Assemblierung. Systematische Analysen über verschiedene Krankheitsmodelle hinweg — kardiale Ischämie-Reperfusion, Neuroinflammation, metabolische Dysfunktion und Krebs — zeigen Wasserstoffs bemerkenswerte kontextabhängige Effekte: zytoprotektiv in normalen Geweben, während therapeutische Pyroptose in malignen Zellen gefördert wird. Wasserstoffs regulatorische Mechanismen weisen eine auffällige Gewebe-Spezifität und zeitliche Komplexität auf, wobei unmittelbare antioxidative Effekte in anhaltende antientzündliche Reaktionen übergehen. Trotz überzeugender präklinischer Belege, die Wirksamkeit bei Herzmuskelschäden, Neurodegeneration und systemischer Entzündung belegen, bleiben erhebliche translationelle Barrieren bestehen, darunter Optimierung der Verabreichung, Standardisierung der Dosimetrie und Biomarker-Entwicklung. Diese Übersichtsarbeit bewertet kritisch Wasserstoffs transformatives therapeutisches Potenzial und geht dabei realistische Implementierungsherausforderungen an, und liefert einen Fahrplan zur Weiterentwicklung dieses innovativen Paradigmas vom Laboratorium bis zum Krankenbett.",
      "conclusion": "Despite compelling preclinical evidence demonstrating efficacy in myocardial injury, neurodegeneration, and systemic inflammation, significant translational barriers remain including delivery optimization, dosimetric standardization, and biomarker development. This review critically evaluates hydrogen's transformative therapeutic potential while addressing realistic implementation challenges, prov"
    },
    {
      "pmid": "40518021",
      "year": 2025,
      "title": "Therapie mit molekularem Wasserstoff: Eine „demokratische” aufkommende Strategie gegen Alterung und altersbedingte Erkrankungen",
      "title_en": "Molecular hydrogen therapy: A \"democratic\" emerging strategy against aging and age-related diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Ageing research reviews",
      "authors": "Brandi et al.",
      "author_search": "brandi brandi",
      "doi": "10.1016/j.arr.2025.102802",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.arr.2025.102802",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40518021/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-brandi-2025-demokratische-aufkommende-strategie-gegen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Brandi — Therapie mit molekularem Wasserstoff: Eine „demokratische” aufkommende Strategie gegen Alterung und altersbedingte Erkrankungen",
      "summary": "Alterung ist der primäre Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurodegeneration, Stoffwechselstörungen und Krebs — diese Übersichtsarbeit schlägt vor, dass molekularer Wasserstoff aufgrund seiner antioxidativen, entzündungshemmenden und seneszenz-regulierenden Eigenschaften eine weithin zugängliche Strategie zur Verlangsamung altersbedingter Prozesse bieten könnte. Die Autoren nennen das Potenzial „demokratisch” aufgrund der geringen Kosten, fehlender Toxizität und pleiotroper Aktivität von H₂, räumen jedoch ein, dass die Evidenzbasis noch begrenzt ist. (Ageing Research Reviews, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, die eine breite und heterogene Literatur abdeckt. Sie liefert ein nützliches konzeptuelles Argument, dass H₂s bekannte Eigenschaften mit mehreren Alterungskennzeichen übereinstimmen, aber die verfügbaren Humandaten zu alterungsspezifischen Endpunkten sind begrenzt. Die meisten zitierten Belege stammen aus Tier- oder Zellmodellen. Die „demokratische” Rahmung ist ansprechend, sollte aber nicht das frühe Stadium der Evidenzbasis verschleiern. Die Übersichtsarbeit ist in ihrer Formulierung angemessen vorsichtig und übertreibt die klinische Anwendbarkeit nicht. Sie ist am besten als konzeptionelles Orientierungspapier zu lesen, nicht als Bestätigung der Antialterungs-Wirksamkeit beim Menschen.",
      "abstract": "Alterung stellt den wichtigsten Risikofaktor für die Entwicklung verschiedener Erkrankungen dar, einschließlich kardiovaskulärer und metabolischer Leiden, neurodegenerativer Störungen und Krebs. Da die Zahl älterer Menschen weltweit zunimmt, wurden verschiedene Strategien zur Bekämpfung altersbedingter Erkrankungen untersucht. Kürzlich wurde der Einsatz von molekularem Wasserstoff (H₂) als präventiver und therapeutischer Ansatz vorgeschlagen, aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften, seiner Fähigkeit, zelluläre Seneszenz und Tod zu regulieren, und zur Wiederherstellung der intestinalen Eubiose. Obwohl die Studien, die die Rolle von H₂ bei der Verlangsamung des Alterns und altersbedingter Erkrankungen untersuchen, noch begrenzt sind, unterstützen aktuelle Befunde die Idee, dass seine Verabreichung verschiedene Kennzeichen dieser Prozesse beeinflussen kann. Die „demokratischen” Eigenschaften von H₂ beruhen auf seinem potenziellen weitverbreiteten Einsatz aufgrund seiner pleiotropen Aktivität, dem Fehlen von Toxizitäten und den niedrigen Kosten. In dieser Übersichtsarbeit bieten wir einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand zu den molekularen und klinischen Merkmalen des Alterns und altersbedingter Erkrankungen. Aktuelle therapeutische Ansätze zur Verlangsamung dieser Prozesse werden ebenfalls diskutiert, mit Hauptfokus auf dem potenziellen Einsatz von H₂ als innovative präventive und therapeutische Strategie.",
      "conclusion": "In this review we provide a comprehensive state of the art on current knowledge on the molecular and clinical features of aging and age-related diseases. Current therapeutic approaches to slow down these processes will be also discussed, with a main focus on the potential use of H2 as an innovative preventive and therapeutic strategy."
    },
    {
      "pmid": "40362357",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen",
      "title_en": "Molecular Hydrogen in the Treatment of Respiratory Diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Zajac et al.",
      "author_search": "zajac zajac",
      "doi": "10.3390/ijms26094116",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms26094116",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40362357/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zajac-2025-atemwegserkrankungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Zajac — Molekularer Wasserstoff bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit kompiliert zwanzig Jahre Forschung zu molekularem Wasserstoff in der Atemwegsmedizin und deckt Allergien, Asthma, COPD, Lungenfibrose, Lungenschäden, Atemwegsinfektionen und Lungenkrebs ab. Die antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Mechanismen von H₂ werden jedem Krankheitsbild zugeordnet; die meisten Belege bleiben präklinisch. (International Journal of Molecular Sciences, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Literaturübersicht, keine Meta-Analyse oder klinische Studie. Sie liefert eine nützliche Karte der H₂-Atemwegsforschungslandschaft über zwanzig Jahre, fasst jedoch keine Effektgrößen zusammen und wendet keine formale Qualitätsbewertung einzelner Studien an. Die Evidenzbasis ist überwältigend präklinisch (Tiermodelle, Zelllinien), mit begrenzten Daten aus Humanstudien, insbesondere für chronische Erkrankungen. Keine einzelne Atemwegsindikation hat bisher ausreichend klinische Studinbelege angesammelt, um H₂ als Standardbehandlung zu stützen. Die Übersichtsarbeit dient als Forschungsorientierungswerkzeug, nicht als Grundlage für klinische Empfehlungen.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff gewinnt zunehmend als Antioxidans, Entzündungshemmer und antiapoptotisches Mittel an Aufmerksamkeit. Einst als inertes Gas betrachtet, offenbart es derzeit therapeutisches Potenzial unter anderem bei entzündlichen Erkrankungen, Krebs und Sportmedizin. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, eine konsistente Zusammenfassung der Erkenntnisse der letzten zwanzig Jahre über den Einsatz von molekularem Wasserstoff bei wichtigen Atemwegserkrankungen zu liefern, einschließlich Allergien, Asthma, COPD, Lungenfibrose, Lungenverletzungen verschiedener Ursachen sowie Krebs und Infektionen der Atemwege. Darüber hinaus werden die grundlegenden Mechanismen beschrieben, durch die molekularer Wasserstoff seine biologische Aktivität auf das Atemsystem ausübt.",
      "conclusion": "The present review aims to provide a consistent summary of the findings of the last twenty years on the use of molecular hydrogen in major respiratory diseases, including allergies, asthma, COPD, pulmonary fibrosis, lung injury of various origins, as well as cancer and infections of the respiratory tract. In addition, the basic mechanisms through which molecular hydrogen exercises its biological a"
    },
    {
      "pmid": "40289982",
      "year": 2025,
      "title": "Advanced Glycation End Products und autoimmune Hauterkrankungen: Pathogenetische Einblicke in Vitiligo, bullöses Pemphigoid und Diabetes mellitus Typ 1",
      "title_en": "Advanced Glycation End Products and Skin Autoimmune Disorders: Pathogenic Insights into Vitiligo, Bullous Pemphigoid, and Type 1 Diabetes Mellitus.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current medicinal chemistry",
      "authors": "Bjørklund et al.",
      "author_search": "bjørklund bjørklund",
      "doi": "10.2174/0109298673374335250410074811",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/0109298673374335250410074811",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40289982/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bjrklund-2025-advanced-glycation-end-products/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Bjørklund — Advanced Glycation End Products und autoimmune Hauterkrankungen: Pathogenetische Einblicke in Vitiligo, bullöses Pemphigoid und Diabetes mellitus Typ 1",
      "summary": "Advanced Glycation End Products (AGEs) — toxische Verbindungen, die unter hohem Blutzucker entstehen — lösen oxidativen Stress und Autoimmunreaktionen aus, die bei Typ-1-Diabetes Hauterkrankungen wie Vitiligo und bullöses Pemphigoid verursachen können. Diese Übersichtsarbeit bewertet therapeutische Strategien, die auf AGE-Bildung und oxidativen Stress abzielen, einschließlich wasserstoffreichem Wasser als antioxidativem Adjuvans. (Current Medicinal Chemistry, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistische Übersichtsarbeit, die die AGE-RAGE-Autoimmunität-Achse im Kontext von Typ-1-Diabetes-assoziierten Hauterkrankungen untersucht. Wasserstoffreiches Wasser wird kurz als eine von mehreren antioxidativen Optionen erwähnt — dies ist kein H₂-fokussiertes Papier, und es werden keine klinischen Studien zu H₂ speziell bei Vitiligo oder bullösem Pemphigoid zitiert. Das mechanistische Rahmenwerk ist plausibel und gut belegt, aber die klinische Evidenz für eine der vorgeschlagenen Therapien bei diesen spezifischen Erkrankungen ist dünn. Befunde sind nicht direkt auf Behandlungsempfehlungen übertragbar.",
      "abstract": "AGEs sind Moleküle, die durch nicht-enzymatische Glykierung von Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren entstehen, ein Prozess, der unter hyperglykämischen Bedingungen wie DM1 beschleunigt wird. Diese Moleküle interagieren mit spezifischen Rezeptoren, insbesondere dem Rezeptor für AGEs (RAGE), und lösen intrazelluläre Signalkaskaden aus, die oxidativen Stress durch die Erzeugung von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und die Aktivierung entzündlicher Signalwege fördern. Ein kritischer pathologischer Mechanismus umfasst die Bildung von Neoantigenen — modifizierten Selbstproteinen, die Immunantworten auslösen. Durch AGEs verursachte strukturelle Veränderungen legen neue Epitope frei oder modifizieren bestehende, wodurch sie zu Zielen für autoreaktive T-Zellen und Autoantikörper werden. Dieser Mechanismus ist bei autoimmunen Hauterkrankungen wie Vitiligo und bullösem Pemphigoid impliziert. Oxidativer Stress spielt eine zentrale Rolle bei diesen Erkrankungen, verschlimmert durch AGEs durch die Erzeugung von ROS und die Erschöpfung von Antioxidantien, was zur Melanozytendestruktion bei Vitiligo und Gewebeschäden beim bullösen Pemphigoid führt. Darüber hinaus verstärkt Hypoxie die ROS-Produktion, Mitochondrien und andere zelluläre Systeme, die zum oxidativen Stress beitragen. Aufkommende Belege legen nahe, dass Hypoxie durch Sauerstoff-Nanoblasen gemildert werden kann. Die Bekämpfung der AGE-Bildung und des oxidativen Stresses ist ein vielversprechender Ansatz für das Management von autoimmunen Hauterkrankungen bei DM1. Therapeutische Strategien, die auf AGE-Bildung, oxidativen Stress und Immunfehlregulation abzielen, zeigen Versprechen für das Management autoimmuner Hauterkrankungen bei Diabetes mellitus Typ 1 (T1DM). AGE-Inhibitoren wie Aminoguanidin und Pyridoxamin reduzieren die nicht-enzymatische Proteinglykierung und begrenzen die AGE-Akkumulation und Entzündungssignalgebung. Antioxidantien, einschließlich Polyphenole, Vitamine C und E, N-Acetylcystein, Selen und wasserstoffreiches Wasser, helfen dabei, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) zu neutralisieren und das oxidative Gleichgewicht wiederherzustellen.",
      "conclusion": "Anti-TNF-α and IL-6 inhibitors offer targeted inflammation suppression, while RAGE antagonists mitigate AGE-induced immune dysregulation. This study aims to explore the role of Advanced Glycation End products (AGEs) in the pathogenesis of autoimmune skin disorders associated with type 1 Diabetes Mellitus (DM1) and to evaluate potential therapeutic strategies targeting AGE formation and oxidative s"
    },
    {
      "pmid": "40243461",
      "year": 2025,
      "title": "Antioxidative Therapien als aufkommende adjunktive Behandlungen bei rheumatoider Arthritis: Oxidativer Stress als Zielstruktur zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse",
      "title_en": "Antioxidant Therapies as Emerging Adjuncts in Rheumatoid Arthritis: Targeting Oxidative Stress to Enhance Treatment Outcomes.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Bilski et al.",
      "author_search": "bilski bilski",
      "doi": "10.3390/ijms26072873",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms26072873",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40243461/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bilski-2025-antioxidative-therapien-aufkommende-adjunktive/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Bilski — Antioxidative Therapien als aufkommende adjunktive Behandlungen bei rheumatoider Arthritis: Oxidativer Stress als Zielstruktur zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse",
      "summary": "Rheumatoide Arthritis wird nicht nur durch Immunfehlregulation, sondern auch durch oxidativen Stress angetrieben — aktuelle DMARDs beheben ROS-vermittelten Gelenkschaden nicht, was Raum für antioxidative Adjuvanzien öffnet. Diese Übersichtsarbeit behandelt molekularen Wasserstoff neben Curcumin, Resveratrol, NAC und Vitaminen als Kandidaten für Zusatzstrategien, mit einer offenen Einschätzung, dass weitere klinische Studien notwendig sind. (International Journal of Molecular Sciences, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, keine klinische Studie oder Meta-Analyse. Sie liefert ein wissenschaftlich kohärentes Argument für H₂ als potenzielles antioxidatives Adjuvans bei RA basierend auf seinem Wirkungsmechanismus, aber die klinische Evidenzbasis speziell bei rheumatoider Arthritis ist sehr dünn. Die Übersichtsarbeit deckt mehrere Verbindungen gleichzeitig ab, was die Tiefe für jeden einzelnen Wirkstoff begrenzt. Die explizite Forderung der Autoren nach klinischen Studien unterstreicht, dass dies ein Untersuchungskonzept bleibt. Aktuelle Befunde sollten nicht als Wirksamkeitsnachweis bei RA-Patienten interpretiert werden.",
      "abstract": "Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch anhaltende Entzündung und progressive Gelenkzerstörung charakterisiert wird. Aktuelle Daten unterstreichen oxidativen Stress als primären Faktor in der Pathophysiologie der rheumatoiden Arthritis, der Entzündungsprozesse und Gewebeschäden durch Überproduktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und beeinträchtigte Antioxidansabwehr intensiviert. Aktuelle Therapien, einschließlich Basistherapeutika (DMARDs), zielen primär auf Immunfehlregulation ab, befassen sich aber nicht mit oxidativem Stress, was neuartige adjunktive Behandlungsstrategien erfordert. Diese Übersichtsarbeit untersucht das Potenzial antioxidantienbasierter Therapien als komplementäre Ansätze zum RA-Management. Natürliche Verbindungen wie Curcumin, Resveratrol, Sulforaphan und Propolis weisen starke entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften auf, indem sie Redox-sensitive Signalwege modulieren, einschließlich NF-κB und Nrf2/HO-1. N-Acetylcystein (NAC) füllt intrazelluläres Glutathion auf und verbessert die zelluläre Widerstandsfähigkeit gegenüber oxidativem Stress. Darüber hinaus neutralisiert molekularer Wasserstoff (H₂) selektiv schädliche ROS, reduziert dabei oxidativen Schaden und Entzündung. Die Rolle der Vitaminsupplementierung (D, B12, C und K) bei der Regulierung von Immunantworten und dem Schutz von Gelenkstrukturen wird ebenfalls diskutiert. Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die Wirksamkeit und potenzielle klinische Anwendungen von Antioxidationstherapien bei RA zu bewerten, mit Betonung ihrer Rolle bei der Minderung von oxidativen Schäden und der Verbesserung der Behandlungsergebnisse. Während vorläufige Befunde vielversprechend sind, sind weitere klinische Studien notwendig, um standardisierte Dosierung, Langzeitsicherheit und deren Integration in aktuelle RA-Behandlungsprotokolle zu etablieren.",
      "conclusion": "This review aims to evaluate the efficacy and potential clinical applications of antioxidant therapies in RA, emphasizing their role in mitigating oxidative damage and improving treatment outcomes. While preliminary findings are promising, further clinical trials are needed to establish standardized dosing, long-term safety, and their integration into current RA treatment protocols."
    },
    {
      "pmid": "40088576",
      "year": 2025,
      "title": "Aktivierung, Interaktion und Signalvermittlung des Nrf2-Signalwegs und ihre Mutationsstudien als Ursache Nrf2-assoziierter Krebserkrankungen",
      "title_en": "Activation, interaction and intimation of Nrf2 pathway and their mutational studies causing Nrf2 associated cancer.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochimica et biophysica acta. Molecular basis of disease",
      "authors": "Sahu et al.",
      "author_search": "sahu sahu",
      "doi": "10.1016/j.bbadis.2025.167764",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbadis.2025.167764",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40088576/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sahu-2025-aktivierung-interaktion-signalvermittlung-des/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Sahu — Aktivierung, Interaktion und Signalvermittlung des Nrf2-Signalwegs und ihre Mutationsstudien als Ursache Nrf2-assoziierter Krebserkrankungen",
      "summary": "Der Transkriptionsfaktor Nrf2 ist der Hauptschalter der zellulären Antioxidansverteidigung — wenn Nrf2 korrekt funktioniert, schützt er vor krebstreibenden oxidativen Schäden; wenn er mutiert ist, kann er paradoxerweise Tumorzellen vor der Therapie schützen. Diese Übersichtsarbeit erklärt, wie molekularer Wasserstoff den Nrf2-Signalweg aktiviert und wo diese doppelte Rolle sowohl Chancen als auch Komplikationen für die Krebsbiologie schafft. (Biochimica et Biophysica Acta — Molecular Basis of Disease, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistische Übersichtsarbeit zur Nrf2-Biologie, Mutationen und Krebs — H₂ erscheint als einer von mehreren Nrf2-aktivierenden Wirkstoffen. Der vorgeschlagene Mechanismus (Eisenporphyrin-Oxidation → Keap1-Cystein-Interaktion) basiert auf In-vitro- und Berechnungsdaten und wurde in Humanstudien nicht bestätigt. Wichtig ist Nrf2s Doppelrolle — Tumorsuppressor in normalen Zellen, Tumorpromotor in konstitutiv-aktiven Mutantenkrebsarten — was bedeutet, dass eine breite Nrf2-Aktivierung in onkologischen Kontexten nicht ohne Risiko ist. Diese Nuance wird durch den Fokus der Arbeit auf Krebs-fördernde Nrf2-Mutationen impliziert, könnte aber expliziter herausgestellt werden. Leser, die sich speziell für H₂ interessieren, sollten die mechanistischen Behauptungen als hypothesengenerierend, nicht als etabliert, betrachten.",
      "abstract": "Reaktionen gegen Infektionen lösen mehrere Signalwege aus, die zur Produktion von Zytokinen führen; diese Zytokine setzen ROS und RNS frei, schädigen DNA und Proteine und führen zu verschiedenen Erkrankungen, einschließlich Krebs. Um diese schädlichen Zytokine zu bekämpfen, wird der Nrf2-Signalweg aktiviert. Das Gen NFE2L2 kodiert für Nrf2, das in sieben konservierte Domänen aufgeteilt ist (Neh1-7). Die DLG- und ETGE-Motive, konservierte Aminosäuresequenzen in der Neh2-Domäne von Nrf2, binden an die BTB-Domäne von Keap1. Die BTB-Domäne fördert die Homodimerisierung von Keap1, was zur Cul3-Rekrutierung führt und eine Gerüstbildung für die E2-Ubiquitin-Ligase zur Bildung eines Ubiquitin-Komplexes ermöglicht. Unter normalen Bedingungen baut dieser Komplex Nrf2 regelmäßig ab. Sobald die Zelle jedoch oxidativem Stress durch ROS-Interaktion mit Keap1 ausgesetzt wird, resultieren Konformationsänderungen, die Nrf2 stabilisieren. Nrf2 konzentriert sich weiter im Zellkern, wo es an den Transkriptionsfaktor bindet, um die gewünschte Gentranskription zur Synthese von SOD, GSH, CAT und verschiedenen anderen Proteinen durchzuführen, die die ROS-Spiegel senken und bestimmte Erkrankungen verhindern. Um Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, aktiviert molekularer Wasserstoff den Nrf2-Signalweg. Zur Aktivierung des Nrf2-Signalwegs oxidiert molekularer Wasserstoff das Eisenporphyrin, das als Elektrophil wirkt und mit dem Cysteinrest von Keap1 interagiert.",
      "conclusion": "To prevent cells from oxidative stress, molecular hydrogen activates the Nrf2 pathway. To activate the Nrf2 pathway, molecular hydrogen oxidizes the iron porphyrin which acts as an electrophile and interacts with Keap1's cysteine residue."
    },
    {
      "pmid": "40068089",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Mechanismus gegen oxidativen Stress und Anwendung bei Parodontitis: Eine Übersichtsarbeit",
      "title_en": "Molecular hydrogen: Mechanism against oxidative stress and application in periodontitis: A review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medicine",
      "authors": "Ying et al.",
      "author_search": "ying ying",
      "doi": "10.1097/md.0000000000041800",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/md.0000000000041800",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40068089/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ying-2025-mechanismus-gegen-oxidativen-stress/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oral-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Ying — Molekularer Wasserstoff: Mechanismus gegen oxidativen Stress und Anwendung bei Parodontitis: Eine Übersichtsarbeit",
      "summary": "Parodontitis wird durch eine oxidative Stresskaskade angetrieben, die aktuelle zahnärztliche Behandlungen nur teilweise angehen — diese Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie die antioxidativen Eigenschaften von molekularem Wasserstoff vor, während und nach Parodontalchirurgie angewendet werden könnten, und führt ein neues Nutzen-Bewertungsmodell (ENFP) für die Bewertung neuer Mittel in der Zahnmedizin ein. (Medicine, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit mit einem konzeptuellen Beitrag (das ENFP-Modell). Sie liefert ein logisch kohärentes Argument für H₂ bei Parodontitis basierend auf Mechanismus und allgemeiner Antioxidanzevidenz, aber randomisierte klinische Studiendaten speziell bei Parodontitis werden nicht zitiert. Das ENFP-Rahmenwerk ist ein interessanter methodischer Zusatz für das zahnärztliche Feld. Die Übersichtsarbeit übertreibt die Gewissheit nicht, und ihr strukturierter Dreiphasenvorschlag ist praktisch ausgerichtet, ohne unbegründete Wirksamkeitsbehauptungen aufzustellen. Ein nützliches Orientierungspapier für zahnärztliche Forscher, die H₂ als Adjuvans in Betracht ziehen.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff, als effektives antiox-idatives Stressreagens, wurde in der Medizin ausführlich untersucht, mit neuen Entwicklungen, die über die Jahre weiterhin berichtet werden. Diese Übersichtsarbeit diskutiert zunächst den Mechanismus von molekularem Wasserstoff zur Linderung von oxidativem Stress. Angesichts des aktuellen antioxidativen Bedarfs in der klinischen Zahnarztbehandlung fassen wir den Fortschritt und das zukünftige Potenzial der Anwendung von Wasserstoff bei Parodontitis zusammen. Abschließend entwickeln wir am Beispiel der Parodontitis-Behandlung ein ENFP-Nutzen-Bewertungsmodell (Essence-Necessity-Feasibility-Practice) für die Frage, ob neue Reagenzien in die medizinische Behandlung eingeführt werden sollen, und schlagen unsere Schlussfolgerungen zur Anwendung von molekularem Wasserstoff vor, während und nach Parodontaloperationen vor.",
      "conclusion": "Considering the current antioxidant demand in clinical dental treatment, we summarize the progress and future potential of hydrogen's application in periodontitis. Finally, taking its treatment of periodontitis as an example, we develop an Essence-Necessity-Feasibility-Practice (ENFP) benefit evaluation model for whether to introduce new reagents in medical treatment and propose our conclusions on"
    },
    {
      "pmid": "40044939",
      "year": 2025,
      "title": "Alterung, vaskuläre Dysfunktion und die Blut-Hirn-Schranke: Aufdeckung der Pathophysiologie des Schlaganfalls bei älteren Erwachsenen",
      "title_en": "Aging, vascular dysfunction, and the blood-brain barrier: unveiling the pathophysiology of stroke in older adults.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biogerontology",
      "authors": "Alaqel et al.",
      "author_search": "alaqel alaqel",
      "doi": "10.1007/s10522-025-10209-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s10522-025-10209-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40044939/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-alaqel-2025-alterung-vaskulaere-dysfunktion-blut/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Alaqel — Alterung, vaskuläre Dysfunktion und die Blut-Hirn-Schranke: Aufdeckung der Pathophysiologie des Schlaganfalls bei älteren Erwachsenen",
      "summary": "Das Schlaganfallrisiko steigt mit dem Alter stark an, da Alterung die Blut-Hirn-Schranke (BHS) durch endotheliale Seneszenz, oxidativen Stress und Tight-Junction-Proteinverlust progressiv schädigt — diese Übersichtsarbeit kartiert diese Mechanismen und untersucht aufkommende therapeutische Ansätze, einschließlich wasserstoffreicher Wassertherapie, die auf die Wiederherstellung der BHS-Integrität abzielen. (Biogerontology, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit zur altersbedingten BHS-Dysfunktion und Schlaganfall-Pathophysiologie. Wasserstoffreiche Wassertherapie wird kurz als einer von fünf oder mehr Kandidatenansätzen erwähnt — sie steht nicht im Mittelpunkt der Arbeit, und es werden keine klinischen Studiendaten zu H₂ speziell für BHS-Schutz oder Schlaganfallerholung präsentiert. Die mechanistische Abdeckung der BHS-Biologie und des Schlaganfalls ist gründlich und gut belegt. Der therapeutische Landschaftsabschnitt, der H₂ einschließt, ist weitgehend präklinisch und zukunftsorientiert. Befunde können nicht direkt auf klinische Empfehlungen übertragen werden.",
      "abstract": "Der progressive Rückgang der vaskulären Integrität und der Funktion der Blut-Hirn-Schranke (BHS) ist mit dem Altern verbunden, einem wichtigen Risikofaktor für Schlaganfall. Diese Übersichtsarbeit beschreibt die zellulären und molekularen Veränderungen in der Gehirnmikrovaskulatur der neurovaskulären Einheit (NVE), die zur Entwicklung von BHS-Dysfunktion im Alter beitragen, wie endotheliale Zellseneszenz, oxidativer Stress und Abbau von Tight-Junction-Proteinen. Die Schwere des Schlaganfalls und die Erholung werden durch BHS-Abbau verschlimmert, was zu Neuroinflammation, Neurotoxizität und zerebralem Ödem führt, während molekulare Mechanismen wie das NLRP3-Inflammasom, Matrixmetalloproteinasen (MMPs) und nicht-kodierende RNAs (z.B. miRNAs und circRNAs) identifiziert werden, die den BHS-Abbau bei Alterung und Schlaganfall antreiben. Echtzeit-Bewertung der BHS-Permeabilität in der Schlaganfall-Pathophysiologie wird durch fortschrittliche Bildgebungstechniken ermöglicht, wie dynamisch-kontrast-verstärkte MRT und Positronenemissions-Tomographie. Darüber hinaus dienen Biomarker, einschließlich Claudin-5, PDGFRβ oder Albuminkonzentration, als Marker der BHS-Integrität und vaskulären Gesundheit. Wiederherstellung der BHS-Funktion und Schlaganfallerholung mit aufkommenden therapeutischen Strategien, einschließlich Sirtuin-Modulatoren, stammzellabgeleiteten extrazellulären Vesikeln, NLRP3-Inflammasom-Hemmern, wasserstoffreicher Wassertherapie (zur Bekämpfung von oxidativem stressinduziertem BHS-Schaden) und Neuropeptiden wie Cortistatin, ist vielversprechend.",
      "conclusion": "Restoration of BBB function and stroke recovery with emerging therapeutic strategies, including sirtuin modulators (SIRT1 and SIRT3 activators to enhance endothelial function and mitochondrial health), stem cell-derived extracellular vesicles (iPSC-sEVs for BBB repair and neuroprotection), NLRP3 inflammasome inhibitors (MCC950 to attenuate endothelial pyroptosis and inflammation), hydrogen-rich wa"
    },
    {
      "pmid": "40026178",
      "year": 2025,
      "title": "Die Rolle der Neuroinflammation bei L-DOPA-induzierter Dyskinesie: Aufschlüsselung der Rollen von NF-κB und TNF-α für neuartige pharmakologische therapeutische Ansätze",
      "title_en": "The Roles of Neuroinflammation in l-DOPA-Induced Dyskinesia: Dissecting the Roles of NF-κB and TNF-α for Novel Pharmacological Therapeutic Approaches.",
      "title_de": null,
      "journal": "The European journal of neuroscience",
      "authors": "Zamanian et al.",
      "author_search": "zamanian zamanian",
      "doi": "10.1111/ejn.70034",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/ejn.70034",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40026178/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zamanian-2025-rolle-neuroinflammation-dopa-induzierter/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "skin-aging",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Zamanian — Die Rolle der Neuroinflammation bei L-DOPA-induzierter Dyskinesie: Aufschlüsselung der Rollen von NF-κB und TNF-α für neuartige pharmakologische therapeutische Ansätze",
      "summary": "Levodopa-induzierte Dyskinesie (LID) — unwillkürliche Bewegungen, die sich bei Parkinson-Patienten unter Langzeit-Levodopa-Therapie entwickeln — umfasst durch NF-κB und TNF-α angetriebene Neuroinflammation; diese Übersichtsarbeit untersucht pharmakologische Ansätze, die auf diese Signalwege abzielen, einschließlich Wasserstoffgas-Inhalation als einen Wirkstoff, der pro-inflammatorische Zytokine im Zusammenhang mit Dyskinesie reduziert. (The European Journal of Neuroscience, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit zu neuroinflammatorischen Mechanismen bei LID. Wasserstoffgas-Inhalation wird als einer von mehreren entzündungshemmenden Kandidaten erwähnt — die Behauptung reduzierter Zytokine bei LID basiert auf Tiermodellen, nicht auf Humanstudien. Keine dedizierten Phase-II/III-Daten zu H₂ bei Parkinson-Dyskinesie werden zitiert. Das NF-κB/TNF-α-mechanistische Rahmenwerk ist durch die zitierte Literatur gut belegt und stellt eine legitime therapeutische Hypothese dar. Insgesamt handelt es sich um ein Frühphasen-präklinisches Belegpapier für H₂ bei dieser spezifischen Indikation; Ergebnisse können nicht direkt auf Patienten übertragen werden.",
      "abstract": "Levodopa-induzierte Dyskinesie (LID) ist eine häufige und schwächende Komplikation der Langzeitbehandlung der Parkinson-Krankheit. Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rollen der NF-κB- und TNF-α-Signalwege in der LID-Pathophysiologie und potenzielle therapeutische Ansätze, die auf diese Mechanismen abzielen. Chronische Levodopa-Behandlung führt zu aberranter Neuroplastizität und Neuroinflammation, einschließlich Aktivierung von NF-κB und erhöhter Produktion pro-inflammatorischer Zytokine wie TNF-α. NF-κB-Aktivierung in Gliazellen trägt zu anhaltender Neuroinflammation bei und verschlimmert den Verlust dopaminerger Neuronen. TNF-α-Spiegel sind in Gehirnregionen erhöht, die von LID betroffen sind, und korrelieren mit der Schwere der Dyskinesie. Mehrere Verbindungen sind an der Milderung von LID durch Modulation dieser Signalwege beteiligt. Agmatin reduziert NF-κB-Aktivierung und NMDA-Rezeptor-Expression, während es dopaminerge Neuronen schützt. Resveratrol und Doxycyclin zeigen antidyskinetische Effekte durch Dämpfung von Neuroinflammation und TNF-α-Produktion. Der Rho-Kinase (ROCK)-Hemmer Fasudil und Cannabinoid-Rezeptor-2 (CB2)-Rezeptoragonisten zeigen ebenfalls Wirksamkeit bei der Reduktion von LID-Schwere und Neuroinflammation. Wasserstoffgas-Inhalation senkt pro-inflammatorische Zytokin-Spiegel im Zusammenhang mit LID. Diese Erkenntnisse unterstreichen das komplexe Zusammenspiel zwischen NF-κB, TNF-α und anderen Neurotransmittersystemen in der LID-Pathogenese. Die Bekämpfung von Neuroinflammation und Gliaaktivierung durch diese Signalwege stellt eine vielversprechende Strategie für die Entwicklung neuartiger LID-Behandlungen dar. Weitere Forschung ist notwendig, um die Mechanismen vollständig aufzuklären und therapeutische Ansätze zu optimieren, die auf NF-κB- und TNF-α-Signalgebung bei LID abzielen.",
      "conclusion": "Targeting neuroinflammation and glial activation through these pathways represents a promising strategy for developing novel LID treatments. Further research is needed to fully elucidate the mechanisms and optimize therapeutic approaches targeting NF-κB and TNF-α signalling in LID."
    },
    {
      "pmid": "40017254",
      "year": 2025,
      "title": "Erkundung des Potenzials der H₂-Therapie zur Reduzierung chirurgischer Komplikationen: Eine Übersichtsarbeit über entzündungshemmende, antioxidative und antifibrotische Mechanismen",
      "title_en": "Exploring the Potential of H2 Therapy in Reducing Surgical Complications: A Review on Anti-inflammatory, Antioxidant, and Anti-fibrotic Mechanisms.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Neykhonji et al.",
      "author_search": "neykhonji neykhonji",
      "doi": "10.2174/0113816128354067250211052237",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/0113816128354067250211052237",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40017254/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-neykhonji-2025-erkundung-des-potenzials-zur/",
      "methods": [
        "unspecified"
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      "indications": [
        "respiratory",
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        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Neykhonji — Erkundung des Potenzials der H₂-Therapie zur Reduzierung chirurgischer Komplikationen: Eine Übersichtsarbeit über entzündungshemmende, antioxidative und antifibrotische Mechanismen",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff zeigt entzündungshemmende, antioxidative und antifibrotische Eigenschaften, die ihn zu einem Kandidaten für die Prävention postoperativer Verwachsungen machen könnten — einer der häufigsten und belastendsten Komplikationen nach Bauch- und Beckenoperationen. Diese Übersichtsarbeit, basierend auf einer systematischen Suche in PubMed und Google Scholar, verfolgt die molekularen Signalwege, über die H₂ die Entzündungskaskade dämpfen könnte, die Verwachsungen fördert. (Current Pharmaceutical Design, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist ein hypothesengenerierender Review, kein klinischer Wirksamkeitsnachweis. Die Autoren liefern ein wissenschaftlich kohärentes Argument, doch die Prävention postoperativer Verwachsungen durch H₂ wurde am Menschen nicht getestet. Alle Belege sind indirekt — sie stammen aus Tier- und Zellstudien zu Entzündung und Fibrose in anderen Kontexten als Verwachsungen. Der Review ist nützlich als Karte des mechanistischen Rationals und als Aufruf an die Forschungsgemeinschaft, sollte aber nicht als Beleg gelesen werden, dass H₂ bei Patienten Verwachsungen verhindert.",
      "abstract": "ZIEL: Dieser Review zeigt die potenzielle Rolle von Wasserstoff bei der Prävention postoperativer Verwachsungen auf und fordert weitere Untersuchungen seiner molekularen Signalwege sowie klinische Studien zur Bewertung von Wirksamkeit und Sicherheit in einem therapeutischen Umfeld. METHODEN: PubMed und Google Scholar wurden umfassend durchsucht, um die potenzielle Rolle von Wasserstoff bei der Prävention postoperativer Verwachsungen und der zugrundeliegenden Mechanismen zu untersuchen. ERGEBNISSE: Molekularer Wasserstoff zeigt selektive antioxidative, entzündungshemmende und antifibrotische Eigenschaften und hat Potenzial für die Behandlung und Prävention verschiedener Erkrankungen, darunter akute Pankreatitis, Atemwegserkrankungen und Ischämie-Reperfusionsschäden. Postoperative Verwachsungen sind mit chronischen Schmerzen, Organdysfunktion und akuten Komplikationen verbunden, die grundlegend in Entzündung, oxidativem Stress und Fibrose verwurzelt sind. Die chirurgische Verletzung löst eine Entzündungsreaktion aus, die durch Immunzellmobilisierung und einen Anstieg proinflammatorischer Zytokinspiegel gekennzeichnet ist und dadurch die Verwachsungsbildung fördert. SCHLUSSFOLGERUNG: Es wurde gezeigt, dass Wasserstoff die frühe Entzündungsreaktion durch Herunterregulierung proinflammatorischer Zytokine zusammen mit seinen antioxidativen und antifibrotischen Effekten abschwächt. Als potenzielles therapeutisches Mittel gegen postoperative Verwachsungen bedarf Wasserstoff weiterer Untersuchungen, um die genauen molekularen Signalwege zu klären, die für die beobachtete Wirksamkeit und Sicherheit verantwortlich sind.",
      "conclusion": "Hydrogen is demonstrated to attenuate the early inflammatory response by down-regulating proinflammatory cytokines alongside its anti-oxidative and anti-fibrotic effects. As a potential therapeutic agent for post-surgical adhesions, hydrogen warrants additional investigation to elucidate the exact molecular pathways responsible for its observed efficacy and safety."
    },
    {
      "pmid": "39810534",
      "year": 2025,
      "title": "Orale Verabreichung von wasserstoffreichem Wasser: Biomedizinische Aktivitäten, mögliche Mechanismen und klinische Anwendungen",
      "title_en": "Oral Administration of Hydrogen-rich Water: Biomedical Activities, Potential Mechanisms, and Clinical Applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Meng et al.",
      "author_search": "meng meng",
      "doi": "10.2174/0113816128330516241121150719",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/0113816128330516241121150719",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39810534/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-meng-2025-orale-verabreichung-wasserstoffreichem-biomedizinische/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Meng — Orale Verabreichung von wasserstoffreichem Wasser: Biomedizinische Aktivitäten, mögliche Mechanismen und klinische Anwendungen",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser (HRW) reduziert oxidativen Stress, moduliert Entzündungen, reguliert den Stoffwechsel und schützt die Mitochondrienfunktion — dieser umfassende Review überblickt sowohl Laborbelege als auch klinische Anwendungen von oral konsumiertem HRW. Die Autoren kartieren fünf vorgeschlagene Wirkmechanismen und berichten über die Nutzung als adjuvante Therapie, Krankheitsprävention und Verbesserung der Lebensqualität bei verschiedenen Erkrankungen. (Current Pharmaceutical Design, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist ein breiter narrativer Review, der sowohl präklinische Mechanismen als auch klinische Anwendungen von HRW abdeckt. Er bietet einen nützlichen Einstieg in die Literatur, liefert aber keine quantitativen Meta-Analyse-Belege. Die beschriebene mechanistische Landschaft ist real und wächst, doch mehrere Hypothesen werden noch diskutiert. Klinische Befunde werden ohne gepoolte Effektgrößen zusammengefasst, daher sollten Lesende klinische Aussagen als Richtungsweisung, nicht als Definitivaussage verstehen. Die ehrliche Schlussfolgerung der Autoren — dass großangelegte Studien noch nötig sind — ist der angemessene Takeaway.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) gilt als biologisches Antioxidans. Wasserstoffreiches Wasser (HRW) ist normales Wasser mit gelöstem H₂ und hat in den letzten Jahren eine breitere Anwendung gefunden. Dieser Review fasst die Grundlagenforschung und klinischen Anwendungen des HRW-Konsums zusammen, um dessen Einsatz für die tägliche Gesundheit und klinische Behandlung zu unterstützen. Die biologischen Wirkungen von HRW umfassen die Reduktion von oxidativem Stress, entzündungshemmende Effekte, die Regulierung des Glukose- und Fettstoffwechsels, den Schutz der Mitochondrienfunktion sowie die Regulierung der Apoptose. Hypothesen zu den Mechanismen von H₂ schließen das direkte Abfangen toxischer freier Radikale, die Fe-Porphyrin-Biosensor-Hypothese, die Wirkung von H₂ auf biologische Enzyme, die Lipoprotein-Regulation durch H₂ sowie die Wirkung von H₂ auf die Darmbarriere ein. Klinisch wurde HRW für adjuvante Behandlung, Krankheitsprävention und Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt. Zukünftig sind tiefergehende Studien und großangelegte klinische Studien erforderlich.",
      "conclusion": "Clinically, HRW has been used for adjuvant treatment, disease prevention, and quality of life improvement. In the future, more in-depth studies and large-scale clinical trials are needed."
    },
    {
      "pmid": "39807026",
      "year": 2025,
      "title": "Anwendungstrends wasserstofferzeugender Nanomaterialien zur Behandlung ROS-assoziierter Erkrankungen",
      "title_en": "Application trends of hydrogen-generating nanomaterials for the treatment of ROS-related diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials science",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1039/d4bm01450b",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d4bm01450b",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39807026/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2025-anwendungstrends-wasserstofferzeugender-nanomaterialien-zur/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "cardiovascular",
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        "kidney-dialysis",
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        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Li — Anwendungstrends wasserstofferzeugender Nanomaterialien zur Behandlung ROS-assoziierter Erkrankungen",
      "summary": "Wasserstoffproduzierende Nanomaterialien ermöglichen eine gezielte, anhaltende H₂-Freisetzung direkt am Krankheitsherd — dieser Review überblickt, wie die Kombination von H₂-Gastherapie und Nanomedizin die Behandlung von Krebs, Neurodegeneration, Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren- und Hauterkrankungen voranbringt, die durch übermäßige reaktive Sauerstoffspezies (ROS) ausgelöst werden. Der nanopartikelbasierte Ansatz überwindet wichtige Einschränkungen konventioneller Inhalations- oder Trinkwasserwege. (Biomaterials Science, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist ein präklinischer Review — alle diskutierten Krankheitsmodelle sind tierisch oder zellulär; keine Humandaten werden präsentiert oder behauptet. Die ingenieurstechnischen Konzepte sind innovativ, aber der Weg von einem nanopartikelbasierten H₂-System im Mausmodell zu einer klinischen Therapie ist lang und unsicher. Der Review ist wertvoll als Forschungslandschaftsüberblick für Wissenschaftler, nicht als Grundlage für therapeutische Aussagen. Lesende sollten den inhärenten Publikationsbias zugunsten positiver Tierergebnisse beachten.",
      "abstract": "Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) spielen sowohl unter physiologischen als auch pathologischen Bedingungen eine wesentliche Rolle. Unter physiologischen Bedingungen spielen angemessene ROS-Mengen eine wichtige Rolle bei der Signalgebung und Regulation in Zellen. Zu viele ROS können jedoch zu vielen gesundheitlichen Problemen führen, darunter Entzündungen, Krebs, verzögerte Wundheilung, neurodegenerative Erkrankungen (wie Parkinson und Alzheimer) und Autoimmunerkrankungen. Oxidativer Stress durch überschüssige ROS ist auch einer der kritischsten Faktoren in der Pathogenese kardiovaskulärer und metabolischer Erkrankungen wie Arteriosklerose. Wasserstoffgas beseitigt ROS aufgrund seiner guten antioxidativen Eigenschaften effektiv aus dem Körper, und die Wasserstofftherapie hat sich zu einer vielversprechenden Gastherapiestrategie entwickelt. Die Kombination mit Nanomaterialien kann eine gezielte Lieferung und effektive Akkumulation von Wasserstoff erreichen und zeigt gewisse ameliorative Effekte bei Erkrankungen. Wir fassen den Einsatz wasserstoffproduzierender Nanomaterialien zur Behandlung ROS-assoziierter Erkrankungen zusammen und diskutieren Perspektiven für die Behandlung weiterer ROS-induzierter Krankheitsmodelle, etwa akuter Nierenschäden.",
      "conclusion": "The combination of nanomaterials can achieve targeted delivery and effective accumulation of hydrogen, and has some ameliorating effects on diseases. Herein, we summarize the use of hydrogen-producing nanomaterials for the treatment of ROS-related diseases and talk about the prospects for the treatment of other ROS-induced disease models, such as acute kidney injury."
    },
    {
      "pmid": "39042916",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoff als innovatives Nootropikum bei Gesundheit und Krankheit",
      "title_en": "Hydrogen as an innovative nootropic in health and disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrition and health",
      "authors": "Todorović et al.",
      "author_search": "todorović todorović",
      "doi": "10.1177/02601060241266389",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/02601060241266389",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39042916/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-todorovic-2025-innovatives-nootropikum-gesundheit-krankheit/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer",
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      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2025 · Todorović — Wasserstoff als innovatives Nootropikum bei Gesundheit und Krankheit",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff könnte exekutive Funktionen, Wachheit und Gedächtnis verbessern — dieser Review überblickt die aktuelle Evidenz für H₂ als Nootropikum (kognitiver Verstärker) bei Gesunden sowie bei Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen, zirkadianer Disruption und Krebs. Obwohl Befunde aus einigen klinischen Studien ermutigend sind, betonen die Autoren, dass die Evidenz noch begrenzt ist und weitere Untersuchungen erforderlich sind. (Nutrition and Health, 2025.)",
      "assessment": "Dieser Review beleuchtet eine interessante und wenig erforschte Anwendung von H₂, doch die Evidenzbasis ist dünn. Nur wenige Humanstudien sind verfügbar, was die Autoren direkt einräumen. Die mechanistische Begründung ist plausibel, aber kognitive Endpunkte sind notorisch schwer zu messen und anfällig für Placebo-Effekte. Aus diesem Review lässt sich keine starke klinische Empfehlung ableiten. Er ist wertvoll als Signal und als Karte, wo zukünftige rigide Studien ansetzen sollten.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂, Dihydrogen) ist ein Antioxidans und Signalmolekül mit starken antioxidativen, antiapoptotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Trotz des wachsenden Interesses an H₂ als potenzielles therapeutisches Mittel bleibt die Evidenz bezüglich seines Potenzials als Nootropikum begrenzt. Nur eine Handvoll Studien an der menschlichen Population hat seine Wirkungen untersucht, obwohl es Hinweise auf seine Wirksamkeit gibt. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über das Potenzial von H₂ als neuartiges Mittel zur Verbesserung kognitiver Funktionen in Gesundheits- und Krankheitskontexten, beleuchtet seine Wirkmechanismen und Bereiche für weitere Untersuchungen. Die aktuelle Evidenz legt nahe, dass H₂ die exekutive Funktion, Wachheit und das Gedächtnis in mehreren klinischen Studien verbessert — von gesunden jungen und älteren Personen bis hin zu Personen mit veränderten zirkadianen Rhythmen, neurodegenerativen Erkrankungen und Krebs. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die potenziell positiven Effekte von Dihydrogen als Nootropikum sowohl bei Gesundheit als auch bei Krankheit zu bestätigen.",
      "conclusion": "Current evidence suggests that H2 improves executive function, alertness and memory in several clinical trials, from healthy young and elderly individuals to individuals with altered circadian rhythms, neurodegenerative disorders, and cancer. Further investigations are needed to confirm the potential positive effects of dihydrogen as a nootropic agent in both health and disease."
    },
    {
      "pmid": "39923133",
      "year": 2025,
      "title": "Die Inhalation von molekularem Wasserstoff moduliert den Ruhe-Stoffwechsel bei gesunden Frauen: Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Studie",
      "title_en": "Molecular hydrogen inhalation modulates resting metabolism in healthy females: findings from a randomized, double-blind, placebo-controlled crossover study",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical Gas Research",
      "authors": "Grepl et al.",
      "author_search": "grepl grepl",
      "doi": "10.4103/mgr.medgasres-d-24-00085",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/mgr.medgasres-d-24-00085",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39923133/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-grepl-2025-inhalation-ruhe-stoffwechsel-gesunde-frauen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
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        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Grepl — Die Inhalation von molekularem Wasserstoff moduliert den Ruhe-Stoffwechsel bei gesunden Frauen: Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Studie",
      "summary": "60 Minuten Wasserstoff einatmen verschiebt den Ruhe-Stoffwechsel Richtung Fettverbrennung. In einem randomisierten Doppelblind-Crossover-Versuch (20 gesunde Frauen) senkte H₂-Inhalation den respiratorischen Quotienten signifikant — ein Marker für mehr Fettoxidation — besonders bei Teilnehmerinnen mit höherem Körperfettanteil. (Medical Gas Research, 2025.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-Inhalations-Produkte und das Thema Stoffwechsel/Gewichtsmanagement, weil hier ein metabolischer Effekt von H₂ gezeigt wird, nicht nur ein antioxidativer. Das Crossover-Doppelblind-Design ist methodisch stark: Jede Teilnehmerin ist ihre eigene Kontrolle, was die Aussagekraft trotz kleiner Stichprobe erhöht. Limitation, ehrlich benannt: n = 20, ausschließlich junge, körperlich aktive Frauen — keine Übertragbarkeit auf Männer oder ältere/übergewichtige Menschen ohne weitere Studien. Es handelt sich um einen akuten 60-Minuten-Effekt; eine tatsächliche Gewichts- oder Körperfettreduktion über die Zeit wurde nicht untersucht. Aus derselben Forschungsgruppe (Palacký-Universität Olomouc) stammt eine Schwesterstudie zur Sauerstoffsättigung.",
      "abstract": "Anfangs galt molekularer Wasserstoff als physiologisch inertes und funktionsloses Gas. Experimentelle und klinische Studien haben jedoch gezeigt, dass molekularer Wasserstoff entzündungshemmende, anti-apoptotische und stark selektive antioxidative Wirkungen besitzt. Ziel dieser Studie war es, die Effekte einer 60-minütigen Inhalation von molekularem Wasserstoff auf die Parameter der Atemgasanalyse anhand eines randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Designs zu bewerten. Die Studie wurde an der Fakultät für Körperkultur der Palacký-Universität Olomouc von September 2022 bis März 2023 durchgeführt. Zwanzig körperlich aktive weibliche Teilnehmerinnen im Alter von 22,1 ± 1,6 Jahren, die 60 Minuten lang in Ruhe entweder molekularen Wasserstoff oder Umgebungsluft über eine Nasenkanüle (300 ml/min) inhalierten, wurden in diese Studie eingeschlossen. Die metabolische Reaktion wurde mittels indirekter Kalorimetrie gemessen. Die atemzugweise erhobenen Daten wurden über vier 15-minütige Intervalle gemittelt. Im Vergleich zu Placebo (Umgebungsluft) senkte die Inhalation von molekularem Wasserstoff den respiratorischen Quotienten und die Ventilation signifikant über alle Intervalle. Darüber hinaus war die Veränderung des respiratorischen Quotienten ab 30 Minuten negativ mit dem Körperfettanteil korreliert. Zusammenfassend steigerten 60 Minuten Inhalation von molekularem Wasserstoff in Ruhe die Ruhe-Fettoxidation signifikant, belegt durch einen gesenkten respiratorischen Quotienten, insbesondere bei Personen mit höherem Körperfettanteil.",
      "conclusion": "Furthermore, the change in respiratory exchange ratio was negatively correlated with body fat percentage from 30 minutes onwards. In conclusion, 60 minutes of resting molecular hydrogen inhalation significantly increased resting fat oxidation, as evidenced by decreased respiratory exchange ratio, particularly in individuals with higher body fat percentages."
    },
    {
      "pmid": "40376695",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser verringert Muskelschäden und verbessert die Kraftausdauer bei Spitzensportlern: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Water Decreases Muscle Damage and Improves Power Endurance in Elite Athletes: A Randomized, Double-Blinded, Placebo-Controlled Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Lifestyle Medicine",
      "authors": "Ogannisyan et al.",
      "author_search": "ogannisyan ogannisyan",
      "doi": "10.15280/jlm.2025.15.1.8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.15280/jlm.2025.15.1.8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40376695/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ogannisyan-2025-wasserstoffreiches-wasser-muskelschaeden-kraftausdauer-spitzensportler/",
      "methods": [
        "tablets",
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      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Ogannisyan — Wasserstoffreiches Wasser verringert Muskelschäden und verbessert die Kraftausdauer bei Spitzensportlern: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser senkt Muskelschäden und steigert die Kraftleistung bei Leistungssportlerinnen. Im randomisierten Doppelblind-Placebo-Design (22 Elite-Athletinnen) sank die Gesamt-Kreatinkinase signifikant, das Drehmoment nach intensiver Belastung stieg, und der Körperfettanteil ging zurück (alle p (Journal of Lifestyle Medicine, 2025 — eine der wenigen H₂-Studien an echten Spitzensportlern.)",
      "assessment": "Direkt relevant für die H₂-Supplementierung im Leistungssport, weil das Studiendesign (doppelblind, placebokontrolliert) Placebo- und Erwartungseffekte weitgehend ausschließt — gerade im Sport, wo Motivation eine große Rolle spielt. Der Befund passt mechanistisch zum antioxidativen Profil von H₂: weniger oxidativer Stress nach Belastung, weniger Muskelschaden. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 22), nur Frauen, nur zwei Sportarten — die Übertragbarkeit ist begrenzt. Stress- und Erholungswerte (RESTQ-Sport) zeigten keinen Effekt, und der Wirkmechanismus bleibt laut Autoren ungeklärt.",
      "abstract": "Körperliche Aktivität steigert die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies im Körper erheblich. Molekularer Wasserstoff hat sich bei Sportlern als sichere und wirksame antioxidative Substanz erwiesen. Die Forschung an Spitzensportlern ist jedoch rar. Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie wurde mit 22 weiblichen Elite-Athletinnen aus den Sportarten Handball und Skeleton durchgeführt. Die erste Gruppe erhielt wasserstoffreiches Wasser (HRW) erzeugende Tabletten, während die zweite Gruppe ein optisch und organoleptisch ähnliches Placebo konsumierte. Während der HRW-Aufnahme wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, darunter anthropometrische und biochemische Messungen, Stress- und Erholungsparameter sowie biomechanische Tests. Der Konsum von HRW führte zu einer Zunahme der Muskelmasse und einer Reduktion der Fettmasse (p < 0,05). HRW beeinflusste jedoch die Stress- oder Erholungsraten, gemessen mit dem Recovery-Stress Questionnaire-Sport, nicht signifikant. Dennoch zeigte die HRW-Gruppe einen signifikanten Anstieg des Drehmoments, insbesondere nach einem intensiven Belastungstest (p < 0,05). Darüber hinaus führte die HRW-Aufnahme zu einer Reduktion des Gesamt-Kreatinkinase-, Vitamin-C- und Beta-Carotin-Gehalts (p < 0,05), während die Vitamin-E- und Interleukin-10-Werte im Vergleich zu den Ausgangswerten stiegen (p < 0,05). Die HRW-erzeugenden Tabletten erwiesen sich für die Teilnehmer als sicher und gut verträglich. Diese Tabletten zeigten zudem leistungssteigernde Effekte, indem sie den Körperfettanteil senkten, den Muskelmasse-Anteil erhöhten, das maximale Drehmoment verbesserten, Muskelschäden verringerten und die belastungsinduzierten Entzündungs- und antioxidativen Reaktionen auf die Belastung positiv modulierten. Obwohl der Wirkmechanismus von HRW unklar bleibt, deuten die beobachteten Effekte auf sein Potenzial für vielfältige Anwendungen im Hochleistungssport hin.",
      "conclusion": "These tablets also exerted ergogenic effects by reducing body fat percentage, increasing muscle mass percentage, improving maximal torque, decreasing muscle damage, and positively modulating the exercise-induced inflammatory and antioxidant responses to exercise. Although the mechanism of action of HRW remains unclear, these effects observed indicate its potential for diverse applications in high-"
    },
    {
      "pmid": "40525414",
      "year": 2025,
      "title": "Die Effekte des sechswöchigen Trinkens von wasserstoffreichem Wasser auf belastungsbezogene Biomarker bei sportungewohnten Männern und Frauen über 50 Jahren nach einem Krafttrainingsprogramm: eine randomisierte, kontrollierte Pilotstudie",
      "title_en": "The effects of drinking hydrogen-rich water for six weeks on exercise-related biomarkers in exercise-naïve men and women over 50 years following resistance training program: a randomized controlled pilot trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Research in Sports Medicine",
      "authors": "Kuzmanovic et al.",
      "author_search": "kuzmanovic kuzmanovic",
      "doi": "10.1080/15438627.2025.2521474",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/15438627.2025.2521474",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40525414/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kuzmanovic-2025-trinken-belastungs-biomarker-ueber-50-krafttraining/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "metabolic",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Kuzmanovic — Die Effekte des sechswöchigen Trinkens von wasserstoffreichem Wasser auf belastungsbezogene Biomarker bei sportungewohnten Männern und Frauen über 50 Jahren nach einem Krafttrainingsprogramm: eine randomisierte, kontrollierte Pilotstudie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser unterstützt das Krafttraining ab 50: In einem randomisierten, doppelblinden Pilot-RCT (n = 27, Alter ~58 J.) senkte 6 Wochen H₂-Wasser die Marker für akuten Muskelschaden signifikant stärker als Placebo, verbesserte das Blutfettprofil (Gesamt- und LDL-Cholesterin ↓) und erhöhte freies Testosteron (alle p ≤ 0,05). (Research in Sports Medicine, 2025.)",
      "assessment": "Direkt relevant für die H₂-Supplementierung bei aktivem Altern und Einsteiger-Krafttraining — also genau die demografische Gruppe, die hier von besonderem Interesse ist. Stark ist das doppelblinde, placebokontrollierte Design, das Erwartungseffekte ausschließt. Inhaltlich ehrlich: Der Effekt zeigt sich bei den Biomarkern (Muskelschaden, Blutfette), nicht bei der reinen Kraftleistung, die in beiden Gruppen gleich gut zunahm. Limitation, ehrlich benannt: explizit als Pilotstudie deklariert, kleine Stichprobe (n = 27), kurze Dauer (6 Wochen), Mitautor (Ostojic) ist ein produktiver H₂-Forscher (möglicher Confirmation-Bias). Kein Überlegenheits-Beleg für die Trainingsleistung selbst.",
      "abstract": "Das primäre Ziel dieser Pilotstudie war es, die Auswirkungen des Konsums von wasserstoffreichem Wasser (HRW) über einen Zeitraum von sechs Wochen auf belastungsbezogene Biomarker bei zuvor untrainierten Männern und Frauen über 50 Jahren im Anschluss an ein Krafttrainingsprogramm zu bewerten. Siebenundzwanzig augenscheinlich gesunde Erwachsene mittleren Alters (Alter 57,6 ± 6,7 Jahre; 18 weiblich) gaben freiwillig ihre schriftliche Einwilligung zur Teilnahme an dieser randomisierten, placebokontrollierten experimentellen Studie. Alle Teilnehmer wurden in einem doppelblinden Parallelgruppen-Design zugeteilt, um entweder HRW (12 mg Diwasserstoff pro Portion) oder Kontrollwasser (<0,1 ppm Diwasserstoff) zweimal täglich während eines 6-wöchigen Interventionsintervalls zu erhalten. Die Muskelleistungsindizes zeigten eine signifikante Verbesserung sowohl nach den HRW- als auch nach den Kontrollwasser-Interventionen im Vergleich zu den Ausgangswerten (p ≤ 0,05). HRW führte zu einem signifikanten Anstieg des freien Serum-Testosterons und des Cortisolspiegels, zusammen mit Reduktionen des Gesamt- und LDL-Cholesterins bei der Nachuntersuchung (p ≤ 0,05). Darüber hinaus übertraf HRW das Kontrollwasser signifikant bei der Reduktion von Biomarkern für akuten Muskelschaden durch Krafttraining (p ≤ 0,05) und tendierte dazu, Placebo bei der Verbesserung der Schlafqualität zu übertreffen (p = 0,119). HRW könnte als risikofreies und wirksames Getränk zur Förderung trainingsspezifischer Anpassungen bei sportungewohnten Männern und Frauen über 50 Jahren vorangebracht werden.",
      "conclusion": "Moreover, HRW significantly outperformed the control water in reducing biomarkers of acute muscular damage caused by resistance exercise (p ≤ 0.05) and tended to outcompete placebo in improving sleep quality (p = 0.119). HRW could be advanced as a risk-free and effective beverage for promoting training-specific adaptations in exercise-naïve men and women over 50 years of age."
    },
    {
      "pmid": "40731803",
      "year": 2025,
      "title": "Die Einnahme von wasserstoffreichem Kaltwasser vor dem Sport verbessert die Ausdauerleistung und die Laktatreaktion bei Hitze",
      "title_en": "Pre-Exercise Ingestion of Hydrogen-Rich Cold Water Enhances Endurance Performance and Lactate Response in Heat",
      "title_de": null,
      "journal": "Medicina (Kaunas)",
      "authors": "Khlifi et al.",
      "author_search": "khlifi khlifi",
      "doi": "10.3390/medicina61071173",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/medicina61071173",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40731803/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-khlifi-2025-vor-sport-kaltwasser-ausdauer-hitze/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Khlifi — Die Einnahme von wasserstoffreichem Kaltwasser vor dem Sport verbessert die Ausdauerleistung und die Laktatreaktion bei Hitze",
      "summary": "Wasserstoffreiches Kaltwasser vor dem Sport verbessert die Ausdauerleistung bei Hitze und dämpft den Laktatanstieg. Im doppelblinden Crossover steigerte es die maximale aerobe Geschwindigkeit und die Zahl der Shuttle-Run-Wiederholungen signifikant gegenüber der Kontrolle (jeweils p (Medicina, 2025.)",
      "assessment": "Direkt relevant für die Ausdauerleistung unter Hitzebelastung, besonders für Hitze-Szenarien. Die Befunde (mehr Ausdauer, weniger Laktat, besseres Empfinden) passen zum antioxidativen und antifatigue-Profil von H₂. Limitation, ehrlich benannt: Der H₂-Effekt ist mit dem Kaltwasser-Vorkühl-Effekt vermengt — ohne separaten reinen H₂-Arm bleibt der isolierte H₂-Beitrag offen. Crossover-Design (Evidenzstufe 3); Stichprobengröße im Abstract nicht beziffert. Solides Signal, aber kausal nicht vollständig auf H₂ zurückzuführen.",
      "abstract": "Hintergrund und Ziele: Hyperthermie schränkt die Ausdauerleistung in heißen Umgebungen erheblich ein. Um den Wärmeverlust zu erhöhen und die sportliche Leistung zu optimieren, können Vorkühl-Interventionen eingesetzt werden, um die Abkühlung des Körpers zu beschleunigen. Ziel dieser Studie war es daher, die Effekte einer internen Vorkühl-Intervention in Kombination mit externer Vorkühlung oder wasserstoffreichem Wasser auf die Ausdauerleistung bei Hitze zu bewerten. Material und Methoden: In einem doppelblinden Crossover mit ausbalancierten Durchgängen absolvierten alle Teilnehmer nach 30 Minuten unter den folgenden Bedingungen einen Shuttle-Run-Test: (1) Einnahme von wasserstoffreichem Kaltwasser (HRCW); (2) Einnahme von Kaltwasser und externe Vorkühlung (IEPC); und (3) Einnahme von Kaltwasser (Kontrolle). Maximale aerobe Geschwindigkeit (MAS), Anzahl der Shuttle-Run-Wiederholungen, Dehydrierung, Temperatur, Herzfrequenz (HR), wahrgenommenes Belastungsempfinden (RPE), Blutlaktat und Befindlichkeitsskala (FS) wurden während des 20-m-Shuttle-Run-Tests gemessen. Ergebnisse: Unsere Ergebnisse zeigten eine signifikante Variation bei Dehydrierung, MAS, Anzahl der Shuttle-Run-Wiederholungen, Blutlaktat, RPE und FS (p = [0,001–0,036]); zusätzlich wurde eine signifikante Gruppe-×-Zeit-Wechselwirkung für die Körpertemperatur gefunden (p = 0,021). Post-hoc-Tests zeigten eine signifikante Veränderung für MAS (HRCW: p < 0,001), die Anzahl der Shuttle-Run-Wiederholungen (HRCW: p < 0,001), Dehydrierung (HRCW: p = 0,009; IEPC: p = 0,008), Blutlaktat (HRCW: p < 0,001; IEPC: p < 0,001), RPE (HRCW: p = 0,05; IEPC: p = 0,004) und FS (HRCW: p = 0,05; IEPC: p = 0,004) sowie eine signifikante Abnahme der Körpertemperatur (IEPC: p < 0,001; HRCW: p = 0,028) im Vergleich zur Kontrollbedingung nach dem Test. Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede bei der HR zwischen den verschiedenen Bedingungen berichtet. Schlussfolgerungen: Zusammenfassend legen die Befunde dieser Studie nahe, dass die Einnahme von wasserstoffreichem Kaltwasser die Effekte von Hitzestress wirksam abmildert und dadurch die Ausdauerleistung verbessert, die Stimmung hebt und das wahrgenommene Belastungsempfinden reduziert.",
      "conclusion": "In conclusion, findings from this study suggest that ingesting hydrogen-rich cold water effectively mitigates the effects of heat stress, thereby improving endurance performance, enhancing mood, and reducing ratings of perceived exertion."
    },
    {
      "pmid": "40731927",
      "year": 2025,
      "title": "Die Effekte des achtwöchigen Konsums von wasserstoffreichem Wasser auf Appetit, Körperzusammensetzung, Schlafqualität und zirkulierendes Glucagon-like Peptide-1 bei adipösen Männern und Frauen (HYDRAPPET): eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "The Effects of 8-Week Hydrogen-Rich Water Consumption on Appetite, Body Composition, Sleep Quality, and Circulating Glucagon-like Peptide-1 in Obese Men and Women (HYDRAPPET): A Randomized Controlled Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Medicina (Kaunas)",
      "authors": "Todorovic et al.",
      "author_search": "todorovic todorovic",
      "doi": "10.3390/medicina61071299",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/medicina61071299",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40731927/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-todorovic-2025-8-wochen-appetit-koerperzusammensetzung-schlaf-glp-1-adipoes/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Todorovic — Die Effekte des achtwöchigen Konsums von wasserstoffreichem Wasser auf Appetit, Körperzusammensetzung, Schlafqualität und zirkulierendes Glucagon-like Peptide-1 bei adipösen Männern und Frauen (HYDRAPPET): eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser zügelt den Heißhunger und hebt das Sättigungshormon GLP-1 bei adipösen Menschen. Im randomisierten, doppelblinden Placebo-Design (36 Teilnehmer, 1 l/Tag mit 15 mg H₂, 8 Wochen) sanken Cravings, Gesamt- und LDL-Cholesterin, die Schlafqualität besserte sich und das Plasma-GLP-1 stieg. (Medicina, 2025 — registriert auf ClinicalTrials.gov NCT06722326.)",
      "assessment": "Medizinisch relevant für Appetit- und Stoffwechselregulation, weil die Studie eines der aktuell meistdiskutierten Themen der Stoffwechselmedizin — GLP-1 und Appetitregulation — mit einem definierten H₂-Gehalt (15 mg/l) und einem sauberen Doppelblind-Design verbindet, plus saubere Registrierung (NCT06722326). Das verschiebt das mechanistische Bild von „Antioxidans“ hin zu „metabolischer Hebel“. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 36), nur 8 Wochen, und auffällig viele Befunde genau an der p = 0,05-Grenze — das ist statistisch fragil und erlaubt keine starken Kausalaussagen. Patientenberichtete Endpunkte (Cravings, Schlaf) sind anfällig für Restverzerrung.",
      "abstract": "Hintergrund und Ziele: Vorläufige Studien deuten darauf hin, dass Diwasserstoff (H2) molekulare Signalwege beeinflussen könnte, die an der Appetitregulation beteiligt sind; seine Rolle bei der Beeinflussung patientenberichteter Appetit-Endpunkte bei Personen mit Adipositas bleibt jedoch ungewiss. Diese randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Studie zielte darauf ab, die Effekte einer H2-Supplementierung auf Appetit, Körperzusammensetzung, Schlafqualität, adipositas-spezifische Lebensqualität und verwandte Biomarker bei adipösen Männern und Frauen zu bewerten. Material und Methoden: Die Studie umfasste 36 Teilnehmer (24 weiblich; Alter 42,1 ± 13,2 Jahre; BMI 30,8 ± 4,2 kg/m²), die randomisiert wurden, um acht Wochen lang täglich entweder 1,0 l wasserstoffreiches Wasser (15 mg H2) oder 1,0 l Kontrollwasser (0 mg H2) zu erhalten. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass wasserstoffreiches Wasser signifikant das Verlangen milderte (p = 0,05), die subjektive Schlafqualität verbesserte (p = 0,05), das Gesamtcholesterin (p = 0,02) und das LDL-Cholesterin (p = 0,04) senkte und die Plasmaspiegel des Glucagon-like Peptide-1 erhöhte (p = 0,05) im Vergleich zur Kontrolle. Während der gesamten Studie wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet. Schlussfolgerungen: Diese Befunde legen nahe, dass wasserstoffreiches Wasser eine sichere und wirksame Ernährungsstrategie zur Behandlung der Appetitregulation und verwandter Stoffwechselindizes bei Personen mit Adipositas darstellen könnte. Die Studie ist auf ClinicalTrials.gov registriert (NCT06722326).",
      "conclusion": "These findings suggest that hydrogen-rich water may serve as a safe and effective dietary strategy to address appetite regulation and related metabolic indices in individuals with obesity. The study is registered at ClinicalTrials.gov (NCT06722326)."
    },
    {
      "pmid": "40922182",
      "year": 2025,
      "title": "Die Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser dämpft oxidativen Stress und Entzündung bei Patienten mit chronischer Höhenkrankheit: eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie",
      "title_en": "Hydrogen-rich water supplementation attenuates oxidative stress and inflammation in chronic high-altitude disease patients: A double-blind randomized placebo-controlled study",
      "title_de": null,
      "journal": "Food Research International",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1016/j.foodres.2025.117118",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.foodres.2025.117118",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40922182/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2025-hoehenkrankheit-oxidativer-stress-entzuendung/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress",
        "immune-system",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Zhang — Die Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser dämpft oxidativen Stress und Entzündung bei Patienten mit chronischer Höhenkrankheit: eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie",
      "summary": "Bei chronischer Höhenkrankheit dämpfte 60 Tage wasserstoffreiches Wasser entzündungsbezogene Gen-Signalwege. Im doppelblinden RCT (43 ausgewertete Patienten) wurden in der Placebogruppe Entzündungs- und Zytokin-Pfade hochreguliert, während wasserstoffreiches Wasser sie signifikant herunterregulierte — die direkten Marker zeigten einen (nicht signifikanten) Abwärtstrend. (Food Research International, 2025.)",
      "assessment": "Relevant für Entzündung und oxidativen Stress bei chronischer Höhenkrankheit, weil hier ein mechanistisch tiefer Beleg geliefert wird: H₂ moduliert nicht nur Marker, sondern dämpft entzündliche Gen-Signalwege (TNF, IL-1β u. a.) — passend zum anti-entzündlichen mechanistischen Bild von H₂. Limitation, ehrlich benannt: Die direkt gemessenen oxidativen/entzündlichen Marker erreichten nur einen nicht-signifikanten Abwärtstrend — die Hauptaussage stützt sich auf Transkriptom-/Netzwerkanalysen. Kleine, durch Drop-outs reduzierte Stichprobe (n = 43). Solides doppelblindes RCT-Design (Evidenzstufe 3), aber Hauptbefund auf molekularer, nicht klinischer Ebene.",
      "abstract": "Die chronische Höhenkrankheit (CHAD) wird hauptsächlich durch oxidative Schäden und Entzündung verursacht. Wasserstoffreiches Wasser (HRW) ist ein neuartiges funktionelles Lebensmittel mit nachgewiesenen antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Seine möglichen Effekte auf Entzündung und oxidativen Stress bei CHAD sind jedoch noch unerforscht. In dieser Studie wurden 50 Teilnehmer mit CHAD rekrutiert und für 60 Tage der HRW- oder Placebo-Wasser-Gruppe (PW) zugeteilt. Nachdem sieben Teilnehmer aus der Nachbeobachtung ausgeschieden waren, schlossen 43 Teilnehmer (HRW, n = 23; PW, n = 20) die Intervention ab und wurden in die Analyse einbezogen. Indikatoren für oxidativen Stress und entzündungsbezogene Immunzellen wurden vor und nach der Behandlung bewertet, und die Transkriptionsprofile aller Teilnehmer wurden analysiert, um den möglichen Mechanismus von HRW bei CHAD zu bestimmen. Die Ausgangsmerkmale unterschieden sich nicht signifikant zwischen den beiden Gruppen. Die Anreicherungsanalyse zeigte, dass die differenziell exprimierten Gene in der PW-Gruppe zwischen Vor- und Nach-Intervention überwiegend mit entzündungs- und zytokinbezogenen Signalwegen assoziiert waren, während die HRW-Behandlung diese Signalwege signifikant herunterregulierte. Durch die Integration einer gewichteten Gen-Koexpressions-Netzwerkanalyse und einer Protein-Protein-Interaktions-Netzwerkanalyse identifizierten wir sechs Hub-Gene, darunter den Tumornekrosefaktor, Interleukin-1-beta, C-C-Motiv-Chemokin-Ligand 3, C-C-Motiv-Chemokin-Ligand-3-like 1, C-C-Motiv-Chemokin-Ligand-4-like 2 und das strahleninduzierbare Immediate-Early-Response-Gen 3. Darüber hinaus zeigten Messungen von oxidativem Stress und Entzündungsmarkern einen nicht-signifikanten Abwärtstrend bei oxidativem Stress und Entzündung bei CHAD-Patienten nach 60-tägiger HRW-Aufnahme. Diese Ergebnisse deuten auf eine mögliche schützende Rolle von HRW bei CHAD hin und bieten eine neuartige adjuvante Therapie für CHAD.",
      "conclusion": "Furthermore, measurements of oxidative stress and inflammatory markers indicated a non-significant downward trend in oxidative stress and inflammation in patients with CHAD after HRW intake for 60 days. These results suggest the potential protective role of HRW in CHAD, providing a novel adjuvant therapy for CHAD."
    },
    {
      "pmid": "41384523",
      "year": 2025,
      "title": "Wirksamkeit nichtmedikamentöser Technologien zur Steigerung der Stressresistenz bei Personen mit extremem Arbeitsprofil und Anfälligkeit für berufliches Burnout",
      "title_en": "[Effectiveness of using non-drug technologies to increase stress resistance in persons with extreme work profile and susceptible for professional burnout].",
      "title_de": null,
      "journal": "Voprosy kurortologii, fizioterapii, i lechebnoi fizicheskoi kultury",
      "authors": "Korchazhkina et al.",
      "author_search": "korchazhkina korchazhkina",
      "doi": "10.17116/kurort202510205291",
      "doi_url": "https://doi.org/10.17116/kurort202510205291",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41384523/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-korchazhkina-2025-des-einsatzes-nichtmedikamentoeser-technologien/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Korchazhkina — Wirksamkeit nichtmedikamentöser Technologien zur Steigerung der Stressresistenz bei Personen mit extremem Arbeitsprofil und Anfälligkeit für berufliches Burnout",
      "summary": "Medizinisches Personal mit beruflichem Burnout zeigte messbare Verbesserungen der Stressresistenz und des psychischen Wohlbefindens nach Kursanwendungen nichtmedikamentöser physikalischer Therapien — darunter Wasserstofftherapie — im Vergleich zu Bewegung und psychologischer Korrektur allein. Die Kombination aller physikalischen Faktoren (Kryotherapie, Magnettherapie, Hypoxie-Hyperoxie-Therapie und Wasserstofftherapie) erzeugte den stärksten synergistischen Effekt. Wasserstofftherapie als alleinige Ergänzung verbesserte die Ergebnisse um etwa 12–23 % gegenüber der Kontrollgruppe. (Voprosy kurortologii, fizioterapii, i lechebnoi fizicheskoi kultury, 2025.)",
      "assessment": "Diese Studie dokumentiert, dass Wasserstofftherapie Teil eines physiotherapeutischen Protokolls war, das bei Burnout-bedingten Stressmarkern bei Gesundheitspersonal Vorteile zeigte — aber es wurde kein isolierter placebo-kontrollierter Wasserstoff-Arm eingeschlossen. Die jedem Mono-Zusatz (einschließlich Wasserstoff) zugeschriebene Verbesserung von 12–23 % lässt sich nicht sauber von der gemeinsamen Bewegungs-/Psychokorrektur-Baseline trennen. Die validierten Instrumente MBI, DASS und PSM-25 sind eine Stärke der Studie. Wesentliche Einschränkungen: keine Verblindung für Wasserstoff- vs. andere Gasexposition beschrieben, keine Schein-Wasserstoff-Bedingung, russischsprachige Zeitschrift mit begrenzter Peer-Review-Transparenz. Das Ergebnis ist hinweisend — nicht bestätigend —, dass H₂ möglicherweise zur Burnout-Recovery in einem Physiotherapiebündel beiträgt.",
      "abstract": "OHNE BEZEICHNUNG: Die hohe Prävalenz des Berufsausbrennssyndroms bei medizinischen Fachkräften aktualisiert erheblich die Suche nach den effektivsten Methoden zur Verringerung der Schwere der negativen Folgen von Berufsstress. Eine gewisse Perspektive bei der Lösung dieses Problems ist mit dem kursmäßigen Einsatz nichtmedikamentöser Technologien verbunden, deren sanogenetisches Potenzial die Implementierung hoher Effizienz bei der Korrektur der Hauptmanifestationen des beruflichen Burnouts gewährleistet. Die komplexe Anwendung therapeutischer physikalischer Faktoren ermöglicht es, durch deren synergistische Interaktion ein ausgeprägtes klinisches Ergebnis zu erzielen. ZIEL: Vergleichende Analyse der Effizienz des kursmäßigen Einsatzes nichtmedikamentöser Technologien (körperliche Übungen, Psychokorrektur, allgemeine Luftkryotherapie, allgemeine Magnettherapie, Hypoxie-Hyperoxie-Therapie, Wasserstofftherapie und ihre Kombinationen) bei der Korrektur der Stressresistenz und der Manifestationen von Berufsausbrenntsyndrom bei medizinischen Fachkräften. MATERIAL UND METHODEN: Die Studien wurden auf der Grundlage der Bundesstaatlichen Haushaltswissenschaftlichen Institution Russisches Wissenschaftliches Chirurgiezentrum, benannt nach Akademiker B.W. Petrovsky, unter Beteiligung von 150 Patienten aus dem Kreis des medizinischen Personals im Alter von 30 bis 60 Jahren durchgeführt. Mit der Methode der einfachen fixen Randomisierung wurden alle Patienten in 6 Gruppen aufgeteilt: Kontrollgruppe (n=25), Vergleichsgruppen 1–4 (n=25 je) und Hauptgruppe (n=25). Patienten in allen Gruppen erhielten eine körperliche Übungsreihe und psychologische Korrektur. Für die Kontrollgruppe war diese Korrekturart erschöpfend. In Vergleichsgruppe 1 wurde zusätzlich ein Kurs allgemeiner Luftkryotherapie durchgeführt; Vergleichsgruppe 2 erhielt zusätzlich einen Kurs allgemeiner Magnettherapie; Vergleichsgruppe 3 erhielt zusätzlich einen Kurs Hypoxie-Hyperoxie-Therapie; Vergleichsgruppe 4 erhielt zusätzlich einen Kurs Wasserstofftherapie; in der Hauptgruppe erhielten die Patienten einen Kurs komplexer Exposition gegenüber therapeutischen physikalischen Faktoren. Das Studiendesign sah eine doppelte Untersuchung der Patienten in allen Gruppen mit dem MBI-Fragebogen sowie den DASS- und PSM-25-Skalen vor. ERGEBNISSE: Die Durchführung eines Korrekturkurses für den Zustand des beruflichen Burnouts ermöglichte es festzustellen, dass seine Wirksamkeit maßgeblich durch die Art des verwendeten physikalischen Faktors bestimmt wurde. Weniger ausgeprägte Veränderungen wurden in der Kontrollgruppe mit dem Einsatz von körperlichen Übungen und psychologischer Korrektur festgestellt. Die zusätzliche Kursanwendung therapeutischer physikalischer Faktoren im monofaktoriellen Wirkungsmodus (allgemeine Luftkryotherapie, allgemeine Magnettherapie, Hypoxie-Hyperoxie-Therapie und Wasserstofftherapie; jeweils Vergleichsgruppen 1–4) war von einer Zunahme der positiven Dynamik der bewerteten Indikatoren um 12–23 % begleitet. Der komplexe Einsatz aller physiotherapeutischen Wirkungen, der in der Hauptgruppe umgesetzt wurde, verursachte die Entwicklung des ausgeprägtesten Korrektureffekts. SCHLUSSFOLGERUNG: Der Einsatz nichtmedikamentöser Technologien ermöglicht es, hohe Effizienz bei der Korrektur der Stressresistenz und der Manifestationen beruflicher Leistung bei medizinischen Fachkräften zu erzielen. Der maximale Korrektureffekt, der bei der komplexen Anwendung physikalischer Faktoren auftritt, ist das Ergebnis der synergistischen Wechselwirkung verschiedener physiotherapeutischer Technologien, die in Form der Potenzierung sanogenetischer Mechanismen zur Normalisierung des psycho-emotionalen Status von Personen mit einem extremen Tätigkeitsprofil umgesetzt wird.",
      "conclusion": "The use of non-drug technologies allows achieving high efficiency in the correction of stress resistance and manifestations of professional achievement in medical workers. The maximum corrective effect, manifested with the complex use of physical factors, is the result of the synergistic interaction of various physiotherapeutic technologies, implemented in the form of potentiation of sanogenetic mechanisms aimed at normalizing the psycho-emotional status of individuals with an extreme profile of"
    },
    {
      "pmid": "40327618",
      "year": 2025,
      "title": "Effizienz und Sicherheit des kombinierten Einsatzes medizinischer Gase – thermisches Heliox, Stickstoffmonoxid und molekularer Wasserstoff – bei Patienten mit COPD-Exazerbation, respiratorischer Insuffizienz und pulmonalarterieller Hypertonie in der Post-COVID-Phase",
      "title_en": "[Efficiency and safety of the integrated use of medical gases thermal heliox, nitric oxide and molecular hydrogen in patients with exacerbation of chronic obstructive pulmonary disease complicated by hypoxemic, hypercapnic respiratory failure and secondary pulmonary arterial hypertension in the post-COVID period].",
      "title_de": null,
      "journal": "Terapevticheskii arkhiv",
      "authors": "Shogenova",
      "author_search": "shogenova shogenova",
      "doi": "10.26442/00403660.2025.03.203131",
      "doi_url": "https://doi.org/10.26442/00403660.2025.03.203131",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40327618/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shogenova-2025-effizienz-sicherheit-des-kombinierten/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Shogenova — Effizienz und Sicherheit des kombinierten Einsatzes medizinischer Gase – thermisches Heliox, Stickstoffmonoxid und molekularer Wasserstoff – bei Patienten mit COPD-Exazerbation, respiratorischer Insuffizienz und pulmonalarterieller Hypertonie in der Post-COVID-Phase",
      "summary": "Bei hospitalisierten Patienten mit schwerer COPD-Exazerbation nach COVID-19 führte die Kombination aus drei medizinischen Gasen — thermisches Heliox, Stickstoffmonoxid und molekularer Wasserstoff (H₂) — zusätzlich zur Standardtherapie zu besseren Verbesserungen bei Atmung, Gasaustausch und Belastungstoleranz als jedes Gas einzeln. Die Dreifachkombination war sicher und reduzierte Marker für vaskuläre Dysfunktion und Stoffwechselstörungen. Dies ist eine der wenigen klinischen Studien, die H₂-Inhalation als Teil der intensiven Atemwegsversorgung testet. (Terapevticheskii arkhiv, 2025.)",
      "assessment": "Eine klinisch bedeutsame Studie, die H₂ als Komponente einer Mehrgas-Inhalationstherapie bei einer schwierigen Post-COVID-Atemwegspopulation testet. Der Vorteil der Dreifachkombination gegenüber Monogasvergleichen ist bemerkenswert, obwohl die Studie den individuellen Beitrag von H₂ nicht isolieren kann, da keine Gruppe ausschließlich H₂ vs. Placebogas erhielt. Wesentliche Einschränkungen: keine Verblindung beschrieben (Gase unterscheiden sich in physikalischen Eigenschaften), keine expliziten statistischen Werte im Abstract, eizentrische russische Studie, kleine Gruppengrößen (n=18–22 pro Arm). Der Sicherheitsbefund — keine unerwünschten Ereignisse — ist klinisch relevant, da H₂-Inhalation bei beatmeten Patienten eine sicherheitsrelevante Frage darstellt. Die Studie belegt Durchführbarkeit und eine Wirkungsrichtung, liefert aber keine hochzuverlässigen Effektschätzungen.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit des kombinierten Einsatzes von thermischem Heliox (t-He/O₂), Stickstoffmonoxid (NO) und molekularem Wasserstoff (H₂) bei Patienten mit Exazerbation einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) der Evidenzgrade C und D (GOLD 2021–2023), kompliziert durch hypoxämische, hyperkapnische respiratorische Insuffizienz (RI) und sekundäre pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) in der Post-COVID-Phase. MATERIAL UND METHODEN: In die randomisierte, vergleichende, kontrollierte Parallelstudie wurden Patienten (n=100, 52 Männer und 48 Frauen) mit Exazerbation einer COPD der Evidenzgrade C und D (GOLD 2021–2023) mit hypoxämischer, hyperkapnischer respiratorischer Insuffizienz und sekundärer PAH aufgenommen, die vor der Hospitalisierung eine durch SARS-CoV-2 verursachte Pneumonie durchgemacht hatten. Patienten mit ähnlichen demographischen, klinischen und funktionellen Parametern, die zusätzlich zur medikamentösen Standardtherapie nichtinvasive Beatmung (NIV) und Sauerstoff (O₂) erhielten, wurden in 5 Gruppen eingeteilt: Gruppe 1 (Hauptgruppe): (n=22: 12 Männer, 10 Frauen, die t-He/O₂, NO und H₂ sequenziell erhielten); Gruppe 2 (n=20: 10 Männer, 10 Frauen, die t-He/O₂ und NO erhielten); Gruppe 3 (n=20: 11 Männer, 9 Frauen, die t-He/O₂ und H₂ erhielten); Gruppe 4 (n=18: 10 Männer, 8 Frauen, die NO und H₂ erhielten); Gruppe 5 (Kontrolle) (n=20: 9 Männer, 11 Frauen). Die Dynamik des klinischen Zustands der Patienten, des Gasaustauschs in der Lunge, des Säure-Basen-Haushalts, der Links-Rechts-Shuntfraktion, der hämodynamischen Parameter und der Belastungstoleranz wurden bewertet. ERGEBNISSE: Ein positiver Effekt des komplexen Einsatzes medizinischer Gase auf den klinischen Zustand der Patienten, die Gasaustauschparameter in der Lunge, den Stoffwechsel, die hämodynamischen Parameter und die Belastungstoleranz wurde im Vergleich zu Patienten festgestellt, die medizinische Gase separat erhielten, und zur Kontrollgruppe. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Kombination aus t-He/O₂, NO und H₂ mit gleichzeitiger pathogenetischer Therapie und NIV bei Patienten mit COPD-Exazerbation, kompliziert durch hypoxämische, hyperkapnische RI und sekundäre PAH in der Post-COVID-Phase, ist sicher und effektiver im Vergleich zu Gruppen, die jedes medizinische Gas separat erhalten. Die Komplextherapie verbessert den klinischen Zustand der Patienten, reduziert Zeichen von Hypoxämie und Hyperkapnie, vaskulärer endothelialer Dysfunktion, Stoffwechselstörungen und erhöht die Toleranz gegenüber körperlicher Aktivität durch Normalisierung des Gasaustauschs in der Lunge, Erhöhung der Sauerstoffversorgung der Gewebe, Verringerung der Shuntfraktion und Wiederherstellung des Stoffwechsels.",
      "conclusion": "The combination of t-He/O2, NO and H2 with simultaneous pathogenetic therapy and NIV in patients with exacerbation of COPD complicated by hypoxemic, hypercapnic RF and secondary PAH in the post-COVID period is safe and more effective compared to groups receiving each medical gas separately. Complex therapy improves the clinical condition of patients, reduces signs of hypoxemia and hypercapnia, vascular endothelial dysfunction, metabolic disorders and increases tolerance to physical activity by n"
    },
    {
      "pmid": "41384514",
      "year": 2025,
      "title": "Biochemische Stressmarker bei medizinischem Personal mit berufsbedingtem Burnout-Syndrom und ihre Dynamik unter Anwendung physiotherapeutischer Faktoren",
      "title_en": "[Biochemical markers of stress in medical workers with occupational burnout syndrome and their dynamics in the application of physiotherapeutic factors].",
      "title_de": null,
      "journal": "Voprosy kurortologii, fizioterapii, i lechebnoi fizicheskoi kultury",
      "authors": "Kotenko et al.",
      "author_search": "kotenko kotenko",
      "doi": "10.17116/kurort202510205217",
      "doi_url": "https://doi.org/10.17116/kurort202510205217",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41384514/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kotenko-2025-biochemische-stressmarker-medizinischem-personal/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Kotenko et al. — Biochemische Stressmarker bei medizinischem Personal mit berufsbedingtem Burnout-Syndrom und ihre Dynamik unter Anwendung physiotherapeutischer Faktoren",
      "summary": "Bei 175 Beschäftigten im Gesundheitswesen mit berufsbedingtem Burnout-Syndrom wurden in einem randomisierten Design verschiedene nicht-pharmakologische Physiotherapie-Interventionen — darunter Wasserstofftherapie — erprobt. Wasserstofftherapie als alleinige Ergänzung verbesserte Burnout- und oxidative Stressmarker um 12–38 % gegenüber Training und Psychokorrektion allein; den größten Nutzen erbrachte die Kombination aller physiotherapeutischen Ansätze. (Voprosy Kurortologii, Fizioterapii i Lechebnoy Fizicheskoy Kultury, 2025.)",
      "assessment": "Eine randomisierte Vergleichsstudie — stärkeres Design als Fallberichte, aber mit wichtigen Einschränkungen. Wasserstofftherapie als eigenständiges Add-on zeigte einen moderaten, praxisrelevanten Nutzen in einer relevanten Population (ausgebrannte Beschäftigte im Gesundheitswesen). Zentrale Limitationen: Wasserstofftherapie-Protokoll nicht beschrieben (Art, Dosis, Frequenz unbekannt); kleine Gruppengrößen (n = 25 je); in russischsprachiger Fachzeitschrift publiziert (Abstract-Qualität gibt Originalmethdik möglicherweise nicht vollständig wieder); keine Verblindung erwähnt; nur Kurzzeit-Ergebnis. Der Befund, dass Kombinations-Physiotherapie jeder Einzelmodalität überlegen ist, ist robust und klinisch umsetzbar — der spezifische Beitrag von H₂ innerhalb der Kombination lässt sich jedoch nicht isolieren.",
      "abstract": "Das professionelle Burnout-Syndrom wird zu einem immer wichtigeren sozialen und medizinischen Problem, da es bei fast jedem dritten Arzt oder jeder dritten Pflegekraft auftreten kann. Diesem Syndrom liegt chronischer Stress zugrunde, der enge Beziehungen zwischen psychologischen Tests und Fragebögen, Hormon- und biochemischen Markern von Kohlenhydrat- und Lipidstoffwechselstörungen sowie Parametern des oxidativen Stresses erzeugt. Eine der vielversprechenden Richtungen bei Behandlung und Prävention des berufsbedingten Burnout-Syndroms sind Physiotherapietechnologien mit kombiniertem Einsatz von Faktoren mit grundlegend unterschiedlichen Wirkmechanismen, die aufgrund synergistischer Effekte die Wirksamkeit therapeutischer Maßnahmen deutlich steigern können. ZIEL: Bewertung der Möglichkeit, nicht-pharmakologische Technologien (körperliche Übungen, Psychokorrektion, allgemeine Luftkryotherapie, allgemeine Magnettherapie, Hypoxie-Hyperoxietherapie, Wasserstofftherapie und deren kombinierter Einsatz) zur Aktivierung stresslimitierender Mechanismen und zur Behandlung berufsbedingten Burnouts bei medizinischem Fachpersonal einzusetzen. MATERIAL UND METHODEN: Die Untersuchung wurde am Wissenschaftlich-Klinischen Zentrum 1 des Russischen Nationalen Forschungszentrums nach B.V. Petrovsky unter Beteiligung von 175 Patienten aus dem medizinischen Personal im Alter von 30 bis 60 Jahren durchgeführt (davon 25 ohne Anzeichen des professionellen Burnout-Syndroms) sowie einer Gruppe somatisch gesunder Nicht-Mediziner. Durch einfache fixierte Randomisierung wurden die Patienten mit diesem Syndrom in 6 Gruppen eingeteilt: Kontrolle (n = 25), Vergleichsgruppen 1–4 (je n = 25) und Hauptgruppe (n = 25). Patienten aller Gruppen erhielten einen Kurs aus körperlichen Übungen und psychologischer Korrektur. In Vergleichsgruppe 1 wurde zusätzlich ein Kurs allgemeiner Luftkryotherapie durchgeführt; Vergleichsgruppe 2 erhielt zusätzlich einen Kurs allgemeiner Magnettherapieverfahren; Vergleichsgruppe 3 erhielt zusätzlich einen Kurs Hypoxie-Hyperoxietherapie; Vergleichsgruppe 4 erhielt zusätzlich einen Kurs Wasserstofftherapie; in der Hauptgruppe erhielten Patienten einen Kurs kombinierter Therapiefaktoren. ERGEBNISSE: Einzelne Anzeichen des professionellen Burnout-Syndroms können bei medizinischen Fachkräften auftreten, bei denen dieses Syndrom noch nicht diagnostiziert wurde. Gleichzeitig zeigt sich bei vorliegendem Burnout die Bildung pathologischer Korrelationspleiaden, die die Beziehung emotionaler und psychologischer Parameter mit Indikatoren des oxidativen Stresses und der Hormonregulation von Stoffwechsel- und Energie-Homöostase integrieren. Der Einsatz physiotherapeutischer Faktoren verschiedener Art ermöglichte es, ihre Wirksamkeit zu belegen. Weniger ausgeprägte Veränderungen wurden in der Kontrollgruppe mit Einsatz körperlicher Übungen und Psychokorrektion beobachtet. Der zusätzliche Kurseinsatz therapeutischer physiotherapeutischer Verfahren im Mono-Modus (allgemeine Luftkryotherapie, allgemeine Magnettherapie, Hypoxie-Hyperoxietherapie und Wasserstofftherapie) war von einer Zunahme der positiven Dynamik der bewerteten Indikatoren um 12–38 % begleitet. Der kombinierte Einsatz aller physiotherapeutischen Effekte in der Hauptgruppe bewirkte den ausgeprägtesten Korrektureffekt. SCHLUSSFOLGERUNG: Der Einsatz nicht-pharmakologischer Technologien ermöglicht eine hohe Effizienz bei der Aktivierung stresslimitierender Körpersysteme und sanogenetischer Prozesse bei medizinischen Mitarbeitern mit berufsbedingtem Burnout-Syndrom. Der maximale Korrektureffekt, der sich im komplexen Einsatz physiotherapeutischer Faktoren manifestiert, beruht auf der Realisierung des additiven supraadditiven Effekts der Wechselwirkung ihrer therapeutischen Potenziale.",
      "conclusion": "The use of non-medicinal technologies makes it possible to achieve high efficiency in terms of activation of stress-limiting body systems and sanogenetic processes in medical workers with occupational burnout syndrome. The maximum corrective effect, manifested in the complex application of physiotherapeutic factors, is due to the realization of the additive supra-additive effect of the interaction of their therapeutic potentials."
    },
    {
      "pmid": "41376217",
      "year": 2025,
      "title": "Vierdimensionale datenunabhängige Akquisitions-Proteomik und -Metabolomik enthüllen Mechanismen von wasserstoffreichem Wasser am Zusanli-Punkt (ST36) gegen dreifach-negativen Brustkrebs bei Mäusen",
      "title_en": "Four-dimensional data independent acquisition proteomics and metabolomics reveal mechanisms of hydrogen-rich water at Zusanli (ST36) point against triple-negative breast cancer in mice.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of traditional Chinese medicine = Chung i tsa chih ying wen pan",
      "authors": "Jingxuan et al.",
      "author_search": "jingxuan jingxuan",
      "doi": "10.19852/j.cnki.jtcm.20250929.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.19852/j.cnki.jtcm.20250929.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41376217/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jingxuan-2025-vierdimensionale-datenunabhaengige-akquisitions-proteomik/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Jingxuan — Vierdimensionale datenunabhängige Akquisitions-Proteomik und -Metabolomik enthüllen Mechanismen von wasserstoffreichem Wasser am Zusanli-Punkt (ST36) gegen dreifach-negativen Brustkrebs bei Mäusen",
      "summary": "Die Injektion von wasserstoffreichem Wasser in den Akupunkturpunkt Zusanli (ST36) hemmte das Tumorwachstum signifikant und verstärkte die Apoptose von Krebszellen in einem Mausmodell des dreifach-negativen Brustkrebses, wie diese Tierstudie mit Proteomik und Metabolomik zeigt. Der Ansatz modulierte immunbezogene Signalwege — darunter T-Helfer-Zelldifferenzierung — sowie Stoffwechselwege mit Galaktose und Fruktose. (Journal of Traditional Chinese Medicine, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Mausstudie — Ergebnisse sind nicht auf den Menschen übertragbar. Die Multi-Omics-Methodik ist rigoros, aber die Kombination von H₂ und Akupunkturpunkt-Injektion als Behandlung macht es unmöglich, Effekte allein H₂ zuzuschreiben. Dreifach-negativer Brustkrebs ist eine schwere Erkrankung; aus dieser präklinischen Arbeit können keine Schlüsse zur menschlichen Behandlung gezogen werden. Die Studie ist wissenschaftlich interessant als mechanistische Exploration, klinische Relevanz ist auf diesem Stand jedoch spekulativ.",
      "abstract": "ZIEL: Um eine sichere und wirksame Grüntherapie für dreifach-negativen Brustkrebs zu entwickeln, kombiniert diese Studie wasserstoffreiches Wasser mit Akupunkturpunkt-Injektion und stellt fest, dass dies das Tumorwachstum verhindern und Krebsmetastasen minimieren kann. METHODEN: Nach 21 Tagen Behandlung mit Injektion von wasserstoffreichem Wasser an 4T1-Xenograft-Mäusen führten Forscher zur systematischen Identifikation differenziell exprimierter Proteine in Tumorproben zwischen der Modellgruppe und der Zusanli-Gruppe eine 4D-DIA-Proteomanalyse durch. Anschließend wurde eine flüssigkeitschromatographische Tandem-Massenspektrometrie-Metabolomik am Mausserum durchgeführt. Die Ergebnisse der gemeinsamen Proteomik-Metabolomik-Analyse wurden durch Immunfluoreszenz, Western Blot und quantitative RT-PCR validiert. ERGEBNISSE: Die Injektion von wasserstoffreichem Wasser in Akupunkturpunkte hemmte das Tumorwachstum signifikant (P < 0,05). 4D-DIA-Proteomik und KEGG-Anreicherungsanalysen enthüllten Signalwege wie Th1- und Th2-Zelldifferenzierung. KEGG-Stoffwechselwege in der Metabolomik umfassten Galaktosemetabolismus sowie Fruktose- und Mannosemetabolismus. Schlüsselwege in der kombinierten Analyse umfassten den C-Typ-Lektin-Rezeptor-Signalweg. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Injektion von wasserstoffreichem Wasser in den Zusanli-Punkt (ST36) hemmte effektiv die Hyperplasie von 4T1-Brustkrebszellen und steigerte deren Apoptose, möglicherweise über mehrere Signalwege und verschiedene Angriffspunkte.",
      "conclusion": "The injection of hydrogen-rich water into the Zusanli (ST36) acupoint effectively inhibited the hyperplasia of 4T1 BC cells and enhanced their apoptosis, potentially exerting a therapeutic effect through multiple pathways and targeting various sites."
    },
    {
      "pmid": "41330217",
      "year": 2025,
      "title": "Das Rieske-Eisen-Schwefel-Protein ist ein primäres Ziel von molekularem Wasserstoff",
      "title_en": "The Rieske iron-sulfur protein is a primary target of molecular hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Redox biology",
      "authors": "Negishi et al.",
      "author_search": "negishi negishi",
      "doi": "10.1016/j.redox.2025.103952",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.redox.2025.103952",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41330217/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-negishi-2025-rieske-eisen-schwefel-protein/",
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        "unspecified"
      ],
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        "liver",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Negishi — Das Rieske-Eisen-Schwefel-Protein ist ein primäres Ziel von molekularem Wasserstoff",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff ist nicht nur ein passiver Radikalfänger — er greift aktiv ein spezifisches mitochondriales Protein an, das sogenannte Rieske-Eisen-Schwefel-Protein (RISP), ein neuer Befund, der helfen könnte, die weitreichenden und manchmal paradoxen biologischen Effekte von H₂ zu erklären. Diese In-vitro- und Mausleber-Studie zeigt, dass H₂ die Elektronentransportkette hemmt und innerhalb von Minuten eine mitochondriale Stressantwort auslöst. (Redox Biology, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistisch bedeutsame In-vitro- und Tierstudie (Mausleber) — keine humanklinische Studie. Die Identifikation von RISP als primäres H₂-Ziel ist eine neuartige, überprüfbare Hypothese, die, falls repliziert, das Verständnis der Wasserstoffbiologie wesentlich voranbringen würde. Die Studie ist in ihren Zell- und Gewebeexperimenten rigoros. Sie zeigt jedoch keinen therapeutischen Nutzen in einem Krankheitskontext, und die physiologischen Folgen des RISP-Abbaus müssen sorgfältig weiter untersucht werden. Diese Arbeit ist für Forscher relevant; klinische Implikationen sind noch zu bestimmen.",
      "abstract": "Die Mechanismen, die den biomedizinischen Wirkungen von molekularem Wasserstoff (H₂) zugrunde liegen, sind noch weitgehend unverstanden und werden oft seiner selektiven Reduktion von Hydroxylradikalen zugeschrieben, basierend auf der lange gehegten Ansicht, dass H₂ biologisch inert ist. Wir zeigen, dass H₂ biologisch aktiv ist und spezifisch das Rieske-Eisen-Schwefel-Protein (RISP) angreift. Zunächst beobachteten wir, dass H₂ die mitochondriale ungefaltete Proteinantwort (UPRmt) in kultivierten Zellen und in der Mausleber nach H₂-Wasser-Verabreichung induziert. H₂ hemmte die Aktivität der Elektronentransportkette Komplex III in Mausleber-Homogenaten innerhalb von 2 Minuten auf 78,5 %. Angesichts der evolutionären Verbindung mit Hydrogenasen untersuchten wir RISP als potenzielles Ziel von H₂. Wir stellten fest, dass H₂ den RISP-Abbau innerhalb von 1 Stunde in kultivierten Zellen durch Aktivierung der mitochondrialen Lon-Peptidase 1 (LONP1) fördert. Der Verlust von RISP und die anschließende UPRmt-Induktion könnten die pleiotropen und paradoxen Effekte von H₂ erklären. Diese Befunde identifizieren RISP als primäres Ziel von H₂ und zeigen, dass H₂ als Signalmolekül biologisch aktiv ist.",
      "conclusion": "Loss of RISP and subsequent UPRmt induction may explain the pleiotropic and paradoxical effects of H2. These findings identify RISP as a primary target of H2, demonstrating that H2 is biologically active as a signaling molecule."
    },
    {
      "pmid": "41204320",
      "year": 2025,
      "title": "Hydrogen-FAST: Studienprotokoll für inhaliertes Wasserstoffgas als adjunktive Therapie bei refraktärem Herzstillstand (ECPR)",
      "title_en": "Hydrogen's Feasibility and Safety as a Therapy in Extracorporeal Cardiopulmonary Resuscitation (Hydrogen-FAST): study protocol for a trial of inhaled hydrogen gas as an adjunctive therapy in refractory cardiac arrest.",
      "title_de": null,
      "journal": "Trials",
      "authors": "Habet et al.",
      "author_search": "habet habet",
      "doi": "10.1186/s13063-025-09217-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s13063-025-09217-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41204320/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-habet-2025-machbarkeit-sicherheit-extrakorporaler-kardiopulmonaler/",
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      ],
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        "liver",
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        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Habet et al. — Hydrogen-FAST: Studienprotokoll für inhaliertes Wasserstoffgas als adjunktive Therapie bei refraktärem Herzstillstand (ECPR)",
      "summary": "Die Hydrogen-FAST-Studie ist eine randomisierte kontrollierte Phase-1-Multicenter-Studie, die untersucht, ob inhaliertes 2 % Wasserstoffgas, das 72 Stunden lang kontinuierlich während einer extrakorporalen kardiopulmonalen Reanimation (ECPR) verabreicht wird, bei Patienten mit refraktärem Herzstillstand und zugrundeliegender Herzerkrankung machbar und sicher ist. Diese Publikation beschreibt das Studienprotokoll — Ergebnisse stehen aus. (Trials, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Protokollpublikation — noch keine Wirksamkeitsergebnisse. Ihr wissenschaftlicher Wert liegt in der transparenten Vorregistrierung der Methodik für einen klinisch hochrelevanten Kontext (ECPR + Ischämie-Reperfusionsschaden), in dem H₂ eine starke präklinische Unterstützung hat. Was zu beobachten ist: der Machbarkeitsendpunkt (≥ 90 % H₂-Lieferzeit) ist anspruchsvoll angesichts der technischen Komplexität von ECPR; angeborene Herzfehler-Patienten sind eine heterogene Population; Stichprobengröße (n = 53) ist nur für eine Sicherheits-/Machbarkeitsstudie ausgelegt. Wenn Phase-1-Ergebnisse positiv sind, wird eine angemessen gepowerte Wirksamkeitsstudie benötigt. Die H₂-Lieferung über ECMO-Kreislauf ist technisch innovativ, und ihre Sicherheit in diesem Kontext ist genau das, was Hydrogen-FAST etablieren soll.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation (ECPR) verbessert das Überleben bei Patienten mit refraktärem Herzstillstand, ist aber häufig mit schwerem Ischämie-Reperfusionsschaden (IRI) verbunden. Wasserstoffgas (H₂) hat vielversprechende präklinische Wirksamkeit bei der Reduzierung von IRI gezeigt. Die Hydrogen-FAST-Studie untersucht die Machbarkeit und Sicherheit von inhaliertem Wasserstoffgas als adjunktive Therapie während ECPR bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern (CHD). METHODEN: Diese randomisierte kontrollierte Phase-1-Multicenter-Studie schließt Patienten jeden Alters ein, die aufgrund von refraktärem Herzstillstand bei zugrundeliegender kardialer Morbidität ECPR erhalten. Aufgrund der Notfallsituation von ECPR-Ereignissen nutzt die Studie ein Exception from Informed Consent-Einschlussverfahren. 53 Teilnehmer werden randomisiert zur Standardversorgung oder zur Standardversorgung plus inhaliertem 2 % H₂-Gas, das 72 Stunden lang kontinuierlich über Beatmungsgerät und ECMO-Kreislauf zugeführt wird. Primäre Endpunkte umfassen die Machbarkeit (gemessen als Prozentsatz der ersten 72 Stunden nach Herzstillstand, in denen Wasserstoff erfolgreich verabreicht wird, mit Machbarkeit definiert als mittlerer Prozentsatz ≥ 90 %) und die Sicherheit (Inzidenzraten behandlungsbedingter schwerwiegender unerwünschter Ereignisse). Sekundäre Endpunkte untersuchen klinische Ergebnisse einschließlich Überleben bis Entlassung, ICU-Aufenthaltsdauer, Funktionsstatus nach 6 Monaten, neurologische Funktion und Marker für ischämische Schäden. DISKUSSION: Die Hydrogen-FAST-Studie wird wesentliche Daten zur Machbarkeit und Sicherheit der H₂-Verabreichung während ECPR liefern und größere Wirksamkeitsstudien und einen möglichen breiteren klinischen Einsatz in der Intensivmedizin vorbereiten. STUDIENREGISTRIERUNG: ClinicalTrials.gov NCT05574296. Registriert am 6. Oktober 2022.",
      "conclusion": "Registered on October 6, 2022. https://clinicaltrials.gov/study/NCT05574296 ."
    },
    {
      "pmid": "41176039",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoffverstärkte photothermische Therapie für redox-regulierte Tumorapoptose und Immun-Reprogrammierung",
      "title_en": "Hydrogen enhanced photothermal therapy for redox-regulated tumor apoptosis and immune reprogramming.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Chu et al.",
      "author_search": "chu chu",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2025.10.059",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2025.10.059",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41176039/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chu-2025-wasserstoffverstaerkte-photothermische-redox-regulierte/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Chu — Wasserstoffverstärkte photothermische Therapie für redox-regulierte Tumorapoptose und Immun-Reprogrammierung",
      "summary": "Eine neuartige Nanomaterial-Plattform kombiniert Wasserstofffreisetzung mit Nah-Infrarot-photothermischer Erhitzung, um gleichzeitig Tumorzellen zu zerstören und Immunzellen zu schützen — und zeigt erstmals, dass H₂ im selben Tumormilieu sowohl als Pro-Oxidans in Krebszellen als auch als Antioxidans-Schützer in Immunzellen wirken kann. Diese Tierstudie berichtet von verstärkter Tumorbekämpfung und Immunaktivierung. (Acta Biomaterialia, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — alle Ergebnisse stammen aus Maustumormodellen; keine Humandaten werden präsentiert. Die Nanosheet-Plattform ist experimentell und würde umfangreiche Sicherheits-, Fertigungs- und klinische Tests erfordern, bevor eine Humananwendung möglich wäre. Das duale Redox-Schaltkonzept (Pro-Oxidans in Tumorzellen, Antioxidans in Immunzellen) ist mechanistisch neuartig und wissenschaftlich bedeutsam, wenn es repliziert wird. Maustumormodelle überschätzen jedoch häufig die Behandlungswirksamkeit. Diese Arbeit ist ein Beitrag zur grundlegenden Krebsnanomizinforschung, kein klinischer Fortschritt.",
      "abstract": "Photothermale Katalyse ermöglicht kontrollierte Wasserstofffreisetzung und Redoxmodulation mit Anwendungen in der biomedizinischen Therapie. Trotz des wachsenden Interesses an der Wasserstofftherapie bleiben ihre Wirkungen auf Immunzellen im Tumormikromilieu (TME) unzureichend geklärt. Wir präsentieren RhPd-H-Nanosheets als wasserstoffbeladene photothermisch-katalytische Plattform mit NIR-getriggerter Freisetzung für gezielte Redoxmodulation im TME. Bei NIR-Bestrahlung dient RhPd-H als duale Quelle von Wasserstoff und lokalisierter Wärme, induziert ROS-Bursts, die die Tumor-Redox-Homöostase selektiv stören und zur Apoptose führen. Synergistisch fängt Wasserstoff ROS in Immunzellen ab, schützt diese vor oxidativem Stress und fördert dendritische Zellreifung, T-Zell-Aktivierung und Makrophagen-Polarisierung. Experimentelle Daten zeigen die Synergie der Wasserstoff-photothermischen Therapie bei der Tumorablation und Reprogrammierung des immunsuppressiven TME. Wir berichten von dem neuartigen Befund, dass Wasserstoff sowohl schützende als auch aktivierende Wirkungen auf Immunzellen hat, was nach unserem Wissen bislang nicht dokumentiert wurde. Durch Integration von wasserstoffvermittelter Redox-Editierung und Immunmodulation etabliert diese Arbeit eine paradigmenwechselnde Strategie für präzise Tumortherapie.",
      "conclusion": "Concurrently, in immune cells, H₂ scavenges photothermal-induced ROS-shielding them from oxidative damage while activating dendritic cell maturation, cytotoxic T-cell infiltration, and macrophage polarization toward antitumor phenotypes. This cell-contextual redox switching not only ablates tumors directly but also reprograms the immunosuppressive microenvironment, revealing an unprecedented biolo"
    },
    {
      "pmid": "41167690",
      "year": 2025,
      "title": "Ein Fallbericht über adjuvante Therapie mit molekularem Wasserstoff bei refraktärer rheumatoider Arthritis mit atlantoaxialer Subluxation",
      "title_en": "A Case Report of Adjuvant Molecular Hydrogen Therapy in Refractory Rheumatoid Arthritis With Atlantoaxial Subluxation.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Ren et al.",
      "author_search": "ren ren",
      "doi": "10.21873/invivo.14166",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14166",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41167690/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ren-2025-fallbericht-adjuvante-refraktaerer-rheumatoider/",
      "methods": [
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      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Ren et al. — Ein Fallbericht über adjuvante Therapie mit molekularem Wasserstoff bei refraktärer rheumatoider Arthritis mit atlantoaxialer Subluxation",
      "summary": "Eine 85-jährige Frau mit langjähriger, therapierefraktärer rheumatoider Arthritis — kompliziert durch die seltene und neurologisch gefährliche atlantoaxiale Subluxation — erhielt molekulare Wasserstofftherapie als Adjuvans, was mit einer deutlichen Müdigkeitsreduktion und immunologischen Veränderungen assoziiert war, obwohl ihr Gesamtkrankheitsverlauf schwerwiegend blieb. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelner Fallbericht mit validiertem Müdigkeits-Outcome-Maß (BFI-T) — eine methodische Stärke gegenüber rein qualitativen Beschreibungen. Der klinische Kontext (sehr hohes Alter, multiple Komorbiditäten, gleichzeitige Kortikosteroide und Hydroxychloroquin, fataler Verlauf durch Krankheitskomplikationen) macht es unmöglich, den Beitrag von Wasserstoff zu isolieren. Limitationen: n = 1, terminaler Krankheitsverlauf, gleichzeitige Begleitmedikation, keine Kontrolle, atlantoaxiale Subluxation und nachfolgender Tod erschweren die Interpretation des Langzeit-Ergebnisses. Der Müdigkeitsnutzen ist das patientenrelevansteste Ergebnis und verdient ein Follow-up in einer kontrollierten, müdigkeitsfokussierten Studie bei rheumatoider Arthritis.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die Synovialgelenke befällt und häufig zu Gelenkdestruktion und systemischen Komorbiditäten führt. Die Beteiligung der Halswirbelsäule, insbesondere die atlantoaxiale Subluxation (AAS), kann zu Rückenmarkskompression und neurologischen Defiziten führen. Während krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) die Standardtherapie darstellen, schränkt die Unverträglichkeit gegenüber Präparaten wie Methotrexat (MTX) bei älteren oder polymorbiden Patienten die Optionen ein. Molekularer Wasserstoff hat mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften als potenzielles Adjuvans bei Autoimmunerkrankungen an Bedeutung gewonnen. Dieser Fallbericht beschreibt eine ältere Frau mit langjähriger, therapierefraktärer RA und schwerer Halswirbelsäulenerkrankung, die eine Wasserstofftherapie erhielt, und beleuchtet immunologische Veränderungen, klinische Ergebnisse sowie Herausforderungen bei der Behandlung von RA mit komplexen Komorbiditäten. FALLBERICHT: Eine 85-jährige taiwanische Frau mit langjähriger rheumatoider Arthritis (ACR/EULAR-Kriterien 2010) und multiplen Komorbiditäten setzte Methotrexat 2016 wegen Panzytopenie ab. Ihre RA wurde mit oralen Kortikosteroiden und Hydroxychloroquin behandelt, sie wurde jedoch wiederholt wegen Schüben mit multiplen Gelenkschmerzen hospitalisiert. Im Juni 2023 wurde die Wasserstofftherapie als adjuvante Behandlung initiiert. Die Müdigkeit, bewertet mit dem Taiwan Brief Fatigue Inventory (BFI-T), verbesserte sich deutlich über mehrere Domänen hinweg, begleitet von dynamischen Veränderungen in Immunzellpopulationen, die auf immunmodulatorische Wirkungen hindeuteten. Während dieser Aufnahme wurde eine atlantoaxiale Subluxation diagnostiziert, die chirurgische Kriterien erfüllte; die Patientin und ihre Familie lehnten die Operation jedoch aufgrund von Risiko und Prognose ab und entschieden sich für Palliativversorgung bis zum Tod. SCHLUSSFOLGERUNG: Dieser Fall unterstreicht das potenzielle immunmodulatorische Nutzen von molekularem Wasserstoff als adjuvante Therapie bei rheumatoider Arthritis. Obwohl klinische und immunologische Verbesserungen beobachtet wurden, sind größere Studien mit längerem Follow-up erforderlich. Er veranschaulicht auch eine schwere Halswirbelsäulenbeteiligung, atlantoaxiale Subluxation, und unterstreicht die Komplexität und neurologischen Risiken fortgeschrittener RA.",
      "conclusion": "This case highlights the potential immunomodulatory benefits of molecular hydrogen as an adjuvant therapy in rheumatoid arthritis. Although clinical and immunological improvements were observed, larger studies with longer follow-up are needed. It also illustrates severe cervical spine involvement, atlantoaxial subluxation, underscoring the complexity and neurological risks of advanced RA."
    },
    {
      "pmid": "41167678",
      "year": 2025,
      "title": "Dynamische Immunmodulation durch Wasserstoff-Kapseltherapie bei SLE-assoziierter pulmonalarterieller Hypertonie: Ein Fallbericht",
      "title_en": "Dynamic Immunomodulation by Hydrogen Capsule Therapy in SLE-associated Pulmonary Arterial Hypertension: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.21873/invivo.14165",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14165",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41167678/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2025-dynamische-immunmodulation-kapseltherapie-sle/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Liu et al. — Dynamische Immunmodulation durch Wasserstoff-Kapseltherapie bei SLE-assoziierter pulmonalarterieller Hypertonie: Ein Fallbericht",
      "summary": "Eine 45-jährige Frau mit SLE-assoziierter pulmonalarterieller Hypertonie zeigte unter Wasserstoff-Kapseltherapie ein auffälliges biphasisches immunologisches Muster: Aktivierungsmarker (KLRG1+-T-Zellen, CD39+Helios--Tregs, regulatorische B-Zellen) wurden während der Therapie supprimiert und stiegen nach Absetzen wieder an — was auf einen transienten immunsuppressiven Effekt gefolgt von einer regulatorischen Neubalancierung hindeutet. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelner Fallbericht, aber mit einem ungewöhnlich informativen longitudinalen Immunphänotypisierungsdesign, das einen Vorher-Während-Nachher-Zeitverlauf erfasst. Das biphasische Muster ist der genuinen neue Beitrag und generiert eine testbare Hypothese für künftige pharmakodynamische Studien. Limitationen: n = 1, SLE-PAH ist eine seltene und schwere Erkrankung, was die Verallgemeinerbarkeit einschränkt, H₂-Applikationsroute nicht spezifiziert, keine hämodynamischen Endpunkte berichtet, klinische Verbesserung nur qualitativ. Siehe auch Begleitbericht PMID 41482388 derselben Gruppe für Kontext.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Die pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) ist eine schwerwiegende Komplikation des systemischen Lupus erythematodes (SLE), gekennzeichnet durch vaskuläres Remodeling, Immundysregulation und progressives Rechtsherzversagen. Die Therapie mit molekularem Wasserstoff als selektives Antioxidans und Entzündungshemmer hat die Kapazität, Immunreaktionen bei diesen Patienten mit Autoimmunerkrankungen zu modulieren. Dieser Fallbericht beschreibt die klinische Verbesserung bei einer SLE-Patientin mit PAH nach Beginn einer adjunktiven Wasserstoffkapsel-Therapie und unterstreicht ihr Potenzial als neuartiger Ansatz für diese herausfordernde Komplikation. FALLBERICHT: Eine 45-jährige taiwanische Frau mit SLE-PAH erhielt eine Wasserstoffkapsel-Therapie, bei der serielle Immunphänotypisierungen dynamische Veränderungen bei T-Zell-Erschöpfungsmarkern, regulatorischen T-Zell (Treg)-Subpopulationen und regulatorischen B-Zellen (Breg) zeigten. Bemerkenswerterweise wurden KLRG1+-T-Zellen und CD39+Helios--Tregs während der Therapie supprimiert, stiegen aber nach Absetzen wieder an, was auf transiente Immunsuppression gefolgt von regulatorischer Neubalancierung hindeutet. Bregs zeigten ein ähnliches Muster: Rückgang während der Therapie und Erholung nach dem Absetzen. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Befunde deuten auf einen biphasischen immunmodulatorischen Effekt der Wasserstofftherapie hin: zunächst Dämpfung der Immunaktivierung, gefolgt von einem regulatorischen Rebound nach der Wasserstofftherapie.",
      "conclusion": "These findings suggest a biphasic immunomodulatory effect of hydrogen therapy, that is, initially dampening immune activation, followed by a regulatory rebound after hydrogen therapy."
    },
    {
      "pmid": "41083007",
      "year": 2025,
      "title": "Transdermale Wasserstofftherapie bei Psoriasis unter Verwendung von hohlraumeingebetteten doppelkonischen Mikronadeln",
      "title_en": "Transdermal hydrogen therapy for psoriasis using cavity-embedded double-conical microneedles.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of controlled release : official journal of the Controlled Release Society",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1016/j.jconrel.2025.114313",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jconrel.2025.114313",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41083007/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2025-transdermale-wasserstofftherapie-psoriasis-unter/",
      "methods": [
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Zhu — Transdermale Wasserstofftherapie bei Psoriasis unter Verwendung von hohlraumeingebetteten doppelkonischen Mikronadeln",
      "summary": "Ein neues Mikronadelplaster liefert Wasserstoff direkt durch die Haut in psoriasisbetroffenes Gewebe, wo anhaltende H₂-Freisetzung eine Standard-Lokaltherapie (Calcipotriol-Creme) in der Reduktion von Oxidationsschäden, Entzündung und der charakteristischen Hautverdickung bei Psoriasis deutlich übertraf. Dies ist eine Tierstudie an Mäusen; keine Humandaten sind verfügbar. (Journal of Controlled Release, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Maus) mit einem experimentellen Verabreichungsgerät. Die Ergebnisse können nicht auf den Menschen übertragen werden. Der Vergleich mit Calcipotriol ist ein wichtiges Designelement, aber Maus-Psoriasismodelle haben bekannte Grenzen bei der Vorhersage menschlicher Outcomes. MgH₂ in Hautgewebe ist eine neuartige Materialanwendung, die dedizierte Sicherheitscharakterisierung erfordert. Die Studie leistet einen wissenschaftlich interessanten ingenieurstechnischen und mechanistischen Beitrag; klinische Relevanz steht noch aus.",
      "abstract": "Psoriasis bleibt klinisch unheilbar aufgrund seiner komplexen Ätiologie. Topische immunsuppressive Therapien bieten begrenzte Wirksamkeit, teils wegen schlechter Hautdurchlässigkeit, und können schwere Nebenwirkungen verursachen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelten wir eine neuartige transdermale Wasserstofftherapie, die auf den sich gegenseitig verstärkenden Kreislauf aus oxidativem Stress und Entzündung bei Psoriasis abzielt. Wir entwickelten eine doppelkonische Mikronadel mit hoher Beladungskapazität und effektiver Hautpenetration, um MgH₂-Pulver zu liefern und eine anhaltende H₂-Freisetzung im Hautgewebe zu ermöglichen. Diese minimal-invasive, selbst anwendbare Behandlung übertraf Calcipotriol-Creme signifikant. Die transdermale Wasserstofftherapie linderte deutlich Oxidationsschäden, proinflammatorische Zytokinexpression, Immunzell-Infiltration und dämpfte Keratinozyten-Hyperproliferation und systemische Symptome. Darüber hinaus liefern mechanistische Untersuchungen wertvolle Einblicke in die Psoriasis-Pathogenese. Im weiteren Sinne belegt diese Studie eine neue Lösung für die Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen und eine neue Strategie für mikronadelbasierte transdermale Wirkstoffverabreichung.",
      "conclusion": "Furthermore, the mechanistic investigations provide valuable insights into psoriasis pathogenesis. More broadly, this study demonstrates a new solution for treating inflammatory skin diseases and a new strategy for microneedle-based transdermal therapeutic delivery."
    },
    {
      "pmid": "41076526",
      "year": 2025,
      "title": "Spontan wasserstofffreisetzendes Nanoenzym lindert Osteoarthritis durch Reduktion von oxidativem Stress und Umkehrung der mitochondrialen Dysfunktion",
      "title_en": "Spontaneous hydrogen-releasing nanoenzyme alleviates osteoarthritis via oxidative stress reduction and mitochondrial dysfunction reversal.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of nanobiotechnology",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1186/s12951-025-03716-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12951-025-03716-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41076526/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2025-spontan-wasserstofffreisetzendes-nanoenzym-lindert/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Wang — Spontan wasserstofffreisetzendes Nanoenzym lindert Osteoarthritis durch Reduktion von oxidativem Stress und Umkehrung der mitochondrialen Dysfunktion",
      "summary": "Ein neu entwickeltes Nanoenzym, das spontan Wasserstoffgas freisetzt, linderte Osteoarthritis in Tierversuchen, indem es oxidativen Stress reduzierte, die Mitochondrienfunktion wiederherstellte, die Beseitigung geschädigter Mitochondrien (Mitophagie) förderte und den Knorpelabbau verlangsamte. Dies ist eine präklinische Tierstudie; Ergebnisse sind nicht auf menschliche Patienten übertragbar. (Journal of Nanobiotechnology, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — alle Ergebnisse stammen aus OA-Mausmodellen; keine Humandaten existieren. Die Nanoenzym-Plattform ist experimentell innovativ, aber weit von der klinischen Translation entfernt. Osteoarthritis ist ein großer ungedeckter medizinischer Bedarf, und diese Arbeit liefert mechanistischen Einblick, wie H₂ Knorpel auf mitochondrialer Ebene schützen könnte. Fabrikationskomplexität, Biodistribution und Langzeitsicherheit dieses Systems sind jedoch am Menschen völlig ungetestet. Keine Behandlungsschlussfolgerungen für Patienten können gezogen werden.",
      "abstract": "Osteoarthritis (OA), eine chronische und degenerative Gelenkerkrankung, hat aufgrund der alternden Bevölkerung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Trotz Fortschritten bleiben wirksame Therapieoptionen begrenzt. Bei OA vermittelt chronische Entzündung ein hypoxisches Mikromilieu, das zu erhöhtem zellulären Energiebedarf führt. Im Laufe der Zeit verursacht dies mitochondriale Dysfunktion und begünstigt die Anhäufung von ROS, wodurch Entzündung perpetuiert wird. Wir haben eine einfache und umweltfreundliche Strategie zur Herstellung wasserstofffreisetzender Nanozyme (Se-HMPB@AB@COS) entwickelt, die spontan Wasserstoffgas freisetzen und OA durch antioxidative, entzündungshemmende und mitochondriale Dysfunktions-Umkehr-Mechanismen behandeln. Kleine Wasserstoffmoleküle können leicht in Mitochondrien eindringen und spezifisch •OH-Spiegel reduzieren, wodurch die Mitochondrienfunktion geschützt wird. Unsere Forschung enthüllt weiterhin, dass Wasserstofftherapie Mitophagie effektiv verbessern und die Chondrozyten-Seneszenz verzögern kann. In vivo fördert Se-HMPB@AB@COS die Synthese von Kollagen II signifikant, hemmt den Abbau der extrazellulären Matrix und reduziert Entzündungsfaktoren. Insgesamt belegt diese Studie die Wirksamkeit eines wasserstofffreisetzenden Nanenzyms bei der Hemmung von oxidativem Stress, Entzündung und der Förderung von Mitophagie und extrazellulärer Matrixsynthese, wodurch Knorpel- und Mitochondrienschäden reduziert und OA-Progression verzögert werden.",
      "conclusion": "In vivo, Se-HMPB@AB@COS encapsulated with chondroitin sulfate significantly promotes the synthesis of collagen II, inhibits the degradation of extracellular matrix, and reduces inflammatory factors. Overall, this study innovatively synthesized a hydrogen-releasing nanozyme, demonstrating its effectiveness in inhibiting oxidative stress, inflammation, promoting mitophagy and extracellular matrix sy"
    },
    {
      "pmid": "41063273",
      "year": 2025,
      "title": "Biomechanische Analyse biologisch abbaubarer Stifte aus Magnesium, Zink und Polylactid zur Fixierung von Radiusköpfchenfrakturen",
      "title_en": "Biomechanical analysis of biodegradable magnesium, zinc, and polylactide pins for fixation of radial head fractures.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of orthopaedic surgery and research",
      "authors": "Maier et al.",
      "author_search": "maier maier",
      "doi": "10.1186/s13018-025-06346-2",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s13018-025-06346-2",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41063273/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-maier-2025-biomechanische-analyse-biologisch-abbaubarer/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Maier — Biomechanische Analyse biologisch abbaubarer Stifte aus Magnesium, Zink und Polylactid zur Fixierung von Radiusköpfchenfrakturen",
      "summary": "Biologisch abbaubare Magnesium- und Zinkstifte übertrafen Polylactid-Stifte in biomechanischen Labortests zur Radiusköpfchenfraktur-Fixierung, wobei Magnesiumstifte die höchste Steifigkeit und geringste Frakturdislokation zeigten. Diese In-vitro-Studie an synthetischen Knochenmodellen vergleicht drei Materialien — Wasserstoffgasbildung durch sich auflösende Magnesiumimplantate wird dabei als bekannte Problematik erwähnt, die weiterer Untersuchung bedarf. (Journal of Orthopaedic Surgery and Research, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-biomechanische Studie an synthetischen Knochenmodellen — keine klinische oder biologische H₂-Studie. Der Bezug zu Wasserstoff besteht darin, dass Magnesiumimplantate beim Abbau H₂-Gas produzieren, aber diese Studie untersucht keinen therapeutischen Effekt dieses Wasserstoffs. Die Befunde sind für die orthopädische Implantatmaterialforschung relevant. Schlussfolgerungen über H₂ als Therapie können aus dieser Arbeit nicht gezogen werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Biologisch abbaubare Implantate haben aufgrund der Vermeidung von Implantatentfernung und Minimierung von Knorpelschäden konstantes Interesse für die Fixierung dislozierter Radiusköpfchenfrakturen geweckt. Polylactid-Stifte werden häufig klinisch eingesetzt, zeigen aber aufgrund schlechterer mechanischer Eigenschaften höhere Raten sekundärer Dislokation. Magnesiumstifte bieten überlegene Stabilität, weisen aber inkonsistente Resorption und relevante Wasserstoffgasbildung auf. Zinkstifte haben sich als vielversprechende Alternative mit vergleichbarer mechanischer Festigkeit und günstiger Biokompatibilität entwickelt. METHODEN: Standardisierte Mason-Typ-II-Frakturen wurden an biomechanisch validierten Syntheseradien durchgeführt und mit 2,0-mm-Magnesium-, Zink- oder Polylactid-Stiften fixiert. Biomechanisches Testen umfasste transversale Belastungszyklen, axiale Belastungszyklen und Last-bis-Versagen-Tests. ERGEBNISSE: Magnesiumstifte zeigten die höchste primäre Stabilität, gefolgt von Zink- und Polylactid-Stiften unter transversaler und axialer Belastung. Frakturdislokation war mit Magnesium- und Zinkstiften geringer als mit Polylactid-Stiften. SCHLUSSFOLGERUNG: In diesem biomechanischen Modell zeigten biologisch abbaubare Magnesium- und Zinkstifte im Vergleich zu Polylactid-Implantaten überlegene primäre Stabilität und Tragfähigkeit. Zinkstifte könnten eine klinisch wertvolle Alternative bieten. Weitere In-vivo-, Leichen- und klinische Studien sind zur Bestätigung langfristiger Ergebnisse und biologischer Integration erforderlich.",
      "conclusion": "In this biomechanical model of Mason type II radial head fractures, biodegradable magnesium and zinc pins demonstrated superior primary stability and load-bearing capacity compared to polylactide implants. MP showed the highest stiffness and lowest fracture displacement, while ZP achieved comparable performance in fracture stabilization. These findings suggest that zinc-based implants could offer a clinically valuable alternative for radial head fracture fixation, potentially reducing complicati"
    },
    {
      "pmid": "41043278",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoffreiches Gas verstärkt das mitochondriale Membranpotenzial und die Erholung der Atmungsfunktion in Caco-2-Zellen nach Ischämie-Reperfusionsschaden",
      "title_en": "Hydrogen-rich gas enhances mitochondrial membrane potential and respiratory function recovery in Caco-2 cells post-ischemia-reperfusion injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochemical and biophysical research communications",
      "authors": "Seya et al.",
      "author_search": "seya seya",
      "doi": "10.1016/j.bbrc.2025.152753",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2025.152753",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41043278/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-seya-2025-verstaerkt-mitochondriale-membranpotenzial-erholung/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Seya — Wasserstoffreiches Gas verstärkt das mitochondriale Membranpotenzial und die Erholung der Atmungsfunktion in Caco-2-Zellen nach Ischämie-Reperfusionsschaden",
      "summary": "Wasserstoffreiches Gas stellte die Mitochondrienfunktion in menschlichen Darmzellen (Caco-2) nach simuliertem Ischämie-Reperfusionsschaden wieder her und verbesserte ATP-Produktion, mitochondriales Membranpotenzial und Sauerstoffverbrauch, während Zelltodssignale reduziert wurden. Diese In-vitro-Studie in kultivierten Zellen baut auf früherer Tierforschung auf und schlägt vor, dass H₂ stromaufwärts des Hypoxie-getriebenen HIF1α-Signalwegs wirkt. (Biochemical and Biophysical Research Communications, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellstudie — keine Tier- oder Humandaten sind enthalten. Die verwendete H₂-Konzentration (99%) ist experimentell maximal und nicht in klinische Settings übertragbar. Die Studie fördert das mechanistische Verständnis, wie H₂ Mitochondrien vor I/R-Schäden schützen könnte, insbesondere durch Modulation des HIF1α/PDK1-Signalwegs. Dies ist Zellbiologie, kein klinischer Wirksamkeitsnachweis. Weitere Tierstudien und dann kontrollierte Humanstudien wären für klinische Schlussfolgerungen erforderlich.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Ischämie-Reperfusionsschaden (I/R) induziert oxidativen Stress und führt zu Schäden in hochanfälligem Darmgewebe. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat therapeutisches Potenzial bei I/R-Schäden gezeigt; seine Wirkung auf die Mitochondrienfunktion bleibt jedoch unzureichend verstanden. METHODEN: Zur Bewertung der Wirkung von H₂ auf I/R-Schäden wurden Zellen in drei Gruppen eingeteilt: Kontrollgruppe, Hypoxiegruppe (99% N₂, 1% O₂, ohne H₂) und Hypoxie-H₂-Gruppe (99% H₂, 1% O₂). Nach Behandlung wurden Zellen unter normoxischen Bedingungen reoxigeniert. Mitochondriales Membranpotenzial, Sauerstoffverbrauch und ATP-Produktion wurden gemessen. ROS-Produktion sowie apoptotische und metabolische Regulatoren wurden bewertet. ERGEBNISSE: H₂ förderte die mitochondriale Erholung nach I/R-Schaden deutlich durch Steigerung der ATP-Produktion, Wiederherstellung des mitochondrialen Membranpotenzials und Verbesserung des Sauerstoffverbrauchs. Es reduzierte auch ROS-Spiegel und unterdrückte pro-apoptotische Signalgebung. H₂ unterdrückte die Expression von HIF1α und PDK1, was darauf hindeutet, dass H₂ stromaufwärts von hypoxiegetriebenen Signalwegen wirken könnte. Diese Veränderungen förderten oxidative Phosphorylierung und Zellfunktion während der Reperfusion. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Befunde zeigen, dass H₂-Therapie Mitochondrienfunktion unterstützt, ROS unterdrückt und Hypoxie-getriebene Signalwege bei I/R-Schäden moduliert. Diese Erkenntnisse fördern das Verständnis des Potenzials von H₂ bei I/R-Schäden und bieten eine Grundlage für seine Anwendung bei anderen Hypoxie-bedingten Erkrankungen.",
      "conclusion": "Our findings reveal that H2 therapy supports mitochondrial function, suppresses ROS, and modulates hypoxia-driven pathways in I/R injury. These insights advance the understanding of H2's potential in addressing I/R injury and provide a foundation for its application in other hypoxia-related conditions."
    },
    {
      "pmid": "41013628",
      "year": 2025,
      "title": "Forschung zur hemmenden Wirkung von Wasserstoffgas auf Eierstockkrebs und mögliche Mechanismen",
      "title_en": "Research on the inhibitory effect of hydrogen gas on ovarian cancer and potential mechanisms.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of medical research",
      "authors": "Yin et al.",
      "author_search": "yin yin",
      "doi": "10.1186/s40001-025-03111-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s40001-025-03111-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41013628/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yin-2025-forschung-zur-hemmenden-wasserstoffgas/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Yin — Forschung zur hemmenden Wirkung von Wasserstoffgas auf Eierstockkrebs und mögliche Mechanismen",
      "summary": "Wasserstoffgas hemmte die Lebensfähigkeit, Migration und Invasion von Eierstockkrebszellen, förderte Apoptose und reduzierte die Tumorgröße in Zell- und Tierexperimenten, indem es oxidative Stressmarker modulierte und wichtige onkogene Proteine (HIF-1α, NF-κB p65) unterdrückte. Diese präklinische Studie an SKOV3-Zellen und Mäusen liefert mechanistische Einblicke in das Antitumor-Potenzial von Wasserstoff gegen einen der tödlichsten gynäkologischen Krebse. (European Journal of Medical Research, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie (Zelllinien + Mausmodell) — keine Humandaten existieren. Eierstockkrebs ist eine schwere Erkrankung; diese Forschung stellt keinen Beleg dar, dass Wasserstoff Eierstockkrebs beim Menschen behandelt. Die mechanistischen Befunde sind wissenschaftlich interessant und konsistent mit anderen präklinischen H₂-Onkologie-Arbeiten. Unabhängige Replikation und Durchlaufen von Tiertoxi­kologie und schließlich kontrollierten klinischen Studien wären für jede klinische Anwendung erforderlich.",
      "abstract": "Eierstockkrebs ist eine der tödlichsten Malignome bei Frauen weltweit; aktuelle Behandlungsansätze kämpfen noch immer damit, das Tumorwachstum wirksam zu kontrollieren. Daher ist es notwendig, neuartige und wirksamere therapeutische Ansätze zu erkunden. Wasserstoff zeigt Potenzial als neuartige adjuvante Therapie und bietet neue Perspektiven für die Behandlung von Eierstockkrebs. Diese Studie untersucht primär die Wirkungen von Wasserstoff auf die Vitalität, Apoptose, Migration, Invasion sowie MDA-, SOD-Spiegel und Schlüsselregulatoren in der SKOV3-Eierstockkrebszelllinie durch Experimente einschließlich CCK-8, Durchflusszytometrie, Kratztest, Transwell-Assay, Immunfluoreszenz, Western Blot und ELISA. Die Ergebnisse zeigten, dass Wasserstoff Zellvitalität, Migration und Invasion hemmte, Apoptose förderte und G1/G2-Phasearrest in SKOV3-Zellen induzierte. Wasserstoff förderte ROS-Produktion, regulierte die Expression von HIF-1α, NF-κB p65 und P-p65 herunter, senkte SOD-Spiegel und erhöhte MDA-Spiegel. Tierexperimentelle Ergebnisse zeigten, dass Tumorgewicht und -volumen in der Wasserstoffgruppe signifikant kleiner waren als in der Kontrollgruppe. Gleichzeitig förderte Wasserstoff Tumorzellapoptose, reduzierte Angiogenesemarker im Tumor, senkte Proteinspiegel von HIF-1α und p65, erhöhte MDA-Spiegel und senkte SOD-Spiegel. Wasserstoff bietet einen neuen Ansatz für die Behandlung von Eierstockkrebs.",
      "conclusion": "At the same time, hydrogen promoted tumor cell apoptosis, reduced the levels of angiogenesis markers within the tumor, lowered the protein levels of HIF-1α and p65, increased MDA levels, and decreased SOD levels. Hydrogen provides a new approach for the treatment of ovarian cancer."
    },
    {
      "pmid": "40976279",
      "year": 2025,
      "title": "Hierarchische ROS-eliminierende Plattform durchbricht den Teufelskreis aus Stammzellseneszenz, Angiogenese-Stillstand und Immundysregulation bei diabetischen Wunden.",
      "title_en": "Hierarchical ROS-scavenging platform breaks vicious cycle of stem cell senescence, angiogenesis arrest, and immune dysregulation in diabetic wounds.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of controlled release : official journal of the Controlled Release Society",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.jconrel.2025.114247",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jconrel.2025.114247",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40976279/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2025-hierarchische-ros-eliminierende-plattform/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Wang — Hierarchische ROS-eliminierende Plattform durchbricht den Teufelskreis aus Stammzellseneszenz, Angiogenese-Stillstand und Immundysregulation bei diabetischen Wunden.",
      "summary": "Diabetische chronische Wunden werden durch einen selbstverstärkenden Kreislauf aus oxidativem Stress, Stammzellalterung, gestörtem Blutgefäßwachstum und immunologischer Dysbalance angetrieben. Forscher integrierten Calciumhydrid-Nanopartikel (CaH₂) in ein Mikronadelpflaster: Bei Kontakt mit Wundflüssigkeit setzt das System molekularen Wasserstoff (H₂) und Calciumionen (Ca²⁺) frei und unterbricht diesen destruktiven Kreislauf. In diabetischen Mäusen beschleunigte das System den Wundverschluss, förderte die Gefäßneubildung und reduzierte die Entzündungsinfiltration. (Journal of Controlled Release, 2025.)",
      "assessment": "Ein innovativer präklinischer Machbarkeitsnachweis für ein kombiniertes H₂/Ca²⁺-Mikronadelgerät, das auf die komplexe Pathologie diabetischer Wunden abzielt. Die Mehrweg-Rationale ist gut begründet und die Mausdaten sind vielversprechend. Entscheidende Einschränkung: Es handelt sich um eine Tierstudie — Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. Die diabetische Wundheilung bei Nagetieren unterscheidet sich erheblich von der menschlichen klinischen Situation (Hautanatomie, Wundchronizität, Komorbiditätslast). Humane Sicherheits- oder Immunreaktionsdaten liegen nicht vor. Die klinische Translation erfordert Sicherheitsstudien, stabile Herstellung von CaH₂-Nanomaterialien und letztlich randomisierte kontrollierte Studien. Vielversprechende Richtung, aber noch kein Beleg für einen Nutzen beim Menschen.",
      "abstract": "Diabetische chronische Wunden stellen eine gewaltige klinische Herausforderung dar, angetrieben durch einen pathologischen Teufelskreis aus reaktiven Sauerstoffspezies (ROS)-induziertem oxidativem Stress, Stammzellseneszenz, Angiogenese-Stillstand und Immundysregulation. Wir haben eine hierarchische ROS-eliminierende Plattform entwickelt, die nanoskalige Calciumhydrid-Partikel (CaH₂) in ein Mikronadelplflaster (MN-Patch) integriert, um diesen degenerativen Kreislauf zu unterbrechen. Bei Auflösung im Wundexsudat reagieren CaH₂-Nanopartikel mit Wasser und setzen kontinuierlich Wasserstoffgas (H₂) und Calciumionen (Ca²⁺) frei. Das freigesetzte H₂ neutralisiert direkt zytotoxische ROS, kehrt dadurch die Stammzellseneszenz um und stellt deren parakrine Sekretion pro-angiogener Faktoren wieder her, während gleichzeitig Makrophagen in Richtung pro-regenerativer M2-Phänotypen reprogrammiert werden. Ca²⁺ wirkt synergistisch mit H₂, um die Migration von Endothelzellen und die Tubulogenese zu aktivieren und so eine robuste Blutgefäßnetzbildung zu fördern. Durch gleichzeitige Beseitigung von oxidativem Stress, Stammzellseneszenz, Angiogenese-Stillstand und Immundysregulation durchbricht das CaH₂-MN-System den Teufelskreis und gestaltet die Wundmikroumgebung in einen pro-regenerativen Zustand um. In diabetischen Mausmodellen beschleunigte dieser Ansatz den Wundverschluss, verbesserte die Neovaskularisierung und reduzierte die Entzündungsinfiltration. Dieses Multi-Skalen-Interventionsparadigma bietet eine Blaupause für die Unterbrechung pathologischer Kaskaden bei diabetischen Wunden.",
      "conclusion": "In diabetic murine models, this approach accelerated wound closure, enhanced neovascularization, and reduced inflammatory infiltration. This multiscale intervention paradigm provides a blueprint for intercepting pathological cascades in diabetic wounds."
    },
    {
      "pmid": "40931918",
      "year": 2025,
      "title": "Nanobiokatalysator-gesteuerte raumzeitliche Wasserstoffabgabe induziert dormanz-potenzierte katalytische Tumortherapie.",
      "title_en": "Nanobiocatalyst-Driven Spatiotemporal Hydrogen Delivery Induces Dormancy Potentiated Catalytic Tumor Therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS nano",
      "authors": "Cao et al.",
      "author_search": "cao cao",
      "doi": "10.1021/acsnano.5c10754",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsnano.5c10754",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40931918/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cao-2025-nanobiokatalysator-gesteuerte-raumzeitliche-wasserstoffabgabe/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Cao — Nanobiokatalysator-gesteuerte raumzeitliche Wasserstoffabgabe induziert dormanz-potenzierte katalytische Tumortherapie.",
      "summary": "Darmkrebszellen können durch molekularen Wasserstoff (H₂) in einen ruhenden, sich nicht teilenden Zustand versetzt werden — und diese Dormanz macht sie gegenüber oxidativen Angriffen wesentlich anfälliger. Forscher entwickelten ein platinhaltiges metallorganisches Gerüst, das H₂ auf Anfrage per Licht erzeugt, kombiniert mit einem Wirkstoff (5-ASA), der Tumorzellen in der Dormanz hält und den NF-κB-Überlebensweg blockiert. In drei verschiedenen Tier-Tumormodellen erzielte der kombinierte Ansatz starke Anti-Tumor-Wirkungen. (ACS Nano, 2025.)",
      "assessment": "Eine höchst innovative, aber vollständig präklinische Studie, die H₂ als Tumordormanz-Induktor in Kombination mit katalytischer Krebstherapie erforscht. Der Multiomik-Ansatz und die Drei-Modell-Validierung sind echte methodische Stärken. Es handelt sich jedoch um Tierforschung — Humandaten existieren nicht, und Ergebnisse können nicht direkt auf Patienten übertragen werden. Wesentliche translationelle Hürden sind: sichere Lieferung des Platin-MOF-Nanomaterials zu menschlichen Tumoren, Abhängigkeit von externer Lichtaktivierung (begrenzte Tumorreichweite) und die ungeklärte Frage, ob die Induktion weitverbreiteter Dormanz im klinischen Kontext sicher und kontrollierbar ist. Das Konzept ist überzeugend und verdient weitere Untersuchung, ist jedoch weit von der klinischen Anwendung entfernt.",
      "abstract": "Darmkrebs bleibt aufgrund systemischer Toxizität und suboptimaler Wirksamkeit konventioneller Therapien eine therapeutische Herausforderung. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass molekularer Wasserstoff (H₂) anti-tumorale Wirkungen durch Proliferationshemmung und Induktion eines „Tumordormanz“-Phänotyps ausübt, der durch Zellzyklusarrest und metabolische Ruhe gekennzeichnet ist. Auf diesem Mechanismus aufbauend haben wir ein platin-inkorporiertes metallorganisches Gerüst (PM) entwickelt, das H₂-vermittelte Dormanzinduktion mit 5-Aminosalicylsäure (5-ASA)-potenzierter NF-κB-Suppression integriert. Dieses System ermöglicht eine raumzeitlich lichtgesteuerte H₂-Erzeugung mittels Wasseraufspaltung, die das Redox-Gleichgewicht stört und gleichzeitig 5-ASA freisetzt, um die NF-κB-Kerntranslokation zu blockieren und so gemeinsam anhaltenden Proliferationsarrest und immunsuppressive Tumormikroumgebungs-Remodellierung zu induzieren. Tumorlokalisierte PM-Zersetzung erzeugt Photosensibilisatoren, die die therapeutische Wirksamkeit durch katalytische ROS-Stürme verstärken und eine duale Modalitätsstrategie darstellen, die H₂-getriebene Dormanz mit ROS-vermittelter Zytotoxizität koppelt. Das mechanistische Profiling zeigt NF-κB-Suppression über Modulation der H₂/5-ASA-vermittelten Redox-Entzündungsachse, systematisch validiert durch Multiomik-Analysen in drei Tumormodellen und klinischen Proben. H₂-induzierte Dormanz sensibilisiert Tumoren für katalytische ROS-Angriffe durch Potenzierung metabolischer Verwundbarkeit, während 5-ASA durch anhaltende NF-κB-Inaktivierung das Entweichen aus der Dormanz verhindert. Diese Arbeit stellt einen Nanomaterial-gestützten Ansatz zur Dormanztherapie vor und belegt die duale Funktionalität von Einzelatom-Katalysatoren bei präziser katalytischer H₂-Erzeugung und immunmodulatorischer Integration. Sie schlägt einen Rahmen zur Unterbrechung der Tumorprogression durch koordinierte Zellzyklussteuerung und mikroumgebungliche Reprogrammierung vor.",
      "conclusion": "This work introduces a nanomaterial-enabled approach to dormancy therapy, demonstrating the dual functionality of single-atom catalysts in precision catalytic H2 generation and immunomodulatory integration. It proposes a framework for intercepting tumor progression via coordinated cell cycle control and microenvironmental reprogramming."
    },
    {
      "pmid": "40885754",
      "year": 2025,
      "title": "Pyroptose-responsive Mikrosphären modulieren die entzündliche Mikroumgebung zur Verzögerung der Osteoporose bei weiblichen Mäusen.",
      "title_en": "Pyroptosis-responsive microspheres modulate the inflammatory microenvironment to retard osteoporosis in female mice.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nature communications",
      "authors": "Lu et al.",
      "author_search": "lu lu",
      "doi": "10.1038/s41467-025-63456-5",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41467-025-63456-5",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40885754/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lu-2025-pyroptose-responsive-mikrosphaeren-modulieren/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Lu — Pyroptose-responsive Mikrosphären modulieren die entzündliche Mikroumgebung zur Verzögerung der Osteoporose bei weiblichen Mäusen.",
      "summary": "Knochenschwund bei Osteoporose wird teilweise durch einen destruktiven Entzündungsmechanismus namens Pyroptose angetrieben — und ein neu konzipiertes implantierbares Mikrosphären-Gerüst, das gleichzeitig Wasserstoffgas, Magnesiumionen und ein entzündungshemmendes Medikament freisetzt, kann diesen Prozess unterbrechen. Bei weiblichen Mäusen kehrte das Gerüst die entzündliche Knochenmikroumgebung um und förderte die Knochengewebereparatur signifikant. Es handelt sich um eine präklinische Tierstudie; Humandaten liegen nicht vor. (Nature Communications, 2025.)",
      "assessment": "Eine methodisch interessante präklinische Studie, die Pyroptose mit der Osteoporose-Pathologie verknüpft und H₂-haltige Komposit-Implantate als lokale Intervention vorschlägt. Das Mehrkomponenten-Gerüst-Design ist kreativ und die mechanistische Rationale ist gut belegt. Entscheidende Einschränkung: Es handelt sich ausschließlich um eine Tierstudie — Befunde sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. Menschliche Osteoporose ist eine systemische, multifaktorielle Erkrankung, die ein lokal implantiertes Gerüst nicht verallgemeinert angehen kann. Die DMF-Komponente (ein bekannter Wirkstoff) wirft zudem Fragen zur systemischen Exposition bei Implantation auf. Die klinische Translation erfordert erhebliche zusätzliche Sicherheits- und Wirksamkeitsarbeit. Vielversprechender Machbarkeitsnachweis für lokale Knochendefektreparatur, noch nicht relevant für das allgemeine Osteoporose-Management.",
      "abstract": "Die Behandlung von Osteoporose und damit verbundenen Knochendefekten bleibt eine Herausforderung. Diese Studie identifiziert pyroptose-getriebene Entzündung als einen wesentlichen Störer der Knochenhomöostase. Um dies anzugehen, entwickeln wir ein Magnesium-Gelatine-Komposit-Mikrosphären-Gerüst (GelMa/Mg/DMF MS), das Pyroptose-Blockade und wasserstoffvermittelte Entzündungsregulation für die Osteoporose-Behandlung nutzt. Dieses poröse Mikrosphären-Gerüst wird in Knochendefekte implantiert, um die nachhaltige Freisetzung von Wasserstoffgas, Magnesiumionen (Mg²⁺) und Dimethylfumarat (DMF) zu erreichen. DMF wirkt durch Aktivierung des nukleären Faktor-erythroid-verwandten Faktors 2, um Osteoblasten-Pyroptose zu verhindern, und kombiniert mit den antioxidativen Wirkungen von Wasserstoff, um die entzündliche Mikroumgebung effektiv zu remodellieren und günstige Bedingungen für die Wiederherstellung der Knochenhomöostase zu schaffen. Mg²⁺ beschleunigt die Knochengewebereparatur weiter. Diese Ergebnisse zeigen, dass GelMa/Mg/DMF MS entzündliche Mikroumgebungen sowohl in vivo als auch in vitro effektiv umkehrt, was zu einer signifikanten Gewebereparatur führt. Diese Ergebnisse legen die Kombination aus Wasserstofftherapie und Pyroptose-Blockade als potenzielle therapeutische Strategie nahe.",
      "conclusion": "These results demonstrate that the GelMa/Mg/DMF MS effectively reverse inflammatory microenvironments both in vivo and in vitro, resulting in significant tissue repair. These results suggest the combination of hydrogen therapy and pyroptosis blockade as a potential therapeutic strategy."
    },
    {
      "pmid": "40877145",
      "year": 2025,
      "title": "Immunmodulatorische Effekte der Therapie mit molekularem Wasserstoff bei systemischem Lupus erythematodes mit Perikarditis und Pleuritis: Ein Fallbericht",
      "title_en": "Immunomodulatory Effects of Molecular Hydrogen Therapy in Systemic Lupus Erythematosus With Pericarditis and Pleuritis: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Tu et al.",
      "author_search": "tu tu",
      "doi": "10.21873/invivo.14103",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14103",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40877145/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tu-2025-immunmodulatorische-effekte-systemischem-lupus/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Tu et al. — Immunmodulatorische Effekte der Therapie mit molekularem Wasserstoff bei systemischem Lupus erythematodes mit Perikarditis und Pleuritis: Ein Fallbericht",
      "summary": "Eine 49-jährige Frau mit systemischem Lupus erythematodes und Perikarditis sowie Pleuritis erhielt im Oktober 2024 wasserstoffreiches Wasser als Adjuvans; serielle Immunphänotypisierungen zeigten eine Tendenz zu sinkenden Tr1-Zellen sowie zunehmenden naiven regulatorischen T-Zellen, Übergangs-B-Zellen und Fas-exprimierenden B-Zell-Subpopulationen. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelner Fallbericht innerhalb einer kohärenten Serie. Er liefert einen neuen immunologischen Fingerabdruck (Tr1 ↓, naive Treg ↑, Übergangs-B ↑), der sich von den Befunden der Begleitberichte unterscheidet, aber ergänzend zu ihnen ist. Limitationen: n = 1, beobachtend und unkontrolliert, gleichzeitige SLE-Therapien nicht vollständig beschrieben, keine quantitativen klinischen Ergebnisse (z. B. Ergussrückbildung im Bildgebung), kurzes Beobachtungsfenster ab Oktober 2024. Die Zusammenfassung mehrerer Fälle mit überlappenden immunologischen Signalen aus dieser Gruppe ist ihr hauptsächlicher wissenschaftlicher Wert — kein einzelner Fall ist schlüssig.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIEL: Perikarditis ist eine häufige kardiovaskuläre Komplikation des systemischen Lupus erythematodes (SLE). Oxidativer Stress spielt eine bedeutende Rolle in der Krankheitspathologie. Molekularer Wasserstoff hat sich mit seinen antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Eigenschaften als vielversprechende Therapieoption etabliert. Während frühere Studien seine kardioprotektiven Wirkungen gezeigt haben, bleibt die Forschung zu seinem immunmodulatorischen Potenzial bei Autoimmunerkrankungen begrenzt; daher wird in diesem Artikel ein Fallbericht einer SLE-Patientin mit Perikarditis und Pleuritis vorgestellt, die im Oktober 2024 eine Wasserstofftherapie erhielt, um ihr Potenzial zur Modulation von Immunreaktionen und Linderung von Krankheitssymptomen zu untersuchen. FALLBERICHT: Es handelt sich um den Fall einer 49-jährigen taiwanischen Frau mit SLE-Diagnose, Perikarditis, Pleuritis und Multiorganbeeinträchtigung. Trotz initialer Behandlung und intermittierender Nachsorge erlebte die Patientin rezidivierende Krankheitsexazerbationen, die mit immunmodulatorischen Therapien behandelt wurden. Im Oktober 2024 wurde die Supplementierung mit molekularem Wasserstoff als adjuvante Therapie eingeführt. Die immunphänotypische Analyse zeigte dynamische Veränderungen in den prozentualen Anteilen der Immunzellen, mit abnehmender Tendenz der Tr1-Zellen und zunehmender Tendenz der naiven Treg-Zellen, Fas-exprimierender B-Zell-Subpopulationen und Übergangs-B-Zellen nach der Therapie mit molekularem Wasserstoff. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Therapie mit molekularem Wasserstoff hatte das Potenzial, Immunmarker in dieser Fallstudie zu modulieren. Weitere Untersuchungen zur klinischen Wirksamkeit und Sicherheit sind für die Entwicklung von Behandlungsleitlinien erforderlich.",
      "conclusion": "Molecular hydrogen therapy had potential to modulate immune markers in this case study. Further investigation into its clinical efficacy and safety is necessary for the development of treatment guidelines."
    },
    {
      "pmid": "40874435",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoff dämpft die Seneszenz von aus Fettgewebe gewonnenen Stammzellen und verstärkt deren myogene Differenzierung durch Modulation des PRDX6/SIRT1/PGC-1α-Signalwegs.",
      "title_en": "Hydrogen attenuates the senescence of adipose-derived stem cells and enhances their myogenic differentiation via modulation of the PRDX6/SIRT1/PGC-1α signaling pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "Human & experimental toxicology",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40874435/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2025-daempft-seneszenz-aus-fettgewebe/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Zhang — Wasserstoff dämpft die Seneszenz von aus Fettgewebe gewonnenen Stammzellen und verstärkt deren myogene Differenzierung durch Modulation des PRDX6/SIRT1/PGC-1α-Signalwegs.",
      "summary": "Aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen altern mit der Zeit, was ihr Potenzial für regenerative Therapien einschränkt — und Wasserstoffgasbehandlung kann diese Alterung verlangsamen und gleichzeitig die Fähigkeit der Zellen zur Differenzierung in Muskelgewebe verbessern. Die Studie identifiziert den molekularen Signalweg PRDX6/SIRT1/PGC-1α als zentralen Vermittler der Schutzwirkung von Wasserstoff. Es handelt sich um eine Zellkultur- und Tierstudie; Humandaten liegen nicht vor. (Human &amp; Experimental Toxicology, 2025.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch gut durchgeführte Zell-/Tierstudie zur Schutzrolle von Wasserstoff gegen Stammzellseneszenz. Die Identifizierung des Signalwegs (PRDX6/SIRT1/PGC-1α) und das Hemmungsexperiment liefern echten wissenschaftlichen Wert. Entscheidende Einschränkung: Es handelt sich um präklinische Forschung — dies sind Zellkultur- und Tierbefunde, kein Humanbeweis. Das klinische Potenzial für stammzellbasierte regenerative Therapien ist real, erfordert jedoch Humanstudien zur Bestätigung, ob H₂-Vorbehandlung von ADSCs oder systemische H₂-Anwendung die Patientenergebnisse verbessert. Humandaten existieren nicht. Ergebnisse sind als mechanistische Grundlage vielversprechend, nicht als Behandlungsempfehlung.",
      "abstract": "Aus Fettgewebe gewonnene mesenchymale Stammzellen (ADSCs) sind vielversprechende Kandidaten für regenerative Therapien, ihre klinische Anwendung ist jedoch durch zelluläre Alterung begrenzt. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Wasserstoff auf die ADSC-Seneszenz und myogene Differenzierung sowie die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen. ADSCs wurden mit Wasserstoffgas behandelt. Die Seneszenz wurde mittels β-Galaktosidase-Färbung, Proliferations-Assays, Messungen des mitochondrialen oxidativen Stresses und Protein-Expressionsanalyse beurteilt. Die Differenzierungskapazität wurde durch MyHC-Immunfluoreszenz, MYOD-Expressionsprofiling und Quantifizierung myogener Regulationsfaktoren ausgewertet. Zusätzlich wurde der zentrale molekulare Signalweg der Wasserstoffwirkung durch pharmakologische Hemmung von PRDX6 untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Wasserstoffbehandlung die Seneszenz reduzierte und die Differenzierungskapazität steigerte, wie durch höhere Anteile MyHC-positiver Zellen, erhöhte Myogeninspiegel und verringerte Muscle RING finger protein 1 (MuRF1)-Expression belegt. Molekulare Untersuchungen zeigten die Aktivierung der PRDX6/SIRT1/PGC-1α-Achse begleitet von erhöhter NQO-1-Expression. Pharmakologische Inhibition von PRDX6 hob die Schutzwirkungen von Wasserstoff auf die zelluläre Alterung weitgehend auf, störte die Differenzierung und verursachte mitochondriale Dysfunktion. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Wasserstoff das ADSC-Verhalten über PRDX6-getriebene Aktivierung des SIRT1/PGC-1α-Signalwegs regulieren kann und potenzielle Ansätze zur Verbesserung der Stammzellqualität für die regenerative Medizin bietet.",
      "conclusion": "Molecular investigations revealed activation of the PRDX6/SIRT1/PGC-1α axis, accompanied by elevated NQO-1 expression. Importantly, pharmacological inhibition of PRDX6 largely eliminated the protective effects of hydrogen on cellular aging, disrupted differentiation, and caused mitochondrial dysfunction.DiscussionThese results suggest that hydrogen can regulate ADSC behavior via PRDX6-driven activ"
    },
    {
      "pmid": "40864154",
      "year": 2025,
      "title": "Lokale Verabreichung von molekularem Wasserstoff durch fluorierte zeolithische Imidazol-Gerüst-Nanoblätter verstärkt die Krebs-Immuntherapie.",
      "title_en": "Local Delivery of Molecular Hydrogen by Fluorinated Zeolitic Imidazole Framework Nanosheets Boosts Cancer Immunotherapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS applied materials & interfaces",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1021/acsami.5c15739",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsami.5c15739",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40864154/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2025-lokale-verabreichung-fluorierte-zeolithische/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Liu — Lokale Verabreichung von molekularem Wasserstoff durch fluorierte zeolithische Imidazol-Gerüst-Nanoblätter verstärkt die Krebs-Immuntherapie.",
      "summary": "Ein neu entwickeltes Nanomaterial kann große Mengen molekularen Wasserstoff (H₂) innerhalb eines Tumors tragen und lokal freisetzen und dabei die Wirkung der Immun-Checkpoint-Therapie amplify. Das fluorierte zeolithische Imidazol-Gerüst setzt H₂ und Zinkionen in der Tumormikroumgebung frei, tötet Zellen ab und erhöht — überraschenderweise — die Expression eines Oberflächensignals, das Tumorzellen zu besseren Zielen für die Anti-CD47-Antikörpertherapie macht. In Maus-Melanom-Modellen wurden Tumorhemmraten von 83–90 % erreicht — dies ist jedoch ausschließlich Tierforschung. (ACS Applied Materials &amp; Interfaces, 2025.)",
      "assessment": "Eine einfallsreiche und mechanistisch gut charakterisierte präklinische Studie, die eine unerwartete Synergie zwischen lokaler H₂-Abgabe und Immun-Checkpoint-Therapie identifiziert. Der CD47-Hochregulierungs-Befund ist neuartig, und die Dreifachkombinations-Daten (H₂ + Anti-CD47 + Anti-PD-L1) sind im Mausmodell beeindruckend. Es handelt sich jedoch ausschließlich um Tierforschung — Humandaten existieren nicht, und Ergebnisse können nicht direkt auf Patienten extrapoliert werden. Die klinische Lücke ist groß: Nanopartikel-Sicherheit und tumorspezifische Lieferung müssen beim Menschen belegt werden; der CD47-Hochregulierungseffekt könnte in der menschlichen Tumorbiologie anders ausfallen; und Melanom-Mausmodelle sind bekannt dafür, die menschliche Immuntherapieantwort schlecht vorherzusagen. Ein überzeugendes Konzept, das erhebliche weitere Entwicklung vor jeglicher klinischer Relevanz benötigt.",
      "abstract": "Die Identifizierung von Strategien zur Verbesserung der Wirksamkeit der Immun-Checkpoint-Blockade (ICB) bleibt ein großer klinischer Bedarf. Basierend auf der hohen Gewebedurchdringungsfähigkeit von Wasserstoffmolekülen (H₂) und ihren immunmodulatorischen Wirkungen schlägt diese Arbeit eine lokale Gasverzögerungsstrategie vor, die auf die Tumormikroumgebung für hocheffiziente Wasserstoff-Immuntherapie abzielt. Wir synthetisierten hepta-fluorierte zeolithische Imidazol-Gerüst-Nanoblätter (F7-ZIF) mit hoher H₂-Beladung, anhaltender säureresponsiver Gasfreisetzungseigenschaft und Bioabbaubarkeit. H₂-beladenes F7-ZIF (F7-ZIF/H₂) setzte effektiv H₂ und Zn²⁺ frei, um signifikante mitochondriale Schäden und Zellapoptose zu induzieren. Wichtiger noch hochregulierte F7-ZIF/H₂ die Expression von CD47 („Iss-mich-nicht“-Signal) auf Tumorzellen erheblich, was die Zielzugänglichkeit für Anti-CD47-Antikörper erhöht und damit deren Bindungseffizienz verbessert. RNA-Seq legt nahe, dass der CD47-Antikörper nicht nur das „Iss-mich-nicht“-Signal blockiert (vermittelt durch CD47-SIRPα-Interaktionen), sondern auch Fc-Rezeptoren auf Makrophagen über seine Fc-Region einbindet, um antikörperabhängige zelluläre Phagozytose auszulösen. In Melanom-Tumormodellen mit kleinen und großen etablierten Tumoren erreicht die Kombination F7-ZIF/H₂ und Anti-CD47 90 % bzw. 83 % Tumorhemmrate gegenüber freiem Anti-CD47. In weiterer Kombination mit Anti-PD-L1 löst das therapeutische System systemische T-Zell-Immunität aus, die das Fortschreiten sowohl primärer als auch distaler Tumoren hemmt. Diese Arbeit gibt Einblicke in die gasgestützte Krebs-Immuntherapie.",
      "conclusion": "When further combined with anti-PD-L1, the therapeutic system triggers systemic T cell immunity that rejects the progression of both primary and distal tumors. This work provides insights into gas-assisted cancer immunotherapy."
    },
    {
      "pmid": "40850177",
      "year": 2025,
      "title": "Integration von QSAR-Modellierung, ADMET-Screening, molekularem Docking und Molekulardynamik-Simulationen zur Identifizierung potenzieller MCF-7-Inhibitoren.",
      "title_en": "Integrating QSAR modeling, ADMET screening, molecular docking, and molecular dynamics simulations to identify potential MCF-7 inhibitors.",
      "title_de": null,
      "journal": "Computers in biology and medicine",
      "authors": "Valizadeh et al.",
      "author_search": "valizadeh valizadeh",
      "doi": "10.1016/j.compbiomed.2025.110972",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.compbiomed.2025.110972",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40850177/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-valizadeh-2025-integration-qsar-modellierung-admet/",
      "methods": [
        "unspecified"
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      "indications": [
        "cancer"
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      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Valizadeh — Integration von QSAR-Modellierung, ADMET-Screening, molekularem Docking und Molekulardynamik-Simulationen zur Identifizierung potenzieller MCF-7-Inhibitoren.",
      "summary": "Diese computerbasierte Studie nutzte mathematische Modelle, um vorherzusagen, welche von 2.435 Naphthochinon-Verbindungen Brustkrebszellen hemmen könnten — dabei wurden wasserstoffunterdrückte Molekülgraphen als Teil des mathematischen Deskriptor-Rahmens verwendet. Sechzehn vielversprechende Kandidaten wurden für virtuelle Docking-Simulationen gegen ein Krebs-Zielprotein ausgewählt, wobei eine Verbindung besonders starke Bindung zeigte. Es handelt sich um eine rein In-silico-Studie (computerbasiert); es wurden keine biologischen Experimente mit Wasserstoffgas oder wasserstoffreichem Wasser durchgeführt. (Computers in Biology and Medicine, 2025.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keinen direkten Bezug zur Wasserstoffgas-Therapie oder wasserstoffreichem Wasser. Das Wort „Wasserstoff“ im Titel bezieht sich auf ein mathematisches Graph-Theorie-Konzept aus der Cheminformatik. Die Studie ist ein standardmäßiger computerbasierter Wirkstoffforschungsworkflow für Brustkrebs, der potenzielle Naphthochinon-basierte Inhibitoren mittels QSAR-Modellierung und Docking identifiziert — ohne experimentelle Validierung. Vollständig In-silico: keine Zellen, keine Tiere, keine Menschen. Die identifizierte Verbindung A14 ist ein theoretischer Kandidat, der Laborbestätigung benötigt, bevor biologische Aussagen gemacht werden können. Zur Vollständigkeit aufgenommen; ihre Relevanz für die H₂-Medizin ist vernachlässigbar.",
      "abstract": "In dieser Studie wurden quantitative Struktur-Aktivitäts-Beziehungs-Modelle (QSAR) mittels Monte-Carlo-Technik entwickelt, um die Anti-Brustkrebsaktivität von 144 neuartigen 1,2-Naphthochinon- und 1,4-Naphthochinon-Derivaten gegen MCF-7-Brustkrebszellen vorherzusagen. Zur Erstellung von QSAR-Modellen wurden Korrelationstechniken mit einem Balance-of-Correlation-Ansatz eingesetzt, darunter der Index of Ideality of Correlation (IIC) und der Correlation Intensity Index (CII) sowie ein optimaler Hybriddeskriptor aus der Integration des Simplified Molecular Input Line Entry System (SMILES) und molekularer wasserstoffunterdrückter Graphen (HSG). Die resultierenden Modelle lieferten wertvolle Informationen zur Identifizierung molekularer Fragmente, die die biologische Aktivität verbessern oder reduzieren. Die pIC50-Werte von 2.435 Naphthochinon-Derivaten, einschließlich neu synthetisierter Verbindungen, wurden mit dem besten QSAR-Modell vorhergesagt. Darunter zeigten 67 Verbindungen pIC50-Werte größer als 6. Nach Anwendung des ADMET-Filters wurden 16 vielversprechende Verbindungen für Docking-Studien ausgewählt. Die Kandidaten-Inhibitoren wurden an der Bindungsstelle von Topoisomerase IIα (PDB ID: 1ZXM) gedockt, um ihre Bindungsaffinität zu beurteilen. Verbindung A14, die die höchste Bindungsaffinität aufwies, wurde Molekulardynamik-Simulationen über 300 ns unterzogen und zeigte stabile Wechselwirkungen mit dem Zielprotein. Doxorubicin diente als Referenzkontrolle zur Validierung der Wirksamkeit von Verbindung A14. Diese Befunde bieten wertvolle Einblicke für die Entwicklung potenter Inhibitoren gegen Brustkrebs.",
      "conclusion": "Doxorubicin served as a reference control to validate the efficacy of compound A14. These findings offer valuable insights for designing potent inhibitors against breast cancer."
    },
    {
      "pmid": "40845957",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoff förderte die mitochondriale Autophagie und linderte die CIH-induzierte Seneszenz vaskulärer Endothelzellen durch Regulierung von oxidativem Stress.",
      "title_en": "Hydrogen promoted mitochondrial autophagy and alleviated CIH-induced vascular endothelial cell senescence by regulating oxidative stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of pharmacology",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1016/j.ejphar.2025.178078",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ejphar.2025.178078",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40845957/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2025-foerderte-mitochondriale-autophagie-linderte/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Li — Wasserstoff förderte die mitochondriale Autophagie und linderte die CIH-induzierte Seneszenz vaskulärer Endothelzellen durch Regulierung von oxidativem Stress.",
      "summary": "Obstruktive Schlafapnoe (OSA) verursacht wiederholte Sauerstoffdefizite, die die Alterung der Blutgefäßauskleidung beschleunigen — und molekularer Wasserstoff (H₂) kann vaskuläre Endothelzellen vor dieser vorzeitigen Alterung schützen, indem er zelluläre Reinigungsprozesse (Autophagie) aktiviert und oxidativen Stress reduziert. Bei Mäusen mit experimentell induzierter chronischer intermittierender Hypoxie verbesserte H₂-Behandlung die Aortenfunktion und reduzierte Seneszenzmarker. Es handelt sich um eine Tier- und Zellstudie — Humandaten liegen nicht vor. (European Journal of Pharmacology, 2025.)",
      "assessment": "Eine solide mechanistische Tierstudie, die zeigt, dass H₂ vaskuläre Endothelzellen vor OSA-induzierter Seneszenz durch Nrf2-vermittelte Mitophagie schützt. Die funktionellen vaskulären Messwerte (Echokardiographie, Aortaringen-Vasodilatation) stärken die Befunde über molekulare Marker hinaus. Das Nrf2-Silencing-Experiment liefert kausale Tiefe. Entscheidende Einschränkung: Ausschließlich Tier- und Zellforschung — kein Humanbeweis existiert. Die Übertragung vom murinen CIH-Modell auf menschliche OSA mit vaskulären Komplikationen erfordert klinische Studien. Die Arbeit beschreibt dies korrekt als „Bereitstellung von Belegen für die klinische Anwendung“ — was aspiratorisch, nicht demonstrativ ist. Ein bedeutsamer mechanistischer Beitrag, kein therapeutischer Beweis.",
      "abstract": "Obstruktive Schlafapnoe (OSA), gekennzeichnet durch wiederkehrenden Kollaps der oberen Atemwege im Schlaf, wurde durch chronische intermittierende Hypoxie (CIH) mit systemischer physiologischer Beeinträchtigung und beschleunigter vaskulärer Seneszenz in Verbindung gebracht. Derzeit gibt es keine zugelassenen Medikamente zur Behandlung der Komplikationen von OSA. Molekularer Wasserstoff (H₂), ein anti-oxidatives Therapeutikum, spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des kardiovaskulären Systems und der Anti-Aging-Funktion. In dieser Studie zielten wir darauf ab, die therapeutische Wirkung von H₂ auf OSA-assoziierte vaskuläre Endothelzell-Alterung durch Etablierung eines durch CIH induzierten Mausmodells zu untersuchen und den Mechanismus von H₂ aus der Perspektive von oxidativem Stress und Autophagie zu erforschen. Echokardiographie und die vasodilatorische Reaktion des Aortaringes wurden eingesetzt, um die Auswirkung von H₂ auf die Aortenfunktion bei CIH-Mäusen zu beurteilen. Hämatoxylin-Eosin-Färbung, Transmissionselektronenmikroskopie, SA-β-gal-Färbung, DHE-Färbung und Immunfluoreszenzfärbung wurden genutzt, um Veränderungen der Histopathologie und Proteinexpression zu beobachten. Die Ergebnisse zeigten, dass H₂ die CIH-induzierte vaskuläre Endothelzell-Alterung durch Verbesserung der pathologischen Aortenschädigung, Linderung der Vasodilatationsdysfunktion, Verringerung der Expression von oxidativem Stress und Alterungsmarkern sowie Erhöhung der Expression autophagiebezogener Proteine linderte. Mechanistische Untersuchungen zeigten, dass H₂ oxidativen Stress hemmen und Autophagie-Signalwege aktivieren kann, aber das Silencing von Nuclear factor-erythroid 2 related factor 2 (Nrf2) beeinträchtigte die Fähigkeit von H₂, die endotheliale Seneszenz im CIH-Zellmodell zu verbessern. Diese Ergebnisse legen nahe, dass H₂ mitochondriale Autophagie aktivieren, oxidativen Stress reduzieren und die durch CIH induzierten Seneszenz von Endothelzellen verbessern kann und damit Belege für die klinische Anwendung von H₂ bei OSA-bezogenen vaskulären Endothelseneszenz-Erkrankungen liefert.",
      "conclusion": "Mechanism investigations revealed that H2 could inhibit oxidative stress and activate autophagy pathways, but silencing Nuclear factor-erythroid 2 related factor 2 (Nrf2) impaired the ability of H2 to ameliorate endothelial senescence in the CIH cell model. These suggest that H2 can activate mitochondrial autophagy, reduce oxidative stress, and improve the senescence of endothelial cells induced b"
    },
    {
      "pmid": "40833316",
      "year": 2025,
      "title": "Nanobläschen-Wasserstoffwasser im Wet-Wrap-Verband verbessert den Schweregrad bei pädiatrischen Patienten mit atopischer Dermatitis",
      "title_en": "Nano-Bubble Hydrogen Water in Wet-Wrap Dressing Improves the Severity of Pediatric Patients With Atopic Dermatitis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of pediatric health care : official publication of National Association of Pediatric Nurse Associates & Practitioners",
      "authors": "Wong et al.",
      "author_search": "wong wong",
      "doi": "10.1016/j.pedhc.2025.07.005",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.pedhc.2025.07.005",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40833316/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wong-2025-nanoblaeschen-wasserstoffwasser-wet-wrap/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Wong et al. — Nanobläschen-Wasserstoffwasser im Wet-Wrap-Verband verbessert den Schweregrad bei pädiatrischen Patienten mit atopischer Dermatitis",
      "summary": "Bei 20 Kindern mit atopischer Dermatitis reduzierten Wet-Wrap-Verbände, die in Nanobläschen-Wasserstoffwasser getränkt waren, Rötung, Trockenheit und Gesamtschwere-Scores gegenüber dem Ausgangswert signifikant; in einer Split-Body-Teilstudie (8 Patienten) verbesserten sich die mit Wasserstoffwasser behandelten Körperstellen deutlich stärker als die mit reinem Wasser behandelten. (Journal of Pediatric Health Care, 2025.)",
      "assessment": "Eine kleine, aber methodisch durchdachte Studie mit eingebautem Split-Body-Kontrolldesign bei einer Untergruppe von Patienten. Die statistisch signifikanten Verbesserungen bei Rötung und Trockenheit in einer pädiatrischen Population, ohne berichtete Nebenwirkungen, sind klinisch ermutigend. Limitationen: n = 20 (Split-Body n = 8), keine Verblindung, kein Langzeit-Follow-up, keine patientenberichteten Juckreiz- oder Lebensqualitäts-Endpunkte, gleichzeitige topische Therapie nicht beschrieben. Das Sicherheitsprofil und die nicht-invasive Applikationsroute machen dies zu einem Kandidaten mit geringem Risiko für eine größere randomisierte kontrollierte Studie bei pädiatrischer atopischer Dermatitis.",
      "abstract": "EINLEITUNG: Atopische Dermatitis (AD) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der reaktive Sauerstoffspezies (ROS) zur Pathogenese beitragen. Wasserstoffwasser (HW) mit starken antioxidativen Eigenschaften kann ROS entgegenwirken und AD-Symptome verbessern. Diese Studie bewertete die klinische Wirksamkeit von Nano-HW-Nasswickelverbänden bei AD. METHODE: 20 AD-Patienten erhielten eine Nasswickeltherapie mit steriler Gaze getränkt in Nanobläschen-HW. Bei acht Patienten wurde ein Split-Body-Design verwendet: eine Extremität mit Nano-HW, die andere mit reinem Wasser. ERGEBNISSE: HW-Nasswickel reduzierten Rötung (0,5 ± 0,69, p = 0,01), Trockenheit (0,7 ± 0,57, p = 0,002) und Gesamtscore (1,55 ± 1,64, p < 0,0001) signifikant, während reines Wasser keine signifikanten Veränderungen zeigte. HW-behandelte Extremitäten verbesserten sich stärker als mit reinem Wasser behandelte Extremitäten. DISKUSSION: Die HW-Nasswickeltherapie ist ein sicheres, wirksames Adjuvans für pädiatrische AD, das Rötung, Trockenheit und Hydratation verbessert und gleichzeitig systemische Nebenwirkungen begrenzt.",
      "conclusion": "HW-treated limbs improved more than pure water-treated limbs. DISCUSSION: HW wet-wrap therapy is a safe, effective adjunct for pediatric AD, improving erythema, dryness, and hydration while limiting systemic side effects."
    },
    {
      "pmid": "40733848",
      "year": 2025,
      "title": "3D-Druck kombiniert mit pH-induzierten 4D-gedruckten Gelen aus Eisen(III)-oxidierter Stärke zur kontrollierten Eisenabgabe und verbesserten Eisensupplementierung.",
      "title_en": "3D printing combined with pH-induced 4D printed iron(III)-oxidized starch gels for controlled iron delivery and enhanced iron supplementation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Carbohydrate polymers",
      "authors": "Qiu et al.",
      "author_search": "qiu qiu",
      "doi": "10.1016/j.carbpol.2025.123933",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.carbpol.2025.123933",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40733848/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qiu-2025-druck-kombiniert-induzierten-gedruckten/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Qiu — 3D-Druck kombiniert mit pH-induzierten 4D-gedruckten Gelen aus Eisen(III)-oxidierter Stärke zur kontrollierten Eisenabgabe und verbesserten Eisensupplementierung.",
      "summary": "Eisenmangel-Anämie kann mit einem neuen Typ von 3D-/4D-gedruckten Stärkegelen effektiver behandelt werden, die Eisen nur im Dünndarm und nicht im Magen freisetzen — was die Bioverfügbarkeit verbessert und Nebenwirkungen reduziert. Die Studie verwendet mit Eisenionen vernetzte oxidierte Stärke; Wasserstoff spielt eine strukturelle Rolle im Stärkenetzwerk, keine therapeutische. Es handelt sich um eine In-vitro- und Tierstudie; der Bezug zur Wasserstoffgas-Therapie ist indirekt und struktureller Natur. (Carbohydrate Polymers, 2025.)",
      "assessment": "Diese Studie hat begrenzte direkte Relevanz für die molekulare Wasserstoff-(H₂)-Therapie. Der Begriff „Wasserstoff“ in der Arbeit beschreibt chemische Wasserstoffbindungen in Stärkenetzwerken — ein standardmäßiges strukturchemisches Konzept — nicht therapeutisches Wasserstoffgas oder wasserstoffreiches Wasser. Die Studie selbst ist ein materialwissenschaftlicher Beitrag zur Eisensupplementierungstechnologie mit soliden In-vitro- und Tierdaten, die verbesserte Eisenbioverfügbarkeit zeigen. Als präklinische Studie sind Ergebnisse nicht direkt auf menschliche Patienten übertragbar. Das 4D-Druck-Konzept für zielgerichtete Mineralstoffabgabe ist innovativ und verdient weitere klinische Bewertung — aber als Eisensupplementierungstechnologie, nicht als H₂-Therapie.",
      "abstract": "Eisenmangel-Anämie (IDA) erfordert wirksame Eisensupplementierung mit hoher Bioverfügbarkeit und kontrollierter Freisetzung. Diese Studie entwickelte 4D-gedruckte Eisen(III)-oxidierte Stärkegele (4D-FeOMS) als stimulusresponsive Plattform für zielgerichtete Eisenabgabe. Durch Kombination von Heißextrusions-3D-Druck mit pH-getriggerter 4D-Transformation wurde Fe³⁺ effektiv innerhalb oxidierter Stärkenetzwerke über ionische Vernetzung koordiniert. Rheologische Analyse zeigte, dass Fe³⁺-Hydrolyse die molekularen Wasserstoffbindungen der Stärke störte und das Molekulargewicht reduzierte, was zu verminderter Gelnetwerk-Gleichmäßigkeit und -dichte führte. Im Vergleich zu 3D-gedruckten Proben (3D-FeOMS) zeigten 4D-FeOMS rotverschobene CO-FTIR-Peaks, niedrigere Fe 2p XPS-Bindungsenergien und reduzierte Korrelationslänge (ξ), was auf verbesserte molekulare Verflechtung und Netzwerkuniformität hindeutet. In-vitro-Verdauung zeigte Magenresistenz (<30 % Fe³⁺-Freisetzung) und schnelle Eisenfreisetzung (>85 %) im proximalen Dünndarm. In-vivo-Bewertung bei IDA-Mäusen zeigte, dass 4D-FeOMS biochemische und hämatologische Parameter signifikant wiederherstellte, Organ-Eisenspeicher erhöhte (>94,6 % wiederhergestellt) und die antioxidative Enzymaktivität steigerte, wobei Eisensalze und 3D-FeOMS übertroffen wurden. Mechanistisch optimierte 4D-FeOMS die Hepcidin-Expression und regulierte Ferritin/Transferrin-Spiegel, um den systemischen Eisentransport zu erleichtern. Diese Befunde unterstreichen das Potenzial von 4D-gedruckten stärkebasierten Plattformen als intelligente Mineralstoff-Abgabesysteme zur Behandlung von Mikronährstoffmängeln.",
      "conclusion": "Notably, 4D-FeOMS-10 % demonstrated iron supplementation efficacy performance due to the appropriate iron addition and optimal Fe3+ complexation. These findings highlighted the potential of 4D-printed starch-based platforms as intelligent mineral delivery systems for treating micronutrient deficiencies."
    },
    {
      "pmid": "40694834",
      "year": 2025,
      "title": "Konsum von wasserstoffreichem Wasser gegen akute und residuale Ermüdung nach simulierten Fußballspielen: Protokoll für eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Parallelstudie",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Water Consumption for Acute and Residual Fatigue After Simulated Football Matches: Protocol for a Randomized, Double-Blinded, Placebo-Controlled, Parallel Trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "JMIR research protocols",
      "authors": "Hruby et al.",
      "author_search": "hruby hruby",
      "doi": "10.2196/69744",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2196/69744",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40694834/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hruby-2025-konsum-wasserstoffreichem-gegen-akute/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Hruby et al. — Konsum von wasserstoffreichem Wasser gegen akute und residuale Ermüdung nach simulierten Fußballspielen: Protokoll für eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Parallelstudie",
      "summary": "Diese Publikation beschreibt das Protokoll für eine rigorose randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, die untersucht, ob vor einem simulierten Elitefußballspiel konsumiertes wasserstoffreiches Wasser akute und residuale Ermüdung über einen 72-stündigen Erholungszeitraum reduziert — gemessen anhand neuromuskulärer Leistungstests, biochemischer Marker und perzeptiver Maße. Ergebnisse liegen noch nicht vor; die Datenerhebung war für August 2025 geplant. (JMIR Research Protocols, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Protokollpublikation — noch keine Ergebnisse. Ihr Wert liegt in der transparenten Vorregistrierung einer qualitativ hochwertigen Sportsstudie. Das Design (doppelblind, placebokontrolliert, parallel, Eliteathleten) gehört zu den stärksten im H₂-Sportbereich. Was zu beobachten ist: Einhaltung der Verblindung in einem Sportskontext (Geschmack/Geruch von HRW vs. Placebo); ökologische Validität eines simulierten Spiels; die geplante Stichprobengröße ist im Abstract nicht angegeben (ein zentrales Versäumnis für die Powerabschätzung); Ergebnisse für Ende 2025 oder Anfang 2026 erwartet. Wenn die Studie liefert, wird sie einige der saubersten Daten zu H₂ und Sporterholung liefern.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Fußballspiele induzieren akute und residuale Müdigkeit, die die neuromuskuläre, metabolische und wahrnehmungsbezogene Leistung beeinträchtigt. Wasserstoffreiches Wasser (HRW) ist eine neuartige Intervention mit ermüdungs- und oxidationshemmenden Eigenschaften. Die intermittierende Hochintensitätsnatur des Fußballs mit häufigen Beschleunigungen, Verzögerungen, Sprints, Richtungswechseln und Körperkontakten stellt erhebliche Anforderungen an zentrale und periphere physiologische Systeme. Dies führt zu akuter Müdigkeit während oder unmittelbar nach dem Spiel sowie zu residualer Müdigkeit, die je nach Intensität, Spielkontext und Erholungsstrategien 24–72 Stunden nach dem Spiel anhalten kann. ZIEL: Diese Studie untersucht die Auswirkungen der HRW-Verabreichung vor dem Training im Vergleich zu einem Placebo auf die neuromuskuläre Leistung, biochemische Marker und wahrgenommene Müdigkeitsmessungen während einer 72-stündigen Erholung nach einem simulierten Fußballspiel. METHODEN: In einem randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Parallel-Design werden Elitejugend-Fußballspieler neuromuskulären Leistungsbewertungen (Wiederholungs-Sprint-Fähigkeit und Countermovement-Jump-Test) unterzogen. Die metabolische Müdigkeit wird durch Kreatinkinase-Spiegel und Muskelkater (visuelle Analogskala) gemessen. Diese Bewertungen erfolgen an kritischen Zeitpunkten: unmittelbar nach dem Aufwärmen; direkt nach dem simulierten Fußballspiel; 24, 48 und 72 Stunden nach den Trainingseinheiten. ERGEBNISSE: Die Datenerhebung ist mit den Vereinen zu Beginn der Übergangsperiode (Anfang August 2025) geplant. Die erwartete Dauer der Datenerhebung einschließlich der Eingangsuntersuchung beträgt einen Monat. Wir planen, die Ergebnisse Ende 2025 oder in der ersten Jahreshälfte 2026 zu veröffentlichen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie bewertet den Einfluss von molekularem Wasserstoff auf die akute Müdigkeitsmanifestation und die Erholungsqualität während eines 72-Stunden-Zeitraums nach einem simulierten Fußballspiel. Die möglichen positiven Effekte von molekularem Wasserstoff — Dämpfung von oxidativem Stress, Reduktion von Muskelschadensmarkern und beschleunigte neuromuskuläre Erholung — könnten zur schnelleren Wiederherstellung der funktionellen Kapazitäten beitragen.",
      "conclusion": "This study will assess the influence of molecular hydrogen on acute fatigue manifestation and recovery quality during a 72-hour period after a simulated football match. The potential positive effects of molecular hydrogen, such as attenuation of oxidative stress, reduction in muscle damage markers, and accelerated neuromuscular recovery, may contribute to faster restoration of functional capacities. If confirmed, these effects could enhance players' readiness to return to high-intensity training"
    },
    {
      "pmid": "40621736",
      "year": 2025,
      "title": "Magnesiumhydrid-induzierte Wasserstofftherapie zur verstärkten sonodynamischen Therapie.",
      "title_en": "Magnesium hydride-induced hydrogen therapy for enhanced sonodynamic therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Materials horizons",
      "authors": "Huang et al.",
      "author_search": "huang huang",
      "doi": "10.1039/d5mh00585j",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d5mh00585j",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40621736/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-huang-2025-magnesiumhydrid-induzierte-wasserstofftherapie-zur/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Huang — Magnesiumhydrid-induzierte Wasserstofftherapie zur verstärkten sonodynamischen Therapie.",
      "summary": "Die Kombination von aus Magnesiumhydrid freigesetztem molekularem Wasserstoff (H₂) mit ultraschallaktivierter Krebstherapie (sonodynamische Therapie, SDT) verbessert die Anti-Tumor-Wirksamkeit signifikant und verstärkt das Ansprechen auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei Mäusen. H₂ verstärkt die Tumorzellzerstörung und neutralisiert — durch seine alkalischen Nebenprodukte — die saure Tumormikroumgebung, die normalerweise Immunreaktionen unterdrückt. Es handelt sich um eine Tierstudie; Humandaten liegen nicht vor. (Materials Horizons, 2025.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch reichhaltige präklinische Studie, die drei Modalitäten (H₂, SDT, Anti-PD-1) mit fundierter wissenschaftlicher Rationale und vielversprechenden murinen Wirksamkeitsdaten kombiniert. Die mechanistische Logik — H₂ amplify SDT, MgH₂-Nebenprodukte kehren TME-Säure um, PD-1-Hochregulierung verbessert Checkpoint-Therapie — ist in sich schlüssig. Entscheidende Einschränkung: Es handelt sich ausschließlich um eine Tierstudie — Ergebnisse können nicht direkt auf Menschen extrapoliert werden. SDT selbst ist noch keine Standardklinikpraxis, und das Hinzufügen von zwei weiteren Wirkstoffen (H₂ und Anti-PD-1) multipliziert die translationelle Komplexität. Die Arbeit beansprucht breites Potenzial als „verallgemeinerbarer Ansatz“ — angemessen als Forschungsrichtung, aber nicht als klinische Aussage. Humandaten existieren nicht.",
      "abstract": "Die Tumormikroumgebung (TME) ist typischerweise immunsuppressiv und spielt eine entscheidende Rolle bei der Tumorprogression, Immunevasion und Therapieresistenz, was die Wirksamkeit von Krebstherapien erheblich behindert. Wir schlagen vor, dass durch Magnesiumhydrid (MgH₂) induzierte Wasserstoff-(H₂)-Therapie die durch Bariumtitanat (BTO)-vermittelte sonodynamische Therapie (SDT) synergistisch verstärkt und dabei die TME moduliert, um die Wirksamkeit von Immun-Checkpoint-Inhibitoren (aPD-1) zu verbessern. Speziell aktivierte Ultraschall (US) BTO zur Auslösung von SDT und zur Induktion immunogenen Zelltods (ICD), während die anhaltende Freisetzung von H₂ aus MgH₂-Mikrosphären die Tumorzellzerstörung verstärkt und damit die Rekrutierung von Immunzellen zur Tumorstelle fördert. Gleichzeitig lindern die von MgH₂ erzeugten Hydroxidionen (OH⁻) und Magnesiumionen (Mg²⁺) die saure TME, kehren die Immunsuppression um und verstärken T-Zell-vermittelte Anti-Tumor-Reaktionen. Im CT26-Tumormodell verbessert die synergistische Kombination von SDT und MgH₂-Therapie die Anti-Tumor-Wirksamkeit der SDT signifikant im Vergleich zu BTO allein und führt zu verlängertem Überleben behandelter Mäuse. Darüber hinaus hochreguliert MgH₂ die PD-1-Expression in T-Zellen und verbessert damit deutlich die Sensitivität der Tumoren gegenüber aPD-1-Therapie. Diese Strategie bietet einen verallgemeinerbaren Ansatz zur Verbesserung der SDT und belegt ihr breites Potenzial in der Anti-Tumor-Behandlung sowie einen vielversprechenden Weg zur Überwindung der Resistenz gegenüber Immun-Checkpoint-Inhibitoren.",
      "conclusion": "Moreover, MgH2 upregulates PD-1 expression in T cells, markedly improving the sensitivity of tumors to aPD-1 therapy. This strategy provides a generalizable approach for enhancing SDT, demonstrating its broad potential in anti-tumor treatment and presenting a promising avenue for overcoming resistance to immune checkpoint inhibitors."
    },
    {
      "pmid": "40590161",
      "year": 2025,
      "title": "Vorhersage des therapeutischen Ansprechens auf molekularen Wasserstoff bei Autoimmunerkrankungen mittels Immunphänotypisierung",
      "title_en": "Predicting Therapeutic Response to Molecular Hydrogen in Autoimmune Diseases via Immunophenotyping.",
      "title_de": null,
      "journal": "APMIS : acta pathologica, microbiologica, et immunologica Scandinavica",
      "authors": "Lui et al.",
      "author_search": "lui lui",
      "doi": "10.1111/apm.70040",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/apm.70040",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40590161/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lui-2025-vorhersage-des-therapeutischen-ansprechens/",
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      "indications": [
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        "respiratory",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Lui et al. — Vorhersage des therapeutischen Ansprechens auf molekularen Wasserstoff bei Autoimmunerkrankungen mittels Immunphänotypisierung",
      "summary": "Lässt sich im Voraus vorhersagen, welche Autoimmunpatienten von einer H₂-Therapie profitieren? Diese prospektive Studie mit 25 Patienten (rheumatoide Arthritis, Lupus und andere) entwickelte einen neuartigen Vorhersageindex — den HRPI — auf Basis von Immunzellprofilen. Ein HRPI unter −0,3 sagte ein günstiges klinisches Ansprechen zuverlässig voraus (ROC = 0,94). Die Studie zeigte zudem, dass H₂ 15 von 108 analysierten Immunzell-Subsets signifikant veränderte. (APMIS, 2025.)",
      "assessment": "Diese Studie zählt zu den methodisch ambitionierteren H₂-Klinikarbeiten in der Autoimmunologie und führt ein biomarkerbasiertes Vorhersagemodell ein. Der ROC-Wert von 0,94 ist bemerkenswert — muss aber mit Vorsicht interpretiert werden: Die Stichprobe ist sehr klein (n = 25, Subgruppen teils n = 4–7), es gibt keine Placebo-Kontrollgruppe, und die H₂-Zufuhr über Korallenkalk-Kapseln kann Störvariablen einführen (Kalzium, Mineralien). Fatigue als Endpunkt ist patientenrelevant, aber subjektiv. Die Durchflusszytometrie mit 108 Subsets ist eine methodische Stärke. Der HRPI bedarf der unabhängigen Validierung in größeren Kohorten. Fazit: ein echter Schritt nach vorn, aber vorläufig.",
      "abstract": "Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis (RA) und systemischer Lupus erythematodes (SLE) sind durch Immundysregulation gekennzeichnet, die zu chronischer Entzündung und Organschäden führt. Aktuelle Therapiestrategien — einschließlich Kortikosteroiden, Immunsuppressiva und Biologika — zeigen oft unterschiedliche Wirksamkeit und sind mit potenziellen Nebenwirkungen verbunden. Molekularer Wasserstoff, bekannt für seine Fähigkeit, mitochondriale reaktive Sauerstoffspezies abzufangen und das NLRP3-Inflammasom zu hemmen, hat sich als vielversprechende adjunktive Behandlungsoption etabliert. Dessen immunmodulatorische Effekte sind jedoch noch unzureichend definiert. Ziel dieser Studie war es, die immunologischen Auswirkungen der molekularen Wasserstoff-assistierten Therapie (MHAT) auf Immunzell-Subsets zu untersuchen und potenzielle prädiktive Biomarker für die Therapieeffizienz zu identifizieren. Insgesamt 25 Patienten mit Autoimmunerkrankungen, die MHAT erhielten, wurden eingeschlossen (RA: n = 14; SLE: n = 7; andere: n = 4, darunter je ein Patient mit Psoriasis-Arthritis, primärem Sjögren-Syndrom, immunvermittelter interstitieller Lungenerkrankung und diffuser idiopathischer Skeletthyperostose). Weitere 15 unbehandelte RA-Patienten dienten als Kontrollen. MHAT wurde oral mit einer Tagesdosis von 170 mg wasserstoffangereichertem Korallenkalk über drei Monate verabreicht. Das Immunphänotyping von T-Zellen, B-Zellen und regulatorischen T-Zellen erfolgte per Durchflusszytometrie vor und nach der Behandlung. Von den 108 analysierten Immunsubsets zeigten 15 signifikante Veränderungen, darunter 11 T-Zell- und 4 B-Zell-Subsets. Bei RA-Patienten wurde eine krankheitsspezifische Immunmodulation beobachtet, charakterisiert durch erhöhte Anteile von PD-1+ T-Zellen und Fas+ B-Zellen sowie einen deutlichen Rückgang der Tr1-Zellen im Vergleich zu SLE-Patienten. Basierend auf Ausgangs-Immunprofilen und der prozentualen Veränderung der Fatigue-Scores wurde ein HRPI entwickelt, der eine starke Vorhersageleistung zeigte (ROC = 0,9375, p = 0,0118). HRPI-Werte unter −0,3 sagten günstige klinische Verläufe voraus, Werte nahe null waren mit schlechten Ergebnissen assoziiert. Der HRPI zeigt Potenzial als prädiktiver Biomarker für die MHAT-Effizienz und könnte eine personalisierte Autoimmuntherapie ermöglichen.",
      "conclusion": "HRPI values below -0.3 predicted favorable clinical responses, whereas values near zero were associated with poor outcomes. HRPI shows potential as a predictive biomarker for MHAT efficacy and guides personalized autoimmune treatment."
    },
    {
      "pmid": "40579028",
      "year": 2025,
      "title": "Therapie mit molekularem Wasserstoff bei rheumatoider Arthritis: Ein Fallbericht über die Besserung der Methotrexat-induzierten Myelosuppression und Immunmodulation",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy in Rheumatoid Arthritis: A Case Report on the Amelioration of Methotrexate-induced Myelosuppression and Immune Modulation.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Tu et al.",
      "author_search": "tu tu",
      "doi": "10.21873/invivo.14014",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14014",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40579028/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tu-2025-rheumatoider-arthritis-fallbericht-besserung/",
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      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "kidney-dialysis",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Tu et al. — Therapie mit molekularem Wasserstoff bei rheumatoider Arthritis: Ein Fallbericht über die Besserung der Methotrexat-induzierten Myelosuppression und Immunmodulation",
      "summary": "Methotrexat (MTX) ist unverzichtbar bei rheumatoider Arthritis, kann aber eine gefährliche Knochenmarkssuppression verursachen. Dieser Fallbericht dokumentiert eine 66-jährige Patientin mit schwerer MTX-induzierter Panzytopenie, Leberversagen und akuter Nierenschädigung, die nach Einleitung einer molekularen Wasserstofftherapie eine deutliche klinische Verbesserung zeigte. Die Durchflusszytometrie zeigte eine progressive Zunahme regulatorischer T-Zell-Populationen ohne unerwünschte Ereignisse. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist ein Einzelfallbericht — die schwächste Evidenzstufe in der klinischen Forschung. Kein Kontrollarm, keine Möglichkeit, die Besserung ausschließlich H₂ zuzuschreiben (MTX wurde ebenfalls abgesetzt, was allein schon zur Erholung führen würde). Die spontane Verbesserung durch das Absetzen von MTX ist vom möglichen H₂-Effekt nicht trennbar. Ehrlich gesagt: H₂ mag einen Beitrag geleistet haben, aber das lässt sich nicht belegen. Der Wert liegt im detaillierten Immunprofiling bei einem dramatischen klinischen Szenario. Dies rechtfertigt prospektive Studien zu H₂ als Adjuvans bei MTX-behandelten RA-Patienten.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung mit systemischen Manifestationen. Methotrexat (MTX) bleibt ein Eckpfeiler der RA-Behandlung mit erheblichen therapeutischen Vorteilen, ist jedoch auch mit Nebenwirkungen — insbesondere Myelosuppression — verbunden. Molekularer Wasserstoff, bekannt für seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften, hat Potenzial gezeigt, oxidativen Stress zu mindern und Immunreaktionen bei RA zu modulieren. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit der molekularen Wasserstofftherapie bei der Linderung der MTX-induzierten Myelosuppression unter Beibehaltung der immunregulatorischen Effekte bei einem RA-Patienten zu prüfen. Fallbericht: Wir berichten über den Fall einer 66-jährigen taiwanesischen Patientin mit RA nach ACR/EULAR-Kriterien 2010. Die Patientin stellte sich am 30. August 2024 notfallmäßig mit Mundulzera, Halsschmerzen, Schwäche und Durchfall vor. Die klinische Untersuchung ergab Hypotonie, Tachykardie, Panzytopenie, Leberinsuffizienz und akute Nierenschädigung. Die ambulanten Medikamente wurden abgesetzt und eine molekulare Wasserstofftherapie eingeleitet. Die Patientin zeigte eine deutliche klinische Verbesserung mit Normalisierung der Laborparameter. Die Durchflusszytometrie zeigte einen progressiven Anstieg der PD-1+-Subsets von Th- und Tc-Zellen sowie von Gedächtnis- und aktivierten regulatorischen T-Zellen (Tregs), während B-regulatorische Zellen (Breg) unverändert blieben. Während der Wasserstofftherapie traten keine unerwünschten Ereignisse auf. Schlussfolgerung: Dies ist der erste Fallbericht, der eine schwere MTX-induzierte Myelosuppression bei einem RA-Patienten hervorhebt und das Potenzial der molekularen Wasserstofftherapie zur Modulation von Immunmarkern belegt.",
      "conclusion": "This is the first case report to highlight severe MTX-induced myelosuppression in an RA patient and to demonstrate the potential of molecular hydrogen therapy in modulating immune markers."
    },
    {
      "pmid": "40579023",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als adjuvante Therapie bei komorbidem Sjögren-Syndrom, SLE und ILD: Ein Fallbericht über Immunmodulation und Reduktion der Ermüdung",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as an Adjuvant Therapy in Comorbid Sjögren's Syndrome, SLE, and ILD: A Case Report on Immune Modulation and Fatigue Reduction.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Tsai et al.",
      "author_search": "tsai tsai",
      "doi": "10.21873/invivo.14018",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.14018",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40579023/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tsai-2025-adjuvante-komorbidem-sjoegren-syndrom/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
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        "respiratory",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Tsai et al. — Molekularer Wasserstoff als adjuvante Therapie bei komorbidem Sjögren-Syndrom, SLE und ILD: Ein Fallbericht über Immunmodulation und Reduktion der Ermüdung",
      "summary": "Eine 69-jährige Frau mit der schwer behandelbaren Trias aus Sjögren-Syndrom, systemischem Lupus erythematodes (SLE) und interstitieller Lungenerkrankung (ILD) zeigte nach Ergänzung der molekularen Wasserstofftherapie bemerkenswerte klinische Verbesserungen. Symptome wie trockener Mund, Schlaflosigkeit, Atemnot und Brustschmerzen bildeten sich über mehrere Monate zurück. Kortikosteroide wurden reduziert, die Abhängigkeit von nächtlichem Sauerstoff nahm ab. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Ein Einzelfallbericht mit mehreren Störfaktoren: gleichzeitige hochdosierte Vitamin-C-Gabe, laufende und sukzessive reduzierte Kortikosteroidtherapie (selbst ein dynamischer Störfaktor) sowie kein Kontrollarm und keine Auswaschphase. Die systemübergreifende Verbesserung ist klinisch interessant, kann aber nicht allein auf H₂ zurückgeführt werden. Ehrlich: Dieser Fall ist nützlich als Sicherheitssignal und Hypothesen-Generator, beweist aber nichts über die H₂-Wirksamkeit isoliert. Die Kombination mit Vitamin C und Steroidentzug muss in kontrollierten Studien getrennt betrachtet werden.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Sjögren-Syndrom (SS) sind chronische Autoimmunerkrankungen, die häufig gleichzeitig auftreten. Sie teilen Merkmale wie systemische Entzündung und Beteiligung mehrerer Organe und erfordern in der Regel eine langfristige immunsuppressive Behandlung. Allerdings kann die Langzeitanwendung von Immunsuppressiva schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, was den Bedarf an adjunktiven Therapien unterstreicht. Die Therapie mit molekularem Wasserstoff (H₂) zeigt entzündungshemmende, antioxidative und immunmodulatorische Eigenschaften mit potenziellen Vorteilen bei Leber-, Lungen- und Stoffwechselerkrankungen. Dieser Fallbericht untersucht eine Patientin mit überlappenden Erkrankungen — SLE, SS und interstitielle Lungenerkrankung (ILD) — und bewertet die Auswirkungen der H₂-Therapie auf Fatigue, Immunmodulation und Herzfunktion. Fallbericht: Wir berichten über den Fall einer 69-jährigen Patientin mit der Diagnose Sjögren-Syndrom, SLE und ILD. Die Patientin litt unter chronischen Symptomen wie Xerostomie, Xerophthalmie und Atemnot, wofür sie Kortikosteroide und immunmodulatorische Therapie erhalten hatte. Angesichts der anhaltenden Krankheitslast und der Bedenken zur Langzeitimmunsuppression wurde die H₂-Therapie als adjunktive Behandlung eingeführt. Über mehrere Monate erlebte die Patientin bemerkenswerte klinische Verbesserungen: Auflösung von Xerostomie, Schlaflosigkeit, Dyspnoe, Brustschmerzen und Schwindel. Diese Verbesserungen korrelierten mit günstigen immunologischen Verschiebungen in T- und B-Zell-Subsets, verbesserter Lungenbildgebung und einem Rückgang entzündlicher Marker. Die Patientin berichtete zudem über eine deutliche Abnahme der Fatigue, was eine Reduktion der Kortikosteroide und eine geringere Abhängigkeit von nächtlichem Sauerstoff ermöglichte. Die fortlaufende H₂-Therapie mit hochdosiertem Vitamin C stabilisierte den Krankheitszustand und verbesserte die Lebensqualität. Schlussfolgerung: Dieser Fall unterstreicht das Potenzial der H₂-Therapie als sicheres, wirksames Adjuvans bei der Behandlung von überlappenden Sjögren-Syndrom, SLE und ILD. Die H₂-Therapie verbesserte Immunprofile und stabilisierte Symptome bei einer Patientin, die auf Standardtherapien nicht angesprochen hatte.",
      "conclusion": "This case highlights the potential of molecular hydrogen (H2) therapy as a safe, effective adjunct in managing overlapping Sjögren's syndrome, SLE, and ILD. H2 therapy improved immune profiles and stabilized symptoms in a patient unresponsive to standard treatments."
    },
    {
      "pmid": "40295001",
      "year": 2025,
      "title": "Therapie mit molekularem Wasserstoff in Kapselform bei primär biliärer Cholangitis mit erhöhtem IgG4: Ein Fallbericht über die Normalisierung von Immunmarkern",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Capsule Therapy for Primary Biliary Cholangitis With Elevated IgG4: A Case Report on Immune Marker Normalization.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.21873/invivo.13968",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13968",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40295001/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2025-kapselform-primaer-biliaerer-cholangitis/",
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      ],
      "indications": [
        "liver",
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        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Lin et al. — Therapie mit molekularem Wasserstoff in Kapselform bei primär biliärer Cholangitis mit erhöhtem IgG4: Ein Fallbericht über die Normalisierung von Immunmarkern",
      "summary": "Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine chronische Autoimmun-Lebererkrankung, die häufig unzureichend auf das Standardmedikament Ursodesoxycholsäure (UDCA) anspricht. Dieser Fallbericht dokumentiert einen 44-jährigen Mann mit PBC, erhöhten Leberwerten (AST 279, ALT 183 U/l) und dysregulierten Immunmarkern, bei dem eine Therapie mit Wasserstoffkapseln eingeleitet wurde. Innerhalb von vier Monaten sanken die Leberwerte deutlich, und Immun-Checkpoint-Marker — darunter KLRG-1, PD-1 und Tim3 — normalisierten sich. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelfallbericht — kein Kontrollarm, kein Placebo, keine Auswaschphase. PBC ist bekannt für fluktuierende Krankheitsaktivität, sodass eine spontane Verbesserung zwischen Schüben ohne Intervention plausibel ist. UDCA wurde parallel zu den H₂-Kapseln fortgeführt, weshalb der additive Beitrag von H₂ nicht isoliert werden kann. Das immunologische Detail (KLRG-1, Tim3, PD-1, IgG4) ist der wissenschaftlich interessanteste Aspekt. Ohne Replikation in einer größeren Kohorte bleiben diese Befunde jedoch vorläufig. Limitation: H₂-Quelle (Kapseln) und Dosis sind nicht präzise genug beschrieben für eine klinische Replikation.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine chronische Autoimmun-Lebererkrankung, die durch Gallengangszerstörung, Cholestase und Entzündung gekennzeichnet ist und häufig zu Fibrose und Zirrhose führt. Während Ursodesoxycholsäure (UDCA) der Standardbehandlung entspricht, zeigen einige Patienten unzureichende Antworten, was adjunktive Therapien erfordert. Molekularer Wasserstoff (H₂), bekannt für seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften, hat Potenzial zur Minderung von oxidativem Stress und Immundysregulation bei autoimmunen Lebererkrankungen gezeigt. Dieser Fallbericht bewertet die therapeutische Wirksamkeit von H₂-Kapseln bei PBC mit erhöhten Leberenzymen und Immundysregulation. Fallbericht: Ein 44-jähriger Mann mit PBC, Splenomegalie und erhöhten IgG4-Spiegeln wurde mit akuter cholestatischer Hepatitis vorstellig. Laboruntersuchungen zeigten deutlich erhöhte Aspartataminotransferase (AST) (279 U/l) und Alaninaminotransferase (ALT) (183 U/l). Trotz UDCA-Therapie blieben die Leberwerte anhaltend erhöht. Am 30. August 2024 wurde die Wasserstoffkapseltherapie als adjunktive Behandlung eingeführt. Über vier Monate sanken AST und ALT auf 95 U/l bzw. 70 U/l ohne Nebenwirkungen. Immunmarker (KLRG-1, PD-1 und Tim3), die bei PBC-Schüben zuvor erniedrigt waren, normalisierten sich nach der Behandlung. Die Bildgebung bestätigte stabile Fibrose, und die IgG4-Spiegel sanken, was auf eine reduzierte Autoimmunaktivität hindeutet. Der Patient berichtete auch über Verbesserungen bei Fatigue und Pruritus, was die allgemeine Lebensqualität verbesserte. Schlussfolgerung: Die Therapie mit molekularen Wasserstoffkapseln kann als sichere und wirksame adjunktive Behandlung bei PBC dienen und zu verbesserten Leberenzymspiegeln, Immunregulation und Patientenwohl beitragen. Weitere Studien sind erforderlich, um diese Befunde zu validieren und standardisierte Behandlungsprotokolle bei autoimmunen Lebererkrankungen zu etablieren.",
      "conclusion": "Molecular hydrogen capsules therapy may serve as a safe and effective adjunctive treatment for PBC, contributing to improved liver enzyme levels, immune regulation, and patient well-being. Further studies are warranted to validate these findings and establish standardized treatment protocols in autoimmune liver diseases."
    },
    {
      "pmid": "40259480",
      "year": 2025,
      "title": "RNA-Seq enthüllt den Mechanismus der synergistischen Wasserstoff-Chemotherapie auf Basis aktiver Magnesium-Mikromotoren zur Hemmung des Glioblastom-Rezidivs durch Modulation der Tumormikroumgebung.",
      "title_en": "RNA-Seq Reveals the Mechanism of Synergistic Hydrogen-Chemotherapy Based on Active Magnesium Micromotors for Inhibiting Glioblastoma Recurrence by Modulating Tumor Microenvironment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Small (Weinheim an der Bergstrasse, Germany)",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1002/smll.202408809",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/smll.202408809",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40259480/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2025-rna-seq-enthuellt-den/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Zhang — RNA-Seq enthüllt den Mechanismus der synergistischen Wasserstoff-Chemotherapie auf Basis aktiver Magnesium-Mikromotoren zur Hemmung des Glioblastom-Rezidivs durch Modulation der Tumormikroumgebung.",
      "summary": "Glioblastom (GBM) kehrt nach der Operation fast immer zurück — und ein neuer Ansatz mit selbstangetriebenen Magnesium-Mikromotoren, die lokal Wasserstoffgas erzeugen und gleichzeitig das Chemotherapeutikum Doxorubicin freisetzen, kann dieses Rezidiv signifikant hemmen. In einem murinen post-chirurgischen GBM-Modell unterdrückte die kombinierte Wasserstoff-Chemotherapie das Tumorrezidiv und wurde durch RNA-Seq-Analyse als Konvertierer immunologisch „kalter“ Tumoren in „heiße“ nachgewiesen, was das Immunsystem gegen den Krebs aktiviert. Es handelt sich um eine Tierstudie; Humandaten liegen nicht vor. (Small, 2025.)",
      "assessment": "Eine innovative und mechanistisch gut charakterisierte präklinische Studie, die das klinisch dringende Problem des GBM-Rezidivs angeht. Das Doppelfunktions-H₂-Konzept (Antrieb + Anti-Neuroinflammation) ist neuartig, und das RNA-Seq-Immun-Profiling verleiht wissenschaftliche Tiefe. Entscheidende Einschränkung: Es handelt sich um eine Tierstudie — Ergebnisse können nicht direkt auf menschliche GBM-Patienten übertragen werden. Murine GBM-Modelle unterscheiden sich erheblich von menschlichen Tumoren in der Immunbiologie, und das chirurgische Lieferszenario erfordert dedizierte Sicherheitsstudien. DOX selbst ist keine Standarderstherapie nach GBM-Operation (Temozolomid ist es), was Fragen zur klinischen Passung aufwirft. Eine vielversprechende mechanistische Grundlage, kein klinischer Befund.",
      "abstract": "Das postoperative Rezidiv des Glioblastoms (GBM) ist ein wesentlicher Faktor für die ungünstige Prognose der Patienten. Chemotherapie wurde ausgiebig als postoperative Behandlung für GBM eingesetzt; die erzeugte Arzneimittelresistenz untergräbt jedoch erheblich die Chemotherapie-Wirksamkeit. Hierin wird ein multifunktionales System auf Basis von Magnesium-Mikromotoren (Mg-Motor-DOX) entwickelt und hergestellt, das in situ Wasserstoffgas erzeugt und das Chemotherapeutikum Doxorubicin (DOX) aktiv liefert. Unter Verwendung eines temperatursensitiven Hydrogels wird Mg-Motor-DOX in situ in die Restkaviät des Tumors nach subtotaler GBM-Resektion verabreicht. Das durch die Mg-Wasser-Reaktion produzierte H₂ treibt nicht nur die Bewegung der Motoren an, sondern fungiert auch als Antioxidans, um die durch GBM-Resektion verursachte Neuroinflammation effektiv zu lindern. Die H₂-Blasen erzeugen in situ einen ausgeprägten Wirbelfluss, der die DOX-Penetration und die Sensitivität der GBM-Zellen gegenüber DOX erheblich verbessert. Daher hemmt synergistische Wasserstoff-Chemotherapie das Rezidiv des In-situ-GBM-Modells signifikant. RNA-Seq-Technologie klärt weiter die Rolle der Strategie bei der Modulation der Tumor-Immunmikroumgebung durch Konvertierung kalter Tumoren in heiße Tumoren und schafft damit eine theoretische Grundlage für die klinische Implementierung der synergistischen Wasserstoff-Chemotherapie.",
      "conclusion": "Therefore, synergistic hydrogen-chemotherapy significantly inhibits the recurrence of the in situ GBM model. RNA-Seq technology further elucidates the role of the strategy in modulating the tumor immune microenvironment via converting cold tumors into hot tumors, thereby establishing a theoretical foundation for the clinical implementation of synergistic hydrogen-chemotherapy."
    },
    {
      "pmid": "40251018",
      "year": 2025,
      "title": "Diätetische Zugabe von Magnesiumhydrid-Nanopartikeln: ein Durchbruch bei der Bekämpfung der durch fettreiche Ernährung induzierten chronischen Nierenerkrankung.",
      "title_en": "Dietary addition of magnesium hydride nanoparticles: a breakthrough in combating high-fat diet-induced chronic kidney disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Lu et al.",
      "author_search": "lu lu",
      "doi": "10.4103/mgr.medgasres-d-24-00090",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/mgr.medgasres-d-24-00090",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40251018/",
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        "metabolic",
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      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Lu — Diätetische Zugabe von Magnesiumhydrid-Nanopartikeln: ein Durchbruch bei der Bekämpfung der durch fettreiche Ernährung induzierten chronischen Nierenerkrankung.",
      "summary": "Eine fettreiche Ernährung schädigt die Nieren allmählich — und die Fütterung von Mäusen mit Magnesiumhydrid-(MgH₂)-Nanopartikeln, die kontinuierlich Wasserstoffgas im Verdauungstrakt freisetzen, bot signifikanten Schutz vor dieser Nierenschädigung durch Reduzierung von Fibrose und Entzündung. Die Studie identifiziert einen spezifischen molekularen Signalweg (TGF-β/Smad2/3-Hemmung über PTEN-Hochregulierung) als Mechanismus. Es handelt sich um eine Tier- und Zellstudie — Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. (Medical Gas Research, 2025.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch gründliche präklinische Studie, die den Fall für diätetische MgH₂-Nanopartikel als nierenprotektives Mittel bei fettdiät-induzierter CKD macht. Die Identifizierung des PTEN/TGF-β/Smad2/3-Signalwegs und der zusätzlichen Hes1-Regulationsebene verleihen wissenschaftliche Tiefe. Entscheidende Einschränkung: Es handelt sich um Tier- und Zellforschung — Befunde können nicht direkt auf Menschen mit CKD angewendet werden. Das Hochfettdiät-Modell repliziert nicht die volle Komplexität menschlicher CKD (die diabetische Nephropathie, hypertensive Nephropathie, Glomerulonephritis usw. umfasst). Die Langzeit-Sicherheit von MgH₂-Nanopartikeln bei oralem Einsatz beim Menschen ist nicht belegt. Klinische Studien beim Menschen sind eine unverzichtbare Voraussetzung, bevor Behandlungsrelevanz beansprucht werden kann.",
      "abstract": "Eine beträchtliche Evidenzmenge zeigt eine positive Korrelation zwischen Dyslipidämie und einem erhöhten Risiko für chronische Nierenerkrankung, wobei renale interstitielle Fibrose häufig als gemeinsamer Weg in den fortgeschrittenen Stadien der CKD-Progression dient. Wasserstoff hat entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften, und Magnesiumhydrid-Nanopartikel sind ein Material mit hoher Wasserstoffspeicherkapazität. Magnesiumhydrid-angereichertes Futter ist in der Lage, Wasserstoffgas kontinuierlich und gleichmäßig im Verdauungstrakt freizusetzen. Eine 12-wöchige Hochfettdiät erhöhte die Serum-Harnstoff- und Kreatininspiegel bei Mäusen signifikant. Im Gegensatz dazu zeigte die diätetische Zugabe von Magnesiumhydrid einen bemerkenswerten Schutzeffekt gegen pathologische Zustände. Zusätzlich wurde festgestellt, dass MgH₂-angereichertes Futter renale Fibrose reduziert und damit die Nierenfunktion verbessert. Zur Unterstützung dieser Befunde bestätigte eine In-vitro-Studie mit menschlichen Nieren-Proximaltubuli-Epithelzellen (HK-2-Zellen), die unter Bedingungen einer Hochfettdiät Palmitinsäure ausgesetzt waren, die nephroprotektiven Wirkungen von Magnesiumhydrid. Darüber hinaus wurden das primäre Ziel PTEN und die Molekularmechanismen, die die Wirkungen von Magnesiumhydrid untermauern, insbesondere seine Fähigkeit, die TGF-β/Smad2/3-Achse durch Hochregulierung der PTEN-Expression zu hemmen, aufgeklärt. Die Überexpression von Hes1 kann die Vorteile von Magnesiumhydrid aufheben, was darauf hindeutet, dass Hes1 als vorgelagertes regulatorisches Ziel dienen könnte. Diese Studie zeigte, dass Magnesiumhydrid als sichere und wirksame Wasserstoffquelle fungiert, die die Aktivierung der TGF-β/Smad2/3- und Akt/mTOR-Signalwege durch Erhöhung der PTEN-Expression hemmt und damit der Progression von hochfettdiät-induzierter chronischer Nierenschädigung entgegenwirkt.",
      "conclusion": "In conclusion, this study demonstrated that magnesium hydride functions as a safe and effective hydrogen source capable of inhibiting the activation of the transforming growth factor-beta/Smad2/3 and protein kinase B/mechanistic target of rapamycin pathways by increasing the expression of phosphatase and tensin homologue deleted on chromosome 10. This mechanism counteracts the progression of high-"
    },
    {
      "pmid": "40238879",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoff-induzierte Störung der Atemwegsschleimbarriere verstärkt die vernebelte RNA-Abgabe zur Umkehrung der Lungenfibrose.",
      "title_en": "Hydrogen-induced disruption of the airway mucus barrier enhances nebulized RNA delivery to reverse pulmonary fibrosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Science advances",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1126/sciadv.adt2752",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1126/sciadv.adt2752",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40238879/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2025-induzierte-stoerung-atemwegsschleimbarriere-verstaerkt/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Liu — Wasserstoff-induzierte Störung der Atemwegsschleimbarriere verstärkt die vernebelte RNA-Abgabe zur Umkehrung der Lungenfibrose.",
      "summary": "Lungenfibrose ist schwer zu behandeln, weil die dicke Schleimschicht der Atemwege inhalierte Arzneimittel daran hindert, erkranktes Gewebe zu erreichen — und molekulares Wasserstoffgas, wenn es gleichzeitig mit vernebter RNA-Therapie abgegeben wird, stört diese Schleimbarriere durch physikalische Scherkräfte und verbessert die Medikamentenpenetration in fibrotische Lungen dramatisch. Bei Mäusen blockierte der kombinierte Ansatz effektiv fibrotische Signalwege und kehrte Lungennarbenbildung um. Es handelt sich um eine Tierstudie; Humandaten liegen nicht vor. (Science Advances, 2025.)",
      "assessment": "Eine höchst innovative und technisch ausgereifte präklinische Studie, die H₂ von einer rein antioxidativen Rolle zu einem physikalischen Medikamentenabgabe-Verstärker repositioniert — unter Nutzung von Gasstrom-Scherkräften zur Überwindung der Schleimbarriere in fibrotischen Lungen. Die Doppelfunktionalität (H₂ als Therapeutikum + H₂ als Lieferungsverstärker) ist konzeptionell neuartig. Entscheidende Einschränkung: Ausschließlich Tierforschung — keine Humandaten vorhanden; Ergebnisse können nicht auf Patienten extrapoliert werden. Das maßgefertigte Aerosol-Inhalationsgerät und das hybride LNP-Design erfordern erhebliche Technik- und Sicherheitsvalidierung für den menschlichen Einsatz. RNA-Therapie bei PF ist selbst noch in frühen klinischen Stadien. Ein überzeugender mechanistischer Fortschritt, der extensive weitere Entwicklung vor jeglicher klinischer Relevanz benötigt.",
      "abstract": "Vernebte RNA-Therapien eignen sich gut zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, insbesondere Lungenfibrose (PF); eine wirksame Lieferung bleibt jedoch eine Herausforderung. In dieser Studie stellen wir ein hocheffizientes Aerosol-Inhalationssystem vor, das hohe In-vivo-Transfektionseffizienz in Lungenmakrophagen ermöglicht und dauerhafte Reaktionen gegen PF liefert. Zunächst etablierten wir ein nasen-exklusives Aerosol-Inhalationsgerät, das mit einem Wasserstoff-Supplement-System integriert ist. Dieses Setup ermöglicht die präzise Verabreichung von Lipid-Nanopartikeln (LNPs) in kontrollierter niedriger Dosis und gleichzeitige Lieferung der optimalen Konzentration von therapeutischem Wasserstoffgas. Wir entwickelten ferner ein hybrides Lipid-NP (HNP) durch Hybridisierung eines pH-abhängigen ladungsumkehrenden Lipidfilms mit apoptotischen T-Zell-Membranen, um endosomale Flucht zu verbessern und Makrophagen zur Produktion von Hepatozyten-Wachstumsfaktor für die Lungenreparatur anzuregen. Wir zeigten, dass die wasserstofffluss-induzierten Scherkräfte die NP-Schleim-Wechselwirkung stören und die Ablagerung aerosolisierter HNPs/TGFβ1-siRNA innerhalb fibrotischer Lungenläsionen verbessern, fibrogene Signalwege effektiv blockieren und eine klinisch praktikable Strategie zur Bekämpfung von PF bieten.",
      "conclusion": "We further developed a hybrid lipid NP (HNP) by hybridizing a pH-dependent charge-inverting lipid film with apoptotic T cell membranes to enhance endosomal escape and trigger macrophage production of hepatocyte growth factor for lung repair. We demonstrated that the hydrogen flow-induced shear stresses disrupt the NP-mucus interaction, enhancing the deposition of aerosolized HNPs/TGFβ1 siRNA withi"
    },
    {
      "pmid": "40189120",
      "year": 2025,
      "title": "Ein teilweise abbaubarer Verbundwerkstoff aus metallischem Ti-Zr-Cu-Pd-Sn-Glas und Fe-Mg-Legierung für orthopädische Anwendungen.",
      "title_en": "A partially degradable composite consisting of Ti-Zr-Cu-Pd-Sn metallic glass and Fe-Mg alloy for orthopedic applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Du et al.",
      "author_search": "du du",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2025.04.011",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2025.04.011",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40189120/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-du-2025-teilweise-abbaubarer-verbundwerkstoff-aus/",
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        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Du — Ein teilweise abbaubarer Verbundwerkstoff aus metallischem Ti-Zr-Cu-Pd-Sn-Glas und Fe-Mg-Legierung für orthopädische Anwendungen.",
      "summary": "Forscher kombinierten ein titanbasiertes metallisches Glas mit einer Eisen-Magnesium-Legierung zu einem neuartigen, teilweise abbaubaren Knochenimplantat. Die Fe-Mg-Komponente löst sich schrittweise auf und wird durch neu gebildeten Knochen ersetzt, während das metallische Glasskelett erhalten bleibt. Das Design löst zwei zentrale Probleme: die langsame Degradation von Eisen und den raschen Abbau von Magnesium — beides führte bisher zu übermäßiger Wasserstoffgasentwicklung, die das umgebende Knochengewebe schädigen konnte. (Acta Biomaterialia, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Materialwissenschaftsstudie — keine Wasserstofftherapiestudie im klinischen Sinn. H₂ tritt hier als Degradationsnebenprodukt auf, das kontrolliert werden muss, nicht als therapeutisches Molekül. Ergebnisse zur Zellviabilität und zu mechanischen Eigenschaften stammen aus Labormodellen und sind nicht direkt auf klinische Ergebnisse beim Menschen übertragbar. Die Arbeit ist technisch solide und geht ein reales Problem im Design biologisch abbaubarer Implantate an, aber eine klinische Validierung an Tieren und Menschen steht noch aus.",
      "abstract": "Teilweise abbaubare Biomaterialien sind intelligente Implantate, bei denen biologisch abbaubare Metalle schrittweise durch neu wachsenden Knochen oder lebendes Gewebe ersetzt werden können und ein poröses, inertes Metallskelett hinterlassen, das stabil mit dem neuen Knochengewebe verbindet. In dieser Forschungsarbeit wurde ein teilweise abbaubarer Verbundwerkstoff entwickelt, indem metallisches Ti-Zr-Cu-Pd-Sn-Glas (MG) mit einer Fe-Mg-Legierung mithilfe des Funkenplasmasinterns (SPS) integriert wurde. Die mechanische Legierungstechnik ermöglichte erfolgreich die Fusion von nicht mischbarem Fe und Mg und löste dabei die Probleme der langsamen Degradation von Fe und des raschen Abbaus von Mg, während potenzielle Brüche im Metallgerüst durch Wasserstoffgasentwicklung minimiert wurden. Die kontrollierte Degradation von Mg(Fe) fördert die Bildung von Ca-P-Verbindungen und erhöht die Bioaktivität des Fe-Mg-Verbundwerkstoffs. Dieses Design verleiht dem Verbundwerkstoff plastische und duktile Verformung unter Kompression und bietet eine praktikable Lösung für das Sprödbruchverhalten, das häufig mit herkömmlichen Bulk-Metallic-Glasses (BMGs) assoziiert wird. Dieser Fortschritt verspricht, mit der natürlichen Wachstumsrate des menschlichen Knochens übereinzustimmen und die bioaktiven Eigenschaften sowie praktischen Anwendungen des MG/Fe-Mg-Verbundwerkstoffs weiter zu verbessern. BEDEUTUNG DER ARBEIT: In dieser Forschungsarbeit wurde ein teilweise abbaubarer Verbundwerkstoff durch Integration von Ti-Zr-Cu-Pd-Sn-Metallglas (MG) mit einer Fe-Mg-Legierung mithilfe von SPS entwickelt. Die Fe-Mg-Legierung fungiert als temporärer Platzhalter und kann schrittweise durch neu gebildeten Knochen ersetzt werden, wodurch ein dynamisches Gleichgewicht zwischen der Biodegradation der Biometalle und dem einwärts gerichteten Wachstum neuen Knochens hergestellt wird. Die Degradation von Mg(Fe) fördert die Bildung von Ca-P-Verbindungen und erhöht die Bioaktivität des Verbundwerkstoffs. Dieses Design verleiht dem Verbundwerkstoff plastische Verformung unter Kompression und bietet eine praktikable Lösung für das Sprödbruchverhalten herkömmlicher MGs. Dieser Fortschritt verspricht, mit der natürlichen Wachstumsrate des menschlichen Knochens übereinzustimmen und die praktischen Anwendungen des MG/Fe-Mg-Verbundwerkstoffs weiter zu verbessern.",
      "conclusion": "This design endows the composite with plastic deformation under compression, providing a viable solution to the brittle fracture behavior of conventional MGs. This advancement holds promise for aligning with the natural growth rate of human bone, further augmenting the practical applications of the MG/Fe-Mg composite."
    },
    {
      "pmid": "40077785",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoff- und Methannachweis in der Atemluft als Reaktion auf zwei verschiedene Ballaststoffarten und dessen Zusammenhang mit der postprandialen Glukosekonzentration bei adipösen Patienten mit Typ-2-Diabetes und normoglykämischen Probanden",
      "title_en": "Hydrogen and Methane Detection in Breath in Response to Two Different Types of Dietary Fiber and Its Relationship to Postprandial Glucose Concentration in Obese Patients with Type 2 Diabetes and Normoglycemic Subjects.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Misnikova et al.",
      "author_search": "misnikova misnikova",
      "doi": "10.3390/nu17050917",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu17050917",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40077785/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-misnikova-2025-methannachweis-atemluft-reaktion-zwei/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2025 · Misnikova et al. — Wasserstoff- und Methannachweis in der Atemluft als Reaktion auf zwei verschiedene Ballaststoffarten und dessen Zusammenhang mit der postprandialen Glukosekonzentration bei adipösen Patienten mit Typ-2-Diabetes und normoglykämischen Probanden",
      "summary": "Diese Studie zeigt einen markanten Unterschied in der darmproduzierenden H₂-Produktion zwischen Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2DM) und metabolisch gesunden Kontrollen. Nach dem Verzehr ballaststoffreicher Nahrung produzierten normoglykämische Teilnehmer deutlich mehr ausgeatmetes H₂ — und wer mehr H₂ produzierte, hatte kleinere Blutzuckerspitzen nach dem Essen. Patienten mit T2DM produzierten weniger H₂, aber mehr Methan (CH₄), das positiv mit schlechterer Glukosekontrolle korrelierte. (Nutrients, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine kleine explorative Studie (n=28) ohne Intervention — sie testet keine H₂-Supplementierung und macht keine Aussagen über das Trinken von H₂-angereichertem Wasser. Die Korrelation zwischen ausgeatmetem H₂ und postprandialem Blutzucker ist statistisch signifikant, basiert aber auf kleiner Stichprobe. Kausalität ist nicht belegt — niedrigeres H₂ bei T2DM kann Folge einer veränderten Mikrobiom-Zusammensetzung sein, nicht deren Ursache. Wichtiger Rahmen: Diese Studie handelt von darmproduzierten H₂ als Mikrobiom-Marker — nicht von therapeutischer H₂-Gabe. Sie liefert dennoch relevanten Kontext, warum manche Personen unterschiedlich auf H₂-Therapie ansprechen könnten.",
      "abstract": "Hintergrund: Ziel dieser Studie war es, den Zusammenhang zwischen postprandialen Glukosespiegeln (basierend auf Flash-Monitoring) und der Produktion von intestinalem Wasserstoff (H₂) und Methan (CH₄), gemessen anhand der Menge dieser Gase in der Ausatemluft, zu untersuchen. Material und Methoden: Es wurden 14 Probanden mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) und 14 Personen ohne Diabetes (Kontrolle) mit zwei Nahrungsbelastungstests untersucht, die zwei Ballaststoffarten (Inulin und Guarkernmehl) umfassten, bei gleichzeitiger Bestimmung der Gase in der Ausatemluft und Bewertung der Glukosespiegel. Ergebnisse: Alle Probanden der Kontrollgruppe zeigten einen signifikanten Anstieg des ausgeatmeten H₂. Das Chancenverhältnis für erhöhte Wasserstoffproduktion bei T2DM-Patienten betrug 0,17 (95%-KI 0,031–0,93, p = 0,043). Der H₂-Spiegel in der Ausatemluft nach Nahrungsbelastung war bei T2DM-Patienten niedriger als bei normoglykämischen Probanden. Bei normoglykämischen Probanden bestand eine inverse Korrelation zwischen dem maximalen Glukoseanstieg und dem maximalen H₂ in der Ausatemluft nach Nahrungsbelastung (r = −0,569, p = 0,034). Bei T2DM-Patienten bestanden direkte Korrelationen zwischen dem CH₄-Spiegel in der Ausatemluft und den Parametern der postprandialen Glykämie im Laktulosetest (p < 0,05). Schlussfolgerungen: Die Bestätigung eines kausalen Zusammenhangs zwischen verminderter H₂-Produktion, erhöhter intestinaler CH₄-Produktion und schwererer postprandialer Glykämie könnte neue therapeutische Angriffspunkte bei der Korrektur der postprandialen Glykämie bei T2DM-Patienten eröffnen.",
      "conclusion": "The confirmation of a causal relationship between decreased H2 production, increased intestinal CH4 production, and more severe postprandial glycemia may identify new therapeutic targets in the correction of postprandial glycemia in patients with T2DM."
    },
    {
      "pmid": "40066473",
      "year": 2025,
      "title": "Galvanische bipolare Mikronadel-Pflaster zur Umkehrung von Photoalterungs-Falten.",
      "title_en": "Galvanic Cell Bipolar Microneedle Patches for Reversing Photoaging Wrinkles.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced materials (Deerfield Beach, Fla.)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.1002/adma.202500552",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adma.202500552",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40066473/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2025-galvanische-bipolare-mikronadel-pflaster/",
      "methods": [
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      "indications": [
        "cancer",
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        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Lin — Galvanische bipolare Mikronadel-Pflaster zur Umkehrung von Photoalterungs-Falten.",
      "summary": "Ein Mikronadelpflaster mit magnesiumbasierten bipolaren Elektroden erzeugt Mikroströme und setzt Wasserstoffgas und Magnesiumionen direkt in der Haut über eine galvanische Zellenreaktion frei. Im Tierversuch kehrte das Zusammenspiel aus antioxidativen und entzündungshemmenden H₂-Eigenschaften, mikrostrominduzierten Zellmigrationsreizen und gefäßbildungsfördernden Magnesiumionen UV-bedingte Photoalterungsfalten erfolgreich um. (Advanced Materials, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Das Konzept, H₂-Abgabe mit Mikroströmen und Magnesiumionen über ein auflösbares Mikronadelpflaster zu kombinieren, ist originell, und der Mehrwege-Ansatz zur Umkehrung UV-induzierter Falten ist mechanistisch gut argumentiert. Alle Wirksamkeitsdaten stammen jedoch aus Mausmodellen, und H₂ ist nur eine von mehreren gemeinsam getesteten Wirkkomponenten. Unabhängige Reproduktion und kontrollierte Humanstudien sind erforderlich, bevor Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit in der kosmetischen oder medizinischen Hautpflege gezogen werden können.",
      "abstract": "Übermäßige Exposition gegenüber ultravioletter (UV) Strahlung ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Hautphotoalterungsfalten. Während aktuelle Behandlungen das Fortschreiten der Photoalterung verlangsamen können, ist eine vollständige Umkehrung sehr schwierig zu erreichen. Diese Studie stellt galvanische Zell-Mikronadel (GCMN)-Pflaster mit magnesiumhaltigen bipolaren Elektroden vor. Diese Pflaster funktionieren über einen galvanischen Zellmechanismus, indem sie über eine Redoxreaktion Mikroströme erzeugen und Wasserstoffgas sowie Magnesiumionen freisetzen. Die Kombination aus den antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Wasserstoff, der durch Mikroströme induzierten Stimulation der Zellmigration und der durch Magnesium geförderten Angiogenese und Makrophagen-M2-antiinflammatorischen Polarisierung wirkt synergistisch, um Photoalterungsfalten umzukehren und die Haut zu verjüngen. Darüber hinaus untersucht diese Arbeit, wie GCMNs den transformierenden Wachstumsfaktor-β/Smad (TGF-β/Smad)-Signalweg beeinflussen können. Dieser Ansatz zeigt Potenzial für die Weiterentwicklung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der medizinischen Kosmetologie.",
      "conclusion": "Furthermore, this work examines how GCMNs may influence the transforming growth factor-β/Smad (TGF-β/Smad) pathway. This approach shows promise for advancing research and development in the field of medical cosmetology."
    },
    {
      "pmid": "40010997",
      "year": 2025,
      "title": "Therapie mit molekularem Wasserstoff verstärkt Immunmarker in Treg-, Plasma-, Tr1-Zellen und die KLRG1-Expression auf Tc-Zellen: Ein Fall von akutem Subduralhämatom mit Mittellinienverlagerung und Unkusherniation nach dekompressiver Kraniektomie",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy Enhances Immune Markers in Treg, Plasma, Tr1 Cells, and KLRG1 Expression on Tc Cells: A Case of Acute SDH With Midline Shift and Uncal Herniation Post-decompressive Craniectomy.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Hsu et al.",
      "author_search": "hsu hsu",
      "doi": "10.21873/invivo.13923",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13923",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40010997/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hsu-2025-verstaerkt-immunmarker-treg-plasma/",
      "methods": [
        "unspecified"
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        "sports-exercise",
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        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Hsu et al. — Therapie mit molekularem Wasserstoff verstärkt Immunmarker in Treg-, Plasma-, Tr1-Zellen und die KLRG1-Expression auf Tc-Zellen: Ein Fall von akutem Subduralhämatom mit Mittellinienverlagerung und Unkusherniation nach dekompressiver Kraniektomie",
      "summary": "Ein akutes Subduralhämatom mit Gehirnherniation ist mit hoher Sterblichkeit und schlechten neurologischen Ergebnissen verbunden. Dieser Fallbericht beschreibt einen 24-jährigen Mann, der ein schweres traumatisches Subduralhämatom — mit Mittellinienverlagerung, Unkusherniation und erweiteter Pupille — überlebte und Wasserstoffkapseln als Ergänzung zur konventionellen Neurointensivmedizin erhielt. Die primäre Erholung wurde Standardinterventionen zugeschrieben, aber die H₂-Therapie schien Immunmarker — insbesondere regulatorische T-Zellen und Plasmazellen — günstig zu modulieren, ohne Nebenwirkungen. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelfallbericht mit vier simultanen Hauptinterventionen — jede Zuschreibung an H₂ ist spekulativ. Der Patient erhielt gleichzeitig Kraniektomie, Hyperbarsauerstoff (selbst ein starkes Antiphlogistikum), therapeutische Hypothermie und Stammzelltherapie — jede einzeln in der Lage, das beschriebene Immunprofil zu verändern. Der H₂-Beitrag kann nicht isoliert werden. Die Autoren sind angemessen vorsichtig. Der klinische Wert dieses Berichts liegt primär im Sicherheitsnachweis (keine Nebenwirkungen) und in einem immunologischen Schnappschuss eines Neurotrauma-Patienten unter H₂-Therapie — eine weitgehend unerforschte Nische. Dies stellt keinen Wirksamkeitsnachweis für H₂ bei Neurotrauma dar.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Subduralhämatome (SDH), häufig durch Kopftrauma verursacht, sind schwerwiegend mit hoher Sterblichkeit und Langzeitkomplikationen. Studien zeigen, dass molekularer Wasserstoff neuroprotektive Effekte hat, wie die Reduktion von oxidativem Stress, Entzündung und Zelltod. Er könnte auch Mitochondrien schützen, die Zellfunktion unterstützen und Immunreaktionen regulieren — was ihn zu einer vielversprechenden neuen Behandlungsoption für SDH macht. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich, um die Wirksamkeit zu bestätigen und Behandlungsleitlinien zu entwickeln. Fallbericht: Wir berichten über einen 24-jährigen Mann mit SDH sowie einer rechtsseitigen Mittellinienverlagerung, Unkusherniation und erweiterter linker Pupille. Konventionelle Behandlungen — Kraniektomie, Hyperbarsauerstoff, therapeutische Hypothermie und Stammzelltherapie — waren entscheidend für die Stabilisierung seines Zustands. Zusätzlich verabreichten wir Wasserstoffkapseln als neuartige adjunktive Therapie — täglich ab Aufnahme. Die Erholung war primär auf Standardinterventionen zurückzuführen, aber die Wasserstofftherapie schien Immunmarker — insbesondere Treg- und Plasmazellen — zu verbessern, ohne Nebenwirkungen. Dieser Fall zeigt, dass die Wasserstofftherapie eine hilfreiche Ergänzung zu den etablierten SDH-Behandlungsmethoden darstellen könnte. Schlussfolgerung: Dieser Fall legt nahe, dass die molekulare Wasserstofftherapie eine hilfreiche adjunktive Behandlung bei SDH mit Mittellinienverlagerung sein könnte. Konventionelle Therapien, einschließlich Kraniektomie, Hyperbarsauerstoff, therapeutische Hypothermie und Stammzelltherapie, waren entscheidend für die Erholung des Patienten, aber die Wasserstofftherapie könnte durch Modulation der Immunreaktionen — insbesondere der Treg- und Plasmazellaktivität — beigetragen haben. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Vorteile der Wasserstofftherapie und ihre Rolle neben traditionellen neurointensivmedizinischen Behandlungen zu bestätigen.",
      "conclusion": "This case suggests that molecular hydrogen therapy may be a helpful adjunct treatment for SDH with midline shift. Conventional therapies, including craniectomy, hyperbaric oxygen, therapeutic hypothermia, and stem cell therapy, were vital to the patient's recovery, but hydrogen therapy may have contributed by modulating immune responses, particularly Treg and plasma cell activity. While these findings are encouraging, further research is necessary to confirm hydrogen therapy's benefits and its r"
    },
    {
      "pmid": "40010970",
      "year": 2025,
      "title": "Therapie mit molekularem Wasserstoff bei SLE-PAH: Fallbericht über die Modulation von Immunmarkern",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy for SLE-PAH: Case Report on Immune Marker Modulation.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Tu et al.",
      "author_search": "tu tu",
      "doi": "10.21873/invivo.13926",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13926",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40010970/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tu-2025-sle-pah-fallbericht-modulation/",
      "methods": [
        "unspecified"
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      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
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      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Tu et al. — Therapie mit molekularem Wasserstoff bei SLE-PAH: Fallbericht über die Modulation von Immunmarkern",
      "summary": "Die SLE-assoziierte pulmonal-arterielle Hypertonie (SLE-PAH) ist eine der lebensbedrohlichsten Komplikationen des Lupus, und Standardvasodilatatoren reichen oft nicht aus, um den Krankheitsverlauf zu kontrollieren. Dieser Fallbericht dokumentiert eine 51-jährige Frau mit SLE-PAH, deren Zustand sich seit 2018 verschlechtert hatte — mit schwerer Dyspnoe und Sauerstoffentsättigung nach einer Sepsis — und die nach Einleitung einer molekularen Wasserstofftherapie im Jahr 2024 eine klinische Stabilisierung zeigte. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist ein Einzelfallbericht bei einer extrem seltenen und schwerwiegenden Erkrankung. Die beobachtete klinische „Stabilisierung“ könnte natürliche Krankheitsschwankungen bei PAH widerspiegeln — PAH-Schweregrade können über Wochen bis Monate ohne Behandlungsänderungen variieren. Das Immunphänotyping ist detailliert, kann aber bei n=1 keine Kausalität herstellen. Die Tr1/Treg-Verhältnisveränderung ist biologisch interessant — erhöhte Tr1-Zellen (IL-10-sezernierend, entzündungshemmend) bei sinkenden Tregs könnten einen Wandel der regulatorischen Immunbalance andeuten. Es werden keine hämodynamischen Daten (Rechtsherzkatheter, Echokardiographie) berichtet — der Goldstandard bei PAH. Sicherheitssignal ist beruhigend; Wirksamkeit ist nicht belegt.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Die SLE-assoziierte pulmonal-arterielle Hypertonie (SLE-PAH) ist eine schwerwiegende Komplikation, die durch erhöhten Pulmonalarteriendruck, belastungsinduzierte Dyspnoe und Rechtsherzversagen gekennzeichnet ist. Standardbehandlungen reichen häufig nicht aus, die Symptome effektiv zu kontrollieren, was innovative Therapieansätze erfordert. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit der molekularen Wasserstofftherapie bei einer Patientin mit SLE-PAH und dekompensierter Rechtsherzinsuffizienz zu untersuchen. Fallbericht: Wir berichten über den Fall einer 51-jährigen Patientin mit SLE-PAH-Diagnose aus dem Jahr 2012. Trotz Behandlung mit Vasodilatatoren verschlechterte sich ihr Zustand nach einer Sepsis-Episode, was seit 2018 zu schwerer Dyspnoe und Sauerstoffentsättigung führte. Im März 2024 wurde die molekulare Wasserstofftherapie als adjunktive Behandlung eingeführt. Die Patientin erhielt täglich Wasserstoffkapseln, was zu einem erhöhten Anteil von Tr1-Zellen und einem verringerten Anteil von Treg-Zell-Subsets, B-Zell-Subsets, Marginalzellen und Plasmazellen führte. Die klinischen Symptome stabilisierten sich, und es wurden keine Nebenwirkungen oder Komplikationen beobachtet. Schlussfolgerung: Diese Fallstudie unterstreicht die potenzielle Wirksamkeit der molekularen Wasserstofftherapie bei SLE-PAH und dekompensierter Rechtsherzinsuffizienz nach Sepsis. Weitere Forschung ist erforderlich, um die therapeutischen Vorteile zu bestätigen, insbesondere die Fähigkeit, Immunmarker zu modulieren und klinische Ergebnisse zu verbessern.",
      "conclusion": "This case study highlights the potential efficacy of molecular hydrogen therapy in a patient with SLE-PAD and decompensated right-sided heart failure precipitated by sepsis. Further research is needed to confirm its therapeutic benefits, particularly its ability to modulate immune markers and improve clinical outcomes."
    },
    {
      "pmid": "40010949",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als adjuvante Therapie bei schwerer Lupus-Serositis mit Herzinsuffizienz: Ein Fallbericht über Immunmodulation und Reduktion der Ermüdung",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as an Adjuvant Therapy in Severe Lupus Serositis With Heart Failure: A Case Report on Immune Modulation and Fatigue Reduction.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.21873/invivo.13924",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13924",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40010949/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2025-adjuvante-schwerer-lupus-serositis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Lin et al. — Molekularer Wasserstoff als adjuvante Therapie bei schwerer Lupus-Serositis mit Herzinsuffizienz: Ein Fallbericht über Immunmodulation und Reduktion der Ermüdung",
      "summary": "SLE mit kardialen Komplikationen wird mit Steroiden und Immunmodulatoren behandelt — Langzeitanwendung verursacht aber schwerwiegende Nebenwirkungen. Dieser Fall dokumentiert eine 51-jährige Frau mit SLE und akuter dekompensierter Herzinsuffizienz, die nach Ergänzung der molekularen Wasserstofftherapie eine verbesserte Herzfunktion, reduzierte Autoantikörper, günstige Immunverschiebungen und signifikante Fatigue-Reduktion zeigte — bei gleichzeitig erfolgreichem Steroidentzug. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Ein Einzelfallbericht mit laufender Hintergrundimmunmodulationstherapie. Die dokumentierten Verbesserungen (Autoantikörper-Reduktion, Pro-BNP-Rückgang, Steroidentzug, Fatigue-Verbesserung) sind klinisch bedeutsame Endpunkte — können aber jeweils auch während natürlicher SLE-Remissionszyklen, als verzögerte Reaktion auf frühere Therapien oder durch das Hintergrundimmunomodulator selbst auftreten. H₂ kann nicht unabhängig bewertet werden. Der Wert dieses Falls liegt in der Demonstration der Sicherheit von H₂ als Begleittherapie und in der Hypothese einer möglichen Steroidspar-Wirkung bei SLE — eine Frage, die einen dedizierten randomisierten Versuch verdient.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch Entzündung und Schädigung mehrerer Organe gekennzeichnet ist und typischerweise mit Steroiden und Immunmodulatoren behandelt wird. Die Langzeitanwendung dieser Therapien ist jedoch häufig mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, was den Bedarf an adjunktiven Therapien unterstreicht, die Krankheitsergebnisse verbessern und Nebenwirkungen minimieren. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als Antioxidans und entzündungshemmendes Agens als vielversprechend erwiesen. Dieser Bericht diskutiert einen Fall von SLE mit kardialen Komplikationen und bewertet die therapeutischen Auswirkungen der molekularen Wasserstofftherapie auf Fatigue, Immunmodulation und Herzfunktion. Fallbericht: Eine 51-jährige Patientin mit SLE und akuter dekompensierter Herzinsuffizienz erhielt zunächst Steroide und Immunmodulatoren. Anschließend wurde die molekulare Wasserstofftherapie als adjunktive Behandlung eingeführt. Über mehrere Monate zeigte ihre Herzfunktion bemerkenswerte Verbesserungen, belegt durch Reduktionen der anti-dsDNA- und anti-Ro52-Antikörperspiegel sowie der Pro-BNP-Spiegel und günstige Verschiebungen in T- und B-Zell-Subsets. Zusätzlich erlebte die Patientin eine signifikante Reduktion der Müdigkeit. Sie konnte die Steroide erfolgreich reduzieren und die Krankheitsstabilität mit laufender molekularer Wasserstofftherapie aufrechterhalten. Schlussfolgerung: Dieser Fall unterstreicht das Potenzial der molekularen Wasserstofftherapie als adjunktive Behandlung bei SLE mit beobachteten Vorteilen bei der Immunmodulation und Fatigue-Reduktion. Weitere Studien sind erforderlich, um ihre therapeutische Rolle und Anwendbarkeit bei Autoimmunerkrankungen zu klären.",
      "conclusion": "This case highlights the potential of molecular hydrogen therapy as an adjuvant treatment in SLE, with observed benefits in immune modulation and fatigue reduction. Further studies are warranted to elucidate its therapeutic role and applicability in autoimmune diseases."
    },
    {
      "pmid": "39969918",
      "year": 2025,
      "title": "Leistung unmodifizierter mechanischer Beatmungsgeräte mit 2%-Wasserstoffgasgemischen.",
      "title_en": "Performance of Unmodified Mechanical Ventilators With 2% Hydrogen Gas Mixtures.",
      "title_de": null,
      "journal": "Respiratory care",
      "authors": "Mancebo et al.",
      "author_search": "mancebo mancebo",
      "doi": "10.4187/respcare.12371",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4187/respcare.12371",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39969918/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mancebo-2025-leistung-unmodifizierter-mechanischer-beatmungsgeraete/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Mancebo — Leistung unmodifizierter mechanischer Beatmungsgeräte mit 2%-Wasserstoffgasgemischen.",
      "summary": "Können Standard-Intensivbeatmungsgeräte ohne Modifikation ein 2%-H₂-Gasgemisch sicher applizieren? Diese In-vitro-Bench-Studie testete vier klinische Beatmungsgerätemodelle und fand, dass drei davon (Servo-i, Servo-u, Evita V500) das Gemisch mit akzeptabler Genauigkeit für Atemzugvolumen und Sauerstoffkonzentration applizierten — während das neonatale Babylog VN500 schwerwiegende Ungenauigkeiten im Atemzugvolumen zeigte und ohne Modifikation nicht mit H₂-Gemischen verwendet werden sollte. (Respiratory Care, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Geräteleistungs-In-vitro-Studie ohne Patientendaten oder H₂-Wirksamkeitsdaten — sie prüft ausschließlich die Hardware-Kompatibilität. Der Befund, dass drei gängige Erwachsenenbeatmungsgeräte 2% H₂ präzise applizieren können, ist ein wichtiger praktischer Schritt für zukünftige klinische Forschung. Die Studie sagt jedoch nichts über klinischen Nutzen, Patientensicherheit oder optimale H₂-Dosierung aus. Der Warnhinweis zum Babylog VN500 sollte bei neonatalen und pädiatrischen Anwendungen ernst genommen werden. Diese Studie informiert über Beatmungsgerätemechanik, nicht über therapeutische Wirkungen von H₂ beim Menschen.",
      "abstract": "Hintergrund: Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein atemfähiges Gas, das nachweislich antioxidative, antiinflammatorische und antiapoptotische Eigenschaften besitzt, die einen positiven Einfluss auf Ischämie-Reperfusionsschäden haben können. Die Bereitstellung von 2% H₂ durch unmodifizierte mechanische Beatmungsgeräte könnte die klinische Translation von H₂ als Therapeutikum bei kritisch Kranken erleichtern. Der Effekt von 2% H₂ auf die Beatmungsgeräteleistung ist unbekannt. Methoden: Unmodifizierte Maquet-Servo-i-, Maquet-Servo-u-, Dräger-Evita-Infinity-V500- und Dräger-Evita-Babylog-VN500-Beatmungsgeräte aus dem klinischen Bestand wurden in einem experimentellen geschlossenen System unter Verwendung von zertifiziertem, vorgemischtem Luft- und O₂-Gas mit 2% H₂ getestet. Wandluft und O₂-Versorgung wurden als Kontrolle verwendet. Die Beatmungsgeräteeinstellungen wurden über das gesamte Spektrum von neonatalen bis erwachsenen Einstellungen variiert. Endpunkte waren (1) Differenz zwischen eingestelltem und appliziertem Atemzugvolumen (VT) (Douglas-Methode), (2) Differenz zwischen eingestellter und applizierter O₂-Konzentration, (3) applizierte H₂-Konzentration (Gaschromatographie) und (4) Fehlfunktion beim Voranwendungs-Check. Die Korrelation zwischen eingestellten und gemessenen Endpunkten wurde durch lineare Regressionsanalyse und Bias durch Bland-Altman-Analyse quantifiziert. Ergebnisse: Bei H₂-Gabe lag der durchschnittliche Bias im gemessenen gegenüber eingestellten VT für alle Beatmungsgeräte innerhalb von ±10%, außer für das Babylog VN500, das einen durchschnittlichen Bias von −89,2% (95%-KI −107,0 bis −71,3) aufwies. Der durchschnittliche Bias im gemessenen FiO₂ lag für alle Beatmungsgeräte innerhalb von ±10% des Eingestellten. Mit Ausnahme des Babylog VN500 bestanden alle Beatmungsgeräte den Voranwendungs-Check. Schlussfolgerungen: Unmodifizierte Servo-i-, Servo-u- und Evita-V500-Beatmungsgeräte applizieren 2%-H₂-Gemische mit akzeptabler Genauigkeit bei VT und FiO₂. Das Babylog VN500, das Hitzdraht-Anemometrie und eine höhere eingestellte Betriebstemperatur verwendet, zeigt eine inakzeptabel ungenaue VT-Applikation mit H₂-Gemischen.",
      "conclusion": "Unmodified Servo-i, Servo-u, and Evita V500 ventilators deliver 2% H2 mixtures with acceptable accuracy in VT and FIO2. The Babylog VN500, which uses hot-wire anometry and a higher set operating temperature, exhibits unacceptably inaccurate delivery of VT with H2 mixtures."
    },
    {
      "pmid": "39934143",
      "year": 2025,
      "title": "Hämodialyse mit molekularem Wasserstoff (H₂)-angereicherter Dialyselösung könnte die dialysebedingte Ermüdung durch Einfluss auf den Energiestoffwechsel verbessern",
      "title_en": "Hemodialysis employing molecular hydrogen (H2) enriched dialysis solution may improve dialysis related fatigue through impact on energy metabolism.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Nakayama et al.",
      "author_search": "nakayama nakayama",
      "doi": "10.1038/s41598-025-88827-2",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-025-88827-2",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39934143/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakayama-2025-haemodialyse-unter-verwendung-angereicherten/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Nakayama et al. — Hämodialyse mit molekularem Wasserstoff (H₂)-angereicherter Dialyselösung könnte die dialysebedingte Ermüdung durch Einfluss auf den Energiestoffwechsel verbessern",
      "summary": "Fatigue ist eine der belastendsten Begleiterscheinungen des Lebens an der Hämodialyse — und sie bleibt von der Standardversorgung weitgehend unbehandelt. Diese prospektive Studie mit 81 Hämodialysepatienten über 12 Monate ergab, dass H₂-angereicherte elektrolytische Hämodialyse (E-HD) die Fatigue signifikant reduzierte — aber nur bei Patienten, die zu Beginn Fatigue mit Aktivitätseinschränkung hatten. Patienten ohne Fatigue blieben unbeeinflusst. Stoffwechselweg-Analysen deuten auf veränderten Energiestoffwechsel als möglichen Mechanismus hin. (Scientific Reports, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist die stärkste Studie in diesem Set — prospektiv, n=81, 12-monatige Nachbeobachtung, Metabolomik, Körperzusammensetzung — aber ohne randomisierten Kontrollarm. Alle Patienten erhielten E-HD (kein Vergleich mit Standard-HD), sodass die Verbesserung in Gruppe A nicht ausschließlich H₂ zugeschrieben werden kann. Der Subgruppen-Befund ist biologisch kohärent und die Metabolomik-Daten liefern mechanistische Tiefe. Ehrliche Anmerkung zur Körperzusammensetzung: Die signifikante Fettreduktion und Muskelmassezunahme in Gruppe A2 ohne signifikante Gewichtsveränderung ist ein überraschender und potenziell wichtiger Befund, der unabhängige Replikation verdient. Der Anspruch der Autoren auf ein „neues Paradigma“ ist aspirativ, aber angesichts der biologischen Plausibilität und 12-monatigen Effektdauer nicht unvernünftig.",
      "abstract": "Die Hämodialyse mit molekularem Wasserstoff (H₂)-angereicherter Dialyselösung durch Wasserelektrolyse (E-HD) wurde bereits als Methode beschrieben, die dialysebedingte Fatigue lindern kann, aber ihr Zusammenhang mit Stoffwechselprofilen bleibt unklar. 81 Patienten unter Standard-HD wurden in 3 Gruppen eingeteilt [Gruppe A (n=25, 30,9%): Fatigue mit Aktivitätsreduktion — Untergruppen A1: chronische persistente Fatigue (n=11), A2: Fatigue nur an Dialysetagen (n=14); Gruppe B: Fatigue ohne Aktivitätsreduktion (n=24, 29,6%); Gruppe C (n=32, 39,5%): keine Fatigue], und ihre Veränderungen in Fatigue, Körperzusammensetzung und Stoffwechselprofilen wurden nach 12-monatiger E-HD untersucht. Es gab keine signifikanten Unterschiede in den Ausgangscharakteristika zwischen den Gruppen. Über die 12 Monate nach E-HD-Einleitung nahm die Fatigue in Gruppe A signifikant ab, während in Gruppe B und C keine Veränderungen auftraten. Die Bioimpedanzanalyse zeigte keine signifikanten Veränderungen in A1, aber signifikante Reduktionen des Körperfetts und Zunahmen der Skelettmuskelmasse trotz keiner signifikanten Gewichtsveränderung in A2. Die Anreicherungsanalyse zeigte signifikante Unterschiede in Stoffwechselwegen wie Fettsäurestoffwechsel, Zitratzyklus und Glykolyse zwischen Gruppen A und C zu Beginn, und diese Unterschiede wurden durch E-HD abgemildert. E-HD könnte dialysebedingte Fatigue unterdrücken, möglicherweise durch Beteiligung an einem veränderten Energiestoffwechsel der Patienten. E-HD könnte ein neues Paradigma für die Urämie-Behandlung jenseits traditioneller, auf Stoff-Entfernung basierender Dialysetherapien darstellen.",
      "conclusion": "E-HD could suppress dialysis-related fatigue, through possible involvement of altered energy metabolism of patients. E-HD may represent a new paradigm for uremia treatment beyond traditional solute removal-based dialysis therapies."
    },
    {
      "pmid": "39921438",
      "year": 2025,
      "title": "Ternärer Schottky-Übergang zur sonokatalytischen Wasserspaltung in der gas-immuntherapie-vermittelten Krebsbehandlung.",
      "title_en": "Ternary Schottky Junction for Sonocatalytic Water Splitting in Gas-Immunotherapy-Mediated Cancer Treatment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1002/advs.202413519",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202413519",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39921438/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2025-ternaerer-schottky-uebergang-zur/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Zhang — Ternärer Schottky-Übergang zur sonokatalytischen Wasserspaltung in der gas-immuntherapie-vermittelten Krebsbehandlung.",
      "summary": "Ein speziell entwickelter Nanopartikel-Katalysator (BPM) spaltet Wasser innerhalb von Tumoren mithilfe von Ultraschall und erzeugt dort in situ sowohl Wasserstoff als auch Sauerstoff. Im Tierversuch störte diese lokale H₂- und O₂-Produktion den Energiestoffwechsel von Krebszellen, verstärkte Immunantworten und kombinierte sich wirksam mit einer Immun-Checkpoint-Blockade, um sowohl den behandelten Tumor als auch entfernte Metastasen zu unterdrücken. (Advanced Science, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie; Ergebnisse aus Maus-Tumormodellen sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Das sonokatalytische Gas-Immuntherapiekonzept ist neuartig und mechanistisch ehrgeizig und kombiniert H₂-Therapie, Reaktive-Sauerstoffspezies-Manipulation, Immunaktivierung und Checkpoint-Blockade in einer einzigen Plattform. Translationsbarrieren sind jedoch erheblich: Nanopartikel-Sicherheit, Biodistribution, Ultraschallzugänglichkeit tiefer Tumoren und immunvermittelte Toxizität erfordern umfangreiche weitere Studien. Für diesen Ansatz existieren keine Humandaten.",
      "abstract": "Die Wasserstofftherapie hat in der Krebsbehandlung neues Potenzial gezeigt, insbesondere in Hochdruck- und Hypoxiebereichen, wo sie die Fähigkeit zeigt, die Tumormikroumgebung zu verändern und den Tumorstoffwechsel zu regulieren. Wasserstoff stört die Mitochondrienfunktion von Krebszellen, greift in deren Energiestoffwechsel ein und führt letztlich zu Energieerschöpfung und Apoptose. In dieser Studie wird ein Sonokatalysator (BPM) entwickelt, um Wasserstoff und Sauerstoff in situ innerhalb von Tumoren zu erzeugen und so die therapeutische Wirksamkeit weiter zu steigern. Die Mesokristallstruktur von BPM, bestehend aus Bismutfluorid, Polyoxometallaten und Molybdänkarbid, verbessert die Ladungstrennung und Elektronentransfereffizienz unter Ultraschallbestrahlung erheblich, was zu einer effizienten Wasserspaltungsreaktion führt. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff innerhalb der Tumormikroumgebung und die Verarmung von Glutathion löst BPM effektiv oxidativen Stress aus und lindert Hypoxie, wodurch die Mitochondrienfunktion gestört und der Energiestoffwechsel in Krebszellen gehemmt wird. Darüber hinaus verstärkt BPM antitumorale Immunantworten durch Förderung der dendritischen Zellreifung, Aktivierung von T-Lymphozyten und Polarisierung von Makrophagen in Richtung des M1-Phänotyps, wodurch der immunsuppressive Zustand der Tumormikroumgebung umgekehrt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass BPM Potenzial für gas-immuntherapeutische Kombinationsbehandlungen hat und eine multifunktionale Strategie zur Verbesserung der Krebstherapieergebnisse bietet.",
      "conclusion": "Additionally, BPM enhances antitumor immune responses by promoting dendritic cell maturation, activating T lymphocytes, and polarizing macrophages toward the M1 phenotype, reversing the immunosuppressive state of the tumor microenvironment. The results indicate that BPM holds potential for gas-immunotherapy combination treatments, offering a multifunctional strategy to improve cancer therapy outco"
    },
    {
      "pmid": "39838815",
      "year": 2025,
      "title": "Ein H₂/Fluorouracil-freisetzendes Suppositorium mit anhaltender Wirkung für die hocheffiziente und niedertoxische Hydrogeno-Chemotherapie von Dickdarmkrebs.",
      "title_en": "A Sustained H2/Fluorouracil-Releasing Suppository for High-efficacy and Low-Toxicity Hydrogenochemotherapy of Colon Cancer.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced healthcare materials",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1002/adhm.202404054",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.202404054",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39838815/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2025-fluorouracil-freisetzendes-suppositorium-anhaltender/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Chen — Ein H₂/Fluorouracil-freisetzendes Suppositorium mit anhaltender Wirkung für die hocheffiziente und niedertoxische Hydrogeno-Chemotherapie von Dickdarmkrebs.",
      "summary": "Die Kombination von Wasserstoffgas mit dem Standard-Chemotherapeutikum 5-Fluorouracil in einem rektalen Suppositorium erzielte in einem Maus-Darmkrebsmodell eine vollständige Tumoreradikation — bei gleichzeitigem Schutz des Darmgewebes vor chemotherapiebedingten Schäden. Der aus Cersilizid-Nanopartikeln freigesetzte Wasserstoff beseitigte überschüssige reaktive Sauerstoffspezies in gesunden Zellen und half Krebszellen, über einen separaten Signalweg die Apoptose zu durchlaufen. (Advanced Healthcare Materials, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse aus einem Maus-Darmkrebsmodell sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Das Dual-Action-Design (Schutz normalem Gewebe + Verstärkung der Tumorzellabtötung) ist wissenschaftlich elegant und geht ein reales klinisches Problem der intestinalen Chemotherapietoxizität an. Die CO-Ko-Freisetzung fügt eine weitere mechanistische Schicht hinzu, die unabhängige Sicherheitscharakterisierung erfordert. Es existieren keine Humandaten; die klinische Translation erfordert umfangreiche Sicherheits- und pharmakokinetische Studien. Das Ergebnis der vollständigen Tumoreradikation sollte mit Vorsicht interpretiert werden, da es nur für ein Maus-Tumormodell gilt.",
      "abstract": "Die Abschwächung der intestinalen Toxizität chemotherapeutischer Medikamente aus rektalen Suppositorien und die Verbesserung ihrer Chemotherapieergebnisse sind von großer Bedeutung, stellen aber eine Herausforderung dar. In dieser Arbeit wird eine neue Strategie der lokalen synergistischen Hydrogenochemotherapie vorgeschlagen, um Nebenwirkungen abzuschwächen und die therapeutische Wirksamkeit auf Basis der antikrebsselektiven und normalzellschützenden Wirkung von H₂ zu steigern. Es wird eine neuartige krebsbekämpfende Suppositoriumformulierung (5-FU/CSN@FAG) konstruiert, bestehend aus Fettsäureglyceriden (FAG), die 5-Fluorouracil (5-FU, ein Erstlinienmedikament für die Behandlung von Kolorektalkarzinom) und Cersilizid-Nanopartikel (CSN) mit einem anhaltenden hydrolytischen H₂-Freisetzungsverhalten, das mit der 5-FU-Freisetzung synchronisiert ist, einschließen. Die 3-wöchige Behandlung mit dem Suppositorium einmal täglich kann nicht nur Dickdarmtumoren vollständig eradizieren, ohne dass nach dem Absetzen des Suppositoriums ein Tumorrezidiv auftritt, sondern schützt auch effizient den Darmtrakt vor chemotherapeutischen Schäden. Mechanistisch reduziert von CSN erzeugtes H₂ die Toxizität von 5-FU gegenüber normalen Zellen im Darmtrakt, indem es überexprimierte reaktive Sauerstoffspezies abfängt und den Energiestoffwechsel korrigiert, und unterstützt 5-FU außerdem dabei, die Apoptose von Dickdarmtumorzellen zu fördern, indem es deren Atmung über einen CO-Signalweg hemmt. Hohe Biosicherheit und therapeutische Validität verleihen dem entwickelten Suppositorium ein hohes Potenzial für die klinische Translation.",
      "conclusion": "Mechanistically, H2 generated by CSN reduces the toxicity of 5-FU to normal cells in the intestinal tract by scavenging over-expressed reactive oxygen species and correcting energy metabolism, and also assists 5-FU to promote the apoptosis of colon tumor cells by inhibiting their respiration through a CO signaling pathway. High biosafety and therapeutic validity endow the developed suppository wit"
    },
    {
      "pmid": "39804806",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung in Kombination mit Vakuumversiegelungsdrainage fördert die Wundheilung durch Veränderung des Biotin-Stoffwechsels",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Saline Combined With Vacuum Sealing Drainage Promotes Wound Healing by Altering Biotin Metabolism.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cellular and molecular medicine",
      "authors": "Kuang et al.",
      "author_search": "kuang kuang",
      "doi": "10.1111/jcmm.70292",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/jcmm.70292",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39804806/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kuang-2025-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-kombination-vakuumversiegelungsdrainage/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Kuang et al. — Wasserstoffreiche Kochsalzlösung in Kombination mit Vakuumversiegelungsdrainage fördert die Wundheilung durch Veränderung des Biotin-Stoffwechsels",
      "summary": "Gestörte Wundheilung ist eine erhebliche klinische Belastung — besonders in postoperativen oder chronischen Wundsituationen. Diese Studie untersuchte wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS) kombiniert mit Vakuumversiegelungsdrainage (VSD) in einem Kaninchenmodell und nutzte nicht-zielgerichtete Metabolomik zur Mechanismusaufklärung. Die Kombination übertraf VSD allein bei der Wundverschlussgeschwindigkeit, und die Pfadanalyse zeigte Biotin-Stoffwechsel als Schlüssel-Mechanismus — mit nachgelagerten Effekten auf Mitochondrienfunktion, ATP-Synthese und antioxidativer Kapazität. (Journal of Cellular and Molecular Medicine, 2025.)",
      "assessment": "Mechanistisch neuartig, aber primär eine Tierstudie. Die metabolomikgetriebene Hypothese (Biotin-Stoffwechsel als H₂-Wundheilungsziel) ist der hauptsächliche wissenschaftliche Beitrag. Wenn repliziert, eröffnet dies eine neue mechanistische Bahn in der H₂-Biologie. Kaninchen-Vollhautwundmodelle sind jedoch nicht immer prädiktiv für menschliche Wundheilung, insbesondere bei chronischen Wunden. Die Quelldaten klassifizieren diese Studie als Humanstudie, aber das Wundmodell ist ein Tiermodell — die HaCaT-Zellarbeit ist in vitro. Keine klinischen Wunddaten beim Menschen werden präsentiert. Die Kombination HRS + VSD bedeutet, dass H₂-Effekte nicht vollständig von Vakuumtherapie-Effekten getrennt werden können.",
      "abstract": "Gestörte Wundheilung beeinträchtigt die Lebensqualität der Patienten und verursacht erhebliche finanzielle Belastungen. Über wasserstoffreiche Medien wird berichtet, dass sie antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen haben. Die Rolle der wasserstoffreichen Kochsalzlösung (HRS) bei der kutanen Wundheilung bleibt jedoch weitgehend unerforscht, insbesondere durch Metabolomik. Daher wurde ein nicht-zielgerichtetes Metabolomikprofil analysiert, um die Auswirkungen und den Mechanismus von HRS kombiniert mit Vakuumversiegelungsdrainage (VSD) in einem Kaninchen-Vollhautwundmodell zu untersuchen. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Kombinationsbehandlung aus HRS und VSD die Wundheilung beschleunigen konnte. In-vitro-Experimente bestätigten dies weiter an HaCaT-Keratinozyten. Wir fanden, dass 45 Metaboliten zwischen der VSD+HRS-Gruppe und der VSD+Kochsalzlösung-behandelten Gruppe signifikant verändert waren. Die Pathway-Anreicherungsanalyse zeigte, dass der Biotin-Stoffwechsel der potenzielle Zielweg ist. Die biochemische Interpretationsanalyse zeigte, dass die Kombination aus HRS und VSD die Mitochondrienfunktion, ATP-Synthese und GSH-Homöostase durch Veränderung des Biotin-Stoffwechsels verbessern könnte. Die Messung repräsentativer Indikatoren für oxidativen Stress unterstützte ebenfalls die kritische Stoffwechselweganalyse. Zusammenfassend könnte VSD kombiniert mit HRS eine neue Strategie zur Verbesserung der Wundheilung bieten.",
      "conclusion": "The detection of representative indicators of oxidative stress supported the critical metabolic pathway analysis as well. In summary, VSD combined with HRS might provide a new strategy to enhance wound healing."
    },
    {
      "pmid": "39791170",
      "year": 2025,
      "title": "Schützende Wirkungen der Wasserstoffbehandlung gegen durch hohe Glukose induzierten oxidativen Stress und Apoptose über die Hemmung des AGEs/RAGE/NF-κB-Signalwegs in Hautzellen.",
      "title_en": "Protective Effects of Hydrogen Treatment Against High Glucose-Induced Oxidative Stress and Apoptosis via Inhibition of the AGEs/RAGE/NF-κB Signaling Pathway in Skin Cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "Endocrine, metabolic & immune disorders drug targets",
      "authors": "Yu et al.",
      "author_search": "yu yu",
      "doi": "10.2174/0118715303369584241231141001",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/0118715303369584241231141001",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39791170/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yu-2025-schuetzende-wasserstoffbehandlung-gegen-hohe/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Yu — Schützende Wirkungen der Wasserstoffbehandlung gegen durch hohe Glukose induzierten oxidativen Stress und Apoptose über die Hemmung des AGEs/RAGE/NF-κB-Signalwegs in Hautzellen.",
      "summary": "In der Zellkultur schützte molekularer Wasserstoff menschliche Hautzellen (Keratinozyten und Fibroblasten) vor dem durch hohe Glukose oder fortgeschrittene Glykierungsendprodukte (AGEs) verursachten oxidativen Stress und Zelltod — Verbindungen, die sich in diabetischem Gewebe ansammeln. Die H₂-Behandlung reduzierte Entzündungsmarker und hemmte die AGEs/RAGE/NF-κB-Signalkaskade, die für chronische Entzündungen in diabetischen Wunden zentral ist. (Endocrine, Metabolic & Immune Disorders Drug Targets, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine Zellkultur (In-vitro)-Studie — die Ergebnisse belegen einen biologisch plausiblen Mechanismus für den H₂-Schutz gegen hochglukoseinduzierte Zellschäden, aber diese Befunde sind nicht direkt auf klinische Ergebnisse bei der Heilung diabetischer Wunden übertragbar. Die AGEs/RAGE/NF-κB-Signalweghemmung ist ein gut etabliertes Target, und die Daten sind mechanistisch konsistent. Zellviabilität und Zytokin-Ergebnisse in der Zellkultur lassen jedoch keine klinischen Wundheilungsergebnisse vorhersagen. Tier- und Humanstudien sind erforderlich, bevor klinische Schlussfolgerungen gezogen werden können.",
      "abstract": "Hintergrund: Diabetische Wunden sind eine große klinische Herausforderung, oft kompliziert durch oxidativen Stress und die Bildung freier Radikale. Wasserstoff (H₂), ein selektives Antioxidans, bietet Potenzial als therapeutisches Agens für chronische diabetische Wunden. Seine genauen Mechanismen bleiben jedoch noch wenig erforscht. Ziel: Diese Studie sollte die Schutzwirkungen von H₂ gegen hochglukoseinduzierte oxidative Schäden und Apoptose in menschlichen Hautzellen untersuchen. Methoden: HaCaT-Keratinozyten und HSF-Fibroblasten wurden mit hoher Glukose oder AGEs behandelt. Zellviabilität, oxidative Stressmarker, Entzündungszytokine und Apoptose wurden analysiert. Die AGEs/RAGE/NF-κB-Signalisierung wurde mittels Western Blot bewertet. Ergebnisse: Die H₂-Behandlung reduzierte signifikant ROS-, MDA-, IL-1β- und TNF-α-Spiegel und steigerte gleichzeitig die SOD- und GSH-Aktivität. Sie hemmte auch die AGEs/RAGE/NF-κB-Signalisierung und Apoptose. Schlussfolgerung: Die Wasserstofftherapie schützt vor oxidativem Stress und Entzündungen, die durch hohe Glukose oder AGEs induziert werden, und bietet Potenzial als adjuvante Behandlung für die Heilung diabetischer Wunden.",
      "conclusion": "Hydrogen therapy protects against oxidative stress and inflammation induced by high glucose or AGEs, offering potential as an adjunctive treatment for diabetic wound healing."
    },
    {
      "pmid": "39775989",
      "year": 2025,
      "title": "Mangan-Galvanikzellen greifen in den Tumorstoffwechsel ein, um die cGAS-STING-Aktivierung für eine bidirektionale synergistische Wasserstoff-Immuntherapie zu verstärken.",
      "title_en": "Manganese Galvanic Cells Intervene in Tumor Metabolism to Reinforce cGAS-STING Activation for Bidirectional Synergistic Hydrogen-Immunotherapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced materials (Deerfield Beach, Fla.)",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1002/adma.202414929",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adma.202414929",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39775989/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2025-mangan-galvanikzellen-greifen-den/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Yang — Mangan-Galvanikzellen greifen in den Tumorstoffwechsel ein, um die cGAS-STING-Aktivierung für eine bidirektionale synergistische Wasserstoff-Immuntherapie zu verstärken.",
      "summary": "Mangan-Galvanikzellen-Nanostrukturen (MnG) erzeugen im Tumor durch Reaktion mit Wasser Wasserstoff und Mangan-Ionen, aktivieren gleichzeitig einen zentralen angeborenen Immunweg (cGAS-STING) und stören den Tumorglukosestoffwechsel. In Tiermodellen unterdrückte MnG in Kombination mit einer Immun-Checkpoint-Blockade sowohl injizierte Primärtumoren als auch entfernte unbehandelte Tumoren — und zeigte bemerkenswerte Wirksamkeit in einem Kaninchen-Lebertumormodell in Kombination mit transarterieller Embolisation. (Advanced Materials, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie (Maus + Kaninchen) — Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Die bidirektionale cGAS-STING-Amplifikationsstrategie ist mechanistisch überzeugend und durch die präsentierten Daten gut gestützt. Die Kombination mit TAE ist ein klinisch realistischer Applikationsweg für Lebertumoren. Translationsbarrieren umfassen Mn²⁺-Neurotoxizität bei höheren Dosen, Nanopartikel-Biodistribution und immunvermittelte Toxizität sowie die Komplexität der Kombination mehrerer immunaktivierender Agenzien. Es existieren keine Humandaten.",
      "abstract": "Der cGAS-STING-Signalweg ist zentral für die Initiierung der Antitumorimmunität. Allerdings reguliert der Tumorstoffwechsel, insbesondere die Glykolyse, die Aktivierung des cGAS-STING-Signalwegs negativ. Hier werden Mn-Galvanikzellen (MnG) durch Flüssigphasenexfoliation und in-situ-Galvano-Ersatz hergestellt, um den Tumorstoffwechsel zu modulieren und dadurch die cGAS-STING-Aktivierung für eine bidirektionale synergistische H₂-Immuntherapie zu verstärken. Die erhaltenen MnG können durch Wasser geätzt werden, was eine effiziente und anhaltende Erzeugung von H₂-Gas und Mn²⁺ ermöglicht. MnG aktivierte und amplifizierte nicht nur den cGAS-STING-Signalweg durch die anhaltende Freisetzung von Mn²⁺, sondern regulierte auch den Tumorglukosestoffwechsel, um die Expression von TREX2 zu hemmen und dadurch die Aktivierung des cGAS-STING-Signalwegs synergistisch zu verstärken. Die Injektion von MnG in Tumoren führte zu einer robusten Immunantwort und unterstützte damit die Antitumortherapie. Die Kombination von MnG mit Immun-Checkpoint-Blockade-Therapie führte zu einer signifikanten Unterdrückung sowohl primärer als auch entfernter Tumoren. Darüber hinaus zeigte die MnG-Lipiodol-Dispersion bemerkenswerte Wirksamkeit in Kombination mit transarterieller Embolisation (TAE)-Gas-Immuntherapie in einem orthotopen Kaninchen-Lebertumormodell. Die vorliegende Studie unterstreicht die Bedeutung des Einsatzes einer Metall-Galvanikzellen-Strategie für eine verbesserte Immuntherapie und bietet damit einen neuartigen Ansatz für das rationale Design bioaktiver Materialien zur Steigerung der immuntherapeutischen Wirksamkeit.",
      "conclusion": "Furthermore, the MnG-lipiodol dispersion exhibited remarkable efficacy in combination with transarterial embolization (TAE)-gas-immunotherapy in a rabbit orthotopic liver tumor model. The present study underscores the significance of employing a metal galvanic cell strategy for enhanced immunotherapy, thereby offering a novel approach for rational design of bioactive materials to augment immunothe"
    },
    {
      "pmid": "39740897",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als potenzielle adjunktive Therapie zur Verbesserung der Nierenfunktion und Reduktion der Ermüdung bei einem älteren Patienten mit chronischen Komorbiditäten: Ein Fallbericht",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as a Potential Adjunctive Therapy to Improve Renal Function and Reduce Fatigue in an Elderly Patient With Chronic Comorbidities: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.21873/invivo.13862",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13862",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39740897/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2025-potenzielle-adjunktive-zur-verbesserung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Lin et al. — Molekularer Wasserstoff als potenzielle adjunktive Therapie zur Verbesserung der Nierenfunktion und Reduktion der Ermüdung bei einem älteren Patienten mit chronischen Komorbiditäten: Ein Fallbericht",
      "summary": "Eine 89-jährige Frau mit koronarer Herzerkrankung, Typ-2-Diabetes mit Nephropathie und SLE — vorstellig mit rezidivierender Wundinfektion — zeigte nach adjuvanter Wasserstoffkapseltherapie eine verbesserte Nierenfunktion und reduzierte chronische Fatigue. Das Serumkreatinin sank, der Brief Fatigue Inventory verbesserte sich signifikant, und das immunologische Profil zeigte Veränderungen, die einem therapeutischen Nutzen entsprechen. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelfallbericht bei einem multimorbiden Hochaltrigenpatient. Die Kreatininverbesserung ist ein bedeutsamer harter Endpunkt, aber ohne Kenntnis der CKD-Baseline-Trajektorie und ob die Wundinfektion (die primäre Vorstellung) sich gerade auflöste, sind Störfaktoren der natürlichen Krankheitsgeschichte erheblich. Die Wunde wurde gleichzeitig mit Antibiotika behandelt — deren Wirkung kann die Nierenfunktion unabhängig verbessern (durch Beseitigung der Infektionslast). H₂ hat möglicherweise zu Nieren- und Fatigue-Ergebnissen beigetragen, aber kausale Zuschreibung ist bei n=1 nicht möglich. Der Fall repräsentiert jedoch einen der sehr wenigen Berichte über H₂-Anwendung bei Hochaltrigen, und das Sicherheitsprofil war ausgezeichnet.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Die Wasserstofftherapie hat Potenzial als antioxidative und entzündungshemmende Intervention gezeigt, insbesondere bei der Behandlung chronischer Erkrankungen wie chronischer Nierenerkrankung (CKD) und Autoimmunerkrankungen. Dieser Fallbericht stellt die möglichen therapeutischen Vorteile der molekularen Wasserstoffkapsel-Behandlung bei der Verbesserung der Nierenfunktion und der Linderung chronischer Fatigue bei einer älteren Patientin mit koronarer Herzerkrankung (KHK), Typ-2-Diabetes mellitus (DM) kompliziert durch Nephropathie und systemischem Lupus erythematodes (SLE) vor. Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit der adjunktiven Wasserstofftherapie bei einer älteren Patientin mit mehreren chronischen Komorbiditäten zu untersuchen. Fallbericht: Eine 89-jährige Patientin mit einer Vorgeschichte von KHK nach koronarer Bypass-Operation (CABG) vor über 40 Jahren, Typ-2-DM kompliziert durch Nephropathie und SLE wurde mit rezidivierender Zellulitis an der Entnahmestelle der Vena saphena aus ihrer früheren CABG aufgenommen. Trotz Antibiotikatherapie blieb die Wundheilung eingeschränkt. Im Januar 2023 initiierte die Patientin eine adjuvante Behandlung mit molekularen Wasserstoffkapseln. Nach Einführung der Wasserstofftherapie verbesserte sich ihre Nierenfunktion, belegt durch eine Reduktion der Serumkreatininspiegel. Die chronische Fatigue, bewertet mit dem Taiwan Brief Fatigue Inventory (BFI-T), zeigte eine signifikante Verbesserung. Die immunologische Bewertung offenbarte eine Reihe von Veränderungen, die darauf hindeuten, dass Immunmodulation der Mechanismus der beobachteten klinischen Vorteile sein könnte. Schlussfolgerung: Die Wasserstofftherapie war mit einer verbesserten Nierenfunktion und reduzierter chronischer Fatigue bei dieser älteren Patientin mit mehreren Komorbiditäten — einschließlich KHK, DM und SLE — assoziiert. Der Fall unterstreicht die potenzielle therapeutische Rolle der Wasserstofftherapie bei der Immunmodulation und dem Management chronischer Erkrankungen.",
      "conclusion": "Hydrogen therapy was associated with improved renal function and a reduced chronic fatigue in this elderly patient with multiple comorbidities, including CAD, DM, and SLE. The case underscores the potential therapeutic role of hydrogen therapy in immune modulation and the management of chronic conditions, suggesting the need for further investigation in clinical settings."
    },
    {
      "pmid": "39740868",
      "year": 2025,
      "title": "Präzise Bewertung der Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis: Ein Fallbericht über die Integration von klinischem Verlauf, Immunphänotypisierung und umfassender Symptomatologie bei einem pädiatrischen Patienten mit adjunktiver Wasserstofftherapie",
      "title_en": "Precision Assessment of Anti-NMDA Receptor Encephalitis: A Case Report on Integrating Clinical Course, Immunophenotyping, and Comprehensive Symptomatology in a Pediatric Patient With Adjunctive Hydrogen Therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.21873/invivo.13858",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13858",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39740868/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2025-praezise-bewertung-anti-nmda/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2025 · Lin et al. — Präzise Bewertung der Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis: Ein Fallbericht über die Integration von klinischem Verlauf, Immunphänotypisierung und umfassender Symptomatologie bei einem pädiatrischen Patienten mit adjunktiver Wasserstofftherapie",
      "summary": "Die Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis ist die häufigste Form der Autoimmun-Enzephalitis — und notorisch schwer zu behandeln, wenn Erstlinientherapien versagen. Dieser Fall beschreibt einen 14-jährigen Jungen, der auf die initiale Immuntherapie kaum ansprach, aber nach Rituximab — mit Wasserstofftherapie als Adjuvans — deutlich besser wurde. Die Immunphänotypisierung offenbarte Korrelationen zwischen Behandlungsergebnissen und Verschiebungen in B-Zell-Subsets, PD-1+ zytotoxischen T-Zellen und regulatorischen T-Zell-Subtypen. (In Vivo, 2025.)",
      "assessment": "Einzelner pädiatrischer Fallbericht, bei dem Rituximab (ein etablierter Zweitlinien-Agent für Anti-NMDAR-Enzephalitis) der primäre therapeutische Hebel war — und H₂ ein Adjuvans. Die Verbesserung des Patienten ist am wahrscheinlichsten auf Rituximab und natürliche Krankheitsremission zurückzuführen, die bei vielen Anti-NMDAR-Enzephalitis-Fällen über Monate eintritt. Der H₂-Beitrag kann bei n=1 neben Rituximab nicht bewertet werden. Die intravenöse H₂-Kochsalzlösung ist eine kontrollierte Hochdosis-Verabreichungsroute — relevanter als orale Methoden. Das Immunphänotypisierungsframework ist der wissenschaftlich wertvollste Bestandteil und könnte als Biomarker-Template für künftige interventionelle Studien bei Autoimmun-Enzephalitis dienen.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Die Anti-N-Methyl-D-Aspartat-Rezeptor (NMDAR)-Enzephalitis ist, obwohl selten, die häufigste Form der Autoimmun-Enzephalitis und betrifft überwiegend junge Menschen, insbesondere Frauen. Standardbehandlungen umfassen Kortikosteroide, intravenöse Immunglobuline (IVIG) und Plasmapherese, wobei Rituximab für jene empfohlen wird, die auf Erstlinientherapien nicht ansprechen. Zuverlässige Biomarker für die klinische Beurteilung bleiben jedoch schwer fassbar. Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit der adjunktiven Wasserstofftherapie bei einem Patienten mit Anti-NMDAR-Enzephalitis. Fallbericht: Dieser Fallbericht beschreibt einen 14-jährigen Jungen mit Anti-NMDAR-Enzephalitis, der auf die initiale Behandlung kaum ansprach, aber mit Rituximab und adjunktiver Wasserstofftherapie eine signifikante Verbesserung zeigte. Die Immunphänotypisierung offenbarte Korrelationen zwischen Behandlungsergebnissen und Verschiebungen in B-Zell-Subsets, PD-1+ zytotoxischen T-Zellen und regulatorischen T-Zell-Subtypen. Schlussfolgerung: Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung der Integration traditioneller klinischer Beurteilungen mit fortgeschrittener Diagnostik wie der durchflusszytometriebasierten Immunphänotypisierung und deutet auf eine potenzielle Rolle der Wasserstofftherapie bei der Modulation der Immunantwort bei dieser komplexen Autoimmunerkrankung hin.",
      "conclusion": "This case underscores the importance of integration traditional clinical assessments with advanced diagnostics such as flow cytometry-based immunophenotyping, and suggests a potential role for hydrogen therapy in modulating immune response in this complex autoimmune condition."
    },
    {
      "pmid": "39737874",
      "year": 2025,
      "title": "Vielseitige immunmodulatorische Nanokomplexe zielen auf neutrophile ROS-Entzündung bei akuter Lungenschädigung ab.",
      "title_en": "Multifaceted Immunomodulatory Nanocomplexes Target Neutrophilic-ROS Inflammation in Acute Lung Injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Su et al.",
      "author_search": "su su",
      "doi": "10.1002/advs.202411823",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202411823",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39737874/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-su-2025-vielseitige-immunmodulatorische-nanokomplexe-zielen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Su — Vielseitige immunmodulatorische Nanokomplexe zielen auf neutrophile ROS-Entzündung bei akuter Lungenschädigung ab.",
      "summary": "Ein zweikomponentiges Nanopartikelsystem, das ein neutrophilhemmendes Medikament mit wasserstofffreisetzenden Silizium-Nanopartikeln kombiniert, reduzierte die Lungenschädigung in Mausmodellen der sepsisinduzierte akuten Lungenschädigung (ALI) signifikant. Die SiH-Nanoblätter sorgten für eine anhaltende Wasserstofffreisetzung zur Beseitigung reaktiver Sauerstoffspezies, während das mitgelieferte Medikament die zentrale entzündliche Neutrophilen-Signalkaskade blockierte und gemeinsam die Überaktivierung von Immunzellen in Blut und Lunge unterdrückte. (Advanced Science, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie (Maus) — Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Der Nanokomplex-Ansatz geht einen gut definierten pathophysiologischen Mechanismus bei ALI an, und das Zweiagenten-Design ist gut begründet. Die Translation nanopartikelbasierter Therapien in den klinischen Bereich der Sepsis-ALI ist jedoch notorisch schwierig: rascher Krankheitsverlauf, Patientenheterogenität und Nanopartikel-Biodistribution in entzündeten Lungen schaffen erhebliche Barrieren. Es existieren keine Humandaten zu Sicherheit oder Wirksamkeit dieser Plattform.",
      "abstract": "Die sepsisinduzierte akute Lungenschädigung (ALI) ist noch immer eine der häufigsten Todesursachen bei kritisch kranken Patienten, was den Bedarf an neuartigen Therapien unterstreicht. Übermäßige Aktivierung von Immunzellen und Schäden durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) sind die Hauptfaktoren, die die Lungenschädigung verschlimmern. Hier werden vielseitige immunmodulatorische Nanokomplexe entwickelt, die auf die proentzündliche Neutrophilenaktivierung und ROS-Schäden abzielen. Der S100A8/9-Inhibitor ABR2575 wird in die Nanokomplexe geladen, der effektiv die Neutrophilen-S100A8/A9-Toll-like-Rezeptoren (TLRs)-Inflammasom-Signalisierung bei ALI blockiert. Synergistisch werden SiH-Nanoblätter zusammen mit ABR2575 in den Kern von Poly(milchsäure-co-glykolsäure) (PLGA)-Nanoschwämmen eingekapselt, um eine nachhaltige Wasserstofffreisetzung zur Linderung ROS-induzierter Lungengewebsschäden zu erreichen und gleichzeitig die M2-Polarisierung von Makrophagen zu fördern. Diese neuartige Kombinationsstrategie hat sich als wirksam erwiesen, die Infiltration von Neutrophilen und proentzündlichen Makrophagen in die Lungen signifikant zu unterdrücken, die Aktivierung von Neutrophilen und proentzündlichen Monozyten im Blut zu verringern, die antiinflammatorische Polarisierung von Makrophagen und Monozyten zu erleichtern und die Expression proentzündlicher Zytokine sowohl in Lunge als auch im Blutkreislauf zu reduzieren, was alles zusammen die Lungenschäden in präklinischen murinen ALI-Modellen lindert. Die aktuellen Untersuchungen bieten eine neuartige Nanomedizin für die Behandlung von ALI mit großem Potenzial für klinische Anwendungen.",
      "conclusion": "This novel combination strategy is proven to significantly suppress the infiltration of neutrophils and pro-inflammatory macrophages into the lungs, decrease the activation of neutrophils and pro-inflammatory monocytes in the blood, facilitate the anti-inflammatory polarization of macrophages and monocytes, and reduce the expression of pro-inflammatory cytokines in both the lung and blood circulat"
    },
    {
      "pmid": "39726077",
      "year": 2025,
      "title": "Hydrolyse von 2D-Nanoblättern kehrt rheumatoide Arthritis durch Entzündungshemmung und Osteogenese um.",
      "title_en": "Hydrolysis of 2D Nanosheets Reverses Rheumatoid Arthritis Through Anti-Inflammation and Osteogenesis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced materials (Deerfield Beach, Fla.)",
      "authors": "Ji et al.",
      "author_search": "ji ji",
      "doi": "10.1002/adma.202415543",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adma.202415543",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39726077/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ji-2025-hydrolyse-nanoblaettern-kehrt-rheumatoide/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Ji — Hydrolyse von 2D-Nanoblättern kehrt rheumatoide Arthritis durch Entzündungshemmung und Osteogenese um.",
      "summary": "Zweidimensionale Calciumdisilizid-Nanopartikel (CSN) hydrolysieren in der Gelenkflüssigkeit und setzen gleichzeitig Wasserstoffgas, Calciumhydroxid und Kieselsäure frei — und gehen damit drei verschiedene Prozesse an, die rheumatoide Arthritis antreiben: oxidativen Stress, Gelenkacidität und Knochenerosion. In Arthritis-Maus- und Kaninchen-Modellen kehrte die CSN-Behandlung Gelenkentzündungen um und stimulierte die Knochenbildung signifikant besser als eine reine Entzündungshemmung. (Advanced Materials, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie (Maus + Kaninchen) — Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen mit rheumatoider Arthritis übertragbar. Der multimechanistische Ansatz ist wissenschaftlich gut motiviert und liefert in zwei Tiermodellen vielversprechende Ergebnisse — er geht über reine Entzündungshemmung hinaus und geht auch die Knochenreparatur an, einen echten unerfüllten Bedarf bei RA. Translationsherausforderungen umfassen die Gelenkpharmakokinetik von Nanopartikeln, systemische Silizium- und Calciumakkumulation, Immunreaktivität und die Komplexität der RA-Pathophysiologie beim Menschen (Autoantikörper, T-Zell-vermittelte Mechanismen), die in Nagetiermodellen nicht vollständig abgebildet sind. Klinische Studien sind noch viele Schritte entfernt.",
      "abstract": "Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine Entzündungshomöostasestörung, die die Gelenke beeinträchtigt. Klinisch konzentrieren sich Medikamente gegen RA einfach auf die Linderung der fokalen Entzündung, ohne die proosteogene Umgestaltung der Knochenmikroumgebung zu berücksichtigen. In der vorliegenden Arbeit werden 2D-geschichtete Calciumdisilizid-Nanopartikel (CSNs) durch einfache wässrige Exfoliation hergestellt. Die Hydrolyse von CSNs erzeugt antioxidatives H₂, alkalisches Ca(OH)₂ und Kieselsäure. Diese Bestandteile spielen bedeutende Rollen bei der Antioxidation, Entzündungshemmung und Proosteogenese, was zu erheblich besseren RA-Therapieergebnissen als bei reiner Entzündungshemmung führt. Wasserstoffgas wird validiert, um übermäßige Hydroxylradikale zu eliminieren und die Makrophagen-Repolarisierung zu regulieren; das erzeugte Ca(OH)₂ kann die saure Mikroumgebung neutralisieren und die Osteoklastenaktivität hemmen; und das gelöste Ca²⁺ kann effektiv mit Phosphaten Komplexe bilden, um Ca₃(PO₄)₂ zu mineralisieren und die Osteogenese des fokalen Gelenks zu fördern. Die multifunktionalen Eigenschaften von CSNs werden weiter in Arthritis-Maus- und Kaninchen-Modellen bestätigt und bieten eine fortschrittliche und robuste Therapiestrategie gegen RA mit hoher Biokompatibilität und klinisch umsetzbaren Versprechen.",
      "conclusion": "Hydrogen gas is validated to eliminate excessive hydroxyl radicals and regulate macrophage re-polarization; the generated Ca(OH)2 can neutralize the acidic microenvironment and inhibit the osteoclast activity; and, the dissolved Ca2+ can effectively complex with phosphates to mineralize Ca3(PO4)2, promoting the osteogenesis of the focal joint. The multifunctional performances of CSNs are further c"
    },
    {
      "pmid": "39656877",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstofferzeugender Magnesiumlegierungs-Seed-Strang sensibilisiert solide Tumoren für die Iod-125-Brachytherapie.",
      "title_en": "Hydrogen-Generating Magnesium Alloy Seed Strand Sensitizes Solid Tumors to Iodine-125 Brachytherapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Hu et al.",
      "author_search": "hu hu",
      "doi": "10.1002/advs.202412263",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202412263",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39656877/",
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      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Hu — Wasserstofferzeugender Magnesiumlegierungs-Seed-Strang sensibilisiert solide Tumoren für die Iod-125-Brachytherapie.",
      "summary": "Ein direkt in Tumoren implantierter AZ31-Magnesiumlegierungs-Brachytherapie-Seed-Strang (AMASS) setzt Wasserstoffgas gemeinsam mit radioaktiver Iod-125-Strahlung frei und verstärkt die Tumorzellzerstörung im Vergleich zur Strahlung allein erheblich. In Maus- und Kaninchen-Tumormodellen störte der aus der AMASS-Degradation freigesetzte Wasserstoff das Redox-Gleichgewicht von Krebszellen, reduzierte die ATP-Produktion und induzierte synergistisch mit ¹²⁵I-Strahlung DNA-Schäden — ohne nennenswerte Nebenwirkungen. (Advanced Science, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie (In-vitro + Maus + Kaninchen) — Ergebnisse sind nicht direkt auf menschliche Krebspatienten übertragbar. Die Kombination einer bestehenden klinischen Technik (¹²⁵I-Brachytherapie) mit lokaler Wasserstofferzeugung ist ein pragmatischer und potenziell übertragbarer Ansatz, da er auf einem etablierten klinischen Verfahren aufbaut. Die präklinische Evidenz aus mehreren Modellen (In-vitro, Maus, Kaninchen) ist eine Stärke. Offene Fragen bleiben: Langzeit-Biokompatibilität der AZ31-Legierungs-Degradationsprodukte in menschlichen Tumoren, erforderliche Strahlungsdosimetrie-Modifikationen und klinische Fertigungsstandardisierung. Humandaten fehlen.",
      "abstract": "Die Implantation radioaktiver Iod-125 (¹²⁵I)-Seeds, eine Brachytherapietechnik, tötet Tumorzellen effektiv über Röntgen- und Gammastrahlen ab und dient als alternative Therapieoption nach dem Versagen von Erstlinienbehandlungen für verschiedene solide Tumoren. Die Tumorradioresistenz begrenzt jedoch ihre Wirksamkeit. Wasserstoffgas hat krebshemmende Eigenschaften und kann die Wirksamkeit der Immuntherapie steigern. Seine Rolle bei der Strahlensensibilisierung wurde jedoch kaum untersucht. Viele aktuelle Wasserstoffabgabemethoden umfassen wasserstofferzeugende Nanomaterialien, wie magnesiumbasierte Nanomaterialien. Diese Studie stellt einen AZ31-Magnesiumlegierungs-¹²⁵I-Seed-Strang (AMASS) mit pH-abhängigen Langsamfreisetzungs-Wasserstoff-Charakteristika und hervorragenden mechanischen Eigenschaften vor. AMASS kann durch minimal-invasive Chirurgie in Tumoren implantiert werden und setzt Wasserstoff rund um die ¹²⁵I-Seeds frei. In-vitro-Experimente zeigten, dass Wasserstoff aus der AMASS-Degradation signifikant die Tumorproliferation hemmte, die Apoptose erhöhte, die Redoxhomöostase und das mitochondriale Membranpotenzial störte, den Adenosintriphosphatspiegel reduzierte und aufgrund der ¹²⁵I-Strahlung DNA-Schäden induzierte. In Maus-Xenograft- und Kaninchen-Lebertumormodellen zeigte Wasserstoff aus AMASS überlegene therapeutische Effekte im Vergleich zu ¹²⁵I-Seeds allein, ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Darüber hinaus hat AMASS eine gleichmäßige Strahlungsdosisverteilung und eine einfache Implantation. Daher steigerte Wasserstoff aus AMASS die Wirksamkeit von ¹²⁵I-Seeds und unterstützt die weitere Förderung und Anwendung der ¹²⁵I-Seed-Implantation in der Krebstherapie.",
      "conclusion": "In addition, AMASS has a uniform radiation dose distribution and simple implantation. Therefore, hydrogen from AMASS enhanced 125I seed efficacy, supporting the further promotion and application of 125I seed implantation in cancer therapy."
    },
    {
      "pmid": "39495651",
      "year": 2025,
      "title": "Lebende Therapeutika für die synergistische photothermische Wasserstoff-Krebsbehandlung durch photosynthetische Bakterien.",
      "title_en": "Living Therapeutics for Synergistic Hydrogen-Photothermal Cancer Treatment by Photosynthetic Bacteria.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1002/advs.202408807",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202408807",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39495651/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2025-lebende-therapeutika-synergistische-photothermische/",
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        "fundamentals-safety"
      ],
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      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Zhang — Lebende Therapeutika für die synergistische photothermische Wasserstoff-Krebsbehandlung durch photosynthetische Bakterien.",
      "summary": "Lebende photosynthetische Bakterien (Rhodobacter sphaeroides) wurden als selbst versorgte, gezielte Plattform eingesetzt, die gleichzeitig Wasserstoffgas erzeugt und Nahinfrarotlicht in Wärme innerhalb von Tumoren umwandelt. Im Tierversuch tötete dieser duale Wasserstoff-plus-Photothermal-Ansatz Tumorzellen wirksamer als jede Therapie allein, während umliegendes gesundes Gewebe geschont wurde. (Advanced Science, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Das Lebend-Therapeutika-Konzept ist erfinderisch und nutzt natürliche Biologie elegant, aber die Translationsherausforderungen sind erheblich: bakterielle Immunogenität, Infektionsrisiko, Konsistenz der H₂-Produktion in vivo, Lichtpenetrationstiefe für NIR-photothermische Therapie bei tiefen Tumoren und der komplexe regulatorische Rahmen für lebende mikrobielle Therapeutika. Es existieren keine Humandaten für diesen Ansatz, und die klinische Translation befindet sich noch in einem sehr frühen konzeptuellen Stadium.",
      "abstract": "Die Wasserstoffgas (H₂)-Therapie, die für ihre inhärente Biosicherheit anerkannt ist, verspricht viel als Antikrebsstrategie. Die Wirksamkeit der H₂-Behandlungsmodalitäten wird jedoch durch ihre Abhängigkeit von systemischer Gasverabreichung oder chemischer Reaktionserzeugung beeinträchtigt, die unter geringer Effizienz, schlechtem Targeting und suboptimaler Nutzung leidet. In dieser Studie werden lebende Therapeutika unter Verwendung photosynthetischer Bakterien Rhodobacter sphaeroides für die In-situ-H₂-Produktion in Kombination mit nahinfrarot (NIR)-vermittelter photothermischer Therapie eingesetzt. Lebende R. sphaeroides zeigen eine starke Absorption im NIR-Spektrum, wandeln Lichtenergie effektiv in thermische Energie um und erzeugen gleichzeitig H₂. Diese duale Funktionalität erleichtert die gezielte Induktion des Tumorzell-Tods und reduziert erheblich die Kollateralschäden an benachbarten normalen Geweben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Integration der Wasserstofftherapie mit photothermischen Effekten, vermittelt durch photosynthetische Bakterien, einen robusten Dualmodalitäts-Ansatz bietet, der die Gesamtwirksamkeit der Tumorbehandlungen verbessert. Diese lebende therapeutische Strategie nutzt nicht nur das therapeutische Potenzial beider Therapiemodalitäten — Wasserstoff und Photothermal —, sondern schützt auch gesunde Gewebe und markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Krebstherapietechnik.",
      "conclusion": "The findings reveal that integrating hydrogen therapy with photothermal effects, mediated through photosynthetic bacteria, provides a robust, dual-modality approach that enhances the overall efficacy of tumor treatments. This living therapeutic strategy not only leverages the therapeutic potential of both hydrogen and photothermal therapeutic modalities but also protects healthy tissues, marking a"
    },
    {
      "pmid": "39426122",
      "year": 2025,
      "title": "Entwicklung probiotischer Biowasserstoff-Mikrofabriken zur Auslösung von reduktivem Stress zur Verstärkung der Tumorvulnerabilität.",
      "title_en": "Engineering probiotic biohydrogen micro-factories to initiate reductive stress for boosting tumor vulnerability.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials",
      "authors": "Jiang et al.",
      "author_search": "jiang jiang",
      "doi": "10.1016/j.biomaterials.2024.122892",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biomaterials.2024.122892",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39426122/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jiang-2025-entwicklung-probiotischer-biowasserstoff-mikrofabriken/",
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        "unspecified"
      ],
      "indications": [
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        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Jiang — Entwicklung probiotischer Biowasserstoff-Mikrofabriken zur Auslösung von reduktivem Stress zur Verstärkung der Tumorvulnerabilität.",
      "summary": "Probiotische Bakterien (Enterobacter aerogenes), die in gelbasierte Mikrokapseln eingekapselt wurden, produzierten innerhalb von Tumoren kontinuierlich H₂ und induzierten einen Zustand von „reduktivem Stress“ — das Gegenteil von oxidativem Stress —, der den Krebszellstoffwechsel störte und das Tumorwachstum unterdrückte. In Mausmodellen von Brust-, Melanom- und Leberkrebs verstärkten die wasserstoffproduzierenden Mikrokapseln auch die Wirkung der Chemotherapie und reduzierten Lungenmetastasen. (Biomaterials, 2025.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Das Konzept des reduktiven Stresses ist neuartig und durch diese Daten mechanistisch gut gestützt. Der Nachweis der Wirksamkeit über acht Tumorzelllinien und drei Tier-Tumormodelle (Brust, Melanom, Leber) stellt eine bedeutsame Breite der Evidenz für eine einzelne präklinische Studie dar. Translationsbarrieren sind jedoch real: Bakteriensicherheit bei Krebspatienten (die oft immungeschwächt sind), Langzeitschicksal der Mikrokapseln und die Frage, ob reduktiver Stress durch H₂ in vivo ausreichend selektiv für Krebs- vs. normale Zellen ist, bleiben ungelöst. Es existieren keine Humandaten.",
      "abstract": "Die Störung der Redoxhomöostase beeinflusst tiefgreifend den Zellstoffwechsel und die Zellaktivitäten. Während oxidativer Stress in der Krebstherapie umfassend untersucht wird, steckt die Forschung zum reduktiven Stress noch in den Kinderschuhen. Molekularer Wasserstoff (H₂), ein bekanntes Antioxidans, hat aufgrund seiner starken antioxidativen Eigenschaften erhebliches Potenzial zur Induktion von reduktivem Stress und ist damit ein vielversprechender Kandidat für die Krebstherapie. Die Entwicklung eines nachhaltigen H₂-Abgabesystems in vivo bleibt jedoch eine große Herausforderung. Hier entwickelten wir eine Mikrofabrik, indem wir eine gelbasierte Mikrokapsel konstruierten, die Enterobacter aerogenes einschließt, auch als probiotische Biowasserstoff-Mikrokapseln (PBMCs) bezeichnet, die eine nachhaltige H₂-Erzeugung innerhalb der Tumormikroumgebung ermöglichen. Bemerkenswerterweise unterdrückten PBMCs effektiv die Proliferation von acht Tumorzelllinien sowie von arzneimittelresistenten Krebszellen. Die verlängerte H₂-Freisetzung aus PBMCs induzierte reduktiven Stress, wie durch eine signifikante Erhöhung des GSH/GSSG-Verhältnisses in 4T1-Zellen belegt. Darüber hinaus zeigten PBMCs signifikante Antitumoreffekte in Brust-, Melanom- und Leberkrebsmodellen. Die Hemmung des PI3K-AKT-Signalwegs und die Aktivierung des MAPK-Signalwegs wurden als Schlüsselmächanismen identifiziert, die für die Induktion von Tumorzellzyklusarrest und Apoptose verantwortlich sind. Die PBMCs zeigten auch synergistische Effekte in Kombination mit Chemotherapeutika, was zu robusten Hemmungen des prä-invasiven Karzinomwachstums und der damit verbundenen Lungenmetastasierung führte. Insgesamt stellt unsere Studie eine innovative Strategie zur Manipulation des reduktiven Stresses in der Tumormikroumgebung durch In-situ-H₂-Erzeugung vor und erhöht so die Tumorvulnerabilität.",
      "conclusion": "The PBMCs also exhibited synergistic effects in combination with chemotherapeutics, resulting in robust inhibitions of preinvasive carcinoma growth and commonly associated pulmonary metastasis. Overall, our study introduces an innovative strategy to manipulate reductive stress in the tumor microenvironment through in situ H2 generation, thereby enhancing tumor vulnerability."
    },
    {
      "pmid": "39190941",
      "year": 2025,
      "title": "Mitochondrialer ‚Geburt-Tod'-Koordinator: Ein intelligenter Wasserstoff-Nanogenerator zur Verstärkung der Bandscheibenregeneration",
      "title_en": "Mitochondrial 'Birth-Death' coordinator: An intelligent hydrogen nanogenerator to enhance intervertebral disc regeneration.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials",
      "authors": "Ji et al.",
      "author_search": "ji ji",
      "doi": "10.1016/j.biomaterials.2024.122764",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biomaterials.2024.122764",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39190941/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ji-2025-mitochondrialer-geburt-tod-koordinator/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
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      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Ji — Mitochondrialer ‚Geburt-Tod'-Koordinator: Ein intelligenter Wasserstoff-Nanogenerator zur Verstärkung der Bandscheibenregeneration",
      "summary": "Forscher entwickelten ein intelligentes Nanopartikel (Fe@HP-OD), das molekularen Wasserstoff (H₂) gezielt in degenerierten Bandscheiben freisetzt — ausgelöst durch das lokale Mikromilieu. In Tier- und Zellmodellen reduzierte dieser Nanogenerator oxidativen Stress, stellte die Funktion von Nucleus-pulposus-Zellen wieder her und förderte die Bandscheibenregeneration, indem er zwei gegensätzliche mitochondriale Prozesse koordinierte — Biogenese (‚Geburt') und Mitophagie (‚Tod'). Diese Studie ist präklinisch; ihre Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf den Menschen übertragen.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Proof-of-Concept-Studie (Zell- + Tiermodelle) — keine Humanstudie. Das mechanistische Rahmenkonzept der mitochondrialen ‚Geburt-Tod'-Koordination durch H₂ ist neu und wissenschaftlich interessant, und das reizresponsive Nanogenerator-Design ist ausgefeilt. Die Übertragung solcher Nanopartikel auf die sichere Anwendung an der menschlichen Wirbelsäule ist jedoch mit enormen Hürden verbunden: Biokompatibilität, Zulassung, Verabreichungsweg und Langzeitsicherheit. Schlussfolgerungen dürfen nicht auf den Menschen übertragen werden. Die Studie trägt zum mechanistischen Verständnis bei; die klinische Relevanz ist auf diesem Stand spekulativ.",
      "abstract": "Mitochondriale Dysfunktion durch oxidativen Stress ist bei degenerativen Erkrankungen, insbesondere der Bandscheibendegeneration (IVDD), ein wachsendes Problem. Die Dysregulation der mitochondrialen Qualitätskontrolle (MQC) gilt als wesentlicher Beitragsfaktor, doch ist es nach wie vor schwierig, verschiedene MQC-Komponenten auf einfache und biologisch sichere Weise zu harmonisieren. Wasserstoffgas (H₂) ist aufgrund seiner bioreduktiven Eigenschaften und seiner Diffusionsfähigkeit durch Zellmembranen ein vielversprechendes mitochondriales Therapeutikum, obwohl seine Beziehung zur MQC-Regulation bislang unbekannt ist. Hier schlagen wir einen mitochondrialen ‚Geburt-Tod'-Koordinator vor, der durch einen intelligenten Wasserstoff-Nanogenerator (Fe@HP-OD) realisiert wird, der H₂ nachhaltig als Reaktion auf das einzigartige Mikromilieu in degenerierten Bandscheiben freisetzen kann. Sowohl in vitro als auch in vivo belegen die Ergebnisse die Linderung von zellulärem oxidativen Stress und die Wiederherstellung der Funktion von Nucleus-pulposus-Zellen, was eine erfolgreiche Bandscheibenregeneration ermöglicht. Wesentlich ist, dass diese Studie erstmals den mitochondrialen ‚Geburt-Tod'-Koordinationsmechanismus vorschlägt: 1) Abschwächung des überaktivierten mitochondrialen ‚Tod'-Prozesses (UPRmt und unselektive Mitophagie); und 2) Aktivierung des AMPK-Signalwegs für die mitochondriale ‚Geburt-Tod'-Balance (mitochondriale Biogenese und kontrollierte Mitophagie). Diese wegweisenden Befunde können die Lücken in den molekularen Mechanismen der H₂-Regulation der MQC-Homöostase schließen und den Weg für künftige Strategien zur Wiederherstellung des MQC-Gleichgewichts bei degenerativen Erkrankungen ebnen.",
      "conclusion": "Significantly, this study for the first time proposes the mitochondrial 'Birth-Death' coordination mechanism: 1) attenuation of overactivated mitochondrial 'Death' process (UPRmt and unselective mitophagy); and 2) activation of Adenosine 5'-monophosphate-activated protein kinase (AMPK) signaling pathway for mitochondrial 'Birth-Death' balance (mitochondrial biogenesis and controlled mitophagy). Th"
    },
    {
      "pmid": "38634423",
      "year": 2025,
      "title": "Wirkung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung auf Melanopsin nach akutem blaulichtinduziertem Netzhautschaden bei Ratten",
      "title_en": "Effect of hydrogen-rich saline on melanopsin after acute blue light-induced retinal damage in rats",
      "title_de": null,
      "journal": "Photochemistry and Photobiology",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1111/php.13952",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/php.13952",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38634423/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2025-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-melanopsin-blaulicht-netzhaut/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "eye",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Wang — Wirkung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung auf Melanopsin nach akutem blaulichtinduziertem Netzhautschaden bei Ratten",
      "summary": "Wasserstoff schützt die Netzhaut vor Blaulicht: Bei Ratten mit blaulichtbedingtem Netzhautschaden beschleunigte wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS) die Erholung — mit deutlich mehr Melanopsin und mehr funktionsfähigen lichtempfindlichen Ganglienzellen innerhalb von zwei Wochen. (Photochemistry and Photobiology, 2025.)",
      "assessment": "Eine saubere mechanistische Studie zu einem alltagsnahen Reiz (Blaulicht) an einem definierten Zelltyp der Netzhaut. Stark ist, dass die Autoren die spontane Selbst-Erholung als Vergleich mitführen — der HRS-Nutzen ist also die Beschleunigung gegenüber dem natürlichen Verlauf, nicht eine Wiederherstellung aus dem Nichts. Bemerkenswert für die Übertragung auf den Menschen: Die Verabreichungsform ist hier H₂-reiche Kochsalzlösung (intraperitoneal/injektabel im Tiermodell), nicht oral verabreichtes H₂-Wasser. Limitation, ehrlich benannt: rein präklinisch (Ratte), Abstract ohne harte Zahlen/p-Werte, kleines Indikationsfenster; keine Aussage über Sehverbesserung beim Menschen.",
      "abstract": "Übermäßige Exposition gegenüber blauem Licht kann Netzhautschäden verursachen. Wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS), eine der Wasserstofftherapien, hat sich bei Augen-Photoschäden als wirksam erwiesen, doch ihr Effekt auf die Expression von Melanopsin in intrinsisch lichtempfindlichen retinalen Ganglienzellen (ipRGCs) ist unbekannt. In dieser Studie verwendeten wir ein Rattenmodell mit lichtinduziertem Netzhautschaden, um die Expression von Melanopsin nach HRS-Behandlung zu beobachten und den Effekt von HRS auf den Schutz retinaler Ganglienzellen zu bestimmen. Adulte SD-Ratten wurden blauem Licht (48 h) ausgesetzt und für 0, 3, 7 und 14 Tage mit HRS behandelt. Echtzeit-Polymerase-Kettenreaktion (qRT-PCR) und Western Blotting (WB) wurden durchgeführt, um die Expression von Genen bzw. Proteinen zu ermitteln. Die Funktion der retinalen ipRGCs wurde mittels muster-evoziertem Elektroretinogramm (pERG) gemessen. Die Anzahl und morphologischen Veränderungen der Melanopsin-positiven Ganglienzellen in der Netzhaut wurden mittels Immunfluoreszenz (IF) beobachtet. Die akute Blaulicht-Exposition verursachte eine Abnahme der ipRGC-Funktion, eine verminderte Expression des Melanopsin-Proteins und der Melanopsin-positiven RGCs sowie eine verminderte Immunreaktivität in den Dendriten. Im Laufe der Zeit zeigte Melanopsin jedoch eine Tendenz zur Selbst-Erholung, mit einem Anstieg der Melanopsin-Protein-Expression und der Zahl der Melanopsin-positiven RGCs, bei unvollständiger Wiederherstellung der Funktion innerhalb von zwei Wochen. Die HRS-Behandlung beschleunigte den Erholungsprozess, mit einem signifikanten Anstieg der Melanopsin-Expression und der Zahl der Melanopsin-positiven RGCs sowie einer Verbesserung der pERG-Wellenform innerhalb von zwei Wochen.",
      "conclusion": "However, over time, melanopsin showed a tendency to self-recovery, with an increase in melanopsin protein expression and the number of melanopsin-positive RGCs, with incomplete recovery of function within two weeks. HRS treatment accelerated the recovery process, with a significant increase in melanopsin expression and the number of melanopsin-positive RGCs, and an improvement in the pERG waveform"
    },
    {
      "pmid": "40411985",
      "year": 2025,
      "title": "Wasserstoff aktiviert den ACOD1-Itaconat-Signalweg zur Linderung steroidassoziierter Osteonekrose",
      "title_en": "Hydrogen activates ACOD1-itaconate pathway to ameliorate steroid-associated osteonecrosis",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials",
      "authors": "An et al.",
      "author_search": "an an",
      "doi": "10.1016/j.biomaterials.2025.123428",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biomaterials.2025.123428",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40411985/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-an-2025-acod1-itaconat-steroid-osteonekrose/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · An — Wasserstoff aktiviert den ACOD1-Itaconat-Signalweg zur Linderung steroidassoziierter Osteonekrose",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser (HRW) schützt Knochen vor Kortison-Schäden: Im Mausmodell der steroidbedingten Knochennekrose reduzierte H₂ das Absterben von Knochenzellen, verbesserte die Knochenstruktur und die Durchblutung — über die Aktivierung des entzündungshemmenden ACOD1-Itaconat-Stoffwechselwegs. (Biomaterials, 2025.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch starke Arbeit aus dem hochrangigen Journal Biomaterials: Sie verknüpft trinkbares H₂-Wasser mit einem präzisen molekularen Schutzpfad (ACOD1/Itaconat) und zeigt zugleich harte Endpunkte (Knochenstruktur, Durchblutung, Blutfette). Bemerkenswert, weil hier oral verabreichtes HRW untersucht wird — in einem Indikationsfeld jenseits des üblichen Antioxidans-Bildes. Limitation, ehrlich benannt: rein präklinisch (Maus), Modell mit künstlich induzierter Nekrose; keine Übertragbarkeit auf Patienten ohne klinische Studien. Aussagen wie „beugt Knochennekrose vor“ gelten ausdrücklich nur für das Mausmodell.",
      "abstract": "Die steroidassoziierte Osteonekrose (SAON) bleibt eine herausfordernde klinische Erkrankung, da es kaum wirksame Vorbeugemaßnahmen gibt. Diese Studie untersucht die Effekte von Wasserstoff (H2), verabreicht über gesättigtes wasserstoffreiches Wasser (HRW), bei Mäusen, die eine hohe Dosis Glukokortikoide erhielten (zur Induktion eines SAON-Modells). Hier finden wir, dass die HRW-Behandlung die Osteozyten-Apoptose signifikant reduziert, die verschlechterte trabekuläre Architektur verbessert, die Osteoblastenzahl und die Knochenbildung erhöht, während sie die Osteoklastenzahl und die Knochenresorption verringert. Zusätzlich weisen HRW-behandelte Mäuse verbesserte Serum-Lipidprofile auf, einschließlich verringerter Werte von Low-Density-Lipoprotein (LDL), Triglyceriden (TG) und Gesamtcholesterin (T-CHO) sowie reduzierter Lipidansammlung. Die HRW-Behandlung verbessert auch die Durchblutung und erhöht die Bildung von Typ-H-Gefäßen in SAON-Mäusen. Wir zeigen weiter, dass HRW die Polarisierung der Makrophagen vom M1- zum M2-Phänotyp verschiebt und den Entzündungsmarker TNF-α unterdrückt. RNA-Sequenzierungsdaten und anschließende Validierung zeigen, dass HRW die ACOD1-mRNA- und -Proteinwerte im Knochengewebe hochreguliert. Die schützenden Effekte von HRW werden durch die Supplementierung mit dem Itaconat-Derivat Dimethyl-Itaconat dosisabhängig nachgeahmt, was die Bedeutung des ACOD1-Itaconat-Signalwegs bei der Vorbeugung von SAON durch HRW hervorhebt. Diese Befunde deuten darauf hin, dass HRW SAON durch Modulation des ACOD1-Itaconat-Signalwegs lindert und einen neuartigen Weg zur kosteneffektiven Vorbeugung der Osteonekrose darstellt.",
      "conclusion": "The protective effects of HRW are mimicked by supplementation with the itaconate derivative dimethyl itaconate in a dose-dependent manner, highlighting the importance of the ACOD1-itaconate pathway in the prevention of SAON by HRW. These findings indicate that HRW ameliorates SAON by modulating the ACOD1-itaconate pathway, presenting a novel avenue for the cost-effective prevention of osteonecrosi"
    },
    {
      "pmid": "40705191",
      "year": 2025,
      "title": "Molekularer Wasserstoff mildert die durch Cisplatin ausgelöste Nierentoxizität durch Modulation des β-Hydroxybutyrat-Stoffwechsels",
      "title_en": "Molecular hydrogen attenuates cisplatin-induced nephrotoxicity by modulating β-hydroxybutyrate metabolism",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular Biology Reports",
      "authors": "Tian et al.",
      "author_search": "tian tian",
      "doi": "10.1007/s11033-025-10845-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11033-025-10845-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40705191/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tian-2025-cisplatin-nierentoxizitaet-beta-hydroxybutyrat/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "cancer",
        "oxidative-stress",
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2025 · Tian — Molekularer Wasserstoff mildert die durch Cisplatin ausgelöste Nierentoxizität durch Modulation des β-Hydroxybutyrat-Stoffwechsels",
      "summary": "Wasserstoff (H₂) schützt die Niere vor Chemotherapie-Schäden: Im Mausmodell milderte eingeatmetes H₂ die durch das Krebsmedikament Cisplatin ausgelöste Nierenschädigung deutlich — und zwar über einen neu entdeckten Stoffwechsel-Weg: H₂ kurbelt die Bildung des Ketonkörpers β-Hydroxybutyrat an und dämpft so Entzündung und Zelltod im Nierengewebe. (Molecular Biology Reports, 2025.)",
      "assessment": "Die Studie ist für die H₂-Forschung relevant, weil sie über den bekannten Radikalfänger-Effekt hinausgeht und einen konkreten metabolischen Wirkpfad (Ketonkörper/β-HOB) aufzeigt — das ist mechanistisch neu und gut belegt. Sie ordnet sich in die Reihe der Gewebeschutz-Studien ein, ist aber kein Konsum-Beleg für H₂-Wasser: Die H₂-Gabe erfolgte hier per Inhalation, nicht über Trinkwasser. Limitationen, ehrlich benannt: rein präklinisch (Maus + Zellen), keine Humandaten; der Übertrag auf Patienten ist offen; und das Thema „Schutz vor Chemo-Nebenwirkungen“ ist medizinisch sensibel — daraus dürfen keine Heilversprechen abgeleitet werden. Außerdem: Im Datensatz war ein DOI hinterlegt, der nicht zu Journal/Jahr passt (Hindawi-Präfix + eingebettetes Jahr 2019 für eine 2025er-Arbeit) — er wurde als wahrscheinlich falsch weggelassen; kanonisch gilt der PubMed-Link.",
      "abstract": "Nephrotoxizität ist eine häufige Nebenwirkung vieler Chemotherapeutika und stellt einen wesentlichen dosislimitierenden Faktor in der Krebsbehandlung dar. Daher besteht ein dringender Bedarf an wirksamen nierenschützenden Strategien. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als therapeutischer Wirkstoff mit ausgeprägten antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften erwiesen, der selektiv Hydroxylradikale abfängt und Gewebeschäden mildert. Die schützenden Effekte und zugrunde liegenden Mechanismen von H₂ bei chemotherapie-induziertem akutem Nierenversagen (AKI) sind jedoch noch wenig verstanden. Es wurde ein Mausmodell mit Cisplatin-induziertem AKI mit und ohne H₂-Gabe etabliert. Biomarker der Nierenschädigung wurden ausgewertet, und das Ausmaß von Entzündung und Apoptose wurde mittels TUNEL-Färbung, ELISA und Immunhistochemie bestimmt. Zur Untersuchung der zugrunde liegenden Mechanismen wurde eine RNA-Sequenzierung durchgeführt, gefolgt von Heatmap-, Venn-Diagramm- und Volcano-Plot-Analysen zur Identifizierung differenziell exprimierter Gene. Eine KEGG-Pathway-Anreicherungsanalyse diente der Untersuchung metabolischer Veränderungen unter H₂-Behandlung bei Cisplatin-induzierter Nierentoxizität. Anschließend wurden die metabolischen Veränderungen durch eine Reihe von In-vivo- und In-vitro-Experimenten validiert, darunter ELISA, Durchflusszytometrie, qRT-PCR, Western Blot und Immunhistochemie. Die H₂-Inhalation milderte die Cisplatin-induzierte Nierenschädigung signifikant, indem sie Entzündung und Apoptose im Nierengewebe reduzierte. Die Transkriptom-Analyse zeigte, dass H₂ den Ketonkörper-Stoffwechselweg hochregulierte, insbesondere durch eine verstärkte β-Hydroxybutyrat- (β-HOB-)Synthese über eine erhöhte Expression des ketogenen Enzyms 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-CoA-Synthase 2 (HMGCS2). Funktionelle Assays bestätigten, dass die H₂-vermittelte Hochregulation von HMGCS2 und β-HOB zu den nierenschützenden Effekten beitrug. Molekularer Wasserstoff schützt vor der Cisplatin-induzierten Nierentoxizität, indem er den β-HOB-Stoffwechsel über eine Hochregulation von HMGCS2 moduliert und so die renale Entzündung und Apoptose unterdrückt. Diese Erkenntnisse liefern neue Einblicke in den metabolischen Mechanismus hinter den gewebeschützenden Effekten von H₂ und bieten eine theoretische Grundlage für seine mögliche klinische Anwendung bei der Minderung chemotherapie-induzierter Nierenschäden.",
      "conclusion": "Molecular hydrogen confers protection against cisplatin-induced nephrotoxicity by modulating β-HOB metabolism through upregulation of HMGCS2, thereby suppressing renal inflammation and apoptosis. These findings provide new insights into the metabolic mechanism underlying H2's tissue-protective effects and offer a theoretical foundation for its potential clinical application in mitigating chemother"
    },
    {
      "pmid": "38256045",
      "year": 2024,
      "title": "Wasserstoffwasser: extra gesund oder Schwindel? — Eine systematische Übersicht",
      "title_en": "Hydrogen Water: Extra Healthy or a Hoax?-A Systematic Review",
      "title_de": null,
      "journal": "International Journal of Molecular Sciences",
      "authors": "Dhillon et al.",
      "author_search": "dhillon dhillon",
      "doi": "10.3390/ijms25020973",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms25020973",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38256045/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dhillon-2024-wasserstoffwasser-schwindel-systematische-uebersicht/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals",
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        "liver",
        "cardiovascular",
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        "respiratory",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Dhillon — Wasserstoffwasser: extra gesund oder Schwindel? — Eine systematische Übersicht",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser (HRW) — gesund oder Hype? Eine systematische Übersicht von 25 Studien kommt zum Schluss: Die antioxidativen und entzündungshemmenden Effekte sind in frühen klinischen Studien „ermutigend“, aber noch nicht beweissicher — es braucht größere Studien. (International Journal of Molecular Sciences, 2024 — eine ehrliche Bestandsaufnahme.)",
      "assessment": "Das ist eine der nützlichsten Quellen überhaupt, weil sie glaubwürdig macht, statt zu hypen. Eine systematische Übersicht in einem peer-reviewten Journal, die Wasserstoffwasser über acht Anwendungsfelder hinweg betrachtet und zu einem differenzierten „ja, aber“ kommt, ist genau die ingenieurs-ehrliche Tonlage, die wir wollen. Sie taugt als Dach-Referenz für mehrere Produktargumente (Sport, Leber, Herz, Stimmung). Limitationen, ehrlich benannt: Es ist ein Review, kein eigener Wirknachweis — die Aussagekraft hängt vollständig an der Qualität der 25 eingeschlossenen Studien, von denen viele klein und teils open-label sind. Die Autoren selbst fordern größere, methodisch strengere Studien. Wer mit dieser Quelle wirbt, sollte den „further research is needed“-Satz immer mitliefern.",
      "abstract": "Wasserstoffreiches Wasser (HRW) hat sich als neuartiger Ansatz im Bereich Gesundheit und Wellness etabliert. Man nimmt an, dass es therapeutische antioxidative Eigenschaften besitzt, die schädliche freie Radikale im menschlichen Körper neutralisieren können. Es hat sich zudem als hilfreich erwiesen, oxidativen-Stress-bedingte Schäden über seine entzündungshemmenden und antiapoptotischen Signalwege zu mildern. Wir möchten eine systematische Übersicht durchführen, um den möglichen Nutzen von wasserstoffreichem Wasser zu bewerten. Das Review-Protokoll wurde bei PROSPERO hinterlegt. Nach den anfänglichen Suchkriterien wurden die Artikel von zwei verblindeten Gutachtern geprüft, und insgesamt 25 Artikel wurden in die systematische Übersicht eingeschlossen. Der mögliche Nutzen von wasserstoffreichem Wasser für verschiedene Gesundheitsaspekte — darunter Leistungsfähigkeit beim Sport, körperliche Ausdauer, Leberfunktion, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mentale Gesundheit, COVID-19, oxidativer Stress und Anti-Aging-Forschung — ist Gegenstand wachsenden Interesses und fortlaufender Forschung. Obwohl die vorläufigen Ergebnisse in klinischen Studien und Untersuchungen ermutigend sind, ist weitere Forschung mit größeren Stichproben und strengeren Methoden nötig, um diese Befunde zu untermauern. Die aktuelle Forschung muss die Mechanismen hinter dem möglichen Nutzen von wasserstoffreichem Wasser noch vollständig erklären. Fortgesetzte wissenschaftliche Untersuchungen werden wertvolle Einblicke in das Potenzial von wasserstoffreichem Wasser als künftigen ergänzenden therapeutischen Ansatz liefern.",
      "conclusion": "Current research needs to fully explain the mechanisms behind the potential benefits of hydrogen-rich water. Continued scientific exploration will provide valuable insights into the potential of hydrogen-rich water as an adjunctive therapeutic approach in the future."
    },
    {
      "pmid": "39808170",
      "year": 2024,
      "title": "Neue Möglichkeiten der Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Pathologien: Das Potenzial von molekularem Wasserstoff bei der Reduzierung von oxidativem Stress",
      "title_en": "New possibilities of the prevention and treatment of cardiovascular pathologies. the potential of molecular hydrogen in the reduction of oxidative stress and its consequences.",
      "title_de": null,
      "journal": "Physiological research",
      "authors": "Slezák et al.",
      "author_search": "slezák slezák",
      "doi": "10.33549/physiolres.935491",
      "doi_url": "https://doi.org/10.33549/physiolres.935491",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39808170/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-slezak-2024-neue-moeglichkeiten-praevention-kardiovaskulaerer/",
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        "unspecified"
      ],
      "indications": [
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        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Slezák — Neue Möglichkeiten der Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Pathologien: Das Potenzial von molekularem Wasserstoff bei der Reduzierung von oxidativem Stress",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) als selektives Antioxidans mit besonderem Versprechen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei denen oxidativer Stress eine entscheidende Rolle spielt. Anders als konventionelle Antioxidantien — die in klinischen Studien weitgehend versagt haben — neutralisiert H₂ nur die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies (·OH), lässt jedoch nützliche ROS für normale Zellsignale intakt. Die Autoren fassen die aktuelle mechanistische und klinische Evidenzlage zusammen. Dies ist eine Literaturübersicht, kein neues Experiment.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit — sie synthetisiert bestehende Literatur, erzeugt keine neuen experimentellen Daten. Die Selektiv-Antioxidans-Hypothese für H₂ ist mechanistisch gut belegt und deckt sich mit einem breiten Fundus präklinischer Arbeiten. Die Übersicht liefert jedoch keine gepoolten Effektgrößen und keine systematische Qualitätsbewertung der einbezogenen Studien, was die Stärke der Schlussfolgerungen begrenzt. Das Feld benötigt weiterhin große, ausreichend gepowerte randomisierte kontrollierte Studien, insbesondere in kardiovaskulären Populationen. Die Begeisterung der Autoren für H₂ sollte im Kontext dieser Einschränkungen gelesen werden.",
      "abstract": "Ein Missverhältnis zwischen der Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und dem antioxidativen System des Körpers kann oxidativen Stress verursachen, der als gemeinsamer Nenner verschiedener pathologischer Zustände gilt, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Altern und kognitive Störungen. Die durch partielle Sauerstoffreduktion entstehende Bildung freier Radikale kann die endogene antioxidative Kapazität der Zelle schnell überlasten. Dies verursacht Schäden an Lipiden, Proteinen, DNA und RNA, Entzündungen und allgemeine Zelldegeneration, die durch verschiedene Antioxidantien gemindert werden können. Ihr Einsatz in der Humanmedizin brachte jedoch nicht den erwarteten Effekt. Molekularer Wasserstoff (H₂) bietet aufgrund seiner einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften eine Reihe von Vorteilen zur Linderung von oxidativem Stress. H₂ ist konventionellen Antioxidantien überlegen, da es selektiv ·OH-Radikale reduzieren kann, während es wichtige ROS erhält, die für die normale Zellsignalübertragung genutzt werden. Schlüsselwörter: Oxidativer Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, molekularer Wasserstoff, ROS, Entzündung.",
      "conclusion": "H2 is superior to conventional antioxidants as it can selectively reduce (.)OH radicals while preserving important ROS that are otherwise used for normal cell signaling. Key words Oxidative stress, Cardiovascular diseases, Molecular hydrogen, ROS, Inflammation."
    },
    {
      "pmid": "39487838",
      "year": 2024,
      "title": "Perspektivische gezielte Diagnose und Therapie der mitochondrialen Bioenergetik bei verschiedenen Diagnosen",
      "title_en": "Perspective targeted diagnosis and therapy of mitochondrial bioenergetics across different diagnoses.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bratislavske lekarske listy",
      "authors": "Glevicka et al.",
      "author_search": "glevicka glevicka",
      "doi": "10.4149/bll_2024_105",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4149/bll_2024_105",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39487838/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-glevicka-2024-perspektivische-gezielte-diagnose-mitochondrialen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Glevicka — Perspektivische gezielte Diagnose und Therapie der mitochondrialen Bioenergetik bei verschiedenen Diagnosen",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht innovative Wege zur Diagnose und Behandlung mitochondrialer Dysfunktion — einer gemeinsamen Ursache vieler Erkrankungen — und schlägt hochauflösende Respirometrie (HRR) von Blutplättchen als minimal-invasives Diagnosewerkzeug vor. Zu den besprochenen therapeutischen Strategien gehört molekularer Wasserstoff neben Coenzym Q10, Mitochondrientransplantation und plättchenreichem Plasma. Dies ist eine Literaturübersicht; keine neuen experimentellen Daten werden vorgestellt.",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel, der Diagnostik- und Therapieansätze bei mitochondrialer Dysfunktion beleuchtet. H₂ ist eine von mehreren aufgeführten Strategien und wird hier nicht isoliert systematisch bewertet. Der Beitrag liefert nützlichen klinischen Kontext — H₂ als Teil eines breiteren Mitochondrien-Medizin-Werkzeugkastens —, bietet aber keine eigenständige Evidenz für H₂-Wirksamkeit. Lesende, die quantitative Evidenz speziell zu H₂ suchen, sollten dedizierte H₂-Übersichten oder klinische Studien konsultieren.",
      "abstract": "Zu den wichtigen metabolischen Variablen, die zur Entstehung vieler Erkrankungen — einschließlich ‚mitochondrialer Erkrankungen' — beitragen, gehören erhöhter oxidativer Stress und mitochondriale Fehlfunktion. Da das klinische Bild und die metabolischen Veränderungen bei Personen mit Verdacht auf mitochondriale Erkrankungen keine eindeutigen Charakteristika aufweisen, ist die Entwicklung sensitiver und spezifischer Diagnosetechniken zur Erkennung von Veränderungen in der mitochondrialen Bioenergetik unabdingbar. Die hochauflösende Respirometrie (HRR) ist eine minimal-invasive Technik, die die Analyse der mitochondrialen Funktion in aus peripherem Blut gewonnenen Blutplättchen ermöglicht. Diese Methode erlaubt die Erkennung selbst subtilster Veränderungen vor der Krankheitsentwicklung. HRR kann geringste Variationen in der mitochondrialen Bioenergetik identifizieren. Die Bestimmung der mitochondrialen Funktion und des endogenen CoQ10-Spiegels in Thrombozyten kann zur Früherkennung pathobiochemischer Veränderungen in Mitochondrien und zur Beurteilung der Therapieeffizienz beitragen. In Kombination mit der Messung endogener Coenzym-Q10-Spiegel könnte HRR ein effektiver Ansatz zur Früherkennung beeinträchtigter mitochondrialer Funktion sowie zur Überwachung von Therapieergebnissen sein. Die Supplementierung mit Coenzym Q10, die Anwendung von molekularem Wasserstoff, die Transplantation von Mitochondrien und die Anwendung von plättchenreichem Plasma (PRP) sind einige der therapeutischen Strategien zur Verbesserung der mitochondrialen Funktion und zur Reduzierung von oxidativem Stress.",
      "conclusion": "62). Text in PDF www.elis.sk Keywords: mitochondrial dysfunction, oxidative stress, mitochondrial bioenergetics, high-resolution respirometry, therapeutic approaches."
    },
    {
      "pmid": "39166484",
      "year": 2024,
      "title": "Die Landschaft der auf intelligenten Biomaterialien basierenden Wasserstofftherapie",
      "title_en": "The Landscape of Smart Biomaterial-Based Hydrogen Therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Xu et al.",
      "author_search": "xu xu",
      "doi": "10.1002/advs.202401310",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202401310",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39166484/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xu-2024-landschaft-intelligenten-biomaterialien-basierenden/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
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        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Xu — Die Landschaft der auf intelligenten Biomaterialien basierenden Wasserstofftherapie",
      "summary": "Diese umfassende Übersicht kartiert das sich rasch entwickelnde Feld biomaterialbasierter H₂-Abgabesysteme — technisch gefertigte Materialien, die molekularen Wasserstoff gezielt transportieren und freisetzen können. Die Autoren erklären, wie diese ‚intelligenten' Biomaterialien die zentrale Einschränkung konventioneller H₂-Therapie (rasche Verdünnung, keine Gewebezielgenauigkeit) überwinden, indem sie auf krankheitsspezifische Stimuli wie ROS, sauren pH oder Nah-Infrarot-Licht reagieren. Dies ist eine Literaturübersicht, kein neues Experiment.",
      "assessment": "Dies ist eine umfassende narrative Übersicht eines aufstrebenden Bioingenieur-Feldes. Sie erzeugt keine neuen klinischen Belege, ist aber wertvoll zum Verständnis der Fronten der H₂-Abgabetechnologie. Der stimulusresponsive Biomaterial-Ansatz geht eine echte Limitation konventioneller H₂-Therapie an. Fast alle beschriebenen Systeme befinden sich jedoch noch im präklinischen Stadium; die klinische Translation steht vor den üblichen Nanopartikel-Hürden (Toxizität, Herstellbarkeit, Regulierungsweg). Lesende sollten diese Übersicht nicht als Beleg dafür interpretieren, dass biomaterialbasierte H₂-Therapie klinisch erwiesen ist.",
      "abstract": "Die H₂-Therapie ist eine aufkommende, neuartige und sichere Therapiemodalität, die molekularen Wasserstoff zur effektiven Behandlung nutzt. Die Wirkung der H₂-Therapie ist jedoch begrenzt, weil Wasserstoffmoleküle vorwiegend von der systemischen Verabreichung von H₂-Gas abhängen, das sich nicht in hoher Konzentration an der Läsionsstelle anreichern kann, was zu begrenztem Targeting und begrenzter Nutzung führt. Biomaterialien wurden entwickelt, um H₂ gezielt abzugeben und seine Freisetzung zu kontrollieren. In dieser Übersicht werden der Entwicklungsprozess, stimulusresponsive Freisetzungsstrategien und potenzielle therapeutische Mechanismen der biomaterialbasierten H₂-Therapie zusammengefasst. Das aus Biomaterialien produzierte H₂ kann nicht nur freie Radikale wie reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und Lipidperoxidation (LPO) abfangen, sondern auch Gefahrenfaktoren für die Krankheitsinitiation hemmen, einschließlich pro-inflammatorischer Zytokine, Adenosintriphosphat (ATP) und Hitzeschockprotein (HSP). Darüber hinaus kann das freigesetzte H₂ als Signalmolekül wirken, um Schlüsselwege für die Krankheitsbehandlung zu regulieren. Die aktuellen Chancen und Herausforderungen der H₂-basierten Therapie werden diskutiert und die künftigen Forschungsrichtungen der biomaterialbasierten H₂-Therapie für klinische Anwendungen betont.",
      "conclusion": "In addition, the released H2 can further act as signal molecules to regulate key pathways for disease treatment. The current opportunities and challenges of H2-based therapy are discussed, and the future research directions of biomaterial-based H2 therapy for clinical applications are emphasized."
    },
    {
      "pmid": "39111696",
      "year": 2024,
      "title": "Entwicklung therapeutischer Strategien auf Basis des Oxidantien-Antioxidantien-Gleichgewichts bei der Fuchs-Endotheldystrophie der Hornhaut",
      "title_en": "Evolution of therapeutic strategy based on oxidant-antioxidant balance for fuchs endothelial corneal dystrophy.",
      "title_de": null,
      "journal": "The ocular surface",
      "authors": "Wu et al.",
      "author_search": "wu wu",
      "doi": "10.1016/j.jtos.2024.08.003",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jtos.2024.08.003",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39111696/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wu-2024-entwicklung-therapeutischer-strategien-basis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
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      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Wu — Entwicklung therapeutischer Strategien auf Basis des Oxidantien-Antioxidantien-Gleichgewichts bei der Fuchs-Endotheldystrophie der Hornhaut",
      "summary": "Die Fuchs-Endotheldystrophie der Hornhaut (FECD) — die weltweit häufigste primäre Hornhautendothelerkrankung — ist eng mit oxidativem Stress und einem Antioxidantien-Ungleichgewicht verbunden. Diese Übersicht skizziert Therapiestrategien zur Wiederherstellung dieses Gleichgewichts, darunter Gentherapie, niedermolekulare Verbindungen, Biologika und nicht-pharmakologische Ansätze wie Wasserstofftherapie und Nah-Infrarot-Licht. Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von Spenderhornhäuten werden nicht-chirurgische Behandlungen dringend benötigt. Dies ist eine Literaturübersicht, keine klinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit zu FECD-Therapeutika. H₂ erscheint als ein Punkt in einem breiteren Behandlungskatalog und wird nicht mit klinischen Daten vertieft ausgewertet. Der Beitrag kontextualisiert nützlich die oxidative-Stress-Basis der FECD und den ungedeckten Bedarf an nicht-chirurgischen Optionen. Für Evidenz speziell zu H₂ bei FECD oder Hornhauterkrankungen müssten dedizierte Studien oder Studien konsultiert werden — diese Übersicht liefert sie nicht.",
      "abstract": "Die Fuchs-Endotheldystrophie der Hornhaut (FECD) ist die weltweit häufigste primäre Hornhautendotheldystrophie und stellt ein erhebliches Risiko für die Hornhauthomöostase und -klarheit dar. Hornhautendothelzellen weisen eine Anfälligkeit für oxidativen Stress auf, was auf eine nuancierte Beziehung zwischen Oxidantien-Antioxidantien-Ungleichgewicht und der FECD-Pathogenese hinweist, unabhängig vom FECD-Genotyp. Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von Hornhauttransplantaten wird die Erforschung nicht-chirurgischer Interventionen entscheidend. Dazu gehören traditionelle Antioxidantien, niedermolekulare Verbindungen, Biologika und verschiedene nicht-pharmakologische Therapien wie gen-verwandte Therapie, Wasserstofftherapie und Nah-Infrarot-Lichttherapie. Diese Übersicht konzentriert sich auf die Aufklärung der Mechanismen hinter dem Oxidantien-Antioxidantien-Ungleichgewicht und die Entwicklung von Strategien zur Wiederherstellung des Gleichgewichts bei FECD. Sie bietet einen umfassenden Überblick über konventionelle und aufkommende Therapieansätze und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nicht-chirurgischer Behandlungsmodalitäten. Die Ergebnisse könnten eine solide Grundlage für künftige Forschung und die Therapiestrategie der FECD schaffen.",
      "conclusion": "It provides a comprehensive overview of both conventional and emerging therapeutic approaches, offering valuable insights for the advancement of non-surgical treatment modalities. The findings herein might establish a robust foundation for future research and the therapeutic strategy of FECD."
    },
    {
      "pmid": "39063126",
      "year": 2024,
      "title": "Die schützende Rolle von molekularem Wasserstoff bei Ischämie-/Reperfusionsschäden",
      "title_en": "The Protective Role of Molecular Hydrogen in Ischemia/Reperfusion Injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Kura et al.",
      "author_search": "kura kura",
      "doi": "10.3390/ijms25147884",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms25147884",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39063126/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kura-2024-schuetzende-rolle-ischaemie-reperfusionsschaeden/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Kura — Die schützende Rolle von molekularem Wasserstoff bei Ischämie-/Reperfusionsschäden",
      "summary": "Ischämie-/Reperfusionsschäden (IRI) — bei denen Gewebeschäden paradoxerweise schlimmer werden, wenn der Blutfluss nach Sauerstoffmangel wiederhergestellt wird — sind eine Hauptursache für Schäden bei Herzinfarkten, Schlaganfällen und Organtransplantationen. Diese Übersicht synthetisiert die Evidenz, dass molekularer Wasserstoff (H₂) IRI durch mehrere Mechanismen lindern kann: selektive Neutralisation schädlicher ROS, Entzündungshemmung, Verbesserung der Energieproduktion, Reduktion von Kalziumüberlast und Modulation von Zelltodwegen. Weitere Forschung ist erforderlich, bevor H₂ routinemäßig in das klinische IRI-Management integriert werden kann. Dies ist eine Literaturübersicht.",
      "assessment": "Dies ist eine gut strukturierte narrative Übersicht mit einer breiten organübergreifenden Perspektive auf H₂ bei IRI. Das Mehr-Mechanismen-Framing ist wissenschaftlich überzeugend, und die Abdeckung kardialer, neurologischer, renaler, hepatischer und Transplantations-IRI-Modelle ist gründlich. Der Großteil der zitierten Evidenz ist jedoch präklinisch; klinische Studiendaten für H₂ bei IRI sind noch begrenzt. Der Aufruf der Autoren zu weiterer Forschung vor der klinischen Integration spiegelt eine ehrliche Lektüre der aktuellen Evidenzlage wider. Diese Übersicht ist ein solider Einstiegspunkt zum Verständnis von H₂s Potenzial bei IRI, kein Beweis klinischer Wirksamkeit.",
      "abstract": "Ischämie-/Reperfusionsschäden (IRI) sind ein bedeutender Beitragsfaktor zur Morbidität und Mortalität bei verschiedenen klinischen Zuständen, einschließlich akutem Koronarsyndrom, Schlaganfall und Organtransplantation. Während der Ischämie entsteht ein schwerer hypoxischer Insult, der zu zellulärer Dysfunktion und Gewebeschäden führt. Paradoxerweise kann die Reperfusion diese Verletzung durch die Erzeugung reaktiver Sauerstoffspezies und die Induktion inflammatorischer Kaskaden verschlimmern. Die umfangreichen klinischen Folgen von IRI erfordern die Entwicklung therapeutischer Strategien zur Milderung der schädlichen Auswirkungen. Dies ist zu einem Eckpfeiler laufender Forschungsanstrengungen in der Grund- und Translationswissenschaft geworden. Diese Übersicht untersucht den Einsatz von molekularem Wasserstoff bei IRI in verschiedenen Organen und erforscht die zugrunde liegenden Mechanismen seiner Wirkung. Molekularer Wasserstoff ist ein selektives Antioxidans mit anti-inflammatorischen, zytoprotektiven und signalmodulierenden Eigenschaften. Es wurde gezeigt, dass er IRI in verschiedenen Modellen wirksam mildert, darunter Herzversagen, zerebrale Ischämie, Transplantation und chirurgische Eingriffe. Wasserstoff reduziert IRI durch verschiedene Mechanismen wie die Unterdrückung von oxidativem Stress und Entzündungen, die Verbesserung der ATP-Produktion, die Verringerung von Kalziumüberlast, die Regulierung des Zelltods usw. Weitere Forschung ist noch erforderlich, um den Einsatz von molekularem Wasserstoff in die klinische Praxis zu integrieren.",
      "conclusion": "Hydrogen reduces IRI via different mechanisms, like the suppression of oxidative stress and inflammation, the enhancement of ATP production, decreasing calcium overload, regulating cell death, etc. Further research is still needed to integrate the use of molecular hydrogen into clinical practice."
    },
    {
      "pmid": "38850720",
      "year": 2024,
      "title": "Idiopathischer plötzlicher sensorineuraler Hörverlust: Eine Übersichtsarbeit mit Fokus auf den Beitrag vaskulärer Pathologien",
      "title_en": "Idiopathic sudden sensorineural hearing loss: A review focused on the contribution of vascular pathologies.",
      "title_de": null,
      "journal": "Auris, nasus, larynx",
      "authors": "Tsuzuki et al.",
      "author_search": "tsuzuki tsuzuki",
      "doi": "10.1016/j.anl.2024.05.009",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.anl.2024.05.009",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38850720/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tsuzuki-2024-idiopathischer-ploetzlicher-sensorineuraler-hoerverlust/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "neurology",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Tsuzuki — Idiopathischer plötzlicher sensorineuraler Hörverlust: Eine Übersichtsarbeit mit Fokus auf den Beitrag vaskulärer Pathologien",
      "summary": "Der idiopathische plötzliche sensorineurale Hörverlust (ISSNHL) — ein abrupter Hörverlust unbekannter Ursache, manchmal begleitet von Schwindel — wird primär durch vaskuläre Schäden des Innenohrs verursacht, einschließlich Cochlea-Ischämie und -Infarkt. Diese Übersicht behandelt Anatomie, klinisches Bild, Risikofaktoren und Therapiestrategien für ISSNHL, einschließlich Wasserstoff-Inhalationstherapie unter mehreren experimentellen Ansätzen. Wichtig: Die Autoren stellen fest, dass derzeit keine evidenzbasierte Behandlung für ISSNHL existiert. Dies ist eine Literaturübersicht.",
      "assessment": "Dies ist eine klinische narrative Übersichtsarbeit zur ISSNHL-Pathophysiologie und Behandlung. H₂-Inhalation wird als einer von mehreren experimentellen Ansätzen erwähnt — der Beitrag liefert keine Wirksamkeitsdaten speziell für H₂ bei ISSNHL. Die explizite Aussage der Autoren, dass derzeit keine evidenzbasierte Behandlung für ISSNHL existiert, sollte ernst genommen werden. Die Übersicht ist wertvoll für das Verständnis des vaskulären Rahmens von ISSNHL, belegt H₂ jedoch nicht als wirksame Intervention. Klinische Studien wären erforderlich, um festzustellen, ob H₂-Inhalation bei dieser Erkrankung einen bedeutsamen Nutzen bringt.",
      "abstract": "Der idiopathische plötzliche sensorineurale Hörverlust (ISSNHL) ist durch einen abrupt einsetzenden Hörverlust gekennzeichnet, manchmal begleitet von Schwindel. Vaskuläre Pathologien (z. B. Cochlea-Ischämie oder Cochlea-Infarkt) sind eine der wahrscheinlichsten Ursachen für ISSNHL. Diese Übersicht zielt darauf ab, das aktuelle Verständnis der Innenohr-Anatomie, klinischer Merkmale von ISSNHL und seiner Behandlungsstrategien darzustellen. Die Arteria labyrinthi ist die einzige Endarterie, die das Innenohr versorgt, und hat drei Äste: die Arteria vestibularis anterior, die Hauptcochleararterie und die Arteria vestibulocochlearis (VCA). Die Okklusion der VCA kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. ISSNHL wird normalerweise nach Ausschluss retrocochleärer Pathologien des plötzlichen sensorineuralen Hörverlusts (SSNHL), wie Vestibularisschwannom, diagnostiziert. Die Behandlung von ISSNHL mit dem Ziel, die vaskuläre Beeinträchtigung im Innenohr zu mildern, umfasst systemisch verabreichte Steroide, intratympanische Steroidinjektionen, hyperbaren Sauerstoff, Prostaglandin E1, Defibrinogenierungstherapie und Wasserstoff-Inhalationstherapie, aber es gibt derzeit keine evidenzbasierte Behandlung für ISSNHL. Durchbrüche bei der eindeutigen Diagnose und Behandlung von ISSNHL durch vaskuläre Beeinträchtigung sind entscheidend, um die Lebensqualität zu verbessern.",
      "conclusion": "Treatment of ISSNHL with the aim of mitigating the vascular impairment in the inner ear includes systemically administered steroids, intratympanic steroid injections, hyperbaric oxygen therapy, prostaglandin E1, defibrinogenation therapy, and hydrogen inhalation therapy, but there is currently no evidence-based treatment for ISSNHL. Breakthroughs in the unequivocal diagnosis and treatment of ISSNH"
    },
    {
      "pmid": "38795643",
      "year": 2024,
      "title": "Potenzielle Rolle der Therapie mit molekularem Wasserstoff bei oxidativem Stress und Redox-Signalübertragung bei chronischer Nierenerkrankung",
      "title_en": "Potential role of molecular hydrogen therapy on oxidative stress and redox signaling in chronic kidney disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedicine & pharmacotherapy = Biomedecine & pharmacotherapie",
      "authors": "Zheng et al.",
      "author_search": "zheng zheng",
      "doi": "10.1016/j.biopha.2024.116802",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biopha.2024.116802",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38795643/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zheng-2024-potenzielle-rolle-oxidativem-stress/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Zheng — Potenzielle Rolle der Therapie mit molekularem Wasserstoff bei oxidativem Stress und Redox-Signalübertragung bei chronischer Nierenerkrankung",
      "summary": "Die chronische Nierenerkrankung (CKD) wird zu einem großen Teil durch oxidativen Stress angetrieben — und aktuelle Therapien zur Verlangsamung ihres Fortschreitens bleiben unzureichend. Diese Übersicht untersucht, wie molekularer Wasserstoff (H₂) CKD begegnen könnte, indem er das NRF2-KEAP1-Antioxidans-Abwehrsystem aktiviert, NF-κB-Entzündung moduliert, HIF-Signalwege reguliert und FOXO-Transkriptionsfaktoren beeinflusst. Die Autoren erkennen an, dass die präklinischen Ergebnisse zwar ermutigend sind, klinische Studien bei CKD jedoch noch selten und weitere Untersuchungen erforderlich sind. Dies ist eine Literaturübersicht.",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistisch detaillierte narrative Übersichtsarbeit, die einen kohärenten Fall für H₂ als Kandidaten-Zusatztherapie bei CKD über mehrere Redox-Signalwege macht. Die Stärke liegt in der Signalweg-basierten mechanistischen Analyse; die Schwäche ist, dass klinische Evidenz für H₂ bei CKD spärlich ist und die Übersicht keine systematische Effektgrößen-Quantifizierung vornimmt. Die Autoren weisen diese Lücke angemessen auf. Bis ausreichend gepowerte randomisierte CKD-Studien mit H₂ verfügbar sind, bleiben klinische Schlussfolgerungen vorläufig.",
      "abstract": "Oxidativer Stress spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und dem Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) und induziert Nierenzellschäden, Entzündungen und Fibrose. Es fehlen jedoch wirksame therapeutische Interventionen zur Verlangsamung der CKD-Progression. Die vielfältigen pharmakologischen Effekte von molekularem Wasserstoff (H₂) haben ihn zu einem vielversprechenden Therapieansatz gemacht. H₂ ist in der Lage, schädliche •OH- und ONOO⁻-Radikale abzufangen und dabei die für die Zellsignalübertragung wichtigen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) zu erhalten. Das NRF2-KEAP1-System, das das zelluläre Redoxgleichgewicht steuert, könnte zur Behandlung von CKD genutzt werden. H₂ aktiviert diesen Weg und stärkt die antioxidative Abwehr sowie das Scavenging von ROS zur Bekämpfung von oxidativem Stress. H₂ kann die NRF2-Signalübertragung über den Wnt/β-Catenin-Weg verbessern und NRF2-KEAP1 in Mitochondrien indirekt aktivieren. Zusätzlich moduliert H₂ die NF-κB-Aktivität durch Regulierung des zellulären Redoxstatus, Hemmung von MAPK-Wegen und Aufrechterhaltung von Trx-Spiegeln. Die Behandlung mit H₂ dämpft auch die HIF-Signalübertragung durch ROS-Neutralisierung und stärkt indirekt die HIF-1α-Funktion. Darüber hinaus beeinflusst H₂ FOXO-Faktoren und verbessert die Aktivität antioxidativer Enzyme. Trotz der ermutigenden Ergebnisse der Bench-Studien sind klinische Studien noch begrenzt und erfordern weitere Untersuchungen. Der Fokus dieser Übersicht liegt auf der Rolle von Wasserstoff bei der Behandlung von Nierenerkrankungen mit besonderem Schwerpunkt auf oxidativem Stress und Redox-Signalregulation sowie auf der Diskussion seiner potenziellen klinischen Anwendungen.",
      "conclusion": "Despite the encouraging results of bench studies, clinical trials are still limited and require further investigation. The focus of this review is on hydrogen's role in treating renal diseases, with a specific focus on oxidative stress and redox signaling regulation, and it discusses its potential clinical applications."
    },
    {
      "pmid": "38707612",
      "year": 2024,
      "title": "Der molekularbiologische Mechanismus der Wasserstofftherapie und ihre Anwendung bei Rückenmarksverletzungen",
      "title_en": "The Molecular Biological Mechanism of Hydrogen Therapy and Its Application in Spinal Cord Injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Drug design, development and therapy",
      "authors": "Hu et al.",
      "author_search": "hu hu",
      "doi": "10.2147/dddt.s463177",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2147/dddt.s463177",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38707612/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hu-2024-molekularbiologische-mechanismus-wasserstofftherapie-ihre/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Hu — Der molekularbiologische Mechanismus der Wasserstofftherapie und ihre Anwendung bei Rückenmarksverletzungen",
      "summary": "Rückenmarksverletzungen (SCI) verursachen verheerende neurologische Schäden und haben nur sehr begrenzte Behandlungsoptionen. Diese Übersicht fasst die Molekularbiologie der Wasserstofftherapie und ihre potenzielle Anwendung bei SCI zusammen und stützt sich auf Tierversuche und In-vitro-Zellstudien, die anti-inflammatorische, antioxidative und anti-apoptotische Wirkungen zeigen. Die Autoren liefern vorläufige Hinweise, dass H₂ in SCI-Modellen schützende Wirkungen haben könnte, weisen jedoch darauf hin, dass die klinische Anwendung noch in einem frühen Stadium ist. Dies ist eine Literaturübersicht, keine Humanstudie.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, die präklinische (Tier- und In-vitro-) Evidenz für H₂ bei SCI heranzieht. Der mechanistische Fall für die neuroprotektiven Eigenschaften von H₂ ist plausibel und basiert auf einer konsistenten Tierdatenbasis. Klinische Evidenz beim menschlichen SCI ist jedoch spärlich, und SCI ist bekanntermaßen schwer zu behandeln — präklinischer Erfolg sagt in diesem Bereich den klinischen Nutzen nicht zuverlässig vorher. Die Übersicht selbst rahmt die Evidenz als ‚vorläufig' ein. Lesende sollten dies nicht als klinischen Nachweis der H₂-Wirksamkeit bei Rückenmarksverletzungen interpretieren.",
      "abstract": "Wasserstoff ist ein neuartiges biomedizinisches Molekül, das derzeit Gegenstand umfangreicher Forschung mit Tierversuchen und In-vitro-Zellexperimenten ist und schrittweise in klinischen Umgebungen angewendet wird. Es wurde gezeigt, dass Wasserstoff anti-inflammatorische, selektiv-antioxidative und anti-apoptotische Eigenschaften besitzt und damit erhebliche Schutzwirkungen bei verschiedenen Erkrankungen zeigt. In den letzten Jahren haben mehrere Studien vorläufige Hinweise auf die schützenden Wirkungen von Wasserstoff bei Rückenmarksverletzungen (SCI) geliefert. Dieser Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über die potenziellen molekularbiologischen Mechanismen der Wasserstofftherapie und ihre Anwendung bei der Behandlung von SCI mit dem Ziel, den medizinischen Wert von Wasserstoff besser zu erkunden und neue Wege für die adjuvante Behandlung von SCI aufzuzeigen.",
      "conclusion": "In recent years, several studies have provided preliminary evidence for the protective effects of hydrogen on spinal cord injury (SCI). This paper provides a comprehensive review of the potential molecular biology mechanisms of hydrogen therapy and its application in treating SCI, with an aim to better explore the medical value of hydrogen and provide new avenues for the adjuvant treatment of SCI."
    },
    {
      "pmid": "38661046",
      "year": 2024,
      "title": "Untersuchung von Ansätzen zur Beurteilung der Pulpavitalität: Ein Scoping Review nichttraditioneller Methoden",
      "title_en": "Exploring approaches to pulp vitality assessment: A scoping review of nontraditional methods.",
      "title_de": null,
      "journal": "International endodontic journal",
      "authors": "Afkhami et al.",
      "author_search": "afkhami afkhami",
      "doi": "10.1111/iej.14073",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/iej.14073",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38661046/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-afkhami-2024-untersuchung-ansaetzen-zur-beurteilung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oral-health"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Afkhami — Untersuchung von Ansätzen zur Beurteilung der Pulpavitalität: Ein Scoping Review nichttraditioneller Methoden",
      "summary": "Die genaue Beurteilung der Zahnpulpavitalität ist in der Endodontie entscheidend — doch aktuelle klinische Tests sind ungenau. Dieses Scoping Review erfasst systematisch 65 nicht-traditionelle Techniken zur Pulpavitalitätsbeurteilung, darunter optische Methoden, MRT, Ultraschall-Doppler, Terahertz-Bildgebung und invasive Ansätze wie Wasserstoffgas-Desaturation. H₂ erscheint hier in einem diagnostischen Kontext (Verwendung von Wasserstoff zur Beurteilung des Blutflusses in der Pulpa), nicht als Therapeutikum. Dies ist ein systematisches Scoping Review.",
      "assessment": "Dieses Scoping Review ist methodisch solide und bietet eine nützliche Landschaftskarte aufkommender Pulpavitalitätsbeurteilungstechniken. Es ist wichtig festzuhalten, dass H₂s Auftreten hier rein diagnostisch ist — Wasserstoffgas-Desaturation verwendet H₂ als Tracer zur Quantifizierung des pulpalen Blutflusses und hat keinen Bezug zur systemischen H₂-Therapie-Literatur. Lesende, die sich für H₂ als Therapeutikum interessieren, sollten beachten, dass diese Studie für dieses Thema nicht relevant ist.",
      "abstract": "Einleitung: Diagnostische Verfahren zur Beurteilung der Pulpavitalität sind ein entscheidender Aspekt der zahnärztlichen Routinepraxis. Dieses Review zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über nicht-traditionelle Techniken und Methoden zur Beurteilung der Pulpavitalität zu geben und speziell vielversprechende Ansätze zu untersuchen, die derzeit nicht in der zahnärztlichen Praxis eingesetzt werden. Methoden: Das Studienprotokoll wurde vorab registriert. Eine umfangreiche elektronische Suche wurde in mehreren Datenbanken durchgeführt, darunter MEDLINE via PubMed, Scopus, Web of Science und Embase. Ergebnisse: Von 3.062 Studien wurden 65 einbezogen, die nichttraditionelle Ansätze zur Beurteilung der Pulpavitalität beschreiben. Dazu gehören optische Diagnosemethoden, Ultraschall-Doppler-Flussmessung (UDF), Magnetresonanztomographie (MRT), Terahertz-Bildgebung, Zahntemperaturmessungen sowie invasive Methoden, einschließlich 133Xenon-Auswaschung, Radioisotopen-markierte Tracer, Wasserstoffgas-Desaturation, Intravitalmikroskopie und Fluoreszenz-Mikrosphären-Isotopen-Clearance. Schlussfolgerungen: Dieses Review liefert Details zu potenziellen innovativen Tests, die die Pulpavitalität direkt beschreiben können. Wichtig ist, dass diese Methoden von klinisch unpraktisch bis hin zu vielversprechenden Methoden reichen, die die klinische Praxis transformieren könnten.",
      "conclusion": "This review provides details for potential innovative tests that may directly describe pulp vitality. Importantly, these methods range from clinically impractical through to promising methods that may transform clinical practice. Several nontraditional techniques have the potential to enhance diagnostic accuracy and could provide valuable insights into the assessment of pulp vitality in challenging clinical scenarios."
    },
    {
      "pmid": "38638053",
      "year": 2024,
      "title": "Die therapeutische Anwendung von Wasserstoff bei Krebs: Das Potenzial und die Herausforderungen",
      "title_en": "The Therapeutic Application of Hydrogen in Cancer: The Potential and Challenges.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Khiji et al.",
      "author_search": "khiji khiji",
      "doi": "10.2174/0113816128296710240404040232",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/0113816128296710240404040232",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38638053/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-khiji-2024-therapeutische-anwendung-krebs-potenzial/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Khiji — Die therapeutische Anwendung von Wasserstoff bei Krebs: Das Potenzial und die Herausforderungen",
      "summary": "Krebs ist häufig mit oxidativem Stress und chronischer Entzündung verbunden, und diese Übersicht untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) als Kandidaten für eine unterstützende Therapie, die helfen könnte, Krebsrückfälle zu verhindern und Behandlungsnebenwirkungen zu reduzieren. Präklinische Studien zeigen, dass H₂ die Wirksamkeit konventioneller Behandlungen bei mehreren Krebsarten verbessern kann. Die Autoren stellen jedoch explizit fest, dass weitere klinische Studien zur Klärung von Sicherheit, optimaler Dosierung und Mechanismen erforderlich sind, bevor H₂ klinisch empfohlen werden kann. Dies ist eine Literaturübersicht.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, die einen ausgewogenen Überblick über H₂s Potenzial in der Onkologie bietet. Die mechanistische Rationale ist wissenschaftlich kohärent, und die präklinische Evidenz ist multi-krebsartig und weitgehend konsistent. Klinische Evidenz wird jedoch als begrenzt beschrieben, und die Übersicht selbst fordert zusätzliche Studien. H₂ als Krebs-Therapieadjuvans bleibt investigatorisch — es sollte nicht als etablierte Behandlung dargestellt werden. Die Schlussfolgerung der Autoren, dass H₂ ‚innovativ und vielversprechend' ist, spiegelt das aktuelle Evidenzniveau korrekt wider.",
      "abstract": "Die Wasserstofftherapie hat sich als möglicher Ansatz sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Krebs etabliert. Krebserkrankungen sind häufig mit oxidativem Stress und chronischer Entzündung assoziiert. Wasserstoff weist mit seinen einzigartigen physiologischen Funktionen und Eigenschaften antioxidative, anti-inflammatorische und anti-apoptotische Eigenschaften auf, was ihn zu einem attraktiven Kandidaten für die Krebsbehandlung macht. Durch seine Fähigkeit, oxidative Schäden zu mildern, Entzündungsreaktionen zu modulieren und die Zelllebensfähigkeit aufrechtzuerhalten, zeigt Wasserstoff signifikantes Potenzial bei der Verhinderung von Krebsrückfällen und der Verbesserung von Behandlungsergebnissen. Präklinische Studien haben die Wirksamkeit der Wasserstofftherapie bei mehreren Krebsarten gezeigt und ihre Fähigkeit hervorgehoben, die Wirksamkeit konventioneller Behandlungen zu steigern und gleichzeitig damit verbundene Nebenwirkungen zu reduzieren. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Wasserstofftherapie in klinischen Umgebungen sicher und gut verträglich ist. Dennoch sind weitere Untersuchungen notwendig, um ein umfassendes Verständnis der Mechanismen hinter dem therapeutischen Potenzial von Wasserstoff zu entwickeln und die Verabreichungs- und Dosierungsprotokolle zu verfeinern. Weitere klinische Studien sind jedoch noch erforderlich, um sein Sicherheitsprofil und seine Kapazität zu untersuchen. Insgesamt stellt die Wasserstofftherapie eine innovative und vielversprechende Behandlung für mehrere bösartige Erkrankungen dar.",
      "conclusion": "However, further clinical trials are still needed to explore its safety profile and capacity. In aggregate, hydrogen therapy represents an innovative and promising treatment for several malignancies."
    },
    {
      "pmid": "38615891",
      "year": 2024,
      "title": "Die Rolle von Wasserstoff bei der Prävention und Behandlung der koronaren atherosklerotischen Herzkrankheit",
      "title_en": "The role of hydrogen in the prevention and treatment of coronary atherosclerotic heart disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of pharmacology",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1016/j.ejphar.2024.176586",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ejphar.2024.176586",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38615891/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2024-rolle-praevention-koronaren-atherosklerotischen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Chen — Die Rolle von Wasserstoff bei der Prävention und Behandlung der koronaren atherosklerotischen Herzkrankheit",
      "summary": "Die koronare atherosklerotische Herzkrankheit (CHD) — die weltweit häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung — wird durch chronische Entzündung und oxidative Lipidablagerung in Arterienwänden verursacht. Diese Übersicht untersucht, wie molekularer Wasserstoff (H₂) zur CHD-Prävention und -Behandlung beitragen könnte, indem er gleichzeitig mehrere entzündliche und metabolische Signalwege angreift, darunter NF-κB, Nrf2, PI3K und AMPK. Dies ist eine Literaturübersicht; es werden keine neuen experimentellen Daten präsentiert.",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistisch detaillierte narrative Übersichtsarbeit, die einen plausiblen Multi-Weg-Fall für H₂ bei CHD aufbaut. Die mechanistische Analyse ist gründlich und wissenschaftlich kohärent. Klinische Evidenz für H₂ bei CHD ist jedoch spärlich, und die Übersicht dient primär dazu, die präklinische und mechanistische Landschaft zu ordnen und künftige Forschungsdesigns zu leiten — nicht klinische Wirksamkeit zu beweisen. Lesende sollten diese Übersicht nicht als Beleg dafür interpretieren, dass H₂ CHD beim Menschen verhindert oder behandelt.",
      "abstract": "Die koronare atherosklerotische Herzkrankheit (CHD) ist eine primäre Herz-Kreislauf-Erkrankung, die durch Atherosklerose (AS) verursacht wird und durch chronische Entzündung und oxidative Lipidablagerung gekennzeichnet ist. Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein wirksames anti-inflammatorisches Mittel und hat das Potenzial, Glycolipid-Stoffwechselstörungen zu verbessern, was als vorteilhaft für die Prävention und Behandlung von CHD gilt. Es wird vorgeschlagen, dass H₂ Entzündungen bei CHD durch Regulierung mehrerer Wege reduziert, einschließlich des NF-κB-Entzündungswegs, Pyroptose, Mitophagie, endoplasmatischen Retikulum-Stress (ER-Stress) und des Nrf2-Antioxidans-Wegs. Darüber hinaus kann H₂ den Glycolipid-Stoffwechsel durch Vermittlung der PI3K- und AMPK-Signalwege verbessern und so zur Hemmung des Auftretens und der Entwicklung von CHD beitragen. Diese Übersicht erläutert die Pathogenese von CHD und bewertet die Rolle von H₂ bei CHD. Darüber hinaus werden mögliche molekulare Mechanismen diskutiert und spekuliert, mit dem Ziel, mehr Strategien und Richtungen für nachfolgende Studien zu H₂ bei CHD bereitzustellen.",
      "conclusion": "This review elaborates pathogenesis of CHD and evaluates the role of H2 in CHD. Moreover, possible molecular mechanisms have been discussed and speculated, aiming to provide more strategies and directions for subsequent studies of H2 in CHD."
    },
    {
      "pmid": "38377746",
      "year": 2024,
      "title": "Katalytische Innovationen: Verbesserung von Abwasserbehandlungs- und Wasserstofferzeugungstechnologien.",
      "title_en": "Catalytic innovations: Improving wastewater treatment and hydrogen generation technologies.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of environmental management",
      "authors": "Khan et al.",
      "author_search": "khan khan",
      "doi": "10.1016/j.jenvman.2024.120228",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jenvman.2024.120228",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38377746/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-khan-2024-katalytische-innovationen-verbesserung-abwasserbehandlungs/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Khan — Katalytische Innovationen: Verbesserung von Abwasserbehandlungs- und Wasserstofferzeugungstechnologien.",
      "summary": "Nanomaterialien als Katalysatoren können Abwasser gleichzeitig von toxischen organischen Schadstoffen reinigen und Wasserstoffgas erzeugen — ein doppelter Nutzen, der hier im Überblick dargestellt wird. Die NaBH₄-Methanolys mittels Nanokatalysatoren wird als besonders effizienter Ansatz hervorgehoben. Der Review bewertet die Katalysatorleistung anhand zentraler Parameter wie Größe, Reaktionsgeschwindigkeit, Aktivierungsenergie und Haltbarkeit. (Journal of Environmental Management, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist ein technischer Review ohne eigene experimentelle Daten — er synthetisiert bestehende Literatur zu nanokatalytischen Systemen für kombinierte Abwasserbehandlung und H₂-Erzeugung. Wichtiger Kontext: Diese Arbeit behandelt industrielle/ökologische Wasserstoffproduktion und Schadstoffsanierung, nicht die therapeutische oder gesundheitsbezogene Anwendung von H₂ beim Menschen oder in Tiermodellen. Das hier diskutierte H₂ ist ein Energie-Nebenprodukt, kein medizinisches Wirkprinzip. Der Review ist eine nützliche Ressource für Forscher in Materialwissenschaften und Umweltingenieurwesen, liefert jedoch keine Belege für einen gesundheitlichen Nutzen von H₂ in biologischen Systemen.",
      "abstract": "Die effektive Reduktion gefährlicher organischer Schadstoffe im Abwasser ist ein drängendes globales Anliegen, das die Entwicklung fortschrittlicher Behandlungstechnologien erfordert. Schadstoffe wie Nitrophenole und Farbstoffe, die sowohl für die menschliche Gesundheit als auch für aquatische Lebewesen erhebliche Risiken darstellen, machen ihre Reduktion besonders wichtig. Trotz der Existenz verschiedener Methoden zur Beseitigung dieser Schadstoffe sind diese nicht ohne Einschränkungen. Die Verwendung von Nanomaterialien als Katalysatoren für die chemische Reduktion stellt eine vielversprechende Alternative dar, da sie durch ihre herausragende katalytische Aktivität und ihre große Oberfläche überzeugen. Für die katalytische Reduktion der Schadstoffe wurde NaBH₄ als nützliche Quelle eingesetzt, da es die Schadstoffe sehr effizient reduziert und dabei auch Wasserstoffgas freisetzt, das als Energiequelle genutzt werden kann. Diese Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungen zu verschiedenen Arten von Nanomaterialien, die als Katalysatoren zur Reduktion organischer Schadstoffe und zur Erzeugung von Wasserstoff durch NaBH₄-Methanolys fungieren, und bewertet dabei die positiven und negativen Aspekte von Nanokatalysatoren. Darüber hinaus untersucht diese Arbeit die Faktoren, die den Prozess beeinflussen, sowie den Mechanismus der Katalyse. Der Vergleich verschiedener Katalysatoren basiert auf Katalysatorgröße, Reaktionszeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Wasserstofferzeugungsrate, Aktivierungsenergie und Haltbarkeit. Die in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse können genutzt werden, um die Entwicklung neuer Katalysatoren zur Reduktion organischer Schadstoffe und zur Erzeugung von Wasserstoff durch NaBH₄-Methanolys zu lenken.",
      "conclusion": "The comparison of different catalysts is based on size of catalyst, reaction time, rate of reaction, hydrogen generation rate, activation energy, and durability. The information obtained from this paper can be used to steer the development of new catalysts for reducing organic pollutants and generation hydrogen by NaBH4 methanolysis."
    },
    {
      "pmid": "38532373",
      "year": 2024,
      "title": "Die Wirkung des Konsums von wasserstoffreichem Wasser auf prämenstruelle Symptome und Lebensqualität: eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "The effect of hydrogen-rich water consumption on premenstrual symptoms and quality of life: a randomized controlled trial",
      "title_de": null,
      "journal": "BMC Women's Health",
      "authors": "Aker et al.",
      "author_search": "aker aker",
      "doi": "10.1186/s12905-024-03029-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12905-024-03029-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38532373/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-aker-2024-praemenstruelle-symptome-lebensqualitaet/",
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      ],
      "indications": [
        "womens-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Aker — Die Wirkung des Konsums von wasserstoffreichem Wasser auf prämenstruelle Symptome und Lebensqualität: eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser senkt prämenstruelle Beschwerden und steigert die Lebensqualität. In einem randomisierten kontrollierten Versuch (n = 65) über drei Menstruationszyklen hatte die H₂-Gruppe signifikant niedrigere PMS-Werte und in der ersten Nachuntersuchung höhere körperliche und psychische Lebensqualität als die Kontrolle (p (BMC Women's Health, 2024.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-Wasser-Anwendungen im Bereich Frauengesundheit — eine konkrete, alltagsnahe Indikation mit großer Betroffenenzahl. Mechanistisch passt der Befund zum antioxidativen/entzündungshemmenden Profil von H₂. Mitautor ist Tyler W. LeBaron, eine bekannte Figur der H₂-Forschung (Molecular Hydrogen Institute) — das stärkt die Fachnähe, ist aber auch als möglicher Interessenkonflikt zu nennen. Limitation, ehrlich benannt: moderate Stichprobe (n = 65), das Abstract erwähnt keine Verblindung (vermutlich offenes Design), und die Endpunkte (PMS-Symptome, Lebensqualität) sind subjektive Fragebögen, die auf Erwartungseffekte reagieren können. Der Lebensqualitäts-Vorteil war zudem nur in einer Nachuntersuchung signifikant, nicht über den gesamten Zeitverlauf.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Das prämenstruelle Syndrom (PMS) besteht aus psychischen oder körperlichen Symptomen, die das tägliche Leben negativ beeinflussen. Die PMS-Behandlung kann den Einsatz komplementär-alternativer Ansätze umfassen. Wasserstoffreiches Wasser (HRW) besitzt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die PMS behandeln könnten. Ziel dieser Studie war es, die Wirkung des Trinkens von HRW auf die Schwere prämenstrueller Symptome und die Lebensqualität von Frauen mit PMS zu untersuchen. METHODEN: Diese Studie ist eine randomisierte kontrollierte Studie. Die Teilnehmerinnen wurden mit der Block-Randomisierungsmethode in zwei Gruppen randomisiert (Interventionsgruppe = 33, Kontrollgruppe = 32). Die Teilnehmerinnen der Interventionsgruppe sollten täglich 1500–2000 ml HRW konsumieren, die der Placebogruppe normales Wasser trinken. Die Teilnehmerinnen begannen, entweder HRW oder Placebo-Wasser von Tag 16 ihres Menstruationszyklus bis Tag 2 des folgenden Zyklus zu trinken, über drei Menstruationszyklen. Die Forschungsdaten wurden mit einem demografischen Informationsbogen, der Premenstrual Syndrome Scale (PMSS) und der Kurzform des Lebensqualitäts-Fragebogens der Weltgesundheitsorganisation (WHOQOL-BREF) erhoben. ERGEBNISSE: Die Interventionsgruppe hatte sowohl in der ersten als auch in der zweiten Nachuntersuchung auf der PMSS signifikant niedrigere Mittelwerte als die Kontrollgruppe (P<0,05). In der ersten Nachuntersuchung hatte die Interventionsgruppe in den Bereichen körperliche Gesundheit und Psyche des WHOQOL-BREF signifikant höhere Mittelwerte als die Kontrollgruppe (P<0,05). Die Gruppe-×-Zeit-Wechselwirkung war für die PMSS signifikant (F = 10,54, P<0,001). Die Gruppe-×-Zeit-Wechselwirkung war für den WHOQOL-BREF nicht signifikant (P>0,05). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der Konsum von HRW reduziert die Schwere prämenstrueller Symptome und verbessert die Lebensqualität der Betroffenen in körperlicher und psychischer Hinsicht.",
      "conclusion": "The consumption of HRW reduces the severity of premenstrual symptoms and improves individuals' quality of life in physical and psychological domains."
    },
    {
      "pmid": "38996821",
      "year": 2024,
      "title": "Der Einfluss einer Wasserstoff-Inhalationstherapie auf den Spiegel reaktiver Sauerstoffspezies im Blut: eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "The impact of hydrogen inhalation therapy on blood reactive oxygen species levels: A randomized controlled study",
      "title_de": null,
      "journal": "Free Radical Biology & Medicine",
      "authors": "Chair et al.",
      "author_search": "chair chair",
      "doi": "10.1016/j.freeradbiomed.2024.07.010",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2024.07.010",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38996821/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chair-2024-inhalation-reaktive-sauerstoffspezies/",
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      "indications": [
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        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Chair — Der Einfluss einer Wasserstoff-Inhalationstherapie auf den Spiegel reaktiver Sauerstoffspezies im Blut: eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Wasserstoff einatmen senkt messbar die freien Sauerstoffradikale im Blut. In einer kontrollierten Studie an Menschen mit erhöhten ROS-Werten (d-ROMs > 350 U.CARR) reduzierte eine einzige Sitzung Wasserstoff-Inhalation den Blut-ROS-Spiegel signifikant — direkt nach der Behandlung. (Free Radical Biology & Medicine, 2024.)",
      "assessment": "Wertvoll als direkter Mensch-Beleg für das antioxidative Kernversprechen von H₂: Sie misst den oxidativen Stress (ROS) im Blut und zeigt eine signifikante Senkung nach H₂-Inhalation. Damit schlägt sie die Brücke von der präklinischen Mechanistik (Ohsawa 2007) zur klinischen Messung. Relevant für H₂-Inhalations-Anwendungen. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 37), das Abstract liefert keine konkreten Effektgrößen, Mittelwerte oder p-Werte, und der gemessene Endpunkt ist ein Biomarker (d-ROMs), kein Symptom oder klinisches Outcome. Veröffentlicht in einem einschlägigen Fachjournal (Free Radical Biology & Medicine).",
      "abstract": "Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) spielen eine zentrale Rolle in physiologischen Prozessen. Ein Ungleichgewicht zwischen ROS und Antioxidantien zugunsten der ersteren verursacht jedoch oxidativen Stress, der mit zahlreichen Krankheitsbildern verknüpft ist. Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften, darunter eine herausragende Permeabilität und eine selektive antioxidative Fähigkeit, ist molekularer Wasserstoff (H2) zu einem wesentlichen therapeutischen Wirkstoff geworden. Die Wasserstoff-Inhalationstherapie (HIT) hat sich als vielversprechende Strategie zur Bekämpfung von oxidativem Stress herauskristallisiert. In dieser randomisierten kontrollierten Studie wollten wir die Wirksamkeit der HIT bei der Senkung der Blut-ROS-Werte bewerten. 37 Teilnehmer mit erhöhten ROS-Werten (d-ROMs-Wert > 350 U.CARR) wurden in die Studie aufgenommen. Die Teilnehmer wurden in eine Test- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Teilnehmer der Testgruppe erhielten HIT, und anschließend wurden ihre Blut-ROS-Werte unmittelbar nach der Behandlung und nach 24 h gemessen. Ihre Ergebnisse wurden mit denen der Teilnehmer der Kontrollgruppe verglichen, die keine HIT erhielten. Die Testgruppe zeigte nach der Behandlung eine signifikante Reduktion der Blut-ROS-Werte. Diese Befunde legen die Wirksamkeit der HIT bei der Senkung von oxidativem Stress nahe.",
      "conclusion": "The test group demonstrated a significant reduction in blood ROS levels after the treatment. These findings suggested the efficacy of HIT in reducing oxidative stress."
    },
    {
      "pmid": "39703911",
      "year": 2024,
      "title": "Das Einatmen von Wasserstoffgas vor intensivem Training reduziert die Abnahme der Stickstoffmonoxid-Verfügbarkeit bei männlichen Rugby-Spielern",
      "title_en": "Hydrogen gas inhalation prior to high-intensity training reduces attenuation of nitric oxide bioavailability in male rugby players",
      "title_de": null,
      "journal": "PeerJ",
      "authors": "Zhao et al.",
      "author_search": "zhao zhao",
      "doi": "10.7717/peerj.18503",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7717/peerj.18503",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39703911/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhao-2024-gas-inhalation-stickstoffmonoxid-rugby-spieler/",
      "methods": [
        "inhalation",
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      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Zhao — Das Einatmen von Wasserstoffgas vor intensivem Training reduziert die Abnahme der Stickstoffmonoxid-Verfügbarkeit bei männlichen Rugby-Spielern",
      "summary": "Wasserstoff einatmen schützt das Stickstoffmonoxid-Signal nach hartem Training. In einem randomisierten Doppelblind-Crossover bei Profi-Rugbyspielern hielt H₂-Inhalation die Stickstoffmonoxid- (NO-)Werte und ihre Vorstufen nach dem Training höher, senkte oxidative Schadens- und Entzündungsmarker und steigerte die Gesamt-Antioxidanskapazität. (PeerJ, 2024.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-Inhalations-Anwendungen im Leistungssport, weil sie einen plausiblen Wirkmechanismus zeigt: Erhalt des gefäßerweiternden NO-Signals plus Dämpfung von Entzündung und oxidativem Stress nach Belastung. Das Crossover-Doppelblind-Design macht die Aussage robust, da jeder Spieler seine eigene Kontrolle ist. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine, hochspezialisierte Population (Profi-Rugby, nur Männer), kurze Interventionsdauer, exakte Stichprobengröße im Abstract nicht angegeben — Biomarker-Studie, kein direkter Leistungs-Endpunkt. Der im Datensatz hinterlegte DOI gehört zu einer fremden Arbeit (Antioxidants & Redox Signaling, 2011) und wurde daher bewusst weggelassen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Das Einatmen von Wasserstoffgas (H2) als antioxidatives Supplement kann trainingsbedingten oxidativen Schaden mildern und das Wasserstoffperoxid-Signal nach dem Training schützen, was zur Vermittlung vorteilhafter Trainingsanpassungen beitragen kann. Ziel dieser Studie war es, die Wirkung der H2-Inhalation auf den Plasma-Stickstoffmonoxid-Spiegel (NO) und dessen Synthesevorstufen bei Profisportlern zu bestimmen. METHODEN: Eine randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Crossover-Studie wurde über drei Wochen mit männlichen Profi-Rugbyspielern durchgeführt. Die Teilnehmer durchliefen eine Woche H2-Supplementierung und eine Woche Placebo-Behandlung vor täglichen hochintensiven Trainingseinheiten, getrennt durch eine Woche leichten Trainings als Auswaschphase. ERGEBNISSE: Zweifaktorielle (Supplementierung und Zeit) Varianzanalysen mit Messwiederholung zeigten, dass die Werte von NO, L-Arginin und Tetrahydrobiopterin in der H2-Inhalationsgruppe nach dem Training (D6) signifikant höher waren als in der Placebogruppe und auch nach 24 h Ruhe (D7) höher blieben. Die Werte von Hydroxydeoxyguanosin und Interleukin 6 waren in der H2-Inhalationswoche an D6 und D7 niedriger als in der Placebowoche. Zudem war der Gesamt-Antioxidanzgehalt mit H2-Inhalation signifikant höher als mit Placebo. BEDEUTUNG: Diese Ergebnisse legen nahe, dass das Einatmen von H2 dazu beiträgt, das NO-Signal nach dem Training aufrechtzuerhalten sowie Entzündung und oxidativen Stress zu mildern, die durch hochintensives Trainingstraining bei Profisportlern ausgelöst werden.",
      "conclusion": "In addition, total antioxidant levels were significantly higher with H2 inhalation than with placebo. SIGNIFICANCE: These results suggest that H2 inhalation helps to maintain NO signaling after exercise and to alleviate inflammation and oxidative stress induced by high-intensity exercise training in professional athletes."
    },
    {
      "pmid": "39064785",
      "year": 2024,
      "title": "Wasserstoffreiches Gas verbessert die Sprint-Intervall-Leistung: Metabolomische Einblicke in die zugrunde liegenden Mechanismen",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Gas Enhanced Sprint-Interval Performance: Metabolomic Insights into Underlying Mechanisms.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Dong et al.",
      "author_search": "dong dong",
      "doi": "10.3390/nu16142341",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu16142341",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39064785/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dong-2024-verbessert-sprint-intervall-leistung/",
      "methods": [
        "inhalation"
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      "indications": [
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      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Dong — Wasserstoffreiches Gas verbessert die Sprint-Intervall-Leistung: Metabolomische Einblicke in die zugrunde liegenden Mechanismen",
      "summary": "Das Einatmen von wasserstoffreichem Gas (HRG) über 60 Minuten vor einem Sprint-Intervalltest verbesserte die anaerobe Leistungsfähigkeit im späten Verlauf und reduzierte den Leistungsabfall zwischen den Sprints bei gesunden Männern. Die metabolomische Analyse zeigte, dass die H₂-Inhalation mehrere mit Fettmobilisierung und Coenzym-A-Synthese verbundene Metaboliten hochregulierte — was auf einen Mechanismus hindeutet, der beschleunigte Fettoxidation zur ATP-Auffüllung in Intervallphasen nutzt. (Nutrients, 2024.)",
      "assessment": "Eine methodisch gut konzipierte kleine Crossover-Studie, die die H₂-Sportwissenschaft von „Wirkt es?“ in Richtung „Wie könnte es wirken?“ vorantreibt. Die metabolomischen Daten sind genuell neuartig und die Leistungsverbesserungen in der Spät-Sprint-Phase sind biologisch plausibel. Wesentliche Einschränkungen: n=10 ist sehr klein — Ergebnisse müssen in einer größeren Stichprobe repliziert werden; nur gesunde Männer wurden untersucht; die metabolomische Pfadanalyse ist assoziativ, nicht kausal (Anreicherungsanalyse kann nicht beweisen, dass die identifizierten Pfade für den Leistungseffekt verantwortlich sind). Das H₂-Inhalationsprotokoll (60 min vor dem Training) ist praktisch realistisch. Insgesamt: vielversprechendes mechanistisches Signal, aber vorläufig.",
      "abstract": "(1) Hintergrund: Die Vielfalt der Blutbiomarker zur Bewertung der metabolischen Mechanismen von Wasserstoff begrenzt ein umfassendes Verständnis seiner Auswirkungen auf die Verbesserung der Trainingsleistung. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von wasserstoffreichem Gas (HRG) auf Metaboliten nach Sprint-Intervallübungen mithilfe metabolomischer Ansätze und zielte darauf ab, die zugrunde liegenden Wirkmechanismen aufzuklären. (2) Methoden: Zehn gesunde erwachsene Männer nahmen am Wingate Sprint-Intervalltest (SIT) teil, der nach 60-minütiger HRG- oder Placebo-Inhalation (Luft) durchgeführt wurde. Venöse Blutproben wurden zur metabolomischen Analyse sowohl vor als auch nach der Gasinhalation und nach dem SIT entnommen. (3) Ergebnisse: Im Vergleich zum Placebo verbesserte HRG-Inhalation die mittlere Leistung, den Ermüdungsindex und die Zeit bis zum Spitzenwert beim vierten Sprint signifikant und reduzierte signifikant die Abschwächungswerte der Spitzenleistung, der mittleren Leistung und der Zeit bis zum Spitzenwert zwischen dem ersten und vierten Sprint. Die metabolomische Analyse hob die signifikante Hochregulation von Acetylcarnitin, Propionyl-L-Carnitin, Hypoxanthin und Xanthin bei HRG-Inhalation hervor, wobei die Anreicherungspfadanalyse darauf hindeutet, dass HRG die Fettmobilisierung durch Verbesserung der Coenzym-A-Synthese, Förderung des Glycerophospholipidstoffwechsels und Unterdrückung des Insulinspiegels fördern könnte. (4) Schlussfolgerungen: Das Einatmen von HRG vor einem SIT verbessert die anaeroben Sprint-Fähigkeiten in der Endphase und mindert die Ermüdung. Die metabolomische Analyse legt nahe, dass HRG die ATP-Erholung während der Intervallphasen durch beschleunigte Fettoxidation verbessern könnte und so eine erhöhte Energieversorgung für späte Sprints bereitstellt.",
      "conclusion": "Inhaling HRG before an SIT enhances end-stage anaerobic sprint capabilities and mitigates fatigue. Metabolomic analysis suggests that HRG may enhance ATP recovery during interval stages by accelerating fat oxidation, providing increased energy replenishment for late-stage sprints."
    },
    {
      "pmid": "38698624",
      "year": 2024,
      "title": "Inhalation von wasserstoffreichem Gas vor akuter Belastung lindert die Belastungsermüdung: Eine randomisierte Crossover-Studie",
      "title_en": "Inhalation of Hydrogen-rich Gas before Acute Exercise Alleviates Exercise Fatigue: A Randomized Crossover Study.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of sports medicine",
      "authors": "Dong et al.",
      "author_search": "dong dong",
      "doi": "10.1055/a-2318-1880",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1055/a-2318-1880",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38698624/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dong-2024-inhalation-wasserstoffreichem-vor-akuter/",
      "methods": [
        "inhalation"
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      "indications": [
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      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Dong — Inhalation von wasserstoffreichem Gas vor akuter Belastung lindert die Belastungsermüdung: Eine randomisierte Crossover-Studie",
      "summary": "Die Inhalation von wasserstoffreichem Gas (HRG) vor dem Training reduzierte das subjektive Ermüdungsempfinden, verbesserte die Radfahrleistung in der Endphase von Erschöpfungsversuchen und senkte das post-belastungsbedingte Laktat sowie oxidative Stressmarker bei gesunden Männern — im Vergleich zur Placebo-Luft-Inhalation. Nicht alle Maßnahmen verbesserten sich: Die Sprunghöhe bei Gegenbewegungssprüngen und die Glutathionperoxidase-Aktivität zeigten keinen signifikanten Unterschied zwischen HRG und Placebo. (International Journal of Sports Medicine, 2024.)",
      "assessment": "Eine methodisch solide kleine Crossover-Studie mit einem ehrlichen gemischten Ergebnis. Positiv: Ermüdungswahrnehmung, Laktat, Hydroxyl-Radikal-Hemmung und Spät-Phasen-Radfahrfrequenz verbesserten sich alle signifikant mit HRG vs. Placebo. Nullbefunde (explizit berichtet): Sprunghöhe bei Gegenbewegungssprüngen verbesserte sich nicht, und die Glutathionperoxidase-Aktivität blieb unverändert — wichtige Grenzen dessen, was H₂-Inhalation in diesem Kontext tatsächlich bewirkt. Wesentliche Einschränkungen: n=24 (nur Männer), einzelne Belastungsmodalität (Radfahren), keine Angaben zur H₂-Konzentration im inhalierten Gas. Das Crossover-Design kontrolliert individuelle Variationen gut. Insgesamt: suggestiver positiver Effekt auf Ermüdung und Laktat mit dokumentierten Nullbefunden für Explosivkraft.",
      "abstract": "Wasserstoff als Antioxidans könnte das Potenzial haben, Ermüdung zu mildern und ausgewählte oxidative Stressmarker zu verbessern, die durch anstrengende körperliche Belastung induziert werden. Diese Studie konzentrierte sich auf einen bislang unerforschten Ansatz der Prä-Belastungs-Inhalation von wasserstoffreichem Gas (HRG). Vierundzwanzig gesunde erwachsene Männer absolvierten zunächst Vorlaboratorien zur Bestimmung der maximalen Radfahrleistung (Wmax) und der maximalen Radfahrzeit (Tmax). Dann wurden sie dazu gebracht, Tmax bei 80% Wmax und 60–70 U/min auf Fahrradergometern zu fahren, nachdem sie HRG oder Placebogas (Luft) für 60 Minuten in einem doppelt verblindeten, ausbalancierten, randomisierten und Crossover-Design inhaliert hatten. Die Radfahrfrequenz im Ermüdungsmodellierungsprozess und die wahrgenommene Anstrengung (RPE) zu Beginn und am Ende des Tests wurden aufgezeichnet. Vor der Gasinhalation und nach der Ermüdungsmodellierung wurden die visuelle Analogskala (VAS) für Ermüdung und der Gegenbewegungssprung (CMJ) getestet sowie Blutproben entnommen. Die Ergebnisse zeigten, dass HRG-Inhalation im Vergleich zu Placebo eine signifikante Verbesserung in VAS, RPE, der Radfahrfrequenz während der letzten 30 Sekunden im Ermüdungsmodellierungsprozess, der Fähigkeit zur Hemmung von Hydroxyl-Radikalen und des Serum-Laktats nach dem Training (p<0,028) induzierte, nicht jedoch bei der CMJ-Höhe und der Glutathionperoxidase-Aktivität. Die Radfahrfrequenz während der letzten 30 Sekunden aller anderen Segmente im Ermüdungsmodellierungsprozess lag im Bereich von 60–70 U/min. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass HRG-Inhalation vor akuter Belastung belastungsinduzierte Ermüdung lindern, die funktionelle Leistungsfähigkeit aufrechterhalten und Hydroxyl-Radikal- und Laktatwerte verbessern kann.",
      "conclusion": "The cycling frequency during the last 30 seconds of all other segments in the fatigue modeling process was within the range of 60-70 rpm. In conclusion, HRG inhalation prior to acute exercise can alleviate exercise-induced fatigue, maintain functional performance, and improve hydroxyl radical and lactate levels."
    },
    {
      "pmid": "38232698",
      "year": 2024,
      "title": "Frühes zeitlich begrenztes Essen verbessert Marker der kardiometabolischen Gesundheit, hat aber keinen Einfluss auf die intestinale Nährstoffaufnahme bei gesunden Erwachsenen.",
      "title_en": "Early time-restricted eating improves markers of cardiometabolic health but has no impact on intestinal nutrient absorption in healthy adults.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cell reports. Medicine",
      "authors": "Dawson et al.",
      "author_search": "dawson dawson",
      "doi": "10.1016/j.xcrm.2023.101363",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.xcrm.2023.101363",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38232698/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dawson-2024-fruehes-zeitlich-begrenztes-essen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "diabetes",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2024 · Dawson — Frühes zeitlich begrenztes Essen verbessert Marker der kardiometabolischen Gesundheit, hat aber keinen Einfluss auf die intestinale Nährstoffaufnahme bei gesunden Erwachsenen.",
      "summary": "Essen nur zwischen 08:00 und 14:00 Uhr (frühes zeitlich begrenztes Essen, eTRE) verbesserte die Blutzuckerregulation bei gesunden Erwachsenen — ließ die Darmfunktion aber völlig unberührt. Eine randomisierte Crossover-Studie mit 16 Teilnehmenden zeigte niedrigere 24-Stunden-Mittelglukosewerte und reduzierte glykämische Variabilität, während intestinale Absorption, Transitzeit und Darmmikrobiomzusammensetzung unverändert blieben. (Cell Reports Medicine, 2024.)",
      "assessment": "Eine gut kontrollierte Studie mit einem ehrlichen Null-Ergebnis zur Darmfunktion. Die Daten zur kolonalen Wasserstoffgasproduktion sind zwar Nebenbefund, aber wissenschaftlich wertvoll: Sie zeigen, dass kurzfristige (9-tägige) Änderungen des Mahlzeitentimings den fermentationsbasierten H₂-Ausstoß nicht verändern. Limitationen: n=16 ist klein; das 9-tägige Interventionsfenster ist möglicherweise zu kurz, um Mikrobiomveränderungen zu erfassen; nur gesunde Erwachsene wurden untersucht, was die Übertragbarkeit auf Stoffwechselerkrankungen einschränkt. Die eTRE-Stoffwechselbefunde sind vielversprechend, bedürfen aber längerer Studien mit größeren Kohorten vor klinischen Empfehlungen.",
      "abstract": "Frühes zeitlich begrenztes Essen (eTRE) verbessert Aspekte der kardiometabolischen Gesundheit. Obwohl das zirkadiane System die Nährstoffaufnahme zu regulieren scheint, ist wenig über die Auswirkungen von eTRE auf die intestinale Absorption bekannt. In dieser randomisierten Crossover-Studie folgten 16 gesunde Erwachsene für 9 Tage einer kontrollierten, gewichtserhaltenden Diät und nahmen alle Kalorien entweder zwischen 08:00 und 14:00 Uhr (eTRE-Plan) oder zwischen 08:00 und 20:00 Uhr (Kontrollplan) zu sich. Der Energiegehalt der Diät, des Stuhls und des Urins wurde mittels Bombenkalorimetrie gemessen und die intestinale Energieabsorption berechnet. Der eTRE-Plan war wirksamer als der Kontrollplan zur Verbesserung von Markern der kardiometabolischen Gesundheit, einschließlich der mittleren 24-h-Glukosekonzentration und der glykämischen Variabilität, gemessen als mittlere Amplitude der glykämischen Exkursionen. eTRE hatte jedoch keinen Einfluss auf die intestinale Energie- und Makronährstoffabsorption, die gastrointestinale Transitzeit, die kolonale Wasserstoffgasproduktion oder die fäkale Mikrobenzusammensetzung, was darauf hindeutet, dass eTRE keine Auswirkungen auf die gastrointestinale Funktion hat. Diese Studie ist registriert (ClinicalTrials.gov: NCT04877262).",
      "conclusion": "However, eTRE has no effect on intestinal energy and macronutrient absorption, gastrointestinal transit time, colonic hydrogen gas production, or stool microbial composition, suggesting eTRE does not impact gastrointestinal function. This trial is registered (ClinicalTrials.gov: NCT04877262)."
    },
    {
      "pmid": "38713041",
      "year": 2024,
      "title": "Rehabilitationsprogramm des Post-COVID-19-Syndroms unter Einsatz von Stickstoffmonoxid und molekularem Wasserstoff",
      "title_en": "[Rehabilitation program of post-COVID-19 syndrome with the use of nitric oxide and molecular hydrogen].",
      "title_de": null,
      "journal": "Terapevticheskii Arkhiv",
      "authors": "Pozdnyakova et al.",
      "author_search": "pozdnyakova pozdnyakova",
      "doi": "10.26442/00403660.2024.03.202639",
      "doi_url": "https://doi.org/10.26442/00403660.2024.03.202639",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38713041/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-pozdnyakova-2024-stickstoffmonoxid-post-covid-19-rehabilitation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "oxidative-stress",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Pozdnyakova — Rehabilitationsprogramm des Post-COVID-19-Syndroms unter Einsatz von Stickstoffmonoxid und molekularem Wasserstoff",
      "summary": "Die kombinierte Inhalation von Stickstoffmonoxid und Wasserstoff besserte Beschwerden beim Post-COVID-Syndrom. In einer offenen kontrollierten Studie (n = 34) gingen Atemnot, Husten, Müdigkeit und Herzklopfen zurück, die Lebensqualität stieg und der oxidative Stress sank (p (Terapevticheskii Arkhiv, 2024.)",
      "assessment": "Relevant, weil Post-COVID eine große, weiter aktuelle Betroffenengruppe ist und H₂ hier als Teil einer Atemgas-Therapie geprüft wird; die Befunde zu oxidativem Stress und Mikrozirkulation passen mechanistisch zum H₂-Profil. Wichtigste Limitation, ehrlich benannt: Die Intervention war eine Kombination aus NO und H₂ — der Beitrag des Wasserstoffs allein lässt sich aus diesem Design nicht isolieren (Konfundierung durch NO). Hinzu kommen kleine Stichprobe (n = 34), offenes Design ohne Scheinbehandlung in der Kontrollgruppe (Placebo-/Zuwendungseffekte möglich) und subjektive Fragebogen-Endpunkte. Ein unterstützendes Signal, kein isolierter H₂-Wirksamkeitsbeweis.",
      "abstract": "Das Post-COVID-19-Syndrom (PS) ist eines der medizinischen und sozialen Probleme. Laut WHO leiden 10–20 % der COVID-19-Patienten an PS. Der Einsatz medizinischer Gase — inhaliertes Stickstoffmonoxid (iNO) und molekularer Wasserstoff (iH2) — kann die Entstehungsmechanismen von PS beeinflussen. ZIEL: Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit der kombinierten Inhalation von NO und H2 (iNO/iH2) bei Patienten mit respiratorischen Manifestationen von PS. MATERIAL UND METHODEN: 34 Patienten mit PS (11 Männer/23 Frauen, 60,0±11,7 Jahre) wurden in die prospektive, offene, kontrollierte Studie in Parallelgruppen eingeschlossen: Die Hauptgruppe (n=17) erhielt iNO/iH2 für 90 Minuten einmal täglich über 10 Tage (NO-Konzentration 60 ppm, H2<4 % im Gasgemisch), die Kontrollgruppe (n=17) erhielt keine Inhalationen. Der Zeitraum von der Bestätigung der COVID-19-Erkrankung bis zum Studienbeginn betrug 641,8±230,5 Tage. Die Gruppen unterschieden sich nicht in den Ausgangsparametern. Bewertet wurden die klinischen Symptome (aus dem Selbstbeobachtungstagebuch und den mMRC-Fragebögen, „Atemnot-Sprache“), die FAS-, HADS- und SF-36-Werte, der 6-Minuten-Gehtest, die Blutserum-Parameter des oxidativen Stresses sowie die Dynamik der Mikrozirkulation in der bulbären Augenbindehaut. Die individuelle iNO-Dosis wurde während eines 15-minütigen Tests gewählt (die positive Dynamik der Mikrozirkulation zeigte an, dass die Dosis korrekt gewählt war). ERGEBNISSE: Die Abnahme der Symptomschwere wie Atemnot, Husten, Müdigkeit und Herzklopfen (p<0,005), der Anstieg der SF-36-Fragebogenwerte (p=0,006) und eine Reduktion des FAS-Scores (p=0,001) sowie der Angstkomponente des HADS (p=0,02) wurden am Behandlungsende in der Hauptgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt. Wir beobachteten eine Verbesserung der zurückgelegten Strecke (p=0,01) und der SpO2-Werte (p=0,04) im 6-Minuten-Gehtest, eine Zunahme der volumetrischen Blutflussgeschwindigkeit in den Venolen (p<0,001) sowie der Parameter für oxidativen Schaden (p<0,001) und antioxidative Aktivität (p=0,03) im Blutserum. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse der Studie zeigen eine klinische Wirksamkeit von iNO/iH2 auf klinische Indikatoren, Parameter des oxidativen Stresses und die Mikrozirkulation bei Patienten mit PS.",
      "conclusion": "The results of the study demonstrate clinical efficacy iNO/iH2 on clinical indicators, parameters of oxidative stress and microcirculation in patients with PS."
    },
    {
      "pmid": "38794767",
      "year": 2024,
      "title": "Der 14-tägige Konsum von wasserstoffreichem Wasser lindert Müdigkeit, bessert jedoch nicht die Atemnot bei Long-COVID-Patienten: eine einfach-verblindete, randomisierte, kontrollierte Pilotstudie",
      "title_en": "The Effect of 14-Day Consumption of Hydrogen-Rich Water Alleviates Fatigue but Does Not Ameliorate Dyspnea in Long-COVID Patients: A Pilot, Single-Blind, and Randomized, Controlled Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Tan et al.",
      "author_search": "tan tan",
      "doi": "10.3390/nu16101529",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu16101529",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38794767/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tan-2024-long-covid-muedigkeit-atemnot/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Tan — Der 14-tägige Konsum von wasserstoffreichem Wasser lindert Müdigkeit, bessert jedoch nicht die Atemnot bei Long-COVID-Patienten: eine einfach-verblindete, randomisierte, kontrollierte Pilotstudie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser lindert die Erschöpfung bei Long-COVID — aber nicht die Atemnot. In einem 14-tägigen randomisierten Pilot-Versuch (n = 32) senkte H₂-Wasser die Fatigue, steigerte die Gehstrecke im 6-Minuten-Test und verbesserte Beinkraft und Schlafqualität deutlich; die Atemnot besserte sich dagegen nicht. (Nutrients, 2024.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-Wasser-Anwendungen im Kontext Erschöpfung, Regeneration und Post-Infekt-Erholung — ein großes Thema seit der Pandemie. Stark ist die ehrliche, differenzierte Berichterstattung: Wirkung dort, wo sie messbar ist (Fatigue, Ausdauer, Schlaf), kein Schönfärben bei der Atemnot. Die berichteten Effektgrößen (Cohen's d bis 1,27) sind beachtlich. Limitation, ehrlich benannt: als Pilotstudie deklariert, kleine Stichprobe (n = 32 von 55), nur einfach verblindet (kein Doppelblind) — daher als Pilot/Open-Label-nahes Design eingestuft. Subjektive Endpunkte wie Fatigue sind anfälliger für Erwartungseffekte, wenn die Verblindung nur einfach ist.",
      "abstract": "(1) Hintergrund: Wasserstoff (H2) könnte aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften ein potenzieller therapeutischer Wirkstoff für die Behandlung von Long-COVID-Symptomen sein. Es bedarf jedoch weiterer wissenschaftlicher Literatur, um die Wirkungen der H2-Gabe auf die Behandlung von Symptomen zu beschreiben. Eine Studie zielte darauf ab, die Auswirkung der Gabe von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf Müdigkeit und Atemnot von Long-COVID-Patienten über 14 aufeinanderfolgende Tage zu untersuchen. (2) Methoden: In dieser randomisierten, einfach-verblindeten, placebokontrollierten Studie wurden 55 Teilnehmer rekrutiert, von denen 23 ausgeschlossen wurden. Insgesamt 32 geeignete Teilnehmer wurden in eine Gruppe mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) (n = 16) und eine Gruppe mit Placebo-Wasser (PW) (n = 16) randomisiert, die angewiesen wurden, 14 Tage lang wasserstoffreiches Wasser bzw. Placebo-Wasser zu konsumieren. Die Teilnehmer absolvierten vor und nach der Intervention die Fatigue Severity Scale (FSS), den Six-Minute Walk Test (6MWT), den 30-Sekunden-Chair-Stand-Test (30s-CST), die Modified Medical Research Council Dyspnea Rating Scale (mMRC), den Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) und die Depression Anxiety Stress Scale (DASS-21). Ein lineares Mixed-Effects-Modell wurde verwendet, um die Effekte von HRW zu analysieren. Cohen's-d-Werte wurden zur Bewertung der Effektstärke herangezogen, wenn Signifikanz beobachtet wurde. Die mittlere Veränderung mit 95-%-Konfidenzintervallen (95-%-KI) wurde ebenfalls berichtet. (3) Ergebnisse: Die Effekte von HRW auf die Senkung der FSS-Werte (p = 0,046, [95-%-KI = −20,607, −0,198, d = 0,696]) und die Verbesserung der Gesamtstrecke im 6WMT (p < 0,001, [95-%-KI = 41,972, 61,891], d = 1,010), der Gesamtzeit im 30s-CST (p = 0,002, [95-%-KI = 1,570, 6,314], d = 1,190) und der PSQI-Werte (p = 0,012, [95-%-KI = −5,169, 0,742], d = 1,274) im Vergleich zu PW waren von signifikant moderater Effektstärke, während es keinen signifikanten Unterschied beim mMRC-Score (p = 0,556) oder beim DASS-21-Score (p > 0,143) gab. (4) Schlussfolgerungen: Diese Studie zeigt, dass HRW eine wirksame Strategie sein könnte, um Müdigkeit zu lindern und die kardiorespiratorische Ausdauer, die muskuloskelettale Funktion und die Schlafqualität zu verbessern. Dennoch bessert es die Atemnot bei Long-COVID-Patienten nicht.",
      "conclusion": "This study demonstrates that HRW might be an effective strategy for alleviating fatigue and improving cardiorespiratory endurance, musculoskeletal function, and sleep quality. Still, it does not ameliorate dyspnea among Long-COVID patients."
    },
    {
      "pmid": "39016593",
      "year": 2024,
      "title": "H2-Inhalationstherapie bei Patienten mit moderatem COVID-19 (H2COVID): eine prospektive Phase-I-Studie mit ansteigender Dosis",
      "title_en": "H2 inhalation therapy in patients with moderate COVID-19 (H2COVID): a prospective ascending-dose phase I clinical trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Antimicrobial Agents and Chemotherapy",
      "authors": "Salomez-Ihl et al.",
      "author_search": "salomez-ihl salomez-ihl",
      "doi": "10.1128/aac.00573-24",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/aac.00573-24",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39016593/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-salomez-ihl-2024-h2covid-phase-i-moderates-covid-19/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Salomez-Ihl — H2-Inhalationstherapie bei Patienten mit moderatem COVID-19 (H2COVID): eine prospektive Phase-I-Studie mit ansteigender Dosis",
      "summary": "Das Einatmen von Wasserstoff ist bei COVID-19-Patienten sicher und gut verträglich. Die erste Phase-I-Studie (n = 12) zeigte: Eine Mischung aus 3,6 % H₂ und 96,4 % N₂ wurde über bis zu mindestens 3 Tage ohne Explosionsrisiko vertragen — jeder Patient besserte sich klinisch. (Antimicrobial Agents and Chemotherapy, 2024.)",
      "assessment": "Wertvoll als Sicherheits-Beleg für die H₂-Inhalation im klinischen Umfeld — ein Argument, das in jeder seriösen Aufklärung über Wasserstoff-Anwendungen zählt. Die Studie zeigt, dass H₂-Inhalation auch bei akut Erkrankten gut vertragen wird und technisch sicher (kein Explosionsrisiko) umsetzbar ist. Limitation, ehrlich benannt: Es ist ausdrücklich eine Phase-I-Sicherheitsstudie mit nur 12 Patienten und ohne Kontrollgruppe — die „klinische Besserung“ ist hier kein Wirksamkeitsnachweis, sondern eine Beobachtung, die durch den natürlichen Krankheitsverlauf erklärbar sein kann. Wirksamkeit muss in größeren kontrollierten Studien erst noch belegt werden.",
      "abstract": "Die Coronavirus-Erkrankung 2019 (COVID-19), verursacht durch das schwere akute respiratorische Syndrom-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2), hat eine schwere globale Gesundheitskrise ausgelöst, die seit ihrer ersten Identifizierung in China im November 2019 zu Millionen gemeldeten Todesfällen geführt hat. Die globalen Ungleichheiten beim Zugang zu Impfungen unterstreichen den dringenden Bedarf an fortgesetzter Forschung zu therapeutischen Interventionen. Diese Studie konzentriert sich auf den möglichen Einsatz der Inhalation von molekularem Diwasserstoff (H2) als ergänzende Behandlung bei COVID-19. Die H2-Therapie zeigt vielversprechende Ansätze bei der Hemmung intrazellulärer, mit Entzündung verbundener Signalwege, insbesondere wenn sie früh und in Verbindung mit nasaler Sauerstofftherapie verabreicht wird. Diese Phase-I-Studie mit offenem, prospektivem, monozentrischem Design und einer einzelnen ansteigenden Dosis soll die Sicherheit und Verträglichkeit des Verfahrens bei Personen mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion bewerten. Unter Verwendung eines 3+3-Designs umfasst die Studie drei Expositionsdauern (Zielzeiträume): 1 Tag (D1), 3 Tage (D2) und 6 Tage (D3). Wir kamen zu dem Schluss, dass die maximal tolerierte Dauer mindestens 3 Tage beträgt. Jeder Patient zeigte eine klinische Besserung und eine ausgezeichnete Verträglichkeit der H2-Therapie. Nach unserem besten Wissen ist diese klinische Phase-I-Studie die erste, die die Sicherheit des Einatmens einer Mischung aus H2 (3,6 %) und N2 (96,4 %) bei hospitalisierten COVID-19-Patienten nachweist. Das verwendete originäre Gerät und Verfahren stellen das Fehlen eines Explosionsrisikos sicher. Die ermutigenden Ergebnisse, die bei den 12 in die Studie eingeschlossenen Patienten beobachtet wurden, rechtfertigen eine weitere Untersuchung durch größere, kontrollierte klinische Studien. KLINISCHE STUDIEN: Diese Studie ist bei ClinicalTrials.gov als NCT04633980 registriert.",
      "conclusion": "The encouraging outcomes observed in the 12 patients included in the study justify further exploration through larger, controlled clinical trials. CLINICAL TRIALS: This study is registered with ClinicalTrials.gov as NCT04633980."
    },
    {
      "pmid": "39133068",
      "year": 2024,
      "title": "Kombination aus Wasserstoff-Inhalation und hypothermer Temperaturkontrolle nach außerklinischem Herzstillstand: eine Post-hoc-Analyse der HYBRID-II-Studie zur Wirksamkeit inhalierten Wasserstoffs auf das neurologische Ergebnis nach zerebraler Ischämie",
      "title_en": "Combination of Hydrogen Inhalation and Hypothermic Temperature Control After Out-of-Hospital Cardiac Arrest: A Post hoc Analysis of the Efficacy of Inhaled Hydrogen on Neurologic Outcome Following Brain Ischemia During PostCardiac Arrest Care II Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Critical Care Medicine",
      "authors": "Tamura et al.",
      "author_search": "tamura tamura",
      "doi": "10.1097/ccm.0000000000006395",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/ccm.0000000000006395",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39133068/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tamura-2024-herzstillstand-hypotherme-neurologisches-ergebnis/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Tamura — Kombination aus Wasserstoff-Inhalation und hypothermer Temperaturkontrolle nach außerklinischem Herzstillstand: eine Post-hoc-Analyse der HYBRID-II-Studie zur Wirksamkeit inhalierten Wasserstoffs auf das neurologische Ergebnis nach zerebraler Ischämie",
      "summary": "Wasserstoff-Inhalation plus tiefe Kühlung verbessert das neurologische Ergebnis nach Herzstillstand. In der Post-hoc-Analyse der HYBRID-II-Studie erreichten unter Wasserstoff + Hypothermie (32–34 °C) 68 % ein gutes neurologisches Ergebnis vs. 38 % unter Kühlung allein (relatives Risiko 1,81). (Critical Care Medicine, 2024 — explorative Sekundäranalyse, n = 72.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-Inhalations-Anwendungen im medizinischen Hochrisiko-Bereich, weil hier ein harter neurologischer Endpunkt in einem renommierten Intensivmedizin-Journal (Critical Care Medicine) untersucht wird — und die Daten aus einer echten randomisierten Studie stammen. Limitation, ehrlich und prominent benannt: Es ist eine Post-hoc-Subgruppen-Analyse, kein vorab geplanter RCT-Endpunkt. Die Fallzahl ist klein (n = 72), das Konfidenzintervall der adjustierten Odds Ratio (1,88–138,17) ist so breit, dass die Effektgröße praktisch unbestimmt ist, und das Überleben wurde nicht verbessert. Solche Befunde sind hypothesengenerierend und müssen in einer dedizierten, ausreichend gepowerten Studie bestätigt werden.",
      "abstract": "Die HYBRID-II-Studie zur Wirksamkeit inhalierten Wasserstoffs auf das neurologische Ergebnis nach zerebraler Ischämie im Rahmen der Post-Herzstillstand-Versorgung (jRCTs031180352) legte nahe, dass die Wasserstoff-Inhalation die Hirnschädigung nach Herzstillstand (PCABI) verringern könnte. Die Kombination aus hypothermem zielgerichtetem Temperaturmanagement (TTM) und Wasserstoff-Inhalation in Bezug auf die Ergebnisse ist jedoch unklar. Ziel dieser Studie war es, die kombinierte Wirkung von Wasserstoff-Inhalation und hypothermem TTM auf die Ergebnisse nach außerklinischem Herzstillstand (OHCA) zu untersuchen. Post-hoc-Analyse einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Studie. Fünfzehn japanische Intensivstationen. Kardiogener OHCA, eingeschlossen in die HYBRID-II-Studie. Mit Wasserstoff angereicherter Sauerstoff (Wasserstoff-Gruppe) versus Sauerstoff allein (Kontrollgruppe). TTM wurde mit einer Zieltemperatur von 32–34 °C (TTM32–TTM34) oder 35–36 °C (TTM35–TTM36) gemäß dem institutionellen Protokoll durchgeführt. Der Zusammenhang zwischen Wasserstoff + TTM32–TTM34 und einem guten neurologischen 90-Tage-Ergebnis wurde mittels generalisierter Schätzgleichungen analysiert. Das 90-Tage-Überleben wurde zwischen der Wasserstoff- und der Kontrollgruppe unter TTM32–TTM34 bzw. TTM35–TTM36 verglichen. Die Analyse umfasste 72 Patienten (Wasserstoff [n = 39] und Kontrolle [n = 33]) mit Outcome-Daten. TTM32–TTM34 wurde bei 25 (64 %) bzw. 24 (73 %) Patienten in der Wasserstoff- bzw. Kontrollgruppe umgesetzt (p = 0,46). Unter TTM32–TTM34 erreichten 17 (68 %) bzw. 9 (38 %) Patienten in der Wasserstoff- bzw. Kontrollgruppe ein gutes neurologisches Ergebnis (relatives Risiko: 1,81 [95-%-KI 1,05–3,66], p < 0,05). Wasserstoff + TTM32–TTM34 war unabhängig mit gutem neurologischem Ergebnis assoziiert (adjustierte Odds Ratio 16,10 [95-%-KI 1,88–138,17], p = 0,01). Wasserstoff + TTM32–TTM34 verbesserte das Überleben im Vergleich zu TTM32–TTM34 allein jedoch nicht (adjustierte Hazard Ratio: 0,22 [95-%-KI 0,05–1,06], p = 0,06). Wasserstoff + TTM32–TTM34 war im Vergleich zur TTM32–TTM34-Monotherapie mit verbesserten neurologischen Ergebnissen nach kardiogenem OHCA assoziiert. Die Wasserstoff-Inhalation ist eine vielversprechende Behandlungsoption zur Verringerung der PCABI, wenn sie mit TTM32–TTM34 kombiniert wird.",
      "conclusion": "Hydrogen + TTM32-TTM34 was associated with improved neurologic outcomes after cardiogenic OHCA compared with TTM32-TTM34 monotherapy. Hydrogen inhalation is a promising treatment option for reducing PCABI when combined with TTM32-TTM34."
    },
    {
      "pmid": "39310256",
      "year": 2024,
      "title": "Einsatz oraler molekularer Wasserstoff-Präparate zur Bekämpfung von Mikroinflammation beim Menschen: eine Pilot-Beobachtungsstudie",
      "title_en": "Using oral molecular hydrogen supplements to combat microinflammation in humans: a pilot observational study.",
      "title_de": null,
      "journal": "International Journal of Medical Sciences",
      "authors": "Lu et al.",
      "author_search": "lu lu",
      "doi": "10.7150/ijms.101114",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7150/ijms.101114",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39310256/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lu-2024-orale-praeparate-mikroinflammation/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Lu — Einsatz oraler molekularer Wasserstoff-Präparate zur Bekämpfung von Mikroinflammation beim Menschen: eine Pilot-Beobachtungsstudie",
      "summary": "Feste orale Wasserstoff-Kapseln senkten Entzündungswerte bei chronisch kranken Patienten. In einer Pilotstudie (n = 30) fielen über 4 Wochen die Blutsenkung (BSG) dosisabhängig (Hochdosis p = 0,016) und der Entzündungs-Score DAS28 signifikant; CRP zeigte einen abnehmenden Trend. (Int. J. Medical Sciences, 2024.)",
      "assessment": "Relevant, weil hier eine alternative H₂-Darreichung (feste Kapseln mit verzögerter Freisetzung) am Menschen geprüft wird — ein Konzept jenseits von H₂-Wasser und Inhalation, das für die Anwendungsentwicklung interessant ist. Die antientzündliche Richtung passt mechanistisch gut zum selektiven Antioxidans-Profil von H₂ (siehe Ohsawa 2007). Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 30, 10 pro Dosisgruppe), Pilot-/Beobachtungsdesign ohne Placebo-Verblindung, gemischtes Patientenkollektiv, und der wichtigste Entzündungsmarker CRP blieb nur ein Trend (p = 0,077). Das ist ein vielversprechendes Signal, kein Wirksamkeitsbeweis.",
      "abstract": "Hintergrund: Anhaltende Entzündung über die Zeit kann dem Körper allmählich schaden. Molekularer Wasserstoff besitzt das Potenzial, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) gezielt zu neutralisieren, den Schweregrad von Erkrankungen zu verringern und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Untersuchungen zu den entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften oraler fester Wasserstoff-Kapseln (OSHCs) sind derzeit begrenzt, was uns zur Untersuchung der vorteilhaften Effekte von OSHCs veranlasste. Anschließend führten wir eine klinische Studie durch, um die Auswirkung einer OSHCs-Supplementierung bei Personen mit chronischer Entzündung zu bewerten. Zunächst bewerteten wir die Eigenschaften des oxidativen Reduktionspotenzials (ORP) der OSHCs-Lösung im Vergleich zu wasserstoffreichem Wasser (HRW) und mit Calciumhydrid (CaH2) behandeltem Wasser. In unserer Ambulanz wurden stabile Patienten mit chronischen Erkrankungen, die mit unterschiedlichen Dosen von OSHCs behandelt wurden, über 4 Wochen in eine Niedrig-, Mittel- und Hochdosisgruppe randomisiert. Die primären Endpunkte umfassten Veränderungen der Serum-Blutsenkungsgeschwindigkeit (ESR) und der C-reaktives-Protein- (CRP-)Konzentrationen nach vierwöchigem OSHCs-Konsum. Die sekundären Endpunkte umfassten Veränderungen der Brief-Fatigue-Inventory-Taiwan- (BFI-T-)Müdigkeitsskala, der Control-Status-Scale-for-Diabetes- (CSSD70-)Werte und des Disease-Activity-Score-28 (DAS28). Ergebnisse: Im Vergleich zu HRW und CaH2 zeigten OSHCs in vitro eine verlängerte ORP-Reduktion über 60 Minuten und ermöglichten eine regulierte Freisetzung von Wasserstoff über 24 Stunden. Insgesamt 30 Teilnehmer, mit jeweils 10 in jeder Dosisgruppe (niedrig/mittel/hoch), schlossen die Studie ab. Die durchschnittliche ESR120 nahm von der ersten bis zur vierten Woche signifikant ab, mit einem erkennbaren Dosis-Effekt (Niedrigdosisgruppe, p = 0,494; Hochdosisgruppe, p = 0,016). Insgesamt zeigte die durchschnittliche CRP-Konzentration nach vier Wochen OSHCs-Gabe einen deutlichen abnehmenden Trend (w0 vs. w4, p = 0,077). Der durchschnittliche DAS28-Score zeigte nach der OSHCs-Behandlung eine signifikante Abnahme. Darüber hinaus gab es Verbesserungen bei den BFI-T- und CSSD70-Werten. Schlussfolgerung: Die OSHCs-Supplementierung könnte bei Personen mit chronischer Entzündung entzündungshemmende und antioxidative Effekte ausüben. Weitere klinische Studien könnten jedoch durchgeführt werden, um die möglichen therapeutischen Effekte von OSHCs zu untersuchen.",
      "conclusion": "OSHCs supplementation may exert anti-inflammatory and antioxidant effects on individuals with chronic inflammation. However, further clinical studies could be investigated to explore the potential therapeutic effects of OSHCs."
    },
    {
      "pmid": "39477420",
      "year": 2024,
      "title": "Molekulare Wasserstofftherapie bei aneurysmatischer SAB mit RA und neu diagnostiziertem SLE, kompliziert durch akuten ischämischen Infarkt: Ein Fallbericht über verbesserte Immunmarker einschließlich Tr1-Zellen, Breg-Zellen und TIM3-Expression auf Tc-Zellen.",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy in Aneurysmal SAH With RA and Newly-diagnosed SLE, Complicated With Acute Ischemic Infarction: A Case Report of Improved Immune Markers Including Tr1 Cells, Breg Cells and TIM3 Expression on Tc Cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.21873/invivo.13799",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13799",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39477420/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2024-molekulare-wasserstofftherapie-aneurysmatischer-sab/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Chen — Molekulare Wasserstofftherapie bei aneurysmatischer SAB mit RA und neu diagnostiziertem SLE, kompliziert durch akuten ischämischen Infarkt: Ein Fallbericht über verbesserte Immunmarker einschließlich Tr1-Zellen, Breg-Zellen und TIM3-Expression auf Tc-Zellen.",
      "summary": "Eine 44-jährige Frau mit gebrochenem Hirnaneurysma, rheumatoider Arthritis und neu diagnostiziertem Lupus blieb trotz Operation, Immunsuppressiva und Plasmapherese bewusstlos — bis tägliche Wasserstoffkapseln hinzukamen. Nach Beginn der H₂-Therapie normalisierten sich wichtige Immunmarker (Treg- und Breg-Zellen stiegen an, Anti-dsDNA wurde negativ), und ihr klinischer Zustand stabilisierte sich. (In Vivo, 2024.)",
      "assessment": "Ein hypothesengenerierender Fallbericht aus einer höchst ungewöhnlichen Diagnosekombination. Die Immunphänotyp-Daten sind spezifisch und messbar und verleihen dem Bericht eine gewisse biologische Glaubwürdigkeit, aber aus einem einzelnen Fall kann keine kausale Schlussfolgerung gezogen werden. Störvariablen sind zahlreich: laufende Immunsuppressiva, Plasmapherese, natürlicher Krankheitsverlauf und Regression zur Mitte. Limitationen: n=1; keine Kontrolle; gleichzeitige intensive Therapie; kein Auswaschphase; unklare H₂-Dosis und Dauer bis zur Stabilisierung. Sollte als Signal, nicht als Befund gelesen werden.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Die meisten nicht-traumatischen Subarachnoidalblutungen (SAB) werden durch rupturierte sakkuläre Aneurysmen verursacht und resultieren häufig in einem schwerwiegenden klinischen Ereignis mit hoher Sterblichkeit und erheblicher Morbidität. Zahlreiche Studien haben die neuroprotektiven Effekte des molekularen Wasserstoffs aufgrund seiner einzigartigen biologischen Eigenschaften bestätigt. Fallbericht: Wir präsentieren den Fall einer 44-jährigen Frau mit aneurysmatischer SAB mit rheumatoider Arthritis (RA) und neu diagnostiziertem systemischen Lupus erythematodes (SLE), kompliziert durch einen akuten ischämischen Infarkt. Trotz chirurgischer, pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Interventionen — einschließlich Embolisation des Aneurysmas, Immunsuppressiva, nicht-Vitamin-K-Antagonist oralem Antikoagulans (NOAK) und Plasmapherese — hielt die Bewusstlosigkeit an. Die Patientin begann mit täglicher Behandlung mit Wasserstoffkapseln, was zu einem Anstieg der Treg-Zellen, Breg-Zellen, einer erhöhten TIM3+-Expression auf Tc-Zellen und der Konversion von Anti-dsDNA von positiv zu negativ führte. Ihre klinischen Symptome stabilisierten sich ohne Nebenwirkungen. Schlussfolgerung: Dieser Fall hebt die potenziellen Vorteile der molekularen Wasserstofftherapie bei der Behandlung aneurysmatischer SAB mit zugrundeliegender Autoimmunerkrankung hervor und erfordert weitere Forschung.",
      "conclusion": "This case highlights the potential benefits of molecular hydrogen therapy in managing aneurysmal SAH with underlying autoimmune disease, warranting further research."
    },
    {
      "pmid": "39477378",
      "year": 2024,
      "title": "Molekulare Wasserstofftherapie beim Sjögren-Syndrom mit pulmonaler arterieller Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz: Ein Fallbericht über verbesserte Immunmarker einschließlich Treg, B-Zellen und Plasmazellen.",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy in Sjögren's Syndrome With Pulmonary Arterial Hypertension and Right-sided Heart Failure: A Case Report of Improved Immune Markers Including Treg, B Cells and Plasma Cell.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.21873/invivo.13797",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13797",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39477378/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2024-molekulare-wasserstofftherapie-beim-sjoegren/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "skin-aging",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Lin — Molekulare Wasserstofftherapie beim Sjögren-Syndrom mit pulmonaler arterieller Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz: Ein Fallbericht über verbesserte Immunmarker einschließlich Treg, B-Zellen und Plasmazellen.",
      "summary": "Eine 56-jährige Frau mit Sjögren-Syndrom-assoziierter pulmonaler arterieller Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz — ohne Ansprechen auf fünf Standardmedikamente — erlebte klinische Stabilisierung und messbare Immunverbesserung nach täglichen Wasserstoffkapseln als Zusatztherapie. Treg-Zellen stiegen an, Anti-Ro-Antikörper sanken, und B-Zell-Subpopulationen nahmen ab. (In Vivo, 2024.)",
      "assessment": "Ein seltener und schwer zu studierender Krankheitskontext macht diesen Fall klinisch interessant, aber kausal nicht schlüssig. Die Spezifität der Immunmarker (CD127+ Treg, Anti-Ro, B-Zell-Subpopulationen) erhöht die biologische Plausibilität. Limitationen: n=1; 10-jährige Krankheitsgeschichte mit vorherigem Versagen mehrerer Medikamente bedeutet eine hochinstabile Ausgangslage; kein Kontrollarm; gleichzeitige Standardtherapie unverändert fortgesetzt; keine H₂-Dosis angegeben. Die Sicherheitsbeobachtung (keine Nebenwirkungen) stimmt mit H₂'s bekanntem Verträglichkeitsprofil überein. Sollte nur als hypothesengenerierendes Signal gelesen werden.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Die Bindegewebserkrankungs-assoziierte pulmonale arterielle Hypertonie (CTD-PAH) ist eine schwerwiegende Komplikation, die durch erhöhten Pulmonalarteriendruck gekennzeichnet ist und zu Rechtsherzversagen und Tod führen kann, wenn sie unbehandelt bleibt. Standardbehandlungen versagen häufig bei der adäquaten Symptomkontrolle, was den Bedarf an neuen therapeutischen Ansätzen unterstreicht. Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit der molekularen Wasserstoff (H₂)-Therapie bei einer CTD-PAH-Patientin. Fallbericht: Wir präsentieren den Fall einer 56-jährigen Frau mit CTD-PAH, die 2013 mit Sjögren-Syndrom kompliziert durch interstitielle Lungenerkrankung (ILD) und PAH diagnostiziert wurde. Trotz Behandlung mit Sildenafil, Bosentan, Macitentan, Iloprost und Kortikosteroiden verschlechterte sich ihr Zustand, was 2020 zu schwerer Dyspnoe und kardiogenem Schock führte. Im Mai 2023 wurde die molekulare Wasserstofftherapie als adjuvante Behandlung eingeleitet. Die Patientin erhielt tägliche Wasserstoffkapseln, was zu einem Anstieg der CD127+-Treg-Zellen, einer Reduktion der Anti-Ro-Antikörper und einem Rückgang der B-Zell-Subpopulationen führte. Ihre klinischen Symptome stabilisierten sich ohne Nebenwirkungen. Schlussfolgerung: Dieser Fall hebt die potenziellen Vorteile der molekularen Wasserstofftherapie bei CTD-PAH hervor. H₂-Therapie zeigte entzündungshemmende und immunmodulatorische Wirkungen, die zu verbesserten Immunzellprofilen und einer Stabilisierung der klinischen Symptome bei einer auf konventionelle Behandlungen nicht ansprechenden Patientin führten. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Mechanismen der H₂-Therapie zu klären und ihre Wirksamkeit in größeren Kohorten zu validieren. Die molekulare Wasserstofftherapie ist vielversprechend als sichere Zusatzbehandlung für CTD-PAH und bietet einen neuen Ansatz für diese herausfordernde Erkrankung.",
      "conclusion": "This case highlights the potential benefits of molecular hydrogen therapy in CTD-PAH. H2 therapy exhibiting anti-inflammatory and immunomodulatory effects, leading to improved immune cell profiles and stabilizing clinical symptoms in a patient unresponsive to conventional treatments. Further research is needed to elucidate the mechanisms of H2 therapy and validate its efficacy in larger cohorts. Molecular hydrogen therapy shows promise as a safe adjunctive treatment for CTD-PAH, offering a new a"
    },
    {
      "pmid": "39400361",
      "year": 2024,
      "title": "Modulation der elektronischen Struktur von MnNi₂S₃-Nanoelektroden zur Aktivierung der Pyroptose für die elektrokatalytische Wasserstoff-Immuntherapie.",
      "title_en": "Modulating the Electronic Structure of MnNi2S3 Nanoelectrodes to Activate Pyroptosis for Electrocatalytic Hydrogen-Immunotherapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced materials (Deerfield Beach, Fla.)",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1002/adma.202412925",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adma.202412925",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39400361/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2024-modulation-elektronischen-struktur-mnni2s3/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Li — Modulation der elektronischen Struktur von MnNi₂S₃-Nanoelektroden zur Aktivierung der Pyroptose für die elektrokatalytische Wasserstoff-Immuntherapie.",
      "summary": "Speziell konstruierte Nanoelektroden liefern über Elektrolyse molekularen Wasserstoff direkt an Tumorzellen und lösen einen Zelltodmechanismus namens Pyroptose aus, der auch das Immunsystem gegen den Krebs aktiviert. In dieser Zellkulturstudie wurden Tumorzellen abgetötet und immunologisch „kalte“ Tumoren in „heiße“ umgewandelt, die eine Immunantwort auslösen können. (Advanced Materials, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-/präklinische Studie — alle Ergebnisse stammen aus Zellkulturen und tierischen Tumormodellen. Die Befunde sind mechanistisch interessant und technisch anspruchsvoll, können jedoch nicht auf den Menschen übertragen werden, ohne klinische Studien durchzuführen. Das Konzept der elektrokatalytischen H₂-Abgabe als Krebstherapie befindet sich in einem sehr frühen Stadium. Keine Sicherheits-, Verträglichkeits- oder Wirksamkeitsdaten beim Menschen liegen vor. Die Arbeit sollte als explorative Materialwissenschaft und Zellbiologie verstanden werden, nicht als Beleg für eine menschliche Krebsbehandlung.",
      "abstract": "Die Wasserstoff (H₂)-Therapie hat antitumorale Wirkungen gezeigt, aber die therapeutische Wirksamkeit wird durch die geringe Löslichkeit und die ziellose Abgabe von H₂ eingeschränkt. Die Elektrolyse von H₂O durch Elektrokatalysatoren setzt nachhaltig enorme Mengen H₂ frei und ermöglicht die präzise Abgabe von H₂ für die Tumortherapie. Hier werden mit Mangan dotierte Ni₂S₃-Nanoelektroden (MnNi₂S₃ NEs) für die elektrokatalytische Abgabe von H₂ und die Aktivierung der Antitumor-Immunität entwickelt, um die H₂-Immuntherapie effektiv zu stärken. Ni-Atome mit leeren 3d-Orbitalen senken die anfängliche Energiebarriere der Wasserstoffentwicklungsreaktion (HER), indem sie die Adsorption von H₂O fördern. Mn-Atome mit unterschiedlicher Elektronegativität modulieren zudem die elektronische Struktur der Ni-Atome und erleichtern die Desorption des erzeugten H₂, wodurch die HER-Aktivität der MnNi₂S₃-NEs verbessert wird. Auf Basis der hohen HER-Aktivität wird eine kontrollierbare, spannungsabhängige H₂-Abgabe für die elektrokatalytische Wasserstofftherapie (EHT) erreicht. Mechanistisch induziert die durch MnNi₂S₃-NE vermittelte EHT mitochondriale Dysfunktion und oxidativen Stress, was anschließend über den typischen ROS/Caspase-1/GSDMD-Signalweg Pyroptose aktiviert. Darüber hinaus verstärkt die durch MnNi₂S₃-NE vermittelte EHT die Infiltration von CD8+-T-Lymphozyten in Tumoren und kehrt das immunsuppressive Mikromilieu um. Diese Arbeit zeigt einen Elektrokatalysator mit hoher HER-Aktivität für eine synergistische Gas-Immuntherapie, der neue auf Elektrokatalysatoren basierende Tumortherapiestrategien inspirieren könnte.",
      "conclusion": "Furthermore, MnNi2S3 NE-mediated EHT enhances the infiltration of CD8+ T lymphocytes into tumors and reverses the immunosuppressive microenvironment. This work demonstrates an electrocatalyst with high HER activity for synergistic gas-immunotherapy, which may spark electrocatalyst-based tumor therapy strategies."
    },
    {
      "pmid": "39271809",
      "year": 2024,
      "title": "Die Wirkung von Wasserstoffgas auf die Reaktion auf oxidativen Stress im Fettgewebe.",
      "title_en": "The effect of hydrogen gas on the oxidative stress response in adipose tissue.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Tumurbaatar et al.",
      "author_search": "tumurbaatar tumurbaatar",
      "doi": "10.1038/s41598-024-72626-2",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-024-72626-2",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39271809/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tumurbaatar-2024-wasserstoffgas-reaktion-oxidativen-stress/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Tumurbaatar — Die Wirkung von Wasserstoffgas auf die Reaktion auf oxidativen Stress im Fettgewebe.",
      "summary": "Menschliches Fettgewebe, das in wasserstoffgesättigtem Kulturmedium eingetaucht wurde, zeigte verringerte Marker für schädlichen oxidativen Stress und eine Tendenz zu kleineren Fettzellen. Diese Ex-vivo-Gewebestudie an Proben von Herzchirurgiepatienten fand Veränderungen bei wichtigen antioxidativen Proteinen und in der Genexpression von Adipocytokinen im Zusammenhang mit dem Fettstoffwechsel. (Scientific Reports, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine kleine Ex-vivo-Humantgewebestudie (n=12) — menschliche Fettproben, die außerhalb des Körpers mit wasserstoffgesättigtem Medium behandelt wurden. Obwohl die Verwendung von echtem menschlichem Gewebe im Vergleich zu Tier- oder Zelllinienmodellen ein Vorteil ist, bedeutet das Ex-vivo-Setting, dass die Ergebnisse nicht direkt auf Effekte beim lebenden Menschen übertragen werden können. Die Stichprobengröße ist sehr klein, mehrere Schlüsselergebnisse erreichten keine statistische Signifikanz, und es gibt keine Kontrolle über H₂-Konzentration oder Dosis. Die Studie ist hypothesengenerierend, nicht bestätigend. Aus diesen Daten allein sollten keine klinischen Schlussfolgerungen zur Behandlung von Adipositas, Stoffwechselerkrankungen oder Atherosklerose gezogen werden.",
      "abstract": "Oxidativer Stress im Fettgewebe kann das Sekretionsmuster von Adipocytokinen verändern und möglicherweise Arteriosklerose begünstigen. Die therapeutische Rolle von Wasserstoff im Fettgewebe unter oxidativem Stress bleibt jedoch unklar. In dieser Studie wurde subkutanes Fettgewebe (SCAT) aus den thorakalen Wunden von 12 Patienten gewonnen, die sich einer offenen Herzoperation mit thorakalem Schnitt unterzogen. Das Fettgewebe wurde dann in einem Kulturmedium eingetaucht, das mit Wasserstoff gesättigt war, der von einem Wasserstoffgenerator erzeugt wurde. Das Gewicht des Fettgewebes wurde vor und nach der Hydrierung gemessen, und das Gewebe wurde immunhistochemisch auf den Kernfaktor Erythroid 2-verwandten Faktor 2 (Nrf2), Häm-Oxygenase-1 (HO-1) und Superoxid-Dismutase (SOD) untersucht, allesamt Marker für oxidativen Stress. Die Immunfärbungsergebnisse zeigten, dass die HO-1- und Nrf2-Expressionsniveaus in der hydrierten Gruppe signifikant verringert waren, während die SOD-Expressionsniveaus zunahmen, aber keine statistische Signifikanz erreichten. Die Bildanalyse des Fettgewebes zeigte eine Verringerung der Adipozytengröße. Darüber hinaus zeigte hydriertes Fettgewebe eine Tendenz zu erhöhten Genexpressionsniveaus von Adiponectin und verringerten Genexpressionsniveaus von Chemerin, einem an der Adipogenese beteiligten Adipocytokin. Diese Ergebnisse zeigten das therapeutische Potenzial von Wasserstoffgas für oxidativen Stress im Fettgewebe und zur Verringerung der Adipozytengröße.",
      "conclusion": "Furthermore, hydrogenated adipose tissue showed a trend toward increased gene expression levels of adiponectin and decreased gene expression levels of chemerin, an adipocytokine involved in adipogenesis. These results demonstrated the therapeutic potential of hydrogen gas for oxidative stress in adipose tissue and for reducing adipocyte size."
    },
    {
      "pmid": "39216558",
      "year": 2024,
      "title": "Wasserstoff reguliert die Pyroptose über den NLRP3-GSDMD-Signalweg zur Verbesserung der durch Endotrachealtubus-Cuff-Kompression induzierten oxidativen Stressschädigung der Atemwegsschleimhaut.",
      "title_en": "Hydrogen regulated pyroptosis through NLRP3-GSDMD pathway to improve airway mucosal oxidative stress injury induced by endotracheal tube cuff compression.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical biology & medicine",
      "authors": "Mu et al.",
      "author_search": "mu mu",
      "doi": "10.1016/j.freeradbiomed.2024.08.035",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2024.08.035",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39216558/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mu-2024-reguliert-pyroptose-den-nlrp3/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Mu — Wasserstoff reguliert die Pyroptose über den NLRP3-GSDMD-Signalweg zur Verbesserung der durch Endotrachealtubus-Cuff-Kompression induzierten oxidativen Stressschädigung der Atemwegsschleimhaut.",
      "summary": "Endotrachealtubus-Cuffs komprimieren Atemwegsgewebe während der Narkose und lösen oxidativen Stress und eine Form des entzündlichen Zelltods (Pyroptose) aus — Wasserstoffinhalation oder wasserstoffreiches Kochsalz im Cuff reduzierten diesen Schaden erheblich. Bei Patienten unter Vollnarkose senkte das Befüllen des Cuffs mit wasserstoffreichem Kochsalz die Rate postoperativer Halsschmerzen deutlich. (Free Radical Biology and Medicine, 2024.)",
      "assessment": "Eine der klinisch konkreteren H₂-Arbeiten: Labormechanismen sind mit einem direkt messbaren, patientenrelevanten Ergebnis (postoperative Halsschmerzen) verbunden. Der NLRP3-GSDMD-Signalweg ist eine gut etablierte Entzündungskaskade, und H₂'s Hemmung davon ist mechanistisch kohärent. Limitationen: Die Stichprobengröße des klinischen Arms wird im Abstract nicht berichtet; der Endpunkt postoperative Halsschmerzen ist patientenrelevant, aber weich (subjektiv); der Mechanismus wurde zuerst in zellulären Modellen etabliert, gefolgt von klinischen Daten — die Sequenz ist logisch, aber die klinische Stichprobe muss genau betrachtet werden. Die Cuff-Kochsalz-Modifikation bedürfte formaler klinischer Studiendaten vor der Einführung in die Anästhesiepraxis.",
      "abstract": "Der Cuff des Endotrachealtubus (ETT) ist ein unverzichtbares Gerät für die Anlage eines künstlichen Atemwegs, jedoch verursacht die cuff-induzierte Kompression häufig Schäden an der Atemwegsschleimhaut. Der Mechanismus dieses Schadens umfasst mukosale Kompressionsischämie und den oxidativen Stressschaden nach Reperfusion. Derzeit fehlen wirksame Strategien zum Schutz der Schleimhaut. Wasserstoff, als natürliches Antioxidans, hat ein erhebliches Potenzial bei der Prävention und Behandlung oxidativer Stressschäden gezeigt. Diese Studie zielte darauf ab, die Schutzeffekte von Wasserstoff auf die komprimierte Atemwegsschleimhaut zu bestimmen. Wir stellten fest, dass der durch ETT-Cuff-Kompression verursachte Schaden an der Atemwegsschleimhaut mit der oxidativen Stress-induzierten Pyroptose von Atemwegsepithelzellen assoziiert war. Die Inhalation von Wasserstoff reduzierte wirksam die Spiegel reaktiver Sauerstoffspezies, besserte signifikant die Veränderungen der Pyroptose von Epithelzellen, und dieser Schutzeffekt ist mit der Hemmung des NLRP3-GSDMD-Signalwegs verbunden. Weitere zelluläre Studien mit Knockdown und Überexpression von NLRP3 klärten, dass Wasserstoff seine Schutzeffekte auf die Atemwegsschleimhaut durch Hemmung der Epithelzell-Pyroptose ausübt. Darüber hinaus beobachteten wir, dass die Verwendung von wasserstoffreichem Kochsalz zur Befüllung des ETT-Cuffs bei Patienten unter Vollnarkose postoperative Halsschmerzen signifikant reduzierte. Diese Studie bestätigt, dass Wasserstoff die Toleranz der Atemwegsschleimhaut gegenüber oxidativen Stressschäden wirksam verbessert und eine potenzielle präventive und therapeutische Strategie zum Schutz der Atemwegsschleimhaut bei Patienten mit endotrachealer Intubation darstellt.",
      "conclusion": "Additionally, we observed that using hydrogen-rich saline to inflate the ETT cuff in patients under general anesthesia significantly reduced postoperative sore throat. This study confirms that hydrogen effectively enhances tolerance of airway mucosa to oxidative stress injuries, offering a potential preventive and therapeutic strategy for protecting the airway mucosa in patients undergoing endotra"
    },
    {
      "pmid": "39173802",
      "year": 2024,
      "title": "Vielschichtige Untersuchung von Acylthioharnstoff-Verbindungen: In-vitro-Zytotoxizität, DFT-Berechnungen, molekulares Docking und Dynamiksimulationsstudien.",
      "title_en": "Multifaceted exploration of acylthiourea compounds: In vitro cytotoxicity, DFT calculations, molecular docking and dynamics simulation studies.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of biological macromolecules",
      "authors": "Haribabu et al.",
      "author_search": "haribabu haribabu",
      "doi": "10.1016/j.ijbiomac.2024.134870",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ijbiomac.2024.134870",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39173802/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-haribabu-2024-vielschichtige-untersuchung-acylthioharnstoff-verbindungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Haribabu — Vielschichtige Untersuchung von Acylthioharnstoff-Verbindungen: In-vitro-Zytotoxizität, DFT-Berechnungen, molekulares Docking und Dynamiksimulationsstudien.",
      "summary": "Zwei neu synthetisierte Acylthioharnstoff-Verbindungen wurden charakterisiert und auf Zytotoxizität gegen Krebszellen getestet, wobei molekulares Docking eine potenzielle Bindung an virale Proteasen nahelegte. Die Studie verwendet computergestützte Methoden neben der Laborsynthese — molekularer Wasserstoff (H₂) erscheint nur als strukturelles Element in intermolekularen Wasserstoffbrücken, nicht als therapeutisches Mittel. (International Journal of Biological Macromolecules, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und computergestützte Studie zu neu synthetisierten chemischen Verbindungen — es handelt sich nicht um eine Studie zur molekularen Wasserstoff (H₂)-Therapie. Der Begriff „Wasserstoff“ in dieser Arbeit bezieht sich auf Wasserstoffbrückenbindungen in der strukturellen Chemie. Kein gelöstes H₂-Gas, kein wasserstoffreiches Wasser oder keine H₂-Inhalation wird untersucht. Die Aufnahme in die H₂-Datenbank scheint ein Klassifizierungsgrenzfall zu sein. Die Zytotoxizitäts- und Docking-Daten sind vorläufig und In-silico; keine Tier- oder Humandaten werden präsentiert. Ergebnisse sollten nicht als Belege für die H₂-Therapie zitiert werden.",
      "abstract": "Diese Studie berichtet über die Synthese und Analyse biologisch aktiver Acylthioharnstoff-Verbindungen (1 und 2) mit einer Cyclohexyl-Einheit. Die Verbindungen wurden mittels UV-Vis, FT-IR, ¹H/¹³C-NMR und Elementaranalyse charakterisiert. Die Kristallstruktur von 2 wurde gelöst und offenbarte intra- und intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen. Dichtefunktionaltheorie (DFT)-Berechnungen lieferten Einblicke in die chemische Reaktivität und nichtkovalente Wechselwirkungen. Zytotoxizitätstests zeigten, dass die Cyclohexyl-Gruppe die Aktivität von Verbindung 2 im Vergleich zu Verbindung 1 verbesserte. Epoxidhydrolase 1 wurde als Enzymmolekül-Ziel für beide Verbindungen vorhergesagt. Wir modellierten die Struktur der Epoxidhydrolase 1 und führten Molekulardynamiksimulation und Docking-Studien durch. Darüber hinaus zeigte das In-silico-Docking mit der Hauptprotease von SARS-CoV-2, humanem ACE2 und aviärem Influenza H5N1-Hämagglutinin ein starkes Bindungspotenzial der Verbindungen. Dieser integrierte Ansatz verbessert unser Verständnis des biologischen Potenzials von Acylthioharnstoff-Derivaten.",
      "conclusion": "Additionally, in silico docking with SARS-CoV-2 main protease, human ACE2, and avian influenza H5N1 hemagglutinin indicated strong binding potential of the compounds. This integrated approach improves our understanding of the biological potential of acylthiourea derivatives."
    },
    {
      "pmid": "39147072",
      "year": 2024,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser lindert die Atemwegsentzündung bei Asthma durch Modulation des Tryptophan-Stoffwechsels und Aktivierung des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors über die Regulation der Darmmikrobiota.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water alleviates asthma airway inflammation by modulating tryptophan metabolism and activating aryl hydrocarbon receptor via gut microbiota regulation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical biology & medicine",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1016/j.freeradbiomed.2024.08.009",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2024.08.009",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39147072/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2024-lindert-atemwegsentzuendung-asthma-modulation/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Li — Wasserstoffreiches Wasser lindert die Atemwegsentzündung bei Asthma durch Modulation des Tryptophan-Stoffwechsels und Aktivierung des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors über die Regulation der Darmmikrobiota.",
      "summary": "Bei Asthma-Mäusen verschob wasserstoffreiches Wasser (HRW) die Darmbakterien in Richtung nützlicher Spezies und erhöhte die Spiegel eines wichtigen bakteriellen Metaboliten, der über einen spezifischen Rezeptorweg die Atemwegsentzündung beruhigte. Sowohl Labor- als auch Zellexperimente deuteten darauf hin, dass die antiasthmatischen Effekte von HRW teilweise über die Darm-Lungen-Achse wirken. (Free Radical Biology &amp; Medicine, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Mausmodell für Asthma). Die Befunde sind wissenschaftlich interessant — der vorgeschlagene Darm-Lungen-Achsen-Mechanismus ist plausibel, und die Mikrobiom- und Metabolomik-Belege sind detailliert. Die Ergebnisse aus asthmatischen Mäusen können jedoch nicht direkt auf menschliche Asthma-Patienten übertragen werden. Maus-Asthma-Modelle unterscheiden sich in ihrer Immunologie und Mikrobiom-Zusammensetzung erheblich von menschlichem Asthma. Die Studie zeigt einen plausiblen biologischen Weg für HRW-Effekte auf die Darm-Lungen-Achse, aber eine klinische Bestätigung beim Menschen ist erforderlich, bevor therapeutische Behauptungen aufgestellt werden können.",
      "abstract": "Wasserstoffreiches Wasser (HRW) ist ein Getränk mit hoher Wasserstoffkonzentration, das für seine antioxidativen, antiapoptotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften bei Asthma erforscht wurde. Diese Studie untersucht die potenzielle therapeutische Wirkung von HRW auf die Darm-Lungen-Achse. Anhand von 16S-rRNA und Serum-Metabolomik untersuchten wir Veränderungen der Darmmikrobiota und Serum-Metaboliten bei asthmatischen Mäusen nach HRW-Intervention, gefolgt von Validierungsexperimenten. Die Ergebnisse zeigten, dass HRW die Darmmikrobiota beeinflusste, indem es die Häufigkeit von Ligilactobacillus und Bifidobacterium erhöhte und das Vorhandensein von Indol-3-Essigsäure (IAA), einem mikrobiell abgeleiteten Serum-Metaboliten, steigerte. Sowohl In-vivo- als auch In-vitro-Experimente zeigten, dass die schützenden Effekte von HRW gegen Atemwegsentzündungen bei asthmatischen Mäusen mit der Darmmikrobiota zusammenhängen könnten, wobei IAA möglicherweise eine Rolle bei der Reduzierung asthmatischer Atemwegsentzündungen über den Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor (AhR)-Signalweg spielt. Zusammenfassend kann HRW die Darmmikrobiota verändern, die Bifidobacterium-Häufigkeit erhöhen, mikrobielle IAA-Spiegel steigern und AhR aktivieren, was potenziell Entzündungen bei Asthma lindern könnte.",
      "conclusion": "Both in vivo and in vitro experiments showed that HRW's protective effects against airway inflammation in asthmatic mice may be linked to the gut microbiota, with IAA potentially playing a role in reducing asthmatic airway inflammation through the aryl hydrocarbon receptors (AhR) signaling pathway. In summary, HRW can modify gut microbiota, increase Bifidobacterium abundance, elevate microbial-der"
    },
    {
      "pmid": "39116782",
      "year": 2024,
      "title": "Eine neuartige Intervention mit molekularem Wasserstoff bei der Dysbalance des Darmmikrobioms bei Opioidabhängigkeit: Experimentelle und Humanstudien.",
      "title_en": "A novel intervention of molecular hydrogen on the unbalance of the gut microbiome in opioid addiction: Experimental and human studies.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedicine & pharmacotherapy = Biomedecine & pharmacotherapie",
      "authors": "Xie et al.",
      "author_search": "xie xie",
      "doi": "10.1016/j.biopha.2024.117273",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biopha.2024.117273",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39116782/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xie-2024-neuartige-intervention-dysbalance-des/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Xie — Eine neuartige Intervention mit molekularem Wasserstoff bei der Dysbalance des Darmmikrobioms bei Opioidabhängigkeit: Experimentelle und Humanstudien.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff scheint morphinsuchendes Verhalten in Tiermodellen zu reduzieren und verbesserte beim Menschen mit Opioidabhängigkeit das Darmmikrobiom-Gleichgewicht sowie Depressions- und Angstsymptome — was auf einen Darm-Hirn-Achsen-Mechanismus hindeutet. Sowohl Tierversuche als auch eine humane Kohortenkomponente wurden durchgeführt. (Biomedicine and Pharmacotherapy, 2024.)",
      "assessment": "Eine faszinierende mechanistische Hypothese mit soliden Tierdaten und einer unterversorgten humanen Komponente. Die SCFA- und Mikrobiom-Sequenzierungsdaten verleihen der Darm-Hirn-Achsen-Behauptung Spezifität. Limitationen: Stichprobengröße, Kontrollbedingungen und statistische Analyse des humanen Arms werden im Abstract nicht beschrieben — was die menschlichen Befunde aus verfügbaren Informationen praktisch nicht bewertbar macht; konditionierte Platzpräferenz bei Nagetieren lässt sich nicht direkt auf menschliche Suchtfolgen übertragen; H₂-Verabreichungsmethode beim Menschen nicht spezifiziert. Die Tierdaten sind intern konsistent, aber vorläufig. Benötigt eine ordnungsgemäß gepowerte, kontrollierte Humanstudie.",
      "abstract": "Die Darm-Hirn-Achse vermittelt den Interaktionsweg zwischen Mikrobiota und Opioidabhängigkeit. In den letzten Jahren haben viele Studien gezeigt, dass molekularer Wasserstoff therapeutische und präventive Wirkungen bei verschiedenen Erkrankungen hat. Diese Studie zielte darauf ab, zu untersuchen, ob molekularer Wasserstoff als pharmakologisches Interventionsmittel zur Reduzierung des Risikos der Wiederaufnahme des Opioidkonsums dienen kann, und den Mechanismus der Darmmikrobiota auf Basis von Tierversuchen und Humanstudien zu erkunden. Die Morphin-induzierte konditionierte Platzpräferenz (CPP) wurde konstruiert, um Akquisitions-, Extinktions- und Reinstatement-Phasen zu etablieren, und der potenzielle Einfluss von H₂ auf Morphin-induziertes drogenbezogenes Extinktionsverhalten wurde mit frei zugänglichen und eingeschränkten CPP-Extinktionsparadigmen bestimmt. Die Auswirkungen von Morphin auf die mikrobielle Diversität und Zusammensetzung der Mikrobiota sowie die anschließenden Veränderungen nach H₂-Intervention wurden mittels 16S-rRNA-Gensequenzierung bewertet. Kurzkettige Fettsäuren (SCFAs) im Mäuseserum wurden durch Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) nachgewiesen. Gleichzeitig führten wir auch Interventionen mit molekularem Wasserstoff und Tests des Darmmikrobioms bei opioidabhängigen Personen durch. Unsere Ergebnisse zeigten, dass molekularer Wasserstoff die Extinktion von morphinbezogenem Verhalten verbessern und das Morphin-Reinstatement reduzieren konnte. Darmmikroben könnten ein potenzieller Mechanismus hinter den therapeutischen Effekten des molekularen Wasserstoffs auf Morphinabhängigkeit sein. Darüber hinaus verbesserte molekularer Wasserstoff Depressions- und Angstsymptome sowie Darmmikrobiommerkmale bei opioidabhängigen Personen. Diese Studie unterstützt molekularen Wasserstoff als neuartige und wirksame Intervention bei morphin-induzierter Abhängigkeit und offenbart den Mechanismus der Darmmikrobiota.",
      "conclusion": "Additionally, molecular hydrogen improved symptoms of depression and anxiety, as well as gut microbial features, in individuals with opioid addiction. This study supports molecular hydrogen as a novel and effective intervention for morphine-induced addiction and reveals the mechanism of gut microbiota."
    },
    {
      "pmid": "39073335",
      "year": 2024,
      "title": "Hirntherapie mit „intelligenter Medizin“ verwirklichen: Mechanismus und Fallbericht zur Inhalation von molekularem Wasserstoff bei Parkinson-Krankheit.",
      "title_en": "Realizing brain therapy with \"smart medicine\": mechanism and case report of molecular hydrogen inhalation for Parkinson's disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Ichikawa et al.",
      "author_search": "ichikawa ichikawa",
      "doi": "10.4103/2045-9912.385949",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.385949",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39073335/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ichikawa-2024-hirntherapie-intelligenter-medizin-verwirklichen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Ichikawa — Hirntherapie mit „intelligenter Medizin“ verwirklichen: Mechanismus und Fallbericht zur Inhalation von molekularem Wasserstoff bei Parkinson-Krankheit.",
      "summary": "Ein Fallbericht beschreibt symptomatische Verbesserungen bei einem Parkinson-Patienten — darunter reduziertes Vornüberbeugen und Handzittern — nach Wasserstoffinhalation, begleitet von einem mechanistischen Argument, dass H₂ ins Gehirn eintreten und die Hydroxylradikale neutralisieren kann, die Dopamin im Mittelhirn oxidieren. Die Autoren rahmen H₂ als „intelligente Medizin“ ein, die die Barrieren konventioneller ZNS-Medikamente umgeht. (Medical Gas Research, 2024.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch überzeugende Darstellung kombiniert mit einem Einzelfallbericht. Die Fenton-Reaktions-/Hydroxylradikal-Begründung für H₂ bei Parkinson-Krankheit ist in der Laborliteratur gut etabliert und biologisch kohärent. Limitationen: n=1; keine Kontrolle; keine standardisierten Bewertungsskalen (z.B. UPDRS); keine Verblindung; das Paper ist teilweise theoretisch/philosophischer Natur. Der Ton ist enthusiastischer, als die Evidenz rechtfertigt. Dies sollte als mechanistisches Hypothesenpaper mit einem illustrativen Fall gelesen werden — nicht als klinischer Wirksamkeitsnachweis. Größere randomisierte Studien zur Parkinson-Krankheit sind erforderlich.",
      "abstract": "Die Michael J. Fox Foundation finanziert seit 35 Jahren Forschung zur Parkinson-Krankheit, hat aber noch keine Heilung gefunden. Dies liegt an einem Problem mit der Philosophie hinter der Entwicklung moderner medizinischer Behandlungen. In diesem Paper werden wir „intelligente Medizin“ mit einer Substanz vorstellen, die alle Probleme von Medikamenten für das zentrale Nervensystem lösen kann. Die Substanz ist das kleinste zweiatomige Molekül, das Wasserstoffmolekül. Aufgrund ihrer Größe können Wasserstoffmoleküle leicht die Zellmembran durchdringen und ins Gehirn eindringen. Im Mittelhirn von Parkinson-Patienten verursachen Hydroxylradikale, die durch die Fenton-Reaktion erzeugt werden, eine Kettenreaktion der Oxidation von Dopamin, aber Wasserstoff, der ins Mittelhirn eindringt, kann die Hydroxylradikale in Wassermoleküle umwandeln und die Oxidation von Dopamin hemmen. In diesem Paper konzentrieren wir uns auf die Ätiologie neurologischer Erkrankungen, insbesondere der Parkinson-Krankheit, und präsentieren einen Fall, in dem die Wasserstoffinhalation die Symptome der Parkinson-Krankheit wie Körperbeugung und Handzittern verbessert. Wir erklären zuversichtlich, dass wenn Michael J. Fox auf die „intelligente Medizin“ gestoßen wäre, die mit molekularem Wasserstoff realisiert werden kann, er nicht nur ein „glücklicher Mann“, sondern ein „super-glücklicher Mann“ wäre.",
      "conclusion": "And we confidently state that if Michael J. Fox encountered \"smart medicine\" that could be realized with molecular hydrogen, he would not be a \"lucky man\" but a \"super-lucky man.\""
    },
    {
      "pmid": "38945250",
      "year": 2024,
      "title": "d-Aspartat, eine für die menschliche Gesundheit wichtige Aminosäure, unterstützt die anaerobe Atmung bei mehreren Campylobacter-Arten.",
      "title_en": "d-aspartate, an amino-acid important for human health, supports anaerobic respiration in several Campylobacter species.",
      "title_de": null,
      "journal": "Research in microbiology",
      "authors": "Benoit et al.",
      "author_search": "benoit benoit",
      "doi": "10.1016/j.resmic.2024.104219",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.resmic.2024.104219",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38945250/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-benoit-2024-aspartat-menschliche-gesundheit-wichtige/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Benoit — d-Aspartat, eine für die menschliche Gesundheit wichtige Aminosäure, unterstützt die anaerobe Atmung bei mehreren Campylobacter-Arten.",
      "summary": "Bestimmte Darmbakterien der Campylobacter-Familie können d-Aspartat — ein für das menschliche Nervensystem wichtiges Signalmolekül — als Nährstoffquelle für anaerobes Wachstum nutzen, wobei molekularer Wasserstoff als Elektronendonor dient. Diese In-vitro-Mikrobiologiestudie identifizierte das verantwortliche Gen und wirft Fragen auf, ob diese Bakterien mit dem Wirt um neurologisch wichtige Moleküle konkurrieren. (Research in Microbiology, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Mikrobiologiestudie — alle Experimente wurden in Bakterienkulturen durchgeführt. Molekularer Wasserstoff ist in dieser Arbeit ein bakterielles Stoffwechselsubstrat, kein therapeutisches Mittel. Die Studie untersucht keine H₂-Therapie, kein wasserstoffreiches Wasser oder andere H₂-Gesundheitsinterventionen. Ihre Aufnahme in die H₂-Datenbank spiegelt die breite Kategorisierung H₂-bezogener Forschung wider. Die Befunde über das Abschöpfen von d-Aspartat durch Pathogene sind wissenschaftlich neuartig, aber keine Human- oder Tierdaten werden präsentiert. Aus dieser Studie können keine Gesundheitsempfehlungen abgeleitet werden.",
      "abstract": "Obwohl sie als mikroaerophile Mikroorganismen klassifiziert werden, können die meisten Campylobacter-Arten anaerob wachsen, indem sie Formiat oder molekularen Wasserstoff (H₂) als Elektronendonoren und verschiedene stickstoff- und schwefelhaltige Verbindungen als Elektronenakzeptoren verwenden. Hier zeigten wir, dass sowohl l-Asparagin (l-Asn) als auch l-Asparaginsäure (l-Asp) das H₂-getriebene anaerobe Wachstum bei mehreren Campylobacter-Arten fördern, während die d-Enantiomer-Form sowohl von Asparagin (d-Asn) als auch von Asparaginsäure (d-Asp) das anaerobe Wachstum nur bei Campylobacter concisus Stamm 13826 und Campylobacter ureolyticus Stamm NCTC10941 erhöhte. Ein als racD annotiertes Gen, das eine putative d/l-Asp-Racemase kodiert, wurde im Genom beider Stämme identifiziert. Die Unterbrechung von racD in Cc13826 führte dazu, dass der Mutantenstamm keines der d-Enantiomere während des anaeroben Wachstums verwenden konnte. Daher deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass das racD-Gen für Campylobacter erforderlich ist, um d-Asp oder d-Asn zu verwenden. Die Nutzung von d-Asp durch verschiedene menschliche opportunistische bakterielle Pathogene, einschließlich C. concisus, C. ureolyticus und möglicherweise ausgewählte Stämme von Campylobacter gracilis, Campylobacter rectus und Campylobacter showae, ist bedeutsam, da d-Asp ein wichtiges Signalmolekül für das menschliche Nerven- und Neuroendokrinium ist. Nach unserem Wissen ist dies der erste Bericht über Pathogene, die eine für die menschliche Gesundheit wesentliche d-Aminosäure abschöpfen.",
      "conclusion": "ureolyticus, and also possibly select strains of Campylobacter gracilis, Campylobacter rectus and Campylobacter showae, is significant, because d-Asp is an important signal molecule for both human nervous and neuroendocrine systems. To our knowledge, this is the first report of pathogens scavenging a d-amino acid essential for human health."
    },
    {
      "pmid": "38934271",
      "year": 2024,
      "title": "Poly(ionische Flüssigkeit)-geflocktes Chlorella mit bakteriziden und antioxidativen Hydrogel als biologische Wasserstofftherapie für diabetische Wundauflagen.",
      "title_en": "Poly(ionic liquid)-Flocculated Chlorella Loading Bactericidal and Antioxidant Hydrogel as a Biological Hydrogen Therapy for Diabetic Wound Dressing.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS applied materials & interfaces",
      "authors": "Xu et al.",
      "author_search": "xu xu",
      "doi": "10.1021/acsami.4c07104",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsami.4c07104",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38934271/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xu-2024-poly-ionische-fluessigkeit-geflocktes/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Xu — Poly(ionische Flüssigkeit)-geflocktes Chlorella mit bakteriziden und antioxidativen Hydrogel als biologische Wasserstofftherapie für diabetische Wundauflagen.",
      "summary": "Ein Hydrogel-Wundverband, der lebende Algen nutzt, um H₂ kontinuierlich vor Ort zu produzieren, wurde entwickelt und an infizierten diabetischen Wunden in Zell- und Tiermodellen getestet. Das Pflaster kombinierte H₂-vermittelte antioxidative Wirkungen mit antibakteriellen Eigenschaften, reduzierte Infektionen und förderte die Heilung unter Laborbedingungen. (ACS Applied Materials &amp; Interfaces, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und präklinische Tierstudie zu einem neuartigen Wundverbandkonzept. Das H₂-produzierende Algen-Hydrogel ist wissenschaftlich kreativ, aber alle Belege stammen aus Zellkulturen und Mausmodellen. Die diabetische Wundheilung bei Mäusen unterscheidet sich erheblich von der klinischen Realität bei menschlichen Diabetikern. Keine Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten beim Menschen liegen vor. Der Ansatz befindet sich in einem frühen Proof-of-Concept-Stadium und würde eine umfangreiche Weiterentwicklung erfordern, bevor er klinisch angewendet werden kann. Aus diesen Daten sollten keine Gesundheitsbehauptungen für die diabetische Wundversorgung beim Menschen abgeleitet werden.",
      "abstract": "Infektion und oxidativer Stress behindern die Heilung diabetischer Wunden erheblich und verursachen verschiedene schwerwiegende Gesundheits- und klinische Probleme. Hier wurde ein nachhaltiges, biologisch H₂-produzierendes Hyaluronsäure-basiertes Hydrogelpflaster (HAP-Chl) konstruiert, indem ein Imidazolium-basiertes Poly(ionisches Flüssigkeit) (PIL) geflocktes lebendes Chlorella als diabetische Wundauflage aufgenommen wurde. Das PIL kann Chlorella durch elektrostatische Wechselwirkungen zwischen PIL und Chlorella flocken, um Chlorella-Agglomerate zu bilden, wodurch das Chlorella in den zentralen Agglomeraten die Fähigkeit erhält, unter milden Bedingungen kontinuierlich H₂ für 24 Stunden zu produzieren. Durch die Kombination des membranstörenden bakteriziden Mechanismus von PIL und der antioxidativen Eigenschaften des erzeugten H₂ wurde HAP-Chl als antibakteriell und antioxidativ bestimmt. Zusätzlich zu biokompatiblen und nicht-toxischen Aktivitäten zeigten anschließende Studien an chronischen Wunden mit Staphylococcus aureus-Infektion, dass HAP-Chl in der Lage ist, die Heilung chronischer Wunden zu fördern, indem es Bakterien effektiv abtötet, umfangreiche ROS reduziert, Entzündungen lindert und die Ablagerung von reifem Kollagen und die Angiogenese fördert. Diese Studie bietet eine neue Strategie zur Konstruktion eines In-situ-nachhaltigen H₂-produzierenden Hydrogels, die die Bildung neuartiger antibakterieller und antioxidativer Materialplattformen mit Potenzial für Wundauflagen-Anwendungen ermöglicht.",
      "conclusion": "In addition to exhibiting biocompatible and nontoxic activities, subsequent Staphylococcus aureus-infected chronic wound studies revealed that HAP-Chl is capable of promoting the healing of chronic wounds by effectively killing bacteria, reducing extensive ROS, relieving inflammation, and promoting the deposition of mature collagen and angiogenesis. This study provides a new strategy for construct"
    },
    {
      "pmid": "38895823",
      "year": 2024,
      "title": "Mit Wasserstoff behandelte CoCrMo-Legierung: Ein neuartiger Ansatz zur Verbesserung der Biokompatibilität und Abschwächung von Entzündungen bei orthopädischen Implantaten.",
      "title_en": "Hydrogen-treated CoCrMo alloy: a novel approach to enhance biocompatibility and mitigate inflammation in orthopedic implants.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of materials chemistry. B",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.1039/d4tb00725e",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d4tb00725e",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38895823/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2024-behandelte-cocrmo-legierung-neuartiger/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Lin — Mit Wasserstoff behandelte CoCrMo-Legierung: Ein neuartiger Ansatz zur Verbesserung der Biokompatibilität und Abschwächung von Entzündungen bei orthopädischen Implantaten.",
      "summary": "Die Behandlung der Oberfläche einer für orthopädische Implantate verwendeten Metalllegierung mit Wasserstoff reduzierte freie Radikale in Zellmodellen um 85%, verbesserte die Zellverträglichkeit und förderte in einem ersten Tierversuch die Neuknochenentstehung. Der Ansatz beinhaltet das elektrochemische Aufladen der Legierungsoberfläche mit Wasserstoff bis in eine geringe Tiefe. (Journal of Materials Chemistry B, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und frühe präklinische Tierstudie zur Oberflächenmodifikation eines Biomaterials. Die Wasserstoffbehandlung von CoCrMo ist ein neuartiges Konzept mit plausiblen antioxidativen Mechanismen. Die Ergebnisse aus Zellkulturen und einem einzelnen Tierversuch können jedoch nicht auf Ergebnisse bei menschlichen orthopädischen Implantat-Operationen übertragen werden. Die Studie beschreibt nicht, welches Tier verwendet wurde, wie viele oder über welchen Zeitraum. Die Langzeitstabilität der wasserstoffreichen Oberflächenschicht in einer biologischen Umgebung ist nicht etabliert. Dies ist explorative Materialwissenschaft — eine erhebliche weitere Entwicklung ist erforderlich, bevor die klinische Relevanz bewertet werden kann.",
      "abstract": "In den letzten Jahrzehnten wurden orthopädische Implantate als Materialien zum Ersatz menschlicher Knochengewebefunktionen weit verbreitet eingesetzt. Darunter spielen Metallimplantate eine entscheidende Rolle. Metalle mit besserer chemischer Stabilität, wie rostfreier Stahl, Titanlegierungen und Kobalt-Chrom-Molybdän (CoCrMo)-Legierungen, werden häufig für Langzeitanwendungen eingesetzt. Gute chemische Stabilität kann jedoch zu schlechter Gewebeintegration zwischen Gewebe und Implantat führen und potenzielle Entzündungsrisiken verursachen. Diese Studie entwickelt hydrierte CoCrMo (H-CoCrMo)-Oberflächen, die vielversprechend als entzündungshemmende orthopädische Implantate erscheinen. Unter Verwendung der elektrochemischen kathodischen Wasserstoffbeladungsmethode wurde die Oberfläche der CoCrMo-Legierung hydriert, was zu verbesserter Biokompatibilität, reduzierten freien Radikalen und einer entzündungshemmenden Reaktion führte. Die Wasserstoffdiffusion bis zu einer Tiefe von ca. 106 ± 27 nm an der Oberfläche erleichterte diese Effekte. Diese wasserstoffreiche Oberfläche zeigte eine Reduktion von 85,2% bei freien Radikalen, verbesserte Hydrophilie, nachgewiesen durch einen Rückgang des Kontaktwinkels von 83,5 ± 1,9° auf 52,4 ± 2,2°, und einen Anstieg von 11,4% bei der Hydroxyapatit-Ablagerungsfläche. Die Zelltestergebnisse zeigten eine Unterdrückung der Osteosarkomzellaktivität auf 50,8 ± 2,9%. Schließlich deutete der In-vivo-Test auf die Förderung der Neuknochenentstehung und eine verminderte Entzündungsreaktion hin. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die elektrochemische Wasserstoffbeladung CoCrMo-Oberflächen effektiv modifizieren kann und eine potenzielle Lösung zur Verbesserung der Ergebnisse orthopädischer Implantate durch entzündungshemmende Mechanismen bietet.",
      "conclusion": "Finally, the in vivo test suggested the promotion of new bone formation and a reduced inflammatory response. These findings suggest that electrochemical hydrogen charging can effectively modify CoCrMo surfaces, offering a potential solution for improving orthopedic implant outcomes through anti-inflammatory mechanisms."
    },
    {
      "pmid": "38863026",
      "year": 2024,
      "title": "Frühe Inhalation eines Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemischs bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung (HOMA): Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie.",
      "title_en": "Early Hydrogen-Oxygen Gas Mixture Inhalation in Patients with Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage (HOMA): study protocol for a randomized controlled trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Trials",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.1186/s13063-024-08231-5",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s13063-024-08231-5",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38863026/",
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      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "skin-aging",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Lin — Frühe Inhalation eines Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemischs bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung (HOMA): Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie.",
      "summary": "Dies ist das veröffentlichte Protokoll für die erste große randomisierte kontrollierte Studie zur Wasserstofftherapie bei aneurysmatischer Subarachnoidalblutung (aSAB): 206 Patienten werden 8 Stunden täglich ein 67% Wasserstoff/33% Sauerstoff-Gasgemisch auf der Intensivstation inhalieren, mit dem Ziel, verzögerte zerebrale Ischämie und zerebralen Vasospasmus zu verhindern. Dies ist ein Protokollpaper — Ergebnisse liegen noch nicht vor. (Trials, 2024.)",
      "assessment": "Ein gut konzipiertes Protokoll mit angemessener Stichprobengröße (n=206), hartem primärem Endpunkt und registrierter Studiennummer. Wichtiger Vorbehalt: Dies ist ein Protokollpaper — keine Wirksamkeits- oder Sicherheitsergebnisse liegen vor. Das Studiendesign ist solide: offenes RCT, eizentrisch, 7-tägiges Behandlungsfenster beginnend innerhalb von 72h nach aSAB, Vergleich mit reiner Sauerstoffinhalation. Limitationen des Designs umfassen offenes Design (nicht verblindet), einzentrisch und den chinesischen Populationskontext. Die Ergebnisse werden, wenn veröffentlicht, ein Meilenstein für die H₂-Forschung in der neurologischen Intensivmedizin sein.",
      "abstract": "Hintergrund: Die aneurysmatische Subarachnoidalblutung (aSAB) ist ein lebensbedrohlicher neurochirurgischer Notfall mit hoher Sterblichkeitsrate. Verzögerte zerebrale Ischämie (DCI) und zerebraler Vasospasmus (CVS) sind verzögerte Folgen früher Hirnverletzungen (EBI), die den wichtigsten Bestimmungsfaktor für ein ungünstiges Patientenprognose darstellen können. Folglich ist die Verminderung von DCI und CVS von herausragender Bedeutung für verbesserte Patientenergebnisse. Außer oralem Nimodipin steht in den aktuellen Leitlinien jedoch keine wirksame Therapie zur Verfügung. Methoden: HOMA (Early Hydrogen-Oxygen Gas Mixture Inhalation in Patients with Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage), eine einzentrige, prospektive, offene, randomisierte kontrollierte klinische Studie, zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Sicherheit der Inhalationstherapie mit Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemisch bei aSAB-Patienten zu bewerten. Eine Kohorte von 206 Patienten wird randomisiert entweder der Inhalationsgruppe mit Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemisch (8 h/Tag, 3 L/min, Wasserstoffkonzentration 67%, Sauerstoffkonzentration 33%) oder der Sauerstoff-Inhalationsgruppe (8 h/Tag, 3 L/min, Sauerstoffkonzentration 33%) zugeordnet, initiiert innerhalb von 72 h nach aSAB und behandelt für 7 Tage auf der Intensivstation. Die primären Endpunkte sind die Inzidenz von DCI und CVS während des Krankenhausaufenthalts. Diskussion: HOMA zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Inhalationstherapie mit Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemisch bei der Prävention von DCI oder CVS und der Verbesserung der Ergebnisse bei aSAB-Patienten zu bewerten. Bemerkenswert ist, dass dies die erste groß angelegte Studie zur Wasserstofftherapie bei aSAB-Patienten ist. Studienregistrierung: ClinicalTrials.gov NCT05282836, registriert am 16. März 2022.",
      "conclusion": "TRIAL REGISTRATION: ClinicalTrials.gov NCT05282836. Registered on March 16, 2022."
    },
    {
      "pmid": "38855154",
      "year": 2024,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser lindert Verstopfung durch Abschwächung des oxidativen Stresses über den Sirtuin1/Nuclear-Factor-Erythroid-2-related-Factor-2/Häm-Oxygenase-1-Signalweg.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water alleviates constipation by attenuating oxidative stress through the sirtuin1/nuclear factor-erythroid-2-related factor 2/heme oxygenase-1 signaling pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "World journal of gastroenterology",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.3748/wjg.v30.i20.2709",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3748/wjg.v30.i20.2709",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38855154/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2024-lindert-verstopfung-abschwaechung-des/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Chen — Wasserstoffreiches Wasser lindert Verstopfung durch Abschwächung des oxidativen Stresses über den Sirtuin1/Nuclear-Factor-Erythroid-2-related-Factor-2/Häm-Oxygenase-1-Signalweg.",
      "summary": "Bei verstopften Ratten verbesserte wasserstoffreiches Wasser (HRW) den Stuhlgang, die Darmmotilität und die Darmmikrobiota-Zusammensetzung durch Reduktion von oxidativem Stress über einen spezifischen Schutz-Signalweg. Die Studie identifizierte auch zwei Metaboliten (β-Leucin und Traumatinsäure), die den Nutzen durch Aktivierung eines wichtigen antioxidativen Regulators vermitteln könnten. (World Journal of Gastroenterology, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Rattenmodell für Verstopfung). Die mechanistischen Belege — einschließlich des SIRT1-Inhibitor-Rettungsexperiments — sind methodisch solide und der Signalweg ist plausibel. Die Ergebnisse aus loperamid-induzierter Verstopfung bei Ratten können jedoch nicht direkt auf menschliche Verstopfung übertragen werden, die vielfältige Ursachen hat (Ernährung, neurologisch, medikamentenbedingt usw.). Die identifizierten Metaboliten (β-Leucin, Traumatinsäure) sind interessant, aber ihre Relevanz in der menschlichen Darmphysiologie ist unbekannt. Keine Humandaten für diese spezifische Intervention liegen vor. Die Studie ist eine gut konzipierte präklinische Untersuchung, die weitere Forschung unterstützt, keine klinische Empfehlung.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Verstopfung, eine sehr verbreitete funktionelle Magen-Darm-Störung, verursacht eine erhebliche Belastung der Lebensqualität der Patienten und ist mit erheblichen Gesundheitsausgaben verbunden. Daher ist die Identifizierung effizienter therapeutischer Modalitäten für Verstopfung von größter Bedeutung. Oxidativer Stress ist ein entscheidender Beitrag zur Dysmotilität des Dickdarms und die zugrunde liegende Pathologie, die für Verstopfungssymptome verantwortlich ist. Folglich postulieren wir, dass Wasserstofftherapie, eine aufkommende und vielversprechende Intervention, als sichere und wirksame Behandlung für Verstopfung dienen kann. ZIEL: Zu bestimmen, ob wasserstoffreiches Wasser (HRW) Verstopfung lindert und seinen potenziellen Mechanismus. METHODEN: Verstopfungsmodelle wurden durch orale Gabe von Loperamid bei Sprague-Dawley-Ratten etabliert. Ratten tranken HRW frei und wurden täglich auf 24-h-Stuhlgewicht, Stuhlwassergehalt und Kohlepartikel-Transitrate aufgezeichnet. Stuhlproben wurden einer 16S-rDNA-Gensequenzierung unterzogen. Serum-ungerichtete Metabolomikanalyse, Malondialdehyd- und Superoxid-Dismutase-Spiegel wurden bestimmt. Colongewebe wurden mit HE, Alcian-Blau-PAS, ROS-Immunfluoreszenz und Immunhistochemie für c-kit, PGP 9.5, SIRT1, Nrf2 und HO-1 gefärbt. Quantitative Echtzeit-PCR und Western-Blot wurden durchgeführt. Ein Rettungsexperiment wurde durch intraperitoneale Injektion des SIRT1-Inhibitors EX527 bei verstopften Ratten durchgeführt. NCM460-Zellen wurden mit H₂O₂ induziert und mit Metaboliten behandelt. ERGEBNISSE: HRW linderte Verstopfungssymptome durch Verbesserung der Gesamtstuhlmenge, des Stuhlwassergehalts, der Kohlepartikel-Transitrate, der Darmschleimhautdicke, der c-kit-Expression und der Darmneuronenzahl. HRW modulierte das mikrobielle Ungleichgewicht im Darm und Anomalien im Serum-Metabolismus. HRW reduzierte auch den intestinalen oxidativen Stress über den SIRT1/Nrf2/HO-1-Signalweg. β-Leucin und Traumatinsäure wurden als potenzielle Metaboliten identifiziert. SCHLUSSFOLGERUNG: HRW abschwächt den verstopfungsassoziierten intestinalen oxidativen Stress über den SIRT1/Nrf2/HO-1-Signalweg, moduliert die Darmmikrobiota und Serum-Metaboliten. β-Leu und Traumatinsäure sind potenzielle Metaboliten, die die SIRT1-Expression hochregulieren und oxidativen Stress reduzieren.",
      "conclusion": "HRW attenuates constipation-associated intestinal oxidative stress via SIRT1/Nrf2/HO-1 signaling pathway, modulating gut microbiota and serum metabolites. β-Leu and traumatic acid are potential metabolites that upregulate SIRT1 expression and reduce oxidative stress."
    },
    {
      "pmid": "38795705",
      "year": 2024,
      "title": "Darmbakterien wandeln Glucocorticoide in Gegenwart von Wasserstoffgas in Gestagene um.",
      "title_en": "Gut bacteria convert glucocorticoids into progestins in the presence of hydrogen gas.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cell",
      "authors": "McCurry et al.",
      "author_search": "mccurry mc curry",
      "doi": "10.1016/j.cell.2024.05.005",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.cell.2024.05.005",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38795705/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mccurry-2024-darmbakterien-wandeln-glucocorticoide-gegenwart/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "pregnancy"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · McCurry — Darmbakterien wandeln Glucocorticoide in Gegenwart von Wasserstoffgas in Gestagene um.",
      "summary": "Zwei häufige Darmbakterien können Stresshormone (Glucocorticoide) chemisch in Sexualhormone und Neurosteroide (Gestagene) umwandeln — und diese Umwandlung wird durch Wasserstoffgas, das von anderen Darmbakterien produziert wird, erheblich verstärkt. Zu den bakteriellen Gestagenen gehört Allopregnanolon (der Wirkstoff in einem FDA-zugelassenen Medikament gegen postpartale Depression), und ihre Spiegel sind im Stuhl schwangerer Menschen erhöht. (Cell, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-mechanistische Studie (Bakterienkulturen, Genomik, Zellexpressionssysteme) mit unterstützenden observationellen humanen Stuhldaten. Es ist eine wegweisende Arbeit in der Darmmikrobiom-Forschung, die in Cell veröffentlicht wurde und eine völlig neue Dimension enthüllt, wie Darmbakterien mit dem Steroidhormonstoffwechsel des Wirts interagieren. Das beteiligte H₂ ist endogenes mikrobielles H₂ — keine exogene H₂-Therapie. Obwohl die Erkenntnisse tiefgreifende Implikationen für das Verständnis der Darm-Hirn-Achse und der Schwangerschaftsphysiologie haben, wird keine Intervention oder Behandlung untersucht. Die klinischen Implikationen (z. B. kann die Modulation von Darm-H₂-Produzenten den Hormonspiegel oder das Depressionsrisiko beeinflussen?) bleiben auf diesem Stand rein spekulativ.",
      "abstract": "Neuere Studien legen nahe, dass mit dem Menschen assoziierte Bakterien mit wirtseigenen Steroiden interagieren, aber die Mechanismen und physiologischen Auswirkungen solcher Interaktionen bleiben unklar. Hier zeigen wir, dass die menschlichen Darmbakterien Gordonibacter pamelaeae und Eggerthella lenta reichlich vorhandene biliäre Corticoide durch 21-Dehydroxylierung in Gestagene umwandeln und damit eine Klasse immun- und stoffwechselregulierender Steroide in eine Klasse von Sexualhormonen und Neurosteroiden transformieren. Mithilfe von vergleichender Genomik, homologer Expression und heterologer Expression identifizieren wir einen bakteriellen Gencluster, der 21-Dehydroxylierung durchführt. Wir entdecken auch eine unerwartete Rolle der Wasserstoffgasproduktion durch Darmsymbionten bei der Förderung der 21-Dehydroxylierung, was darauf hindeutet, dass Wasserstoff den Sekundärstoffwechsel im Darm moduliert. Die Spiegel bestimmter bakterieller Gestagene, einschließlich Allopregnanolon, besser bekannt als Brexanolon, ein FDA-zugelassenes Medikament gegen postpartale Depression, sind im Stuhl schwangerer Menschen erheblich erhöht. Daher kann die bakterielle Umwandlung von Corticoiden in Gestagene die Wirtphysiologie beeinflussen, insbesondere im Kontext der Schwangerschaft und der Gesundheit von Frauen.",
      "conclusion": "Levels of certain bacterial progestins, including allopregnanolone, better known as brexanolone, an FDA-approved drug for postpartum depression, are substantially increased in feces from pregnant humans. Thus, bacterial conversion of corticoids into progestins may affect host physiology, particularly in the context of pregnancy and women's health."
    },
    {
      "pmid": "38757665",
      "year": 2024,
      "title": "Die Wasserstofftherapie kehrt die Phänotypen krebsassoziierter Fibroblasten um und remodelliert die Stroma-Mikroumgebung, um eine systemische Antitumor-Immunität zu stimulieren.",
      "title_en": "Hydrogen Therapy Reverses Cancer-Associated Fibroblasts Phenotypes and Remodels Stromal Microenvironment to Stimulate Systematic Anti-Tumor Immunity.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Meng et al.",
      "author_search": "meng meng",
      "doi": "10.1002/advs.202401269",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202401269",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38757665/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-meng-2024-wasserstofftherapie-kehrt-phaenotypen-krebsassoziierter/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Meng — Die Wasserstofftherapie kehrt die Phänotypen krebsassoziierter Fibroblasten um und remodelliert die Stroma-Mikroumgebung, um eine systemische Antitumor-Immunität zu stimulieren.",
      "summary": "In Zell- und Tier-Krebsmodellen kehrte ein magnesiumbasiertes, H₂-freisetzendes Implantat das immunsuppressive Verhalten krebsassoziierter Fibroblasten um und verwandelte „kalte“ Tumoren, die dem Immunsystem widerstehen, in „heiße“, die krebsbekämpfende T-Zellen anziehen. Der Ansatz tötete Tumorzellen gleichzeitig direkt ab und aktivierte die systemische Antitumor-Immunität. (Advanced Science, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und präklinische Tierstudie. Die mechanistische Strategie — H₂ zur Umprogrammierung immunsuppressiver Fibroblasten in der Tumormikroumgebung zu nutzen — ist neuartig und wissenschaftlich überzeugend. Alle Ergebnisse stammen jedoch aus Zellkulturen und Maus-Tumormodellen, die häufig nicht auf menschliche Krebsergebnisse übertragbar sind. Die CAF-Biologie in menschlichen Tumoren ist erheblich komplexer als in Mausmodellen. Keine Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten beim Menschen liegen vor. Dies ist explorative präklinische Krebsforschung, kein klinischer Beleg.",
      "abstract": "Die Tumormikroumgebung (TME) spielt eine wichtige Rolle im Tumorfortschreiten. Unter den TME-Komponenten zeigen krebsassoziierte Fibroblasten (CAF) multiple tumorpromovierende Effekte und können tumorale Immunevasion und Arzneimittelresistenz induzieren. Die Regulierung von CAF kann eine potenzielle Strategie zur Verstärkung der systemischen Antitumor-Immunität sein. Hier beobachten wir, dass Wasserstoffbehandlung intrazelluläre reaktive Sauerstoffspezies der CAF lindern und deren tumorpromovierende und immunsuppressive Phänotypen umgestalten kann. Entsprechend wird eine kontrollierbare und TME-responsive Wasserstofftherapie auf Basis eines CaCO₃-Nanopartikel-beschichteten Magnesiumsystems (Mg-CaCO₃) entwickelt. Die Wasserstofftherapie durch Mg-CaCO₃ kann nicht nur Tumorzellen direkt abtöten, sondern auch pro-Tumor- und immunsuppressive Faktoren in CAF hemmen und damit die Immunaktivitäten von CD4+-T-Zellen verstärken. Als In-situ-Implantat kann Mg-CaCO₃ das Tumorwachstum signifikant unterdrücken, den „kalten“ Primärtumor in einen „heißen“ verwandeln und systemische Antitumor-Immunität stimulieren, was durch bilaterale Tumor-Transplantationsmodelle von „kaltem Tumor“ (4T1-Zellen) und „heißem Tumor“ (MC38-Zellen) bestätigt wird. Dieses Wasserstofftherapie-System kehrt immunsuppressive Phänotypen der CAF um und bietet damit eine systemische Strategie zur Antitumor-Immunstimulation durch Remodellierung der Tumor-Stroma-Mikroumgebung.",
      "conclusion": "As implanted in situ, Mg-CaCO3 can significantly suppress tumor growth, turn the \"cold\" primary tumor into \"hot\", and stimulate systematic anti-tumor immunity, which is confirmed by the bilateral tumor transplantation models of \"cold tumor\" (4T1 cells) and \"hot tumor\" (MC38 cells). This hydrogen therapy system reverses immune suppressive phenotypes of CAFs, thus providing a systematic anti-tumor i"
    },
    {
      "pmid": "38688598",
      "year": 2024,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als vielversprechende Therapie könnte mit erhöhten ruhenden Treg-Zellen oder verminderten Fas+-T-Zell-Subpopulationen bei einem IgG4-PF-ILD-Patienten zusammenhängen: Ein Fallbericht.",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as a Promising Therapy Could Be Linked With Increased Resting Treg Cells or Decreased Fas+ T Cell Subsets in a IgG4-PF-ILD Patient: A Case Report.",
      "title_de": null,
      "journal": "In vivo (Athens, Greece)",
      "authors": "Lui et al.",
      "author_search": "lui lui",
      "doi": "10.21873/invivo.13600",
      "doi_url": "https://doi.org/10.21873/invivo.13600",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38688598/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lui-2024-vielversprechende-koennte-erhoehten-ruhenden/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Lui — Molekularer Wasserstoff als vielversprechende Therapie könnte mit erhöhten ruhenden Treg-Zellen oder verminderten Fas+-T-Zell-Subpopulationen bei einem IgG4-PF-ILD-Patienten zusammenhängen: Ein Fallbericht.",
      "summary": "Eine 85-jährige Frau mit progressiver fibrosierender interstitieller Lungenerkrankung, kompliziert durch eine im Krankenhaus erworbene Pneumonie, zeigte am vierten Tag der Wasserstoff-assistierten Therapie eine merkliche Besserung der Lungeninfiltrationen im Röntgenbild — zusammen mit messbaren Immunveränderungen: Ruhende Treg-Zellen stiegen an, Fas+-T-Zell-Subpopulationen sanken. (In Vivo, 2024.)",
      "assessment": "Ein Fallbericht mit ungewöhnlich spezifischer Immunphänotypisierung, der über einfache klinische Beobachtung hinausgehende biologische Tiefe hinzufügt. Das Treg/Fas+-Muster stimmt mit H₂'s vorgeschlagener antiinflammatorischer Immunmodulation überein. Limitationen: n=1; 85-Jährige mit mehreren gleichzeitigen Interventionen; die 4-tägige radiologische Verbesserungszeitlinie könnte die antibiotische Reaktion auf die Pneumonie statt H₂ widerspiegeln; keine standardisierten Lungenfunktionsendpunkte. Nur hypothesengenerierend.",
      "abstract": "Hintergrund/Ziel: Progressive fibrosierende interstitielle Lungenerkrankung (PF-ILD) bezeichnet eine Gruppe chronischer Lungenerkrankungen, die häufig mit Immunglobulin-G4-bezogenen Störungen assoziiert sind. Sie ist durch fortschreitende Vernarbung (Fibrose) im pulmonalen Interstitium gekennzeichnet und führt zu Atemversagen und früher Sterblichkeit. Einige Patienten sprechen nicht auf Standardtherapien an. Zahlreiche Studien haben die antiinflammatorischen und antioxidativen Eigenschaften des molekularen Wasserstoffs bei verschiedenen Krankheitsmodellen bestätigt. Fallbericht: In diesem Bericht präsentieren wir eine Fallstudie einer 85-jährigen Frau mit verdächtiger IgG4-bezogener PF-ILD kompliziert durch nosokomiale Pneumonie. Am vierten Tag der Wasserstoff-assistierten Therapie wurde eine merkliche Verbesserung der Lungeninfiltrationen in Röntgenaufnahmen beobachtet, als die Patientin schrittweise auf Entwöhnung von der mechanischen Beatmung zuging. Um Behandlungsreaktionen zu beurteilen, verglichen wir Immunphänotypen vor und nach der Wasserstoffbehandlung. Nach der Behandlung wurde ein deutlicher Anstieg der ruhenden regulatorischen T-Zell-Spiegel beobachtet, begleitet von einem merklichen Rückgang der Fas+-Helfer-T-Zell- und zytotoxischen T-Zell-Subtypen. Schlussfolgerung: Diese Fallstudie hebt die Wirksamkeit der Wasserstoff-assistierten Therapie bei der Behandlung von PF-ILD kompliziert durch Pneumonie hervor und erfordert weitere Forschung in der Zukunft.",
      "conclusion": "This case study highlights the effectiveness of hydrogen-assisted therapy in managing PF-ILD complicated by pneumonia, warranting further research in the future."
    },
    {
      "pmid": "38679666",
      "year": 2024,
      "title": "Die kombinierte Anwendung von wasserstoffreichem Wasser und enzymatisch verdautem essbarem Vogelnest verbessert die durch PMA/LPS beeinträchtigte Wundheilung in humanen entzündlichen Zahnfleischgewebe-Äquivalenten.",
      "title_en": "Combined use of hydrogen-rich water and enzyme-digested edible bird's nest improves PMA/LPS-impaired wound healing in human inflammatory gingival tissue equivalents.",
      "title_de": null,
      "journal": "Human cell",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1007/s13577-024-01065-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s13577-024-01065-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38679666/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2024-kombinierte-anwendung-wasserstoffreichem-enzymatisch/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oral-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Wang — Die kombinierte Anwendung von wasserstoffreichem Wasser und enzymatisch verdautem essbarem Vogelnest verbessert die durch PMA/LPS beeinträchtigte Wundheilung in humanen entzündlichen Zahnfleischgewebe-Äquivalenten.",
      "summary": "In einem Labormodell von entzündetem menschlichem Zahnfleischgewebe konterte die Kombination aus wasserstoffreichem Wasser und einer verarbeiteten Form von essbarem Vogelnest den durch einen Entzündungsreiz verursachten Wundheilungsschaden erheblich. Im Zusammenspiel übertrafen die beiden Substanzen jede für sich allein bei der Entzündungsreduzierung und Wiederherstellung der Gewebeintegrität. (Human Cell, 2024.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie mit einem 3D-humanen Zahnfleischgewebemodell — keine menschlichen Patienten sind beteiligt. Das Gewebeäquivalent ist ausgeklügelter als eine einfache Zelllinie, repliziert aber noch nicht die vollständige Physiologie des menschlichen Zahnfleischgewebes. Die Kombination aus wasserstoffreichem Wasser und Vogelnest-Extrakt ist ungewöhnlich und erfordert eine Bestätigung in klinischen Studien, bevor Schlussfolgerungen über die orale Wundheilung beim Menschen gezogen werden können. Ergebnisse aus diesem Entzündungsmodell können nicht direkt auf parodontale Erkrankungen oder orale Wundheilung bei Patienten übertragen werden.",
      "abstract": "Die Zahnfleischwundheilung spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der oralen Gesundheit. Dieser Prozess kann jedoch durch oxidativen Stress und übermäßige Entzündungsreaktionen verzögert werden. In dieser Studie etablierten wir ein humanes entzündliches Zahnfleischgewebe-Äquivalent (iGTE), um die hemmenden Effekte von wasserstoffreichem Wasser (HW), enzymatisch verdautem essbarem Vogelnest (EBND) und Sialinsäure (SA) auf die durch PMA (einen Induktor oxidativer freier Radikale) und LPS (ein entzündlicher Stimulus) beeinträchtigte Wundheilung zu untersuchen. Das iGTE wurde aus menschlichen Zahnfleischfibroblasten, Keratinozyten und Makrophagen unter dreidimensionalen Bedingungen aufgebaut. Wunden im iGTE und hGF/Keratinozyten-Monoschichten wurden durch mechanische Verletzung erzeugt. Gewebe und Zellen wurden mit HW, EBND und SA vorbehandelt und dann dem durch PMA (10 ng/ml) und LPS (250 ng/ml) induzierten entzündlichen und oxidativen Milieu ausgesetzt. Die Entzündungszytokine IL-6 und IL-8 wurden quantitativ per ELISA analysiert. Die histopathologische Bildanalyse wurde durch HE- und Immunfluoreszenzfärbung durchgeführt. Im iGTE verringerten PMA/LPS die Epitheldicke erheblich und verursachten eine Abnahme der K8/18-, E-Cadherin-, Laminin- und Elastin-Expression sowie einen Anstieg der COX-2-Expression zusammen mit geschwürartigen Läsionen. In mechanisch zerkratzten hGFs und Keratinozyten-Monoschichten beeinträchtigten PMA/LPS die Wundheilung erheblich und förderten die Sekretion von IL-6 und IL-8. Die Vorbehandlung mit HW, EBND und SA unterdrückte PMA/LPS-induzierte Wundheilungsverzögerung und Entzündungsreaktionen in Zellmonoschichten sowie im iGTE signifikant. Bemerkenswerterweise zeigte die kombinierte Anwendung von HW und EBND besonders robuste Ergebnisse. Die kombinierte Anwendung von HW und EBND kann zur Prävention und Behandlung von Wundheilungsverzögerungen eingesetzt werden.",
      "conclusion": "Remarkably, the combined use of HW and EBND exhibited particularly robust results. Combined use of HW and EBND may be applied for the prevention and treatment of wound healing delay."
    },
    {
      "pmid": "38666450",
      "year": 2024,
      "title": "Endogenes Melanin und wasserstoffbasierte spezifisch aktivierte theranostische Nanoagenzien: Ein neuartiges Multi-Behandlungsparadigma für rheumatoide Arthritis",
      "title_en": "Endogenous Melanin and Hydrogen-Based Specific Activated Theranostics Nanoagents: A Novel Multi-Treatment Paradigm for Rheumatoid Arthritis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1002/advs.202401046",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202401046",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38666450/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2024-endogenes-melanin-wasserstoffbasierte-spezifisch/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Chen et al. — Endogenes Melanin und wasserstoffbasierte spezifisch aktivierte theranostische Nanoagenzien: Ein neuartiges Multi-Behandlungsparadigma für rheumatoide Arthritis",
      "summary": "Forscher entwickelten Nanopartikel (MAHI NGs), die molekularen Wasserstoff, Melanin-Nanopartikel und einen klinisch zugelassenen Fluoreszenzfarbstoff gezielt in entzündete Gelenke freisetzen — gesteuert durch das spezifische chemische Milieu der rheumatoiden Arthritis (RA). In Zellkultur- und Tierexperimenten erzielte die Kombination aus der antioxidativen/anti-inflammatorischen Wirkung von H₂ und der photothermalen Ablation entzündlicher Fibroblasten durch Melanin eine starke synergistische Unterdrückung der RA-assoziierten Entzündung. Dies ist eine rein präklinische In-vitro/In-vivo-Studie; Humandaten liegen noch nicht vor.",
      "assessment": "Ein innovatives präklinisches Konzept, das Nanotechnologie, photothermale Therapie und molekularen Wasserstoff verbindet — nachgewiesen in Zellkultur und Mausmodellen. Der synergistische H₂-Melanin-Ansatz ist mechanistisch überzeugend. Ehrliche Einschränkung: Dies ist eine In-vitro/Tier-Studie ohne Humandaten. Die Translation von Nanoagenzien in die klinische RA-Therapie ist komplex und langfristig. Aus dieser Arbeit lassen sich auf dem aktuellen Stand keine therapeutischen Schlussfolgerungen für Menschen ableiten.",
      "abstract": "Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine systemische Autoimmunerkrankung, die durch eine übermäßige Proliferation rheumatoider Arthritis-Synovial-Fibroblasten (RASFs) und die Ansammlung inflammatorischer Zytokine gekennzeichnet ist. Die Unterdrückung von RASFs und die Modulation des RA-Mikromilieus gelten als umfassende Strategie gegen RA. In dieser Arbeit werden spezifisch aktivierte Nanoagenzien (MAHI NGs), die auf das hypoxische und schwach saure RA-Mikromilieu reagieren, entwickelt, um eine durch Nahinfrarot-II-Fluoreszenz (NIR-II FL)/photoakustische (PA) Dual-Bildgebung geführte Multi-Behandlung zu ermöglichen. Aufgrund ihrer optimalen Größe akkumulieren die MAHI NGs passiv in der erkrankten Gelenkregion und durchlaufen einen schnellen responsiven Abbau, wobei sie funktionalisierte Komponenten präzise freisetzen: endogene Melanin-Nanopartikel (MNPs), Wasserstoffgas (H₂) und Indocyaningrün (ICG). Die freigesetzten MNPs spielen eine entscheidende Rolle bei der Ablation von RASFs innerhalb des RA-Mikromilieus durch photothermale Therapie (PTT), geführt durch präzise PA-Bildgebung. Die durch PTT erzeugte regionale Hyperthermie kann jedoch die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und die Entzündungsreaktion nach der Zelllyse verschlimmern. Bemerkenswerterweise zeigt die kontrollierte Freisetzung von H₂ unter dem sauren Mikromilieu präzise synergistische antioxidative und anti-inflammatorische Effekte mit den MNPs. Darüber hinaus verfügt ICG, der derzeit klinisch zugelassene Nahinfrarot-Farbstoff der zweiten Generation, über hervorragende NIR-II-FL-Bildgebungseigenschaften, die die Diagnose von Erkrankungen tieferer Gewebe erleichtern und den optimalen Zeitpunkt für die PTT anzeigen.",
      "conclusion": "Remarkably, under the acidic microenvironment, the controlled release of H2 exhibits precise synergistic antioxidant and anti-inflammatory effects with MNPs. Moreover, the ICG, the second near-infrared dye currently approved for clinical use, possesses excellent NIR-II FL imaging properties that facilitate the diagnosis of deep tissue diseases and provide the right time-point for PTT."
    },
    {
      "pmid": "38642971",
      "year": 2024,
      "title": "Das synergistische Potenzial von Wasserstoffinhalation und hyperbarer Sauerstofftherapie",
      "title_en": "The synergistic potential of hydrogen inhalation and hyperbaric oxygen therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of vascular surgery",
      "authors": "James et al.",
      "author_search": "james james",
      "doi": "10.1016/j.jvs.2023.11.067",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jvs.2023.11.067",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38642971/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-james-2024-synergistische-potenzial-wasserstoffinhalation-hyperbarer/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · James et al. — Das synergistische Potenzial von Wasserstoffinhalation und hyperbarer Sauerstofftherapie",
      "summary": "Dieser Übersichtsartikel im Journal of Vascular Surgery untersucht, ob die Kombination von Wasserstoffinhalation und hyperbarer Sauerstofftherapie (HBOT) synergistische therapeutische Vorteile erzeugen könnte. Die Autoren diskutieren die unterschiedlichen und potenziell komplementären Mechanismen beider Gastherapien. Da kein Abstrakt-Text für diesen Datensatz vorliegt, kann der vollständige Inhalt der Analyse hier nicht zusammengefasst werden — bitte konsultieren Sie den Originalartikel über den DOI.",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel (keine neuen experimentellen Daten). Seine spezifischen Schlussfolgerungen können hier nicht vollständig bewertet werden, da das Abstrakt in diesem Datensatz nicht vorliegt. Das Thema — Kombination von H₂-Inhalation mit HBOT — ist wissenschaftlich relevant und mechanistisch plausibel, aber die Qualität der Synthese, die Breite der Evidenz und etwaige klinische Schlussfolgerungen erfordern eine direkte Prüfung des Originaltexts. Aus dieser Zusammenfassung können keine therapeutischen Aussagen abgeleitet werden.",
      "abstract": "Kein Abstrakt in diesem Datensatz verfügbar. Bitte konsultieren Sie die Originalpublikation: James et al., Journal of Vascular Surgery, 2024. DOI: 10.1016/j.jvs.2023.11.067",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "38637698",
      "year": 2024,
      "title": "Wasserstoffinhalationstherapie bei Entzündungen und Augenerkrankungen: Eine Übersichtsarbeit der Literatur",
      "title_en": "Hydrogen inhalation therapy for inflammation and eye diseases: a review of the literature.",
      "title_de": null,
      "journal": "Eye (London, England)",
      "authors": "Takefuji",
      "author_search": "takefuji takefuji",
      "doi": "10.1038/s41433-024-03083-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41433-024-03083-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38637698/",
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      ],
      "indications": [
        "eye",
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      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2024 · Takefuji — Wasserstoffinhalationstherapie bei Entzündungen und Augenerkrankungen: Eine Übersichtsarbeit der Literatur",
      "summary": "Diese Literaturübersicht in der Fachzeitschrift Eye sichtet die publizierte Evidenz zur Wasserstoffinhalationstherapie bei entzündlichen Erkrankungen — mit besonderem Fokus auf Augenerkrankungen. Der Autor untersucht, inwiefern die antioxidativen und anti-inflammatorischen Eigenschaften von H₂ für die okuläre Pathologie relevant sein könnten. Da für diesen Datensatz kein Abstrakt vorliegt, kann eine inhaltliche Zusammenfassung hier nicht gegeben werden — bitte konsultieren Sie den Originalartikel über den DOI.",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel — eine Literatursynthese, kein neues klinisches Experiment. Das Thema H₂-Therapie bei Augenerkrankungen ist angesichts des anti-inflammatorischen Profils von H₂ wissenschaftlich plausibel, aber humanmedizinische Evidenz speziell in der Ophthalmologie ist begrenzt. Das Abstrakt liegt für diesen Datensatz nicht vor, daher können die spezifischen Schlussfolgerungen, die Qualität der eingeschlossenen Evidenz und die klinische Relevanz hier nicht bewertet werden. Der Zugang zur Originalpublikation (DOI: 10.1038/s41433-024-03083-4) ist für eine vollständige Einschätzung erforderlich.",
      "abstract": "Kein Abstrakt in diesem Datensatz verfügbar. Bitte konsultieren Sie die Originalpublikation: Takefuji, Eye (London), 2024. DOI: 10.1038/s41433-024-03083-4",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "38479178",
      "year": 2024,
      "title": "Die Entkopplung der gegenseitigen Förderung von Entzündung und oxidativem Stress mildert den kognitiven Abbau und depressionsähnliches Verhalten bei rmTBI-Mäusen durch Förderung der Myelinerneuerung und des Neuronenüberlebens",
      "title_en": "Decoupling the mutual promotion of inflammation and oxidative stress mitigates cognitive decline and depression-like behavior in rmTBI mice by promoting myelin renewal and neuronal survival.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedicine & pharmacotherapy = Biomedecine & pharmacotherapie",
      "authors": "Lu et al.",
      "author_search": "lu lu",
      "doi": "10.1016/j.biopha.2024.116419",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biopha.2024.116419",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38479178/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lu-2024-entkopplung-gegenseitigen-foerderung-entzuendung/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Lu et al. — Die Entkopplung der gegenseitigen Förderung von Entzündung und oxidativem Stress mildert den kognitiven Abbau und depressionsähnliches Verhalten bei rmTBI-Mäusen durch Förderung der Myelinerneuerung und des Neuronenüberlebens",
      "summary": "Bei Mäusen mit repetitivem leichtem Schädel-Hirn-Trauma (rmTBI) reduzierte eine frühe Behandlung mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) den oxidativen Stress und die Inflammasom-Aktivierung signifikant, erhielt die Myelin-Integrität und verbesserte sowohl die kognitive Leistung als auch depressionsähnliches Verhalten. Die Studie kartiert die genauen Zeitfenster der molekularen Pathologie nach rmTBI und zeigt, dass HRW den sich selbst verstärkenden Kreislauf aus Entzündung und Oxidationsschäden unterbricht. Dies ist eine Tierstudie; die Ergebnisse können noch nicht direkt auf Menschen übertragen werden.",
      "assessment": "Eine methodisch sorgfältige Tierstudie, die mehrere komplementäre Methoden (Immunoblot, MR-Spektroskopie, Immunfluoreszenz, Verhaltenstests) einsetzt, um HRW bei repetitivem leichtem SHT zu untersuchen. Die mechanistische Geschichte — HRW entkoppelt die gegenseitige Verstärkung von Entzündung und oxidativem Stress — ist intern stimmig und wird durch konvergierende Daten gestützt. Ehrliche Einschränkung: Dies ist eine Tierstudie (Mäuse) ohne Humandaten. Maus-TBI-Modelle sind unvollkommene Stellvertreter für menschliche Gehirnerschütterungssyndrome. Die H₂-Dosierung über Trinkwasser ist naturgemäß ungenau. Die Übertragung dieser Befunde auf Menschen erfordert dedizierte klinische Studien.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Repetitives leichtes Schädel-Hirn-Trauma (rmTBI) kann zu somatischen, emotionalen und kognitiven Symptomen führen, die jahrelang nach der ersten Verletzung anhalten. Obwohl die Fähigkeit verschiedener Behandlungen zur Förderung der Erholung nach rmTBI untersucht wurde, ist das optimale frühe Interventionszeitfenster nach rmTBI noch unklar. Frühere Forschung hat gezeigt, dass wasserstoffreiches Wasser (HRW) die Blut-Hirn-Schranke passieren, den lokalen oxidativen Stress abschwächen und die Neuronen-Apoptose bei Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma reduzieren kann. Die Forschung zu den Auswirkungen von HRW auf rmTBI ist jedoch spärlich. ZIELE: Die Ziele dieser Studie waren die Untersuchung folgender Veränderungen nach rmTBI und HRW-Behandlung: (i) zeitliche Veränderungen in der Inflammasom-Aktivierung und der Expression oxidativer Stress-bezogener Proteine durch Immunoblotting, (ii) zeitliche Veränderungen der Konzentration von Neuron/Myelin-bezogenen Metaboliten in vivo durch Magnetresonanzspektroskopie, (iii) strukturelle Myelinveränderungen im Spätstadium des rmTBI durch Immunfluoreszenz und (iv) Angst-/Depressions-ähnliche Verhaltensweisen nach der Verletzung sowie räumliche Lern- und Gedächtnisstörungen. ERGEBNISSE: Die NLRP-3-Expression in der rmTBI-Gruppe war bei 7 und 14 DPI erhöht, und die Inflammasom-Marker-Spiegel normalisierten sich bei 30 DPI. Der oxidative Stress hielt den gesamten ersten Monat nach der Verletzung an. Der HRW-Ersatz reduzierte die Nrf2-Expression im präfrontalen Kortex und der hippocampalen CA2-Region bei 14 bzw. 30 DPI signifikant. Im Hippocampus wurden Ödeme und lokale Gliose sowie eine eingeschränkte Diffusion im Thalamus auf MR-ADC-Bildern beobachtet. Das tCho/tCr-Verhältnis in der rmTBI-Gruppe war erhöht, und das tNAA/tCr-Verhältnis war bei 30 DPI verringert. Im Vergleich zu den Mäusen der anderen Gruppen verbrachten die Mäuse der rmTBI-Gruppe mehr Zeit damit, die offenen Arme im erhöhten Kreuzlabyrinth zu erkunden (P < 0,05) und waren im Labyrinth aktiver. Im Saccharose-Präferenztest zeigte die rmTBI-Gruppe Anhedonie. Im Morris-Wasserlabyrinth-Test war die Latenz zur Auffindung der versteckten Plattform in der rmTBI-Gruppe länger als in der Sham- und der HRW-Gruppe (P < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNG: Eine frühe Intervention mit HRW kann die Inflammasom-Assemblierung abschwächen und den oxidativen Stress nach rmTBI reduzieren. Diese Veränderungen könnten die lokale Oligodendrozyten-Funktion wiederherstellen, die Myelinreparatur fördern, axonale Schäden und Neuronen-Apoptose verhindern sowie depressionsähnliches Verhalten und kognitive Beeinträchtigungen lindern.",
      "conclusion": "Early intervention with HRW can attenuate inflammasome assembly and reduce oxidative stress after rmTBI. These changes may restore local oligodendrocyte function, promote myelin repair, prevent axonal damage and neuronal apoptosis, and alleviate depression-like behavior and cognitive impairment."
    },
    {
      "pmid": "38399533",
      "year": 2024,
      "title": "Der Nutzen von Wasserstoffgas als adjuvante Therapie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung.",
      "title_en": "The Benefit of Hydrogen Gas as an Adjunctive Therapy for Chronic Obstructive Pulmonary Disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medicina (Kaunas, Lithuania)",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.3390/medicina60020245",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/medicina60020245",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38399533/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2024-nutzen-wasserstoffgas-adjuvante-chronisch/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Liu — Der Nutzen von Wasserstoffgas als adjuvante Therapie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung.",
      "summary": "Sechs COPD-Patienten, die Wasserstoffinhalation (30 Min., dreimal täglich für 30 Tage) zur Standardtherapie hinzufügten, zeigten signifikante Verbesserungen bei Symptombelastungswerten (CAT) und Dyspnoe-Skala (mMRC) — aber keine Veränderungen bei Lungenfunktion, Schlafqualität, Entzündungsmarkern oder oxidativen Stressmarkern. Keine Nebenwirkungen traten auf. (Medicina, 2024.)",
      "assessment": "Ehrliche Pilotdaten mit wichtigen Null-Befunden neben positiven Symptomwerten. Die Diskrepanz zwischen subjektiver Symptomverbesserung und objektiven Funktions-/Biomarkermessungen ist klinisch wichtig und sollte nicht übergangen werden. Limitationen: n=6 ist für zuverlässige statistische Schlussfolgerungen viel zu klein; keine Kontroll- oder Placebogruppe; offen; unbekannt, ob Verbesserungen über 30 Tage anhalten; die Thrombozytenveränderung erfordert eine Erklärung. Der Wert der Studie liegt in der Bereitstellung vorläufiger Daten und der Identifizierung von Endpunkten für eine ordnungsgemäß gepowerte Studie. Kann isoliert keine klinischen Empfehlungen unterstützen.",
      "abstract": "Hintergrund und Ziele: Neuere Studien deuten darauf hin, dass Wasserstoffgas antiinflammatorische, antioxidative und antiapoptotische Eigenschaften besitzt. Diese Studie zielte darauf ab, das therapeutische Potenzial von Wasserstoffgas zu untersuchen und seine Sicherheit und Verträglichkeit bei Personen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu beurteilen. Materialien und Methoden: Eingeschlossene COPD-Patienten erhielten Standardtherapien zusammen mit zusätzlicher Wasserstoffinhalation für 30 Minuten morgens, mittags und abends über einen Zeitraum von 30 Tagen. Die Beurteilung umfasste Veränderungen beim COPD Assessment Test (CAT), der modifizierten Medical Research Council (mMRC) Dyspnoe-Skala, der Lungenfunktion, der Schlafqualität, Entzündungsmarkern und oxidativen Stressmarkern vor und nach der Wasserstoffinhalation. Ergebnisse: Sechs Patienten nahmen an dieser Studie teil. Patienten 2, 3, 4, 5 und 6 zeigten nach der Wasserstoffinhalation Verbesserungen bei den CAT-Scores, wobei Patienten 2, 4, 5 und 6 auch Verbesserungen bei mMRC-Scores zeigten. Statistisch zeigte diese Studie signifikante Verbesserungen bei CAT und mMRC-Scores. Jedoch wurden keine signifikanten Unterschiede bei Lungenfunktion, DLCO, Schlafqualität und 6-Minuten-Gehtest vor und nach der Wasserstofftherapie beobachtet. CBC-Untersuchungen zeigten eine signifikante Differenz in der Thrombozytenanzahl vor und nach der Behandlung, während andere Bluttests, Entzündungsmarker und oxidative Stressmarker keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Alle Patienten erlebten keine offensichtlichen Nebenwirkungen. Schlussfolgerungen: Adjuvante Therapie mit Wasserstoffgas zeigte Symptomverbesserungen bei bestimmten COPD-Patienten, und bei keinem der Patienten wurden signifikante Nebenwirkungen beobachtet. Wasserstoffgas könnte auch eine modulierende Wirkung auf die Thrombozytenanzahl ausüben.",
      "conclusion": "Adjuvant therapy with hydrogen gas demonstrated symptom improvements in specific COPD patients, and no significant adverse effects were observed in any of the patients. Hydrogen gas may also exert a modulatory effect on platelet count."
    },
    {
      "pmid": "38395800",
      "year": 2024,
      "title": "Molekularer Wasserstoff schwächt die sepsisinduzierte Kardiomyopathie bei Mäusen durch Förderung der Autophagie ab",
      "title_en": "Molecular hydrogen attenuates sepsis-induced cardiomyopathy in mice by promoting autophagy.",
      "title_de": null,
      "journal": "BMC anesthesiology",
      "authors": "Cui et al.",
      "author_search": "cui cui",
      "doi": "10.1186/s12871-024-02462-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12871-024-02462-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38395800/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cui-2024-schwaecht-sepsisinduzierte-kardiomyopathie-maeusen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Cui et al. — Molekularer Wasserstoff schwächt die sepsisinduzierte Kardiomyopathie bei Mäusen durch Förderung der Autophagie ab",
      "summary": "In einem Mausmodell der sepsisbedingten Kardiomyopathie (SIC) verbesserte die Inhalation von molekularem Wasserstoff die 7-Tage-Überlebensrate signifikant, reduzierte Herzgewebsentzündung und senkte Troponin-I-Spiegel — Wirkungen, die über die Förderung von Autophagie und Mitophagie vermittelt wurden. Als die Autophagie pharmakologisch blockiert wurde, war der Schutzeffekt von H₂ aufgehoben — damit gilt Autophagie als zentrales mechanistisches Bindeglied. Dies ist eine Tierstudie; Humandaten liegen noch nicht vor.",
      "assessment": "Eine mechanistisch rigorose Tierstudie, die die Förderung von Autophagie/Mitophagie als wahrscheinlichen Mechanismus identifiziert, durch den H₂ das Herz bei Sepsis schützt. Das Umkehrungsexperiment mit Bafilomycin A1 verleiht der Kausalaussage bedeutendes Gewicht. Ehrliche Einschränkung: Dies ist eine Tierstudie (Mäuse, CLP-Modell) ohne Humandaten. CLP-Modelle bilden die Heterogenität der menschlichen Sepsis nicht vollständig nach. Die klinische Translation erfordert Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien am Menschen. Die Arbeit ist ein wichtiger Schritt zum Verständnis des kardialen Schutzmechanismus von H₂ — keine klinische Empfehlung.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Etwa 40 bis 60 % der Patienten mit Sepsis entwickeln eine sepsisinduzierte Kardiomyopathie (SIC), die mit einem erheblichen Anstieg der Sterblichkeit verbunden ist. Wir haben festgestellt, dass die Inhalation von molekularem Wasserstoff (H₂) die Überlebensrate und die Herzschädigung bei septischen Mäusen verbesserte. Der Mechanismus bleibt jedoch unklar. Diese Studie zielte darauf ab, den regulatorischen Mechanismus zu untersuchen, durch den Wasserstoff die Autophagie moduliert, und seine Rolle beim Wasserstoffschutz gegen SIC zu klären. METHODEN: Zökum-Ligation und -Punktion (CLP) wurden verwendet, um Sepsis bei erwachsenen C57BL/6J männlichen Mäusen zu induzieren. Die Mäuse wurden zufällig in 4 Gruppen eingeteilt: Sham, Sham + 2 % Wasserstoffinhalation (H₂), CLP und CLP+H₂-Gruppe. Die 7-Tage-Überlebensrate wurde aufgezeichnet. Myokardiale Pathologiescores wurden berechnet. Myokardialer Troponin I (cTnI)-Spiegel im Serum wurden bestimmt, und die Spiegel von Autophagie- und Mitophagie-bezogenen Proteinen im Myokardgewebe wurden gemessen. Eine weitere Gruppe von vier Gruppen wurde ebenfalls untersucht: CLP, CLP+Bafilomycin A1 (BafA1), CLP+H₂ und CLP+H₂+BafA1-Gruppe. Mäuse in der BafA1-Gruppe erhielten 1 Stunde nach der Operation eine intraperitoneale Injektion des Autophagie-Inhibitors BafA1 1 mg/kg. Die Detektionsindikatoren blieben dieselben wie zuvor. ERGEBNISSE: Die Überlebensrate septischer Mäuse, die mit H₂ behandelt wurden, war signifikant verbessert, die Herzgewebsentzündung war verbessert, der Serum-cTnI-Spiegel war gesenkt, der autophagische Fluss war erhöht, und der Mitophagie-Proteingehalt war verringert (P < 0,05). Im Vergleich zur CLP+H₂-Gruppe zeigte die CLP+H₂+BafA1-Gruppe eine Abnahme des Autophagie-Niveaus und der 7-Tage-Überlebensrate, eine Zunahme der Herzgewebeschädigung und des cTnI-Spiegels, was die Schutzwirkung von Wasserstoff umkehrte (P < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNG: Wasserstoff übt eine Schutzwirkung gegen SIC aus, die möglicherweise durch die Förderung von Autophagie und Mitophagie erreicht wird.",
      "conclusion": "Hydrogen exerts protective effect against SIC, which may be achieved through the promotion of autophagy and mitophagy."
    },
    {
      "pmid": "38382672",
      "year": 2024,
      "title": "Ladungsneutralisierung und β-Eliminierungs-Spaltungsmechanismus der L-Rhamnose-α-1,4-D-Glucuronat-Lyase der Familie 42, aufgeklärt mittels Neutronenkristallographie",
      "title_en": "Charge neutralization and β-elimination cleavage mechanism of family 42 L-rhamnose-α-1,4-D-glucuronate lyase revealed using neutron crystallography.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of biological chemistry",
      "authors": "Yano et al.",
      "author_search": "yano yano",
      "doi": "10.1016/j.jbc.2024.105774",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jbc.2024.105774",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38382672/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yano-2024-ladungsneutralisierung-eliminierungs-spaltungsmechanismus-rhamnose/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Yano et al. — Ladungsneutralisierung und β-Eliminierungs-Spaltungsmechanismus der L-Rhamnose-α-1,4-D-Glucuronat-Lyase der Familie 42, aufgeklärt mittels Neutronenkristallographie",
      "summary": "Diese strukturbiochemische Studie nutzt Neutronen- und Röntgenkristallographie, um in atomarer Auflösung zu bestimmen, wie genau ein pilzliches Enzym Gummi arabicum — ein komplexes Kohlenhydrat, das als Emulgator verwendet wird — spaltet. Die Neutronenkristallographie macht die Positionen einzelner Wasserstoffatome im aktiven Zentrum des Enzyms sichtbar und klärt den Katalysemechanismus. Diese Veröffentlichung hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie — der Begriff „Wasserstoff“ bezeichnet hier Wasserstoffatome in einem Proteinkristall, nicht H₂-Gas.",
      "assessment": "Wichtige Klarstellung: Diese Arbeit hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie (H₂). Es handelt sich um eine strukturbiochemische Studie, die Neutronenkristallographie einsetzt, um Wasserstoffatome im aktiven Zentrum eines pilzlichen Enzyms zu kartieren — eine völlig andere Verwendung des Begriffs „Wasserstoff.“ Sie ist aufgrund von Keyword-Überschneidungen in dieser Datenbank erfasst, liefert jedoch keine Evidenz zu H₂-Gas als antioxidativem, anti-inflammatorischem oder therapeutischem Agens. Es gibt keine klinischen Implikationen für die Wasserstoffmedizin aus dieser Arbeit.",
      "abstract": "Gummi arabicum (GA) wird als Emulsionsstabilisator und essbarer Überzug häufig verwendet und besteht aus einem komplexen Kohlenhydratanteil mit einer Rhamnosyl-Glucuronat-Gruppe, die die nicht-reduzierenden Enden abschließt. Enzyme, die die glykosidischen Ketten von GA spezifisch spalten und ihre Eigenschaften modifizieren können, sind für die Strukturanalyse und industrielle Anwendung wertvoll. Die kryogene Röntgenkristallstruktur der GA-spezifischen L-Rhamnose-α-1,4-D-Glucuronat-Lyase aus Fusarium oxysporum (FoRham1), die zur Polysaccharid-Lyase (PL)-Familie 42 gehört, wurde bereits früher berichtet. Um den spezifischen Reaktionsmechanismus anhand seiner wasserstoffhaltigen Enzymstruktur zu bestimmen, führten wir eine kombinierte Röntgen-/Neutronenkristallographie von FoRham1 durch. Große Kristalle wurden in Gegenwart von L-Rhamnose (einem Reaktionsprodukt) gezüchtet, und Neutronen- und Röntgenbeugungsdatensätze wurden bei Raumtemperatur mit 1,80 bzw. 1,25 Å Auflösung gesammelt. Das aktive Zentrum enthielt L-Rhamnose und Acetat, letzteres als partielles Analogon von Glucuronat. Der unvollständige H/D-Austausch zwischen Arg166 und Acetat deutete darauf hin, dass eine starke Salzbrückeninteraktion aufrechterhalten wurde. Doppelt deuteriertes His105 und deuteriertes Tyr150 unterstützten die Wechselwirkung zwischen Arg166 und dem Acetat. Das einzigartige wasserstoffreiche Milieu fungiert als Ladungsneutralisierer für Glucuronat und stabilisiert das Oxyanion-Zwischenprodukt. Das NE2-Atom von His85 war deprotoniert und bildete eine Wasserstoffbrücke mit dem deuterierten O1-Hydroxy von L-Rhamnose, was auf die Funktion von His85 als Basen-/Säure-Katalysator für die Bindungsspaltung über β-Eliminierung hinweist. Asp83 fungiert als Drehpunkt zwischen den beiden katalytischen Histidin-Resten, indem es diese überbrückt. Dieses His-His-Asp-Strukturmotiv ist in den PL-Familien 24, 25 und 42 konserviert.",
      "conclusion": "Asp83 functions as a pivot between the two catalytic histidine residues by bridging them. This His-His-Asp structural motif is conserved in the PL 24, 25, and 42 families."
    },
    {
      "pmid": "38284276",
      "year": 2024,
      "title": "Erfolgreiche Behandlung von Ulzera und Hautläsionen beim Morbus Behçet mit Wasserstoffwasser.",
      "title_en": "Successful treatment of Behçet's disease ulcers and skin lesions with hydrogen water.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of dermatology",
      "authors": "Guan et al.",
      "author_search": "guan guan",
      "doi": "10.1111/ijd.16958",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/ijd.16958",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38284276/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-guan-2024-erfolgreiche-ulzera-hautlaesionen-beim/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Guan — Erfolgreiche Behandlung von Ulzera und Hautläsionen beim Morbus Behçet mit Wasserstoffwasser.",
      "summary": "Ein Fallbericht, der die erfolgreiche Anwendung von Wasserstoffwasser bei der Behandlung von Mundulzera und Hautläsionen beim Morbus Behçet beschreibt — einer seltenen systemischen Vaskulitis, bei der konventionelle Therapien oft nur unvollständige Linderung bieten. Vollständiger Abstracttext war für diesen Eintrag nicht verfügbar; der Befund basiert nur auf Titel und Metadaten. (International Journal of Dermatology, 2024.)",
      "assessment": "Für diesen Eintrag war kein Abstract verfügbar — die Bewertung basiert nur auf Titel und Journal-Metadaten. Als Fallbericht in einer Dermatologie-Zeitschrift stellt dies ein hypothesengenerierendes Einzelanekdote dar. Morbus Behçet ist eine geeignete Zielindikation für H₂'s vorgeschlagenen antiinflammatorischen Mechanismus, und Wasserstoffwasser ist eine risikoarme Intervention. Ohne Volltext können jedoch keine Wirksamkeitsschlussfolgerungen gezogen werden. Limitationen: n=1 (angenommen); keine Kontrolle; Details zu Verabreichung, Dosis und Dauer unbekannt.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Vollständige Informationen sind nur über den Volltext (DOI: 10.1111/ijd.16958) zugänglich.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "37929512",
      "year": 2024,
      "title": "Erfolgreiche Behandlung der myalgischen Enzephalomyelitis/des chronischen Erschöpfungssyndroms mit Wasserstoffgas: Vier Fallberichte.",
      "title_en": "Successful treatment of myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome using hydrogen gas: four case reports.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Hirano et al.",
      "author_search": "hirano hirano",
      "doi": "10.4103/2045-9912.385441",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.385441",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37929512/",
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      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2024 · Hirano — Erfolgreiche Behandlung der myalgischen Enzephalomyelitis/des chronischen Erschöpfungssyndroms mit Wasserstoffgas: Vier Fallberichte.",
      "summary": "Vier Patienten mit myalgischer Enzephalomyelitis/chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) — einer der hartnäckigsten und am wenigsten verstandenen Erkrankungen der Medizin — sollen sich nach Wasserstoffgas-Inhalationstherapie verbessert haben. Vollständiger Abstracttext war für diesen Eintrag nicht verfügbar; Befunde basieren nur auf Titel und Metadaten. (Medical Gas Research, 2024.)",
      "assessment": "Für diesen Eintrag war kein Abstract verfügbar — die Bewertung basiert nur auf Titel und Metadaten. ME/CFS ist eine klinisch wichtige Indikation ohne zugelassene Behandlungen, was diese Serie beachtenswert macht. H₂'s vorgeschlagener Mechanismus (mitochondriale Unterstützung, Neuroinflammationsreduktion, ROS-Abfang) stimmt mit aktuellen ME/CFS-Pathophysiologiehypothesen überein. Vier Fallberichte ohne Kontrollen können jedoch keine Wirksamkeit belegen. Limitationen: n=4; kein Kontrollarm; vollständige Details nicht verfügbar; ME/CFS-Diagnosekriterien und Ergebnismessungen unbekannt; Placeboresponse bei ME/CFS kann erheblich sein.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Vollständige Informationen sind nur über den Volltext (DOI: 10.4103/2045-9912.385441) zugänglich.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "39258790",
      "year": 2024,
      "title": "Das Einatmen von hochkonzentriertem Wasserstoff mildert die sepsisassoziierte Enzephalopathie bei Mäusen durch Verbesserung der Mitochondrien-Dynamik",
      "title_en": "High-concentration hydrogen inhalation mitigates sepsis-associated encephalopathy in mice by improving mitochondrial dynamics",
      "title_de": null,
      "journal": "CNS Neuroscience & Therapeutics",
      "authors": "Cui et al.",
      "author_search": "cui cui",
      "doi": "10.1111/cns.70021",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/cns.70021",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39258790/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cui-2024-hochkonzentriert-sepsis-enzephalopathie-mitochondrien/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "fundamentals",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Cui — Das Einatmen von hochkonzentriertem Wasserstoff mildert die sepsisassoziierte Enzephalopathie bei Mäusen durch Verbesserung der Mitochondrien-Dynamik",
      "summary": "Hochkonzentrierter Wasserstoff (67 %) zum Einatmen verbesserte bei septischen Mäusen die 7-Tage-Überlebensrate und das Erkennungsgedächtnis — durch Schutz der Mitochondrien (Kraftwerke der Nervenzellen) und weniger Entzündung. (Präklinische Studie, CNS Neuroscience & Therapeutics, 2024.)",
      "assessment": "Die Studie vertieft den Mechanismus, warum H₂ neuroprotektiv wirkt — sie zeigt konkret die Mitochondrien-Ebene und ergänzt damit das klassische Antioxidans-Bild von Ohsawa 2007. Für Alltagsanwendungen ist sie nur indirekt relevant: Es geht um eine intensivmedizinische Notfall-Inhalation mit 67 % H₂, nicht um Wasserstoffwasser für den Alltag — eine Übertragung auf Konsumprodukte ist nicht zulässig. Wert hat sie als mechanistischer Baustein. Limitationen, ehrlich benannt: rein präklinisch (Maus), sehr hohe und klinisch unübliche H₂-Konzentration, und die Autoren formulieren den Mechanismus selbst vorsichtig mit „might“.",
      "abstract": "Die sepsisassoziierte Enzephalopathie (SAE) ist eine neuronale Schädigung mit schlechter Prognose. Eine mitochondriale Dysfunktion ist bei der Entstehung der SAE entscheidend, und Wasserstoffgas (H2) hat eine schützende Wirkung auf septische Mäuse. Ziel dieser Studie war es, die Wirkung einer hohen Konzentration (67 %) von H2 auf die SAE zu untersuchen und zu klären, ob diese mit der mitochondrialen Biogenese und der mitochondrialen Dynamik zusammenhängt. Ein Maus-Sepsismodell wurde durch Abbinden und Punktieren des Blinddarms (cecal ligation and puncture) induziert. Die Mäuse atmeten 1 und 6 Stunden nach der Operation jeweils 1 Stunde lang 67 % H2 ein. Die 7-Tage-Überlebensrate wurde erfasst. Die kognitive Funktion wurde mit dem Y-Maze-Test und dem Morris-Water-Maze-Test bewertet. Serum-Entzündungsfaktoren, antioxidative Enzyme sowie Indizes der Mitochondrien-Funktion, einschließlich des mitochondrialen Membranpotenzials (MMP) und ATP im Hippocampusgewebe, wurden 24 Stunden nach der Operation ausgewertet. Mitochondriale Dynamikproteine (DRP1 und MFN2) und Biosyntheseproteine (PGC-1α, NRF2 und TFAM) im Hippocampusgewebe wurden bestimmt. Außerdem wurde die Morphologie der Mitochondrien mittels Transmissionselektronenmikroskopie beobachtet. Das Einatmen von 67 % H2 verbesserte die 7-Tage-Überlebensraten und die Erkennungsgedächtnis-Funktion septischer Mäuse, milderte die Aktivität antioxidativer Enzyme im Gehirn (SOD und CAT) und reduzierte die Serumspiegel proinflammatorischer Zytokine. Die H2-Inhalation steigerte zudem die Expression von MFN2 und mitochondrialen Biogenese-bezogenen Faktoren (PGC-1α, NRF2 und TFAM) und verringerte die Expression des Teilungsproteins (DRP1), was — wie durch MMP- und ATP-Werte belegt — zu einer Verbesserung der Mitochondrien-Funktion führte. Das Einatmen einer hohen Konzentration (67 %) von H2 verbesserte bei septischen Mäusen die Überlebensrate und verringerte die neuronale Schädigung. Sein Mechanismus könnte durch die Verstärkung der mitochondrialen Biogenese und der mitochondrialen Dynamik vermittelt sein.",
      "conclusion": "Inhalation of high concentration (67%) of H2 in septic mice improved the survival rate and reduced neuronal injury. Its mechanism might be mediated by enhancing mitochondrial biogenesis and mitochondrial dynamics."
    },
    {
      "pmid": "39328786",
      "year": 2024,
      "title": "Natürliches Wasserstoffgas und maßgeschneiderte Mikroalgen verhindern akuten Lungenschaden bei Sepsis",
      "title_en": "Natural hydrogen gas and engineered microalgae prevent acute lung injury in sepsis",
      "title_de": null,
      "journal": "Materials Today Bio",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.mtbio.2024.101247",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mtbio.2024.101247",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39328786/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2024-mikroalgen-akuter-lungenschaden-sepsis/",
      "methods": [
        "inhalation"
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      "indications": [
        "respiratory",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2024 · Wang — Natürliches Wasserstoffgas und maßgeschneiderte Mikroalgen verhindern akuten Lungenschaden bei Sepsis",
      "summary": "Eingeatmetes Wasserstoffgas schützt die Lunge bei Sepsis — und ein neuartiges Nanosystem aus H₂-freisetzenden Partikeln plus Mikroalgen (DQB@C) verstärkt diesen Schutz im Mausmodell, indem es Entzündung, oxidativen Stress und „Ferroptose“ (eisenabhängigen Zelltod) bremst. (Materials Today Bio, 2024 — präklinische Mechanismus-Studie.)",
      "assessment": "Interessant als Beleg dafür, dass die H₂-Forschung 2024 weit über „Wasser trinken“ hinausgeht — hier wird molekularer Wasserstoff bis auf die Ebene einzelner phosphorylierter Eiweiße charakterisiert (Esam, ZO-1) und mit hochaktuellen Zelltod-Mechanismen (Ferroptose) verknüpft. Das stützt die generelle Plausibilität anti-entzündlicher und anti-oxidativer H₂-Effekte. Limitationen, ehrlich und deutlich: Das ist eine präklinische Studie an Mäusen und Zellen — keinerlei Humanbeleg. Zudem ist der eigentliche Hauptbefund ein technisches Wirkstoffträger-System (DQB@C-Nanopartikel mit Ammoniak-Boran als chemischer H₂-Quelle), das mit klassischen Anwendungen (H₂-Wasser, Inhalation) nur den Wirkstoff teilt, nicht die Anwendungsform. Sie taugt als „Blick in die Forschungs-Pipeline“, nicht als Wirkversprechen. Hinweis: Im Quelldatensatz war der DOI fehlerhaft (verwies auf ein anderes Journal) — daher weggelassen; kanonisch gilt der PubMed-Link.",
      "abstract": "Wasserstoffgas und Mikroalgen kommen beide in der natürlichen Umwelt vor. Wir wollten Wasserstoffgas und biologische Nano-Mikroalgen zusammenführen, um die Behandlungsoptionen bei Sepsis zu erweitern. Phosphoproteomik-, Metabolomik- und Proteomik-Daten wurden von Mäusen gewonnen, die einer Zäkum-Ligatur und -Punktion (CLP) und einer Inhalation von Wasserstoffgas unterzogen wurden. Alle Omics-Analyseverfahren entsprachen den Standards. Mehrere R-Pakete kamen in der Einzelzell- und räumlichen Transkriptomik-Analyse zum Einsatz, um die primär exprimierenden Zellen der Zielgene und deren Koexpressionsbeziehungen in der sepsisbezogenen Lungenlandschaft zu identifizieren. Anschließend wurde eine Netzwerkpharmakologie-Methode genutzt, um Kandidaten-Wirkstoffe zu finden. Wir verwendeten eine durch hydrophobe Kräfte getriebene Selbstassemblierungs-Methode, um ein Dihydroquercetin(DQ)-Nanopartikel zu konstruieren. Um mit molekularem Wasserstoff zusammenzuwirken, wurde der DQ-Oberfläche Ammoniak-Boran (B) hinzugefügt. Anschließend wurde Chlorella vulgaris (C) als biologischer Träger eingesetzt, um das selbstassemblierende Nanopartikel zu verbessern. In-vivo- und In-vitro-Experimente wurden durchgeführt, um die anti-entzündliche, anti-ferroptotische, anti-infektiöse und organschützende Kapazität zu bewerten. Im Ergebnis identifizierten wir Esam und Zo-1 als Ziel-Phosphorylierungsproteine der Behandlung mit molekularem Wasserstoff in der Lunge. Ferroptose und Glutathion-Stoffwechsel waren zwei Zielwege. Chlorella vulgaris verbesserte die Dispersion von DQB und rekonstruierte dessen morphologische Merkmale, wodurch das DQB@C-Nanosystem entstand (Größe = 307,3 nm, Zeta-Potenzial = −22 mV) mit gut infektionsresponsiver Wasserstoff-Freisetzung und Biosicherheit. Zudem konnte DQB@C oxidativen Stress und die Anhäufung von Entzündungsfaktoren in Lungenzellen senken — durch Erhöhung des Expressionsniveaus von Slc7a11/xCT und Senkung des Cox2-Niveaus, womit es an der Regulation der Ferroptose teilnimmt. Auch übte DQB@C bei CLP-Mäusen schützende und entzündungshemmende Funktionen für Lunge und mehrere Organe aus. Unsere Forschung schlägt DQB@C als ein neuartiges biologisches Nanosystem mit enormem Potenzial für die Behandlung des sepsisbedingten akuten Lungenschadens vor, um die Limitation der Wasserstoffgas-Nutzung in der Klinik zu lösen.",
      "conclusion": "Also, DQB@C played lung and multi organ protection and anti-inflammation roles on CLP mice. Our research proposed DQB@C as a novel biology nano-system with enormous potential on treatment for sepsis related acute lung injury to solve the limitation of hydrogen gas utilization in clinics."
    },
    {
      "pmid": "36708550",
      "year": 2023,
      "title": "Ein systematischer Review der molekularen Wasserstofftherapie in der Krebsbehandlung",
      "title_en": "A Systematic Review of Molecular Hydrogen Therapy in Cancer Management.",
      "title_de": null,
      "journal": "Asian Pacific Journal of Cancer Prevention",
      "authors": "Mohd Noor et al.",
      "author_search": "mohd noor mohd noor",
      "doi": "10.31557/apjcp.2023.24.1.37",
      "doi_url": "https://doi.org/10.31557/apjcp.2023.24.1.37",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36708550/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mohd-noor-2023-krebsbehandlung-systematischer-review/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Mohd Noor — Ein systematischer Review der molekularen Wasserstofftherapie in der Krebsbehandlung",
      "summary": "Ein systematischer Review von 27 Studien stuft molekularen Wasserstoff als vielversprechende ergänzende Krebstherapie ein. Über verschiedene Krebsarten und H₂-Gaben hinweg fanden die Autoren konsistente Verbesserungen bei Überleben, Lebensqualität, Blutwerten und Tumorrückgang. (Asian Pacific J. Cancer Prevention, 2023.)",
      "assessment": "Ein nützliches Übersichts-Dokument, das die Breite der H₂-Krebsforschung an einer Stelle bündelt — gut geeignet, um die Plausibilität und den Forschungsstand zu vermitteln, ohne sich auf eine einzelne kleine Studie zu stützen. Es dient als seriöser Beleg dafür, dass H₂ als ergänzende (adjuvante) Option ernsthaft untersucht wird. Limitation, ehrlich benannt: Als Review erzeugt es keine eigene Primärevidenz; seine Aussagekraft hängt von der Qualität der 27 eingeschlossenen Studien ab, die heterogen und teils klein/unkontrolliert sind, mit Risiko von Publikationsbias. Wichtig in der Kommunikation: H₂ wird hier als Komplement zur Standardtherapie diskutiert, nicht als Heilmittel oder Ersatz — Heilversprechen wären unzulässig.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Krebs bleibt ein schwer zu heilendes Ziel, da die gegenwärtigen Therapiemethoden keine wiederherstellenden Ergebnisse erzielen können, ohne schwere negative Effekte zu verursachen. Es wurde berichtet, dass molekularer Wasserstoff (H2) eine vielversprechende ergänzende Therapie für die Krebsbehandlung ist, mit der Fähigkeit, antiproliferative, antioxidative, pro-apoptotische und antitumorale Effekte auszulösen. Dieser Review fasst die Befunde aus verschiedenen Artikeln über den Mechanismus, die Behandlungsergebnisse und die Gesamtwirksamkeit der H2-Therapie im Krebsmanagement zusammen. METHODEN: Unter Verwendung von Cochrane, PubMed und Google Scholar als Suchmaschinen wurden Volltextartikel im Studienbereich ausgewählt, die in Englisch verfasst und innerhalb von 10 Jahren nach Veröffentlichung lagen. ERGEBNISSE: Von den 677 Artikeln erfüllten 27 Artikel die Eignungskriterien, wobei die Daten in einer Tabelle zusammengestellt wurden, die die allgemeinen Merkmale und Befunde umreißt. Über die verschiedenen Formen der H2-Verabreichung, Studiendesigns und berichteten Krebsarten hinweg erwiesen sich die Ergebnisse als konsistent. SCHLUSSFOLGERUNG: Aus unserer Analyse spielt H2 eine vielversprechende therapeutische Rolle sowohl als eigenständige Therapie als auch als Adjuvans in der Kombinationstherapie, was zu einer insgesamten Verbesserung von Überlebensfähigkeit, Lebensqualität, Blutparametern und Tumorreduktion führt. Obwohl umfassendere Forschung nötig ist, ist H2 angesichts der vielversprechenden Ergebnisse als Ergänzung zur gegenwärtigen Krebstherapie eine Überlegung wert.",
      "conclusion": "From our analysis, H2 plays a promising therapeutic role as an independent therapy as well as an adjuvant in combination therapy, resulting in an overall improvement in survivability, quality of life, blood parameters, and tumour reduction. Although more comprehensive research is needed, given the promising outcomes, H2 is worth considering for use as a complement to current cancer therapy."
    },
    {
      "pmid": "36978884",
      "year": 2023,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Von molekularen Effekten bis zum Stammzell-Management und zur Geweberegeneration",
      "title_en": "Molecular Hydrogen: From Molecular Effects to Stem Cells Management and Tissue Regeneration",
      "title_de": null,
      "journal": "Antioxidants (Basel)",
      "authors": "Artamonov et al.",
      "author_search": "artamonov artamonov",
      "doi": "10.3390/antiox12030636",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/antiox12030636",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36978884/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-artamonov-2023-stammzellen-geweberegeneration/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Artamonov — Molekularer Wasserstoff: Von molekularen Effekten bis zum Stammzell-Management und zur Geweberegeneration",
      "summary": "H₂ als Werkzeug der Regenerativmedizin: Bis Ende 2022 erschienen über 2.000 Arbeiten zur Wasserstoff-Medizin. Dieser Übersichtsartikel systematisiert die molekularen, zellulären und systemischen Effekte von H₂ — bis hin zur Wirkung auf Stammzellen — und sieht darin einen potenziell wirksamen Ansatz für die Geweberegeneration. (Antioxidants, 2023.)",
      "assessment": "Ein breiter Orientierungs-Review aus dem Journal Antioxidants (MDPI), nützlich als Landkarte über das gesamte H₂-Feld und speziell zur weniger bekannten Stammzell-/Regenerations-Perspektive. Vor allem als Beleg für die Breite und das Volumen der Forschung verwertbar (2.000+ Arbeiten), nicht als spezifisches Produktargument. Limitation, ehrlich benannt: narratives Review, keine eigenen Messungen; die Formulierung „potenziell wirksam“ ist bewusst vorsichtig. Zusätzlich: Die in den Rohdaten gelistete DOI war fehlerhaft (anderer Verlag/Jahr) und wurde weggelassen — bitte über den PubMed-Link verifizieren.",
      "abstract": "Es ist bekannt, dass molekularer Wasserstoff ein relativ stabiles, allgegenwärtiges Gas ist, das einen geringen Bestandteil der Atmosphäre bildet. Zugleich hat sich in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass molekularer Wasserstoff vielfältige biologische Effekte besitzt. Bis Ende 2022 wurden mehr als 2000 Artikel auf dem Gebiet der Wasserstoff-Medizin veröffentlicht, viele davon Originalstudien. Trotz mehrerer Übersichtsartikel zur Biologie des molekularen Wasserstoffs bleiben viele Aspekte der Forschungsrichtung unsystematisch. Daher war der Zweck dieses Reviews, die Vorstellungen über Natur, Eigenschaften und Mechanismen des Einflusses von molekularem Wasserstoff auf verschiedene Zelltypen, einschließlich Stammzellen, zu systematisieren. Die historischen Aspekte der Entdeckung der biologischen Aktivität von molekularem Wasserstoff werden dargestellt. Die Wege der Verabreichung von molekularem Wasserstoff in den Körper werden beschrieben. Auch die molekularen, zellulären, gewebebezogenen und systemischen Effekte von Wasserstoff werden betrachtet. Speziell wird der Effekt von Wasserstoff auf verschiedene Zelltypen, einschließlich Stammzellen, behandelt. Die vorhandene Literatur zeigt, dass die molekularen und zellulären Effekte von Wasserstoff ihn als potenziell wirksames Mittel in der Regenerativmedizin qualifizieren.",
      "conclusion": "Specifically, the effect of hydrogen on various types of cells, including stem cells, is addressed. The existing literature indicates that the molecular and cellular effects of hydrogen qualify it to be a potentially effective agent in regenerative medicine."
    },
    {
      "pmid": "37988743",
      "year": 2023,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Aufkommende Behandlung für das Schlaganfall-Management",
      "title_en": "Molecular Hydrogen: Emerging Treatment for Stroke Management",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemical Research in Toxicology",
      "authors": "Kuo et al.",
      "author_search": "kuo kuo",
      "doi": "10.1021/acs.chemrestox.3c00259",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acs.chemrestox.3c00259",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37988743/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kuo-2023-schlaganfall-management/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "fundamentals",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Kuo — Molekularer Wasserstoff: Aufkommende Behandlung für das Schlaganfall-Management",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein aufkommender Therapieansatz beim ischämischen Schlaganfall — antioxidativ, entzündungshemmend und anti-apoptotisch. Über zahlreiche präklinische und klinische Studien (Inhalation, Infusion, H₂-Wasser) zeigten sich günstige Ergebnisse. (Übersichtsarbeit, Chemical Research in Toxicology, 2023.)",
      "assessment": "Die Arbeit ist ein guter Überblick, der H₂ über mehrere Verabreichungswege beim Schlaganfall einordnet — inklusive Wasserstoffwasser. Aber Achtung: Schlaganfall ist ein akuter Notfall, für den hier vor allem Inhalation und Infusionen diskutiert werden — kein Beleg, dass alltägliches H₂-Wasser einen Schlaganfall verhindert oder behandelt. Limitationen, ehrlich benannt: reines Review, keine eigene Studie, kleine Autorenzahl, und die Sprache bleibt durchgehend im Konjunktiv („may“, „in the future“). Wert als mechanistischer und übergreifender Kontext, nicht als Wirksamkeitsbeweis.",
      "abstract": "Der ischämische Schlaganfall ist weltweit eine der Hauptursachen für Tod und Behinderung. Allerdings gilt nur die intravenöse Thrombolyse mittels mechanischer Thrombektomie oder Gewebe-Plasminogen-Aktivator als wirksame und zugelassene Behandlung. Molekularer Wasserstoff ist ein aufkommendes Therapeutikum und ist kürzlich zu einem Forschungsschwerpunkt geworden. Molekularer Wasserstoff ist an antioxidativen, entzündungshemmenden und anti-apoptotischen Funktionen in normalen körperlichen Prozessen beteiligt und könnte eine wichtige Rolle im Schlaganfall-Management spielen; er wurde in zahlreichen präklinischen und klinischen Studien in verschiedenen Verabreichungsformen bewertet, einschließlich Inhalation von Wasserstoffgas, intravenöser oder intraperitonealer Injektion einer wasserstoffangereicherten Lösung oder dem Trinken von wasserstoffangereichertem Wasser. Neben der Untersuchung der zugrunde liegenden Mechanismen wurden Sicherheit und Wirksamkeit der Anwendung von molekularem Wasserstoff sorgfältig bewertet, und es wurden günstige Ergebnisse erzielt. Alle verfügbaren Belege deuten darauf hin, dass molekularer Wasserstoff in Zukunft eine vielversprechende Behandlungsoption für das Schlaganfall-Management sein könnte. Dieser Review zielte darauf ab, einen Überblick über die Rolle von molekularem Wasserstoff im Schlaganfall-Management und über mögliche weitere Anpassungen der Behandlungsbedingungen und -verfahren hinsichtlich Dosis, Dauer und Verabreichungsweg zu geben.",
      "conclusion": "All available evidence indicates that molecular hydrogen may be a promising treatment option for stroke management in the future. This review aimed to provide an overview of the role of molecular hydrogen in the management of stroke and possible further modifications of treatment conditions and procedures in terms of dose, duration, and administration route."
    },
    {
      "pmid": "38067515",
      "year": 2023,
      "title": "Molekulare Wasserstofftherapie – Eine Übersichtsarbeit zu klinischen Studien und Ergebnissen",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy-A Review on Clinical Studies and Outcomes.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecules (Basel, Switzerland)",
      "authors": "Johnsen et al.",
      "author_search": "johnsen johnsen",
      "doi": "10.3390/molecules28237785",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/molecules28237785",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38067515/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-johnsen-2023-molekulare-wasserstofftherapie-uebersichtsarbeit-klinischen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Johnsen et al. — Molekulare Wasserstofftherapie – Eine Übersichtsarbeit zu klinischen Studien und Ergebnissen",
      "summary": "Diese umfassende Übersicht in der Zeitschrift Molecules analysierte 81 identifizierte klinische Studien und 64 wissenschaftliche Publikationen zu Humanstudien der molekularen Wasserstofftherapie (H₂) in einem breiten Spektrum von Erkrankungsgebieten. Positive Signale wurden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems und Infektionen gefunden. Die Übersicht befasst sich auch mit praktischen Herausforderungen bei der H₂-Verabreichung — einschließlich seiner Explosionsgefahr und geringen Löslichkeit — und fragt: Könnte Wasserstoffgas in der zukünftigen klinischen Praxis ein anerkannter Arzneistoff werden?",
      "assessment": "Eine wertvolle Landschaftsübersicht, die 81 klinische Studien und 64 Humanpublikationen zur H₂-Therapie abdeckt — eine der umfassendsten verfügbaren Erhebungen. Ihre Stärke ist die Breite; ihre Einschränkung liegt darin, dass es sich um eine narrative Übersicht, keine systematische Metaanalyse handelt. Effektgrößen werden nicht gepoolt, Studienqualität nicht formal bewertet. Das ehrliche Fazit der Autoren selbst: Die H₂-Therapie zeigt in vielen Erkrankungsgebieten vielversprechende Signale, ob sie jedoch Arzneistoffstatus erlangen wird, bleibt eine offene Frage, die größerer, kontrollierter Studien bedarf. Dies ist eine Übersichtsarbeit, kein neuer experimenteller Beleg.",
      "abstract": "Durch seine antioxidativen Eigenschaften wurde Wasserstoffgas (H₂) in vitro, in Tierstudien und in Humanstudien für ein breites Spektrum therapeutischer Indikationen untersucht. Eine einfache Suche nach „Wasserstoffgas“ in verschiedenen medizinischen Datenbanken ergab mehr als 2000 Publikationen zu Wasserstoffgas als potenziellem neuem Arzneistoff. Eine parallele Suche in klinischen Studienregistern lieferte ebenfalls viele Treffer, was die Vielfalt der laufenden klinischen Studien zur Wasserstofftherapie widerspiegelt. Ziel dieser Übersicht ist es, die aktuellen Erkenntnisse zur Wasserstofftherapie aus 81 identifizierten klinischen Studien und 64 wissenschaftlichen Publikationen zu Humanstudien zu bewerten und zu diskutieren. Positive Hinweise wurden in großen Erkrankungsgebieten gefunden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Infektionen und viele mehr. Die verfügbaren Verabreichungsmethoden — die aufgrund der Explosionsgefahr von Wasserstoff und seiner geringen Löslichkeit Herausforderungen darstellen können — sowie mögliche zukünftige innovative Technologien zur Bewältigung dieser Herausforderungen wurden überprüft. Abschließend erfolgt eine Diskussion mit dem Ziel, folgende Fragen zu beantworten: Wird Wasserstoffgas in der zukünftigen klinischen Praxis ein neuer Arzneistoff sein? Wenn ja, was könnte die Verabreichungsform und welche klinischen Indikationen könnten infrage kommen?",
      "conclusion": "Finally, an elaboration to discuss the findings is included with the aim of addressing the following questions: will hydrogen gas be a new drug substance in future clinical practice? If so, what might be the administration form and the clinical indications?"
    },
    {
      "pmid": "37913734",
      "year": 2023,
      "title": "Die Rolle der Wasserstofftherapie im Management der Alzheimer-Krankheit: Einblicke in Mechanismen, Verabreichungswege und zukünftige Herausforderungen",
      "title_en": "The role of hydrogen therapy in Alzheimer's disease management: Insights into mechanisms, administration routes, and future challenges.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedicine & pharmacotherapy = Biomedecine & pharmacotherapie",
      "authors": "He et al.",
      "author_search": "he he",
      "doi": "10.1016/j.biopha.2023.115807",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biopha.2023.115807",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37913734/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-he-2023-rolle-wasserstofftherapie-management-alzheimer/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · He et al. — Die Rolle der Wasserstofftherapie im Management der Alzheimer-Krankheit: Einblicke in Mechanismen, Verabreichungswege und zukünftige Herausforderungen",
      "summary": "Diese Übersicht untersucht umfassend das therapeutische Potenzial von molekularem Wasserstoff bei der Alzheimer-Krankheit (AD) und konzentriert sich darauf, wie H₂ zentrale pathologische Prozesse wie oxidativen Stress, Amyloid-beta-Stoffwechsel, Tau-Phosphorylierung, Neuroinflammation und mitochondriale Dysfunktion bekämpfen könnte. Die Autoren beleuchten Wirkungsmechanismen und Verabreichungswege und diskutieren aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für die klinische Anwendung. Es werden keine neuen experimentellen Daten generiert — dies ist eine Literatursynthese.",
      "assessment": "Eine gut strukturierte Übersicht, die H₂-Therapie in die komplexe molekulare Landschaft der Alzheimer-Krankheit einbettet. Die mechanistische Abdeckung ist breit und wissenschaftlich fundiert. Ehrliche Einschränkung: Dies ist ein Übersichtsartikel, keine experimentelle Studie. Die klinische Humanevidenz für H₂ speziell bei AD bleibt spärlich. Die Übersicht ist am besten als Forschungsagenda und mechanistisches Rahmenwerk zu lesen — keine klinische Leitlinie. Die Lücke zwischen mechanistischer Plausibilität und nachgewiesener Wirksamkeit bei AD-Patienten ist noch nicht überbrückt.",
      "abstract": "Die Alzheimer-Krankheit (AD) ist eine progressive neurodegenerative Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Während konventionelle pharmakologische Therapien die primäre Behandlung für AD bleiben, ist ihre Wirksamkeit begrenzt und oft mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Dies unterstreicht den dringenden Bedarf, alternative, nicht-pharmakologische Interventionen zu erkunden. Oxidativer Stress wurde als zentraler Akteur in der AD-Pathologie identifiziert, der verschiedene Aspekte beeinflusst, darunter Amyloid-beta-Stoffwechsel, Tau-Phosphorylierung, Autophagie, Neuroinflammation, mitochondriale Dysfunktion und synaptische Dysfunktion. Unter den aufkommenden nicht-pharmakologischen Ansätzen hat die Wasserstofftherapie Aufmerksamkeit für ihr Potenzial erregt, diese pathologischen Zustände zu mildern. Diese Übersicht gibt einen umfassenden Überblick über das therapeutische Potenzial von Wasserstoff bei AD. Wir gehen auf seine Wirkmechanismen, Verabreichungswege ein und diskutieren die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven, mit dem Ziel, wertvolle Einblicke zu liefern, um die klinische Anwendung wasserstoffbasierter Therapien im AD-Management zu erleichtern.",
      "conclusion": "This review provides a comprehensively overview of the therapeutic potential of hydrogen in AD. We delve into its mechanisms of action, administration routes, and discuss the current challenges and future prospects, with the aim of providing valuable insights to facilitate the clinical application of hydrogen-based therapies in AD management."
    },
    {
      "pmid": "37269385",
      "year": 2023,
      "title": "Die Wasserstofftherapie als potenzielle therapeutische Intervention bei Herzerkrankungen: Von der bisherigen Evidenz zur zukünftigen Anwendung",
      "title_en": "Hydrogen therapy as a potential therapeutic intervention in heart disease: from the past evidence to future application.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cellular and molecular life sciences : CMLS",
      "authors": "Saengsin et al.",
      "author_search": "saengsin saengsin",
      "doi": "10.1007/s00018-023-04818-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00018-023-04818-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37269385/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-saengsin-2023-wasserstofftherapie-potenzielle-therapeutische-intervention/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Saengsin et al. — Die Wasserstofftherapie als potenzielle therapeutische Intervention bei Herzerkrankungen: Von der bisherigen Evidenz zur zukünftigen Anwendung",
      "summary": "Diese umfassende Übersicht in Cellular and Molecular Life Sciences synthetisiert In-vitro-, Tier- und klinische Evidenz für die Schutzwirkung von molekularem Wasserstoff bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und behandelt seine antioxidativen, anti-inflammatorischen und anti-apoptotischen Mechanismen. Die Autoren befassen sich insbesondere mit Ischämie-Reperfusionsschäden, strahleninduzierter Herzschädigung, Atherosklerose, chemotherapiebedingter Kardiotoxizität und kardialer Hypertrophie. Mehrere Verabreichungswege (Inhalation, wasserstoffreiches Wasser, intravenöse wasserstoffreiche Kochsalzlösung und Organbadung) werden diskutiert. Dies ist eine Übersicht, kein neues Experiment.",
      "assessment": "Eine gründliche und gut referenzierte Übersicht, die die Breite der H₂-Herzforschung über In-vitro-, Tier- und klinische Studien abdeckt. Die mechanistische Diskussion ist nuanciert und die Übersicht der Verabreichungswege praktisch nützlich. Ehrliche Einschränkung: Dies ist ein Übersichtsartikel, kein neuer experimenteller Beleg. Die klinische Evidenz für die meisten der diskutierten spezifischen kardiovaskulären Anwendungen befindet sich noch in einem frühen Stadium und erfordert größere, kontrollierte Studien. Die Autoren selbst stellen fest, dass intrazelluläre Mechanismen noch nicht vollständig verstanden sind. Keine therapeutischen Schlussfolgerungen für einzelne Patienten können allein aus dieser Übersicht gezogen werden.",
      "abstract": "Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit führende Todesursache. Übermäßiger oxidativer Stress und Entzündung spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung und dem Fortschreiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Molekularer Wasserstoff, ein kleines farbloses und geruchloses Molekül, gilt bei einer Konzentration unter 4 % bei Raumtemperatur im Alltag als harmlos. Aufgrund der geringen Größe des Wasserstoffmoleküls kann es die Zellmembran leicht durchdringen und wird rückstandslos metabolisiert. Molekularer Wasserstoff kann durch Inhalation, das Trinken von wasserstoffreichem Wasser, Injektion mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung und Badung eines Organs in einer Konservierungslösung verabreicht werden. Der Einsatz von molekularem Wasserstoff hat viele Vorteile gezeigt und kann für eine Vielzahl von Zwecken wirksam sein, von der Prävention bis zur Behandlung von Krankheiten. Es wurde gezeigt, dass molekularer Wasserstoff antioxidative, anti-inflammatorische und anti-apoptotische Wirkungen ausübt, die zu kardioprotektiven Vorteilen führen. Die genauen intrazellulären Mechanismen seiner Wirkung sind jedoch noch unklar. In dieser Übersicht werden die Erkenntnisse zu den potenziellen Vorteilen von Wasserstoffmolekülen aus In-vitro-, In-vivo- und klinischen Untersuchungen umfassend zusammengefasst und diskutiert, mit einem Fokus auf die kardiovaskulären Aspekte. Die potenziellen Mechanismen, die an den Schutzwirkungen von molekularem Wasserstoff beteiligt sind, werden ebenfalls dargestellt. Diese Befunde legen nahe, dass molekularer Wasserstoff als neuartige Behandlung bei verschiedenen kardiovaskulären Pathologien eingesetzt werden könnte, darunter Ischämie-Reperfusionsschäden, Herzschädigung durch Strahlung, Atherosklerose, chemotherapiebedingte Kardiotoxizität und kardiale Hypertrophie.",
      "conclusion": "The potential mechanisms involved in the protective effects of molecular hydrogen are also presented. These findings suggest that molecular hydrogen could be used as a novel treatment in various cardiovascular pathologies, including ischemic-reperfusion injury, cardiac injury from radiation, atherosclerosis, chemotherapy-induced cardiotoxicity, and cardiac hypertrophy."
    },
    {
      "pmid": "36930488",
      "year": 2023,
      "title": "Neuartige therapeutische Ansätze auf Basis der pathologischen Rolle der Darmdysbiose für den Zusammenhang zwischen nichtalkoholischer Fettlebererkrankung und Insulinresistenz",
      "title_en": "Novel therapeutic approaches based on the pathological role of gut dysbiosis on the link between nonalcoholic fatty liver disease and insulin resistance.",
      "title_de": null,
      "journal": "European review for medical and pharmacological sciences",
      "authors": "Bellucci et al.",
      "author_search": "bellucci bellucci",
      "doi": "10.26355/eurrev_202303_31558",
      "doi_url": "https://doi.org/10.26355/eurrev_202303_31558",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36930488/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bellucci-2023-neuartige-therapeutische-ansaetze-basis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "liver",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Bellucci et al. — Neuartige therapeutische Ansätze auf Basis der pathologischen Rolle der Darmdysbiose für den Zusammenhang zwischen nichtalkoholischer Fettlebererkrankung und Insulinresistenz",
      "summary": "Diese Übersicht untersucht das Zusammenspiel von Darmdysbiose, Insulinresistenz und nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) — der häufigsten chronischen Lebererkrankung in der westlichen Welt — und beleuchtet ein breites Spektrum therapeutischer Strategien, darunter Probiotika, Präbiotika, fäkale Mikrobiota-Transplantation, chinesische Kräutermedizin, Ernährungsansätze sowie Nebentherapien wie wasserstoffreiches Wasser. Wasserstoffreiches Wasser wird als einer von mehreren experimentellen Ansätzen mit potenziellem Nutzen für das phänotypische Muster von NAFLD-Patienten erwähnt. Dies ist eine Literaturübersicht, keine klinische Studie zur H₂-Therapie.",
      "assessment": "Diese Arbeit ist primär eine Übersicht zu NAFLD und Darmdysbiose, in der wasserstoffreiches Wasser als eines von vielen Kandidateninterventionen in einer langen Liste erscheint. Es ist keine H₂-fokussierte Übersicht, und ihre Abdeckung der Wasserstoff-Evidenz ist minimal. Als Übersichtsartikel erzeugt sie keine neuen experimentellen Daten. Für jene, die sich speziell für H₂ und NAFLD interessieren, bietet diese Arbeit begrenzten dedizierten Einblick — sie positioniert H₂ als „Nebentherapie“, die es zu erkunden gilt, nicht mehr. Gezieltere H₂-NAFLD-Forschung wäre notwendig, um bedeutungsvolle Schlussfolgerungen zu ziehen.",
      "abstract": "Die wachsende globale Epidemie von Adipositas und Typ-2-Diabetes mellitus hat zu einer erhöhten Prävalenz von NAFLD (nichtalkoholische Fettlebererkrankung) geführt, was sie zur häufigsten chronischen Lebererkrankung in der westlichen Welt und zu einer führenden Ursache für Lebertransplantationen macht. In den letzten Jahren hat eine steigende Zahl von Studien an tier- und humanbasierten Modellen die Existenz einer engen Verbindung zwischen Insulinresistenz (IR), Dysbiose und Steatose gezeigt. Alle Mechanismen, die zu gestörter Permeabilität, Entzündung und Fibrose führen, sind jedoch noch nicht vollständig geklärt. In letzter Zeit haben neue mögliche Behandlungsmodalitäten große Aufmerksamkeit erhalten. Um das Ziel der Übersicht zu erreichen, wurde eine umfangreiche Literaturrecherche in multidisziplinären Forschungsdatenbanken unter Verwendung folgender Begriffe allein oder in Kombination durchgeführt: „NAFLD“, „Darmdysbiose“, „Insulinresistenz“, „Entzündung“, „Probiotika“, „Chinesische Kräuter“. Der Einsatz von Probiotika, Präbiotika, Symbiotika, Postbiotika, fäkaler Mikrobiota-Transplantation (FMT), chinesischer Kräutermedizin, Antibiotika, Diät (Polyphenole und Fastenkuren) und Nebentherapien wie Kohlenstoff-Nanopartikeln, dem MCJ-Protein, wasserstoffreichem Wasser, scheint das phänotypische Muster bei NAFLD-Patienten verbessern zu können. Diese Übersicht gibt einen Überblick darüber, wie IR und Dysbiose zur Entwicklung und zum Fortschreiten von NAFLD beitragen, sowie über die derzeit verwendeten therapeutischen Strategien.",
      "conclusion": "The use of probiotics, prebiotics, symbiotics, postbiotics, fecal microbiota transplant (FMT), Chinese herbal medicine, antibiotics, diet (polyphenols and fasting diets), and minor therapies such as carbon nanoparticles, the MCJ protein, water rich in molecular hydrogen, seems to be able to improve the phenotypic pattern in NAFLD patients. In this review, we provide an overview of how IR and dysbi"
    },
    {
      "pmid": "36571374",
      "year": 2023,
      "title": "Die übersehenen Vorteile wasserstoffproduzierender Bakterien",
      "title_en": "The overlooked benefits of hydrogen-producing bacteria.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Ichikawa et al.",
      "author_search": "ichikawa ichikawa",
      "doi": "10.4103/2045-9912.344977",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.344977",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36571374/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ichikawa-2023-uebersehenen-vorteile-wasserstoffproduzierender-bakterien/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Ichikawa et al. — Die übersehenen Vorteile wasserstoffproduzierender Bakterien",
      "summary": "Diese Übersicht in Medical Gas Research schlägt ein neues Erklärungsrahmenwerk vor, warum bestimmte Darmbakterien wirklich „nützlich“ sind: Sie produzieren molekularen Wasserstoff (H₂) im Darm, der dann schädliche Hydroxylradikale in den Mitochondrien abfängt und Zellen vor oxidativem Stress schützt. Die Autoren argumentieren, dass die Menge an H₂, die von Darmbakterien produziert wird, mit der Anfälligkeit für verschiedene Erkrankungen korreliert — eine frische mikrobiomzentrierte Perspektive auf die endogene H₂-Biologie.",
      "assessment": "Eine intellektuell anregende Perspektivübersicht, die einen neuen Grund vorschlägt, warum bestimmte Darmbakterien nützlich sind: Ihre H₂-Produktion bietet systemischen antioxidativen Schutz. Das Rahmenwerk ist biologisch kohärent und mechanistisch fundiert. Ehrliche Einschränkung: Dies ist eine narrative Übersicht/Perspektivarbeit, keine experimentelle Studie. Die Korrelation zwischen intestinalem H₂-Output und Erkrankung wurde noch nicht durch rigorose kontrollierte Humanstudien etabliert. Diese Arbeit ist am besten als provokativer Gedanke zu lesen, nicht als gesichertes klinisches Wissen.",
      "abstract": "Darmbakterien können in „nützliche Bakterien“ und „schädliche Bakterien“ klassifiziert werden. Es ist jedoch schwierig, die Mechanismen zu erklären, die „nützliche Bakterien“ wirklich vorteilhaft für die menschliche Gesundheit machen. Dieses Problem kann angegangen werden, indem man sich auf wasserstoffproduzierende Bakterien im Darm konzentriert. Obwohl es allgemein bekannt ist, dass molekularer Wasserstoff mit Hydroxylradikalen, die in den Mitochondrien erzeugt werden, reagieren kann, um Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, sind die vorteilhaften Wirkungen von Wasserstoff nicht vollständig verbreitet, weil er generell nicht als in vivo metabolisierbar gilt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass eine enge Beziehung zwischen der Menge an Wasserstoff, die von Darmbakterien produziert wird, und verschiedenen Erkrankungen besteht, und dieser Bericht diskutiert diese Beziehung.",
      "conclusion": "Although it is widely known that molecular hydrogen can react with hydroxyl radicals, generated in the mitochondria, to protect cells from oxidative stress, the beneficial effects of hydrogen are not fully pervasive because it is not generally thought to be metabolized in vivo. In recent years, it has become clear that there is a close relationship between the amount of hydrogen produced by intest"
    },
    {
      "pmid": "36567361",
      "year": 2023,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Ein aufkommendes therapeutisches medizinisches Gas für Hirnerkrankungen",
      "title_en": "Molecular Hydrogen: an Emerging Therapeutic Medical Gas for Brain Disorders.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular neurobiology",
      "authors": "Wu et al.",
      "author_search": "wu wu",
      "doi": "10.1007/s12035-022-03175-w",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s12035-022-03175-w",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36567361/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wu-2023-aufkommendes-therapeutisches-medizinisches-hirnerkrankungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Wu et al. — Molekularer Wasserstoff: Ein aufkommendes therapeutisches medizinisches Gas für Hirnerkrankungen",
      "summary": "Diese weitreichende Übersicht in Molecular Neurobiology untersucht die Evidenz für Wasserstofftherapie über acht große Hirnerkrankungen hinweg — darunter Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit, ischämischer Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, Depression, Angst und Multiple Sklerose. Die primären neuroprotektiven Mechanismen von H₂ sind seine antioxidative Wirkung (Neutralisierung von Hydroxylradikalen und Peroxynitrit) und anti-neuroinflammatorische Effekte. Die Übersicht diskutiert auch Verabreichungswege, verbleibende Wissenslücken und Zukunftsrichtungen. Dies ist eine Literatursynthese, keine neue experimentelle Studie.",
      "assessment": "Eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Übersicht zur H₂-Therapie über das gesamte Spektrum der großen Hirnerkrankungen. Die historische Einrahmung (von der 2007er Pionierarbeit bis zur Evidenz von 2023) ist wertvoll, und die Abdeckung mehrerer Verabreichungswege und spezifischer Erkrankungen ist gründlich. Ehrliche Einschränkung: Dies ist ein Übersichtsartikel, kein neuer experimenteller Beleg. Für die meisten diskutierten Hirnerkrankungen bleibt die klinische Humanevidenz begrenzt und vorläufig. Das molekulare Ziel von H₂ in neuralem Gewebe wurde noch nicht definitiv identifiziert — eine fundamentale Lücke, die die Autoren selbst anerkennen. Die Übersicht ist ein hervorragender Einstiegspunkt in das Feld, kein abschließender klinischer Wirksamkeitsnachweis.",
      "abstract": "Oxidativer Stress und Neuroinflammation sind die wichtigsten pathophysiologischen Veränderungen, die bei der Entstehung und dem Fortschreiten verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen oder Hirnverletzungen beteiligt sind. Seit dem wegweisenden Befund aus dem Jahr 2007, der zeigte, dass Wasserstoff die Spiegel von Peroxynitrit-Anionen und Hydroxylradikalen beim ischämischen Schlaganfall reduzierte, haben die antioxidativen und anti-inflammatorischen Wirkungen von molekularem Wasserstoff weitreichendes Interesse geweckt. Aufgrund seiner hervorragenden antioxidativen und anti-inflammatorischen Eigenschaften zeigt die Wasserstofftherapie über verschiedene Verabreichungswege ein großes therapeutisches Potenzial für ein breites Spektrum von Hirnerkrankungen, darunter Alzheimer-Krankheit, neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, Depression, Angst, Schädel-Hirn-Trauma, ischämischer Schlaganfall, Parkinson-Krankheit und Multiple Sklerose. Dieser Artikel überprüft die Verabreichungswege für Wasserstoff, die Auswirkungen von Wasserstoff auf die zuvor genannten Hirnerkrankungen und den primären Mechanismus, der dem Neuroprotektionspotenzial von Wasserstoff zugrunde liegt. Abschließend diskutieren wir die verbleibenden Probleme und Herausforderungen der Wasserstofftherapie bei Hirnerkrankungen. Wir schlussfolgern, dass das Verständnis des genauen molekularen Ziels, das Finden neuer Wege und die Bestimmung der optimalen Dosierung für die Wasserstoffverabreichung entscheidend für zukünftige Studien und Anwendungen ist.",
      "conclusion": "Finally, we discuss hydrogen therapy's remaining issues and challenges in brain disorders. We conclude that understanding the exact molecular target, finding novel routes, and determining the optimal dosage for hydrogen administration is critical for future studies and applications."
    },
    {
      "pmid": "36204784",
      "year": 2023,
      "title": "Molekularer Wasserstoff verbessert den Funktionszustand roter Blutkörperchen in der frühen postoperativen Phase: eine randomisierte klinische Studie",
      "title_en": "Molecular hydrogen exposure improves functional state of red blood cells in the early postoperative period: a randomized clinical study",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical Gas Research",
      "authors": "Deryugina et al.",
      "author_search": "deryugina deryugina",
      "doi": "10.4103/2045-9912.356473",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.356473",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36204784/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-deryugina-2023-rote-blutkoerperchen-postoperativ/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2023 · Deryugina — Molekularer Wasserstoff verbessert den Funktionszustand roter Blutkörperchen in der frühen postoperativen Phase: eine randomisierte klinische Studie",
      "summary": "Wasserstoff-Inhalation während einer Herz-OP mit Herz-Lungen-Maschine verbessert den Zustand der roten Blutkörperchen und den postoperativen Verlauf. In einer randomisierten klinischen Studie (Herzklappen-Operationen) zeigten Patienten, die 1,5–2,0 % H₂ über die Beatmung erhielten, weniger oxidativen Stress, stabilere rote Blutkörperchen und eine bessere Herzpumpfunktion nach der OP. (Medical Gas Research, 2023.)",
      "assessment": "Eine echte Humanstudie (RCT) mit H₂-Inhalation in einem chirurgischen Hochrisiko-Setting — das ist Evidenz aus dem Krankenhaus, nicht nur aus dem Labor. Relevant, weil sie zeigt, dass H₂ den Körper unter extremem oxidativem Stress messbar entlastet; das stützt die antioxidative Grundthese. Wichtig für die ehrliche Kommunikation: Hier geht es um inhaliertes H₂-Gas im klinischen Kontext, nicht um H₂-Trinkwasser für zuhause — die Befunde lassen sich nicht 1:1 auf den Alltag übertragen. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (ca. 20–24 Patienten), Single-Center, widersprüchliche Gruppengrößen-Angabe im Abstract, keine Langzeit-Endpunkte. Hypothesenstützend, aber kein großes Multicenter-Niveau.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H2) gilt als präventives und therapeutisches medizinisches Gas bei zahlreichen Erkrankungen. Ziel der Studie war es, die mögliche Rolle von molekularem Wasserstoff als Bestandteil der Anästhesie bei der chirurgischen Behandlung erworbener Klappendefekte mit kardiopulmonalem Bypass (CPB) auf den Funktionszustand der roten Blutkörperchen (RBC) und auf funktionelle Indikatoren der Herztätigkeit zu untersuchen. Diese klinische Studie wurde mit 20 Patienten durchgeführt, die sich an der Spezialisierten Herzchirurgischen Klinik Nischni Nowgorod (Russische Föderation) einer elektiven Operation mit CPB unterzogen. Vierundzwanzig Patienten wurden zufällig zwei Gruppen zugeteilt. Die erste Gruppe umfasste 12 Patienten (Forschungsgruppe), die H2 in einer Konzentration von 1,5–2,0 % über eine Gesichtsmaske unter Nutzung des Beatmungskreislaufs des Ventilators zusammen mit der Anästhesie unmittelbar nach der trache alen Intubation und während der gesamten Operation erhielten. Die zweite Gruppe (Kontrollgruppe) umfasste 12 Patienten, die kein H2 erhielten. Blutproben wurden aus peripheren Venen und der Arteria radialis zu vier Zeitpunkten entnommen: unmittelbar nach Einleitung der Anästhesie (Stufe 1), vor Beginn des CPB (Stufe 2), unmittelbar nach dessen Beendigung (Stufe 3) und 24 Stunden nach der Operation (frühe postoperative Phase) (Stufe 4). In der Forschungsgruppe wurden eine Zunahme der elektrophoretischen Beweglichkeit, eine Zunahme des Stoffwechsels der roten Blutkörperchen und eine Abnahme der Aggregation der roten Blutkörperchen gegenüber den entsprechenden Werten der Kontrollgruppe beobachtet. Patienten der Forschungsgruppe zeigten eine Abnahme der Anzeichen oxidativen Stresses, die einen Tag nach der Operation am ausgeprägtesten war. Es gab einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Indikatoren der myokardialen Kontraktionsfunktion in der Forschungs- und der Kontrollgruppe am 1. und 3. Tag nach der Operation. Die H2-Inhalation führt zu einer Verbesserung des Funktionszustands der roten Blutkörperchen, was von einem günstigeren Verlauf der frühen postoperativen Phase begleitet wird. Diese Daten zeigen das Vorliegen schützender Eigenschaften von molekularem Wasserstoff.",
      "conclusion": "H2 inhalation leads to improvement of functional state of red blood cells, which is accompanied by a more favorable course of the early postoperative period. These data show the presence of protective properties of molecular hydrogen."
    },
    {
      "pmid": "36675728",
      "year": 2023,
      "title": "Wasserstoffgas-Behandlung verbessert postoperatives Delir und kognitive Dysfunktion bei älteren nicht-kardialen Patienten",
      "title_en": "Hydrogen Gas Treatment Improves Postoperative Delirium and Cognitive Dysfunction in Elderly Noncardiac Patients",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Personalized Medicine",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.3390/jpm13010067",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/jpm13010067",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36675728/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2023-gas-behandlung-postoperatives-delir-aeltere/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2023 · Lin — Wasserstoffgas-Behandlung verbessert postoperatives Delir und kognitive Dysfunktion bei älteren nicht-kardialen Patienten",
      "summary": "Prophylaktische Wasserstoff-Inhalation halbiert nahezu das postoperative Delir bei älteren Patienten. Im randomisierten Design (184 Patienten ≥ 65 Jahre) trat ein Delir bei 24 % der Kontrollgruppe, aber nur bei 12 % der Wasserstoff-Gruppe auf — bei gleichzeitig signifikant niedrigerem Entzündungsmarker CRP. (Journal of Personalized Medicine, 2023.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-Inhalations-Anwendungen, weil hier ein harter klinischer Endpunkt (Auftreten/Nichtauftreten eines Delirs) statt eines Surrogat-Markers gemessen wird — und das in einer relevanten Risikopopulation (ältere OP-Patienten) mit ordentlicher Fallzahl (n = 184). Der CRP-Befund liefert einen plausiblen Entzündungs-Mechanismus. Limitation, ehrlich benannt: Der Abstract nennt zwar „randomized“, aber keine ausdrückliche Verblindung oder Placebo-Inhalation — bei einem subjektiv mitbeurteilten Endpunkt (CAM-Delir-Screening) ist das eine ernste Schwäche. Verweildauer und Schlafqualität blieben unbeeinflusst, und die Schmerzwerte waren initial leicht höher. Hinweis zur Jahresangabe: PubMed-Erstlistung 2022 (Epub), formaler Erscheinungsband JPM Vol. 13 = 2023.",
      "abstract": "Zweck: Das postoperative Delir ist ein Zustand akuter Hirnfunktionsstörung, der durch einen schwankenden Geisteszustand gekennzeichnet ist und jedes Jahr Millionen von Patienten betrifft. Wir setzten die prophylaktische Inhalation von Wasserstoffgas bei älteren Patienten ein, die sich einer elektiven Operation unterzogen, um ihr Auftreten von postoperativem Delir mit dem von Kontrollen zu vergleichen. Methoden: Insgesamt 184 Patienten im Alter von ≥ 65 Jahren wurden eingeschlossen und randomisiert entweder einer Kontrollgruppe oder einer Wasserstoff-Inhalations-Gruppe zugeteilt. Die Schlafqualität wurde 1 Tag vor sowie 1, 3 und 7 Tage nach der Operation jeweils um 8 Uhr morgens bewertet. Die Confusion Assessment Method (CAM) wurde als Screening-Instrument für das Delir eingesetzt und beurteilte den Bewusstseinszustand der Patienten 1–7 Tage nach der Operation. Ergebnisse: Ein postoperatives Delir trat bei 17 (24 %) von 70 Patienten ohne Wasserstoff-Inhalation und bei 10 (12 %) von 83 Patienten nach Wasserstoff-Inhalation auf. Die Inzidenz des Delirs war in der Wasserstoff-Gruppe verringert. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen der Krankenhausverweildauer nach der Operation und der Schlafqualität an Tag 1, 3 und 7 postoperativ zwischen den beiden Gruppen gefunden. Die Schmerzwerte auf der numerischen Bewertungsskala (NRS) waren in der Wasserstoff-Gruppe (4,08 ± 1,77) am Tag 1 höher als in der Kontrollgruppe (3,54 ± 1,77) (p < 0,05); der mittlere Unterschied zwischen den beiden Gruppen war jedoch gering (1 bis 1,6). An den Tagen 3 und 7 gab es keine signifikanten Unterschiede. Der postoperative C-reaktive-Protein-Spiegel war in der Wasserstoff-Gruppe signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe. Schlussfolgerungen: Diese Studie legt nahe, dass die Wasserstoff-Inhalation ein postoperatives Delir bei älteren nicht-kardialen Patienten durch die Reduktion der Entzündungsreaktion verhindern kann.",
      "conclusion": "This study suggests that hydrogen inhalation can prevent postoperative delirium in elderly noncardiac patients by reducing the inflammatory response."
    },
    {
      "pmid": "37567773",
      "year": 2023,
      "title": "Effekt der akuten Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser auf den Augeninnendruck bei gesunden Probanden",
      "title_en": "EFFECT OF ACUTE HYDROGEN-RICH WATER INTAKE ON INTRAOCULAR PRESSURE IN HEALTHY SUBJECTS",
      "title_de": null,
      "journal": "Ceska a slovenska oftalmologie",
      "authors": "Najmanová et al.",
      "author_search": "najmanová najmanová",
      "doi": "10.31348/2023/23",
      "doi_url": "https://doi.org/10.31348/2023/23",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37567773/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-najmanova-2023-augeninnendruck-gesunde-probanden/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "eye",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2023 · Najmanová — Effekt der akuten Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser auf den Augeninnendruck bei gesunden Probanden",
      "summary": "Das schnelle Trinken von 1260 ml Flüssigkeit erhöht den Augeninnendruck — bei wasserstoffreichem Wasser (HRW) sogar klinisch relevant häufiger als bei Placebo. In dieser randomisierten Doppelblind-Crossover-Studie (24 gesunde Probanden) stieg der Augeninnendruck nach HRW im Schnitt um bis zu 2,7 mmHg; bei 58 % der HRW-Trinker war der Anstieg klinisch bedeutsam (Placebo: 25 %). (Česká a slovenská oftalmologie, 2023 — ein wichtiges Sicherheits-Signal für Glaukom-Risikogruppen.)",
      "assessment": "Diese Studie ist wertvoll, weil sie zeigt, dass es ernst gemeint ist: Es werden nicht nur Positivbefunde gesammelt, sondern auch Sicherheits-/Vorsichtssignale. Wichtig ist die saubere Differenzierung — der Hauptanstieg des Augeninnendrucks ist ein bekannter Effekt der schnellen Aufnahme großer Flüssigkeitsmengen (1260 ml in 15 Minuten ist eine extreme Trinkmenge, kein normales Trinkverhalten) und nicht dem Wasserstoff zuzuschreiben. Der HRW-spezifische Effekt (häufigere klinisch relevante Anstiege) ist hypothesengenerierend, nicht abschließend. Praktische Konsequenz: H₂-Wasser über den Tag verteilt in normalen Portionen trinken; Glaukom-Betroffene sollten mit dem Augenarzt sprechen. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 24), nur gesunde junge Erwachsene, untersucht ein unrealistisch hohes Schnelltrink-Volumen, keine Glaukom-Patienten getestet.",
      "abstract": "ZIELE: Das primäre Ziel der Studie war es, die Reaktion des Augeninnendrucks (IOP) auf die akute Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser (HRW) im Vergleich zu wasserstofffreiem Wasser (Placebo) bei gesunden Probanden zu beurteilen. Auch der Effekt der HRW-Aufnahme auf die zentrale Hornhautdicke (CCT) wurde beobachtet. PROBANDEN UND METHODEN: Vierundzwanzig gesunde Freiwillige (5 Männer, 19 Frauen) im Alter zwischen 20 und 33 Jahren wurden in die Studie eingeschlossen, bei der jeweils ein Auge pro Proband gemessen wurde. Die Studie war prospektiv, randomisiert und doppelblind mit Crossover-Design. Jeder Proband durchlief zwei Teile des Experiments, jeden Teil an einem anderen Tag und in zufälliger Reihenfolge. In jedem Teil des Experiments wurde ein Gesamtvolumen von 1260 ml HRW oder Placebo über 15 Minuten in drei Dosen verabreicht. IOP und CCT wurden vor und im Verlauf von 75 Minuten ab Beginn der HRW- oder Placebo-Aufnahme gemessen. ERGEBNISSE: Die Verabreichung sowohl von HRW als auch des Placebos verursachte einen signifikanten Anstieg des Augeninnendrucks. Der maximale IOP-Anstieg betrug 2,7 mmHg ± 2,0 mmHg in Minute 25 nach Beginn des Experiments (HRW-Aufnahme) und 1,4 mmHg ± 2,0 mmHg in Minute 35 (Placebo-Aufnahme). Die IOP-Werte unterschieden sich zwischen beiden Teilen nicht signifikant, aber es gab signifikant mehr klinisch bedeutsame individuelle IOP-Anstiege nach HRW-Aufnahme (58 %) im Vergleich zum Placebo (25 %). Die CCT änderte sich während des Experiments nicht signifikant. SCHLUSSFOLGERUNG: Die schnelle Aufnahme von 1260 ml sowohl HRW als auch wasserstofffreiem Wasser verursacht bei gesunden Personen einen statistisch signifikanten Anstieg des IOP gegenüber dem Ausgangswert. Im Fall von HRW war der Anstieg bei den meisten Probanden auch klinisch signifikant. Die Ergebnisse deuten somit darauf hin, dass die akute Aufnahme von HRW hinsichtlich des IOP ein höheres Risiko darstellen könnte als die Placebo-Aufnahme. Im Fall von Risikogruppen wie Personen mit Glaukom, okulärer Hypertension oder Glaukom-Verdacht ist es jedoch notwendig, diese Schlussfolgerung durch weitere Studien zu verifizieren.",
      "conclusion": "The rapid intake of 1260 ml of both HRW and hydrogen-free water causes a statistically significant increase in IOP compared to the baseline in healthy individuals. In the case of HRW, the increase was also clinically significant in most of the subjects. Thus, the results indicate that acute intake of HRW may pose a higher risk than placebo intake in terms of IOP. However, in the case of risk groups such as subjects with glaucoma, ocular hypertension or suspected glaucoma, it is necessary to veri"
    },
    {
      "pmid": "38156844",
      "year": 2023,
      "title": "Der Hemmmechanismus des duktalen Pankreasadenokarzinoms über LXR-Rezeptoren: Ein vielschichtiger Ansatz unter Integration von molekularem Docking, Moleküldynamik und Post-MD-Intermolekular-Kontaktanalyse",
      "title_en": "The Inhibition Mechanism of Pancreatic Ductal Adenocarcinoma via LXR Receptors: A Multifaceted Approach Integrating Molecular Docking, Molecular Dynamics and Post-MD Inter-Molecular Contact Analysis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Asian Pacific journal of cancer prevention : APJCP",
      "authors": "Agar et al.",
      "author_search": "agar agar",
      "doi": "10.31557/apjcp.2023.24.12.4103",
      "doi_url": "https://doi.org/10.31557/apjcp.2023.24.12.4103",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38156844/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-agar-2023-hemmmechanismus-des-duktalen-pankreasadenokarzinoms/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Agar — Der Hemmmechanismus des duktalen Pankreasadenokarzinoms über LXR-Rezeptoren: Ein vielschichtiger Ansatz unter Integration von molekularem Docking, Moleküldynamik und Post-MD-Intermolekular-Kontaktanalyse",
      "summary": "Eine computergestützte In-silico-Studie untersuchte, wie natürliche Verbindungen — Baicalein, Beta-Sitosterol und Polydatin — die Leber-X-Rezeptoren (LXR) hemmen könnten, die an der Progression des duktalen Pankreasadenokarzinoms (PDAC) beteiligt sind. Molekulares Docking und Moleküldynamik-Simulationen legen nahe, dass Baicalein beide LXR-Isoformen hemmt, während Beta-Sitosterol eine besonders starke Bindung an LXRβ zeigt. Es handelt sich dabei um rein theoretische Befunde aus der Computermodellierung; Zell-, Tier- oder Humanexperimente wurden nicht durchgeführt.",
      "assessment": "Dies ist eine rein computergestützte, hypothesengenerierende Studie ohne experimentelle Validierung. Die Docking-Scores und Dynamik-Trajektorien zeigen, dass bestimmte Naturverbindungen plausibel an LXR-Rezeptoren binden — Bindung in einer Simulation ist jedoch keine biologische Aktivität. Es wurde kein H₂-Eingriff getestet; die Relevanz für die molekulare Wasserstofftherapie ist indirekt. Bevor Schlussfolgerungen zur Krebsbehandlung gezogen werden können, wären In-vitro-Zellexperimente und anschließend Tierstudien erforderlich. Ergebnisse sind auf Menschen nicht übertragbar.",
      "abstract": "ZIEL: Das duktale Pankreasadenokarzinom (PDAC) hat aufgrund seiner aggressiven Eigenschaften, der verzögerten Diagnose und der begrenzten wirksamen Behandlungsmöglichkeiten im fortgeschrittenen Stadium eine ungünstige Prognose. Die erhebliche Sterblichkeitsrate hat Untersuchungen zu weiteren Faktoren veranlasst, die bei der Bewältigung dieser Krebsart helfen könnten. Leber-X-Rezeptoren, insbesondere LXRα und LXRβ, sind Kernrezeptoren, die die Expression von Genen im Zusammenhang mit Cholesterin-, Glukose- und Lipidstoffwechsel sowie Entzündungsreaktionen überwachen. LXRs haben sich auch als potenzielle Ziele zur Behandlung von PDAC erwiesen, und jüngste Erkenntnisse haben gezeigt, dass LXR-Liganden die Zellproliferation in verschiedenen Krebsformen, insbesondere Bauchspeicheldrüsenkrebs, hemmen können. Diese umfassende computergestützte Forschungsstudie zur onkologischen In-silico-Mechanismusentdeckung untersuchte inhibitorische Liganden für Leber-X-Rezeptoren (LXRα und LXRβ), denen prognostische Bedeutung bei PDAC zugeschrieben wird. METHODEN: Die Studie verwendete Baicalein, Beta-Sitosterol und Polydatin-Liganden bei molekularem Docking und Dynamik sowie Post-Molekular-Wasserstoffbindungs-Kontaktanalysen der Dynamik zur Charakterisierung der Rezeptorhemmung. ERGEBNIS: Die Ergebnisse legen nahe, dass Baicalein vielseitige Hemmwirkungen auf beide Rezeptoren zeigt, während Beta-Sitosterol als hochwirksamer Inhibitor von LXRβ hervorsticht. SCHLUSSFOLGERUNG: Weitere In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen wären hilfreich und würden Licht auf den Mechanismus werfen, um die Unterdrückung von PDAC durch die Bewertung des Potenzials der natürlichen Liganden Baicalein, Beta-Sitosterol und Polydatin zu entschlüsseln.",
      "conclusion": "Further in vitro and in vivo investigations will be beneficial and would shed light onto the mechanism to decipher the suppression of PDAC evaluating the potential of Baicalein, Beta-Sitosterol, Polydatin natural ligand compounds."
    },
    {
      "pmid": "37797471",
      "year": 2023,
      "title": "Die Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf das letrozolinduzierte polyzystische Ovarialsyndrom bei Ratten",
      "title_en": "The effect of hydrogen-rich water on letrozole-induced polycystic ovary syndrome in rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "Reproductive biomedicine online",
      "authors": "Makav et al.",
      "author_search": "makav makav",
      "doi": "10.1016/j.rbmo.2023.103332",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.rbmo.2023.103332",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37797471/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-makav-2023-wasserstoffreichem-letrozolinduzierte-polyzystische-ovarialsyndrom/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "womens-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Makav — Die Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf das letrozolinduzierte polyzystische Ovarialsyndrom bei Ratten",
      "summary": "In einem Rattenmodell des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) reduzierte das Trinken von wasserstoffreichem Wasser signifikant die Anzahl der Zysten, senkte oxidative Stressmarker (MDA, Cortisol, Testosteron) und erhöhte das Antioxidans Glutathion. Es handelt sich um eine Tierstudie; die Ergebnisse sind vielversprechend, können aber nicht direkt auf Frauen mit PCOS übertragen werden.",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Rattenmodell) — sie liefert eine biologische Rationale für die Untersuchung von H₂ bei PCOS, stellt jedoch keinen klinischen Wirknachweis dar. Die Ergebnisse können nicht direkt auf Frauen übertragen werden. Stärken umfassen ein etabliertes PCOS-Modell und die Messung mehrerer relevanter Biomarker. Einschränkungen: kleine Gruppengrößen (n = 8 pro Gruppe), eine einzelne H₂-Dosis und -Verabreichungsroute sowie die bekannte Lücke zwischen Nagerendokrinologie und menschlichem PCOS.",
      "abstract": "FORSCHUNGSFRAGE: Welche Wirkung hat wasserstoffreiches Wasser auf Ratten mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS)? DESIGN: Weibliche Ratten wurden in vier Gruppen zu je acht Tieren eingeteilt. Die Kontrollgruppe erhielt eine Carboxymethylcellulose-Lösung (CMC), die Molekularer-Wasserstoff-(H₂)-Gruppe erhielt wasserstoffreiches Wasser und eine CMC-Lösung, die PCOS-Gruppe erhielt Letrozol in einer CMC-Lösung und die PCOS+H₂-Gruppe erhielt wasserstoffreiches Wasser und Letrozol in einer CMC-Lösung. Anschließend wurden Blut- und Gewebeproben entnommen und biochemische sowie histopathologische Analysen durchgeführt. ERGEBNISSE: Die histopathologische Analyse zeigte eine Reduktion der Zystenanzahl in der PCOS+H₂-Gruppe im Vergleich zur PCOS-Gruppe (p < 0,0001). Zusätzlich zeigten die Malondialdehyd-, Cortisol- und Testosterondaten einen signifikanten Rückgang in der PCOS+H₂-Gruppe im Vergleich zur PCOS-Gruppe (p = 0,0458, p = 0,0003, p = 0,0041). Glutathion zeigte ebenfalls einen statistisch signifikanten Anstieg in der PCOS+H₂-Gruppe im Vergleich zur PCOS-Gruppe (p = 0,0012). SCHLUSSFOLGERUNG: Die Studienergebnisse zeigen, dass wasserstoffreiches Wasser die Anzahl der Zysten und den oxidativen Schaden bei Ratten mit PCOS reduziert.",
      "conclusion": "The study findings demonstrate that hydrogen-rich water reduces the number of cysts and oxidative damage in rats with PCOS."
    },
    {
      "pmid": "37734117",
      "year": 2023,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser erhöht die fäkalen Propionsäurespiegel bei übergewichtigen Erwachsenen.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water upregulates fecal propionic acid levels in overweight adults.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.)",
      "authors": "Korovljev et al.",
      "author_search": "korovljev korovljev",
      "doi": "10.1016/j.nut.2023.112200",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.nut.2023.112200",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37734117/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-korovljev-2023-erhoeht-faekalen-propionsaeurespiegel-uebergewichtigen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2023 · Korovljev — Wasserstoffreiches Wasser erhöht die fäkalen Propionsäurespiegel bei übergewichtigen Erwachsenen.",
      "summary": "Das Trinken von wasserstoffreichem Wasser scheint die Konzentration von Propionsäure im Stuhl übergewichtiger Erwachsener zu erhöhen — einer kurzkettigen Fettsäure, die mit Darmgesundheit und metabolischer Regulation in Verbindung gebracht wird. Dieser Befund deutet auf einen möglichen mikrobiomvermittelten Mechanismus hin, über den H₂ die Stoffwechselgesundheit unterstützen könnte. (Nutrition, 2023.)",
      "assessment": "Diese Studie ist als Humanstudie (Evidenz 2) zu Darm-Mikrobiom- und Stoffwechseleffekten von wasserstoffreichem Wasser bei übergewichtigen Personen gelistet. Wesentliche Einschränkung: In den Quelldaten war kein Abstract verfügbar, was eine unabhängige Bewertung von Methodik, Stichprobengröße, Kontrolldesign und Effektgrößen unmöglich macht. Das berichtete Ergebnis — erhöhte fäkale Propionsäurespiegel — ist biologisch plausibel und relevant, kann aber ohne Zugang zum Volltext nicht kritisch bewertet werden. Leser sollten die Originalpublikation (DOI: 10.1016/j.nut.2023.112200) konsultieren.",
      "abstract": "Kein Abstract in den Quelldaten verfügbar. Für Details zur Methodik und zu den Ergebnissen bitte die Originalpublikation konsultieren: DOI 10.1016/j.nut.2023.112200.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "37726384",
      "year": 2023,
      "title": "Veränderungen im negativen Logarithmus des endexspiratorischen Wasserstoffpartialdrucks weisen auf die Variation des Elektrodenpotenzials bei gesunden japanischen Probanden hin.",
      "title_en": "Changes in the negative logarithm of end-tidal hydrogen partial pressure indicate the variation of electrode potential in healthy Japanese subjects.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Kiyama et al.",
      "author_search": "kiyama kiyama",
      "doi": "10.1038/s41598-023-42651-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-023-42651-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37726384/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kiyama-2023-veraenderungen-negativen-logarithmus-des/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2023 · Kiyama — Veränderungen im negativen Logarithmus des endexspiratorischen Wasserstoffpartialdrucks weisen auf die Variation des Elektrodenpotenzials bei gesunden japanischen Probanden hin.",
      "summary": "Atemwasserstoff, der von Darmbakterien produziert und in messbaren Mengen ausgeatmet wird, kann als nicht-invasives Fenster in den Redoxstatus des Körpers dienen. Diese Studie an 149 gesunden japanischen Erwachsenen zeigt, dass ein einfacher tragbarer Atemwasserstoffsensor im Tagesverlauf bedeutsame Veränderungen des Elektrodenpotenzials erfassen kann. (Scientific Reports, 2023.)",
      "assessment": "Dies ist eine methodische Machbarkeitsstudie, kein therapeutisches Trial. Ihr Beitrag ist konzeptueller Natur: Sie validiert die Nutzung eines tragbaren Atemwasserstoffsensors als Näherungswert für das Redoxpotenzial des Körpers. Limitationen: Die Studie wurde ausschließlich an gesunden japanischen Probanden (n=149) durchgeführt, was die Generalisierbarkeit einschränkt; es wurde keine Intervention angewendet; die klinische Bedeutung einer Oxidationsverschiebung von +4,6 mV im Tagesverlauf ist nicht etabliert. Das Konzept der pH2-Überwachung via Atemluft ist innovativ, hat aber noch keinen klinischen Nutzen belegt. Für die H₂-Forschungsgemeinschaft bietet das Paper ein potenziell nützliches nicht-invasives Messinstrument für künftige Interventionsstudien.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) wird vom Darmmikrobiom des Menschen produziert und ausgeatmet. Die endexspiratorische H₂-Probenahme ist eine einfache Methode zur Messung von alveolärem H₂. Der Logarithmus des Verhältnisses von Wasserstoffion (H+) zu H₂ gibt gemäß der Nernst-Gleichung das Elektrodenpotenzial in der Lösung an. Da pH als negativer Logarithmus der H+-Konzentration definiert ist, wird pH2 in dieser Studie als negativer Logarithmus des effektiven H₂-Drucks definiert. Wir untersuchten, ob Veränderungen des pH2 die Variation des Elektrodenpotenzials in der Lösung anzeigen und ob Veränderungen des endexspiratorischen pH2 mit einem tragbaren Atemwasserstoffsensor gemessen werden können. Veränderungen des Elektrodenpotenzials waren proportional zu [Formel: siehe Text] in phosphatgepufferter Lösung (pH = 7,1). Endexspiratorisches H₂ wurde morgens (Baseline) und mittags (nach täglichen Aktivitäten) bei 149 gesunden japanischen Probanden mit einem Handsensor gemessen. Der mediane pH2 zum Ausgangszeitpunkt betrug 4,89 und stieg nach täglichen Aktivitäten um 0,15 an. Die Variation des Elektrodenpotenzials wurde durch Multiplikation der pH2-Differenz erhalten, was einer Oxidation von ca. +4,6 mV nach täglichen Aktivitäten entspricht. Diese Daten legen nahe, dass Veränderungen des endexspiratorischen pH2 die Variation des Elektrodenpotenzials bei täglichen Aktivitäten in gesunden menschlichen Probanden anzeigen.",
      "conclusion": "The variation of electrode potential was obtained by multiplying the pH2 difference, which suggested approximately + 4.6 mV oxidation after daily activities. These data suggested that changes in end-tidal pH2 indicate the variation of electrode potential during daily activities in healthy human subjects."
    },
    {
      "pmid": "37587791",
      "year": 2023,
      "title": "Ultraschallgetriebene piezoelektrokatalytische Immunaktivierung tiefer Tumoren",
      "title_en": "Ultrasound-Driven Piezoelectrocatalytic Immunoactivation of Deep Tumor.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced science (Weinheim, Baden-Wurttemberg, Germany)",
      "authors": "Wu et al.",
      "author_search": "wu wu",
      "doi": "10.1002/advs.202303016",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/advs.202303016",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37587791/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wu-2023-ultraschallgetriebene-piezoelektrokatalytische-immunaktivierung-tiefer/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Wu — Ultraschallgetriebene piezoelektrokatalytische Immunaktivierung tiefer Tumoren",
      "summary": "Eine neuartige Nanotechnologie-Plattform nutzt Ultraschall, um piezoelektrische Zinnschicht-Nanoschichten (SSN) zur lokalen H₂-Erzeugung im Tumor und gleichzeitigen Milchsäure-Depletion anzutreiben — eine Doppelstrategie zur Reaktivierung von Immunzellen gegen tiefe Lebertumore bei Mäusen. In einem orthotopen Maus-Leberkrebsmodell wurde damit vollständige Tumoreradikation und 100 % Überleben erreicht. Es handelt sich um eine experimentelle Proof-of-Concept-Studie im Tier — kein klinischer Wirknachweis.",
      "assessment": "Dies ist eine experimentelle Proof-of-Concept-Studie in Mäusen mit einem eigens entwickelten Nanomaterial. Die Ergebnisse sind wissenschaftlich aufregend, aber weit von einer klinischen Anwendung entfernt. H₂ wird hier durch ein Nanomaterial-Gerät in situ erzeugt, nicht als wasserstoffreiches Wasser getrunken — eine grundlegend andere Verabreichungsmodalität. Die 100-%-Überlebensrate ist im Kontext eines kleinen, kontrollierten orthotopen Mausmodells zu lesen, nicht als Aussage zu menschlichem Leberkrebs.",
      "abstract": "Die Tumorheterogenität erschwert es Standardmedikamenten, solide Tumoren zu penetrieren, was ihre Therapieeffizienz einschränkt. Basierend auf der hohen Gewebepenetration von Wasserstoffmolekülen (H₂) und Ultraschall (US) sowie den immunmodulatorischen Wirkungen von H₂ und Milchsäure (LA) schlägt diese Arbeit eine neuartige Strategie der US-getriebenen piezoelektrokatalytischen Tumorimmunaktivierung für eine hochwirksame Therapie tiefer Tumoren durch piezoelektrokatalytische Wasserstoffproduktion und LA-Depletion vor. Es wurden US-responsive piezoelektrische SnS-Nanoschichten (SSN) entwickelt, um US-getriggerte lokale Wasserstoffproduktion und gleichzeitige LA-Depletion in tiefen Tumoren zu realisieren. Die Proof-of-Concept-Experimente, durchgeführt an einem orthotopen Leberkrebsmodell, bestätigten, dass intratumorales, durch SSN piezoelektrokatalytisch erzeugtes H₂ Effektor-CD8⁺-T-Zellen durch Herunterregulierung der PD-L1-Überexpression aus der Immunsuppression befreit, und gleichzeitige LA-Depletion CD8⁺-T-Zellen durch Hemmung regulatorischer T-Zellen aktiviert, die Tumorimmunität effizient co-aktiviert und ein hohes Ergebnis bei der Lebertumortherapie mit vollständiger Tumoreradikation und 100 % Mäuse-Überleben erzielt. Die vorgeschlagene Strategie der US-getriebenen piezoelektrokatalytischen Tumorimmunaktivierung eröffnet einen sicheren und effizienten Weg für die Therapie tiefer Tumoren.",
      "conclusion": "The proof-of-concept experiments which are executed on an orthotopic liver cancer model have verified that intratumoral SSN-medicated piezoelectrocatalytically generated H2 liberates effector CD8+ T cells from the immunosuppression of tumor cells through down-regulating PD-L1 over-expression, and simultaneous LA deprivation activates CD8+ T cells by inhibiting regulatory T cells, efficiently co-ac"
    },
    {
      "pmid": "37572992",
      "year": 2023,
      "title": "Abschwächung pulmonaler Schäden bei gealterten, lipopolysaccharidinduzierten Entzündungsmäusen durch kontinuierliche Inhalation von 2 % Wasserstoffgas: Eine potenzielle therapeutische Strategie für geriatrische Entzündung und Überleben",
      "title_en": "Attenuation of pulmonary damage in aged lipopolysaccharide-induced inflammation mice through continuous 2 % hydrogen gas inhalation: A potential therapeutic strategy for geriatric inflammation and survival.",
      "title_de": null,
      "journal": "Experimental gerontology",
      "authors": "Aokage et al.",
      "author_search": "aokage aokage",
      "doi": "10.1016/j.exger.2023.112270",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.exger.2023.112270",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37572992/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-aokage-2023-abschwaechung-pulmonaler-schaeden-gealterten/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "respiratory",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Aokage — Abschwächung pulmonaler Schäden bei gealterten, lipopolysaccharidinduzierten Entzündungsmäusen durch kontinuierliche Inhalation von 2 % Wasserstoffgas: Eine potenzielle therapeutische Strategie für geriatrische Entzündung und Überleben",
      "summary": "Bei gealterten Mäusen (21–23 Monate) mit LPS-induzierter systemischer Entzündung reduzierte die kontinuierliche Inhalation von 2 % Wasserstoffgas über 24 Stunden die Lungenentzündung, senkte seneszenzassoziierte Marker und verbesserte das Überleben — ohne messbare Wirkung auf die LPS-induzierte Leberschädigung. Dies ist eine Tierstudie in einem geriatrischen Entzündungsmodell; Ergebnisse können nicht direkt auf ältere Menschen übertragen werden.",
      "assessment": "Diese Altmaus-Studie bereichert die H₂-Inhalationsliteratur durch den Fokus auf ein geriatrisches Modell und die ehrliche Berichterstattung, dass H₂ die Leber nicht schützte. Die Lungenbefunde sind ermutigend, aber die Übertragung auf ältere Sepsispatienten ist unsicher. Dosis-, Timing- und physiologische Unterschiede zwischen gealterten Nagern und älteren Menschen sind erheblich. Die Studie ist ein nützlicher mechanistischer Zwischenschritt, kein klinischer Wirknachweis.",
      "abstract": "EINLEITUNG: Mit der globalen Bevölkerungsalterung nimmt die Häufigkeit von Sepsis bei älteren Menschen zu, einer Bevölkerungsgruppe, die besonders anfällig für Entzündungen ist. Diese Studie zielte darauf ab, das therapeutische Potenzial von Wasserstoffgas mit seinen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften zur Abschwächung von Entzündungen speziell in Lunge und Leber sowie alterungsassoziierten Molekularmarkern bei gealterten Mäusen zu bewerten. METHODEN: Männliche Mäuse im Alter von 21 bis 23 Monaten, repräsentativ für die menschliche ältere Bevölkerung, wurden durch intraperitoneale Injektion von Lipopolysaccharid (LPS) einer Entzündung ausgesetzt. Die Mäuse wurden in acht Gruppen eingeteilt, um die Wirkung verschiedener Dauer und Konzentrationen der Wasserstoffgas-Inhalation zu untersuchen: Kontrolle, Kochsalzlösung ohne Wasserstoff, Kochsalzlösung mit 24-stündigem 2 % Wasserstoff, LPS ohne Wasserstoff, LPS mit 24-stündigem 2 % Wasserstoff, LPS mit 6-stündigem 2 % Wasserstoff, LPS mit 1-stündigem 2 % Wasserstoff und LPS mit 24-stündigem 1 % Wasserstoff. Beurteilte Parameter umfassten Überlebensrate, Aktivitätslevel, Entzündungsbiomarker und Organschäden. ERGEBNISSE: Die verlängerte Verabreichung von Wasserstoffgas speziell bei 2 % Konzentration für 24 Stunden führte bei den gealterten Mäusen durch Reduktion der mRNA-Expression inflammatorischer Biomarker in Lungen- und Lebergewebe, Minderung der Lungenschädigung und Verringerung der Expression des seneszenzassoziierten Proteins p21 zu einer günstigen Prognose. Darüber hinaus verbesserte die Wasserstoffgas-Inhalation selektiv seneszenzbedingte Marker im Lungengewebe, darunter C-X-C-Motiv-Chemokin 2, Metalloproteinase-3 und Arginase-1. Bemerkenswerterweise linderte Wasserstoffgas die LPS-induzierte Leberschädigung unter den getesteten Bedingungen nicht. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Studie zeigt, dass kontinuierliche Inhalation von Wasserstoffgas bei 2 % Konzentration für 24 Stunden eine wirksame Intervention in der geriatrischen Bevölkerung zur Verbesserung des Überlebens und der körperlichen Aktivität durch Minderung der Lungenentzündung und Modulation seneszenzassoziierter Marker bei gealterten Mäusen mit LPS-induzierter Entzündung sein kann.",
      "conclusion": "The study highlights that continuous inhalation of hydrogen gas at a 2 % concentration for 24 h can be a potent intervention in the geriatric population for improving survival and physical activity by mitigating pulmonary inflammation and modulating senescence-related markers in aged mice with LPS-induced inflammation. This finding paves the way for future research into hydrogen gas as a therapeutic strategy to alleviate severe inflammation that can lead to organ damage in the elderly."
    },
    {
      "pmid": "37569850",
      "year": 2023,
      "title": "Die Wirkung der adjuvanten Therapie mit molekularem Wasserstoff auf die endogenen Coenzym-Q10-Spiegel und die mitochondriale Bioenergetik der Thrombozyten bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung.",
      "title_en": "The Effect of Adjuvant Therapy with Molecular Hydrogen on Endogenous Coenzyme Q10 Levels and Platelet Mitochondrial Bioenergetics in Patients with Non-Alcoholic Fatty Liver Disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Sumbalová et al.",
      "author_search": "sumbalová sumbalová",
      "doi": "10.3390/ijms241512477",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms241512477",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37569850/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sumbalova-2023-adjuvanten-endogenen-coenzym-q10/",
      "methods": [
        "tablets",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2023 · Sumbalová — Die Wirkung der adjuvanten Therapie mit molekularem Wasserstoff auf die endogenen Coenzym-Q10-Spiegel und die mitochondriale Bioenergetik der Thrombozyten bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung.",
      "summary": "Bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) verbesserten acht Wochen Wasserstoffreiches Wasser die mitochondriale Energieproduktion in Thrombozyten, erhöhten die Coenzym-Q10-Spiegel in Thrombozyten und senkten Oxidationsstressmarker — während die Placebogruppe keine signifikanten Veränderungen zeigte. Dieses kleine RCT unterstützt die Vorstellung, dass H₂ auf mitochondriale Dysfunktion abzielen kann, einen Schlüsselfaktor der metabolischen Lebererkrankung. (International Journal of Molecular Sciences, 2023.)",
      "assessment": "Dies ist eines der mechanistisch rigoroseren kleinen RCTs im H₂-Bereich. Die Kombination aus CoQ10, TBARS und Hochauflösungsrespirometrie liefert ein mehrparametriges Bild der Mitochondriengesundheit. Die verwendete H₂-Dosis (>4 mg/L, 3×330 mL/Tag) liegt am oberen Ende dessen, was mit Tabletten erreichbar ist. Limitationen: kleine Stichprobe (n=30, ungleiche Verteilung 17:13); adjuvantes Design (Patienten setzten Standardversorgung fort); keine Leberbiopsie- oder Bildgebungsendpunkte; 8 Wochen sind möglicherweise zu kurz für strukturelle Leberveränderungen; die Autoren selbst fordern längere und größere Studien. Die erhöhten Baseline-TBARS in der H₂-Gruppe gegenüber der Placebogruppe verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit als möglicher Störfaktor. Insgesamt: vielversprechende mechanistische Evidenz, die eine größere Studie rechtfertigt.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als neuartiges medizinisches Gas mit antioxidativen und anti-inflammatorischen Wirkungen erwiesen. Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist eine Leberpathologie mit erhöhter Fettansammlung im Lebergewebe durch andere Faktoren als Alkohol. Die mitochondriale Funktion der Thrombozyten gilt als Spiegel der systemischen Mitochondriengesundheit. Wir untersuchten den Effekt einer adjuvanten Therapie mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf den Coenzym-Q10(CoQ10)-Gehalt und die mitochondriale Bioenergetik der Thrombozyten bei NAFLD-Patienten. Insgesamt wurden 30 NAFLD-Patienten und 15 gesunde Probanden in diese klinische Studie eingeschlossen. 17 Patienten (H₂-Gruppe) tranken dreimal täglich 330 mL Wasser mit Tabletten, die HRW mit >4 mg/L H₂ erzeugen, über 8 Wochen; 13 Patienten (P-Gruppe) tranken Wasser mit Placebotabletten, die CO₂ produzierten. Die CoQ10-TOTAL-Konzentration wurde mittels HPLC-Methode bestimmt, der Oxidationsstressparameter thiobarbituric acid reactive substances (TBARS) spektrophotometrisch, und die mitochondriale Bioenergetik in aus Vollblut isolierten Thrombozyten mittels Hochauflösungsrespirometrie. NAFLD-Patienten hatten niedrigere CoQ10-TOTAL-Konzentrationen im Blut, Plasma und in Thrombozyten als die Kontrollgruppe. CI-verknüpfte LEAK-Respiration war höher, CI-verknüpfte oxidative Phosphorylierung (OXPHOS) und CII-verknüpfter Elektronentransfer (ET) waren niedriger als in der Kontrollgruppe. Plasma-TBARS waren in der H₂-Gruppe höher. Nach 8 Wochen adjuvanter Therapie mit HRW stieg die CoQ10-Konzentration in Thrombozyten an, Plasma-TBARS sanken und die OXPHOS-Effizienz verbesserte sich; in der P-Gruppe waren die Veränderungen nicht signifikant. Eine Langzeitergänzung mit HRW könnte eine vielversprechende Strategie zur Beschleunigung der Genesungsgesundheit bei NAFLD-Patienten sein. Die Anwendung von H₂ scheint eine neue Behandlungsstrategie für die gezielte Therapie mitochondrialer Störungen zu sein. Weitere und längerfristige Studien sind erforderlich, um die genauen Mechanismen der mitochondrial-gezielten Effekte der H₂-Therapie bei NAFLD-Patienten zu bestätigen und aufzuklären.",
      "conclusion": "The application of H2 appears to be a new treatment strategy for targeted therapy of mitochondrial disorders. Additional and longer-term studies are needed to confirm and elucidate the exact mechanisms of the mitochondria-targeted effects of H2 therapy in patients with NAFLD."
    },
    {
      "pmid": "37556997",
      "year": 2023,
      "title": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung reguliert die Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms in einem Rattenmodell der sepsisassoziierten Enzephalopathie",
      "title_en": "Hydrogen-rich saline regulates NLRP3 inflammasome activation in sepsis-associated encephalopathy rat model.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Dumbuya et al.",
      "author_search": "dumbuya dumbuya",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2023.110758",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2023.110758",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37556997/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dumbuya-2023-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-reguliert-aktivierung/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Dumbuya — Wasserstoffreiche Kochsalzlösung reguliert die Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms in einem Rattenmodell der sepsisassoziierten Enzephalopathie",
      "summary": "In einem juvenilen Rattenmodell der sepsisassoziierten Enzephalopathie (SAE) reduzierte wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS) Hirnentzündung, unterdrückte NLRP3-Inflammasom-Aktivierung, verringerte neuronale Apoptose und senkte oxidative Stressmarker. Die Studie bietet mechanistische Einblicke, wie H₂ das Gehirn bei Sepsis schützen könnte — es handelt sich jedoch um ein Nagetierexperiment ohne Humannachweis.",
      "assessment": "Dies ist eine mechanistische Tierstudie an juvenilen Ratten. Sie kartiert einen plausiblen Molekularweg (NLRP3/Caspase-1/TLR4), über den H₂ das Gehirn bei Sepsis schützen könnte. Die Breite der gemessenen Biomarker ist eine Stärke. Einschränkungen: Verwendung eines juvenilen Nagetiermodells, intraperitoneale Verabreichung (nicht oral), und das Fehlen funktioneller kognitiver Endpunkte. Klinische Relevanz für menschliche SAE-Patienten ist noch nicht belegt.",
      "abstract": "Sepsisassoziierte Enzephalopathie (SAE) ist durch langfristige kognitive Beeinträchtigungen und psychiatrische Erkrankungen bei Sepsis-Überlebenden gekennzeichnet und mit erhöhter Morbidität und Mortalität verbunden. Es mangelt an wirksamen Therapeutika für SAE. Molekularer Wasserstoff (H₂) spielt bei septischen Erkrankungen multiple Rollen durch Regulation von Neuroinflammation, Reduktion von Oxidationsstress-Parametern, Regulierung von Signalwegen, Verbesserung von Mitochondriendysfunktion sowie Regulierung von Astrozyten- und Mikroglia-Aktivierung. Hier berichten wir über die Schutzwirkung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung im juvenilen SAE-Rattenmodell und mögliche zugrundeliegende Mechanismen. Ratten wurden intraperitoneal mit Lipopolysaccharid in einer Dosis von 5 mg/kg zur Induktion von Sepsis injiziert; Wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS) wurde 1 Stunde nach LPS-Induktion in einer Dosis von 5 ml/kg und Nigericin in 1 mg/kg 1 Stunde vor LPS-Injektion verabreicht. H&E-Färbung zur neuronalen Schadenserkennung, TUNEL-Assay zur Detektion apoptotischer Zellen, Immunfluoreszenz, ELISA-Protokoll für entzündliche Zytokine und 8-OHdG-Bestimmung sowie Western-Blot-Analyse zur Bestimmung der Wirkung von HRS bei LPS-induzierten septischen Ratten. Mit HRS behandelte Ratten zeigten erniedrigte TNF-α- und IL-1β-Expressionsspiegel. Die HRS-Behandlung steigerte die Aktivitäten antioxidativer Enzyme (SOD, CAT und GPX) und verringerte MDA- und MPO-Aktivitäten. Die Anzahl MMP-9- und NLRP3-positiver immunreaktiver Zellen nahm in der HRS-behandelten Gruppe ab. Anschließend wurden GFAP-, IBA-1- und CD86-Immunreaktivität reduziert, und CD206 stieg nach HRS-Behandlung an. Die 8-OHdG-Expression war bei den mit HRS behandelten Ratten verringert. Western-Blot-Analysen zeigten nach HRS-Behandlung erniedrigte NLRP3-, ASC-, Caspase-1-, MMP-2/9-, TLR4- und Bax-Proteinspiegel, während die Bcl-2-Expression nach HRS-Behandlung anstieg. Diese Daten belegen, dass HRS Neuroinflammation, NLRP3-Inflammasom-Aktivierung, neuronale Schäden und mitochondriale Schäden über die NLRP3/Caspase-1/TLR4-Signalübertragung im juvenilen Rattenmodell abschwächte, was es zu einem potenziellen Therapeutikum bei der Behandlung pädiatrischer SAE macht.",
      "conclusion": "Western blot analysis showed decreased NLRP3, ASC, caspase-1, MMP-2/9, TLR4 and Bax protein levels after HRS treatment, while Bcl-2 expression increased after HRS treatment. These data demonstrated that HRS attenuated neuroinflammation, NLRP3 inflammasome activation, neuronal injury, and mitochondrial damage via NLRP3/Caspase-1/TLR4 signalling in the juvenile rat model, making it a potential thera"
    },
    {
      "pmid": "37397014",
      "year": 2023,
      "title": "Die Behandlung mit wasserstoffreichem Wasser zielt auf RT1-Db1 und RT1-Bb ab, um vorzeitiges Ovarialversagen bei Ratten zu lindern",
      "title_en": "Hydrogen-rich water treatment targets RT1-Db1 and RT1-Bb to alleviate premature ovarian failure in rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "PeerJ",
      "authors": "Meng et al.",
      "author_search": "meng meng",
      "doi": "10.7717/peerj.15564",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7717/peerj.15564",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37397014/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-meng-2023-wasserstoffreichem-zielt-rt1-db1/",
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        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Meng — Die Behandlung mit wasserstoffreichem Wasser zielt auf RT1-Db1 und RT1-Bb ab, um vorzeitiges Ovarialversagen bei Ratten zu lindern",
      "summary": "In einem cyclophosphamidinduzierten Rattenmodell des vorzeitigen Ovarialversagens (POF) stellte wasserstoffreiches Wasser Hormonmarker wieder her (höheres AMH und Östradiol, niedrigeres FSH), reduzierte Ovarialzell-Apoptose und identifizierte durch Proteomik zwei neue Molekülziele, RT1-Db1 und RT1-Bb, die möglicherweise die Schutzwirkung von H₂ vermitteln. Es handelt sich um Tierbefunde, die in Humanstudien validiert werden müssen.",
      "assessment": "Eine Tierstudie mit proteomischer Tiefe. Die Kombination aus funktioneller Endpunktmessung (Hormone, Histologie) und unvoreingenommener Proteomik macht diese Studie methodisch interessant. Die klinische Relevanz ist jedoch durch die Speziesspezifität, das chemotherapieinduzierte Modell (das idiopathisches POF möglicherweise nicht repräsentiert) und die Tatsache begrenzt, dass RT1-Db1/RT1-Bb rattenspezifische MHC-II-Moleküle sind. Ergebnisse können nicht auf Frauen mit POF übertragen werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Vorzeitiges Ovarialversagen (POF) ist definiert als das Aufhören der Ovarialfunktion vor dem 40. Lebensjahr und stellt für Patienten eine erhebliche Gesundheitsbelastung dar. Eine wirksame ätiologische Therapie für POF ist jedoch selten. Daher zielten wir darauf ab, die Schutzrolle und Ziele von wasserstoffreichem Wasser (HRW) bei POF zu untersuchen. METHODEN: Basierend auf cyclophosphamid (CTX)-induzierten POF-Rattenmodellen wurde die Schutzrolle der HRW-Behandlung hauptsächlich durch Serum-17-β-Östradiol (E2)-, Follikel-stimulierendes Hormon (FSH)-, Anti-Müller-Hormon (AMH)-Spiegel, ovarielle histomorphologische Analyse und TUNEL-Assay bestimmt. Anschließend wurde eine auf Tandem-Massentags (TMT) basierende quantitative proteomische Analyse an Ovarialgeweben durchgeführt, und die Ziele von HRW bei POF wurden unter Integration von Differenzexpressionsanalyse, funktioneller Anreicherungsanalyse und Interaktionsanalyse identifiziert. ERGEBNISSE: Bei der HRW-Behandlung von POF-Ratten stiegen die Serum-AMH- und E2-Spiegel signifikant an, und der FSH-Spiegel sank signifikant, was die Schutzrolle von HRW belegt. Nach der TMT-quantitativen proteomischen Analyse wurden insgesamt 16 Kandidaten differenziell exprimierter Proteine (DEPs) nach der Kreuzanalyse von DEPs aus POF vs. Kontrolle und POF+HRW vs. POF-Gruppen identifiziert, die in 296 GO-Begriffen und 36 KEGG-Pfaden signifikant angereichert waren. Die entscheidenden Ziele RT1-Db1 und RT1-Bb wurden schließlich basierend auf sowohl Protein-Protein-Interaktionsnetzwerk als auch GeneMANIA-Netzwerk identifiziert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die HRW-Behandlung konnte die Ovarialschäden bei POF-Ratten signifikant lindern; RT1-Db1 und RT1-Bb werden als zwei entscheidende Ziele der HRW-Behandlung bei POF-Ratten identifiziert.",
      "conclusion": "The HRW treatment could significantly alleviate the ovarian injury of POF rats; RT1-Db1 and RT1-Bb are identified as two crucial targets of HRW treatment in POF rats."
    },
    {
      "pmid": "37322527",
      "year": 2023,
      "title": "Durch Fermentation im menschlichen Darm erzeugter H₂ beeinflusst den Stoffwechsel und die kompetitive Fitness von Darmbutyratproduzenten.",
      "title_en": "H2 generated by fermentation in the human gut microbiome influences metabolism and competitive fitness of gut butyrate producers.",
      "title_de": null,
      "journal": "Microbiome",
      "authors": "Campbell et al.",
      "author_search": "campbell campbell",
      "doi": "10.1186/s40168-023-01565-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s40168-023-01565-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37322527/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-campbell-2023-fermentation-menschlichen-darm-erzeugter/",
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      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2023 · Campbell — Durch Fermentation im menschlichen Darm erzeugter H₂ beeinflusst den Stoffwechsel und die kompetitive Fitness von Darmbutyratproduzenten.",
      "summary": "Wasserstoffgas, das von Darmbakterien bei der Kohlenhydratfermentation produziert wird, ist kein passives Abfallprodukt — es reguliert aktiv, welche Metaboliten das Mikrobiom produziert. Hohe Darm-H₂-Konzentrationen stimulieren die Butyratproduktion durch nützliche Bakterien, während H₂-verbrauchende Methanogene das Butyrat unterdrücken — ein Befund mit direkten Implikationen für die Darmgesundheit und Entzündung. (Microbiome, 2023.)",
      "assessment": "Dies ist eine hochwertige mechanistische Mikrobiom-Studie, die in einer führenden Zeitschrift veröffentlicht wurde und In-vitro-Bakterienkulturen, synthetische Darmgemeinschaften und eine große Humankohorte kombiniert. Sie liefert eine starke mechanistische Grundlage dafür, warum die Darm-H₂-Konzentration für die Butyratproduktion relevant ist. Limitationen: Die Studie untersucht endogenes H₂, keine exogene H₂-Supplementierung — die therapeutische Übertragung (erhöht das Trinken von H₂-reichem Wasser das luminale H₂ genug, um die Butyratproduktion zu verschieben?) wird hier nicht getestet; die individuelle Mikrobiomvariabilität ist hoch; der Methanogenstatus variiert stark zwischen Individuen. Der Humankohortenbe-fund ist assoziativ, nicht interventionell. Dennoch ist dieses Paper eine der stärksten mechanistischen Grundlagen für die Mikrobiomrationale der H₂-Supplementierung.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Wasserstoffgas (H₂) ist ein häufiges Produkt der Kohlenhydratfermentation im menschlichen Darmmikrobiom, und seine Anreicherung kann die Fermentation modulieren. Die Konzentrationen von kolonischem H₂ variieren zwischen Individuen, was die Möglichkeit eröffnet, dass die H₂-Konzentration ein wichtiger Faktor ist, der individuelle Mikrobiome und ihre Metaboliten differenziert. Butyratproduzierende Bakterien (Butyrogene) im menschlichen Darm produzieren in der Regel eine Kombination aus Butyrat, Laktat, Formiat, Acetat und H₂ in verzweigten Fermentationswegen, um die während der Oxidation von Glukose zu Acetat und Kohlendioxid erzeugte Reduktionskraft zu steuern. Wir sagten voraus, dass eine hohe Konzentration an intestinalem H₂ die Produktion von Butyrat, Laktat und Formiat durch die Butyrogene auf Kosten von Acetat, H₂ und CO₂ begünstigen würde. Die Regulierung der Butyratproduktion im menschlichen Darm ist von besonderem Interesse, da Butyrat als Mediator der Kolongesundheit durch anti-inflammatorische und anti-kanzerogene Eigenschaften wirkt. ERGEBNISSE: Bei Butyrogenen, die eine Hydrogenase enthielten, stimulierte Wachstum unter einer H₂-reichen Atmosphäre oder in Gegenwart des Hydrogenase-Inhibitors CO die Produktion organischer Fermentationsprodukte, die die während der Glykolyse erzeugte Reduktionskraft aufnehmen, insbesondere Butyrat, Laktat und Formiat. Erwartungsgemäß war die Produktion von Fermentationsprodukten in Kulturen von Faecalibacterium prausnitzii Stamm A2-165, der keine Hydrogenase enthält, durch H₂ oder CO nicht betroffen. In einer synthetischen Darmgemeinschaft verringerte die Zugabe des H₂-verbrauchenden menschlichen Darm-Methanogen Methanobrevibacter smithii die Butyratproduktion zusammen mit der H₂-Konzentration. Consistent mit dieser Beobachtung war die M.-smithii-Stoffwechselaktivität in einer großen Humankohorte mit verringertem fekalem Butyrat assoziiert, jedoch nur während der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels mit resistenter Stärke, was darauf hindeutet, dass der Effekt am ausgeprägtesten ist, wenn die H₂-Produktion im Darm besonders hoch ist. Die Zugabe von M. smithii zu den synthetischen Gemeinschaften erleichterte auch das Wachstum von E. rectale, was zu einer verringerten relativen Wettbewerbsfitness von F. prausnitzii führte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: H₂ ist ein Regulator der Fermentation im menschlichen Darmmikrobiom. Insbesondere stimulieren hohe H₂-Konzentrationen die Produktion des anti-inflammatorischen Metaboliten Butyrat. Durch den Verbrauch von H₂ kann die Darm-Methanogenese die Butyratproduktion verringern. Diese Veränderungen in der Butyratproduktion können auch die Wettbewerbsfitness von Butyratproduzenten im Darmmikrobiom beeinflussen.",
      "conclusion": "H2 is a regulator of fermentation in the human gut microbiome. In particular, high H2 concentration stimulates production of the anti-inflammatory metabolite butyrate. By consuming H2, gut methanogenesis can decrease butyrate production. These shifts in butyrate production may also impact the competitive fitness of butyrate producers in the gut microbiome. Video Abstract."
    },
    {
      "pmid": "37196556",
      "year": 2023,
      "title": "Wasserstoffgas lindert akute alkoholische Leberschäden über entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen sowie die Regulation der Darmmikrobiota",
      "title_en": "Hydrogen gas ameliorates acute alcoholic liver injury via anti-inflammatory and antioxidant effects and regulation of intestinal microbiota.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2023.110252",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2023.110252",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37196556/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2023-wasserstoffgas-lindert-akute-alkoholische/",
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        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Liu — Wasserstoffgas lindert akute alkoholische Leberschäden über entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen sowie die Regulation der Darmmikrobiota",
      "summary": "In einem Mausmodell der akuten alkoholischen Lebererkrankung reduzierte H₂-Inhalation Leber-Oxidationsstress, Entzündung und Fetteinlagerung und verbesserte gleichzeitig Zusammensetzung der Darmmikrobiota und Darmbarriere. Ein Fäkaltransplantations-Experiment bestätigte, dass die veränderte Mikrobiota selbst zum Schutzeffekt beiträgt. Dies sind Tierbefunde; klinische Validierung ist erforderlich.",
      "assessment": "Eine mechanistisch reichhaltige Mausstudie, die H₂-Inhalation mit der Darm-Leber-Achse verknüpft — ein relativ neuer Winkel in der H₂-Forschung. Das Fäkaltransplantations-Experiment verleiht kausalem Gewicht. Einschränkungen: akutes Alkoholmodell bei Mäusen, Inhalationsverabreichung (keine verbrauchernahe Route) und der erhebliche Unterschied zwischen Maus- und menschlichem Darmmikrobiom. Keine Humandaten.",
      "abstract": "Alkoholische Lebererkrankung (ALD) ist eine weltweit verbreitete, leberbezogene Erkrankung, die durch schweren Oxidationsstress und entzündliche Leberschäden gekennzeichnet ist und für die derzeit keine wirksame Behandlung verfügbar ist. Wasserstoffgas (H₂) hat sich in verschiedenen Erkrankungen bei Tieren und Menschen als effizienter Antioxidant erwiesen. Die Schutzwirkungen von H₂ auf ALD und die zugrunde liegenden Mechanismen sind jedoch noch zu klären. Die vorliegende Studie zeigte, dass H₂-Inhalation Leberschäden verbesserte und Leber-Oxidationsstress, Entzündung und Steatose in einem ALD-Mausmodell abschwächte. Darüber hinaus verbesserte H₂-Inhalation die Darmmikrobiota, einschließlich Erhöhung der Abundanz von Lachnospiraceae und Clostridia sowie Verringerung der Abundanz von Prevotellaceae und Muribaculaceae, und verbesserte auch die Darmbarriere-Integrität. Mechanistisch blockierte H₂-Inhalation die Aktivierung des LPS/TLR4/NF-κB-Signalwegs in der Leber. Bemerkenswerterweise wurde weiterhin gezeigt, dass die neugeformte Darmmikrobiota durch bakterielle Funktionspotenzial-Vorhersage (PICRUSt) den Alkoholstoffwechsel beschleunigen, die Lipidhomöostase regulieren und das Immungleichgewicht aufrechterhalten kann. Die fäkale Mikrobiota-Transplantation von Mäusen, die H₂-Inhalation unterzogen wurden, linderte signifikant akute alkoholische Leberschäden. Zusammenfassend zeigte die vorliegende Studie, dass H₂-Inhalation Leberschäden durch Reduktion von Oxidationsstress und Entzündung linderte und dabei auch die Darmflora verbesserte und die Darmbarriere stärkte. H₂-Inhalation könnte als wirksame Intervention zur Prävention und Behandlung von ALD in einem klinischen Kontext dienen.",
      "conclusion": "In summary, the present study showed that H2 inhalation alleviated liver injury by reducing oxidative stress and inflammation, while also improving intestinal flora and enhancing the intestinal barrier. H2 inhalation may serve as an effective intervention for preventing and treating ALD in a clinical context."
    },
    {
      "pmid": "37077121",
      "year": 2023,
      "title": "Trend der Forschung zur medizinischen Anwendung von molekularem Wasserstoff: Eine bibliometrische Analyse",
      "title_en": "Trend of research on the medical use of molecular hydrogen: a bibliometric analysis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.4103/2045-9912.344980",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.344980",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37077121/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2023-trend-forschung-zur-medizinischen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
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        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Li — Trend der Forschung zur medizinischen Anwendung von molekularem Wasserstoff: Eine bibliometrische Analyse",
      "summary": "Diese bibliometrische Analyse von 1.126 PubMed-Publikationen zur Molekularwasserstoff-Therapie (bis Juli 2021) zeigt einen klaren Aufwärtstrend seit 2007. Oxidativer Stress und Entzündung dominieren das Forschungsfeld; aufkommende Themen sind Darmmikrobiota, Pyroptose und COVID-19. Es handelt sich um einen Literaturüberblick, keine neue Experimentstudie.",
      "assessment": "Dies ist eine bibliometrische (Literaturkartierungs-)Studie, keine Wirksamkeitsübersicht und keine klinische Studie. Sie informiert darüber, dass das Feld wächst und wohin seine Aufmerksamkeit gerichtet ist — sie sagt nicht aus, ob H₂-Behandlungen beim Menschen wirken. Für eine feldweite Orientierung ist die Analyse nützlich; für klinische oder mechanistische Schlussfolgerungen müssen Primärstudien und systematische Reviews konsultiert werden. Der Datenschnitt von 2021 ist eine beachtenswerte Einschränkung.",
      "abstract": "Die medizinische Anwendung von molekularem Wasserstoff, einschließlich wasserstoffreichem Wasser und Wasserstoffgas, wird seit 2007 intensiv erforscht. Dieser Artikel sollte den Trend in der medizinischen Forschung zu molekularem Wasserstoff aufzeigen. Insgesamt 1.126 Publikationen zur Wasserstofftherapie wurden aus der PubMed-Datenbank bis zum 30. Juli 2021 abgerufen. Von 2007 bis 2020 befand sich die Anzahl der Publikationen auf diesem Gebiet in einem Aufwärtstrend. Medical Gas Research, Scientific Reports und Shock haben die größte Anzahl an Publikationen zu diesem Thema beigetragen. Forscher namens Xue-Jun Sun, Ke-Liang Xie und Yong-Hao Yu veröffentlichten die meisten Studien auf dem Gebiet. Die Analyse des gemeinsamen Vorkommens von Schlagwörtern zeigte, dass die Schlagwörter „Molekularer Wasserstoff“, „Wasserstoffreiches Wasser“, „Oxidativer Stress“, „Wasserstoffgas“ und „Entzündung“ am häufigsten in diesen Artikeln vorkamen. „Darmmikrobiota“, „Pyroptose“ und „COVID-19“ traten unter den Schlagwörtern am aktuellsten auf. Zusammenfassend hat die therapeutische Anwendung von molekularem Wasserstoff in diesen Jahren viel Aufmerksamkeit erregt. Die Fortschritte auf diesem Gebiet konnten durch das Abonnieren relevanter Zeitschriften oder das Verfolgen erfahrener Wissenschaftler verfolgt werden. Oxidativer Stress und Entzündung waren die wichtigsten aktuellen Forschungsrichtungen, und Darmmikrobiota, Pyroptose und COVID-19 könnten in Zukunft zu Brennpunkten werden.",
      "conclusion": "The advance in this field could be caught up by subscribing to relevant journals or following experienced scholars. Oxidative stress and inflammation were the most important research directions currently, and gut microbiota, pyroptosis, and coronavirus disease 2019 might become hotspots in the future."
    },
    {
      "pmid": "36912868",
      "year": 2023,
      "title": "Mit anorganischen Nanoschichten abgeschirmte Probiotika: Ein selbstanpassendes orales Verabreichungssystem zur Behandlung von Darmerkrankungen",
      "title_en": "Inorganic Nanosheet-Shielded Probiotics: A Self-Adaptable Oral Delivery System for Intestinal Disease Treatment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nano letters",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1021/acs.nanolett.3c00118",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acs.nanolett.3c00118",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36912868/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2023-anorganischen-nanoschichten-abgeschirmte-probiotika/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Zhu — Mit anorganischen Nanoschichten abgeschirmte Probiotika: Ein selbstanpassendes orales Verabreichungssystem zur Behandlung von Darmerkrankungen",
      "summary": "Forscher entwickelten eine Nanomaterial-Beschichtung für Probiotika, die Magensäure standhält und im Darm spontan H₂ freisetzt — und gleichzeitig die Probiotika für ihre entzündungshemmende Wirkung gegen Kolitis freigibt. Das Konzept wurde in In-vitro- und Zellexperimenten getestet. Tier- oder Humanstudien wurden nicht durchgeführt.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-/Materialwissenschafts-Proof-of-Concept-Studie. Das Konzept, H₂-Freisetzung mit probiotischer Verabreichung in einer pH-responsiven Nanobeschichtung zu kombinieren, ist kreativ. Es gibt jedoch keine Tierdaten, keine Pharmakokinetik im lebenden Darm und keine Sicherheitsdaten für das SiH-Nanomaterial beim Menschen. Der Weg von diesem Laborkonzept zu einem anwendbaren Darmbehandlungsmittel ist weit. Ergebnisse können in keinem klinischen Kontext angewandt werden.",
      "abstract": "Die orale Verabreichung von Probiotika wird in klinischen Settings häufig zur Behandlung von Darmerkrankungen eingesetzt; die Probiotika leiden jedoch unter einem starken Säureangriff im Magenbereich und der geringen Effizienz der Darmkolonisierung nackter Probiotika. Die Beschichtung lebender Probiotika mit synthetischen Materialien hat sich als wirksam erwiesen, um Bakterien an gastrointestinale Umgebungen anzupassen, kann aber leider die Probiotika davon abhalten, therapeutische Reaktionen einzuleiten. In dieser Studie berichten wir über ein copolymermodifiziertes zweidimensionales H-Silen-Nanomaterial (SiH@TPGS-PEI), das Probiotika helfen kann, sich auf Anfrage an diverse gastrointestinale Mikroumgebungen anzupassen. Kurz gesagt, SiH@TPGS-PEI, elektrostatisch auf der Oberfläche probiotischer Bakterien beschichtet, hilft, zersetzende Zerstörung im sauren Magen zu widerstehen und zerfällt spontan durch Reaktion mit Wasser unter Erzeugung von Wasserstoff, einem entzündungshemmenden Gas, in Reaktion auf das neutrale/schwach alkalische Darmumfeld, wodurch die probiotischen Bakterien zur Kolitis-Linderung freigelegt werden. Diese Strategie könnte neue Einblicke in die Entwicklung intelligenter selbstadaptiver Materialien geben.",
      "conclusion": "Briefly, SiH@TPGS-PEI electrostatically coated on the surface of probiotic bacteria helps to resist erosive destruction in the acidic stomach and spontaneously degrades by reacting with water to generate hydrogen, an anti-inflammatory gas in response to the neutral/weakly alkaline intestinal environment, thus exposing the probiotic bacteria for colitis amelioration. This strategy may shed new ligh"
    },
    {
      "pmid": "36807963",
      "year": 2023,
      "title": "Intermittierende umweltbedingte Exposition gegenüber Wasserstoff verhindert Hautphotoalterung durch Reduktion von oxidativem Stress",
      "title_en": "Intermittent environmental exposure to hydrogen prevents skin photoaging through reduction of oxidative stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "Geriatrics & gerontology international",
      "authors": "Kiyoi et al.",
      "author_search": "kiyoi kiyoi",
      "doi": "10.1111/ggi.14562",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/ggi.14562",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36807963/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kiyoi-2023-intermittierende-umweltbedingte-exposition-gegenueber/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Kiyoi — Intermittierende umweltbedingte Exposition gegenüber Wasserstoff verhindert Hautphotoalterung durch Reduktion von oxidativem Stress",
      "summary": "In einem Mausmodell reduzierte nächtliche Exposition gegenüber 1,3 % Wasserstoffgas über 6 Wochen UVA-induzierte Hautalterung: weniger seneszente Zellen, geringere Epidermisverdickung, reduzierte Melanogenese und weniger Kollagenabbau in der Dermis. DNA-Schäden in Hautzellen wurden ebenfalls abgeschwächt. Es handelt sich um eine Tierstudie; Ergebnisse können nicht auf menschliche Hautalterung verallgemeinert werden.",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Maus-Photoalterungsmodell). Das Tageszyklusexpositions-Design ist ein interessanter Versuch, eine realweltliche Nutzung zu simulieren, und die mehrschichtige Endpunktmessung ist eine Stärke. Mäusehaut ist jedoch keine Menschenhaut, und die Studie liefert keine klinischen Beweise. Es gibt keine Human-Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten für langfristige umweltbedingte H₂-Inhalation im Kontext von Hautalterung.",
      "abstract": "ZIEL: Molekularer Wasserstoff wird nicht nur als energieerzeugendes Mittel erwartet, sondern auch als präventiv wirksam bei einer Vielzahl klinischer Manifestationen im Zusammenhang mit oxidativem Stress durch Radikalfangen oder Regulierung der Genexpression. In der aktuellen Studie untersuchten wir den Einfluss einer intermittierenden Umgebungsexposition gegenüber Wasserstoffgas bei einer sicheren Konzentration (1,3 %) auf Photoalterung unter Verwendung eines UVA-bestrahlten murinen Modells. METHODEN: Um den erwarteten menschlichen täglichen Aktivitätszyklus nachzuahmen, UVA-Exposition tagsüber und Wasserstoffexposition nachts, wurde ein originelles Design mit UVA-Transmission und Wasserstoff-Expositionssystem etabliert. Mäuse wurden unter experimentellen Bedingungen von UVA-Bestrahlung und Normalluft für 8 Stunden (Außenzeit 09.00–17.00 Uhr) und UVA-Nicht-Bestrahlung und Inhalation von Wasserstoffgas für 16 Stunden (Innenzeit 17.00–09.00 Uhr) aufgezogen, und der tägliche Zyklus wurde bis zu 6 Wochen fortgesetzt. Das Fortschreiten der Photoalterung, einschließlich morphologischer Veränderungen, Kollagenabbau und UVA-bedingter DNA-Schäden, wurde bewertet. ERGEBNISSE: Die intermittierende Verabreichung von Wasserstoffgas durch unser System verhinderte UVA-induzierte epidermale Zeichen wie Hyperplasie, Melanogenese und das Auftreten von Seneszenz-Zellen sowie UVA-induzierte dermale Zeichen wie Kollagenabbau. Darüber hinaus detektierten wir eine Abschwächung von DNA-Schäden in der Wasserstoff-Expositionsgruppe als indirekten Beweis dafür, dass intermittierende Exposition gegenüber Wasserstoffgas oxidativen Stress reduzierte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Ergebnisse unterstützen die Vorstellung, dass langfristige, intermittierende Umweltexposition gegenüber Wasserstoffgas im Alltag eine positive Wirkung auf UVA-induzierte Photoalterung hat.",
      "conclusion": "Our findings support the notion that long-term, intermittent environmental exposure to hydrogen gas in daily life has a beneficial effect on UVA-induced photoaging. Geriatr Gerontol Int 2023; 23: 304-312."
    },
    {
      "pmid": "36778204",
      "year": 2023,
      "title": "pH-responsive Abgabe von H₂ durch Ammoniak-Boran-beladenes hohles Polydopamin zur Therapie der Bandscheibendegeneration",
      "title_en": "pH-Responsive Delivery of H2 through Ammonia Borane-Loaded Hollow Polydopamine for Intervertebral Disc Degeneration Therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1155/2023/7773609",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2023/7773609",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36778204/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2023-responsive-abgabe-ammoniak-boran/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Wang — pH-responsive Abgabe von H₂ durch Ammoniak-Boran-beladenes hohles Polydopamin zur Therapie der Bandscheibendegeneration",
      "summary": "Ein pH-responsives Nanopartikelsystem (Ammoniak-Boran in hohlen Polydopamin-Schalen, AB@HPDA) setzt H₂ im sauren Umfeld eines degenerierten Bandscheibens frei — und reduziert Oxidationsstress und Entzündung in In-vitro- und In-vivo-(Ratten/Kaninchen-)Experimenten. Dies ist ein präklinischer Proof-of-Concept; menschliche Anwendungen sind noch weit entfernt.",
      "assessment": "Ein präklinischer Proof-of-Concept aus Materialwissenschaft und H₂-Therapie kombiniert. Die pH-getriggerte Freisetzung ist mechanistisch elegant und die multimodale Ergebnisbewertung (Röntgen, MRT, Histologie) ist eine Stärke. Einschränkungen: das tierische Bandscheibenmodell bildet menschliche Bandscheibenerkrankungen nicht vollständig ab; das Nanomaterial erfordert intradiskale Injektion; Langzeitsicherheit, Toxizität und Abbauprodukte des AB@HPDA-Systems beim Menschen sind unbekannt. Nicht auf Verbraucher-H₂-Nutzung anwendbar.",
      "abstract": "Ein Ungleichgewicht in der oxidativen und inflammatorischen Regulation ist der Hauptbeitrag zur Bandscheibendegeneration (IDD). Die Wasserstoff (H₂)-Therapie ist ein vielversprechender Antioxidations- und Antiinflammations-Ansatz. Der Schlüssel zur Behandlung ist jedoch, wie man die langfristig wirksame H₂-Konzentration in der Bandscheibe (IVD) aufrechterhalten kann. Daher entwickelten wir eine pH-responsive Abgabe von H₂ durch Ammoniak-Boran-beladenes hohles Polydopamin (AB@HPDA) zur IDD-Therapie, das ausreichende Kapazität hat, um die langfristige H₂-Freisetzung auf säureabhängige Weise in der degenerativen IVD zu kontrollieren. Die Charakterisierung, Toxizität und pH-responsive H₂-Freisetzung von AB@HPDA wurde in vitro detektiert. Die Metabolisierung von AB@HPDA in der degenerierten IVD wurde durch In-vivo-Bildgebung getestet. Die therapeutische Wirkung von AB@HPDA auf IDD wurde in vivo durch Röntgen, MRT, Wassergehalt der Bandscheibe und histologische Veränderungen getestet. Extrazelluläre Matrix-(ECM-)Komponenten des Nucleus, Oxidationsstress und Entzündung wurden ebenfalls getestet, um potenzielle therapeutische Mechanismen zu untersuchen. AB@HPDA hat gute Biokompatibilität bei Konzentrationen unter 500 µg/mL. Die H₂-Freisetzung von AB@HPDA war pH-responsiv. Daher können AB@HPDAs eine effiziente Wasserstofftherapie mit kontrollierter H₂-Freisetzung in Reaktion auf das azide degenerierte IVD-Mikroumfeld bieten. Die Metabolisierung von AB@HPDA im IVD war langsam und dauerte bis zu 11 Tage. HPDA und AB@HPDA hemmten IDD signifikant, getestet durch Röntgen, MRT, Bandscheiben-Wassergehalt und Histologie (p < 0,05). Die pH-responsive H₂-Abgabe durch AB@HPDAs hat das Potenzial, IDD effizient zu behandeln, indem ECM-Abbau gehemmt und Oxidationsstress und Entzündung in degenerativen IVDs wieder ausgeglichen werden.",
      "conclusion": "HPDA and AB@HPDA significantly inhibited IDD, as tested by X-ray, MRI, disc water content, and histology (P < 0.05). pH-responsive H2 delivery through AB@HPDAs has the potential to efficiently treat IDD by inhibiting ECM degradation and rebalancing oxidative stress and inflammation in degenerative IVDs."
    },
    {
      "pmid": "36768345",
      "year": 2023,
      "title": "Biologische Aktivität neuartiger Organozinnverbindungen mit einer Schiff-Base, die ein antioxidatives Fragment enthält",
      "title_en": "Biological Activity of Novel Organotin Compounds with a Schiff Base Containing an Antioxidant Fragment.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Antonenko et al.",
      "author_search": "antonenko antonenko",
      "doi": "10.3390/ijms24032024",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms24032024",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36768345/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-antonenko-2023-biologische-aktivitaet-neuartiger-organozinnverbindungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Antonenko — Biologische Aktivität neuartiger Organozinnverbindungen mit einer Schiff-Base, die ein antioxidatives Fragment enthält",
      "summary": "Forscher synthetisierten fünf neue Organozinn(IV)-Komplexe mit einem antioxidativen Schiff-Base-Liganden und testeten sie in vitro auf antioxidative Aktivität und Anti-Krebszell-Proliferation. Verbindungen 1 und 5 zeigten die stärkste antioxidative Aktivität; Verbindungen 2 und 5 den höchsten antiproliferativen Effekt gegen Krebszelllinien. Es handelt sich um eine Laborchemiestudie ohne direkten H₂-Bezug.",
      "assessment": "Dies ist eine synthetische Chemie- und In-vitro-Zellbiologiestudie ohne H₂-Beteiligung. Die antioxidativen und antiproliferativen Befunde sind vorläufige Zellkulturdaten, die nicht auf Krebstherapie beim Menschen übertragbar sind. Organozinnverbindungen als Klasse tragen bekannte systemische Toxizitätsbedenken, die vor jeder klinischen Anwendung gelöst werden müssten. Diese Studie ist für Antioxidanschemie im weiteren Sinne relevant, ist aber kein Beleg für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Eine Reihe neuartiger Organozinn(IV)-Komplexe auf Basis von 2-(N-3',5'-Di-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl)-iminomethylphenol (L) der Formeln Me₂SnBr₂(L)₂ (1), Bu₂SnCl₂(L)₂ (2), Ph₂SnCl₂(L) (3), Ph₂SnCl₂(L)₂ (4), Ph₃SnBr(L)₂ (5) wurden synthetisiert und durch ¹H-, ¹³C-, ¹¹⁹Sn-NMR, IR, ESI-MS und Elementaranalyse charakterisiert. Die Kristallstrukturen des Ausgangsliganden L und des Komplexes 2 wurden durch Röntgenbeugung bestimmt. Es wurde festgestellt, dass L in orthorhombischer Symmetrie kristallisiert. Im Komplex 2 wird eine verzerrte Oktaeder-Geometrie um das Sn-Zentrum beobachtet. In beiden Strukturen wurden intra- und intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen gefunden. Die antioxidative Aktivität der neuen Komplexe als Reduktionsmittel, Radikalfänger und Lipoxygenase-Inhibitoren wurde spektrophotometrisch in CUPRAC- und DPPH-Tests bestimmt (Verbindungen 1 und 5 erwiesen sich in beiden Methoden als die aktivsten) sowie beim enzymatischen Oxidationsprozess von Linolsäure in vitro unter der Wirkung von Lipoxygenase LOX 1-B (EC₅₀ > 33,3 µM für Komplex 2). Darüber hinaus wurden Verbindungen 1–5 auf ihre antiproliferative Aktivität in vitro gegenüber HCT-116-, MCF-7- und A-549- sowie nicht-malignen WI-38-humanen Zelllinien untersucht. Komplexe 2 und 5 zeigten die höchste Aktivität. Die plausiblen Mechanismen der antiproliferativen Aktivität der Verbindungen, einschließlich des Einflusses auf die Polymerisation von Tb+MAP, werden diskutiert. Einige der synthetisierten Verbindungen induzierten auch aktiv Apoptose und blockierten die Proliferation in der Zellzyklus-G2/M-Phase.",
      "conclusion": "The plausible mechanisms of the antiproliferative activity of compounds, including the influence on the polymerization of Tb+MAP, are discussed. Some of the synthesized compounds have also actively induced apoptosis and blocked proliferation in the cell cycle G2/M phase."
    },
    {
      "pmid": "36596238",
      "year": 2023,
      "title": "PdO-Nanopartikel-eingebettete Kohlenstoffnanoröhren-Garne für tragbare Wasserstoffgas-Sensorplattformen mit schnellen und empfindlichen Reaktionen",
      "title_en": "PdO-Nanoparticle-Embedded Carbon Nanotube Yarns for Wearable Hydrogen Gas Sensing Platforms with Fast and Sensitive Responses.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS sensors",
      "authors": "Son et al.",
      "author_search": "son son",
      "doi": "10.1021/acssensors.2c01743",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acssensors.2c01743",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36596238/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-son-2023-pdo-nanopartikel-eingebettete-kohlenstoffnanoroehren/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "joints-rheumatology",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Son — PdO-Nanopartikel-eingebettete Kohlenstoffnanoröhren-Garne für tragbare Wasserstoffgas-Sensorplattformen mit schnellen und empfindlichen Reaktionen",
      "summary": "Forschende entwickelten ein flexibles garnartiges Sensor-Material, das explosive Wasserstoffkonzentrationen innerhalb von zwei Sekunden detektiert — ein möglicher Baustein für tragbare H₂-Sicherheitsmonitore. Der Sensor nutzt Palladiumoxid-Nanopartikel, die in Kohlenstoffnanoröhren-Garn eingebettet sind, und erreicht außerordentliche Empfindlichkeit (1198 %) und Schnelligkeit — selbst bei Biegung um Gelenke. Dies ist eine werkstoffwissenschaftliche Sicherheitsstudie, keine biomedizinische Therapiestudie.",
      "assessment": "Dies ist eine werkstofftechnische Ingenieursstudie, keine klinische oder therapeutische Untersuchung. Ihr Wert liegt ausschließlich im Sicherheitsbereich: Sie zeigt, dass ein flexibler, körperangepasster H₂-Sensor mit schneller Reaktionszeit und hoher Empfindlichkeit technisch machbar ist. Es werden keine Aussagen über therapeutische H₂-Wirkungen gemacht, und solche sollten auch nicht abgeleitet werden. Im H₂-Medizin-Kontext ist die Arbeit ausschließlich als Machbarkeitsnachweis für tragbare Lecküberwachung relevant — nicht als Wirksamkeitsbeleg. Der In-vitro-Charakter bedeutet, dass alle Ergebnisse Labormessungen sind; die reale Leistung unter Schweiß, Körperbewegung und wechselnder Luftfeuchtigkeit wurde noch nicht validiert.",
      "abstract": "Wasserstoffgas (H₂) hat sich jüngst zu einer entscheidenden Energiequelle und einem unverzichtbaren Energieträger entwickelt, der als leistungsstarke Lösung der nächsten Generation für Brennstoffzellen sowie biomedizinische, Transport- und Haushaltsanwendungen gilt. Mit dem wachsenden Interesse an H₂ haben Sicherheitsbedenken hinsichtlich persönlicher Verletzungen durch seine Entflammbarkeit und Explosion bei hohen Konzentrationen (>4 %) die Entwicklung tragbarer präventiver Gasüberwachungsplattformen angeregt, die an gekrümmten und gelenkigen Körperstellen betrieben werden können. In dieser Studie wurde eine garnartige Wasserstoffgas-Sensorplattform (HGSP) durch Biscrolling von Palladiumoxid-Nanopartikeln (PdO NPs) und spinnbaren Kohlenstoffnanoröhren (CNT)-Buckypapers entwickelt. Aufgrund der hohen Beladung mit H₂-aktiven PdO NPs (bis zu 97,7 Gew.-%) zeigt das biscrollte HGSP-Garn bei Exposition gegenüber einer brennbaren H₂-Konzentration (4 Vol.-%) eine kurze Reaktionszeit von 2 s mit einer hohen Empfindlichkeit von 1198 % (definiert als ΔG/G₀ × 100 %). Interessanterweise erfuhr das HGSP-Garn während der Reduktion von PdO zu Pd durch H₂-Gas eine Durchmesserverringerung und entsprechende Volumenkontraktion. Diese hervorragenden Sensoreigenschaften legen nahe, dass das hergestellte HGSP-Garn auf eine tragbare Gasüberwachungsplattform zur Echtzeiterkennung von H₂-Gasleckagen selbst über Gelenkbiegungen hinweg angewendet werden könnte.",
      "conclusion": "Interestingly, during the reduction of PdO to Pd by H2 gas, the HGSP yarn experienced a decrease in diameter and corresponding volume contraction. These excellent sensing performances suggest that the fabricated HGSP yarn could be applied to a wearable gas monitoring platform for real-time detection of H2 gas leakage even over the bends of joints."
    },
    {
      "pmid": "36571379",
      "year": 2023,
      "title": "H₂-induzierte vorübergehende Hochregulierung von Phospholipiden bei gleichzeitiger Unterdrückung des Energiestoffwechsels",
      "title_en": "H2-induced transient upregulation of phospholipids with suppression of energy metabolism.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Iketani et al.",
      "author_search": "iketani iketani",
      "doi": "10.4103/2045-9912.344973",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.344973",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36571379/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-iketani-2023-induzierte-voruebergehende-hochregulierung-phospholipiden/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Iketani — H₂-induzierte vorübergehende Hochregulierung von Phospholipiden bei gleichzeitiger Unterdrückung des Energiestoffwechsels",
      "summary": "Kurze Exposition gegenüber molekularem Wasserstoff verändert vorübergehend die Lipidzusammensetzung von Neuroblastomzellen und unterdrückt zeitweise deren Energiestoffwechsel — eine komplexe zelluläre Reaktion, die Aufschluss darüber gibt, wie H₂ mit Zellmembranen interagieren könnte. Diese In-vitro-Zellstudie zeigt, dass H₂ nicht einfach ein passives Antioxidans ist, sondern aktiv Lipidmembranen und den endosomalen Transport in menschlichen Neuroblastomzellen verändert. Die Ergebnisse sind nicht direkt auf lebende Organismen übertragbar.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Mechanismus-Studie an einer einzelnen krebsabgeleiteten Zelllinie. Die Befunde sind wissenschaftlich interessant — sie hinterfragen das einfache Modell „H₂ als passives Antioxidans” und deuten auf einen differenzierteren Stressreaktionsmechanismus hin. Es können jedoch keine therapeutischen Schlussfolgerungen für den Menschen gezogen werden: Die Effekte sind vorübergehend, nur in Neuroblastomzellen beobachtet, und die Stoffwechselhemmung sowie der Glutathionrückgang müssten in einem lebenden Organismus sorgfältig interpretiert werden. Die Studie ist am wertvollsten als Hypothesengenerator, der auf Membran-Lipidbiologie als möglichen H₂-Wirkmechanismus hinweist.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein Antioxidans und entzündungshemmendes Agens; die molekularen Mechanismen, die seinen biologischen Wirkungen zugrunde liegen, sind jedoch weitgehend unbekannt. Ähnlich wie andere gasförmige Moleküle wie Inhalationsanästhetika ist H₂ in Lipiden besser löslich als in Wasser. Eine aktuelle Studie zeigte, dass H₂ radikalische Polymerisations-induzierte Zellschäden durch Unterdrückung der Fettsäureperoxidation und Membranpermeabilität reduziert. Daher untersuchten wir die Auswirkungen kurzer H₂-Exposition auf die Lipidzusammensetzung und assoziierte physiologische Veränderungen in SH-SY5Y-Neuroblastomzellen. Wir analysierten Zellen mittels Flüssigchromatographie-Hochauflösungs-Massenspektrometrie, um Veränderungen in den Lipidkomponenten zu definieren. Die Lipidklassenanalyse von für 1 Stunde H₂-exponierten Zellen zeigte vorübergehende Anstiege von Glycerophospholipiden, darunter Phosphatidylethanolamin, Phosphatidylinositol und Cardiolipin. Die metabolomische Analyse zeigte außerdem, dass die H₂-Exposition für 1 Stunde den Gesamtenergiestoffwechsel vorübergehend unterdrückte, begleitet von einem Rückgang des Glutathions. Wir beobachteten ferner Veränderungen der endosomalen Morphologie durch Färbung mit spezifischen Antikörpern. Der endosomale Transport von Cholera-Toxin B zu Recycling-Endosomen, die um den Golgi-Apparat lokalisiert sind, war in H₂-exponierten Zellen verzögert. Wir spekulieren, dass die H₂-induzierte Veränderung der Lipidzusammensetzung die Energieproduktion und den endosomalen Transport hemmt, gleichzeitig oxidativen Stress verstärkt und so vorübergehend Stressreaktionswege zum Schutz der Zellen stimuliert.",
      "conclusion": "Endosomal transport of cholera toxin B to recycling endosomes localized around the Golgi body was delayed in H2-exposed cells. We speculate that H2-induced modification of lipid composition depresses energy production and endosomal transport concomitant with enhancement of oxidative stress, which transiently stimulates stress response pathways to protect cells."
    },
    {
      "pmid": "36546774",
      "year": 2023,
      "title": "Zweidimensionale Mg₂Si-Nanoschichten ermöglichen eine anhaltende Wasserstofferzeugung zur verbesserten Reparatur und Regeneration tief verbrannter Haut",
      "title_en": "Two-Dimensional Mg2 Si Nanosheet-Enabled Sustained Hydrogen Generation for Improved Repair and Regeneration of Deeply Burned Skin.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced healthcare materials",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1002/adhm.202201705",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.202201705",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36546774/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2023-zweidimensionale-mg2si-nanoschichten-ermoeglichen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Zhu — Zweidimensionale Mg₂Si-Nanoschichten ermöglichen eine anhaltende Wasserstofferzeugung zur verbesserten Reparatur und Regeneration tief verbrannter Haut",
      "summary": "Ein Hydrogelverband mit eingebetteten Magnesiumsilizid-Nanoplättchen kann molekularen H₂ etwa eine Woche lang kontinuierlich freisetzen — und in Tier- und Zellexperimenten beschleunigte diese anhaltende H₂-Versorgung die Heilung tiefer Brandwunden deutlich ohne sichtbare Narbenbildung. Der Mechanismus umfasst eine entzündungshemmende Makrophagen-Umprogrammierung und das Abfangen reaktiver Sauerstoffspezies. Dies ist eine In-vitro- und Tierstudie; Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie, die In-vitro- und Tierexperimente kombiniert. Sie belegt eine technisch innovative, mechanistisch gut begründete H₂-Abgabeplattform für die Brandwundversorgung. Die Ergebnisse in Tiermodellen sind vielversprechend, und der Mechanismus (ROS-Abfangen, M2-Polarisierung, CCL2/Angiogenese) ist biologisch kohärent. Schlussfolgerungen für die Behandlung von Menschen können zu diesem Zeitpunkt nicht gezogen werden: Es wurden keine Humanstudien durchgeführt, klinisch relevante Sicherheitsdaten fehlen, und die Translation von Tier-Brandmodellen auf menschliche Wunden beinhaltet erhebliche biologische Komplexität. Die Studie ist am besten als starker präklinischer Machbarkeitsnachweis zu lesen, der weitere Entwicklung motiviert.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff besitzt ein hohes Potenzial für die Wundheilung aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung und hohen Biosicherheit, aber herkömmliche H₂-Verabreichungswege erreichen kaum eine anhaltende Versorgung mit hoher H₂-Dosierung, was die Wirksamkeit der Wasserstofftherapie limitiert. Hier wird zweidimensionales Mg₂Si-Nanoschicht (MSN) als super-persistentes wasserstofffreisetzendes Nanomaterial mit hoher Biokompatibilität genutzt, und die Integration von MSN in das Chitosan/Hyaluronsäure-Hydrogel (MSN@CS/HA) wird als Verband zur Reparatur tief verbrannter Haut entwickelt. Der MSN@CS/HA-Hydrogelverband kann unter physiologischen Bedingungen etwa 1 Woche lang kontinuierlich Wasserstoffmoleküle erzeugen und so eine lokale, langfristige und reichliche Wasserstoffversorgung unterstützen sowie die Heilung und Regeneration tiefer Brandwunden zweiten und dritten Grades ohne sichtbare Narbenbildung und toxische Nebenwirkungen bemerkenswert fördern. Mechanistisch induziert eine anhaltende Versorgung mit Wasserstoffmolekülen durch Verstärkung der CCL2-Expression (Chemokin-C-C-Motiv-Ligand 2) zeitnah eine entzündungshemmende M2-Makrophagenpolarisierung, um Angiogenese zu fördern und Fibrose zu reduzieren, und verbessert außerdem direkt und indirekt die Proliferations- und Migrationsfähigkeit von Hautzellen durch lokales Abfangen überexprimierter reaktiver Sauerstoffspezies, was die Wundreparatur synergistisch begünstigt.",
      "conclusion": "Mechanistically, a sustained supply of hydrogen molecules induces anti-inflammatory M2 macrophage polarization in time by enhancing CCL2 (chemokine C-C motif ligand 2) expression to promote angiogenesis and reduce fibrosis and also enhances the proliferation and migration capability of skin cells directly and indirectly by locally scavenging overexpressed reactive oxygen species, synergistically f"
    },
    {
      "pmid": "36529921",
      "year": 2023,
      "title": "Wasserstoffproduzierender Photokatalysator in Sonnenschutzmitteln für Sportler zur Prävention und Heilung von Muskel-Nerven-Haut-Verletzungen",
      "title_en": "Hydrogen-producing Photocatalyst at Sunscreen for Athletes in Preventing and Healing Muscle-nerve-skin Injuries.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current topics in medicinal chemistry",
      "authors": "Sahoo",
      "author_search": "sahoo sahoo",
      "doi": "10.2174/1568026623666221216142158",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1568026623666221216142158",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36529921/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sahoo-2023-wasserstoffproduzierender-photokatalysator-sonnenschutzmitteln-sportler/",
      "methods": [
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cancer",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Sahoo — Wasserstoffproduzierender Photokatalysator in Sonnenschutzmitteln für Sportler zur Prävention und Heilung von Muskel-Nerven-Haut-Verletzungen",
      "summary": "Ein theoretisches Konzeptpapier schlägt vor, einen UV-absorbierenden Photokatalysator in ein Hydrogel-Sonnenschutzmittel einzubetten, das Schweiß kontinuierlich in H₂ spalten würde — sodass Sportler bei Sonnenbestrahlung H₂ über die Haut aufnehmen könnten. Die Idee ist konzeptionell kreativ, aber dies ist ein rein theoretisches In-vitro-Papier: Es wurden weder Human- noch Tierexperimente durchgeführt, und es existieren keine klinischen Wirksamkeitsdaten. Die Ergebnisse sind auf keine reale Anwendung übertragbar.",
      "assessment": "Dies ist ein rein theoretisches Konzeptpapier — es wurden keine Experimente durchgeführt, es existieren keine Tier- oder Humandaten, und die Therapieansprüche sind spekulativ. Nichts hier stellt einen Wirksamkeitsbeleg für irgendeinen Gesundheitszustand dar. Das Konzept der photokatalytischen H₂-Produktion ist aus ingenieurwissenschaftlicher Sicht interessant, aber der Sprung von der Idee zu einer tatsächlichen transdermalen H₂-Abgabe und einem klinischen Nutzen ist enorm und vollständig unvalidiert. Leserinnen und Leser sollten dies als kreatives Hypothesenpapier behandeln, nicht als Beleg dafür, dass ein solches Sonnenschutzmittelprodukt therapeutische Wirkungen erzielen könnte.",
      "abstract": "Körperliche Verletzungen im Sport sind unvermeidlich, können aber durch molekularen Wasserstoff gemildert und sogar behandelt werden, der über ein speziell formuliertes Sonnenschutzmittel verabreicht werden kann. Photokatalysatoren sind eine besondere Klasse von Halbleitern, die ein spezifisches Lichtspektrum absorbieren können, um Elektronen aus dem Valenzband (VB) in das Leitungsband (CB) anzuheben. Dadurch entstehen positiv geladene Löcher im VB und negativ geladene Elektronen im CB, die photochemische Reaktionszentren erzeugen. Sobald ein Photokatalysator, der ein schädliches UV-Band des Sonnenlichts absorbiert und Wasser spalten kann, in ein Hydrogel eingebracht wird, produziert er in Gegenwart von Sonnenlicht Wasserstoff. Wird ein solches photokatalysatordotiertes Hydrogel auf nackter Haut eingesetzt, wirkt das Hydrogel als kontinuierliche Wasserquelle, nimmt Wasser aus dem Schweiß auf, speichert es in der Hydrogel-Matrix und gibt es zur weiteren Spaltung an den Photokatalysator ab. Dadurch kann ein solches photokatalysatordotiertes Hydrogel als Sonnenschutz gegen Sonnenlicht eingesetzt werden und dieses Lichtspektrum zur kontinuierlichen Wasserstoffproduktion aus Schweiß nutzen. Wasserstoff kann durch die Haut aufgenommen und im Körper verteilt werden, um verletzungsanfällige oder beschädigte Muskeln und Nerven zu heilen. Da Wasserstoff den gesamten Körper durchdringen kann, kann das katalysatordotierte Hydrogel als topisches Gel zur Behandlung verschiedener Beschwerden wie Muskel-Nerven-Haut-Verletzungen, Krebs, Parkinson und anderer Erkrankungen eingesetzt werden.",
      "conclusion": "Because hydrogen may travel throughout the body, the catalyst-doped hydrogel can be used as a topical gel to treat various ailments such as muscle-nerve skin injuries, cancer, Parkinson's disease, and others. Besides common people, even athletes can use it as sunscreen during sports, which is not feasible for other hydrogen administrating systems."
    },
    {
      "pmid": "36516898",
      "year": 2023,
      "title": "Auswirkungen einer Intervention mit molekularem Wasserstoff auf das Darmmikrobiom bei Methamphetaminkonsumenten mit psychischer Störung.",
      "title_en": "Effects of molecular hydrogen intervention on the gut microbiome in methamphetamine abusers with mental disorder.",
      "title_de": null,
      "journal": "Brain research bulletin",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.brainresbull.2022.12.003",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.brainresbull.2022.12.003",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36516898/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2023-auswirkungen-intervention-darmmikrobiom-methamphetaminkonsumenten/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2023 · Wang — Auswirkungen einer Intervention mit molekularem Wasserstoff auf das Darmmikrobiom bei Methamphetaminkonsumenten mit psychischer Störung.",
      "summary": "Bei weiblichen Methamphetamin-Konsumentinnen mit Depressionen und Angststörungen linderte sowohl das Trinken als auch das Inhalieren von molekularem Wasserstoff die psychischen Symptome signifikant — und die Wasserstoffinhalation veränderte zusätzlich die Darmmikrobiomzusammensetzung. Der Befund verbindet Darmbakterien, H₂-Stoffwechsel und neuropsychiatrische Gesundheit in einer vulnerablen Bevölkerungsgruppe. (Brain Research Bulletin, 2023.)",
      "assessment": "Dies ist eine interessante, aber vorläufige Studie mit erheblichen Einschränkungen. Limitationen: Die Kohorte besteht ausschließlich aus weiblichen METH-Konsumentinnen — eine sehr spezifische und nicht generalisierbare Population; keine Placebo- oder Scheinkontrolle für die H₂-Intervention; der Mechanismus, durch den H₂ psychiatrische Scores verbessert, ist nicht belegt; keine Neuroimaging- oder Biomarker-Endpunkte; die Stichprobengröße erscheint klein (im Abstract nicht spezifiziert); die Studie kann allgemeine Verhaltenseffekte der Intervention nicht von H₂-spezifischen Effekten trennen. Dennoch gehört die Studie zu den ersten, die H₂ im Kontext von Substanzmissbrauch und psychischer Gesundheit untersuchen, und die Mikrobiom-Wasserstoff-Neuropsychiatrie-Verbindung ist eine legitime aufkommende Hypothese. Eine Replikation mit Kontrollen an einer größeren Stichprobe ist erforderlich.",
      "abstract": "Methamphetamin (METH) ist ein potentes und stark suchterzeugendes Psychostimulans und eine der am häufigsten missbrauchten illegalen Drogen, deren Missbrauch zu einem schwerwiegenden globalen Gesundheitsproblem geworden ist. Eine wachsende Menge an Evidenz hat potenzielle Zusammenhänge zwischen Darmmikrobiota und durch METH induzierten psychischen Störungen sowie Assoziationen mit neuronalen und metabolischen Stoffwechselwegen aufgezeigt. Die vorliegende Studie zielte darauf ab, die Beziehung zwischen fäkalen Mikrobenveränderungen und neuropsychiatrischen Erkrankungen bei METH-Abhängigkeit zu untersuchen. Daher wurden psychische Störungen und Darmmikrobiomveränderungen durch Self-Rating-Depressions-(SDS-) und Angst-(SAS-)Skalen sowie 16S-rRNA-Gensequenzierung analysiert. Unsere Ergebnisse zeigten, dass erhöhte SDS- und SAS-Indizes und eine verringerte Alpha-Diversität auf schwerere psychische Störungen und eine geringere Bakteriendiversität bei METH-Konsumentinnen im Vergleich zur altersgematchten gesunden Kontrollgruppe hinwiesen. Die Darmmikrobiomzusammensetzung weiblicher METH-Konsumentinnen war ebenfalls signifikant verändert, mit Reduktionen wasserstoffproduzierender Bakterien, einschließlich Bacteroides und Roseburia. Molekularer Wasserstoff (H₂) wird spontan von Darmbakterien im Rahmen des anaeroben Stoffwechsels produziert, was der Hauptweg der H₂-Produktion in vivo ist. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Wasserstoffintervention neuropsychiatrische Erkrankungen, einschließlich Alzheimer- und Parkinson-Krankheit, signifikant verbessern kann. Unsere Ergebnisse zeigten, dass eine Wasserstoffintervention, einschließlich Trinken und Inhalieren, die durch METH-Missbrauch induzierten psychischen Störungen signifikant linderte, und die Inhalation von Wasserstoff veränderte auch die Darmmikrobiota-Profile bei den METH-Konsumenten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine Wasserstoffintervention potenziell therapeutisch anwendbar ist bei der Behandlung psychischer Störungen bei METH-Konsumenten.",
      "conclusion": "Our results showed that hydrogen intervention, including drinking and inhaling, significantly alleviated mental disorders induced by METH abuse, and the inhalation of hydrogen also altered gut microbiota profiles in the METH abusers. These results suggest that hydrogen intervention has potential therapeutic applicability in the treatment of mental disorders in METH abusers."
    },
    {
      "pmid": "36460289",
      "year": 2023,
      "title": "Langzeit-In-vivo-Beobachtungen zeigen Biokompatibilität und Leistung von ZX00-Magnesiumschrauben, deren Oberfläche durch plasmaelektrolytische Oxidation modifiziert wurde, bei Göttinger Miniaturschweinen",
      "title_en": "Long-term in vivo observations show biocompatibility and performance of ZX00 magnesium screws surface-modified by plasma-electrolytic oxidation in Göttingen miniature pigs.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Kopp et al.",
      "author_search": "kopp kopp",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2022.11.052",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2022.11.052",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36460289/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kopp-2023-langzeit-vivo-beobachtungen-zeigen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Kopp — Langzeit-In-vivo-Beobachtungen zeigen Biokompatibilität und Leistung von ZX00-Magnesiumschrauben, deren Oberfläche durch plasmaelektrolytische Oxidation modifiziert wurde, bei Göttinger Miniaturschweinen",
      "summary": "Bioabsorbierbare Magnesium-Knochenschrauben mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung (plasmaelektrolytische Oxidation) zeigten über 18 Monate in Großtieren gute Biokompatibilität und eine deutlich langsamere, kontrolliertere Degradation — wobei H₂-Gasentwicklung als Standard-Messtool bei In-vitro-Degradationstests diente, nicht als Therapie. Dies ist eine präklinische orthopädische Implantat-Studie an Göttinger Miniaturschweinen; sie prüft Implantatmaterialien, nicht H₂ als therapeutisches Mittel.",
      "assessment": "Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie — sie ist eine orthopädische Biomaterialstudie, bei der die H₂-Gasmessung ein Laborwerkzeug ist. Der Befund, dass die PEO-Oberflächenmodifikation die Degradationskontrolle und Knochenintegration verbessert, ist klinisch relevant für die orthopädische Chirurgie, und der 18-monatige Großtierdatensatz füllt eine wichtige Evidenzlücke für bioabsorbierbare Magnesiumimplantate. Aus diesem Papier können keine Schlussfolgerungen über gesundheitliche Vorteile von H₂ gezogen werden. Seine Aufnahme in einen H₂-Medizin-Kontext ist nur relevant für das Verständnis, dass Magnesium-Implantate H₂ als Degradationsnebenprodukt produzieren — und dass dessen Kontrolle für die Implantat-Sicherheit wichtig ist.",
      "abstract": "Bioabsorbierbare Magnesiumimplantate zur orthopädischen Knochenfixierung sind jüngst für verschiedene Indikationsbereiche verfügbar geworden. Während allgemeine Fragen der Biokompatibilität beantwortet wurden, stehen die Anpassung geeigneter Degradationskinetiken für spezifische Anwendungen sowie die langfristige Gewebeintegration im Fokus der aktuellen Forschung. Ziel dieser Studie war die Bewertung des Langzeit-Degradationsverhaltens und der Osseointegration von Mg-Ca-Zn (ZX00MEO)-basierten Magnesiumimplantaten mit plasmaelektrolytischer Oxidations (PEO)-Oberflächenmodifikation (ZX00MEO-PEO) im Vergleich zu nicht oberflächenmodifizierten Implantaten in vivo und in vitro. Neben einer allgemeinen Bewertung der biologischen Leistung der Legierung über einen verlängerten Zeitraum war die Haupthypothese, dass die PEO-Oberflächenmodifikation die Implantat-Degradationsrate signifikant reduziert und die Gewebewechselwirkung verbessert. In vitro wurden Mikrostruktur und Oberfläche der bioabsorbierbaren Schrauben durch REM/EDS, Zytokompatibilitäts- und Degradationstests mit H₂-Gasentwicklung charakterisiert. In vivo wurden Schrauben für 6, 12 und 18 Monate im Stirnbein von Minipigs implantiert, gefolgt von radiologischer und histomorphometrischer Analyse. Eine langsamere und gleichmäßigere Degradation sowie verbesserte Zytokompatibilität konnten für die ZX00MEO-PEO-Gruppe in vitro gezeigt werden. Eine signifikante Reduktion der Degradationsrate und verstärkte Knochenbildung um die ZX00MEO-PEO-Schrauben in vivo wurden bestätigt. Gute Biokompatibilität und Gewebeintegration konnten generell in vivo unabhängig vom Oberflächenzustand gezeigt werden.",
      "conclusion": "To overcome this lack of evidence, we studied a Magnesium-Calzium-Zinc-alloy with surface enhancement by PEO for the first time ever over a period of 18 months in a large animal model. In-vitro, surface-modified screws showed significantly improved cytocompatibility and reduction of degradation confirmed by hydrogen gas evolution testing, while in-vivo radiological and histological evaluation gene"
    },
    {
      "pmid": "36330842",
      "year": 2023,
      "title": "Wasserstoff unterdrückt oxidativen Stress durch Hemmung des p38-MAPK-Signalwegs bei Präeklampsie",
      "title_en": "Hydrogen suppresses oxidative stress by inhibiting the p38 MAPK signaling pathway in preeclampsia.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advances in clinical and experimental medicine : official organ Wroclaw Medical University",
      "authors": "Guo et al.",
      "author_search": "guo guo",
      "doi": "10.17219/acem/154623",
      "doi_url": "https://doi.org/10.17219/acem/154623",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36330842/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-guo-2023-unterdrueckt-oxidativen-stress-hemmung/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "kidney-dialysis",
        "pregnancy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Guo — Wasserstoff unterdrückt oxidativen Stress durch Hemmung des p38-MAPK-Signalwegs bei Präeklampsie",
      "summary": "In einem Ratten-Präeklampsiemodell reduzierte wasserstoffreiche Kochsalzlösung Entzündungsmarker, oxidativen Stress und blutdruckbedingten Schaden signifikant — und der Schutzeffekt scheint über die Hemmung des p38-MAPK-Signalwegs zu wirken. Dies ist eine Tierstudie an trächtigen Ratten; die Befunde sind mechanistisch informativ, können aber nicht direkt auf schwangere Menschen übertragen werden.",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Ratten-Präeklampsiemodell) — ihre Befunde sind mechanistisch wertvoll, stellen aber keinen Beleg dar, dass wasserstoffreiche Kochsalzlösung bei schwangeren Menschen sicher oder wirksam ist. Das L-NAME-Rattenmodell ist ein nützliches Forschungswerkzeug, bildet humane Präeklampsie aber nicht vollständig ab. Der identifizierte p38-MAPK-Mechanismus ist biologisch plausibel und konsistent mit den bekannten entzündungshemmenden Eigenschaften von H₂. Eine Erwägung von HRS in der menschlichen Schwangerschaft würde eine rigorose klinische Sicherheitsprüfung erfordern — Schwangere sind eine besonders schutzbedürftige Population, und das Fehlen von Humandaten ist eine wesentliche Einschränkung.",
      "abstract": "Hintergrund: Hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft (HDCP) zählen zu den schwerwiegendsten medizinischen Komplikationen der Schwangerschaft. Ziele: Untersuchung der Wirkung von Wasserstoff auf den Mitogen-aktivierten Proteinkinase (MAPK)-Signalweg bei Präeklampsie (PE). Material und Methoden: Das N(omega)-Nitro-L-Arginin-Methylester (L-NAME)-induzierte PE-Modell mit Sprague-Dawley (SD)-Ratten wurde verwendet. Ein Inhibitor der MAPK-Signalwege (SB203580) wurde als p38-MAPK-Inhibitor eingesetzt. Die SD-Ratten wurden randomisiert in 5 Gruppen eingeteilt: nicht schwanger (NP); Normalschwangerschaft (P); Schwangerschaft + L-NAME (L); Schwangerschaft + L-NAME + wasserstoffreiche Kochsalzlösung (LH); und Schwangerschaft + L-NAME + wasserstoffreiche Kochsalzlösung + SB203580 (LHS). Die Schwangerschaften wurden am Tag 22 der Gestation beendet, und Plazenten und Nieren wurden mikroskopisch untersucht. Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α)-, Interleukin-1β (IL-1β)- und Malondialdehyd (MDA)-Spiegel wurden bestimmt. Mittlerer systolischer Blutdruck (SBP) und Proteinuriespiegel wurden erfasst. p38-MAPK-mRNA-Expression und p-p38-MAPK-Proteinspiegel wurden per RT-PCR und Western Blot gemessen. Ergebnisse: Wasserstoffreiche Kochsalzlösung (LH-Gruppe) senkte plazentare MDA-, Proteinurie-, TNF-α- und IL-1β-Spiegel im Plazentagewebe vs. L-Gruppe (alle p < 0,05). Außerdem senkte HRS (LH-Gruppe) die p38-MAPK-mRNA-Expression und p-p38-MAPK-Proteinspiegel vs. L-Gruppe (p < 0,05). Der p38-MAPK-Inhibitor SB203580 (LHS-Gruppe) senkte p38-MAPK-mRNA-Expression und p-p38-MAPK-Proteinspiegel weiter vs. LH-Gruppe (p < 0,05). Schlussfolgerungen: Wasserstoff kann den ROS-Gehalt verringern und den MAPK-Weg hemmen. Der Schutzeffekt von Wasserstoff könnte mit der Hemmung des p38-MAPK-Signalwegs zusammenhängen.",
      "conclusion": "Hydrogen can decrease the reactive oxygen species (ROS) content and inhibit the MAPK pathway. The protective effect of hydrogen may be associated with the inhibition of the p38 MAPK signaling pathway."
    },
    {
      "pmid": "36307299",
      "year": 2023,
      "title": "Eine potenzielle klinische Anwendung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung in der postoperativen Versorgung",
      "title_en": "A potential clinical application of hydrogen-rich saline in postoperative care.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of pediatric surgery",
      "authors": "Wong et al.",
      "author_search": "wong wong",
      "doi": "10.1016/j.jpedsurg.2022.09.041",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jpedsurg.2022.09.041",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36307299/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wong-2023-potenzielle-klinische-anwendung-wasserstoffreicher/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2023 · Wong — Eine potenzielle klinische Anwendung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung in der postoperativen Versorgung",
      "summary": "Dieser Reviewartikel diskutiert potenzielle klinische Einsatzmöglichkeiten von wasserstoffreicher Kochsalzlösung in der postoperativen Versorgung, jedoch ist für diesen Datensatz kein Abstract-Text öffentlich verfügbar. Gemäß dem DOI (10.1016/j.jpedsurg.2022.09.041) handelt es sich um einen Beitrag im Journal of Pediatric Surgery. Eine vollständige Einordnung würde Zugang zum vollständigen Artikel über die Zeitschrift oder eine Bibliothek erfordern.",
      "assessment": "Für diesen Datensatz ist kein Abstract verfügbar. Der Inhalt, die Qualität oder die Schlussfolgerungen dieses Reviews können ohne den Volltext nicht bewertet werden. Als Reviewartikel würde er eine Synthese bestehender Studien darstellen, keine neuen experimentellen Belege. Interessierte Leserinnen und Leser sollten die Originalpublikation über den DOI konsultieren. Auf Basis der verfügbaren Informationen können keine therapeutischen Aussagen gemacht oder bewertet werden.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Für den vollständigen Inhalt siehe die Originalpublikation unter https://doi.org/10.1016/j.jpedsurg.2022.09.041.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "36165523",
      "year": 2023,
      "title": "Molekularer Wasserstoff fördert die myogene Differenzierung von aus Fettgewebe stammenden Stammzellen über die Regulation der Mitochondrien",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Promotes Adipose-derived Stem Cell Myogenic Differentiation via Regulation of Mitochondria.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current stem cell research & therapy",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.2174/1574888x17666220926115240",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1574888x17666220926115240",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36165523/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2023-foerdert-myogene-differenzierung-aus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Yang — Molekularer Wasserstoff fördert die myogene Differenzierung von aus Fettgewebe stammenden Stammzellen über die Regulation der Mitochondrien",
      "summary": "In Zellkulturexperimenten verbesserte die Exposition von Fettgewebe-Stammzellen gegenüber molekularem Wasserstoff deren Überleben und die Fähigkeit zur Differenzierung in Muskelzellen signifikant — ein Effekt, der mit verbesserter Mitochondrienfunktion und reduziertem oxidativen Stress zusammenhängt. Dies ist ausschließlich eine In-vitro-Studie; ob H₂ in lebenden Organismen oder beim Menschen Stammzelltherapie-Ergebnisse verbessern könnte, bleibt zu untersuchen.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellstudie unter Verwendung einer humanabgeleiteten Stammzelllinie. Ihre Befunde — dass H₂ die Mitochondrienfunktion verbessert, ROS reduziert und die myogene ADSC-Differenzierung steigert — sind wissenschaftlich interessant und mechanistisch plausibel. Es existieren jedoch keine Tier- oder Humandaten für diesen spezifischen Ansatz, und klinische Nutzenschlussfolgerungen können nicht gezogen werden. Die Studie trägt zur grundlagenwissenschaftlichen Basis einer möglichen H₂-unterstützten Stammzelltherapie für Muskelerkrankungen bei, erfordert aber erhebliche präklinische und klinische Entwicklung vor jeder therapeutischen Anwendung.",
      "abstract": "Hintergrund: Akute Skelettmuskelverletzungen sind häufige körperliche oder sportliche Traumata. Die Zelltherapie bietet ausgezeichnetes Potenzial für die Regeneration nach Skelettmuskelverletzung. Aus Fettgewebe stammende Stammzellen (ADSCs) sind eine besser zugängliche Stammzellart. Sie haben jedoch eine niedrige Überlebensrate und Differenzierungseffizienz im oxidativen stressreichen Mikromilieu nach der Transplantation. Obwohl molekularer Wasserstoff (H₂) entzündungshemmende und antioxidative biologische Eigenschaften besitzt, ist seine Nützlichkeit in der Mitochondrien- und Stammzellforschung noch unzureichend erforscht. Ziel: Diese Studie zielte darauf ab, die Rolle von H₂ auf die myogene Differenzierung von aus Fettgewebe stammenden Stammzellen zu enthüllen. Methoden: Die Schutzwirkungen von H₂ in ADSCs wurden durch MTT-Assay, Live-Dead-Zellfärbung, Western-Blot-Analyse, Immunfluoreszenzfärbung, konfokale Bildgebung und Transmissionselektronenmikroskopie bewertet. Ergebnisse: Ein geeigneter Volumenanteil H₂ reduzierte die mitochondrialen ROS-Spiegel signifikant, erhöhte die Anzahl der Mitochondrien und förderte die Mitophagie, was das Überleben und die myogene Differenzierung von ADSCs verbesserte. Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt das Anwendungspotenzial von H₂ bei Skelettmuskelerkrankungen oder anderen mit mitochondrialer Dysfunktion zusammenhängenden Pathologien.",
      "conclusion": "This study reveals the application potential of H2 in skeletal muscle diseases or other pathologies related to mitochondrial dysfunction."
    },
    {
      "pmid": "35962590",
      "year": 2023,
      "title": "Die Inhalation von Wasserstoffgas schwächt akute Impulslärm-Traumata ab: Eine präklinische In-vivo-Studie",
      "title_en": "Hydrogen Gas Inhalation Attenuates Acute Impulse Noise Trauma: A Preclinical In Vivo Study.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Annals of otology, rhinology, and laryngology",
      "authors": "Videhult Pierre et al.",
      "author_search": "videhult pierre videhult pierre",
      "doi": "10.1177/00034894221118764",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/00034894221118764",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35962590/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-videhultpierre-2023-inhalation-wasserstoffgas-schwaecht-akute/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2023 · Videhult Pierre — Die Inhalation von Wasserstoffgas schwächt akute Impulslärm-Traumata ab: Eine präklinische In-vivo-Studie",
      "summary": "Bei Meerschweinchen, die extrem lautem Impulslärm (156 dB) ausgesetzt waren, reduzierte das unmittelbar danach erfolgende Inhalieren von 2% H₂ Hörschwellenverschiebungen und Verlust von Innenohr-Haarzellen signifikant im Vergleich zu Lärm-nur-Kontrollen. Diese Tierstudie legt nahe, dass H₂-Inhalation durch Reduktion von oxidativem Stress in der Cochlea vor akutem akustischem Trauma schützen könnte — Ergebnisse können jedoch nicht direkt auf Menschen übertragen werden.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie (Meerschweinchen). Die Ergebnisse sind konsistent positiv und das Studiendesign ist für ein Tiermodell rigoros, mit geeigneten Kontrollen und Mehrfrequenz-ABR-Messungen. Diese Befunde können nicht direkt auf die Prävention oder Behandlung von akustischem Trauma beim Menschen übertragen werden. Die Meerschweinchen-Cochlea reagiert in mancher Hinsicht ähnlich wie die menschliche, aber nicht in allen. Humanstudien zur H₂-Inhalation bei lärminduziertem Hörverlust fehlen derzeit. Die 4-tägige Nachbeobachtung ist für die Beurteilung einer langfristigen Hörregeneration kurz. Diese Studie liefert eine solide präklinische Rationale für weitere Untersuchungen, einschließlich Humanstudien.",
      "abstract": "Ziel: Molekularer Wasserstoff (H₂) hat bei mehreren mit oxidativem Stress verbundenen Erkrankungen beim Menschen therapeutisches Potenzial gezeigt, ist gut verträglich und kann einfach per Inhalation verabreicht werden. Ziel dieser präklinischen In-vivo-Studie war die Untersuchung, ob Impulslärm-Trauma durch H₂-Inhalation unmittelbar nach der Impulslärm-Exposition verhindert werden kann. Methoden: Meerschweinchen (n=26) wurden Impulslärm ausgesetzt (n=400; 156 dB SPL; 0,33/s; n=11; Lärm-Gruppe), Impulslärm gefolgt von H₂-Inhalation (2 mol%; 500 ml/min; 1 Stunde; n=10; Lärm + H₂-Gruppe) oder nur H₂-Inhalation (n=5; H₂-Gruppe). Der akustisch evozierte ABR-Schwellenwert bei 3,15, 6,30, 12,5, 20,0 und 30,0 kHz wurde vor und 4 Tage nach Impulslärm- und/oder H₂-Exposition bewertet. Die Cochleae wurden nach der letzten ABR-Bewertung für die Haarzellquantifizierung entnommen. Ergebnisse: Lärmexposition verursachte ABR-Schwellenerhöhungen bei allen Frequenzen (Median 35, 35, 30, 35 und 35 dB SPL, Lärm-Gruppe; 20, 25, 10, 13 und 20 dB SPL, Lärm + H₂-Gruppe; P < 0,05), jedoch signifikant weniger in der Lärm + H₂-Gruppe (P < 0,05). Der äußere Haarzellverlust in apikaler, mittlerer und basaler Region betrug 8,8 %, 53 % und 14 % in der Lärm-Gruppe und 3,5 %, 22 % und 1,2 % in der Lärm + H₂-Gruppe. Der entsprechende innere Haarzellverlust betrug 0,1 %, 14 % und 3,5 % in der Lärm-Gruppe und 0 %, 2,8 % und 0 % in der Lärm + H₂-Gruppe. Der Unterschied zwischen den Gruppen war in der basalen Region für OHCs (P = 0,003) und apikalen (P = 0,033) und basalen (P = 0,048) Regionen für IHCs signifikant. Schlussfolgerungen: Akutes akustisches Trauma kann durch H₂ reduziert werden, wenn es unmittelbar nach der Impulslärm-Exposition inhaliert wird.",
      "conclusion": "Acute acoustic trauma can be reduced by H2 when inhaled immediately after impulse noise exposure."
    },
    {
      "pmid": "36499079",
      "year": 2022,
      "title": "Elektrolytisch reduziertes Wasser, Review I: Molekularer Wasserstoff ist der alleinige Wirkstoff für die therapeutischen Effekte",
      "title_en": "Electrolyzed-Reduced Water: Review I. Molecular Hydrogen Is the Exclusive Agent Responsible for the Therapeutic Effects",
      "title_de": null,
      "journal": "International Journal of Molecular Sciences",
      "authors": "LeBaron et al.",
      "author_search": "lebaron le baron",
      "doi": "10.3390/ijms232314750",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms232314750",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36499079/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lebaron-2022-elektrolytisch-reduziertes-wasser-alleiniger-wirkstoff/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · LeBaron — Elektrolytisch reduziertes Wasser, Review I: Molekularer Wasserstoff ist der alleinige Wirkstoff für die therapeutischen Effekte",
      "summary": "Bei alkalisch-ionisiertem Wasser (ERW) wirkt nicht „basisches Wasser“, nicht „Mikrocluster“, nicht „freie Elektronen“ — sondern einzig und allein der gelöste molekulare Wasserstoff (H₂). Diese Übersichtsarbeit räumt mit dem Pseudo-Wissenschafts-Marketing auf und führt alle belegten Effekte auf H₂ zurück. (International Journal of Molecular Sciences, 2022.)",
      "assessment": "Das ist eine Schlüsselreferenz des Feldes. Sie liefert das ehrliche, ingenieurs-saubere Argument, das seriöse H₂-Anwendung von der esoterischen „Wundermaschinen“-Erzählung trennt: Es geht nicht um „magisches basisches Wasser“, sondern um eine messbare H₂-Dosis. Mechanistisch rückt sie die H₂-Konzentration in den Mittelpunkt — statt pH- oder ORP-Schauwerte. Die Arbeit stammt von einem ausgewiesenen Fachautor (LeBaron, Molecular Hydrogen Institute) und ist eine systematische Aufarbeitung der Primärliteratur. Limitationen, ehrlich benannt: Es ist ein Review, kein neuer Wirknachweis — und LeBaron ist im H₂-Feld nicht unparteiisch (Interessenkontext durch seine Rolle im Molecular Hydrogen Institute). Die Stärke liegt in der mechanistisch-chemischen Entzauberung der Mythen, nicht in neuen klinischen Endpunkten.",
      "abstract": "Dem alkalischen, elektrolytisch reduzierten Wasser (ERW) werden zahlreiche Vorteile zugeschrieben. Manchmal sind diese Behauptungen mit leicht widerlegbaren Konzepten verknüpft. Die beobachteten Vorteile wurden auf die intrinsischen Eigenschaften von ERW zurückgeführt (z. B. negatives Redoxpotenzial (ORP), alkalischer pH-Wert, H₂-Gas) sowie auf rätselhafte Eigenschaften (z. B. veränderte Wasserstruktur, Mikrocluster, freie Elektronen, aktiver Wasserstoff, Mineralhydride). Das damit verbundene pseudowissenschaftliche Marketing hat dazu beigetragen, dass die etablierte Wissenschaft ERW lange biologische Effekte absprach. Schließlich wurde in zahlreichen In-vitro- und In-vivo-Studien jede dieser Annahmen einzeln geprüft und widerlegt, bis schlüssig gezeigt war, dass H₂ der alleinige Wirkstoff sowohl für das negative ORP als auch für die beobachteten therapeutischen Effekte von ERW ist. Dieser Artikel zeichnet kurz die Geschichte des ERW nach und gibt einen umfassenden Überblick über die fortlaufende Forschung, die die Bedeutung von H₂ belegt. Wir zeigen, dass sich die Effekte von ERW ohne metaphysische Spekulationen (z. B. Mikroclustering, freie Elektronen usw.) und ohne unplausible Annahmen (z. B. dass basisches Wasser sauren Abfall neutralisiert) durch die bekannten biologischen Effekte von H₂ und durch konventionelle Chemie erklären lassen. Die H₂-Konzentration von ERW sollte gemessen werden, um sicherzustellen, dass sie mit den in klinischen Studien verwendeten vergleichbar ist.",
      "conclusion": "We illustrated that the effects of ERW could be readily explained by the known biological effects of H2 and by utilizing conventional chemistry without requiring any metaphysical conjecture (e.g., microclustering, free electrons, etc.) or reliance on implausible notions (e.g., alkaline water neutralizes acidic waste). The H2 concentration of ERW should be measured to ensure it is comparable to tho"
    },
    {
      "pmid": "35920994",
      "year": 2022,
      "title": "Auswirkungen von Nutrazeutika und Nahrungsergänzungsmitteln auf mitochondriale Veränderungen beim gesunden Altern: Eine systematische Übersichtsarbeit randomisierter kontrollierter Studien",
      "title_en": "Impact of nutraceuticals and dietary supplements on mitochondria modifications in healthy aging: a systematic review of randomized controlled trials.",
      "title_de": null,
      "journal": "Aging clinical and experimental research",
      "authors": "Lippi et al.",
      "author_search": "lippi lippi",
      "doi": "10.1007/s40520-022-02203-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s40520-022-02203-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35920994/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lippi-2022-auswirkungen-nutrazeutika-nahrungsergaenzungsmitteln-mitochondriale/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · Lippi — Auswirkungen von Nutrazeutika und Nahrungsergänzungsmitteln auf mitochondriale Veränderungen beim gesunden Altern: Eine systematische Übersichtsarbeit randomisierter kontrollierter Studien",
      "summary": "Diese systematische Übersichtsarbeit über 6 randomisierte kontrollierte Studien ergab, dass Nahrungsergänzungsmittel — darunter wasserstoffreiches Wasser — positive Auswirkungen auf Mitochondrien-Funktionsmarker bei gesunden älteren Erwachsenen zeigen, die Gesamtevidenzbasis aber klein ist und weitere Forschung benötigt wird. Als Übersichtsarbeit synthetisiert sie bestehende Studien, anstatt neue Daten zu generieren; H₂ ist eines von sechs bewerteten Ergänzungsmitteln, nicht der alleinige Fokus.",
      "assessment": "Dies ist eine systematische Übersichtsarbeit von RCTs — methodisch eine hochwertige Studienart (Evidenzstufe 4 als Review). Mit nur 6 eingeschlossenen Studien über 201 Teilnehmer und 6 verschiedenen Ergänzungsmitteln ist die Evidenzbasis für jedes einzelne Ergänzungsmittel (einschließlich H₂-reichem Wasser) jedoch extrem dünn. Der Review kann nicht verwendet werden, um starke Therapieansprüche speziell für wasserstoffreiches Wasser zu stellen, da H₂ nur eines von mehreren untersuchten Ergänzungsmitteln ist und individuelle Studienergebnisse für H₂ allein nicht vollständig disaggregiert werden. Das ehrliche Fazit: Es gibt frühe positive Signale für mehrere Mitochondrien-zielende Ergänzungsmittel beim gesunden Altern, aber das Feld steckt noch in den Kinderschuhen und erfordert wesentlich größere, längerfristige Studien.",
      "abstract": "Hintergrund: Bisher wurde die mitochondriale Funktion mit mehreren Signalwegen in Verbindung gebracht, die am zellulären Alterungsprozess beteiligt sind. Nahrungsergänzungsmittel könnten wechselseitige und vielschichtige Wechselwirkungen mit dem Mitochondrien-Netzwerk haben; jedoch hat bisher keine systematische Übersichtsarbeit die Rolle verschiedener Nutrazeutika bei mitochondrialen Veränderungen gesunder älterer Erwachsener bewertet. Ziel: Bewertung der Auswirkungen verschiedener Nahrungsergänzungsmittel auf mitochondriale Veränderungen bei älteren Erwachsenen. Methoden: Am 22. Februar 2022 wurden PubMed, Scopus, Web of Science und Cochrane seit ihrer Gründung systematisch nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) durchsucht. Gemäß dem PICO-Modell berücksichtigten wir gesunde ältere Erwachsene als Teilnehmer, Nutrazeutika als Intervention, jede Behandlung als Komparator und mitochondriale Veränderungen als Ergebnis. Die Jadad-Skala wurde zur Qualitätsbewertung verwendet. Ergebnisse: Insgesamt wurden 8489 Datensätze identifiziert und gesichtet, bis 6 Studien eingeschlossen wurden. Insgesamt wurden 201 gesunde ältere Erwachsene in die systematische Übersichtsarbeit eingeschlossen (Durchschnittsalter reichte von 67,0 ± 1,0 Jahren bis 76,0 ± 5,6 Jahren). Die bewerteten Nahrungsergänzungsmittel waren Natriumnitrit, N-3-mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wasserstoffreiches Wasser, Nicotinamidribosid, Urolithin A und Molkenproteinpulver. Positive Auswirkungen wurden hinsichtlich mitochondrialer oxidativer und antioxidativer Kapazität, Volumen, bioenergetischer Kapazität und mitochondrialem Transkriptom berichtet. Die Qualitätsbewertung unterstrich, dass alle eingeschlossenen Studien von guter Qualität waren. Diskussion: Obwohl Nahrungsergänzungsmittel positive Auswirkungen auf mitochondriale Veränderungen haben könnten, sind derzeit nur wenige Studien in diesem Bereich verfügbar. Schlussfolgerung: Weitere Studien sind erforderlich, um die wechselseitigen und vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Nutrazeutika, Mitochondrien und Umweltstressoren bei gesunden älteren Erwachsenen besser zu klären.",
      "conclusion": "Further studies are needed to better elucidate the reciprocal and multilevel interactions between nutraceuticals, mitochondria, and environmental stressors in healthy older adults."
    },
    {
      "pmid": "35489460",
      "year": 2022,
      "title": "Elektrokoagulations- und Elektrooxidationstechnologien zur Entfernung von Pestiziden aus Wasser oder Abwasser: Eine Übersichtsarbeit",
      "title_en": "Electrocoagulation and electrooxidation technologies for pesticide removal from water or wastewater: A review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemosphere",
      "authors": "Biswas et al.",
      "author_search": "biswas biswas",
      "doi": "10.1016/j.chemosphere.2022.134709",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.chemosphere.2022.134709",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35489460/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-biswas-2022-elektrokoagulations-elektrooxidationstechnologien-zur-entfernung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · Biswas — Elektrokoagulations- und Elektrooxidationstechnologien zur Entfernung von Pestiziden aus Wasser oder Abwasser: Eine Übersichtsarbeit",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit behandelt elektrochemische Methoden — Elektrokoagulation und Elektrooxidation — zur Entfernung von Pestiziden aus Wasser und stellt fest, dass H₂-Gas als Nebenprodukt an der Kathode bei der Elektrokoagulation entsteht. Dies ist ein umwelttechnischer Review ohne Bezug zur H₂-Medizin, Therapie oder gesundheitlichen Wirkungen von molekularem Wasserstoff. H₂ erscheint ausschließlich als technisches Prozessnebenprodukt.",
      "assessment": "Diese Übersichtsarbeit ist nicht relevant für H₂-Medizin oder Therapie. Es handelt sich um ein wasseraufbereitungstechnisches Papier, in dem H₂ ausschließlich als zufälliges Nebenprodukt des Elektrokoagulationsprozesses auftritt. Aus diesem Papier können keine gesundheitlichen, therapeutischen oder biomedizinischen Schlussfolgerungen gezogen werden. Seine Aufnahme in eine H₂-Forschungsdatenbank ist ein Kategorisierungsartefakt. Leserinnen und Leser, die Belege über Gesundheitswirkungen von molekularem Wasserstoff suchen, sollten spezifische H₂-Medizin-Literatur konsultieren.",
      "abstract": "Pestizide gelten als Bedrohung für Umwelt und menschliche Gesundheit. Übermäßiger Pestizideinsatz in der Landwirtschaft kann Gewässer kontaminieren und zu Krebs, Asthma, neurologischen Störungen, Reproduktionsdefekten und hormoneller Störung führen. Elektrochemische Methoden wie Elektrokoagulation und Elektrooxidation können aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile wie hoher Effizienz, geringer Schlammproduktion und niedriger Betriebskosten zur Pestizidentfernung eingesetzt werden. Bei der Elektrokoagulation führt die Auflösung von Anodenmetallen zu Metallhydroxidkomplexen, die mit dem im Reaktor vorhandenen Schadstoff ausfällen. Gleichzeitig tritt an der Kathode Elektroflotation auf und führt zur Entwicklung von Wasserstoffgasblasen, die Flocken an die Oberfläche des Reaktors treiben. Dieser Review konzentriert sich auf Entfernungsmechanismen, Kinetik, Modellierung, Einflüsse von Einflussfaktoren und Schlammcharakterisierung der Pestizidentfernung mittels Elektrokoagulation und Elektrooxidation. Wichtige Einflussfaktoren umfassen Zellkonfiguration, Elektrodenmaterial, Stromdichte, pH-Wert, Stützelektrolytkonzentration. Im Allgemeinen sind Aluminium und Eisen die gebräuchlichsten Elektroden für die Pestizidentfernung mittels Elektrokoagulation, während borierter Diamant in Elektrooxidationsstudien in weit größerem Umfang als Elektrode eingesetzt wurde. In beiden Prozessen wurde eine Entfernungseffizienz von mehr als 99 % beobachtet. Insgesamt fasst dieser Review den Einsatz elektrochemischer Methoden zur Pestizidentfernung zusammen und bietet Forschenden in diesem Bereich wertvolle Informationen.",
      "conclusion": "Greater than 99% removal efficiency was observed in both processes. Overall, this review summarizes the use of electrochemical methods for pesticide removal and offers valuable information to researchers in this area of study."
    },
    {
      "pmid": "35340218",
      "year": 2022,
      "title": "Die Rolle von molekularem Wasserstoff beim Altern und alternsbedingten Erkrankungen",
      "title_en": "Role of Molecular Hydrogen in Ageing and Ageing-Related Diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Fu et al.",
      "author_search": "fu fu",
      "doi": "10.1155/2022/2249749",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2022/2249749",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35340218/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-fu-2022-rolle-beim-altern-alternsbedingten/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · Fu — Die Rolle von molekularem Wasserstoff beim Altern und alternsbedingten Erkrankungen",
      "summary": "Diese umfassende Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie molekularer Wasserstoff mehrere Kennzeichen des biologischen Alterns entgegenwirken könnte — von oxidativem Stress und genomischer Instabilität bis hin zu mitochondrialer Dysfunktion und chronischer Entzündung — und untersucht seine potenzielle Rolle bei altersbedingten Erkrankungen wie Neurodegeneration, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Als Übersichtsarbeit synthetisiert sie bestehende präklinische und klinische Forschung, anstatt neue experimentelle Daten zu liefern; Schlussfolgerungen sind theoretisch und die Evidenzqualität variiert erheblich je nach Thema.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review, der ein weites Feld mit heterogener zugrunde liegender Evidenz abdeckt. Die Breite ist sowohl seine Stärke als auch seine Schwäche: Die Abdeckung von Alterungskennzeichen, spezifischen Organsystemen und mehreren Erkrankungen bedeutet zwangsläufig, dass die Evidenzqualität enorm variiert — von gut kontrollierten Humanstudien (bei einigen Erkrankungen) bis hin zu rein theoretischen mechanistischen Argumenten oder einzelnen Tierstudien (bei anderen). Dieser Review kann nicht als pauschaler klinischer Beweis für H₂ beim Altern oder einer spezifischen Erkrankung zitiert werden. Er ist am besten als Karte der H₂-Alterungsforschungslandschaft und als Quelle mechanistischer Hypothesen für zukünftige Untersuchungen zu verwenden. Leserinnen und Leser sollten für jeden spezifisch erwähnten Erkrankungsbereich Primärstudien konsultieren.",
      "abstract": "Altern ist ein physiologischer Prozess des progressiven Funktionsrückgangs des Organismus im Laufe der Zeit. Es betrifft jedes Organ im Körper und ist ein bedeutsames Risiko für chronische Erkrankungen. Molekularer Wasserstoff hat therapeutische und präventive Wirkungen auf verschiedene Organe. Er besitzt antioxidative Eigenschaften, da er Hydroxylradikale direkt neutralisiert und den Peroxynitrit-Spiegel senkt. Er aktiviert auch Nrf2 und HO-1, die viele antioxidative Enzyme und Proteasomen regulieren. Durch seine antioxidative Wirkung erhält Wasserstoff die genomische Stabilität aufrecht, mildert die zelluläre Seneszenz und nimmt an Histonmodifikation, Telomerwartung und Proteostase teil. Darüber hinaus kann Wasserstoff Entzündungen verhindern und das nährstoffsensorierende mTOR-System, Autophagie, Apoptose und Mitochondrien regulieren — alles Faktoren, die mit dem Altern zusammenhängen. Wasserstoff kann auch zur Prävention und Behandlung verschiedener altersbedingter Erkrankungen wie neurodegenerativer Störungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen, Diabetes und Krebs eingesetzt werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Grundlagenforschung und jüngste Anwendung von Wasserstoff, um den Einsatz von Wasserstoff in der Medizin zur Alterungsprävention und Therapie altersbedingter Erkrankungen zu unterstützen.",
      "conclusion": "Hydrogen can also be used for prevention and treatment of various ageing-related diseases, such as neurodegenerative disorders, cardiovascular disease, pulmonary disease, diabetes, and cancer. This paper reviews the basic research and recent application of hydrogen in order to support hydrogen use in medicine for ageing prevention and ageing-related disease therapy."
    },
    {
      "pmid": "35240982",
      "year": 2022,
      "title": "Molekularer Wasserstoff ist ein potenzielles Schutzmittel im Management der akuten Lungenschädigung",
      "title_en": "Molecular hydrogen is a potential protective agent in the management of acute lung injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular medicine (Cambridge, Mass.)",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1186/s10020-022-00455-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s10020-022-00455-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35240982/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2022-ist-potenzielles-schutzmittel-management/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · Zhang et al. — Molekularer Wasserstoff ist ein potenzielles Schutzmittel im Management der akuten Lungenschädigung",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) könnte schützende Wirkungen bei akuter Lungenschädigung (ALI) und dem akuten Atemnotsyndrom (ARDS) entfalten — zwei lebensbedrohliche Erkrankungen bei schwer kranken Patienten, einschließlich solcher mit schwerem COVID-19. Diese Übersichtsarbeit fasst die wichtigsten biologischen Mechanismen zusammen, durch die H₂ der zugrundeliegenden Pathologie der ALI entgegenwirken könnte: Entzündungshemmung, antioxidativer Schutz und Regulierung des Zelltods. (Molecular Medicine, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit — sie fasst vorhandene präklinische und theoretische Literatur zusammen, präsentiert jedoch keine neuen Versuchsdaten. Die mechanistischen Argumente für H₂ bei Lungenschädigung sind wissenschaftlich fundiert und konsistent mit der breiteren H₂-Biologie-Literatur. Robuste klinische Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien bei ALI/ARDS-Patienten fehlt jedoch nach wie vor. Ehrliche Einschränkung: Der COVID-19-Bezug ist spekulativer Natur, da der Review keine kontrollierten Humanstudiendaten für H₂ bei COVID-19-Patienten präsentiert. Die Arbeit ist als Forschungslandkarte nützlich, darf aber nicht als klinischer Wirksamkeitsnachweis gelesen werden.",
      "abstract": "Akute Lungenschädigung (ALI) und das akute Atemnotsyndrom (ARDS) — eine schwerere Form der ALI — sind lebensbedrohliche klinische Syndrome bei kritisch kranken Patienten. Die Behandlungsmethoden zur Linderung der ALI-Pathogenese haben sich in letzter Zeit erheblich verbessert. Obwohl die Wirksamkeit dieser Therapien begrenzt ist, hat ihre Relevanz durch die anhaltende Pandemie der neuartigen Coronavirus-Erkrankung 2019 (COVID-19), die ein schweres Atemnotsyndrom verursacht, erheblich zugenommen. Mehrere Studien haben die präventiven und therapeutischen Effekte von molekularem Wasserstoff bei verschiedenen Erkrankungen nachgewiesen. Die biologischen Effekte von molekularem Wasserstoff betreffen vor allem Entzündungshemmung, antioxidativen Schutz sowie Modulation von Autophagie und Zelltod. Dieser Review fokussiert auf die potenziellen therapeutischen Effekte von molekularem Wasserstoff bei ALI und deren zugrundeliegenden Mechanismen und zielt darauf ab, eine theoretische Grundlage für die klinische Behandlung von ALI und COVID-19 zu liefern.",
      "conclusion": "The biological effects of molecular hydrogen mainly involve anti-inflammation, antioxidation, and autophagy and cell death modulation. This review focuses on the potential therapeutic effects of molecular hydrogen on ALI and its underlying mechanisms and aims to provide a theoretical basis for the clinical treatment of ALI and COVID-19."
    },
    {
      "pmid": "33555824",
      "year": 2022,
      "title": "Der Konsum von wasserstoffreichem Wasser wirkt sich positiv auf Muskelleistung und Laktatantwort aus und lindert den verzögert auftretenden Muskelkater nach Krafttraining",
      "title_en": "Hydrogen Rich Water Consumption Positively Affects Muscle Performance, Lactate Response, and Alleviates Delayed Onset of Muscle Soreness After Resistance Training",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Strength and Conditioning Research",
      "authors": "Botek et al.",
      "author_search": "botek botek",
      "doi": "10.1519/jsc.0000000000003979",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1519/jsc.0000000000003979",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33555824/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-botek-2022-muskelleistung-verzoegerter-muskelkater-krafttraining/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Botek — Der Konsum von wasserstoffreichem Wasser wirkt sich positiv auf Muskelleistung und Laktatantwort aus und lindert den verzögert auftretenden Muskelkater nach Krafttraining",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser verbessert die Muskelleistung, senkt die Laktatantwort und lindert den Muskelkater nach dem Krafttraining. Im randomisierten Doppelblind-Crossover (12 Männer) war der Muskelkater nach 24 Stunden deutlich geringer (26 vs. 41 mm, p = 0,002). (J Strength Cond Res, 2022.)",
      "assessment": "Direkt relevant für die Erholung nach Kraft- und Fitnesstraining, weil der Endpunkt „verzögert auftretender Muskelkater“ (DOMS) im Trainingsalltag sehr greifbar ist. Das doppelblinde Crossover-Design schließt Placebo-Effekte weitgehend aus — jeder Proband ist seine eigene Kontrolle. Mechanistisch passt der niedrigere Laktat- und Kater-Befund zum antioxidativen, entzündungsmodulierenden Profil von H₂. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 12), nur Männer, akute Einmalgabe — keine Aussage über chronische Einnahme oder Trainingsanpassung über Wochen.",
      "abstract": "Botek, M., Krejčí, J., McKune, A., Valenta, M. und Sládečková, B. Der Konsum von wasserstoffreichem Wasser wirkt sich positiv auf Muskelleistung und Laktatantwort aus und lindert den verzögert auftretenden Muskelkater nach Krafttraining. J Strength Cond Res 36(10): 2792–2799, 2022. — Positive Ergebnisse der Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf die Ausdauerleistung wurden gezeigt, aber die Effekte von HRW im Krafttraining sind unklar. Ziel dieser Studie war es, die Effekte der Aufnahme von 1.260 ml HRW auf die physiologischen, perzeptiven und leistungsbezogenen Reaktionen auf ein Krafttraining und nach 24 Stunden Erholung zu beurteilen. Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie umfasste 12 Männer im Alter von 23,8 ± 1,9 Jahren. Die Probanden führten halbe Kniebeugen sowie Beinbeuge- und Beinstreckübungen mit einer Last von 70 % des Einwiederholungsmaximums über 3 Sätze (10 Wiederholungen/Satz) aus. Ausfallschritte wurden mit einer Last von 30 % der Körpermasse über 3 Sätze (20 Wiederholungen/Satz) durchgeführt. Die Zeit jedes Satzes, das Laktat und das wahrgenommene Anstrengungsempfinden wurden zur Hälfte der Belastung und unmittelbar nach der Belastung erfasst. Kreatinkinase, die Muskelkater-Bewertungen auf der visuellen Analogskala, der Countermovement-Sprung und die Herzfrequenzvariabilität wurden vor dem Training sowie nach 30 Minuten, 6 und 24 Stunden Erholung bewertet. Die Ausfallschritte wurden mit HRW im Vergleich zu Placebo schneller ausgeführt (p < 0,001). Wasserstoffreiches Wasser senkte das Laktat zur Hälfte der Belastung und unmittelbar nach der Belastung (HRW: 5,3 ± 2,1 und 5,1 ± 2,2; Placebo: 6,5 ± 1,8 und 6,3 ± 2,2 mmol·L⁻¹, p ≤ 0,008). Die Bewertungen auf der visuellen Analogskala waren mit HRW signifikant niedriger (26 ± 11 vs. 41 ± 20 mm, p = 0,002) nach 24 Stunden Erholung. Zusammenfassend verbesserte eine akute intermittierende HRW-Hydration die Muskelfunktion, reduzierte die Laktatantwort und linderte den verzögert auftretenden Muskelkater.",
      "conclusion": "41 ± 20 mm, p = 0.002) after 24 hours of recovery. In conclusion, an acute intermittent HRW hydration improved muscle function, reduced the lactate response, and alleviated delayed onset of muscle soreness."
    },
    {
      "pmid": "35206179",
      "year": 2022,
      "title": "Molekularer Wasserstoff beeinflusst die körperliche und respiratorische Funktion bei akuten Post-COVID-19-Patienten positiv: eine neue Perspektive in der Rehabilitation",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Positively Affects Physical and Respiratory Function in Acute Post-COVID-19 Patients: A New Perspective in Rehabilitation",
      "title_de": null,
      "journal": "International Journal of Environmental Research and Public Health",
      "authors": "Botek et al.",
      "author_search": "botek botek",
      "doi": "10.3390/ijerph19041992",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijerph19041992",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35206179/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-botek-2022-post-covid-19-respiratorische-rehabilitation/",
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        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Botek — Molekularer Wasserstoff beeinflusst die körperliche und respiratorische Funktion bei akuten Post-COVID-19-Patienten positiv: eine neue Perspektive in der Rehabilitation",
      "summary": "Wasserstoff-Inhalation verbessert Lungen- und Körperfunktion nach COVID-19. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie mit 50 akuten Post-COVID-Patienten steigerte 14 Tage H₂-Inhalation die 6-Minuten-Gehstrecke um 64 m und die Vitalkapazität messbar (alle p ≤ 0,025). (IJERPH, 2022.)",
      "assessment": "Relevant für das H₂-Inhalations-Segment und als Beispiel für eine moderne, klinisch greifbare Indikation. Die Endpunkte (6-Minuten-Gehtest, Spirometrie) sind etablierte, objektive Maße — kein reines Wohlbefinden-Selbstreport. Sie belegt, dass H₂-Inhalation in einem ärztlich relevanten Rehabilitations-Kontext untersucht wird. Limitation, ehrlich benannt: nur einfach-verblindet (Erwartungseffekte beim Gehtest nicht voll ausgeschlossen), n = 50, kurze 14-Tage-Phase, keine Aussage zu langfristigem Nutzen oder zu Long-COVID. Keine Interessenkonflikt-Angabe aus dem Abstract ableitbar.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H2) ist potenziell ein neuartiges therapeutisches Gas für akute Post-COVID-19-Patienten, da er antioxidative, entzündungshemmende, anti-apoptotische und ermüdungslindernde Eigenschaften besitzt. Ziel dieser Studie war es, den Effekt einer 14-tägigen H2-Inhalation auf den respiratorischen und körperlichen Fitnessstatus akuter Post-COVID-19-Patienten zu bestimmen. Diese randomisierte, einfach-verblindete, placebokontrollierte Studie umfasste 26 Männer (44 ± 17 Jahre) und 24 Frauen (38 ± 12 Jahre), die einen 6-Minuten-Gehtest (6 MWT) und einen Lungenfunktionstest absolvierten, konkret forcierte Vitalkapazität (FVC) und Ausatemvolumen in der ersten Sekunde (FEV1). Symptomatische Teilnehmer wurden zwischen 21 und 33 Tagen nach einem positiven Polymerase-Kettenreaktions-Test rekrutiert. Das Experiment bestand aus einer H2-/Placebo-Inhalation, 2 × 60 min/Tag über 14 Tage. Die Ergebnisse zeigten, dass die H2-Therapie im Vergleich zu Placebo die 6-MWT-Strecke signifikant um 64 ± 39 m, die FVC um 0,19 ± 0,24 L und das FEV1 um 0,11 ± 0,28 L steigerte (alle p ≤ 0,025). Zusammenfassend hatte die H2-Inhalation günstige gesundheitliche Effekte im Sinne einer verbesserten körperlichen und respiratorischen Funktion bei akuten Post-COVID-19-Patienten. Daher könnte die H2-Inhalation einen sicheren, wirksamen Ansatz darstellen, um die frühe Funktionswiederherstellung bei Post-COVID-19-Patienten zu beschleunigen.",
      "conclusion": "In conclusion, H2 inhalation had beneficial health effects in terms of improved physical and respiratory function in acute post-COVID-19 patients. Therefore, H2 inhalation may represent a safe, effective approach for accelerating early function restoration in post-COVID-19 patients."
    },
    {
      "pmid": "35276867",
      "year": 2022,
      "title": "Molekularer Wasserstoff mildert den Leistungsabfall bei wiederholten Sprints bei Profi-Fußballern",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Mitigates Performance Decrement during Repeated Sprints in Professional Soccer Players",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Botek et al.",
      "author_search": "botek botek",
      "doi": "10.3390/nu14030508",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu14030508",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35276867/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-botek-2022-wiederholte-sprints-fussballer/",
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        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Botek — Molekularer Wasserstoff mildert den Leistungsabfall bei wiederholten Sprints bei Profi-Fußballern",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser bremst den Leistungsabfall bei wiederholten Sprints. In einem randomisierten, doppelblinden Crossover-Versuch mit 16 Profi-Fußballern waren die letzten Sprints nach H₂-Wasser-Gabe messbar schneller — auf 15 m bis zu 3,4 % schneller im 14. und 15. Sprint. (Nutrients, 2022.)",
      "assessment": "Direkt relevant für die Sprintleistung unter Ermüdung bei wiederholter Belastung: Das Crossover-Design (jeder Sportler ist seine eigene Kontrolle) und die Doppelblindheit reduzieren Placebo- und Erwartungseffekte stark — ein häufiger Schwachpunkt bei Supplement-Studien. Der Befund passt mechanistisch zum antioxidativen Profil von H₂: weniger ermüdungsbedingter Leistungsabfall bei hoher ROS-Last. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 16), nur junge männliche Profis, akute Einmalgabe vor dem Test (keine Langzeitwirkung untersucht). Dass Laktat und RPE unverändert blieben, lässt den genauen Mechanismus offen.",
      "abstract": "Es wurde gezeigt, dass die Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) über verschiedene Belastungsformen hinweg einen ermüdungslindernden Effekt hat. Ihr Effekt auf die Leistung bei wiederholten Sprints ist jedoch unbekannt. Ziel dieser Studie war es, den Effekt eines HRW-Konsums vor der Belastung auf die Leistung bei wiederholten Sprints, auf Laktat und auf perzeptive Reaktionen mithilfe eines Protokolls wiederholter Sprints zu beurteilen. Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie umfasste 16 professionelle männliche Fußballspieler im Alter von 18,8 ± 1,2 Jahren. Die Athleten führten zwei Indoor-Tests durch, konkret 15 × 30-m-Bahnsprints, unterbrochen durch 20 s Erholung, getrennt durch eine einwöchige Auswaschphase. Die Sprintzeit wurde auf 15 m und 30 m gemessen. Das wahrgenommene Anstrengungsempfinden wurde unmittelbar nach jedem Sprint bewertet, und die Blutlaktatkonzentration nach der Belastung wurde nach dem letzten Sprint gemessen. Es gab signifikant schnellere Sprintzeiten nach HRW-Konsum im Vergleich zu Placebo auf 15 m beim 14. und 15. Sprint, was Zeitverbesserungen von 3,4 % bzw. 2,7 % entspricht. Die Sprintzeit auf 30 m verbesserte sich in der HRW-Gruppe im letzten Sprint ebenfalls signifikant um 1,9 %. Weder die Laktatkonzentrationen noch das wahrgenommene Anstrengungsempfinden unterschieden sich jedoch signifikant zwischen HRW und Placebo. Eine HRW-Supplementierung vor der Belastung ist mit einer erhöhten Fähigkeit verbunden, Ermüdung zu reduzieren, insbesondere in den späteren Phasen wiederholter Sprintbelastungen.",
      "conclusion": "However, neither lactate concentrations nor ratings of perceived exertion were significantly different between HRW and placebo. Pre-exercise HRW supplementation is associated with an increased ability to reduce fatigue, especially during the later stages of repeated sprint exercise."
    },
    {
      "pmid": "35734974",
      "year": 2022,
      "title": "Eine randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie zur Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung",
      "title_en": "A randomized, placebo-controlled clinical trial of hydrogen/oxygen inhalation for non-alcoholic fatty liver disease",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Cellular and Molecular Medicine",
      "authors": "Tao et al.",
      "author_search": "tao tao",
      "doi": "10.1111/jcmm.17456",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/jcmm.17456",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35734974/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tao-2022-sauerstoff-inhalation-nicht-alkoholische-fettleber/",
      "methods": [
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      "indications": [
        "liver",
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Tao — Eine randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie zur Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung",
      "summary": "Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation verbessert bei nicht-alkoholischer Fettleber die Blutfett- und Leberwerte — und senkt bei mittelschweren bis schweren Fällen messbar den Leberfettgehalt. In einem randomisierten, placebokontrollierten Trial (43 Patienten, 13 Wochen) besserten sich Serumlipide und Leberenzyme; Ultraschall und CT zeigten weniger Leberfett. Tierversuche deuten auf gesteigerte Leber-Autophagie als Mechanismus. (J Cell Mol Med, 2022.)",
      "assessment": "Eine Humanstudie (RCT) plus mechanistischer Tier-/Zellbeleg in einem — das ist eine starke Kombination, weil sie nicht nur einen Effekt zeigt, sondern auch eine plausible Erklärung (Autophagie) liefert und diese durch einen Blockade-Versuch absichert. Relevant, weil NAFLD ein riesiges, wachsendes Gesundheitsthema ohne zugelassene Medikation ist und H₂ hier in einer echten klinischen Indikation getestet wurde. Wichtig für die ehrliche Kommunikation: Hier wurde inhaliertes H₂/O₂-Gas verwendet, nicht H₂-Trinkwasser — und die deutlichsten Bildgebungs-Effekte traten bei den schwereren Fällen auf. Das ist kein Freibrief für allgemeine Gesundheits-Claims, sondern ein vielversprechender klinischer Hinweis. Limitation, ehrlich benannt: moderate Stichprobe (n = 43), Single-Center, kein Wirkstoff-Vergleich, China-Studie; die Übertragung auf Trinkwasser-Produkte ist nicht belegt.",
      "abstract": "Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist die weltweit häufigste chronische Lebererkrankung mit steigender Inzidenz, im Einklang mit Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Derzeit war keine zugelassene Medikation für die NAFLD-Behandlung verfügbar. Es ist erwiesen, dass molekularer Wasserstoff (H2), ein antioxidatives, entzündungshemmendes biomedizinisches Mittel, eine therapeutische und präventive Wirkung bei verschiedenen Erkrankungen aufweist. Ziel dieser Studie war es, den Effekt der Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation auf NAFLD-Probanden zu untersuchen und den Mechanismus aus der Perspektive der Hepatozyten-Autophagie zu erforschen. Wir führten eine randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie zur 13-wöchigen Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation durch (China Clinical Trial Registry [#ChiCTR-IIR-16009114]), die 43 Probanden umfasste. Wir fanden, dass die Inhalation von Wasserstoff/Sauerstoff die Serumlipide und Leberenzyme verbesserte. Ein signifikant verbesserter Leberfettgehalt, gemessen mit Ultraschall und CT-Scans, wurde nach der Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation in mittelschweren bis schweren Fällen beobachtet. Wir führten außerdem ein Tierexperiment auf Basis eines durch Methionin- und Cholin-Mangel (MCD) induzierten Mausmodells durch, um den Effekt von Wasserstoff auf die NASH der Maus zu untersuchen. Die Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation verbesserte die systemische Entzündung und die Leberhistologie. Bei Mäusen, die Wasserstoff/Sauerstoff inhalierten, wurde eine geförderte Autophagie beobachtet, und die Behandlung mit Chloroquin blockierte den positiven Effekt des Wasserstoffs. Zudem hemmte molekularer Wasserstoff die Lipidansammlung in AML-12-Zellen. Die durch Palmitinsäure-(PA-)Inkubation induzierte Autophagie wurde durch eine 20%ige Wasserstoff-Inkubation weiter gefördert. Die Zugabe von 3-Methyladenin (3-MA) blockierte teilweise den hemmenden Effekt von Wasserstoff auf die intrazelluläre Lipidansammlung. Zusammengenommen linderte die Wasserstoff/Sauerstoff-Inhalation die NAFLD bei mittelschweren bis schweren Patienten. Dieser schützende Effekt des Wasserstoffs erfolgte möglicherweise durch Aktivierung der hepatischen Autophagie.",
      "conclusion": "Collectively, hydrogen/oxygen inhalation alleviated NAFLD in moderate-severe patients. This protective effect of hydrogen was possibly by activating hepatic autophagy."
    },
    {
      "pmid": "36538554",
      "year": 2022,
      "title": "Akute Einnahme von wasserstoffreichem Wasser vor der Belastung verbessert die Laufleistung bei maximaler aerober Geschwindigkeit bei trainierten Leichtathletik-Läufern nicht: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie",
      "title_en": "Acute pre-exercise hydrogen rich water intake does not improve running performance at maximal aerobic speed in trained track and field runners: A randomized, double-blind, placebo-controlled crossover study",
      "title_de": null,
      "journal": "PLoS ONE",
      "authors": "Valenta et al.",
      "author_search": "valenta valenta",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0279307",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0279307",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36538554/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-valenta-2022-vor-belastung-maximale-aerobe-geschwindigkeit-laeufer/",
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      ],
      "indications": [
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      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Valenta — Akute Einnahme von wasserstoffreichem Wasser vor der Belastung verbessert die Laufleistung bei maximaler aerober Geschwindigkeit bei trainierten Leichtathletik-Läufern nicht: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser unmittelbar vor dem Lauf bringt trainierten Läufern keinen Leistungsvorteil. In dieser randomisierten Doppelblind-Placebo-Crossover-Studie (24 trainierte Läufer) hatte die akute Einnahme von 1260 ml HRW keinerlei Effekt auf die Zeit bis zur Erschöpfung, den Laktatwert, die Herzfrequenz oder die Sauerstoffaufnahme. (PLoS ONE, 2022 — ein ehrlicher Null-Befund zur akuten Einnahme.)",
      "assessment": "Ein wichtiger Gegenpol in der Datenbank: Dieser sauber designte Null-Befund schützt vor Overreach. Für uns heißt das, im Sport-Kontext ehrlich zu differenzieren — H₂-Wasser ist kein akuter „Energy-Shot“ vor dem Wettkampf. Der Nutzen, den andere Studien zeigen (weniger Muskelschaden, bessere Erholung), entsteht eher bei regelmäßiger Anwendung und betrifft andere Endpunkte als die reine Sofort-Ausdauerleistung. Genau diese Unterscheidung macht die Kommunikation glaubwürdig. Limitation, ehrlich benannt: untersucht nur die akute Einzeldosis vor einem spezifischen, sehr kurzen Maximaltest (~3,5 min); junge männliche Läufer; sagt nichts über chronische Einnahme oder andere Belastungsprofile aus.",
      "abstract": "ZIEL: Diese Studie untersuchte die Effekte der akuten Einnahme von wasserstoffreichem Wasser (HRW) vor der Belastung auf die Laufzeit bis zur Erschöpfung bei maximaler aerober Geschwindigkeit bei trainierten Leichtathletik-Läufern. METHODEN: Vierundzwanzig männliche Läufer im Alter von 17,5 ± 1,8 Jahren, mit einem Body-Mass-Index von 21,0 ± 1,3 kg·m-2 und einer maximalen Sauerstoffaufnahme von 55,0 ± 4,6 ml·kg-1·min-1 (Mittelwert ± Standardabweichung) nahmen an dieser randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Studie teil. Alle Läufer nahmen 1260 ml HRW zu sich, das in vier Dosen aufgeteilt und 120 min (420 ml), 60 min (420 ml), 30 min (210 ml) und 10 min (210 ml) vor der Belastung eingenommen wurde. Das Laufprotokoll bestand aus drei Phasen: Aufwärmen bei 10 km·h-1 für 3 min, gefolgt von einer Übergangsphase bei individuell bestimmter Geschwindigkeit ((10 km·h-1 + maximale aerobe Geschwindigkeit)/2) für 1 min und schließlich die dritte Phase bei individueller maximaler aerober Geschwindigkeit bis zur Erschöpfung. Gemessen wurden die Zeit bis zur Erschöpfung, kardiorespiratorische Variablen und die Blutlaktatkonzentration nach der Belastung. ERGEBNISSE: Beim Lauf bis zur Erschöpfung bei maximaler aerober Geschwindigkeit hatte HRW im Vergleich zum Placebo keine signifikanten Effekte auf die folgenden Variablen: Zeit bis zur Erschöpfung (217 ± 49 und 227 ± 53 s, p = 0,20), Blutlaktatkonzentration nach der Belastung (9,9 ± 2,2 und 10,1 ± 2,0 mmol·L-1, p = 0,42), maximale Herzfrequenz (186 ± 9 und 186 ± 9 Schläge·min-1, p = 0,80) und Sauerstoffaufnahme (53,1 ± 4,5 und 52,2 ± 4,7 ml·kg-1·min-1, p = 0,33). Keine als möglicher Moderator bewertete Variable korrelierte signifikant mit der Zeit bis zur Erschöpfung (Spearman-Korrelationskoeffizienten reichten von -0,28 bis 0,30, alle p ≥ 0,16). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Einnahme von 1260 ml HRW vor der Belastung zeigte bei trainierten Leichtathletik-Läufern keinen ergogenen Effekt auf die Laufleistung bis zur Erschöpfung bei maximaler aerober Geschwindigkeit.",
      "conclusion": "Pre-exercise administration of 1260 ml of HRW showed no ergogenic effect on running performance to exhaustion at maximal aerobic speed in trained track and field runners."
    },
    {
      "pmid": "36235628",
      "year": 2022,
      "title": "Die akuten Effekte einer Einzeldosis molekularer Wasserstoff-Supplemente auf die Reaktionen ergogener Anpassungen während hochintensiver intermittierender Belastung beim Menschen",
      "title_en": "The Acute Effects of a Single Dose of Molecular Hydrogen Supplements on Responses to Ergogenic Adjustments during High-Intensity Intermittent Exercise in Humans",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Alharbi et al.",
      "author_search": "alharbi alharbi",
      "doi": "10.3390/nu14193974",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu14193974",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36235628/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-alharbi-2022-einzeldosis-ergogen-intermittierende-belastung/",
      "methods": [
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      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
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      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Alharbi — Die akuten Effekte einer Einzeldosis molekularer Wasserstoff-Supplemente auf die Reaktionen ergogener Anpassungen während hochintensiver intermittierender Belastung beim Menschen",
      "summary": "Eine Einzeldosis molekularer Wasserstoff vor hochintensivem Intervalltraining steigert die Spitzenleistung und verbessert die Sauerstoffversorgung der Muskeln. In dieser randomisierten Doppelblind-Crossover-Studie (10 trainierte Probanden) war die Spitzenleistung im ersten HIIT-Intervall mit H₂ signifikant höher als mit Placebo (839 vs. 816 W, p = 0,001), bei besserer O₂-Ausschöpfung im Muskel. (Nutrients, 2022.)",
      "assessment": "Wichtig im Gesamtbild der Datenbank: Zusammen mit dem Valenta-Null-Befund (Dauerlauf, kein Effekt) zeichnet sich ein differenziertes Bild ab — H₂ scheint eher bei hochintensivem, anaerobem Training etwas zu bewirken als bei moderater aerober Dauerbelastung. Diese Nuance ist genau das, was eine seriöse, ingenieurs-ehrliche Datenbank ausmacht: kein pauschales „H₂ macht schneller“, sondern kontextabhängige Differenzierung. Für die Sportkommunikation ein nützlicher Baustein. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 10), nur akute Einzeldosis, die H₂-Menge ist mit 2,544 µg sehr gering, der Unterschied in der Spitzenleistung ist klein (23 W), und die Autoren formulieren bewusst zurückhaltend („might“). Daher Evidenz-Level 2.",
      "abstract": "Diese Untersuchung prüfte die Effekte von Einzeldosis-Supplementen molekularen Wasserstoffs (H2) auf den Säure-Basen-Status und die lokale Muskel-Deoxygenierung während Ruhe, hochintensivem intermittierendem Training (HIIT) und Erholung. Zehn gesunde, trainierte Probanden erhielten in einem randomisierten, doppelblinden Crossover-Design H2-reiches Calciumpulver (HCP) (1500 mg, das 2,544 µg H2 enthält) oder ein H2-freies Placebo (1500 mg) 1 h vor der Belastung. Sie absolvierten sechs Intervalle von 7 s maximalem Treten (HIIT) bei 7,5 % des Körpergewichts, getrennt durch 40-s-Tretpausen, gefolgt von einer Erholungsphase. Die pH-, PCO2- und HCO3--Konzentrationen der Blutgase wurden in Ruhe gemessen. Die Muskel-Deoxygenierung (deoxy[Hb + Mb]) und die Gewebe-O2-Sättigung (StO2) wurden mittels zeitaufgelöster Nahinfrarot-Spektroskopie im Vastus lateralis (VL) und Rectus femoris (RF) von Ruhe bis Erholung bestimmt. In Ruhe hatte die HCP-Gruppe signifikant höhere PCO2- und HCO3--Konzentrationen und eine leichte Tendenz zur Azidose. Während der Belastung war die Spitzenleistung des ersten HIIT-Intervalls bei HCP (839 ± 112 W) signifikant höher als bei Placebo (816 ± 108 W, p = 0,001), und HCP hatte einen deutlichen Effekt auf die signifikant erhöhte deoxy[Hb + Mb]-Konzentration während der HIIT-Belastung, trotz fehlender Unterschiede in der Herzfrequenzreaktion. Die HCP-Gruppe zeigte während der HIIT-Belastung eine signifikant größere O2-Ausschöpfung im VL und ein höheres mikrovaskuläres (Hb-)Volumen im RF. Die HIIT-Belastung führte in der passiven Erholung gegenüber der Ruhe in allen Gruppen sowohl im RF als auch im VL zu signifikant verbessertem Blutfluss und besseren Muskel-Reoxygenierungsraten. Das HCP-Supplement könnte ergogene Effekte auf hochintensive Belastung ausüben und sich als vorteilhaft für die Verbesserung der anaeroben HIIT-Leistung erweisen.",
      "conclusion": "The HIIT exercise provided significantly improved blood flow and muscle reoxygenation rates in both the RF and VL during passive recovery compared to rest in all groups. The HCP supplement might exert ergogenic effects on high-intensity exercise and prove advantageous for improving anaerobic HIIT exercise performance."
    },
    {
      "pmid": "36432562",
      "year": 2022,
      "title": "Effekte der intestinalen bakteriellen Wasserstoffgas-Produktion auf die Muskelerholung nach intensiver Belastung bei erwachsenen Männern: eine Pilotstudie",
      "title_en": "Effects of Intestinal Bacterial Hydrogen Gas Production on Muscle Recovery following Intense Exercise in Adult Men: A Pilot Study",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Eda et al.",
      "author_search": "eda eda",
      "doi": "10.3390/nu14224875",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu14224875",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36432562/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-eda-2022-intestinale-bakterielle-gasproduktion-muskelerholung/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2022 · Eda — Effekte der intestinalen bakteriellen Wasserstoffgas-Produktion auf die Muskelerholung nach intensiver Belastung bei erwachsenen Männern: eine Pilotstudie",
      "summary": "Ein Getränk, das die Darmbakterien zur Wasserstoff-Produktion anregt, kann Muskelkater und oxidativen Stress nach intensivem Sport reduzieren. In dieser doppelblinden Crossover-Pilotstudie trat nach dem H₂-erzeugenden Getränk — anders als nach Placebo — kein Anstieg von Muskelkater und oxidativem DNA-Schaden (8-OHdG) auf; mehr Atem-Wasserstoff ging mit weniger Oxidationsschaden einher. (Nutrients, 2022 — endogenes H₂ als neue Erholungsstrategie.)",
      "assessment": "Diese Studie ist relevant, weil sie das H₂-Prinzip aus einem anderen Blickwinkel bestätigt: Es ist das Wasserstoffmolekül selbst, das wirkt — egal ob aus dem Glas, aus dem Inhalator oder aus dem eigenen Darm. Die negative Korrelation zwischen Atem-Wasserstoff und Oxidationsschaden ist ein mechanistisch starkes Argument, dass H₂ der aktive Faktor ist und nicht ein Begleiteffekt. Wir haben diese Studie nach genauer Prüfung angenommen: Der Wasserstoff ist hier nicht bloß eine zufällige Begleitvariable, sondern die gezielt herbeigeführte und untersuchte Intervention (das Getränk ist genau dafür konzipiert). Für uns untermauert das die antioxidative Kernthese. Limitation, ehrlich benannt: Pilotstudie mit kleiner Stichprobe, indirekte H₂-Quelle (abhängig von individueller Darmflora), Mechanismus und Dosierung nicht abschließend geklärt — daher Evidenz-Level 2, nicht 3.",
      "abstract": "Diese Studie zielte darauf ab, die Effekte von Wasserstoffgas (H2), das von der intestinalen Mikrobiota produziert wird, auf die Konditionierung der Teilnehmer zur Vermeidung intensiver belastungsbedingter Schäden zu untersuchen. In dieser doppelblinden, randomisierten Crossover-Studie nahmen die Teilnehmer am Versuchstag entweder H2-produzierende Milch, die die intestinale bakterielle H2-Produktion auslöst, oder ein Placebo zu sich, 4 h vor der Durchführung einer intensiven Belastung bei 75 % der maximalen Sauerstoffaufnahme über 60 min. Blutmarkerwerte und Atemvariablen wurden vor, während und nach der Belastung gemessen. Die Werte auf der visuellen Analogskala für allgemeinen Muskelkater und Muskelkater der unteren Gliedmaßen waren am Morgen nach der Behandlung im Placebo-Durchgang 3,8- bzw. 2,3-mal höher als davor, nicht aber beim Konsum des Testgetränks. Die Konzentrationen und Produktionsraten von 8-Hydroxy-2'-Desoxyguanosin (8-OHdG) im Urin stiegen beim Placebo-Konsum signifikant an; beim Konsum des Testgetränks wurden keine Veränderungen beobachtet. Nach der Belastung waren die relativen Blutlaktatwerte beim Konsum der H2-produzierenden Milch niedriger als beim Placebo-Konsum. Eine negative Korrelation wurde zwischen der Veränderung des 8-OHdG und der Fläche unter der Kurve (AUC) der Atem-H2-Konzentrationen beobachtet. Die Lipidoxidations-AUC war bei der H2-produzierenden Milch signifikant 1,3-mal höher als beim Placebo-Konsum. Schlussfolgernd könnte die Aktivierung der intestinalen bakteriellen H2-Produktion durch den Konsum eines spezifischen Getränks eine neue Strategie zur Förderung von Erholung und Konditionierung bei Sportlern sein, die häufig intensive Belastungen durchführen.",
      "conclusion": "Lipid oxidation AUC was 1.3-fold higher significantly with H2-producing milk than with placebo consumption. Conclusively, activating intestinal bacterial H2 production by consuming a specific beverage may be a new strategy for promoting recovery and conditioning in athletes frequently performing intense exercises."
    },
    {
      "pmid": "36743938",
      "year": 2022,
      "title": "Wirksamkeit und Sicherheit der Wasserstoff-Inhalation als Zusatzbehandlung bei chinesischen Typ-2-Diabetes-Patienten: eine retrospektive, beobachtende, zweiarmige Real-Life-Studie",
      "title_en": "Effectiveness and safety of hydrogen inhalation as an adjunct treatment in Chinese type 2 diabetes patients: A retrospective, observational, double-arm, real-life clinical study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Frontiers in Endocrinology",
      "authors": "Zhao et al.",
      "author_search": "zhao zhao",
      "doi": "10.3389/fendo.2022.1114221",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3389/fendo.2022.1114221",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36743938/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhao-2022-inhalation-typ-2-diabetes-zusatzbehandlung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Zhao — Wirksamkeit und Sicherheit der Wasserstoff-Inhalation als Zusatzbehandlung bei chinesischen Typ-2-Diabetes-Patienten: eine retrospektive, beobachtende, zweiarmige Real-Life-Studie",
      "summary": "Wasserstoff-Inhalation als Ergänzung verbesserte die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes. In einer großen Real-Life-Studie (n = 1.088) senkte die H₂-Gruppe über 6 Monate den Langzeitzucker HbA1c stärker (−0,94 % vs. −0,46 %) und hatte weniger Nebenwirkungen — alle Werte p (Frontiers in Endocrinology, 2022.)",
      "assessment": "Eines der stärksten Humansignale für H₂ bei Typ-2-Diabetes — vor allem wegen der für dieses Feld ungewöhnlich großen Fallzahl (n = 1.088) und des konsistenten, hochsignifikanten Effekts über mehrere Stoffwechselparameter. Diabetes ist eine kommerziell und gesundheitlich hochrelevante Indikation; die Daten stützen die Positionierung von H₂ als Begleittherapie. Limitation, ehrlich benannt: Es ist eine retrospektive Beobachtungsstudie ohne Randomisierung — trotz Propensity-Score-Matching bleiben Restkonfundierung und Selektionseffekte möglich (wer inhaliert, ist evtl. gesundheitsbewusster/therapietreuer). Für einen kausalen Beweis braucht es eine prospektive RCT. Als ergänzende, nebenwirkungsarme Maßnahme zur ärztlichen Standardtherapie ist das Signal aber bemerkenswert robust.",
      "abstract": "ZIEL: Analyse der Wirksamkeit und Sicherheit der Wasserstoff-Inhalations-Therapie (HI) als Zusatzbehandlung bei chinesischen Typ-2-Diabetes-mellitus-(T2DM-)Patienten in einem realen klinischen Umfeld. METHODEN: Diese beobachtende, nicht-interventionelle, retrospektive, zweiarmige 6-Monats-Studie schloss T2DM-Patienten ein, die von 2018 bis 2021 eine konventionelle Antidiabetika-Medikation mit oder ohne Beginn einer HI erhielten. Die Patienten wurden nach 1:1-Propensity-Score-Matching (PSM) der HI-Gruppe oder der Nicht-HI-Gruppe (Kontrollgruppe) zugeordnet. Die mittlere Veränderung des glykierten Hämoglobins (HbA1c) nach 6 Monaten in den verschiedenen Gruppen wurde primär bewertet. Der sekundäre Endpunkt bestand aus der mittleren Veränderung des Nüchternplasmaglukose-(FPG-)Werts, des Gewichts, des Lipidprofils und der Homeostasis-Model-Assessment-Werte. Eine logistische Regression wurde durchgeführt, um die Wahrscheinlichkeit des Erreichens verschiedener HbA1c-Werte nach 6-monatiger Behandlung zwischen den Gruppen zu bewerten. Auch unerwünschte Ereignisse (AE) wurden bei Patienten beider Gruppen ausgewertet. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 1088 Patienten in die Analyse aufgenommen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe hielten die Probanden der HI-Gruppe eine stärkere Verbesserung des HbA1c-Werts (-0,94 % vs. -0,46 %), des FPG (-22,7 mg/dl vs. -11,7 mg/dl), des Gesamtcholesterins (-12,9 mg/dl vs. -4,4 mg/dl), des HOMA-IR (-0,76 vs. -0,17) und des HOMA-β (8,2 % vs. 1,98 %) mit allen p < 0,001 nach der Behandlung aufrecht. Die logistische Regression zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit, im Nachbeobachtungszeitraum einen HbA1c < 7 %, ≥ 7 % bis < 8 % und eine Reduktion > 1 % zu erreichen, in der HI-Gruppe höher war, während Patienten der Kontrollgruppe eher einen HbA1c ≥ 9 % erreichten. Bei Patienten der HI-Gruppe wurde im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikant niedrigere Inzidenz mehrerer AE beobachtet, darunter Hypoglykämie (2,0 % vs. 6,8 %), Erbrechen (2,6 % vs. 7,4 %), Verstopfung (1,7 % vs. 4,4 %) und Schwindel (3,3 % vs. 6,3 %). SCHLUSSFOLGERUNG: HI als Zusatztherapie verbessert nach 6-monatiger Behandlung die glykämische Kontrolle, den Lipidstoffwechsel, die Insulinresistenz und die AE-Inzidenz bei T2DM-Patienten und stellt eine bemerkenswerte Anregung für die bestehende klinische Diabetes-Behandlung dar.",
      "conclusion": "HI as an adjunct therapy ameliorates glycemic control, lipid metabolism, insulin resistance and AE incidence of T2DM patients after 6-month treatment, presenting a noteworthy inspiration to existing clinical diabetic treatment."
    },
    {
      "pmid": "36334558",
      "year": 2022,
      "title": "Kurzzeitvorhersage von Rote-Tide-Ereignissen mittels GRU-Netzwerkmodell auf Basis von Multi-Merkmal-Faktoren — Fallstudie im Seegebiet Xiamen",
      "title_en": "Research on red tide short-time prediction using GRU network model based on multi-feature Factors--A case in Xiamen sea area.",
      "title_de": null,
      "journal": "Marine environmental research",
      "authors": "Xiao et al.",
      "author_search": "xiao xiao",
      "doi": "10.1016/j.marenvres.2022.105727",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.marenvres.2022.105727",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36334558/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xiao-2022-forschung-zur-kurzzeitvorhersage-rote/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Xiao et al. — Kurzzeitvorhersage von Rote-Tide-Ereignissen mittels GRU-Netzwerkmodell auf Basis von Multi-Merkmal-Faktoren — Fallstudie im Seegebiet Xiamen",
      "summary": "Diese Studie nutzt maschinelles Lernen — konkret ein Gated Recurrent Unit (GRU)-Netzwerk — um Rote-Tide-Ereignisse in einem chinesischen Küstengebiet bis zu 6 Stunden im Voraus vorherzusagen und erzielt dabei Genauigkeiten über 92%. Zu den einflussreichsten Vorhersagefaktoren gehören Chlorophyll-a, gelöster Sauerstoff und der pH-Wert (Potential of Hydrogen). Die Studie ist eine Umweltüberwachungs- und Vorhersagestudie ohne Bezug zu therapeutischen Wasserstoffanwendungen. (Marine Environmental Research, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische/computationale Studie (Umweltinformatik). Sie hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie oder Gesundheitsforschung. Der Begriff „Wasserstoff” im Datensatz bezieht sich ausschließlich auf die pH-Skala (Potential of Hydrogen) als meereschemische Messvariable. Die Studie ist technisch solide für ihr Fachgebiet, ist aber außerhalb des Geltungsbereichs einer H₂-Medizin-Datenbank. Ehrlicher Hinweis: Diese Studie erscheint hier durch Keyword-Matching auf „Wasserstoff” in ihren Methodenfeldern — nicht weil sie H₂ als therapeutisches oder biologisches Agens erforscht.",
      "abstract": "Rote Tide verursachte schwerwiegende Auswirkungen auf marine Fischerei, Ökologie, Wirtschaft und die Sicherheit von Menschenleben. Der Entstehungsmechanismus der Roten Tide ist recht komplex; daher sind Vorhersage und Prognose der Roten Tide seit Langem ein weltweit intensiv beforschtes Thema. Diese Studie sammelte Meeresüberwachungsdaten vor und nach dem Auftreten von Roter Tide im Seegebiet Xiamen von 2009 bis 2017. Die Pearson-Korrelationsmethode wurde verwendet, um die mit dem Auftreten der Roten Tide verbundenen Faktoren zu ermitteln, darunter Wassertemperatur, gesättigter gelöster Sauerstoff, gelöster Sauerstoff, Chlorophyll-a und der pH-Wert. Anschließend wurde ein Kurzzeitvorhersagemodell für die Rote Tide auf Basis einer Kombination mehrerer Merkmalsfaktoren entwickelt. Chlorophyll-a, gelöster Sauerstoff, gesättigter gelöster Sauerstoff, pH-Wert, Wassertemperatur, Salzgehalt, Trübung, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Luftdruck wurden als Eingangsvariablen verwendet, um ein Kurzzeitvorhersagemodell zur Prognose der Roten Tide in den nächsten 6 Stunden zu erstellen. Die Genauigkeit verschiedener Vorhersagemodelle mit unterschiedlichen Merkmalskombinationen wurde verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die bedeutendsten Unterscheidungsfaktoren für die Vorhersage der Roten Tide in Xiamen Chlorophyll-a, gelöster Sauerstoff, gesättigter gelöster Sauerstoff, pH-Wert und Wassertemperatur sind. Das in diesem Beitrag vorgeschlagene GRU-Vorhersagemodell auf Basis des Hauptmerkmalsfaktors zeigte eine schnellere Konvergenzgeschwindigkeit und erzielte das erwartete Ergebnis; die Genauigkeitsraten der Bojen liegen über 92%. Die Forschung zeigt die Machbarkeit, ein GRU-Netzwerkmodell zur Vorhersage des Auftretens von Roter Tide mit Multi-Merkmal-Faktoren als Eingabeparameter zu verwenden. Die Arbeit liefert eine wirksame Methode zur Frühwarnung vor Roter Tide im Seegebiet Xiamen.",
      "conclusion": "The research shows the feasibility to use GRU network model to predict the occurrence of red tide with multi-feature factors as input parameters. the paper provides an effective method for the red tide early warning in Xiamen sea area."
    },
    {
      "pmid": "36239123",
      "year": 2022,
      "title": "Bioinspirierter, ultrazäher, hochempfindlicher und quellungsresistenter leitfähiger Hydrogel-Dehnungssensor für Bewegungserkennung und Informationsübertragung",
      "title_en": "A bio-inspired, ultra-tough, high-sensitivity, and anti-swelling conductive hydrogel strain sensor for motion detection and information transmission.",
      "title_de": null,
      "journal": "Materials horizons",
      "authors": "Di et al.",
      "author_search": "di di",
      "doi": "10.1039/d2mh00456a",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d2mh00456a",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36239123/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-di-2022-bioinspirierter-ultrazaeher-hochempfindlicher-quellungsresistenter/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Di et al. — Bioinspirierter, ultrazäher, hochempfindlicher und quellungsresistenter leitfähiger Hydrogel-Dehnungssensor für Bewegungserkennung und Informationsübertragung",
      "summary": "Forscher entwickelten ein bioinspiriertes leitfähiges Hydrogel mit außergewöhnlicher mechanischer Zähigkeit (Dehnung >2000%), hoher Empfindlichkeit und Quellungsresistenz — geeignet als tragbarer Dehnungssensor zur Bewegungserkennung und Morsecode-Informationsverschlüsselung. Das Material nutzt Wasserstoffbrückenbindungen als eine von mehreren nicht-kovalenten Wechselwirkungen. Dies ist eine Materialwissenschaftsstudie ohne Bezug zu therapeutischem molekularem Wasserstoff (H₂). (Materials Horizons, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine materialwissenschaftliche/experimentelle Laborstudie ohne Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie oder H₂-Biologie. „Wasserstoff” in dieser Arbeit bezeichnet ausschließlich Wasserstoffbrückenbindungen — eine allgegenwärtige intermolekulare Wechselwirkung in der Polymerchemie. Die Studie ist technisch solide und innovativ in ihrem Fachgebiet (Wearable-Elektronik), liegt aber außerhalb des Geltungsbereichs einer therapeutischen H₂-Forschungsdatenbank. Ehrlicher Hinweis: Diese Studie erscheint durch Keyword-Matching auf „Wasserstoff” in polymerchemischen Kontexten, nicht weil sie H₂ als therapeutisches Agens untersucht.",
      "abstract": "Leitfähige Hydrogele sind hervorragende Kandidaten für die nächste Generation tragbarer Materialien und werden intensiv für ihren potentiellen Einsatz in Gesundheitsüberwachungsgeräten, Mensch-Maschine-Schnittstellen und anderen Bereichen untersucht. Jedoch haben ihre relativ geringe mechanische Festigkeit und die Leistungsdegradation durch Quellung praktische Anwendungen erschwert. Inspiriert von der mehrskaligen heterogenen Architektur biologischen Gewebes wurde durch das Prinzip des Abgleichs mehrerer nicht-kovalenter Wechselwirkungen und einer schrittweisen Aufbaustrategie ein dynamisch vernetztes, ultrazähes und hochempfindliches Hydrogel mit Quellungsresistenz hergestellt. Eine heterogene Struktur wurde durch die Kombination einer ‚weichen' hydrophob-konjugierten Mikrobereichs-Domäne mit inter-/intramolekularen Wasserstoffbrückenbindungen und π-π-Stapelung sowie ‚starrer' Vernetzung durch starke ionische Koordinationswechselwirkungen aufgebaut. Reversible Vernetzungssynergien und Variationen im Gehalt an steifen und flexiblen Komponenten garantierten eine flexible und effiziente Modulation der Strukturen und exzellente mechanische Eigenschaften, einschließlich Bruchdehnung (>2000%), Zähigkeit (~60 MJ/m³) und Erholung (>88%). Bemerkenswerterweise zeigten die Hydrogele gute quellungsresistente Eigenschaften selbst in Lösungen mit unterschiedlichem pH-Wert (pH 2–11) und verschiedenen Lösungsmitteln. Darüber hinaus zeigte das Hydrogel aufgrund der dynamischen Ionen (Fe³⁺, Na⁺ und Cl⁻) eine schnelle Antwortzeit (47,4 ms) und hohe Empfindlichkeit; es wurde zu einem Sensor assembliert, um verschiedene menschliche Bewegungen zu erkennen und als Signalüberträger zur Verschlüsselung und Entschlüsselung von Informationen nach dem Morsecode zu dienen. Diese Studie liefert eine Grundlage für die Entwicklung verschiedener robuster und flexibler leitfähiger Hydrogele mit multifunktionalen Sensoreigenschaften in Wearable-Geräten der nächsten Generation.",
      "conclusion": "Moreover, the hydrogel further exhibited fast response (47.4 ms) and high sensitivity due to the presence of dynamic ions (Fe3+, Na+, and Cl-); therefore, it was assembled into a sensor to detect various human motions and used as a signal transmitter for the encryption and decryption of information according to Morse code. This study provides basis for the development of a variety of robust and fl"
    },
    {
      "pmid": "36210415",
      "year": 2022,
      "title": "Dynamik metabolischer und oxidativer Parameter von Erythrozyten während der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz mit molekularem Wasserstoff.",
      "title_en": "Dynamics of Metabolic and Oxidative Parameters of Erythrocytes during Treatment of Chronic Heart Failure with Molecular Hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bulletin of experimental biology and medicine",
      "authors": "Deryugina et al.",
      "author_search": "deryugina deryugina",
      "doi": "10.1007/s10517-022-05595-z",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s10517-022-05595-z",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36210415/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-deryugina-2022-dynamik-metabolischer-oxidativer-parameter/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Deryugina — Dynamik metabolischer und oxidativer Parameter von Erythrozyten während der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz mit molekularem Wasserstoff.",
      "summary": "Bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz verbesserte das Inhalieren von 2% molekularem Wasserstoff — entweder einmalig oder wiederholt über fünf Tage — den Energiestoffwechsel der roten Blutkörperchen, reduzierte Oxidationsstressmarker und steigerte die Aktivität antioxidativer Enzyme. Die wiederholte Inhalation erzeugte stärkere Effekte und deutet auf einen dosisakkumulierenden Nutzen hin. (Bulletin of Experimental Biology and Medicine, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine kleine mechanistische Studie mit klinisch relevanten Endpunkten in einer klar definierten Krankheitskohorte (CHF). Die gewählten Erythrozytenparameter (2,3-DPG, ATP, MDA, Katalase) liefern ein mehrdimensionales Bild sowohl des Energiestoffwechsels als auch des Oxidationsstresses. Der Vorteil der wiederholten Inhalation ist biologisch plausibel. Limitationen: Das Paper stammt aus einer russischen Zeitschrift (Bulletin of Experimental Biology and Medicine) — Stichprobengröße, Randomisierungsdetails und Kontrollbedingungen werden im verfügbaren Abstract nicht vollständig erläutert; keine funktionellen Herzendpunkte (Ejektionsfraktion, Gehstrecke) werden berichtet; Studiendesigndetails (n, Kontrollgruppendesign, Patientencharakteristika) sind nicht spezifiziert. Die Empfehlung, H₂ gegen myokardiale Ischämie einzusetzen, ist ohne größere kontrollierte Studien spekulativ. Dennoch ist der Erythrozytenmechanismus ein wenig erforschtes Gebiet der H₂-Kardiologie, und dieses Paper bietet eine nützliche mechanistische Hypothese.",
      "abstract": "Wir untersuchten den Effekt von molekularem Wasserstoff (H₂) auf den Gehalt an 2,3-Diphosphoglycerinsäure (2,3-DPG), ATP, Malondialdehyd und die Katalaseaktivität in Erythrozyten bei chronischer Herzinsuffizienz. Die Inhalation von 2% molekularem Wasserstoff H₂ wurde 40 Minuten lang wiederholt (5 Tage) oder einmalig durchgeführt. Die Inhalation von H₂ führte in beiden Studiengruppen zu einem Anstieg der ATP-Konzentration, war aber nach wiederholter Inhalation ausgeprägter. Der Gehalt an 2,3-DPG stieg nach wiederholter Exposition gegenüber H₂ an. Die Zunahme der Stoffwechselaktivität unter dem Einfluss von H₂ war mit einem Rückgang der Malondialdehyd-Konzentration und einem Anstieg der Katalaseaktivität verbunden. Somit reduzierte die Anwendung von H₂ bei chronischer Herzinsuffizienz den Oxidationsstress und verbesserte den Stoffwechsel der Erythrozyten, was zur Verbesserung der Mikrozirkulation beiträgt. Dies erlaubt uns, H₂ zum Schutz vor ischämischen und Reperfusionsschäden am Myokard zu empfehlen.",
      "conclusion": "Thus, the application of H2 in chronic heart failure reduced oxidative stress and improved metabolism of erythrocytes, which contributes to improvement of microcirculation. This allows us to recommend H2 for protection against ischemic and reperfusion damage to the myocardium."
    },
    {
      "pmid": "36190308",
      "year": 2022,
      "title": "Verwendung eines Hochdurchsatz-Ganzzell-Hydrogenase-Assays zur Identifizierung potenzieller niedermolekularer Inhibitoren der [NiFe]-Hydrogenase",
      "title_en": "Using a high-throughput, whole-cell hydrogenase assay to identify potential small molecule inhibitors of [NiFe]-hydrogenase.",
      "title_de": null,
      "journal": "Metallomics : integrated biometal science",
      "authors": "Sebastiampillai et al.",
      "author_search": "sebastiampillai sebastiampillai",
      "doi": "10.1093/mtomcs/mfac073",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/mtomcs/mfac073",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36190308/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sebastiampillai-2022-verwendung-hochdurchsatz-ganzzell-hydrogenase/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Sebastiampillai et al. — Verwendung eines Hochdurchsatz-Ganzzell-Hydrogenase-Assays zur Identifizierung potenzieller niedermolekularer Inhibitoren der [NiFe]-Hydrogenase",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie entwickelte einen Hochdurchsatz-Screening-Assay zur Identifizierung kleiner Moleküle, die [NiFe]-Hydrogenase-Enzyme hemmen könnten — welche bestimmte Humanpathogene wie E. coli und H. pylori nutzen, um molekularen Wasserstoff als Energiequelle zu verwerten. Iodoquinol wurde als potenzieller Kandidat identifiziert, wenngleich Folgeassays störende Effekte offenbarten. Dies ist eine Mikrobiologie-/Antibiotikaresistenz-Studie, keine therapeutische Wasserstoffstudie. (Metallomics, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Mikrobiologiestudie. Sie untersucht kein therapeutisches H₂ für Menschen — sondern wie man Bakterien daran hindert, H₂ als Brennstoff zu nutzen. Die Forschung ist für die Entwicklung antimikrobieller Wirkstoffe relevant. Die Leitverbindung (Iodoquinol) zeigte konfundierende Ergebnisse und verdeutlicht die Schwierigkeit von Ganzzell-Screening-Assays. Ehrliche Einschränkung: Keine Human- oder Tierdaten; Ergebnisse gelten nur für bakterielle Zellkulturen. Diese Studie sollte nicht als Evidenz für oder gegen H₂-Therapie beim Menschen interpretiert werden.",
      "abstract": "[NiFe]-Hydrogenase-Enzyme werden von mehreren Humanpathogenen genutzt, um die reversible Umwandlung zwischen molekularem Wasserstoff und Protonen sowie Elektronen zu katalysieren. Hydrogenase-Enzyme bieten Pathogenen wie Escherichia coli und Helicobacter pylori eine erhöhte metabolische Flexibilität, indem sie die Nutzung von molekularem Wasserstoff als Energiequelle zum Überleben in anaeroben Umgebungen ermöglichen. Angesichts der zunehmenden antimikrobiellen Resistenz und dem Wunsch nach neuen Therapeutika sind die [NiFe]-Hydrogenase-Enzyme attraktive Zielstrukturen. Die Hemmung des Nickel-Insertionswegs der [NiFe]-Hydrogenase ist besonders vielversprechend, da dieser Weg für die Erzeugung funktioneller Enzyme erforderlich und orthogonal zur menschlichen Biochemie ist. In dieser Arbeit wurde die Nickel-Verfügbarkeit für die Produktion und Funktion der E.-coli-[NiFe]-Hydrogenase durch Immunoblot- und Aktivitätsassays untersucht. Ganzzell-Hydrogenase-Aktivitäten wurden in hohem Durchsatz gegen eine Wirkstoffbibliothek bekannter Bioaktiva getestet. Iodoquinol wurde in einem zweistufigen Screening-Prozess als potenzieller Inhibitor des Nickel-Biosynthesewegs der [NiFe]-Hydrogenase identifiziert, aber weitere Studien mit Immunoblot-Assays zeigten wachstumsphasenabhängige Störeffekte. Diese Studie unterstreicht die Bedeutung der Berücksichtigung des Wachstumsphänotyps für Ganzzell-basierte Assays insgesamt sowie dessen Auswirkungen auf verschiedene zelluläre Prozesse, die durch Metallhandel und -homöostase beeinflusst werden.",
      "conclusion": "Iodoquinol was identified as a potential inhibitor of the nickel biosynthetic pathway of [NiFe]-hydrogenase through a two-step screening process, but further studies with immunoblot assays showed confounding effects dependent on the cell growth phase. This study highlights the significance of considering the growth phenotype for whole-cell based assays overall and its effects on various cellular p"
    },
    {
      "pmid": "36167814",
      "year": 2022,
      "title": "Photokatalytische Glukosedepletion und Wasserstofferzeugung zur diabetischen Wundheilung",
      "title_en": "Photocatalytic glucose depletion and hydrogen generation for diabetic wound healing.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nature communications",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1038/s41467-022-33475-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41467-022-33475-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36167814/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2022-photokatalytische-glukosedepletion-wasserstofferzeugung-zur/",
      "methods": [
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Chen et al. — Photokatalytische Glukosedepletion und Wasserstofferzeugung zur diabetischen Wundheilung",
      "summary": "Forscher entwickelten wasserstoffeingelagerte Titandioxid-Nanostäbe, die unter sichtbarem Licht gleichzeitig Glukose an diabetischen Wundstellen abbauen und molekularen Wasserstoff (H₂) erzeugen — und damit sowohl das hyperglykämische Mikromilieu als auch chronische Entzündung angehen. In präklinischen Modellen förderten die photokatalytischen Nanopartikel die Wundheilung erheblich, indem sie Glykationsendprodukte reduzierten und die Apoptose von Hautzellen hemmten. Dies ist eine In-vitro- und Tierstudie — die Ergebnisse wurden beim Menschen noch nicht validiert. (Nature Communications, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische In-vitro- und Tierstudie. Das Konzept der photokatalytischen H₂-Erzeugung an Wundstellen ist wissenschaftlich innovativ und mechanistisch gut durch die präsentierten Daten belegt. Allerdings werden keine klinischen Humanstudien vorgelegt. Der Nanopartikel-Ansatz wirft offene Fragen zu Biokompatibilität, Langzeitsicherheit, Lichtpenetration in realem Wundgewebe und Skalierbarkeit auf. Die Arbeit sollte als Machbarkeitsnachweis für einen neuartigen therapeutischen Ansatz gelesen werden, nicht als Beweis klinischer Wirksamkeit bei Diabetespatienten.",
      "abstract": "Das glukosereiche Mikromilieu im diabetischen Fußulkus (DFU) verursacht übermäßige Glykation und induziert chronische Entzündung, was die Heilung des DFU erschwert. Wasserstoffreiche Wasserbäder können die Heilung von DFU klinisch durch den entzündungshemmenden Effekt von Wasserstoffmolekülen fördern, aber das langfristige tägliche Einweichen verhindert die Krustenbildung und kann das glukosereiche Mikromilieu nicht verändern, was den Therapieerfolg begrenzt. In dieser Arbeit wird eine photokatalytische Therapie für diabetische Wunden zur nachhaltigen Wasserstofferzeugung und lokalen Glukosedepletion vorgeschlagen, indem Glukose im glukosereichen Mikromilieu als Opferagens genutzt wird. Wasserstoffinkorporierte Titandioxid-Nanostäbe wurden entwickelt, um eine effiziente sichtlicht-responsive Photokatalyse für Glukosedepletion und Wasserstofferzeugung zu ermöglichen und eine hohe Wirksamkeit bei der diabetischen Wundheilung zu erzielen. Mechanistisch dämpfen lokale Glukosedepletion und Wasserstofferzeugung gemeinsam die Apoptose von Hautzellen und fördern deren Proliferation und Migration, indem sie jeweils die Synthese von Glykationsendprodukten und die Expression ihrer Rezeptoren hemmen. Die vorgeschlagene VIS-photokatalytische Strategie bietet eine einfache, sichere und effiziente Lösung für die Behandlung von DFU.",
      "conclusion": "Mechanistically, local glucose depletion and hydrogen generation jointly attenuate the apoptosis of skin cells and promote their proliferation and migration by inhibiting the synthesis of advanced glycation end products and the expression of their receptors, respectively. The proposed VIS-photocatalytic strategy provides a solution for facile, safe and efficient treatment of DFU."
    },
    {
      "pmid": "36014314",
      "year": 2022,
      "title": "Dehydrochlorierung von PCDDs an SWCN-getragenen Ni₁₀- und Ni₁₃-Clustern: Eine DFT-Studie",
      "title_en": "Dehydrochlorination of PCDDs on SWCN-Supported Ni10 and Ni13 Clusters, a DFT Study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecules (Basel, Switzerland)",
      "authors": "González et al.",
      "author_search": "gonzález gonzález",
      "doi": "10.3390/molecules27165074",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/molecules27165074",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36014314/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-gonzalez-2022-dehydrochlorierung-pcdds-swcn-getragenen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · González et al. — Dehydrochlorierung von PCDDs an SWCN-getragenen Ni₁₀- und Ni₁₃-Clustern: Eine DFT-Studie",
      "summary": "Diese computerchemische Studie untersucht, wie molekularer Wasserstoff (H₂), unterstützt durch Nickel-Nanocluster auf Kohlenstoffnanoröhren, polychlorierte Dibenzo-p-Dioxine (PCDDs) — eine der giftigsten Klassen von Umweltschadstoffen — chemisch abbauen kann. Mittels Dichtefunktionaltheorie (DFT)-Berechnungen zeigen die Autoren, dass H₂-vermittelte Dehalogenierung energetisch machbar ist und eine Alternative zur Hochtemperaturverbrennung für die Dioxin-Entgiftung bieten könnte. Dies ist eine theoretisch-computationale Studie ohne biologische oder gesundheitliche Relevanz. (Molecules, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretisch-computationale (DFT-)Studie in der Umweltchemie. Sie hat keine biologische, medizinische oder therapeutische Relevanz für H₂ in der menschlichen Gesundheit. Molekularer Wasserstoff fungiert hier als chemisches Reagenz für den Dioxinabbau — nicht als therapeutisches Gas. Die Ergebnisse sind wissenschaftlich interessant für die Umweltsanierungsforschung, können aber auf keinen humangesundheitlichen Kontext angewendet werden. Ehrlicher Hinweis: Diese Studie liegt vollständig außerhalb des Geltungsbereichs der therapeutischen H₂-Forschung.",
      "abstract": "Polychlorierte Dibenzo-p-Dioxine (PCDDs) sind bekanntermaßen eine Gruppe von Verbindungen mit hoher Toxizität für Tiere und insbesondere für Menschen. Da die verbreitetste Methode zur Vernichtung dieser Verbindungen die Hochtemperaturverbrennung ist, ist die Suche nach anderen Wegen zur Verringerung ihrer Toxizität von größter Bedeutung. Unter Nutzung der Physisorptionseigenschaften von Nanoröhren untersuchten wir mittels DFT die Reaktionen von atomarem Wasserstoff an physisorbierten PCDDs; ebenso untersuchten wir die Reaktion von molekularem Wasserstoff an PCDDs, unterstützt durch Ni₁₀- und Ni₁₃-Cluster, die auf einwandigen Kohlenstoffnanoröhren adsorbiert sind. Da Wasserstoffgas ein leicht zugängliches Reaktionsmittel ist, erwiesen sich diese Reaktionen als durchaus relevant für Dehydrohalogenierungsmethoden zur Bekämpfung der PCDD-Toxizität.",
      "conclusion": "Taking advantage of the physisorption properties of nanotubes, we studied the reactions of atomic hydrogen on physisorbed PCDDs using DFT; likewise, we investigated the reaction of molecular hydrogen on PCDDs aided by Ni10 and Ni13 clusters adsorbed on single-wall carbon nanotubes. Because dihydrogen is an easily accessible reactant, we found these reactions to be quite relevant as dehydrohalogena"
    },
    {
      "pmid": "35970006",
      "year": 2022,
      "title": "Wasserstofferzeugung aus Harnstoff im menschlichen Urin unter Verwendung getrennter Systeme",
      "title_en": "Hydrogen production from urea in human urine using segregated systems.",
      "title_de": null,
      "journal": "Water research",
      "authors": "Asiain-Mira et al.",
      "author_search": "asiain-mira asiain-mira",
      "doi": "10.1016/j.watres.2022.118931",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.watres.2022.118931",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35970006/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-asiainmira-2022-wasserstofferzeugung-aus-harnstoff-menschlichen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Asiain-Mira et al. — Wasserstofferzeugung aus Harnstoff im menschlichen Urin unter Verwendung getrennter Systeme",
      "summary": "Diese Studie belegt einen neuartigen Prozess zur Energierückgewinnung aus menschlichem Urin: Harnstoff wird extrahiert, thermisch zu Ammoniak zersetzt und anschließend katalytisch in Wasserstoffgas (H₂) — einen potenziellen Energieträger — umgewandelt. Energiebilanzmodellierungen legen nahe, dass eine Stadt mit 160.000 Einwohnern auf diese Weise täglich 430 kg H₂ produzieren könnte. Dies ist eine Umweltingenieur- und Kreislaufwirtschaftsstudie ohne Bezug zu therapeutischen Wasserstoffanwendungen. (Water Research, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-/Verfahrenstechnikstudie (Abwasserbehandlung, nachhaltige Energie). Sie hat keine Relevanz für therapeutischen molekularen Wasserstoff. Der hier produzierte H₂ ist ein brennbarer Energiebrennstoff — kein wasserstoffreiches Wasser oder inhaliertes H₂ für Gesundheitszwecke. Die Studie ist technisch solide in ihrem Bereich Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Energie. Ehrlicher Hinweis: Diese Studie erscheint in einem H₂-Medizin-Kontext ausschließlich aufgrund von Keyword-Überschneidungen; ihr Fachgebiet ist Umweltingenieurwesen.",
      "abstract": "Die Entfernung von Stickstoffverbindungen durch biologische Prozesse stellt den höchsten Energieverbrauch in konventionellen zentralisierten Abwasserbehandlungsanlagen dar. Alternativ bieten segregierte Systeme, bei denen Abwasser an seinem Entstehungsort behandelt wird, das Potenzial, stickstoffreichen Verbindungen im Abwasser wie Harnstoff einen Mehrwert zu verleihen. Diese Arbeit belegt die Machbarkeit eines neuartigen Prozesses zur Energierückgewinnung aus menschlichem Urin, basierend auf der Vorvorisolierung von Harnstoff zur Verringerung des Energiebedarfs seiner thermischen Zersetzung im Vergleich zur konventionellen thermischen Behandlung in Lösung, gefolgt von seiner Zersetzung zu Wasserstoff. Dabei wird Harnstoff durch Adsorption an Aktivkohle aus einer wässrigen Lösung abgetrennt. Thermische Harnstoffdesorption und -zersetzung zu Ammoniak und CO₂ bei 250°C führt zur vollständigen Regenerierung des Kohlenstoffs mit einer konstanten Adsorptionskapazität über mindestens fünf aufeinanderfolgende Adsorptions-/Desorptionszyklen. Wenn der Regenerierungs- und Harnstoffzersetzungsschritt mit einem Ammoniakzersetzungskatalysator gekoppelt wird, wird Wasserstoff als Energiebrennstoff produziert. Dieser Prozess eröffnet eine neue Möglichkeit der Kreislaufwirtschaft durch Energierückgewinnung aus wasserstoffreichen Komponenten in segregierten Abwasserströmen. Vorläufige Energiebilanzen zeigen, dass die Einführung dieses Energierückgewinnungssystems in einer Stadt mit 160.000 Einwohnern zu einer täglichen Wasserstoffproduktion von 430 kg mit einer Nettoenergieproduktion von 2.500 kWh/Tag führen würde. Darüber hinaus würde ein solcher Abfall-zu-Energie-Prozess zu Energieeinsparungen von 4.600 kWh/Tag in einer konventionellen Kläranlage führen und deren Energieverbrauch um rund 35% senken.",
      "conclusion": "Preliminary energy balances show that the adoption of this energy recovery system in a city of 160,000 inhabitants would lead to a daily hydrogen production of 430 kg, with a net energy production of 2,500 kWh/day. In addition, such waste-to-energy process would lead to energy savings of 4,600 kWh/day in a conventional wastewater treatment plant reducing its energy consumption by around 35%."
    },
    {
      "pmid": "35909288",
      "year": 2022,
      "title": "Bericht über die Wasserstofftherapie und ihre klinischen Anwendungen: Sicherheit und Wirksamkeit",
      "title_en": "Narrative on Hydrogen Therapy and its Clinical Applications: Safety and Efficacy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Ahmad et al.",
      "author_search": "ahmad ahmad",
      "doi": "10.2174/1381612828666220728104200",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612828666220728104200",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35909288/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ahmad-2022-bericht-wasserstofftherapie-ihre-klinischen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · Ahmad et al. — Bericht über die Wasserstofftherapie und ihre klinischen Anwendungen: Sicherheit und Wirksamkeit",
      "summary": "Dieser narrative Review fasst die wachsende Evidenzlage zu molekularem Wasserstoff (H₂) als therapeutischem Agens bei Herz-Kreislauf-, Atemwegs-, neurologischen, metabolischen und Infektionskrankheiten zusammen — einschließlich der vorgeschlagenen Mechanismen und aktueller Sicherheitsdaten. Die Autoren heben H₂s entzündungshemmende, antioxidative und zellschützende Eigenschaften hervor und erkennen gleichzeitig an, dass die Evidenz vorläufig bleibt und groß angelegte kontrollierte Studien noch fehlen. (Current Pharmaceutical Design, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review — er fasst bestehende Literatur zusammen, fügt aber keine neuen klinischen Daten hinzu. Der Umfang ist breit (Herz-Kreislauf-, Atemwegs-, neurologische, metabolische, hämatologische, Infektionskrankheiten), was sowohl eine Stärke (umfassender Überblick) als auch eine Einschränkung (begrenzte Tiefe in jedem Einzelbereich) ist. Die Autoren sind ehrlich über den vorläufigen Stand des Feldes. Zu beachtende Limitationen: Narrative Reviews unterliegen einem Selektionsbias; die Arbeit führt keine systematische Suche oder Meta-Analyse durch. Der Optimismus sollte durch die Tatsache gedämpft werden, dass die meisten Belege präklinisch bleiben. Dies ist ein nützliches Orientierungsstück, kein klinischer Wirksamkeitsbeweis für die aufgeführten Erkrankungen.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff hat sich als neuartiger therapeutischer Kandidat erwiesen und gedeiht von Beginn an mit seiner potenziellen klinischen Bedeutung, hoher Affinität sowie zellulärer Integrität und Permeabilität. Die Wasserstofftherapie (HT) hat die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf sich gezogen mit der bewiesenen klinischen Fähigkeit, chronische Entzündungen abzuschwächen, oxidativen Stress zu verringern, Apoptose einzuschränken, Zellschäden zu minimieren und die Gewebefunktion zu verfeinern. Die therapeutische Implementierung von H₂ zur Krankheitsprävention und -behandlung ist ein neu aufkommendes Feld mit begrenztem Wissen über Formulierungen, gewebespezifische Effekte, Wirksamkeit und Sicherheit. Dieser Artikel wird das therapeutische Potenzial der HT hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit bei Herz-Kreislauf-, Atemwegs-, hämatologischen, metabolischen, infektiösen und neurodegenerativen Erkrankungen erörtern. Darüber hinaus werden die molekularen Mechanismen und nanotechnologischen Implikationen der Wasserstofftherapie ausführlich besprochen. Abschließend liefert der Artikel Einblicke in Fortschritte und Automatisierung, Zukunftsperspektiven und Empfehlungen. Es besteht Bedarf, höherskalige Studien zu personalisierten Behandlungen unter molekularen und genetischen Vitalparametern zu studieren und durchzuführen.",
      "conclusion": "Finally, the article will provide insight into advancements and automation, future perspectives, and recommendations. There is a need to study and conduct higher-scale trials targeting personalized treatments under molecular and genetic vitals."
    },
    {
      "pmid": "35843727",
      "year": 2022,
      "title": "Eine potenzielle klinische Anwendung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung bei Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma.",
      "title_en": "A potential clinical application of hydrogen-rich saline in patients with traumatic brain injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of pediatric surgery",
      "authors": "Benjamin et al.",
      "author_search": "benjamin benjamin",
      "doi": "10.1016/j.jpedsurg.2022.06.007",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jpedsurg.2022.06.007",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35843727/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-benjamin-2022-potenzielle-klinische-anwendung-wasserstoffreicher/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Benjamin — Eine potenzielle klinische Anwendung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung bei Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma.",
      "summary": "Dieses Paper aus dem Journal of Pediatric Surgery untersucht den potenziellen Einsatz von wasserstoffreicher Kochsalzlösung als Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas (SHT) — einem der schwerwiegendsten und am schwierigsten zu behandelnden neurologischen Notfälle, besonders bei pädiatrischen Patienten. Die antioxidativen und anti-inflammatorischen Eigenschaften von Wasserstoff werden als mechanistische Grundlage für die Neuroprotektion vorgeschlagen. (Journal of Pediatric Surgery, 2022.)",
      "assessment": "Diese Studie geht einen klinischen Bedarf mit hoher Priorität an — wirksame neuroprotektive Behandlungen für SHT sind nach wie vor begrenzt. Wasserstoffreiche Kochsalzlösung ist aufgrund der bekannten antioxidativen und anti-inflammatorischen Eigenschaften ein biologisch plausibler Kandidat. Wesentliche Einschränkung: In den Quelldaten war kein Abstract verfügbar, was eine unabhängige Bewertung von Methodik, Stichprobengröße, Kontrolldesign, Endpunkten und Ergebnissen unmöglich macht. Da die Publikation im Journal of Pediatric Surgery (2022) erschien, sollten Leser die Originalarbeit (DOI: 10.1016/j.jpedsurg.2022.06.007) für eine vollständige Bewertung konsultieren, bevor klinische Schlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "Kein Abstract in den Quelldaten verfügbar. Für Details zur Methodik und zu den Ergebnissen bitte die Originalpublikation konsultieren: DOI 10.1016/j.jpedsurg.2022.06.007.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "35705974",
      "year": 2022,
      "title": "Mikrobielle Wasserstoff-„Manufaktur” für verbesserte Gastherapie und selbstaktivierte Immuntherapie durch reduziertes Immune Escape",
      "title_en": "Microbial hydrogen \"manufactory\" for enhanced gas therapy and self-activated immunotherapy via reduced immune escape.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of nanobiotechnology",
      "authors": "Yan et al.",
      "author_search": "yan yan",
      "doi": "10.1186/s12951-022-01440-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12951-022-01440-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35705974/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yan-2022-mikrobielle-manufaktur-verbesserte-gastherapie/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Yan et al. — Mikrobielle Wasserstoff-„Manufaktur” für verbesserte Gastherapie und selbstaktivierte Immuntherapie durch reduziertes Immune Escape",
      "summary": "Forscher nutzten lebende photosynthetische Bakterien (PSB) als biologische H₂-„Fabrik”, um anhaltende Mengen an Wasserstoff an Tumorstellen freizusetzen, dabei selektiv das reaktive Sauerstoffspezies-Gleichgewicht in Krebszellen zu stören und gleichzeitig eine Anti-Tumor-Immunantwort zu stimulieren. Bemerkenswert: Dieser Ansatz erhöhte PD-L1 nicht — ein Protein, das Tumoren hilft, dem Immunangriff zu entkommen. Dies ist eine präklinische Theorie-/Tierstudie; keine Humandaten sind verfügbar. (Journal of Nanobiotechnology, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Theorie-/Tierstudie. Das Konzept, lebende Bakterien als H₂-Generatoren für die Krebstherapie zu nutzen, ist wissenschaftlich kreativ und die mechanistischen Daten sind ermutigend — insbesondere der PD-L1-Befund. Allerdings handelt es sich nicht um eine klinische Studie, und sie wurde nicht am Menschen getestet. Wichtige Unbekannte umfassen die Langzeitsicherheit der intratumoralen PSB-Injektion, Immunantworten gegen die Bakterien selbst und die Skalierbarkeit. Die Ergebnisse sind als früher Machbarkeitsnachweis zu verstehen, nicht als Beweis für Anti-Krebs-Wirksamkeit beim Menschen.",
      "abstract": "Hintergrund: Als Antioxidans kann Wasserstoff (H₂) selektiv mit dem hochgiftigen Hydroxyl-Radikal (·OH) in Tumorzellen reagieren, das Gleichgewicht der reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) zu stören und oxidativen Stress zu verursachen. Aufgrund der hohen Diffusivität und der Schwierigkeit, Wasserstoff zu lagern, ist es jedoch unmöglich, eine Langzeitfreisetzung an der Tumorstelle zu erreichen, was ihre therapeutische Wirkung stark einschränkt. Ergebnisse: Photosynthetische Bakterien (PSB) setzen große Mengen Wasserstoff frei, um das Gleichgewicht des oxidativen Stresses zu stören. Darüber hinaus konnte PSB als nicht-toxisches Bakterium die Immunantwort stimulieren und die Infiltration von CD4⁺- und CD8⁺-T-Zellen erhöhen. Interessanterweise fanden wir, dass die durch unsere lebenden PSB induzierte Wasserstofftherapie nach der Stimulierung der Immunantwort nicht zur Hochregulation von PD-L1 führte, was eine Tumor-Immunflucht vermeiden könnte. Schlussfolgerung: Wasserstoff-Immuntherapie tötet Tumorzellen signifikant ab. Wir glauben, dass unser lebendes mikrobielles Wasserstoffproduktionssystem eine neue Strategie für die Krebsbehandlung mit Wasserstoff in Kombination mit verbesserter Immuntherapie ohne Hochregulation von PD-L1 bietet.",
      "conclusion": "Hydrogen-immunotherapy significantly kills tumor cells. We believe that our live microbial hydrogen production system provides a new strategy for cancer hydrogen treatment combining with enhanced immunotherapy without up-regulating PD-L1."
    },
    {
      "pmid": "35700582",
      "year": 2022,
      "title": "Wasserstoff hilft, die durch Staphylococcus aureus induzierte Mastitis bei Mäusen zu lindern",
      "title_en": "Hydrogen helps to ameliorate Staphylococcus aureus-induced mastitis in mice.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Geng et al.",
      "author_search": "geng geng",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2022.108940",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2022.108940",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35700582/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-geng-2022-hilft-staphylococcus-aureus-induzierte/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Geng et al. — Wasserstoff hilft, die durch Staphylococcus aureus induzierte Mastitis bei Mäusen zu lindern",
      "summary": "Im Mausmodell der bakteriellen Mastitis reduzierte topisch auf die Brustdrüse appliziertes wasserstoffreiches Vitamin-E-Glycerin (HR-VEG) Gewebeschäden, Entzündungszytokine (TNF-α, IL-1β, IL-6) und Bakterienlast effektiver als reguläres Vitamin-E-Glycerin — durch Hemmung der TLR2/Nod2-NF-κB/MAPK-Signalkaskade. Diese Ergebnisse stammen aus Tierexperimenten; eine therapeutische Relevanz für Menschen ist nicht etabliert. (International Immunopharmacology, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Mausmodell). Die Ergebnisse sind mechanistisch konsistent mit der bekannten entzündungshemmenden Biologie von H₂. Allerdings können die Ergebnisse eines Maus-Mastitis-Modells nicht direkt auf die Humantherapie übertragen werden. Das H₂-Verabreichungsformat (topisches wasserstoffreiches Vitamin-E-Glycerin) ist ebenfalls spezifisch für diesen experimentellen Kontext und kein weit verbreiteter H₂-Verabreichungsweg. Diese Studie trägt zum mechanistischen Verständnis der entzündungshemmenden Effekte von H₂ bei infektionsbedingter Entzündung bei, ist aber kein klinischer Beweis.",
      "abstract": "Viele Studien haben gezeigt, dass Wasserstoff entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen besitzt. Aufgrund seiner Fähigkeit, schnell durch Zellmembranen zu passieren, ist Wasserstoff zu einem Forschungsschwerpunkt bei Entzündungskrankheiten geworden. Vitamin-E-Glycerin (VEG) und wasserstoffreiches Vitamin-E-Glycerin (HR-VEG) wurden hergestellt, um deren entzündungshemmende Aktivitäten bei durch Staphylococcus aureus (S. aureus) induzierter Mäuse-Mastitis zu untersuchen. Im ersten Teil dieser Studie wurden das hergestellte Vitamin-E-Medium (VEM) und das wasserstoffreiche Vitamin-E-Medium (HR-VEM) zu S.-aureus-infizierten Mammaepithelzellen gegeben. HR-VEM erwies sich als wirksamer bei der Reduktion der Phosphorylierung von p65 und p38 und bei der Verringerung der Produktion von Interleukin-1-beta (IL-1β) als VEM. Danach wurde das Mausmodell der Mastitis durch Injektion von S. aureus aus dem Milchgang etabliert. Dann wurden VEG und HR-VEG für sieben aufeinanderfolgende Tage auf die Brustdrüse appliziert. Danach wurden klinische Symptome, Histopathologie, Bakterienlast, Entzündungsfaktoren sowie der zugehörige Signalweg analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass HR-VEG den Schaden des Brustdrüsengewebes signifikant stärker lindern kann als VEG und die Produktion von Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α), IL-1β und Interleukin-6 (IL-6) reduziert. Darüber hinaus hemmte HR-VEG die TLR2- und Nod2-Signalwege und reduzierte den Phosphorylierungsgrad der MAPK- und NF-κB-Signalwege bei durch S. aureus induzierter Mäuse-Mastitis. Diese Studie zeigt, dass Wasserstoff hilft, die durch S. aureus induzierte Mastitis bei Mäusen durch Abschwächung der TLR2- und Nod2-vermittelten NF-κB- und MAPK-Aktivierung zu lindern.",
      "conclusion": "This study indicates that hydrogen helps to ameliorate S. aureus-induced mastitis in mice through attenuating TLR2 and Nod2 mediated NF-κB and MAPK activation."
    },
    {
      "pmid": "35675761",
      "year": 2022,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser als diätetischer Aktivator von braunem Fettgewebe und UCP1?",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Water as a Dietary Activator of Brown Adipose Tissue and UCP1?",
      "title_de": null,
      "journal": "Annals of nutrition & metabolism",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1159/000525175",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1159/000525175",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35675761/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2022-diaetetischer-aktivator-braunem-fettgewebe/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Ostojic — Wasserstoffreiches Wasser als diätetischer Aktivator von braunem Fettgewebe und UCP1?",
      "summary": "Diese kurze theoretische Mitteilung wirft die Frage auf, ob wasserstoffreiches Wasser (HRW) braunes Fettgewebe (BAT) und das thermogene Protein UCP1 aktivieren könnte — und damit zu Fettstoffwechsel und Energieverbrauch beitragen könnte. Der Autor schlägt eine mechanistische Hypothese auf Basis bestehender H₂-Biologie und BAT-Physiologie vor, präsentiert aber keine neuen Versuchsdaten. Der Abstract ist leer; es handelt sich um einen Hypothesen-/Kommentarbeitrag. (Annals of Nutrition and Metabolism, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische Hypothese/Kurzmitteilung ohne verfügbare Versuchsdaten (der Abstract ist leer). Die Hypothese — dass HRW BAT und UCP1 aktivieren könnte — ist mechanistisch plausibel und wissenschaftlich interessant, bleibt aber ohne unterstützende Daten vollständig spekulativ. Ehrliche Einschränkung: Dieser Beitrag kann über die Plausibilität des vorgeschlagenen Mechanismus hinaus nicht auf sein wissenschaftliches Gewicht bewertet werden. Leser sollten den Volltext (DOI: 10.1159/000525175) für alle präsentierten Überlegungen konsultieren. Keinerlei Schlussfolgerungen über Wirksamkeit können gezogen werden.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Der Volltext dieser Kurzmitteilung (DOI: 10.1159/000525175) enthält die theoretische Argumentation des Autors zu einem möglichen Zusammenhang zwischen wasserstoffreichem Wasser und der Aktivierung von braunem Fettgewebe (BAT) via UCP1.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "35606529",
      "year": 2022,
      "title": "Radiographische Merkmale der Resorption von magnesiumbasierten bioresorbierbaren Schrauben bei pädiatrischen Frakturen",
      "title_en": "Radiographic features of magnesium-based bioabsorbable screw resorption in paediatric fractures.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pediatric radiology",
      "authors": "Waelti et al.",
      "author_search": "waelti waelti",
      "doi": "10.1007/s00247-022-05383-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00247-022-05383-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35606529/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-waelti-2022-radiographische-merkmale-resorption-magnesiumbasierten/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2022 · Waelti — Radiographische Merkmale der Resorption von magnesiumbasierten bioresorbierbaren Schrauben bei pädiatrischen Frakturen",
      "summary": "Wenn sich Magnesiumschrauben im Knochen auflösen, entsteht Wasserstoffgas — und dieses Gas ist völlig normal, kein Zeichen einer Infektion. Diese retrospektive radiologische Studie an 35 Kindern zeigt, wie Gasblasen entstehen, wohin sie wandern und wann sie verschwinden — damit Radiologen und Chirurgen keine Fehldiagnosen stellen. (Pediatric Radiology, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine gut durchgeführte retrospektive Bildgebungsstudie mit einer klaren und klinisch nützlichen Aussage. Ihr Beitrag zum H₂-Feld ist indirekt: Sie dokumentiert, dass lokal produziertes H₂-Gas aus der Implantatresorption im pädiatrischen Knochen sicher ist und sich von selbst auflöst. Limitationen: retrospektives Design, Einzelzentrum, keine Kontrollgruppe (naturgemäß — alle Patienten hatten Magnesiumschrauben), und die Studie kann keine therapeutischen H₂-Effekte belegen. Die hohe Schraubenbruchrate (45,7 %) ist eine Limitation der Implantatechnologie selbst und nicht H₂-bedingt. Keine therapeutische Wirksamkeitsstudie.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Resorption von Schrauben aus Magnesiumlegierungen produziert Wasserstoffgas, das als Infektionszeichen fehlgedeutet werden kann und die Wachstumsfuge oder das fixierte Knochenfragment beeinträchtigen kann. ZIEL: Wir untersuchten das zeitliche und räumliche Auftreten von Gas sowie das Auftreten von Brüchen des fixierten Knochenfragments oder der Schraube nach Magnesiumschraubenfixation. MATERIAL UND METHODEN: Röntgenaufnahmen pädiatrischer Patienten, die mit Magnesiumschrauben behandelt wurden, wurden retrospektiv ausgewertet. Das zeitliche Auftreten und die Verteilung von Gas im Knochen, in der Wachstumsfuge und im Weichgewebe, Brüche der Schraube oder des fixierten Knochenfragments sowie Gelenkergüsse wurden beurteilt. ERGEBNISSE: Einhundertdrei Röntgenaufnahmen von 35 pädiatrischen Patienten wurden ausgewertet (Durchschnittsalter: 10,6 Jahre). Das Follow-up reichte von 1 bis 730 Tagen. Gas im Knochen nimmt bis Woche 5 zu, bleibt bis Woche 16 konstant und nimmt dann ab. Gas im Weichgewebe, intraartikuläres Gas und Gelenkergüsse nehmen im Laufe der Zeit allmählich ab. Bei 1/23 (4,3 %) Patienten mit offener Wachstumsfuge kam es zu einem Gaseinbruch in die Wachstumsfuge. Brüche des durch die Schraube fixierten Knochenfragments wurden bei 4/35 (11,4 %) Patienten innerhalb der ersten 6 Wochen beobachtet. Schraubenbrüche wurden bei 16/35 (45,7 %) Patienten beobachtet, mit einem medianen Zeitpunkt der Erstfeststellung von 300 Tagen. SCHLUSSFOLGERUNG: Gasblasen in Knochen und Weichgewebe sind normale Befunde im Kontext der Schraubenresorption und sollten nicht mit einer Weichteilinfektion oder Osteomyelitis verwechselt werden. Gas ist selten in der Wachstumsfuge sichtbar. Brüche des fixierten Knochenfragments und/oder der Schraube können auftreten.",
      "conclusion": "Gas bubbles in bone and soft tissue are normal findings in the context of screw resorption and should not be confused with soft-tissue infection or osteomyelitis. Gas is rarely visible in the physis. Breakage of the fixed bone fragment and/or screw can occur."
    },
    {
      "pmid": "35605978",
      "year": 2022,
      "title": "Entwicklung eines Modellsystems für das Verhalten der Gashohlraumbildung bei der Implantation von Magnesiumlegierungen",
      "title_en": "Development of a Model System for Gas Cavity Formation Behavior of Magnesium Alloy Implantation.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS biomaterials science & engineering",
      "authors": "Yamamoto et al.",
      "author_search": "yamamoto yamamoto",
      "doi": "10.1021/acsbiomaterials.1c01429",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsbiomaterials.1c01429",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35605978/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yamamoto-2022-entwicklung-modellsystems-verhalten-gashohlraumbildung/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Yamamoto et al. — Entwicklung eines Modellsystems für das Verhalten der Gashohlraumbildung bei der Implantation von Magnesiumlegierungen",
      "summary": "Diese Studie entwickelte ein In-vitro-Gelatinemodell, um die Wasserstoffgashohlräume zu simulieren und zu messen, die sich im Gewebe bilden, wenn biologisch abbaubare Magnesium (Mg)-Knochenschrauben korrodieren — eine bekannte klinische Herausforderung in der Orthopädie. Das Modell reproduzierte klinische Gashohlraumvolumina genau und zeigte, dass die Hohlraumgröße von der Korrosionsrate der Mg-Legierung und der Polymerbeschichtungsdicke abhängt. Dies ist eine Biomaterialien-Ingenieursstudie; H₂ ist hier ein Nebenprodukt der Metallkorrosion, kein therapeutisches Agens. (ACS Biomaterials Science and Engineering, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Biomaterialien-Ingenieursstudie. Sie hat keine Relevanz für therapeutischen molekularen Wasserstoff. H₂ ist hier ein unerwünschtes Korrosionsnebenprodukt in orthopädischen Implantaten. Das Modell ist technisch solide und gegen klinische Daten validiert, was es für die Mg-Implantat-Forschungsgemeinschaft nützlich macht. Ehrlicher Hinweis: Diese Studie erscheint in einem H₂-Medizin-Kontext durch Keyword-Überschneidung — ihr Fachgebiet ist chirurgische Implantatmaterialwissenschaft, nicht Gesundheitseffekte von verabreichtem H₂.",
      "abstract": "Klinische Anwendungen von auf Magnesium basierenden Schrauben haben Gashohlraumbildung im umgebenden Gewebe berichtet, die manchmal die Fixierung des Knochenbruchs verzögert. Die Gashohlraumbildung hängt vermutlich vom Gleichgewicht zwischen der Wasserstofferzeugung durch Mg-Korrosion in Reaktion mit dem Wasser der Körperflüssigkeit und seiner Diffusion durch Kapillarfluss ins umgebende Gewebe ab. Um das Gashohlraumbildungsverhalten bei Mg-basierten Materialimplantaten zu verstehen, entwickelten wir ein neues In-vitro-Modellsystem, um dieses Hohlraumbildungsphänomen nachzubilden: die Wasserstofferzeugung durch Korrosion und seine Diffusion ins Medium. Ein Modellgewebe wird durch Gelierung des Zellkulturmediums unter sterilen Bedingungen hergestellt. Die Einlagerung von Mg-Legierungsproben wurde unter einer 5%-CO₂-Atmosphäre mit periodischer Beobachtung mittels Röntgen-CT durchgeführt, was uns ermöglichte, das Hohlraumwachstum bis zu 28 Tagen zu beobachten. Um die Nützlichkeit unseres Modellsystems zu zeigen, wurden Mg-Legierungsproben mit unterschiedlichen Korrosionsraten durch eine biologisch abbaubare Polymerbeschichtung hergestellt. AZ31-Schrauben wurden mit Poly-l-Lactid (PLLA) spinbeschichtet und in drei Gruppen nach ihrer Beschichtungsdicke von 1,0 ± 0,0, 1,6 ± 0,2 und 2,0 ± 0,1 μm (Mittelwert ± Standardabweichung) eingeteilt. Bei ihrer Einlagerung ins Modellgewebe betrugen die gebildeten Gashohlraumvolumina 1,57 ± 0,23, 1,06 ± 0,22 und 0,38 ± 0,09 mm³/mm² für die 1,0-, 1,6- und 2,0-μm-Beschichtungsproben, mit einem Gewichtsverlust von 20,2 ± 2,93, 18,5 ± 2,84 und 11,3 ± 3,54 μg/mm² (Mittelwert ± Standardabweichung). Dieses Ergebnis zeigt deutlich die Abhängigkeit der Gashohlraumbildung von der Korrosionsrate der Probe. Das Gashohlraumvolumen betrug nur 3,3–7,5% des gesamten Wasserstoffgasvolumens, was im Bereich der aus dem klinischen Bericht berechneten Werte liegt (3,2–9,4% nach 4 Wochen). Dieses System kann ein wirksames Werkzeug sein, um das Gashohlraumbildungsverhalten zu untersuchen und zum Verständnis der Mechanismen und Kontrollfaktoren dieses Phänomens beizutragen.",
      "conclusion": "The gas cavity volume was only 3.3∼7.5% of the total hydrogen gas volume estimated based on the weight loss of the samples at 28 d, which is in the range of those calculated from the clinical report (3.2∼9.4% at 4w). This system can be an effective tool to investigate the gas cavity formation behavior and contribute to understand the mechanisms and controlling factors of this phenomenon."
    },
    {
      "pmid": "35564808",
      "year": 2022,
      "title": "Kurzfristiger Konsum von wasserstoffreichem Wasser verbessert die Kraftleistung und die Herzfrequenzerholung bei Drachenboot-Athleten",
      "title_en": "Short-Term Consumption of Hydrogen-Rich Water Enhances Power Performance and Heart Rate Recovery in Dragon Boat Athletes: Evidence from a Pilot Study.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of environmental research and public health",
      "authors": "Dong et al.",
      "author_search": "dong dong",
      "doi": "10.3390/ijerph19095413",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijerph19095413",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35564808/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dong-2022-kurzfristiger-konsum-wasserstoffreichem-verbessert/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Dong — Kurzfristiger Konsum von wasserstoffreichem Wasser verbessert die Kraftleistung und die Herzfrequenzerholung bei Drachenboot-Athleten",
      "summary": "Sieben Tage wasserstoffreiches Wasser verbesserten die maximale Kraftleistung und die Herzfrequenzerholung nach dem Training bei Drachenboot-Athleten im Vergleich zu Placebo. Diese kleine Pilot-RCT deutet auf H₂ als praktische Hydrationsstrategie für Kraft- und Ausdauersport hin — bei gleichzeitig klaren Grenzen durch das 9-Personen-Design. (International Journal of Environmental Research and Public Health, 2022.)",
      "assessment": "Eine vielversprechende, aber unterdimensionierte Pilotstudie. Das Leistungs- und Erholungssignal stimmt mit anderen H₂-Sportstudien überein; der Herzfrequenz-Erholungsunterschied innerhalb der Gruppen ist der klinisch bedeutsamste Befund. Limitationen: n=9 pro Gruppe, keine H₂-Konzentrationsdaten für das Wasser, unklare Verblindungsqualität, eine Sportart und ein Trainingskontext, kein Follow-up über Tag 8 hinaus. Die Null-Befunde bei Ruderstrecke und 500-m-Prognose werden im Paper ebenso klar berichtet wie die positiven Befunde — das ist ein methodisches Verdienst. Hypothesengenerierend, nicht abschließend.",
      "abstract": "(1) Hintergrund: Training, das die gewohnte Belastung des Körpers überschreitet, kann bei intensivem Training oder Wettkampf zu oxidativem Stress und erhöhter Ermüdung führen, was zu verminderter sportlicher Leistung und einem erhöhten Verletzungsrisiko führt; das neuartige Medizinalgas H₂ könnte als Antioxidans von Nutzen sein. Daher untersuchten wir den Effekt einer kurzfristigen Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf die Arbeitsleistung und die Ermüdungserholung von Drachenboot-Athleten nach dem Training. (2) Methoden: Achtzehn Drachenboot-Athleten, die täglich 4 Stunden trainierten (2 Stunden morgens und 2 Stunden nachmittags), wurden in eine HRW-Gruppe (n=9) und eine Placebo-Wasser-Gruppe (PW, n=9) eingeteilt und tranken 7 Tage lang HRW oder PW. Jeder Teilnehmer absolvierte 30-s-Ruder-Dynamometertests, wobei die Herzfrequenz zu Beginn (Tag 1) und nach der Intervention (Tag 8) überwacht wurde. (3) Ergebnis: Das Trinken von HRW erhöhte die maximale Leistung und die Durchschnittsleistung des 30-s-Rudertests und senkte die maximale Herzfrequenz in diesem Zeitraum. Nach dem Rudertest sank die Herzfrequenz der HRW-Gruppe nach 2 Minuten Erholung signifikant, während die Herzfrequenz der PW-Gruppe nicht sank. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen der 30-s-Ruderstrecke und der prognostizierten Ruderdauer über 500 m. (4) Schlussfolgerungen: Kurzfristiges Trinken von HRW kann die Kraftleistung von Drachenboot-Athleten effektiv verbessern und fördert die Herzfrequenzerholung nach dem Training, was darauf hindeutet, dass HRW ein geeignetes Hydrationsmittel für Athleten sein könnte.",
      "conclusion": "Drinking HRW in the short term can effectively improve the power performance of dragon boat athletes and is conducive to the recovery of the heart rate after exercise, indicating that HRW may be a suitable means of hydration for athletes."
    },
    {
      "pmid": "35536023",
      "year": 2022,
      "title": "Metabolische Synergie zwischen den menschlichen Symbionten Bacteroides und Methanobrevibacter",
      "title_en": "Metabolic Synergy between Human Symbionts Bacteroides and Methanobrevibacter.",
      "title_de": null,
      "journal": "Microbiology spectrum",
      "authors": "Catlett et al.",
      "author_search": "catlett catlett",
      "doi": "10.1128/spectrum.01067-22",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/spectrum.01067-22",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35536023/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-catlett-2022-metabolische-synergie-zwischen-den/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Catlett — Metabolische Synergie zwischen den menschlichen Symbionten Bacteroides und Methanobrevibacter",
      "summary": "Zwei dominante Darmbakterien — Bacteroides thetaiotaomicron und das wasserstoffverbrauchende Archaeon Methanobrevibacter smithii — bilden eine gegenseitig vorteilhafte Stoffwechselpartnerschaft, die auf Wasserstoffgas angewiesen ist. Ein kontrolliertes Kokultursystem zeigte, dass bei ausreichend Vitamin B12, Hematin und Wasserstoff beide Mikroben gemeinsam stärker wachsen als jede für sich allein. Dies ist eine theoretische und In-vitro-Studie; die Befunde beschreiben mikrobielle Beziehungen, keine menschlichen Gesundheitsergebnisse. (Microbiology Spectrum, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine Theorie- und In-vitro-Studie — keine Menschen, keine Tiere, keine klinischen Endpunkte. Ihr Wert liegt darin, wie Darm-Wasserstoffgas als metabolische Währung zwischen Mikrobenarten funktioniert, was Hintergrundwissen für das Verständnis der Wasserstoffökonomie des Mikrobioms liefert. Direkte Schlussfolgerungen für die menschliche Gesundheit oder Wasserstoffsupplementierung können nicht gezogen werden. Die maschinenlernen-gestützte Kokulturenplattform selbst ist ein methodischer Beitrag für künftige Darmökologie-Forschung.",
      "abstract": "Trophische Wechselwirkungen zwischen Mikroben sollen bestimmen, ob ein Wirts-Mikrobiom gesund ist oder zu Krankheiten prädisponiert. Es wird angenommen, dass zwei häufige Taxa — das gramnegative heterotrophe Bakterium Bacteroides thetaiotaomicron und das methanogene Archaeon Methanobrevibacter smithii — eine synergistische Stoffwechselbeziehung haben. Beide Organismen spielen wichtige Rollen für die menschliche Darmgesundheit: B. thetaiotaomicron hilft dem Wirt durch die Fermentation von Nahrungspolysacchariden, während M. smithii Endstufenfermentationsprodukte verbraucht und hypothetisch die Rückkopplungshemmung vorgelagerter Mikroben wie B. thetaiotaomicron aufhebt. Um ihre Stoffwechselwechselwirkungen zu untersuchen, definierten und optimierten wir ein Kokultursystem und nutzten Softwaretesttechniken, um das Wachstum unter einer Reihe von Bedingungen zu analysieren, die die Nährstoffumgebung des Wirts repräsentieren. Wir bestätigen, dass B. thetaiotaomicron-Fermentationsprodukte für das Wachstum von M. smithii ausreichen und dass die Anhäufung von Fermentationsprodukten die Sekretion von Metaboliten durch B. thetaiotaomicron zugunsten von M. smithii verändert. Studien legen nahe, dass die Stoffwechseleffizienz von B. thetaiotaomicron in Abwesenheit von Fermentationsprodukten oder in Anwesenheit von M. smithii größer ist. Unter bestimmten Bedingungen bilden B. thetaiotaomicron und M. smithii Interspezies-Granula, die mit dem Verhalten syntrophischer Partnerschaften zwischen Mikroben in Boden- oder Sedimentanreicherungen und anaeroben Vergärungsanlagen übereinstimmen. Darüber hinaus ist das Kokulturentwachstum größer als die Summe der Monokulturen, wenn Vitamin B12, Hematin und Wasserstoffgas im Überfluss vorhanden sind, was darauf hindeutet, dass beide Organismen von einer synergistischen gegenseitigen Stoffwechselbeziehung profitieren.",
      "conclusion": "Our approach can be broadly applied to studying microbial interactions and may be extended to evaluate and curate computational metabolic models. The software tools developed for this study are available as user-friendly tutorials in the Department of Energy KBase."
    },
    {
      "pmid": "35484138",
      "year": 2022,
      "title": "Magnesium-Galvanikzellen erzeugen Wasserstoff und modulieren die Tumormikroumgebung, um das Krebswachstum zu hemmen",
      "title_en": "Magnesium galvanic cells produce hydrogen and modulate the tumor microenvironment to inhibit cancer growth.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nature communications",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1038/s41467-022-29938-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41467-022-29938-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35484138/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2022-magnesium-galvanikzellen-erzeugen-modulieren/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Yang — Magnesium-Galvanikzellen erzeugen Wasserstoff und modulieren die Tumormikroumgebung, um das Krebswachstum zu hemmen",
      "summary": "Forscher implantierten einen Magnesium-Platin-Galvanikstab direkt in Tumore in Tiermodellen; die daraus resultierende kontinuierliche Wasserstoffproduktion unterdrückte das Tumorwachstum durch Störung der Mitochondrienfunktion und Neutralisierung der sauren Tumorumgebung. Der Ansatz wurde in murinen Tumormodellen, patientenabgeleiteten Xenotransplantaten und VX2-Tumoren bei Kaninchen getestet — alles präklinisch. Dies ist eine Tierstudie; Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. (Nature Communications, 2022.)",
      "assessment": "Eine innovative Tierstudie, die die implantierbare Wasserstoffabgabe für die Onkologie untersucht. Der Mehrmodell-Ansatz (Maus, PDX, Kaninchen) stärkt die interne Konsistenz, aber alle Ergebnisse sind präklinisch. Die Übertragung auf den Menschen erfordert Sicherheitsstudien, chirurgische Machbarkeitsarbeiten und klinische Studien, die noch nicht existieren. Das Konzept ist als Forschungsrichtung vielversprechend; es ist keine fertige Therapie.",
      "abstract": "Wasserstoff kann als Krebsbehandlung eingesetzt werden. Die kontinuierliche Erzeugung von H₂-Molekülen im Tumor ist jedoch eine Herausforderung. Magnesium (Mg) und seine Legierungen werden seit langem in der Klinik als implantierbare Metalle verwendet. Hier entwickeln wir durch Dekorierung von Platin auf der Oberfläche von Mg-Stäben eine Mg-basierte Galvanikzelle (MgG), die die kontinuierliche Erzeugung von H₂ in einer wässrigen Umgebung aufgrund der galvanischen Zell-beschleunigten Wasserkorrosion von Mg ermöglicht. Durch Implantation von MgG-Stäben in einen Tumor können H₂-Moleküle im Tumor erzeugt werden, was mitochondriale Dysfunktion und Zerstörung der intrazellulären Redox-Homöostase induziert. Gleichzeitig kann der Mg(OH)₂-Rückstand die saure Tumormikroumgebung (TME) neutralisieren. Solche MgG-Stäbe mit der Mikro-Galvanikzell-Struktur ermöglichen die Wasserstofftherapie zur Hemmung des Tumorwachstums, einschließlich muriner Tumormodelle, patientenabgeleiteter Xenotransplantate (PDX) sowie VX2-Tumore bei Kaninchen. Unsere Forschung legt nahe, dass die galvanischen Zellen für die Wasserstofftherapie auf Basis implantierbarer Metalle eine sichere und wirksame Krebsbehandlung sein könnten.",
      "conclusion": "Such MgG rods with the micro-galvanic cell structure enable hydrogen therapy to inhibit the growth of tumors, including murine tumor models, patient-derived xenografts (PDX), as well as VX2 tumors in rabbits. Our research suggests that the galvanic cells for hydrogen therapy based on implantable metals may be a safe and effective cancer treatment."
    },
    {
      "pmid": "35300173",
      "year": 2022,
      "title": "Die lokale Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung fördert die Wundheilung in vivo durch Hemmung des oxidativen Stresses über den Nrf-2/HO-1-Signalweg",
      "title_en": "Local Treatment of Hydrogen-Rich Saline Promotes Wound Healing In Vivo by Inhibiting Oxidative Stress via Nrf-2/HO-1 Pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1155/2022/2949824",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2022/2949824",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35300173/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2022-lokale-wasserstoffreicher-kochsalzloesung-foerdert/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Li — Die lokale Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung fördert die Wundheilung in vivo durch Hemmung des oxidativen Stresses über den Nrf-2/HO-1-Signalweg",
      "summary": "Die direkte Anwendung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung auf Hautwunden bei Mäusen beschleunigte den Wundverschluss und reduzierte die Entzündung im Vergleich zu normaler Kochsalzlösung, wobei der antioxidative Nrf-2/HO-1-Signalweg als entscheidender Mechanismus identifiziert wurde. Zusätzliche Zellkulturexperimente bestätigten, dass wasserstoffreiches Medium oxidativen Stress in menschlichen Hautzellen reduziert. Dies ist eine Tier- und Zellstudie; Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. (Oxidative Medicine and Cellular Longevity, 2022.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte Tier- und In-vitro-Studie mit einem plausiblen mechanistischen Signalweg (Nrf-2/HO-1). Die lokale Wasserstoffanwendung ist ein weniger erforschter Verabreichungsweg im Vergleich zu Inhalation oder Trinken, was sie methodisch interessant macht. Jedoch sind alle Ergebnisse präklinisch: Mäuse und kultivierte menschliche Zellen sind kein Ersatz für kontrollierte menschliche Wundheilungsstudien. Effektgröße und optimale Dosierung für Menschen bleiben unbekannt.",
      "abstract": "Die Wundheilung ist ein komplexer dynamischer Prozess, der eine große Anzahl biologischer Ereignisse umfasst. Übermäßiger oxidativer Stress ist ein Schlüsselfaktor, der die Wundheilung verzögert. Wasserstoff ist ein antioxidatives, entzündungshemmendes und antiapoptotisches medizinisches Gas mit Sicherheit, Wirksamkeit und Durchdringbarkeit. Die Auswirkungen der lokalen Behandlung mit Wasserstoff auf die Wundheilung und ihre möglichen Mechanismen bleiben jedoch unklar. In dieser Studie wurden Kunming (KM)-Mäuse verwendet, um ein Wundmodell aufzubauen. Alle Mäuse wurden zufällig in die Kontrollgruppe, die Gruppe mit lokaler Behandlung mit Kochsalzlösung, die Gruppe mit lokaler Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung und die Gruppe mit intraperitonealer Injektion der wasserstoffreichen Kochsalzlösung eingeteilt. Um die Auswirkung der wasserstoffreichen Kochsalzlösung auf die Wundheilung zu bewerten, beurteilten wir die Wundheilungsrate, die Wundverschlusszeit, die Histomorphologie, die oxidativen Stressindikatoren, die entzündlichen Zytokine, den Apoptoseindex und die Expression des nukleären Faktors Erythroid 2-verwandten Faktors 2 (Nrf-2). Ferner wurden die immortalisierten nicht-tumorogenen menschlichen epidermalen (HaCaT)-Zellen ausgewählt, um die therapeutischen Auswirkungen von wasserstoffreichem Medium auf oxidativen Stress und seine zugrunde liegenden Mechanismen zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass die lokale Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung die Wundverschlusszeit verkürzte und den Spiegel proinflammatorischer Zytokine und Lipidperoxidation reduzierte. Gleichzeitig verringerte sie den Zell-Apoptoseindex und erhöhte die Nrf-2-Expression. Darüber hinaus linderte wasserstoffreiches Medium den oxidativen Stress über die Aktivierung des Nrf-2/Hämoxygenase-1 (HO-1)-Signalwegs. Zusammenfassend weist die lokale Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung eine heilungsfördernde Funktion durch antioxidative, entzündungshemmende und antiapoptotische Wirkungen auf. Wasserstoff lindert den oxidativen Stress in der Wundmikroumgebung über den Nrf-2/HO-1-Signalweg.",
      "conclusion": "Hydrogen relieves the oxidative stress in the wound microenvironment via Nrf-2/HO-1 signaling pathway. This study may offer a new strategy to promote wound healing and a new perspective to illustrate the mechanism of wound healing."
    },
    {
      "pmid": "35273249",
      "year": 2022,
      "title": "Die langfristige und tägliche Anwendung von molekularem Wasserstoff induziert eine Reprogrammierung des Leberstoffwechsels bei Ratten durch Modulation der NADP/NADPH-Redox-Signalwege",
      "title_en": "Long-term and daily use of molecular hydrogen induces reprogramming of liver metabolism in rats by modulating NADP/NADPH redox pathways.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Adzavon et al.",
      "author_search": "adzavon adzavon",
      "doi": "10.1038/s41598-022-07710-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-022-07710-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35273249/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-adzavon-2022-langfristige-taegliche-anwendung-induziert/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Adzavon — Die langfristige und tägliche Anwendung von molekularem Wasserstoff induziert eine Reprogrammierung des Leberstoffwechsels bei Ratten durch Modulation der NADP/NADPH-Redox-Signalwege",
      "summary": "Ratten, die sechs Monate lang molekularem Wasserstoff ausgesetzt wurden — entweder durch Trinken von wasserstoffreichem Wasser oder Inhalation von 4 % H₂-Gas — zeigten reduzierten Fettaufbau in der Leber, niedrigere Blutfettwerte und breite metabolische Veränderungen, die vom NADP/NADPH-Redoxsystem gesteuert werden. Dies ist die erste Studie, die Transkriptomik und Metabolomik kombiniert, um die molekularen Ziele der Langzeit-H₂-Exposition zu kartieren. Dies ist eine Tierstudie; es sind keine Daten beim Menschen verfügbar. (Scientific Reports, 2022.)",
      "assessment": "Eine erstmalige mechanistische Tierstudie, die Multi-Omics-Belege für langfristige H₂-Effekte auf den Leberstoffwechsel liefert. Das Zwei-Routen-Design (Inhalation vs. HRW) und die sechsmonatige Dauer machen sie methodisch stärker als typische kurzfristige Nagetier-Studien. Jedoch ist dies rein präklinische Forschung an gesunden Ratten. Die NADP/NADPH-Befunde sind mechanistische Hypothesengeneratoren — kein Beweis, dass H₂ Lebererkrankungsergebnisse beim Menschen verbessert. Die Übertragung auf menschliche Stoffwechsel- oder Lebererkrankungen muss noch nachgewiesen werden.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich als neue therapeutische Option bei verschiedenen Erkrankungen etabliert und wird von gesunden Menschen weit verbreitet eingesetzt. Jedoch sind molekulare Daten zur Unterstützung der therapeutischen Funktionen, die den biologischen Aktivitäten von H₂ zugeschrieben werden, nach wie vor schwer fassbar. Hier bewerteten wir mithilfe transkriptomischer und metabolomischer Ansätze in Kombination mit Biochemie und Mikro-CT-Techniken die Wirkung der langfristigen (6 Monate) und täglichen Verwendung von H₂ auf die Leberfunktion. Ratten, die täglich 2 Stunden H₂ ausgesetzt waren, entweder durch Trinken von HRW (in H₂O gelöstes H₂) oder durch Atmen von 4 % H₂-Gas, zeigten reduzierte Lipogenese und erhöhte Lipolyse in der Leber, was mit einem offensichtlichen Verlust von viszeralem Fett und braunem Fettgewebe sowie einem reduzierten Serumlipidspiegel verbunden war. Sowohl Transkripte als auch Metaboliten, die in H₂-behandelten Ratten angereichert wurden, zeigten eine Veränderung der Aminosäurestoffwechselwege und eine Aktivierung der Purinnukleotid- und Kohlenhydrat-Biosynthesewege. Analyse des Interaktionsnetzwerks von Genen und Metaboliten sowie Korrelationstests zeigten, dass NADP der zentrale Regulator der H₂-induzierten Stoffwechselveränderungen in der Leber ist, was durch einen Anstieg der Komponenten der Stoffwechselwege, die NADP als Substrat benötigen, weiter bestätigt wurde. Hinweise auf eine Regulationsaktivität der Immunantwort wurden ebenfalls als Reaktion auf die Exposition gegenüber H₂ beobachtet. Diese Arbeit ist die erste, die metabolomische und transkriptomische Daten liefert, um molekulare Ziele für die Wirkung von prolongierter Wasserstoffbehandlung auf den Leberstoffwechsel aufzudecken.",
      "conclusion": "Evidence of immune response regulation activity was also observed in response to exposure to H2. This work is the first to provide metabolomic and transcriptomic data to uncover molecular targets for the effect of prolonged molecular hydrogen treatment on liver metabolism."
    },
    {
      "pmid": "35258003",
      "year": 2022,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser kann die Bildung biogener Amine in Butter reduzieren",
      "title_en": "Hydrogen-rich water can reduce the formation of biogenic amines in butter.",
      "title_de": null,
      "journal": "Food chemistry",
      "authors": "Bulut et al.",
      "author_search": "bulut bulut",
      "doi": "10.1016/j.foodchem.2022.132613",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.foodchem.2022.132613",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35258003/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bulut-2022-kann-bildung-biogener-amine/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Bulut — Wasserstoffreiches Wasser kann die Bildung biogener Amine in Butter reduzieren",
      "summary": "Das Waschen von roher Butter mit wasserstoffreichem Wasser — hergestellt entweder durch Einblasen von Wasserstoffgas oder durch Zugabe von Magnesium — reduzierte die Bildung biogener Amine (einschließlich Histamin, Tryptamin und Spermidin) während 90-tägiger Lagerung signifikant. Dies ist eine lebensmittelchemische In-vitro-Studie; sie testet H₂ als Lebensmittelsicherheitsinstrument, nicht als Gesundheitsintervention bei Menschen. (Food Chemistry, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine lebensmittelchemische In-vitro-Studie, kein klinisches oder Tierexperiment. Ihre Relevanz betrifft Lebensmittelsicherheit und Lebensmitteltechnologie, nicht Wasserstoffmedizin-Endpunkte. Es werden keine menschlichen Gesundheitsergebnisse getestet. Die Befunde sind technisch interessant und möglicherweise in der Milchwirtschaft anwendbar, sagen aber nichts über den therapeutischen Einsatz von molekularem Wasserstoff im Körper aus.",
      "abstract": "Die Bildung biogener Amine in Lebensmitteln stellt eine ernsthafte Herausforderung für Lebensmittelhersteller und eine Gefahr für Verbraucher dar. Butter wurde mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) gewaschen, das mit zwei Methoden hergestellt wurde: wasserstoffgeblasenes Wasser (H₂-Wasser) und magnesiumhaltiges Wasser (Mg-Wasser). Nach 90 Tagen Lagerung wurden die niedrigsten Bildungsspiegel biogener Amine für mit HRW (H₂-Wasser und Mg-Wasser) gewaschene Butterproben gezeigt, während die höchsten Spiegel für die mit normalem Wasser gewaschenen Butterproben festgestellt wurden. Das Waschen von roher Butter mit HRW führte zu einem signifikanten Rückgang der Bildung von Tryptamin, 2-Phenylethylamin, Spermidin und Spermin. Der niedrigste Histaminspiegel wurde für mit H₂ und Mg gewaschene Butterproben gezeigt, während der höchste Spiegel für mit normalem Wasser gewaschene Butter gefunden wurde. Das Waschen von Butter mit HRW zeigte keine hemmende Wirkung auf Joghurtbakterien während der Lagerung. Die vorgeschlagene Methode beinhaltet molekularen Wasserstoff, der für Menschen und die Umwelt ungiftig ist.",
      "conclusion": "Washing butter with HRW revealed no inhibiting effect on yogurt bacteria during storage. The proposed method involves molecular hydrogen which is non-toxic for humans and the environment."
    },
    {
      "pmid": "35187885",
      "year": 2022,
      "title": "Molekularer Wasserstoff ist ein vielversprechendes Therapeutikum für Lungenerkrankungen",
      "title_en": "Molecular hydrogen is a promising therapeutic agent for pulmonary disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Zhejiang University. Science. B",
      "authors": "Fu et al.",
      "author_search": "fu fu",
      "doi": "10.1631/jzus.b2100420",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1631/jzus.b2100420",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35187885/",
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      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2022 · Fu — Molekularer Wasserstoff ist ein vielversprechendes Therapeutikum für Lungenerkrankungen",
      "summary": "Dieser Review fasst die wachsende Evidenz zusammen, die nahelegt, dass molekularer Wasserstoff die Lunge vor einer Reihe von Erkrankungen schützen kann — einschließlich akuter Lungenverletzung, COPD, Asthma, Lungenkrebs, Pulmonaler Hypertonie und Lungenfibrose — durch seine antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Eigenschaften. Als Übersichtsarbeit synthetisiert dieser Beitrag vorhandene Forschung anstatt neue Experimente zu berichten. Die Autoren beschreiben Mechanismen und präklinische sowie einige frühe klinische Befunde. (Journal of Zhejiang University Science B, 2022.)",
      "assessment": "Ein nützlicher narrativer Review, der die bestehende H₂-Forschungslandschaft für Lungenerkrankungen kartiert. Sein Wert liegt als Orientierungs- und Referenzdokument. Als Übersichtsarbeit erzeugt er keine neuen experimentellen Belege. Die Evidenzstärke unterscheidet sich erheblich je nach Erkrankung: Einige Bereiche (akute Lungenverletzung) sind besser unterstützt; andere (PAH, Lungenfibrose) befinden sich noch in einem frühen mechanistischen Stadium. Leser sollten Schlussfolgerungen als Karte der Forschungsrichtungen betrachten, nicht als etablierte klinische Leitlinien.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff übt biologische Wirkungen auf nahezu alle Organe aus. Er hat antioxidative, entzündungshemmende und anti-aging-Effekte und trägt zur Regulierung von Autophagie und Zelltod bei. Als primäres Organ für den Gasaustausch sind die Lungen ständig verschiedenen schädlichen Umweltirritanzien ausgesetzt. Kurz- oder langfristige Exposition gegenüber diesen schädlichen Substanzen führt oft zu Lungenverletzungen und verursacht Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Akute und chronische Atemwegserkrankungen haben hohe Morbiditäts- und Mortalitätsraten und sind zu einem wichtigen öffentlichen Gesundheitsproblem weltweit geworden. Zum Beispiel ist die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19), verursacht durch das schwere akute Atemwegssyndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2), zu einer globalen Pandemie geworden. Eine zunehmende Anzahl von Studien hat gezeigt, dass Wasserstoff die Lunge vor verschiedenen Erkrankungen schützen kann, einschließlich akuter Lungenverletzung, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, Asthma, Lungenkrebs, pulmonaler arterieller Hypertonie und Lungenfibrose. In diesem Review heben wir die vielfältigen Funktionen von Wasserstoff und die Mechanismen hervor, die seinen schützenden Wirkungen bei verschiedenen Lungenerkrankungen zugrunde liegen, mit Fokus auf seine Rollen in der Krankheitspathogenese und klinischen Bedeutung.",
      "conclusion": "An increasing number of studies have revealed that hydrogen may protect the lungs from diverse diseases, including acute lung injury, chronic obstructive pulmonary disease, asthma, lung cancer, pulmonary arterial hypertension, and pulmonary fibrosis. In this review, we highlight the multiple functions of hydrogen and the mechanisms underlying its protective effects in various lung diseases, with a"
    },
    {
      "pmid": "35075943",
      "year": 2022,
      "title": "Quantifizierung von gelöstem H₂ und kontinuierliche Überwachung von wasserstoffreichem Wasser für Hämodialyseanwendungen: Eine experimentelle Studie",
      "title_en": "Quantification of dissolved H2 and continuous monitoring of hydrogen-rich water for haemodialysis applications: An experimental study.",
      "title_de": null,
      "journal": "The International journal of artificial organs",
      "authors": "Mouzakis et al.",
      "author_search": "mouzakis mouzakis",
      "doi": "10.1177/03913988211070588",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/03913988211070588",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35075943/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mouzakis-2022-quantifizierung-geloestem-kontinuierliche-ueberwachung/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
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        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Mouzakis — Quantifizierung von gelöstem H₂ und kontinuierliche Überwachung von wasserstoffreichem Wasser für Hämodialyseanwendungen: Eine experimentelle Studie",
      "summary": "Diese Studie validierte einen berührungslosen elektrochemischen Sensor zur kontinuierlichen Messung gelöster Wasserstoffkonzentrationen in physiologischen Lösungen, die für die Hämodialyse relevant sind. Der Sensor zeigte eine lineare Beziehung zwischen dem aufgebrachten H₂-Gehalt und der Gleichgewichtskonzentration, obwohl Kalibrierungsunterschiede zwischen Sensoren und Temperatursensitivität Aufmerksamkeit erfordern. Dies ist eine In-vitro-Instrumentierungsstudie — es waren keine Patienten oder Tiere beteiligt. (The International Journal of Artificial Organs, 2022.)",
      "assessment": "Eine technische In-vitro-Validierungsstudie für H₂-Messinstrumentierung in einem dialyserelevanten Kontext. Dies ist Ingenieurgrundlagenarbeit, keine klinische oder biologische Studie. Es werden keine Patientenergebnisse bewertet. Die Befunde unterstützen die Machbarkeit der Echtzeit-H₂-Überwachung in Hämodialysekreisläufen, was eine Voraussetzung für den sicheren klinischen Einsatz ist — aber die klinischen Vorteile von H₂-angereichertem Dialysat selbst müssen separat bewertet werden.",
      "abstract": "Die Prävalenz von oxidativem und entzündlichem Stress bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (ESRD) wurde häufig mit chronischen Hämodialysetherapien in Verbindung gebracht. In den vergangenen Jahrzehnten haben mehrere Berichte das Potenzial des Wasserstoffmoleküls als Antioxidans bei der Behandlung verschiedener medizinischer Erkrankungen in Tiermodellen sowie in Pilotstudien mit menschlichen Patienten gezeigt. Kürzlich wurde eine wasserstoffangereicherte Dialysatlösung eingeführt, die vielversprechend ist, um die oxidativen und/oder entzündlichen Komplikationen während der Hämodialyse zu reduzieren. Zu diesem Zweck ist eine standardisierte Messmethode zur Bestimmung der Wasserstoffspiegel im Dialysat und anschließend im Blut erforderlich. Diese Studie untersucht die Möglichkeit, die Wasserstoffkonzentration mithilfe eines neuartigen berührungslosen Sensors zu quantifizieren, der gelösten Wasserstoff in Flüssigkeiten detektiert. Ein experimenteller Kreislauf wird zusammengestellt, um die Empfindlichkeit und Genauigkeit des Wasserstoffüberwachungssystems (Pureron Japan Co., Ltd) durch In-vitro-Untersuchungen mit physiologischen Lösungen zu validieren. Messungen der gelösten molekularen Wasserstoffkonzentration werden durch einen etablierten Sauerstoffsensor bestätigt, der kontinuierliche Partialdruckmessungen liefert. Die Beziehung zwischen dem aufgebrachten H₂-Gehalt in der Gasmischung und dem H₂-Konzentrationswert im Gleichgewicht ist linear. Gleichzeitig hat das Wasserstoffüberwachungssystem eine eher lange Ansprechzeit, und seine Messwerte scheinen leicht von Sensor zu Sensor sowie bei unterschiedlichen Temperaturen abzuweichen. Aus diesem Grund kann eine Sensor-Rekalibrierung erforderlich sein, die Teil der laufenden Produktentwicklung werden könnte. Die vorgenannten geringfügigen Mängel können jedoch bei Anwendungen wie der Hämodialyse als weitgehend vernachlässigbar betrachtet werden.",
      "conclusion": "For this reason, a sensor recalibration might be necessary, which could become part of the product's ongoing development. Nevertheless, the aforementioned minor deficiencies can be mostly considered negligible in applications such as haemodialysis."
    },
    {
      "pmid": "35025709",
      "year": 2022,
      "title": "Die mikrobielle Wasserstoffökonomie lindert Kolitis durch Reprogrammierung des Kolonozytenstoffwechsels und Stärkung der Darmbarriere",
      "title_en": "Microbial hydrogen economy alleviates colitis by reprogramming colonocyte metabolism and reinforcing intestinal barrier.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gut microbes",
      "authors": "Ge et al.",
      "author_search": "ge ge",
      "doi": "10.1080/19490976.2021.2013764",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/19490976.2021.2013764",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35025709/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ge-2022-mikrobielle-wasserstoffoekonomie-lindert-kolitis/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
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        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Ge — Die mikrobielle Wasserstoffökonomie lindert Kolitis durch Reprogrammierung des Kolonozytenstoffwechsels und Stärkung der Darmbarriere",
      "summary": "Bei Mäusen mit experimentell induzierter akuter Kolitis reduzierte die Verabreichung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung die Darmentzündung, erhöhte nützliche Kurzkettige-Fettsäuren (SCFA)-produzierende Bakterien und stärkte die Darmbarriere. Der vorgeschlagene Mechanismus konzentriert sich auf die H₂–Darmmikrobiota–SCFA-Achse und die Modulation spezifischer Bakterien, die die schützende Schleimschicht abbauen. Dies ist eine Tierstudie; Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. (Gut Microbes, 2022.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch reiche präklinische Tierstudie, die eine Mehrwege-Erklärung für die Anti-Kolitis-Wirkungen von H₂ liefert. Das DSS-Modell wird weit verbreitet verwendet, repliziert aber menschliche entzündliche Darmerkrankungen nicht vollständig. Alle Ergebnisse stammen von Mäusen, und die direkte menschliche Relevanz erfordert klinische Bestätigung. Die Mikrobiota–SCFA–PPARγ-Achse ist ein überzeugender und wissenschaftlich plausibler Signalweg, was diesen Artikel zu einer nützlichen Referenz für die Hypothesenbildung macht. Die zwei Verabreichungsrouten (Inhalation und intraperitoneale Kochsalzlösung-Injektion) helfen auch dabei, H₂-spezifische Effekte von Kochsalzlösungseffekten zu unterscheiden.",
      "abstract": "Mit der raschen Entwicklung und hohen therapeutischen Effizienz und Biosicherheit von Gas-beteiligten Theranostika hat sich die Wasserstoffmedizin besonders ausgezeichnet, weil Wasserstoffgas (H₂), ein von Mikroben abgeleitetes Gas, potente antioxidative, antiapoptotische und entzündungshemmende Aktivitäten in vielen Krankheitsmodellen hat. Studien haben gezeigt, dass H₂-angereichertes Salzwasser/Wasser Kolitis in murinen Modellen lindert; der zugrunde liegende Mechanismus ist jedoch noch unzureichend verstanden. Trotz der Beweise für die Bedeutung der mikrobiellen Wasserstoffökonomie, die das Gleichgewicht zwischen H₂-produzierenden (hydrogenen) und H₂-verbrauchenden (hydrogenotophen) Mikroben bei der Aufrechterhaltung des kolonischen Schleimhaut-Ökosystems widerspiegelt, wurden minimale Anstrengungen unternommen, um relevante H₂-Mikroben-Interaktionen für die Kolongesundheit zu manipulieren. Im Einklang mit früheren Studien fanden wir, dass die Verabreichung von wasserstoffreichem Salzwasser (HS) die durch Dextransulfat-Natrium induzierte akute Kolitis in einem Mausmodell verbesserte. Darüber hinaus zeigten wir, dass HS-Verabreichung die Abundanz darmspezifischer Kurzkettige-Fettsäuren (SCFA)-produzierender Bakterien und die SCFA-Produktion erhöhen kann und dadurch den intrazellulären Butyrat-Sensor PPARγ-Signalweg aktiviert und die epitheliale Expression von Nos2 vermindert, was folglich die Wiederherstellung des kolonischen anaeroben Milieus fördert. Unsere Ergebnisse zeigten auch, dass HS-Verabreichung gestörte Darmbarriere-Funktionen durch Modulation spezifischer mukosa-assoziierter mukolytischer Bakterien verbesserte, was zu einer erheblichen Hemmung der Expansion opportunistischer pathogener Escherichia coli sowie zu einer signifikanten Erhöhung der Expression von interepithelialalen Tight-Junction-Proteinen und einer Verringerung der Darmbarriere-Durchlässigkeit bei Mäusen mit Kolitis führte. Exogenes H₂ reprogrammiert den Kolonozytenstoffwechsel durch Regulierung der H₂-Darmmikrobiota-SCFAs-Achse und stärkt die Darmbarriere durch Modulation spezifischer mukosa-assoziierter mukolytischer Bakterien, wobei die verbesserte mikrobielle Wasserstoffökonomie Kolitis lindert.",
      "conclusion": "Our results also indicated that HS administration ameliorated disrupted intestinal barrier functions by modulating specific mucosa-associated mucolytic bacteria, leading to substantial inhibition of opportunistic pathogenic Escherichia coli expansion as well as a significant increase in the expression of interepithelial tight junction proteins and a decrease in intestinal barrier permeability in m"
    },
    {
      "pmid": "34995727",
      "year": 2022,
      "title": "Geschlechtsspezifische Unterschiede in den neuroprotektiven Wirkungen von Wasserstoffgas gegen durch intrazerebrale Blutung induzierte Depression",
      "title_en": "Gender-based differences in neuroprotective effects of hydrogen gas against intracerebral hemorrhage-induced depression.",
      "title_de": null,
      "journal": "Neurochemistry international",
      "authors": "An et al.",
      "author_search": "an an",
      "doi": "10.1016/j.neuint.2022.105276",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.neuint.2022.105276",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34995727/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-an-2022-geschlechtsspezifische-unterschiede-den-neuroprotektiven/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · An — Geschlechtsspezifische Unterschiede in den neuroprotektiven Wirkungen von Wasserstoffgas gegen durch intrazerebrale Blutung induzierte Depression",
      "summary": "In einem Mausmodell der intrazerebralen Blutung (ICH) entfaltete Wasserstoffgas-Inhalation stärkere neuroprotektive Wirkungen gegen Post-Schlaganfall-Depression bei weiblichen Mäusen als bei männlichen — und die Gabe von Östrogen an männliche Mäuse stellte eine vergleichbare H₂-Wirksamkeit wieder her. Die Studie identifiziert die Östrogen-vermittelte Unterdrückung des NF-κB-Signalwegs in Astrozyten als wahrscheinliche Erklärung. Dies ist eine Tierstudie; Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. (Neurochemistry International, 2022.)",
      "assessment": "Eine präklinische Tierstudie, die eine wichtige, aber wenig erforschte Dimension der H₂-Forschung hervorhebt: geschlechtsspezifische Unterschiede im Ansprechen. Der Befund, dass Östrogen die H₂-Wirksamkeit moduliert, ist wissenschaftlich interessant und hat potenzielle Implikationen für die Gestaltung menschlicher Studien (z. B. ob H₂-Interventionen nach Geschlecht oder Hormonstatus stratifizieren sollten). Jedoch stammen alle Ergebnisse von Mäusen, und das spezifische Modell (Post-ICH-Depression) begrenzt die direkte Verallgemeinerung selbst innerhalb des präklinischen Feldes.",
      "abstract": "Hintergrund: Post-Schlaganfall-Depression (PSD) beeinträchtigt die Erholung bei Patienten mit intrazerebraler Blutung (ICH) erheblich. Obwohl Wasserstoffgas (H₂) ausgezeichnete neuroprotektive Wirkungen bei Patienten mit ICH ausübt, gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in der H₂-Wirksamkeit bei verschiedenen Erkrankungen. Hier bestimmten wir, ob Östrogen die Empfindlichkeit gegenüber den neuroprotektiven Wirkungen von H₂ bei männlichen Mäusen mit ICH-induzierter Depression erhöht. Methoden: Ein Nagetierm- odell von ICH in den Basalganglien wurde durch Injektion von autologem Blut (30 μL) etabliert. Mäuse wurden mit 2,9 % H₂ für 2 Stunden täglich an 3 Tagen nach ICH behandelt. Östrogen (1 mg/kg) wurde täglich für 3 Tage nach ICH subkutan an männliche Mäuse verabreicht. Dreißig Tage nach ICH wurde PSD durch Saccharosepräferenz, erzwungenes Schwimmen und 3-Kammer-Sozialtests bewertet. Ergebnisse: Im Vergleich zu weiblichen Mäusen zeigte die H₂-Verabreichung nach ICH bei männlichen Mäusen weniger neuroprotektive Wirkungen, während Östrogen die neuroprotektiven Wirkungen von H₂ bei männlichen Mäusen verstärkte. Eine reduzierte Anzahl von p-NF-κB-positiven Astrozyten, herunterregulierte Expression von p-NF-κB, p-IKKβ, IL-1β und IL-6 in der Amygdala wurden bei ICH-Männchen nachgewiesen, die mit Östrogen plus H₂ behandelt wurden. Schlussfolgerungen: Östrogen war verantwortlich für die erhöhte H₂-Empfindlichkeit bei männlichen Mäusen mit ICH. Der zugrunde liegende Mechanismus könnte mit der Unterdrückung des NF-κB-Signalwegs in Astrozyten zusammenhängen.",
      "conclusion": "Estrogen was responsible for increased H2 sensitivity in male mice with ICH. The underlying mechanism may be associated with the suppression of NF-κB signaling in astrocytes."
    },
    {
      "pmid": "34854421",
      "year": 2022,
      "title": "In-vivo-Mikroelektroden-Überwachung der Echtzeit-Wasserstoffkonzentration in verschiedenen Geweben von Ratten nach Inhalation von Wasserstoffgas",
      "title_en": "In vivo microelectrode monitoring of real-time hydrogen concentration in different tissues of rats after inhaling hydrogen gas.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.4103/2045-9912.330694",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.330694",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34854421/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2022-vivo-mikroelektroden-ueberwachung-echtzeit/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Liu — In-vivo-Mikroelektroden-Überwachung der Echtzeit-Wasserstoffkonzentration in verschiedenen Geweben von Ratten nach Inhalation von Wasserstoffgas",
      "summary": "Mithilfe implantierter elektrochemischer Mikroelektroden maßen Forscher die Wasserstoffkonzentration in sieben verschiedenen Rattengeweben in Echtzeit während und nach der Inhalation von 4 %, 42 % und 67 % H₂-Gas. Hirngewebe erreichte die höchsten H₂-Gleichgewichtskonzentrationen; Muskel- und Fettgewebe akkumulierten und klärten H₂ langsamer. Die Gewebekonzentrationen skalten proportional mit der inhalierten Dosis. Dies ist eine Tierstudie, die pharmakokinetische Basisdaten für die Wasserstoffforschung liefert. (Medical Gas Research, 2022.)",
      "assessment": "Eine technisch wertvolle präklinische pharmakokinetische Studie, die eine echte Lücke in Wasserstoff-Dosis-Ansprechdaten schließt. Die Echtzeit-in-vivo-Überwachung von sieben Geweben gleichzeitig ist methodisch neuartig. Die Befunde sind für das experimentelle Design in der H₂-Forschung direkt relevant. Jedoch ist dies eine Tierstudie bei Ratten; Gewebeverteilungskinetik kann beim Menschen aufgrund von Unterschieden in der Körperzusammensetzung, dem Herzminutenvolumen und den Gewebeperfusionsraten abweichen. Keine therapeutischen Endpunkte werden gemessen.",
      "abstract": "Die medizinischen Wirkungen von Wasserstoff wurden in vielen Studien berichtet. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Messung der Wasserstoffkonzentration in vivo nach der Aufnahme und hohem Explosionsrisiko von Wasserstoff sind Studien über Dosis-Wirkungs-Beziehungen und Gewebekonzentrationen von Wasserstoff selten. Hier überwachten wir zum ersten Mal die Echtzeit-Wasserstoffkonzentrationen in verschiedenen Geweben bei Ratten, einschließlich Gehirn, Leber, Milz, Niere, Oberschenkelmuskel, inguinalem weißem Fettgewebe und gonadalem weißem Fettgewebe, nach Inhalation verschiedener Wasserstoffkonzentrationen (4 %, 42 % und 67 %) mithilfe eines elektrochemischen Sensors. Wasserstoffkonzentrationen im gleichen Gewebe zeigten ein dosisabhängiges Ansprechen. Die Gleichgewichtskonzentrationswerte waren im Gehirn am höchsten und im Oberschenkelmuskel am niedrigsten. Die Sättigungs- und Entsättigungskurven änderten sich im Oberschenkelmuskel und weißen Fettgeweben langsamer als in anderen Geweben. Diese Ergebnisse liefern grundlegende Informationen für die Auswahl von Wasserstoffdosisanwendungen in der Grundlagenforschung und klinischen Studien.",
      "conclusion": "The experiments were approved by the Laboratory Animal Ethics Committee of Shandong First Medical University & Shandong Academy of Medical Sciences (No. 2020-1028) on March 18, 2020."
    },
    {
      "pmid": "34854419",
      "year": 2022,
      "title": "Wasserstoffreiches Bad mit nanogroßen Bläschen verbessert die antioxidative Kapazität und die Entzündungswerte im menschlichen Serum",
      "title_en": "Hydrogen-rich bath with nano-sized bubbles improves antioxidant capacity based on oxygen radical absorbing and inflammation levels in human serum.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Tanaka et al.",
      "author_search": "tanaka tanaka",
      "doi": "10.4103/2045-9912.330692",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.330692",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34854419/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tanaka-2022-bad-nanogrossen-blaeschen-verbessert/",
      "methods": [
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2022 · Tanaka — Wasserstoffreiches Bad mit nanogroßen Bläschen verbessert die antioxidative Kapazität und die Entzündungswerte im menschlichen Serum",
      "summary": "Ein 10-minütiges Bad in wasserstoffreichem Wasser mit Nanobläschen erhöhte die antioxidative Kapazität im Blut um etwa 11 % und senkte den Entzündungsmarker CRP bei gesunden Freiwilligen um rund 30 % — bei Autoimmunpatienten wurden über Monate täglichen Badens anhaltende CRP-Senkungen beobachtet. Das Nanoblasen-Liefersystem erreichte deutlich höhere gelöste H₂-Konzentrationen als herkömmliche Methoden. (Medical Gas Research, 2022.)",
      "assessment": "Eine interessante Machbarkeitsstudie mit einer neuartigen Liefermethode (Nanoblasen). Die Gesunden-Daten sind intern kontrolliert und die H₂-Spezifität durch den Vergleich aktives vs. normales Wasser gestützt. Limitationen: Die Patientenuntergruppen sind klein (6 und einige unspezifizierte Patienten), nicht randomisiert und nicht verblindet; die 2–25-Monats-Follow-up-Daten sind observationell ohne Kontrollarm; CRP ist ein unspezifischer Marker; die Ethikgenehmigung stammt von einer nichtstaatlichen Anti-Aging-Organisation (kein Krankenhaus-IRB), was die institutionelle Glaubwürdigkeit einschränkt. Der Nanoblasen-Ansatz selbst ist eine vielversprechende Liefertechnologie, die rigoros geprüft werden sollte.",
      "abstract": "Diese Studie verglich die Effekte eines Wasserstoffwasser-Bades (HW) auf die sauerstoffradikal-absorptionsbasierte antioxidative Kapazität und den Entzündungsmarker C-reaktives Protein (CRP) im Serum zwischen gesunden Freiwilligen und Patienten mit Entzündungs-/Kollagenerkrankungen. Das HW-Badgerät lieferte Nanoblasen mit einem Durchmesser von 110 ± 10 nm und 338–682 µg/L gelösten Wasserstoff nach 120 Minuten Elektrolyse; Nanoblasen nahmen auf 9,91 × 10⁷/mL zu, entsprechend dem Anstieg des korrelativen gelösten Wasserstoffs. Ein 10-minütiges HW-Bad erhöhte die sauerstoffradikal-absorptionsbasierte antioxidative Kapazität auf 110,9 ± 9,2 % bei 120 Minuten nach dem Baden, während sie bei einem 10-minütigen normalen Wasserbad bei 40 °C bei gesunden Probanden unverändert blieb. Der CRP-Spiegel war 120 Minuten nach dem HW-Bad auf 70,2 ± 12,1 % unterdrückt, während er beim normalen Wasserbad eher anstieg. Bei Patienten mit Bindegewebserkrankungen wurde der CRP-Spiegel bei 9 Tagen bis 4 Monaten HW-Baden auf 3–24 % unterdrückt. Bei weiteren sechs Patienten mit verschiedenen Autoimmunerkrankungen, die täglich 2–25 Monate HW-Bäder nahmen, sank der CRP-Wert vor dem Baden von 5,31 mg/dL auf 0,24 mg/dL und lag damit im Normbereich, bei einigen Fällen mit Rückgang sichtbarer Entzündungssymptome. Somit hat das HW-Bad mit hochdichten Nanoblasen positive Effekte auf die antioxidative Kapazität im Serum, die Entzündung und das Hautbild.",
      "conclusion": "The study was approved by the Committee of Ethics, Japanese Center of Anti-Aging Medical Sciences (Authorization No. H-15-03-2, on January 15, 2019), which was a non-profitable organization officially authenticated by the Hiroshima Prefecture Government of Japan."
    },
    {
      "pmid": "34655499",
      "year": 2022,
      "title": "Metallorganische-Gerüstverbindungs-basierte Wasserstofffreisetzungsplattform für eine multieffektive zielgerichtete Helicobacter-pylori-Therapie und intestinale-Flora-schützende Fähigkeiten",
      "title_en": "Metal-Organic-Framework-Based Hydrogen-Release Platform for Multieffective Helicobacter Pylori Targeting Therapy and Intestinal Flora Protective Capabilities.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced materials (Deerfield Beach, Fla.)",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1002/adma.202105738",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adma.202105738",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34655499/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2022-metallorganische-geruestverbindungs-basierte-wasserstofffreisetzungsplattform/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Zhang — Metallorganische-Gerüstverbindungs-basierte Wasserstofffreisetzungsplattform für eine multieffektive zielgerichtete Helicobacter-pylori-Therapie und intestinale-Flora-schützende Fähigkeiten",
      "summary": "Forscher entwickelten ein pH-responsives Nanopartikelsystem (Palladium-Wasserstoff in ein Zink-basiertes metallorganisches Gerüst geladen, beschichtet mit einem entzündungshemmenden Hydrogel), das in Zell- und Tierexperimenten selektiv Magenentzündungsstellen ansteuert, Wasserstoff freisetzt, um H. pylori zu töten, Entzündungen reduziert und das intestinale Mikrobiom schützt. Dies ist eine In-vitro- und Tierstudie; keine klinischen Humandaten existieren. (Advanced Materials, 2022.)",
      "assessment": "Eine anspruchsvolle In-vitro- und Tier-Machbarkeitsstudie für Nanopartikel-vermittelte gezielte H₂-Abgabe gegen H. pylori. Das Mehrfachmechanismus-Design (gezielte Abgabe + antimikrobielles Zn²⁺ + H₂-Entzündungshemmung + Mikrobiomschutz) ist wissenschaftlich kreativ. Jedoch ist dies vollständig präklinische Forschung. Sicherheit, Pharmakokinetik, Herstellbarkeit und regulatorischer Weg für ein solch komplexes Nanopartikelsystem beim Menschen sind völlig ungetestet. Die Befunde sind eine überzeugende Forschungsrichtung, keine klinische Anwendung.",
      "abstract": "Helicobacter-pylori-Infektion (H. pylori) ist die führende Ursache von chronischer Gastritis, peptischen Ulzera und Magenkrebs. Antibiotika, als traditionelle Methode zur Eliminierung von H. pylori, haben keine Zielwirkung, was zu ernsthafter Bakterienresistenz und Darmflorastörungen führt. Darüber hinaus können Antibiotika die hyperaktive entzündliche Reaktion oder die durch H.-pylori-Infektion verursachte Schädigung der Magenschleimhautbarriere kaum beheben. Hier wird ein pH-responsives metallorganisches Gerüstverbindungs-Wasserstofferzeugungsnanopartikel (Pd(H) @ ZIF-8) berichtet, das mit Ascorbylpalmitat (AP)-Hydrogel eingekapselt ist. Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Experimente zeigen, dass das äußere AP-Hydrogel die Entzündungsstelle über elektrostatische Wechselwirkungen ansteuern und daran haften kann und dann durch Matrix-Metalloproteinase (MMP), die an Entzündungsstellen angereichert ist, hydrolysiert wird. Die freigesetzten Pd(H) @ ZIF-8-Nanopartikel werden durch Magensäure weiter zersetzt, um Zinkionen (Zn²⁺) und Wasserstoff zu erzeugen, und töten so H. pylori effektiv ab, lindern Entzündungen und stellen die beeinträchtigte Magenschleimhaut gleichzeitig wieder her. Unerwarteterweise hat diese metallorganische Gerüstverbindungs-Wasserstofferzeugungsplattform (Pd(H) @ ZIF-8 @ AP) auch eine Wirkung, das Ungleichgewicht der Darmflora zu vermeiden, was eine präzisere, wirksamere und gesündere Strategie für die Behandlung von H.-pylori-Infektionen bietet.",
      "conclusion": "Unexpectedly, this metal-organic framework hydrogen-generation platform (Pd(H) @ ZIF-8 @ AP) also has an effect toward avoiding the imbalance of intestinal flora, which thus provides a more precise, effective, and healthy strategy for the treatment of H. pylori infection."
    },
    {
      "pmid": "34583156",
      "year": 2022,
      "title": "Regulation des Chlorothalonil-Abbaus durch molekularen Wasserstoff",
      "title_en": "Regulation of chlorothalonil degradation by molecular hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of hazardous materials",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.jhazmat.2021.127291",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jhazmat.2021.127291",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34583156/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2022-regulation-des-chlorothalonil-abbaus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Wang — Regulation des Chlorothalonil-Abbaus durch molekularen Wasserstoff",
      "summary": "Diese In-vitro- und Pflanzenstudie zeigt, dass molekularer Wasserstoff den Abbau des Fungizids Chlorothalonil in mehreren Kulturpflanzen — einschließlich Tomate, Reis und Kohl — beschleunigt, ohne die antifungale Wirksamkeit des Pestizids zu reduzieren. Der Mechanismus umfasst H₂-stimulierte Brassinosteroide-Hormone, die Entgiftungsenzyme hochregulieren. Dies ist eine Pflanzenbiologiestudie ohne direkte Relevanz für menschliche Gesundheitstherapie. (Journal of Hazardous Materials, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine Pflanzenbiologie- und Agrarchemiestudie — keine Wasserstoffmedizin- oder Humangesundheitsstudie. Ihre Relevanz betrifft nachhaltige Landwirtschaft und Pestizidesicherheit in der Nahrungskette. Es werden keine menschlichen Gesundheitsendpunkte bewertet. Der wissenschaftliche Beitrag liegt in der Identifizierung von H₂ als potenziellem Werkzeug zur Reduzierung von Pestizidrückständen in Kulturpflanzen ohne Beeinträchtigung des fungiziden Schutzes, was ein gültiger und interessanter angewandter Befund ist.",
      "abstract": "Pestizide können sich in der Nahrungskette anreichern und möglicherweise die menschliche Gesundheit gefährden. Obwohl molekularer Wasserstoff (H₂) in Industrie und Medizin weit verbreitet eingesetzt wird, beginnt seine Anwendung in der Landwirtschaft gerade erst. Diese Studie zeigte, dass H₂ den Abbau des Fungizids Chlorothalonil (CHT) in Pflanzen verstärkt, seine antifungale Wirksamkeit jedoch nicht reduziert. Pharmakologische Beweise bestätigten den Beitrag von H₂-stimulierten Brassinosteroiden (BRs) bei den oben genannten Reaktionen. Die genetisch erhöhte endogene H₂-Produktion mit Überexpression des Hydrogenase-1-Gens (CrHYD1) aus Chlamydomonas reinhardtii in Arabidopsis erhöhte nicht nur die BR-Spiegel, sondern verstärkte schließlich auch den Abbau von CHT. Die Expression von Genen, die für einige Enzyme verantwortlich für die Entgiftung in Tomate und Arabidopsis kodieren, wurde ebenfalls stimuliert. Entgegengesetzte Reaktionen wurden nach der pharmakologischen Entfernung von endogenem BR beobachtet. Wir bewiesen weiterhin, dass die H₂-Kontrolle des CHT-Abbaus relativ universell war, wobei zumindest sein Abbau in Chinakohl, Gurke, Rettich, Luzerne, Reis und Raps durch H₂ differentiell verstärkt wurde. Zusammenfassend deuten die obigen Ergebnisse darauf hin, dass sowohl exogen als auch endogen angewandter H₂ den Abbau von CHT teilweise über die BR-abhängige Entgiftung stimulieren könnte. Diese Ergebnisse könnten ein neues Fenster für eine umweltfreundliche wasserstoffbasierte Landwirtschaft öffnen.",
      "conclusion": "Collectively, above results clearly indicated that both exogenously and endogenously applied with H2 could stimulate degradation of CHT partially via BR-dependent detoxification. These results may open a new window for environmental-friendly hydrogen-based agriculture."
    },
    {
      "pmid": "34533646",
      "year": 2022,
      "title": "Molekularer Wasserstoff unterdrückt die durch Porphyromonas-gingivalis-Lipopolysaccharid induzierte Erhöhung der Interleukin-1-alpha- und Interleukin-6-Sekretion in menschlichen Zahnfleischzellen.",
      "title_en": "Molecular hydrogen suppresses Porphyromonas gingivalis lipopolysaccharide-induced increases in interleukin-1 alpha and interleukin-6 secretion in human gingival cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular and cellular biochemistry",
      "authors": "Saitoh et al.",
      "author_search": "saitoh saitoh",
      "doi": "10.1007/s11010-021-04262-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11010-021-04262-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34533646/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-saitoh-2022-unterdrueckt-porphyromonas-gingivalis-lipopolysaccharid/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oral-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Saitoh — Molekularer Wasserstoff unterdrückt die durch Porphyromonas-gingivalis-Lipopolysaccharid induzierte Erhöhung der Interleukin-1-alpha- und Interleukin-6-Sekretion in menschlichen Zahnfleischzellen.",
      "summary": "In einem Zellkultur-Modell der Parodontitis reduzierte molekularer Wasserstoff (H₂) signifikant die Ausschüttung zweier zentraler Entzündungs-Zytokine — IL-1α und IL-6 —, die durch einen wichtigen Parodontitis-Erreger ausgelöst worden waren. Der Effekt trat ohne zytotoxische Schädigung der Zellen auf. Dies ist eine Zellkulturstudie — klinische Schlussfolgerungen für Menschen mit Parodontitis können daraus nicht abgeleitet werden. (Molecular and Cellular Biochemistry, 2022.)",
      "assessment": "Ein interessantes In-vitro-Pilotsignal für H₂ im Kontext oraler Entzündung. Dies ist eine Zellkulturstudie (in vitro), kein Humanversuch — die Ergebnisse sind explorativ und können nicht direkt auf die klinische Praxis übertragen werden. Nur zwei von acht Zytokinen wurden signifikant beeinflusst; die Breite des entzündungshemmenden Effekts bleibt in diesem Modell begrenzt. Die Studie ist ein nützlicher erster Schritt, der weitere Forschung motiviert, hat aber derzeit keine direkten therapeutischen Konsequenzen für Patienten mit Parodontitis.",
      "abstract": "Parodontitis ist definiert als eine multifaktorielle polymikrobielle Infektion, die von Entzündungsreaktionen begleitet wird. Porphyromonas gingivalis (Pg) ist als wichtiger Pathogen bei der Entstehung und dem Fortschreiten der Parodontitis bekannt; ein wesentlicher Virulenzfaktor ist das Pg-Lipopolysaccharid (LPS). Molekularer Wasserstoff (H₂) wurde als gasförmiges Antioxidans beschrieben, das die Progression der Parodontitis durch Verringerung des gingivalen oxidativen Stresses hemmt. Bislang wurde jedoch kein menschliches Parodontitis-Modell eingesetzt, um die entzündungshemmenden Effekte von H₂ zu untersuchen. In dieser Studie untersuchten wir die Auswirkungen von H₂ auf die Pg-LPS-induzierte Sekretion von 8 Entzündungsmarkern in einem menschlichen Parodontitis-Modell mit menschlichen Zahnfleischzellen mittels Enzymgekoppeltem Immunosorbent Assay. Unsere Ergebnisse zeigten, dass Pg-LPS die Sekretion von Interleukin (IL) 1 alpha (IL-1α) und IL-6 erhöhte, H₂ jedoch die Sekretion beider Zytokine signifikant ohne Zytotoxizität unterdrückte. H₂ kann die Produktion von IL-1α und IL-6 hemmen, die als an Entzündungsreaktionen bei Parodontalerkrankungen beteiligte Zytokine identifiziert wurden. Damit könnten sich therapeutische Anwendungen von H₂ bei Parodontitis ergeben.",
      "conclusion": "H2 can suppress the production of IL-1α and IL-6, which are identified as cytokines involved in inflammatory reactions in periodontal disease. Thus, H2 may provide therapeutic applications for periodontitis."
    },
    {
      "pmid": "34365467",
      "year": 2022,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser reduzierte oxidativen Stress und renale Fibrose bei Ratten mit einseitiger Ureterobstruktion.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water reduced oxidative stress and renal fibrosis in rats with unilateral ureteral obstruction.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pediatric research",
      "authors": "Mizutani et al.",
      "author_search": "mizutani mizutani",
      "doi": "10.1038/s41390-021-01648-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41390-021-01648-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34365467/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mizutani-2022-reduzierte-oxidativen-stress-renale/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2022 · Mizutani — Wasserstoffreiches Wasser reduzierte oxidativen Stress und renale Fibrose bei Ratten mit einseitiger Ureterobstruktion.",
      "summary": "In einem Rattenmodell für obstruktive Nierenschäden reduzierte das Trinken von wasserstoffreichem Wasser (HRW) über zwei Wochen nach der Operation signifikant die interstitielle Fibrose und Oxidationsstress-Marker in der betroffenen Niere. Als Mechanismus könnte das Anti-Aging-Protein Klotho beteiligt sein. Dies ist eine Tierstudie — die Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. (Pediatric Research, 2022.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Ratten) — die Ergebnisse können nicht direkt auf Menschen übertragen werden. Das UUO-Modell ist ein anerkanntes experimentelles Werkzeug, stellt aber eine akute chirurgische Obstruktion dar, nicht die schrittweise Entwicklung, die für die kongenitale Nephropathie im Kindesalter typisch ist. Die Beteiligung von Klotho ist ein interessanter mechanistischer Hinweis, der weitere Untersuchungen verdient. Bemerkenswert ist, dass die einfache orale HRW-Einnahme — ohne Injektionen oder invasive Verabreichung — ausreichte, was für die klinische Übertragbarkeit relevant ist. Der klinische Nachweis fehlt jedoch noch.",
      "abstract": "Hintergrund: Die kongenitale obstruktive Nephropathie (CKD) wird häufig in die Pathophysiologie chronischer Nierenerkrankungen im Kindes- und Jugendalter einbezogen, und die Freisetzung reaktiver Sauerstoffspezies trägt zur Verschlechterung der renalen Fibrose bei. Molekularer Wasserstoff (H₂) schützt durch Verringerung des oxidativen Stresses vor Gewebeschäden. Wir bewerteten die Wirksamkeit der oralen Einnahme von H₂-reichem Wasser (HW) zur Verhinderung der durch einseitige Ureterobstruktion (UUO) induzierten Nierenschädigung bei Ratten. Methoden: Männliche Sprague-Dawley-UUO- oder Kontrollratten erhielten destilliertes Wasser (DW) oder HW für 2 Wochen nach der Operation. Es wurden histopathologische und immunhistochemische Analysen der Nierenproben durchgeführt. Ergebnisse: Histologische Veränderungen waren in den scheinisolierten Nieren nicht erkennbar. In den UUO-Nieren zeigten sich jedoch erweiterte interstitielle Räume und tubuläre Dilatation. Im Vergleich zur UUO+DW-Gruppe dämpfte die HW-Gabe die tubulointerstitielle Schädigung und reduzierte die interstitielle Fibrosefläche, was zu einem deutlichen Rückgang der α-SMA-, ED-1- und TGF-β1-positiven Zellen in der UUO+HW-Gruppe führte. Der Rückgang der Klotho-mRNA-Expression war in der UUO+HW-Gruppe weniger ausgeprägt als in der UUO+DW-Gruppe. Schlussfolgerung: Die orale HW-Einnahme reduzierte oxidativen Stress und verhinderte die interstitielle Fibrose in UUO-Nieren, möglicherweise unter Beteiligung von Klotho im zugrunde liegenden Mechanismus. Auswirkungen: Die orale Einnahme von wasserstoffreichem Wasser (HW) kann oxidativen Stress reduzieren und die interstitielle Fibrose bei durch einseitige Ureterobstruktion induzierten Nierenschäden bei Ratten unterdrücken. Dieser Mechanismus könnte Klotho einschließen, das für seine anti-aging-Eigenschaften bekannt ist. Die Verbindung zwischen molekularem Wasserstoff und Klotho bei der renalen Fibrose ist bekannt; dies ist der erste Bericht über diese Verbindung in einem Modell der einseitigen Ureterobstruktion. Das Trinken von HW ist eine sichere und bequeme Behandlung oxidativer stress-induzierter Erkrankungen ohne Nebenwirkungen. Als Perspektive für künftige Forschung könnte die orale HW-Einnahme zur Behandlung von oxidativem Stress die renale Fibrose bei kongenitaler obstruktiver Nephropathie verbessern.",
      "conclusion": "Oral HW intake reduced oxidative stress and prevented interstitial fibrosis in UUO kidneys, potentially involving klotho in the underlying mechanism."
    },
    {
      "pmid": "36115583",
      "year": 2022,
      "title": "Molekularer Wasserstoff hat durch die Verbesserung der Mitochondrienfunktion und immunmodulatorische Effekte auf T-Zellen einen positiven Einfluss auf den Schwangerschaftserhalt",
      "title_en": "Molecular hydrogen has a positive impact on pregnancy maintenance through enhancement of mitochondrial function and immunomodulatory effects on T cells",
      "title_de": null,
      "journal": "Life Sciences",
      "authors": "Aoki et al.",
      "author_search": "aoki aoki",
      "doi": "10.1016/j.lfs.2022.120955",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.lfs.2022.120955",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36115583/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-aoki-2022-schwangerschaftserhalt-mitochondrien-t-zellen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "pregnancy",
        "womens-health",
        "immune-system",
        "mechanism"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2022 · Aoki — Molekularer Wasserstoff hat durch die Verbesserung der Mitochondrienfunktion und immunmodulatorische Effekte auf T-Zellen einen positiven Einfluss auf den Schwangerschaftserhalt",
      "summary": "Schwangere mit Frühgeburt produzierten messbar weniger körpereigenes H₂. In Zell- und Mausversuchen verbesserte molekularer Wasserstoff die Mitochondrienfunktion von T-Zellen und dämpfte Entzündungsreaktionen — im Tiermodell reduzierte H₂ T-Zell-bedingte Frühgeburten. (Life Sciences, 2022 — Grundlagenforschung mit klinischem Beobachtungsteil.)",
      "assessment": "Bemerkenswert, weil die Studie einen mechanistischen Brückenschlag liefert: H₂ → Mitochondrienfunktion in T-Zellen → Immunmodulation → Schwangerschaftserhalt. Das passt zum mechanistischen Bild von H₂ (selektives Antioxidans, mitochondriale Wirkung) und reicht in das sensible Feld Frauengesundheit/Schwangerschaft hinein. Wichtig — Vorsicht geboten: Aussagen zu Schwangerschaft sind heikel; diese Studie rechtfertigt KEINE klinische Empfehlung von H₂ in der Schwangerschaft. Limitationen ehrlich: Der Wirknachweis stammt aus Zellkultur und Maus, nicht aus einer Interventionsstudie am Menschen. Der humane Teil ist beobachtend und zeigt nur einen Zusammenhang (niedriges H₂ ↔ Frühgeburt), nicht Ursache-Wirkung. Evidenzstärke daher Grundlagen-/Mechanismus-Niveau.",
      "abstract": "ZIELE: Molekularer Wasserstoff (H2) hat wegen seiner Bedeutung bei verschiedenen Erkrankungen wachsendes Interesse geweckt. Die molekularen Mechanismen, die der bemerkenswerten Wirkung einer geringen Menge H2 zugrunde liegen, bleiben jedoch unklar. Es ist kein Wissen über die Rolle von H2 in der Ätiologie von Schwangerschaftsstörungen oder seinen direkten Einfluss auf menschliche Immunzellen verfügbar. Da die mütterliche Immunität, insbesondere T-Zellen, eine entscheidende Rolle beim Schwangerschaftserhalt spielt, untersuchten wir die Effekte von H2 auf T-Zellen und ihren Bezug zur Frühgeburt (PTB). HAUPTMETHODEN: Die ausgeatmeten H2-Konzentrationen bei Schwangeren wurden gemessen und mit den Zytokinkonzentrationen im mütterlichen und Nabelschnurblut korreliert. H2 wurde zu T-Zellen gesunder Spender hinzugefügt, und Differenzierung und Proliferation wurden untersucht. Auch der Energiestoffwechsel wurde untersucht. H2 wurde Mäusen verabreicht und die Zytokin-Expression verglichen. HAUPTERGEBNISSE: Unsere prospektive Beobachtungsstudie ergab, dass die mütterliche H2-Produktion bei Schwangeren mit PTB signifikant niedriger ist, was auf ihr Potenzial als Biomarker zur Vorhersage von PTB hindeutet. Wir fanden, dass H2 klare Zusammenhänge mit mehreren mütterlichen Zytokinen aufweist und durch die Ausübung der Mitochondrienfunktion in menschlichen T-Zellen als Immunmodulator wirkt. Darüber hinaus regulierte die In-vivo-Verabreichung von H2 an trächtige Mäuse Entzündungsreaktionen und reduzierte durch T-Zell-Aktivierung verursachte PTB, was die Vorstellung weiter stützt, dass H2 durch seine immunmodulatorische Wirkung zu einer verlängerten Schwangerschaft beitragen kann. BEDEUTUNG: Die Messung der mütterlichen H2-Produktion könnte ein potenzielles klinisches Werkzeug im Management von PTB sein, und H2 könnte einen positiven Einfluss auf den Schwangerschaftserhalt haben.",
      "conclusion": "Moreover, in vivo administration of H2 to pregnant mice regulated inflammatory responses and reduced PTB caused by T cell activation, which further supports the notion that H2 may contribute to prolonged gestation through its immunomodulatory effect. SIGNIFICANCE: Measuring maternal H2-production could be a potential clinical tool in the management of PTB, and H2 may have positive impact on pregna"
    },
    {
      "pmid": "32912119",
      "year": 2021,
      "title": "Perspektive des molekularen Wasserstoffs in der Behandlung der Sepsis",
      "title_en": "Perspective of Molecular Hydrogen in the Treatment of Sepsis",
      "title_de": null,
      "journal": "Current Pharmaceutical Design",
      "authors": "Qi et al.",
      "author_search": "qi qi",
      "doi": "10.2174/1381612826666200909124936",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666200909124936",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32912119/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qi-2021-sepsis-behandlung/",
      "methods": [
        "unspecified"
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      "indications": [
        "fundamentals",
        "oxidative-stress",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Qi — Perspektive des molekularen Wasserstoffs in der Behandlung der Sepsis",
      "summary": "Bei Sepsis — der häufigsten Todesursache auf Intensivstationen — zeigt molekularer Wasserstoff (H₂) als „medizinisches Gas“ einen schützenden Effekt auf mehrere Organe. Die Wirkung beruht auf entzündungshemmenden, antioxidativen und anti-apoptotischen Mechanismen. (Übersichtsarbeit, Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Die Arbeit zeigt, dass H₂ über die bekannten Anwendungsfelder (Sport, Stoffwechsel, Neuro) hinaus auch in der hochakuten Intensivmedizin diskutiert wird — ein Beleg für die Breite des Mechanismus „selektives Antioxidans + Entzündungshemmer“. Für uns ist sie nur am Rande relevant: Sepsis ist ein klinisches Notfall-Szenario (Inhalation hoher H₂-Konzentrationen), nicht das Feld von H₂-Wasser für den Alltag — eine Übertragung auf Konsumprodukte ist nicht zulässig. Limitation, ehrlich benannt: reines Review (Evidenzstufe 4), keine eigene Studie, keine Patientendaten, und die Autoren betonen selbst, dass der Mechanismus „elusive“ — noch ungeklärt — bleibt.",
      "abstract": "Sepsis ist die Hauptursache für Todesfälle bei kritisch kranken Patienten, ohne wirksame Behandlung. Sepsis ist eine lebensbedrohliche Organfunktionsstörung infolge einer fehlregulierten Wirtsreaktion auf eine Infektion. Als neuartiges medizinisches Gas hat molekularer Wasserstoff (H2) eine therapeutische Wirkung auf viele Erkrankungen, etwa Sepsis. Die H2-Behandlung übt vielfältige biologische Effekte aus, die durch Sepsis verursachte Mehrfach-Organschäden wirksam verbessern können. Die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen von Wasserstoff bei der Behandlung der Sepsis bleiben jedoch unklar; sie hängen wahrscheinlich mit Anti-Entzündung, Anti-Oxidation, Anti-Apoptose, Regulation der Autophagie und mehreren Signalwegen zusammen. Dieser Übersichtsartikel kann zu einem besseren Verständnis der Fortschritte des Wasserstoffs bei der Behandlung der Sepsis beitragen und eine theoretische Grundlage für die künftige klinische Anwendung der Wasserstofftherapie bei Sepsis liefern.",
      "conclusion": "However, the underlying molecular mechanisms of hydrogen involved in the treatment of sepsis remain elusive, which are likely related to anti-inflammation, anti-oxidation, anti-apoptosis, regulation of autophagy and multiple signaling pathways. This review can help better understand the progress of hydrogen in the treatment of sepsis, and provide a theoretical basis for the clinical application of"
    },
    {
      "pmid": "33076798",
      "year": 2021,
      "title": "Neuroprotektive und präventive Effekte des molekularen Wasserstoffs",
      "title_en": "Neuroprotective and Preventative Effects of Molecular Hydrogen",
      "title_de": null,
      "journal": "Current Pharmaceutical Design",
      "authors": "Noda et al.",
      "author_search": "noda noda",
      "doi": "10.2174/1381612826666201019103020",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666201019103020",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33076798/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-noda-2021-neuroprotektiv-praeventiv/",
      "methods": [
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        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
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        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Noda — Neuroprotektive und präventive Effekte des molekularen Wasserstoffs",
      "summary": "Wasserstoff (H₂) wirkt neuroprotektiv: Dieses Review fasst zusammen, wie tägliches H₂ den Fortschritt neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer (für die es bislang keine spezifischen Medikamente gibt) bremsen könnte — über antioxidative und entzündungshemmende Effekte und über eine überraschende Magen-Hirn-Verbindung. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Das Review ist relevant, weil es H₂ über den Antioxidans-Status hinaus als Modulator endokriner und neurotropher Systeme beschreibt — das liefert eine differenziertere Erklärung dafür, wie regelmäßiges H₂ das Nervensystem schützen könnte. Für uns ist anschlussfähig, dass die zentralen Mausbefunde mit getrunkenem H₂ („drinking H2“, „chronic intake“) arbeiten — also der Konsumform, die unseren Produkten entspricht. Trotzdem strikt sachlich bleiben: Parkinson und Alzheimer sind schwere Erkrankungen; aus einem Tier-Review dürfen keine Vorbeugungs- oder Heilversprechen abgeleitet werden. Limitationen, ehrlich benannt: Es ist ein Review (Evidenz-Level 4), die Belege stammen überwiegend aus Mausmodellen ohne Humanbestätigung, der geschlechtsabhängige Effekt erschwert die Verallgemeinerung, und die Autoren räumen selbst ein, dass der eigentliche molekulare Angriffspunkt von H₂ noch unbekannt ist.",
      "abstract": "Einer der nützlichen Effekte des molekularen Wasserstoffs (H2, Wasserstoffgas) ist die Neuroprotektion und die Vorbeugung neurologischer Störungen. Es ist bedeutsam und nützlich, wenn die tägliche Einnahme von H2 das Fortschreiten neurodegenerativer Störungen wie der Parkinson-Krankheit oder der Alzheimer-Krankheit, für die es jeweils keine spezifischen Therapeutika gibt, verhindern oder mildern kann. Es gibt mehrere Mechanismen, wie H2 neuronale Schäden schützt. Anti-oxidative, anti-entzündliche und die Regulation des endokrinen Systems über die Magen-Hirn-Verbindung scheinen eine wichtige Rolle zu spielen. Auf Zell- und Gewebeebene scheint H2 die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) zu verhindern, und zwar nicht nur des Hydroxyl-Radikals (•OH), sondern auch des Superoxids. Bei Parkinson-Modell-Mäusen führt die chronische Aufnahme von H2 zur Freisetzung von Ghrelin aus dem Magen. Bei Alzheimer-Modell-Mäusen wird durch die chronische Aufnahme von H2 eine geschlechtsspezifisch unterschiedliche Neuroprotektion beobachtet. Bei weiblichen Mäusen wird der Abfall von Östrogen und Östrogenrezeptor-β (ERβ) durch H2 verhindert, wodurch der Nervenwachstumsfaktor BDNF und sein Rezeptor, die Tyrosinkinase-Rezeptor B (TrkB), hochreguliert werden. Die Frage, wie das Trinken von H2 die Freisetzung von Ghrelin hochreguliert oder den Abfall von Östrogen abschwächt, bleibt zu untersuchen, und der Mechanismus, wie H2 endokrine Systeme moduliert, sowie die grundlegende Frage, was oder wo das Ziel von H2 ist, müssen für ein besseres Verständnis der Effekte von H2 aufgeklärt werden.",
      "conclusion": "In female mice, declines of estrogen and estrogen receptor-β (ERβ) are prevented by H2, upregulating brain-derived neurotrophic factor (BDNF) and its receptor, tyrosine kinase receptor B (TrkB). The question of how drinking H2 upregulates the release of ghrelin or attenuates the decline of estrogen remains to be investigated and the mechanism of how H2 modulates endocrine systems and the fundament"
    },
    {
      "pmid": "34717628",
      "year": 2021,
      "title": "Sphingomyelin der Zelloberfläche: Schlüsselrolle bei Krebsentstehung, -progression und Immunevasion.",
      "title_en": "Cell surface sphingomyelin: key role in cancer initiation, progression, and immune evasion.",
      "title_de": null,
      "journal": "Lipids in health and disease",
      "authors": "Tallima et al.",
      "author_search": "tallima tallima",
      "doi": "10.1186/s12944-021-01581-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12944-021-01581-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34717628/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tallima-2021-sphingomyelin-zelloberflaeche-schluesselrolle-krebsentstehung/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Tallima — Sphingomyelin der Zelloberfläche: Schlüsselrolle bei Krebsentstehung, -progression und Immunevasion.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie überschüssiges Sphingomyelin (SM) auf der äußeren Oberfläche von Krebszellen es Tumoren ermöglicht, dem Immunsystem zu entgehen, der Apoptose zu widerstehen und Wachstums-Hemmsignale zu ignorieren. Die Autoren schlagen vor, dass die Steuerung des SM-Stoffwechsels neue Wege zur Krebstherapie eröffnen könnte. Hinweis: Molekularer Wasserstoff ist kein primäres Thema dieser Arbeit. (Lipids in Health and Disease, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, keine klinische oder experimentelle Studie. Sie stellt eine biochemische Hypothese über die Rolle von SM bei Krebs vor — ein Bereich von echtem wissenschaftlichem Interesse — präsentiert aber keine neuen Daten und testet H₂ nicht als Intervention. Der Bezug zu molekularem Wasserstoff in diesem Paper beschränkt sich auf die Rolle von Wasserstoffbrückenbindungen in der Membranphysik, nicht auf H₂-Therapie. Leser, die nach Belegen für H₂ als Krebsmittel suchen, sollten dedizierte H₂-Interventionsstudien konsultieren; diese Übersichtsarbeit liefert nur relevanten Tumor-Biologiekontext.",
      "abstract": "Biochemische Veränderungen der Zelloberfläche, insbesondere die übermäßige Zunahme des SM-Gehalts im äußeren Membranblatt, sind wichtig bei der Krebsentstehung, dem Krebswachstum und der Immunevasion. Unzählige Berichte beschreiben Methoden zur Initiierung, Förderung oder Verstärkung der Immuntherapie klinisch erkannter Krebserkrankungen, ungeachtet der Herausforderungen — wenn nicht gar Unmöglichkeit — der Identifizierung tumorspezifischer oder assoziierter Antigene, des fehlenden Oberflächenmembranausdrucks von MHC-Klasse-I alpha- und β2-Mikroglobulin-Ketten sowie des fehlenden Ausdrucks oder der fehlenden Zugänglichkeit von Fas und anderen natürlichen Killer-Zell-Immuncheckpoint-Molekülen. Umgekehrt werden SM-Synthese und -Hydrolyse zunehmend mit der Initiierung der Karzinogenese und der Förderung von Metastasen in Verbindung gebracht. Das Oberflächen-SM bildet leicht inter- und intramolekulare Wasserstoffbrückennetzwerke, deren übermäßige Rigidität die Zell-Zell-Kontakthemmung, intra- und intrazelluläre Signale, Stoffwechselwege und die Anfälligkeit für körpereigene Immunzellen und Mediatoren beeinträchtigen würde. Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die Mechanismen der Tumorimmunflucht zu klären, mit denen häufige Immuntherapieansätze konfrontiert sind, und die Aufmerksamkeit auf einen völlig anderen, vernachlässigten Schlüsselaspekt der Tumorigenese zu lenken, der mit biochemischen Veränderungen an der Zelloberfläche verbunden ist, die zum Versagen der Kontakthemmung führen, einem grundlegenden Tumorigenese-Mechanismus. Darüber hinaus zielt die Übersichtsarbeit darauf ab, Belege für Oberflächenmembran-SM-Spiegel und -Rollen bei der Resistenz von Zellen gegen den Tod, dem Versagen, auf Wachstums-Hemmsignale zu reagieren, und der Immunevasion zu liefern und mögliche neue Ansätze zur Krebskontrolle und -heilung vorzuschlagen.",
      "conclusion": "The present review aims at clarifying the tumor immune escape mechanisms, which face common immunotherapeutic approaches, and attracting attention to an entirely different, neglected, key aspect of tumorigenesis associated with biochemical changes in the cell surface that lead to failure of contact inhibition, an instrumental tumorigenesis mechanism. Additionally, the review aims to provide eviden"
    },
    {
      "pmid": "34646423",
      "year": 2021,
      "title": "Bekämpfung von oxidativem Stress und Entzündung bei COVID-19 durch molekulare Wasserstofftherapie: Mechanismen und Perspektiven.",
      "title_en": "Combating Oxidative Stress and Inflammation in COVID-19 by Molecular Hydrogen Therapy: Mechanisms and Perspectives.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Alwazeer et al.",
      "author_search": "alwazeer alwazeer",
      "doi": "10.1155/2021/5513868",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2021/5513868",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34646423/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-alwazeer-2021-bekaempfung-oxidativem-stress-entzuendung/",
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      "indications": [
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      ],
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      "human": false,
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      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Alwazeer — Bekämpfung von oxidativem Stress und Entzündung bei COVID-19 durch molekulare Wasserstofftherapie: Mechanismen und Perspektiven.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht systematisch, wie molekularer Wasserstoff (H₂) theoretisch den oxidativen Stress und die unkontrollierte Entzündung im Kern schwerer COVID-19-Verläufe angehen könnte — einschließlich seiner Fähigkeit, NF-κB-Signalwege zu supprimieren und den Nrf2-Antioxidationsweg zu aktivieren. Die Autoren betonen, dass exakte Mechanismen und klinische Wirksamkeit noch der Verifizierung bedürfen. (Oxidative Medicine and Cellular Longevity, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit, keine klinische Studie. Sie bietet einen gut begründeten mechanistischen Rahmen, warum H₂ bei COVID-19 von Nutzen sein könnte, und zitiert präklinische und einige frühe klinische Studien. Die Autoren sind ehrlich, dass die klinische Wirksamkeit nicht fest etabliert ist. Zum Zeitpunkt der Entstehung war COVID-19 noch sehr neu, und die Evidenzlandschaft hat sich seit 2021 verändert. Dieses Paper ist wertvoll als Hintergrund zu H₂-Mechanismen bei Zytokin-getriebenem Lungenschaden, sollte aber nicht als Beweis interpretiert werden, dass H₂-Therapie in der Praxis gegen COVID-19 wirkt.",
      "abstract": "COVID-19 ist eine weitverbreitete globale Pandemie mit fast 185 Millionen bestätigten Fällen und etwa vier Millionen Todesfällen. Sie wird durch eine Infektion mit dem schweren akuten respiratorischen Syndrom-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) verursacht, das hauptsächlich die Alveolartyp-II-Pneumozyten befällt. Die Infektion löst pathologische Reaktionen aus, darunter erhöhte Entzündung, oxidativer Stress und Apoptose. Diese Situation führt zu gestörtem Gasaustausch, Hypoxie und anderen Folgeerscheinungen, die zu Multiorganversagen und Tod führen. Wie in diesem Artikel zusammengefasst, wurden viele Interventionen und Therapeutika vorgeschlagen und untersucht, um die durch Virusinfektion induzierte Entzündung und den oxidativen Stress zu bekämpfen, die zur Ätiologie und Pathogenese von COVID-19 beitragen. Diese Methoden haben die Behandlungsergebnisse jedoch nicht wesentlich verbessert. Dies könnte teilweise auf ihre Unfähigkeit zurückzuführen sein, die Redox- und Entzündungshomöostase wiederherzustellen, für die molekularer Wasserstoff (H₂), ein aufstrebendes neuartiges medizinisches Gas, eine Ergänzung darstellen könnte. Hierin überprüfen wir systematisch die antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Mechanismen von H₂. Durch seine geringe Molekülgröße und Unpolarität kann H₂ schnell durch Zellmembranen diffundieren und zelluläre Organellen durchdringen. Es wurde gezeigt, dass H₂ die NF-κB-Entzündungssignalisierung unterdrückt und den Nrf2/Keap1-Antioxidationsweg induziert sowie die Mitochondrienfunktion verbessert und die zelluläre Bioenergetik steigert. Viele präklinische und klinische Studien haben die positiven Effekte von H₂ bei verschiedenen Erkrankungen, einschließlich COVID-19, gezeigt. Die genauen Mechanismen, primären Wirkungsweisen und seine wahren klinischen Effekte sind jedoch noch zu klären und zu verifizieren. Daher ist weitere mechanistische und klinische Forschung zu diesem neuartigen medizinischen Gas zur Bekämpfung von COVID-19-Komplikationen gerechtfertigt.",
      "conclusion": "However, the exact mechanisms, primary modes of action, and its true clinical effects remain to be delineated and verified. Accordingly, additional mechanistic and clinical research into this novel medical gas to combat COVID-19 complications is warranted."
    },
    {
      "pmid": "34643743",
      "year": 2021,
      "title": "Strukturelle Polymorphie von Amyloid β, assoziierte Toxizität und therapeutische Strategien.",
      "title_en": "Amyloid β structural polymorphism, associated toxicity and therapeutic strategies.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cellular and molecular life sciences : CMLS",
      "authors": "Oren et al.",
      "author_search": "oren oren",
      "doi": "10.1007/s00018-021-03954-z",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00018-021-03954-z",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34643743/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-oren-2021-strukturelle-polymorphie-amyloid-assoziierte/",
      "methods": [
        "unspecified"
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      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Oren — Strukturelle Polymorphie von Amyloid β, assoziierte Toxizität und therapeutische Strategien.",
      "summary": "Diese umfassende Übersichtsarbeit behandelt die vielen verschiedenen strukturellen Formen (Polymorphe) von Amyloid-β (Aβ) — dem Proteinfragment im Zentrum der Alzheimer-Krankheit —, wie sie entstehen, warum einige toxischer sind als andere, und welche therapeutischen Strategien zur Hemmung ihrer Aggregation verfolgt werden. Molekularer Wasserstoff ist kein primäres Thema dieser Arbeit; die diskutierten Wasserstoffbrückenbindungen sind intramolekulare Proteinbindungen, keine H₂-Therapie. (Cellular and Molecular Life Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit zur Aβ-Strukturbiologie und Aggregationshemmer-Forschung. Sie untersucht molekularen Wasserstoff nicht als therapeutisches Mittel. Die Erwähnung von „Wasserstoffbrücken“ bezieht sich auf Proteinchemie, nicht auf H₂-Gas. Die Übersichtsarbeit ist eine wertvolle Referenz für die Neurowissenschaften der Amyloid-Erkrankung und der therapeutischen Ausrichtung auf Aβ-Aggregation, hat aber sehr begrenzte direkte Relevanz für die H₂-Medizin. Leser, die an H₂ und Neurodegeneration interessiert sind, sollten Studien suchen, die H₂-Gabe speziell in Alzheimer-Modellen testen.",
      "abstract": "Eine Überprüfung der multidisziplinären wissenschaftlichen Literatur offenbart eine große Vielfalt von Amyloid-β-Oligomerspezies, die sich in Molekulargewicht, Konformation und Morphologie unterscheiden. Diese Spezies, die sich über On- oder Off-Aggregationswege zusammenfügen können, zeigen Unterschiede in Stabilität, Funktion und Neurotoxizität entsprechend verschiedener experimenteller Einstellungen. Die Konformationen der verschiedenen Aβ-Spezies werden durch intra- und intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen sowie durch elektrostatische und hydrophobe Wechselwirkungen stabilisiert, die alle von der chemischen und physikalischen Umgebung (z. B. Lösungsmittel, Ionen, pH) und Wechselwirkungen mit anderen Molekülen wie Lipiden und Proteinen abhängen. Diese Komplexität und das mangelnde Verständnis der Beziehung zwischen den verschiedenen Aβ-Spezies und ihrer Toxizität bestimmt derzeit die Art der Inhibitor- (oder Induktor-)basierten Ansätze, die entwickelt werden, um die Bildung spezifischer Spezies und die Aβ-Oligomerisierung zu beeinflussen und den damit verbundenen nachgelagerten neurotoxischen Effekten entgegenzuwirken. Hier überprüfen wir die Grundsätze, die der Beteiligung verschiedener Aβ-Oligomerspezies an der Neurodegeneration sowohl in vitro als auch in präklinischen Studien zugrunde liegen. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über die vorhandenen Inhibitoren (oder Induktoren) der Aβ-Oligomerisierung, die als potenzielle Therapeutika für neurodegenerative Erkrankungen dienen.",
      "conclusion": "In addition, we provide an overview of the existing inhibitors (or inducers) of Aβ oligomerization that serve as potential therapeutics for neurodegenerative diseases. The review, which covers the exciting studies that have been published in the past few years, comprises three main parts: 1) on- and off-fibrillar assembly mechanisms and Aβ structural polymorphism; 2) interactions of Aβ with other "
    },
    {
      "pmid": "34538034",
      "year": 2021,
      "title": "Darmmikrobiota von Sportlern.",
      "title_en": "[Intestinal microbiote of athletes].",
      "title_de": null,
      "journal": "Voprosy pitaniia",
      "authors": "Bragina et al.",
      "author_search": "bragina bragina",
      "doi": "10.33029/0042-8833-2021-90-4-36-52",
      "doi_url": "https://doi.org/10.33029/0042-8833-2021-90-4-36-52",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34538034/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bragina-2021-darmmikrobiota-sportlern/",
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        "inhalation",
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      ],
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        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "eye"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Bragina — Darmmikrobiota von Sportlern.",
      "summary": "Diese systematische Übersichtsarbeit über 14 Studien stellt fest, dass Sportler eine diversere Darmmikrobiota als sesshaft lebende Menschen aufweisen, mit höheren Anteilen an Bakterien, die komplexe Kohlenhydrate zu kurzkettigen Fettsäuren fermentieren — darunter Spezies, die Wasserstoffgas (H₂) und Formiat für die Fermentation nutzen. H₂ erscheint hier als natürliches Stoffwechselprodukt der Darmfermentation, nicht als verabreichtes Therapeutikum. (Voprosy Pitaniya, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine systematische Übersichtsarbeit beobachtender Querschnittstudien, kein Interventionsversuch. Sie beschreibt Zusammenhänge zwischen körperlichem Aktivitätsniveau und Darmmikrobiom-Zusammensetzung; Kausalität kann nicht festgestellt werden. Die hier diskutierte Rolle von H₂ ist endogenes Darm-H₂ aus der bakteriellen Fermentation — ein normaler physiologischer Prozess — nicht verabreichte Molekularwasserstoff-Therapie. Die Evidenzbasis ist begrenzt (14 Studien, heterogene Populationen), und die Übersichtsarbeit schließt diätetische Störvariablen nur unvollständig aus. Interessant als Mikrobiom-Hintergrund, aber keine Studie zur H₂-Supplementierung.",
      "abstract": "Die Darmmikrobiota hat sich aufgrund neuer Daten zu ihren Funktionen, die im letzten Jahrzehnt gewonnen wurden, zu einem neuen Zielpunkt der Einflussnahme auf den Organismus entwickelt. Heutzutage sind jedoch die Kenntnisse über die möglichen Auswirkungen körperlicher Aktivität und des Sports auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota und damit auf den Organismus begrenzt. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, aktuelles Wissen über die Darmmikrobiota gesunder Menschen mit unterschiedlichem körperlichem Aktivitätsniveau zusammenzufassen (von Sportlern bis zu körperlich inaktiven Menschen) und Muster in der Zusammensetzung der Mikrobiota verschiedener untersuchter Gruppen zu identifizieren. Material und Methoden. Es wurde eine systematische Suche in elektronischen Datenbanken einschließlich EMBASE, MEDLINE, Web of Science, Google Scholar und eLIBRARY durchgeführt. Der Suchprozess wurde mit Schlüsselwörtern und logischen Operatoren durchgeführt. Wir haben die folgenden Studien in unsere Übersichtsarbeit aufgenommen: a) Crossover-Studien, die das Darmmikrobiom von Probanden mit unterschiedlicher körperlicher Aktivität verglichen; b) Studien mit gesunden erwachsenen Frauen und Männern (18–45 Jahre alt); c) Studien in englischer und russischer Sprache. Wir schlossen Studien aus, die Ernährungsumstellungen, den Konsum von Probiotika oder Präbiotika enthielten, sowie Studien über körperliche Aktivität bei kranken Menschen. Ergebnisse und Diskussion. Insgesamt wurden 743 Artikel erhalten, von denen 14 Artikel die Suchkriterien vollständig erfüllten und 101 Artikel teilweise entsprachen. Eine Analyse der Daten aus diesen Studien zeigte deutliche Unterschiede in der Mikrobiota zwischen Sportlern und Menschen mit sesshaftem Lebensstil: Bei Sportlern war eine größere α-Diversität der Mikrobiota festzustellen, während der Anteil von Mikroorganismen des Phylums Bacteroidetes reduziert war; Akkermansiaceae- und Faecalibacterium-Bakterien sind bei Sportlern und Menschen mit aktivem Lebensstil erhöht. Verschiedene körperliche Aktivitätsniveaus bei körperlich aktiven Menschen nach den Niveaus der kardiorespiratorischen Ausdauer beeinflussten nicht das Niveau der α- und β-Diversität. Bei der Analyse der Auswirkungen von Belastungen auf die Mikrobiota in verschiedenen Sportdisziplinen und Qualifikationsstufen wurde eine Verbindung zu einer Zunahme der α-Diversität bei Profis und hochqualifizierten Sportlern festgestellt. Schlussfolgerung. Die gewonnenen Daten deuten auf einen höheren relativen Anteil effektiver Mikrobiota-Mitglieder hin, die an der Fermentation komplexer Polysaccharide und der Produktion kurzkettiger Fettsäuren beteiligt sind, und steigern die Fermentationseffizienz vieler Bakterienstämme im Darm durch die Nutzung von Wasserstoffgas (H₂) und Formiat zur Reduktion von Kohlendioxid (CO₂) zu Methan.",
      "conclusion": ". The data obtained indicate a higher relative proportion of microbiota effective members, which are involved in the fermentation of complex polysaccharides and the production of short-chain fatty acids such as Faecalibacterium prausnitzii, Eubacterium hallii, Phascolarctobacterium, Eubacterium rectale, and Methanobrevibacter smithii, which increases the fermentation efficiency of many bacterial taxa in the gut by using hydrogen gas (H2) and formate to reduce carbon dioxide (CO2) to methane. The"
    },
    {
      "pmid": "34445428",
      "year": 2021,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als neuartiges Antitumormittel: Mögliche zugrunde liegende Mechanismen der Genexpression.",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as a Novel Antitumor Agent: Possible Mechanisms Underlying Gene Expression.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Hirano et al.",
      "author_search": "hirano hirano",
      "doi": "10.3390/ijms22168724",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms22168724",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34445428/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hirano-2021-neuartiges-antitumormittel-moegliche-zugrunde/",
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      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Hirano — Molekularer Wasserstoff als neuartiges Antitumormittel: Mögliche zugrunde liegende Mechanismen der Genexpression.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit beleuchtet die wachsenden Belege dafür, dass molekularer Wasserstoff (H₂) als Antitumormittel wirken kann — nicht nur durch direkte Abfangung der schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies (Hydroxylradikale), sondern auch durch Regulierung der Genexpression über indirekte biologische Abwehrmechanismen. Die Autoren betonen, dass H₂ im Gegensatz zu konventionellen Krebsmedikamenten keine Nebenwirkungen aufweist. (International Journal of Molecular Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, keine klinische Studie. Sie präsentiert ein überzeugendes mechanistisches Argument für H₂ als Antitumormittel, aber die klinische Evidenzbasis für H₂ als primäre Krebsbehandlung ist noch begrenzt und überwiegend präklinisch. Die meisten Daten stammen aus Zellkultur- und Tiermodellen; Humanstudien haben sich hauptsächlich auf Verträglichkeit und Lebensqualität als Adjuvans zur konventionellen Therapie konzentriert. Die Übersichtsarbeit ist nützlich zum Verständnis vorgeschlagener Mechanismen, sollte aber nicht als Beweis gelesen werden, dass H₂ Krebs beim Menschen behandelt.",
      "abstract": "Während viele Antitumormittel unbefriedigende therapeutische Ergebnisse geliefert haben, sind Medikamente eine der häufigsten Therapiemaßnahmen zur Behandlung von Krebs. Die Entwicklung von Krebs resultiert größtenteils aus Mutationen in der nukleären DNA sowie aus solchen in der mitochondrialen DNA (mtDNA). Molekularer Wasserstoff (H₂), ein inertes Molekül, kann Hydroxylradikale (·OH) abfangen, die als die stärksten oxidierenden reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) im Körper bekannt sind, die diese DNA-Mutationen verursachen. Es wurde berichtet, dass H₂ — im Gegensatz zu konventionellen Antitumormitteln — keine Nebenwirkungen hat und gegen viele durch oxidativen Stress und chronische Entzündung verursachte Erkrankungen wirksam ist. In letzter Zeit gibt es eine zunehmende Anzahl von Papieren über die Wirksamkeit von H₂ gegen Krebs und seine Effekte bei der Minderung der Nebenwirkungen der Krebsbehandlung. In dieser Übersichtsarbeit belegen wir die Wirksamkeit und Sicherheit von H₂ als neuartiges Antitumormittel und zeigen, dass seine Mechanismen nicht nur die direkte Abfangung von ·OH umfassen können, sondern auch andere indirekte biologische Abwehrmechanismen über die Regulierung der Genexpression.",
      "conclusion": "Recently, there has been an increasing number of papers on the efficacy of H2 against cancer and its effects in mitigating the side effects of cancer treatment. In this review, we demonstrate the efficacy and safety of H2 as a novel antitumor agent and show that its mechanisms may not only involve the direct scavenging of ·OH, but also other indirect biological defense mechanisms via the regulatio"
    },
    {
      "pmid": "34281264",
      "year": 2021,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als neuartiges Schutzmittel gegen präsymptomatische Erkrankungen.",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as a Novel Protective Agent against Pre-Symptomatic Diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Yamamoto et al.",
      "author_search": "yamamoto yamamoto",
      "doi": "10.3390/ijms22137211",
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      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34281264/",
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        "oxidative-stress"
      ],
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      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Yamamoto — Molekularer Wasserstoff als neuartiges Schutzmittel gegen präsymptomatische Erkrankungen.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie molekularer Wasserstoff (H₂) möglicherweise helfen könnte, „Mibyou“ zu verhindern — das japanische Konzept der präsymptomatischen Erkrankung, bei der sich eine Krankheit still entwickelt, bevor Symptome auftreten — indem er die chronische Entzündung und den oxidativen Stress unterdrückt, die vielen modernen Entzündungskrankheiten zugrunde liegen. (International Journal of Molecular Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine konzeptionelle Übersichtsarbeit, keine klinische Studie. Das Paper präsentiert eine kohärente mechanistische Hypothese für H₂ als Präventionsmittel gegen chronische Entzündung, verankert in vorhandenen präklinischen Daten. Das Konzept der präsymptomatischen Krankheitsprävention ist klinisch relevant, aber der Nachweis einer tatsächlichen Präventionswirksamkeit beim Menschen würde robuste Langzeit-Interventionsstudien erfordern, die noch nicht existieren. Die Übersichtsarbeit ist am besten als wissenschaftliche Begründungsarbeit zu verstehen — nicht als Beweis, dass H₂ in der Praxis Erkrankungen verhindert.",
      "abstract": "Mibyou, oder präsymptomatische Erkrankungen, bezieht sich auf einen Gesundheitszustand, in dem sich eine Krankheit langsam im Körper entwickelt, die Symptome jedoch nicht offensichtlich sind. Häufige Beispiele für Mibyou in der modernen Medizin umfassen Entzündungskrankheiten, die durch chronische Entzündung verursacht werden. Es ist bekannt, dass chronische Entzündung durch die unkontrollierte Freisetzung proinflammatorischer Zytokine durch Neutrophile und Makrophagen im angeborenen Immunsystem ausgelöst wird. In einer jüngsten Studie wurde gezeigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) die Fähigkeit hat, chronische Entzündungen zu behandeln, indem er Hydroxylradikale (·OH), eine mitochondriale reaktive Sauerstoffspezies (ROS), eliminiert. Dabei unterdrückt H₂ den oxidativen Stress, der an mehreren Mechanismen an der Wurzel der chronischen Entzündung beteiligt ist, einschließlich der Aktivierung von NLRP3-Inflammasomen. Diese Übersichtsarbeit erklärt diese Mechanismen, durch die H₂ chronische Entzündungen unterdrücken kann, und untersucht seine Anwendungen als Schutzmittel gegen verschiedene Entzündungskrankheiten in ihrem präsymptomatischen Zustand. Während Mibyou von der modernen Medizin weder erkannt noch behandelt werden kann, ist H₂ in der Lage, die Pathogenese präsymptomatischer Erkrankungen zu unterdrücken, und zeigt damit Perspektiven als neuartiges Schutzmittel.",
      "conclusion": "This review explains these mechanisms by which H2 can suppress chronic inflammation and studies its applications as a protective agent against different inflammatory diseases in their pre-symptomatic state. While mibyou cannot be detected nor treated by modern medicine, H2 is able to suppress the pathogenesis of pre-symptomatic diseases, and thus exhibits prospects as a novel protective agent."
    },
    {
      "pmid": "33945834",
      "year": 2021,
      "title": "Wie das Gehirn die Toxizität von Fettsäuren bekämpft.",
      "title_en": "How the brain fights fatty acids' toxicity.",
      "title_de": null,
      "journal": "Neurochemistry international",
      "authors": "Schönfeld et al.",
      "author_search": "schönfeld schönfeld",
      "doi": "10.1016/j.neuint.2021.105050",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.neuint.2021.105050",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33945834/",
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      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "metabolic",
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      ],
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      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Schönfeld — Wie das Gehirn die Toxizität von Fettsäuren bekämpft.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit erklärt, warum Neuronen — anders als die meisten anderen Zellen — Fettsäuren als Brennstoff meiden, und beschreibt die vielfältigen biologischen Strategien, die das Gehirn entwickelt hat, um sich vor Lipotoxizität zu schützen. Molekularer Wasserstoff als Therapeutikum ist nicht Gegenstand dieser Arbeit; Wasserstoffbrückenbindungen kommen darin ausschließlich in ihrer biochemischen Rolle in den besprochenen Stoffwechselwegen vor. (Neurochemistry International, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit zur Gehirn-Lipidstoffwechsel und neuronalen Lipotoxizitäts-Protektion. Sie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutisches Mittel. Verweise auf „Wasserstoff“ in diesem Paper sind biochemischer Natur (Fettsäuren-Wasserstoffatome, FADH₂ usw.) — nicht H₂-Gas-Therapie. Dieses Paper liefert wichtigen Hintergrund zu neuronalem Stoffwechsel und ROS-Biologie, ist aber nur am Rande für die H₂-Medizin relevant. Leser sollten dies nicht als Evidenz für oder gegen H₂-Supplementierung bei neurologischen Erkrankungen interpretieren.",
      "abstract": "Neuronen meiden wasserstoffreiche Fettsäuren für die Energetisierung der oxidativen ATP-Synthese, im Gegensatz zu anderen Zellen. Dieses Merkmal wurde hauptsächlich auf eine geringere ATP-Ausbeute pro reduziertem Sauerstoff im Vergleich zu Glukose zurückgeführt. Darüber hinaus geht die Nutzung von Fettsäuren als Wasserstoffdonor mit schwerer β-Oxidations-assoziierter ROS-Erzeugung einher. Neuronen sind aufgrund ihrer schlechten antioxidativen Ausstattung besonders anfällig für schädliche Aktivitäten von ROS. Es ist auch wichtig zu beachten, dass freie Fettsäuren (FFA) innerhalb der Zellen mehrere schädliche Aktivitäten initiieren, insbesondere an phosphorylierenden Mitochondrien. Mehrere Prozesse verstärken die FFA-gebundene Lipotoxizität im Hirngewebe. Während eines Ungleichgewichts zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch im Körper, einer Situation ähnlich der bei metabolischem Syndrom und fettreicher Ernährung, findet eine Aufnahme von FFA aus dem Kreislauf in das Hirngewebe statt. Traumatische oder hypoxische Hirnverletzungen erhöhen den hydrolytischen Abbau von Membranphospholipiden und erhöhen damit den FFA-Spiegel in Nervenzellen. Die Ansammlung von FFA im Hirngewebe ist stark mit einigen erblichen neurologischen Störungen verbunden, wie der Refsum-Krankheit oder der X-gebundenen Adrenoleukodystrophie. Welche Strategien schützen Neuronen vor FFA-gebundener Lipotoxizität? Erstens: Meidung des β-Oxidationsweges in Mitochondrien von Neuronen. Zweitens: Auf der Grundlage einer engen Stoffwechselkommunikation zwischen Neuronen und Astrozyten spenden Astrozyten Metaboliten an Neuronen für die Synthese von Antioxidantien. Außerdem ist die neuronale Autophagie ROS-emittierender Mitochondrien in Kombination mit dem Transfer abbau-bestimmter FFA zur Entsorgung in Astrozyten eine wirkungsvolle Schutzstrategie gegen ROS und schädliche Aktivitäten von FFA. Schließlich sind Östrogene und Neurosteroide als Auslöser der ERK- und PKB-Signalwege schützend, was nachfolgend die Expression verschiedener neuronaler Überlebensgene über die Bildung von cAMP-Response-Element-Bindeprotein (CREB) initiiert.",
      "conclusion": "Further, neuronal autophagy of ROS-emitting mitochondria combined with the transfer of degradation-committed FFA for their disposal in astrocytes, is a potent protective strategy against ROS and harmful activities of FFA. Finally, estrogens and neurosteroids are protective as triggers of ERK and PKB signaling pathways, consequently initiating the expression of various neuronal survival genes via t"
    },
    {
      "pmid": "33925430",
      "year": 2021,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als potenziell klinisch anwendbares Radioprotektivum.",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as a Potential Clinically Applicable Radioprotective Agent.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Hirano et al.",
      "author_search": "hirano hirano",
      "doi": "10.3390/ijms22094566",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms22094566",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33925430/",
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      "methods": [
        "unspecified"
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      "indications": [
        "cancer",
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      ],
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      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Hirano — Molekularer Wasserstoff als potenziell klinisch anwendbares Radioprotektivum.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit kompiliert Tier- und frühe klinische Befunde, die zeigen, dass molekularer Wasserstoff (H₂) vor strahlungsinduzierten Schäden schützen kann — sowohl bei Diagnostik als auch bei therapeutischer Bestrahlung —, vorwiegend durch selektive Abfangung der Hydroxylradikale (·OH), die entstehen, wenn ionisierende Strahlung auf Wassermoleküle trifft. (International Journal of Molecular Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, keine klinische Studie. Sie macht einen gut begründeten mechanistischen Fall für H₂-Radioprotektion und fasst vorhandene Tier- und frühe Humandaten günstig zusammen. Das Sicherheitsprofil von H₂ erscheint als echte Stärke dieses Ansatzes. Die klinische Großskalenevidenz für Radioprotektion beim Menschen ist jedoch noch begrenzt, und die bekannte Befürworterposition des Autors sollte berücksichtigt werden. Diese Übersichtsarbeit ist wertvoll als umfassende Darstellung vorgeschlagener Mechanismen und früher Belege, aber die klinische Anwendbarkeit muss auf rigorosere Studien warten.",
      "abstract": "Obwohl ionisierende Strahlung häufig für medizinische Diagnostik und Krebsbehandlung eingesetzt wird, lassen sich strahlungsinduzierte Schäden nicht vermeiden. Solche Schäden können in direkte und indirekte Schäden eingeteilt werden, verursacht durch die direkte Absorption von Strahlungsenergie in DNA und durch freie Radikale wie Hydroxylradikale (·OH), die beim Prozess der Radiolyse von Wasser entstehen. Genauer gesagt betrifft Strahlenschaden nicht nur direkte DNA-Schäden, sondern auch sekundäre Schäden an Nicht-DNA-Zielen, da Niedrigdosis-Strahlungsschäden hauptsächlich durch diese indirekten Effekte verursacht werden. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat das Potenzial, ein Radioprotektivum zu sein, da er selektiv ·OH abfangen kann, eine reaktive Sauerstoffspezies mit starker Oxidationskraft. Tierversuche und klinische Studien haben berichtet, dass H₂ einen hochgradig sicheren radioprotektiven Effekt aufweist. Dieser Artikel überprüft zuvor berichtete radioprotektive Effekte von H₂ und diskutiert die Mechanismen von H₂ — nicht nur als Antioxidans, sondern auch bei intrazellulären Reaktionen einschließlich Entzündungshemmung, Anti-Apoptose und Regulierung der Genexpression. Damit zeigen wir die Perspektiven von H₂ als neuartiges und klinisch anwendbares Radioprotektivum.",
      "conclusion": "This paper reviews previously reported radioprotective effects of H2 and discusses the mechanisms of H2, not only as an antioxidant, but also in intracellular responses including anti-inflammation, anti-apoptosis, and the regulation of gene expression. In doing so, we demonstrate the prospects of H2 as a novel and clinically applicable radioprotective agent."
    },
    {
      "pmid": "33899545",
      "year": 2021,
      "title": "Schützende Wirkungen von molekularem Wasserstoff auf Lungenschäden bei Lungentransplantation.",
      "title_en": "Protective effects of molecular hydrogen on lung injury from lung transplantation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Experimental biology and medicine (Maywood, N.J.)",
      "authors": "Quan et al.",
      "author_search": "quan quan",
      "doi": "10.1177/15353702211007084",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/15353702211007084",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33899545/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-quan-2021-schuetzende-lungenschaeden-lungentransplantation/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
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      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Quan — Schützende Wirkungen von molekularem Wasserstoff auf Lungenschäden bei Lungentransplantation.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit fasst die experimentellen Belege zusammen, die zeigen, dass H₂ — verabreicht durch Inhalation, Trinken, Injektion oder topisches Bad — den oxidativen Stress und die Entzündung reduzieren kann, die für die primäre Transplantatdysfunktion nach Lungentransplantation verantwortlich sind. Alle gesichteten Belege stammen aus Tiermodellen; die klinische Übertragung erfordert weitere Studien. (Experimental Biology and Medicine, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit aus Tierstudien — klinische Studiendaten beim Menschen für H₂ bei der Lungentransplantation sind nicht vorhanden. Das konsistente präklinische Signal über mehrere Verabreichungswege hinweg ist ermutigend und die mechanistische Rationale ist fundiert. Der klinische Bedarf ist real: Primäre Transplantatdysfunktion ist ein großes ungelöstes Problem bei der Lungentransplantation. Der Abstand zwischen Tiermodellen (typischerweise Nagetiere oder Großtiere) und der Komplexität der menschlichen Lungentransplantation ist jedoch erheblich. Klinische Studien werden von den Autoren explizit als erforderlicher nächster Schritt identifiziert.",
      "abstract": "Lungentransplantate können während der Lungentransplantation mehrere Verletzungen erleiden, wie warme Ischämie, kalte Ischämie und Reperfusionsschäden. Diese Verletzungen tragen alle zur primären Transplantatdysfunktion bei, die eine Hauptursache für Morbidität und Mortalität nach Lungentransplantation ist. Als potenzielles selektives Antioxidans schützt das Wasserstoffmolekül (H₂) vor Komplikationen nach der Transplantation in Tiermodellen für die Transplantation mehrerer Organe. Hierin überprüfen die Autoren die aktuelle Literatur zu den Auswirkungen von H₂ auf Lungenschäden durch Lungentransplantation. Die gesichteten Studien zeigten, dass H₂ die Ergebnisse der Lungentransplantation verbesserte, indem es oxidativen Stress und Entzündung in der Spender- und Empfängerphase verringerte. H₂ wird hauptsächlich durch Inhalation, Trinken von wasserstoffreichem Wasser, Injektion von wasserstoffreichem Kochsalz oder ein wasserstoffreiches Wasserbad verabreicht. H₂ moduliert günstig die Signaltransduktion und Genexpression, was zur Unterdrückung von proinflammatorischen Zytokinen und übermäßiger reaktiver Sauerstoffspezies-Produktion führt. Obwohl H₂ ein physiologisch regulatorisches Molekül mit antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Eigenschaften zu sein scheint, bleiben seine genauen Wirkmechanismen unklar. Zusammenfassend zeigen die sich ansammelnden experimentellen Belege, dass H₂ transplantationsbedingten Lungenschaden signifikant mildern kann, hauptsächlich durch Hemmung der Sekretion entzündlicher Zytokine und Verringerung des oxidativen Stresses durch mehrere zugrunde liegende Mechanismen. Weitere Tierversuche und vorläufige klinische Humanstudien werden die Grundlage für den klinischen Einsatz von H₂ als Behandlung legen.",
      "conclusion": "Taken together, accumulating experimental evidence indicates that H2 can significantly alleviate transplantation-related lung injury, mainly via inhibition of inflammatory cytokine secretion and reduction in oxidative stress through several underlying mechanisms. Further animal experiments and preliminary human clinical trials will lay the foundation for the use of H2 as a treatment in the clinic."
    },
    {
      "pmid": "33806292",
      "year": 2021,
      "title": "Mögliche therapeutische Anwendungen von Wasserstoff bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen: Mögliche hemmende Rolle bei mitochondrialem Stress.",
      "title_en": "Potential Therapeutic Applications of Hydrogen in Chronic Inflammatory Diseases: Possible Inhibiting Role on Mitochondrial Stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Hirano et al.",
      "author_search": "hirano hirano",
      "doi": "10.3390/ijms22052549",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms22052549",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33806292/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hirano-2021-moegliche-therapeutische-anwendungen-chronisch/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Hirano — Mögliche therapeutische Anwendungen von Wasserstoff bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen: Mögliche hemmende Rolle bei mitochondrialem Stress.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit schlägt einen Mechanismus vor, durch den molekularer Wasserstoff (H₂) die NLRP3-Inflammasom-Aktivierung hemmen könnte — ein zentraler Treiber chronischer Entzündung —, indem er reaktive Sauerstoffspezies (ROS) reduziert, die innerhalb der Mitochondrien produziert werden. Die Autoren schlagen vor, dass dieser Weg H₂s Potenzial bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen einschließlich COVID-19 erklären könnte. (International Journal of Molecular Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine Hypothesen-Übersichtsarbeit, keine klinische Studie. Die NLRP3-Inflammasom-Verbindung ist ein wissenschaftlich überzeugendes und aktuell aktives Forschungsgebiet. Der vorgeschlagene Mechanismus — H₂ → mitochondriales ·OH-Abfangen → NLRP3-Hemmung → reduzierte chronische Entzündung — ist kohärent und in vorhandener Biochemie verankert. Die Autoren bezeichnen ihn jedoch explizit als Hypothese. Die experimentelle Validierung (insbesondere bei menschlicher Erkrankung) fehlt noch weitgehend. Dieses Paper sollte am besten als mechanistisches Rahmenpaper gelesen werden, das weitere Forschung motiviert.",
      "abstract": "Mitochondrien sind die größte Quelle reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und sind intrazelluläre Organellen, die große Mengen des stärksten Hydroxylradikals (·OH) produzieren. Molekularer Wasserstoff (H₂) kann selektiv das im Inneren der Mitochondrien erzeugte ·OH eliminieren. Entzündung wird durch die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine ausgelöst, die von Makrophagen und Neutrophilen produziert werden. Eine unkontrollierte oder übertriebene Reaktion tritt jedoch häufig auf, was zu schwerer Entzündung führt, die zu akuten oder chronischen Entzündungskrankheiten führen kann. Jüngste Studien haben berichtet, dass ROS NLRP3-Inflammasome aktivieren, und dass diese Stimulation die Produktion proinflammatorischer Zytokine auslöst. In der Literatur wurde gezeigt, dass H₂ auf den Mechanismen basieren kann, die mitochondriale ROS hemmen. Die Fähigkeit von H₂, die NLRP3-Inflammasom-Aktivierung über mitochondriale Oxidation zu hemmen, ist jedoch schlecht verstanden. In dieser Übersichtsarbeit stellen wir die Hypothese eines möglichen Mechanismus auf, durch den H₂ die mitochondriale Oxidation hemmt. Medizinische Anwendungen von H₂ könnten das Problem vieler auf chronischer Entzündung basierender Erkrankungen lösen, einschließlich der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19).",
      "conclusion": "In this review, we hypothesize a possible mechanism by which H2 inhibits mitochondrial oxidation. Medical applications of H2 may solve the problem of many chronic inflammation-based diseases, including coronavirus disease 2019 (COVID-19)."
    },
    {
      "pmid": "33769417",
      "year": 2021,
      "title": "Inhalierte Gase als neuartige neuroprotektive Therapien in der Phase nach Herzstillstand.",
      "title_en": "Inhaled gases as novel neuroprotective therapies in the postcardiac arrest period.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current opinion in critical care",
      "authors": "Magliocca et al.",
      "author_search": "magliocca magliocca",
      "doi": "10.1097/mcc.0000000000000820",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/mcc.0000000000000820",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33769417/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-magliocca-2021-inhalierte-gase-neuartige-neuroprotektive/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Magliocca et al. — Inhalierte Gase als neuartige neuroprotektive Therapien in der Phase nach Herzstillstand.",
      "summary": "Nach einem Herzstillstand haben inhalierte Gase wie Xenon, Argon, Stickstoffmonoxid und molekularer Wasserstoff (H₂) in experimentellen Modellen neuroprotektive Eigenschaften gezeigt. Diese Übersichtsarbeit fasst die aktuelle Evidenz aus präklinischen und frühen klinischen Studien zusammen und verweist auf den Bedarf an großen randomisierten Studien, bevor eine klinische Empfehlung ausgesprochen werden kann. (Current Opinion in Critical Care, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit — keine neuen experimentellen Daten, keine meta-analytische Zusammenfassung. Ihr Wert liegt in der Synthese des Forschungsstands von 2021. Speziell für H₂ war die Evidenzbasis zum Zeitpunkt der Publikation fast vollständig präklinisch; der Review weist korrekt darauf hin. Ehrliche Einschränkung: Übersichtsarbeiten aus einem Forschungsfeld können optimistisch tendieren; eine kritische Einzelbewertung der Studien ist nicht das Hauptziel dieses Textes. Die klinische Übertragung von H₂ bei der Neuroprotektion nach Herzstillstand bleibt eine offene Forschungsfrage.",
      "abstract": "Zweck des Reviews: Dieser Review fasst aktuelle Fortschritte zu inhalierten Gasen als neuartige neuroprotektive Wirkstoffe in der Phase nach Herzstillstand zusammen. Aktuelle Befunde: Inhalierte Gase wie Stickstoffmonoxid (NO) und molekularer Wasserstoff (H₂) sowie Edelgase wie Xenon (Xe) und Argon (Ar) haben nach Reanimation neuroprotektive Eigenschaften gezeigt. In experimentellen Umgebungen wurde der schützende Effekt dieser Gase sowohl in In-vitro-Studien als auch in Tiermodellen des Herzstillstands nachgewiesen. Sie dämpfen die neuronale Degeneration und verbessern die neurologische Funktion nach Reanimation, indem sie auf verschiedene pathophysiologische Wege einwirken. Die Sicherheit von Xe und H₂ nach Herzstillstand wurde in klinischen Phase-1-Studien berichtet. Eine randomisierte klinische Phase-2-Studie zeigte neuroprotektive Effekte von Xe in Kombination mit gezieltem Temperaturmanagement. Xe-Inhalation über 24 Stunden nach Reanimation erhält die Weißmatter-Integrität, gemessen an der fraktionalen Anisotropie der Diffusions-Tensor-MRT. Zusammenfassung: Inhalierte Gase wie Xe, Ar, NO und H₂ haben in experimentellen Studien durchgängig neuroprotektive Effekte gezeigt. Die Beatmung mit diesen Gasen scheint bei Schweinen und in vorläufigen Humanstudien gut verträglich zu sein. Ergebnisse aus klinischen Phase-2- und Phase-3-Studien sind erforderlich, um ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Hirnschäden nach Herzstillstand zu beurteilen.",
      "conclusion": "Ventilation with these gases appears to be well tolerated in pigs and in preliminary human trials. Results from phase 2 and 3 clinical trials are needed to assess their efficacy in the treatment of postcardiac arrest brain injury."
    },
    {
      "pmid": "33762390",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffbehandlung: eine neuartige Option bei Lebererkrankungen.",
      "title_en": "Hydrogen treatment: a novel option in liver diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinical medicine (London, England)",
      "authors": "Shi et al.",
      "author_search": "shi shi",
      "doi": "10.7861/clinmed.2020-0370",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7861/clinmed.2020-0370",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33762390/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shi-2021-wasserstoffbehandlung-neuartige-option-lebererkrankungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
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        "sports-exercise",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Shi et al. — Wasserstoffbehandlung: eine neuartige Option bei Lebererkrankungen.",
      "summary": "Wasserstofftherapie zeigt Versprechen bei einem breiten Spektrum von Lebererkrankungen — von Fettleber über Hepatitis B bis zur chemotherapiebedingten Leberschädigung — und wirkt über antioxidative, entzündungshemmende und anti-apoptotische Mechanismen. Dieser Review kartiert die vorhandene Evidenz und benennt die wichtigsten offenen Fragen für die künftige Forschung. (Clinical Medicine, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit, kein Originalversuch. Ihr Wert liegt in der Synthese verstreuter Befunde aus der leberbezogenen H₂-Forschung bis 2021. Die Evidenzbasis ist heterogen — unterschiedliche Krankheitsmodelle, Verabreichungswege und Endpunkte — was feste Schlussfolgerungen einschränkt. Die vorsichtige Formulierung der Autoren ist angemessen. Ehrlicher Hinweis: Der Großteil der zitierten mechanistischen Evidenz stammt aus Tier- oder In-vitro-Studien; direkte klinische Evidenz am Menschen ist für die meisten besprochenen Leberindikationen noch dünn.",
      "abstract": "Wasserstofftherapie ist aufgrund ihrer milden Eigenschaften, hohen Affinität und inhärenten Biosicherheit ein sehr vielversprechendes Behandlungsverfahren gegen verschiedene Erkrankungen. Allerdings gibt es wenig Ausführungen zur aktuellen Wasserstoffbehandlung bei Lebererkrankungen. Dieser Artikel stellt die Verabreichung von Wasserstoff und die Mechanismen der Wasserstofftherapie in vivo vor, darunter die Modulation reaktiver Sauerstoffspezies, Apoptose und Autophagie sowie Entzündung, und beleuchtet die Auswirkungen auf Mitochondrien und Proteintransporter. Der Hauptfokus liegt auf der klinischen Wasserstoffanwendung und den damit verbundenen Mechanismen bei Leberdysfunktion oder -erkrankungen, einschließlich nichtalkoholischer Fettlebererkrankung, Hepatitis B sowie Leberdysfunktionen durch Leber- und Kolorektalkarzinom-Chemotherapie. Darüber hinaus wird die Ex-vivo-Wasserstoffanwendung zum Leberschutz beleuchtet. Abschließend diskutiert der Artikel die aktuellen und künftigen Herausforderungen der Wasserstofftherapie bei Lebererkrankungen mit dem Ziel, das Wissen zu vertiefen und Einblicke in dieses aufstrebende Feld zu geben.",
      "conclusion": "Further, the article reveals ex vivo hydrogen application in liver protection. Finally, the article discusses the current and future challenges of hydrogen therapy in liver diseases, aiming to improve knowledge of hydrogen therapy and provide some insights into this burgeoning field."
    },
    {
      "pmid": "33719401",
      "year": 2021,
      "title": "Chemische und biochemische Aspekte von molekularem Wasserstoff bei der Behandlung des Kawasaki-Syndroms und von COVID-19.",
      "title_en": "Chemical and Biochemical Aspects of Molecular Hydrogen in Treating Kawasaki Disease and COVID-19.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemical research in toxicology",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1021/acs.chemrestox.0c00456",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acs.chemrestox.0c00456",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33719401/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2021-chemische-biochemische-aspekte-des/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Chen et al. — Chemische und biochemische Aspekte von molekularem Wasserstoff bei der Behandlung des Kawasaki-Syndroms und von COVID-19.",
      "summary": "Das Kawasaki-Syndrom und COVID-19 gehen beide mit schädigender Gefäßentzündung einher; dieser Review untersucht die chemische und biochemische Rationale für den Einsatz von inhaliertem molekularem Wasserstoff (H₂) bei beiden Erkrankungen. H₂ wird als stabiles Antioxidans dargestellt, das oxidativen Schaden, Entzündung und abnorme Blutgefäßentzündung angreift. (Chemical Research in Toxicology, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein mechanistischer Review — er liefert ein biochemisches Plausibilitätsargument für H₂ beim Kawasaki-Syndrom und bei COVID-19, keine klinischen Studiendaten. Die Hypothese ist wissenschaftlich kohärent angesichts der bekannten antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von H₂, doch es werden keine abgeschlossenen kontrollierten Humanstudien bei Kawasaki oder COVID-19 als Belege zitiert. Die Aufnahme in chinesische Behandlungsrichtlinien ist bemerkenswert, basierte aber seinerzeit auf begrenzten Daten. Leser sollten zwischen mechanistischer Plausibilität und bewiesenem klinischen Nutzen unterscheiden.",
      "abstract": "Das Kawasaki-Syndrom (KD) ist eine systemische Vaskulitis und in vielen Ländern die häufigste erworbene Herzerkrankung bei Kindern; sie wurde vor 50 Jahren erstmals in Japan beschrieben. Die Coronavirus-Erkrankung 2019 (COVID-19, SARS-CoV-2) grassiert seit 2020 weltweit als Pandemie und seit Ende 2019 in China. Die durch COVID-19 verursachte kawasaki-ähnliche Erkrankung, bezeichnet als multisystemisches Entzündungssyndrom bei Kindern, teilt einige Symptome mit dem Kawasaki-Syndrom und wurde in den USA, Italien, Frankreich, England und anderen europäischen Ländern mit einer rund 6–10-fach höheren Inzidenz gegenüber Vorjahren gemeldet. Wasserstoffgas ist ein stabiles und effizientes Antioxidans, das positive Wirkungen auf oxidativen Schaden, Entzündung, Zell-Apoptose und abnorme Blutgefäßentzündung hat. Dieser Review berichtet über die chemischen und biochemischen Aspekte der Wasserstoffgasinhalation bei der Behandlung von Kawasaki-Syndrom und COVID-19.",
      "conclusion": "Hydrogen gas is a stable and efficient antioxidant, which has a positive effect on oxidative damage, inflammation, cell apoptosis, and abnormal blood vessel inflammation. This review reports the chemical and biochemical aspects of hydrogen gas inhalation in treating KD and COVID-19."
    },
    {
      "pmid": "33510842",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffgas: Ein neuartiger Typ von Antioxidans bei der Modulation der Homöostase der Geschlechtsorgane.",
      "title_en": "Hydrogen Gas: A Novel Type of Antioxidant in Modulating Sexual Organs Homeostasis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1155/2021/8844346",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2021/8844346",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33510842/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2021-wasserstoffgas-neuartiger-typ-antioxidans/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
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        "womens-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Zhang et al. — Wasserstoffgas: Ein neuartiger Typ von Antioxidans bei der Modulation der Homöostase der Geschlechtsorgane.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) scheint die reproduktive Gesundheit bei beiden Geschlechtern zu unterstützen — von der Verbesserung der Spermienmotilität und der Erektionsfunktion bis hin zum Schutz der Eierstockfunktion und der Reduktion von Gebärmutterentzündungen — und wirkt dabei primär über antioxidative und entzündungshemmende Mechanismen. Dieser Review fasst präklinische Befunde über ein breites Spektrum reproduktiver Endpunkte zusammen. (Oxidative Medicine and Cellular Longevity, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein Review präklinischer Literatur — der überwiegende Teil der zitierten Evidenz stammt aus Tiermodellen und In-vitro-Experimenten. Die Ergebnisse sind nicht direkt auf die menschliche reproduktive Gesundheit übertragbar, ohne gezielte klinische Studien. Die biologische Plausibilität ist angesichts des antioxidativen Profils von H₂ vertretbar, doch in der Reproduktionsmedizin war die Übertragung von Tier auf Mensch historisch oft enttäuschend. Ehrliche Einschränkung: Für keinen der reproduktiven Endpunkte werden klinische randomisierte kontrollierte Studien mit H₂ am Menschen zitiert; dieser Review bleibt hypothesengenerierend.",
      "abstract": "Geschlecht ist eine Wissenschaft an der Spitze, aber von Geheimnissen umgeben. Koitus oder Geschlechtsverkehr, der im Kern sexueller Aktivitäten steht, erfordert gesunde und funktionierende Gefäße zur Versorgung der Beckenregion und trägt so zur Klitoriserektion und Vaginalfeuchtigkeit bei der Frau sowie zur Penisinjektion beim Mann bei. Es ist bekannt, dass Stickstoffmonoxid (NO) der wichtigste Gasmediator der Penis- und Klitoriserektion ist. Darüber hinaus hat das leichteste und diffusionsfähige Gasmolekül Wasserstoff (H₂) nachweislich erektile Dysfunktion, Hodenverletzungen und Spermienmotilität beim Mann verbessert sowie bei der Frau die Eierstockfunktion erhalten, vor Uterusinflammation, Präeklampsie und Brustkrebs geschützt. Mechanistisch gesehen verfügt H₂ über starke Fähigkeiten, übermäßigen oxidativen Stress durch selektive Reduktion zytotoxischer Sauerstoffradikale zu dämpfen, Immunsystem und Entzündungsreaktionen zu modulieren und verletzungsinduzierte Zelltod zu hemmen. Daher ist H₂ ein neuartiges bioaktives Gasmolekül, das an der Modulation der Homöostase der Geschlechtsorgane beteiligt ist.",
      "conclusion": "Mechanistically, H2 has strong abilities to attenuate excessive oxidative stress by selectively reducing cytotoxic oxygen radicals, modulate immunity and inflammation, and inhibit injuries-induced cell death. Therefore, H2 is a novel bioactive gas molecule involved in modulating sexual organs homeostasis."
    },
    {
      "pmid": "33349213",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffgas-Therapie: Von präklinischen Studien zu klinischen Studien.",
      "title_en": "Hydrogen Gas Therapy: From Preclinical Studies to Clinical Trials.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Sano et al.",
      "author_search": "sano sano",
      "doi": "10.2174/1381612826666201221150857",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666201221150857",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33349213/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sano-2021-wasserstoffgas-praeklinischen-klinischen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Sano et al. — Wasserstoffgas-Therapie: Von präklinischen Studien zu klinischen Studien.",
      "summary": "Wasserstoffgas (H₂) hat in präklinischen und frühen klinischen Studien ein breites therapeutisches Potenzial gezeigt — von Ischämie-Reperfusionsschäden über Organtransplantation bis zur Notfallmedizin — und erscheint sicher, kostengünstig und einfach zu verabreichen. Dieser Review von Sano und Kollegen hebt Schlüsselbefunde hervor und beschreibt ein neuartiges Feldsystem für die Organkonservierung. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Dieser Review stammt aus einer Forschungsgruppe mit direkter klinischer Studienerfahrung bei H₂ (Sano et al. haben Phase-1/2-Daten zur H₂-Inhalation nach Herzstillstand veröffentlicht). Das optimistische Framing spiegelt echte klinische Erfahrung wider, nicht nur Wunschdenken. Ehrlicher Hinweis: die Schlussfolgerung, H₂ sei „hochwirksam für eine breite Palette von Erkrankungen“, ist stärker als das aktuelle Evidenzniveau vollständig stützt — mehrere zitierte Studien sind Phase-1/2 oder kleinmaßstäbig. Die neuartige Organ-Konservierungs-Liefermethode ist ein interessanter angewandter Beitrag. Dieser Review ist eine nützliche klinische Perspektive, sollte aber zusammen mit konservativeren systematischen Reviews gelesen werden.",
      "abstract": "Hintergrund: Wachsende Evidenz belegt, dass Wasserstoffgas (H₂) selbst bei sehr niedrigen, nicht brennbaren Konzentrationen ein vielseitiges Therapeutikum ist. Die chinesische Nationale Gesundheits- und Medizinkommission empfahl kürzlich die Anwendung von inhaliertem H₂ zusätzlich zur O₂-Therapie bei der Behandlung von COVID-19-assoziierter Pneumonie, und seine Wirkungen erstrecken sich auf antitumorale, entzündungshemmende und antioxidative Aktionen. Zusammenfassung: In diesem Review haben wir Schlüsselbefunde aus präklinischer Forschung und aktuellen klinischen Studien hervorgehoben, die belegen, dass H₂ den durch Ischämie-Reperfusion verursachten Organschaden reduziert. Wir haben auch die entscheidende Rolle dieses Effekts bei verschiedenen medizinischen Notfällen skizziert, darunter Herzinfarkt, hämorrhagischer Schock und prähospitaler Herzstillstand sowie Organtransplantation. H₂ wird mit etablierten Behandlungen wie dem gezielten Temperaturmanagement verglichen, und wir haben seine möglichen Wirkmechanismen diskutiert, einschließlich der kürzlich identifizierten Unterdrückung des TNF-α-vermittelten Abbaus des endothelialen Glykokalyx durch inhaliertes H₂. Zudem wird unsere neue Methode beschrieben, die es ermöglicht, H₂-Gas einfach zu Notfalleinsätzen zu transportieren und es schnell vor Ort in eine Organkonservierungslösung beim Spenderorgan-Entnahme zu injizieren. Schlussfolgerung: H₂ ist ein einfach zu verabreichendes, kostengünstiges und gut verträgliches Mittel, das für eine breite Palette von Erkrankungen in der Notfallmedizin sowie zur Konservierung gespendeter Organe hochwirksam ist.",
      "conclusion": "H2 is an easily administered, inexpensive and well-tolerated agent that is highly effective for a wide range of conditions in emergency medicine, as well as for preserving donated organs."
    },
    {
      "pmid": "33290194",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoff – allgemein anwendbar von der Medizin bis zur Landwirtschaft: Von molekularen Mechanismen bis zur Praxis.",
      "title_en": "Hydrogen Commonly Applicable from Medicine to Agriculture: From Molecular Mechanisms to the Field.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.2174/1381612826666201207220051",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666201207220051",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33290194/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2021-allgemein-anwendbar-medizin-bis/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Li et al. — Wasserstoff – allgemein anwendbar von der Medizin bis zur Landwirtschaft: Von molekularen Mechanismen bis zur Praxis.",
      "summary": "Über seine medizinischen Anwendungen hinaus zeigt molekularer Wasserstoff (H₂) erhebliches Potenzial in der Landwirtschaft — er verbessert pflanzliche Stresstoleranz, steigert Erntequantität und -qualität, verlängert die Haltbarkeit und stärkt sogar die Widerstandsfähigkeit von Nutztieren gegenüber Krankheitserregern. Dieser Review präsentiert H₂ als Brücke zwischen Humangesundheitsforschung und nachhaltiger Nahrungsmittelproduktion. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Dieser Review fällt durch seinen fachübergreifenden Umfang auf. Für Leser, die sich für H₂ in der Humangesundheit interessieren, dient der medizinische Abschnitt als Hintergrundkontext; der eigentliche Beitrag ist der landwirtschaftliche Anwendungsrahmen. Ehrlicher Hinweis: Die Evidenzqualität für H₂ in der Landwirtschaft ist uneinheitlich — manche Behauptungen stützen sich auf Feldversuchsdaten, andere auf Laborexperimente. Die Begeisterung für „Wasserstofflandwirtschaft“ als CO₂-arme Lösung hat einen werblichen Ton. Dies ist kein klinischer Review und enthält keine Humangesundheitsstudiendaten.",
      "abstract": "Das aufstrebende Feld der Wasserstoffbiologie wurde bisher hauptsächlich in der Medizin angewendet. Die Wasserstoffbiologie kann jedoch auch in der Landwirtschaft positive Ergebnisse ermöglichen. Die Landwirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen durch eine wachsende Bevölkerung, den Klimawandel, Naturkatastrophen, Umweltverschmutzung und Lebensmittelsicherheitsfragen. Tatsächlich ist die Wasserstofflandwirtschaft eine praktische Anwendung der Wasserstoffbiologie, die bei der Bewältigung vieler dieser Herausforderungen helfen könnte. Es wurde nachgewiesen, dass Wasserstoffgas (H₂) die Pflanzentoleranz gegenüber abiotischen und biotischen Stressfaktoren erhöhen, Pflanzenwachstum und -entwicklung regulieren, Nährwerte steigern, die Haltbarkeit verlängern und die Nitritakkumulation bei der Lagerung von Gemüse verringern sowie die Widerstandsfähigkeit von Nutztieren gegenüber Krankheitserregern erhöhen kann. Unsere Feldversuche zeigen, dass H₂ ein vielversprechendes Potenzial hat, Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Produkte zu verbessern. Dieser Review zielt darauf ab, Mechanismen für eine neuartige landwirtschaftliche Anwendung von H₂ in China zu erläutern. Darüber hinaus wird die künftige Entwicklung der Wasserstofflandwirtschaft vorgeschlagen. Offensichtlich gehört die Wasserstofflandwirtschaft zur CO₂-armen Wirtschaft und hat großes Potenzial, „sichere, schmackhafte, gesunde und ertragreiche“ Agrarprodukte zu liefern, um die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft zu verbessern.",
      "conclusion": "Future development of hydrogen agriculture is proposed as well. Obviously, hydrogen agriculture belongs to a low carbon economy, and has great potential to provide \"safe, tasty, healthy, and high-yield\" agricultural products so that it may improve the sustainability of agriculture."
    },
    {
      "pmid": "33185158",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffinduzierte Neuroprotektion bei neonataler hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie.",
      "title_en": "Hydrogen-induced Neuroprotection in Neonatal Hypoxic-ischemic Encephalopathy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Domoki",
      "author_search": "domoki domoki",
      "doi": "10.2174/1381612826666201113095720",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666201113095720",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33185158/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-domoki-2021-wasserstoffinduzierte-neuroprotektion-neonataler-hypoxisch/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Domoki — Wasserstoffinduzierte Neuroprotektion bei neonataler hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie.",
      "summary": "In Tiermodellen der neonatalen hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie (HIE) — einer Hauptursache von Hirnschäden bei Neugeborenen — hat molekularer Wasserstoff (H₂) konsistente neuroprotektive Wirkungen gezeigt, darunter erhaltene neurovaskuläre Funktion, neuronales Überleben und kognitive Ergebnisse. Dieser Review untersucht die präklinische Evidenz und benennt zentrale Lücken, bevor ein klinischer Einsatz in Betracht gezogen werden kann. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein präklinischer Review. Alle zitierten Evidenzen stammen aus Tiermodellen (Nager und Ferkel) — nicht von menschlichen Neugeborenen. Die Befunde sind ermutigend: H₂-Neuroprotektion ist reproduzierbar und konsistent über Modelle hinweg, einschließlich des klinisch relevanten Ferkelmodells. Jedoch werden keine abgeschlossenen klinischen Humanstudien bei neonataler HIE mit H₂ zitiert. Der explizit ehrliche Hinweis, dass die Kombination H₂ + Hypothermie noch nicht getestet wurde, ist ein wichtiger Vorbehalt. Klinische Übertragung erfordert sowohl Kombinationssicherheitsdaten als auch Wirksamkeitsdaten. Dieser Review darf nicht als Beleg interpretiert werden, dass H₂ Hirnschäden bei Neugeborenen behandelt.",
      "abstract": "Die hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) ist nach wie vor eine Hauptursache für Morbidität, Mortalität und schwere neuronale Entwicklungsbehinderungen bei Termingeborenen. Moderate Ganzkörperhypothermie ist eine etablierte, wirksame neuroprotektive Therapie zur Reduktion von Mortalität und Langzeitbehinderungen bei HIE; die Suche nach adjunktiven Therapien zur Ergänzung der Hypothermiewirkung ist jedoch weiterhin angezeigt. Im letzten Jahrzehnt hat sich molekularer Wasserstoff als einfache, verfügbare und kostengünstige Substanz mit vorteilhafter Pharmakokinetik zur Linderung hypoxisch-ischämischer Zellschäden herausgestellt. Der vorliegende Review untersucht die präklinischen Studien, in denen Wasserstoff zur Bekämpfung der schädlichen Folgen hypoxisch-ischämischer Insulte in Nager- und Ferkel-HIE-Modellen eingesetzt wurde. Wasserstoff entfaltete eindeutige neuroprotektive Wirkungen, die durch erhaltene neurovaskuläre Funktion, neuronale Lebensfähigkeit und neurokognitive Funktionen in nahezu allen getesteten Modellspezies und Arten hypoxisch-ischämischer Insulte gezeigt wurden. Die H₂-Gabe begann in den meisten Studien nach dem hypoxisch-ischämischen Insult, was den translationalen Wert der Befunde erhöht. Unter den erforschten Mechanismen der wasserstoffinduzierten Neuroprotektion dominierten antioxidative, anti-apoptotische und entzündungshemmende Effekte. Leider wurde der additive neuroprotektive Effekt von Wasserstoff und therapeutischer Hypothermie noch nicht nachgewiesen; solche Studien sind daher erforderlich, um die klinische Prüfung von molekularem Wasserstoff als adjuvante neuroprotektive Behandlung der HIE voranzutreiben.",
      "conclusion": "Among the explored mechanisms of hydrogen-induced neuroprotection, antioxidant, anti- apoptotic and anti-inflammatory effects appeared to be dominant. Unfortunately, the additive neuroprotective effect of hydrogen and therapeutic hypothermia has not yet been demonstrated, thus such studies are warranted to promote the clinical testing of molecular hydrogen as an adjunct neuroprotective treatment o"
    },
    {
      "pmid": "33185152",
      "year": 2021,
      "title": "Aktuelle Fortschritte in der Forschung zu molekularem Wasserstoff zur Reduktion von belastungsinduziertem oxidativem Stress und Entzündung.",
      "title_en": "Recent Advances in Molecular Hydrogen Research Reducing Exercise-Induced Oxidative Stress and Inflammation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Nogueira et al.",
      "author_search": "nogueira nogueira",
      "doi": "10.2174/1381612826666201113100245",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666201113100245",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33185152/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nogueira-2021-aktuelle-fortschritte-forschung-zur/",
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        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Nogueira et al. — Aktuelle Fortschritte in der Forschung zu molekularem Wasserstoff zur Reduktion von belastungsinduziertem oxidativem Stress und Entzündung.",
      "summary": "Belastungsinduzierter oxidativer Stress und Entzündungen — schädlich bei erschöpfender körperlicher Anstrengung — könnten durch molekularen Wasserstoff (H₂) gemindert werden, der sowohl in Tier- als auch in Humanstudien antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften gezeigt hat. Dieser Review fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und beleuchtet das noch unvollständige Bild unter physiologischen Bedingungen wie körperlicher Belastung. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein Review, der sowohl Tier- als auch Humanstudien umfasst, was informativer ist als rein präklinische Reviews. Die Humanevidenzbasis für H₂ in der Sportphysiologie war 2021 jedoch in Volumen begrenzt und in Design heterogen. Der Review führt keine Meta-Analyse oder systematische Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien durch. Ehrlicher Hinweis: Das Feld ist wissenschaftlich interessant und die biologische Rationale ist solide, aber praktische Empfehlungen zur H₂-Supplementierung für Sportler können aus dieser Literatur allein noch nicht fest abgeleitet werden.",
      "abstract": "Körperlich belastungsinduzierter oxidativer Stress und Entzündungen können vorteilhaft sein, wenn Sport eine regelmäßige Aktivität ist; sie sind jedoch eher schädlich, wenn die Belastung erschöpfend und von untrainierten Organismen durchgeführt wird. Molekularer Wasserstoff (H₂) hat sich kürzlich als potentes Antioxidans und entzündungshemmendes Molekül bei zahlreichen pathologischen Zuständen erwiesen. Seine Rolle ist jedoch unter physiologischen Bedingungen wie körperlicher Belastung relativ unbekannt. Dieser Review fasst daher das aktuelle Wissen zu H₂ bei der Reduktion von oxidativem Stress und Entzündungen bei körperlicher Belastung zusammen und berichtet Daten aus sowohl Tier- als auch Humanstudien.",
      "conclusion": "However, its role is relatively unknown under physiological conditions such as physical exercise. Therefore, this review summarizes the current knowledge of the H2, reducing oxidative stress and inflammation in physical exercise, reporting data from both animal and human studies."
    },
    {
      "pmid": "33183204",
      "year": 2021,
      "title": "Ein Überblick über Ovarialkarzinom: Beteiligte molekulare Prozesse und Entwicklung zielgerichteter Chemotherapeutika.",
      "title_en": "An Overview of Ovarian Cancer: Molecular Processes Involved and Development of Target-based Chemotherapeutics.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current topics in medicinal chemistry",
      "authors": "Shaik et al.",
      "author_search": "shaik shaik",
      "doi": "10.2174/1568026620999201111155426",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1568026620999201111155426",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33183204/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shaik-2021-ueberblick-ovarialkarzinom-beteiligte-molekulare/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Shaik et al. — Ein Überblick über Ovarialkarzinom: Beteiligte molekulare Prozesse und Entwicklung zielgerichteter Chemotherapeutika.",
      "summary": "Ovarialkarzinom zählt zu den tödlichsten gynäkologischen Krebserkrankungen; die meisten Patientinnen werden im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Dieser Review überblickt die molekularen Prozesse, die die Erkrankung antreiben, und die Entwicklung zielgerichteter Chemotherapeutika. Die Rolle von H₂ in diesem Kontext ist indirekt — es erscheint über den breiteren Indikationsbereich — doch der Review selbst ist primär ein molekularonkologischer Überblick. (Current Topics in Medicinal Chemistry, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein molekularonkologischer Review zur Biologie des Ovarialkarzinoms und zur chemotherapeutischen Entwicklung. Er präsentiert keine H₂-spezifischen Studien- oder mechanistischen Daten zum Ovarialkarzinom. Seine Präsenz in einer H₂-Studiensammlung spiegelt thematische Überschneidungen auf Indikationsebene wider (Krebs, Frauengesundheit), aber Leser, die Evidenz für H₂ beim Ovarialkarzinom suchen, werden sie in diesem Papier nicht finden. Der Review ist als onkologische Hintergrundliteratur wertvoll, hat aber begrenzte direkte Relevanz für die H₂-Therapie.",
      "abstract": "Ovarialkarzinom ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen mit hoher weltweiter Sterblichkeitsrate. Aktuelle statistische Studien zu Krebs zeigen, dass Ovarialkarzinom in den letzten zwei Jahrzehnten die fünfthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen in der westlichen Welt ist. Trotz erheblicher Fortschritte in Genomik, Proteomik und Radiomik gab es wenig Fortschritte bei der Umsetzung dieser Forschungsfortschritte in eine wirksame klinische Behandlung des Ovarialkarzinoms. Folglich haben Forscher ihre Aufmerksamkeit auf die Suche nach verschiedenen molekularen Prozessen gerichtet, die an der Entwicklung dieses Karzinoms beteiligt sind, und darauf, wie diese Prozesse zur Entwicklung potenzieller Chemotherapeutika genutzt werden können. Der vorliegende Review gibt einen Überblick über diese Studien, der Forscher über den aktuellen Stand und die künftige Richtung informieren soll. Die leider noch bestehende Situation beim Ovarialkarzinom ist, dass die meisten Patientinnen keine Symptome zeigen, bis die Erkrankung ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Zweifellos wurden verschiedene zielbasierte Medikamente zur Behandlung entwickelt, doch Arzneimittelresistenz und das Wiederauftreten der Erkrankung sind noch immer ein Problem. Für die Entwicklung potenzieller Chemotherapeutika wurden jedoch auch einige theoretische Ansätze angewendet. Eine Beschreibung solcher Methoden und ihrer Erfolge wird in diesem Review ebenfalls behandelt.",
      "conclusion": "For the development of potential chemotherapeutics for ovarian cancer, however, some theoretical approaches have also been applied. A description of such methods and their success in this direction is also covered in this review."
    },
    {
      "pmid": "33148420",
      "year": 2021,
      "title": "Aktuelle Fortschritte in Studien zu molekularem Wasserstoff bei der Behandlung der Pankreatitis.",
      "title_en": "Recent advances in studies of molecular hydrogen in the treatment of pancreatitis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Life sciences",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1016/j.lfs.2020.118641",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.lfs.2020.118641",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33148420/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2021-aktuelle-fortschritte-pankreatitis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Li et al. — Aktuelle Fortschritte in Studien zu molekularem Wasserstoff bei der Behandlung der Pankreatitis.",
      "summary": "Pankreatitis — eine schwere Entzündungserkrankung der Bauchspeicheldrüse mit hoher Sterblichkeit — hat kürzlich Interesse an molekularem Wasserstoff (H₂) als potenzielle Behandlung geweckt, der über antioxidative, entzündungshemmende, anti-apoptotische und immunmodulatorische Mechanismen wirkt. Dieser Review fasst die verfügbare präklinische und mechanistische Evidenz zusammen. (Life Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein präklinischer und mechanistischer Review. Die Evidenzbasis für H₂ bei Pankreatitis besteht primär aus Tier- und In-vitro-Studien; dies ist keine klinische Studienzusammenfassung. Der Review liefert einen rigorosen mechanistischen Rahmen, stellt aber keinen klinischen Beweis dar, dass H₂ Pankreatitis beim Menschen behandelt. Die beschriebenen Signalwege sind biologisch plausibel angesichts der bekannten Eigenschaften von H₂. Klinische Studien speziell zur Pankreatitis sind erforderlich, bevor klinische Schlussfolgerungen gezogen werden können.",
      "abstract": "Pankreatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die durch Azinuszellschäden gekennzeichnet ist und mit der abnormen Freisetzung von Trypsin verbunden ist, was aufgrund des systemischen Entzündungsreaktionssyndroms (SIRS) und des Multiorganversagens (MODS) zu hoher Sterblichkeit führt. Die Entzündungsreaktion, gestörter autophagischer Fluss, endoplasmatischer Retikulum-Stress (ERS) und ihre Wechselwirkungen sind an der Entwicklung der Pankreatitis beteiligt. Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein neuartiges Antioxidans mit selektiver Sauerstofffreiradikal-Bindung und nicht-toxischen Metaboliten, das sich bei der Behandlung von Infektionen, Verletzungen, Tumoren, Ischämie-Reperfusions-Organschäden, Stoffwechselerkrankungen und mehreren anderen Erkrankungen als wirksam erwiesen hat. Neuere Studien haben gezeigt, dass H₂ auch bei der Behandlung von Pankreatitis nützlich ist, was mit dem Mechanismus des antioxidativen Stresses, der Entzündungshemmung, der Anti-Apoptose, der Immunregulation und der Regulierung molekularer Signalwege zusammenhängen kann. Dieser Review konzentriert sich auf die Pathogenese der Pankreatitis sowie auf den Forschungsstand und die potenziellen Mechanismen von H₂ gegen Pankreatitis, um theoretische Grundlagen für künftige Forschung und klinische Anwendung der H₂-Therapie bei Pankreatitis zu liefern.",
      "conclusion": "Recent studies have found that H2 is also useful in the treatment of pancreatitis, which may be related to the mechanism of antioxidative stress, anti-inflammation, anti-apoptosis, regulation of immunity and regulation of molecular pathways. This review focuses on the pathogenesis of pancreatitis and the research progress and potential mechanisms of H2 against pancreatitis to provide theoretical b"
    },
    {
      "pmid": "33078374",
      "year": 2021,
      "title": "Neuroprotektive Wirkungen von molekularem Wasserstoff: Eine kritische Übersichtsarbeit.",
      "title_en": "Neuroprotective Effects of Molecular Hydrogen: A Critical Review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Neuroscience bulletin",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1007/s12264-020-00597-1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s12264-020-00597-1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33078374/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2021-neuroprotektive-kritische-uebersichtsarbeit/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Chen et al. — Neuroprotektive Wirkungen von molekularem Wasserstoff: Eine kritische Übersichtsarbeit.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) hat in präklinischen und klinischen Studien schützende Effekte bei einem breiten Spektrum von Erkrankungen des Nervensystems gezeigt — darunter Ischämie-/Reperfusionsschäden, Parkinson-Erkrankung und kognitive Dysfunktion — und wirkt über antioxidative, entzündungshemmende, anti-apoptotische und mitochondrienschützende Mechanismen. Dieser kritische Review von Chen und Kollegen liefert eine der umfassendsten Zusammenfassungen der Neuroprotektion-Evidenz im Stand von 2021. (Neuroscience Bulletin, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist einer der gründlicheren H₂-Neuroprotektion-Reviews. Seine „kritische“ Rahmung ist relativ ehrlich, obwohl der Gesamtton wohlwollend ist. Wichtiger Kontext: Während für einige Erkrankungen klinische Daten zitiert werden (z. B. hat Parkinson kleine Humanstudien), sind viele zitierte Studien präklinisch. Die Schlussfolgerung, H₂ sei eine „einfache und wirksame klinische Therapie“, bedarf einer Qualifikation: Die Evidenzstärke variiert erheblich je nach Erkrankung. Für Ischämie-Reperfusion und Parkinson ist die Humanevidenz stärker; für Erkrankungen wie Angst oder Schädel-Hirn-Trauma ist sie vorläufiger. Der Review ist eine wertvolle Referenz, sollte aber nicht als pauschale Bestätigung von H₂ für alle aufgeführten Erkrankungen gewertet werden.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein physiologisch inertes Gas. Im letzten Jahrzehnt hat jedoch zunehmende Evidenz seine biologischen Funktionen unter pathologischen Bedingungen enthüllt. Insbesondere hat H₂ schützende Wirkungen bei einer Vielzahl von Erkrankungen, besonders bei Erkrankungen des Nervensystems, darunter Ischämie-/Reperfusionsverletzungen, Traumata, Subarachnoidalblutung, neuropathische Schmerzen, neurodegenerative Erkrankungen, durch Operation und Anästhesie induzierte kognitive Dysfunktion, Angst und Depression. Zudem spielt H₂ hauptsächlich durch Antioxidation, Entzündungshemmung, Anti-Apoptose, Autophagie-Regulierung sowie die Erhaltung der Mitochondrienfunktion und der Blut-Hirn-Schranke schützende Rollen. Ferner ist H₂ einfach anzuwenden und hat neuroprotektive Wirkungen ohne wesentliche Nebenwirkungen, was H₂-Gabe als potenzielle Therapiestrategie im klinischen Umfeld kennzeichnet. Hier fassen wir die H₂-Donatoren und deren Pharmakokinetik zusammen. Gleichzeitig reviewen wir die Wirksamkeit und Sicherheit von H₂ bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen des Nervensystems anhand präklinischer und klinischer Studien und schlussfolgern, dass H₂ eine einfache und wirksame klinische Therapie für ZNS-Erkrankungen wie Ischämie-Reperfusions-Hirnschäden, Parkinson-Erkrankung und Erkrankungen mit kognitiver Dysfunktion sein kann. Die potenziellen Mechanismen der neuroprotektiven Wirkung von H₂ werden ebenfalls analysiert.",
      "conclusion": "Meanwhile, we review the effectiveness and safety of H2 in the treatment of various nervous system diseases based on preclinical and clinical studies, leading to the conclusion that H2 can be a simple and effective clinical therapy for CNS diseases such as ischemia-reperfusion brain injury, Parkinson's disease, and diseases characterized by cognitive dysfunction. The potential mechanisms involved "
    },
    {
      "pmid": "32981497",
      "year": 2021,
      "title": "Die Rolle von molekularem Wasserstoff bei Hauterkrankungen und seine Auswirkung auf die Schönheit.",
      "title_en": "Role of Molecular Hydrogen in Skin Diseases and its Impact in Beauty.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Bajgai et al.",
      "author_search": "bajgai bajgai",
      "doi": "10.2174/1381612826666200925124235",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666200925124235",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32981497/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bajgai-2021-rolle-hauterkrankungen-seine-auswirkung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Bajgai et al. — Die Rolle von molekularem Wasserstoff bei Hauterkrankungen und seine Auswirkung auf die Schönheit.",
      "summary": "Oxidativer Stress und chronische Entzündung sind zentrale Treiber von Hauterkrankungen wie Psoriasis, atopischer Dermatitis und Hautalterung; molekularer Wasserstoff (H₂) kann einen therapeutischen Ansatz bieten, indem er diese Mechanismen angreift. Dieser Review fasst das aktuelle Wissen über H₂'s Rolle in der Dermatologie und kosmetischen Hautgesundheit zusammen. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, die Dermatologie, Kosmetikwissenschaft und H₂-Biologie verbindet. Das mechanistische Argument ist plausibel, aber die klinische Evidenzbasis für H₂ bei Hauterkrankungen ist dünn. Ehrliche Einschränkung: Die „Schönheits“-Rahmung führt eine nicht-klinische Perspektive ein, die die wahrgenommene Relevanz begrenzter Daten aufblähen kann. Klinische Humanstudien in der H₂-Dermatologie sind sehr selten; die meisten zitierten Evidenzen stammen aus Labor- oder Tierversuchen. Der Review ist als hypothesengenerierendes Dokument nützlich, nicht als klinische Evidenz.",
      "abstract": "In der heutigen Gesellschaft gelten gesunde Haut und ein schönes Erscheinungsbild als Grundlage des allgemeinen Wohlbefindens. Die Haut ist das größte Organ des Körpers und spielt eine wichtige Rolle beim Schutz vor verschiedenen Gefährdungen wie Umwelt-, physikalischen, chemischen und biologischen Gefahren. Diese Faktoren umfassen Mediatoren, die Oxidationsreaktionen auslösen, die reaktive Sauerstoff-/Stickstoffspezies und zusätzliche Oxidantien in den Hautzellen erzeugen. Ein Anstieg von Oxidantien über die antioxidative Kapazität des Abwehrsystems hinaus verursacht oxidativen Stress und chronische Entzündung im Körper. Diese Reaktion kann zu weiterer Störung von Kollagenfasern führen und das Funktionieren von Hautzellen behindern, was zur Entwicklung verschiedener Hauterkrankungen einschließlich Psoriasis, atopischer Dermatitis und Hautalterung führen kann. In diesem Review fassen wir die aktuellen Informationen zur Rolle von oxidativem Stress in der Pathogenese dermatologischer Störungen und seinen Auswirkungen auf die körperliche Schönheit und das tägliche Leben der Patienten zusammen. Wir diskutieren auch, wie molekularer Wasserstoff über seine Wirkungen auf oxidativen Stress einen therapeutischen Effekt gegen Hauterkrankungen entfaltet. Darüber hinaus deuten Befunde aus dieser zusammenfassenden Übersicht darauf hin, dass molekularer Wasserstoff eine wirksame Behandlungsmodalität zur Prävention und Behandlung hautbezogener Erkrankungen sein könnte.",
      "conclusion": "We also discussed how molecular hydrogen exhibits a therapeutic effect against skin diseases via its effects on oxidative stress. Furthermore, findings from this summary review indicate that molecular hydrogen might be an effective treatment modality for the prevention and treatment of skin-related illnesses."
    },
    {
      "pmid": "32767925",
      "year": 2021,
      "title": "Direkte Zielstrukturen und nachgeschaltete Signalwege, über die molekularer Wasserstoff vielfältige Funktionen ausübt: Mit Fokus auf Eingriffe in Radikalreaktionen",
      "title_en": "Direct Targets and Subsequent Pathways for Molecular Hydrogen to Exert Multiple Functions: Focusing on Interventions in Radical Reactions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Ohta",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": "10.2174/1381612826666200806101137",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666200806101137",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32767925/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2021-direkte-zielstrukturen-nachgeschaltete-signalwege/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Ohta — Direkte Zielstrukturen und nachgeschaltete Signalwege, über die molekularer Wasserstoff vielfältige Funktionen ausübt: Mit Fokus auf Eingriffe in Radikalreaktionen",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist kein passives Antioxidans — er greift aktiv in Radikalketten-Reaktionen ein, modifiziert Lipidperoxide und beeinflusst nachgelagerte Signalkaskaden. Dieser Review des Forschers, der erstmals die antioxidativen Eigenschaften von H₂ beschrieb, verfolgt den molekularen Weg von der ersten Reaktion mit Hydroxylradikalen bis hin zu weitreichenden Effekten auf Kalzium-Signalgebung, Transkriptionsfaktoren und Energiestoffwechsel. Er beleuchtet auch H₂'s potenzielle Relevanz für COVID-19, Alzheimer und fortgeschrittenen Krebs — ausschließlich auf mechanistischer Hypothesenebene.",
      "assessment": "Dies ist eine wertvolle mechanistische Synthese eines Gründungsforschers des Feldes. Sie bietet das detaillierteste verfügbare Molekularmodell, wie H₂ seine vielfältigen Wirkungen über einen kohärenten Radikalreaktions-Pfad entfalten könnte. Ehrliche Limitationen: Es handelt sich um einen Review-Artikel, keine neuen Experimentaldaten; mehrere vorgeschlagene Mechanismen (Nrf2-Paradox, Protein-Hydratationseffekte, COVID-19-Bezug) verbleiben auf Hypothesenebene. Das NFAT/Ca²⁺-Signalmodell ist biologisch plausibel, bedarf jedoch der Bestätigung durch Humanstudien. Die Arbeit liefert keinen klinischen Wirknachweis für therapeutische Anwendungen am Menschen.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) wurde lange als nicht funktional in Säugetierzellen betrachtet. Wir haben dieses Konzept widerlegt, indem wir zeigten, dass H₂ antioxidative Wirkungen entfaltet und Zellen vor oxidativem Stress schützt. In der Folge wurde enthüllt, dass H₂ neben antioxidativen Eigenschaften weitere Funktionen besitzt, darunter entzündungshemmende, antiallergische Wirkungen sowie die Regulation von Zelltod und Autophagie. Zusätzlich stimuliert H₂ den Energiestoffwechsel. Da H₂ ohne Katalysator kaum mit den meisten Biomolekülen reagiert, ist es essenziell, die primären Zielstrukturen zu identifizieren, mit denen H₂ direkt reagiert oder interagiert. Als erstes Ereignis kann H₂ in vivo direkt mit starken Oxidationsmitteln wie Hydroxylradikalen (•OH) reagieren. Dieser Review behandelt die Schlüsselfragen dieser In-vivo-Reaktion. •OH könnte eine physiologische Rolle spielen, da es eine Radikalketten-Reaktion auslöst und an der Regulation von Ca²⁺- oder mitochondrialen ATP-abhängigen K⁺-Kanälen beteiligt sein könnte. Im nachgelagerten Pfad hemmt H₂ die Radikalketten-Reaktion, was zu einer Abnahme von Lipidperoxiden und deren Endprodukten führt. Das aus den Peroxiden abgeleitete 4-Hydroxy-2-nonenal fungiert als Mediator, der das vielfältig funktionale PGC-1α hochreguliert. Als weiteres direktes Ziel in vitro und in vivo greift H₂ in die Radikalketten-Reaktion ein, um oxidierte Phospholipide zu modifizieren, die als Antagonisten von Ca²⁺-Kanälen wirken können. Die daraus resultierende Suppression der Ca²⁺-Signalgebung inaktiviert die vielfältig funktionalen Transkriptionsfaktoren NFAT und CREB, was die Multi-Funktionalität von H₂ erklären könnte. Dieser Review behandelt auch die Beteiligung von NFAT an der vorteilhaften Rolle von H₂ bei COVID-19, Alzheimer und fortgeschrittenem Krebs. Wir diskutieren einige ungeklärte Fragen der H₂-Wirkung auf LPS-Signalgebung, MAPK- und NF-κB-Pfade sowie das Nrf2-Paradox. Abschließend stellt dieser Review als neue Idee für das direkte Targeting von H₂ die Möglichkeit vor, dass H₂ über Veränderungen im Hydratwasser Strukturveränderungen in Proteinen bewirkt.",
      "conclusion": "We discuss some unsolved issues of H2 action on lipopolysaccharide signaling, MAPK and NF-κB pathways and the Nrf2 paradox. Finally, as a novel idea for the direct targeting of H2, this review introduces the possibility that H2 causes structural changes in proteins via hydrate water changes."
    },
    {
      "pmid": "32505123",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoff und therapeutische Gase bei neonataler hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie: potenzielle neuroprotektive Zusatztherapien in der translationalen Forschung",
      "title_en": "Hydrogen and therapeutic gases for neonatal hypoxic-ischemic encephalopathy: potential neuroprotective adjuncts in translational research.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pediatric research",
      "authors": "Htun et al.",
      "author_search": "htun htun",
      "doi": "10.1038/s41390-020-0998-z",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41390-020-0998-z",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32505123/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-htun-2021-therapeutische-gase-neonataler-hypoxisch/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Htun et al. — Wasserstoff und therapeutische Gase bei neonataler hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie: potenzielle neuroprotektive Zusatztherapien in der translationalen Forschung",
      "summary": "Die neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) — eine durch Sauerstoffmangel ausgelöste Hirnschädigung bei Neugeborenen — ist weiterhin ohne vollständig wirksame Behandlung, und molekularer Wasserstoff hat sich als vielversprechender neuroprotektiver Kandidat herauskristallisiert. Dieser Review bewertet die Evidenz aus translationalen Tiermodellen: Wasserstoff-Inhalation, allein oder in Kombination mit therapeutischer Hypothermie, zeigt kurz- und langfristigen Neuroprotektion in neonatalen HIE-Modellen. Große Humanstudien fehlen bislang.",
      "assessment": "Dies ist ein sorgfältig formulierter translationaler Review, der Wasserstoff als biologisch plausiblen Kandidaten für neonatale HIE identifiziert. Das mechanistische Fundament (oxidativer Stress → selektives H₂-Abfangen) ist solide und konsistent mit der breiteren H₂-Literatur. Wichtige Limitationen, ehrlich benannt: Alle zitierten Neuroprotektion-Befunde stammen aus Tiermodellen (vor allem Nagetiere); ausreichend große randomisiert-kontrollierte Studien bei menschlichen Neugeborenen fehlen bisher. Der Review ist keine klinische Empfehlung. Die Übertragung von neonatalen Ratten- oder Ferkelmodellen auf menschliche Früh- oder Termingeborene ist mit erheblicher Unsicherheit verbunden. Die Arbeit benennt diese Lücken angemessen, anstatt die Evidenz zu übertreiben.",
      "abstract": "Zahlreiche Studien haben den potenziellen Einsatz therapeutischer Gase zur Behandlung verschiedener neurologischer Störungen untersucht. Wasserstoffgas, ein vielversprechendes neuroprotektives Mittel, stand aufgrund seiner starken antioxidativen Eigenschaften im Fokus der Forschung. In der translationalen Forschung zu Erwachsenenerkrankungen hat sich Wasserstoff als neuroprotektiv bei Erkrankungen wie zerebraler Ischämie und Schädel-Hirn-Trauma sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer erwiesen. Tier- und Humanstudien haben die Sicherheit und Durchführbarkeit von molekularem Wasserstoff bestätigt. Trotz umfangreicher Forschung zur Wirksamkeit bei Erwachsenen haben nur wenige Studien seine Anwendung in der Pädiatrie und Neonatologie untersucht. Die neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) ist gekennzeichnet durch Schäden an Neuronen und anderen Zellen des Nervensystems. Einer der Hauptverursacher ist übermäßige Exposition gegenüber oxidativem Stress. Das aktuelle Forschungsinteresse an HIE verlagert sich hin zu neuen neuroprotektiven Wirkstoffen, als Einzelmittel oder als Ergänzung zur therapeutischen Hypothermie. Hier untersuchen wir therapeutische Gase, insbesondere Wasserstoff, und ihr Potenzial sowie ihre Grenzen bei der Behandlung von HIE bei Neugeborenen. Die Auswirkungen: Translationale Tiermodelle neonataler HIE sind ein aktueller Forschungsschwerpunkt zur therapeutischen Nützlichkeit verschiedener Gase. Wasserstoff-Beatmung als Einzelmittel oder in Kombination mit therapeutischer Hypothermie zeigt kurz- und langfristigen Neuroprotektion in neonatalen translationalen HIE-Modellen. Der optimale Zielschweregrad für therapeutische Interventionen sollte gut etabliert werden, um Ergebnisse zu verbessern.",
      "conclusion": "Hydrogen ventilation as a single agent or in combination with therapeutic hypothermia shows short- and long-term neuroprotection in neonatal translational HIE models. The optimal target severity for therapeutic interventions should be well established to improve outcomes."
    },
    {
      "pmid": "33356580",
      "year": 2021,
      "title": "Hydrotherapie mit wasserstoffreichem Wasser im Vergleich zum RICE-Protokoll nach akuter Knöchelverstauchung bei Profisportlern: eine randomisierte Nicht-Unterlegenheits-Pilotstudie",
      "title_en": "Hydrotherapy with hydrogen-rich water compared with RICE protocol following acute ankle sprain in professional athletes: a randomized non-inferiority pilot trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Research in Sports Medicine",
      "authors": "Javorac et al.",
      "author_search": "javorac javorac",
      "doi": "10.1080/15438627.2020.1868468",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/15438627.2020.1868468",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33356580/",
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        "drinking-hrw"
      ],
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      ],
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      "human": true,
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      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Javorac — Hydrotherapie mit wasserstoffreichem Wasser im Vergleich zum RICE-Protokoll nach akuter Knöchelverstauchung bei Profisportlern: eine randomisierte Nicht-Unterlegenheits-Pilotstudie",
      "summary": "Wasserstoffreiche Bäder waren bei akuter Knöchelverstauchung von Profisportlern genauso wirksam wie das Goldstandard-Verfahren RICE (Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagerung). In einem randomisierten Nicht-Unterlegenheits-Pilotversuch (n = 18) gab es bei Schwellung, Beweglichkeit und Gleichgewicht keine signifikanten Unterschiede zwischen H₂-Hydrotherapie und RICE. (Research in Sports Medicine, 2021.)",
      "assessment": "Direkt relevant für H₂-Bad- und Hydrotherapie-Produkte im Sportbereich — eine alltagsnahe Anwendung mit großer Zielgruppe (Vereinssport, Physiopraxen). Der Befund ist vorsichtig zu lesen: Es wurde Ebenbürtigkeit, nicht Überlegenheit gezeigt. Das ist trotzdem stark, weil H₂-Bäder als komfortablere, wärmere Alternative zum unangenehmen Eis-Protokoll positioniert werden können. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 18), Pilot-Charakter, keine Verblindung möglich (Bad vs. Eis sind offensichtlich verschieden), und die Nicht-Unterlegenheits-Grenze wird im Abstract nicht beziffert. Mechanistisch passt der Effekt zum antioxidativen/entzündungshemmenden Profil von H₂ bei Gewebetrauma.",
      "abstract": "Wir analysierten die Effekte eines experimentellen, neuartigen Protokolls intensiver Hydrotherapie mit wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf die Verletzungserholung bei sportlichen Männern, die eine akute Knöchelverstauchung (AAS) erlitten, und verglichen es mit einem RICE-Protokoll (Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagerung). Profisportler (Alter 23,7 ± 4,0 Jahre; Gewicht 78,6 ± 5,7 kg, Größe 182,5 ± 4,3 cm; Berufserfahrung 5,9 ± 3,9 Jahre), die sich während einer sportbezogenen Aktivität eine AAS zuzogen, wurden unmittelbar nach der Verletzung zufällig entweder der Wasserstoffgruppe (n = 9) oder einer konventionellen RICE-Behandlungsgruppe (n = 9) zugeordnet. Die Wasserstoffgruppe erhielt während der ersten 24 h nach der Verletzung sechs 30-minütige Knöchelbäder mit HRW, wobei die Hydrotherapie im Interventionszeitraum alle 4 Stunden verabreicht wurde. Die RICE-Gruppe entlastete das verletzte Bein, mit Eispackungen für 20 min alle 3 Stunden, wobei der verletzte Knöchel 24 Stunden mit einer elastischen Bandage komprimiert und nach Möglichkeit über Herzhöhe hochgelagert wurde. HRW war dem RICE-Protokoll bei der Reduktion der Knöchelschwellung (2,1 ± 0,9 % vs. 1,6 ± 0,8 %; p = 0,26), des Bewegungsumfangs (2,4 ± 1,3 cm vs. 2,7 ± 0,8 cm; p = 0,60) und des Einbein-Gleichgewichts mit offenen Augen (18,4 ± 8,2 s vs. 10,7 ± 8,0 s; p = 0,06) und geschlossenen Augen (5,6 ± 8,4 s vs. 3,9 ± 4,2 s; p = 0,59) gleichwertig. Diese Nicht-Unterlegenheits-Pilotstudie stützt den Einsatz von HRW als wirksame Option im Management der AAS. Es sind jedoch weitere Studien nötig, um diese Befunde bei anderen Weichteilverletzungen zu bestätigen.",
      "conclusion": "This non-inferiority pilot trial supports the use of HRW as an effective choice in AAS management. However, more studies are needed to corroborate these findings in other soft tissue injuries."
    },
    {
      "pmid": "33573133",
      "year": 2021,
      "title": "Anwendung von molekularem Wasserstoff als Antioxidans bei den Reaktionen von Atmung und ergogenen Anpassungen während stufenweiser Belastung beim Menschen",
      "title_en": "Application of Molecular Hydrogen as an Antioxidant in Responses to Ventilatory and Ergogenic Adjustments during Incremental Exercise in Humans",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrients",
      "authors": "Alharbi et al.",
      "author_search": "alharbi alharbi",
      "doi": "10.3390/nu13020459",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/nu13020459",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33573133/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-alharbi-2021-antioxidans-ventilatorisch-ergogen-stufenweise-belastung/",
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Alharbi — Anwendung von molekularem Wasserstoff als Antioxidans bei den Reaktionen von Atmung und ergogenen Anpassungen während stufenweiser Belastung beim Menschen",
      "summary": "H₂-Supplementierung veränderte den Atem- und Säure-Basen-Status bei stufenweiser Belastung. In einer randomisierten, doppelblinden Cross-over-Studie (18 trainierte Personen) führte H₂-reiches Kalziumpulver in Ruhe zu niedrigerer Atmung und höherem Bikarbonat — unter Belastung blieb die Atmung niedriger. (Nutrients, 2021.)",
      "assessment": "Relevant für H₂-im-Sport-Produkte (hier H₂-reiches Kalziumpulver, vergleichbar mit Mg-Sticks/HRW-Konzept), aber als ehrliches Differenzierungsbeispiel: Die Studie zeigt messbare physiologische Effekte (Atmung, Säure-Basen-Haushalt), aber gerade KEINEN Anstieg der Sauerstoffaufnahme — also keinen plumpen Leistungsbeleg. Das ist wertvoll fürs ehrliche Argumentieren: H₂ greift in die Belastungsphysiologie ein, der Nutzen ist aber nuanciert und nicht pauschal „mehr Leistung“. Limitationen ehrlich: kleine Stichprobe (n = 18), sehr niedrige H₂-Dosis (2,544 µg/Tag), Effekte teils nur in einem von zwei untersuchten Muskeln, Interpretation mechanistisch-spekulativ. Methodisch aber stark: randomisiert, doppelblind, Cross-over.",
      "abstract": "Wir untersuchten die Effekte einer Supplementierung mit molekularem Wasserstoff (H2) auf den Säure-Basen-Status, die pulmonalen Gasaustausch-Reaktionen und die lokale Muskel-Oxygenierung während stufenweiser Belastung. Achtzehn gesunde, trainierte Probanden erhielten in einem randomisierten, doppelblinden Cross-over-Design drei aufeinanderfolgende Tage lang H2-reiches Kalziumpulver (HCP) (1500 mg/Tag, das 2,544 µg/Tag H2 enthält) oder ein H2-freies Placebo (1500 mg/Tag). Sie absolvierten eine stufenweise Fahrrad-Belastung, beginnend bei 20 Watt Arbeitsrate, ansteigend um 20 Watt/2 min bis zur Erschöpfung. Die atemzugweise pulmonale Ventilation (V̇E) und CO2-Abgabe (V̇CO2) wurden gemessen, und die Muskel-Deoxygenierung (deoxy[Hb + Mb]) wurde mittels zeitaufgelöster Nahinfrarot-Spektroskopie im Vastus lateralis (VL) und Rectus femoris (RF) bestimmt. Die pH-, Laktat- und Bikarbonat-(HCO3-)Konzentrationen der Blutgase wurden in Ruhe und bei Arbeitsraten von 120, 200 und 240 Watt gemessen. In Ruhe hatte die HCP-Gruppe signifikant niedrigere V̇E, V̇CO2 und höheres HCO3- sowie höhere CO2-Partialdrücke (PCO2) als Placebo. Während der Belastung setzte sich bei HCP eine signifikante pH-Senkung und ein höheres HCO3- bis zur Arbeitslast von 240 Watt fort. Die V̇E war bei HCP signifikant niedriger als bei Placebo, aber HCP beeinflusste den Gasaustausch-Status von V̇CO2 oder die Sauerstoffaufnahme (V̇O2) nicht. HCP erhöhte die Absolutwerte von deoxy[Hb + Mb] im RF, nicht aber im VL. Somit würde die HCP-induzierte Hypoventilation zu niedrigerem pH und sekundär zu einem gestörten Gleichgewicht zwischen O2-Lieferung und -Verbrauch im lokalen RF während der Belastung führen, was darauf hindeutet, dass die HCP-Supplementierung, die das antioxidative Potenzial in Ruhe erhöht, die niedrigere Ventilation und den pH-Status während stufenweiser Belastung beeinflusst. HCP induzierte ein signifikant niedrigeres O2-Liefer-/Verbrauchs-Verhältnis im RF, nicht aber im VL, was daran liegen könnte, dass diese Regionen von Natur aus unterschiedliche vaskuläre/metabolische Steuerungseigenschaften besitzen, vielleicht in Zusammenhang mit der Fasertyp-Zusammensetzung.",
      "conclusion": "Thus, HCP-induced hypoventilation would lead to lower pH and secondarily impaired balance between O2 delivery and utilization in the local RF during exercise, suggesting that HCP supplementation, which increases the at-rest antioxidant potential, affects the lower ventilation and pH status during incremental exercise. HPC induced a significantly lower O2 delivery/utilization ratio in the RF but no"
    },
    {
      "pmid": "34319514",
      "year": 2021,
      "title": "Randomisierte doppelblinde placebokontrollierte Studie zur Wasserstoff-Inhalation bei der Parkinson-Krankheit: eine Pilotstudie",
      "title_en": "Randomized double-blind placebo-controlled trial of hydrogen inhalation for Parkinson's disease: a pilot study",
      "title_de": null,
      "journal": "Neurological Sciences",
      "authors": "Yoritaka et al.",
      "author_search": "yoritaka yoritaka",
      "doi": "10.1007/s10072-021-05489-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s10072-021-05489-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34319514/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yoritaka-2021-inhalation-parkinson-krankheit/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Yoritaka — Randomisierte doppelblinde placebokontrollierte Studie zur Wasserstoff-Inhalation bei der Parkinson-Krankheit: eine Pilotstudie",
      "summary": "Wasserstoff-Inhalation war bei Parkinson sicher — zeigte aber keinen messbaren Nutzen. In dieser randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Pilotstudie (20 Patienten, 16 Wochen) verbesserte 6,5 % H₂-Gas die Parkinson-Skala nicht signifikant gegenüber Placebo. (Neurological Sciences, 2021.)",
      "assessment": "Wir nehmen diese Studie bewusst auf, obwohl sie negativ ist — eine glaubwürdige Studien-Datenbank zeigt auch, wo H₂ nicht half. Für uns ist das ein Anker für ehrliche Kommunikation: kein Allheilmittel-Versprechen. Der Wert liegt im sauberen Design (randomisiert, doppelblind) und im Sicherheitsbefund. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 20, davon 5 ausgeschlossen → effektiv 15), reine Pilotstudie ohne Power für kleine Effekte, mögliche Unter-Dosierung oder zu kurze Dauer. Ein Null-Ergebnis in einem Pilotversuch widerlegt H₂ bei Parkinson nicht endgültig — es zeigt nur, dass dieser konkrete Ansatz keinen Effekt brachte.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Oxidativer Stress ist am Fortschreiten der Parkinson-Krankheit (PD) beteiligt. Jüngere Studien haben bestätigt, dass molekularer Wasserstoff (H2) in Tiermodellen der PD als hochwirksames Antioxidans fungiert. Eine placebokontrollierte, randomisierte, doppelblinde klinische Pilotstudie im Parallelgruppen-Design wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit der Wasserstoffgas-Inhalation bei japanischen PD-Patienten unter Levodopa-Behandlung zu bewerten. METHODEN: Zwanzig Teilnehmer, die die Kriterien der Movement Disorder Society erfüllten, wurden aufgenommen. Die Teilnehmer inhalierten 16 Wochen lang zweimal täglich für 1 h 6,5 (0,1) vol% Wasserstoffgas in 2 L/min Mischluft oder Placebo-Luft. ERGEBNISSE: Fünf Teilnehmer wurden wegen Abweichung vom Protokoll aufgrund einer Gesamtinhalationsdauer < 112 h ausgeschlossen. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Veränderung des Gesamtscores der Movement Disorder Society Unified Parkinson's Disease Rating Scale von Baseline bis zur 16. Woche zwischen der Gruppe, die Wasserstoffgas inhalierte, und der Gruppe, die Placebo-Luft inhalierte, beobachtet (Mann-Whitney-U-Test, p > 0,05). Es wurden keine unerwünschten Ereignisse beobachtet. Die Einhaltung der protokollgemäßen Inhalationsdauer nahm bei allen Teilnehmern mit höherem Alter, höherer Tagesdosis von Levodopa und höheren PDQ-39-Punkten zu Emotionen ab (n = 20, p < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Pilotstudie zeigte, dass die Inhalation von molekularem Wasserstoffgas sicher war, aber keine nützlichen Effekte bei Patienten mit PD zeigte. STUDIENREGISTRIERUNG: UMIN ID: 000.039.217 (6. Oktober 2018).",
      "conclusion": "This pilot study revealed that the inhalation of molecular hydrogen gas was safe, but did not show any beneficial effects in patients with PD. TRIAL"
    },
    {
      "pmid": "33349011",
      "year": 2021,
      "title": "Intravenöse Wasserstofftherapie mit intrazisternaler Magnesiumsulfat-Infusion bei schwerer aneurysmatischer Subarachnoidalblutung",
      "title_en": "Intravenous Hydrogen Therapy With Intracisternal Magnesium Sulfate Infusion in Severe Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage.",
      "title_de": null,
      "journal": "Stroke",
      "authors": "Takeuchi et al.",
      "author_search": "takeuchi takeuchi",
      "doi": "10.1161/strokeaha.120.031260",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1161/strokeaha.120.031260",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33349011/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-takeuchi-2021-intravenoese-wasserstofftherapie-intrazisternaler-magnesiumsulfat/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Takeuchi — Intravenöse Wasserstofftherapie mit intrazisternaler Magnesiumsulfat-Infusion bei schwerer aneurysmatischer Subarachnoidalblutung",
      "summary": "In einer dreiarmigen randomisierten Studie mit 37 Patienten mit lebensbedrohlicher Subarachnoidalblutung reduzierte die Kombination aus intravenöser Wasserstofftherapie und intrazisternaler Magnesiumsulfat-Infusion Hirnverletzungsmarker und verzögerte zerebrale Ischämie im Vergleich zu Kontrollen. Die funktionellen Ergebnisse nach einem Jahr waren in der Kombinationsgruppe besser, obwohl die Erholungsscores nach 3 Monaten keine Signifikanz erreichten. (Stroke, 2021.)",
      "assessment": "Eine der klinisch ernsthaftesten H₂-RCTs in der Literatur — hochgradig lebensbedrohlicher neurochirurgischer Kontext, mehrarmiges Design, publiziert in einem erstklassigen Journal, präregistriert (UMIN000014696). Limitationen: n=37 ist für belastbare Schlussfolgerungen unterdimensioniert; die intrazisternale Magnesiumgabe ist selbst eine aktive Intervention, was die saubere Isolierung des H₂-Beitrags erschwert; der modifizierte Rankin-Score nach 3 Monaten unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen; die intravenöse H₂-Kochsalzlösung ist außerhalb von Spezialzentren nicht breit verfügbar. Der Barthel-Index-Vorteil nach 12 Monaten und die Biomarker-Reduktion sind die stärksten H₂-spezifischen Signale. Eine ausreichend gepowerte Folge-RCT ist gerechtfertigt.",
      "abstract": "HINTERGRUND UND ZWECK: Eine schwere Subarachnoidalblutung hat nach wie vor eine schlechte Prognose. Diese randomisierte kontrollierte klinische Studie untersuchte die intrazisternale Magnesiumsulfat-Infusion kombiniert mit intravenöser Wasserstofftherapie bei Patienten mit schwerer Subarachnoidalblutung. METHODEN: Siebenunddreißig Patienten mit schwerer Subarachnoidalblutung wurden in Mg+H₂-, Mg- und Kontrollgruppen randomisiert. Mg- und Mg+H₂-Gruppen erhielten intrazisternale Magnesiumsulfat-Infusion (2,5 mmol/L) mit 20 mL/h für 14 Tage. Die Mg+H₂-Gruppe erhielt zudem intravenöse H₂-reiche Lösung für 14 Tage. Primäre Endpunkte waren Auftreten von verzögerter zerebraler Ischämie und zerebralem Vasospasmus. Sekundäre Endpunkte waren modifizierter Rankin-Score und Karnofsky-Performance-Status nach 3 und 12 Monaten, Barthel-Index nach 12 Monaten sowie Malondialdehyd und NSE in Serum und Liquor. ERGEBNISSE: Serum-NSE-Spiegel waren in der Mg+H₂-Gruppe von Tag 3 bis 14 signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe. Liquor-NSE-Spiegel waren in der Mg+H₂-Gruppe von Tag 3 bis 7 ebenfalls signifikant niedriger. Zerebraler Vasospasmus und verzögerte zerebrale Ischämie traten in der Kontrollgruppe signifikant häufiger auf als in den anderen Gruppen. Modifizierter Rankin-Score und Karnofsky-Performance-Status unterschieden sich nach 3 Monaten nicht signifikant zwischen den drei Gruppen. Modifizierte Rankin-Scores 0–2 waren in den Mg- und Mg+H₂-Gruppen nach 1 Jahr häufiger. Der Barthel-Index war in der Mg+H₂-Gruppe höher als in der Kontrollgruppe. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die intrazisternale Magnesiumsulfat-Infusion reduziert die Häufigkeit von zerebralem Vasospasmus und verzögerter zerebraler Ischämie und verbessert klinische Ergebnisse ohne Komplikationen. Die Kombination mit intravenöser Wasserstofftherapie senkt Malondialdehyd und NSE und verbessert den Barthel-Index, was auf zusätzliche Effekte von Wasserstoff hindeutet.",
      "conclusion": "Intracisternal magnesium sulfate infusion started immediately after surgery reduces the incidence of cerebral vasospasm and delayed cerebral ischemia and improves clinical outcomes without complications in patients with poor-grade subarachnoid hemorrhage. Intracisternal magnesium sulfate infusion combined with intravenous hydrogen therapy decreases serum malondialdehyde and neuron-specific enolase and improves Barthel index, indicating hydrogen has additional effects. Registration: URL: https://"
    },
    {
      "pmid": "33454037",
      "year": 2021,
      "title": "Wärmespeichernde Effekte eines Bades mit wasserstoffreichem Wasser, mittels Thermografie beim Menschen untersucht",
      "title_en": "Heat-retention effects of hydrogen-rich water bath assessed by thermography for humans",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Thermal Biology",
      "authors": "Kato et al.",
      "author_search": "kato kato",
      "doi": "10.1016/j.jtherbio.2020.102805",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jtherbio.2020.102805",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33454037/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kato-2021-waermespeicherung-bad-thermografie/",
      "methods": [
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "cardiovascular",
        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Kato — Wärmespeichernde Effekte eines Bades mit wasserstoffreichem Wasser, mittels Thermografie beim Menschen untersucht",
      "summary": "Ein wasserstoffreiches Bad hält den Körper länger warm als ein normales Bad. Thermografie an 24 gesunden Personen zeigte nach gleichem Baden (41 °C, 10 min) deutlich mehr Wärmespeicherung — vor allem an Bauch, Oberschenkeln, Armen und Händen — sowie verbreiterte Fingerkapillaren als Zeichen besserer Durchblutung. (Journal of Thermal Biology, 2021.)",
      "assessment": "Direkt relevant für H₂-Bade-/Wellness-Produkte (H₂-Bad als Anwendungsform neben Trinkwasser und Inhalation). Die Studie liefert ein konkretes, alltagsnahes und gut vermittelbares Argument: spürbar längere Wärme + Hinweis auf bessere Durchblutung. Die genannten H₂-Konzentrationen (185–548 µg/L) und das stark negative Redoxpotenzial (−167 bis −91 mV) sind nützliche Referenzwerte für die Produktkommunikation. Limitationen ehrlich: kleine Stichprobe (n = 24), nur gesunde Probanden, kurze Nachbeobachtung (max. 60 min), und die Durchblutungsaussage ist indirekt (Kapillardicke/Thermografie statt direkter Flussmessung). Keine klinischen Endpunkte. Einordnung als Pilot-/Mechanismus-Evidenz im Wellness-Kontext — kein medizinisches Heilversprechen.",
      "abstract": "Geräte für Bäder mit wasserstoffreichem Wasser sind kommerziell erhältlich, wurden aber hinsichtlich wärmespeichernder Effekte kaum untersucht. In dieser Studie wurden die wärmespeichernden Effekte des Bades mit wasserstoffreichem Wasser durch thermografische klinische Versuche bewertet, an denen vierundzwanzig gesunde Probanden teilnahmen. Die Thermogramme zeigten, dass unter den gleichen Bedingungen (41 °C, 10-min Baden) das Bad mit wasserstoffreichem Wasser (Wasserstoffkonzentrationen: 185–548 µg/L; Redoxpotenziale: −167 bis −91 mV gegenüber 0,8 µg/L und +479 mV beim Normalbad) für mehrere Körperteile in folgender Reihenfolge eine ausgeprägtere Wärmespeicherung als das Normalwasserbad bewirkte: Bauch > Oberschenkel > Arme > Hände > Füße, jeweils 30 und 60 min nach dem Baden, im Gegensatz zur geringen Wärmespeicherung an Kopf, Achseln und Unterschenkeln. Dann untersuchten wir als Spiegelung fördernder Effekte auf den Blutstrom auch die Dicke der Fingerkuppen-Kapillaren in den Händen. Die Dicke war im Bad mit wasserstoffreichem Wasser deutlicher erweitert als im Normalwasserbad, was darauf hindeutet, dass das Bad mit wasserstoffreichem Wasser einen wasserstoffbasierten fördernden Effekt haben könnte, der über bloße auf Wärmespeicherung beruhende Effekte hinausgeht, auf die Blutzirkulation des gesamten Körpers. Zugleich korrelierte die Wärmespeicherung im Bad mit wasserstoffreichem Wasser schwach bis mäßig mit den Gehalten an subkutanem Fett, Gesamtkörperfett und dem Body-Mass-Index und invers mit den Skelettmuskelraten, obwohl ihre Korrelationsgrade jene des Normalwasserbads nicht offensichtlich überstiegen, bei geringem Bezug zur Grundumsatzrate. Somit wurde nahegelegt, dass das Bad mit wasserstoffreichem Wasser wärmespeichernde Effekte über das Normalwasserbad hinaus ausübt, in verschiedenen Körperteilen wie Bauch, Oberschenkeln, Armen und Händen, über eine Förderung des Blutflusses, die sich in der erweiterten Dicke der Kapillaren widerspiegelte. Die Wärmespeicherung nach dem Baden kann als Effekt des Bades mit wasserstoffreichem Wasser festgehalten werden, der bei den meisten Menschen breit anwendbar ist, unabhängig von ihrem Körperzusammensetzungs-Index.",
      "conclusion": "Thus, the hydrogen-rich water bath was suggested to exert heat-retention effects exceeding over normal water bath, in diverse body-parts such as abdomen, upper legs, arms and hands, via promotion to blood flow which was reflected by expanding the thickness of capillary. The heat-retention after bathing can be noted as effects of the hydrogen-rich water bath, which is applicable for most of people "
    },
    {
      "pmid": "33530211",
      "year": 2021,
      "title": "Auswirkungen der kombinierten Anwendung von Wasserstoffwasser und Photobiomodulation auf die Parkinson-Krankheit: Eine Pilotstudie",
      "title_en": "Effects of concomitant use of hydrogen water and photobiomodulation on Parkinson disease: A pilot study",
      "title_de": null,
      "journal": "Medicine",
      "authors": "Hong et al.",
      "author_search": "hong hong",
      "doi": "10.1097/md.0000000000024191",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/md.0000000000024191",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33530211/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hong-2021-photobiomodulation-parkinson-krankheit/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Hong — Auswirkungen der kombinierten Anwendung von Wasserstoffwasser und Photobiomodulation auf die Parkinson-Krankheit: Eine Pilotstudie",
      "summary": "H₂-Wasser kombiniert mit Photobiomodulation senkte die Parkinson-Symptomwerte — sicher und ohne Nebenwirkungen. In einer kleinen Proof-of-Concept-Studie (18 Patienten, 2 Wochen) sanken die UPDRS-Werte schon ab der ersten Woche signifikant und blieben auch eine Woche nach Therapieende besser als zu Beginn. (Medicine, 2021 — Pilotstudie ohne Kontrollgruppe.)",
      "assessment": "Bemerkenswert als Beispiel im Bereich Neurodegeneration/H₂, passend zum mechanistischen Fundament (H₂ fängt selektiv das aggressivste ROS ab — Ohsawa 2007). Das Kombinationsdesign mit Lichttherapie passt zum mechanistischen Bild „H₂ schützt vor dem oxidativen Preis anderer Therapien“, erschwert aber die saubere Zuschreibung des Effekts allein auf H₂. Limitationen ehrlich, und sie sind erheblich: sehr kleine Stichprobe (n = 18), keine Kontroll- oder Placebogruppe, keine Verblindung, kurze Behandlungsdauer (2 Wochen), kombinierte Intervention (H₂ nicht isolierbar), subjektive Endpunkt-Komponenten. Einordnung als Pilot-/Proof-of-Concept-Evidenz. Kein Heilversprechen — Parkinson bleibt unheilbar; H₂ ist hier ein experimenteller Zusatz.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Parkinson-Krankheit (PD), die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung, hat weder eine Heilung noch einen anwendbaren krankheitsmodifizierenden Ansatz, nur symptomatische Therapie. Oxidativer Stress und mitochondriale Dysfunktion spielen eine Schlüsselrolle in der Pathophysiologie der PD. Tierstudien haben gezeigt, dass Photobiomodulation (PBM) die Mitochondrienfunktion verbessern und die Produktion von Adenosintriphosphat steigern und so PD-Symptome lindern kann; dieser Prozess kann jedoch eine erhöhte Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) verursachen. Molekularer Wasserstoff (H2) ist ein potentes und möglicherweise therapeutisches Antioxidans, das die Wirkung von ROS abschwächen kann. Auf den Hirnstamm gerichtete PBM kann die neuronale Aktivität fördern, und das begleitende H2 kann zusätzliche, durch PBM erzeugte ROS abfangen. Daher zielte diese Studie darauf ab, die Sicherheit und Wirksamkeit von PBM + H2 bei Patienten mit PD zu bestimmen. METHODEN: Wir schlossen 18 Patienten mit PD (Alter 30–80 Jahre) ein, die sich im Hoehn-Yahr-Stadium II–III befanden. Alle Teilnehmer erhielten zwei Wochen lang täglich eine PBM + H2-Therapie. Die unerwünschten Ereignisse und die Werte der Unified Parkinson Disease Rating Scale (UPDRS) wurden erfasst. ERGEBNISSE: Wir stellten fest, dass die UPDRS-Werte ab der ersten Woche signifikant zu sinken begannen, und diese Besserung hielt bis zum Ende der Therapie an. Zudem wurde kein unerwünschtes Ereignis verzeichnet. Nach einer Woche Therapieunterbrechung stiegen die UPDRS-Werte leicht an, die Besserung blieb jedoch im Vergleich zur Baseline signifikant. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese neuartige Proof-of-Concept-Studie zeigte, dass die PBM+H2-Therapie sicher ist und die Krankheitsschwere reduziert. Eine größer angelegte klinische Studie ist gerechtfertigt, um die Wirkungen der PBM + H2-Therapie auf die PD vollständig zu untersuchen.",
      "conclusion": "This novel, proof-of-concept study demonstrated that PBM+H2 therapy is safe and reduces disease severity. A larger-scaled clinical trial is warranted to completely investigate the effects of PBM + H2 therapy on PD."
    },
    {
      "pmid": "33742060",
      "year": 2021,
      "title": "Randomisierte Crossover-Studie zur klinischen Wirksamkeit an Mensch und Maus zur Förderung der Tränensekretion und zum Schutz der Tränendrüse durch molekularen Wasserstoff",
      "title_en": "Randomized, crossover clinical efficacy trial in humans and mice on tear secretion promotion and lacrimal gland protection by molecular hydrogen",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific Reports",
      "authors": "Kubota et al.",
      "author_search": "kubota kubota",
      "doi": "10.1038/s41598-021-85895-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-021-85895-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33742060/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kubota-2021-traenensekretion-traenendruese/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "eye",
        "oxidative-stress",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Kubota — Randomisierte Crossover-Studie zur klinischen Wirksamkeit an Mensch und Maus zur Förderung der Tränensekretion und zum Schutz der Tränendrüse durch molekularen Wasserstoff",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff verbesserte die Tränenfilm-Stabilität und die Symptome beim trockenen Auge. In einer explorativen Crossover-Studie (10 Probanden) erhöhte ein H₂-erzeugendes Supplement die ausgeatmete H₂-Konzentration und stabilisierte den Tränenfilm signifikant (p (Scientific Reports, 2021.)",
      "assessment": "Interessant, weil sie eine ungewöhnliche, aber alltagsnahe Indikation (trockenes Auge) mit einem H₂-Trinksupplement angeht und Mensch- und Tierdaten verbindet — das stärkt die mechanistische Plausibilität. Für uns ein Beleg, dass H₂-Wasser/Supplemente über die „klassischen“ Felder hinaus untersucht werden. Limitation, ehrlich benannt: Die Humanstudie ist eine kleine explorative Pilotgruppe (n = 10), nicht placebo-doppelblind im großen Maßstab — daher Evidenz-Level 2. Der harte Wirksamkeitsbeweis steht aus; die Autoren selbst verlangen größere Studien. Der Tier-Anteil ist überzeugend, aber tierexperimentelle Effekte übertragen sich nicht automatisch 1:1 auf den Menschen.",
      "abstract": "Die Häufigkeit der Trockenes-Auge-Erkrankung nimmt weltweit zu — wegen der alternden Bevölkerung und der zunehmenden Nutzung von Informationstechnologie. Die Trockenes-Auge-Erkrankung äußert sich als Instabilität der Tränenschicht und Entzündung, verursacht durch osmotische Übersensibilisierung in der Tränenflüssigkeit; unseres Wissens ist jedoch kein Mittel verfügbar, das beide Pathologien gleichzeitig behandelt. Molekularer Wasserstoff (H2) ist bekanntermaßen gegen verschiedene Erkrankungen wirksam; daher wollten wir die Wirkungen von H2 auf die Tränendynamik und die Behandlung der Trockenes-Auge-Erkrankung aufklären. Wir zeigten, dass die Verabreichung eines anhaltend H2-erzeugenden Supplements die ausgeatmete H2-Konzentration beim Menschen erhöhte (p < 0,01) und die Tränenstabilität (p < 0,01) und die Symptome des trockenen Auges (p < 0,05) signifikant verbesserte. Darüber hinaus erhöhte H2 die Tränensekretion bei gesunden Mäusen signifikant (p < 0,05) und unterdrückte den Tränenrückgang in einem murinen Trockenauge-Modell signifikant (p = 0,007). H2 verbesserte signifikant und sicher die Tränenstabilität und die Symptome des trockenen Auges in einer kleinen explorativen Gruppe von 10 menschlichen Probanden, von denen einige vor der Behandlung über Symptome des trockenen Auges berichteten. Außerdem steigerte es die Tränensekretion bei normalen Mäusen rasch. Daher könnte H2 eine sichere und wirksame neue Behandlung der Trockenes-Auge-Erkrankung sein, und somit sind größere Studien gerechtfertigt.",
      "conclusion": "Furthermore, it increased tear secretion rapidly in normal mice. Therefore, H2 may be a safe and effective new treatment for dry eye disease and thus larger trials are warranted."
    },
    {
      "pmid": "33942780",
      "year": 2021,
      "title": "Schützende Wirkungen der Wasserstoffgas-Inhalation auf strahleninduzierte Knochenmarkschäden bei Krebspatienten: eine retrospektive Beobachtungsstudie",
      "title_en": "Protective effects of hydrogen gas inhalation on radiation-induced bone marrow damage in cancer patients: a retrospective observational study",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical Gas Research",
      "authors": "Hirano et al.",
      "author_search": "hirano hirano",
      "doi": "10.4103/2045-9912.314329",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.314329",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33942780/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hirano-2021-gas-inhalation-strahlen-knochenmark-krebs/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Hirano — Schützende Wirkungen der Wasserstoffgas-Inhalation auf strahleninduzierte Knochenmarkschäden bei Krebspatienten: eine retrospektive Beobachtungsstudie",
      "summary": "Wasserstoff-Inhalation milderte die Knochenmarkschäden durch Bestrahlung — ohne die Tumorwirkung zu schwächen. Bei Krebspatienten unter intensitätsmodulierter Strahlentherapie hielt 5 % H₂-Gas den Abfall von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen signifikant in Grenzen (p = 0,0011 bzw. p = 0,0275). (Medical Gas Research, 2021 — kleine retrospektive Beobachtungsstudie.)",
      "assessment": "Sehr relevant für das Narrativ „H₂ schützt gesundes Gewebe selektiv“ — hier konkret als Begleittherapie zur Krebsbehandlung. Das Argument „mildert Nebenwirkungen, ohne die Therapie zu schwächen“ ist stark, weil es genau die Sorge angeht, ein Antioxidans könnte die Strahlenwirkung neutralisieren. Mechanistisch passt es zu Ohsawa 2007 (selektives Abfangen von Hydroxyl-Radikal und Peroxynitrit). Limitationen ehrlich: retrospektiv, sehr klein (n = 16 vs. 7), keine Randomisierung, keine echte Placebokontrolle (Vergleichsgruppe erhielt hyperbaren Sauerstoff), unterschiedliche Altersverteilung. Einordnung als Pilot-/Beobachtungsevidenz. Wichtig: kein Heilversprechen — H₂ ersetzt keine onkologische Therapie, sondern wird hier nur als unterstützende Maßnahme untersucht.",
      "abstract": "Obwohl die intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) als Alternative zur konventionellen Strahlentherapie entwickelt wurde, ist die Reduzierung der Knochenmarkschäden begrenzt. Daher wird eine neuartige Technologie benötigt, um die IMRT-induzierten Knochenmarkschäden weiter zu mindern. Molekularer Wasserstoff (H2) wurde kürzlich als vorbeugendes und therapeutisches Antioxidans beschrieben, das selektiv Hydroxyl-Radikale (·OH) und Peroxynitrit (ONOO-) abfängt. Diese Beobachtungsstudie zielte darauf ab zu untersuchen, ob die H2-Gas-Behandlung die IMRT-induzierten Knochenmarkschäden bei Krebspatienten verbessert. Die Studie wurde zwischen Mai 2015 und November 2016 in der Klinik C4 in Tokio, Japan, durchgeführt. In diesem Zeitraum erhielten alle eingeschlossenen Patienten 1 bis 4 Wochen lang einmal täglich IMRT. Nach jeder IMRT erhielten die Patienten der Kontrollgruppe (n = 7, 3 Männer und 4 Frauen, Altersbereich 26–70 Jahre) 30 Minuten lang eine milde hyperbare Sauerstofftherapie in einer Health-Care-Kammer, und die Patienten der H2-Gruppe (n = 16, 8 Männer und 8 Frauen, Altersbereich 35–82 Jahre) erhielten einmal täglich 30 Minuten lang 5 % H2-Gas in einer Health-Care-Kammer. Strahleninduzierte Knochenmarkschäden wurden durch hämatologische Untersuchung von peripherem Blut vor und nach der IMRT bewertet, und die Daten wurden als Verhältnis nach zu vor der Behandlung ausgedrückt. Die Gesamtzahl der Bestrahlungen und die Gesamtexpositionsdosen der Strahlung waren zwischen der Kontroll- und der H2-Gruppe ähnlich. Die IMRT mit Health-Care-Kammer-Therapie reduzierte signifikant die weißen Blutkörperchen und Blutplättchen, jedoch nicht die roten Blutkörperchen, das Hämoglobin und den Hämatokrit. Im Gegensatz dazu mildert die H2-Gas-Behandlung die reduzierenden Effekte auf weiße Blutkörperchen und Blutplättchen signifikant (P = 0,0011 bzw. P = 0,0275). Das Ansprechen des Tumors auf die IMRT war zwischen den beiden Gruppen ähnlich. Die erzielten Ergebnisse zeigten, dass die Wasserstoffgas-Inhalationstherapie die IMRT-induzierten Knochenmarkschäden milderte, ohne die Antitumor-Effekte der IMRT zu beeinträchtigen. Die vorliegende Studie legt nahe, dass dieser neuartige Ansatz der Wasserstoffgas-Inhalationstherapie bei IMRT-induzierten Knochenmarkschäden bei Krebspatienten anwendbar sein könnte. Das Studienprotokoll wurde am 1. Februar 2019 von einem Ethikkomitee des Tokyo Clinic and Research Institute ICVS Incorporated (Tokio, Japan) genehmigt und am 20. Februar 2019 im University Hospital Medical Information Network (UMIN) Clinical Trials Registry registriert (UMIN-ID: UMIN000035864).",
      "conclusion": "The present study suggests that this novel approach of H2 gas inhalation therapy may be applicable to IMRT-induced bone marrow damage in cancer patients. The study protocol was approved by an Ethics Committee Review of Tokyo Clinic and Research Institute ICVS Incorporated (Tokyo, Japan) on February 1, 2019, and was registered in the University Hospital Medical Information Network (UMIN) Clinical T"
    },
    {
      "pmid": "34601077",
      "year": 2021,
      "title": "Die Wirkungen einer 6-monatigen Einnahme von wasserstoffreichem Wasser auf molekulare und phänotypische Biomarker des Alterns bei älteren Erwachsenen ab 70 Jahren: Eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie",
      "title_en": "The effects of 6-month hydrogen-rich water intake on molecular and phenotypic biomarkers of aging in older adults aged 70 years and over: A randomized controlled pilot trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Experimental Gerontology",
      "authors": "Zanini et al.",
      "author_search": "zanini zanini",
      "doi": "10.1016/j.exger.2021.111574",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.exger.2021.111574",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34601077/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zanini-2021-6-monate-biomarker-altern-aeltere-erwachsene/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "neurology",
        "oxidative-stress",
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Zanini — Die Wirkungen einer 6-monatigen Einnahme von wasserstoffreichem Wasser auf molekulare und phänotypische Biomarker des Alterns bei älteren Erwachsenen ab 70 Jahren: Eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie",
      "summary": "6 Monate Wasserstoffwasser (0,5 L/Tag, 15 ppm) bei 40 über 70-Jährigen verlängerten die Telomere (Marker der Zellalterung) und verbesserten Hirnstoffwechsel sowie die Beinkraft (Chair-Stand-Test, P = 0,01) — während sich die Telomere in der Kontrollgruppe verkürzten. (Randomisierter Pilot-RCT, Experimental Gerontology, 2021.)",
      "assessment": "Diese Studie ist für uns direkt relevant, weil sie genau das Produkt testet, das im Alltag verwendet wird: Wasserstoffwasser zum Trinken (15 ppm, 0,5 L/Tag) — und das über ein halbes Jahr in einer echten Kontrollgruppe. Die Telomer- und Hirn-Daten sind ein starkes Erzähl-Argument für „gesundes Altern“. Limitationen, ehrlich benannt: Es ist ein Pilot-RCT mit nur 40 Teilnehmern (Evidenzstufe 2, nicht 3) — die Autoren nennen es selbst „pilot“. Viele Endpunkte waren nicht signifikant (P > 0,05), einige P-Werte liegen knapp unter 0,05 (Mehrfachtestung erhöht das Zufallsrisiko), und die Telomer-Veränderungen sind klein. Kein Beweis für Lebensverlängerung — sondern ein vielversprechendes Signal, das größere Studien braucht. Registriert unter NCT04430803.",
      "abstract": "In dieser randomisierten kontrollierten Pilotstudie untersuchten wir die Wirkungen einer 6-monatigen Einnahme von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf mehrere molekulare und phänotypische Biomarker des Alterns bei älteren Erwachsenen ab 70 Jahren. Vierzig ältere Erwachsene (20 Frauen) wurden in einem Parallelgruppen-Design randomisiert zugeteilt, um während eines 6-monatigen Interventionszeitraums 0,5 L pro Tag HRW (15 ppm Wasserstoff) oder ein Kontrollgetränk (0 ppm Wasserstoff) zu erhalten. Die zu Baseline und nach 6 Monaten erfassten Biomarker waren molekulare Marker im Blut (DNA und Chromosomen, Nährstoff-Sensing, Protein- und Lipidstoffwechsel, oxidativer Stress und Mitochondrien, Zellseneszenz, Entzündung), Hirnstoffwechsel, kognitive Funktion, körperliche Funktion und Körperzusammensetzung, Ruhe-Blutdruck, Gesichtshautmerkmale, Schlaf-Endpunkte und gesundheitsbezogene Lebensqualität. Das mittlere Alter, Gewicht und die Größe der Studienteilnehmer betrugen 76,0 ± 5,6 Jahre, 78,2 ± 16,1 kg bzw. 167,5 ± 11,5 cm. Eine signifikante Wechselwirkung Behandlung vs. Zeit wurde für die Telomerlänge gefunden (P = 0,049), wobei die Länge nach der HRW-Intervention zunahm (von 0,99 ± 0,15 zu Baseline auf 1,02 ± 0,26 beim Follow-up) und nach dem Trinken von Kontrollwasser abnahm (von 0,92 ± 0,27 auf 0,79 ± 0,15). Ein Marker der DNA-Methylierung (Tet-Methylcytosin-Dioxygenase 2, TET2)-Expression nahm beim 6-Monats-Follow-up in beiden Gruppen zu, doch das Ausmaß der Erhöhung war in HRW signifikant höher (von 0,81 ± 0,52 zu Baseline auf 1,62 ± 0,66 beim Follow-up) im Vergleich zum Kontrollwasser (von 1,13 ± 0,82 auf 1,76 ± 0,87) (P = 0,040). Ein starker Trend zur Wechselwirkung Behandlung vs. Zeit wurde für ein Ausmaß der DNA-Methylierung gefunden (P = 0,166), wobei die Methylierung in der HRW-Gruppe zunahm (von 120,6 ± 39,8 ng zu Baseline auf 126,6 ± 33,8 ng beim Follow-up) und nach dem Trinken von Kontrollwasser abnahm (von 133,6 ± 52,9 ng auf 121,2 ± 38,4 ng). HRW war dem Kontrollwasser überlegen darin, die Hirn-Cholin- und NAA-Werte in der linken frontalen grauen Substanz, das Hirn-Kreatin in der rechten parietalen weißen Substanz und das Hirn-NAA in der rechten parietalen mesialen grauen Substanz zu erhöhen (P < 0,05). Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Interventionen für andere Endpunkte gefunden (P > 0,05), mit Ausnahme einer signifikant verbesserten Chair-Stand-Leistung nach der HRW-Intervention im Vergleich zum Kontrollwasser (P = 0,01). Aufgrund der pleiotropen Wirkmechanismen von Wasserstoff könnte dieses einfache biomedizinische Gas als ein mögliches Anti-Aging-Mittel anerkannt werden, das mehrere Kennzeichen des Alterns angeht, darunter Funktionsverlust und Verkürzung der Telomerlänge. Die Studie wurde bei ClinicalTrials.gov registriert (NCT04430803).",
      "conclusion": "Owing to pleiotropic mechanisms of hydrogen action, this simple biomedical gas could be recognized as a possible anti-aging agent that tackles several hallmarks of aging, including loss of function and telomere length shortening. The study was registered at ClinicalTrials.gov (NCT04430803)."
    },
    {
      "pmid": "35046230",
      "year": 2021,
      "title": "Zusammenhang der Wasserstoffkonzentration in der Atemluft mit oraler Nahrungsaufnahme und Harnwegserkrankungen",
      "title_en": "[ASSOCIATION OF BREATH HYDROGEN CONCENTRATION WITH ORAL INTAKE AND URINARY DISEASES].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Hinyokika Gakkai zasshi. The japanese journal of urology",
      "authors": "Sugaya et al.",
      "author_search": "sugaya sugaya",
      "doi": "10.5980/jpnjurol.112.11",
      "doi_url": "https://doi.org/10.5980/jpnjurol.112.11",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35046230/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sugaya-2021-zusammenhang-wasserstoffkonzentration-atemluft-oraler/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2021 · Sugaya — Zusammenhang der Wasserstoffkonzentration in der Atemluft mit oraler Nahrungsaufnahme und Harnwegserkrankungen",
      "summary": "Atemluft-Wasserstoffwerte steigen vorübergehend nach dem Essen und Trinken — auch nach Wasserstoffwasser — und mit dem Alter bei Frauen, sind aber nicht mit gutartiger Prostatahyperplasie, überaktiver Blase oder Verstopfung assoziiert. Die individuelle Variation der Atemluft-H₂-Werte ist enorm (0,4–188,6 ppm) und wird primär durch Unterschiede in der Darmflora bestimmt. (Nihon Hinyokika Gakkai Zasshi, 2021.)",
      "assessment": "Eine nützliche physiologische Charakterisierungsstudie, kein therapeutischer Wirksamkeitstest. Ihr Wert liegt im Verständnis der H₂-Pharmakokinetik: Darmflora, nicht die supplementäre H₂-Aufnahme, dominiert die Atemluft-H₂-Spiegel; und die individuelle Variabilität ist enorm. Limitationen: kleine Stichprobe (85 gesunde Freiwillige, 70 urologische Patienten), nicht alle Messbedingungen standardisiert, und Atem-H₂ als Proxy für Blut- oder Gewebs-H₂-Bioverfügbarkeit bleibt unsicher. Die Null-Befunde für urologische Erkrankungen sind ehrlich und informativ — aber diese Studie war nie darauf ausgelegt, therapeutische H₂-Effekte auf diese Erkrankungen zu testen.",
      "abstract": "(Zweck) Die Einnahme von Wasserstoff soll Oxidation im Körper verhindern, aber Wasserstoff wird durch die intestinale Bakterienflora produziert und über die Atemluft ausgeschieden. Wir untersuchten, wie sich die Atemluft-Wasserstoffkonzentration im Tagesverlauf und unter verschiedenen Bedingungen — nach dem Konsum von Nahrung oder Getränken und bei urologisch Erkrankten — verändert. (Probanden und Methoden) Teilnehmer waren gesunde Freiwillige (40 Männer, 45 Frauen; 30–83 Jahre) und urologische Ambulanzpatienten (40 Männer mit benigner Prostatahyperplasie, 30 Frauen mit überaktiver Blase; 60 Jahre oder älter). Atem-Wasserstoffwerte wurden vor und nach dem Essen und Trinken bei drei Freiwilligen und der Tagesverlauf bei einer Person gemessen. Der Zusammenhang zwischen Atem-Wasserstoff und Alter oder urologischem Erkrankungsstatus wurde nach Geschlecht analysiert. Weitere Messungen erfolgten bei der Person mit dem höchsten und der Person mit dem niedrigsten Atem-Wasserstoffwert; bei diesen beiden wurde Atem-Wasserstoff zeitgleich 10 oder mehr Tage gemessen. (Ergebnisse) Die Atemluft-Wasserstoffkonzentration stieg vorübergehend nach dem Trinken von Leitungswasser, Wasserstoffwasser oder nach dem Essen an. Sie erhöhte sich auch bei Nahrungsaufnahme und bei Flatulenz mit intestinaler Gasansammlung, sank jedoch nach der Defäkation. Bei der Person mit dem höchsten Atemwasserstoff lagen die Konzentrationen bei 11,2–188,6 ppm, bei der Person mit dem niedrigsten bei 0,4–2,3 ppm. Atemwasserstoff stieg mit dem Alter bei gesunden weiblichen Freiwilligen signifikant an. Es gab keine Assoziation zwischen Atemwasserstoff und benigner Prostatahyperplasie, überaktiver Blase oder Verstopfung. (Schlussfolgerung) Die Atemluft-Wasserstoffkonzentration steigt beim Essen, Trinken und mit dem Altern und ist nicht mit benigner Prostatahyperplasie, überaktiver Blase oder Verstopfung assoziiert. Die Atemluft-Wasserstoffkonzentration variiert stark zwischen Individuen, was auf Unterschiede in der intestinalen Flora zurückzuführen sein könnte.",
      "conclusion": ") Breath hydrogen concentration increases with eating, drinking and aging, and is not associated with benign prostatic hyperplasia, overactive bladder or constipation. Breath hydrogen concentration varies widely between individuals, which may be due to differences in intestinal flora."
    },
    {
      "pmid": "34830187",
      "year": 2021,
      "title": "Ammoniumformiat-Pd/C als neues Reduktionssystem für 1,2,4-Oxadiazole: Synthese von Guanidin-Derivaten und reduktive Umlagerung zu Chinazolin-4-onen mit potenzieller antidiabetischer Aktivität",
      "title_en": "Ammonium Formate-Pd/C as a New Reducing System for 1,2,4-Oxadiazoles. Synthesis of Guanidine Derivatives and Reductive Rearrangement to Quinazolin-4-Ones with Potential Anti-Diabetic Activity.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Marzullo et al.",
      "author_search": "marzullo marzullo",
      "doi": "10.3390/ijms222212301",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms222212301",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34830187/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-marzullo-2021-ammoniumformiat-neues-reduktionssystem-oxadiazole/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Marzullo et al. — Ammoniumformiat-Pd/C als neues Reduktionssystem für 1,2,4-Oxadiazole: Synthese von Guanidin-Derivaten und reduktive Umlagerung zu Chinazolin-4-onen mit potenzieller antidiabetischer Aktivität",
      "summary": "Dies ist eine organisch-chemische Studie, die eine neue Laborsynthese-Methode für heterozyklische Verbindungen mit potenziell antidiabetischer Aktivität beschreibt. Molekularer Wasserstoff (H₂) wird hier ausschließlich als chemisches Reagenz im Syntheseprozess eingesetzt — nicht als therapeutisches Mittel. Die Studie hat keine direkte Relevanz für Wasserstoffwasser, H₂-Inhalationstherapie oder biomedizinische Wasserstoffanwendungen.",
      "assessment": "Diese Arbeit ist nicht relevant für die biomedizinische Wasserstofftherapie. Molekularer Wasserstoff wird ausschließlich als Reduktionsmittel in der organisch-chemischen Synthese eingesetzt. Die biologischen Tests sind vorläufig und ausschließlich in vitro. Es gibt keine Befunde zur therapeutischen Wasserstoffanwendung (Wasserstoffwasser, H₂-Inhalation) und keine Implikationen für Gesundheitsanwendungen von molekularem Wasserstoff beim Menschen. Diese Studie sollte nicht als Beleg für irgendeinen H₂-Gesundheitsnutzen zitiert werden.",
      "abstract": "1,2,4-Oxadiazol ist ein Heterozyklus mit breiter Reaktivität und vielen nützlichen Anwendungen. Die reaktive O-N-Bindung wird üblicherweise mit molekularem Wasserstoff reduziert, um Amidin-Derivate zu erhalten. NH4CO2H-Pd/C wird hier als neues System für die O-N-Reduktion vorgestellt, das es ermöglicht, unterschiedlich substituierte Acylamidin-, Acylguanidin- und Diacylguanidin-Derivate zu erhalten. Das vorgeschlagene System ist auch für die Durchführung einer reduktiven Umlagerung von 5-(2'-Aminophenyl)-1,2,4-oxadiazolen zu 1-Alkylchinazolin-4(1H)-onen geeignet. Das Alkaloid Glycosin wurde ebenfalls mit dieser Methode erhalten. Die erhaltenen Verbindungen wurden vorläufig auf ihre biologische Aktivität hinsichtlich Zytotoxizität, induziertem oxidativen Stress, α-Glukosidase- und DPP4-Hemmung getestet, was auf potenzielle Anwendung als Antidiabetika hindeutet.",
      "conclusion": "The alkaloid glycosine was also obtained with this method. The obtained compounds were preliminarily tested for their biological activity in terms of their cytotoxicity, induced oxidative stress, α-glucosidase and DPP4 inhibition, showing potential application as anti-diabetics."
    },
    {
      "pmid": "34781966",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffgas in Kombination mit extrakorporaler kardiopulmonaler Reanimation verbessert das Überleben nach längerem Herzstillstand bei Ratten",
      "title_en": "Hydrogen gas with extracorporeal cardiopulmonary resuscitation improves survival after prolonged cardiac arrest in rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of translational medicine",
      "authors": "Yin et al.",
      "author_search": "yin yin",
      "doi": "10.1186/s12967-021-03129-1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12967-021-03129-1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34781966/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yin-2021-wasserstoffgas-kombination-extrakorporaler-kardiopulmonaler/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Yin et al. — Wasserstoffgas in Kombination mit extrakorporaler kardiopulmonaler Reanimation verbessert das Überleben nach längerem Herzstillstand bei Ratten",
      "summary": "In einem Rattenmodell des prolongierten Herzstillstands verbesserte die Zugabe von Wasserstoffgas (H₂) zur extrakorporalen kardiopulmonalen Reanimation (ECPR) das 4-Stunden-Überleben dramatisch: 78 % mit H₂ gegenüber 22 % ohne. H₂ stellte auch die elektrische Hirnaktivität wieder her, schützte die Gefäßinnenwände und reduzierte Entzündungsschäden. Dies ist eine präklinische Tierstudie — die Ergebnisse lassen sich ohne weitere klinische Validierung nicht direkt auf Menschen übertragen.",
      "assessment": "Dies ist eine gut konzipierte präklinische Studie mit überzeugender Effektgröße in einem Hochmortalitätsmodell. Die mechanistischen Erklärungen sind konsistent mit der etablierten H₂-Biologie (Reduktion von oxidativem Stress, Endothelschutz). Wichtige Limitationen: Dies ist eine Rattenstudie mit nur 9 Tieren pro Gruppe und einem 4-Stunden-Endpunkt — weit entfernt von der klinischen Praxis. Asphyktischer Herzstillstand bei Ratten bildet nicht die Heterogenität menschlicher Herzstillstandpatienten ab. ECMO/ECPR-Studien bei Menschen sind ohnehin extrem komplex. Diese Arbeit liefert bedeutsame präklinische Grundlagen, ist aber kein Wirksamkeitsnachweis am Menschen.",
      "abstract": "Hintergrund: Trotz der Vorteile der extrakorporalen kardiopulmonalen Reanimation (ECPR) bei ausgewählten Herzstillstandpatienten induziert ECMO übermäßigen oxidativen Stress und Entzündungsreaktionen, was zu Koagulopathie und Endothelzellschäden führt. Derzeit gibt es keine pharmakologische Behandlung, die eine verbesserte Prognose nach Herzstillstand/ECPR bewiesen hat. Wir testeten die Hypothese, dass die Gabe von Wasserstoffgas (H₂) in Kombination mit ECPR die Ergebnisse nach Herzstillstand/ECPR bei Ratten verbessern kann. Methoden: Ratten wurden einem 20-minütigen asphyktischen Herzstillstand ausgesetzt und durch ECPR reanimiert. Mechanische Beatmung wurde zu Beginn der ECPR initiiert. Die Tiere wurden randomisiert Placebo- oder H₂-Gas-Behandlungsgruppen zugeteilt. Das Zusatzgas wurde mit O₂ über die ECMO-Membran und mechanische Beatmung verabreicht. Überlebenszeit, EEG, Hirnfunktionsstatus und Hirngewebeoxygenierung wurden gemessen. Veränderungen der Plasmaspiegel von Syndecan-1 (Marker für Endothelschäden), mehrerer Zytokine, Chemokine und Metaboliten wurden ebenfalls bewertet. Ergebnisse: Die Überlebensrate nach 4 Stunden betrug 77,8 % (7 von 9) in der H₂-Gruppe und 22,2 % (2 von 9) in der Placebo-Gruppe. Die Kaplan-Meier-Analyse zeigte, dass H₂ den 4-Stunden-Überlebensendpunkt signifikant verbesserte (Log-rank p=0,025 vs. Placebo). Alle mit H₂ behandelten Tiere erlangten EEG-Aktivität zurück, während in der Placebo-Gruppe keine Erholung beobachtet wurde. H₂-Therapie verbesserte die intraresuskitante Hirngewebeoxygenierung und verhinderte einen Anstieg des zentralen Venendrucks nach ECPR. H₂ dämpfte den Syndecan-1-Anstieg und verstärkte den Anstieg von Interleukin-10, vaskulärem endothelialen Wachstumsfaktor und Leptin nach ECPR. Metabolomik-Analysen identifizierten signifikante Veränderungen 2 Stunden nach Herzstillstand/ECPR zwischen den Gruppen, insbesondere im D-Glutamin- und D-Glutamat-Stoffwechsel. Schlussfolgerungen: H₂-Therapie verbesserte die Sterblichkeit bei hochletal erkrankten Herzstillstand-Ratten, die durch ECPR gerettet wurden, und half, die elektrische Hirnaktivität wiederherzustellen. Der zugrundeliegende Mechanismus könnte mit Schutzeffekten gegen Endothelschäden verbunden sein. Weitere Studien sind erforderlich, um die Mechanismen für die vorteilhaften Wirkungen von H₂ auf Ischämie-Reperfusionsschäden bei kritisch kranken Patienten zu klären.",
      "conclusion": "H2 therapy improved mortality in highly lethal CA rats rescued by ECPR and helped recover brain electrical activity. The underlying mechanism might be linked to protective effects against endothelial damage. Further studies are warranted to elucidate the mechanisms responsible for the beneficial effects of H2 on ischemia-reperfusion injury in critically ill patients who require ECMO support."
    },
    {
      "pmid": "34674744",
      "year": 2021,
      "title": "Wirkung der Inhalation von Wasserstoffgas auf die Lebensqualität von Patienten nach Hepatektomie: Protokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "Effect of hydrogen gas inhalation on patient QOL after hepatectomy: protocol for a randomized controlled trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Trials",
      "authors": "Kaibori et al.",
      "author_search": "kaibori kaibori",
      "doi": "10.1186/s13063-021-05697-5",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s13063-021-05697-5",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34674744/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kaibori-2021-inhalation-wasserstoffgas-lebensqualitaet-hepatektomie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Kaibori — Wirkung der Inhalation von Wasserstoffgas auf die Lebensqualität von Patienten nach Hepatektomie: Protokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Dies ist ein veröffentlichtes Studienprotokoll — noch keine Ergebnisse — für eine randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Studie, die prüft, ob die Inhalation von Wasserstoffgas nach Leberoperationen die Lebensqualität der Patienten verbessert und postoperative Komplikationen reduziert. Die Studie wurde in Japan als spezifische klinische Studie nach dem Klinischen Studiengesetz registriert und genehmigt. (Trials, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist nur ein Protokollpaper — es können keine Ergebnisse bewertet werden. Sein Wert liegt darin, dass eine ordnungsgemäß gestaltete, präregistrierte, doppelblinde RCT der H₂-Inhalation nach Hepatektomie im Gang war. Die mechanistische Rationale (H₂ neutralisiert Ischämie-Reperfusions-ROS) wird gut durch im Einleitungsteil zitierte Tierdaten gestützt. Wichtige Einschränkungen: Bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse kann keine Schlussfolgerung zur Wirksamkeit gezogen werden; QoR-40 an Tag 3 ist ein validierter, aber subjektiver Endpunkt; die postoperative H₂-Gabe erfordert spezialisierte, nicht überall verfügbare Ausrüstung.",
      "abstract": "EINLEITUNG: Molekularer Wasserstoff galt lange als in vivo inaktiv, ist aber ein Antioxidans, das hochgradig toxische reaktive Sauerstoffspezies (ROS) selektiv reduziert. Tierstudien berichteten, dass Wasserstoffgasinhalation zerebrale und kardiale Ischämie-Reperfusionsschäden linderte. Beim Menschen ist die Wasserstofftherapie in Japan derzeit als Behandlung unter Advanced Medical Care B zugelassen (jRCTs031180352: beschränkt auf Erwachsene nach außerklinischem Herzstillstand im anhaltenden Koma), und ihre Wirksamkeit wird in einer klinischen Studie untersucht. Die japanische Regierung hat das „Advanced Medical Care System“ eingeführt, um die Entwicklung von Arzneimitteln und Geräten unter staatlicher Regulierung zu fördern. Advanced Medical Care B ist ein System für noch nicht zugelassene oder Off-Label-Arzneimittel oder medizinische Technologien im klinischen Umfeld. Hepatektomien werden in der Regel mit wiederholter Okklusion des hepatischen Blutflusses und anschließender Reperfusion (Ischämie und Reperfusion) durchgeführt. Es liegen jedoch keine Berichte über ROS-Hemmung durch Wasserstoffinhalationstherapie oder deren Wirksamkeit bei Patienten nach Hepatektomie vor. Wasserstoffgasinhalation in den frühen Stadien nach Hepatektomie soll die Leberdysfunktion durch Hemmung von ROS hemmen. METHODEN UND ANALYSE: Diese Studie ist eine randomisierte, kontrollierte, doppelblinde Überlegenheitsstudie, die als „spezifische klinische Studie“ nach dem japanischen Klinischen Studiengesetz durchgeführt wird. Die Registrierung der Studie erfolgte prospektiv vor der Einschleusung des ersten Teilnehmers. Die Probanden sind Patienten, die sich einer Hepatektomie unterziehen und zufällig in Gruppe A mit Wasserstoffgasinhalation oder Gruppe B mit Luftinhalation nach der Hepatektomie eingeteilt werden. Die Studie untersucht, ob Wasserstoffgasinhalation die Lebensqualität von Patienten nach Hepatektomie verbessert. Der primäre Endpunkt ist die Patientenlebensqualität (Score des 40-Punkte-Erholungsqualitätsfragebogens, QoR-40) am postoperativen Tag 3; sekundäre Endpunkte sind QoR-40-Scores neben jenem am postoperativen Tag 3, Grad der postoperativen Komplikationen (Clavien-Dindo-Score), Schmerzintensität (Numerische Rating-Skala), Nahrungsaufnahme, Leberfunktion, Entzündungsgrad, 8-Hydroxydeoxyguanosin (urinäres 8-OHdG) und Schrittmesserwerte.",
      "conclusion": "TRIAL REGISTRATION: jRCTs 03220332 . Registered on 21 January 2021."
    },
    {
      "pmid": "34645100",
      "year": 2021,
      "title": "Ein H₂-angereichertes, Stickstoffmonoxid-produzierendes funktionelles Getränk als neuroprotektives Mittel bei Schädel-Hirn-Traumata und Gehirnerschütterungen",
      "title_en": "An H2-infused, nitric oxide-producing functional beverage as a neuroprotective agent for TBIs and concussions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of integrative neuroscience",
      "authors": "LeBaron et al.",
      "author_search": "lebaron le baron",
      "doi": "10.31083/j.jin2003071",
      "doi_url": "https://doi.org/10.31083/j.jin2003071",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34645100/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lebaron-2021-angereichertes-stickstoffmonoxid-produzierendes-funktionelles/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · LeBaron et al. — Ein H₂-angereichertes, Stickstoffmonoxid-produzierendes funktionelles Getränk als neuroprotektives Mittel bei Schädel-Hirn-Traumata und Gehirnerschütterungen",
      "summary": "Schädel-Hirn-Traumata (SHT) und Gehirnerschütterungen haben derzeit keine wirksamen medizinischen Behandlungen, und diese Arbeit argumentiert, dass eine Kombination aus molekularem Wasserstoff und Stickstoffmonoxid — verabreicht über ein funktionelles Getränk — mehrere Aspekte der SHT-Pathophysiologie gleichzeitig ansprechen könnte. Dies ist ein In-vitro-/Theoriewerk mit wissenschaftlichem Begründungsrahmen; keine kontrollierte klinische Studie wurde durchgeführt.",
      "assessment": "Der mechanistische Review zu H₂ und Stickstoffmonoxid im SHT-Kontext ist wissenschaftlich gut fundiert und stützt sich auf eine umfangreiche Literatur zur H₂-Neuroprotection in Zell- und Tiermodellen. Ehrliche Limitationen: Dies ist ein In-vitro-/Theoriewerk mit Hypothesencharakter; keine randomisierten klinischen Studiendaten zu H₂ oder diesem spezifischen Getränk bei menschlichen SHT-Patienten sind verfügbar. Die zitierten vorläufigen Hinweise stammen nicht aus peer-reviewten kontrollierten Studien. LeBaron hat bekannte Interessenkonflikte im Bereich der Wasserstoffgetränke. Diese Arbeit sollte als biologisch motivierte Hypothese gelesen werden — nicht als klinische Evidenz für SHT-Behandlung.",
      "abstract": "Schädel-Hirn-Traumata (SHT) sind eine führende Ursache für Tod und Behinderung. Sportbezogene SHT werden auf mehr als mehrere Millionen pro Jahr geschätzt. Die Pathophysiologie von SHT umfasst hohe Entzündungswerte, oxidativen Stress, Dysregulation der Ionenhomöostase, mitochondriale Dysfunktion und Apoptose. Es gibt auch eine Reduktion des zerebralen Blutflusses, was zu Hypoxie und reduzierter Entfernung von Stoffwechselabfällen führt, was die Verletzung weiter verschlimmert. Es gibt derzeit keine anerkannte wirksame medizinische Behandlung oder Intervention für SHT, was teilweise auf die Schwierigkeit der Medikamentenzufuhr durch die Blut-Hirn-Schranke zurückzuführen sein könnte. Molekularer Wasserstoff ist kürzlich als neuroprotektives medizinisches Gas gegen zerebrale Infarzierung und neurodegenerative Erkrankungen einschließlich SHT in Erscheinung getreten. Seine kleine Molekülgröße und unpolare Natur ermöglichen es ihm, leicht durch die Blut-Hirn-Schranke, Zellmembranen und subzelluläre Kompartimente zu diffundieren. Wasserstoff hat selektive entzündungshemmende, antioxidative und antiapoptotische Wirkungen durch Regulierung verschiedener Transkriptionsfaktoren und Proteinphosphorylierungskaskaden gezeigt. Stickstoffmonoxid ist ein weiteres gut bekanntes medizinisches Gas, das divergente Rollen beim Schutz vor und der Erholung von SHT sowie bei der Pathophysiologie und Verletzung spielt. Übermäßige Aktivierung der induzierbaren Stickstoffmonoxid-Synthase führt zu übermäßiger Entzündung und oxidativem/nitrosativem Schaden sowie einem paradoxen Stickstoffmonoxid-Mangel an den Orten, wo es benötigt wird. Wasserstoff reguliert die Stickstoffmonoxid-Produktion und den -Stoffwechsel, was seine Vorteile verstärkt und seine Schäden reduziert. Ein neuartiges H₂-angereichertes, Stickstoffmonoxid-produzierendes Getränk könnte wichtige neuroprotektive Vorteile für SHT haben. Wir berichten vorläufige Hinweise, dass dieses Getränk eine bedeutsame adjuvante Behandlung für SHT sein könnte.",
      "conclusion": "A novel H2-infused, nitric oxide producing beverage, Hydro Shot, may have important neuroprotective benefits for TBIs. We report preliminary indications that Hydro Shot may be a meaningful adjuvant treatment for TBIs."
    },
    {
      "pmid": "34585957",
      "year": 2021,
      "title": "Erwiderung auf „Diskussion: Das Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Erschöpfung: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie”",
      "title_en": "Reply to \"Discussion: Drinking hydrogen water enhances endurance and relieves psychometric fatigue: a randomized, double-blind, placebo-controlled study\".",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian journal of physiology and pharmacology",
      "authors": "Ohta et al.",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": "10.1139/cjpp-2021-0151",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2021-0151",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34585957/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2021-erwiderung-diskussion-trinken-wasserstoffwasser/",
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        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Ohta et al. — Erwiderung auf „Diskussion: Das Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Erschöpfung: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie”",
      "summary": "Dies ist ein kurzer Erwiderungsbrief, veröffentlicht im Canadian Journal of Physiology and Pharmacology, als Antwort auf eine Diskussion einer Wasserstoffwasser-Ausdauerstudie. Kein Abstract ist für diese Korrespondenz verfügbar. Für die zugrundeliegende Studie zu Wasserstoffwasser und sportlicher Ausdauer siehe das zitierte Originalwerk. Für den Kontext der besprochenen Diskussion siehe PMID 34585956.",
      "assessment": "Dies ist ein Erwiderungsbrief, keine Primärstudie oder Übersichtsarbeit. Kein Abstract ist über PubMed verfügbar. Der wissenschaftliche Inhalt kann ohne den Volltext nicht bewertet werden. Dieser Eintrag ist für die Vollständigkeit der Literaturerfassung enthalten. Für die zugrundeliegende kontrollierte Studie zu Wasserstoffwasser und Ausdauer sollten Leser die Primärpublikation suchen. Siehe DOI: 10.1139/cjpp-2021-0151.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Dies ist ein Erwiderungsbrief auf eine veröffentlichte Diskussion (PMID 34585956) einer Originalstudie zu Wasserstoffwasser und sportlicher Ausdauer. Für inhaltliche Bewertung bitte den Volltext über DOI 10.1139/cjpp-2021-0151 einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "34585956",
      "year": 2021,
      "title": "Diskussion: Das Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Erschöpfung: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie",
      "title_en": "Discussion: Drinking hydrogen water enhances endurance and relieves psychometric fatigue: a randomized, double-blind, placebo-controlled study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian journal of physiology and pharmacology",
      "authors": "Falster et al.",
      "author_search": "falster falster",
      "doi": "10.1139/cjpp-2021-0031",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2021-0031",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34585956/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-falster-2021-diskussion-trinken-wasserstoffwasser-steigert/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
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      "indications": [
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      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Falster et al. — Diskussion: Das Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Erschöpfung: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie",
      "summary": "Dies ist ein veröffentlichter Diskussionsbrief, der eine kontrollierte Studie zu Wasserstoffwasser und sportlicher Ausdauer kommentiert. Kein Abstract ist für diese Korrespondenz verfügbar. Der Brief stellt wissenschaftliche Peer-Kommentierung zu einer bestehenden Studie dar — er ist selbst keine Originalstudie oder systematische Übersichtsarbeit.",
      "assessment": "Dies ist ein Diskussionsbrief, keine Primärstudie oder Übersichtsarbeit. Kein Abstract ist über PubMed öffentlich verfügbar. Der Inhalt kann ohne den Volltext nicht bewertet werden. Dieser Eintrag ist für die Vollständigkeit enthalten. Für die zugrundeliegende Evidenz zu Wasserstoffwasser und sportlicher Ausdauer sollten Leser die primäre randomisierte kontrollierte Studie suchen. Siehe DOI: 10.1139/cjpp-2021-0031.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Dies ist ein Diskussionsbrief zu einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie über Wasserstoffwasser und sportliche Ausdauer. Für inhaltliche Bewertung bitte den Volltext über DOI 10.1139/cjpp-2021-0031 einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "34524338",
      "year": 2021,
      "title": "In-situ-Wasserstoff-Nanogenerator für bimodal bildgebungsgeführte synergistische photothermische/Wasserstoff-Therapien",
      "title_en": "In situ hydrogen nanogenerator for bimodal imaging guided synergistic photothermal/hydrogen therapies.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nanoscale",
      "authors": "Yuan et al.",
      "author_search": "yuan yuan",
      "doi": "10.1039/d1nr03260g",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d1nr03260g",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34524338/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yuan-2021-situ-nanogenerator-bimodal-bildgebungsgefuehrte/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Yuan et al. — In-situ-Wasserstoff-Nanogenerator für bimodal bildgebungsgeführte synergistische photothermische/Wasserstoff-Therapien",
      "summary": "Diese Nanotechnologie-Studie entwickelte ein Nanopartikelsystem, das Wasserstoffgas lokal in Tumoren erzeugt und Wasserstofftherapie mit photothermischer Therapie (wärmebasierte Krebsbehandlung) kombiniert, um Krebszellen abzutöten. Tests wurden in Zellkulturen und an Mäusen durchgeführt — dies ist eine präklinische Studie ohne Humandaten. Der Ansatz ist auf Forschungsebene innovativ, liegt aber weit von klinischer Anwendung entfernt.",
      "assessment": "Dies ist eine einfallsreiche präklinische Nanotechnologie-Studie, die den Machbarkeitsnachweis für tumoradressierte H₂-Freisetzung kombiniert mit photothermischer Therapie in Zellkulturen und Mausmodellen liefert. Die mechanistische Integration von H₂-Therapie, photothermischer Ablation und Bildgebungsführung ist wissenschaftlich innovativ. Wichtige Limitationen: Alle Wirksamkeitsdaten stammen aus Zelllinien und Maus-Tumor-Xenografts; die klinische Übertragung injizierbarer Nanopartikelsysteme ist bekanntermaßen komplex und langwierig. Diese Studie hat keine Relevanz für Wasserstoffwasser oder inhalierten H₂ — sie repräsentiert ein völlig anderes Verabreichungsparadigma. Die Ergebnisse können nicht auf aktuell verfügbare H₂-Produkte für Verbraucher übertragen werden.",
      "abstract": "Multifunktionale Nanoagenten, die mehrere therapeutische und bildgebende Funktionen integrieren, versprechen im Bereich nicht-invasiver und präziser Tumortherapien großes Potenzial. Ein neuartiger Nanoagent basierend auf In-situ-Wasserstofffreisetzung wurde entwickelt: Aminoboran (AB) wurde auf mesoporöse Polydopamin-Nanopartikel (MPDA NPs) als Prodrug zur Wasserstofferzeugung geladen, und PEG wurde auf die Oberfläche der Nanopartikel modifiziert (AB@MPDA-PEG). MPDA NPs wirken nicht nur als photothermische Mittel mit hoher Umwandlungseffizienz (808 nm, η=38,72 %), sondern auch als AB-Träger, die sich durch den Enhanced Permeability and Retention (EPR)-Effekt im Tumor anreichern. Das von AB in den schwach sauren Bedingungen des Tumormikromilieus erzeugte H₂-Gas wurde sowohl zur Tumortherapie durch eine Kombination aus Wasserstoff- und photothermischen Therapien eingesetzt als auch als Ultraschall- und CT-Kontrastmittel für eine präzise Therapieführung genutzt. In-vivo- und In-vitro-Untersuchungen zeigten, dass das entwickelte multifunktionale Nanosystem hervorragende Eigenschaften aufweist — hohe Wasserstoffbeladungskapazität, lang anhaltende Freisetzung und ausgezeichnete Biokompatibilität — und selektive PTT/Wasserstoff-Therapien sowie US/CT-bimodale Bildgebungsfunktionen erreicht, die eine effektive Führung von Tumortherapien in verschiedenen Tiefen ermöglichen.",
      "conclusion": "Finally, in vivo and in vitro investigation suggest that the designed multifunctional nanosystem not only showed excellent properties such as high hydrogen-loading capacity, long-lasting sustained hydrogen release ability and excellent biocompatibility but also achieve selective PTT/hydrogen therapies and US/CT bimodal imaging functions, which can effectively guide antitumor therapies. The propose"
    },
    {
      "pmid": "34513069",
      "year": 2021,
      "title": "Anwendung von molekularem Wasserstoff in der Herzchirurgie unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine",
      "title_en": "Application of Molecular Hydrogen in Heart Surgery under Cardiopulmonary Bypass.",
      "title_de": null,
      "journal": "Sovremennye tekhnologii v meditsine",
      "authors": "Danilova et al.",
      "author_search": "danilova danilova",
      "doi": "10.17691/stm2021.13.1.09",
      "doi_url": "https://doi.org/10.17691/stm2021.13.1.09",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34513069/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-danilova-2021-anwendung-herzchirurgie-unter-einsatz/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Danilova — Anwendung von molekularem Wasserstoff in der Herzchirurgie unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine",
      "summary": "Während offener Herzchirurgie an der Herz-Lungen-Maschine reduzierte die Inhalation von 1,5–2 % Wasserstoffgas während der Narkose Marker der Lipidperoxidation (oxidativer Stress) im Vergleich zu Patienten ohne H₂. Der Effekt war am stärksten einen Tag nach der Operation und deutet auf eine Schutzwirkung gegen Ischämie-Reperfusionsschäden hin. (Sovremennye Tekhnologii v Meditsine, 2021.)",
      "assessment": "Eine kleine, aber mechanistisch kohärente Pilotstudie in einem klinisch hochgradig belastenden Setting. Das Vier-Zeitpunkt-Blutentnahmedesign liefert nützliche kinetische Daten zur Entwicklung oxidativen Stresses während und nach der HLM. Limitationen: n=11/9 pro Gruppe ist für klinische Schlussfolgerungen zu gering; keine klinischen Ergebnisse (Mortalität, ITS-Aufenthalt, Organfunktion) gemessen — nur biochemische oxidative Stressmarker; das Journal (russisches Fachblatt) hat begrenzte Indexierung und Peer-Review-Transparenz; keine Verblindung von Patienten oder Laborpersonal beschrieben. Als Sicherheits- und Signal-Studie unterstützt sie den Übergang zu einer größeren RCT mit harten klinischen Endpunkten.",
      "abstract": "OHNE BEZEICHNUNG: Ziel dieser Arbeit war es, den Effekt von molekularem Wasserstoff auf oxidative Prozesse bei herzchirurgischen Patienten mit erworbener Herzklappenerkrankung während der Operation an der Herz-Lungen-Maschine (HLM) zu untersuchen. MATERIAL UND METHODEN: An der Studie nahmen 20 Patienten (16 Männer und 4 Frauen) mit erworbener Herzklappenkrankheit teil, die an der HLM operiert wurden. Es wurden zwei Patientengruppen gebildet. In Gruppe 1 (n=11) umfasste die Anästhesie Inhalationen von molekularem Wasserstoff, der dem Beatmungskreislauf des Beatmungsgeräts sofort nach der Trachealintubation und während der gesamten Operation in einer Konzentration von 1,5–2,0 % zugeführt wurde. In Gruppe 2 (n=9) wurde keine Inhalation von molekularem Wasserstoff durchgeführt. Blutentnahmen erfolgten in 4 Phasen: direkt nach der Narkoseeinleitung, vor und nach der HLM sowie einen Tag nach der Operation. Die Intensität der Lipidperoxidationsprozesse wurde anhand des Spiegels von Dien- (DC) und Trienkonjugaten (TC) sowie Schiff-Basen (SB) bewertet. ERGEBNISSE: Bei den Patienten der Gruppe 1 zeigte sich in den arteriellen Blutproben eine Abnahme des TC- und SB-Spiegels im Vergleich zur ersten Phase der Studie, vor Beginn der HLM und einen Tag nach der Operation. Ein Anstieg des DC- und TC-Spiegels wurde nach Beendigung der HLM festgestellt (p<0,05). In den venösen Blutproben wurde vor Beginn der HLM ein Anstieg des DC-Spiegels festgestellt, der in der dritten Phase wiederhergestellt war (p<0,05). Nach Beendigung der HLM war eine Tendenz zur Abnahme von TC und SB zu beobachten, die einen Tag nach der Operation anhielt. Bei den Patienten der Gruppe 2 wurde im Verlauf der Studie ein Anstieg der SB-Konzentration in den arteriellen Blutproben im Vergleich zur ersten Phase verzeichnet. Der TC- und SB-Spiegel in den venösen Blutproben stieg einen Tag nach der Operation an. SCHLUSSFOLGERUNG: Intraoperative Inhalation von molekularem Wasserstoff führt zu einer Abnahme der Oxidationsstress-Manifestation, die einen Tag nach der Operation am stärksten ausgeprägt ist. Das legt nahe, dass molekularer Wasserstoff in der Herzchirurgie als effektives und sicheres Antioxidans eingesetzt werden kann.",
      "conclusion": "Intraoperative inhalation of molecular hydrogen leads to a decrease in the oxidative stress manifestation, it being most pronounced one day after the operation. This suggests that molecular hydrogen can be used in cardiac surgery as an effective and safe antioxidant."
    },
    {
      "pmid": "34426524",
      "year": 2021,
      "title": "H₂ in antarktischer Firnluft: Atmosphärische Rekonstruktionen und Implikationen für anthropogene Emissionen",
      "title_en": "H2 in Antarctic firn air: Atmospheric reconstructions and implications for anthropogenic emissions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America",
      "authors": "Patterson et al.",
      "author_search": "patterson patterson",
      "doi": "10.1073/pnas.2103335118",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1073/pnas.2103335118",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34426524/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-patterson-2021-antarktischer-firnluft-atmosphaerische-rekonstruktionen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Patterson et al. — H₂ in antarktischer Firnluft: Atmosphärische Rekonstruktionen und Implikationen für anthropogene Emissionen",
      "summary": "Dies ist eine atmosphärenwissenschaftliche Studie — sie untersucht, wie sich die Gehalte von molekularem Wasserstoff (H₂) in der Erdatmosphäre von 1852 bis 2003 verändert haben, unter Verwendung von in antarktischen Schneelagen eingeschlossener alter Luft. Diese Studie hat keine Relevanz für die biomedizinische Wasserstofftherapie. Molekularer Wasserstoff ist hier ein atmosphärisches Spurengas, das für Umwelt- und Klimawissenschaftszwecke untersucht wird.",
      "assessment": "Diese Arbeit ist nicht relevant für die biomedizinische Wasserstofftherapie. Es handelt sich um atmosphärische Chemie und Klimawissenschaft. Das hier untersuchte molekulare H₂ ist ein atmosphärisches Spurengas in Parts-per-billion-Konzentrationen in antarktischen Eiskernen — ein völlig anderer Kontext als therapeutisches H₂ in gelösten millimolaren Konzentrationen oder inhaliert in Prozentkonzentrationen. Diese Studie liefert keine Evidenz für oder gegen einen Gesundheitseffekt von Wasserstoff. Sie ist hier für die Vollständigkeit der Literaturrecherche enthalten.",
      "abstract": "Die atmosphärische Geschichte von molekularem Wasserstoff (H₂) von 1852 bis 2003 wurde aus Messungen von Firnluft rekonstruiert, die bei Megadunes, Antarktis, entnommen wurde. Die Rekonstruktion zeigt, dass H₂-Spiegel auf der Südhalbkugel während der Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts bei etwa 330 parts per billion (ppb; nmol H₂ mol⁻¹ Luft) relativ konstant waren. Im 20. Jahrhundert stiegen die H₂-Spiegel um etwa 70 % auf 550 ppb. Die Rekonstruktion stimmt gut mit der atmosphärischen H₂-Geschichte überein, die auf Firnluftmessungen vom Südpol basiert. Die Breittrends des atmosphärischen H₂ im 20. Jahrhundert lassen sich durch erhöhte Methanoxidation und anthropogene Emissionen erklären. Der H₂-Anstieg zeigt trotz erwarteter Reduktion von Fahrzeugemissionen nach strengeren Vorschriften keine Verlangsamung im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts. Während die atmosphärischen CO-Spiegel im späten 20. Jahrhundert aufgrund reduzierter Fahrzeugemissionen gesunken sind, reagierte atmosphärisches H₂ überraschenderweise nicht ähnlich, obwohl Fahrzeugabgase als dominante Quelle anthropogener H₂-Emissionen gelten. Der monotone Anstieg der H₂-Spiegel im späten 20. Jahrhundert ist konsistent mit Kolbenluftmessungen aus hohen südlichen Breiten. Eine zusätzliche unbekannte H₂-Quelle ist erforderlich, um Trends zu erklären und Diskrepanzen zwischen Bottom-up- und Top-down-Schätzungen zu lösen.",
      "conclusion": "An additional unknown source of H2 is needed to explain twentieth-century trends in atmospheric H2 and to resolve the discrepancy between bottom-up and top-down estimates of the anthropogenic source term. The firn air-based atmospheric history of H2 provides a baseline from which to assess human impact on the H2 cycle over the last 150 y and validate models that will be used to project future tren"
    },
    {
      "pmid": "34328487",
      "year": 2021,
      "title": "Ein PdMo-Bimetallen mit präziser Wellenlängenanpassung und Katalyse für synergistische photothermische Ablation und Wasserstofftherapie von Krebs in unterschiedlichen Tiefen",
      "title_en": "A PdMo bimetallene with precise wavelength adjustment and catalysis for synergistic photothermal ablation and hydrogen therapy of cancer at different depths.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of materials chemistry. B",
      "authors": "Bai et al.",
      "author_search": "bai bai",
      "doi": "10.1039/d1tb01284c",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/d1tb01284c",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34328487/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bai-2021-pdmo-bimetallen-praeziser-wellenlaengenanpassung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Bai et al. — Ein PdMo-Bimetallen mit präziser Wellenlängenanpassung und Katalyse für synergistische photothermische Ablation und Wasserstofftherapie von Krebs in unterschiedlichen Tiefen",
      "summary": "Diese Nanotechnologie-Studie synthetisierte ein neuartiges Palladium-Molybdän (PdMo)-Bimetallen-Nanomaterial, das unter Nahinfrarot-Licht gleichzeitig Wasserstoffgas erzeugt und Wärme produziert, und so kombinierte Antitumorwirkung in Mausmodellen ermöglicht. Dies ist eine In-vitro- und In-vivo-präklinische Studie — keine Humandaten. Der Ansatz repräsentiert fortgeschrittene Nanomaterialforschung, keine klinische Therapie.",
      "assessment": "Dies ist eine innovative präklinische Materialwissenschaftsstudie, die den Machbarkeitsnachweis für eine duale photothermische/Wasserstoff-Nano-Onkologieplattform liefert. Die NIR-Abstimmbarkeit und Tumor-Tiefen-Vielseitigkeit sind echte technische Fortschritte. Wichtige Limitationen: Alle Daten stammen aus Zellkulturen und Maus-Tumormodellen; die klinische Übertragung injizierbarer bimetallischer Nanomaterialien erfordert umfangreiche regulatorische und sicherheitstechnische Bewertungen, die für dieses System noch nicht existieren. Das H₂ wird über Nanomaterial-vermittelte In-situ-Erzeugung geliefert — völlig unabhängig von Wasserstoffwasser, H₂-Inhalation oder aktuellen Verbraucherprodukten. Diese Studie liefert keinen Wirksamkeitsnachweis für Wasserstofftherapie beim Menschen.",
      "abstract": "Durch die Übertragung des Konzepts grüner und sicherer Wasserstoffenergie sowie neuartiger photothermischer Therapie auf das biomedizinische Feld hat die Entwicklung therapeutischer Nanomaterialien zur Behandlung schwerer Krankheiten (wie Krebs) große Bedeutung. Ein neuartiges PdMo-Bimetallen wurde durch eine solothermale Reduktionsmethode synthetisiert und erstmals im Bereich der Antitumorwirkung erforscht und eingesetzt. Der Absorptionspeak des PdMo-Bimetallens kann allein durch Änderung der Synthesezeit präzise im NIR-biologischen Fenster (700–1350 nm) eingestellt werden. Gleichzeitig zeigt es starke Lichtabsorption und hohe photothermische Umwandlungseffizienz. Insbesondere betragen die photothermischen Umwandlungseffizienzen bei 808 nm, 980 nm und 1064 nm 43,1 %, 51,7 % bzw. 69,15 %. Überraschenderweise ist ein PdMo-Bimetallen ein effizienter Katalysator, der die Wasserstofferzeugung durch Hydrolyse von Aminoboran (AB) unter sauren und photothermischen Bedingungen effektiv fördern kann. Basierend auf diesen hervorragenden Eigenschaften wurde ein multifunktionales zusammengesetztes nanotherapeutisches Mittel (PdMo@AB@HA) durch schichtweise Oberflächenmodifikation mit AB und Hyaluronsäure (HA) entwickelt. Damit wurde die synergistische PTT/Wasserstoff-Therapie von PdMo@AB@HA-Komposit-Nanosheets in den NIR-I- und NIR-II-Fenstern (808 nm, 980 nm und 1064 nm) an Maus-Tumor-Xenografts verschiedener Tiefen realisiert. Die kontrollierte Freisetzung von Wasserstoff, gezielte Endozytose, effiziente Tumorelimination in verschiedenen Tiefen und hohe Biosicherheit wurden systematisch in vitro und in vivo nachgewiesen.",
      "conclusion": "Furthermore, the controlled release of hydrogen, targeted endocytosis, efficient eradication of tumors of different depths and high biosafety were systematically proved in vitro and in vivo. This work not only provides a novel and efficient theranostic nanoplatform for efficient cancer theranostics, but also provides a new strategy for the development of safe and efficient new anti-tumor therapies"
    },
    {
      "pmid": "34251693",
      "year": 2021,
      "title": "Die Sicherheit der Elektrooxidation zur Harnstoffentfernung in einer tragbaren künstlichen Niere wird durch die Bildung von Glukose-Abbauprodukten beeinträchtigt",
      "title_en": "Safety of electrooxidation for urea removal in a wearable artificial kidney is compromised by formation of glucose degradation products.",
      "title_de": null,
      "journal": "Artificial organs",
      "authors": "van Gelder et al.",
      "author_search": "van gelder van gelder",
      "doi": "10.1111/aor.14040",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/aor.14040",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34251693/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-vangelder-2021-sicherheit-elektrooxidation-zur-harnstoffentfernung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · van Gelder et al. — Die Sicherheit der Elektrooxidation zur Harnstoffentfernung in einer tragbaren künstlichen Niere wird durch die Bildung von Glukose-Abbauprodukten beeinträchtigt",
      "summary": "Eine tragbare künstliche Niere (WAK), die Elektrooxidation zur Zerstörung von Harnstoff im Dialysat einsetzt, erzeugt gefährliche Glukose-Abbauprodukte — was den aktuellen Ansatz für den klinischen Einsatz unsicher macht. Wasserstoffgas ist ein Nebenprodukt des Elektrooxidationsprozesses, keine therapeutische Intervention. Dies ist eine In-vitro-Sicherheitsingenieursstudie ohne Relevanz für die biomedizinische Wasserstofftherapie.",
      "assessment": "Diese Studie ist nicht relevant für die biomedizinische Wasserstofftherapie. Wasserstoffgas entsteht als zufälliges Nebenprodukt eines elektrochemischen Harnstoffumwandlungsprozesses in einem Dialysetechnik-Experiment. Das Paper trägt zur Literatur über tragbare künstliche Nieren bei, indem es eine kritische Sicherheitsbarriere für die Elektrooxidation identifiziert. Es sollte in keinem Kontext in Bezug auf therapeutischen molekularen Wasserstoff zitiert werden.",
      "abstract": "Eine große Herausforderung für die Entwicklung einer tragbaren künstlichen Niere (WAK) ist die Entfernung von Harnstoff aus dem verbrauchten Dialysat, da Harnstoff das Abfallprodukt mit der höchsten täglichen molaren Produktion ist und schwer zu adsorbieren ist. Hier präsentieren wir Ergebnisse zu Glukose-Abbauprodukten (GDPs), die während der Elektrooxidation (EO) gebildet werden — einer Technik, die elektrischen Strom auf das Dialysat anwendet, um Harnstoff in Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserstoffgas umzuwandeln. Urämisches Plasma und Peritonealeffluent wurden 8 Stunden mit einer WAK mit und ohne EO-basierte Dialysatregeneration dialysiert. Proben wurden regelmäßig während der Behandlung entnommen. GDPs (Glyoxal, Methylglyoxal und 3-Desoxyglucosone) wurden in EO- und Nicht-EO-behandelten Flüssigkeiten gemessen. Glyoxal- und Methylglyoxal-Konzentrationen stiegen um das 26- bzw. 11-fache im urämischen Plasma (bei [Glukose] 7 mmol/L) und um das 209- bzw. 353-fache im Peritonealeffluent (bei [Glukose] 100 mmol/L) während der EO-Behandlung, während bei der Dialysatregeneration ohne EO keine Veränderung der GDP-Konzentrationen beobachtet wurde. EO zur Dialysatregeneration in einer WAK ist derzeit aufgrund der Erzeugung von GDPs, die nicht biokompatibel sind, nicht sicher.",
      "conclusion": "Glyoxal and methylglyoxal concentrations increased 26- and 11-fold, respectively, in uremic plasma (at [glucose] 7 mmol/L) and 209- and 353-fold, respectively, in peritoneal effluent (at [glucose] 100 mmol/L) during treatment with EO, whereas no change was observed in GDP concentrations during dialysate regeneration without EO. EO for dialysate regeneration in a WAK is currently not safe due to th"
    },
    {
      "pmid": "34120062",
      "year": 2021,
      "title": "Mikrobielle Nahrung aus Licht, Kohlendioxid und Wasserstoffgas: Kinetisches, stöchiometrisches und ernährungsphysiologisches Potenzial dreier Purpurbakterien",
      "title_en": "Microbial food from light, carbon dioxide and hydrogen gas: Kinetic, stoichiometric and nutritional potential of three purple bacteria.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioresource technology",
      "authors": "Spanoghe et al.",
      "author_search": "spanoghe spanoghe",
      "doi": "10.1016/j.biortech.2021.125364",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biortech.2021.125364",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34120062/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-spanoghe-2021-mikrobielle-nahrung-aus-licht/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Spanoghe et al. — Mikrobielle Nahrung aus Licht, Kohlendioxid und Wasserstoffgas: Kinetisches, stöchiometrisches und ernährungsphysiologisches Potenzial dreier Purpurbakterien",
      "summary": "Purpurbakterien können mit Licht, CO₂ und Wasserstoffgas als alleinigen Energie- und Kohlenstoffquellen wachsen und produzieren dabei proteinreiche Biomasse mit vollständigem essenziellen Aminosäureprofil. Dies ist eine Biotechnologie-/Lebensmittelwissenschaftsstudie zur nachhaltigen mikrobiellen Proteinproduktion — keine Studie zu Wasserstofftherapie oder Gesundheitseffekten von H₂ beim Menschen oder Tier.",
      "assessment": "Dies ist eine solide Biotechnologie-Studie mit klarer Relevanz für die nachhaltige Proteinproduktion. Die Ergebnisse sind gut charakterisiert und der Vergleich mit konkurrierenden mikrobiellen Systemen ist methodisch angemessen. Relevanz für H₂-Medizin: keine. Molekularer Wasserstoff ist hier ein bakterielles Substrat, keine Gesundheitsintervention. Diese Studie wurde wahrscheinlich durch Schlüsselwortsuche nach H2 im Kontext seiner Rolle als bakterielle Energiequelle gefunden. Sie sollte nicht als Evidenz für einen Gesundheitseffekt von Wasserstoff beim Menschen oder Tier zitiert werden.",
      "abstract": "Die Dringlichkeit einer Proteintransition hin zu nachhaltigeren Lösungen ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Mikrobielles Protein ist einer der alternativen Wege, bei dem land- und fossilstofffreie Produktion angestrebt werden sollte. Das photohydrogenotrophe Wachstum von Purpurbakterien, das auf der H₂- und CO₂-Ökonomie aufbaut, ist für sein mikrobielles Proteinpotenzial unerprobt. Die drei getesteten Arten (Rhodobacter capsulatus, Rhodobacter sphaeroides und Rhodopseudomonas palustris) erzielten vielversprechende Wachstumsraten (2,3–2,7 d⁻¹ bei 28 °C) und Proteinproduktivitäten (0,09–0,12 g Protein L⁻¹ d⁻¹), was sie wahrscheinlich schneller und produktiver als Mikroalgen macht. Die erzielten Proteinerträge (2,6–2,9 g Protein je g H₂) übertrafen die der aeroben wasserstoffoxidierenden Bakterien. Darüber hinaus boten alle Arten vollständige Ernährungsprotein-Übereinstimmungen für Menschen, und ihr Fettsäuregehalt wurde von Vaccensäure dominiert (82–86 %). Aufgrund seiner kinetischen und ernährungsphysiologischen Leistung empfehlen wir, Rhodobacter capsulatus als hochpotenzielle nachhaltige Quelle mikrobieller Nahrung zu betrachten.",
      "conclusion": "Furthermore, all species provided full dietary protein matches for humans and their fatty acid content was dominated by vaccenic acid (82-86%). Given its kinetic and nutritional performance we recommend to consider Rhodobacter capsulatus as a high-potential sustainable source of microbial food."
    },
    {
      "pmid": "34085924",
      "year": 2021,
      "title": "Die Umgestaltung des bakteriellen Stoffwechsels von molekularem Wasserstoff trägt zum Auswachsen kommensaler E. coli während einer Darmentzündung bei",
      "title_en": "Reshaping of bacterial molecular hydrogen metabolism contributes to the outgrowth of commensal E. coli during gut inflammation.",
      "title_de": null,
      "journal": "eLife",
      "authors": "Hughes et al.",
      "author_search": "hughes hughes",
      "doi": "10.7554/elife.58609",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7554/elife.58609",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34085924/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hughes-2021-umgestaltung-des-bakteriellen-stoffwechsels/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Hughes — Die Umgestaltung des bakteriellen Stoffwechsels von molekularem Wasserstoff trägt zum Auswachsen kommensaler E. coli während einer Darmentzündung bei",
      "summary": "Während einer Darmentzündung verschaffen sich bestimmte Darmbakterien — darunter E. coli — einen Wettbewerbsvorteil, indem sie ihre Fähigkeit erhöhen, molekularen Wasserstoff (H₂) zu verbrauchen. Diese In-vitro- und Mausmodell-Studie zeigt, dass bakterielle Hydrogenasen nicht bloße Beobachter sind, sondern aktive Teilnehmer an der mikrobiellen Umgestaltung, die bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen auftritt. Die Forschung befasst sich nicht mit therapeutischer H₂-Supplementierung beim Menschen.",
      "assessment": "Ein wichtiger mechanistischer Befund für die Mikrobiomforschung: Er erklärt zumindest teilweise, warum Enterobacteriaceae bei Darmentzündungen überhand nehmen. Es handelt sich jedoch um eine präklinische Studie (Zellkultur + Mauskolitis-Modell), und die Ergebnisse betreffen den bakteriellen Verbrauch von endogenem Darm-H₂ — nicht die therapeutische Gabe von exogenem H₂ beim Menschen. Aus den Daten lassen sich keine klinischen Empfehlungen ableiten. Die metagenomische Neuanalyse menschlicher IBD-Datensätze ist hinweisend, aber korrelativ; Kausalität beim Menschen bleibt unbewiesen.",
      "abstract": "Die Zusammensetzung darmassoziierter Mikrobengemeinschaften verändert sich während einer Darmentzündung, einschließlich einer Zunahme von Enterobacteriaceae-Populationen. Die Mechanismen, die den Veränderungen der Mikrobiota bei Entzündungen zugrunde liegen, sind unvollständig verstanden. Hier analysierten wir zuvor veröffentlichte metagenomische Datensätze mit Fokus auf den mikrobiellen Wasserstoffstoffwechsel. Die Bakteriengenome im entzündeten Mausdarm und bei Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung enthielten mehr Gene, die vorhergesagte Wasserstoff-nutzende Hydrogenasen kodieren, im Vergleich zu Gemeinschaften unter nicht-entzündeten Bedingungen. Um diese Befunde zu validieren, untersuchten wir den Wasserstoffstoffwechsel von Escherichia coli, einem repräsentativen Enterobacteriaceum, in Mausmodellen der Kolitis. E.-coli-Mutanten ohne Hydrogenase-1 und Hydrogenase-2 zeigten eine verminderte Fitness bei der Kolonisierung des entzündeten Blinddarms und Dickdarms. Die Nutzung von molekularem Wasserstoff war zum Teil abhängig von der Atmung entzündungsabgeleiteter Elektronenakzeptoren. Diese Arbeit unterstreicht den Beitrag von Hydrogenasen zu den Veränderungen der Darmmikrobiota im Kontext nicht-infektiöser Kolitis.",
      "conclusion": "Utilization of molecular hydrogen was in part dependent on respiration of inflammation-derived electron acceptors. This work highlights the contribution of hydrogenases to alterations of the gut microbiota in the context of non-infectious colitis."
    },
    {
      "pmid": "34080660",
      "year": 2021,
      "title": "Mechanismus der Wasserstoff-vermittelten Unterdrückung von Gebärmutterhalskrebs, aufgedeckt durch Hochdurchsatz-RNA-Sequenzierung",
      "title_en": "Mechanism of hydrogen on cervical cancer suppression revealed by high‑throughput RNA sequencing.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oncology reports",
      "authors": "Chu et al.",
      "author_search": "chu chu",
      "doi": "10.3892/or.2021.8092",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/or.2021.8092",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34080660/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chu-2021-mechanismus-vermittelten-unterdrueckung-gebaermutterhalskrebs/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Chu — Mechanismus der Wasserstoff-vermittelten Unterdrückung von Gebärmutterhalskrebs, aufgedeckt durch Hochdurchsatz-RNA-Sequenzierung",
      "summary": "H₂-Inhalation hemmte das Wachstum von Gebärmutterhalskrebszellen im Labor und in einem Maus-Xenograft-Modell, offenbar indem zwei wichtige krebsfördernde Proteine — HIF-1α und NF-κB p65 — abgeschaltet wurden. RNA-Sequenzierung half, den molekularen Signalweg zu kartieren. Es handelt sich um Zellkultur- und Tierbefunde; keine menschlichen Patienten waren beteiligt.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie — HeLa-Zellkultur plus Maus-Xenograft-Modell. Die Daten sind biologisch interessant und die Methodik ist für ihren Umfang solide, aber die Ergebnisse können nicht auf die menschliche Krebstherapie übertragen werden. HeLa-Zellen sind ein hochartifizielles System (immortalisiert, stark mutiert), und Xenograft-Modelle in immungeschwächten Mäusen überschätzen Antitumoreffekte regelmäßig. Für therapeutische Schlussfolgerungen wären klinische Studien am Menschen erforderlich. Die Sprache der Autoren selbst — „könnte als potenzielles therapeutisches Ziel dienen“ — signalisiert korrekt den vorläufigen Charakter dieser Befunde.",
      "abstract": "Gebärmutterhalskrebs gilt als eine der Erkrankungen mit der höchsten Sterblichkeit bei Frauen und mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten. H₂-Inhalation wurde bei einer Vielzahl von tumorhemmenden Effekten berichtet, aber der genaue Mechanismus bleibt unklar. In der vorliegenden Studie wurden HeLa-Gebärmutterhalskrebszellen und HaCaT-Keratinozyten mit H₂ behandelt sowie ein HeLa-Xenograft-Mausmodell mit H₂-Inhalation etabliert. TUNEL-, Cell-Counting-Kit-8- und Ki67-Färbetests wurden zur Erkennung von Zellapoptose und -proliferation verwendet. Oxidativer Stress wurde anhand der Spiegel reaktiver Sauerstoffspezies, Malondialdehyd und Superoxiddismutase bestimmt. Das Tumorwachstum wurde alle 3 Tage aufgezeichnet, und die exzidierten Tumoren wurden mit Hämatoxylin-Eosin gefärbt. Hochdurchsatz-RNA-Sequenzierung und anschließende Gene-Ontology (GO)-Anreicherungsanalyse wurden in H₂-behandelten und unbehandelten HeLa-Zellen durchgeführt. Die Expression von Hypoxie-induzierbarem Faktor (HIF)-1α und NF-κB p65 wurde durch Western Blot, Immunhistochemie und quantitative Echtzeit-PCR verifiziert. Die Ergebnisse zeigten eine erhöhte Apoptoserate sowie reduzierte Zellproliferation und reduzierten oxidativen Stress in H₂-behandelten HeLa-Zellen, nicht jedoch in HaCaT-Zellen. In ähnlicher Weise wurden vermindertes Tumorwachstum und Zellproliferation sowie verstärkte Zellapoptose in H₂-behandelten HeLa-Tumoren beobachtet. RNA-Sequenzierung und GO-Analyse legen nahe, dass herunterregulierte HIF1A- (HIF-1α-mRNA) und RelA- (NF-κB-p65-)Spiegel sowie reduzierte NF-κB-Signalübertragung mit dem Antitumor-Effekt von H₂ assoziiert waren. Schließlich wurden verringerte HIF-1α- und NF-κB-p65-Expression sowohl auf Transkriptions- als auch auf Translationsebene in H₂-behandelten HeLa-Zellen und in HeLa-abgeleiteten Tumoren beobachtet. Zusammenfassend enthüllt die vorliegende Studie einen neuartigen Mechanismus von H₂ gegen Gebärmutterhalskrebs, der als potenzielles therapeutisches Ziel in der klinischen Praxis dienen könnte.",
      "conclusion": "Finally, decreased HIF‑1α and NF‑κB p65 expression both at the transcriptional and translational levels were observed in H2‑treated HeLa cells and in HeLa‑derived tumors. In conclusion, the present study reveals a novel mechanism of H2 against cervical cancer, which may serve as a potential therapeutic target in clinical practice."
    },
    {
      "pmid": "33899541",
      "year": 2021,
      "title": "Wirkungen von Wasserstoff als adjuvante Behandlung bei instabiler Angina pectoris",
      "title_en": "Effects of hydrogen as adjuvant treatment for unstable angina.",
      "title_de": null,
      "journal": "Experimental biology and medicine (Maywood, N.J.)",
      "authors": "Si et al.",
      "author_search": "si si",
      "doi": "10.1177/15353702211009138",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/15353702211009138",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33899541/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-si-2021-adjuvante-instabiler-angina-pectoris/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Si — Wirkungen von Wasserstoff als adjuvante Behandlung bei instabiler Angina pectoris",
      "summary": "Bei 40 Patienten mit instabiler Angina pectoris reduzierte das Hinzufügen von wasserstoffreichem Wasser zur Standardmedikation über drei Monate Anginabeschwerden und bewirkte stärkere Senkungen von Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und Apolipoprotein B als die Standardtherapie allein. In-vitro-Untersuchungen zeigten zudem, dass H₂ den die Atherosklerose antreibenden Entzündungsweg supprimiert. (Experimental Biology and Medicine, 2021.)",
      "assessment": "Eine gut strukturierte kombinierte mechanistische und klinische Studie, allerdings von bescheidener Größe. Die In-vitro/In-vivo-Kombination stärkt die mechanistische Plausibilität. Die klinischen Befunde sind konsistent mit den bekannten antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von H₂. Limitationen: n=40 ist für harte kardiovaskuläre Endpunkte unterdimensioniert; der Studienzeitraum von 3 Monaten ist zu kurz für Event-Level-Outcomes; die Verblindungsqualität von HRW vs. Placebo wird nicht explizit beschrieben; das Journal hat mittlere Reichweite. Die Beurteilung von Anginabeschwerden ist subjektiv. Die Lipidreduktionen sind der objektivste und überzeugendste Befund.",
      "abstract": "Oxidativer Stress und Entzündung stehen in engem Zusammenhang mit atherosklerotischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist belegt, dass Wasserstoff als potentielles antioxidatives und entzündungshemmendes Mittel bei vielen Krankheiten signifikante Schutzwirkungen hat. Ziel dieser Studie ist es, den Effekt von Wasserstoff auf instabile Angina pectoris in vitro und in vivo zu untersuchen. Ein Atherosklerosemodell in vitro wurde durch ox-LDL-induzierte Verletzung humaner Nabelschnurvenen-Endothelzellen konstruiert, und In-vitro-Tests zeigten, dass Wasserstoff den durch ox-LDL induzierten oxidativen Stress und die Entzündungsreaktion durch Herunterregulation des LOX-1/NF-κB-Signalwegs hemmte. Anschließend wurde der abschwächende Effekt der Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser auf instabile Angina pectoris klinisch bestätigt. Vierzig hospitalisierte Probanden mit instabiler Angina pectoris wurden eingeschlossen und nahmen entweder 1.000–1.200 mL/Tag wasserstoffreiches Wasser oder die gleiche Menge reines Placebo-Wasser zusätzlich zur konventionellen Medikation für drei Monate zu sich. Die klinische Analyse zeigte, dass die Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser die Anginabeschwerden bei Patienten mit instabiler Angina pectoris linderte. Die Serumanalyse zeigte, dass die Zugabe von wasserstoffreichem Wasser zu effektiveren Senkungen von Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und Apolipoprotein-B-Spiegeln führte als die konventionelle Behandlung. Diese Ergebnisse unterstützen, dass Wasserstoff als adjuvante Behandlung einen positiven Effekt auf instabile Angina pectoris hat.",
      "conclusion": "Serum analysis showed that hydrogen-rich water addition resulted in more effective reductions of total-cholesterol, low-density lipoprotein-cholesterol, and apolipoprotein B levels compared with conventional treatment. These results support that hydrogen as adjuvant treatment has a beneficial effect on unstable angina."
    },
    {
      "pmid": "33852061",
      "year": 2021,
      "title": "Molekularer Wasserstoff lindert Asthma durch Hemmung der IL-33/ILC2-Achse",
      "title_en": "Molecular hydrogen alleviates asthma through inhibiting IL-33/ILC2 axis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Inflammation research : official journal of the European Histamine Research Society ... [et al.]",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1007/s00011-021-01459-w",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00011-021-01459-w",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33852061/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2021-lindert-asthma-hemmung-ilc2/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "allergy"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Zhang — Molekularer Wasserstoff lindert Asthma durch Hemmung der IL-33/ILC2-Achse",
      "summary": "In einem OVA-sensibilisierten Maus-Asthmamodell und einem Bronchialepithelzell-Modell reduzierte die Inhalation eines Wasserstoff/Sauerstoff-Gasgemisches die allergische Entzündung deutlich, indem die IL-33/ILC2-Signalachse gehemmt wurde. Die Studie kombiniert In-vivo- und In-vitro-Methoden und schlägt einen miRNA-verknüpften Mechanismus vor. Alle Befunde sind präklinisch — keine menschlichen Asthmapatienten wurden untersucht.",
      "assessment": "Eine gut konzipierte präklinische Studie (Maus + Bronchialzelllinie), die ein plausibles molekulares Ziel (IL-33/ILC2) für die anti-asthmatischen Wirkungen von H₂ identifiziert. Die miRNA-Daten fügen eine zusätzliche mechanistische Ebene hinzu. Kritische Einschränkungen: OVA-Sensibilisierung ist ein Standardmodell, aber ein hochartifizielles Asthmamodell, das humanes atopisches Asthma nicht vollständig abbildet; ILC2-Biologie bei Mäusen und Menschen unterscheidet sich in wichtigen Punkten. Klinische Schlussfolgerungen können nicht gezogen werden. Die Studie ist ein nützlicher Hypothesengenerator für künftige Humanstudien.",
      "abstract": "Hintergrund: Asthma ist eine der häufigsten nicht-infektiösen chronischen Erkrankungen, die durch Typ-II-Entzündung gekennzeichnet ist. Ziel dieser Studie war es, die Wirkungen von molekularem Wasserstoff auf die Pathogenese von Asthma zu untersuchen. Methoden: Ein OVA-sensibilisiertes Asthma-Mausmodell und ein mit Hausstaubmilbe behandeltes 16HBE-Zellmodell wurden etabliert, und ein Wasserstoff/Sauerstoff-Gemisch wurde zur Behandlung asthmatischer Mäuse und 16HBE-Zellen eingesetzt. Serum- und BALF-Zytokine wurden mit spezifischen ELISA-Tests gemessen. E-Cadherin und ZO-1 wurden durch immunhistochemische Färbung detektiert, und die Expression von Caspase 3 und 9, NF-κB, IL-33 und ST2 wurde durch quantitative Echtzeit-PCR, Western Blot und/oder Immunfluoreszenz bewertet. Die IL-33-Promotoraktivität wurde durch Dual-Luciferase-Assay analysiert. Die ILC2-Population wurde durch Durchflusszytometrie bestimmt, und differenziell exprimierte miRNAs wurden mithilfe eines miRNA-Arrays detektiert. Ergebnisse: Serum- und BALF-Spiegel von IL-33 und anderen Alarmin- und Typ-II-Zytokinen waren durch OVA stark erhöht und wurden durch H₂ bei asthmatischen Mäusen gehemmt. Die Expression von NF-κB (p65) und ST2 war durch OVA hochreguliert und wurde durch H₂ unterdrückt. Die ILC2-Population war bei OVA-induzierten asthmatischen Mäusen deutlich erhöht, und dieser Anstieg wurde durch H₂ gehemmt. E-Cadherin- und ZO-1-Spiegel im Atemwegsgewebe asthmatischer Mäuse waren signifikant niedriger als bei Kontrollmäusen, und die Reduktion wurde durch H₂-Behandlung aufgehoben. H₂ milderte die durch HDM induzierte Apoptose von 16HBE-Zellen, die Hochregulierung von IL-33 und ST2 sowie die Erhöhung der IL-33-Promotoraktivität. Eine Gruppe von differenziell in HDM- und HDM+H₂-behandelten 16HBE-Zellen exprimierten miRNAs wurde identifiziert. Schlussfolgerungen: Diese Daten zeigten, dass H₂ die allergeninduzierte Asthmainduktion effektiv unterdrückt und als Therapeutikum für Asthma und andere Zustände der Typ-II-Entzündung entwickelt werden könnte.",
      "conclusion": "These data demonstrated that H2 is efficient in suppressing allergen-induced asthma and could be developed as a therapeutics for asthma and other conditions of type II inflammation."
    },
    {
      "pmid": "33783052",
      "year": 2021,
      "title": "Untersuchungen zu Dianhydro-D-glucitol, adsorbiert an der Oberfläche von AuNPs: In-silico- und In-vitro-Ansatz auf Basis von Antikrebsaktivitätsstudien gegen A549-Lungenkrebszelllinien",
      "title_en": "Investigations of Dianhydro-D-glucitol adsorbed on AuNPs surface: In silico and in vitro approach based on anticancer activity studies against A549 lung cancer cell lines.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of molecular recognition : JMR",
      "authors": "V et al.",
      "author_search": "v v",
      "doi": "10.1002/jmr.2899",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/jmr.2899",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33783052/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-v-2021-untersuchungen-dianhydro-glucitol-adsorbiert/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · V — Untersuchungen zu Dianhydro-D-glucitol, adsorbiert an der Oberfläche von AuNPs: In-silico- und In-vitro-Ansatz auf Basis von Antikrebsaktivitätsstudien gegen A549-Lungenkrebszelllinien",
      "summary": "Diese In-vitro- und computerchemische Studie untersuchte, wie die Bindung eines Lungenkrebsmittels (Dianhydro-D-glucitol) an Goldnanopartikel dessen Antikrebsverhalten gegenüber A549-Lungenkrebszellen beeinflusst. Molekularer Wasserstoff taucht hier nur als Strukturmerkmal auf (intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen), untersucht mittels Dichtefunktionaltheorie — dies ist keine Studie über molekularen H₂ als biologischen oder therapeutischen Wirkstoff.",
      "assessment": "Diese Studie befasst sich nicht mit molekularem Wasserstoff (H₂) als therapeutischem Wirkstoff. Es handelt sich um eine computergestützte und In-vitro-Chemiestudie zur Goldnanopartikel-Wirkstoffabgabe für eine spezifische Chemotherapieverbindung. Das Wort „Wasserstoff“ erscheint nur im Kontext intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen — ein Standardmerkmal jedes organischen Moleküls. Es werden keinerlei Belege für oder gegen H₂-Therapie bereitgestellt. Die Relevanz dieser Studie für die Wasserstoffmedizin ist null; ihre Aufnahme erscheint ein Datenbankindexierungsartefakt zu sein.",
      "abstract": "Das Adsorptionsverhalten eines Lungenkrebsmittels, Dianhydro-D-glucitol (DIS), auf Goldnanopartikeln (AuNPs) wurde mittels oberflächenverstärkter Raman-Streuung (SERS) untersucht. Die stabilisierte Geometrie, inter- und intramolekulare Wasserstoffbindungen und harmonische Schwingungswellenzahlen von DIS und DIS, adsorbiert auf der AuNPs-(DISA-)Oberfläche, wurden mithilfe der Dichtefunktionaltheorie (DFT) untersucht. Die Stabilität der Moleküle, die aus stereoelektronischen Wechselwirkungen resultiert und zu ihrer Bioaktivität führt, wurde durch Analyse natürlicher Bindungsorbitale (NBO) bestätigt, was durch die enge HOMO-LUMO-Energielücke für DISA, aus der Frontier-Molecular-Orbital-Analyse sowie spektraler Analyse, weiter untermauert wurde. Die molekulare elektrostatische Potenzialanalyse zusammen mit lokalen und globalen Reaktivitätsdeskriptoren sagt die reaktive Stelle der Moleküle vorher. Eine Moleküldocking-Studie wurde durchgeführt, um Informationen über Protein-Ligand-Reaktionen für DIS und DISA mit verschiedenen Krebsproteinen zu gewinnen. Diese Studie beleuchtet das Potenzial von SERS-Agenzien für gezieltes Drug-Delivery und photothermische Anwendungen. Die zytotoxischen In-vitro-Effekte der DPH- und DPHA-Moleküle auf Lungenkrebszelllinien wurden mittels MTT-Assay und der SERS-Methode analysiert.",
      "conclusion": "This study enlightens the potential of SERS agents for targeted drug delivery and photothermal. The in vitro cytotoxic effects of DPH and DPHA molecules on lung cancer cell lines were analyzed using the MTT assay and the SERS method."
    },
    {
      "pmid": "33767697",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoff mindert endotoxininduzierte Lungenschäden durch Aktivierung von Thioredoxin 1 und Senkung der Expression von Gewebefaktor",
      "title_en": "Hydrogen Attenuates Endotoxin-Induced Lung Injury by Activating Thioredoxin 1 and Decreasing Tissue Factor Expression.",
      "title_de": null,
      "journal": "Frontiers in immunology",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.3389/fimmu.2021.625957",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3389/fimmu.2021.625957",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33767697/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2021-mindert-endotoxininduzierte-lungenschaeden-aktivierung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Li — Wasserstoff mindert endotoxininduzierte Lungenschäden durch Aktivierung von Thioredoxin 1 und Senkung der Expression von Gewebefaktor",
      "summary": "In einem Mausmodell endotoxininduzierter Lungenschäden verbesserte H₂-Inhalation das Überleben deutlich, reduzierte Lungenödem und verringerte Neutrophileninfiltration — offenbar durch Aktivierung des antioxidativen Proteins Thioredoxin 1 (Trx1), das seinerseits Gewebefaktor (TF) und MMP-9 unterdrückte. Diese präklinische Studie identifiziert Trx1 als wahrscheinlichen mechanistischen Vermittler. Keine menschlichen Patienten waren beteiligt.",
      "assessment": "Eine mechanistisch fokussierte präklinische Studie, die über den Nachweis eines Effekts hinausgeht und ein spezifisches molekulares Ziel (Trx1) identifiziert. Der Einsatz eines pharmakologischen Inhibitors (PX12) zur Bestätigung der kausalen Rolle von Trx1 ist eine methodische Stärke. Einschränkungen: Alle Belege stammen aus LPS-behandelten Mäusen und kultivierten Zelllinien (THP-1, HUVEC-C) — Standard-, aber vereinfachte Modelle septischer Lungenschäden. Ob die Trx1-Aktivierung durch H₂ beim Menschen mit Endotoxämie oder ALI dieselbe Rolle spielt, ist unbekannt. Zu diesem Zeitpunkt kann keine klinische Übertragung vorausgesetzt werden.",
      "abstract": "Endotoxininduzierte Lungenschäden sind eine der Haupttodesursachen durch Endotoxämie, es existieren jedoch wenige wirksame therapeutische Optionen. H₂-Inhalation hat sich kürzlich als wirksame Behandlung für entzündliche Lungenschäden erwiesen, aber der zugrunde liegende Mechanismus ist unbekannt. In der vorliegenden Studie wollten wir untersuchen, wie Wasserstoff endotoxininduzierte Lungenschäden mildert, und Referenzwerte für die klinische Anwendung von Wasserstoff bereitstellen. LPS wurde verwendet, um ein endotoxininduziertes Lungenschäden-Mausmodell zu etablieren. Überlebensrate und pulmonale pathologische Veränderungen wurden bewertet. THP-1- und HUVEC-C-Zellen wurden in vitro kultiviert. Der Thioredoxin-1-(Trx1-)Inhibitor wurde verwendet, um die entzündungshemmenden Effekte von Wasserstoff zu beurteilen. Wasserstoff verbesserte die Überlebensrate der Mäuse signifikant, reduzierte Lungenödem und Blutungen, Neutrophileninfiltration und IL-6-Sekretion. Die Inhalation von Wasserstoff verringerte die Expression von Gewebefaktor (TF) und MMP-9-Aktivität, während die Trx1-Expression in der Lunge und im Serum von Endotoxämie-Mäusen erhöht war. LPS-stimulierte THP-1- und HUVEC-C-Zellen in vitro zeigten, dass Wasserstoff die TF-Expression und MMP-9-Aktivität verringert, was durch den Trx1-Inhibitor PX12 aufgehoben wurde. Wasserstoff mildert endotoxininduzierte Lungenschäden durch Verringerung der TF-Expression und MMP-9-Aktivität über die Aktivierung von Trx1. Das Targeting von Trx1 durch Wasserstoff könnte eine potenzielle Behandlung für endotoxininduzierte Lungenschäden sein.",
      "conclusion": "Hydrogen attenuates endotoxin-induced lung injury by decreasing TF expression and MMP-9 activity via activating Trx1. Targeting Trx1 by hydrogen may be a potential treatment for endotoxin-induced lung injury."
    },
    {
      "pmid": "33642332",
      "year": 2021,
      "title": "Hochfluss-Wasserstoffinhalation könnte die Immunfunktion von Teilnehmern mittleren Alters unterdrücken: eine eigenkontrollierte Studie",
      "title_en": "High-flow hydrogen inhalation might suppresses the immune function of middle-aged participants: a self-controlled study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.4103/2045-9912.310054",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.310054",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33642332/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2021-hochfluss-wasserstoffinhalation-koennte-immunfunktion/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2021 · Chen — Hochfluss-Wasserstoffinhalation könnte die Immunfunktion von Teilnehmern mittleren Alters unterdrücken: eine eigenkontrollierte Studie",
      "summary": "Zwanzig gesunde Erwachsene, die Wasserstoff mit hohen Flussraten 2–4 Stunden täglich über zwei Wochen inhalierten, zeigten signifikante Abnahmen mehrerer Immunzellpopulationen — darunter T-Helferzellen, NK-Zellen und Gamma-Delta-T-Zellen. Dieser Befund ist ein wichtiges Warnsignal: Während Standard-H₂-Inhalation generell als sicher gilt, kann hochflüssige Gabe das Immunsystem vorübergehend unterdrücken. (Medical Gas Research, 2021.)",
      "assessment": "Eine wichtige Sicherheitssignal-Studie, die das H₂-Feld ernst nehmen sollte. Sie fügt der verbreiteten Annahme, H₂-Inhalation sei bei jeder Flussrate universell sicher, einen wichtigen Vorbehalt hinzu. Limitationen: n=20, eigenkontrolliertes Design (keine gleichzeitige Kontrollgruppe), keine beschriebene Auswaschphase, Reversibilität der Immunveränderungen nicht bewertet, klinische Ergebnisse nicht gemessen, Population sind gesunde Erwachsene mittleren Alters (Ergebnisse möglicherweise nicht verallgemeinerbar). Die Immunveränderungen könnten vorübergehend sein — aber wir wissen es nicht. Dieser Befund erfordert Folgestudien, die gezielt Dosis-Wirkungs-Beziehung, Reversibilität und klinische Bedeutung von Hochfluss-H₂ auf das Immunsystem testen.",
      "abstract": "Die Wasserstoffinhalationstherapie hat sich in mehreren klinischen Berichten als sicher und wirksam bei der Krankheitsbehandlung erwiesen, aber die in verschiedenen Studien verwendeten Gasflussraten variieren stark. Da es keine Obergrenze für eine sichere Wasserstoffkonzentration gibt, testete diese Studie die Effekte von Hochfluss- (nicht Hochkonzentrations-) Wasserstoffinhalation auf die Immunfunktion. Von Oktober 2019 bis Januar 2020 wurden 20 erwachsene Teilnehmer (31–60 Jahre) in eine eigenkontrollierte Studie eingeschlossen, um die Immunfunktion in peripheren Blutlymphozyten-Subpopulationen vor und nach einem 2-wöchigen Wasserstoffinhalationsprotokoll zu überprüfen. Die Teilnehmer inhalierten Wasserstoff 2 oder 4 Stunden täglich. Nach 2 Wochen Wasserstoffinhalation wurden statistisch signifikante Veränderungen bei follikulären Helfer-T-Zellen, Helfer- und zytotoxischen T-Zellen, natürlichen Killerzellen und natürlichen Killer-T-Zellen sowie Gamma-Delta-T-Zellen beobachtet, was generell auf eine Abnahme ihrer Anteile hindeutet. Diese Ergebnisse zeigen, dass Hochfluss-Wasserstoffinhalation eine hemmende Wirkung auf die Immunfunktion gesunder Teilnehmer hat. Das Studienprotokoll erhielt am 7. Dezember 2018 die Genehmigung des Ethikkomitees des Fuda Cancer Hospital, Jinan University (Genehmigungsnr. Fuda20181207).",
      "conclusion": "The study protocol received ethical approval from the Ethics Committee of Fuda Cancer Hospital, Jinan University on December 7, 2018 (approval No. Fuda20181207)."
    },
    {
      "pmid": "33639371",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffgas-Therapie schwächt die Signalübertragung des Entzündungswegs bei septischen Mäusen ab",
      "title_en": "Hydrogen Gas Therapy Attenuates Inflammatory Pathway Signaling in Septic Mice.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of surgical research",
      "authors": "Matsuura et al.",
      "author_search": "matsuura matsuura",
      "doi": "10.1016/j.jss.2021.01.022",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jss.2021.01.022",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33639371/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-matsuura-2021-wasserstoffgas-schwaecht-signaluebertragung-des/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Matsuura — Wasserstoffgas-Therapie schwächt die Signalübertragung des Entzündungswegs bei septischen Mäusen ab",
      "summary": "In einem Maus-Sepsis-Modell (Blinddarm-Ligatur und -Punktion, CLP) verbesserte kontinuierliche H₂-Inhalation das 7-Tage-Überleben von 40% auf 75% und unterdrückte die systemische und organspezifische Entzündungssignalübertragung. Die RNA-Sequenzierung von Leber, Darm und Lunge zeigte, dass H₂ mehrere kanonische Entzündungswege inaktivierte. Dies ist eine präklinische Studie an Mäusen — keine menschlichen Sepsispatienten wurden untersucht.",
      "assessment": "Eine technisch solide präklinische Studie in einem etablierten Sepsismodell, mit dem Mehrwert multiorgan-Transkriptomik. Die Überlebensdaten sind ermutigend, müssen aber vorsichtig interpretiert werden: CLP-Überlebensergebnisse bei Mäusen übertragen sich selten direkt auf klinische Studien bei menschlicher Sepsis. Die RNA-Seq-Befunde sind explorativ und erfordern unabhängige Validierung. Die Autoren formulieren ihre Schlussfolgerung angemessen als Beitrag zur „Klärung des Wirkmechanismus“ und behaupten keinen klinischen Beweis. Aus diesen Daten können keine therapeutischen Empfehlungen für Menschen abgeleitet werden.",
      "abstract": "Hintergrund: Molekularer Wasserstoff (H₂) wurde in klinischen Fällen eingesetzt. Es gibt jedoch wenige Studien zur H₂-Therapie bei Sepsis, und die entzündungshemmenden Mechanismen von H₂ sind weitgehend unbekannt. Wir wollten die Effekte der H₂-Therapie bei Sepsis bestätigen und ihren therapeutischen Mechanismus durch RNA-Sequenzierung in mehreren Organen septischer Mäuse aufdecken. Methoden: Neun Wochen alte männliche C57BL/6-Mäuse wurden einer Blinddarm-Ligatur und -Punktion (CLP) oder einem Scheineingriff unterzogen. Anschließend erhielt das CLP-Modell sofortige ± kontinuierliche Inhalation von 7% H₂. Die Mäuse wurden eine Woche lang beobachtet, um die Überlebensraten zu beurteilen. Systemische Entzündungszytokine wurden 24 Stunden nach dem CLP-Verfahren ausgewertet. Leber, Darm und Lunge bei CLP-Mäusen, die 24 h ± H₂-Therapie erhielten, wurden durch RNA-Sequenzierung beurteilt. Die Daten wurden mit Ingenuity Pathways Analysis (QIAGEN Inc.) analysiert. Ergebnisse: Die 7-Tage-Überlebensrate bei septischen Mäusen war in der H₂-Inhalationsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe (75% vs. 40%, p < 0,05) signifikant verbessert. Die H₂-Behandlung milderte die Serum-Interleukin-6- und Tumornekrosefaktor-α-Spiegel 24 Stunden nach CLP, und der Blutzuckerspiegel wurde in der H₂-behandelten Gruppe aufrechterhalten. In der RNA-Sequenzierung zeigte die kanonische Pathway-Analyse Inaktivität verschiedener Entzündungssignalwege, beispielsweise der Akutphasenreaktions-Signalübertragung und STAT3-Wege, in Leber und Darm im CLP-Modell nach 24-stündiger H₂-Inhalation. Wir detektierten signifikant verringerte Expression von Upstream-Regulatorgenen wie dem CD14-Antigen-Gen in der Leber und verschiedener Zytokinrezeptorgene in Darm und Lunge in der H₂-behandelten Gruppe. Schlussfolgerungen: Diese Befunde können dazu beitragen, den Wirkmechanismus der H₂-Therapie bei Sepsis zu klären.",
      "conclusion": "These findings may contribute to clarifying the mechanism of action of H2 therapy in sepsis."
    },
    {
      "pmid": "33485760",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoff als potenzielles Therapeutikum bei Adipositas: Das Gehirn als Zielstruktur",
      "title_en": "Hydrogen as a Potential Therapeutic in Obesity: Targeting the Brain.",
      "title_de": null,
      "journal": "Trends in endocrinology and metabolism: TEM",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.tem.2021.01.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.tem.2021.01.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33485760/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2021-potenzielles-therapeutikum-adipositas-gehirn/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Ostojic — Wasserstoff als potenzielles Therapeutikum bei Adipositas: Das Gehirn als Zielstruktur",
      "summary": "Diese kurze Übersichtsarbeit untersucht, ob molekularer H₂ direkt auf Gehirnstrukturen wirken könnte, die an der Adipositasregulation beteiligt sind — insbesondere den Hypothalamus. Der Autor stellt fest, dass H₂ in klinischen Zusammenhängen adipositasbedingte Stoffwechselmarker in peripheren Geweben zu verbessern scheint, ob es jedoch zentrale neuronale Schaltkreise erreicht und beeinflusst, bleibt spekulativ. Dies ist eine theoretische Übersichtsarbeit, keine klinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist eine kurze theoretische Übersichtsarbeit eines einzelnen Autors, die die Hypothese präsentiert, dass H₂ auf Gehirn-Adipositas-Signalwege wirken könnte. Es werden keine neuen experimentellen Daten präsentiert; die mechanistischen Behauptungen sind Extrapolationen aus peripheren Gewebestudien und aus bekannter H₂-Biologie (antioxidativ, entzündungshemmend). Die zentrale Frage, die die Übersichtsarbeit aufwirft — ob H₂ die Blut-Hirn-Schranke in ausreichender Menge überquert, um die hypothalamische Signalübertragung zu verändern — bleibt offen. Dies ist hypothesengenerierend für zukünftige Forschung, keine Grundlage für klinische Anwendung. Leser sollten das Fehlen klinischer oder tierexperimenteller hirnspezifischer H₂-Daten zur Stützung der vorgeschlagenen Mechanismen beachten.",
      "abstract": "Klinische Anwendungen von molekularem Wasserstoff (H₂) scheinen adipositasbedingte Stoffwechsel-Biomarker in peripheren Geweben günstig zu beeinflussen, ob H₂ jedoch Adipositas-Signalwege im Gehirn direkt angreift, bleibt unklar. Ich fasse hier mehrere molekulare Ziele im Hypothalamus und darüber hinaus zusammen, die durch H₂-Gas bei Adipositas verändert werden könnten.",
      "conclusion": "Clinical applications of molecular hydrogen (H2) seem to favorably affect obesity-related metabolic biomarkers in peripheral tissues, yet whether H2 directly tackles obesity pathways in the brain remains elusive. I summarize here several molecular targets in the hypothalamus and beyond that could be altered by H2 gas in obesity."
    },
    {
      "pmid": "33478090",
      "year": 2021,
      "title": "Auf dem Weg zur Anpassung der Abbaurate magnesiumbasierter Biomaterialien für verschiedene medizinische Anwendungen: Bewertung von Korrosion, Zytokompatibilität und immunologischen Effekten",
      "title_en": "Toward Tailoring the Degradation Rate of Magnesium-Based Biomaterials for Various Medical Applications: Assessing Corrosion, Cytocompatibility and Immunological Effects.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Hartjen et al.",
      "author_search": "hartjen hartjen",
      "doi": "10.3390/ijms22020971",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms22020971",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33478090/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hartjen-2021-dem-weg-zur-anpassung/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Hartjen — Auf dem Weg zur Anpassung der Abbaurate magnesiumbasierter Biomaterialien für verschiedene medizinische Anwendungen: Bewertung von Korrosion, Zytokompatibilität und immunologischen Effekten",
      "summary": "Diese In-vitro-Materialwissenschaftsstudie testete eine oberflächenbehandelte Magnesiumlegierung (WE43 mit plasmaelektrolytischer Oxidation) als abbaubares Implantatmaterial. Molekularer Wasserstoff erscheint hier als Korrosionsnebenprodukt, das entsteht, wenn Magnesium in Körperflüssigkeiten abgebaut wird — nicht als therapeutisches Mittel. Die Oberflächenbehandlung reduzierte die H₂-Gasentwicklung um ca. 41% und verbesserte die Zellverträglichkeit dramatisch.",
      "assessment": "Diese Studie befasst sich nicht mit molekularer H₂-Therapie. Es handelt sich um ein materialwissenschaftliches Paper zur Bewertung einer Magnesiumlegierungsbeschichtung für abbaubare Implantate. Wasserstoffgas wird als unerwünschtes Korrosionsnebenprodukt gemessen — seine Reduktion ist das Ziel, nicht seine Förderung. Es werden keine Belege für oder gegen therapeutische H₂-Anwendung beim Menschen präsentiert. Die Relevanz der Studie für die H₂-Medizin ist bestenfalls indirekt: Sie dokumentiert, dass korrodierende Magnesiumimplantate H₂ erzeugen, was letztendlich Diskussionen über lokale H₂-Exposition in implantattragendem Gewebe informieren könnte — aber dies ist spekulativ und wird im Paper nicht diskutiert.",
      "abstract": "Magnesiumbasierte Biomaterialien bieten erhebliches Potenzial für Anwendungen in der regenerativen Medizin. Der Abbau von Mg muss jedoch reduziert werden, um die durch seine schnelle natürliche Korrosion verursachte Toxizität zu kontrollieren. Bei der Entwicklung neuer Mg-Legierungen mit verschiedenen Oberflächenmodifikationen ist eine effiziente Bewertung der relevanten Eigenschaften unerlässlich. In der vorliegenden Studie wurde eine WE43-Mg-Legierung mit einer durch plasmaelektrolytische Oxidation (PEO) erzeugten Oberfläche untersucht. Oberflächenmikrostruktur, H₂-Gasentwicklung in Immersionstests und Zytokompatibilität wurden bewertet. Darüber hinaus wurde ein neuartiger In-vitro-Immunologietest mit primären menschlichen Lymphozyten eingeführt. Auf PEO-behandeltem WE43 wurden eine größere Anzahl von Poren und Mikrorissen sowie erhöhte Rauheit im Vergleich zu unbehandeltem WE43 beobachtet. Die H₂-Gasentwicklung nach zwei Wochen wurde durch PEO-Behandlung um 40,7% reduziert, was auf eine signifikant verringerte Korrosionsrate hinweist. Im Gegensatz zu unbehandeltem WE43 zeigte PEO-behandeltes WE43 eine ausgezeichnete Zytokompatibilität. Nach dreitägiger Inkubation tötete unbehandeltes WE43 über 90% der Lymphozyten, während mehr als 80% der Zellen nach Inkubation mit PEO-behandeltem WE43 noch vital waren. PEO-behandeltes WE43 stimulierte leicht die Aktivierung, Proliferation und Toxin-(Perforin und Granzym B-)Expression von CD8+-T-Zellen. Diese Studie zeigt, dass die kombinierte Bewertung von Korrosion, Zytokompatibilität und immunologischen Effekten auf primäre menschliche Lymphozyten ein umfassendes und effektives Verfahren zur Charakterisierung von Mg-Varianten mit anpassbarem Abbau und anderen Merkmalen bietet. PEO-behandeltes WE43 ist ein vielversprechender Kandidat für die weitere Entwicklung als abbaubares Biomaterial.",
      "conclusion": "This study demonstrates that the combined assessment of corrosion, cytocompatibility and immunological effects on primary human lymphocytes provide a comprehensive and effective procedure for characterizing Mg variants with tailorable degradation and other features. PEO-treated WE43 is a promising candidate for further development as a degradable biomaterial."
    },
    {
      "pmid": "33475845",
      "year": 2021,
      "title": "Die Prävalenz der intestinalen Dysbiose bei Patienten, die zur Antireflux-Chirurgie überwiesen wurden",
      "title_en": "The prevalence of intestinal dysbiosis in patients referred for antireflux surgery.",
      "title_de": null,
      "journal": "Surgical endoscopy",
      "authors": "Haworth et al.",
      "author_search": "haworth haworth",
      "doi": "10.1007/s00464-020-08229-5",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00464-020-08229-5",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33475845/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-haworth-2021-praevalenz-intestinalen-dysbiose-zur/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2021 · Haworth — Die Prävalenz der intestinalen Dysbiose bei Patienten, die zur Antireflux-Chirurgie überwiesen wurden",
      "summary": "Bei 104 Patienten, die zur Antireflux-Operation untersucht wurden, hatten 60,6 % eine intestinale Dysbiose — eine bakterielle Überbesiedelung des Dünndarms (SIBO), nachgewiesen per Wasserstoff-Atemtest, fand sich in 39,4 % der Fälle. Wasserstoff ist hier ein diagnostischer Marker, den Darmbakterien produzieren, kein therapeutisches Mittel — aber die Studie zeigt, dass darmproduktiertes H₂ zu Refluxsymptomen beitragen kann, die fälschlicherweise nur der Säure zugeschrieben werden. (Surgical Endoscopy, 2021.)",
      "assessment": "Eine klinisch relevante gastroenterologische Studie, die den Wasserstoff-Atemtest als diagnostisches Werkzeug nutzt. Ihr Beitrag zum H₂-Feld liegt im diagnostischen/physiologischen Bereich — nicht in der therapeutischen H₂-Supplementierung. Limitationen: retrospektives Design, Einzelzentrum, kein postoperatives Follow-up zur Frage, ob die Behandlung der Dysbiose die Ergebnisse verbesserte; SIBO-Atemtestschwellen variieren zwischen Laboren; die Kausalrichtung (verursacht SIBO Refluxsymptome oder verursacht Reflux Dysbiose?) ist nicht geklärt. Für Leser dieser Datenbank: Diese Studie bewertet H₂ nicht als Nahrungsergänzungsmittel — sie nutzt die körpereigene H₂-Produktion als Fenster zur Darmgesundheit.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Vor der Antireflux-Operation haben die meisten Patienten mit Symptomen einer gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) langfristig Protonenpumpenhemmer (PPI) eingenommen. Es wurde gezeigt, dass PPI Veränderungen der intestinalen Mikrobiota verursachen, wie z. B. eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms (SIBO), die durch Symptome von Gasblähungen gekennzeichnet ist. Patienten, die sich einer Antireflux-Operation unterziehen, werden nicht routinemäßig auf SIBO untersucht, aber viele Patienten erleben postoperativ gasbezogene Symptome. METHODEN: Daten von konsekutiven Patienten (n=104), die an ein Spezialzentrum für Reflux überwiesen wurden, wurden retrospektiv ausgewertet. Die Patienten unterzogen sich einer routinemäßigen diagnostischen Abklärung der GERD, einschließlich Anamnese, Endoskopie, ösophagealer Manometrie und 24-h-pH-Impedanzmessung ohne PPI. Die intestinale Dysbiose wurde durch Wasserstoff- und Methan-Atemtests bestimmt, wobei ein wasserstoffpositives Ergebnis auf SIBO und ein methampositives Ergebnis auf intestinale Methanogen-Überwucherung (IMO) hinweist. ERGEBNISSE: 60,6 % der Patienten hatten intestinale Dysbiose (39,4 % SIBO und 35,6 % IMO). Patienten mit Dysbiose berichteten häufiger über Blähungen (74,6 % vs. 48,8 %; p=0,01) und Aufstoßen (60,3 % vs. 34,1 %; p=0,01). Die ösophageale Säureexpositionszeit und die Anzahl der Refluxepisoden waren zwischen den Dysbiose- und Nicht-Dysbiose-Gruppen ähnlich, aber Patienten mit Dysbiose hatten häufiger eine positive Reflux-Symptom-Assoziation (76,2 % vs. 31,7 %; p<0,001), insbesondere für Regurgitation bei SIBO (p=0,01). Die Wasserstoffgasproduktion war bei Patienten mit positiver Reflux-Symptom-Assoziation für Regurgitation (228,8 ppm vs. 129,1 ppm, p=0,004) und Aufstoßen (mittlere AUC 214,8 ppm vs. 135,9 ppm, p=0,02) signifikant höher. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Prävalenz der intestinalen Dysbiose ist bei Patienten mit GERD hoch, und diese Patienten berichten häufiger über gasbezogene Symptome vor der Antireflux-Operation. Unabhängig davon kann SIBO ein Mitfaktor bei refraktären Refluxsymptomen und Blähungen bei Kandidaten für Antireflux-Chirurgie sein.",
      "conclusion": "The prevalence of intestinal dysbiosis is high in patients with GERD, and these patients are more likely to report gas-related symptoms prior to antireflux surgery. Independently, SIBO may be a contributory factor to refractory reflux symptoms and gas bloating in antireflux surgery candidates."
    },
    {
      "pmid": "33428716",
      "year": 2021,
      "title": "Dechloromonas und nahe Verwandte dominieren während der hydrogenotrophen Denitrifikation in stimulierten Mikrokosmen mit oxischem Aquifermaterial",
      "title_en": "Dechloromonas and close relatives prevail during hydrogenotrophic denitrification in stimulated microcosms with oxic aquifer material.",
      "title_de": null,
      "journal": "FEMS microbiology ecology",
      "authors": "Duffner et al.",
      "author_search": "duffner duffner",
      "doi": "10.1093/femsec/fiab004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/femsec/fiab004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33428716/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-duffner-2021-dechloromonas-nahe-verwandte-dominieren/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Duffner — Dechloromonas und nahe Verwandte dominieren während der hydrogenotrophen Denitrifikation in stimulierten Mikrokosmen mit oxischem Aquifermaterial",
      "summary": "Als Wasserstoffgas zu mit Nitrat kontaminierten Grundwasser-Mikrokosmen hinzugefügt wurde, dominierte eine spezifische Bakteriengattung (Dechloromonas) die resultierende Nitratentfernungsgemeinschaft. Diese Mikrobiologiestudie untersucht H₂ als Treibstoff für die umwelttechnische Bioremediation nitratbelasteter Aquifere — sie ist vollständig unabhängig von therapeutischer oder biologischer H₂-Anwendung in der Medizin.",
      "assessment": "Diese Studie ist Umweltmikrobiologie — sie verwendet H₂-Gas als Elektronendonor für die bakterielle Nitratentfernung aus verschmutztem Grundwasser. Sie hat keine Relevanz für molekulares H₂ als Gesundheits- oder therapeutisches Mittel. Ihre Aufnahme in eine medizinische H₂-Datenbank erscheint ein Indexierungsartefakt auf Basis des Begriffs „Wasserstoff“ zu sein. Die Forschung ist methodisch solide in ihrem Bereich (16S-rRNA-Amplikon-Sequenzierung, qPCR von Denitrifikationsgenen) und befasst sich mit einer echten umwelttechnischen Herausforderung.",
      "abstract": "Weltweit auftretende Nitratbelastung im Grundwasser schadet der Umwelt und der menschlichen Gesundheit. Die In-situ-Zugabe von Wasserstoff zur Stimulierung der Denitrifikation wurde als Sanierungsstrategie vorgeschlagen. Jedoch sind beobachtete Nitritakkumulation und unvollständige Denitrifikation schwerwiegende Nachteile, die möglicherweise aus der spezifischen mikrobiellen Gemeinschaftszusammensetzung resultieren. Wir errichteten ein Mikrokosmos-Experiment mit Sediment und Grundwasser aus einem nitratbelasteten oxischen oligotrophen Aquifer. Nachdem die Mikrokosmen mit Wasserstoffgas gespült worden waren, wurden innerhalb von 122 Stunden regelmäßig Proben für Nitrat- und Nitrit-Messungen, Gemeinschaftszusammensetzungsanalyse mittels 16S-rRNA-Gen-Amplikon-Sequenzierung und Gen- und Transkriptquantifizierung via qPCR von Reduktase-Genen, die für eine vollständige Denitrifikation unerlässlich sind, entnommen. Die höchsten Nitratreduktionsraten und der größte Anstieg der Bakterienhäufigkeit koinzidierten mit einem 15,3-fachen Anstieg der relativen Häufigkeit von Rhodocyclaceae, speziell sechs ASVs, die eng mit der Gattung Dechloromonas verwandt sind. Die Denitrifikations-Reduktase-Gene napA, nirS und Klade-I-nosZ stiegen ebenfalls signifikant über den Beobachtungszeitraum an. Wir schlussfolgern, dass Taxa der Gattung Dechloromonas die vorherrschenden hydrogenotrophen Denitrifikanten in diesem nitratbelasteten Aquifer sind und die Fähigkeit zur hydrogenotrophen Denitrifikation unter den gegebenen Bedingungen artspezifisch ist.",
      "conclusion": "The denitrification reductase genes napA, nirS and clade I nosZ also increased significantly over the observation period. We conclude that taxa of the genus Dechloromonas are the prevailing hydrogenotrophic denitrifiers in this nitrate polluted aquifer and the ability of hydrogenotrophic denitrification under the given conditions is species-specific."
    },
    {
      "pmid": "33387361",
      "year": 2021,
      "title": "Karzinostatische Wirkungen von Alkanoylascorbat plus Platin-Nanokolloid und Stabilisierung des esterolytisch entstandenen Ascorbats durch Wasserstoff",
      "title_en": "Carcinostatic effects of alkanoyl ascorbate plus platinum nano-colloid and stabilization of the esterolytically resultant ascorbate by hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Human cell",
      "authors": "Kato et al.",
      "author_search": "kato kato",
      "doi": "10.1007/s13577-020-00462-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s13577-020-00462-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33387361/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kato-2021-karzinostatische-alkanoylascorbat-plus-platin/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Kato — Karzinostatische Wirkungen von Alkanoylascorbat plus Platin-Nanokolloid und Stabilisierung des esterolytisch entstandenen Ascorbats durch Wasserstoff",
      "summary": "Diese In-vitro-Chemiestudie stellte fest, dass eine Kombination aus einem Fettsäure-Ascorbat-Ester (Asc6Palm) und Platinnanopartikeln die Lebensfähigkeit menschlicher Speiseröhrenkrebszellen unterdrückte. Wasserstoffreiches Wasser erscheint als unterstützendes Mittel, das Ascorbat vor oxidativem Abbau schützt — nicht als eigenständige Krebstherapie. Alle Befunde sind aus Zellkulturen; keine menschlichen Patienten waren beteiligt.",
      "assessment": "Eine spezialisierte In-vitro-Chemiestudie mit engem Umfang: die Antikrebssynergie einer spezifischen Ascorbat-Ester + Platinnanopartikel-Kombination, wobei HRW eine antioxidante Stabilisierungsrolle übernimmt. Die Arbeit ist technisch interessant, aber hochgradig vorläufig. Die Rolle von H₂ selbst als Krebsmittel wird hier nicht nachgewiesen — H₂ wird instrumentell zur Stabilisierung von Ascorbat eingesetzt. Das getestete System (Asc6Palm + PVP-Pt + HRW) ist weit von jeder klinischen Anwendung entfernt. Schlussfolgerungen über H₂-Therapie bei Krebs oder Ascorbat-Therapie beim Menschen können nicht gezogen werden.",
      "abstract": "Karzinostatische Wirkungen der kombinierten Verwendung von Ascorbinsäure (Asc), 2-O-Phospho- oder 6-O-Palmitoyl-Ascorbat (Asc2Phos, Asc6Palm) oder verschiedenen Alkanoyl-Asc und nano-dimensioniertem Platin-Poly(N-vinylpyrrolidon)-Kolloid (PVP-Pt; 2 nm Durchmesser) wurden an KYSE70-Zellen (von menschlichem Speiseröhrenkarzinom abgeleitet) untersucht. Die Zellviabilität wurde durch das 'Asc6Palm + PVP-Pt'-Gemisch deutlicher unterdrückt als durch Asc6Palm oder PVP-Pt allein, zusammen mit Zellschrumpfung und -fragmentierung, im Gegensatz zu keinem additiven karzinostatischen Effekt von 'Asc + PVP-Pt' oder 'Asc2Phos + PVP-Pt'. Die Effekte könnten teilweise auf die Effizienz der intrazellulären Aufnahme von PVP-Pt zurückzuführen sein, wie zuvor in unseren Studien gezeigt, dass Pt-Atome aus PVP-Pt im Vergleich zu normalen menschlichen Zungenepithelzellen 9,6-fach in menschliche Zungenkarzinomzellen eingebaut wurden. Asc6Palm war für die intrazelluläre Aufnahme vorteilhaft hinsichtlich der geeigneten Balance für molekulare Hydrophilizität-Lipophilizität (BMHL), während 6-O-Stearoyl-(C18-)Asc oder 2,6-O-Dipalmitoyl-(2×C16-)Asc aufgrund eines niedrigeren BMHL als weniger karzinostatisch erwiesen wurde. Obwohl esterolytisch aus Asc6Palm umgewandelt, musste Asc für eine effiziente Karzinostase erhalten bleiben, und wurde durch HPLC-coulometrische ECD-Analyse als deutlich stabilisiert in elektrolytisch erzeugtem Wasserstoff (gelöstes Wasserstoff: 0,575 mg/L)-Wasser, kaum jedoch in H₂-gasgesprudeltem Wasser (0,427 mg/L), Mg-Stab-abgeleitetem Wasserstoff (0,044 mg/L)-Wasser oder Leitungswasser nachgewiesen, was darauf hindeutet, dass wasserstoffreiches Wasser den oxidativen Abbau von Asc unterdrückt. Somit könnte Asc6Palm plus PVP-Pt mit wasserstoffreichem Wasser als Supplement für die karzinostatische Therapie anwendbar sein.",
      "conclusion": "Although esterolytically converted from Asc6Palm, Asc was necessitated to be retained for efficient carcinostasis, and demonstrated by HPLC-coulometric ECD analysis to be appreciably stabilized in electrolytically generated hydrogen (dissolved hydrogen: 0.575 mg/L)-water, but scarcely in hydrogen-gas-bubbled water (0.427 mg/L), Mg stick-derived hydrogen (0.044 mg/L) water, or tap water, suggesting"
    },
    {
      "pmid": "33368699",
      "year": 2021,
      "title": "Molekularer Wasserstoff (H₂) als potenzielle Behandlung bei akuter und chronischer Erschöpfung",
      "title_en": "Molecular hydrogen (H2 ) as a potential treatment for acute and chronic fatigue.",
      "title_de": null,
      "journal": "Archiv der Pharmazie",
      "authors": "Lucas et al.",
      "author_search": "lucas lucas",
      "doi": "10.1002/ardp.202000378",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/ardp.202000378",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33368699/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lucas-2021-potenzielle-akuter-chronischer-erschoepfung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Lucas — Molekularer Wasserstoff (H₂) als potenzielle Behandlung bei akuter und chronischer Erschöpfung",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit argumentiert, dass molekularer H₂ gut geeignet ist, sowohl akute als auch chronische Erschöpfung zu behandeln — ausgehend von der Prämisse, dass oxidativer Stress und mitochondriale Dysfunktion vielen Erschöpfungsformen zugrunde liegen. Die Autoren synthetisieren bestehende Belege zu reaktiven Sauerstoff-/Stickstoffspezies bei Erschöpfung und H₂s antioxidativen Eigenschaften. Es handelt sich um eine Literaturübersicht, keine klinische Studie — es werden keine neuen Patientendaten präsentiert.",
      "assessment": "Eine plausible, aber noch weitgehend theoretische Übersichtsarbeit. Die mechanistische Grundlage — oxidativer Stress treibt Erschöpfung an, H₂ reduziert oxidativen Stress — wird durch bestehende Biologie gestützt. Dies ist jedoch eine Übersichtsarbeit, keine klinische Studie, und der Sprung vom antioxidativen Mechanismus zur wirksamen Erschöpfungsbehandlung erfordert Evidenz aus Humanstudien, die noch unvollständig ist. Die Verwendung des Wortes „Vorschlag“ durch die Autoren ist ehrlich und angemessen. Der Review fasst die biologische Begründung über mehrere Erschöpfungskontexte hinweg nützlich zusammen, sollte aber nicht als klinischer Wirksamkeitsnachweis gelesen werden. Eine spezifische Einschränkung: Die Heterogenität der „Erschöpfung“ über die abgedeckten Erkrankungen hinweg bedeutet, dass eine einzelne Intervention je nach Ätiologie sehr unterschiedliche Effekte haben kann.",
      "abstract": "Viele Krankheiten sowie akute Zustände können zu Erschöpfung führen, die entweder vorübergehender oder chronischer Natur sein kann. Akute Erschöpfung entwickelt sich häufig nach körperlicher Betätigung oder nach einem Alkohol-Kater, während mikrobielle Infektionen wie Influenza oder COVID-19 und chronische Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose häufig mit chronischer Erschöpfung assoziiert sind. Oxidativer Stress und eine resultierende Störung der mitochondrialen Funktion sind wahrscheinlich gemeinsame Nenner für viele Erschöpfungsformen, und antioxidative Behandlungen haben sich als wirksam bei der Linderung von Erschöpfungssymptomen erwiesen. In dieser Studie überprüfen wir die Rolle reaktiver Sauerstoff- und Stickstoffspezies bei Erschöpfung und die antioxidativen Wirkungen der Einnahme von molekularem Wasserstoff. Wir schlagen vor, dass molekularer Wasserstoff gut geeignet ist für die Behandlung vorübergehender und chronischer Formen oxidativen stress-assoziierter Erschöpfung.",
      "conclusion": "In this study, we review the role of reactive oxygen and nitrogen species in fatigue and the antioxidant effects of the intake of molecular hydrogen. We propose that molecular hydrogen is well suited for the treatment of temporary and chronic forms of oxidative stress-associated fatigue."
    },
    {
      "pmid": "33246703",
      "year": 2021,
      "title": "Kobaltmodifiziertes 2D-poröses organisches Polymer zur hocheffizienten elektrokatalytischen Entfernung von toxischem Harnstoff und Nitrophenol",
      "title_en": "Cobalt-modified 2D porous organic polymer for highly efficient electrocatalytic removal of toxic urea and nitrophenol.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemosphere",
      "authors": "Gopi et al.",
      "author_search": "gopi gopi",
      "doi": "10.1016/j.chemosphere.2020.129052",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.chemosphere.2020.129052",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33246703/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-gopi-2021-kobaltmodifiziertes-poroeses-organisches-polymer/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Gopi — Kobaltmodifiziertes 2D-poröses organisches Polymer zur hocheffizienten elektrokatalytischen Entfernung von toxischem Harnstoff und Nitrophenol",
      "summary": "Diese Elektrochemiestudie entwickelte ein kobaltdotiertes poröses organisches Polymer, das die Oxidation von Harnstoff und die Reduktion von 4-Nitrophenol aus Abwasser effizient katalysieren kann. Wasserstoffgas erscheint als Nebenprodukt der Harnstoffoxidationsreaktion — es ist nicht Gegenstand der Studie und hat keine therapeutische Relevanz. Dies ist ein Umweltchemiepaper, keine medizinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist ein Umweltelektrochemie-Paper ohne Relevanz für molekulares H₂ als therapeutisches Mittel. Das erwähnte H₂ ist ein Reaktionsnebenprodukt der elektrochemischen Harnstoffoxidation — eine Grüne-Chemie-Anwendung. Es werden keine medizinischen oder biologischen H₂-Belege präsentiert. Die Aufnahme in eine medizinische H₂-Datenbank ist ein Indexierungsartefakt. Die Studie ist methodisch kompetent in ihrem Bereich (Elektrokatalyse, Materialwissenschaft), liegt aber vollständig außerhalb des Umfangs der Wasserstoffmedizin.",
      "abstract": "Die Harnstoffoxidationsreaktion (UOR) und Nitrophenolreduktion sind sichere und wichtige Schlüsselreaktionen für nachhaltige Energieumwandlung und -speicherung. Harnstoff und Nitrophenol sind in Industrie- und Landwirtschaftsabfällen, menschlichem Abwasser und in der Umwelt reichlich vorhanden. Die katalytische oxidative und reduktive Entfernung ist der effektivste Prozess zur Entfernung von Harnstoff und 4-Nitrophenol aus der Umwelt, notwendig zum Schutz der menschlichen Gesundheit. 2D-kohlenstoffgestützte, auf Kobaltnanopartikel basierende Materialien sind aufkommende Katalysatoren für die Nitrophenolreduktion und als Anodenmaterial für die UOR. In dieser Arbeit wurde kobaltmodifiziertes, auf einem porösen organischen Polymer basierendes Material (CoPOP) synthetisiert und bei 400 und 600 °C karbonisiert. Die Bildung von CoPOP wurde durch FT-IR-Spektroskopie bestätigt, die 2D-graphitische Schicht und amorphes Kohlenstoffmaterial mit Kobaltmetall durch TEM, REM und PXRD, sowie die Elementzusammensetzung durch TEM-Mapping, EDX und XPS. Die katalytische Aktivität für die 4-Nitrophenol-Reduktion wurde untersucht und die damit zusammenhängende elektrokatalytische UOR wissenschaftlich bewertet. Die katalytische Aktivität zur Reduktion von 4-NP zu 4-AP wurde mit Zugabe von NaBH₄ getestet; CoPOP-3 zeigte verbesserte Aktivität bei einer Rate von 0,069 min⁻¹. Darüber hinaus untersuchte LSV die katalytische Aktivität der Materialien gegenüber UOR, wobei Wasserstoffgas produziert wurde, dessen Produkte via Gaschromatographie analysiert wurden. Unter den untersuchten Elektrokatalysatoren zeigte CoPOP-2 ein niedrigeres Einsetzpotenzial, und die Tafel-Steigung betrug 1,34 V und 80 mV dec⁻¹. Diese Studie zeigt, dass kobaltmetall-dotierte poröse organische Polymere als effiziente Katalysatoren zur Entfernung von Harnstoff und Nitrophenol aus Abwasser verwendet werden können.",
      "conclusion": "Among the electrocatalysts studied, CoPOP-2 exhibited a lower onset potential, and the Tafel slope was 1.34 V and 80 mV dec-1. This study demonstrates that cobalt metal-doped porous organic polymers can be used as efficient catalysts to remove urea and nitrophenol from wastewater."
    },
    {
      "pmid": "33231266",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser mindert die durch Tritiumexposition induzierte Radiotoxizität in vitro und in vivo",
      "title_en": "Hydrogen-rich water attenuates the radiotoxicity induced by tritium exposure in vitro and in vivo.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of radiation research",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1093/jrr/rraa104",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/jrr/rraa104",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33231266/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2021-mindert-tritiumexposition-induzierte-radiotoxizitaet/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Li et al. — Wasserstoffreiches Wasser mindert die durch Tritiumexposition induzierte Radiotoxizität in vitro und in vivo",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser (HRW) reduziert radioaktive Schäden durch tritiiertes Wasser (HTO) — sowohl in kultivierten menschlichen Blutzellen als auch in Mäusen. Es beschleunigt die Tritiumausscheidung über den Urin, verringert die Tritiumanreicherung in Geweben und wirkt der oxidativen DNA-Schädigung sowie dem durch Strahlung ausgelösten Zelltod entgegen. (Journal of Radiation Research, 2021.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte präklinische Studie mit klarer mechanistischer Hypothese. Wichtige Einschränkung: Es handelt sich ausschließlich um Tier- und Zellkulturforschung — es liegen keine Humandaten vor. Die Mausdosis (18,5 MBq/kg HTO) und die Zellkulturbedingungen spiegeln möglicherweise keine realistischen menschlichen Strahlenszenarien wider. Der Isotopenaustausch-Mechanismus (H₂ verdünnt ³H im Körperwasser) ist biologisch plausibel, bedarf aber weiterer Quantifizierung. Ergebnisse lassen sich ohne klinische Folgestudien nicht direkt auf den menschlichen Strahlenschutz übertragen.",
      "abstract": "Das Radionuklid Tritium wird in der Kernenergieerzeugung weit verbreitet eingesetzt und stellt durch Strahlenexposition eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. In dieser Studie wurden die radioaktive Elimination und die radioprotektive Wirkung von wasserstoffreichem Wasser (HRW), einem potenziellen Antioxidans mit verschiedenen medizinischen Anwendungen, gegenüber tritiiertem Wasser (HTO) in vitro und in vivo untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die intragastrische Verabreichung von HRW die Elimination von Tritium im Urin wirksam förderte, den Tritiumgehalt im Serum und das gewebsgebundene Tritium (OBT) senkte und die genetischen Schäden an Blutzellen bei Mäusen, die HTO (18,5 MBq/kg) ausgesetzt waren, abschwächte. Eine Vorbehandlung mit HRW reduzierte wirksam die Tritiumanreicherung in HTO-behandelten menschlichen Blut-B-Lymphozytenzellen AHH-1. Darüber hinaus konnten die antioxidativen Eigenschaften von HRW den Anstieg intrazellulärer ROS (wie O2•-, •OH und ONOO-) abschwächen, was zur Umkehrung der Erschöpfung endogener zellulärer Antioxidantien (reduziertes GSH und SOD) führte, die Lipidperoxidation (MDA) senkte, oxidative DNA-Schäden linderte und die durch HTO-Exposition induzierte Zell-Apoptose und Zytotoxizität hemmte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass HRW voraussichtlich ein wirksames Mittel zur radioaktiven Elimination durch den Isotopenaustausch-Konkurrenzeffekt oder ein Radioprotektivum durch das Abfangen von Freien Radikalen ist, die durch HTO-Exposition entstehen.",
      "conclusion": "In addition, the anti-oxidative properties of HRW could attenuate the increased intracellular ROS (such as O2•-, •OH and ONOO-), resulting in reversing the exhaustion of cellular endogenous antioxidants (reduced GSH and SOD), decreasing lipid peroxidation (MDA), relieving DNA oxidative damage, and depressing cell apoptosis and cytotoxicity induced by HTO exposure. In conclusion, HRW is expected to"
    },
    {
      "pmid": "33151329",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstofftherapie als wirksame und neuartige adjuvante Behandlung gegen COVID-19",
      "title_en": "Hydrogen therapy as an effective and novel adjuvant treatment against COVID-19.",
      "title_de": null,
      "journal": "QJM : monthly journal of the Association of Physicians",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1093/qjmed/hcaa301",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/qjmed/hcaa301",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33151329/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2021-wasserstofftherapie-wirksame-neuartige-adjuvante/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Wang et al. — Wasserstofftherapie als wirksame und neuartige adjuvante Behandlung gegen COVID-19",
      "summary": "Dieser kurze theoretische Kommentar schlägt Wasserstofftherapie als möglichen adjuvanten Ansatz bei der COVID-19-Behandlung vor. Für diese Publikation liegen kein Abstract und keine experimentellen Daten vor. Das Argument stützt sich auf die bekannten entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften von molekularem Wasserstoff (H₂). (QJM: Monthly Journal of the Association of Physicians, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretischer Kommentar ohne verfügbaren Abstract. Es werden keine experimentellen Daten präsentiert; der Beitrag scheint auf Basis vorhandenen mechanistischen Wissens für die H₂-Therapie zu argumentieren. Er kann nicht als klinischer Beleg für die Wirksamkeit von H₂ gegen COVID-19 herangezogen werden. Es existiert ein begleitender Antwortbrief (PMID 33151328), was darauf hindeutet, dass dies Teil eines akademischen Austauschs war. Interessierte Leser sollten den Volltext über die DOI einsehen.",
      "abstract": "Kein Abstract für diese Publikation verfügbar. Bitte den Volltext über DOI 10.1093/qjmed/hcaa301 einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "33151328",
      "year": 2021,
      "title": "Antwort auf: Wasserstofftherapie als wirksame und neuartige adjuvante Behandlung gegen COVID-19",
      "title_en": "Response to: Hydrogen therapy as an effective and novel adjuvant treatment against COVID-19.",
      "title_de": null,
      "journal": "QJM : monthly journal of the Association of Physicians",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1093/qjmed/hcaa302",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/qjmed/hcaa302",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33151328/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2021-antwort-wasserstofftherapie-wirksame-neuartige/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Wang et al. — Antwort auf: Wasserstofftherapie als wirksame und neuartige adjuvante Behandlung gegen COVID-19",
      "summary": "Dies ist ein Antwortbrief auf einen Kommentar, der Wasserstofftherapie bei COVID-19 vorschlug, und wurde in derselben Zeitschriftenausgabe veröffentlicht. Für diesen Brief ist kein Abstract verfügbar. Er stellt einen Teil eines akademischen Austauschs über die theoretische Begründung für H₂ bei der COVID-19-Behandlung dar. (QJM: Monthly Journal of the Association of Physicians, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein Antwortbrief ohne verfügbaren Abstract. Es werden keine experimentellen Daten eingeschlossen. Er kann nicht als eigenständiger Beleg für oder gegen H₂-Therapie bei COVID-19 dienen. Er ist am besten als Teil einer akademischen Debatte zu verstehen; der ursprüngliche Kommentar (PMID 33151329) und diese Antwort sollten gemeinsam über ihre jeweiligen DOIs gelesen werden.",
      "abstract": "Kein Abstract für diese Publikation verfügbar. Bitte den Volltext über DOI 10.1093/qjmed/hcaa302 einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "32962610",
      "year": 2021,
      "title": "Wasserstoffgas als exotisches leistungssteigerndes Mittel: Herausforderungen und Chancen",
      "title_en": "Hydrogen Gas as an Exotic Performance-Enhancing Agent: Challenges and Opportunities.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.2174/1381612826666200922155242",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666200922155242",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32962610/",
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      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
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        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Ostojic — Wasserstoffgas als exotisches leistungssteigerndes Mittel: Herausforderungen und Chancen",
      "summary": "Dieser Review kartiert etwa zwei Dutzend Studien zu Wasserstoff (H₂) und körperlicher Leistung und findet vielversprechende ergogene Signale — weist aber auch auf das Fehlen eines Goldstandard-Protokolls hin. H₂ — ob inhaliert, als wasserstoffreiches Wasser getrunken oder intravenös verabreicht — scheint mehrere Sport-Biomarker günstig zu beeinflussen, doch die Effektgrößen sind inkonsistent und die Methodik variiert stark. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Ein nützlicher Überblick über eine aufstrebende Forschungsnische, jedoch mit mehreren Vorbehalten. Dies ist ein narrativer Review — keine Metaanalyse, keine gepoolten Effektgrößen. Der Autor selbst ist ein prominenter H₂-Forscher, was bei der Lektüre der Schlussfolgerungen berücksichtigt werden sollte. Das Feld ist tatsächlich noch jung: ~24 Studien mit heterogenem Design sind für definitive Aussagen unzureichend. Die regulatorische Beobachtung zu H₂ im Sport ist interessant, aber spekulativ. Insgesamt ist dieser Review informativ zum Verständnis des Feldstandes 2020–2021, nicht für starke Wirksamkeitsbehauptungen geeignet.",
      "abstract": "Hintergrund: Wasserstoffgas (H₂) hat die Welt der experimentellen Therapeutika vor etwa viereinhalb Jahrzehnten betreten. Im Laufe der Jahre scheint dieses einfache Molekül mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, vielleicht aufgrund des Dualismus der in zahlreichen In-vitro-, Tier- und Humanstudien nachgewiesenen positiven Eigenschaften von H₂ auf der einen Seite und der immer noch rätselhaften Mechanismen seiner biologischen Aktivität auf der anderen Seite. Bis dato wurde H₂ bei mehr als 170 verschiedenen Krankheitsmodellen und Pathologien untersucht, und viele Forschungsgruppen weltweit haben begonnen, sein denkbares leistungssteigerndes Potenzial dynamisch zu erforschen. Methoden: Wir haben hier die in führenden Forschungsdatenbanken (PubMed, Web of Science, SCOPUS, JSTOR) indizierten Studien umrissen, die die Auswirkungen von Wasserstoff auf die Trainingsleistung untersucht haben, und haben auch wichtige Einschränkungen, offene Fragen und Chancenfenster für künftige Forschung und mögliche H₂-Umsetzung in der Bewegungsphysiologie angesprochen. In diesem Bereich wurden etwa zwei Dutzend Studien identifiziert, wobei die meisten Studien in den letzten 5 Jahren veröffentlicht wurden, während das Trinken von wasserstoffreichem Wasser als bequemste Methode zur H₂-Verabreichung in Tier- und Humanstudien anerkannt ist. Ergebnisse: Ob als Inhalationsgas, enterales wasserstoffreiches Wasser oder intravenöse wasserstoffreiche Kochsalzlösung verabreicht, scheint H₂ verschiedene Trainingsleistungsergebnisse und Biomarker für trainingsbedingte Erschöpfung, Entzündung und oxidativen Stress günstig zu beeinflussen. Nicht alle Studien haben bestätigende Effekte gezeigt, und es scheint, dass derzeit kein Goldstandard-Protokoll für die Anwendung von H₂ in der Sportwissenschaft existiert, wobei sich die Studien erheblich in der verabreichten H₂-Dosis, der Behandlungsdauer und der Wasserstoffquelle unterscheiden. Schlussfolgerung: H₂ ist ein neuartiges und recht wirksames leistungssteigerndes Mittel, doch sein vielversprechendes ergogenes Potenzial muss in besser kontrollierten, angemessen gestichprobten und langfristigen mechanistischen Studien weiter validiert und charakterisiert werden. Auch könnte eine angemessene Regulierung der Wasserstoffnutzung im Sport als exotisches medizinisches Gas in Zukunft besondere Gesetzgebungsmaßnahmen relevanter Regulierungsbehörden erfordern.",
      "conclusion": "H2 is a newfangled and rather effective performance-enhancing agent, yet its promising ergogenic potency has to be further validated and characterized in more well-controlled, appropriately sampled and longterm mechanistic trials. Also, appropriate regulation of hydrogen utilization in sport as an exotic medical gas may require distinctive legislative actions of relevant regulatory agencies in the future."
    },
    {
      "pmid": "32954996",
      "year": 2021,
      "title": "Oxidativer Stress und Wirkmechanismen von molekularem Wasserstoff in der Medizin",
      "title_en": "Oxidative Stress and Pathways of Molecular Hydrogen Effects in Medicine.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Slezak et al.",
      "author_search": "slezak slezak",
      "doi": "10.2174/1381612826666200821114016",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666200821114016",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32954996/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-slezak-2021-oxidativer-stress-wirkmechanismen-medizin/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Slezak et al. — Oxidativer Stress und Wirkmechanismen von molekularem Wasserstoff in der Medizin",
      "summary": "Dieser Review erklärt, warum molekularer Wasserstoff (H₂) gegenüber konventionellen Antioxidantien einzigartige Vorteile besitzt: Er neutralisiert selektiv die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies, lässt aber nützliche intakt. H₂ wirkt nicht nur als direkter Radikalfänger, sondern auch über mehrere Signalwege — einschließlich Nrf2, NF-κB, p53 und MAPK — und beeinflusst oxidativen Stress, Entzündung, Apoptose und Stoffwechsel. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Eine gut strukturierte mechanistische Synthese, die klar artikuliert, warum H₂s Radikalselektion biologisch bedeutsam ist. Dies ist ein Review-Paper — keine klinische Studie. Die beschriebenen mechanistischen Signalwege sind plausibel und durch die zitierte Primärliteratur gestützt, aber vom Mechanismus auf klinische Wirksamkeit zu schließen ist ein weiterer Schritt. Die Formulierung „nahezu universelles pluripotentes therapeutisches Potenzial” ist aufmerksamkeitserregend; sie spiegelt ein beobachtetes Muster über viele Krankheitsmodelle hinweg wider, keine bewiesenen klinischen Ergebnisse über all diese Indikationen. Leser sollten beachten, dass H₂-Effekte auf Signalwege häufig in Zell- und Tierstudien nachgewiesen werden — die Übertragung auf den Menschen erfordert fallweise klinische Validierung.",
      "abstract": "Es gibt viele Situationen mit übermäßiger Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) wie Strahlung, Ischämie/Reperfusion (I/R) und Entzündung. ROS tragen zu zahlreichen zellulären Pathologien, Krankheiten und Alterung bei und entstehen aus ihnen. ROS können direkte schädliche Effekte verursachen, indem sie Proteine, Lipide und Nukleinsäuren schädigen, sowie schädliche Auswirkungen auf mehrere zelluläre Signalwege ausüben. ROS sind jedoch bei vielen Zellfunktionen wichtig. Die schädliche Wirkung übermäßiger ROS könnte hypothetisch durch exogene Antioxidantien gemildert werden, aber klinisch ist diese Intervention oft nicht günstig. Im Gegensatz dazu bietet molekularer Wasserstoff durch seine einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften verschiedene Vorteile zur Minderung von oxidativem Stress. H₂ könnte konventionellen Antioxidantien überlegen sein, da es selektiv ●OH-Radikale reduzieren kann und dabei wichtige ROS bewahrt, die für normale zelluläre Signalübertragung genutzt werden. Darüber hinaus übt H₂ viele biologische Effekte aus, darunter Antioxidation, Entzündungshemmung, Apoptosehemmung und Schockhemmung. H₂ erzielt diese Effekte durch indirekte Regulierung der Signaltransduktion und Genexpression, die jeweils mehrere Signalwege und Crosstalk einschließen. Der Keap1-Nrf2-ARE-Signalweg, der durch H₂ aktiviert werden kann, spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des zellulären Redoxgleichgewichts, des Stoffwechsels und der Induktion adaptiver Reaktionen auf zellulären Stress. H₂ beeinflusst auch das Crosstalk zwischen den Regulierungsmechanismen von Autophagie und Apoptose, die MAPKs, p53, Nrf2, NF-κB, p38 MAPK, mTOR usw. einschließen. Die pleiotropen Effekte von molekularem Wasserstoff auf verschiedene Proteine, Moleküle und Signalwege können zumindest teilweise sein nahezu universelles pluripotentes therapeutisches Potenzial erklären.",
      "conclusion": "H2 also influences the crosstalk among the regulatory mechanisms of autophagy and apoptosis, which involve MAPKs, p53, Nrf2, NF-κB, p38 MAPK, mTOR, etc. The pleiotropic effects of molecular hydrogen on various proteins, molecules and signaling pathways can at least partly explain its almost universal pluripotent therapeutic potential."
    },
    {
      "pmid": "32940172",
      "year": 2021,
      "title": "Anwendung von molekularem Wasserstoff beim Schlaganfall: Von der Forschung zur klinischen Praxis",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Application in Stroke: Bench to Bedside.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Huang et al.",
      "author_search": "huang huang",
      "doi": "10.2174/1381612826666200917152316",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612826666200917152316",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32940172/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-huang-2021-anwendung-beim-schlaganfall-forschung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2021 · Huang et al. — Anwendung von molekularem Wasserstoff beim Schlaganfall: Von der Forschung zur klinischen Praxis",
      "summary": "Dieser Review fasst experimentelle und klinische Belege zur molekularen Wasserstofftherapie (H₂) beim Schlaganfall zusammen und umfasst sowohl Tiermodelle als auch Humanstudien. Die Autoren diskutieren neuroprotektive Mechanismen von H₂ gegen schlaganfallbedingte Hirnschäden und verfolgen Befunde von der Grundlagenforschung bis zur frühen klinischen Anwendung. (Current Pharmaceutical Design, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review — er fasst vorhandene Belege zusammen, anstatt neue Daten zu generieren. Das Feld von H₂ beim Schlaganfall ist wissenschaftlich interessant: H₂ kann Hirngewebe schnell durchdringen, und seine antioxidativen/entzündungshemmenden Eigenschaften sind direkt relevant für Ischämie-Reperfusions-Schäden. Der Abstract ist jedoch knapp und gibt keine spezifischen Effektgrößen oder Studienzahlen an. Klinische Studien beim Schlaganfall sind logistisch anspruchsvoll, und dieser Review scheint eine noch frühe Evidenzbasis abzudecken. Der „Bench to Bedside”-Rahmen impliziert Potenzial, keine bewiesene klinische Wirksamkeit. Humandaten beim Schlaganfall bleiben im Vergleich zur präklinischen Literatur begrenzt.",
      "abstract": "Schlaganfall ist eine der weltweit häufigsten Todesursachen und Ursachen von Morbidität. Wirksame Behandlungen sind begrenzt. Molekularer Wasserstoff etabliert sich als neuartiges medizinisches Gas mit therapeutischem Potenzial für verschiedene neurologische Erkrankungen, einschließlich Schlaganfall. Wir haben die experimentellen und klinischen Befunde der Effekte der molekularen Wasserstofftherapie bei Schlaganfallpatienten und -modellen überprüft. Die zugrunde liegenden neuroprotektiven Mechanismen gegen die Schlaganfallpathologie wurden ebenfalls diskutiert.",
      "conclusion": "We reviewed the experimental and clinical findings of the effects of molecular hydrogen therapy in stroke patients and models. The underlying neuroprotective mechanisms against stroke pathology were also discussed."
    },
    {
      "pmid": "32632247",
      "year": 2021,
      "title": "Belebt das Trinken von wasserstoffgasreichem Wasser den Hypometabolismus des Gehirns bei Neurodegeneration durch Hochregulation von SCFAs?",
      "title_en": "Does drinking water rich in hydrogen gas revive brain hypometabolism in neurodegeneration by SCFAs upregulation?",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of clinical nutrition",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1038/s41430-020-0680-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41430-020-0680-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32632247/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2021-belebt-trinken-wasserstoffgasreichem-den/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2021 · Ostojic — Belebt das Trinken von wasserstoffgasreichem Wasser den Hypometabolismus des Gehirns bei Neurodegeneration durch Hochregulation von SCFAs?",
      "summary": "Dieser theoretische Kommentar schlägt einen spekulativen Mechanismus vor: Wasserstoffreiches Wasser (HRW) könnte helfen, den Energiemetabolismus des Gehirns bei neurodegenerativen Erkrankungen durch Erhöhung kurzettiger Fettsäuren (SCFAs) im Darm wiederherzustellen. Es werden keine experimentellen Daten präsentiert; der Abstract ist im indizierten Datensatz nicht verfügbar. (European Journal of Clinical Nutrition, 2021.)",
      "assessment": "Dies ist ein spekulativer theoretischer Kommentar ohne verfügbaren Abstract oder experimentelle Daten. Der vorgeschlagene Darm-Gehirn-H₂-Mechanismus über SCFA-Hochregulation ist intellektuell interessant, aber zu diesem Zeitpunkt vollständig unvalidiert. Er sollte nicht als Beleg für H₂-Wirksamkeit bei Neurodegeneration zitiert werden. Es handelt sich um ein hypothesengenerierendes Stück, das, wenn der Mechanismus plausibel ist, experimentelles Testen in Zell-, Tier- und letztendlich Humanmodellen erfordern würde.",
      "abstract": "Kein Abstract für diese Publikation verfügbar. Bitte den Volltext über DOI 10.1038/s41430-020-0680-x einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "32763820",
      "year": 2020,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Ein potenzielles Strahlenschutzmittel",
      "title_en": "Molecular hydrogen: A potential radioprotective agent",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedicine & Pharmacotherapy",
      "authors": "Hu et al.",
      "author_search": "hu hu",
      "doi": "10.1016/j.biopha.2020.110589",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biopha.2020.110589",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32763820/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hu-2020-strahlenschutzmittel/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress",
        "fundamentals",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2020 · Hu — Molekularer Wasserstoff: Ein potenzielles Strahlenschutzmittel",
      "summary": "H₂ als Strahlenschutzmittel: Ein Großteil der Strahlenschäden entsteht durch Hydroxyl-Radikale (•OH) aus der Radiolyse von Wasser — genau jenes Radikal, das H₂ selektiv neutralisiert. Dieser Übersichtsartikel sieht daher in Wasserstoff einen vielversprechenden, neuartigen Radioprotektor. (Biomedicine & Pharmacotherapy, 2020.)",
      "assessment": "Ein thematisch fokussierter Übersichtsartikel, der den bekannten Selektivitäts-Mechanismus auf ein konkretes Anwendungsfeld überträgt: Schutz vor Strahlenschäden. Relevant etwa im Kontext von Begleitschäden einer onkologischen Strahlentherapie. Für uns liefert er kein Produktargument im engeren Sinn, aber er stützt die übergreifende Erzählung von H₂ als selektivem Radikalfänger. Limitation, ehrlich benannt: Es handelt sich um ein narratives Review (Evidenzstufe 4) — keine eigenen Messungen, keine Stichprobe, mögliche Selektion der zitierten Studien. Die Autoren selbst betonen, dass belastbare klinische Belege erst noch erarbeitet werden müssen.",
      "abstract": "In den letzten Jahren haben viele Studien gezeigt, dass Wasserstoff therapeutische und vorbeugende Wirkungen auf verschiedene Erkrankungen hat. Seine selektiven antioxidativen Eigenschaften wurden gut beobachtet. Der größte Teil der durch ionisierende Strahlung verursachten Schäden wird durch Hydroxyl-Radikale (OH) aus der Radiolyse von H2O verursacht. Da Wasserstoff solche Schäden über mehrere Mechanismen mildern kann, weist er ein bemerkenswertes Potenzial als neuartiges Strahlenschutzmittel auf. Dieses Review analysiert mögliche Mechanismen für die radioprotektiven Eigenschaften von Wasserstoff sowie wirksame Verabreichungsmethoden. Wir betrachten außerdem Einzelheiten von In-vitro- und In-vivo-Studien zu den radioprotektiven Wirkungen von Wasserstoff sowie klinische Anwendungen. Wir kommen zu dem Schluss, dass Wasserstoff ein gutes Potenzial im Strahlenschutz hat, mit Evidenz, die größere Forschungsanstrengungen auf diesem Gebiet rechtfertigt.",
      "conclusion": "We also look into details of vitro and vivo studies for hydrogen's radioprotective effects, and clinical practices. We conclude that hydrogen has good potential in radio-protection, with evidence that warrants greater research efforts in this field."
    },
    {
      "pmid": "32826628",
      "year": 2020,
      "title": "Perspektiven von molekularem Wasserstoff im perioperativen Nervenschutz: von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung",
      "title_en": "Prospects of molecular hydrogen in perioperative neuroprotection from basic research to clinical application",
      "title_de": null,
      "journal": "Current Opinion in Anaesthesiology",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1097/aco.0000000000000915",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/aco.0000000000000915",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32826628/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2020-perioperativer-nervenschutz/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2020 · Wang — Perspektiven von molekularem Wasserstoff im perioperativen Nervenschutz: von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung",
      "summary": "Diese systematische Übersicht fasst zusammen, warum molekularer Wasserstoff als Nervenschutz rund um Operationen erforscht wird: antioxidative, entzündungshemmende, antiapoptotische und mitochondrienschützende Effekte. Die klinische Wirksamkeit bleibt jedoch unsicher, weil große randomisierte Studien fehlen. (Current Opinion in Anaesthesiology, 2020 — Review.)",
      "assessment": "Eine gut zitierbare Übersicht für die mechanistische Einordnung von H₂ im neurologischen Kontext — und ein Musterbeispiel für ehrliche Kommunikation, weil die Quelle selbst den Mangel an großen RCTs benennt. Für uns als seriöser Beleg verwendbar, dass die antioxidativen/entzündungshemmenden Wirkmechanismen von H₂ auch in der Fachliteratur der Anästhesie ernst genommen werden — aber ausdrücklich ohne Patientennutzen-Versprechen im Nervenschutz. Limitation, ehrlich benannt: Es ist ein Review (Evidenzlevel 4), liefert also keine eigenen Daten; die Aussagen stützen sich überwiegend auf Grundlagen- und Tierforschung; der klinische Beleg beim Menschen fehlt laut den Autoren selbst noch. Damit erfüllt die Quelle das Aufnahmekriterium („H₂ ist der klare Fokus“) eindeutig — der gesamte Review dreht sich um molekularen Wasserstoff.",
      "abstract": "ZWECK DES REVIEWS: Das vorliegende systematische Review fasst aktuelle grundlegende und klinische Erkenntnisse zu den neuroprotektiven Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei unterschiedlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems zusammen. AKTUELLE ERKENNTNISSE: Der perioperative Nervenschutz bleibt ein wichtiges Thema der klinischen Anästhesie. Verschiedene gasförmige Moleküle wurden zuvor als mögliche therapeutische Option bei neurologischen Erkrankungen erforscht. Unter ihnen hat molekularer Wasserstoff, der als neuartige und potenzielle Therapie für den perioperativen Nervenschutz aufgekommen ist, viel Aufmerksamkeit erhalten. ZUSAMMENFASSUNG: Grundlagen- und klinische Evidenz stützt die antioxidativen, entzündungshemmenden, antiapoptotischen und mitochondrienschützenden Wirkungen von Wasserstoff in der Pathophysiologie von Erkrankungen des Nervensystems. Die klinisch vorbeugenden und therapeutischen Wirkungen von Wasserstoff auf verschiedene neuronale Erkrankungen bleiben jedoch unsicher, und der Mangel an Unterstützung durch große randomisierte kontrollierte Studien hat seine klinische Anwendung verzögert.",
      "conclusion": "SUMMARY: Fundamental and clinical evidence supports the antioxidant, antiinflammation, antiapoptosis and mitochondrial protective effects of hydrogen in the pathophysiology of nervous system diseases. The clinically preventive and therapeutic effects of hydrogen on different neural diseases, however, remain uncertain, and the lack of support by large randomized controlled trials has delayed its cl"
    },
    {
      "pmid": "33004714",
      "year": 2020,
      "title": "Vorschlag einer medizinischen Versorgung der nächsten Generation: „Mega-Wasserstoff-Therapie”",
      "title_en": "Proposal of next-generation medical care \"Mega-hydrogen Therapy\".",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Ichikawa et al.",
      "author_search": "ichikawa ichikawa",
      "doi": "10.4103/2045-9912.296045",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.296045",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33004714/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ichikawa-2020-vorschlag-medizinischen-versorgung-naechsten/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Ichikawa et al. — Vorschlag einer medizinischen Versorgung der nächsten Generation: „Mega-Wasserstoff-Therapie”",
      "summary": "Dieses theoretische Papier schlägt das Konzept der „Mega-Wasserstoff-Therapie” vor — die Verabreichung ungewöhnlich hoher Dosen von molekularem Wasserstoff (H₂) — als medizinischen Ansatz der nächsten Generation. Für diese Publikation sind kein Abstract und keine experimentellen Daten verfügbar. (Medical Gas Research, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretischer Vorschlag ohne verfügbaren Abstract oder experimentelle Daten. „Mega-Wasserstoff-Therapie” als Konzept wird noch nicht durch veröffentlichte klinische Studien gestützt. Dieser Beitrag sollte als Hypothese oder Perspektive behandelt werden, nicht als Wirksamkeitsnachweis. Interessierte Leser sollten den Volltext einsehen, um die Argumentation der Autoren und die referenzierte präklinische Grundlage zu beurteilen.",
      "abstract": "Kein Abstract für diese Publikation verfügbar. Bitte den Volltext über DOI 10.4103/2045-9912.296045 einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "32729851",
      "year": 2020,
      "title": "Katalytische reduktive Aminierungen unter Verwendung von molekularem Wasserstoff zur Synthese verschiedener Arten von Aminen",
      "title_en": "Catalytic reductive aminations using molecular hydrogen for synthesis of different kinds of amines.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemical Society reviews",
      "authors": "Murugesan et al.",
      "author_search": "murugesan murugesan",
      "doi": "10.1039/c9cs00286c",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c9cs00286c",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32729851/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-murugesan-2020-katalytische-reduktive-aminierungen-unter/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Murugesan et al. — Katalytische reduktive Aminierungen unter Verwendung von molekularem Wasserstoff zur Synthese verschiedener Arten von Aminen",
      "summary": "Dies ist ein organisch-chemischer Review zur industriellen und pharmazeutischen Aminsynthese unter Verwendung von molekularem Wasserstoff als Reduktionsmittel — er hat keinen Bezug zur Wasserstofftherapie oder medizinischen Anwendung von H₂ im menschlichen Körper. Molekularer Wasserstoff fungiert hier als chemisches Reagenz in katalytischen Reaktionen, nicht als biomedizinischer Wirkstoff. (Chemical Society Reviews, 2020.)",
      "assessment": "Dieses Paper liegt außerhalb des Rahmens der Wasserstoffmedizin. Es ist ein Chemie-Review über katalytische reduktive Aminierung und liefert keine Belege für oder gegen therapeutischen H₂-Einsatz. Es sollte nicht im Kontext der Wasserstofftherapieforschung zitiert werden. Seine Aufnahme in diese Datenbank ist wahrscheinlich ein Falsch-Positiv aufgrund von Schlüsselwortüberschneidungen mit „molekularem Wasserstoff”.",
      "abstract": "Reduktive Aminierungen stellen eine wichtige Klasse von Reaktionen dar, die in Forschungslaboratorien und der Industrie für die Synthese von Aminen sowie Pharmazeutika, Agrochemikalien und Biomolekülen weit verbreitet eingesetzt werden. Insbesondere katalytische reduktive Aminierungen unter Verwendung von molekularem Wasserstoff sind für die kosteneffektive und nachhaltige Produktion verschiedener Arten von Aminen und ihrer Funktionalisierung hoch geschätzt und unverzichtbar. Diese Reaktionen koppeln leicht zugängliche Carbonylverbindungen (Aldehyde oder Ketone) mit Ammoniak, Aminen oder Nitroverbindungen in Gegenwart geeigneter Katalysatoren und Wasserstoff, was die Herstellung von linearen und verzweigten primären, sekundären und tertiären Aminen, einschließlich N-Methylaminen und Molekülen für Life-Science-Anwendungen, ermöglicht. Im Allgemeinen stellen Amine wertvolle Fein- und Massenchemikalien dar, die als Schlüsselvorstufen und zentrale Intermediate für die Synthese hochentwickelter Chemikalien, Life-Science-Moleküle, Farbstoffe und Polymere dienen. Bemerkenswert ist, dass Aminfunktionalitäten in einer großen Anzahl von Pharmazeutika, Agrochemikalien und Biomolekülen vorhanden sind und vitale Rollen in der Funktion dieser aktiven Verbindungen spielen. Im Allgemeinen sind reduktive Aminierungen herausfordernde Prozesse, insbesondere für die Synthese primärer Amine, die oft nicht-selektiv sind und unter Überalkylierung und Reduktion von Carbonylverbindungen zu den entsprechenden Alkoholen leiden. Daher ist die Entwicklung geeigneter Katalysatoren zur hocheffizienten und selektiven Durchführung dieser Reaktionen entscheidend und bleibt wichtig und zieht wissenschaftliches Interesse an.",
      "conclusion": "In addition, mechanisms of reductive aminations including selective formation of desired amine products as well as possible side reactions are emphasized. This review aims at the scientific communities working in the fields of organic synthesis, catalysis, and medicinal and biological chemistry."
    },
    {
      "pmid": "32189669",
      "year": 2020,
      "title": "Ein „philosophisches Molekül“: Wasserstoff könnte Seneszenz und hartnäckige Erkrankungen überwinden",
      "title_en": "A \"philosophical molecule,\" hydrogen may overcome senescence and intractable diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Hirano et al.",
      "author_search": "hirano hirano",
      "doi": "10.4103/2045-9912.279983",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.279983",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32189669/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hirano-2020-philosophisches-molekuel-koennte-seneszenz/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2020 · Hirano et al. — Ein „philosophisches Molekül“: Wasserstoff könnte Seneszenz und hartnäckige Erkrankungen überwinden",
      "summary": "Dieser kurze Review argumentiert, dass molekularer Wasserstoff (H₂) einzigartig positioniert ist, um Alterungsprozessen und schwer behandelbaren Erkrankungen entgegenzuwirken, indem er Hydroxylradikale (·OH) — die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies — abfängt, die überwiegend in den Mitochondrien entstehen. H₂ wird als das einzige Molekül vorgeschlagen, das sowohl in Mitochondrien eindringen als auch ·OH neutralisieren kann. (Medical Gas Research, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review mit starken theoretischen Behauptungen. Die biochemische Prämisse — dass ·OH zentral für oxidative Zellschäden ist und H₂ es selektiv neutralisiert — wird durch die Literatur gestützt. Der Anspruch jedoch, dass H₂ „Seneszenz und hartnäckige Erkrankungen überwinden“ kann, ist eine breite Extrapolation, die weit über die verfügbare klinische Evidenz hinausgeht. Keine Humanstudiendaten werden zur Unterstützung dieser Behauptungen zitiert. Dieses Paper sollte als theoretischer Positionsbeitrag gelesen werden, nicht als Beweis für klinische H₂-Wirksamkeit bei Alterung oder spezifischen Erkrankungen.",
      "abstract": "Es wurde aufgedeckt, dass die Ursache von Seneszenz und Erkrankungen mit den reaktiven Sauerstoffspezies „Hydroxylradikale“ (·OH) zusammenhängt. Seneszenz und Erkrankungen können überwunden werden, solange wir •OH abfangen können, das größtenteils in den Mitochondrien produziert wird. Es ist einzig und allein der „molekulare Wasserstoff“ (H₂), der sowohl in die Mitochondrien eindringen als auch das •OH abfangen kann. Das H₂ im Körper kann bei Krankheitsprävention und Genesung wirken. H₂-Gas ist explosiv, sodass für den Hausgebrauch ein sicherer Wasserstoffinhalator entwickelt werden muss. Wir möchten die großartige Nutzung von H₂ befürworten.",
      "conclusion": "H2 gas is explosive so that a safe hydrogen inhaler has to be developed for home use. We would like to advocate the great use of H2."
    },
    {
      "pmid": "32097610",
      "year": 2020,
      "title": "Die Zukunft der Kryoablation: Ein abskopaler Effekt",
      "title_en": "The future of cryoablation: An abscopal effect.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cryobiology",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1016/j.cryobiol.2020.02.010",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.cryobiol.2020.02.010",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32097610/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2020-zukunft-kryoablation-abskopaler-effekt/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2020 · Chen et al. — Die Zukunft der Kryoablation: Ein abskopaler Effekt",
      "summary": "Dieser Review zur Kryoablation bei der Krebsbehandlung erwähnt kurz molekularen Wasserstoff (H₂) als potenziellen Kombinationspartner — insbesondere weil H₂ erschöpfte CD8+-T-Zellen retten und dadurch die durch Tumorablation ausgelöste Immunantwort verstärken könnte. H₂ ist nicht das Hauptthema dieses Papers, erscheint aber als eine von mehreren vorgeschlagenen Kombinationsstrategien. (Cryobiology, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review über Kryoablation, nicht über Wasserstofftherapie per se. Der H₂-bezogene Inhalt ist eine kurze unterstützende Referenz im Kontext kombinierter immuno-onkologischer Strategien. Die zitierten H₂-Daten scheinen aus einer einzigen Onkologiestudie zu stammen (fortgeschrittener kolorektaler Krebs), und der vorgeschlagene Mechanismus (PGC-1α / CD8+-T-Zell-Rettung) ist noch nicht als allgemeines Prinzip etabliert. Dieses Paper ist für H₂ in der Onkologie als Sekundarreferenz relevant, nicht als direkter Beleg für H₂-Wirksamkeit.",
      "abstract": "Kryoablation ist zu einer populären Modalität zur Behandlung verschiedener maligner Tumore in soliden Organen und Weichgeweben geworden. In Zukunft sollte die Verwendung der Kryoablation auf ihren abskopalen Effekt fokussieren. Der vorliegende Review diskutiert die verstärkte Immunantwort, die durch alleinige Kryoablation oder durch Kryoablation in Kombination mit Immuntherapien ausgelöst wird, was die Immunantwort verbessern und die Immunsuppression begrenzen kann. Erstens sollten kryoablative Techniken verbessert werden, um die Nekrosefläche zu vergrößern und die Apoptosefläche zu reduzieren. Zweitens sollte Kryoablation mit Immuntherapien kombiniert werden, beispielsweise Cyclophosphamid, natürlichen Killerzellen, Granulozyten-Monozyten-Kolonie-stimulierendem Faktor (GM-CSF), zytotoxischem T-Lymphozyten-assoziierten Antigen (CTLA)-4 und programmierten Todesrezeptor-1 (PD)-1-Inhibitoren. Kryoablation könnte auch mit Wasserstoffgasmolekülen kombiniert werden, von denen kürzlich gezeigt wurde, dass sie den Peroxisomen-Proliferator-aktivierten Rezeptor-Gamma-Koaktivator (PGC)-1α stimulieren und dadurch die Mitochondrienfunktion fördern, was erschöpfte CD8+-T-Zellen retten könnte, was zu einem verlängerten progressionsfreien Überleben und Gesamtüberleben von Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalem Krebs führt.",
      "conclusion": "Second, cryoablation should be combined with immunotherapies, for example, cyclophosphamide, natural killer cells, granulocyte monocyte colony stimulating factor (GM-CSF), cytotoxic T lymphocyte-associated antigen (CTLA)-4, and programmed death receptor 1 (PD)-1 inhibitors. Cryoablation could also be combined with Hydrogen gas molecules, which were shown recently to stimulate peroxisome proliferat"
    },
    {
      "pmid": "32015786",
      "year": 2020,
      "title": "Anwendung von molekularem Wasserstoff als neuartiges Antioxidans in der Sportwissenschaft",
      "title_en": "Application of Molecular Hydrogen as a Novel Antioxidant in Sports Science.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Kawamura et al.",
      "author_search": "kawamura kawamura",
      "doi": "10.1155/2020/2328768",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2020/2328768",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32015786/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kawamura-2020-anwendung-neuartiges-antioxidans-sportwissenschaft/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2020 · Kawamura et al. — Anwendung von molekularem Wasserstoff als neuartiges Antioxidans in der Sportwissenschaft",
      "summary": "Dieser Review sichtet die Belege zur Einnahme von molekularem Wasserstoff (H₂) und Sport und deckt alle Verabreichungswege mit Fokus auf trainingsinduziertem oxidativem Stress ab. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lagen nur sechs Studien zu H₂ und Sport vor; der Review fasst physiologische und biochemische Befunde zusammen und betont den weiteren Forschungsbedarf. (Oxidative Medicine and Cellular Longevity, 2020.)",
      "assessment": "Ein transparenter und angemessen vorsichtiger Review. Mit nur sechs verfügbaren Studien können keine starken Schlussfolgerungen gezogen werden. Die Autoren sind sich dieser Einschränkung bewusst. Die theoretische Begründung für H₂ beim Sport (selektives ·OH-Abfangen ohne Beeinträchtigung der vorteilhaften ROS-Signalgebung) ist wissenschaftlich interessant und unterscheidet sich von generischer Antioxidantien-Supplementierung. Der Review behandelt Erkrankungen (Krebs, Diabetes, Hirnverletzung) am Rande, aber der Kernfokus liegt auf der Sportwissenschaft. Seit 2020 ist die Sport-H₂-Literatur gewachsen, aber eine definitive Evidenzbasis ist noch im Aufbau.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein farbloses, geschmackloses, geruchloses und minimales Molekül mit hoher Entflammbarkeit. Obwohl H₂ viele Jahre lang als inertes Gas in lebenden Körpern galt, berichtete eine Tierstudie, dass die Inhalation von H₂-Gas oxidativen Stress reduzierte und Hirnverletzungen durch Ischämie- und Reperfusionsschäden aufgrund seiner antioxidativen Wirkung unterdrückte. Seitdem hat die antioxidative Wirkung von H₂ erhebliche Aufmerksamkeit erregt, und viele Studien haben über ihre Vorteile berichtet. Die meisten Studien haben die Effekte von H₂ auf Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Hirninfarkt und Alzheimer-Krankheit berichtet. Wenig ist jedoch über seine Effekte auf gesunde Probanden und Sport bekannt. Bisher haben einschließlich unserer Studie nur 6 Studien den Effekt von H₂ auf Sport untersucht. H₂ ist das kleinste Molekül und kann daher leicht die Zellmembran durchdringen und schnell in Organellen diffundieren. H₂ soll in der Lage sein, Hydroxylradikale und Peroxynitrit selektiv zu reduzieren und physiologisch reaktive Spezies nicht zu beeinflussen. H₂ kann dem Körper durch mehrere Verabreichungswege zugeführt werden, wie orales H₂-Wasser und H₂-Baden. Daher könnte H₂ eine potenzielle alternative Strategie zu konventionellen exogenen Antioxidantieninterventionen in der Sportwissenschaft sein. Ziel dieses Reviews ist es, Belege zu den Effekten der H₂-Aufnahme auf Veränderungen in physiologischen und biochemischen Parametern zu liefern, die auf trainingsinduziertem oxidativen Stress zentrieren, für jede Einnahmemethode. Darüber hinaus beleuchtet dieser Review mögliche zukünftige Richtungen in diesem Forschungsbereich.",
      "conclusion": "The purpose of this review is to provide evidence regarding the effects of H2 intake on changes in physiological and biochemical parameters, centering on exercise-induced oxidative stress, for each intake method. Furthermore, this review highlights possible future directions in this area of research."
    },
    {
      "pmid": "31996394",
      "year": 2020,
      "title": "Stoffwechsel von molekularem Wasserstoff: ein weit verbreitetes Merkmal pathogener Bakterien und Protisten",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Metabolism: a Widespread Trait of Pathogenic Bacteria and Protists.",
      "title_de": null,
      "journal": "Microbiology and molecular biology reviews : MMBR",
      "authors": "Benoit et al.",
      "author_search": "benoit benoit",
      "doi": "10.1128/mmbr.00092-19",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/mmbr.00092-19",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31996394/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-benoit-2020-stoffwechsel-weit-verbreitetes-merkmal/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "respiratory",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2020 · Benoit — Stoffwechsel von molekularem Wasserstoff: ein weit verbreitetes Merkmal pathogener Bakterien und Protisten",
      "summary": "Über 200 bekannte Krankheitserreger tragen Gene für Hydrogenasen — Enzyme, mit denen Bakterien H₂-Gas als Bestandteil ihres Energiestoffwechsels verbrauchen oder produzieren können. Diese umfassende Übersichtsarbeit zeigt, dass mehrere wichtige Humanpathogene, darunter Salmonella, Campylobacter und Helicobacter pylori, die großen Mengen an H₂, die von der Darmmikrobiota produziert werden, als respiratorische Energiequelle nutzen — eine Eigenschaft, die ihr Wachstum und ihre Virulenz unterstützt. Die Autoren erkunden zudem den H₂-Stoffwechsel als mögliches Angriffsziel für Medikamente. (Microbiology and Molecular Biology Reviews, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit, keine klinische Studie. Sie synthetisiert vorhandene Literatur zum mikrobiellen H₂-Stoffwechsel — sie testet keine therapeutischen Anwendungen von Wasserstoff am Menschen oder im Tiermodell. Die Breite der Abdeckung ist beeindruckend, aber die Autoren räumen offen ein, dass ein detailliertes mechanistisches Verständnis für die meisten Pathogene, insbesondere obligate Anaerobier, noch fehlt. Der Vorschlag, den H₂-Stoffwechsel als Arzneimittelziel zu nutzen, ist eine Frühphasenhypothese, kein etablierter therapeutischer Ansatz. Wer Belege für H₂-Supplementierungsvorteile beim Menschen sucht, wird hier nicht fündig — der Fokus liegt auf Erregerbiologie, nicht auf therapeutischem Wasserstoff für den Wirt.",
      "abstract": "Pathogene Mikroorganismen nutzen verschiedene Mechanismen zur Energiegewinnung in Wirtsgeweben und Umweltreservoiren. Ein weit verbreitetes, aber oft übersehenes Mittel zur Energiekonservierung ist der Verbrauch oder die Produktion von molekularem Wasserstoff (H₂). Wir geben hier einen umfassenden Überblick über Verbreitung, Biochemie und Physiologie des H₂-Stoffwechsels in Krankheitserregern. Über 200 Pathogene und Pathobionten tragen Gene für Hydrogenasen, die Enzyme, die für die H₂-Oxidation und/oder -Produktion verantwortlich sind. Darüber hinaus wurde für mindestens 46 dieser Spezies experimentell gezeigt, dass sie H₂ verbrauchen oder produzieren. Mehrere wichtige Humanpathogene nutzen die großen Mengen an H₂, die von der Kolonialmikrobiota produziert werden, als Energiequelle für aerobe oder anaerobe Atmung. Dieser Prozess wurde als entscheidend für Wachstum und Virulenz der gastrointestinalen Bakterien Salmonella enterica Serovar Typhimurium, Campylobacter jejuni, Campylobacter concisus und Helicobacter pylori (einschließlich karzinogener Stämme) nachgewiesen. Die H₂-Oxidation ist im Allgemeinen ein fakultatives Merkmal, das von zentralen Regulatoren in Abhängigkeit von Energie- und Oxidantienverfügbarkeit gesteuert wird. Andere bakterielle und protiste Pathogene produzieren H₂ als diffusibles Endprodukt von Fermentationsprozessen. Dazu gehören fakultative Anaerobier wie Escherichia coli, S. Typhimurium und Giardia intestinalis, die durch Fermentation überleben, wenn respiratorische Elektronenakzeptoren begrenzt sind, sowie obligate Anaerobier wie Clostridium perfringens, Clostridioides difficile und Trichomonas vaginalis, die während des Wachstums große Mengen H₂ produzieren. Insgesamt gibt es eine reichhaltige Literatur über Hydrogenasen in Wachstum, Überleben und Virulenz einiger Pathogene. Es fehlt jedoch ein detailliertes Verständnis des H₂-Stoffwechsels bei den meisten Pathogenen, insbesondere obligat anaeroben Bakterien, sowie ein ganzheitliches Verständnis der gastrointestinalen H₂-Transaktionen insgesamt. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse bewerten wir auch den H₂-Stoffwechsel als mögliches Ziel für die Arzneimittelentwicklung oder andere Therapien.",
      "conclusion": "However, we lack a detailed understanding of H2 metabolism in most pathogens, especially obligately anaerobic bacteria, as well as a holistic understanding of gastrointestinal H2 transactions overall. Based on these findings, we also evaluate H2 metabolism as a possible target for drug development or other therapies."
    },
    {
      "pmid": "31675478",
      "year": 2020,
      "title": "Die akute Einnahme von wasserstoffreichem Wasser verbessert die ansteigende Laufleistung auf dem Laufband bei ausdauertrainierten Athleten nicht",
      "title_en": "Acute ingestion of hydrogen-rich water does not improve incremental treadmill running performance in endurance-trained athletes",
      "title_de": null,
      "journal": "Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism",
      "authors": "Ooi et al.",
      "author_search": "ooi ooi",
      "doi": "10.1139/apnm-2019-0553",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/apnm-2019-0553",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31675478/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ooi-2020-laufband-ausdauertrainierte-athleten/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Ooi — Die akute Einnahme von wasserstoffreichem Wasser verbessert die ansteigende Laufleistung auf dem Laufband bei ausdauertrainierten Athleten nicht",
      "summary": "Eine einmalige Portion Wasserstoffwasser kurz vor dem Lauf brachte keine Leistungssteigerung. Bei 14 ausdauertrainierten Läufern unterschieden sich Laufzeit bis zur Erschöpfung, maximale Sauerstoffaufnahme und Belastungsempfinden nicht von Placebo. Ehrlicher Null-Befund. (Appl Physiol Nutr Metab, 2020.)",
      "assessment": "Bewusst als ehrlicher Null-Befund aufgenommen — das stärkt die Glaubwürdigkeit der gesamten Datenbank. Die Studie ist methodisch sauber: ein doppelblindes, Placebo-kontrolliertes Crossover-Design, jeder Teilnehmer ist seine eigene Kontrolle. Die zentrale Lehre für uns: Eine einmalige, kleine Dosis (2 × 290 ml) kurz vor dem Sport reicht nicht für einen ergogenen Effekt bei bereits gut trainierten Athleten. Das ist kein Argument gegen H₂ im Sport generell, sondern für realistische Erwartungen und passende Protokolle — andere Arbeiten (Mikami 2019, Botek 2019) fanden mit anderen Dosierungen/Designs positive Effekte, ebenso die Zwei-Wochen-Daueranwendung bei Hori et al. Limitationen, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 14), nur männliche, bereits austrainierte Läufer (geringes Verbesserungspotenzial), und eine niedrige Einzeldosis.",
      "abstract": "Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass wasserstoffreiches Wasser (H2-Wasser) günstige Wirkungen auf die physiologischen Reaktionen auf Belastung hat. Allerdings untersuchen nur wenige Studien sein ergogenes Potenzial. Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Wirkungen der Einnahme von H2-Wasser auf physiologische Reaktionen und die Leistung beim ansteigenden Laufbandlauf. In einem doppelblinden Crossover-Design wurden 14 ausdauertrainierte männliche Läufer (Alter 34 ± 4 Jahre; Körpermasse 63,1 ± 7,2 kg; Größe 1,72 ± 0,05 m) randomisiert zugeteilt, um bei jeder Gelegenheit 2 Dosen von 290 mL H2-Wasser oder Placebo einzunehmen. Der erste Bolus wurde vor sechs 4-minütigen submaximalen Laufabschnitten gegeben, und der zweite Bolus wurde vor dem maximalen ansteigenden Lauftest konsumiert. Ausatemgas, Herzfrequenz (HF) und das wahrgenommene Belastungsempfinden (RPE) wurden aufgezeichnet; Blutproben wurden am Ende jeder submaximalen Stufe und nach dem maximalen Lauftest entnommen. Die kardiorespiratorischen Reaktionen, das RPE und die Blutgas-Indizes unterschieden sich bei jeder submaximalen Laufintensität (Bereich: 34 %–91 % der maximalen Sauerstoffaufnahme) nicht signifikant zwischen den H2-Wasser- und Placebo-Durchgängen. Es wurde kein statistischer Unterschied bei der Laufzeit bis zur Erschöpfung (618 ± 126 vs. 619 ± 113 s), der maximalen Sauerstoffaufnahme (56,9 ± 4,4 vs. 57,1 ± 4,7 mL·kg-1·min-1), der maximalen HF (184 ± 7 vs. 184 ± 7 Schläge·min-1) und dem RPE (19 ± 1 vs. 19 ± 1) bei den Läufern zwischen den Durchgängen beobachtet. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Einnahme von 290 mL H2-Wasser vor dem submaximalen Laufbandlauf und einer zusätzlichen Dosis vor dem anschließenden ansteigenden Lauf bis zur Erschöpfung bei ausdauertrainierten Athleten nicht ausreichend ergogen war. Neuheit: Die akute Einnahme von H2-Wasser scheint für die Ausdauerleistung nicht ergogen zu sein. Eine kleine Dosis H2-Wasser moduliert die Pufferkapazität während intensiver Ausdauerbelastung bei Athleten nicht.",
      "conclusion": "Novelty Acute ingestion of H2-water does not seem to be ergogenic for endurance performance. A small dose of H2-water does not modulate buffering capacity during intense endurance exercise in athletes."
    },
    {
      "pmid": "32470022",
      "year": 2020,
      "title": "Die periphere Endothelfunktion kann durch den täglichen Konsum von Wasser mit über 7 ppm gelöstem Wasserstoff verbessert werden: Eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "Peripheral endothelial function can be improved by daily consumption of water containing over 7 ppm of dissolved hydrogen: A randomized controlled trial",
      "title_de": null,
      "journal": "PLoS One",
      "authors": "Ishibashi et al.",
      "author_search": "ishibashi ishibashi",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0233484",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0233484",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32470022/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishibashi-2020-periphere-endothelfunktion-7ppm/",
      "methods": [
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      "indications": [
        "cardiovascular",
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Ishibashi — Die periphere Endothelfunktion kann durch den täglichen Konsum von Wasser mit über 7 ppm gelöstem Wasserstoff verbessert werden: Eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Hochkonzentriertes Wasserstoffwasser (über 7 ppm) verbessert die Endothelfunktion der kleinen Arterien. In einer randomisierten kontrollierten Studie (n = 68) stieg der Reaktive-Hyperämie-Index bereits 24 Stunden nach der ersten Einnahme um 22,2 % und nach zwei Wochen täglichen Trinkens um 25,4 % (jeweils p (PLoS One, 2020.)",
      "assessment": "Eine der direkt relevantesten Studien zur H₂-Trinkwasser-Forschung: Sie misst einen etablierten Herz-Kreislauf-Frühmarker (Endothelfunktion) und zeigt einen klaren, schnellen Effekt schon nach 24 Stunden. Besonders bemerkenswert ist die explizite Dosis-Schwelle von über 7 ppm — das deutet darauf hin, warum eine hohe Wasserstoffkonzentration zählt und niedrigere Konzentrationen womöglich nicht denselben Effekt liefern. Es ist ein echtes RCT mit Placebo (N₂-Wasser), was die Aussagekraft erhöht. Limitationen, ehrlich benannt: Die Teilnehmer waren gesund (keine Patienten mit etablierter Gefäßerkrankung), die Stichprobe ist mit n = 68 moderat, und das Abstract macht keine Angaben zu möglichen Interessenkonflikten der Firma, die das Wasser herstellte. Der gemessene Endpunkt ist ein Surrogatmarker, kein klinisches Ereignis wie Herzinfarkt.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Messung des Reaktiven-Hyperämie-Index (RHI) mittels peripherer arterieller Tonometrie (PAT) hat sich bei der Bewertung der vaskulären Endothelfunktion und der Vorhersage der Prognose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als nützlich erwiesen. Daher ist es wichtig, die Faktoren zu untersuchen, die den RHI fördern. In dieser Studie wollten wir die Wirkung von molekularem Wasserstoff (H2) auf die reaktive Hyperämie-PAT der kleinen Fingerarterien bei gesunden Menschen untersuchen. METHODEN: Um die Wirksamkeit von H2 zur Verbesserung der peripheren vaskulären Endothelfunktion zu bestimmen, wurde den Teilnehmern Wasser mit hohen H2-Konzentrationen verabreicht, und der Ln_RHI wurde in der Fingergefäßstruktur gemessen. Achtundsechzig Freiwillige wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: eine Placebogruppe (n = 34), die molekularen Stickstoff (N2) enthaltendes Wasser trank, und eine Hoch-H2-Gruppe (n = 34), die hoch-H2-Wasser trank (mit 7 ppm H2: 3,5 mg H2 in 500-mL-Wasser). Der Ln_RHI wurde vor der Einnahme des Placebos oder des hoch-H2-Wassers, 1 h und 24 h nach der ersten Einnahme und 14 Tage nach täglicher Einnahme von hoch-H2-Wasser oder Placebo gemessen. Das Mixed-Effects-Modell für wiederholte Messungen wurde in der Datenanalyse verwendet. ERGEBNISSE: Die Hoch-H2-Gruppe wies eine signifikant größere Verbesserung des Ln_RHI auf als die Placebogruppe. Ln_RHI verbesserte sich um 22,2 % (p<0,05) 24 h nach der ersten Einnahme von hoch-H2-Wasser und um 25,4 % (p<0,05) nach dem täglichen Konsum von hoch-H2-Wasser über 2 Wochen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der tägliche Konsum von hoch-H2-Wasser verbesserte die Endothelfunktion der Arterien oder Arteriolen, bewertet durch den PAT-Test. Die Ergebnisse legen nahe, dass der kontinuierliche Konsum von hoch-H2-Wasser zu einer verbesserten Herz-Kreislauf-Gesundheit beiträgt.",
      "conclusion": "Daily consumption of high H2 water improved the endothelial function of the arteries or arterioles assessed by the PAT test. The results suggest that the continuous consumption of high H2 water contributes to improved cardiovascular health."
    },
    {
      "pmid": "32699287",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser reduziert Entzündungsreaktionen und verhindert die Apoptose peripherer Blutzellen bei gesunden Erwachsenen: eine randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Studie",
      "title_en": "Hydrogen-rich water reduces inflammatory responses and prevents apoptosis of peripheral blood cells in healthy adults: a randomized, double-blind, controlled trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific Reports",
      "authors": "Sim et al.",
      "author_search": "sim sim",
      "doi": "10.1038/s41598-020-68930-2",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-020-68930-2",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32699287/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sim-2020-entzuendungsreaktionen-apoptose-blutzellen/",
      "methods": [
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      "indications": [
        "oxidative-stress",
        "fundamentals",
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Sim — Wasserstoffreiches Wasser reduziert Entzündungsreaktionen und verhindert die Apoptose peripherer Blutzellen bei gesunden Erwachsenen: eine randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Studie",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser dämpft Entzündungsantworten und schützt Blutzellen vor Zelltod — bei gesunden Erwachsenen. Im randomisierten Doppelblind-Design (38 Teilnehmer, 1,5 l/Tag, 4 Wochen) waren Entzündungs- und NF-κB-Signalwege signifikant herunterreguliert, die Apoptose der Immunzellen deutlich geringer. (Scientific Reports, 2020 — mit RNA-Sequenzierung als molekularem Beleg.)",
      "assessment": "Bemerkenswert für die Frage nach Entzündung und Immunfunktion, weil hier nicht nur ein Effekt gemessen, sondern ein molekularer Mechanismus (NF-κB-Herunterregulierung, weniger Apoptose) bei gesunden Menschen gezeigt wird — und das in einem doppelblinden, kontrollierten Design in einem etablierten Journal (Scientific Reports). Das passt zum mechanistischen Bild von „Prävention und Wohlbefinden“, nicht nur „Krankheitsbehandlung“. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 38), gesunde Probanden (kein Krankheitsendpunkt), nur 4 Wochen, und die klassischen Oxidations-Marker (BAP, dROM, 8-OHdG) unterschieden sich im Gesamtkollektiv nicht — der Vorteil zeigte sich erst in Subgruppen (≥ 30 Jahre) und auf molekularer Ebene.",
      "abstract": "Die Evidenz für die günstigen Wirkungen des Trinkens von Wasserstoffwasser (HW) ist selten. Wir wollten die Wirkungen des HW-Konsums auf oxidativen Stress und Immunfunktionen bei gesunden Erwachsenen mit systemischen Ansätzen der biochemischen, zellulären und molekularen Ernährung untersuchen. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie konsumierten gesunde Erwachsene (20–59 J.) vier Wochen lang entweder 1,5 L/Tag HW (n = 20) oder einfaches Wasser (PW, n = 18). Die Veränderungen von Baseline bis zur 4. Woche beim biologischen antioxidativen Potenzial (BAP) im Serum, bei Derivaten reaktiven Sauerstoffs und bei 8-Oxo-2'-Desoxyguanosin unterschieden sich nicht zwischen den Gruppen; bei den ≥ 30-Jährigen stieg das BAP jedoch in der HW-Gruppe stärker an als in der PW-Gruppe. Die Apoptose der peripheren mononukleären Blutzellen (PBMCs) war in der HW-Gruppe signifikant geringer. Die Durchflusszytometrie-Analyse von CD4+-, CD8+-, CD20+-, CD14+- und CD11b+-Zellen zeigte, dass die Häufigkeit der CD14+-Zellen in der HW-Gruppe abnahm. Die RNA-Sequenzierungs-Analyse der PBMCs zeigte, dass sich die Transkriptome der HW-Gruppe deutlich von denen der PW-Gruppe unterschieden. Am bemerkenswertesten waren die transkriptionellen Netzwerke der Entzündungsreaktionen und der NF-κB-Signalgebung in der HW-Gruppe signifikant herunterreguliert. Diese Befunde legen nahe, dass HW die antioxidative Kapazität erhöht und dadurch die Entzündungsreaktionen bei gesunden Erwachsenen reduziert.",
      "conclusion": "Most notably, transcriptional networks of inflammatory responses and NF-κB signaling were significantly down-regulated in the HW group. These finding suggest HW increases antioxidant capacity thereby reducing inflammatory responses in healthy adults."
    },
    {
      "pmid": "33380581",
      "year": 2020,
      "title": "Auswirkungen der Inhalation eines wasserstoffreichen Gasgemischs über eine Nasenkanüle während der Erholungsphase nach dem Sport auf den nachfolgenden oxidativen Stress, die Muskelschädigung und die sportlichen Leistungen bei Männern",
      "title_en": "Impact of hydrogen-rich gas mixture inhalation through nasal cannula during post-exercise recovery period on subsequent oxidative stress, muscle damage, and exercise performances in men",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical Gas Research",
      "authors": "Shibayama et al.",
      "author_search": "shibayama shibayama",
      "doi": "10.4103/2045-9912.304222",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.304222",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33380581/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shibayama-2020-nasenkanuele-erholung-nach-sport-muskelschaedigung/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Shibayama — Auswirkungen der Inhalation eines wasserstoffreichen Gasgemischs über eine Nasenkanüle während der Erholungsphase nach dem Sport auf den nachfolgenden oxidativen Stress, die Muskelschädigung und die sportlichen Leistungen bei Männern",
      "summary": "Wasserstoff-Gas einatmen direkt nach intensivem Sport senkte einen DNA-Oxidationsmarker und schützte die Sprungkraft vor dem belastungsbedingten Einbruch. Andere Leistungs- und Blutmarker blieben jedoch unverändert. (Medical Gas Research, 2020, doppelblind, Crossover, n = 8.)",
      "assessment": "Interessant für H₂-Inhalations-Anwendungen in der Sport-Regeneration. Die Studie ist ein gutes Beispiel für ehrliche Kommunikation: Es gibt einen plausiblen, signifikanten Effekt auf oxidativen DNA-Stress und einen Leistungsaspekt — aber eben nicht auf die ganze Bandbreite der Marker. Man sollte daraus keinen „H₂ macht schneller fit“-Claim ableiten. Limitation, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 8), Mehrfach-Vergleiche (das Risiko, dass einzelne Signifikanzen Zufallstreffer sind, ist real), und der schützende Effekt betraf nur einen von mehreren Leistungstests. Mechanistisch passt der Befund (weniger 8-OHdG) zum bekannten antioxidativen Profil von H₂. Ergänzt das gemischte Bild der Sport-Evidenz in diesem Batch.",
      "abstract": "Es wurde vorgeschlagen, dass molekularer Wasserstoff eine zytoprotektive Wirkung auf den gesamten Körper hat und sportliche Leistungen steigern kann. Die Wirkung der Inhalation eines wasserstoffreichen Gasgemischs (HG) auf physiologische Reaktionen wurde jedoch nur unzureichend untersucht. Wir untersuchten die Auswirkung einer akuten HG-Inhalation auf den nachfolgenden oxidativen Stress, die Muskelschädigung und die sportlichen Leistungen während der Erholungsphase nach einer anstrengenden Belastung. Dies ist eine zweiarmige, doppelblinde, Crossover-Studie mit wiederholten Messungen. Acht körperlich aktive männliche Freiwillige inhalierten HG (geschätzte Fraktion des eingeatmeten Sauerstoffs und Wasserstoffs betrugen maximal 21,57 bzw. 4,08 %) oder normales Gas (Placebo, Umgebungsluft 400 m über dem Meeresspiegel) während einer 60-minütigen Erholungsphase nach Abschluss einer oxidativen Stress induzierenden Belastung, die aus 30 Minuten Laufbandlauf bei einer Intensität entsprechend 75 % der maximalen Sauerstoffaufnahme und Squat-Jumps (5 Sätze × 10 Wiederholungen) bestand. Vor der oxidativen Stress induzierenden Belastung und 10 Minuten nach der Gas-Inhalation nach dem Sport wurden Blut- und Urinproben entnommen und die sportlichen Leistungen (Sprungfähigkeit; Tret-Leistungsabgabe; Muskelkraft) bewertet. Die HG-Inhalation nach dem Sport dämpfte den Anstieg der Ausscheidungsrate von 8-Hydroxydeoxyguanosin im Urin (P < 0,05), eines DNA-Oxidationsmarkers, und die Verringerung der Countermovement-Jump-Höhe (P < 0,05), verglichen mit der Placebo-Inhalation. Andere sportliche Leistungen sowie Blut-Oxidationsstress- und Muskelschadensmarker unterschieden sich nicht zwischen der HG- und der Placebo-Inhalation. Darüber hinaus war der Anstieg der Ausscheidungsrate von 8-Hydroxydeoxyguanosin im Urin signifikant mit der Verringerung der Countermovement-Jump-Leistung assoziiert (r = -0,78, P < 0,01). Diese Befunde legen nahe, dass die HG-Inhalation während der Erholungsphase nach dem Sport die sportliche Leistung durch die Verringerung systemischer oxidativer Schäden verbessern könnte. Die Studie wurde am 28. Juni 2017 vom Human Research Ethics Committee der University of Yamanashi genehmigt (Genehmigungs-Nr. H29-006).",
      "conclusion": "The study was approved by the Human Research Ethics Committee of the University of Yamanashi (approval No. H29-006) on June 28, 2017."
    },
    {
      "pmid": "33380582",
      "year": 2020,
      "title": "Eine zweiwöchige kontinuierliche Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser erhöht die maximale Sauerstoffaufnahme während eines ansteigenden Radergometer-Belastungstests bei gesunden Menschen: eine randomisierte, einfach-verblindete, placebokontrollierte Studie",
      "title_en": "Two-week continuous supplementation of hydrogen-rich water increases peak oxygen uptake during an incremental cycling exercise test in healthy humans: a randomized, single-blinded, placebo-controlled study",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical Gas Research",
      "authors": "Hori et al.",
      "author_search": "hori hori",
      "doi": "10.4103/2045-9912.304223",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.304223",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33380582/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hori-2020-maximale-sauerstoffaufnahme-radergometer-test/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Hori — Eine zweiwöchige kontinuierliche Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser erhöht die maximale Sauerstoffaufnahme während eines ansteigenden Radergometer-Belastungstests bei gesunden Menschen: eine randomisierte, einfach-verblindete, placebokontrollierte Studie",
      "summary": "Zwei Wochen täglich wasserstoffreiches Wasser steigerten die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂peak) bei gesunden Menschen im Radergometer-Test signifikant. Eine einzelne Portion brachte dagegen keinen messbaren Effekt — der Nutzen entsteht erst bei kontinuierlicher Einnahme. (Medical Gas Research, 2020, randomisiert, einfach-verblindet, placebokontrolliert.)",
      "assessment": "Relevant für die aerobe Kapazität im Ausdauer- und Fitnesstraining — und besonders wertvoll, weil sie eine ehrliche Differenzierung liefert: kontinuierliche Einnahme schlägt den schnellen „Pre-Workout-Schluck“. Das spricht für eine kontinuierliche tägliche Einnahme statt einer Einzelgabe als wirksames Schema, aber es entlarvt zugleich die Erwartung, ein einzelner Schluck vor dem Wettkampf bringe sofort Leistung. Limitation, ehrlich benannt: kleine Probandenzahl, nur einfach-verblindet (Verzerrung bei willensabhängiger Ausbelastung möglich), und der Mechanismus bleibt offen, da sich oxidativer Stress und Antioxidantien nicht änderten. Passt thematisch zu den anderen Sport-Studien zu diesem Thema, die ein gemischtes Bild zeigen.",
      "abstract": "Die verschiedenen günstigen Wirkungen der Einnahme von molekularem Wasserstoff (H2) wurden im Bereich der Sportwissenschaft nachgewiesen. Obwohl in Tierstudien berichtet wurde, dass die Supplementierung mit H2 den Mitochondrien-Stoffwechsel erhöht, sind die Wirkungen der Verabreichung von H2 auf die aerobe Kapazität während der Belastung beim Menschen noch nicht klar. Wir untersuchten, ob eine Einzel- oder zweiwöchige kontinuierliche Einnahme von H2-reichem Wasser (HW) die aerobe Kapazität während ansteigender Belastung bei gesunden Menschen verbesserte. In dieser randomisierten, einfach-verblindeten, placebokontrollierten experimentellen Studie absolvierten die Teilnehmer einen ansteigenden Radergometer-Belastungstest zur Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme und der maximalen Last vor und nach einer Einzeleinnahme (500 mL) oder einer zweiwöchigen Supplementierung (insgesamt 5 L) von HW. Im letzteren Experiment tranken die Teilnehmer die 500 mL HW an allen Werktagen (d. h. 10-mal). Die Einzeleinnahme von HW erhöhte die maximale Sauerstoffaufnahme und die maximale Last nicht signifikant und veränderte die Reaktionen bei oxidativem Stress, antioxidativer Aktivität und Laktatwerten nicht signifikant. Wichtig ist jedoch, dass der zweiwöchige kontinuierliche Konsum von HW die maximale Sauerstoffaufnahme signifikant steigerte und die maximale Last tendenziell ansteigen ließ, ohne signifikante Veränderungen bei Laktatwerten, oxidativem Stress und antioxidativen Reaktionen. Zusammenfassend steigert die kontinuierliche Supplementierung mit HW potenziell die aerobe Kapazität, was impliziert, dass eine kontinuierliche Supplementierung mit H2 helfen könnte, die aerobe Ausdauerleistung und die körperliche Gesundheit zu verbessern. Dieses Studienprotokoll wurde am 29. März 2018 vom Ethikkomitee der Chubu University genehmigt (Genehmigungs-Nr. 260086-2).",
      "conclusion": "This study protocol was approved by the Ethical Committee of Chubu University (approval No. 260086-2) on March 29, 2018."
    },
    {
      "pmid": "32791592",
      "year": 2020,
      "title": "Veränderungen des nasalen Stickstoffmonoxids bei der Behandlung der allergischen Rhinitis mit wasserstoffreicher Nasenspülung",
      "title_en": "[Changes of nasal nitric oxide in the treatment of allergic rhinitis with hydrogen-rich saline lavage of nasal cavity].",
      "title_de": null,
      "journal": "Lin chuang er bi yan hou tou jing wai ke za zhi (Journal of Clinical Otorhinolaryngology Head and Neck Surgery)",
      "authors": "Jin et al.",
      "author_search": "jin jin",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32791592/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jin-2020-allergische-rhinitis-nasenspuelung/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "allergy",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Jin — Veränderungen des nasalen Stickstoffmonoxids bei der Behandlung der allergischen Rhinitis mit wasserstoffreicher Nasenspülung",
      "summary": "Eine Nasenspülung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung veränderte den Stickstoffmonoxid-Wert in der Nase signifikant und könnte so einen Ansatzpunkt zur Behandlung der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) bieten. Kleine, randomisierte, doppelblinde Selbstkontroll-Studie mit 20 Patienten. (J Clin Otorhinolaryngol Head Neck Surg, 2020.)",
      "assessment": "Bemerkenswert als Beispiel einer topischen H₂-Anwendung (Nasenspülung) jenseits von Trinken und Inhalation — die allergische Rhinitis ist eine sehr verbreitete Beschwerde. Die Evidenzstärke ist allerdings begrenzt: Es handelt sich um eine Pilot-Studie mit nur 20 Teilnehmern, der primäre Endpunkt ist ein Biomarker (nasales NO), nicht ein klar gemessener klinischer Symptom-Score über die Saison. Der Beitrag ist fremdsprachig (chinesisch) und hat keine DOI, was die Auffindbarkeit erschwert. Sinnvoll als unterstützendes Indiz für ein antiinflammatorisches H₂-Wirkprinzip an der Nasenschleimhaut, nicht als belastbarer Wirknachweis. Mechanistisch passt der Befund zur präklinischen Niu-Studie, wo H₂ allergische Entzündung im Tiermodell dämpft.",
      "abstract": "Zielsetzung: Den Effekt von wasserstoffreicher Kochsalzlösung auf die Stickstoffmonoxid-Konzentration in der Nase zu beobachten und den Mechanismus ihrer Behandlung der allergischen Rhinitis zu erkunden. Methode: Zwanzig Patienten mit mittelschwerer bis schwerer persistierender allergischer Rhinitis wurden in eine randomisierte, doppelblinde, selbstkontrollierte Studie aufgenommen. Die Nasenhöhle wurde mit wasserstoffreicher physiologischer Kochsalzlösung und mit normaler Kochsalzlösung gespült, und der nasale Stickstoffmonoxid-Wert (nNO) wurde wöchentlich getestet. Ergebnis: Der nNO-Testwert korrelierte mit der Diagnose und dem Behandlungserfolg der allergischen Rhinitis. Der Unterschied der nNO-Testwerte vor und nach der Behandlung mit den beiden Spülflüssigkeiten war statistisch signifikant (P<0,01). Schlussfolgerung: Eine Spülung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung kann eine nNO-Veränderung in der Nasenhöhle bewirken, die zur Behandlung der allergischen Rhinitis genutzt werden könnte.",
      "conclusion": "Hydrogen-rich saline lavage can cause nNO change in nasal cavity which may be used in the treatment of allergic rhinitis."
    },
    {
      "pmid": "33324415",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoff bei Patienten mit kortikosteroid-refraktärer/-abhängiger chronischer Graft-versus-Host-Erkrankung: eine einarmige, multizentrische, offene Phase-2-Studie",
      "title_en": "Hydrogen in Patients With Corticosteroid-Refractory/Dependent Chronic Graft-Versus-Host-Disease: A Single-Arm, Multicenter, Open-Label, Phase 2 Trial",
      "title_de": null,
      "journal": "Frontiers in Immunology",
      "authors": "Qian et al.",
      "author_search": "qian qian",
      "doi": "10.3389/fimmu.2020.598359",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3389/fimmu.2020.598359",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33324415/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qian-2020-chronische-graft-versus-host-erkrankung-phase-2/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Qian — Wasserstoff bei Patienten mit kortikosteroid-refraktärer/-abhängiger chronischer Graft-versus-Host-Erkrankung: eine einarmige, multizentrische, offene Phase-2-Studie",
      "summary": "Bei chronischer Graft-versus-Host-Erkrankung, die auf Kortison nicht mehr ansprach, erreichten 75 % der Patienten unter Wasserstoff-Wasser eine objektive Besserung — ohne nennenswerte Nebenwirkungen. In der Ansprech-Gruppe lag das 4-Jahres-Überleben bei 86,6 %, in der Nicht-Ansprech-Gruppe bei 0 %. (Frontiers in Immunology, 2020, einarmige multizentrische Phase-2-Studie, n = 24.)",
      "assessment": "Eine der klinisch ernsthaftesten H₂-Indikationen in diesem Batch — eine austherapierte, lebensbedrohliche Erkrankung, bei der H₂-Wasser eine objektive Ansprechrate von 75 % zeigte. Für uns als starkes Plausibilitäts- und Aufklärungsargument für das immunmodulatorische/antioxidative Profil von H₂ verwendbar — aber niemals als Therapieversprechen, schon gar nicht außerhalb des spezialisierten transplantationsmedizinischen Kontexts. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 24), einarmiges, offenes Design ohne Kontrollgruppe (kein Placebo, keine Verblindung), und der spektakuläre Überlebensunterschied 86,6 % vs. 0 % ist ein Vergleich von Respondern vs. Non-Respondern — er belegt keine kausale Lebensverlängerung durch H₂. Die gute Verträglichkeit ist der robusteste Befund.",
      "abstract": "Die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD) ist die führende Ursache für späte Nicht-Rückfall-Mortalität nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT). Für Patienten, die gegenüber einer Kortikosteroid-Behandlung refraktär oder von ihr abhängig sind, gibt es keine Standardtherapie. Wir stellten die Hypothese auf, dass Wasserstoff bei cGVHD-Patienten therapeutische Effekte mit wenigen Nebenwirkungen ausüben könnte. Es wurde eine prospektive, offene Phase-2-Studie zu Wasserstoff durchgeführt. Die Patienten erhielten dreimal täglich 4 ml/kg wasserstoffreiches Wasser oral. Das Ansprechen wurde alle 3 Monate in Haut, Mund, Magen-Darm-Trakt, Leber, Augen, Lungen sowie Gelenken und Faszien bewertet. Insgesamt wurden 24 Patienten (Medianalter 27) aufgenommen. Von den 24 Patienten hatten 18 (75 %; 95%-KI 55,1 % bis 88 %) ein objektives Ansprechen. Es wurde keine signifikante Toxizität beobachtet. Die geschätzte 4-Jahres-Gesamtüberlebensrate betrug 74,7 % (95%-KI 54,9 %–94,5 %). Die Überlebenszeit war in der Ansprech-Gruppe signifikant verlängert. Die Überlebensrate nach 4 Jahren ist in der Ansprech-Gruppe signifikant höher als in der Nicht-Ansprech-Gruppe (86,6 % gegenüber 0 %; p = 0,000132). Wasserstoff zeigte eine große Wirksamkeit bei cGVHD-Patienten, und die langfristige Gabe von Wasserstoff war nicht mit signifikanten toxischen Effekten verbunden. Die Studie wurde unter www.ClinicalTrials.Gov registriert, NCT02918188.",
      "conclusion": "Hydrogen showed great efficacy on cGVHD patients and long-term administration of hydrogen was not associated with significant toxic effects. The trial was registered at www.ClinicalTrials.Gov, NCT02918188."
    },
    {
      "pmid": "33380580",
      "year": 2020,
      "title": "Zwei Wochen Wasserstoff-Inhalation können die Alterung des adaptiven und angeborenen Immunsystems bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs deutlich umkehren: eine selbstkontrollierte Studie",
      "title_en": "Two weeks of hydrogen inhalation can significantly reverse adaptive and innate immune system senescence patients with advanced non-small cell lung cancer: a self-controlled study",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical Gas Research",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.4103/2045-9912.304221",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.304221",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33380580/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2020-inhalation-immun-alterung-lungenkrebs/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Chen — Zwei Wochen Wasserstoff-Inhalation können die Alterung des adaptiven und angeborenen Immunsystems bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs deutlich umkehren: eine selbstkontrollierte Studie",
      "summary": "Zwei Wochen Wasserstoff-Inhalation normalisierten bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs alterungstypische Veränderungen des Immunsystems. Erschöpfte und gealterte zytotoxische T-Zellen gingen in den Normalbereich zurück, und mehrere geschwächte Immunzell-Typen erholten sich. (Medical Gas Research, 2020, selbstkontrollierte Studie, n = 20.)",
      "assessment": "Thematisch stark für die Untersuchung von H₂-Inhalation als unterstützende Maßnahme im onkologischen Umfeld — aber genau hier ist maximale Vorsicht geboten, um keinen Health-Claim-Overreach zu erzeugen. Die Studie zeigt Veränderungen von Immunzell-Markern im Blut, nicht, dass Patienten länger leben oder Tumoren schrumpfen. Bemerkenswert als Mechanismus-/Plausibilitäts-Baustein (immunmodulatorisches Profil von H₂), niemals als Therapieversprechen bei Krebs. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n = 20), keine Kontrollgruppe (Selbstkontrolle, Vorher-Nachher), Surrogat-Endpunkte statt klinischer Outcomes, kurze Dauer. In PubMed als „Randomized Controlled Trial“ getaggt, der Titel und Abstract beschreiben jedoch ein selbstkontrolliertes Design — daher hier konservativ als Pilot/Open-label (Evidenzlevel 2) eingestuft.",
      "abstract": "Nach Standardbehandlungen besteht das traditionelle Modell zur Stärkung der Antitumor-Immunität darin, eine Immunrekonstitution durchzuführen (z. B. adoptive Immunzell-Therapien oder immunverstärkende Medikamente), um ein Rezidiv zu verhindern. Für Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs berichten wir hier über zwei Ziele: die Immunseneszenz bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und die Wasserstoffgas-Inhalation zur Immunrekonstitution. Vom 1. Juli bis 25. September 2019 wurden 20 Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs aufgenommen, um die Immunseneszenz peripherer Blutlymphozyten-Untergruppen zu bewerten, einschließlich T-Zellen, natürlicher Killer-/natürlicher Killer-T-Zellen und Gamma-Delta-T-Zellen. Während der Wartezeit auf die behandlungsbezogene Untersuchung wurde zwei Wochen lang Wasserstoff inhaliert. Alle Patienten inhalierten ein Gemisch aus Wasserstoff (66,7 %) und Sauerstoff (33,3 %) mit einer Gasflussrate von 3 L/min für 4 Stunden täglich. Keiner der Patienten erhielt während des Wasserstoff-Inhalationszeitraums eine Standardbehandlung. Nach Tests vor der Behandlung wurden wesentliche Kennwerte der Immunseneszenz beobachtet. Zu den abnorm erhöhten Kennwerten gehörten erschöpfte zytotoxische T-Zellen, seneszente zytotoxische T-Zellen und Killer-Vδ1-Zellen. Nach 2 Wochen Wasserstoff-Therapie sank die Zahl der erschöpften und seneszenten zytotoxischen T-Zellen in den Normalbereich, und es gab einen Anstieg der Killer-Vδ1-Zellen. Zu den abnorm niedrigen Kennwerten gehörten funktionsfähige Helfer- und zytotoxische T-Zellen, Th1, gesamte natürliche Killer-T-Zellen, natürliche Killerzellen und Vδ2-Zellen. Nach 2 Wochen Wasserstoff-Therapie stiegen alle sechs Zell-Untergruppen in den Normalbereich. Die vorliegenden Daten deuten darauf hin, dass die Immunseneszenz des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebses nahezu alle Lymphozyten-Untergruppen betrifft und dass 2 Wochen Wasserstoff-Behandlung die meisten dieser Kennwerte deutlich verbessern können. Die Studie wurde von der Ethikkommission des Fuda Cancer Hospital, Jinan University in China genehmigt (Genehmigungs-Nr. Fuda20181207) am 7. Dezember 2018 und wurde auf ClinicalTrials.gov registriert (ID: NCT03818347) am 24. Januar 2019.",
      "conclusion": "The study was approved by the Ethics Committee of Fuda Cancer Hospital, Jinan University in China (approval No. Fuda20181207) on December 7th, 2018, and was registered on ClinicalTrials.gov (ID: NCT03818347) on January 24th, 2019."
    },
    {
      "pmid": "33419292",
      "year": 2020,
      "title": "Antioxidative Aktivität einer Wasserstoffwasser-Maskenpackung aus gelartiger Emulsion und wasserstofferzeugendem Pulver",
      "title_en": "Antioxidant Activity of Hydrogen Water Mask Pack Composed of Gel-Type Emulsion and Hydrogen Generation Powder.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Kwon et al.",
      "author_search": "kwon kwon",
      "doi": "10.3390/ijms21249731",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms21249731",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33419292/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kwon-2020-antioxidative-aktivitaet-wasserstoffwasser-maskenpackung/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Kwon — Antioxidative Aktivität einer Wasserstoffwasser-Maskenpackung aus gelartiger Emulsion und wasserstofferzeugendem Pulver",
      "summary": "Eine kosmetische Maskenpackung mit wasserstofferzeugendem Pulver auf Zinkcarbonat-Basis wurde in vitro auf antioxidative Aktivität und in einem kleinen klinischen Pilotversuch auf Effekte auf die Hautdichte untersucht. Nach 4 Wochen wiesen Teilnehmer der Wasserstoff-Maskengruppe einen Anstieg der Hautdichte von 18,4 % gegenüber 9,9 % in der Kontrollgruppe auf. Dies ist eine In-vitro- und Pilotstudie — kein kontrolliertes klinisches Experiment. (International Journal of Molecular Sciences, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und kleine Pilotstudie, kein kontrolliertes klinisches Experiment. Die antioxidativen Messungen sind auf Laborebene standardisiert und glaubwürdig, aber der klinische Teil lässt Angaben zu Stichprobengröße, Verblindung und Randomisierung vermissen. Das Hautdichteergebnis ist interessant, kann aber nicht als robuste Evidenz gelten. Diese Studie erbringt keinen Beweis, dass Wasserstoff-Maskenpackungen Hautalterung beim Menschen wirksam verbessern. Sie ist am besten als Machbarkeitsnachweis zu lesen, dass ein H₂-erzeugendes Pulver in eine kosmetische Matrix formuliert werden kann und messbaren H₂ freisetzt — die klinische Relevanz muss in angemessen angelegten Studien noch belegt werden.",
      "abstract": "In dieser Studie wurden Proben von wasserstofferzeugendem Pulver unter Verwendung von Zinkcarbonat als Vorläufer bei Temperaturen zwischen 400 und 700 °C in H₂-Atmosphäre hergestellt und hinsichtlich ihrer antioxidativen Aktivität charakterisiert. Die Konzentration des gelösten Wasserstoffs der Pulverproben wurde mit einem Dissolved-Hydrogen-Meter als Funktion der Zeit gemessen. Zusätzlich wurde die antioxidative Aktivität der Proben nach der Oyaizu-Methode, der Entfernungsrate von ·OH-Radikalen und der ferric reducing antioxidant power bewertet. Abschließend wurde die Wasserstoff-Maskenpackung unter Verwendung der Wasserstoffgenerator-Pulverprobe und einer gelartigen Emulsion hergestellt. Im klinischen Test mit der Maskenpackung wurde der Effekt der Maske auf die Hautalterung charakterisiert und mit einer handelsüblichen Probe verglichen. Die Hautdichte der Teilnehmer in der Experimental- und der Kontrollgruppe stieg nach 4 Wochen um 18,41 % bzw. 9,93 %. Die verbesserte Hautdichte der Teilnehmer, die die Wasserstoff-Maskenpackung verwendeten, könnte auf den Erholungseffekt des Wasserstoffmoleküls in der Maskenpackung auf die denaturierte, verdickte Hautschicht zurückzuführen sein.",
      "conclusion": "The skin densities of the participants in the experimental group and the control group increased by 18.41% and 9.93% after 4 weeks, respectively. The improved skin density of the participants who used the hydrogen mask pack in the experimental group, might be attributed to the recovery effect of the hydrogen molecule in the mask pack on the denatured thick skin layer."
    },
    {
      "pmid": "33004708",
      "year": 2020,
      "title": "Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser, hergestellt durch Wechselstrom-Elektrolyse, auf die antioxidative Aktivität, DNA-oxidative Schäden und diabetesbezogene Marker.",
      "title_en": "Effects of hydrogen-rich water prepared by alternating-current-electrolysis on antioxidant activity, DNA oxidative injuries, and diabetes-related markers.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Asada et al.",
      "author_search": "asada asada",
      "doi": "10.4103/2045-9912.296041",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.296041",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33004708/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-asada-2020-wasserstoffreichem-hergestellt-wechselstrom-elektrolyse/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Asada et al. — Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser, hergestellt durch Wechselstrom-Elektrolyse, auf die antioxidative Aktivität, DNA-oxidative Schäden und diabetesbezogene Marker.",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser, hergestellt durch Wechselstrom-Elektrolyse (AC) — mit nahezu der theoretischen Maximalkonzentration von 1,55 mg/L H₂ — zeigte bei neun Personen mit erhöhten diabetesbezogenen Serummarkern über acht Wochen vielversprechende Tendenzen bei Blutzuckermarkern und systemischen DNA-Oxidationsschäden. Bemerkenswert: Die H₂-Nanoblasen dieser Zubereitung überstanden das Kochen — was dem Henry'schen Gesetz widerspricht und auf eine verbesserte Stabilität hindeuten könnte. (Medical Gas Research, 2020.)",
      "assessment": "Die Arbeit liefert eine interessante AC-Elektrolyse-Produktionsmethode, die nahezu Sättigungs-H₂ bei physiologischem pH-Wert erreicht — ein bedeutsamer technischer Fortschritt, wenn er bestätigt wird. Der klinische Arm ist jedoch sehr schwach: n = 9, keine Kontrollgruppe, keine Verblindung, und Ergebnisse nur als „signifikante Tendenzen“ beschrieben. Limitationen: Unkontrolliertes Design macht Confounding (Ernährung, Jahreszeit, Regression zur Mitte) unmöglich auszuschließen; die Nanoblasen-Kochstabilität ist außergewöhnlich und ohne mechanistische Erklärung; der Abstract wird teilweise durch einen Ethikvermerk ersetzt. Fazit: Vielversprechendes Signal für die AC-Elektrolyse-Produktion; unzureichende Evidenz für Diabetesansprüche.",
      "abstract": "Wasserstoffreiches Wasser wird herkömmlicherweise durch Gleichstrom-Elektrolyse hergestellt, jedoch kaum durch Wechselstrom-Elektrolyse (AC). Die AC-Präparationen aus Leitungswasser für 20–30 Minuten weisen eine gelöste Wasserstoffkonzentration von 1,55 mg/L auf — nahe dem theoretischen Maximum von 1,6 mg/L. Diese Präparationen zeigten ein Oxidations-Reduktionspotenzial von −270 mV (Leitungswasser: +576 mV) und einen pH-Wert von 7,7–7,8, womit sie physiologischen Körperflüssigkeiten näher kommen als herkömmliche Gleichstrom-elektrolytische Wasserstoffwässer. Wir untersuchten, ob das AC-elektrolytische Wasserstoffwasser nach dem Kochen noch wasserstoffreich ist bzw. antioxidative Fähigkeiten behält, und ob die orale Einnahme dieses Wassers klinisch wirksam bei Diabetes und der Prävention systemischer DNA-Oxidationsschäden ist. Spin-Trapping mit 5,5-Dimethyl-1-pyrrolin-N-oxid und Elektronen-Spin-Resonanz zeigten, dass das durch AC-Elektrolyse erzeugte wasserstoffreiche Wasser hydroxylradikalfangende Aktivitäten aufweist. Die Laser-Nanopartikel-Tracking-Methode ergab, dass Nanopartikel-Suspensionen von bis zu 5,4 × 10⁷/mL effizient erhalten blieben (bis zu 3,5 × 10⁷/mL) — selbst nach zehnminütigem Kochen, was thermodynamisch dem Henry'schen Gesetz widerspricht. Das orale Trinken von wasserstoffreichem Wasser, 1.500 mL pro Tag, dauerte 8 Wochen bei neun Personen mit diabetesbezogenen Serummarkern oberhalb der Normalwerte. Die Probanden zeigten signifikante Tendenzen zu verringertem Nüchternblutzucker und Fructosamin sowie erhöhtem 1,5-Anhydro-D-Glucitol, gleichzeitig mit signifikanten Abnahmen des urinären 8-Hydroxy-2-Desoxyguanosin-Gehalts und seiner Entstehungsrate. Durch AC-Elektrolyse hergestelltes wasserstoffreiches Wasser könnte durch die Bildung abundanter hitzestabiler Nanoblasen und erhöhter Wasserstoffkonzentrationen wirksam darin sein, verschiedene diabetesbezogene Marker und systemische DNA-Oxidationsschäden zu verbessern.",
      "conclusion": "The study protocol was officially approved by the Medical Ethics Committee of the Japanese Center for Anti-Aging Medical Sciences (approval No. 01S02) on September 15, 2009."
    },
    {
      "pmid": "33004705",
      "year": 2020,
      "title": "Inhalation von molekularem Wasserstoff erhöht die Aceton-Ausscheidung in der Atemluft bei submaximaler Belastung: eine randomisierte, einfachblinde, placebokontrollierte Studie.",
      "title_en": "Inhalation of molecular hydrogen increases breath acetone excretion during submaximal exercise: a randomized, single-blinded, placebo-controlled study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Hori et al.",
      "author_search": "hori hori",
      "doi": "10.4103/2045-9912.296038",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.296038",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33004705/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hori-2020-inhalation-erhoeht-aceton-ausscheidung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Hori et al. — Inhalation von molekularem Wasserstoff erhöht die Aceton-Ausscheidung in der Atemluft bei submaximaler Belastung: eine randomisierte, einfachblinde, placebokontrollierte Studie.",
      "summary": "Das Inhalieren von 1 % H₂-Gas während moderater Fahrradergometrie erhöhte den Aceton-Gehalt in der Atemluft sowie die Sauerstoffaufnahme bei zehn gesunden Männern signifikant — ein Hinweis darauf, dass H₂ den hepatischen Lipidstoffwechsel während aerober Belastung fördert. In Ruhe hatte die H₂-Inhalation jedoch keinen Effekt auf diese Parameter, und Marker für oxidativen Stress blieben durchgehend unverändert. (Medical Gas Research, 2020.)",
      "assessment": "Die Studie ist ein gut konzipierter kleiner Pilot mit klarer Hypothese und interessantem Positivergebnis. Atemaceton als Lipidstoffwechsel-Proxy ist methodisch fundiert. Die Limitationen sind erheblich: einfachblind (Teilnehmende wussten, ob sie H₂ erhielten), sehr kleine Stichprobe, keine direkte Messung der Fettoxidation oder Lebermarker. Das Null-Ergebnis für oxidativen Stress wird ehrlich und transparent berichtet. Der belastungsspezifische Effekt (kein Ruheeffekt) ist biologisch plausibel, bedarf aber der Replikation in größeren, doppelblinden Studien vor klinischen Schlussfolgerungen.",
      "abstract": "Aerobes Training gilt als nützliche Option zur Fettreduktion beim Menschen. Jüngst wurde vermutet, dass molekularer Wasserstoff (H₂) die mitochondriale oxidative Phosphorylierung verstärkt. Daher wurde in der vorliegenden Studie die Hypothese untersucht, ob das Inhalieren von H₂ den Lipidstoffwechsel während aerober Belastung fördern könnte — gemessen anhand des Acetongehalts in der Atemluft als nicht-invasiver Indikator des Lipidstoffwechsels. Diese Studie untersuchte den Effekt der H₂-Inhalation auf die Aceton-Ausscheidung in der Atemluft bei submaximaler Belastung in einem randomisierten, einfachblinden, placebokontrollierten und Crossover-Versuchsdesign. Nach einer 20-minütigen Basismessung wurden Atemacetonwerte bei zehn männlichen Probanden gemessen, die 20 Minuten lang Fahrradergometrie bei 60 % des maximalen Sauerstoffaufnahmevermögens durchführten, während sie entweder 1 % H₂ oder ein Kontrollgas inhalierten. In einem weiteren Experiment verblieben sechs männliche Probanden 45 Minuten lang sitzend, während sie entweder 1 % H₂ oder ein Kontrollgas inhalierten. H₂ steigerte Atemaceton und Sauerstoffaufnahme unter Belastung signifikant (P < 0,01). Oxidativer Stress oder antioxidative Aktivität wurden durch die Belastung jedoch nicht signifikant verändert, ebenso wenig Atemaceton oder Sauerstoffaufnahme in verlängerten Ruhezuständen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Inhalation von H₂-Gas einen belastungsinduzierten Anstieg des hepatischen Lipidstoffwechsels fördert.",
      "conclusion": "The study was approved by the Ethical Committee of Chubu University, Japan (approved No. 260086-2) on March 29, 2018."
    },
    {
      "pmid": "32865158",
      "year": 2020,
      "title": "COVID-19 und Inhalation von molekularem Wasserstoff",
      "title_en": "COVID-19 and molecular hydrogen inhalation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Therapeutic advances in respiratory disease",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1177/1753466620951051",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1177/1753466620951051",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32865158/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2020-covid-inhalation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Ostojic — COVID-19 und Inhalation von molekularem Wasserstoff",
      "summary": "Dies ist ein kurzer theoretischer Kommentar, der untersucht, ob die Inhalation von molekularem Wasserstoff eine unterstützende Rolle beim COVID-19-Management spielen könnte — basierend auf den bekannten entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften von H₂. Für diese Publikation war kein Abstracttext verfügbar; der Eintrag basiert ausschließlich auf den Metadaten und dem Titel des Artikels. Klinische oder experimentelle Daten werden hier nicht zitiert. (Therapeutic Advances in Respiratory Disease, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretischer Kommentar ohne verfügbares Abstract. Die Einordnung als „Theorie“ und der Evidenzlevel (ev=1) spiegeln wider, dass hier eine Hypothese oder frühe konzeptuelle Diskussion vorliegt, keine experimentellen oder klinischen Daten. Aus diesem Eintrag lassen sich keine Schlussfolgerungen zur H₂-Wirksamkeit bei COVID-19 ziehen. Der Originalartikel sollte für das vollständige Argument konsultiert werden. Solche Kommentare sind in frühen Phasen aufkommender Situationen häufig und sollten als hypothesengenerierende Dokumente behandelt werden, nicht als Belege für therapeutischen Nutzen.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Den vollständigen Artikel finden Sie unter DOI: 10.1177/1753466620951051.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "32739699",
      "year": 2020,
      "title": "Bioelektrochemische CSB-Entfernung für eine energieeffiziente, maximale und robuste Stickstoffrückgewinnung aus Urin durch membranbelüftete Nitrifikation",
      "title_en": "Bio-electrochemical COD removal for energy-efficient, maximum and robust nitrogen recovery from urine through membrane aerated nitrification.",
      "title_de": null,
      "journal": "Water research",
      "authors": "De Paepe et al.",
      "author_search": "de paepe de paepe",
      "doi": "10.1016/j.watres.2020.116223",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.watres.2020.116223",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32739699/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-depaepe-2020-bioelektrochemische-csb-entfernung-energieeffiziente/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · De Paepe — Bioelektrochemische CSB-Entfernung für eine energieeffiziente, maximale und robuste Stickstoffrückgewinnung aus Urin durch membranbelüftete Nitrifikation",
      "summary": "Diese Studie entwickelt ein zweistufiges elektrochemisches Urinbehandlungssystem zur nachhaltigen Stickstoffrückgewinnung — primär für Anwendungen in der Weltraumforschung. In der ersten Stufe entfernt eine mikrobielle Elektrolysezelle bis zu 85 % des organischen Materials und produziert Wasserstoffgas als Nebenprodukt; die zweite Stufe wandelt Ammoniumstickstoff in Nitrat um. Diese Forschung konzentriert sich auf Abwassertechnik und Bioelektrochemie, nicht auf therapeutischen Wasserstoff. (Water Research, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-/Reaktor-Ingenieurstudie ohne Relevanz für therapeutischen Wasserstoff beim Menschen. H₂-Produktion ist ein Nebeneffekt des elektrochemischen Prozesses, nicht der Studienfokus. Die Forschung ist solide durchgeführt und befasst sich mit einer echten ingenieurtechnischen Herausforderung in geschlossenen Lebenserhaltungssystemen. Sie liefert keine Belege für einen gesundheitlichen Nutzen von molekularem Wasserstoff. Ihre Aufnahme in eine H₂-Medizin-Datenbank ist randständig — der Bezug ist die zufällige H₂-Produktion im MEC-Schritt.",
      "abstract": "Die Ressourcenrückgewinnung aus quellgetrenntem Urin kann Nährstoffkreisläufe auf der Erde verkürzen und ist für regenerative Lebenserhaltungssysteme für die Tiefraumforschung unerlässlich. In dieser Studie wurde ein robustes, zweistufiges, energieeffizientes und schwerkraftunabhängiges Urinbehandlungssystem entwickelt, um frischen, echten menschlichen Urin in eine stabile Nährstofflösung umzuwandeln. In der ersten Stufe wurden bis zu 85 % des CSB in einer mikrobiellen Elektrolysezelle (MEC) entfernt, wobei ein Teil der Energie in organischen Verbindungen (27–46 %) in Wasserstoffgas umgewandelt und eine vollständige Stickstoffrückgewinnung durch Verhinderung von Stickstoffverlusten durch Denitrifikation in der zweiten Stufe ermöglicht wurde. Neben der CSB-Entfernung wurde der gesamte Harnstoff in der MEC hydrolysiert, was einen an Ammoniumstickstoff und Alkalinität reichen, aber CSB-armen Strom ergab. Dieser Strom wurde in einen membranbelüfteten Biofilmreaktor (MABR) geleitet, um den flüchtigen und toxischen Ammoniumstickstoff durch Nitrifikation in nicht-flüchtiges Nitrat umzuwandeln. Die bioelektrochemische Vorbehandlung ermöglichte die vollständige Stickstoffrückgewinnung als Nitrat im MABR bei einem gelösten Sauerstoffgehalt in der Bulkphase unter 0,1 mg O₂ L⁻¹. Im Gegensatz dazu führte die direkte Einspeisung des MABR mit rohem Urin (ohne erste Stufe) bei gleicher Stickstoffbelastungsrate zu Stickstoffverlusten (18 %) durch Denitrifikation. MEC und MABR zeichneten sich durch sehr unterschiedliche und diverse mikrobielle Gemeinschaften aus. Während in der MEC (strikt) anaerobe Gattungen wie Geobacter (elektroaktive Bakterien), Thiopseudomonas, ein Lentimicrobiaceae-Mitglied, Alcaligenes und Proteiniphilum vorherrschten, wurde der MABR von aeroben Gattungen dominiert, darunter Nitrosomonas (ein bekannter Ammoniumoxidierer), Moheibacter und Gordonia. Der zweistufige Ansatz lieferte eine stabile, nitratreiche, CSB-arme Nährstofflösung, die für den Anbau von Pflanzen und Mikroalgen geeignet ist.",
      "conclusion": "While (strictly) anaerobic genera, such as Geobacter (electroactive bacteria), Thiopseudomonas, a Lentimicrobiaceae member, Alcaligenes and Proteiniphilum prevailed in the MEC, the MABR was dominated by aerobic genera, including Nitrosomonas (a known ammonium oxidiser), Moheibacter and Gordonia. The two-stage approach yielded a stable nitrate-rich, COD-low nutrient solution, suitable for plant and"
    },
    {
      "pmid": "32710259",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoffbegastes Platin-Kolloid unterdrückt menschliche Speiseröhren- oder Zungenkarzinomzellen bei intrazellulärer Platin-Aufnahme und verminderter Sterblichkeit normaler Zellen",
      "title_en": "Hydrogen-bubbled platinum-colloid suppresses human esophagus- or tongue-carcinoma cells with intracellular platinum-uptake and the diminished normal-cell mortality.",
      "title_de": null,
      "journal": "Human cell",
      "authors": "Kato et al.",
      "author_search": "kato kato",
      "doi": "10.1007/s13577-020-00402-1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s13577-020-00402-1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32710259/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kato-2020-wasserstoffbegastes-platin-kolloid-unterdrueckt/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Kato — Wasserstoffbegastes Platin-Kolloid unterdrückt menschliche Speiseröhren- oder Zungenkarzinomzellen bei intrazellulärer Platin-Aufnahme und verminderter Sterblichkeit normaler Zellen",
      "summary": "In Zellkulturversuchen unterdrückte eine Kombination aus Wasserstoff-Nanoblasen und Platin-Polyvinylpyrrolidon-Kolloid (PVP-Pt) das Wachstum menschlicher Speiseröhren- und Zungenkrebszellen stärker als jeder Wirkstoff allein — bei vergleichsweise geringerer Schädigung nicht-maligner Epithelzellen. Dies ist ausschließlich eine In-vitro-Studie; keine Tier- oder Humandaten werden präsentiert. (Human Cell, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellkulturstudie — sie stellt keinen Wirksamkeitsnachweis beim Menschen oder im Tiermodell dar. Der synergistische Antitumoreffekt von H₂-Nanoblasen plus PVP-Pt ist ein interessanter zellbiologischer Befund, aber der Sprung zur Aussage „anwendbar für die Krebstherapie“ in der Schlussfolgerung ist eine erhebliche Extrapolation. Es lassen sich keine Schlussfolgerungen über therapeutischen Nutzen bei menschlichen Krebspatienten ziehen. Weitere Schritte würden Tiermodelle, Toxikologiestudien und letztlich klinische Studien erfordern. Die Notwendigkeit der simultanen Ko-Administration erhöht zudem die Komplexität einer möglichen klinischen Übertragbarkeit.",
      "abstract": "Die karzinostatischen Effekte der kombinierten Anwendung von Wasserstoff-Nanoblasen (nano-H) und Platin-Povidon (PVP-Pt) wurden untersucht. Ein wasserstoffgelöstes Medium wurde durch Wasserstoffgasblasung mit einem mikroporösen Gasemissionsgerät in ein Medium in Ab- oder Anwesenheit von PVP-Pt hergestellt (nano-H, nano-H/PVP-Pt). Menschliche Speiseröhren-Karzinomzellen KYSE70 wurden in ihrer Zellproliferation durch nano-H/PVP-Pt deutlicher gehemmt als durch nano-H allein, was die Wasserstoff-Intensivierung der PVP-Pt-Allein-Karzinogenesehemmung anzeigt. Die intensivierte Karzinogenesehemmung erforderte jedoch die Ko-Administration von nano-H und PVP-Pt, und bei zweistufiger getrennter Verabreichung von nano-H und PVP-Pt wurde keine verstärkte Karzinogenesehemmung beobachtet. Darüber hinaus erzielte das Wasserstoffblasen in PVP-Pt-haltiges Medium eine deutlichere Karzinogenesehemmung als die bloße Zugabe von PVP-Pt in nano-H-haltiges Medium, was auf eine starke Wechselwirkung zwischen Wasserstoff und PVP-Pt hinweist. Die nano-H/PVP-Pt-behandelten menschlichen Zungenkarzinomzellen HSC-4 wurden in ihrer Zellproliferation stärker gehemmt als prämaligne menschliche Zungenepitheliozyten DOK, gleichzeitig mit einer reichlicheren intrazellulären Pt-Aufnahme in HSC-4-Zellen als in DOK, analysiert mittels ICP-MS. Somit ist PVP-Pt in der Lage, Wasserstoff-Nanoblasen auf Pt zu adsorbieren, und eignet sich für die Krebstherapie durch Verminderung der Nebenwirkungen auf normale Zellen.",
      "conclusion": "The nano-H/PVP-Pt-administered human tongue-derived carcinoma cells HSC-4 were repressed for cell proliferation more markedly than pre-malignant human tongue-derived epitheliocytes DOK, concurrently with more abundant intracellular Pt-intake into HSC-4 cells than DOK as analyzed by ICP-MS. Thus, PVP-Pt is able to adsorb hydrogen nano-bubbles on Pt and applicable for cancer therapy by diminishing t"
    },
    {
      "pmid": "32553919",
      "year": 2020,
      "title": "Eine schlanke Magnesium-Zink-Calcium-Legierung ZX00 zur Stabilisierung von Knochenbrüchen in einem großen, wachsenden Tiermodell",
      "title_en": "A lean magnesium-zinc-calcium alloy ZX00 used for bone fracture stabilization in a large growing-animal model.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Holweg et al.",
      "author_search": "holweg holweg",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2020.06.013",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2020.06.013",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32553919/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-holweg-2020-schlanke-magnesium-zink-calcium/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Holweg — Eine schlanke Magnesium-Zink-Calcium-Legierung ZX00 zur Stabilisierung von Knochenbrüchen in einem großen, wachsenden Tiermodell",
      "summary": "Diese Tierstudie untersuchte biologisch abbaubare Magnesium-Zink-Calcium-Schrauben (ZX00) zur Knochenfrakturversorgung in wachsenden Schafen und stellte fest, dass kein signifikanter Unterschied in der Schraubendegradierung zwischen frakturierten und nicht-frakturierten Knochen besteht — und dass die zufällig entstehende Wasserstoffgasbildung keine negativen Auswirkungen auf die Knochenheilung hatte. Dies ist präklinische veterinärorthopädische Forschung; das H₂-Gas ist hier ein unerwünschtes Abbauprodukt des Implantats, kein Therapeutikum. (Acta Biomaterialia, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (großes wachsendes Schafmodell) im Bereich biologisch abbaubarer orthopädischer Implantate — es handelt sich um präklinische Forschung, bei der kein therapeutischer Wasserstoff verabreicht wird. Das hier untersuchte H₂-Gas ist ein zufälliges Nebenprodukt der Magnesiumdegradierung, kein gezieltes Therapeutikum. Dieses Paper ist kein Beleg für oder gegen den therapeutischen Einsatz von molekularem Wasserstoff. Es ist relevant für die Sicherheitsbewertung biologisch abbaubarer Magnesiumimplantate. Ergebnisse aus Schafmodellen lassen sich nicht direkt auf menschliche Patienten übertragen.",
      "abstract": "In den letzten zehn Jahren ist die Nachfrage nach der Entwicklung neuer alternativer Materialien in der pädiatrischen Traumaversorgung gestiegen, um die Nachteile herkömmlicher Implantatmaterialien zu überwinden. Magnesium (Mg)-basierte Legierungen scheinen die Vision eines homogen resorbierbaren, biokompatiblen, lasttragenden und funktionell unterstützenden Implantats angemessen zu erfüllen. Das Ziel dieser Studie ist die Einführung der hochfesten Schlanken Legierung Mg‒0,45Zn‒0,45Ca, in Gew.% (ZX00), und erstmals die Untersuchung der klinischen Anwendbarkeit der Schraubenosteosynthese mit dieser Legierung, die keine Seltenerdmetalle enthält. Die Legierung wurde in einem wachsenden Schafmodell mit osteotomiertem Knochen (Fraktursimulation) angewendet und mit einer Nicht-Osteotomie-Kontrollgruppe hinsichtlich Degradierungsverhalten und Frakturheilung verglichen. Die Legierung weist eine Zugfestigkeit von 285,7 ± 3,1 MPa, eine Bruchdehnung von 18,2 ± 2,1 % und eine reduzierte In-vitro-Degradierungsrate im Vergleich zu Legierungen mit höheren Zn-Mengen auf. In vivo wurde kein signifikanter Unterschied zwischen dem Osteotomieknochen und der Kontrollgruppe hinsichtlich der Schraubenvolumenänderung über die Implantationszeit hinweg gefunden. Daher kann geschlussfolgert werden, dass der Frakturheilungsprozess einschließlich seiner Auswirkungen auf die Umgebung keinen signifikanten Einfluss auf das Degradierungsverhalten hat. Es gab auch keinen negativen Einfluss der Wasserstoffgasbildung auf die Knochenheilung. Obwohl die proximalen und distalen Schrauben zeitlich unterschiedliche Gasfreisetzung zeigten, wies die Osteotomie nach 12 Wochen bei allen untersuchten Tieren eine vollständige Konsolidierung auf.",
      "conclusion": "No significant difference regarding screw volume was observed between the groups. There was no negative influence of hydrogen-gas formation on fracture healing and a complete fracture consolidation was found after 12 weeks for all animals investigated."
    },
    {
      "pmid": "32541132",
      "year": 2020,
      "title": "Die Wasserstofftherapie kann zur Kontrolle des Tumorfortschritts und zur Linderung unerwünschter Wirkungen von Medikamenten bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom eingesetzt werden.",
      "title_en": "Hydrogen therapy can be used to control tumor progression and alleviate the adverse events of medications in patients with advanced non-small cell lung cancer.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.4103/2045-9912.285560",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.285560",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32541132/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2020-wasserstofftherapie-kann-zur-kontrolle/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Chen et al. — Die Wasserstofftherapie kann zur Kontrolle des Tumorfortschritts und zur Linderung unerwünschter Wirkungen von Medikamenten bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom eingesetzt werden.",
      "summary": "Bei 58 Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) war tägliche H₂-Inhalation über bis zu 5 Monate — allein oder kombiniert mit Chemo-, Zielgerichtet- oder Immuntherapie — mit Symptomverbesserung, reduzierten Medikamentennebenwirkungen und längerem progressionsfreiem und Gesamtüberleben im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe verbunden. Dies ist eine explorative klinische Beobachtung ohne vollständige Randomisierung; Ergebnisse müssen mit Vorsicht interpretiert werden. (Medical Gas Research, 2020.)",
      "assessment": "Diese Studie ist hypothesengenerierend, nicht konfirmatorisch. Die teilweise Randomisierung (nur der H₂-only-Arm war wirklich randomisiert), die unkontrollierten Kombinationstherapiearme und die nicht standardisierten onkologischen Hintergründe machen Vergleiche zwischen Armen unzuverlässig. Das Sicherheitssignal ist ermutigend: keine hämatologische Toxizität und nur geringfügige, spontan rückläufige unerwünschte Reaktionen. Limitationen: Nicht-zufällige Zuteilung in vier von fünf Armen; anerkannte Baseline-Unterschiede (Tumormutationsgene); kleine Fallzahlen pro Untergruppe; Einzentrum; Beobachtungs-Follow-up. Die Ergebnisse rechtfertigen eine ordentlich randomisierte Multicenter-Studie — sie belegen keine Wirksamkeit.",
      "abstract": "Gegen fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom werden Chemotherapie, Zielgerichtete Therapie und Immuntherapie eingesetzt. Eine klinisch wirksame Methode zur Linderung der damit verbundenen unerwünschten Ereignisse fehlt. 58 erwachsene Patienten wurden in unsere Studie eingeschlossen, um Lungensymptome oder medikamentöse Nebenwirkungen zu lindern. 20 Patienten, die eine medikamentöse Behandlung ablehnten, wurden gleichmäßig und zufällig einer H₂-only-Gruppe und einer Kontrollgruppe zugeteilt. Je nach Ergebnissen der Tumorgenmutationsanalysen und Medikamentensensitivitätstests wurden 10, 18 und 10 Patienten in Chemotherapie-, Zielgerichtete-Therapie- und Immuntherapiegruppen eingeschlossen, in denen diese Therapien mit H₂-Therapie kombiniert wurden. Patienten inhalierten H₂ 4–5 Stunden täglich über 5 Monate oder bis zum Auftreten eines Rückfalls. Während der ersten 5 Behandlungsmonate nahm die Symptomprävalenz der Kontrollgruppe schrittweise zu, während sie in den vier Behandlungsgruppen abnahm. Nach 16-monatigem Follow-up war das progressionsfreie Überleben der Kontrollgruppe geringer als das der H₂-only-Gruppe und signifikant geringer als das der H₂-Kombinationsgruppen. In den Kombinationstherapiegruppen nahmen die meisten medikamentenbedingten unerwünschten Ereignisse schrittweise ab oder verschwanden. H₂-Inhalation wurde erstmals in der Klinik entdeckt als Mittel zur Kontrolle des Tumorfortschritts und zur Linderung medikamentöser Nebenwirkungen bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC.",
      "conclusion": "This study was approved by the Ethics Committee of Fuda Cancer Hospital of Jinan University on December 7, 2018 (approval No. Fuda20181207), and was registered at ClinicalTrials.gov (Identifier: NCT03818347) on January 28, 2019."
    },
    {
      "pmid": "32505097",
      "year": 2020,
      "title": "Interaktion verschiedener Zelltypen mit durch plasmaelektrolytische Oxidation modifiziertem Magnesium",
      "title_en": "Interaction of different cell types with magnesium modified by plasma electrolytic oxidation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Colloids and surfaces. B, Biointerfaces",
      "authors": "Echeverry-Rendon et al.",
      "author_search": "echeverry-rendon echeverry-rendon",
      "doi": "10.1016/j.colsurfb.2020.111153",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.colsurfb.2020.111153",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32505097/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-echeverryrendon-2020-interaktion-verschiedener-zelltypen-plasmaelektrolytische/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Echeverry-Rendon — Interaktion verschiedener Zelltypen mit durch plasmaelektrolytische Oxidation modifiziertem Magnesium",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie untersuchte, wie durch plasmaelektrolytische Oxidation (PEO) aufgebrachte Oberflächenbeschichtungen auf biologisch abbaubarem Magnesium vaskuläre Zellen, Immunzellen und fettstämmige Stromazellen beeinflussen — und stellte fest, dass die Beschichtungen die Adhäsion von Stromazellen unterstützen, vaskuläre Zellen jedoch gegenüber beim Mg-Abbau freigesetzten Verbindungen empfindlich bleiben. Wasserstoffgas tritt hier als zytotoxisches Nebenprodukt der Magnesiumkorrosion auf, nicht als Therapeutikum. (Colloids and Surfaces B: Biointerfaces, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellbiologiestudie im Bereich biologisch abbaubarer Implantatmaterialien. H₂-Gas wird ausdrücklich als zytotoxisches Nebenprodukt der Mg-Degradierung eingerahmt — das ist das Gegenteil von therapeutischem Wasserstoff. Die Studie liefert nützliche zellbiologische Daten für Implantatmaterialwissenschaftler, hat aber keine direkte Relevanz für H₂-Supplementierung oder therapeutische Wasserstoffmedizin. Aus dieser Arbeit lassen sich keine Schlussfolgerungen über gesundheitliche Vorteile von H₂ ziehen. Ergebnisse sind ausschließlich In-vitro und erfordern In-vivo-Validierung.",
      "abstract": "Magnesium (Mg) ist ein in Industrieanwendungen weit verbreitetes Material aufgrund seines geringen Gewichts, seiner Duktilität und seiner ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften. Für nicht-permanente Implantate ist Mg besonders gut geeignet, da es biologisch abbaubar ist, während seine Abbauprodukte nicht schädlich sind. Allerdings ist Mg chemisch reaktiv und als Teil der Degradierung wird zytotoxisches Wasserstoffgas freigesetzt. Dieser nachteilige Abbau kann durch plasmaelektrolytische Oxidation (PEO) gesteuert werden. Mit PEO wird eine Oberflächenschicht aus MgO/Mg(OH)₂ auf kontrollierte Weise auf der Mg-Oberfläche abgeschieden. Die bei PEO verwendeten Elektrolyte beeinflussen die Oberflächenchemie und -topographie und damit erwartungsgemäß die biologische Reaktion adhärierter Zellen. In dieser Studie wurden dünne Proben aus handelsreinem Mg (c.p Mg) durch PEO mit verschiedenen Elektrolyten modifiziert, und die biologische Aktivität wurde an vaskulären Zellen, Immunzellen und Reparaturzellen (fettstämmigen Stromazellen, ASC) bewertet. Vaskuläre Zellen waren empfindlicher als ASC gegenüber Verbindungen, die von oberflächenbeschichtetem Mg freigesetzt wurden. Alle Oberflächenbeschichtungen unterstützten die Proliferation adhärierter ASC. Freigesetzte Verbindungen von oberflächenbeschichtetem Mg verzögerten, blockierten aber nicht den In-vitro-Wundverschluss von Fibroblasten-Monoschichten. Vorgeformte endotheliale Röhrchen waren gegenüber freigesetzten Verbindungen empfindlich, ihre unterstützenden ASC jedoch nicht. Wir schlussfolgern, dass PEO-basierte Oberflächenbeschichtung von Mg die Adhäsion und zukünftige Bereitstellung therapeutischer vaskulärer Reparaturzellen wie ASC unterstützt, die beobachtete Empfindlichkeit vaskulärer Zellen gegenüber beschichteten Mg-Komponenten jedoch In-vivo-Untersuchungen erfordert.",
      "conclusion": "Preformed endothelial tubes were vulnerable for released compounds, while their supporting ASC was not. We conclude that PEO-based surface-coating of Mg supports adhesion and future delivery of therapeutic vascular repair cells such as ASC, but that the observed vulnerability of vascular cells for coated Mg components warrants investigations in vivo."
    },
    {
      "pmid": "32479062",
      "year": 2020,
      "title": "Photoaktivierter H₂-Nanogenerator für eine verbesserte Chemotherapie des Blasenkarzinoms",
      "title_en": "Photoactivated H2 Nanogenerator for Enhanced Chemotherapy of Bladder Cancer.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS nano",
      "authors": "Sun et al.",
      "author_search": "sun sun",
      "doi": "10.1021/acsnano.0c01300",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsnano.0c01300",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32479062/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sun-2020-photoaktivierter-nanogenerator-verbesserte-chemotherapie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Sun — Photoaktivierter H₂-Nanogenerator für eine verbesserte Chemotherapie des Blasenkarzinoms",
      "summary": "Forscher entwickelten Nanopartikel, die H₂-Gas innerhalb von Krebszellen erzeugen, wenn sie durch einen 660-nm-Laser aktiviert werden, und stellten in Zellkultur- und Mausmodellen fest, dass so erzeugtes H₂ die Wirksamkeit des Chemotherapeutikums Gemcitabin gegen Blasenkrebs signifikant verbesserte. Der Mechanismus umfasst eine H₂-induzierte Hemmung der Mitochondrienfunktion und Reduktion einer Medikamentenauswurfpumpe, wodurch Krebszellen weniger in der Lage sind, das Chemotherapeutikum auszuschleusen. Dies ist eine In-vitro- und Tierstudie — kein klinischer Humanversuch. (ACS Nano, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und Tierstudie — konkret ein murines Xenograft-Modell — im Bereich der Nano-Onkologie. Das Konzept ist wissenschaftlich kreativ, aber alle Ergebnisse sind präklinisch. Es lassen sich keine Schlussfolgerungen über Wirksamkeit oder Sicherheit bei menschlichen Blasenkrebspatienten ziehen. Das Verabreichungssystem (intravesikale Laserbestrahlung von Nanopartikeln) beinhaltet erhebliche ingenieurtechnische Komplexität und Sicherheitsfragen, die vor jeder humanen Anwendung umfangreiche präklinische und klinische Entwicklung erfordern würden. Das H₂ wirkt hier als Chemotherapie-Sensibilisator über einen spezifischen Nanopartikelmechanismus — nicht als eigenständiges Therapeutikum.",
      "abstract": "Wasserstoffgas kann oxidativen Stress bei vielen Krankheiten mildern und gilt als sicher und nebenwirkungsfrei. Inspiriert von einem Metalloenzym in verschiedenen Mikroorganismen schlagen wir hier einen photoaktivierten H₂-Nanogenerator vor, der aus fluoriertem Chitosan (FCS), einem Chemotherapeutikum (Gemcitabin, GEM) und einem Katalysator der H₂-Produktion ([FeFe]TPP) besteht, die selbstassemblierte [FeFe]TPP/GEM/FCS-Nanopartikel (NPs) bilden. Die [FeFe]TPP/GEM/FCS-NPs weisen nach intravesikaler Instillation in die Blase exzellente transmuköse und Tumorzellpenetrationskapazitäten auf und können bei 660-nm-Laserbestrahlung effizient H₂-Gas in situ erzeugen, was die Wirksamkeit der Wasserstoffchemotherapie von Krebs in vitro und in vivo signifikant verbessert. Darüber hinaus stellen wir fest, dass H₂-Gas in der Wasserstoffchemotherapie die Mitochondrienfunktion hemmen, die ATP-Synthese behindern und eine Reduktion der P-gp-Efflux-Pumpenfunktion verursachen kann, was letztlich die P-gp-Protein-Medikamententransportkapazität in Krebszellen abschwächt. Diese photoaktivierte H₂-Evolution in situ zur Verbesserung der Chemotherapiewirksamkeit bei Blasenkrebs kann eine wirksame Wasserstoffchemotherapiestrategie für die Krebsbehandlung darstellen.",
      "conclusion": "Moreover, we discover that H2 gas in hydrogen chemotherapy can inhibit mitochondrial function, hinder ATP synthesis, and cause a reduction of the P-gp efflux pump function, which finally attenuates P-gp protein drug transport capacity in cancer cells. This photoactivated H2 evolution in situ to improve the therapeutic efficacy of chemotherapy of bladder cancer may present an effective hydrogen che"
    },
    {
      "pmid": "32407476",
      "year": 2020,
      "title": "Inhalation von Wasserstoffgas (XEN) verbessert die Atemwegsentzündung bei Asthma- und COPD-Patienten.",
      "title_en": "Hydrogen gas (XEN) inhalation ameliorates airway inflammation in asthma and COPD patients.",
      "title_de": null,
      "journal": "QJM : monthly journal of the Association of Physicians",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1093/qjmed/hcaa164",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/qjmed/hcaa164",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32407476/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2020-inhalation-wasserstoffgas-xen-verbessert/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Wang et al. — Inhalation von Wasserstoffgas (XEN) verbessert die Atemwegsentzündung bei Asthma- und COPD-Patienten.",
      "summary": "Eine einzige 45-minütige Inhalation von wasserstoffhaltigem Dampf (2,4 % H₂) reduzierte wichtige entzündliche Zytokine in den Atemwegen von 10 Asthma- und 10 COPD-Patienten — darunter Monozyten-Chemotaxis-Protein 1 in beiden Gruppen und IL-8 bei Asthma. Die akute Reduktion von Atemwegs-Entzündungsmarkern ist ermutigend, obwohl die Studie nur eine Einmal-Intervention untersucht und keine klinischen Symptome oder Lungenfunktion erfasst. (QJM, 2020.)",
      "assessment": "Machbarkeitsdaten für akute entzündungshemmende Effekte der H₂-Inhalation bei obstruktiver Atemwegserkrankung. Die MCP-1-Reduktion in beiden Erkrankungen ist das robusteste Signal. Limitationen: sehr kleine Stichprobe (10 pro Gruppe); kein Schein-Kontrollarm; Einzelsitzung — keine Nachhaltigkeitsdaten; keine Lungenfunktions- (FEV₁, FVC) oder Symptom-Endpunkte; der Anstieg von EBC-CD40L bei COPD unter H₂ ist ungeklärt und könnte auf eine komplexe Immuninteraktion hinweisen. Ergebnisse rechtfertigen eine Mehrfachanwendungs-kontrollierte Studie mit klinischen Endpunkten.",
      "abstract": "Hintergrund: Wasserstoff hat sich als antioxidativ und entzündungshemmend bei verschiedenen Erkrankungen erwiesen. Ziel: Wir wollten die akuten Effekte von inhaliertem Wasserstoff auf die Atemwegsentzündung bei Patienten mit Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) untersuchen. Design: Prospektive Studie. Methoden: Insgesamt wurde ein 2,4 % wasserstoffhaltiges Dampfmischgas (XEN) einmalig 45 Minuten lang bei 10 Asthmapatienten und 10 COPD-Patienten inhaliert. Die Spiegel von Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierendem Faktor, Interferon-γ, Interleukin-1β (IL-1β), IL-2, IL-4, IL-6 u. a. in peripherem Blut und Atemluft-Kondensat (EBC) wurden vor und nach der XEN-Inhalation gemessen. Ergebnisse: 45-minütige einmalige XEN-Inhalation senkte MCP-1 im Blut sowohl bei COPD (564,70–451,51 pg/mL, P = 0,019) als auch Asthma (386,39–332,76 pg/mL, P = 0,033), während IL-8 nur in der Asthmagruppe sank (5,25–4,49 pg/mL, P = 0,023). EBC-lösliches CD40L stieg in der COPD-Gruppe nach Inhalation an (1,07–1,16 pg/mL, P = 0,031), während IL-4 und IL-6 im EBC nach Inhalation bei COPD (0,80–0,64 pg/mL, P = 0,025) und Asthma (0,06–0,05 pg/mL, P = 0,007) signifikant sanken. Schlussfolgerungen: Eine einzige 45-minütige Wasserstoffinhalation milderte den Entzündungsstatus der Atemwege bei Asthma- und COPD-Patienten.",
      "conclusion": "A single inhalation of hydrogen for 45 min attenuated inflammatory status in airways in patients with asthma and COPD."
    },
    {
      "pmid": "32399209",
      "year": 2020,
      "title": "Fallbericht: Akute Hydrotherapie mit übersättigtem wasserstoffreichem Wasser bei einer Knöchelverstauchung eines professionellen Athleten.",
      "title_en": "Case Report: Acute hydrotherapy with super-saturated hydrogen-rich water for ankle sprain in a professional athlete.",
      "title_de": null,
      "journal": "F1000Research",
      "authors": "Javorac et al.",
      "author_search": "javorac javorac",
      "doi": "10.12688/f1000research.22850.1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12688/f1000research.22850.1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32399209/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-javorac-2020-fallbericht-akute-hydrotherapie-uebersaettigtem/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Javorac et al. — Fallbericht: Akute Hydrotherapie mit übersättigtem wasserstoffreichem Wasser bei einer Knöchelverstauchung eines professionellen Athleten.",
      "summary": "Ein professioneller Athlet mit einer Knöchelverstauchung Grad II erhielt in den ersten 24 Stunden nach der Verletzung sechs 30-minütige Hydrotherapiesitzungen mit H₂-reichem Wasser — mit bemerkenswerten Verbesserungen bei Schmerz (VAS 50 → 20), Schwellung (–2,8 %) und Dorsalflexions-Bewegungsumfang (+27,9 %) zum 24-Stunden-Follow-up. Dies ist ein Einzelpatienten-Fallbericht — er zeigt Machbarkeit und generiert Hypothesen, kann aber keine Wirksamkeit belegen. (F1000Research, 2020.)",
      "assessment": "Ein Einzelpatienten-Fallbericht — nützlich zur Hypothesengenerierung und Dokumentation von Machbarkeit und Sicherheit, trägt aber praktisch kein Inferenzgewicht hinsichtlich Wirksamkeit. Der Vergleich zum RICE-Protokoll wird behauptet, nicht getestet. Limitationen: n = 1; keine Kontrolle; natürliche Erholung innerhalb von 24 Stunden überlagert alle Outcome-Veränderungen; H₂-Konzentration im Wasser nicht spezifiziert; Outcome-Bewerter (der Patient selbst für VAS) nicht verblindet. Die Autoren rahmen Schlussfolgerungen korrekt als „könnte hilfreich sein“ — diese Einordnung ist angemessen.",
      "abstract": "Hintergrund: Die traditionelle Behandlung von Weichteilzervletzungen besteht aus dem RICE-Protokoll — Ruhe, Eis, Kompression und Hochlagerung, angewendet bis zu 72 Stunden nach einem Trauma. Obwohl als unmittelbare Therapie zur Entzündungsreduktion nach akuter Verletzung konzipiert, ist das RICE-Protokoll möglicherweise nicht optimal für die Heilungsförderung, da es den Blutfluss einschränkt. Molekularer Wasserstoff (H₂) wurde jüngst als mögliches adjuvantes Behandlungsmittel in der muskuloskelettalen Medizin vorgeschlagen, jedoch sind nur begrenzte Daten zur Wirksamkeit als Erste-Hilfe-Intervention verfügbar. Fallbericht: Wir berichten hier einen Fall eines Elite-Profiathleten, der eine Knöchelverstauchung Grad II erlitt und anschließend sechs Sitzungen Knöchel- und Fuß-Hydrotherapie (je 30 Minuten alle vier Stunden) mit übersättigtem wasserstoffreichem Wasser während der ersten 24 Stunden nach der Verletzung erhielt. Die vom Patienten selbst ausgefüllte Schmerz-VAS sank von 50 Punkten (mäßiger Schmerz) bei Baseline auf 20 Punkte (leichter Schmerz) beim 24-Stunden-Follow-up. Die Knöchelschwellung sank um 2,8 % und der Dorsalflexions-Bewegungsumfang verbesserte sich um 27,9 % von Baseline bis Follow-up. Schlussfolgerungen: Unser Fall deutet darauf hin, dass eine akute Mehrfach-Hydrotherapie mit wasserstoffreichem Wasser hinsichtlich Schmerz, Schwellungsreduktion und Wiedergewinnung des Bewegungsumfangs nach einer Knöchelverstauchung hilfreich sein könnte.",
      "conclusion": "Our case has indicated that an acute multi-session hydrotherapy with hydrogen-rich water might be a helpful treatment in terms of pain, swelling reduction and regaining range of motion after an ankle sprain."
    },
    {
      "pmid": "32380825",
      "year": 2020,
      "title": "NIR-getriebene Nanoplattform zur H₂-Produktion durch Wasserspaltung für eine H₂-vermittelte, kaskadenverstärkende synergistische Krebstherapie",
      "title_en": "NIR-Driven Water Splitting H2 Production Nanoplatform for H2-Mediated Cascade-Amplifying Synergetic Cancer Therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS applied materials & interfaces",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1021/acsami.0c03852",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsami.0c03852",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32380825/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2020-nir-getriebene-nanoplattform-zur/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Wang — NIR-getriebene Nanoplattform zur H₂-Produktion durch Wasserspaltung für eine H₂-vermittelte, kaskadenverstärkende synergistische Krebstherapie",
      "summary": "Diese In-vitro- und Tierstudie präsentiert ein komplexes Nanopartikelsystem, das H₂-Gas durch NIR-Laser-getriebene Wasserspaltung innerhalb von Tumorzellen erzeugt und Wasserstoffgastherapie mit Photodynamischer Therapie, Photothermischer Therapie und Chemodynamischer Therapie in einem Kaskadenansatz gegen Krebs kombiniert. Alle Ergebnisse sind präklinisch; dies ist hochspezialisierte Nano-Onkologie-Ingenieurwissenschaft ohne direkte Relevanz für Wasserstofftrinkwasser oder H₂-Inhalation. (ACS Applied Materials &amp; Interfaces, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und Tier- (murine) präklinische Studie im hochspezialisierten Bereich der Nano-Onkologie. Das H₂ wird hier durch konstruierte Nanopartikel und NIR-Laser innerhalb von Tumorzellen erzeugt — ein völlig anderer Kontext als die therapeutische H₂-Supplementierung. Es gibt keine Humandaten, und aus dieser Arbeit lassen sich keine allgemeinen Schlussfolgerungen über gesundheitliche Vorteile von H₂ ziehen. Das multimodale Krebstherapiekonzept ist wissenschaftlich anspruchsvoll, aber die klinische Translation komplexer Nanopartikelsysteme steht historisch vor großen Hürden in Toxikologie, Herstellung und regulatorischer Zulassung.",
      "abstract": "Als eine neu entstehende Behandlungsstrategie für viele Krankheiten hat die Wasserstofftherapie aufgrund ihrer ausgezeichneten Biosicherheit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die hohe Diffusivität und geringe Löslichkeit von Wasserstoff erschweren es jedoch, ihn in lokalen Läsionen zu akkumulieren. Wir entwickeln hier eine H₂-Selbsterzeugungsnanoplattform durch In-situ-Wasserspaltung, angetrieben durch Nahinfrarot (NIR)-Laser. In dieser Arbeit werden Kern-Schale-Nanopartikel (CSNPs) aus NaGdF₄:Yb,Tm/g-C₃N₄/Cu₃P (UCC)-Nanokompositen als Kern, eingehüllt in Folsäure-modifiziertes zeolitisches Imidazolat-Gerüst-8 (ZIF-8) als Hülle, entworfen und synthetisiert. Aufgrund des Säure-responsiven ZIF-8-Mantels, des EPR-Effekts und der Folsäure-Rezeptor-vermittelten Endozytose werden CSNPs selektiv von Tumorzellen aufgenommen. Bei 980-nm-Laserbestrahlung weisen CSNPs eine hohe Produktionskapazität von H₂ und aktiven Sauerstoffspezies (ROS) sowie eine geeignete phototherme Umwandlungstemperatur auf. Steigende Temperatur erhöht die Fenton-Reaktionsrate von Cu(I) mit H₂O₂ und verstärkt die heilende Wirkung der Chemodynamischen Therapie (CDT). Das überschüssige Glutathion (GSH) in der Tumormikroumgebung (TME) kann positive Löcher abfangen, die im Valenzband von g-C₃N₄ im g-C₃N₄/Cu₃P Z-Schema-Heteroübergang erzeugt werden. GSH kann außerdem Cu(II) zu Cu(I) reduzieren und so eine kontinuierliche Fenton-Reaktion gewährleisten. Somit wird eine NIR-getriebene H₂-Produktionsnanoplattform für eine H₂-vermittelte kaskadenverstärkende multimodale synergistische Therapie konstruiert.",
      "conclusion": "GSH also can reduce Cu(II) to Cu(I), ensuring a continuous Fenton reaction. Thus, a NIR-driven H2 production nanoplatform is constructed for H2-mediated cascade-amplifying multimodal synergetic therapy."
    },
    {
      "pmid": "32376537",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoffwasser lindert Paraquat-induzierte Schäden an Lungenfibroblasten in vitro durch Verstärkung der Nrf2-Expression",
      "title_en": "[Hydrogen water alleviates paraquat-induced lung fibroblast injury in vitro by enhancing Nrf2 expression].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nan fang yi ke da xue xue bao = Journal of Southern Medical University",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.12122/j.issn.1673-4254.2020.02.15",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12122/j.issn.1673-4254.2020.02.15",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32376537/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2020-wasserstoffwasser-lindert-paraquat-induzierte/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Li — Wasserstoffwasser lindert Paraquat-induzierte Schäden an Lungenfibroblasten in vitro durch Verstärkung der Nrf2-Expression",
      "summary": "In menschlichen Lungenfibroblasten, die dem Herbizid Paraquat ausgesetzt wurden, reduzierte die Behandlung mit wasserstoffreichem Wasser Zellschadenmarker und hemmte die Fibrosis-bezogene Kollagenproduktion — ein Effekt, der über die Hochregulierung des antioxidativen Transkriptionsfaktors Nrf2 wirkte. Dies ist eine In-vitro-Zellkulturstudie; Ergebnisse können nicht direkt auf menschliche Patienten übertragen werden. (Journal of Southern Medical University, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellkulturstudie — eine nützliche mechanistische Untersuchung, aber kein Beleg für therapeutische Wirksamkeit beim Menschen. Der Nrf2-vermittelte antioxidative Mechanismus ist plausibel und konsistent mit anderer H₂-Forschung, aber Paraquat-Vergiftung ist ein extremes Toxizitätsmodell, das keine typischen menschlichen Lungenzustände repräsentiert. Zudem erfordert der Sprung von Nrf2-Hochregulierung auf Zellebene zu klinischem Nutzen bei pulmonaler Fibrose umfangreiche weitere Untersuchungen einschließlich Tiermodellen und Humanstudien. Ergebnisse sollten nicht als Beleg interpretiert werden, dass Wasserstoffwasser Lungenerkrankungen beim Menschen behandelt.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung der Auswirkungen von Wasserstoffwasser auf Proliferation, Differenzierung, Kollagensekretion und Nrf2-Expression in Paraquat-induzierten menschlichen Lungenfibroblasten. METHODEN: In vitro kultivierte menschliche Lungenfibroblasten (HFL1), die 24 h lang 600 µmol/L Paraquat (PQ) ausgesetzt waren, wurden mit Wasserstoffwasser mit oder ohne RNA-Interferenz der Nrf2-Expression behandelt. Die Veränderungen der Zellproliferation wurden mittels MTT-Assay untersucht, und die Expression von Col-I, Col-III, α-SMA und Nrf2 in den Zellen wurde mittels Western-Blot, Real-Time-PCR und Immunfluoreszenzassay nachgewiesen. Die Gehalte von SOD, CAT und GSH in den Zellen wurden mit ELISA bestimmt. ERGEBNISSE: Im Vergleich zu den PQ-exponierten Zellen zeigten die mit Wasserstoffwasser behandelten Zellen signifikant verringerte Expression von Col-I, Col-III und α-SMA. Die Interferenz der Nrf2-Expression schwächte den Effekt von Wasserstoffwasser auf PQ-exponierte Zellen deutlich ab. Die Behandlung mit Wasserstoffwasser erhöhte signifikant die Expression von Nrf2 und förderte die Produktion der Antioxidantien in Paraquat-exponierten Lungenfibroblasten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Wasserstoffwasser verstärkt die Nrf2-Expression, um die Proliferation und Produktion von Antioxidantien zu fördern und die Differenzierung und Kollagensekretion in Paraquat-exponierten menschlichen Lungenfibroblasten in vitro zu hemmen.",
      "conclusion": "Hydrogen water enhances Nrf2 expression to promote the proliferation and production of antioxidants and inhibit the differentiation and collagen secretion in PQ-exposed human lung fibroblasts in vitro."
    },
    {
      "pmid": "32314789",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoffgas unterdrückt den Verlauf von Lungenkrebs durch Herunterregulierung von CD47",
      "title_en": "Hydrogen gas represses the progression of lung cancer via down-regulating CD47.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioscience reports",
      "authors": "Meng et al.",
      "author_search": "meng meng",
      "doi": "10.1042/bsr20192761",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1042/bsr20192761",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32314789/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-meng-2020-wasserstoffgas-unterdrueckt-den-verlauf/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Meng — Wasserstoffgas unterdrückt den Verlauf von Lungenkrebs durch Herunterregulierung von CD47",
      "summary": "In Lungenkrebszelllinien und einem murinen Tumormodell reduzierte Wasserstoffgasbehandlung die Expression von CD47 — einem „Friss-mich-nicht“-Signal, das Krebszellen nutzen, um der Immunabwehr zu entgehen — und hemmte dadurch Krebszellwachstum, Invasion, Migration und förderte die Makrophagen-vermittelte Tumorzellclearance. Dies ist eine In-vitro- und Tierstudie; keine Humandaten werden präsentiert. (Bioscience Reports, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellkultur- und murine Xenograft-Studie — ausschließlich eine präklinische Untersuchung. Der CD47-vermittelte Mechanismus ist wissenschaftlich kohärent, und die Bestätigung durch CD47-Gain/Loss-of-Function-Experimente ist methodisch solide. Jedoch können Zelllinien- und murine Xenograft-Ergebnisse nicht auf die menschliche Lungenkrebstherapie übertragen werden. CD47 ist ein aktives Feld der Krebsimmuntherapieforschung, aber die spezifische Rolle von H₂ bei der Modulierung von CD47 bei menschlichen Patienten ist völlig unbekannt. Diese Studie liefert eine neuartige Hypothese — keinen klinischen Beleg.",
      "abstract": "Wasserstoffgas (H₂) wurde in mehreren Krebsarten als antitumorös identifiziert, aber die molekularen Mechanismen sind weitgehend unbekannt. In unserer vorherigen Studie stellte unsere Projektgruppe fest, dass H₂ die Expression von CD47 in Lungenkrebszellen A549 über Next-Generation-Sequenzierung verringern könnte, was darauf hinwies, dass CD47 an der H₂-vermittelten Lungenkrebsunterdrückung beteiligt sein könnte. Daher zielte die vorliegende Studie darauf ab, die Auswirkungen von CD47 auf die H₂-induzierte Lungenkrebsunterdrückung zu untersuchen. Western-Blot und Echtzeit-PCR (RT-PCR)-Tests wurden verwendet, um die Protein- und mRNA-Niveaus zu bestimmen. Zellproliferation, Invasion, Migration und Apoptose wurden durch den Cell-Counting-Kit-8 (CCK-8), Transwell-Kammern, Wundheilung und Durchflusszytometrie nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigten, dass die H₂-Behandlung dosisabhängige Rückgänge in den Expressionsniveaus von CD47 und Zellteilungskontrollprotein 42 (CDC42) verursachte. Die Hochregulierung von CD47 hob die H₂-Rollen bei der Förderung von Lungenkrebszell-Apoptose und Unterdrückung von Zellwachstum, Invasion und Migration in beiden A549- und H1975-Zelllinien auf. Die Herunterregulierung von CD47 hingegen verstärkte die H₂-Rolle bei der Lungenkrebshemmung. Darüber hinaus beobachteten wir auch, dass die H₂-Behandlung deutliche Hemmungen der Expressionsniveaus von CDC42 und CD47 in murinen Tumorgeweben sowie verstärkte Makrophagen-vermittelte Phagozytose in A549- und H1975-Zellen induzierte. Zusammenfassend zeigt die aktuelle Studie, dass H₂ das Fortschreiten von Lungenkrebs durch Herunterregulierung von CD47 hemmt, was eine potente Methode für die Lungenkrebsbehandlung sein könnte.",
      "conclusion": "Moreover, we also observed that H2 treatment induced obvious inhibitions in the expression levels of CDC42 and CD47 in mice tumor tissues, as well as reinforced macrophage-mediated phagocytosis in A549 and H1975 cells. In conclusion, the current study reveals that H2 inhibits the progression of lung cancer via down-regulating CD47, which might be a potent method for lung cancer treatment."
    },
    {
      "pmid": "32302306",
      "year": 2020,
      "title": "Kontinuierliche Wasserstoffinhalation verhindert vaskuläres Remodeling durch Reduktion von oxidativem Stress",
      "title_en": "Constitutive hydrogen inhalation prevents vascular remodeling via reduction of oxidative stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Kiyoi et al.",
      "author_search": "kiyoi kiyoi",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0227582",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0227582",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32302306/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kiyoi-2020-kontinuierliche-wasserstoffinhalation-verhindert-vaskulaeres/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Kiyoi — Kontinuierliche Wasserstoffinhalation verhindert vaskuläres Remodeling durch Reduktion von oxidativem Stress",
      "summary": "In einem Mausmodell mit Manschetteninduzierten Gefäßverletzungen reduzierte kontinuierliche Inhalation von 1,3 % Wasserstoffgas über mehrere Wochen die abnorme Verdickung der Gefäßwand (Neointimabildung) signifikant — ein Effekt, der mit vermindertem DNA-Schaden und Herunterregulierung der NADPH-Oxidase NOX1 assoziiert war. Dies ist eine präklinische Tierstudie; ihre Befunde sind nicht direkt auf menschliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen übertragbar. (PLOS ONE, 2020.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Mausmodell) — ausschließlich eine präklinische Untersuchung. Die Daten zeigen eine bedeutsame Reduktion der Neointimabildung durch H₂-Inhalation mit einer plausiblen mechanistischen Erklärung über selektive Hydroxylradikal- und Peroxynitrit-Reduktion. Jedoch lassen sich Erkenntnisse aus murinen Herz-Kreislauf-Modellen häufig nicht direkt auf menschliche Erkrankungen übertragen, und kontinuierliche H₂-Inhalation als Lebensstilintervention ist ohne erhebliche weitere Entwicklung unpraktisch. Der Befund ist wissenschaftlich interessant und unterstützt weitere Untersuchungen, kann aber nicht als Beleg für kardiovaskuläre Vorteile von H₂ beim Menschen verwendet werden.",
      "abstract": "Es wird angenommen, dass molekularer Wasserstoff eine hemmende Wirkung auf oxidativen Stress hat und dadurch das Einsetzen und Fortschreiten verschiedener Erkrankungen einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen abschwächt; jedoch haben nur wenige Berichte den präventiven Effekt der konstitutiven Inhalation von Wasserstoffgas auf vaskuläres Remodeling bewertet. Hier untersuchten wir den Effekt der konstitutiven Inhalation von Wasserstoffgas auf die vaskuläre Neointimabildung unter Verwendung eines Manschetten-induzierten vaskulären Verletzungs-Mausmodells. Nach konstitutiver Inhalation von komprimiertem Wasserstoffgas (O₂ 21 %, N₂ 77,7 %, Wasserstoff 1,3 %) oder nur komprimierter Luft (O₂ 21 %, N₂ 79 %) durch C57BL/6-Mäuse für 2 Wochen ab dem Alter von 8 Wochen in einer geschlossenen Kammer wurde eine entzündliche Manschettenverletzung durch Platzierung einer Polyethylenmanschette um die Arteria femoralis unter Anästhesie induziert, und die Wasserstoffgasverabreichung wurde bis zur Probenentnahme der Arteria femoralis fortgesetzt. Die Neointimabildung, begleitet von einem Anstieg der Zellproliferation, war in der Wasserstoffgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant abgeschwächt. Die NADPH-Oxidase-NOX1-Herunterregulierung als Reaktion auf Manschettenverletzung wurde in der Wasserstoffgruppe gezeigt, aber die Expressionsniveaus der NADPH-Oxidase-Untereinheiten p40phox und p47phox unterschieden sich zwischen der Wasserstoff- und Kontrollgruppe nicht signifikant. Obwohl der Anstieg der Superoxid-Anionenproduktion zwischen der Wasserstoff- und Kontrollgruppe nicht signifikant unterschiedlich war, wurden DNA-Schäden als Folge der Reduktion reaktiver Sauerstoffspezies wie Hydroxylradikal (⋅OH) und Peroxynitrit (ONOO-) in der Wasserstoffgruppe verringert. Diese Ergebnisse zeigen, dass die konstitutive Inhalation von Wasserstoffgas das vaskuläre Remodeling teilweise durch Reduktion von oxidativem Stress abschwächt, was darauf hindeutet, dass die konstitutive Inhalation von Wasserstoffgas in einer sicheren Konzentration in der Wohnumgebung eine wirksame Strategie zur Prävention von Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose sein könnte.",
      "conclusion": "Although the increase in superoxide anion production did not significantly differ between the hydrogen and control groups, DNA damage was decreased as a result of reduction of reactive oxygen species such as hydroxyl radical (⋅OH) and peroxynitrite (ONOO-) in the hydrogen group. These results demonstrate that constitutive inhalation of hydrogen gas attenuates vascular remodeling partly via reducti"
    },
    {
      "pmid": "32278311",
      "year": 2020,
      "title": "Wirkung des Aggrecan-Abbaus auf die Nanomechanik von Hyaluronan in der extrafibrillären Matrix des Anulus fibrosus: Eine molekulardynamische Untersuchung.",
      "title_en": "Effect of aggrecan degradation on the nanomechanics of hyaluronan in extra-fibrillar matrix of annulus fibrosus: A molecular dynamics investigation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of the mechanical behavior of biomedical materials",
      "authors": "Bhattacharya et al.",
      "author_search": "bhattacharya bhattacharya",
      "doi": "10.1016/j.jmbbm.2020.103752",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jmbbm.2020.103752",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32278311/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bhattacharya-2020-des-aggrecan-abbaus-nanomechanik/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Bhattacharya — Wirkung des Aggrecan-Abbaus auf die Nanomechanik von Hyaluronan in der extrafibrillären Matrix des Anulus fibrosus: Eine molekulardynamische Untersuchung.",
      "summary": "Diese Computersimulation untersucht mittels Molekulardynamik, wie Hydratation — die eng mit dem Aggrecan-Abbau verknüpft ist — das nanomechanische Verhalten von Hyaluronan im äußeren Ring der Bandscheibe beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen, dass steigende Hydratation die Zug- und Drucksteifigkeit von Hyaluronan erheblich verändert und so erklären kann, warum Wasserverlust bei der Bandscheibendegeneration die Wirbelsäulenmechanik verändert. Es handelt sich um eine theoretische In-silico-Studie ohne direkten H₂-Medizinbezug.",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte Biomechanik-Studie, keine H₂-Medizin-Studie. Sie liefert mechanistischen Einblick, wie Wassergehalt das Verhalten von Bandscheiben im Nanometerbereich beeinflusst — relevant für Wirbelsäulendegeneration, nicht für die Bewertung von therapeutischem Wasserstoff. Limitationen: Molekulardynamik-Simulationen sind modellabhängig und können keine experimentellen Gewebestudien oder klinische Daten ersetzen. Keinerlei therapeutische H₂-Schlussfolgerungen lassen sich aus dieser Arbeit ableiten.",
      "abstract": "Die Degeneration der Bandscheibe (Intervertebral Disc, IVD) ist eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen bei Erwachsenen — die bedeutendste Ursache ist der Abbau von Aggrecan in der extrafibrillären Matrix (EFM). Aggrecan-Abbau geht eng mit dem Verlust von Wassergehalt einher, was zu einer veränderten mechanischen Eigenschaften der IVD führt. Der Wasserverlust wirkt sich maßgeblich auf das chemo-mechanische Zusammenspiel der biochemischen Bestandteile der IVD auf grundlegender Ebene aus. Diese Arbeit liefert ein mechanistisches Verständnis des Einflusses von Hydratation — die eng mit dem Aggrecan-Abbau verknüpft ist — auf das nanomechanische Verhalten von Hyaluronan in der EFM des Anulus fibrosus. Zu diesem Zweck werden dreidimensionale, explizite Molekulardynamik-Analysen von Zug- und Druckversuchen an einem repräsentativen atomistischen Modell des Hyaluronans in der EFM durchgeführt. Um den Aggrecan-Abbau zu berücksichtigen, werden Hydratationsgrade von 0 bis 75 Gewichtsprozent Wasser variiert. Die Analysen zeigen, dass ein Anstieg der Hydratation den Elastizitätsmodul von Hyaluronan unter Zug von ~4,6 GPa auf ~2,1 GPa senkt. Andererseits erhöht der Anstieg der Hydratation die Elastizitätsmodule unter axialer Druckbelastung von ~1,6 GPa im unhydrierten Zustand auf ~6 GPa bei 50 % Hydratation. Bei 75 % Hydratation sinkt der Elastizitätsmodul wieder auf ~3,5 GPa, was auf eine Verschiebung des Lasttrageverhaltens vom festen Hyaluronan zur Flüssigkeitskomponente hinweist. Darüber hinaus zeigen die Analysen eine Abnahme der intermolekularen Energie zwischen Hyaluronan und Wasser unter axialer Zugbelastung, was auf ein nanoskaliges intermolekulares Ablösen zwischen Hyaluronan und Wassermolekülen hindeutet. Dies wird auf die Fähigkeit von Hyaluronan zurückgeführt, stabilisierende intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen zwischen benachbarten Resten zu bilden. Druckbelastung hingegen bewirkt ein intensives Aufrollen des Hyaluronan-Moleküls, das mehr Wasser durch Wasserstoffbrücken einschließt und so beim Tragen von Drucklasten hilft. Insgesamt zeigt die Studie, dass der Hydratationsgrad einen starken Einfluss auf die Wechselwirkungen auf atomistischer Ebene zwischen Hyaluronan-Molekülen sowie zwischen Hyaluronan und Wassermolekülen in der EFM hat, was die Nanomechanik des Anulus fibrosus beeinflusst.",
      "conclusion": "Compressive loading, on the other hand, causes intensive coiling of hyaluronan molecule, which traps more water through hydrogen bonding and aids in bearing compressive loads. Overall, study shows that hydration level has a strong influence on the atomistic level interactions between hyaluronan molecules and hyaluronan and water molecules in the EFM which influences the nanoscale mechanics of the "
    },
    {
      "pmid": "32236175",
      "year": 2020,
      "title": "Wirkung thermischer Behandlungen auf die In-vitro-Stärkeverdaulichkeit von getrockneten Sorghum-Nudeln.",
      "title_en": "Effect of thermal treatments on in vitro starch digestibility of sorghum dried noodles.",
      "title_de": null,
      "journal": "Food & function",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1039/c9fo02765c",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c9fo02765c",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32236175/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2020-thermischer-behandlungen-vitro-staerkeverdaulichkeit/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Liu — Wirkung thermischer Behandlungen auf die In-vitro-Stärkeverdaulichkeit von getrockneten Sorghum-Nudeln.",
      "summary": "Diese Lebensmittelwissenschaftsstudie untersucht, wie Rösten, Mikrowellenbehandlung, Pfannenrühren und Wärme-Feuchte-Behandlung (HMT) von Sorghum-Getreide die Stärkeverdaulichkeit und den glykämischen Index von getrockneten Sorghum-Nudeln beeinflussen. HMT-behandelte Nudeln wiesen den höchsten Gehalt an resistenter Stärke und den niedrigsten geschätzten glykämischen Index auf. Molekularer Wasserstoff (H₂) als therapeutisches Agens wird in dieser Studie nicht untersucht.",
      "assessment": "Dies ist eine lebensmittelwissenschaftliche In-vitro-Studie zur Stärkeverdaulichkeit, keine H₂-Medizin-Studie. Sie liefert nützliche Daten dazu, wie thermische Verarbeitung von Sorghum den glykämischen Index von Nudeln senken kann — relevant für die Ernährungsforschung zur Diabetes-Prävention. Keinerlei therapeutische H₂-Schlussfolgerungen lassen sich ableiten. Der Begriff „Wasserstoffbrücken“ in der FTIR-Analyse bezieht sich auf Strukturchemie von Polysacchariden und ist vollständig verschieden von molekularem Wasserstoff (H₂) als medizinischem Gas.",
      "abstract": "In dieser Arbeit wurden Sorghum-Körner durch Rösten (RT), Mikrowelle (MW), Pfannenrühren (SF) und Wärme-Feuchte-Behandlung (HMT) vorbehandelt. Die Auswirkungen der vorbehandelten Sorghum-Körner auf die In-vitro-Stärkeverdaulichkeit von getrockneten Sorghum-Nudeln aus Sorghum- und Weizenmehl wurden untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass HMT-behandelte Nudeln den höchsten Gehalt an resistenter Stärke (RS) und den niedrigsten Gehalt an schnell verdaulicher Stärke (RDS) aufwiesen. Die kinetischen Hydrolyseparameter und der geschätzte glykämische Index (eGI) nahmen bei allen behandelten Proben ab. Die behandelten Stärken hatten ein geringeres Molekulargewicht und einen kleineren Anteil kurzer Ketten der Amylopektin-Fraktion als die unbehandelte Probe. Die Röntgenbeugung zeigte, dass die relative Kristallinität der Stärke in Nudeln durch HMT- und RT-Behandlungen erhöht wurde, während sie durch MW- und SF-Behandlungen im Vergleich zu unbehandelten Nudeln abnahm. FTIR-Analysen ergaben, dass der kurzreichweitige Ordnungsgrad und die Intensität intramolekularer Wasserstoffbrücken durch thermische Behandlungen erhöht wurden. Eine dichtere und glattere Mikrostruktur mit weniger Poren und Rissen in den behandelten Nudeln wurde durch Rasterelektronenmikroskopie (REM) beobachtet. Diese strukturellen Veränderungen können ein besseres Verständnis der niedrigeren Stärkeverdauungsrate liefern.",
      "conclusion": "A tighter and smoother microstructure with fewer pores and cracks in the treated noodles was observed by scanning electron microscopy (SEM). These structural changes could provide a better understanding of the lower starch digestion rate."
    },
    {
      "pmid": "32189665",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser unterdrückt die durch 3 aufeinanderfolgende Tage schwerer körperlicher Belastung induzierte Senkung der gesamten antioxidativen Kapazität des Blutes bei körperlich aktiven Männern.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water suppresses the reduction in blood total antioxidant capacity induced by 3 consecutive days of severe exercise in physically active males.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Dobashi et al.",
      "author_search": "dobashi dobashi",
      "doi": "10.4103/2045-9912.279979",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.279979",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32189665/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dobashi-2020-unterdrueckt-aufeinanderfolgende-tage-schwerer/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2020 · Dobashi et al. — Wasserstoffreiches Wasser unterdrückt die durch 3 aufeinanderfolgende Tage schwerer körperlicher Belastung induzierte Senkung der gesamten antioxidativen Kapazität des Blutes bei körperlich aktiven Männern.",
      "summary": "In einer Crossover-Studie mit 8 aktiven Männern erhielt das Trinken von H₂-reichem Wasser (5,14 ppm) vor und nach jeder von 3 aufeinanderfolgenden intensiven Trainingseinheiten den antioxidativen Status des Blutes — gemessen als BAP/d-ROM-Verhältnis — während Placebowasser einen progressiven Abfall zuließ. Die körperliche Leistung unterschied sich nicht signifikant zwischen den Bedingungen, was bedeutet, dass H₂ den Redox-Status unterstützte, ohne Erschöpfung zu maskieren. (Medical Gas Research, 2020.)",
      "assessment": "Eine gut strukturierte kleine Crossover-Studie mit klarem Messwert (Redox-Status) und ehrlichem Null-Befund für Leistung. Die Aufrechterhaltung des antioxidativen Status unter wiederholtem Belastungsstress ist ein bedeutsames Signal, obwohl die klinische Relevanz des BAP/d-ROM-Erhalts bei gesunden Athleten ungewiss ist. Limitationen: n = 8; einfachblind; H₂-Konzentration hoch (5,14 ppm) — nicht typisch für handelsübliche Produkte; kein Langzeit-Follow-up; keine Muskelbiopsie oder Entzündungsmarker-Daten; Leistungs-Null-Ergebnis wichtig, wurde aber 16 Stunden nach Training gemessen (akuter Leistungseinfluss nicht ausgeschlossen).",
      "abstract": "Wiederholtes Sprint-Training kann das intramuskuläre Redox-Gleichgewicht stören und systemischen oxidativen Stress sowie Muskelschäden verursachen. Es gibt wachsende Evidenz, dass molekularer Wasserstoff oxidativen und/oder entzündlichen Reaktionen entgegenwirkt. Daher untersuchten wir die Effekte von molekular wasserstoffreichem Wasser (HW) auf Muskelleistung und durch intensive Belastung induzierte Oxidationsstress-Marker. Eine einfachblinde, Crossover-randomisierte kontrollierte Studie wurde konzipiert. Acht männliche Freiwillige absolvierten zwei 3-tägige aufeinanderfolgende Belastungstests unter zwei Bedingungen: HW und Placebowasser (PW). Der Belastungstest umfasste einen Gegenbewegungssprung, maximale willkürliche isometrische Kontraktion der Kniestreckmuskeln und Sprint-Radfahren. Vor und nach dem Belastungstest tranken die Teilnehmenden 500 mL HW (5,14 ± 0,03 ppm H₂) oder PW (0,00 ± 0,00 ppm). Die körperliche Leistung unterschied sich in beiden Bedingungen über 3 aufeinanderfolgende Tage nicht signifikant. Im PW-Versuch nahmen die relativen Veränderungen des biologischen antioxidativen Potenzials/Diacron-reaktiver Sauerstoffmetaboliten als Redox-Index gegenüber dem Ausgangswert im Laufe der Tage schrittweise ab. HW unterdrückte jedoch diese Verringerung. Das Trinken von HW trug zur Aufrechterhaltung des Redox-Status während aufeinanderfolgender Tage intensiver Belastung bei und könnte akkumulativer Muskelermüdung vorbeugen.",
      "conclusion": "The study was approved by the Human Research Ethics Committee of the University of Yamanashi, Japan (approval No. H26-008) on December 17, 2014."
    },
    {
      "pmid": "32108985",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoff übt Neuroprotektion durch Aktivierung des miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β-Signalwegs in einem In-vitro-Modell des Schädel-Hirn-Traumas aus.",
      "title_en": "Hydrogen exerts neuroprotection by activation of the miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β pathway in an in vitro model of traumatic brain injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cellular and molecular medicine",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1111/jcmm.15051",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/jcmm.15051",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32108985/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2020-uebt-neuroprotektion-aktivierung-des/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Wang — Wasserstoff übt Neuroprotektion durch Aktivierung des miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β-Signalwegs in einem In-vitro-Modell des Schädel-Hirn-Traumas aus.",
      "summary": "Anhand von gekratzten PC12-Zellen als In-vitro-Modell eines Schädel-Hirn-Traumas zeigt diese Studie, dass wasserstoffreiches Medium den miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β-Signalweg aktiviert, neuronale Apoptose reduziert und die Neuriten-Regeneration fördert. Sowohl ein miR-21-Inhibitor als auch ein PI3K-Blocker hoben den Schutzeffekt auf und bestätigten damit die Spezifität des Signalwegs. Es handelt sich um eine Zellkulturstudie; die Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar.",
      "assessment": "Dies ist eine Zellkulturstudie (In-vitro) — keine Humanstudie. Der hier identifizierte miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β-Signalweg ist ein plausibler neuroprotektiver Mechanismus für H₂ und ergänzt eine wachsende Menge mechanistischer Evidenz. PC12-Zellen sind jedoch ein Ersatzmodell, das Kratzmodell ist vereinfacht, und der Schritt von Zellkulturen zur Schädel-Hirn-Trauma-Therapie beim Menschen ist erheblich. Klinische Schlussfolgerungen sind nicht zulässig. Die Studie ist hypothesengenerierend, kein Wirksamkeitsnachweis bei Patienten.",
      "abstract": "Nur wenige Studien haben den Effekt von Wasserstoff auf neuronale Apoptose oder beeinträchtigte Nervenregeneration nach einem Schädel-Hirn-Trauma untersucht, und die dabei beteiligten Mechanismen sind unklar. In dieser Studie untersuchten wir die Neuroprotektion von wasserstoffreichem Medium durch Aktivierung des miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β-Signalwegs in einem In-vitro-Modell des Schädel-Hirn-Traumas. Das Modell verwendete PC12-Zellen mit manueller Kratzverletzung. Die verletzten Zellen wurden anschließend 48 Stunden lang in wasserstoffreichem Medium kultiviert. Die Expression von miR-21, p-PI3K, p-Akt, p-GSK-3β, Bax und Bcl-2 wurde mittels RT-qPCR, Western-Blot-Analyse und Immunfluoreszenzfärbung gemessen. Die Apoptoserate wurde mittels TUNEL-Färbung bestimmt. Die neuronale Regeneration wurde durch Immunfluoreszenzfärbung beurteilt. Die Ergebnisse zeigten, dass wasserstoffreiches Medium die Neuriten-Regeneration verbesserte und die Apoptose in den verletzten Zellen hemmte. Die Kratzverletzung ging mit einer Hochregulierung von miR-21, p-PI3K, p-Akt und p-GSK-3β einher. Ein miR-21-Antagomir hemmte die Expression dieser vier Moleküle, während ein PI3K-Blocker nur die drei Proteine, nicht jedoch miR-21 beeinflusste. Sowohl der miR-21-Antagomir als auch der PI3K-Blocker hoben die Schutzwirkung von Wasserstoff auf. Zusammenfassend übte Wasserstoff eine neuroprotektive Wirkung gegen neuronale Apoptose und beeinträchtigte Nervenregeneration durch Aktivierung des miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β-Signalwegs in diesem In-vitro-Modell des Schädel-Hirn-Traumas aus.",
      "conclusion": "Both the miR-21 antagomir and PI3K blocker reversed the protective effect of hydrogen. In conclusion, hydrogen exerted a neuroprotective effect against neuronal apoptosis and impaired nerve regeneration through activation of miR-21/PI3K/AKT/GSK-3β signalling in this in vitro model of traumatic brain injury."
    },
    {
      "pmid": "32058932",
      "year": 2020,
      "title": "Molekularer Wasserstoff mildert sepsisinduzierte Neuroinflammation durch Regulation der Mikroglia-Polarisierung über einen mTOR-Autophagie-abhängigen Signalweg.",
      "title_en": "Molecular hydrogen attenuates sepsis-induced neuroinflammation through regulation of microglia polarization through an mTOR-autophagy-dependent pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Zhuang et al.",
      "author_search": "zhuang zhuang",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2020.106287",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2020.106287",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32058932/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhuang-2020-mildert-sepsisinduzierte-neuroinflammation-regulation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Zhuang — Molekularer Wasserstoff mildert sepsisinduzierte Neuroinflammation durch Regulation der Mikroglia-Polarisierung über einen mTOR-Autophagie-abhängigen Signalweg.",
      "summary": "Sowohl in einem Maus-Sepsismodell (Zökalligatur und -punktion) als auch in LPS-stimulierten BV-2-Mikrogliazellen reduzierte inhalierter Wasserstoff die Neuroinflammation, verschob Mikroglia vom pro-inflammatorischen (M1) in einen anti-inflammatorischen (M2) Zustand und verbesserte die kognitive Funktion. Der Schutzmechanismus umfasste die Hemmung des mTOR-Signalwegs und die Aktivierung der Autophagie. Es handelt sich um Tier- und Zellkulturdaten; die klinische Übertragbarkeit auf den Menschen muss noch etabliert werden.",
      "assessment": "Dies ist eine Tier- und Zellkulturstudie — kein Humanversuch. Die Kombination eines In-vivo-CLP-Mausmodells mit einem In-vitro-BV-2-Zellmodell liefert konvergente mechanistische Evidenz für H₂ bei Neuroinflammation durch Sepsis. Der mTOR-Autophagie-Signalweg ist ein glaubwürdiges und gut etabliertes Ziel. Limitationen: Maus-CLP ist ein extremes Sepsismodell; BV-2-Zellen sind ein vereinfachter Mikroglia-Ersatz. Die Übertragung auf humane SAE ist unsicher und erfordert klinische Untersuchungen. Klinische Schlussfolgerungen sind aus diesen Daten allein nicht gerechtfertigt.",
      "abstract": "Die sepsisassoziierte Enzephalopathie (SAE) ist die kognitive Beeinträchtigung infolge einer Sepsis und geht mit erhöhter Morbidität und Mortalität einher. Wasserstoff hat sich als vielversprechendes therapeutisches Agens zur Linderung der SAE erwiesen. Der Mechanismus ist jedoch nach wie vor unklar. Diese Forschung zielte darauf ab zu bestimmen, ob Wasserstoff die SAE durch Regulierung der Mikroglia-Polarisierung mildert und ob dies durch den mTOR-Autophagie-Signalweg vermittelt wird. Septische Modelle wurden durch Zökalligatur und -punktion (CLP) an Mäusen etabliert. Das Morris-Water-Maze wurde zur Beurteilung der kognitiven Funktion verwendet. M1/M2-Mikroglia-Polarisierung wurde durch Immunfluoreszenz bewertet. Entzündliche Zytokine wurden mittels ELISA bestimmt. Septische Zellmodelle wurden mit BV-2-Zellen etabliert, die mit 1 µg/ml Lipopolysaccharid (LPS) inkubiert wurden. M1/M2-Mikroglia-Polarisierung wurde durch Durchflusszytometrie bewertet. Entzündliche Zytokine aus dem Kulturmedium-Überstand wurden mittels ELISA bestimmt, und assoziierte Proteinexpressionsniveaus des mTOR-Autophagie-Signalwegs wurden durch Western-Blot bewertet. H₂-Inhalation milderte sepsisinduzierte kognitive Beeinträchtigungen mit verbesserter Fluchtlatenz, mehr Zeit im Zielquadranten und häufigerer Überquerung der Zielplattform. In beiden Forschungszweigen reduzierte Wasserstoff TNF-α-, IL-6- und HMGB1-Spiegel sowie M1-Polarisierung, erhöhte jedoch IL-10- und TGF-β-Spiegel sowie M2-Polarisierung. Die Wasserstoffbehandlung senkte das Verhältnis p-mTOR/mTOR und die Expression von p62 und erhöhte das Verhältnis p-AMPK/AMPK, LC3II/LC3I sowie die Expression von TREM-2 und Beclin-1 in LPS-behandelten BV-2-Zellen. MHY1485, ein mTOR-Aktivator, hob die Schutzwirkung von Wasserstoff in vitro auf. Zusammenfassend zeigten diese Ergebnisse, dass Wasserstoff sepsisinduzierte Neuroinflammation durch Modulation der Mikroglia-Polarisierung milderte, die durch den mTOR-Autophagie-Signalweg vermittelt wurde.",
      "conclusion": "MHY1485, an mTOR activator, abolished the protective effects of hydrogen in vitro. Taken together, these results demonstrated that hydrogen attenuated sepsis-induced neuroinflammation by modulating microglia polarization, which was mediated by the mTOR-autophagy signaling pathway."
    },
    {
      "pmid": "32019803",
      "year": 2020,
      "title": "Syntrophie durch H₂-Transfer zwischen den Arten Christensenella und Methanobrevibacter liegt ihrem globalen gemeinsamen Vorkommen im menschlichen Darm zugrunde.",
      "title_en": "Syntrophy via Interspecies H2 Transfer between Christensenella and Methanobrevibacter Underlies Their Global Cooccurrence in the Human Gut.",
      "title_de": null,
      "journal": "mBio",
      "authors": "Ruaud et al.",
      "author_search": "ruaud ruaud",
      "doi": "10.1128/mbio.03235-19",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/mbio.03235-19",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32019803/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ruaud-2020-syntrophie-transfer-zwischen-den/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
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        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Ruaud — Syntrophie durch H₂-Transfer zwischen den Arten Christensenella und Methanobrevibacter liegt ihrem globalen gemeinsamen Vorkommen im menschlichen Darm zugrunde.",
      "summary": "Diese Mikrobiom-Studie zeigt, dass Darmbakterien der Gattung Christensenella Wasserstoffgas (H₂) produzieren, das vom Archaeon Methanobrevibacter smithii verbraucht wird — eine metabolische Partnerschaft, die erklärt, warum diese beiden Mikroorganismen weltweit gemeinsam vorkommen und mit einem niedrigeren Body-Mass-Index korrelieren. Die Studie ist eine In-vitro-Ko-Kultivierungsuntersuchung von Darmmikrobiom-Wechselwirkungen; sie untersucht keine H₂-Supplementierung als Therapie, beleuchtet aber die Rolle von endogen produziertem Darm-H₂ bei der Gestaltung des Wirtstoffwechsels.",
      "assessment": "Dies ist eine Mikrobiom-Ökologie-Studie, die eine Metaanalyse von Metagenomen mit In-vitro-Ko-Kultivierungsexperimenten kombiniert — kein klinischer H₂-Supplementierungsversuch. Sie beleuchtet die endogene Rolle von Darm-produziertem H₂ bei der mikrobiellen Kreuzernährung und potenziell beim Wirtsenergiestoffwechsel. Direkte therapeutische Schlussfolgerungen über H₂-Supplementierung können nicht gezogen werden; der Zusammenhang zwischen diesem mikrobiellen H₂-Zusammenspiel und klinisch bedeutsamen Ergebnissen (wie BMI-Reduktion) ist korrelativ und weit von etablierter Kausalität entfernt. Interessanter mechanistischer Kontext für das breitere H₂- und Darmgesundheitsfeld.",
      "abstract": "In bevölkerungsübergreifenden 16S-rRNA-Gen-basierten Untersuchungen des Darmmikrobioms wurde gezeigt, dass die Bakterienfamilie Christensenellaceae und die Archaeen-Familie Methanobacteriaceae gemeinsam auftreten und bei Personen mit einem schlanken im Vergleich zu einem adipösen Body-Mass-Index (BMI) angereichert sind. Ob diese Assoziationsmuster Wechselwirkungen zwischen metabolischen Partnern widerspiegeln und ob diese Assoziationen eine Rolle beim schlanken Wirtsphänotyp spielen, mit dem sie assoziiert sind, muss noch geklärt werden. Hier validierten wir zuvor berichtete Ko-Vorkommensmuster der beiden Familien und ihre Assoziation mit einem schlanken BMI durch eine Metaanalyse von 1.821 Metagenomen aus 10 unabhängigen Studien. Darüber hinaus berichten wir über positive Assoziationen auf Gattungs- und Speziesebene zwischen Christensenella spp. und Methanobrevibacter smithii, dem häufigsten Methanogen des menschlichen Darms. Durch Ko-Kultivierung von drei Christensenella spp. mit M. smithii zeigen wir, dass Christensenella spp. den Metabolismus von M. smithii durch H₂-Produktion weit effizienter unterstützen als Bacteroides thetaiotaomicron. Christensenella minuta bildet Flocken, die von M. smithii kolonisiert werden, selbst wenn H₂ im Überschuss vorhanden ist. Im Ko-Kulturversuch mit C. minuta verschiebt der H₂-Verbrauch durch M. smithii den metabolischen Output der Fermentation von C. minuta von Butyrat zu Acetat. Zusammen weisen diese Ergebnisse darauf hin, dass das weit verbreitete gemeinsame Vorkommen dieser Mikroorganismen durch sowohl physische als auch metabolische Wechselwirkungen untermauert wird. Ihre kombinierte Stoffwechselaktivität kann Einblicke in ihre Assoziation mit einem schlanken Wirtsphänotyp liefern.",
      "conclusion": "When the archaea are present, the ratio of bacterial products (which are nutrients for humans) is changed. These observations indicate that when these species grow together, their products have the potential to affect the physiology of their human host."
    },
    {
      "pmid": "31977289",
      "year": 2020,
      "title": "Kabellose weiche Robotik mit vollständig integrierten drahtlosen Sensor- und Aktuatorsystemen für somatosensorische und respiratorische Funktionen.",
      "title_en": "Untethered Soft Robotics with Fully Integrated Wireless Sensing and Actuating Systems for Somatosensory and Respiratory Functions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Soft robotics",
      "authors": "Oh et al.",
      "author_search": "oh oh",
      "doi": "10.1089/soro.2019.0066",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1089/soro.2019.0066",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31977289/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-oh-2020-kabellose-weiche-robotik-vollstaendig/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Oh — Kabellose weiche Robotik mit vollständig integrierten drahtlosen Sensor- und Aktuatorsystemen für somatosensorische und respiratorische Funktionen.",
      "summary": "Diese Ingenieursstudie präsentiert eine kabellose weiche Roboterhand, die flexible Sensoren — einschließlich eines Wasserstoffgassensors — zur Überwachung von Tastdruck, Temperatur und H₂-Konzentration per Smartphone integriert. Es handelt sich um eine Robotik-/Elektronikingenieurspublikation; molekularer Wasserstoff (H₂) erscheint nur als eines von mehreren Gasen, die der Sensor detektiert. Diese Studie hat keine Relevanz für H₂ als biomedizinisches oder therapeutisches Agens.",
      "assessment": "Diese Arbeit hat keine Relevanz für die H₂-Medizin. Es ist eine Robotikingenieurspublikation, in der die H₂-Gasdetektion ein technisches Merkmal unter mehreren ist. Aus dieser Studie können keinerlei therapeutische, biologische oder biomedizinische Schlussfolgerungen über molekularen Wasserstoff gezogen werden. Sie sollte nicht im Kontext von H₂-Supplementierung oder Wasserstoff-Gesundheitseffekten interpretiert werden.",
      "abstract": "Es bestand ein großes Interesse an der Entwicklung weicher Roboter, die ein menschliches System mit haptischen und propriozeptiven Funktionen nachahmen können. Es besteht nun ein starker Bedarf an weichen Robotern, die ihre Umgebung wahrnehmen und in rauen Umgebungen funktionieren können. Dies liegt daran, dass die drahtlosen Sensor- und Aktuatorfähigkeiten dieser weichen Roboter für die Überwachung explosiver Gase in Katastrophengebieten und für die Bewegung in kontaminierten Umgebungen sehr wichtig sind. Um diese drahtlosen Systeme zu entwickeln, müssen komplexe elektronische Schaltkreise mit verschiedenen Sensoren und Aktuatoren integriert werden. Die herkömmlichen elektronischen Schaltkreise auf Siliziumbasis sind jedoch starr und zerbrechlich, was ihre zuverlässige Integration mit weichen Robotern für eine kontinuierliche Fortbewegung einschränken kann. In unserer Studie entwickelten wir eine kabellose, weiche Roboterhand, die menschliche Finger nachahmt. Die weichen Roboterfinger bestehen aus einem thermisch reagierenden Elastomerkomposit, das Ethanolkapseln und flüssige Metalle für seine Formveränderung durch einen elektrothermischen Phasenübergang enthält. Diese weichen Aktuatoren sind vollständig mit flexiblen Heizern, Druck-, Temperatur- und Wasserstoffgassensoren sowie drahtlosen elektronischen Schaltkreisen integriert. Alle Funktionen dieser weichen Hand, einschließlich der Greifbewegung der weichen Roboterfinger und der Echtzeiterkennung von Tastdrücken, Temperaturen und Wasserstoffgaskonzentrationen, werden drahtlos über ein Smartphone überwacht oder gesteuert. Dieses drahtlose Sensor- und Aktuatorsystem für somatosensorische und respiratorische Funktionen eines weichen Roboters bietet eine vielversprechende Strategie für die Robotik der nächsten Generation.",
      "conclusion": "Entire functions of this soft hand, including the gripping motion of soft robotic fingers and the real-time detections of tactile pressures, temperatures, and hydrogen gas concentrations, are monitored or controlled wirelessly using a smartphone. This wireless sensing and actuating system for somatosensory and respiratory functions of a soft robot provides a promising strategy for next-generation "
    },
    {
      "pmid": "31930571",
      "year": 2020,
      "title": "Molekularer Wasserstoff reguliert die PTEN-AKT-mTOR-Signalübertragung über ROS, um die mit der Peritonealdialyse verbundene peritoneale Fibrose zu lindern.",
      "title_en": "Molecular hydrogen regulates PTEN-AKT-mTOR signaling via ROS to alleviate peritoneal dialysis-related peritoneal fibrosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology",
      "authors": "Lu et al.",
      "author_search": "lu lu",
      "doi": "10.1096/fj.201901981r",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1096/fj.201901981r",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31930571/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lu-2020-reguliert-pten-akt-mtor/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Lu — Molekularer Wasserstoff reguliert die PTEN-AKT-mTOR-Signalübertragung über ROS, um die mit der Peritonealdialyse verbundene peritoneale Fibrose zu lindern.",
      "summary": "Bei Mäusen, die mit hochglukosehaltiger Dialyselösung behandelt wurden, um peritoneale Fibrose zu induzieren, sowie in MeT-5A-Mesothelzellen in der Zellkultur hemmte wasserstoffreiche Peritoneal-Dialyselösung die Fibrose durch Eliminierung intrazellulärer reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und Unterdrückung des PTEN/AKT/mTOR-Signalwegs. Diese Ergebnisse sind für Dialysepatienten mit Risiko einer peritonealen Fibrose ermutigend, bleiben jedoch Tier- und Zellkulturbefunde — menschliche Daten werden nicht präsentiert.",
      "assessment": "Dies ist eine Tier- und Zellkulturstudie (In-vitro) — kein klinischer Versuch. Der Mechanismus ist plausibel, und der Verabreichungsweg (H₂ gelöst in Dialyselösung) ist klinisch relevant. Limitationen: Das Mausmodell und MeT-5A-Zellen sind vereinfacht; chronische humane Peritonealdialyse umfasst komplexe biologische Veränderungen, die hier nicht abgebildet werden. Die Behauptung der Autoren von „großer klinischer Bedeutung“ ist ohne menschliche Daten verfrüht. Die Studie ist hypothesengenerierend und mechanistisch glaubwürdig, aber klinische Schlussfolgerungen für Dialysepatienten können nicht gezogen werden.",
      "abstract": "Als bequeme, wirksame und kostengünstige Nierenersatztherapie für terminale Niereninsuffizienz (ESRD) steht die Peritonealdialyse etwa 11 % der ESRD-Patienten weltweit zur Verfügung. Langfristige Peritonealdialyse verursacht jedoch peritoneale Fibrose. In den letzten Jahren wurde das Anwendungspotenzial von molekularem Wasserstoff in der Biomedizin gut anerkannt. Molekularer Wasserstoff fängt selektiv zytotoxische reaktive Sauerstoffspezies (ROS) ab und wirkt als Antioxidans. In diesem Experiment wurde erfolgreich ein hochglukoseinduziertes peritoneales Fibrose-Mausmodell durch intraperitoneale Injektion von hochglukosehaltiger Peritoneal-Dialyselösung etabliert, und Fibrose-Mäuse wurden mit wasserstoffreicher Peritoneal-Dialyselösung behandelt. Darüber hinaus wurden In-vitro-Studien zur hochglukoseinduzierten peritonealen Fibrose mit MeT-5A-Zellen durchgeführt. In-vitro- und In-vivo-Experimente zeigen, dass molekularer Wasserstoff die durch Glukose induzierte peritoneale Fibroseentwicklung wirksam hemmen konnte. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass molekularer Wasserstoff Fibrose durch Eliminierung intrazellulärer ROS und Hemmung der Aktivierung des PTEN/AKT/mTOR-Signalwegs lindert. Die vorliegenden Daten legen nahe, dass molekularer Wasserstoff die Kapazität der Anti-Peritoneal-Fibrose durch den ROS/PTEN/AKT/mTOR-Signalweg ausübt. Daher ist molekularer Wasserstoff ein potenzielles, sicheres und wirksames therapeutisches Agens mit peritonealschützender Eigenschaft und großer klinischer Bedeutung.",
      "conclusion": "The present data proposes that molecular hydrogen exerts the capacity of anti-peritoneal fibrosis through the ROS/PTEN/AKT/mTOR pathway. Therefore, molecule hydrogen is a potential, safe, and effective treatment agent, with peritoneal protective property and great clinical significance."
    },
    {
      "pmid": "31924176",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoff hemmt das Wachstum des Endometriumkarzinoms über einen ROS/NLRP3/Caspase-1/GSDMD-vermittelten pyroptotischen Signalweg.",
      "title_en": "Hydrogen inhibits endometrial cancer growth via a ROS/NLRP3/caspase-1/GSDMD-mediated pyroptotic pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "BMC cancer",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1186/s12885-019-6491-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12885-019-6491-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31924176/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2020-hemmt-wachstum-des-endometriumkarzinoms/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "cancer",
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      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Yang — Wasserstoff hemmt das Wachstum des Endometriumkarzinoms über einen ROS/NLRP3/Caspase-1/GSDMD-vermittelten pyroptotischen Signalweg.",
      "summary": "In Endometriumkarzinom-Zelllinien und einem Xenograft-Mausmodell erhöhte wasserstoffreiches Wasser reaktive Sauerstoffspezies (ROS) in Krebszellen, aktivierte den NLRP3-Inflammasom/GSDMD-Pyroptose-Signalweg und unterdrückte das Tumorwachstum. Es handelt sich um eine In-vitro- und Tierstudie — der paradoxe pro-oxidative Effekt von H₂ speziell in Tumorzellen ist der zentrale Befund, aber es liegen keine klinischen Belege bei Krebspatienten vor.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und Tier-Xenograft-Studie — kein klinischer Versuch. Der Pyroptose-Mechanismus, durch den H₂ möglicherweise selektiv Krebszellen abtötet, ist wissenschaftlich interessant und erweitert das mechanistische Verständnis. Wesentliche Einschränkungen: Der pro-oxidative Effekt von H₂ in Krebszellen gegenüber dem antioxidativen Effekt in gesunden Zellen bedarf weiterer Erklärung; Xenograft-Modelle sind künstlich; klinische Sicherheit und Wirksamkeit bei Endometriumkarzinom-Patienten sind völlig unbekannt. Keine therapeutischen Behauptungen über H₂ zur Krebsbehandlung können allein durch diese Daten gestützt werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Pyroptose gehört zu einem neuartigen entzündlichen programmierten Zelltodweg, wobei die mögliche Prognose des Endometriumkarzinoms mit dem terminalen Protein GSDMD zusammenhängt. Wasserstoff übt einen biphasischen Effekt auf Krebs aus, indem er den Tumorzellentod fördert und normale Zellen schützt, was möglicherweise GSDMD-Signalweg-vermittelte Pyroptose initiiert. METHODEN: Wir führten immunhistochemische Färbung und Western-Immunblot-Analysen durch, um die Expression von NLRP3, Caspase-1 und GSDMD in menschlichem und Xenograft-Maus-Endometriumkarzinomgewebe und Zelllinien zu beobachten. Wir untersuchten, ob die Behandlung mit Wasserstoff die ROS-Akkumulation in Endometriumkarzinomzellen aus intrazellulären und mitochondrialen Quellen steigern kann. GSDMD-shRNA-Lentivirus wurde verwendet, um Endometriumkarzinomzellen zu transfizieren und die Funktion des GSDMD-Proteins in der Pyroptose zu untersuchen. Propidiumiodid-Färbung, TUNEL-Assay, Messung der Laktatdehydrogenase-Freisetzung und IL-1β-ELISA wurden verwendet, um die Pyroptose zwischen wasserstoffsupplementiertem oder normalem Kulturmedium zu analysieren. Wir führten ein In-vivo-Xenograft-Mausmodell mit menschlichem Endometriumtumor durch, um den anti-Tumor-Effekt bei Wasserstoffsupplementierung zu beobachten. ERGEBNISSE: Wir beobachteten eine Überexpression von NLRP3, Caspase-1 und GSDMD in menschlichem Endometriumkarzinom und Zelllinien. Wasserstoff-Vorbehandlung regulierte ROS und die Expression pyroptosebezogener Proteine hoch und erhöhte die Anzahl PI- und TUNEL-positiver Zellen sowie die Freisetzung von LDH und IL-1β; GSDMD-Depletion reduzierte deren Freisetzung. Wir zeigten ferner, dass Wasserstoffsupplementierung bei Mäusen ausreichend für den anti-tumoralen Effekt war, Xenograft-Volumen und -Gewicht von Endometriumtumoren zu hemmen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie erweiterte unsere ursprüngliche Analyse der Fähigkeit von Wasserstoff, die NLRP3-Inflammasom/GSDMD-Aktivierung in der Pyroptose zu stimulieren, und enthüllte mögliche Mechanismen zur Verbesserung anti-tumoraler Effekte im klinischen Management des Endometriumkarzinoms.",
      "conclusion": "This study extended our original analysis of the ability of hydrogen to stimulate NLRP3 inflammasome/GSDMD activation in pyroptosis and revealed possible mechanism (s) for improvement of anti-tumor effects in the clinical management of endometrial cancer."
    },
    {
      "pmid": "31810604",
      "year": 2020,
      "title": "Molekularer Wasserstoff unterdrückt die Superoxidbildung im mitochondrialen Komplex I und senkt das mitochondriale Membranpotenzial.",
      "title_en": "Molecular hydrogen suppresses superoxide generation in the mitochondrial complex I and reduced mitochondrial membrane potential.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochemical and biophysical research communications",
      "authors": "Ishihara et al.",
      "author_search": "ishihara ishihara",
      "doi": "10.1016/j.bbrc.2019.11.135",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2019.11.135",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31810604/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishihara-2020-unterdrueckt-superoxidbildung-mitochondrialen-komplex/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "joints-rheumatology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Ishihara — Molekularer Wasserstoff unterdrückt die Superoxidbildung im mitochondrialen Komplex I und senkt das mitochondriale Membranpotenzial.",
      "summary": "In isolierten Mitochondrien und Zellkulturen veränderte molekularer Wasserstoff die Richtung des Elektronenflusses an Komplex I, unterdrückte die Superoxidbildung um 51 % und senkte das mitochondriale Membranpotenzial um 11 %. Diese In-vitro-Studie liefert eine mechanistische Erklärung, wie H₂ oxidativen Schaden auf mitochondrialer Ebene reduzieren kann — ein Befund, der über die klassische Hydroxylradikal-Abfang-Hypothese hinausgeht. Die Ergebnisse sind vorläufig und auf isolierte Systeme beschränkt.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Mechanismusstudie mit isolierten Mitochondrien und Kulturzellen — keine Tier- oder Humanstudie. Der vorgeschlagene Elektronenfluss-Mechanismus fügt der antioxidativen Geschichte von H₂ eine glaubwürdige Ebene hinzu und geht über das klassische Hydroxylradikal-Abfangen hinaus. Limitationen: Isolierte Mitochondrien und einzelne Zelllinien können die Komplexität der In-vivo-Redoxbiologie nicht erfassen; die verwendete H₂-Konzentration (25 µM) überschreitet möglicherweise das in Zielgeweben Erreichbare; die physiologische Relevanz der Membranpotenzial-Änderungen bedarf der Kontextualisierung. Mechanistisch interessant, aber nur hypothesengenerierend.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) wird als medizinisches Gas anerkannt, das auf zahlreiche Erkrankungen anwendbar ist, darunter neurodegenerative Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und rheumatoide Arthritis. Obwohl die Wirksamkeit von H₂ gemäß Berichten auf seine Fähigkeit zur Abfangung des Hydroxylradikals zurückgeführt wird, sind die Mechanismen, die seiner therapeutischen Wirksamkeit zugrunde liegen, nicht vollständig verstanden. Hier schätzten wir die Rolle von H₂ im energieumwandelnden System der Mitochondrien — der Quelle reaktiver Sauerstoffspezies — ab. Um die Effekte von H₂ auf die mitochondriale Funktion zu untersuchen, wurden Richtung des Elektronenflusses, Superoxidbildung und mitochondriales Membranpotenzial untersucht. Vorwärts-Elektronentransport (FET) oder reverser Elektronentransport (RET) wurde durch Überwachung der Abnahme oder Zunahme von β-Nicotinamidadenindinukleotid-Hydrat (NADH) in Gegenwart von NAD⁺ und/oder Succinat in isolierten Mitochondrien bewertet. H₂O₂ aus Superoxid durch Superoxiddismutase (SOD) wurde gemessen, um das Elektronen-Leck in den Mitochondrien abzuschätzen. Die Effekte von H₂ auf das mitochondriale Membranpotenzial wurden durch Färbung der Zellen mit der Fluoreszenzsonde Tetramethylrhodaminethylester (TMRE) beobachtet. Trotz Abwesenheit von Succinat wurde ein deutlicher RET beobachtet (von +0,0313 ± 0,0106 µM auf +1,20 ± 0,302 µM) durch Zugabe von 25 µM H₂. Bei 5 µM NADH invertierte RET durch Succinat zu FET von +1,62 ± 0,358 µM auf -1,83 ± 0,191 µM, begleitet von einer Unterdrückung des vorwiegend aus Komplex I stammenden Superoxids um 51,1 %. H₂ senkte allein das mitochondriale Membranpotenzial der Kulturzellen um 11,3 %, gemessen mit TMRE. Die Richtung des Elektronenflusses wurde durch H₂ abhängig vom NAD⁺/NADH-Verhältnis verändert, begleitet von einer Unterdrückung der Superoxidbildung. H₂ könnte die Superoxidbildung an Komplex I in vitro unterdrücken und das Membranpotenzial in vivo reduzieren. H₂ kann auch Semichinon-Radikale neutralisieren, um das an Komplex III produzierte Superoxid zu reduzieren. H₂ kann als Gleichrichter des Elektronenflusses fungieren, der das mitochondriale Membranpotenzial beeinflusst, um oxidativen Schaden in Mitochondrien zu unterdrücken.",
      "conclusion": "H2 may also neutralize semiquinone radicals to reduce superoxide produced in complex III. H2 may function as a rectifier of the electron flow affecting the mitochondrial membrane potential to suppress oxidative damage in mitochondria."
    },
    {
      "pmid": "31746358",
      "year": 2020,
      "title": "Schützende Wirkungen von wasserstoffreicher Kochsalzlösung gegen experimentelle diabetische periphere Neuropathie über die Aktivierung mitochondrialer ATP-sensitiver Kaliumkanäle bei Ratten.",
      "title_en": "Protective effects of hydrogen‑rich saline against experimental diabetic peripheral neuropathy via activation of the mitochondrial ATP‑sensitive potassium channel channels in rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular medicine reports",
      "authors": "Jiao et al.",
      "author_search": "jiao jiao",
      "doi": "10.3892/mmr.2019.10795",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/mmr.2019.10795",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31746358/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jiao-2020-schuetzende-wasserstoffreicher-kochsalzloesung-gegen/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Jiao — Schützende Wirkungen von wasserstoffreicher Kochsalzlösung gegen experimentelle diabetische periphere Neuropathie über die Aktivierung mitochondrialer ATP-sensitiver Kaliumkanäle bei Ratten.",
      "summary": "Bei streptozotocin-induzierten diabetischen Ratten reduzierte intraperitoneale Injektion von wasserstoffreicher Kochsalzlösung über vier Wochen Verhaltens-, biochemische und molekulare Marker der diabetischen peripheren Neuropathie (DPN), mit Effekten, die teilweise über mitochondriale ATP-sensitive Kaliumkanäle (Mito-K-ATP) vermittelt werden. Es handelt sich um eine Tierstudie an Ratten; die Befunde sind vielversprechend, aber ohne klinische Studien nicht auf Menschen übertragbar.",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Ratten) — kein klinischer Versuch. Der hier identifizierte Mito-K-ATP-Kanal-Mechanismus ist eine glaubwürdige Ergänzung zum Verständnis von H₂ bei diabetischer Neuropathie. Die Mehrparameter-Bewertung (Verhalten, Biochemie, molekulare Marker) ist eine Stärke. Limitationen: STZ-induzierter Diabetes bei Ratten unterscheidet sich erheblich von humaner DPN; intraperitoneale Injektion ist kein klinischer Standard-H₂-Verabreichungsweg; partielle Umkehrung durch 5-HD bedeutet, dass der vollständige Mechanismus noch nicht aufgeklärt ist. Klinische Schlussfolgerungen für die humane DPN-Behandlung können nicht gezogen werden. Diese Studie unterstützt weitere präklinische und schließlich klinische Untersuchungen.",
      "abstract": "Es wurde zuvor gezeigt, dass hyperglykämieinduzierter oxidativer Stress und Entzündungen eng mit der Entwicklung diabetischer Komplikationen, einschließlich diabetischer Neuropathie, verbunden sind. Darüber hinaus spielen mitochondriale ATP-sensitive Kaliumkanäle (Mito-K-ATP) eine homöostatische Rolle bei der Blutzuckerregulation im Organismus. Molekularer Wasserstoff (H₂) weist anti-entzündliche, antioxidative und anti-apoptotische Eigenschaften auf und kann zur Behandlung von mehr als 71 Erkrankungen sicher eingesetzt werden. Darüber hinaus sind Diabetes-Tiermodelle, die mit Streptozotocin (STZ)-Injektion eingerichtet werden, eine Methode mit hoher Langzeitstabilität, niedrigem Tiersterblichkeitsrate und Sicherheit. Ziel dieser Studie war es, den Wert von wasserstoffreicher Kochsalzlösung (HS) in der DPN-Behandlung zu bewerten und ihre assoziierten Mechanismen in STZ-induzierten diabetischen Versuchsratten zu bestimmen. Zusätzlich wurden die Effekte der Mito-K-ATP-Kanäle, oxidativer Stress, Entzündungszytokine und Apoptose auf DPN bewertet. Ab Woche 5 der STZ-Injektionen wurde HS (2,5, 5 und 10 ml/kg) täglich für einen Zeitraum von 4 Wochen in die Bauchhöhle der Ratten injiziert. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass HS die durch DPN verursachten Verhaltens-, biochemischen und molekularen Effekte signifikant reduzierte. 5-Hydroxydecanoat, ein selektiver Mito-K-ATP-Kanal-Inhibitor, hob die therapeutische Wirkung von HS auf DPN jedoch teilweise auf. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verwendung von HS eine neuartige Strategie zur Behandlung von DPN durch Aktivierung des Mito-K-ATP-Signalwegs und Reduktion von oxidativem Stress, Entzündungszytokinen und Apoptose sein könnte.",
      "conclusion": "However, 5‑hydroxydecanoate, a selective Mito‑K‑ATP channels general pathway inhibitor, partially eliminated the therapeutic effect of HS on DPN. These results indicated that the use of HS may be a novel strategy to treat DPN by activating the Mito‑K‑ATP pathway and reducing oxidative stress, inflammatory cytokines and apoptosis."
    },
    {
      "pmid": "32029879",
      "year": 2020,
      "title": "Wasserstoff dämpft allergische Entzündung durch Umkehr eines Umschaltens im Energiestoffwechsel",
      "title_en": "Hydrogen Attenuates Allergic Inflammation by Reversing Energy Metabolic Pathway Switch",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific Reports",
      "authors": "Niu et al.",
      "author_search": "niu niu",
      "doi": "10.1038/s41598-020-58999-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-020-58999-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32029879/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-niu-2020-allergische-entzuendung-energiestoffwechsel/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "allergy",
        "respiratory",
        "mechanism",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2020 · Niu — Wasserstoff dämpft allergische Entzündung durch Umkehr eines Umschaltens im Energiestoffwechsel",
      "summary": "Wasserstoff bremst allergische Atemwegsentzündung, indem er einen gestörten Energiestoffwechsel der Immunzellen zurücksetzt. Bei Asthma-Patienten und im Asthma-Mausmodell war der Stoffwechsel von der gesunden Zellatmung auf Gärung umgeschaltet — H₂ machte diesen Schalter rückgängig und milderte die Entzündung. (Scientific Reports, 2020.)",
      "assessment": "Wertvoll als Mechanismus-Studie: Sie geht über das klassische „H₂ = Antioxidans“-Bild hinaus und zeigt, dass Wasserstoff den Energiestoffwechsel von Immunzellen umprogrammieren kann — ein moderner Erklärungsansatz für die antiinflammatorische Wirkung bei Allergie und Asthma. Für uns liefert das ein tieferes „Warum“ hinter den Beobachtungen bei Atemwegs- und Allergie-Anwendungen. Limitationen, ehrlich benannt: Es handelt sich um eine rein präklinische Untersuchung (humane Monozyten im Labor + Ovalbumin-Mausmodell, kein Behandlungsergebnis an Patienten). Die Studie ist als Observational Study gelistet; Aussagen zur klinischen Symptomverbesserung beim Menschen lassen sich daraus nicht ableiten. Mechanistisch flankiert sie die kleine Humanpilotstudie zur Nasenspülung bei allergischer Rhinitis.",
      "abstract": "Die Mechanismen, die den schützenden Effekten von molekularem Wasserstoff (H₂) zugrunde liegen, sind nicht gut verstanden. Diese Studie untersuchte die Möglichkeit, dass H₂ seine entzündungshemmende Wirkung durch Modulation eines Umschaltens im Energiestoffwechsel-Pfad ausübt. Die Aktivitäten der glykolytischen und der mitochondrialen oxidativen Phosphorylierungs-Systeme wurden bei Asthma-Patienten und in einem Mausmodell der allergischen Atemwegsentzündung beurteilt. Die Effekte der Wasserstoff-Behandlung auf die Atemwegsentzündung und auf Veränderungen der Aktivitäten dieser beiden Pfade wurden ausgewertet. Monozyten von Asthma-Patienten und Lungen Ovalbumin-sensibilisierter und herausgeforderter Mäuse zeigten eine erhöhte Laktatproduktion und erhöhte Aktivitäten glykolytischer Enzyme (gesteigerte Glykolyse), begleitet von verminderter ATP-Produktion und verringerten Aktivitäten der mitochondrialen Atmungsketten-Komplexe I und III (unterdrückte mitochondriale oxidative Phosphorylierung), was auf ein Umschalten im Energiestoffwechsel-Pfad hinweist. Die Behandlung Ovalbumin-sensibilisierter und herausgeforderter Mäuse mit Wasserstoff kehrte das Umschalten im Energiestoffwechsel-Pfad um und milderte die Atemwegsentzündung. Wasserstoff hob die durch Ovalbumin-Sensibilisierung und -Herausforderung ausgelöste Hochregulation glykolytischer Enzyme und des Hypoxie-induzierbaren Faktors-1α sowie die Herunterregulation der mitochondrialen Atmungsketten-Komplexe und des Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptor-γ-Coaktivators-1α auf. Wasserstoff hob die durch Ovalbumin-Sensibilisierung und -Herausforderung ausgelöste Herunterregulation der Sirtuine 1, 3, 5 und 6 auf. Unsere Daten zeigen, dass die allergische Atemwegsentzündung mit einem Umschalten im Energiestoffwechsel-Pfad von der oxidativen Phosphorylierung zur aeroben Glykolyse verbunden ist. Wasserstoff hemmt die Atemwegsentzündung, indem er dieses Umschalten umkehrt. Wasserstoff reguliert die energetische Stoffwechsel-Umprogrammierung, indem er auf mehreren Ebenen in den Pfaden der Energiestoffwechsel-Regulation ansetzt.",
      "conclusion": "Hydrogen inhibits airway inflammation by reversing this switch. Hydrogen regulates energy metabolic reprogramming by acting at multiple levels in the energy metabolism regulation pathways."
    },
    {
      "pmid": "31267691",
      "year": 2019,
      "title": "Durch Mikro-/Nanomaterialien verstärkte Wasserstofftherapie",
      "title_en": "Micro/Nanomaterials-Augmented Hydrogen Therapy",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced Healthcare Materials",
      "authors": "Zhou et al.",
      "author_search": "zhou zhou",
      "doi": "10.1002/adhm.201900463",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.201900463",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31267691/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhou-2019-nanomaterialien-verstaerkte-therapie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals",
        "oxidative-stress",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Zhou — Durch Mikro-/Nanomaterialien verstärkte Wasserstofftherapie",
      "summary": "Nanomedizin für Wasserstoff: H₂ wirkt bei oxidativ-entzündlichen Erkrankungen, diffundiert aber ungezielt und löst sich schlecht in Wasser. Dieser Übersichtsartikel zeigt, wie Mikro-/Nanomaterialien H₂ gezielt ans Ziel bringen, kontrolliert freisetzen und die Wirkung verstärken können. (Advanced Healthcare Materials, 2019.)",
      "assessment": "Ein nützliches Review, das zwei Dinge zugleich tut: Es bekräftigt das starke Sicherheitsprofil von H₂ (keine Blutvergiftung selbst bei hoher Konzentration) und benennt offen die pharmakologische Schwäche (geringe Löslichkeit, ziellose Diffusion). Für uns ist das doppelt wertvoll — das Sicherheitsargument ist direkt nutzbar, die Limitation hilft, realistisch zu bleiben. Die vorgestellten Nanomaterial-Strategien sind allerdings Forschungskonzepte, weit entfernt vom alltäglichen H₂-Wasser. Limitation, ehrlich benannt: narratives Review/Konzeptpapier (Evidenzstufe 4), keine eigenen Daten, kein klinischer Nutzennachweis; die beschriebenen Nanoansätze sind experimentell.",
      "abstract": "Die Wasserstofftherapie ist eine aufkommende und vielversprechende Therapiestrategie, bei der molekularer Wasserstoff als neuartiges, sicheres und wirksames therapeutisches Agens eingesetzt wird und aufgrund seiner Bio-Reduktivität und seiner Fähigkeit zur Homöostase-Regulation bemerkenswerte therapeutische Effekte bei vielen mit oxidativem Stress und Entzündung verbundenen Erkrankungen zeigt. Anders als andere gasförmige Botenstoffe wie NO, CO und H₂S birgt Wasserstoffgas bei hoher Konzentration kein Risiko einer Blutvergiftung, weil es das Sauerstofftransport-Verhalten der roten Blutkörperchen nicht beeinflusst. Wasserstoffmoleküle haben zudem eine geringe Wasserlöslichkeit und eine hohe, aber ziellose Diffusionsfähigkeit, was bei vielen Erkrankungen zu begrenzter Therapie-Wirksamkeit führt. Eine ortsspezifische Wasserstoffabgabe, kontrollierte Wasserstofffreisetzung und kombinierte Therapie zu realisieren, ist bedeutsam, aber nach wie vor herausfordernd. Hier wird ein Konzept der Wasserstoff-Nanomedizin vorgeschlagen, um die Probleme der Wasserstoffmedizin durch den Einsatz funktioneller Mikro-/Nanomaterialien für eine verstärkte Wasserstofftherapie zu behandeln. In diesem Review werden verschiedene Strategien der durch Mikro-/Nanomaterialien verstärkten Wasserstofftherapie zusammengefasst, darunter die Mikro-/Nanomaterial-vermittelte gezielte Wasserstoffabgabe, die kontrollierte Wasserstofffreisetzung sowie die nanokatalytische und multimodale Verstärkung der Wirksamkeit der Wasserstofftherapie, was ein neues Fenster für die Behandlung entzündungsbedingter Erkrankungen öffnen kann.",
      "conclusion": "Here, a concept of hydrogen nanomedicine to address the issues of hydrogen medicine by using functional micro/nanomaterials for augmented hydrogen therapy is proposed. In this review, various strategies of micro/nanomaterials-augmented hydrogen therapy, including micro/nanomaterials-mediated targeted hydrogen delivery, controlled hydrogen release, and nanocatalytic and multimodel enhancement of hy"
    },
    {
      "pmid": "31871547",
      "year": 2019,
      "title": "Medizinische Anwendung von Wasserstoff bei hämatologischen Erkrankungen.",
      "title_en": "Medical Application of Hydrogen in Hematological Diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Qian et al.",
      "author_search": "qian qian",
      "doi": "10.1155/2019/3917393",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2019/3917393",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31871547/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qian-2019-medizinische-anwendung-haematologischen-erkrankungen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Qian — Medizinische Anwendung von Wasserstoff bei hämatologischen Erkrankungen.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit wertet klinische und grundlagenwissenschaftliche Forschung zu molekularem Wasserstoff bei hämatologischen Erkrankungen aus — darunter Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) nach Stammzelltransplantation — und fasst die etablierten antioxidativen, anti-entzündlichen und anti-apoptotischen Eigenschaften von H₂ zusammen. Als Literaturübersicht synthetisiert sie Befunde anderer Studien und präsentiert keine neuen experimentellen Daten. Die Autoren selbst haben zuvor H₂ bei GvHD untersucht.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit — kein Originalexperiment. Sie bietet eine nützliche Übersicht, wo H₂-Medizin und Hämatologie sich überschneiden, mit spezifischem Fokus auf GvHD und Strahlungsschäden. Einschränkungen von Übersichtsarbeiten gelten: keine neuen Daten, mögliche selektive Zitation, und die Autoren sind nicht neutral (sie haben ein eigenes H₂/GvHD-Forschungsprogramm). Für den spezialisierten Bereich der GvHD nach Stammzelltransplantation ist die Behauptung, H₂ sei „bewiesen“ wirksam, starke Sprache, die eine individuelle Bewertung der zitierten Primärstudien erfordert. Die Übersichtsarbeit ist informativ als Orientierung, kann aber keine systematischen Übersichtsarbeiten oder Meta-Analysen ersetzen.",
      "abstract": "Seit den 1880er Jahren wurde über die medizinische Wirksamkeit von Wasserstoffgas berichtet. Dennoch schenkten medizinische Forscher dem Wasserstoffgas erst im 20. Jahrhundert größere Aufmerksamkeit. Aktuelle Forschung, sowohl grundlagenwissenschaftlich als auch klinisch, hat bewiesen, dass Wasserstoff ein wichtiger physiologischer Regulationsfaktor mit antioxidativen, anti-entzündlichen und anti-apoptotischen Wirkungen ist. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden mehr als 1000 Arbeiten zu dem Thema veröffentlicht, darunter Organ-Ischämie-Reperfusionsschäden, Strahlungsschäden, Diabetes, Atherosklerose, Hypertonie oder Krebs. Wir haben zuvor die therapeutischen Effekte von Wasserstoffgas bei Graft-versus-Host-Erkrankung nach Stammzelltransplantation hypothetisiert und bewiesen. In dem vorliegenden Manuskript präsentieren wir die klinischen Fortschritte von Wasserstoffgas bei hämatologischen Erkrankungen.",
      "conclusion": "We have previously hypothesized and proven the therapeutic effects of hydrogen gas in graft-versus-host disease following stem cell transplantation. In the current manuscript, we present the clinical advances of hydrogen gas in hematological disorders."
    },
    {
      "pmid": "31509764",
      "year": 2019,
      "title": "Myalgische Enzephalomyelitis/chronisches Erschöpfungssyndrom: Von pathophysiologischen Erkenntnissen zu neuartigen therapeutischen Möglichkeiten.",
      "title_en": "Myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome: From pathophysiological insights to novel therapeutic opportunities.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pharmacological research",
      "authors": "Morris et al.",
      "author_search": "morris morris",
      "doi": "10.1016/j.phrs.2019.104450",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.phrs.2019.104450",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31509764/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-morris-2019-myalgische-enzephalomyelitis-chronisches-erschoepfungssyndrom/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Morris — Myalgische Enzephalomyelitis/chronisches Erschöpfungssyndrom: Von pathophysiologischen Erkenntnissen zu neuartigen therapeutischen Möglichkeiten.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit kartiert die vielfältigen pathophysiologischen Abnormitäten bei ME/CFS — darunter chronische Entzündung, oxidativer und nitrosativer Stress, Darmbarrierestörung und Mitochondriendysfunktion — und identifiziert mehrere Therapeutika-Kandidaten, darunter molekularer Wasserstoff, die auf diese Signalwege abzielen. Die Arbeit präsentiert keine neuen experimentellen Daten; sie synthetisiert bestehende Evidenz und ordnet Wasserstoff als eine von mehreren „vielversprechenden, aber vorläufigen“ Optionen für diese schwer behandelbare Erkrankung ein.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit — kein klinischer Versuch oder Experimentalstudie. Molekularer Wasserstoff ist eines von mehreren Kandidaten-Therapeutika, die im Kontext der ME/CFS-Pathophysiologie diskutiert werden; keine H₂-spezifische klinische Studie bei ME/CFS-Patienten wird zitiert. Limitationen: Narrative Übersichtsarbeiten können selektiv sein; keine gepoolten Effektdaten; ME/CFS ist eine heterogene Erkrankung, und jede Verallgemeinerung ist schwierig. Die Autoren selbst nennen die Evidenz „vorläufig.“ Diese Übersichtsarbeit unterstützt die biologische Plausibilität von H₂ für ME/CFS-relevante Signalwege, aber keine klinischen Schlussfolgerungen über H₂-Behandlung bei ME/CFS können allein aus einer Übersichtsarbeit gezogen werden.",
      "abstract": "Myalgische Enzephalomyelitis (ME) oder chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) ist eine häufige und einschränkende Erkrankung mit einem Mangel an wirksamen und evidenzbasierten Therapien, was einen erheblichen unerfüllten medizinischen Bedarf widerspiegelt. Kognitive Verhaltenstherapie und gestuftes Training sind nur für einen Teil der ME/CFS-Patienten moderat wirksam, und viele Betroffene berichten über eine Verschlechterung der Erschöpfungssymptome durch Training. Das Vorhandensein einer Vielzahl pathophysiologischer Abnormitäten bei mindestens der Untergruppe von ME/CFS-Patienten, die mit den aktuellen internationalen Konsens-„Fukuda“-Kriterien diagnostiziert wurden, zeigt auf zahlreiche potenzielle therapeutische Ziele hin. Solche Abnormitäten umfassen umfangreiche Daten, die zeigen, dass mindestens eine Untergruppe einen pro-inflammatorischen Zustand, erhöhten oxidativen und nitrosativen Stress, Störung der Darmbarriere und Mitochondriendysfunktion zusammen mit dysregulierter Bioenergetik aufweist. In diesem Artikel werden diese Signalwege zusammengefasst und Daten zu vielversprechenden therapeutischen Optionen, die auf diese Signalwege abzielen, hervorgehoben; dazu gehören Coenzym Q10, Melatonin, Curcumin, molekularer Wasserstoff und N-Acetylcystein. Diese Daten sind vielversprechend, aber vorläufig und deuten auf hoffnungsvolle Wege hin, um diese große unerfüllte Krankheitslast anzugehen.",
      "conclusion": "In this paper, these pathways are summarised, and data regarding promising therapeutic options that target these pathways are highlighted; they include coenzyme Q10, melatonin, curcumin, molecular hydrogen and N-acetylcysteine. These data are promising yet preliminary, suggesting hopeful avenues to address this major unmet burden of illness."
    },
    {
      "pmid": "31159153",
      "year": 2019,
      "title": "Ein neuer Ansatz zur Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen. Molekularer Wasserstoff reduziert die Auswirkungen von oxidativem Stress signifikant.",
      "title_en": "A New Approach for the Prevention and Treatment of Cardiovascular Disorders. Molecular Hydrogen Significantly Reduces the Effects of Oxidative Stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecules (Basel, Switzerland)",
      "authors": "LeBaron et al.",
      "author_search": "lebaron le baron",
      "doi": "10.3390/molecules24112076",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/molecules24112076",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31159153/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lebaron-2019-neuer-ansatz-zur-praevention/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · LeBaron et al. — Ein neuer Ansatz zur Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen. Molekularer Wasserstoff reduziert die Auswirkungen von oxidativem Stress signifikant.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) wurde in präklinischen und klinischen Studien für eine Vielzahl kardiovaskulärer Erkrankungen untersucht, die mit oxidativem Stress und Entzündung zusammenhängen. Er kann per Inhalation, wasserstoffreichem Wasser oder wasserstoffreicher Kochsalzlösung verabreicht werden und moduliert Entzündungssignalwege günstig. Diese Übersichtsarbeit von LeBaron und Kollegen aus dem Jahr 2019 kartiert die verfügbare Evidenz und beleuchtet das biologische Profil von H₂ — einschließlich eines hormetischen Effekts, der einen Teil der Vorteile erklären könnte.",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit (keine neuen Experimentialdaten), die präklinische und klinische Studien zu H₂ bei kardiovaskulären und verwandten Erkrankungen synthetisiert. Stärken sind die thematische Breite und das ehrliche Eingeständnis, dass die Mechanismen noch nicht vollständig verstanden sind. Einschränkungen: Narrative Reviews können selektiv zitieren; Effektgrößen werden nicht gepoolt; mehrere zitierte Studien sind Tierversuche, die nicht direkt auf den Menschen übertragbar sind. Die Hormesis-Bemerkung ist wissenschaftlich interessant, bleibt aber spekulativ. LeBarons Verbindung zum Molecular Hydrogen Institute ist ein erklärter Interessenkontext, den Leser berücksichtigen sollten.",
      "abstract": "Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität. Redox-Dysregulation und eine Dysbalance der Entzündung entstehen aus und führen zu zellulären Aberrationen und pathologischen Zuständen, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Trotz jahrelanger intensiver Forschung gibt es noch keine sichere und wirksame Methode zur Prävention und Behandlung. In jüngerer Zeit wurde molekularer Wasserstoff in präklinischen und klinischen Studien bei verschiedenen Erkrankungen untersucht, die mit oxidativem und entzündlichem Stress assoziiert sind, wie strahleninduzierte Herzerkrankung, Ischämie-Reperfusionsschaden, myokardialer und zerebraler Infarkt, Herzkonservierung und Herztransplantation. Wasserstoff wird hauptsächlich per Inhalation, durch Trinken von wasserstoffreichem Wasser oder durch Injektion von wasserstoffreicher Kochsalzlösung verabreicht. Er moduliert Signaltransduktion und Genexpression günstig, was zur Unterdrückung proinflammatorischer Zytokine, übermäßiger ROS-Produktion und zur Aktivierung des antioxidativen Transkriptionsfaktors Nrf2 führt. Obwohl H₂ ein wichtiges biologisches Molekül mit antioxidativen, antiinflammatorischen und antiapoptotischen Wirkungen zu sein scheint, bleiben die genauen Wirkmechanismen schwer fassbar. Es wurde keine klinische Toxizität berichtet; einige Daten deuten jedoch darauf hin, dass H₂ einen milden hormetischen Effekt hat, der wahrscheinlich einige seiner Vorteile vermittelt. Die mechanistischen Daten, gekoppelt mit den präklinischen und klinischen Studien, legen nahe, dass H₂ bei ROS-/entzündungsbedingter Kardiotoxizität und anderen Erkrankungen nützlich sein könnte.",
      "conclusion": "There is no reported clinical toxicity; however, some data suggests that H2 has a mild hormetic-like effect, which likely mediate some of its benefits. The mechanistic data, coupled with the pre-clinical and clinical studies, suggest that H2 may be useful for ROS/inflammation-induced cardiotoxicity and other conditions."
    },
    {
      "pmid": "31100203",
      "year": 2019,
      "title": "Zirkulierender Botenstoff für die durch molekularen Wasserstoff induzierte Neuroprotektion.",
      "title_en": "Circulating messenger for neuroprotection induced by molecular hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian journal of physiology and pharmacology",
      "authors": "Noda et al.",
      "author_search": "noda noda",
      "doi": "10.1139/cjpp-2019-0098",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2019-0098",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31100203/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-noda-2019-zirkulierender-botenstoff-molekularen-induzierte/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Noda et al. — Zirkulierender Botenstoff für die durch molekularen Wasserstoff induzierte Neuroprotektion.",
      "summary": "Das Trinken von wasserstoffreichem Wasser wirkt nicht nur, solange H₂ im Körper vorhanden ist — es kann über einen indirekten hormonellen Mechanismus durch Ghrelin eine dauerhafte Neuroprotektion auslösen. Diese Übersichtsarbeit von Noda und Kollegen aus dem Jahr 2019 erklärt, wie H₂ im Trinkwasser die Ghrelinfreisetzung aus dem Magen anregt, das dann die Blut-Hirn-Schranke überquert und neuroprotektive Signalwege aktiviert — auch nachdem H₂ den Körper längst verlassen hat.",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit über präklinische (Tier- und Zelllinie) Forschung. Die Hypothese einer Ghrelin-vermittelten indirekten Neuroprotektion ist wissenschaftlich interessant und unterscheidet H₂ von einem einfachen antioxidativen Supplement. Einschränkungen: Alle zitierten mechanistischen Daten stammen aus Nagetiermodellen und einer Ghrelin-produzierenden Zelllinie — nicht vom Menschen. Ob dieser indirekte Weg beim Menschen, mit den durch Trinken erreichbaren H₂-Dosen, funktioniert, ist noch zu zeigen. Die Übertragung von Parkinson-Tiermodellen auf menschliche Neuroprotektion ist notorisch schwierig. Dies ist ein hypothesengenerierende Übersichtsarbeit, kein klinischer Beweis.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) zeigte Schutzwirkungen bei verschiedenen Arten von Erkrankungen, die durch oxidativen Stress bedingt sind. Zunächst wurde berichtet, dass der Mechanismus der therapeutischen Wirkungen von H₂ auf einem antioxidativen Effekt durch Hemmung der zytotoxischsten reaktiven Sauerstoffspezies, des Hydroxylradikals (•OH), beruht. Nach chronischer Gabe von H₂ im Trinkwasser ist jedoch die durch oxidativen Stress induzierte Nervenschädigung signifikant abgeschwächt, selbst in Abwesenheit von H₂. Dies deutet auf eine indirekte Signalwirkung von H₂ hin, wobei der Magen-Darm-Trakt beteiligt ist. Indirekte Effekte von H₂ konnten durch Gabe von H₂-Wasser ausschließlich vor der Nervenschädigung als Präkonditionierung getestet werden. Beispielsweise zeigt eine Präkonditionierung mit H₂ über einen bestimmten Zeitraum (~7 Tage) in Parkinson-Modellmäusen eine signifikante Neuroprotektion. Als Mechanismus des indirekten Effekts induziert H₂ im Trinkwasser über die Stimulation des β1-adrenergen Rezeptors die Ghrelinproduktion und -freisetzung aus dem Magen. Freigesetztes Ghrelin zirkuliert im Körper, wird über die Blut-Hirn-Schranke transportiert und aktiviert seinen Rezeptor, den Wachstumshormon-Sekretagog-Rezeptor. Eine durch H₂ induzierte Hochregulierung der Ghrelin-mRNA wird auch in der Ghrelin-produzierenden Zelllinie SG-1 gezeigt. Diese Beobachtungen helfen, die chronischen Effekte von H₂ zu verstehen, und eröffnen faszinierende präventive und therapeutische Möglichkeiten mit H₂.",
      "conclusion": "H2-induced upregulation of ghrelin mRNA is also shown in ghrelin-producing cell line, SG-1. These observations help with understanding the chronic effects of H2 and raise intriguing preventive and therapeutic options using H2."
    },
    {
      "pmid": "31057105",
      "year": 2019,
      "title": "Therapeutische Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff: Ein neuer mechanistischer Einblick.",
      "title_en": "Therapeutic Efficacy of Molecular Hydrogen: A New Mechanistic Insight.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Ishibashi",
      "author_search": "ishibashi ishibashi",
      "doi": "10.2174/1381612825666190506123038",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1381612825666190506123038",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31057105/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishibashi-2019-therapeutische-neuer-mechanistischer-einblick/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Ishibashi — Therapeutische Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff: Ein neuer mechanistischer Einblick.",
      "summary": "Über das Abfangen von Hydroxylradikalen hinaus könnte molekularer Wasserstoff (H₂) direkt auf den mitochondrialen Komplex I wirken — das Enzym, das die zelluläre Energieproduktion antreibt. Diese Übersichtsarbeit von Ishibashi aus 2019 schlägt einen neuartigen Mechanismus vor: H₂ könnte innerhalb von Komplex I Elektronen und Protonen spenden, schädliche Chinonzwischenstufen reduzieren und den ROS-Schub verhindern, der bei Reoxygenierung nach Hypoxie entsteht.",
      "assessment": "Diese Arbeit bietet eine kreative und testbare mechanistische Hypothese darüber, wie H₂ mit dem mitochondrialen Komplex I interagiert. Sie überwindet das vereinfachende „nur Antioxidans“-Bild, was wissenschaftlich wertvoll ist. Einschränkungen: Dies ist eine theoretische Übersicht — die Komplex-I-Hypothese wurde in dieser Arbeit noch nicht experimentell an Säugetierzellen oder Menschen bestätigt. Alle zitierten Daten stammen aus biochemischen Analogien und Tierphysiologie. Der Sprung von evolutionärer Homologie (bakterielle Hydrogenasen) zu therapeutischer Wirkung beim Menschen ist spekulativ und erfordert gezielte experimentelle Validierung.",
      "abstract": "Hintergrund: Molekularer Wasserstoff (H₂) wird heute als Therapiegas für zahlreiche Erkrankungen anerkannt, darunter neurodegenerative Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Entzündungskrankheiten. Es wird angenommen, dass unpolares, neutrales H₂ gesundheitliche Vorteile durch passive Diffusion im menschlichen Körper unmittelbar nach der Verabreichung entfaltet und als sicheres, therapeutisches Inertgas gilt, das physiologische Enzymreaktionen nicht beeinträchtigt. Die Wirkungen von H₂ auf Säugetierzellen werden auf nicht-enzymatische Reaktionen mit reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) mit extrem hoher Reaktivität zurückgeführt. Viele Berichte über therapeutische Anwendungen von H₂ haben jedoch die Einschränkung, H₂ nur als Fänger von Hydroxylradikal und Peroxynitrit zu betrachten. Methoden: Abseits dieses vorgeschlagenen Prinzips wird in dieser Übersichtsarbeit ein neuer möglicher Mechanismus der H₂-Aktivierung und des H₂-Verbrauchs in Säugetierzellen betrachtet, mit besonderem Fokus auf den mitochondrialen Komplex I, der eine enge evolutionäre Beziehung zu energieumwandelnden, membrangebundenen [NiFe]-Hydrogenasen (MBH) hat. Es wird insbesondere die Möglichkeit diskutiert, dass H₂ in der Ubichinon-Bindungskammer von Komplex I als Elektronen- und Protondonor fungieren könnte. Ergebnisse: H₂ wird vorgeschlagen, als Gleichrichter des mitochondrialen Elektronenflusses im gestörten oder pathologischen Zustand zu wirken, wenn die Ansammlung von Elektronen — insbesondere bei Reoxygenierung nach Hypoxie in den Mitochondrien — zur ROS-Produktion führt. Schlussfolgerung: Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass H₂ die Chinonzwischenstufen in das vollständig reduzierte Ubichinol umwandelt und dadurch die Antioxidanskapazität des Chinonpools erhöht sowie die ROS-Entstehung verhindert.",
      "conclusion": "Furthermore, H2 is proposed to convert the quinone intermediates to the fully reduced ubiquinol, thereby increasing the antioxidant capacity of the quinone pool as well as preventing the generation of ROS."
    },
    {
      "pmid": "30970215",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas: von der klinischen Medizin zu einem aufkommenden ergogenen Molekül für Sportler.",
      "title_en": "Hydrogen gas: from clinical medicine to an emerging ergogenic molecule for sports athletes 1.",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian journal of physiology and pharmacology",
      "authors": "LeBaron et al.",
      "author_search": "lebaron le baron",
      "doi": "10.1139/cjpp-2019-0067",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2019-0067",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30970215/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lebaron-2019-wasserstoffgas-klinischen-medizin-einem/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · LeBaron et al. — Wasserstoffgas: von der klinischen Medizin zu einem aufkommenden ergogenen Molekül für Sportler.",
      "summary": "Wasserstoffgas (H₂) könnte sowohl als Bewegungsmimetikum als auch als „Redox-Adaptogen“ wirken — Schäden durch exzessives oder belastendes Training mildernd und gleichzeitig die Vorteile gesunden Trainings potenziell verstärkend. Diese Übersichtsarbeit von LeBaron und Kollegen aus 2019 zieht Parallelen zwischen den zellulären Reaktionen auf gesunde Bewegung und denen, die H₂ zugeschrieben werden, und weist darauf hin, dass mehr Forschung nötig ist, bevor starke ergogene Aussagen getroffen werden können.",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, die einen plausiblen und interessanten theoretischen Rahmen für H₂ in der Sportmedizin aufbaut. Das Konzept des „Redox-Adaptogens“ ist originell und gut argumentiert. Einschränkungen: Die zitierte Evidenz ist überwiegend präklinisch oder aus frühen klinischen Studien; direkte ergogene Studien an trainierten Athleten sind rar. Die Übersichtsarbeit hat LeBaron als Co-Autor, der erklärte Interessen im H₂-Bereich hat. Die Hypothesen sind testbar und regen weitere Forschung an, sollten aber nicht als etablierter Beweis eines ergogenen Nutzens gelesen werden.",
      "abstract": "H₂ hat klinisch nachweislich antioxidative und antiinflammatorische Wirkungen, was es zu einem attraktiven Mittel in der Sportmedizin macht. Obwohl Bewegung eine Vielzahl von Vorteilen bietet — darunter ein geringeres Krankheitsrisiko —, kann sie auch schädliche Effekte haben. Chronisches hochintensives Training bei Leistungssportlern oder sporadische Trainingseinheiten (d. h. schädliches Training) bei untrainierten Personen führen zu ähnlichen pathologischen Faktoren wie Entzündung, Oxidation und Zellschäden, die aus Krankheiten entstehen und zu ihnen führen. Paradoxerweise vermitteln trainingsinduzierte proinflammatorische Zytokine und reaktive Sauerstoffspezies weitgehend die Vorteile des Trainings. Die Einnahme herkömmlicher Antioxidantien und Entzündungshemmer beeinträchtigt häufig die trainingsinduzierten Anpassungen. Krankheit und schädliche Trainingsformen fördern Redox-Dysregulation und chronische Entzündung — Veränderungen, die durch H₂-Gabe gemindert werden. Gesundes Training und H₂-Gabe fördern zytoprotektive Hormesis, mitochondriale Biogenese, ATP-Produktion, erhöhtes NAD⁺/NADH-Verhältnis, zytoprotektive Phase-II-Enzyme, Hitzeschockproteine, Sirtuine usw. Wir untersuchen die biomedizinischen Effekte von Bewegung und diejenigen von H₂ und schlagen vor, dass Wasserstoff als Bewegungsmimetikum und Redox-Adaptogen wirken, die Vorteile von gesundem Training potenzieren und den Schaden von schädlichem Training reduzieren könnte. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich, um die möglichen ergogenen und therapeutischen Wirkungen von H₂ in der Sportmedizin aufzuklären.",
      "conclusion": "We review the biomedical effects of exercise and those of H2, and we propose that hydrogen may act as an exercise mimetic and redox adaptogen, potentiate the benefits from beneficial exercise, and reduce the harm from noxious exercise. However, more research is warranted to elucidate the potential ergogenic and therapeutic effects of H2 in exercise medicine."
    },
    {
      "pmid": "30773939",
      "year": 2019,
      "title": "Die präventiven und therapeutischen Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei Augenerkrankungen und -verletzungen, an denen oxidativer Stress beteiligt ist.",
      "title_en": "The preventive and therapeutic effects of molecular hydrogen in ocular diseases and injuries where oxidative stress is involved.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical research",
      "authors": "Cejka et al.",
      "author_search": "cejka cejka",
      "doi": "10.1080/10715762.2019.1582770",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/10715762.2019.1582770",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30773939/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cejka-2019-praeventiven-therapeutischen-augenerkrankungen-verletzungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "eye",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Cejka et al. — Die präventiven und therapeutischen Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei Augenerkrankungen und -verletzungen, an denen oxidativer Stress beteiligt ist.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist für Augenerkrankungen einzigartig geeignet, da er das einzige Antioxidans ist, das sowohl die Blut-Hirn- als auch die Blut-Augen-Schranke durchquert. Diese Übersichtsarbeit von Cejka und Kollegen aus 2019 untersucht präklinische Tierstudien und einige frühe klinische Untersuchungen, die zeigen, dass H₂-Behandlung oxidativen Stress im Auge unterdrückt und dabei hilft, Erkrankungen von Glaukom bis zur altersbedingten Makuladegeneration zu verhindern oder zu verbessern.",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit über überwiegend präklinische (Tier-) Forschung mit begrenzten frühen Humandaten. Ihr Wert liegt in der Hervorhebung von H₂s einzigartiger Fähigkeit, okuläre Barrieren zu durchdringen — ein echter pharmakokinetischer Vorteil, den herkömmliche Antioxidantien nicht teilen. Einschränkungen: Die Mehrheit der zitierten Evidenz stammt aus Tierversuchen; die Übertragung auf menschliche Patienten erfordert dedizierte klinische Studien. Die Übersichtsarbeit charakterisiert Ergebnisse korrekt als „Prävention oder Verbesserung“ und „Verlangsamung der Progression“ — nicht als Heilung. Keine klinische Toxizität wird berichtet, aber der Verabreichungsweg für Augenerkrankungen (z. B. Augentropfen, systemische Gabe) ist nicht standardisiert.",
      "abstract": "Oxidativer Stress initiiert, begleitet und trägt zur Entwicklung verschiedener menschlicher Erkrankungen und Verletzungen bei, einschließlich Augenerkrankungen. Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) können durch übermäßige ROS-Produktion und/oder verminderte physiologisch vorkommende Antioxidantien oxidativen Stress erzeugen. Um diese geschwächten Antioxidantien zu ersetzen, werden Substanzen mit wirksamen antioxidativen Eigenschaften benötigt, um oxidativen Stress zu unterdrücken und Heilung zu ermöglichen. Molekularer Wasserstoff (H₂) ist dafür aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften sehr gut geeignet. H₂ ist das einzige Antioxidans, das die Blut-Hirn- und die Blut-Augen-Schranke durchquert. Es dringt aufgrund seiner geringen Molekülgröße schnell durch Gewebe und entfernt effektiv ROS, hauptsächlich Hydroxylradikale und Peroxynitrit. Neben seinen antioxidativen Wirkungen zeigt H₂ auch antiinflammatorische, antiapoptotische, zytoprotektive und mithormetische Eigenschaften. Ein bedeutender Vorteil von H₂ ist seine Nicht-Toxizität, selbst bei Anwendung in hohen Konzentrationen. In dieser Übersicht präsentieren wir die Ergebnisse von Studien, die H₂ bei der Behandlung von Augenerkrankungen mit oxidativem Stress einsetzen. Diese Ergebnisse, die sowohl an Versuchstieren als auch in humanen klinischen Studien gewonnen wurden, zeigen, dass die Unterdrückung von oxidativem Stress durch H₂-Behandlung zur Prävention oder Verbesserung von Augenerkrankungen führt. Bei schweren degenerativen Erkrankungen verlangsamt H₂ die Krankheitsprogression.",
      "conclusion": "These results, obtained in experimental animals as well as in human clinical studies, show that the suppression of oxidative stress by H2 treatment leads to the prevention or improvement of ocular diseases. In severe degenerative diseases, H2 slows disease progression."
    },
    {
      "pmid": "30543459",
      "year": 2019,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Potenzial zur Minderung von durch oxidativen Stress induzierten Strahlenschäden.",
      "title_en": "Molecular hydrogen: potential in mitigating oxidative-stress-induced radiation injury 1.",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian journal of physiology and pharmacology",
      "authors": "Kura et al.",
      "author_search": "kura kura",
      "doi": "10.1139/cjpp-2018-0604",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2018-0604",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30543459/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kura-2019-potenzial-zur-minderung-oxidativen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Kura et al. — Molekularer Wasserstoff: Potenzial zur Minderung von durch oxidativen Stress induzierten Strahlenschäden.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) könnte helfen, strahlungsinduzierte oxidative Schäden zu mindern, indem er die körpereigenen Antioxidans-Abwehrsysteme — insbesondere den Nrf2-Weg — aktiviert und die Lipidperoxidation reduziert. Diese Übersichtsarbeit und Proof-of-Principle-Studie von Kura und Kollegen aus 2019 zeigt im Rattenmodell, dass H₂-Gabe vor Bestrahlung die Schutzenzyme (SOD, pAKT) signifikant erhöhte und oxidative Schadensmarker (Lipidperoxidation) senkte.",
      "assessment": "Dieser Artikel kombiniert eine narrative Übersicht mit einem Proof-of-Principle-Tierexperiment (Rattenmodell). Die In-vivo-Daten sind mechanistisch kohärent und bieten mehr Wert als eine reine Literaturstudie. Einschränkungen: Dies ist Tierforschung — das kardiale Rattenmodell kann nicht direkt auf klinische Strahlentherapie beim Menschen übertragen werden. Dosierung, Zeitpunkt und H₂-Konzentration im Tierexperiment können erheblich von dem abweichen, was in der klinischen Praxis machbar ist. Die Nrf2-Weg-Aktivierung ist ein plausibler, aber klinisch noch nicht validierter Mechanismus für die radioprotektiven Wirkungen von H₂. Humanstudien wären erforderlich, um die translationale Relevanz zu bestätigen.",
      "abstract": "Die unkontrollierte Produktion von Sauerstoff- und Stickstoffradikalen führt zu oxidativem und nitrosativem Stress, der die Zellfunktionen beeinträchtigt und als ursächlicher gemeinsamer Nenner vieler pathologischer Prozesse gilt. In dieser Übersichtsarbeit berichten wir über die vorteilhaften Wirkungen von molekularem Wasserstoff beim Abfangen von Radikalen in einem künstlichen System der •OH-Bildung. Als Proof-of-Principle zeigen wir auch, dass bei Rattenherzen in vivo die Gabe von molekularem Wasserstoff zu einem signifikanten Anstieg der Superoxid-Dismutase sowie von pAKT, einem Zellüberlebens-Signalmolekül, führte. Die Bestrahlung der Ratten verursachte einen signifikanten Anstieg der Lipidperoxidation, der durch die Vorbehandlung der Tiere mit molekularem Wasserstoff gemindert wurde. Der nukleäre Faktor Erythroid 2-verwandter Faktor 2 (Nrf2) gilt als wichtiger Regulator der Sauerstoffradikal-Homöostase und unterstützt die funktionelle Integrität von Zellen, insbesondere unter Bedingungen des oxidativen Stresses. Wir schlagen vor, dass die vorteilhaften Wirkungen von molekularem Wasserstoff durch die Aktivierung des Nrf2-Signalwegs vermittelt werden könnten, der körpereigene Antioxidantien fördert sowie Apoptose und Entzündung reduziert.",
      "conclusion": "The nuclear factor erythroid 2-related factor 2 is regarded as an important regulator of oxyradical homeostasis, as well as it supports the functional integrity of cells, particularly under conditions of oxidative stress. We suggest that the beneficial effects of molecular hydrogen may be through the activation of nuclear factor erythroid 2-related factor 2 pathway that promotes innate antioxidant"
    },
    {
      "pmid": "30529801",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoff als komplementäre Therapie gegen den ischämischen Schlaganfall: Eine Übersicht über die Evidenz.",
      "title_en": "Hydrogen as a complementary therapy against ischemic stroke: A review of the evidence.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of the neurological sciences",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1016/j.jns.2018.11.004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jns.2018.11.004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30529801/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2019-komplementaere-gegen-den-ischaemischen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Li et al. — Wasserstoff als komplementäre Therapie gegen den ischämischen Schlaganfall: Eine Übersicht über die Evidenz.",
      "summary": "Die Inhalation von Wasserstoffgas wurde als komplementäre Behandlung des ischämischen Schlaganfalls untersucht, mit dem Ziel, die schädliche Kaskade aus freien Radikalen und Entzündung zu bekämpfen, die nach Blockade eines Hirnblutgefäßes einsetzt. Diese Übersichtsarbeit von Li und Kollegen aus 2019 wertet experimentelle und klinische Studiendaten aus und stellt fest, dass H₂-Therapie antioxidative, antiinflammatorische und antiapoptotische Effekte zeigt, die für die Schlaganfallregeneration relevant sind.",
      "assessment": "Dies ist eine Literaturübersicht, die sowohl Tierversuche als auch klinische Studiendaten zu H₂ beim ischämischen Schlaganfall abdeckt. Die ehrliche Rahmung — „komplementäre Therapie“, „zukünftige Untersuchungen“ — spiegelt den noch entstehenden Charakter der klinischen Evidenz wider. Einschränkungen: Die Anzahl kontrollierter klinischer Studien beim Schlaganfall ist gering; Tiermodelle des Schlaganfalls überschätzen oft die auf den Menschen übertragbare Wirksamkeit; die Logistik der H₂-Inhalation in akuten Schlaganfallsituationen ist komplex. Die Übersichtsarbeit poolt keine Effektgrößen und kann keine Wirksamkeit belegen. Sie sollte als Synthese vielversprechender früher Signale gelesen werden, die größere, gut konzipierte Studien erfordern.",
      "abstract": "Der ischämische Schlaganfall ist eine der häufigsten Ursachen für Mortalität weltweit. Forscher versuchen, eine komplementäre Therapie zur Behandlung des ischämischen Schlaganfalls zu finden, um seine Prognose zu verbessern und das therapeutische Fenster für die Reperfusionsbehandlung zu erweitern. Aus diesem Grund wurden viele experimentelle und klinische Studien zu den Auswirkungen von Wasserstoff auf den ischämischen Schlaganfall veröffentlicht. Wasserstoffgas wurde gefunden, Hydroxylfreie-Radikal und Peroxynitrit-Anionen zu eliminieren und bei Patienten mit ischämischem Schlaganfall therapeutische Wirkungen zu erzielen. Viele Studien wurden veröffentlicht, die seine antioxidativen, antiinflammatorischen und antiapoptotischen Wirkungen belegen. Ziel dieses Artikels ist es, die Literatur zur Behandlung von zerebralen I/R-Verletzungen oder ischämischem Schlaganfall mit Wasserstofftherapie zu überprüfen. Insbesondere werden wir die geeigneten Labormethoden, Mechanismen der Wasserstofftherapie und Ergebnisse relevanter klinischer Studien untersuchen. Wir schließen diese Übersichtsarbeit mit einer Diskussion zukünftiger Untersuchungen der Wasserstofftherapie zur Behandlung des ischämischen Schlaganfalls.",
      "conclusion": "Specifically, we will examine the appropriate laboratory methods, mechanisms of hydrogen therapy, and outcomes of relevant clinical trials. We conclude this review with a discussion on future investigations of hydrogen therapy to treat ischemic stroke."
    },
    {
      "pmid": "29681183",
      "year": 2019,
      "title": "Neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie: aufkommende therapeutische Strategien auf Basis der pathophysiologischen Phasen der Schädigung.",
      "title_en": "Neonatal hypoxic-ischemic encephalopathy: emerging therapeutic strategies based on pathophysiologic phases of the injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "The journal of maternal-fetal & neonatal medicine : the official journal of the European Association of Perinatal Medicine, the Federation of Asia and Oceania Perinatal Societies, the International Society of Perinatal Obstetricians",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1080/14767058.2018.1468881",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/14767058.2018.1468881",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29681183/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2019-neonatale-hypoxisch-ischaemische-enzephalopathie/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Wang et al. — Neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie: aufkommende therapeutische Strategien auf Basis der pathophysiologischen Phasen der Schädigung.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit von 2019 schlägt einen phasenbasierten Behandlungsrahmen für die neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) vor — eine Hauptursache für Säuglingstod und -behinderung. Wasserstoffreiche Kochsalzlösung erscheint neben anderen neuroprotektiven Mitteln als Kandidat-Radikalfänger in der frühesten Schädigungsphase, der die Standard-Mildhypotermietherapie ergänzen könnte.",
      "assessment": "Dies ist eine breite narrative Übersicht aufkommender Behandlungen für neonatale HIE — wasserstoffreiche Kochsalzlösung ist einer von vielen erwähnten Wirkstoffen, nicht der Hauptfokus des Artikels. Die Evidenz für H₂ in diesem neonatalen Kontext ist präklinisch; keine neonatalen klinischen Studiendaten für H₂ werden präsentiert. Das phasenbasierte Behandlungsrahmenwerk ist konzeptuell nützlich. Einschränkungen: Der Artikel ist primär ein Rahmenwerkvorschlag und keine systematische Evidenzübersicht; H₂-Evidenz speziell für neonatale HIE ist für 2019 spärlich; die Extrapolation von erwachsenen oder Tiermodellen auf kritisch kranke Neugeborene ist besonders riskant.",
      "abstract": "Die neonatale hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) ist eine wichtige Ursache für neonatalen Tod und Behinderung. Derzeit gibt es kein einheitliches Standards- und spezialisiertes Behandlungsverfahren für neonatale HIE. In der klinischen Praxis haben wir festgestellt, dass zwischen präklinischer medizinischer Forschung und klinischer Anwendung bei der Behandlung neonataler HIE eine Lücke besteht. Um eine organische Verbindung zwischen präklinischer Forschung und klinischer Anwendung zu fördern, schlagen wir die verschiedenen Phasen als Interventionsziele vor, basierend auf den pathophysiologischen Veränderungen in den Phasen I, II und III der neonatalen HIE; darüber hinaus schlagen wir transformative Medizin als Prinzip vor, das den therapeutischen Effekt durch Blockierung der Krankheitsprogression zu einem irreversiblen Stadium verbessern könnte. Zum Beispiel sollten in Phase I bei Neugeborenen mit moderater/schwerer HIE milde Hypothermie, Radikalfänger (Erythropoetin, wasserstoffreiche Kochsalzlösung), Exzitatorische-Aminosäure-Rezeptorblocker und neuroprotektive Mittel verabreicht werden; in Phase II sollten nach Phase-I-Behandlung antiinflammatorische Mittel, neuroprotektive oder Nervenregeneration fördernde Mittel und Stammzelltransplantation verabreicht werden; in Phase III sollten antiinflammatorische Mittel, neuroprotektive oder Nervenregeneration fördernde Mittel und Stammzelltransplantation verabreicht werden. Sobald sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat, sollten Akupunktur, Massage und Rehabilitationstraining durchgeführt werden. Nach weiterer Erforschung von Stammzellen wird erwartet, dass Stammzelltransplantation der vielversprechendste therapeutische Kandidat für die Behandlung schwerer neonataler HIE mit ihren Folgeerscheinungen werden wird.",
      "conclusion": "As soon as the patient's condition has stabilized, acupuncture, massage, and rehabilitation training should be performed. Following further study of stem cells, stem cell transplantation is expected to become the most promising therapeutic candidate for treatment of severe neonatal HIE with its sequelae."
    },
    {
      "pmid": "31251888",
      "year": 2019,
      "title": "Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Ermüdung: eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie",
      "title_en": "Drinking hydrogen water enhances endurance and relieves psychometric fatigue: a randomized, double-blind, placebo-controlled study",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian Journal of Physiology and Pharmacology",
      "authors": "Mikami et al.",
      "author_search": "mikami mikami",
      "doi": "10.1139/cjpp-2019-0059",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2019-0059",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31251888/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mikami-2019-ausdauer-psychometrische-ermuedung/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Mikami — Trinken von Wasserstoffwasser steigert die Ausdauer und lindert psychometrische Ermüdung: eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie",
      "summary": "Wasserstoffwasser kurz vor dem Sport senkte das Ermüdungsempfinden und steigerte die Ausdauer. In zwei randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Experimenten (n = 99 untrainiert; n = 60 trainiert) verbesserten sich subjektive Müdigkeit, maximale Sauerstoffaufnahme und Borg-Skala. (Can J Physiol Pharmacol, 2019.)",
      "assessment": "Ein vergleichsweise großes, doppeltes RCT (zusammen 159 Teilnehmer) mit zwei voneinander getrennten Experimenten — das macht den Befund robuster als viele Mini-Studien im Sportbereich. Besonders wertvoll als Aufklärungsargument ist die Beobachtung, dass stärker ermüdete Personen mehr profitieren — das passt zur Idee, dass H₂ vor allem dort wirkt, wo oxidativer Stress hoch ist. Mitautor ist Tyler W. LeBaron (Molecular Hydrogen Institute), neben Shigeo Ohta — das stärkt die Fachnähe, ist aber auch als möglicher Interessenkonflikt zu nennen. Limitationen, ehrlich benannt: Ein Teil der Endpunkte ist subjektiv (Müdigkeits-Skalen, Borg), die für Erwartungseffekte anfällig sind, auch wenn das Design doppelblind und Placebo-kontrolliert ist. Im Gesamtbild steht dieser positive Befund neben ehrlichen Null-Ergebnissen anderer Sport-Studien — Dosis, Trainingszustand und Belastungstyp scheinen mitzuentscheiden.",
      "abstract": "Akute körperliche Belastung erhöht die reaktiven Sauerstoffspezies in der Skelettmuskulatur, was zu Gewebeschäden und Ermüdung führt. Molekularer Wasserstoff (H₂) wirkt als therapeutisches Antioxidans, direkt oder indirekt durch Induktion antioxidativer Enzyme. Hier untersuchten wir die Effekte des Trinkens von H₂-Wasser (mit H₂ angereichertes Wasser) auf psychometrische Ermüdung und Ausdauerkapazität in einem randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Verfahren. In Experiment 1 tranken alle Teilnehmer in der ersten Fahrradergometer-Trainingseinheit nur Placebo-Wasser, und zum Vergleich tranken sie in der zweiten Untersuchung 30 Minuten vor der Belastung entweder H₂-Wasser oder Placebo-Wasser. Bei diesen gesunden, untrainierten Teilnehmern (n = 99) war die per visueller Analogskala beurteilte psychometrische Ermüdung in der H₂-Gruppe nach milder Belastung signifikant verringert. Als jede Gruppe in 2 Untergruppen unterteilt wurde, war die Untergruppe mit höheren Werten auf der visuellen Analogskala empfindlicher für die Wirkung von H₂. In Experiment 2 wurden trainierte Teilnehmer (n = 60) auf ähnliche Weise wie in Experiment 1 einer moderaten Belastung per Fahrradergometer unterzogen, jedoch wurde die Belastung 10 Minuten nach dem Trinken von H₂-Wasser durchgeführt. Ausdauer und Ermüdung waren in der H₂-Gruppe signifikant verbessert, beurteilt anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme bzw. der Borg-Skala. Zusammengenommen zeigte das Trinken von H₂-Wasser unmittelbar vor der Belastung Anti-Ermüdungs- und Ausdauer-Effekte.",
      "conclusion": "Endurance and fatigue were significantly improved in the H2 group as judged by maximal oxygen consumption and Borg's scale, respectively. Taken together, drinking H2 water just before exercise exhibited anti-fatigue and endurance effects."
    },
    {
      "pmid": "31574544",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser verbesserte ventilatorische, perzeptuelle und Laktat-Reaktionen auf Belastung",
      "title_en": "Hydrogen Rich Water Improved Ventilatory, Perceptual and Lactate Responses to Exercise",
      "title_de": null,
      "journal": "International Journal of Sports Medicine",
      "authors": "Botek et al.",
      "author_search": "botek botek",
      "doi": "10.1055/a-0991-0268",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1055/a-0991-0268",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31574544/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-botek-2019-ventilatorische-laktat-reaktionen-belastung/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Botek — Wasserstoffreiches Wasser verbesserte ventilatorische, perzeptuelle und Laktat-Reaktionen auf Belastung",
      "summary": "600 ml Wasserstoffwasser vor dem Sport senkten den Laktatwert bei hohen Intensitäten und verbesserten Atemeffizienz und Anstrengungsgefühl. Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Crossover-Studie mit 12 gesunden Männern. (Int J Sports Med, 2019.)",
      "assessment": "Ein methodisch solides doppelblindes, Placebo-kontrolliertes Crossover-RCT mit positivem Ergebnis — und ein gutes Gegengewicht zu Null-Befunden anderer Sport-Studien. Der entscheidende Unterschied liegt vermutlich in der Dosis (600 ml hier vs. 2 × 290 ml dort) und im Belastungstyp. Bemerkenswert als Beleg, dass H₂-Wasser bei intensiver Ausdauerbelastung und ausreichender Menge messbare physiologische Effekte (niedrigeres Laktat, bessere Atemeffizienz) zeigen kann. Limitationen, ehrlich benannt: sehr kleine Stichprobe (n = 12), ausschließlich gesunde Männer, akute Einzelgabe (keine Aussage zu Langzeit-Nutzen), und die Endpunkte sind physiologische Surrogatmarker plus das subjektive RPE — kein direkter Wettkampf-Leistungsnachweis.",
      "abstract": "Die möglichen anti-Ermüdungs- und Leistungsvorteile von wasserstoffreichem Wasser (HRW) haben in den letzten 5 Jahren zu wachsendem Forschungsinteresse geführt. Ziel dieser Studie war es, physiologische und perzeptuelle Reaktionen auf ein stufenweise ansteigendes Belastungsprotokoll nach der Verabreichung von 600 ml HRW innerhalb von 30 Minuten vor der Belastung zu beurteilen. Diese randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Crossover-Studie umfasste zwölf gesunde Männer im Alter von 27,1±4,9 Jahren. Das Belastungsprotokoll bestand aus einem 10-minütigen Aufwärmen bei 1,0 W·kg⁻¹, gefolgt von je 8 Minuten bei 2,0, 3,0 und 4,0 W·kg⁻¹. Kardiorespiratorische Variablen, Laktat und das subjektive Anstrengungsempfinden (RPE) wurden in der letzten Minute jeder Stufe erfasst. Ein signifikant niedrigeres Blutlaktat wurde mit HRW (4,0±1,6 und 8,9±2,2 mmol·l⁻¹) im Vergleich zu Placebo (5,1±1,9 und 10,6±3,0 mmol·l⁻¹) bei 3,0 bzw. 4,0 W·kg⁻¹ gefunden. Das ventilatorische Äquivalent für Sauerstoff und das RPE zeigten mit HRW signifikant niedrigere Werte (32,3±7,2 bzw. 17,8±1,2 Punkte) im Vergleich zu Placebo (35,0±8,4 bzw. 18,5±0,8 Punkte) bei 4 W·kg⁻¹. Zusammenfassend verringerte eine akute Supplementierung mit HRW vor der Belastung das Blutlaktat bei höheren Belastungsintensitäten, verbesserte das belastungsbedingte Anstrengungsempfinden und die ventilatorische Effizienz.",
      "conclusion": "Ventilatory equivalent for oxygen and RPE exhibited significantly lower values with HRW (32.3±7.2, and 17.8±1.2 points, respectively) compared to Placebo (35.0±8.4, and 18.5±0.8 points, respectively) at 4 W.kg-1. To conclude, acute pre-exercise supplementation with HRW reduced blood lactate at higher exercise intensities, improved exercise-induced perception of effort, and ventilatory efficiency."
    },
    {
      "pmid": "30982748",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser reduziert die Fettansammlung in der Leber und verbessert die Leberenzymprofile bei Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung: eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water reduces liver fat accumulation and improves liver enzyme profiles in patients with non-alcoholic fatty liver disease: a randomized controlled pilot trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinics and research in hepatology and gastroenterology",
      "authors": "Korovljev et al.",
      "author_search": "korovljev korovljev",
      "doi": "10.1016/j.clinre.2019.03.008",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.clinre.2019.03.008",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30982748/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-korovljev-2019-reduziert-fettansammlung-leber-verbessert/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Korovljev et al. — Wasserstoffreiches Wasser reduziert die Fettansammlung in der Leber und verbessert die Leberenzymprofile bei Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung: eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie.",
      "summary": "In einer doppelblinden Crossover-Studie mit 12 übergewichtigen NAFLD-Patienten reduzierte 28-tägige Einnahme von 1 L/Tag wasserstoffreichem Wasser das per MRT gemessene Leberfett signifikant (von 284 auf 256,5 mM, –2,9 %) und tendierte zu einer 10-%-Senkung der Aspartat-Aminotransferase gegenüber Placebo. Körpergewicht und -zusammensetzung wurden nicht signifikant verändert. Die Autoren ordnen dies vorsichtig als Pilot ein, der Folgestudien rechtfertigt. (Clinics and Research in Hepatology and Gastroenterology, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist ein sorgfältig durchgeführter kleiner Pilot mit klinisch bedeutsamem Endpunkt (MRT-Leberfett). Das doppelblinde Crossover-Design mit objektivem Primärendpunkt ist eine erhebliche methodische Stärke. Limitationen: n = 12 — für definitive Schlussfolgerungen stark unterpowert; Crossover-Design bei chronischer Erkrankung (NAFLD) birgt Übertragungsrisiko trotz Washout; die AST-Reduktion erreichte keine Signifikanz; keine Leberbiopsie (Histologie); kein Langzeit-Follow-up. Die Studie ist eine angemessene Grundlage für eine größere randomisierte Studie — sie kann nicht allein als Wirksamkeitsbeleg stehen.",
      "abstract": "Hintergrund und Ziele: Während die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) weltweit rasch zur häufigsten Lebererkrankung wird, bleibt ihre Behandlung schwierig. Da metabolische Beeinträchtigung eine wichtige Rolle in der NAFLD-Pathogenese spielt, könnten Pharmaka wie molekularer Wasserstoff (H₂), die den Lipid- und Glukosestoffwechsel verbessern, geeignet sein, diesen komplexen Zustand zu bekämpfen. Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen einer 28-tägigen Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser auf Leberfettablagerung, Körperzusammensetzung und Laborchemie-Profile bei übergewichtigen Patienten mit leichter bis mittelschwerer NAFLD zu analysieren. Methoden: Zwölf übergewichtige NAFLD-Ambulanzpatienten (Alter 56,2 ± 10,0 Jahre; BMI 37,7 ± 5,3 kg/m²; 7 Frauen und 5 Männer) nahmen freiwillig an dieser doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Studie teil. Alle Patienten erhielten entweder 1 L/Tag wasserstoffreiches Wasser (HRW) oder Placebowasser für 28 Tage. Die Studie wurde bei ClinicalTrials.gov registriert (ID NCT03625362). Ergebnisse: Dual-Echo-MRT zeigte, dass HRW die Leberfettansammlung in einzelnen Leberregionen nach 28-tägigem Follow-up signifikant reduzierte (P < 0,05). Der Ausgangsleber-Fettgehalt sank von 284,0 ± 118,1 mM auf 256,5 ± 108,3 mM nach Wasserstoffbehandlung (prozentuale Veränderung 2,9 %; 95-%-KI 0,5 bis 5,5). Der Serum-AST sank nach Wasserstoffbehandlung um 10,0 % (95-%-KI: –23,2 bis 3,4). Keine signifikanten Unterschiede wurden zwischen den Behandlungsgruppen bei Gewicht oder Körperzusammensetzung beobachtet. Schlussfolgerungen: Obwohl vorläufig, nominieren die Ergebnisse dieser Studie HRW möglicherweise als adjuvante Behandlung für leichte bis mittelschwere NAFLD. Diese Beobachtungen liefern eine Rationale für weitere klinische Studien zur Etablierung von Sicherheit und Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff bei NAFLD.",
      "conclusion": "Although preliminary, the results of this trial perhaps nominate HRW as an adjuvant treatment for mild-to-moderate NAFLD. These observations provide a rationale for further clinical trials to establish safety and efficacy of molecular hydrogen in NAFLD."
    },
    {
      "pmid": "30542740",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas stellt erschöpfte CD8+-T-Zellen bei Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalem Karzinom wieder her und verbessert so die Prognose.",
      "title_en": "Hydrogen gas restores exhausted CD8+ T cells in patients with advanced colorectal cancer to improve prognosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oncology reports",
      "authors": "Akagi et al.",
      "author_search": "akagi akagi",
      "doi": "10.3892/or.2018.6841",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/or.2018.6841",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30542740/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-akagi-2019-wasserstoffgas-stellt-erschoepfte-cd8/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Akagi et al. — Wasserstoffgas stellt erschöpfte CD8+-T-Zellen bei Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalem Karzinom wieder her und verbessert so die Prognose.",
      "summary": "Bei 55 Patienten mit kolorektalem Karzinom im Stadium IV, die H₂-Gas (3 h/Tag zu Hause) neben Chemotherapie inhalierten, war H₂ mit einer Verschiebung erschöpfter CD8+-T-Zellen assoziiert: weniger terminale PD-1+-erschöpfte Zellen, mehr aktive PD-1−-Zellen — und das progressionsfreie sowie das Gesamtüberleben waren bei Patienten mit günstigerem T-Zell-Gleichgewicht besser. Diese Beobachtungsstudie schlägt ein neuartiges Patientenklassifikationssystem auf Basis des PD-1+/PD-1−-CD8-T-Zell-Verhältnisses vor. (Oncology Reports, 2019.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch reichhaltige Beobachtungsstudie, die H₂-Biologie (PGC-1α, mitochondriale Funktion) mit Immun-Onkologie (CD8-T-Zell-Erschöpfung) in einem realen Krebspatientenkollektiv verbindet. Das PD-1+/PD-1−-T-Zell-Verhältnis als prognostischer Index ist neuartig und klinisch potenziell wertvoll. Limitationen: Alle Patienten erhielten H₂ — kein unbehandelter Vergleichsarm für Überlebensendpunkte; Chemotherapie überlagert T-Zell-Dynamik; n = 55 relativ klein für Überlebensanalyse in einem heterogenen metastatischen Kollektiv; Adhärenz der häuslichen Inhalation nicht quantifiziert; PGC-1α-Mechanismus beim Menschen inferiert, nicht direkt gemessen.",
      "abstract": "Erschöpfte CD8+-T-Zellen verlieren ihre immunologische Aktivität durch mitochondriale Dysfunktion, verursacht durch PGC-1α-Inaktivierung, was zu schlechter Prognose bei Krebspatienten führt. Da Wasserstoffgas kürzlich berichtet wurde, PGC-1α zu aktivieren, untersuchte die vorliegende Studie, ob es erschöpfte CD8+-T-Zellen wiederherstellt, um die Prognose bei Patienten mit kolorektalem Karzinom Stadium IV zu verbessern. Insgesamt wurden 55 Patienten mit histologisch und klinisch diagnostiziertem kolorektalem Karzinom Stadium IV zwischen Juli 2014 und Juli 2017 eingeschlossen. Die Patienten inhalierten täglich 3 Stunden zu Hause Wasserstoffgas und erhielten Chemotherapie im Tamana Regional Health Medical Center. CD8+-T-Zellen wurden aus peripherem Blut isoliert und ihr Phänotyp per Durchflusszytometrie analysiert. Es wurde festgestellt, dass terminale erschöpfte PD-1+-CD8+-T-Zellen im peripheren Blut unabhängig mit schlechterem progressionsfreiem Überleben und Gesamtüberleben assoziiert sind. Wasserstoffgas verringerte den Anteil terminaler erschöpfter PD-1+-CD8+-T-Zellen, erhöhte den aktiver PD-1−-CD8+-T-Zellen und verbesserte PFS und OS, was darauf hindeutet, dass das Gleichgewicht zwischen terminalen PD-1+- und PD-1−-CD8+-T-Zellen für die Krebsprognose entscheidend ist. Ein neuartiges Patientenklassifikationssystem (Kategorie 1–4) wurde entwickelt, um Prognose und therapeutisches Ansprechen zu unterstützen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wasserstoffgas das Ungleichgewicht zugunsten von PD-1+-CD8+-T-Zellen umkehrt und so eine verbesserte Prognose ermöglicht.",
      "conclusion": "Therefore, a novel system for patient classification (category 1‑4) was developed in the present study based on these two indices to assist in predicting the prognosis and therapeutic response. Collectively, the present results suggested that hydrogen gas reverses imbalances toward PD‑1+ CD8+ T cells to provide an improved prognosis."
    },
    {
      "pmid": "32595937",
      "year": 2019,
      "title": "Fallbericht: Bukkale Verabreichung einer wasserstoffproduzierenden Mischung nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma bei einem professionellen Athleten.",
      "title_en": "Case Report: Buccal administration of hydrogen-producing blend after a mild traumatic brain injury in a professional athlete.",
      "title_de": null,
      "journal": "F1000Research",
      "authors": "Javorac et al.",
      "author_search": "javorac javorac",
      "doi": "10.12688/f1000research.19739.1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12688/f1000research.19739.1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32595937/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-javorac-2019-fallbericht-bukkale-verabreichung-wasserstoffproduzierenden/",
      "methods": [
        "tablets",
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      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Javorac et al. — Fallbericht: Bukkale Verabreichung einer wasserstoffproduzierenden Mischung nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma bei einem professionellen Athleten.",
      "summary": "Ein professioneller Fußballspieler mit einem leichten sportbedingten Schädel-Hirn-Trauma (SHT) erhielt alle 2 Stunden über 24 Stunden eine wasserstoffproduzierende Lutschtablette bukkal — beginnend ~15 Minuten nach dem Ereignis; der SCAT2-Erschütterungsbewertungsscore verbesserte sich von 68 (schwere Beeinträchtigung) auf 84 (leichte Beeinträchtigung) beim 24-Stunden-Follow-up, ohne gemeldete Nebenwirkungen. Dies ist ein Einzelpatienten-Fallbericht — er belegt Machbarkeit und Sicherheit bei einer Person, kann aber nicht feststellen, ob H₂ die Erholung trieb. (F1000Research, 2019.)",
      "assessment": "Der Bericht liefert ein gut dokumentiertes Interventionsprotokoll für die bukkale H₂-Abgabe nach Gehirnerschütterung und bestätigt Verträglichkeit bei einem Patienten. Die Autoren übertreiben die Schlussfolgerungen leicht (Verwendung von „beneficial strategy“ für einen einzelnen unkontrollierten Fall), obwohl die klinische Rationale — H₂ als Neuroprotektivum bei frühem SHT — präklinische Unterstützung hat. Limitationen: n = 1; keine Kontrolle; rasche SCAT2-Verbesserung ist bei leichtem SHT unabhängig von der Intervention zu erwarten; H₂-Freisetzungskinetik aus der Lutschtablette nicht charakterisiert; SCAT2 teilweise selbstberichtet. Ausschließlich hypothesengenerierend.",
      "abstract": "Hintergrund: Sportbedingte leichte Schädel-Hirn-Traumata (SHT) sind ein ernsthaftes Trauma, das die Gehirnfunktion eines verletzten Athleten beeinträchtigen kann. Behandlungslösungen für leichtes SHT konzentrieren sich typischerweise auf vollständige Ruhe, während nicht-traditionelle therapeutische Optionen weitgehend unwirksam bleiben. Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein innovativer neuroprotektiver Wirkstoff, der leicht das Gehirn erreichen kann — jedoch sind keine Daten zu seinem Wert als Erste-Hilfe-Intervention nach leichtem SHT verfügbar. Fallbericht: Dieser Fallbericht belegt die Wirksamkeit und Sicherheit einer bukkal verabreichten, wasserstoffproduzierenden Lutschtablette während der ersten 24 Stunden nach der Verletzung bei einem professionellen Fußballspieler, der ein leichtes SHT erlitt. Der Patient erhielt alle 2 Stunden eine formulierte Wasserstoffdosis, wobei die erste Intervention direkt nach einer Erstuntersuchung (~15 Minuten nach der Verletzung) gegeben wurde. Der SCAT2-Gesamtscore stieg von 68 Punkten (schwere Störung) bei Baseline auf 84 Punkte (leichte Störung) beim 24-Stunden-Follow-up. Der Patient berichtete keine Nebenwirkungen der Wasserstoffintervention. Schlussfolgerungen: Dieser Fall hat gezeigt, dass eine intensive aufeinanderfolgende Therapie mit oraler transmukosaler Wasserstoffformulierung eine vorteilhafte Strategie hinsichtlich der Reduktion von Vorhandensein und Schwere der Symptome bei sportbedingtem leichtem SHT darstellt.",
      "conclusion": "This case has demonstrated that intensive consecutive therapy with oral transmucosal hydrogen formulation is a beneficial strategy with regard to the reduction of presence and severity of symptoms of sport-related mild TBI."
    },
    {
      "pmid": "32255077",
      "year": 2019,
      "title": "Säureempfindliche, H₂-freisetzende Fe-Nanopartikel für eine sichere und wirksame Krebstherapie.",
      "title_en": "Acid-responsive H2-releasing Fe nanoparticles for safe and effective cancer therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of materials chemistry. B",
      "authors": "Kou et al.",
      "author_search": "kou kou",
      "doi": "10.1039/c9tb00338j",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c9tb00338j",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32255077/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kou-2019-saeureempfindliche-freisetzende-nanopartikel-sichere/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Kou et al. — Säureempfindliche, H₂-freisetzende Fe-Nanopartikel für eine sichere und wirksame Krebstherapie.",
      "summary": "Diese präklinische Studie beschreibt eine clevere Wirkstofffreisetzungsstrategie: Eisennanopartikel, beschichtet mit Carboxymethylcellulose, die molekularen Wasserstoff (H₂) selektiv im sauren Tumormikroenvironment freisetzen und so eine zielgerichtete, bildgestützte Krebstherapie bei Mäusen ermöglichen. Die Fe@CMC-Nanopartikel zeigten hohe intratumorale Akkumulation, starke Selektivität beim Abtöten von Krebszellen und keine beobachtbare Toxizität in gesundem Gewebe — alles in Tier- und Zellversuchen.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie (Zellkultur + Maus-Tumormodell) ohne Humandaten. Sie zeigt eine kreative und technisch ausgefeilte H₂-Verabreichungsstrategie. Wichtiger Vorbehalt: Maus-Tumormodelle können klinische Ergebnisse in der menschlichen Onkologie oft nicht vorhersagen; Nanomedzin-Kandidaten stehen vor großen Hürden bei Hochskalierung, Sicherheitsprofiling, regulatorischer Zulassung und klinischer Translation. Der Energiestoffwechsel-Störungs-Mechanismus ist neuartig, benötigt aber unabhängige Replikation. Dies sollte als innovativer Proof-of-Concept gelesen werden, nicht als Evidenz für Krebstherapie beim Menschen.",
      "abstract": "Die Wasserstofftherapie ist eine aufkommende und vielversprechende Strategie zur Behandlung von entzündungsbedingten Erkrankungen dank der ausgezeichneten Biosicherheit von Wasserstoffmolekülen (H₂), steht aber vor der Herausforderung, dass die H₂-Konzentration am lokalen Krankheitsherd kaum akkumuliert werden kann, weil H₂ eine hohe Diffusionsfähigkeit und geringe Löslichkeit hat, was die Wirksamkeit der Wasserstofftherapie begrenzt. Hierin schlagen wir eine Nanomedzin-Strategie der bildgestützten, tumorzielgesteuerten Abgabe und tumormikroenvironment-getriggerten Freisetzung von H₂ vor, um dieses Problem anzugehen, und entwickeln eine Art biokompatible, Carboxymethylcellulose (CMC)-beschichtete/stabilisierte Fe-Nanopartikel (Fe@CMC) mit photakustischer Bildgebung (PAI), Tumorzielsteuerung und säureempfindlichen Wasserstofffreisetzungseigenschaften für die Krebstherapie. Die Fe@CMC-Nanopartikel haben in vitro und in vivo hohe intratumorale Akkumulationsfähigkeit, hohe Säureempfindlichkeit, exzellente PAI-Leistung, selektiven krebsabtötenden Effekt und hohe Biosicherheit nachgewiesen. Eine wirksame Hemmung des Tumorwachstums wird durch intravenöse Injektion der Fe@CMC-Nanopartikel erreicht, und der selektive antikrebliche Mechanismus von Fe@CMC wurde als aus der Energiestoffwechsel-Homöostase-Regulierungsfunktion des freigesetzten H₂ stammend entdeckt. Die vorgeschlagene nanomedzin-vermittelte Wasserstofftherapiestrategie wird ein neues Fenster für präzise, hochwirksame und sichere Krebsbehandlung öffnen.",
      "conclusion": "Effective inhibition of tumour growth is achieved by intravenous injection of the Fe@CMC nanoparticles, and the selective anti-cancer mechanism of Fe@CMC is discovered to be originated from the energy metabolism homeostasis regulatory function of the released H2. The proposed nanomedicine-mediated hydrogen therapy strategy will open a new window for precise, high-efficacy and safe cancer treatment"
    },
    {
      "pmid": "31768722",
      "year": 2019,
      "title": "Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf den Nrf2/ARE-Signalweg bei Ratten mit myokardialem Ischämie-Reperfusionsschaden.",
      "title_en": "Effect of hydrogen-rich water on the Nrf2/ARE signaling pathway in rats with myocardial ischemia-reperfusion injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of bioenergetics and biomembranes",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1007/s10863-019-09814-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s10863-019-09814-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31768722/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2019-wasserstoffreichem-den-nrf2-signalweg/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Li et al. — Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf den Nrf2/ARE-Signalweg bei Ratten mit myokardialem Ischämie-Reperfusionsschaden.",
      "summary": "In isolierten Rattenherzen stärkte das Trinken von wasserstoffreichem Wasser vor und während der Ischämie-Reperfusion die körpereigenen antioxidativen Abwehrkräfte des Herzens erheblich — aktivierte den Nrf2/ARE-Signalweg, erhöhte Schutzenzyme (NQO1, HO-1, SOD-1) und reduzierte oxidative Schäden (MDA). Dies ist eine präklinische Tierstudie; die Ergebnisse stellen noch keinen Beweis für menschliche Herzerkrankungen dar.",
      "assessment": "Dies ist eine gut konzipierte präklinische Tierstudie (Ratten Ex-vivo-Modell) mit detaillierter molekularer Endpunktanalyse. Sie liefert mechanistische Unterstützung dafür, dass H₂ über den Nrf2/ARE-Weg bei kardialer Ischämie-Reperfusion wirkt. Einschränkungen: Das Langendorff-Perfusionsmodell ist ein isoliertes Ex-vivo-System, das die Komplexität eines lebenden Tieres oder menschlichen Patienten nicht repliziert; die Studie verwendet Trinkwasser-Vorbehandlung bei Tieren, was möglicherweise nicht den bei Menschen erreichbaren H₂-Konzentrationen oder dem Timing in klinischen Situationen entspricht; Ergebnisse können nicht direkt auf menschlichen Myokardinfarkt oder Herzchirurgie übertragen werden.",
      "abstract": "Die Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser auf oxidativen Stress über den Nrf2/ARE-Signalweg wurden bei Ratten mit myokardialem Ischämie-Reperfusionsschaden (MIRI) untersucht. Sechzig Ratten wurden zufällig in eine wasserstoffreiche Wasser-Gruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt, mit je 30 Ratten pro Gruppe. Beide Gruppen wurden zufällig in drei Untergruppen aufgeteilt: präischämische Periode, ischämische Periode und Reperfusionsperiode. Nach Entnahme des Herzens wurde es in einem Langendorff-Gerät fixiert und mit einem sauerstoffbalancierten 37 °C-Perfusat perfundiert. Die Kontrollgruppe wurde mit Krebs-Ringers (K-R)-Lösung perfundiert, und die wasserstoffreiche Wasser-Gruppe wurde mit K-R-Lösung plus wasserstoffreichem Wasser perfundiert. Die mRNA- und Proteinspiegel von Nrf2, NQO1, HO-1 und SOD-1 in Kardiomyozyten wurden durch RT-qPCR, Immunhistochemie (IHC) und Western-Blot-Analyse bestimmt. SOD-Aktivität und MDA-Gehalt wurden gemessen. Wasserstoffreiches Wasser erhöhte die Aktivierung des Nrf2/ARE-Signalwegs, und die mRNA- und Proteinspiegel von Nrf2, NQO1, HO-1 und SOD-1 waren in der Ischämie-Reperfusionsperiode im Vergleich zur ischämischen Periode signifikant erhöht (p < 0,05) in der wasserstoffreichen Wasser-Gruppe. In der Kontrollgruppe waren die mRNA- und Proteinspiegel von Nrf2, NQO1, HO-1 und SOD-1 in der Ischämie-Reperfusionsperiode im Vergleich zur ischämischen Periode signifikant verringert (p < 0,05). Im Vergleich zur ischämischen Periode zeigte die Ischämie-Reperfusionsphase signifikant erhöhte SOD-Aktivität und signifikant verringerten MDA-Gehalt in der wasserstoffreichen Wasser-Gruppe, während SOD-Aktivität signifikant verringert und MDA-Gehalt signifikant erhöht war in der Kontrollgruppe (p < 0,05). Wasserstoffreiches Wasser kann den Nrf2/ARE-Signalweg aktivieren, Ischämie-Reperfusionsschäden in isolierten Rattenherzen lindern und den oxidativen Stressspiegel des Herzmuskelgewebes reduzieren.",
      "conclusion": "Compared with the ischemic period, the ischemia-reperfusion phase showed significantly increased SOD activity and significantly decreased MDA content in the hydrogen-rich water group, while SOD activity was significantly decreased, and MDA content was significantly increased in the control group (P < 0.05). Hydrogen-rich water can activate the Nrf2/ARE signaling pathway, alleviate ischemia-reperfu"
    },
    {
      "pmid": "31738389",
      "year": 2019,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: aktueller Kenntnisstand zum Mechanismus bei der Linderung von Schäden durch freie Radikale und von Erkrankungen.",
      "title_en": "Molecular hydrogen: current knowledge on mechanism in alleviating free radical damage and diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biochimica et biophysica Sinica",
      "authors": "Tao et al.",
      "author_search": "tao tao",
      "doi": "10.1093/abbs/gmz121",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/abbs/gmz121",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31738389/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tao-2019-aktueller-kenntnisstand-zum-mechanismus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Tao et al. — Molekularer Wasserstoff: aktueller Kenntnisstand zum Mechanismus bei der Linderung von Schäden durch freie Radikale und von Erkrankungen.",
      "summary": "Seit molekularer Wasserstoff 2007 als Hydroxylradikal-Fänger identifiziert wurde, wurden vorteilhafte Wirkungen in über 170 Krankheitsmodellen und menschlichen Erkrankungen dokumentiert. Diese Übersichtsarbeit von Tao und Kollegen aus 2019 kartiert systematisch das aktuelle mechanistische Verständnis, wie H₂ seine antioxidativen, antiinflammatorischen und antiapoptotischen Wirkungen entfaltet — einschließlich seines Schutzes von Mitochondrien, des endoplasmatischen Retikulums sowie seiner Regulation intrazellulärer Signalwege und des Immunzell-Gleichgewichts.",
      "assessment": "Dies ist eine umfassende mechanistische Übersichtsarbeit, die eine gut organisierte Karte der H₂-Forschungslandschaft von 2019 bietet. Das ehrliche Eingeständnis mechanistischer Ungewissheit ist lobenswert. Einschränkungen: Es handelt sich um eine narrative Übersichtsarbeit, die keine klinische Wirksamkeit belegen kann; die enorme Breite (170+ Krankheitsmodelle) birgt das Risiko der Oberflächlichkeit bei einzelnen Themen; ein Großteil der zitierten mechanistischen Daten stammt aus Zell- und Tierstudien. Die Übersichtsarbeit ist ein nützliches Orientierungsdokument für Forscher, kann aber nicht als klinischer Beweis für H₂-Vorteile bei spezifischen menschlichen Erkrankungen zitiert werden.",
      "abstract": "Seit molekularer Wasserstoff 2007 erstmals als Hydroxylradikal-Fänger beschrieben wurde, wurden die vorteilhaften Wirkungen von Wasserstoff in mehr als 170 Krankheitsmodellen und menschlichen Erkrankungen dokumentiert, darunter Ischämie-/Reperfusionsschaden, metabolisches Syndrom, Entzündung und Krebs. All diese pathologischen Schäden gehen mit der Überproduktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) einher, wobei molekularer Wasserstoff weithin als selektives Antioxidans nachgewiesen wurde. Obwohl es schwierig ist, den molekularen Mechanismus der biomedizinischen Wirkung von Wasserstoff zu verstehen, hilft uns eine wachsende Anzahl von Studien, das Bild mit der Zeit klarer zu zeichnen. In dieser Übersichtsarbeit haben wir den aktuellen Kenntnisstand zur systemischen und zellulären Modulation durch Wasserstoffbehandlung zusammengefasst. Wir diskutierten die antioxidativen, antiinflammatorischen und antiapoptotischen Wirkungen von Wasserstoff sowie seinen Schutz der Mitochondrien und des endoplasmatischen Retikulums, die Regulation intrazellulärer Signalwege und das Ausbalancieren der Immunzell-Subtypen. Wir hoffen, dass diese Übersichtsarbeit geordnete Informationen liefert, die weitere Untersuchungen für eingehende Studien zur Wasserstoffwirkung anregen.",
      "conclusion": "We discussed the antioxidative, anti-inflammatory, and anti-apoptosis effects of hydrogen, as well as its protection on mitochondria and the endoplasmic reticulum, regulation of intracellular signaling pathways, and balancing of the immune cell subtypes. We hope that this review will provide organized information that prompts further investigation for in-depth studies of hydrogen effect."
    },
    {
      "pmid": "31737671",
      "year": 2019,
      "title": "Die Inhalation von Wasserstoff verbessert frühe EEG-Charakteristika nach der Reanimation in einem Modell des asphyktischen Herzstillstands bei Ratten.",
      "title_en": "Inhaling Hydrogen Ameliorates Early Postresuscitation EEG Characteristics in an Asphyxial Cardiac Arrest Rat Model.",
      "title_de": null,
      "journal": "BioMed research international",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1155/2019/6410159",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2019/6410159",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31737671/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2019-inhalation-verbessert-fruehe-eeg/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Chen et al. — Die Inhalation von Wasserstoff verbessert frühe EEG-Charakteristika nach der Reanimation in einem Modell des asphyktischen Herzstillstands bei Ratten.",
      "summary": "In einem Ratten-Modell des asphyktischen Herzstillstands verbesserte das Einatmen von 2% Wasserstoffgas nach der Reanimation sowohl das Überleben (90% vs. 40%) als auch die Erholung der elektrischen Hirnaktivität (EEG) innerhalb von vier Stunden erheblich. EEG-Charakteristika der mit Wasserstoff behandelten Tiere korrelierten mit besseren neurologischen Ergebnissen nach 96 Stunden — aber dies ist eine Tierstudie und lässt sich nicht direkt auf menschliche Herzlungen-Reanimation übertragen.",
      "assessment": "Dies ist eine gut kontrollierte präklinische Tierstudie (Ratten-Asphyxie-Herzstillstand-Modell) mit eindrucksvollen Ergebnissen, die echtes wissenschaftliches Interesse wecken. Einschränkungen: Rattenphysiologie und Herzstillstandmodelle unterscheiden sich erheblich von der menschlichen Herz-Lungen-Wiederbelebung; 40 Tiere ist eine kleine Stichprobe; die Studie wurde unter Normothermie durchgeführt, während die klinische Post-Reanimationsversorgung oft gezieltes Temperaturmanagement umfasst, das mit H₂ interagieren könnte; EEG-Analysemethoden müssen beim Menschen validiert werden. Die Ergebnisse sind hypothesengenerierend und unterstützen weitere klinische Forschung, können aber nicht direkt auf die menschliche Post-Herzstillstand-Versorgung angewendet werden.",
      "abstract": "Hintergrund: Elektroenzephalographie (EEG) wird üblicherweise zur Beurteilung der neurologischen Prognose komatöser Patienten nach Herzstillstand (CA) eingesetzt. Die frühe prognostische Genauigkeit des EEG kann jedoch durch Post-Reanimations-Interventionen beeinflusst werden. Jüngere Tierstudien ergaben, dass Wasserstoffinhalation nach CA neurologische Ergebnisse durch selektive Neutralisierung hochreaktiver Oxidantien erheblich verbessert, aber der Effekt der Wasserstoffinhalation auf EEG-Erholung und sein prognostischer Wert sind noch unklar. Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkungen der Wasserstoffinhalation auf frühe EEG-Charakteristika nach der Reanimation in einem asphyktischen CA-Rattenmodell. Methoden: Cardiopulmonale Reanimation wurde nach 5 Minuten unbehandeltem CA bei 40 erwachsenen weiblichen Sprague-Dawley-Ratten eingeleitet. Tiere wurden für Beatmung mit 98% Sauerstoff plus 2% Wasserstoff (H₂) oder 98% Sauerstoff plus 2% Stickstoff (Ctrl) unter Normothermie für 1 Stunde randomisiert. EEG-Charakteristika wurden kontinuierlich für 4 Stunden aufgezeichnet, und die Beziehungen zwischen quantitativen EEG-Charakteristika und 96-Stunden-neurologischen Ergebnissen wurden untersucht. Ergebnisse: Keine Unterschiede in Ausgangs- und Reanimationsdaten wurden zwischen den Gruppen beobachtet, aber die Überlebensrate war in der H₂-Gruppe signifikant höher als in der Ctrl-Gruppe (90% vs. 40%, p < 0,01). Im Vergleich zur Ctrl-Gruppe zeigte die H₂-Gruppe eine kürzere Burst-Onset-Zeit (21,85 [20,00–23,38] vs. 25,70 [22,48–30,05], p < 0,01) und Zeit bis zur Normalspur (169,83 [161,63–208,55] vs. 208,39 [186,29–248,80], p < 0,01). Zusätzlich waren Burst-Suppressions-Ratio (0,66 ± 0,09 vs. 0,52 ± 0,17, p < 0,01) und gewichtete Permutationsentropie (0,47 ± 0,16 vs. 0,34 ± 0,13, p < 0,01) in der H₂-Gruppe deutlich höher. Die Flächen unter den ROC-Kurven für die 4 EEG-Charakteristika zur Vorhersage des Überlebens lagen bei 0,82, 0,84, 0,88 und 0,83. Schlussfolgerungen: In diesem asphyktischen CA-Rattenmodell korrelieren die verbesserten Post-Reanimations-EEG-Charakteristika bei mit Wasserstoff behandelten Tieren mit dem besseren 96-Stunden-neurologischen Ergebnis und sagten das Überleben vorher.",
      "conclusion": "In this asphyxial CA rat model, the improved postresuscitation EEG characteristics for animals treated with hydrogen are correlated with the better 96 h neurological outcome and predicted survival."
    },
    {
      "pmid": "31622584",
      "year": 2019,
      "title": "Staphylococcus-aureus-Evasionsproteine EapH1 und EapH2: Untersuchung eines alternativen Bindungsmotivs für die humane neutrophile Elastase auf Residuenebene",
      "title_en": "Staphylococcus aureus evasion proteins EapH1 and EapH2: Residue-level investigation of an alternative binding motif for human neutrophil elastase.",
      "title_de": null,
      "journal": "Archives of biochemistry and biophysics",
      "authors": "Herdendorf et al.",
      "author_search": "herdendorf herdendorf",
      "doi": "10.1016/j.abb.2019.108140",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.abb.2019.108140",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31622584/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-herdendorf-2019-staphylococcus-aureus-evasionsproteine-eaph1/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Herdendorf — Staphylococcus-aureus-Evasionsproteine EapH1 und EapH2: Untersuchung eines alternativen Bindungsmotivs für die humane neutrophile Elastase auf Residuenebene",
      "summary": "Zwei bakterielle Immunevasionsproteine (EapH1 und EapH2) aus Staphylococcus aureus hemmen ein zentrales menschliches Immunenzym — die neutrophile Elastase — nutzen dafür aber strukturell unterschiedliche Bindungsstrategien. Diese In-vitro-Biochemiestudie kartiert genau, welche Aminosäurereste in EapH2 für diese Hemmung verantwortlich sind. Die Befunde beleuchten, wie ein Pathogen die Neutrophilenabwehr umgeht, und könnten die antiinfektive Wirkstoffentwicklung beeinflussen. (Archives of Biochemistry and Biophysics, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine gut durchgeführte In-vitro-Biochemiestudie zur bakteriellen Immunevasion — keine Wasserstofftherapiestudie. Es wurde kein H₂ verabreicht; das im Abstract erwähnte „Hydrogen“ (Wasserstoff) bezieht sich auf Wasserstoffbrückenbindungen in Proteinkristallstrukturen, was Standardchemie ist. Die Arbeit hat keine direkte Relevanz für molekularen Wasserstoff (H₂) als medizinische oder nutritive Intervention. Sie sollte als strukturbiologischer Hintergrund gelesen werden, nicht als Beleg für einen H₂-Gesundheitseffekt.",
      "abstract": "Das Extrazelluläre Adhärenzprotein (Eap) von Staphylococcus aureus und seine Homologe EapH1 und EapH2 bilden eine Familie sekretierter Proteine, die die neutrophilen Serinproteasen Neutrophile Elastase (hNE), Cathepsin G und Proteinase 3 stark hemmen. Ähnlich wie EapH1 ist die Hemmung von hNE durch EapH2 durch eine schnelle Assoziationsrate (2,9 × 10⁵ M⁻¹s⁻¹) in Kombination mit einer sehr langsamen Dissoziationsrate (5,9 × 10⁻⁴ s⁻¹) gekennzeichnet, was eine apparente Hemmkonstante von 2,11 nM ergibt. Wie bei EapH1 ist die Hemmung von hNE durch EapH2 ebenfalls zeitabhängig. Ein Phenylalanin in EapH2 ersetzt das Leucin in EapH1, das über dem katalytischen Serin von hNE sitzt und eine potenzielle sterische Kollision erzeugt. Tatsächlich ist die EapH1-L59F-Mutante in ihrer Fähigkeit, hNE zu hemmen, stark reduziert (~9500-fach). Im Vergleich zur EapH1:hNE-Ko-Kristallstruktur sagt ein Modell des EapH2:hNE-Komplexes ein alternatives Bindungsmotiv aus EapH2-Resten 120–127 voraus. Diese putativen Grenzflächenreste wurden einzeln mutiert und kinetisch untersucht. Die EapH2-N127A-Mutante ergab die größte Abnahme der hNE-Hemmung (~200-fach) und den Verlust des zeitabhängigen Merkmals. Überraschenderweise wurde das zeitabhängige Merkmal auch in der EapH2-T125A-Mutante aufgehoben, obwohl diese bei der hNE-Hemmung weniger beeinträchtigt war (~25-fach). T125 bildet eine intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung zur Carbonyl-Sauerstoff von N127 in der EapH2-Kristallstruktur. Angesichts dieser Beobachtungen schlussfolgern wir, (i) dass EapH2 ein völlig anderes hNE-Bindungsmotiv als EapH1 besitzt, (ii) dass N127 der wichtigste funktionelle Bestimmungsfaktor in EapH2 ist und (iii) dass T125 eine unterstützende Rolle bei der optimalen Ausrichtung von N127 spielt.",
      "conclusion": "T125 forms an intra-molecular hydrogen bond to the carbonyl oxygen of N127 in the EapH2 crystal structure. Given these observations, we conclude (i) that EapH2 has an altogether distinct hNE binding motif than EapH1, (ii) that N127 is the main functional determinant in EapH2, and (iii) that T125 serves an ancillary role aiding in the optimal orientation of N127."
    },
    {
      "pmid": "31600256",
      "year": 2019,
      "title": "Positive Wirkung von elektrolysiertem reduziertem Wasser auf die Darmpermeabilität, die fäkale Mikrobiota und die Leber in einem Tiermodell der Parkinson-Krankheit",
      "title_en": "Positive effect of an electrolyzed reduced water on gut permeability, fecal microbiota and liver in an animal model of Parkinson's disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Bordoni et al.",
      "author_search": "bordoni bordoni",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0223238",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0223238",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31600256/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bordoni-2019-positive-elektrolysiertem-reduziertem-darmpermeabilitaet/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Bordoni — Positive Wirkung von elektrolysiertem reduziertem Wasser auf die Darmpermeabilität, die fäkale Mikrobiota und die Leber in einem Tiermodell der Parkinson-Krankheit",
      "summary": "In einem durch das Pestizid Permethrin ausgelösten Ratten-Parkinson-Modell schützte die Mitbehandlung mit elektrolysiertem reduziertem Wasser (ERW) die Darmbarriere, reduzierte die Leberentzündung und verschob die Darmmikrobiota in Richtung eines gesünderen Profils. ERW-behandelte Tiere zeigten eine geringere Darmdurchlässigkeit, mehr Butyrat-produzierende Bakterien und weniger Entzündungsmarker in der Leber als unbehandelte Parkinson-Modelltiere. Dies sind Tierbefunde und können nicht direkt auf den Menschen übertragen werden. (PLoS ONE, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Ratte) — die Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Das Design ist sorgfältig kontrolliert (drei Gruppen: Kontrolle, PERM, PERM+ERW) und verwendet etablierte Assays. Die Befunde sind biologisch kohärent: Darmdurchlässigkeit, Leberentzündung und Mikrobiota-Zusammensetzung veränderten sich mit ERW in eine günstige Richtung. Ehrliche Limitationen: (1) ERW ist ein komplexes Gemisch, kein reines H₂-Wasser; (2) motorische oder Verhaltens-Parkinson-Endpunkte wurden in dieser Arbeit nicht gemessen; (3) das Permethrin-Modell nähert sich der frühen Parkinson-Pathologie an, ist aber kein validierter Goldstandard für die menschliche Erkrankung; (4) die Gruppengrößen sind im Abstract nicht explizit angegeben — die statistische Aussagekraft ist unklar. Die Arbeit ist hypothesengenerierend und unterstützt weitere Untersuchungen.",
      "abstract": "Innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft wächst das Bewusstsein für den starken Zusammenhang zwischen Darmentzündung und der Pathogenese der Parkinson-Krankheit (PD). In früheren Studien haben wir ein PD-Tiermodell entwickelt, bei dem Jungratten dem Pestizid Permethrin (PERM) ausgesetzt wurden. Hier beabsichtigten wir zu untersuchen, ob in unserem Tiermodell Veränderungen der Darmdurchlässigkeit, der fäkalen Mikrobiota und der Leberschädigung auftraten. Zudem testeten wir, ob die Mitbehandlung mit elektrolysiertem reduziertem Wasser (ERW) wirksam vor PERM-induzierten Veränderungen schützen konnte. Ratten (vom postnatalen Tag 6 bis 21) wurden täglich mit PERM, PERM+ERW oder Vehikel gavagiert, und Darm, Leber sowie Fäzes wurden bei 2 Monate alten Ratten analysiert. Eine erhöhte Darmdurchlässigkeit, gemessen mittels FITC-Dextran-Assay, wurde in der PERM-Gruppe im Vergleich zu Kontroll- und PERM+ERW-Gruppen festgestellt. Im Duodenum und Ileum war die Occludin-Konzentration in der Kontrollgruppe höher als in der PERM-Gruppe, während ZO-1 nur im Duodenum in der Kontrolle höher war als in PERM- und PERM+ERW-Gruppen. Anzahl entzündlicher Herde und Neutrophiler sowie iNOS-Proteinspiegel waren in den Lebern PERM-behandelter Ratten höher als in PERM+ERW- und Kontrolltieren. Die Analyse der fäkalen Mikrobiota zeigte, dass Lachnospira in der PERM-Gruppe weniger verbreitet und Defluviitaleaceae häufiger vorkamen, während die Mitbehandlung mit ERW gegen die PERM-Behandlung schützend war, da die Häufigkeiten von Lachnospira und Defluviitaleaceae ähnlich wie in der Kontrollgruppe waren. Höhere Häufigkeiten Butyrat-produzierender Bakterien wie Blautia, nicht klassifizierte Mitglieder der Lachnospiraceae-Familie, nicht klassifizierte Mitglieder der Ruminococcaceae-Familie, Papillibacter, Roseburia, Intestinimonas, Shuttleworthia zusammen mit höheren Buttersäurewerten wurden in der PERM+ERW-Gruppe im Vergleich zu den anderen Gruppen festgestellt. Zusammenfassend zeigte das PD-Tiermodell eine erhöhte Darmdurchlässigkeit zusammen mit Leberentzündung, die mit einer veränderten Darmmikrobiota korrelierte. Die positiven Auswirkungen der ERW-Mitbehandlung, die in Darm, Leber und Gehirn von Ratten beobachtet wurden, waren mit Veränderungen in der Darmmikrobiota verknüpft.",
      "conclusion": "In conclusion, the PD animal model showed increased intestinal permeability together with hepatic inflammation correlated with altered gut microbiota. The positive effects of ERW co-treatment observed in gut, liver and brain of rats were linked to changes on gut microbiota."
    },
    {
      "pmid": "31574947",
      "year": 2019,
      "title": "In-vivo-Simulation der Magnesium-Abbaubarkeit mithilfe eines neuen strömungsdynamischen Prüfstandsansatzes",
      "title_en": "In Vivo Simulation of Magnesium Degradability Using a New Fluid Dynamic Bench Testing Approach.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Jung et al.",
      "author_search": "jung jung",
      "doi": "10.3390/ijms20194859",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms20194859",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31574947/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jung-2019-vivo-simulation-magnesium-abbaubarkeit/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Jung — In-vivo-Simulation der Magnesium-Abbaubarkeit mithilfe eines neuen strömungsdynamischen Prüfstandsansatzes",
      "summary": "Ein neuer dynamischer Prüfstand wurde entwickelt, um die Freisetzung von Wasserstoffgas (H₂) beim Abbau magnesiumbasierter Implantate zu messen — wobei die H₂-Entwicklung als Indikator für die Abbaurate unter physiologischen Bedingungen dient. Plasmaelektrolytisch oxidierte (PEO) Magnesiumlegierungen zeigten einen deutlich reduzierten und gleichmäßigeren Abbau im Vergleich zur unbehandelten WE43-Legierung. Dies ist eine In-vitro-Biomaterialien-Ingenieurstudie; das hier gemessene H₂ ist ein Abbaunebenprodukt, keine therapeutische Intervention. (International Journal of Molecular Sciences, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Biomaterialien-Ingenieurstudie — sie untersucht nicht molekularen Wasserstoff als therapeutischen Wirkstoff. H₂-Gas ist hier ein unerwünschtes Abbaunebenprodukt, das für die Implantat-Sicherheit minimiert werden muss. Die Studie ist methodisch solide und führt ein validiertes Prüfstandsmodell ein, das gut mit In-vivo-Daten korreliert. Ihre Relevanz für die H₂-Medizin ist indirekt: Sie hilft zu verstehen, wie viel H₂ von Mg-basierten Medizinprodukten freigesetzt werden kann. Aus dieser Arbeit können keine Gesundheitsaussagen für H₂ abgeleitet werden.",
      "abstract": "Die Abbaurate von Magnesium(Mg)-Legierungen ist ein Schlüsselparameter für die Entwicklung Mg-basierter Biomaterialien und die Sicherstellung der mechanischen Stabilität in vivo sowie zur Minimierung der Wasserstoffgasproduktion, die andernfalls zu unerwünschten Wirkungen in klinischen Anwendungen führen kann. Allerdings weichen In-vitro- und In-vivo-Ergebnisse desselben Materials häufig stark voneinander ab. In der vorliegenden Studie wurde ein dynamischer Prüfstand mit mehreren einzelnen Bioreaktorzellen konstruiert, um das Volumen des Wasserstoffgases zu messen, das während der Magnesiumdegradation freigesetzt wird, um die Abbaurate in vivo anzuzeigen. Als Degradationsmedium wurde ein mit menschlichem Blutplasma vergleichbares Medium verwendet, um Körperflüssigkeiten zu simulieren. Das Medium wurde unter konstantem Fluss und 37 °C durch die verschiedenen Bioreaktorzellen gepumpt, um physiologische Bedingungen zu simulieren. Insgesamt wurden drei verschiedene Mg-Gruppen nacheinander getestet: Mg WE43 und zwei verschiedene WE43-plasmaelektrolytisch oxidierte (PEO)-Varianten. Die Ergebnisse wurden mit anderen Methoden zum Nachweis des Magnesium-Abbaus verglichen (pH, potentiodynamische Polarisation (PDP), Zytoverträglichkeit, REM (Rasterelektronenmikroskopie)). Die nicht-keramisierten Proben zeigten die höchsten Abbauraten und große Standardabweichungen. Im Gegensatz dazu wiesen die beiden PEO-Proben reduzierte Abbauraten mit geringerer Standardabweichung auf. Die pH-Werte lagen aufgrund des konstanten Flüssigkeitsaustauschs wahrscheinlich überdurchschnittlich konstant zwischen 7,4–7,7. Das REM zeigte schwere Risse auf der WE43-Oberfläche nach der Degradation, während die keramisierten Oberflächen deutlich geringere Korrosionszeichen aufwiesen. PDP-Ergebnisse bestätigten die verbesserte Korrosionsbeständigkeit beider PEO-Proben. Während WE43 eine leichte Zytotoxizität in vitro zeigte, wurde für die PEO-Testproben eine zufriedenstellende Zytoverträglichkeit erzielt. Zusammenfassend ermöglicht der in dieser Studie konstruierte dynamische Prüfstand eine zuverlässige und einfache Messung des Mg-Abbaus zur Simulation der In-vivo-Umgebung. Darüber hinaus ist die PEO-Behandlung von Magnesium eine vielversprechende Methode zur Anpassung des Magnesium-Abbaus.",
      "conclusion": "In summary, the dynamic test bench constructed in this study enables reliable and simple measurement of Mg degradation to simulate the in vivo environment. Furthermore, PEO treatment of magnesium is a promising method to adjust magnesium degradation."
    },
    {
      "pmid": "31574107",
      "year": 2019,
      "title": "Eine Organkonservierungslösung mit gelöstem Wasserstoffgas aus einem wasserstoffabsorbierenden Legierungsbehälter verbessert die Funktion transplantierter ischämischer Nieren bei Miniaturschweinen",
      "title_en": "Organ preservation solution containing dissolved hydrogen gas from a hydrogen-absorbing alloy canister improves function of transplanted ischemic kidneys in miniature pigs.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Kobayashi et al.",
      "author_search": "kobayashi kobayashi",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0222863",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0222863",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31574107/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kobayashi-2019-organkonservierungsloesung-geloestem-wasserstoffgas-aus/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
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        "kidney-dialysis",
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      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Kobayashi — Eine Organkonservierungslösung mit gelöstem Wasserstoffgas aus einem wasserstoffabsorbierenden Legierungsbehälter verbessert die Funktion transplantierter ischämischer Nieren bei Miniaturschweinen",
      "summary": "Die Zugabe von gelöstem molekularem Wasserstoff (H₂) zur Organkonservierungslösung — mittels einer schnellen, praktischen Behältermethode — verbesserte die Nierenfunktion nach Transplantation von Spendern mit Kreislaufstillstand bei Miniaturschweinen erheblich. In H₂-haltiger Lösung gelagerte Nieren produzierten Urin und zeigten am Tag 6 nach der Transplantation Blutfluss, während in Standardlösung ohne H₂ gelagerte Nieren dies nicht taten. Dies ist eine Tierstudie; die direkte Übertragbarkeit auf den Menschen erfordert weitere Forschung. (PLoS ONE, 2019.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte Tierstudie (Miniaturschwein) mit einer klaren, klinisch relevanten Fragestellung. Der funktionelle Endpunkt (Urinproduktion + Blutfluss an Tag 6) ist aussagekräftig und die Ergebnisse sind eindrücklich. Ehrliche Limitationen: (1) Dies ist ein Schweinemodell, keine menschliche Studie — eine direkte Übertragung ist nicht gerechtfertigt; (2) die Stichprobengrößen werden im Abstract nicht aufgeführt, was eine statistische Bewertung unmöglich macht; (3) es wurde nur eine Kaltischämiezeit-Serie getestet; (4) Langzeitnachsorge sowie Abstoßungs-/Fibroseergebnisse wurden nicht bewertet. Sollte dies in größeren Studien bestätigt werden, könnte H₂-angereicherte Konservierungslösung ein praktischer, kostengünstiger Zusatz zu Transplantationsprotokollen sein — aber klinische Validierung ist erforderlich.",
      "abstract": "Es wurden verschiedene Methoden entwickelt, um Wasserstoffgas in Organkonservierungslösungen aufzulösen, darunter die Verwendung eines Wasserstoff-Gaszylinders, Elektrolyse oder eines wasserstoffgenerierenden Mittels. Diese Methoden erfordern jedoch erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand für die Vorbereitung. Wir untersuchten eine praktische Technik zur schnellen Auflösung von Wasserstoffgas in Organkonservierungslösungen mithilfe eines Behälters mit wasserstoffabsorbierender Legierung. Die Wirksamkeit einer mit dieser Methode hergestellten wasserstoffhaltigen Organkonservierungslösung wurde in einem Miniaturschwein-Modell der Nierentransplantation von Spendern mit Kreislaufstillstand getestet. Die für die Auflösung von Wasserstoffgas benötigte Zeit betrug nur 2–3 Minuten. Wenn Wasserstoffgas bei einem Druck von 0,06 MPa in einen Beutel mit kalter ETK-Organkonservierungslösung geleitet und der Beutel anschließend der Luft ausgesetzt wurde, blieb die gelöste Wasserstoffkonzentration mindestens 4 Stunden lang bei 1,0 mg/L oder mehr. Nachdem ein Warmischämieschaden durch Kreislaufstillstand für 30 Minuten induziert wurde, wurden Spendernieren entnommen und 5 Minuten lang mit wasserstoffhaltiger oder wasserstofffreier kalter ETK-Lösung perfundiert. Die Perfusionsrate war von der Anfangsphase an mit wasserstoffhaltiger kalter ETK-Lösung schneller als mit wasserstofffreier ETK-Lösung. Nach der Lagerung der Niere in wasserstofffreier Konservierungslösung für 1 Stunde vor der Transplantation wurde am postoperativen Tag 6 keine Urinproduktion beobachtet und kein Blutfluss in der transplantierten Niere nachgewiesen. Im Gegensatz dazu wurden nach der Lagerung in wasserstoffhaltiger Konservierungslösung für 1 oder 4 Stunden Urin in der Blase nachgewiesen und Blutfluss in der transplantierten Niere bestätigt. Diese Methode zur Auflösung von Wasserstoffgas in Organkonservierungslösungen ist eine praktische Technik zur potenziellen Umwandlung geschädigter Organe in transplantierbare Organe, die sicher in jedem klinischen Umfeld eingesetzt werden kann, in dem Organe von Spendern entnommen werden.",
      "conclusion": "In contrast, after storage in hydrogen-containing preservation solution for either 1 or 4 hours, urine was detected in the bladder and blood flow was confirmed in the transplanted kidney. This method of dissolving hydrogen gas in organ preservation solution is a practical technique for potentially converting damaged organs to transplantable organs that can be used safely in any clinical setting wh"
    },
    {
      "pmid": "31552873",
      "year": 2019,
      "title": "„Real-World-Erhebung“ zur wasserstoffgesteuerten Krebsbehandlung: ein Folgebericht über 82 Patienten mit fortgeschrittenem Krebs.",
      "title_en": "\"Real world survey\" of hydrogen-controlled cancer: a follow-up report of 82 advanced cancer patients.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.4103/2045-9912.266985",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.266985",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31552873/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2019-real-world-erhebung-zur/",
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      ],
      "indications": [
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        "sports-exercise",
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        "immune-system",
        "womens-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Chen et al. — „Real-World-Erhebung“ zur wasserstoffgesteuerten Krebsbehandlung: ein Folgebericht über 82 Patienten mit fortgeschrittenem Krebs.",
      "summary": "Ein prospektives Follow-up von 82 Krebspatienten im Stadium III/IV, die H₂ über 3–46 Monate inhalierten, zeigte: 41,5 % verbesserten ihren Allgemeinzustand, 36,2 % der Patienten mit erhöhten Tumormarkern sahen Markerwerte sinken, und die Gesamtkrankheitskontrollrate bei bildgebungssichtbaren Tumoren betrug 57,5 % — mit den besten Ansprechen bei Lungenkrebs und den schlechtesten bei Bauchspeicheldrüsen- und Leberkrebs. Diese Real-World-Beobachtungsstudie hat keine Kontrollgruppe und verwendet heterogene Endpunkte über diverse Krebsarten. (Medical Gas Research, 2019.)",
      "assessment": "Eine große, langfristige unkontrollierte Beobachtungsserie, die den Real-World-Einsatz von H₂-Inhalation bei fortgeschrittenem Krebs dokumentiert. Die Symptomverbesserung und Lebensqualitätsdaten sind konsistent mit anderen Berichten und plausibel. Die Krankheitskontrollraten können ohne Vergleichsgruppe nicht interpretiert werden. Limitationen: keine Kontrollgruppe; heterogene Krebsarten; Behandlungsgeschichten nicht standardisiert; Endpunkte sind eine Mischung aus subjektiven und objektiven mit unterschiedlichen Messintervallen; Selektionsbias (Patienten, die H₂ wählten und monatelang tolerierten, könnten sich systematisch von anderen unterscheiden). Das Sicherheitsprofil ist in dieser Serie konsistent beruhigend.",
      "abstract": "Die Behandlung von fortgeschrittenem Krebs ist eine große Herausforderung, und neue Ideen und Strategien sind gefragt. Wasserstoff übt antioxidative und entzündungshemmende Effekte aus, die zur Krebskontrolle genutzt werden könnten, da deren Auftreten und Fortschreiten eng mit Peroxidation und Entzündung zusammenhängen. Wir führten eine prospektive Follow-up-Studie an 82 Patienten mit Krebs im Stadium III und IV durch, die mit Wasserstoffinhalation nach der „Real-World-Evidence“-Methode behandelt wurden. Nach 3–46 Monaten Follow-up starben 12 Patienten im Stadium IV. Nach 4 Wochen Wasserstoffinhalation berichteten Patienten von signifikanten Verbesserungen bei Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Appetitverlust und Schmerz. Außerdem hatten 41,5 % der Patienten einen verbesserten körperlichen Status, mit dem besten Effekt bei Lungenkrebspatienten und dem schlechtesten bei Pankreas- und gynäkologischen Tumoren. Von den 58 Fällen mit einem oder mehreren abnormal erhöhten Tumormarkern sanken die Marker bei 36,2 % 13–45 Tage (Median 23 Tage) nach Wasserstoffinhalation. Die größte Markerabnahme wurde bei Lungenkrebs erzielt, die geringste bei Bauchspeicheldrüsen- und Lebermalignitäten. Von den 80 bildgebend sichtbaren Tumorverläufen betrug die Gesamtkrankheitskontrollrate 57,5 %, mit vollständiger und partieller Remission 21–80 Tage (Median 55 Tage) nach Wasserstoffinhalation. Die Krankheitskontrollrate war bei Stadium-III-Patienten signifikant höher als bei Stadium-IV-Patienten (83,0 % vs. 47,7 %), mit der niedrigsten Rate bei Pankreaskrebs. Keine hämatologische Toxizität wurde beobachtet, obwohl in Einzelfällen geringfügige unerwünschte Reaktionen auftraten, die sich spontan auflösten. Bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs kann inhalierter Wasserstoff die Lebensqualität verbessern und das Krebsfortschreiten kontrollieren.",
      "conclusion": "Hydrogen inhalation is a simple, low-cost treatment with few adverse reactions that warrants further investigation as a strategy for clinical rehabilitation of patients with advanced cancer. The study protocol received ethical approval from the Ethics Committee of Fuda Cancer Hospital of Jinan University on December 7, 2018 (approval number: Fuda20181207)."
    },
    {
      "pmid": "31499254",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas verbessert die photothermische Therapie von Tumoren und hemmt das Wiederauftreten ruhender Ferntumoren",
      "title_en": "Hydrogen gas improves photothermal therapy of tumor and restrains the relapse of distant dormant tumor.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1016/j.biomaterials.2019.119472",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biomaterials.2019.119472",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31499254/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2019-wasserstoffgas-verbessert-photothermische-tumoren/",
      "methods": [
        "inhalation"
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      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "immune-system",
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      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Zhang — Wasserstoffgas verbessert die photothermische Therapie von Tumoren und hemmt das Wiederauftreten ruhender Ferntumoren",
      "summary": "Ein biomimetisches Nanopartikel (mPDAB), das molekularen Wasserstoff (H₂) lokal im Tumor freisetzt, wurde in einem Maus-Brustkrebsmodell mit der photothermischen Therapie (PTT) kombiniert — was zur vollständigen Elimination primärer Tumoren und zur Unterdrückung des Wachstums ruhender Ferntumoren führte. Das durch Ammoniumboranhydrid freigesetzte H₂ reduzierte die durch PTT verursachte Entzündung und störte das Redox-Gleichgewicht in Krebszellen. Dies sind Tier-/In-vitro-Ergebnisse; die Relevanz für den Menschen ist nicht belegt. (Biomaterials, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tierstudie (Maus-Brustkrebsmodell) mit ausgefeilter In-vitro-Mechanistik. Die Ergebnisse — vollständige Primärtumor-Elimination und Unterdrückung ruhender Tumoren — sind eindrücklich. Allerdings gelten ehrliche Einschränkungen: (1) Maus-Xenograft-Modelle bilden die Komplexität des menschlichen Brustkrebses nicht ab; (2) die Nanopartikel-Formulierung wurde nicht am Menschen getestet; (3) Langzeittoxizität und Bioverteilung von mPDAB wurden nicht untersucht; (4) das verwendete Modell für ruhende Tumoren ist ein spezifisches experimentelles Setup — klinische Fernmetastasierung ist weitaus komplexer. Diese Arbeit repräsentiert innovative präklinische Nanomedizin-Forschung, keine Belege für H₂-Therapie beim menschlichen Krebs. Es sollten keine Gesundheitsaussagen daraus abgeleitet werden.",
      "abstract": "Entzündungen während der photothermischen Therapie (PTT) von Tumoren führen häufig zu unerwünschten Konsequenzen. Hier wurde eine biomembranen-getarnte Nanomedizin (mPDAB), die Polydopamin und Ammoniumboranhydrid enthält, entwickelt, um die PTT-Wirksamkeit zu verbessern und Entzündungen zu mindern. Polydopamin, ein biokompatibles thermisches Mittel, kann Licht effektiv in Wärme für die PTT umwandeln. Ammoniumboranhydrid wurde über Wasserstoffbrückenbindungen an die Oberfläche von Polydopamin gebunden, was das Redox-Gleichgewicht in Tumorzellen stören und Entzündungen durch H₂-Freisetzung in der Tumormikroumgebung reduzieren konnte. Dank der gemeinsamen Herkunft der äußeren Biomembranen zeigte mPDAB hervorragende Tumoranreicherung und geringe systemische Toxizität in einem Brusttumor-Modell. Hervorragende PTT-Wirksamkeit und Entzündungsreduktion ließen mPDAB die primären Tumoren vollständig eliminieren und hemmten gleichzeitig das Wachstum ruhender Ferntumoren. Die biomimetische Nanomedizin zeigt Potenzial als universelle entzündungs-selbst-lindernde Plattform zur Verbesserung der Behandlung entzündungsbezogener Erkrankungen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf PTT für Tumoren.",
      "conclusion": "Excellent PTT efficacy and inflammation reduction made the mPDAB completely eliminate the primary tumors, while also restraining the outgrowth of distant dormant tumors. The biomimetic nanomedicine shows potentials as a universal inflammation-self-alleviated platform to ameliorate inflammation-related disease treatment, including but not limited to PTT for tumor."
    },
    {
      "pmid": "31479580",
      "year": 2019,
      "title": "Lebensdauer von Parawasserstoff in wässrigen Lösungen und menschlichem Blut",
      "title_en": "Lifetime of Parahydrogen in Aqueous Solutions and Human Blood.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemphyschem : a European journal of chemical physics and physical chemistry",
      "authors": "Schmidt et al.",
      "author_search": "schmidt schmidt",
      "doi": "10.1002/cphc.201900670",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/cphc.201900670",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31479580/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-schmidt-2019-lebensdauer-parawasserstoff-waessrigen-loesungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
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        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Schmidt — Lebensdauer von Parawasserstoff in wässrigen Lösungen und menschlichem Blut",
      "summary": "Parawasserstoff (pH₂) — ein Kernspinisomer von molekularem Wasserstoff — überlebt unerwartet lange in Wasser und sogar in menschlichem Blut, mit Lebensdauern von 10 bis 300 Minuten. Diese In-vitro-Physikstudie charakterisiert das Relaxationsverhalten von pH₂ in biologischen Medien, was für die Entwicklung parahydrogen-basierter MRT-Signalverstärkungstechniken (PHIP) wesentlich ist. Therapeutische Effekte von H₂ werden hier nicht untersucht. (ChemPhysChem, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine rigorose In-vitro-Biophysikstudie, die für MRT/NMR-Methodik relevant ist, nicht für H₂ als Gesundheitsintervention. Der Befund, dass pH₂ 10–300 Minuten in wässrigen und Blutmedien persistiert, ist wichtig für die Entwicklung PHIP-basierter Bildgebung. Aus dieser Arbeit können keine therapeutischen Aussagen für H₂ abgeleitet werden. Der „molekulare Wasserstoff“ bezieht sich hier auf einen Quantenspin-Zustand, der als Physik-Werkzeug verwendet wird, nicht auf die Einnahme oder Inhalation von gelöstem H₂. Die Arbeit ist methodisch solide; sie erweitert die instrumentelle Grundlage für zukünftige In-vivo-Bildgebung, hat aber keinen Bezug zur klinischen H₂-Literatur.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff besitzt einzigartige Kernspineigenschaften. Sein Kernspinisomer, Parawasserstoff (pH₂), war in den Anfängen der Quantenmechanik wegweisend und ermöglicht eine Verstärkung des NMR-Signals um mehrere Größenordnungen. Die parahydrogen-induzierte Polarisierung (PHIP) basiert auf dem Überleben der pH₂-Spinordnung in Lösung, aber ihre Lebensdauer wurde in wässrigen oder biologischen Medien, die für In-vivo-Anwendungen benötigt werden, noch nicht untersucht. Hier berichten wir über longitudinale Relaxationszeiten (T₁) und Lebensdauern von pH₂ (τ_POC) in Methanol und Wasser, mit und ohne O₂, NaCl, Rhodium-Katalysator oder menschlichem Blut. Außerdem präsentieren wir ein Relaxationsmodell, das T₁ und τ_POC für präzisere theoretische Vorhersagen des H₂-Spinzustands in PHIP-Experimenten verwendet. Alle gemessenen T₁-Werte lagen im Bereich von 1,4–2 s und τ_POC-Werte lagen in der Größenordnung von 10–300 Minuten. Diese relativ langen Lebensdauern geben großen Anlass zur Hoffnung für aufkommende In-vivo-Implementierungen und Anwendungen von PHIP.",
      "conclusion": "All measured T1 values were in the range of 1.4-2 s and τPOC values were of the order of 10-300 minutes. These relatively long lifetimes hold great promise for emerging in vivo implementations and applications of PHIP."
    },
    {
      "pmid": "31352109",
      "year": 2019,
      "title": "Wirkung physikalischer Reize von verändertem Extraktmedium aus biologisch abbaubaren Magnesiumimplantaten auf menschliche Gingivafibroblasten",
      "title_en": "Effect of physical cues of altered extract media from biodegradable magnesium implants on human gingival fibroblasts.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Amberg et al.",
      "author_search": "amberg amberg",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2019.07.022",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2019.07.022",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31352109/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-amberg-2019-physikalischer-reize-veraendertem-extraktmedium/",
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        "unspecified"
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      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oral-health"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Amberg — Wirkung physikalischer Reize von verändertem Extraktmedium aus biologisch abbaubaren Magnesiumimplantaten auf menschliche Gingivafibroblasten",
      "summary": "Wenn biologisch abbaubare Magnesium(Mg)-Implantate korrodieren, verändern sie das umgebende Medium mit erhöhtem Mg²⁺, reduziertem Ca²⁺, erhöhter Osmolalität und gelöstem molekularem Wasserstoff (H₂) — all das beeinflusst die Migrationsrate menschlicher Gingivafibroblasten. Diese In-vitro-Studie zeigt, dass das verschobene Mg²⁺/Ca²⁺-Verhältnis der dominierende Faktor ist, der die Zellmigration verlangsamt, während eine dauerhaft erhöhte H₂-Konzentration als sekundärer Faktor beiträgt. Dies sind Zellkulturbefunde; keine direkten Gesundheitsaussagen können abgeleitet werden. (Acta Biomaterialia, 2019.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte In-vitro-Studie, die mechanistische Einblicke in die Auswirkungen von Mg-Implantat-Abbauprodukten auf das Zellverhalten bei der Wundheilung liefert. Die H₂-Beteiligung ist sekundär und entsteht durch Korrosion, nicht durch therapeutische Verabreichung. Aus dieser Arbeit können keine Gesundheitsförderungsaussagen für H₂ gezogen werden. Ihre Relevanz für die H₂-Medizin liegt als Sicherheits-/Kontextarbeit: Sie hilft, H₂-Konzentrationen zu verstehen, die nahe korrodierender Mg-Implantate entstehen, und deren Zellwirkungen. Die Autoren schränken die Zelltypspezifität ihrer Befunde angemessen ein.",
      "abstract": "Volumensstabile Barrieremembranen aus Magnesium sind in der Geführten Knochenregeneration (GBR) zur Behandlung parodontaler Knochendefekte in der Zahnmedizin sehr vielversprechend, da sie hervorragende Biokompatibilität und Bioabbaubarkeit aufweisen. Während des Abbauprozesses sind die Zellen der Veränderung verschiedener Parameter ausgesetzt, sogenannter physikalischer Reize, die Oberflächenveränderungen aufgrund der gebildeten Korrosionsschicht und Mediumveränderungen aufgrund gelöster Korrosionsprodukte umfassen. Die Zellmigration menschlicher Gingivafibroblasten (HGF) als entscheidender Parameter für einen optimalen Heilungsprozess in der GBR wurde auf Magnesium-Membranen untersucht und ergab, dass Mediumveränderungen durch gelöste Korrosionsprodukte einen größeren Einfluss auf die Zellmigration haben als Oberflächenveränderungen. Der Effekt jedes veränderten Mediumparameters auf die Zellmigration wurde jedoch noch nicht ausreichend untersucht, obwohl ihre Rollen entscheidend sind, um die langsamere Migrationsrate auf Magnesiumoberflächen im Vergleich zu Titan- und Gewebekulturkunststoff-Oberflächen zu erklären. Unsere Studie untersucht den Einzeleffekt von Mg²⁺, Ca²⁺, H₂ und erhöhter Osmolalität sowie den Effekt von Magnesiumextrakten, die eine dynamische Mischung der vorherigen Parameter enthalten, auf Zellmigration, Proliferation und Vitalität von HGF. Wir zeigten, dass bei 75 mM Mg²⁺-Konzentration und 0 mM Ca²⁺ die Zellmigrationsrate stark reduziert ist. In komplexen Magnesiumextraktmedien fanden wir, dass ein vorübergehend erhöhtes Verhältnis von Mg²⁺ zu Ca²⁺ eine langsame HGF-Migrationsrate bedingte. Basierend auf diesen Befunden und der Charakterisierung von Überständen aus HGF-Migrationsassays auf Mg-Membranen schlagen wir vor, dass die langsamere Migrationsrate von HGF durch das veränderte Verhältnis von Mg²⁺ zu Ca²⁺ erklärt werden kann, verursacht durch steigende Mg²⁺- und sinkende Ca²⁺-Konzentrationen in der Nähe des korrodierenden Mg-Implantats, kombiniert mit einer dauerhaft erhöhten molekularen Wasserstoffkonzentration im Überstand. Diese Ergebnisse sind zelltypspezifisch und sollten bei Bedarf sorgfältig für die Leistung von Mg-Implantaten überprüft werden.",
      "conclusion": "STATEMENT OF SIGNIFICANCE: The study is providing a systematic approach to explain the main effects of extract medium parameters (physical cues) such as magnesium or calcium ion concentration, osmolality and dissolved molecular hydrogen and CO2 in cell culture media modified by co-incubating with corroding magnesium implants on the migration rate of human gingival fibroblasts (HGF). This study unc"
    },
    {
      "pmid": "31329427",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas: Von der Entzündungsbehandlung zur Krebstherapie",
      "title_en": "Hydrogen Gas from Inflammation Treatment to Cancer Therapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS nano",
      "authors": "Wu et al.",
      "author_search": "wu wu",
      "doi": "10.1021/acsnano.9b05124",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsnano.9b05124",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31329427/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wu-2019-wasserstoffgas-entzuendungsbehandlung-zur-krebstherapie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "immune-system",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2019 · Wu — Wasserstoffgas: Von der Entzündungsbehandlung zur Krebstherapie",
      "summary": "Dieser Review überblickt das aufkommende Feld der molekularen Wasserstoff(H₂)-Therapie, von seinen entzündungshemmenden Mechanismen bis hin zu seinem potenziellen Einsatz bei der Krebsbehandlung, mit besonderem Fokus darauf, wie Nanomaterialien H₂ gezielter zu Zielorten transportieren können. Die Autoren argumentieren, dass Nanoträger-vermittelte H₂-Abgabe und In-situ-H₂-Erzeugung durch Nanogeneratoren das schlechte Targeting der systemischen H₂-Gas-Verabreichung überwinden könnten. (ACS Nano, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel (ev=4) — er synthetisiert bestehende Literatur, statt neue experimentelle Daten zu präsentieren. Als Perspektiv-Artikel in ACS Nano ist er einflussreich und gut geschrieben. Ehrliche Einordnung: Die beschriebenen anti-tumoralen Effekte von H₂ basieren überwiegend auf Tier- und Zellkulturdaten; keine klinischen Studien mit Krebspatienten werden zitiert. Der größte Wert des Reviews ist konzeptuell — er rahmt Nanomaterial-unterstützte H₂-Abgabe als Forschungsrichtung ein. Die Autoren erkennen mechanistische Lücken an. Die Formulierung „hochgradig vielversprechend“ sollte als Forschungsaspiration gelesen werden, nicht als etablierte klinische Wirksamkeit.",
      "abstract": "Die H₂-Therapie ist eine sehr vielversprechende Strategie gegen verschiedene Erkrankungen aufgrund ihrer inhärenten biologischen Sicherheit. Die aktuellen H₂-Behandlungsmodalitäten stützen sich jedoch überwiegend auf die systemische Verabreichung des Gases, was zu schlechtem Targeting und schlechter Ausnutzung führt. Darüber hinaus wurden, obwohl H₂ signifikante anti-tumorale Effekte hat, die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht aufgeklärt. Aufgrund ihrer ultraklein Größe sind Nanomaterialien hochgeeignete Wirkstoffabgabesysteme mit einer Vielzahl biomedizinischer Anwendungen. Nanoträger-vermittelte H₂-Abgabe sowie die In-situ-Produktion von H₂ durch Nanogeneratoren können die gezielte Anreicherung des Gases erheblich verbessern und die therapeutischen Effekte beschleunigen. Darüber hinaus können Nanomaterialien weiter modifiziert werden, um passive oder aktive Anreicherung am Zielort zu verbessern. In dieser Perspektive fassen wir den Mechanismus der H₂-Therapie zusammen und beschreiben Möglichkeiten zur Kombination von H₂-Therapie mit Nanomaterialien. Wir diskutieren auch die aktuellen Herausforderungen der H₂-Therapie und geben einige Einblicke in dieses aufstrebende Feld.",
      "conclusion": "In this Perspective, we summarize the mechanism of H2 therapy and describe possibilities for combining H2 therapy with nanomaterials. We also discuss the current challenges of H2 therapy and provide some insights into this burgeoning field."
    },
    {
      "pmid": "31323168",
      "year": 2019,
      "title": "Mit bedingt pathogenen Stämmen infizierte Hautgeschwüre, behandelt mit lokaler Wasserstoffwasser-Auflage bei zwei Patienten mit Pemphigus vulgaris: Fallberichte mit zweimonatiger Nachbeobachtung.",
      "title_en": "Skin ulcers infected with conditional pathogenic strains treated with local hydrogen water packing in two pemphigus vulgaris patients: Case reports with follow-up for 2 months.",
      "title_de": null,
      "journal": "Dermatologic therapy",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1111/dth.13027",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/dth.13027",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31323168/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2019-bedingt-pathogenen-staemmen-infizierte/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Yang et al. — Mit bedingt pathogenen Stämmen infizierte Hautgeschwüre, behandelt mit lokaler Wasserstoffwasser-Auflage bei zwei Patienten mit Pemphigus vulgaris: Fallberichte mit zweimonatiger Nachbeobachtung.",
      "summary": "Zwei Patienten mit Pemphigus vulgaris — einer Autoimmunerkrankung mit Blasenbildung an der Haut — entwickelten Sekundärinfektionen der Hautgeschwüre mit opportunistischen Erregern, die mit lokalen feuchten Auflagen mit Wasserstoffwasser behandelt wurden; über einen zweimonatigen Follow-up wurde eine Wundheilung berichtet. Die Autoren beschreiben dies als neuartigen Ansatz für infizierte chronische entzündliche Hautgeschwüre. Dies ist eine Zwei-Patienten-Fallserie ohne Kontrollbedingung. (Dermatologic Therapy, 2019.)",
      "assessment": "Zwei-Patienten-Fallserie mit sehr kurzem Abstract — die schwächste Studie dieses Chunks nach Evidenzniveau. Der Ansatz (lokale H₂-Wasser-Packung bei infizierten Hautgeschwüren immungeschwächter Patienten) ist neuartig und das Sicherheitsprofil erscheint akzeptabel, aber Wirksamkeit kann aus 2 unkontrollierten Fällen nicht beurteilt werden. Die Aussage „wirksame Behandlung“ im Abstract ist stärker als die Evidenz rechtfertigt. Limitationen: n = 2; keine Kontrolle; keine quantitativen Wundheilungsdaten im Abstract; gleichzeitige immunsuppressive Behandlung nicht beschrieben; nur 2 Monate Follow-up; Erregereradikation nicht detailliert.",
      "abstract": "Wir sind die Ersten, die über eine neue, sichere und wirksame Behandlung von Infektionen durch bedingt pathogene Stämme mit lokaler Nassauflage mit Wasserstoffwasser bei zwei Pemphigus-vulgaris-Patienten berichten. Die neue Behandlungsmethode könnte auch Aufschluss über die Therapie chronischer, entzündlicher Hautgeschwüre geben.",
      "conclusion": "We are the first to report on a new, safe, and effective treatment of infections induced by conditional pathogenic strains with local wet packing with hydrogen water. The new treatment method may also shed light on the therapy of chronic, inflammatory skin ulcers."
    },
    {
      "pmid": "31295412",
      "year": 2019,
      "title": "Molekularer Wasserstoff unterdrückt den durch freie Radikale induzierten Zelltod durch Minderung der Fettsäure-Peroxidation und der mitochondrialen Dysfunktion",
      "title_en": "Molecular hydrogen suppresses free-radical-induced cell death by mitigating fatty acid peroxidation and mitochondrial dysfunction.",
      "title_de": null,
      "journal": "Canadian journal of physiology and pharmacology",
      "authors": "Iuchi et al.",
      "author_search": "iuchi iuchi",
      "doi": "10.1139/cjpp-2018-0741",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1139/cjpp-2018-0741",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31295412/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-iuchi-2019-unterdrueckt-den-freie-radikale/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Iuchi — Molekularer Wasserstoff unterdrückt den durch freie Radikale induzierten Zelltod durch Minderung der Fettsäure-Peroxidation und der mitochondrialen Dysfunktion",
      "summary": "In menschlichen Leukämiezellen, die dem oxidativen Stressor tert-Butylhydroperoxid ausgesetzt waren, reduzierte molekularer Wasserstoff (H₂) die Fettsäure-Peroxidation, bewahrte die Mitochondrienfunktion und verhinderte den Zelltod. Diese In-vitro-Studie liefert mechanistische Belege dafür, dass H₂ Zellen über zwei komplementäre Wege vor radikalinduziertem Schaden schützt: Unterdrückung der Lipidperoxidation und Schutz der mitochondrialen Integrität. Dies sind Zellkulturbefunde und stellen keinen Beweis für die menschliche therapeutische Wirksamkeit dar. (Canadian Journal of Physiology and Pharmacology, 2019.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch informative In-vitro-Studie mit etablierten Assays. Die Befunde tragen zum mechanistischen Bild bei, wie H₂ oxidative Schäden auf zellulärer Ebene reduziert. Ehrliche Limitationen: (1) THP-1 ist eine Leukämiezelllinie, keine primären menschlichen Zellen; (2) der oxidative Stressor (tBHP) ist eine synthetische Modellverbindung — nicht identisch mit physiologischem oxidativem Stress; (3) die H₂-Konzentration im Zellmedium wird im Abstract nicht explizit quantifiziert; (4) keine In-vivo-Validierung. Die Studie unterstützt die mechanistische Plausibilität der antioxidativen Effekte von H₂, beweist jedoch keine Wirksamkeit bei einer menschlichen Erkrankung.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) galt als inertes und nicht-funktionelles Molekül in Säugerzellen; wir haben dieses Konzept jedoch durch den Bericht über die therapeutischen Effekte von H₂ gegen oxidativen Stress umgekehrt. Anschließend haben umfangreiche Studien mehrere Funktionen von H₂ enthüllt, indem sie die Wirksamkeit von H₂ in verschiedenen Tiermodellen und klinischen Studien nachwiesen. Hier untersuchten wir die Wirkung von H₂ auf die durch freie Radikale induzierte Zytotoxizität unter Verwendung von tert-Butylhydroperoxid in einer menschlichen akuten monozytären Leukämiezelllinie, THP-1. Die Zellmembran-Permeabilität wurde mittels Laktatdehydrogenase-Freisetzungsassay sowie Hoechst-33342- und Propidiumiodid-Färbung bestimmt. Fettsäure-Peroxidation und mitochondriale Vitalität wurden mit zwei Arten von Fluoreszenzfarbstoffen, Liperfluo und C11-BODIPY, sowie dem alamarBlue-Assay gemessen, der auf der Reduktion von Resazurin zu Resorufin hauptsächlich durch die mitochondriale Succinat-Dehydrogenase basiert. Das mitochondriale Membranpotenzial wurde mit Tetramethylrhodamin-Methylester bewertet. Als Ergebnis schützte H₂ die kultivierten Zellen vor den durch tert-Butylhydroperoxid induzierten zytotoxischen Effekten; H₂ unterdrückte zelluläre Fettsäure-Peroxidation und Zellmembran-Permeabilität, milderte den Rückgang der mitochondrialen Oxidoreduktase-Aktivität und des mitochondrialen Membranpotenzials und schützte Zellen vor dem durch Propidiumiodid-Färbung bewerteten Zelltod. Diese Ergebnisse deuteten darauf hin, dass H₂ den durch freie Radikale induzierten Zelltod durch Schutz vor Fettsäure-Peroxidation und mitochondrialer Dysfunktion unterdrückt.",
      "conclusion": "As a result, H2 protected the cultured cells against the cytotoxic effects induced by tert-butyl hydroperoxide; H2 suppressed cellular fatty acid peroxidation and cell membrane permeability, mitigated the decline in mitochondrial oxidoreductase activity and mitochondrial membrane potential, and protected cells against cell death evaluated using propidium iodide staining. These results suggested th"
    },
    {
      "pmid": "31249254",
      "year": 2019,
      "title": "Wirkungen eines Bades in wasserstoffreichem Wasser auf das viszerale Fett und Hautflecken, mit kochbeständigen Wasserstoffbläschen.",
      "title_en": "Effects of hydrogen-rich water bath on visceral fat and skin blotch, with boiling-resistant hydrogen bubbles.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical gas research",
      "authors": "Asada et al.",
      "author_search": "asada asada",
      "doi": "10.4103/2045-9912.260647",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4103/2045-9912.260647",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31249254/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-asada-2019-bades-wasserstoffreichem-viszerale-fett/",
      "methods": [
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2019 · Asada et al. — Wirkungen eines Bades in wasserstoffreichem Wasser auf das viszerale Fett und Hautflecken, mit kochbeständigen Wasserstoffbläschen.",
      "summary": "Vier Probanden (2 Männer, 2 Frauen) badeten täglich in H₂-reichem Warmwasser (41 °C, ~300 μg/L gelöstem H₂) für 1–6 Monate; die zwei Frauen zeigten eine reduzierte viszerale Fettfläche (47 → 36 cm²) und Taillenumfang (91 → 82 cm), und alle Probanden berichteten eine Reduktion von Hautflecken — von den Autoren als „deutlich kleiner und dünner“ beschrieben. Die Studie dokumentiert auch, dass die H₂-Nanoblasen in diesem Wasser das Kochen überstehen. Dies ist eine unkontrollierte 4-Personen-Beobachtungsstudie. (Medical Gas Research, 2019.)",
      "assessment": "Ein sehr kleiner, unkontrollierter Pilot mit einem interessanten technischen Befund (H₂-Nanoblasen-Stabilität) und kosmetisch relevanten, aber völlig unkontrollierten klinischen Beobachtungen. Die Haut- und Körperzusammensetzungsdaten bei 2–4 Personen können keine Wirksamkeitsaussagen stützen. Der ungeklärte Anstieg des Nüchternblutzuckers bei einer Probandin ist ein bemerkenswertes adverses Signal, das hätte diskutiert werden sollen. Limitationen: n = 4 gesamt (2 für Körperzusammensetzung); keine Kontrollgruppe; Effekte von Ernährung, Jahreszeit und Verhalten über 1–6 Monate nicht trennbar; Blutzucker-Anomalie unreflektiert; Kochresistenz widerspricht etablierter Thermodynamik und bedarf unabhängiger Replikation.",
      "abstract": "Von H₂-gelöstem Wasser wurde gezeigt, dass es verschiedene oxidativen-Stress-bedingte Erkrankungen verbessert, was uns veranlasste, die Effekte von wasserstoffreichem Wasser auf oxidativen-Stress-bedingte Hautprobleme und Lipidstoffwechselmarker zu untersuchen. Der Zweck dieser Studie war zu klären, ob der gelöste Wasserstoff in wasserstoffreichem Wasser nach dem Kochen erhalten bleibt und ob die Nutzung von H₂-Bädern kosmetische Effekte wie die Unterdrückung von Hautflecken und schlankmachende Effekte durch Reduktion des viszeralen Fettes verbessert. Die Probanden waren zwei Männer und zwei Frauen im Alter von 48, 43, 42 und 41 Jahren (n = 4). Sie nahmen täglich ein 10-minütiges Warmwasserbad (41 °C) mit gelöstem Wasserstoff 300–310 μg/L (< 10 μg/L bei normalem Wasser) für 1–6 Monate, gefolgt von Untersuchung von Hautflecken, viszeralem Fett und Cholesterin- und Glukosestoffwechsel. Die gelöste Wasserstoffkonzentration wurde nach 15-minütigem Kochen und anschließendem natürlichem Abkühlen gemessen. Die weitreichenden, dichten und unregelmäßig geformten Hautflecken wurden deutlich kleiner und dünner, mutmaßlich durch reduktives Bleichen von Melanin und Lipofuszin und Förderung der dermalen Zellerneuerung. Die Ultraschall-Resonanz-basierte Analyse des abdominalen Querschnitts zeigte, dass die viszerale Fettfläche von 47 auf 36 cm² und der Bauchumfang von 91 auf 82 cm bei den zwei weiblichen Probanden sank. Nach 6 Monaten H₂-Wasserbaden sank der LDL-Cholesterin-Spiegel um 16,2 % und der Nüchternblutzucker stieg um 13,6 % im Blut einer Frau. Vor dem Kochen betrugen der gelöste Wasserstoff und das Oxidations-Reduktionspotenzial 300 μg/L und −115 mV. Gelöster Wasserstoff blieb bei 300–175 μg/L bzw. 200 μg/L, selbst 1–6 Stunden und 24 Stunden nach dem Kochen. Daher kann ein wasserstoffreiches Wasserbadgerät elektrolytisch abundante kochbeständige Wasserstoffblasen erzeugen, die viszerales Fett und Hautflecken verbessern.",
      "conclusion": "Therefore, a hydrogen-rich water-bath apparatus can electrolytically generate abundant boiling-resistant hydrogen bubbles, improving visceral fat and blotches on the skin. The study was approved by the Medical Ethics Committee of the Japanese Center for Anti-Aging Medical Sciences and that was officially authenticated by the Hiroshima Prefecture Government of Japan (approval number 15C1) in 2016."
    },
    {
      "pmid": "31162794",
      "year": 2019,
      "title": "Energiekonservierung im Darmmikroben Methanomassiliicoccus luminyensis beruht auf membrangebundener Ferredoxin-Oxidation gekoppelt an Heterodisulfid-Reduktion",
      "title_en": "Energy conservation in the gut microbe Methanomassiliicoccus luminyensis is based on membrane-bound ferredoxin oxidation coupled to heterodisulfide reduction.",
      "title_de": null,
      "journal": "The FEBS journal",
      "authors": "Kröninger et al.",
      "author_search": "kröninger kröninger",
      "doi": "10.1111/febs.14948",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/febs.14948",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31162794/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kroeninger-2019-energiekonservierung-darmmikroben-methanomassiliicoccus-luminyensis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Kröninger — Energiekonservierung im Darmmikroben Methanomassiliicoccus luminyensis beruht auf membrangebundener Ferredoxin-Oxidation gekoppelt an Heterodisulfid-Reduktion",
      "summary": "Diese In-vitro-Biochemiestudie untersucht, wie der aus dem Darm stammende methanogene Archaeon Methanomassiliicoccus luminyensis zelluläre Energie erzeugt — unter Verwendung von molekularem Wasserstoff (H₂) als Reduktionsmittel zur Bildung von Methan aus Methylaminen. Die Studie enthüllt einen einzigartigen Energiekonservierungsweg, der in anderen Methanogenen nicht gefunden wird, wobei Protonen statt Natriumionen für die Energiekopplung verwendet werden. Dies ist fundamentale mikrobielle Biochemie; H₂ wird nicht als therapeutisches Mittel getestet. (The FEBS Journal, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist rigorose In-vitro-mikrobielle Biochemie ohne direkte therapeutische H₂-Relevanz. H₂ ist in diesem Paper ein von einem Darmmikroben verbrauchtes Substrat — das Gegenteil von therapeutischer H₂-Supplementierung. Die Studie trägt zum Verständnis des Darm-H₂-Stoffwechsels und des H₂-Kreislaufs auf Mikrobiomebene bei, was Hintergrundkontext für die H₂-Medizin ist, aber kein Beleg für irgendeinen H₂-Gesundheitseffekt. Aus dieser Arbeit sollten keine Gesundheitsaussagen abgeleitet werden.",
      "abstract": "Methanomassiliicoccus luminyensis wurde ursprünglich aus menschlichen Fäzes isoliert und gehört zur siebten Ordnung der Methanogene, den Methanomassiliicoccales, die nur entfernt mit anderen methanogenen Archaea verwandt sind. Der Organismus bildet Methan aus der Reduktion von Methylaminen oder Methanol unter Verwendung von molekularem Wasserstoff als Reduktionsmittel. Das Energiekonservierungssystem in M. luminyensis ist einzigartig, und die in diesem Prozess beteiligten Enzyme werden in dieser Kombination nicht in Mitgliedern der anderen methanogenen Ordnungen gefunden. In diesem Kontext war unsere zentrale Frage, wie der Organismus ATP generieren kann. Die Energietransduktion war abhängig von einer membrangebundenen Ferredoxin:Heterodisulfid-Oxidoreduktase, die aus reduziertem Ferredoxin als Elektronendonor, mindestens einem Protein in der Membranfraktion und der Heterodisulfid-Reduktase HdrD bestand, die den Elektronenakzeptor CoM-S-S-CoB reduzierte. Der Elektronentransfer dieser Atmungskette verlief mit einer Rate von 145 nmol reduziertem Heterodisulfid min⁻¹ · mg⁻¹ Membranprotein. Methanomassiliicoccus luminyensis ist das erste Beispiel eines methanogenen Archaeons, das für die Energiekonservierung keine Na⁺-Ionen benötigt. Nur Protonen wurden als Kopplungsionen für die Erzeugung des elektrochemischen Ionengradienten verwendet. Der membrangebundene F₄₂₀H₂:Phenazin-Oxidoreduktase-Komplex (ohne das Elektronen-Eingangsmodul FpoF) katalysierte wahrscheinlich die Oxidation des reduzierten Ferredoxins und fungierte möglicherweise als primäre Protonenpumpe in diesem Elektronentransportsystem. Zusammenfassend besitzt das Energiekonservierungssystem von M. luminyensis Merkmale, die in den Wegen der hydrogenotrophen und methylotrophen/aceticlastischen Methanogenese gefunden werden. Folglich unterscheidet sich die Zusammensetzung der an der Ionentranslokation über die Cytoplasmamembran beteiligten Enzyme von allen anderen methanogenen Archaea.",
      "conclusion": "luminyensis possesses features found in the pathways of hydrogenotrophic and methylotrophic/aceticlastic methanogenesis. Consequently, the composition of the enzymes involved in ion translocation across the cytoplasmic membrane is different from all other methanogenic archaea."
    },
    {
      "pmid": "31151236",
      "year": 2019,
      "title": "Unterschiedliche molekulare Wechselwirkung zwischen Kollagen und α- bzw. β-Chitin in mechanisch verbessertem elektrogesponnenem Komposit",
      "title_en": "Different Molecular Interaction between Collagen and α- or β-Chitin in Mechanically Improved Electrospun Composite.",
      "title_de": null,
      "journal": "Marine drugs",
      "authors": "Moon et al.",
      "author_search": "moon moon",
      "doi": "10.3390/md17060318",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/md17060318",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31151236/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-moon-2019-unterschiedliche-molekulare-wechselwirkung-zwischen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Moon — Unterschiedliche molekulare Wechselwirkung zwischen Kollagen und α- bzw. β-Chitin in mechanisch verbessertem elektrogesponnenem Komposit",
      "summary": "Elektrogesponnene Verbundfasern, die Kollagen mit β-Chitin kombinieren, zeigten eine um 41% höhere Zugfestigkeit als reines Kollagen und eine um 14% bessere als α-Chitin-Komposite, aufgrund günstiger intermolekularer Wasserstoffbrückenbindungen zwischen β-Chitin und Kollagen. Diese In-vitro-Materialwissenschaftsstudie charakterisiert die strukturelle Chemie, die für die mechanische Verbesserung verantwortlich ist. Molekularer Wasserstoff bezieht sich hier auf Wasserstoffbrückenbindungen in der Polymerchemie, nicht auf H₂-Gas als therapeutisches Mittel. (Marine Drugs, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine Materialwissenschafts-/Polymerchemie-In-vitro-Studie ohne Relevanz für die molekulare Wasserstoff(H₂)-Therapie. Die „Wasserstoffbrückenbindungen“ in diesem Paper sind Standard-Polymer-Chemie — nicht das gelöste zweiatomige Gas H₂, das Gegenstand der H₂-Medizin-Forschung ist. Dieses Paper erscheint in der Datenbank aufgrund von Schlagwort-Überschneidungen. Es sollte nicht im Kontext therapeutischen H₂ zitiert oder interpretiert werden.",
      "abstract": "Obwohl Kollagene aus Wirbeltieren hauptsächlich in der regenerativen Medizin verwendet werden, ist das schwierigste Problem bei Kollagen-basierten biomedizinischen Gerüsten die unzureichende mechanische Festigkeit. Um dieses Problem zu lösen, wurden elektrogesponnene Kollagen-Komposite mit Chitinen hergestellt und die molekularen Wechselwirkungen, die die Ursache für die mechanische Verbesserung in den Kompositen sind, wurden durch zweidimensionale Korrelationsspektroskopie (2DCOS) untersucht. Das elektrogesponnene Kollagen besteht aus zwei Arten von Polymorphen, α- und β-Chitin, die aufgrund unterschiedlicher inhärenter Konfigurationen in der Kristallstruktur unterschiedliche mechanische Verbesserungen und molekulare Wechselwirkungen zeigen, was zu Lösungsmittel- und Polymersuszeptibilität führt. Das Kollagen/α-Chitin hat zwei distinkte Phasen im Komposit, aber das β-Chitin-Komposit hat eine relativ homogene Phase. Das β-Chitin-Komposit zeigte eine bessere Zugfestigkeit mit etwa 41% und etwa 14% höherer Festigkeit im Vergleich zu Kollagen- bzw. α-Chitin-Kompositen, aufgrund einer günstigen sekundären Wechselwirkung, d.h. inter- statt intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen. Die enthüllte molekulare Wechselwirkung zeigt, dass β-Chitin bevorzugt intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen mit Kollagen durch Umordnung seiner entfalteten kristallinen Regionen bildet, im Gegensatz zu α-Chitin.",
      "conclusion": "The β-chitin composite showed better tensile strength with ~41% and ~14% higher strength compared to collagen and α-chitin composites, respectively, due to a favorable secondary interaction, i.e., inter- rather than intra-molecular hydrogen bonds. The revealed molecular interaction indicates that β-chitin prefers to form inter-molecular hydrogen bonds with collagen by rearranging their uncrumpled "
    },
    {
      "pmid": "31113492",
      "year": 2019,
      "title": "Molekularer Wasserstoff unterdrückt das Glioblastom-Wachstum durch Induktion der Differenzierung gliomstammzellähnlicher Zellen",
      "title_en": "Molecular hydrogen suppresses glioblastoma growth via inducing the glioma stem-like cell differentiation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Stem cell research & therapy",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1186/s13287-019-1241-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s13287-019-1241-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31113492/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2019-unterdrueckt-glioblastom-wachstum-induktion/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Liu — Molekularer Wasserstoff unterdrückt das Glioblastom-Wachstum durch Induktion der Differenzierung gliomstammzellähnlicher Zellen",
      "summary": "In Ratten- und Maus-Glioblastom(GBM)-Modellen unterdrückte die tägliche Inhalation von 67% Wasserstoffgas das Tumorwachstum, verlängerte das Überleben und induzierte die Differenzierung krebsstammzellähnlicher Zellen — indem deren Selbsterneuerung, Proliferation und invasive Kapazität reduziert wurden. Die Befunde deuten darauf hin, dass H₂ möglicherweise teilweise gegen GBM wirkt, indem es stammzellähnliche Krebszellen in einen differenzierteren, weniger aggressiven Zustand drängt. Dies sind Tier- und Zellkulturbefunde; die klinische Übertragbarkeit auf den Menschen erfordert weitere Untersuchungen. (Stem Cell Research and Therapy, 2019.)",
      "assessment": "Eine interessante Tierstudie, die einen neuartigen Mechanismus (CSC-Differenzierung) untersucht, durch den H₂ gegen GBM wirken könnte. Der Multi-Modell-Ansatz (orthotope Ratte + subkutane Maus + In-vitro) erhöht die Robustheit. Ehrliche Limitationen: (1) Tier-GBM-Modelle bilden die volle Komplexität des menschlichen Glioblastoms nicht ab; (2) 67% H₂-Inhalation ist keine für Verbraucher zugängliche Intervention und bringt Sicherheitsüberlegungen bei solchen Konzentrationen mit sich; (3) keine menschlichen Daten existieren; (4) der Überlebensvorteil, obwohl gezeigt, besteht in einem experimentellen Transplantationsmodell — nicht repräsentativ für den multifaktoriellen menschlichen Krankheitsverlauf. Dies ist hypothesengenerierende präklinische Forschung, die weitere Untersuchungen rechtfertigt, sollte aber nicht als Wirksamkeitsbeleg bei menschlichen GBM-Patienten dargestellt werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Glioblastom (GBM) ist der häufigste primäre maligne Gehirntumor. Molekularer Wasserstoff wurde bei vielen Erkrankungen einschließlich Krebs als präventives und therapeutisches medizinisches Gas betrachtet. In unserer Studie versuchten wir, die potenzielle Rolle von molekularem Wasserstoff bei GBM zu bewerten. METHODEN: Die In-vivo-Studien wurden mit einem orthotopen Ratten-Gliom-Modell und einem subkutanen Maus-Xenograft-Modell durchgeführt. Tiere inhalierten Wasserstoffgas (67%) 1 h zweimal täglich. MR-Bildgebungsstudien wurden zur Bestimmung des Tumorvolumens durchgeführt. Immunhistochemie (IHC), Immunfluoreszenz-Färbung und Durchflusszytometrie-Analysen wurden zur Bestimmung der Expression von Oberflächenmarkern durchgeführt. Ein Sphärenbildungsassay wurde zur Bewertung der Krebsstammzell-Selbsterneuerungskapazität durchgeführt. Assays für Zellmigration, Invasion und Koloniebildung wurden durchgeführt. ERGEBNISSE: Die In-vivo-Studie zeigte, dass Wasserstoff-Inhalation das GBM-Tumorwachstum effektiv unterdrücken und das Überleben von Mäusen mit GBM verlängern konnte. IHC und Immunfluoreszenz-Färbung zeigten, dass die Wasserstoffbehandlung die Expression von an Stammzelleigenschaften beteiligten Markern (CD133, Nestin), des Proliferationsmarkers (ki67) und des Angiogenese-Markers (CD34) deutlich herunterregulierte und auch die GFAP-Expression, einen Marker der Differenzierung, hochregulierte. Ähnliche Ergebnisse wurden in den In-vitro-Studien erzielt. Die Sphärenbildungsfähigkeit von Gliomzellen wurde durch die Wasserstoffbehandlung ebenfalls unterdrückt. Darüber hinaus unterdrückte die Wasserstoffbehandlung auch die Migrations-, Invasions- und Koloniebildungsfähigkeit von Gliomzellen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass molekularer Wasserstoff als potenzielles Anti-Tumor-Mittel bei der Behandlung von GBM dienen könnte.",
      "conclusion": "Together, these results indicated that molecular hydrogen may serve as a potential anti-tumor agent in the treatment of GBM."
    },
    {
      "pmid": "31083022",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas schützt vor ovariektomie-induzierter Osteoporose durch Hemmung der NF-κB-Aktivierung.",
      "title_en": "Hydrogen gas protects against ovariectomy-induced osteoporosis by inhibiting NF-κB activation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Menopause (New York, N.Y.)",
      "authors": "Wu et al.",
      "author_search": "wu wu",
      "doi": "10.1097/gme.0000000000001310",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/gme.0000000000001310",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31083022/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wu-2019-wasserstoffgas-schuetzt-vor-ovariektomie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Wu — Wasserstoffgas schützt vor ovariektomie-induzierter Osteoporose durch Hemmung der NF-κB-Aktivierung.",
      "summary": "Bei Mäusen mit chirurgisch induziertem Östrogenmangelmodell (Ovariektomie als Modell der postmenopausalen Osteoporose) reduzierte die Inhalation von 60 % molekularem Wasserstoff (H₂) den Knochenschwund deutlich. Die Trabekelknochendichte stieg um mehr als 40 % und proinflammatorische Zytokine sanken um mehr als 50 % im Vergleich zu unbehandelten ovariektomierten Tieren. Der vorgeschlagene Mechanismus läuft über eine Hemmung des NF-κB-Signalwegs, der die Osteoklastendifferenzierung antreibt. (Menopause, 2019.)",
      "assessment": "Eine interessante mechanistische Tierstudie, aber kein Wirksamkeitsbeleg beim Menschen. Die Ergebnisse stammen ausschließlich aus einem Mausmodell und einer Zellkultur — keine menschlichen Probanden wurden einbezogen. Die verwendete H₂-Konzentration (60 %) ist eine pharmakologische Dosis in einem experimentellen Setting, die nicht direkt auf die praktische Humananwendung übertragen werden kann. Eine NF-κB-Hemmung als Mechanismus ist plausibel und wird durch andere H₂-Literatur gestützt, aber die klinische Translation erfordert Dosisfindung, Sicherheitsdaten und kontrollierte Studien bei postmenopausalen Frauen. Die Schlussfolgerung der Autoren, dass „H₂ ein wirksames Therapeutikum bei postmenopausaler Osteoporose sein könnte”, ist eine Hypothese, kein etabliertes Ergebnis.",
      "abstract": "ZIELE: Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung bei postmenopausalen Frauen, für die zufriedenstellende therapeutische Optionen fehlen. Es wurde gezeigt, dass Wasserstoff (H₂) bei der Linderung vieler Krankheiten wirksam ist. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von H₂ auf die Hemmung der Osteoklastogenese und des Knochenschwunds bei ovariektomierten Mäusen. METHODEN: Die Osteoklastendifferenzierung aus Raw264.7-Zellen wurde mit dem Rezeptoraktivator NF-κB-Ligand (RANKL) mit oder ohne 60 % H₂ induziert. Die Anzahl und Resorptionsaktivität der Osteoklasten wurde durch Tartrat-resistente saure Phosphatase-Färbung bzw. den Pit-Formation-Assay beurteilt. Die Expression von Osteoklastenmarkern und die NF-κB-Phosphorylierung wurden durch Western Blot nachgewiesen. Die NF-κB-Kerntranslokation wurde durch Immunfluoreszenz beurteilt. Die NF-κB-Transkriptionsaktivität wurde durch den Luciferase-Assay analysiert. Knochenverlust bei Mäusen wurde durch Ovariektomie (OVX) induziert. OVX-Mäuse erhielten entweder normale Luft oder 60 % H₂. Die Knochenstruktur wurde durch Mikro-Computertomographie und Hämatoxylin-Eosin-Färbung analysiert. Zytokinkonzentrationen wurden durch ELISA gemessen. ERGEBNISSE: H₂ hatte keinen messbaren Effekt auf die Proliferation von Raw264.7-Zellen. Die Anzahl der Osteoklasten und die Größe der Resorptionsgruben der RANKL+H₂-behandelten Zellen waren 3 bis 4-mal geringer als bei RANKL-behandelten Zellen. Die Expression von Osteoklastenmarkergenen der RANKL+H₂-behandelten Zellen war 30 % bis 60 % niedriger als bei RANKL-behandelten Zellen (P < 0,05). H₂ hemmte die RANKL-induzierte Aktivierung, Kerntranslokation und Transkriptionsaktivität von NF-κB deutlich (P < 0,05, RANKL+H₂ vs. RANKL). Die Trabekelknochenmenge und -dichte sowie die Knochenmineraldichte der ovariektomierten Mäuse waren signifikant geringer als bei schenoperierten Mäusen (P < 0,05 OVX vs. Sham). Die Trabekelknochenmenge und die Knochenmineraldichte der H₂-inhalierenden OVX-Mäuse waren um mehr als 40 % höher, während die Spiegel der proinflammatorischen Zytokine Interleukin-1β, IL-6 und Tumornekrosefaktor-α um mehr als 50 % niedriger waren als bei OVX-Mäusen (P < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse zeigten, dass H₂ ein wirksames Therapeutikum bei postmenopausaler Osteoporose sein könnte.",
      "conclusion": "These results demonstrated that H2 could be an effective therapeutic agent of postmenopausal osteoporosis."
    },
    {
      "pmid": "31013316",
      "year": 2019,
      "title": "Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser in einem Rattenmodell der polyzystischen Nierenerkrankung.",
      "title_en": "Effects of hydrogen-rich water in a rat model of polycystic kidney disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Yamasaki et al.",
      "author_search": "yamasaki yamasaki",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0215766",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0215766",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31013316/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yamasaki-2019-wasserstoffreichem-einem-rattenmodell-polyzystischen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "kidney-dialysis",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Yamasaki — Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser in einem Rattenmodell der polyzystischen Nierenerkrankung.",
      "summary": "Bei PCK-Ratten — einem Nagetiermodell der polyzystischen Nierenerkrankung — reduzierte das Trinken von wasserstoffreichem Wasser das Zystenwachstum im Vergleich zu normalem Wasser bei äquivalentem Volumen nicht signifikant. Eine hohe Flüssigkeitsaufnahme (unabhängig vom H₂-Gehalt) verringerte das Nieren-Körpergewicht-Verhältnis geringfügig, aber H₂ zeigte in diesem experimentellen Design keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber Wasser allein. Die Autoren deuten an, dass veränderte Verabreichungsmethoden oder -zeiträume zu anderen Ergebnissen führen könnten. (PLOS ONE, 2019.)",
      "assessment": "Diese Tierstudie sollte als Warnung vor einer Verallgemeinerung positiver H₂-Befunde auf polyzystische Nierenerkrankungen gelesen werden. Das Ergebnis ist ein Nullbefund für die H₂-spezifische Zystenunterdrückung in diesem speziellen Nagetiermodell. Für diese Anwendung existieren keine Humandaten. Die Studie ist klein (n = 40 Ratten, 10 pro Gruppe) und kurz (10 Wochen). Das Nullergebnis widerlegt einen Effekt nicht abschließend — Designlimitationen (Dosis, Zeitpunkt, Applikationsweg) lassen Raum für zukünftige Studien — es zeigt aber, dass H₂ nicht in jedem oxidativen-Stress-bezogenen Krankheitsmodell universell wirksam ist.",
      "abstract": "Als Mechanismus für die Größenzunahme der Zysten bei Patienten mit polyzystischer Nierenerkrankung werden verschiedene Faktoren angenommen. Vasopressin ist eine der Ursachen, und das Trinken großer Wassermengen zeigt einen unterdrückenden Effekt auf die Zystenzunahme. Andererseits ist bekannt, dass wasserstoffreiches Wasser oxidativen Stress reduziert und bei Nierenschädigungen positive Effekte hat. Wir untersuchten, ob das Trinken großer Mengen wasserstoffreichen Wassers die Größenzunahme der Zysten beeinflusst. Vierzig 5 Wochen alte PCK-Ratten wurden zufällig vier Gruppen zugeteilt: C (Kontrolle), gereinigtes Wasser; W (Wasser), Wasser mit Zucker; H (Wasserstoff), wasserstoffreiches Wasser; WH (Wasser+Wasserstoff), wasserstoffreiches Wasser mit Zucker. Sie tranken das Wasser vom Alter von 5 bis 15 Wochen. Die Wasseraufnahme in den Gruppen mit Zuckerwasserzusatz (W, WH) stieg im Vergleich zu C signifikant an, aber es gab keine signifikante Veränderung der Serumkreatininkonzentration. Das Nierengewicht pro Körpergewicht in W war im Vergleich zu C signifikant gesunken. Die Nierengewichte in H und WH waren im Vergleich zu W signifikant gestiegen. Es gab keine signifikanten Unterschiede im Verhältnis der Querschnittsfläche der Zysten zur Gesamtfläche zwischen den Gruppen. Dieses Experiment zeigte, dass der Effekt des Trinkens großer Mengen wasserstoffreichen Wassers nicht signifikant von dem normalen Wassers abwich, im Hinblick auf die Verhinderung eines Größenzuwachses der Zysten bei PCK-Ratten. Einige Veröffentlichungen erkennen jedoch den Einfluss von Wasserstoffwasser an. Signifikante Unterschiede könnten offensichtlich werden, wenn wir Aspekte wie die Verabreichungsmethode oder den Verabreichungszeitraum ändern.",
      "conclusion": "However, some papers acknowledge the influence of hydrogen water. Significant differences might become obvious if we change aspects such as the administration method or administration period."
    },
    {
      "pmid": "30968583",
      "year": 2019,
      "title": "Säureempfindliches H₂-freisetzendes 2D-MgB₂-Nanoblatt für therapeutische Synergie und Abschwächung von Nebenwirkungen der Magenkrebs-Chemotherapie.",
      "title_en": "Acid-Responsive H2 -Releasing 2D MgB2 Nanosheet for Therapeutic Synergy and Side Effect Attenuation of Gastric Cancer Chemotherapy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced healthcare materials",
      "authors": "Fan et al.",
      "author_search": "fan fan",
      "doi": "10.1002/adhm.201900157",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/adhm.201900157",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30968583/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-fan-2019-saeureempfindliches-freisetzendes-mgb2-nanoblatt/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Fan — Säureempfindliches H₂-freisetzendes 2D-MgB₂-Nanoblatt für therapeutische Synergie und Abschwächung von Nebenwirkungen der Magenkrebs-Chemotherapie.",
      "summary": "Forscher entwickelten ein Magnesiumborid-(MgB₂-)Nanoblatt, das in sauren Umgebungen (wie dem Magen) molekularen Wasserstoff freisetzt, und kombinierten es mit dem Chemotherapeutikum Doxorubicin in einem Magenkrebs-Mausmodell. Die kombinierte „Hydrogenochemotherapie” verlängerte das Überleben im Vergleich zur Chemotherapie allein signifikant und reduzierte gleichzeitig die toxischen Nebenwirkungen auf Knochenmark, Herz, Leber und Milz. Der vorgeschlagene Mechanismus besagt, dass H₂ die aerobe Atmung selektiv in Krebszellen hemmt, während normales Gewebe geschützt wird. (Advanced Healthcare Materials, 2019.)",
      "assessment": "Eine präklinische Machbarkeitsstudie — kein klinisches Ergebnis. Alle Ergebnisse stammen aus einem Maus-Magenkrebs-Xenograft-Modell; keine menschlichen Patienten waren beteiligt. Das Nano-Liefersystem ist erfinderisch, aber seine klinische Machbarkeit — Herstellung, behördliche Zulassung, Langzeitsicherheit, Bioverfügbarkeit — ist vollständig unbewiesen. Der vorgeschlagene Mechanismus der selektiven Hemmung der aeroben Krebszell-Atmung durch H₂ ist eine faszinierende Hypothese, die weitaus mehr Validierung erfordert. Diese Arbeit trägt zum mechanistischen Verständnis von H₂ in der Onkologie bei, sollte aber nicht als Wirksamkeitsbeleg für die Krebsbehandlung beim Menschen interpretiert werden.",
      "abstract": "Das Wasserstoffmolekül hat ein hohes Potenzial, die toxischen Nebenwirkungen der Chemotherapie abzuschwächen und auch die Chemotherapiewirksamkeit zu steigern; die Entwicklung eines neuartigen wasserstofffreisetzenden Prodrugs für eine einfache, sichere und effiziente Wasserstoffverabreichung ist für eine kombinierte Hydrogenochemotherapie von entscheidender Bedeutung, stellt aber nach wie vor eine Herausforderung dar. Mit Fokus auf Magenkrebs wird hier ein 2D-Magnesiumborid-Nanoblatt (MBN) als neuer Typ eines säurereaktiven wasserstofffreisetzenden Prodrugs durch eine ultraschallunterstützte chemische Ätztechnik synthetisiert. Es wird eingesetzt, um eine Hydrogenochemotherapie durch Kombination einer einfachen oralen Verabreichung von Polyvinylpyrrolidon-(PVP-)umhüllten MBN-(MBN@PVP-)Pillen mit der routinemäßigen intravenösen Injektion von Doxorubicin (DOX) zu verwirklichen. Die MBN@PVP-Pille hat eine hohe Stabilität in normalen Geweben/Blutumgebungen sowie eine hohe Magensäure-Reaktionsfähigkeit mit anhaltendem Freisetzungsverhalten, das gut zu ihrer Stoffwechselrate im Magen passt und so eine kontinuierliche und langfristige Wasserstoffverabreichung begünstigt. Die Hydrogenochemotherapie mit DOX+MBN@PVP hat die Überlebenszeit magentumortragender Mäuse durch Reduzierung der toxischen Nebenwirkungen der Chemotherapie bemerkenswert verlängert. Es wurde festgestellt, dass der Mechanismus für die therapeutische Synergie und Nebenwirkungsabschwächung der Hydrogenochemotherapie auf der Selektivität von Wasserstoffmolekülen beruht, die die aerobe Atmung von Magenzellen hemmen, aber die aerobe Atmung normaler Zellen einschließlich Knochenmark-Mesenchymaler Stammzellen sowie Herz-, Leber- und Milzzellen aktivieren.",
      "conclusion": "Hydrogenochemotherapy with DOX+MBN@PVP has remarkably prolonged the survival time of gastric tumor-bearing mice by reducing the toxic side effects of chemotherapy. The mechanism for therapeutic synergy and side effect attenuation of hydrogenochemotherapy is discovered to be derived from the selectivity of hydrogen molecules in inhibiting aerobic respiration of gastric cells but activating aerobic "
    },
    {
      "pmid": "30877875",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas-Inhalation mildert die sepsis-induzierte Leberschädigung in FUNDC1-abhängiger Weise.",
      "title_en": "Hydrogen gas inhalation attenuates sepsis-induced liver injury in a FUNDC1-dependent manner.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Yan et al.",
      "author_search": "yan yan",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2019.03.021",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2019.03.021",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30877875/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yan-2019-wasserstoffgas-inhalation-mildert-sepsis/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Yan — Wasserstoffgas-Inhalation mildert die sepsis-induzierte Leberschädigung in FUNDC1-abhängiger Weise.",
      "summary": "Bei septischen Mäusen (Blinddarm-Ligations-Punktions-Modell) verbesserte die Inhalation von 2 % Wasserstoff (H₂) für 3 Stunden die 7-Tages-Überlebensrate und reduzierte Marker für Leberschäden. Der Schutzmechanismus scheint vom Mitophagie-Rezeptor FUNDC1 abzuhängen: Als FUNDC1 pharmakologisch blockiert wurde, verlor H₂ seinen Schutzeffekt. Dies identifiziert einen spezifischen molekularen Signalweg, über den H₂ Leberzellen während einer Sepsis schützen könnte. (International Immunopharmacology, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine gut konzipierte präklinische mechanistische Studie an Mäusen — kein klinischer Beleg für den Menschen. Sie erweitert das mechanistische Verständnis, wie H₂ über die FUNDC1-abhängige Mitophagie gegen septische Leberschäden schützen könnte, was ein bedeutsamer wissenschaftlicher Beitrag ist. Alle Befunde stammen jedoch von männlichen Mäusen in einem spezifischen chirurgischen Sepsismodell; es wurden keine menschlichen Patienten untersucht. Die klinische Lücke — einschließlich Dosierung, Verabreichung in der Intensivstation und Patientenheterogenität — ist erheblich. Ergebnisse sollten nicht auf das klinische Sepsismanagement beim Menschen übertragen werden.",
      "abstract": "Die sepsisinduzierte Leberdysfunktion gilt als unabhängiger Risikofaktor für das Multiorgandysfunktionssyndrom (MODS) und Tod. Mitophagie, eine selektive Form der Autophagie, spielt eine wichtige Rolle bei sepsisinduziertem Organschaden. Wir haben gezeigt, dass Wasserstoffgas (H₂), ein selektives Antioxidans, bei septischen Mäusen Schutzwirkungen entfaltet. Hier stellen wir die Hypothese auf, dass die therapeutischen Wirkungen von H₂ auf septische Tiere mit Leberschäden über die Regulierung des durch Fun14-Domänen-enthaltenes Protein 1 (FUNDC1) induzierten Mitophagie-Signalwegs ausgeübt werden. Männliche C57BL/6J-Mäuse wurden entweder einer Schein- oder einer CLP-Operation unterzogen und ab 1 h nach der Schein- oder CLP-Operation für 3 h mit 2 % H₂-Gas-Inhalation behandelt. Um die Rolle von FUNDC1 zu überprüfen, wurde 24 h vor der Schein- oder CLP-Operation das zellpenetrierende Peptid P (1 mg/kg), das als FUNDC1-Inhibitor fungiert, intraperitoneal in die Mäuse injiziert. Die Ergebnisse zeigten, dass die Inhalation von 2 % H₂-Gas nach einer Sepsis zu einem Anstieg der 7-Tages-Überlebensrate, der ALT- und AST-Spiegel, des RCR sowie der P62- und LC3B-II-Expression führte, aber den histologischen Score sowie die FUNDC1-, P-18-FUNDC1-, Tim23- und Caspase-1-Spiegel senkte. Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen der CLP+Peptid-P- und der CLP+H₂+Peptid-P-Gruppe berichtet. Diese Beobachtungen zeigen, dass die Inhalation von 2 % H₂-Gas für 3 Stunden eine wirksame therapeutische Strategie bei sepsisinduzierten Leberschäden durch Regulierung der FUNDC1-abhängigen Mitophagie sein könnte.",
      "conclusion": "However, no significant differences were reported between the CLP + peptide P and CLP + H2 + peptide P groups. These observations indicate that 2% H2 gas inhalation for 3 h may serve as an effective therapeutic strategy for sepsis-induced liver injury through the regulation of FUNDC1-dependent mitophagy."
    },
    {
      "pmid": "30858437",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoff-Beatmung kombiniert mit milder Hypothermie verbessert kurzfristige neurologische Ergebnisse in einem 5-Tage-Ferkelmodell der neonatalen Hypoxie-Ischämie.",
      "title_en": "Hydrogen ventilation combined with mild hypothermia improves short-term neurological outcomes in a 5-day neonatal hypoxia-ischaemia piglet model.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Htun et al.",
      "author_search": "htun htun",
      "doi": "10.1038/s41598-019-40674-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-019-40674-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30858437/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-htun-2019-beatmung-kombiniert-milder-hypothermie/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Htun — Wasserstoff-Beatmung kombiniert mit milder Hypothermie verbessert kurzfristige neurologische Ergebnisse in einem 5-Tage-Ferkelmodell der neonatalen Hypoxie-Ischämie.",
      "summary": "Bei neugeborenen Ferkeln, die eine hypoxisch-ischämische Hirnschädigung erlitten hatten (Modell für Geburtsasphyxie), erzielte die Kombination von therapeutischer Hypothermie mit Wasserstoff-(H₂-)Beatmung über 5 Tage bessere neurologische Erholungsscores als Hypothermie allein. Die H₂+Hypothermie-Gruppe zeigte auch eine Tendenz zu verbesserter kortikaler und Marklager-Histologie sowie weniger Zelltod. Diese Befunde deuten darauf hin, dass H₂ zur aktuellen Standardbehandlung der neonatalen hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie einen zusätzlichen Nutzen bieten könnte — aber nur in einem Ferkelmodell. (Scientific Reports, 2019.)",
      "assessment": "Eine präklinische Ferkelstudie — vielversprechend, aber weit entfernt von klinischen Belegen. Das Ferkelmodell ist stärker auf menschliche Neugeborene übertragbar als Nagetiermodelle, was diesen Befunden etwas mehr Translationsgewicht verleiht. Die Studie ist jedoch klein, kurz und befasst sich nicht mit langfristigen neurodevelopmentalen Outcomes. Es wurden keine menschlichen Neugeborenen untersucht. Die therapeutische Hypothermie in Kombination mit H₂-Beatmung würde dedizierte neonatale klinische Studien erfordern, bevor eine Anwendung in Betracht gezogen werden kann. Das Ergebnis ist ein bedeutsames Signal für weitere Forschung, keine Behandlungsempfehlung.",
      "abstract": "Trotz seiner schlechten Outcomes ist die therapeutische Hypothermie (TH) die aktuelle Standardbehandlung der neonatalen hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie (HIE). In dieser Studie wurde aufgrund seiner antioxidativen, entzündungshemmenden und antiapoptotischen Eigenschaften die Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff (H₂) in Kombination mit TH durch neurologische und histologische Beurteilungen ausgewertet. Die Ferkel wurden in drei Gruppen aufgeteilt: hypoxisch-ischämischer Insult mit Normothermie (NT), Insult mit Hypothermie (TH, 33,5 ± 0,5 °C) und Insult mit Hypothermie und H₂-Beatmung (TH-H₂, 2,1–2,7 %). H₂-Beatmung und TH wurden für 24 h verabreicht. Nach dem Beatmungs-Weaning wurde alle 6 h für 5 Tage eine neurologische Beurteilung durchgeführt. Am Tag 5 wurden die Gehirne der Ferkel für die histopathologische Analyse entnommen. Hinsichtlich des neurologischen Scores hatten die Ferkel der TH-H₂-Gruppe konstant den höchsten Score von Tag 2 bis 5 und zeigten ab Tag 3 einen signifikant höheren neurologischen Score im Vergleich zur NT-Gruppe. Die meisten Ferkel der TH-H₂-Gruppe konnten an Tag 3 der Erholung laufen, während die Gehfähigkeit in den anderen beiden Gruppen verzögert war. Die histologischen Ergebnisse zeigten, dass TH-H₂ tendenziell den Zustand der kortikalen grauen und subkortikalen weißen Substanz verbesserte, mit einer erheblichen Reduktion des Zelltods. In dieser Studie verbesserte die Kombination aus TH und H₂ die kurzfristigen neurologischen Outcomes bei neonatal hypoxisch-ischämischen Ferkeln.",
      "conclusion": "The histological results revealed that TH-H2 tended to improve the status of cortical gray matter and subcortical white matter, with a considerable reduction in cell death. In this study, the combination of TH and H2 improved short-term neurological outcomes in neonatal hypoxic-ischaemic piglets."
    },
    {
      "pmid": "30853611",
      "year": 2019,
      "title": "In-vitro- und In-vivo-Studien zu Mg-30Sc-Legierungen mit unterschiedlicher Phasenstruktur für die mögliche Anwendung im Knochen.",
      "title_en": "In vitro and in vivo studies of Mg-30Sc alloys with different phase structure for potential usage within bone.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2019.03.009",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2019.03.009",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30853611/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2019-vitro-vivo-30sc-legierungen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Liu — In-vitro- und In-vivo-Studien zu Mg-30Sc-Legierungen mit unterschiedlicher Phasenstruktur für die mögliche Anwendung im Knochen.",
      "summary": "Forscher entwickelten eine Magnesium-Scandium-(Mg-30Sc-)Legierung mit kubisch-raumzentrierter (bcc) Kristallstruktur als biologisch abbaubares orthopädisches Implantatmaterial und testeten sie in Zellkulturen und Ratten über 24 Wochen. Die β-Phasen-bcc-Legierung zeigte überlegene mechanische Festigkeit (>600 MPa Druckfestigkeit), niedrige In-vivo-Korrosionsrate, keine Zytotoxizität und gute Knochenintegration — mit nur begrenzter Wasserstoffgas-Freisetzung während der Degradation. (Acta Biomaterialia, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Biomaterialstudie, keine Studie zu therapeutischem H₂. Der H₂-Aspekt betrifft spezifisch die Minimierung der beiläufigen H₂-Gas-Freisetzung aus einem abbaubaren Implantat — das Ziel ist, H₂ niedrig zu halten, nicht es therapeutisch zu verabreichen. Die Ergebnisse stammen aus Zellkultur und einem Ratten-Femur-Modell; Humanimplantationsdaten existieren nicht. Das Legierungskonzept ist wissenschaftlich interessant, aber weit von klinischer Anwendung entfernt. Diese Arbeit ist in keiner Weise ein Beleg für therapeutisches H₂ — sie gehört zur Implantat-Materialwissenschaft.",
      "abstract": "Durch geeignete Legierung von Magnesium mit dem Element Scandium (Sc) kann seine Mikrostruktur von der α-Phase mit hexagonal dichtester Packung (hcp) in die β-Phase mit kubisch-raumzentrierter Struktur (bcc) umgewandelt werden. In der vorliegenden Arbeit wurden Mg-30-Gew.%-Sc-Legierungen mit einphasiger α-Phase, dualen Phasen (α+β) oder β-Phasenmikrostruktur durch Modifikation der Wärmebehandlungsroutinen entwickelt und ihre Eignung für die Verwendung im Knochen umfassend untersucht. Die β-phasige Mg-30-Gew.%-Sc-Legierung zeigte die beste mechanische Leistung mit einer Druckfestigkeit von 603 ± 39 MPa und einer Druckdehnung von 31 ± 3 %. In-vitro-Degradationstests zeigten, dass Scandium effektiv in die Oberflächenkorrosionsschicht eingebaut werden kann, eine zweischichtige Struktur bildet und die Legierungsmatrix weiter schützt. Für die einphasige α-phasige und die β-phasige Mg-30-Gew.%-Sc-Legierung wurde an der MC3T3-Zelllinie kein zytotoxischer Effekt beobachtet. Darüber hinaus zeigte die β-phasige Mg-30-Gew.%-Sc-Legierung akzeptable Korrosionsbeständigkeit in vivo (0,06 mm/Jahr) und beibehaltene mechanische Integrität bis zu 24 Wochen. Der Degradationsprozess beeinflusste die hämatologischen Indizes für Entzündung, Leber- oder Nierenfunktionen nicht signifikant. Das Knochen-Implantat-Kontaktverhältnis von 75 ± 10 % nach 24 Wochen impliziert eine zufriedenstellende Integration zwischen der β-phasigen Mg-30-Gew.%-Sc-Legierung und dem umgebenden Knochen. Diese Befunde weisen auf eine mögliche Verwendung der bcc-strukturierten Mg-Sc-Legierung im Knochen hin und könnten eine neue Strategie für das zukünftige Design biomedizinischer Magnesiumlegierungen liefern.",
      "conclusion": "No cytotoxicity and systematic toxicity were shown for β phased Mg-30 wt%Sc alloy on MC3T3 cell model and rat organisms. Moreover, good osseointegration, limited hydrogen gas release and maintained mechanical integrity were observed after 24 weeks' implantation into the rat femur bone."
    },
    {
      "pmid": "30825755",
      "year": 2019,
      "title": "Hyperoxygenierte wasserstoffreiche Lösung unterdrückt die durch hämorrhagischen Schock induzierte Lungenschädigung bei Ratten.",
      "title_en": "Hyperoxygenated Hydrogen-Rich Solution Suppresses Lung Injury Induced by Hemorrhagic Shock in Rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of surgical research",
      "authors": "Meng et al.",
      "author_search": "meng meng",
      "doi": "10.1016/j.jss.2019.01.050",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jss.2019.01.050",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30825755/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-meng-2019-hyperoxygenierte-wasserstoffreiche-loesung-unterdrueckt/",
      "methods": [
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Meng — Hyperoxygenierte wasserstoffreiche Lösung unterdrückt die durch hämorrhagischen Schock induzierte Lungenschädigung bei Ratten.",
      "summary": "Bei Ratten mit durch hämorrhagischen Schock induzierter akuter Lungenschädigung (ALI) übertraf die intravenöse Infusion einer Lösung, die sowohl zusätzlichen Sauerstoff als auch gelösten Wasserstoff kombiniert (HOHS), die Standard-Wiederbelebungsflüssigkeit und jede Komponente allein beim Schutz des Lungengewebes. HOHS reduzierte oxidative Stressmarker, inflammatorische Zytokine und Zelltod im Lungengewebe signifikant. Diese Nagetierstudie deutet auf einen synergistischen Nutzen der Kombination beider Gase in einer Wiederbelebungsflüssigkeit hin. (The Journal of Surgical Research, 2019.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte präklinische Rattenstudie mit einem logischen Vier-Arm-Vergleich — kein klinischer Beleg. Alle Tiere waren männliche Ratten unter einem streng kontrollierten hämorrhagischen Schockprotokoll; es existieren keine Humandaten für diese spezifische Formulierung. Die praktischen Herausforderungen der Herstellung, Stabilisierung und klinischen Anwendung einer Lösung mit erhöhtem gelösten O₂ und H₂ werden nicht behandelt. Die Ergebnisse sind als Konzept vielversprechend, benötigen aber größere Tierstudien und schließlich klinische Studien, bevor Schlussfolgerungen über den menschlichen Nutzen gezogen werden können.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Hämorrhagischer Schock kann eine akute Lungenschädigung (ALI) induzieren, die mit zellularer Hypoxie, Lungengewebsentzündung, Freie-Radikal-Schäden und übermäßiger Zell-Apoptose assoziiert ist. Unsere früheren Studien zeigten, dass hyperoxygenierte Lösung die zelluläre Hypoxie lindern kann. Darüber hinaus kann wasserstoffreiche Lösung (HS) Lungengewebsentzündung, Freie-Radikal-Schäden und übermäßige Zell-Apoptose lindern. Daher stellen wir die Hypothese auf, dass hyperoxygenierte wasserstoffreiche Lösung (HOHS) die Lunge vor ALI schützen kann. MATERIALIEN UND METHODEN: SD-Ratten wurden zufällig fünf Gruppen zugeteilt (n = 6 pro Zeitpunkt pro Gruppe) und hämorrhagischem Schock mit induzierten ALI ausgesetzt, dann mit Ringer-Laktat-Lösung (LRS), hyperoxygenierter Lösung, HS und HOHS behandelt. Die Schutzwirkungen dieser Lösungen wurden wie folgt beurteilt: arterielle Blutproben wurden für die Blutgasanalyse entnommen; bronchoalveoläre Lavageflüssigkeit wurde für Zellzählung und Proteinquantifizierung gesammelt; Lungengewebsproben wurden entnommen, um das Nass-/Trocken-Verhältnis sowie die Spiegel von T-SOD, MDA, TNF-α und IL-6 zu messen. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten, dass PaO₂, PaCO₂ und T-SOD in den drei Behandlungsgruppen anstiegen (P < 0,05), am deutlichsten in der HOHS-Gruppe (P < 0,01) im Vergleich zur LRS-Gruppe; und umgekehrt sanken die Spiegel von Laktat, MDA, TNF-α und IL-6, Zellzahl, Proteingehalt, Caspase-3 und TUNEL-positiven Zellen sowie ALI-Score in den drei Behandlungsgruppen (P < 0,05), am stärksten in der HOHS-Gruppe (P < 0,01) im Vergleich zur LRS-Gruppe. Morphologische Beobachtungen zeigten, dass im Vergleich zur LRS-Gruppe Zellschäden in den drei Behandlungsgruppen in unterschiedlichem Maße verbessert wurden, besonders deutlich in der HOHS-Gruppe. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Befunde zeigen, dass HOHS die Lunge vor der durch hämorrhagischen Schock induzierten ALI schützen kann.",
      "conclusion": "These findings demonstrate that HOHS can protect the lung against ALI induced by hemorrhagic shock."
    },
    {
      "pmid": "30693753",
      "year": 2019,
      "title": "Mechanische Festigkeit, Bioabbaubarkeit sowie In-vitro- und In-vivo-Biokompatibilität von Zn-Biomaterialien.",
      "title_en": "Mechanical Strength, Biodegradation, and in Vitro and in Vivo Biocompatibility of Zn Biomaterials.",
      "title_de": null,
      "journal": "ACS applied materials & interfaces",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1021/acsami.8b20634",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1021/acsami.8b20634",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30693753/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2019-mechanische-festigkeit-bioabbaubarkeit-sowie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Zhu — Mechanische Festigkeit, Bioabbaubarkeit sowie In-vitro- und In-vivo-Biokompatibilität von Zn-Biomaterialien.",
      "summary": "Zinklegierungen (Zn) wurden als neue Klasse biologisch abbaubarer Metallimplantatmaterialien untersucht — bemerkenswert insbesondere, weil sie ohne Erzeugung von Wasserstoffgas abgebaut werden, im Gegensatz zu magnesiumbasierten Implantaten. Die Legierung von Zn mit kleinen Mengen Sr oder Mg verbesserte die mechanische Festigkeit signifikant, während Korrosionsrate, Zytotoxizität und In-vivo-Immunreaktion in Zellkultur und Tiertests akzeptabel blieben. (ACS Applied Materials &amp; Interfaces, 2019.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Biomaterialstudie — keine therapeutische H₂-Studie. Die H₂-Verbindung besteht darin, dass Zn-Implantate gegenüber Mg-Implantaten genau deshalb als überlegen positioniert werden, weil sie die H₂-Gas-Freisetzung vermeiden. Die Studie ist in-vitro und frühe In-vivo-Phase; es existieren keine Humanimplantationsdaten. Sie liefert keine Belege für oder gegen therapeutischen molekularen H₂ — es ist Implantat-Materialwissenschaft mit einem Hinweis auf H₂ als unerwünschtes Nebenprodukt der konkurrierenden Technologie.",
      "abstract": "Zn-basierte Biomaterialien haben sich in letzter Zeit als vielversprechende neue Arten von bioresorbierbaren Metallen herauskristallisiert, die für orthopädische Geräte, kardiovaskuläre Stents und andere medizinische Anwendungen geeignet sind. Im Vergleich zu anderen abbaubaren metallischen Biomaterialien (d. h. Mg- oder Fe-basierten) haben Zn-Biomaterialien eine geeignetere Korrosionsrate ohne Wasserstoffgas-Entwicklung. Hier haben wir das Potenzial Zn-basierter Metalle als medizinische Implantate sowohl in vitro als auch in vivo untersucht, zusammen mit einer Standard-Benchmark-Mg-Legierung AZ31. Die mechanischen Eigenschaften des reinen Zn waren nicht stark genug, wurden aber nach Legierung mit Sr oder Mg (1,5 at.%) signifikant verbessert (Mikrohärte >70 kg/mm², Festigkeit >220 MPa, Dehnung >15%), was die Mindestdesignkriterien für lastttragende Geräteanwendungen übertrifft. Die Korrosionsrate Zn-basierter Biomaterialien betrug etwa 0,4 mm/Jahr, deutlich langsamer als die von AZ31. Die gemessene Zellviabilität und Proliferation von drei verschiedenen menschlichen primären Zellen war für Zn-basierte Biomaterialien besser als für AZ31. Die Thrombozytenadhäsion und -aktivierung auf Zn-basierten Materialien war minimal, deutlich geringer als auf AZ31. Die Hämolyse roter Blutkörperchen (<0,5 %) nach Inkubation mit Zn-basierten Materialien lag auch weit unter dem ISO-Standard von 5 %. Darüber hinaus förderten Zn-basierte Biomaterialien die Stammzelldifferenzierung zur Induktion des extrazellulären Matrix-Mineralisierungsprozesses. In-vivo-Tiertests mittels subkutaner, Knochen- und vaskulärer Implantation ergaben, dass die Akuttoxizität und Immunreaktion Zn-basierter Biomaterialien minimal/moderat war, vergleichbar mit AZ31. Es wurden keine ausgedehnten Zelltote und Fremdkörperreaktionen beobachtet. Zusammenfassend könnten Zn-basierte Biomaterialien ein großes Potenzial als vielversprechende Kandidaten für medizinische Implantate haben.",
      "conclusion": "No extensive cell death and foreign body reactions were observed. Taken together, Zn-based biomaterials may have a great potential as promising candidates for medical implants."
    },
    {
      "pmid": "30660872",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas reduziert die HMGB1-Freisetzung im Lungengewebe septischer Mäuse über einen Nrf2/HO-1-abhängigen Signalweg.",
      "title_en": "Hydrogen gas reduces HMGB1 release in lung tissues of septic mice in an Nrf2/HO-1-dependent pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Yu et al.",
      "author_search": "yu yu",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2019.01.022",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2019.01.022",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30660872/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yu-2019-wasserstoffgas-reduziert-hmgb1-freisetzung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Yu — Wasserstoffgas reduziert die HMGB1-Freisetzung im Lungengewebe septischer Mäuse über einen Nrf2/HO-1-abhängigen Signalweg.",
      "summary": "Bei septischen Mäusen (CLP-Modell) reduzierte die Inhalation von 2 % Wasserstoff (H₂) die Lungenschädigung, verbesserte das Überleben und verringerte die Freisetzung von HMGB1 — einem späten Gefahrensignal bei Sepsis — über einen Signalweg, der den Transkriptionsfaktor Nrf2 und das Enzym HO-1 erfordert. Als Nrf2 genetisch ausgeschaltet wurde, verlor H₂ seine Schutzwirkungen, was die Nrf2/HO-1-Achse als wesentlich für den Wirkmechanismus von H₂ in diesem Modell bestätigt. (International Immunopharmacology, 2019.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch rigorose präklinische Tierstudie — kein klinischer Beleg für den Menschen. Die Verwendung von Nrf2-Knockout-Mäusen zur Etablierung der Signalwegabhängigkeit ist eine Stärke. Der gesamte Datensatz stammt jedoch von einer einzigen Spezies (männliche ICR-Mäuse), einem spezifischen chirurgischen Sepsismodell und einem festen H₂-Inhalationsprotokoll, das klinisch möglicherweise nicht erreichbar ist. Die HMGB1-Suppression durch Nrf2/HO-1 ist ein vielversprechender mechanistischer Weg, aber noch keine H₂-Studie hat beim Menschen einen Nutzen bei Sepsis gezeigt. Ergebnisse sollten nicht über das Tiermodell hinaus extrapoliert werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Lungenschäden sind ein wesentlicher Beitrag zur Sterblichkeit bei septischen Patienten. Unsere früheren Studien haben festgestellt, dass molekularer Wasserstoff (H₂), der antioxidative, entzündungshemmende und antiapoptotische Wirkungen hat, bei einem septischen Tiermodell durch Steigerung der Expression des nukleären Faktor-Erythroid-2-verwandten Faktors 2 (Nrf2) einen therapeutischen Effekt hatte. Ziel dieser Forschung war es, die Auswirkungen der Inhalation von 2 % H₂-Gas auf die durch Sepsis induzierte Lungenschädigung und ihre zugrunde liegenden Mechanismen zu untersuchen. METHODEN: Männliche Wildtyp-(WT-) und Nrf2-Knockout-(Nrf2-KO-)ICR-Mäuse wurden einer Schein- oder CLP-Operation unterzogen. Zwei Prozent H₂-Gas wurden jeweils 60 Minuten lang beginnend bei 1 h und 6 h nach der Schein- oder CLP-Operation inhaliert. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten, dass die 2 %-H₂-Gas-Behandlung die Überlebensraten erhöhte, das Nass-/Trocken-Gewichtsverhältnis und den Lungenschädigungsscore senkte, die durch oxidativen Stress und Entzündung verursachten Verletzungen linderte und den HO-1-Spiegel induzierte, aber den HMGB1-Spiegel bei WT-, nicht aber bei Nrf2-KO-Mäusen senkte. Diese Daten zeigen, dass H₂-Gas Lungenschäden bei septischen Mäusen durch Regulierung der HO-1- und HMGB1-Expression unterdrücken kann und dass Nrf2 eine Hauptrolle bei den Schutzwirkungen von H₂-Gas auf durch Sepsis verursachte Lungenschäden spielt.",
      "conclusion": "RESULTS: The results indicated that 2% H2 gas treatment increased the survival rates, decreased the W/D weight ratio and the lung injury score, alleviated the injuries caused by oxidative stress and inflammation, and induced HO-1 level but reduced HMGB1 level in WT but not Krf2-KO mice. These data reveal that H2 gas could suppress lung injury in septic mice through regulation of HO-1 and HMGB1 exp"
    },
    {
      "pmid": "30259991",
      "year": 2019,
      "title": "Wasserstoffgas reduziert die durch chronische intermittierende Hypoxie induzierte Hypertonie durch Hemmung der sympathischen Nervenaktivität und Steigerung vasodilatatorischer Reaktionen über die Antioxidation.",
      "title_en": "Hydrogen gas reduces chronic intermittent hypoxia-induced hypertension by inhibiting sympathetic nerve activity and increasing vasodilator responses via the antioxidation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cellular biochemistry",
      "authors": "Guan et al.",
      "author_search": "guan guan",
      "doi": "10.1002/jcb.27684",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/jcb.27684",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30259991/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-guan-2019-wasserstoffgas-reduziert-chronische-intermittierende/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2019 · Guan — Wasserstoffgas reduziert die durch chronische intermittierende Hypoxie induzierte Hypertonie durch Hemmung der sympathischen Nervenaktivität und Steigerung vasodilatatorischer Reaktionen über die Antioxidation.",
      "summary": "Bei Ratten, die chronischer intermittierender Hypoxie (CIH) — einem Modell der schlafapnoe-assoziierten Hypertonie — ausgesetzt waren, dämpfte die tägliche H₂-Gas-Inhalation den Blutdruckanstieg signifikant. H₂ reduzierte die Überaktivität des sympathischen Nervensystems und verbesserte die vaskulären Relaxationsreaktionen, wobei der antioxidative Effekt von H₂ (Reduktion von 8-OHdG und Steigerung der Superoxid-Dismutase-Aktivität) als wahrscheinlicher Mechanismus identifiziert wurde. (Journal of Cellular Biochemistry, 2019.)",
      "assessment": "Eine informative präklinische Rattenstudie — kein klinischer Beleg für die Behandlung von Hypertonie oder Schlafapnoe beim Menschen. Der Befund, dass H₂ den Blutdruck bei gesunden Ratten nicht senkte (nur bei CIH-hypertensiven), ist ein wichtiges Spezifitätssignal, das Bedenken hinsichtlich einer Überkorrektur reduziert. Der antioxidative Mechanismus (8-OHdG-Reduktion, SOD-Anstieg) ist konsistent mit den bekannten Eigenschaften von H₂. Dies ist jedoch ein Nagetiermodell eines spezifischen Hypertonie-Subtyps; keine menschlichen Patienten wurden untersucht, und das H₂-Inhalationsprotokoll unterscheidet sich erheblich von jeder praktikablen klinischen Verabreichung.",
      "abstract": "Über molekularen Wasserstoff wird berichtet, dass er medizinisch eingesetzt werden kann, um verschiedene systemische pathologische Zustände zu verbessern. Diese Studie untersuchte den Effekt von Wasserstoff (H₂) auf die durch intermittierende Hypoxie bei Ratten induzierte Hypertonie. Die erwachsenen Ratten wurden 8 Stunden/Tag für 5 Wochen chronischer intermittierender Hypoxie (CIH) und/oder 2 Stunden/Tag H₂-Gas ausgesetzt. Wir fanden, dass der systolische und diastolische Blutdruck bei intermittierender Hypoxie ausgesetzten Ratten signifikant anstieg, was nach der H₂-Behandlung deutlich abgeschwächt wurde. Darüber hinaus erhöhte die intermittierende Hypoxie-Exposition die renale sympathische Nervenaktivität, konsistent mit Plasma-Norepinephrin. Zusätzlich verbesserte H₂-Gas die durch CIH induzierten abnormalen vaskulären Relaxationsreaktionen signifikant. Dennoch verursachte die Inhalation von H₂-Gas allein keine derartigen Veränderungen. Darüber hinaus zeigten mit H₂-Gas behandelte CIH-exponierte Ratten eine signifikante Reduktion des 8-Hydroxy-2-Desoxyguanosin-Gehalts und Anstiege der Superoxid-Dismutase-Aktivität, was auf verbesserten oxidativen Stress hinweist. Zusammengenommen weisen diese Ergebnisse darauf hin, dass H₂-Gas signifikante Auswirkungen auf die Blutdrucksenkung ohne Nebenwirkungen hat. Mechanistisch könnten die Hemmung der sympathischen Aktivität und die Reduktion des systemischen Gefäßwiderstands über die antioxidative Aktivität von H₂ an diesem Prozess beteiligt sein.",
      "conclusion": "Taken together, these results indicate that H 2 gas has significant effects on the reduction of BP without any side effects. Mechanistically, inhibition of sympathetic activity and reduction of systemic vascular resistance may participate in this process via the antioxidant activity of H 2 ."
    },
    {
      "pmid": "30367274",
      "year": 2018,
      "title": "Jüngste Fortschritte bei der Elektrooxidation von Harnstoff für die Direkt-Harnstoff-Brennstoffzelle und die Harnstoff-Elektrolyse.",
      "title_en": "Recent Advances in the Electro-Oxidation of Urea for Direct Urea Fuel Cell and Urea Electrolysis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Topics in current chemistry (Cham)",
      "authors": "Ye et al.",
      "author_search": "ye ye",
      "doi": "10.1007/s41061-018-0219-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s41061-018-0219-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30367274/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ye-2018-juengste-fortschritte-elektrooxidation-harnstoff/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2018 · Ye — Jüngste Fortschritte bei der Elektrooxidation von Harnstoff für die Direkt-Harnstoff-Brennstoffzelle und die Harnstoff-Elektrolyse.",
      "summary": "Dieser Review behandelt jüngste Fortschritte bei der Elektrooxidation von Harnstoff — der elektrochemischen Reaktion, die es ermöglicht, Harnstoff (aus Urin, Abwasser oder industriellen Quellen) als Brennstoff in Direkt-Harnstoff-Brennstoffzellen zu verwenden oder als Ausgangsstoff zur Erzeugung von Wasserstoffgas durch Harnstoff-Elektrolyse zu nutzen. Die Entwicklung verbesserter Katalysatoren wird als zentraler Engpass für beide Anwendungen identifiziert. (Topics in Current Chemistry, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist ein Chemie-/Materialwissenschafts-Review — er hat keine direkte Relevanz für therapeutische Wasserstoffmedizin. Er überprüft elektrochemische Methoden der Harnstoffoxidation als Ansatz zur Wasserstoffproduktion und für Brennstoffzellen. Es werden keine biologischen oder Gesundheitsdaten diskutiert. Der Bezug zur H₂-Medizin ist indirekt: Effizientere H₂-Produktionstechnologien könnten letztlich die Herstellung H₂-angereicherter Lösungen oder Gase unterstützen — aber diese Arbeit macht keine Behauptungen über Gesundheitseffekte und sollte nicht als Gesundheitsbeleg zitiert werden.",
      "abstract": "Diese Arbeit gibt einen Überblick über jüngste Fortschritte bei der Elektrooxidation von Harnstoff. Harnstoffquellen sind reichlich vorhanden aus menschlichem Urin, harnstoffhaltigem Abwasser und industriellem Harnstoff, wodurch Harnstoff zu einer attraktiven Option als anodischer Brennstoff für die Anwendung in Direkt-Harnstoff-Brennstoffzellen (DUFCs) wird. Außerdem kann Harnstoff als wasserstoffreicher chemischer Brennstoff auch elektrolysiert werden, um Wasserstoff für die Energiespeicherung in naher Zukunft zu produzieren. Die genauen Mechanismen der Harnstoffzersetzung unterscheiden sich in alkalischen oder neutralen Medien erheblich und werden separat im Detail diskutiert. Besonders bedeutsam ist die Entwicklung anodischer Elektrokatalysatoren für die Verbesserung der elektrochemischen Leistung sowohl von DUFCs als auch von Harnstoff-Elektrolysezellen, was systematisch in unserem Review zusammengefasst wird. Herausforderungen und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Harnstoff-Elektrooxidation werden besonders herausgestellt.",
      "conclusion": "More importantly, the development of anodic electro-catalysts is of great significance for improving the electrochemical performance of both DUFCs and urea electrolysis cells, which is systematically summarized in our review. Challenges and prospects on the future development of urea electro-oxidation are particularly proposed."
    },
    {
      "pmid": "30107657",
      "year": 2018,
      "title": "Forschungsfortschritt zu wasserstoffreicher Kochsalzlösung bei Augenerkrankungen.",
      "title_en": "[Research progress of hydrogen-rich saline for eye diseases].",
      "title_de": null,
      "journal": "[Zhonghua yan ke za zhi] Chinese journal of ophthalmology",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.3760/cma.j.issn.0412-4081.2018.08.015",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3760/cma.j.issn.0412-4081.2018.08.015",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30107657/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2018-forschungsfortschritt-wasserstoffreicher-kochsalzloesung-augenerkrankungen/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "kidney-dialysis",
        "eye",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2018 · Chen — Forschungsfortschritt zu wasserstoffreicher Kochsalzlösung bei Augenerkrankungen.",
      "summary": "Dieser chinesischsprachige Review fasst die veröffentlichte Forschung zu wasserstoffreicher Kochsalzlösung (und wasserstoffreichem Wasser) für die Behandlung von Augenerkrankungen zusammen, einschließlich Glaukom, retinaler Ischämie und anderer okulärer Erkrankungen. Die Autoren stellen fest, dass H₂ zwar positive Ergebnisse bei Erkrankungen des Nerven-, Verdauungs-, Atmungs-, Herz- und Nierensystems gezeigt hat, ophthalmologiespezifische Studien jedoch spärlich bleiben. (Chinese Journal of Ophthalmology, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review — er synthetisiert präklinische und begrenzte klinische Evidenz für H₂ bei okulären Erkrankungen, liefert aber keine neuen experimentellen Daten. Der Review erkennt ausdrücklich an, dass die ophthalmologische H₂-Forschung im Vergleich zu anderen Krankheitsbereichen spärlich ist. Es werden keine systematische Suchstrategie oder Einschlusskriterien im verfügbaren Abstract beschrieben. Das Evidenzniveau ist niedrig (narrativer Review heterogener präklinischer und früher klinischer Literatur), und die Arbeit sollte als Feldzusammenfassung und nicht als starke klinische Evidenz gelesen werden. Für menschliche Augenerkrankungen können keine Behandlungsschlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "Als Antioxidans ist wasserstoffreiches Wasser in den letzten Jahren weit verbreitet untersucht worden. Es ist mild genug, weder metabolische Redox-Reaktionen zu stören noch Signalisierungs-reaktive Sauerstoffspezies zu beeinflussen. Daher sollten keine oder nur wenige Nebenwirkungen von H₂ auftreten. Zahlreiche Studien in Biologie und Medizin zeigen, dass wasserstoffreiches Wasser gute Ergebnisse bei Erkrankungen des Nervensystems, des Verdauungssystems, des Atmungssystems sowie des Herzens und der Nieren erzielt hat. Gegenwärtig gibt es nur wenige Studien zur Behandlung von Augenerkrankungen mit wasserstoffreichem Wasser. Dieser Review fasst den Forschungsfortschritt von wasserstoffreichem Wasser bei Augenerkrankungen in der inländischen und ausländischen Literatur zusammen.",
      "conclusion": "This review summarizes the research progress of hydrogen-rich water for eye diseases in the domestic and foreign literatures. (Chin J Ophthalmol, 2018, 54: 631-635)."
    },
    {
      "pmid": "29763888",
      "year": 2018,
      "title": "Wasserstofftherapie bei kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen: vom Labor zum Krankenbett",
      "title_en": "Hydrogen Therapy in Cardiovascular and Metabolic Diseases: from Bench to Bedside.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cellular physiology and biochemistry : international journal of experimental cellular physiology, biochemistry, and pharmacology",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1159/000489737",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1159/000489737",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29763888/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2018-wasserstofftherapie-kardiovaskulaeren-metabolischen-erkrankungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2018 · Zhang — Wasserstofftherapie bei kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen: vom Labor zum Krankenbett",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit fasst ein Jahrzehnt H₂-Forschung bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen zusammen — von Tiermodellen bis zu frühen klinischen Studien. Behandelt werden Arteriosklerose, Herzischämie, hypertrophe Remodellierung, Herztransplantationsverletzung, Adipositas und Diabetes. Die Autoren schlussfolgern, dass H₂-basierte Therapien ein breites Potenzial bei kardiometabolischen Erkrankungen zeigen, wobei die meisten mechanistischen Arbeiten noch präklinisch sind. (Cellular Physiology and Biochemistry, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, keine Metaanalyse oder klinische Studie. Ihr Wert liegt in der Breite: Sie bündelt diverse präklinische und einige klinische Signale in einer lesbaren Karte. Limitationen: keine quantitative Effektpoolung, Publikationsbias wahrscheinlich, viele zitierte Studien sind kleine Tierexperimente mit ungeklärter Übertragbarkeit auf Menschen. Der Review führt keine systematische Literaturrecherche durch, daher kann die Abdeckung selektiv sein. Er ist ein guter Einstiegspunkt, sollte aber nicht als definitiver Wirksamkeitsbeleg für eine der genannten Erkrankungen gelesen werden.",
      "abstract": "Wasserstoff (H₂) ist farb- und geruchlos und das leichteste aller Gasmoleküle. Studien der letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass H₂ für die Regulierung der Homöostase des Herz-Kreislauf-Systems und der metabolischen Aktivität von großer Bedeutung ist. Die Verabreichung von H₂ über verschiedene Strategien verbessert kardiometabolische Erkrankungen, darunter Arteriosklerose, Gefäßverletzung, ischämisches oder hypertrophes ventrikuläres Remodeling, durch intermittierende Hypoxie oder Herztransplantation induzierte Herzschäden sowie Adipositas und Diabetes in Tiermodellen oder klinischen Studien. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die physikalischen und chemischen Eigenschaften von H₂ zusammenzufassen und anschließend die Funktionen von H₂ mit Schwerpunkt auf dem therapeutischen Potenzial und den molekularen Mechanismen bei den oben genannten Erkrankungen zu beleuchten. Wir hoffen, dass diese Übersichtsarbeit einen Ausblick auf H₂-basierte Therapien bei kardiometabolischen Erkrankungen bieten wird.",
      "conclusion": "The purpose of this review is to summarize the physical and chemical properties of H2, and then, the functions of H2 with an emphasis on the therapeutic potential and molecular mechanisms involved in the diseases above. We hope this review will provide the future outlook of H2-based therapies for cardiometabolic disease."
    },
    {
      "pmid": "29759891",
      "year": 2018,
      "title": "Die mutmaßliche Rolle von oxidativem Stress und Entzündung in der Pathophysiologie von Schlafstörungen bei neuropsychiatrischen Erkrankungen",
      "title_en": "The putative role of oxidative stress and inflammation in the pathophysiology of sleep dysfunction across neuropsychiatric disorders: Focus on chronic fatigue syndrome, bipolar disorder and multiple sclerosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Sleep medicine reviews",
      "authors": "Morris et al.",
      "author_search": "morris morris",
      "doi": "10.1016/j.smrv.2018.03.007",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.smrv.2018.03.007",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29759891/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-morris-2018-mutmassliche-rolle-oxidativem-stress/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2018 · Morris — Die mutmaßliche Rolle von oxidativem Stress und Entzündung in der Pathophysiologie von Schlafstörungen bei neuropsychiatrischen Erkrankungen",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit schlägt vor, dass oxidativer Stress, Neuroinflammation und mitochondriale Dysfunktion gemeinsame Treiber von Schlafstörungen bei chronischem Erschöpfungssyndrom, bipolarer Störung und Multipler Sklerose sind. Molekularer Wasserstoff wird neben Melatonin als einer von mehreren neuartigen therapeutischen Kandidaten erwähnt, die diese Wege ansprechen. Dies ist eine theoretische Rahmenpapier, keine klinische H₂-Studie. (Sleep Medicine Reviews, 2018.)",
      "assessment": "Dieses Papier testet H₂ in keinem Experiment — es ist ein theoretischer Review, der molekularen Wasserstoff als plausiblen Kandidaten innerhalb eines breiteren Redox-Entzündungs-Rahmens erwähnt. Seine Relevanz für die H₂-Forschung ist indirekt: Es liefert mechanistischen Kontext, warum antioxidative Strategien bei Schlafproblemen bei neuro-immuner Erkrankung helfen könnten, bietet aber keine klinischen Daten. Leser sollten dies nicht als Beweis interpretieren, dass H₂ den Schlaf bei einer der drei Erkrankungen verbessert. Der Review selbst hat die üblichen Einschränkungen narrativer Überblicke: keine systematische Suchstrategie, keine Effektgrößen, Risiko eines Bestätigungsbias im vorgeschlagenen Kausalmodell.",
      "abstract": "Schlaf- und zirkadiane Anomalien sind weit verbreitete und belastende Manifestationen verschiedener neuro-immuner Erkrankungen und können den Verlauf mehrerer neuropsychiatrischer Störungen verschlimmern. Die zugrunde liegende Pathophysiologie von Schlafanomalien bei neuropsychiatrischen Erkrankungen bleibt unklar und kann das Zusammenspiel mehrerer klinischer Variablen und mechanistischer Wege umfassen. In diesem Review schlagen wir ein heuristisches Rahmenwerk vor, in dem reziproke Interaktionen von Immun-, oxidativen und nitrosativen Stress- sowie mitochondrialen Wegen Schlafanomalien bei potenziell neuroprogressiven Erkrankungen antreiben können. Es wird vorgeschlagen, dass systemische Entzündung Mikrogliazellen und Astrozyten in Hirnregionen aktivieren kann, die an der Schlaf- und zirkadianen Regulation beteiligt sind. Aktivierte Gliazellen können proinflammatorische Zytokine (z. B. Interleukin-1-beta und Tumornekrosefaktor-alpha), Stickstoffmonoxid und Gliotransmitter ausschütten, die die Expression wichtiger zirkadianer Regulatoren (z. B. das CLOCK-Gen) beeinflussen können. Außerdem kann Schlafstörung oxidativen und nitrosativen Stress, periphere Immunaktivierung und (Neuro-)Inflammation bei diesen Erkrankungen in einem pathophysiologischen Teufelskreis weiter verschlimmern. Dieser Review konzentriert sich auf das chronische Erschöpfungssyndrom, bipolare Störung und Multiple Sklerose als Beispiele für neuro-immune Erkrankungen. Wir schlussfolgern, dass neuartige therapeutische Ziele, die Immun- sowie oxidative und nitrosative Wege erkunden (z. B. Melatonin und molekularer Wasserstoff), vielversprechend sind, um Schlaf- und zirkadiane Dysfunktionen bei diesen Erkrankungen zu lindern.",
      "conclusion": "We conclude that novel therapeutic targets exploring immune and oxidative & nitrosative pathways (p.e. melatonin and molecular hydrogen) hold promise in alleviating sleep and circadian dysfunction in these disorders."
    },
    {
      "pmid": "29683480",
      "year": 2018,
      "title": "Metabolismus von Wasserstoffgasen und Gallensäuren im Darmmikrobiom",
      "title_en": "Metabolism of hydrogen gases and bile acids in the gut microbiome.",
      "title_de": null,
      "journal": "FEBS letters",
      "authors": "Hylemon et al.",
      "author_search": "hylemon hylemon",
      "doi": "10.1002/1873-3468.13064",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/1873-3468.13064",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29683480/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hylemon-2018-metabolismus-wasserstoffgasen-gallensaeuren-darmmikrobiom/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2018 · Hylemon — Metabolismus von Wasserstoffgasen und Gallensäuren im Darmmikrobiom",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Darmbakterien molekularen Wasserstoff (H₂) während der Fermentation produzieren und verbrauchen und wie diese Prozesse mit dem Gallensäurestoffwechsel interagieren. H₂-Erzeugung ist ein normaler Teil der anaeroben Darmökologie — sie beeinflusst die mikrobielle Gemeinschaftsstruktur und die Wirtsphysiologie. Das Papier untersucht keine therapeutische H₂-Verabreichung bei Menschen oder Tieren. (FEBS Letters, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlagenwissenschaftliche Übersichtsarbeit zur mikrobiellen Physiologie, keine therapeutische H₂-Studie. Sie klärt eine wichtige Unterscheidung: Das hier diskutierte H₂ ist endogen — von Darmbakterien produziert — und nicht therapeutisch verabreicht. Die Befunde sind wissenschaftlich interessant für das Verständnis, wie der intestinale H₂-Partialdruck mikrobielle Gemeinschaften formt und indirekt den Gallensäurestoffwechsel moduliert, liefern aber keinen Beweis dafür, dass das Trinken von wasserstoffreichem Wasser oder das Einatmen von H₂ dieselben Effekte erzeugt. Die translationale Relevanz für die klinische H₂-Supplementierung ist auf diesem Stand spekulativ.",
      "abstract": "Das humane Darmmikrobiom bezeichnet ein hochdiverses mikrobielles Ökosystem mit einer symbiotischen Beziehung zum Wirt. Molekularer Wasserstoff (H₂) und Kohlendioxid (CO₂) werden durch fermentativen Stoffwechsel in anaeroben Ökosystemen erzeugt. H₂-Erzeugung und -Oxidation gekoppelt mit CO₂-Reduktion zu Methan oder Acetat helfen dabei, die Struktur des Darmmikrobioms aufrechtzuerhalten. Gallensäuren werden von Hepatozyten aus Cholesterin in der Leber synthetisiert und sind wichtige Regulatoren des Wirtsstoffwechsels. In diesem Review diskutieren wir, wie Darmbakterien Wasserstoffgase und Gallensäuren im Darmtrakt metabolisieren und welche Konsequenzen dies für die Wirtsphysiologie hat. Abschließend konzentrieren wir uns auf den Gallensäurestoffwechsel durch das Actinobacterium Eggerthella lenta. E. lenta scheint unter CO₂- oder N₂-Atmosphäre Hydroxylgruppen-Oxidationen mit reduktiver Acetogenese zu koppeln, jedoch nicht unter H₂. Daher wird vorgeschlagen, dass E. lenta bei niedrigen H₂-Spiegeln NADH aus Gallensäure-Hydroxylgruppen-Oxidationen verwendet, um CO₂ zu Acetat zu reduzieren.",
      "conclusion": "Hence, at low H2 levels, E. lenta is proposed to use NADH from bile acid hydroxyl group oxidations to reduce CO2 to acetate."
    },
    {
      "pmid": "30207619",
      "year": 2018,
      "title": "Randomisierte, doppelblinde, multizentrische Studie zu Wasserstoffwasser bei Morbus Parkinson",
      "title_en": "Randomized, double-blind, multicenter trial of hydrogen water for Parkinson's disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Movement disorders : official journal of the Movement Disorder Society",
      "authors": "Yoritaka et al.",
      "author_search": "yoritaka yoritaka",
      "doi": "10.1002/mds.27472",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/mds.27472",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30207619/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yoritaka-2018-multizentrische-wasserstoffwasser-morbus-parkinson/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Yoritaka — Randomisierte, doppelblinde, multizentrische Studie zu Wasserstoffwasser bei Morbus Parkinson",
      "summary": "Diese multizentrische, randomisierte, doppelblinde Studie testete wasserstoffreiches Wasser bei Parkinson-Patienten — und fand keine statistisch signifikante Gesamtverbesserung gegenüber Placebo. Die Studie ist dennoch wissenschaftlich bedeutsam, da sie eines der methodisch strengsten H₂-Studiendesigns in der Neurologie darstellt. (Movement Disorders, 2018.)",
      "assessment": "Diese Studie verdient Anerkennung für ihre methodische Qualität — multizentrisch, randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert — was in der klinischen H₂-Forschung selten ist. Ehrliche Limitationen: Der vollständige Abstract war im Quelldatensatz für diesen Eintrag nicht verfügbar, was eine direkte Zitation oder detaillierte Endpunktberichterstattung verhindert. Basierend auf der veröffentlichten Literatur erreichte der primäre Endpunkt keine statistisch signifikante Verbesserung in der Gesamtkohorte. Subgruppensignale (z. B. bei Patienten ohne bestimmte Medikamente) wurden berichtet, müssen jedoch vorsichtig als nur hypothesengenerierende Befunde interpretiert werden. Diese Studie ist wesentlicher Kontext für jede Behauptung über H₂ und Morbus Parkinson.",
      "abstract": "Vollständiger Abstract für diesen Datensatz nicht verfügbar. Basierend auf der veröffentlichten Studie (doi: 10.1002/mds.27472): Randomisierte, doppelblinde, multizentrische, placebokontrollierte Studie zur Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf den UPDRS-Score bei Morbus-Parkinson-Patienten. Der primäre Endpunkt (Gesamtveränderung des UPDRS-Scores) wurde in der Gesamtkohorte nicht erreicht.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "29798076",
      "year": 2018,
      "title": "Klinische Studie zu wasserstoffreicher Kochsalzlösung in der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer allergischer Rhinitis",
      "title_en": "[Clinical study of hydrogen-rich saline in the treatment of moderate to severe allergic rhinitis].",
      "title_de": null,
      "journal": "Lin chuang er bi yan hou tou jing wai ke za zhi = Journal of clinical otorhinolaryngology head and neck surgery",
      "authors": "Jin et al.",
      "author_search": "jin jin",
      "doi": "10.13201/j.issn.1001-1781.2018.07.004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.13201/j.issn.1001-1781.2018.07.004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29798076/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jin-2018-klinische-wasserstoffreicher-kochsalzloesung-mittelschwerer/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "allergy",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Jin — Klinische Studie zu wasserstoffreicher Kochsalzlösung in der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer allergischer Rhinitis",
      "summary": "Nasenspülung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung verbesserte Symptome, Befunde und Lebensqualität bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer allergischer Rhinitis signifikant — ohne relevante Nebenwirkungen. Diese randomisierte doppelblinde Selbstkontrollstudie mit 20 Patienten ist eine der wenigen H₂-Studien, die den oberen Atemweg behandelt. (Journal of Clinical Otorhinolaryngology Head and Neck Surgery, 2018.)",
      "assessment": "Eine biologisch plausible und klinisch interessante Studie, die H₂ auf einem neuartigen topischen Applikationsweg einsetzt. Das Selbstkontroll-Crossover-Design ist effizient, schränkt aber die Generalisierbarkeit im Vergleich zu parallelen RCTs ein. Limitationen: n = 20 ist klein; die Zeitschrift ist eine chinesische Fachpublikation und der Artikel scheint auf Chinesisch zu sein (übersetzter Titel), was eine unabhängige Überprüfung statistischer Details erschwert; die H₂-Konzentration der Spüllösung ist in den verfügbaren Daten nicht angegeben; die Nachbeobachtungsdauer ist unklar. Die Ergebnisse sind ermutigend, sollten aber in größeren, ausreichend gepowerten Studien repliziert werden, bevor klinische Empfehlungen ausgesprochen werden können.",
      "abstract": "Ziel: Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit der Nasenspülung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung bei der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer allergischer Rhinitis. Methode: Zwanzig Patienten mit mittelschwerer bis schwerer persistierender allergischer Rhinitis wurden mit normaler Kochsalzlösung und wasserstoffreicher Kochsalzlösung zur Spülung der Nasenhöhle behandelt. Die Studie war eine randomisierte doppelblinde Selbstkontrollstudie. Der Symptom- und Zeichenscore, der Behandlungsindex und die Gesamtwirksamkeitsrate wurden vor und nach der Behandlung bewertet, und der Nasenkonjunktivitis-bezogene Lebensqualitätsfragebogen (BQLQ) wurde verwendet, um die Lebensqualität der Patienten einzuschätzen. Ergebnis: Es gab signifikante Unterschiede bei den Symptom- und Befundscores, dem Behandlungsindex, der Gesamtwirksamkeit und dem BQLQ zwischen den beiden Spülflüssigkeiten bei den Patienten vor und nach der Behandlung (P < 0,05). Im Nachbeobachtungszeitraum traten keine signifikanten Nebenwirkungen auf. Schlussfolgerung: Wasserstoffreiche Kochsalzlösung ist sicher und wirksam bei allergischer Rhinitis.",
      "conclusion": "Hydrogen-enriched saline is safe and effective for allergic rhinitis."
    },
    {
      "pmid": "29110615",
      "year": 2018,
      "title": "Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei leichter kognitiver Beeinträchtigung, untersucht anhand eines Tiermodells und einer randomisierten klinischen Studie",
      "title_en": "Effects of Molecular Hydrogen Assessed by an Animal Model and a Randomized Clinical Study on Mild Cognitive Impairment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current Alzheimer research",
      "authors": "Nishimaki et al.",
      "author_search": "nishimaki nishimaki",
      "doi": "10.2174/1567205014666171106145017",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1567205014666171106145017",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29110615/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nishimaki-2018-leichter-kognitiver-beeintraechtigung-untersucht/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Nishimaki — Wirkungen von molekularem Wasserstoff bei leichter kognitiver Beeinträchtigung, untersucht anhand eines Tiermodells und einer randomisierten klinischen Studie",
      "summary": "In einer randomisierten doppelblinden placebokontrollierten Studie mit 73 Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) verbesserte H₂-Wasser die kognitiven Gesamtscores nicht — aber eine spezifische genetische Untergruppe (APOE4-Träger) zeigte eine signifikante Verbesserung. Parallel dazu unterstützten Tierdaten in einem oxidativen Stress-Demenzmodell die biologische Plausibilität. (Current Alzheimer Research, 2018.)",
      "assessment": "Ein methodisch solider RCT mit einem ehrlichen Null-Ergebnis in der Primäranalyse. Der APOE4-Subgruppenbefund ist faszinierend und biologisch plausibel, darf aber nicht überinterpretiert werden — er war kein vorspezifizierter primärer Endpunkt und stellt eine Untergruppe eines 73-Personen-Trials dar. Limitationen: Die H₂-Wasser-Dosis ist niedrig (~300 mL/Tag bei nicht spezifizierter Konzentration — weit unter den Dosen in manchen anderen Studien); ein Jahr ist ein bedeutsames Follow-up, aber der Alzheimer-Verlauf ist langsam und längere Studien wären informativer; die APOE4-Subgruppenanalyse ist explorativ. Diese Studie liefert wichtige Nuancen: H₂ ist möglicherweise nicht gleichmäßig vorteilhaft für alle Patienten mit kognitiver Beeinträchtigung — genetische Prädisposition für oxidativen Stress könnte ein entscheidender Moderator sein.",
      "abstract": "Hintergrund: Oxidativer Stress ist einer der ursächlichen Faktoren in der Pathogenese neurodegenerativer Erkrankungen einschließlich leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) und Demenz. Wir berichteten zuvor, dass molekularer Wasserstoff (H₂) als therapeutisches und präventives Antioxidationsmittel wirkt. Ziel: Wir untersuchten die Effekte des Trinkens von H₂-Wasser (mit H₂ angereichertes Wasser) auf Oxidationsstress-Modell-Mäuse und Probanden mit MCI. Methoden: Transgene Mäuse, die eine dominant-negative Form der Aldehyddehydrogenase 2 exprimieren, wurden als Demenzmodell verwendet. Den Mäusen mit erhöhtem oxidativem Stress wurde ermöglicht, H₂-Wasser zu trinken. Für eine randomisierte doppelblinde placebokontrollierte klinische Studie tranken 73 Probanden mit MCI täglich ~300 mL H₂-Wasser (H₂-Gruppe) oder Placebo-Wasser (Kontrollgruppe), und die Scores der Alzheimer's Disease Assessment Scale-kognitive Subskala (ADAS-cog) wurden nach 1 Jahr bestimmt. Ergebnisse: Bei Mäusen reduzierte das Trinken von H₂-Wasser Oxidationsstressmarker und unterdrückte den Rückgang der Gedächtnisbeeinträchtigung und der Neurodegeneration. Zudem war die mittlere Lebensspanne in der H₂-Wasser-Gruppe länger als in der Kontrollgruppe. Bei MCI-Probanden gab es zwar keinen signifikanten Unterschied zwischen H₂- und Kontrollgruppen im ADAS-cog-Score nach 1 Jahr, aber Träger des Apolipoprotein-E4-(APOE4-)Genotyps in der H₂-Gruppe verbesserten sich signifikant im ADAS-cog-Gesamtscore und im Wortabruf-Task-Score (einem der Subscores im ADAS-cog-Score). Schlussfolgerung: H₂-Wasser könnte das Potenzial haben, Demenz in einem Oxidationsstress-Modell und bei APOE4-Trägern mit MCI zu unterdrücken.",
      "conclusion": "H2-water may have a potential for suppressing dementia in an oxidative stress model and in the APOE4 carriers with MCI."
    },
    {
      "pmid": "28560519",
      "year": 2018,
      "title": "Molekularer Wasserstoff beeinflusst Körperzusammensetzung, Stoffwechselprofile und mitochondriale Funktion bei übergewichtigen Frauen mittleren Alters",
      "title_en": "Molecular hydrogen affects body composition, metabolic profiles, and mitochondrial function in middle-aged overweight women.",
      "title_de": null,
      "journal": "Irish journal of medical science",
      "authors": "Korovljev et al.",
      "author_search": "korovljev korovljev",
      "doi": "10.1007/s11845-017-1638-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11845-017-1638-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28560519/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-korovljev-2018-beeinflusst-koerperzusammensetzung-stoffwechselprofile-mitochondriale/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Korovljev — Molekularer Wasserstoff beeinflusst Körperzusammensetzung, Stoffwechselprofile und mitochondriale Funktion bei übergewichtigen Frauen mittleren Alters",
      "summary": "Eine doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Pilotstudie mit 10 übergewichtigen Frauen ergab, dass wasserstofferzeugende Mineralstoff-Kapseln den Körperfettanteil und die Triglyceride signifikant reduzierten und gleichzeitig den Nüchterninsulinspiegel verbesserten — ohne Auswirkungen auf Körpergewicht oder BMI. Dies ist eine der ersten kontrollierten Humanstudien zu H₂ und Stoffwechselparametern. (Irish Journal of Medical Science, 2018.)",
      "assessment": "Ein innovativer Pilot mit mechanistisch plausiblen Ergebnissen, aber n = 10 ist sehr klein und die Studie ist ausdrücklich ein Pilot. Limitationen: winzige Stichprobe (nur 10 Frauen — Ergebnisse lassen sich möglicherweise nicht auf Männer oder andere Altersgruppen übertragen); 4-wöchige Intervention ist kurz; die H₂-Dosis (~6 ppm/Tag über Mineral-Kapseln) ist niedriger als in vielen Inhalations- oder HRW-Trinkstudien; „mitochondriale Funktion“ im Titel ist im verfügbaren Abstract nicht klar quantifiziert; mehrfache Vergleiche erhöhen das Falsch-Positiv-Risiko; die Studie ist registriert (NCT02832219), was die Glaubwürdigkeit erhöht. Insbesondere der Insulinbefund verdient in einem größeren Trial Folgeversuche — wenn repliziert, wäre er klinisch bedeutsam für das Metabolisches-Syndrom-Management.",
      "abstract": "Hintergrund: Molekularer Wasserstoff (H₂) behandelt adipositas-bedingte Störungen in Tiermodellen effektiv, aber bisher keine Studien die Wirksamkeit und Sicherheit von H₂ zur Verbesserung von Adipositas-Biomarkern beim Menschen untersuchten. Ziel: In diesem doppelblinden, placebokontrollierten, Crossover-Pilotversuch bewerteten wir die Auswirkungen einer H₂-Intervention auf Körperzusammensetzung, Hormonstatus und mitochondriale Funktion bei zehn (n = 10) übergewichtigen Frauen mittleren Alters. Methoden: Die Probanden erhielten entweder wasserstofferzeugende Mineralien (die ~6 ppm H₂ pro Tag liefern) oder Placebo durch orale Gabe von Kapseln für 4 Wochen. Der primäre Endpunkt der Behandlungswirksamkeit war die Veränderung des Körperfettanteils vom Ausgangswert bis zu 4 Wochen. Zusätzlich wurden weitere Körperzusammensetzungsindizes bewertet, Laboruntersuchungen durchgeführt und Nebenwirkungen vor und beim Follow-up beurteilt. Klinische Studienregistrierung: www.clinicaltrials.gov, ID-Nummer NCT02832219. Ergebnisse: Zwischen den Behandlungsgruppen wurden keine signifikanten Unterschiede für Veränderungen in Gewicht, BMI und Körperumfängen beim 4-Wochen-Follow-up beobachtet (P > 0,05). Die H₂-Behandlung reduzierte den Körperfettanteil (3,2 vs. 0,9 %, P = 0,05) und den Armfettindex (9,7 vs. 6,0 %, P = 0,01) im Vergleich zur Placebo-Gabe signifikant. Dies wurde von einem signifikanten Abfall der Serumtriglyceride nach H₂-Intervention im Vergleich zu Placebo begleitet (21,3 vs. 6,5 %; P = 0,04), während andere Blutfette während der Studie stabil blieben (P > 0,05). Der Nüchtern-Serum-Insulinspiegel sank nach H₂-Gabe um 5,4 %, während die Placebo-Intervention die Insulinantwort um 29,3 % steigerte (P = 0,01). Schlussfolgerungen: Es scheint, dass oral verabreichtes H₂ als Mischung aus wasserstofferzeugenden Mineralien ein vorteilhaftes Mittel zur Behandlung der Körperzusammensetzung und Insulinresistenz bei Adipositas sein könnte.",
      "conclusion": "It appears that orally administered H2 as a blend of hydrogen-generating minerals might be a beneficial agent in the management of body composition and insulin resistance in obesity."
    },
    {
      "pmid": "30586410",
      "year": 2018,
      "title": "Quantifizierung der Wasserstoffproduktion durch Darmbakterien, die bei Morbus Parkinson spezifisch dysreguliert sind",
      "title_en": "Quantification of hydrogen production by intestinal bacteria that are specifically dysregulated in Parkinson's disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Suzuki et al.",
      "author_search": "suzuki suzuki",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0208313",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0208313",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30586410/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-suzuki-2018-quantifizierung-wasserstoffproduktion-darmbakterien-morbus/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2018 · Suzuki — Quantifizierung der Wasserstoffproduktion durch Darmbakterien, die bei Morbus Parkinson spezifisch dysreguliert sind",
      "summary": "Parkinson-Patienten haben eine signifikant reduzierte intestinale Wasserstoffproduktion — etwa 2,2-fach weniger als gesunde Kontrollen — aufgrund einer spezifischen Dysbiose wasserstoffproduzierender Darmbakterien. Diese mechanistische Studie verbindet Darmmikrobiom-Forschung mit H₂-Neurologie und legt nahe, dass ein endogener H₂-Mangel zur PD-Progression beitragen könnte. (PLOS ONE, 2018.)",
      "assessment": "Eine gut durchgeführte mechanistische Studie mit einer wichtigen Hypothese für das H₂-Parkinson-Feld. Der Computational-Simulation-Ansatz — unter Verwendung gemessener bakterieller H₂-Produktionsraten, angewendet auf bekannte PD-Mikrobiom-Daten — ist methodisch clever. Limitationen: Dies ist eine Simulations-/Berechnungsstudie, keine direkte in-vivo-Messung der H₂-Produktion bei PD-Patienten; Kausalität kann nicht festgestellt werden — reduzierte H₂-produzierende Bakterien könnten eine Folge der PD-Pathologie statt einer Ursache sein; die Verbindung zwischen Darm-H₂-Spiegeln und Gehirn-Neuroprotection erfordert weiteren mechanistischen Nachweis; die Studie bestätigt eine Assoziation, keinen therapeutischen Effekt. Diese Arbeit liefert wichtige biologische Grundlagen dafür, warum manche PD-Patienten möglicherweise besser auf exogene H₂-Supplementierung ansprechen als andere.",
      "abstract": "Die orale Gabe von Wasserstoffwasser verbessert die Parkinson-Krankheit (PD) bei Ratten, Mäusen und Menschen. Wir berichteten zuvor, dass die Anzahl mutmaßlicher wasserstoffproduzierender Bakterien in der intestinalen Mikrobiota bei PD im Vergleich zu Kontrollen niedrig ist. Wir berichteten auch, dass die durch Einnahme von Laktulose produzierte Wasserstoffmenge bei PD-Patienten niedrig ist. Die verringerte Wasserstoffproduktion durch die intestinale Mikrobiota könnte mit der Entwicklung und dem Fortschreiten von PD zusammenhängen. Wir maßen die Wasserstoffproduktionsmenge mittels Gaschromatographie bei sieben Bakterienstämmen, die sieben wichtige intestinale Bakteriengruppen/-genera/-spezies repräsentierten. Blautia coccoides und Clostridium leptum produzierten die größte Wasserstoffmenge. Escherichia coli und Bacteroides fragilis bildeten die zweite Gruppe, die Wasserstoff 34- bis 93-fach weniger als B. coccoides produzierte. Bifidobacterium pseudocatenulatum und Atopobium parvulum bildeten die dritte Gruppe, die Wasserstoff 559- bis 2164-fach weniger als B. coccoides produzierte. Lactobacillus casei produzierte keinen nachweisbaren Wasserstoff. Unter der Annahme, dass taxonomisch benachbarte Stämme eine ähnliche Wasserstoffproduktion haben, simulierten wir die Wasserstoffproduktion unter Verwendung der intestinalen Mikrobiota, die wir zuvor berichtet hatten, und stellten fest, dass PD-Patienten eine 2,2-fach geringere Menge an intestinalem Wasserstoff im Vergleich zu Kontrollen produzieren. Die geringere intestinale Wasserstoffproduktion bei PD wurde auch in Kohorten aus zwei anderen Ländern simuliert. Die Anzahl der wasserstoffproduzierenden Darmbakterien könnte mit der Entwicklung und dem Fortschreiten von PD assoziiert sein. Weitere Studien sind erforderlich, um den vorteilhaften Effekt zu belegen.",
      "conclusion": "The number of hydrogen-producing intestinal bacteria may be associated with the development and progression of PD. Further studies are required to prove its beneficial effect."
    },
    {
      "pmid": "30568387",
      "year": 2018,
      "title": "Wirkungen von alkalisch-elektrolysiertem und wasserstoffreichem Wasser in einem Mausmodell der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung mit fettreicher Ernährung",
      "title_en": "Effects of alkaline-electrolyzed and hydrogen-rich water, in a high-fat-diet nonalcoholic fatty liver disease mouse model.",
      "title_de": null,
      "journal": "World journal of gastroenterology",
      "authors": "Jackson et al.",
      "author_search": "jackson jackson",
      "doi": "10.3748/wjg.v24.i45.5095",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3748/wjg.v24.i45.5095",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30568387/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jackson-2018-alkalisch-elektrolysiertem-wasserstoffreichem-einem/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "liver"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Jackson — Wirkungen von alkalisch-elektrolysiertem und wasserstoffreichem Wasser in einem Mausmodell der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung mit fettreicher Ernährung",
      "summary": "Bei Mäusen mit fettreicher Ernährung reduzierte nur hochkonzentriertes wasserstoffreiches Wasser (0,8 mg H₂/L) — nicht alkalisch-elektrolysiertes Wasser mit niedrigem H₂ (0,2 mg/L) — signifikant den Fettmassenzuwachs und die Leberfettansammlung. Die Studie schlussfolgert, dass H₂ der therapeutische Wirkstoff in elektrolysiertem Wasser ist und dass die Dosis entscheidend ist: Niedrige H₂-Konzentrationen waren unwirksam. Dies ist eine Mausstudie; Ergebnisse können nicht direkt auf Menschen übertragen werden. (World Journal of Gastroenterology, 2018.)",
      "assessment": "Eine sorgfältig kontrollierte Tierstudie mit einem ehrlichen Nullergebnis für alkalisches Wasser mit niedrigem H₂ — was die Glaubwürdigkeit erhöht. Der Dosis-Wirkungs-Befund (0,3 mg/L unwirksam, 0,8 mg/L wirksam) ist für die Produktbewertung praktisch relevant. Kritische Einschränkungen: Dies ist ein Mausmodell; die Hochfettdiät-NAFLD-Maus repliziert nicht perfekt den menschlichen NAFLD-Verlauf. Keine Humandaten aus dieser Gruppe vorhanden. Ergebnisse sollten als hypothesengenerierend für Dosisschwellen interpretiert werden, nicht als Beweis für menschliche Wirksamkeit. Die Übertragung auf Menschen erfordert kontrollierte klinische Studien.",
      "abstract": "ZIEL: Identifizierung der Wirkung von wasserstoffreichem Wasser (HRW) und elektrolytisch-alkalischem Wasser (EAW) auf die durch fettreiche Ernährung induzierte nichtalkoholische Fettsäureerkrankung bei Mäusen. METHODEN: Mäuse wurden in vier Gruppen aufgeteilt: (1) normale Diät/normales Wasser; (2) fettreiche Diät/normales Wasser; (3) normale Diät/EAW; (4) fettreiche Diät/EAW. Gewicht und Körperzusammensetzung wurden gemessen. Nach zwölf Wochen wurden die Tiere geopfert, und die Lebern wurden für Histologie und Reverse-Transkriptase-Polymerasekettenreaktion verarbeitet. Ein ähnliches Experiment wurde mit HRW durchgeführt, um den Einfluss und die Bedeutung von molekularem Wasserstoff (H₂) in EAW zu bestimmen. Schließlich verglichen wir die Reaktion von aus Mäusen isolierten Hepatozyten, die HRW oder normales Wasser tranken, auf Palmitat-Überlastung. ERGEBNISSE: EAW hatte mehrere für die Studie wichtige Eigenschaften: pH = 11; Oxidations-Reduktions-Potenzial von -495 mV; und H₂ = 0,2 mg/L. Im Gegensatz zu anderen Studien gab es jedoch keine Unterschiede zwischen den Gruppen, die EAW oder normales Wasser tranken, weder in der normalen noch in der Hochfettdiätgruppe. Wir stellten die Hypothese auf, dass das Nullergebnis auf niedrige H₂-Konzentrationen zurückzuführen ist. Daher bewerteten wir die Wirkungen von normalem Wasser sowie niedrig- und hochkonzentriertem HRW (L-HRW = 0,3 mg H₂/L und H-HRW = 0,8 mg H₂/L) bei Mäusen mit fettreicher Ernährung. Im Vergleich zu normalem Wasser und L-HRW führte H-HRW zu einem geringeren Anstieg der Fettmasse (46 % vs. 61 %), einem Anstieg der Magermasse (42 % vs. 28 %) und einer Abnahme der hepatischen Lipidansammlung (P < 0,01). Schließlich zeigte die Exposition von Hepatozyten aus H-HRW-trinkenden Mäusen gegenüber Palmitat-Überlastung eine schützende Wirkung von H₂ durch Reduzierung der hepatozytären Lipidansammlung im Vergleich zu Mäusen, die normales Wasser tranken. SCHLUSSFOLGERUNG: H₂ ist der therapeutische Wirkstoff in alkalisch-elektrolysiertem Wasser und mildert durch fettreiche Ernährung induzierte nichtalkoholische Fettlebererkrankung bei Mäusen.",
      "conclusion": "H2 is the therapeutic agent in electrolyzed-alkaline water and attenuates HFD-induced nonalcoholic fatty liver disease in mice."
    },
    {
      "pmid": "30419521",
      "year": 2018,
      "title": "Effiziente Unterscheidung natürlicher Stereoisomere von Cichoriensäure, einem HIV-1-Integrase-Inhibitor",
      "title_en": "Efficient discrimination of natural stereoisomers of chicoric acid, an HIV-1 integrase inhibitor.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of photochemistry and photobiology. B, Biology",
      "authors": "Nobela et al.",
      "author_search": "nobela nobela",
      "doi": "10.1016/j.jphotobiol.2018.10.025",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jphotobiol.2018.10.025",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30419521/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nobela-2018-effiziente-unterscheidung-natuerlicher-stereoisomere/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Nobela — Effiziente Unterscheidung natürlicher Stereoisomere von Cichoriensäure, einem HIV-1-Integrase-Inhibitor",
      "summary": "Diese In-vitro-Chemiestudie identifiziert und unterscheidet zwei Stereoisomere der Cichoriensäure — einem pflanzlichen HIV-1-Integrase-Inhibitor — mittels LC-MS, UV-Isomerisierung, Molekulardynamik und quantenchemischen Berechnungen. Die Erwähnung von “Wasserstoff” in dieser Arbeit bezieht sich ausschließlich auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen innerhalb des Cichoriensäuremoleküls, nicht auf molekularen Wasserstoff (H₂) als therapeutisches Gas. Diese Studie hat keine direkte Relevanz für die H₂-Therapieforschung. (Journal of Photochemistry and Photobiology B: Biology, 2018.)",
      "assessment": "Dieses Papier ist keine Studie zur molekularen Wasserstoff-(H₂-)Therapie. Der referenzierte Wasserstoff ist Wasserstoffbrückenbindung in einem organischen Molekül — ein standardchemisches Konzept. Die Studie ist gut durchgeführte analytische Chemie und Computationalbiologie, aber ihre Aufnahme in einen H₂-Medizin-Kontext spiegelt eine Keyword-Fehlanpassung wider, keine wissenschaftliche Relevanz für therapeutisches H₂. Leser, die nach Belegen für H₂-Inhalation, wasserstoffreiches Wasser oder verwandte Anwendungen suchen, werden hier nichts Anwendbares finden. Methodischer Hinweis: Dies ist eine In-vitro-/Computationsstudie; selbst wenn sie über H₂ handeln würde, wären noch Tier- und Humanvalidierungen erforderlich.",
      "abstract": "Pflanzen der Familie Asteraceae sind dafür bekannt, ein breites Spektrum an Phytochemikalien mit verschiedenen nutraceutischen Eigenschaften zu enthalten. Eine wichtige Phytochemikalie, Cichoriensäure (CA), kommt in Pflanzen wie Sonchus oleraceus und Bidens pilosa als Stereoisomere vor. Diese CA-Moleküle treten entweder als die natürlich abundante RR-Cichoriensäure (RR-CA) oder als die weniger abundante RS-Cichoriensäure (RS-CA), auch als Meso-Cichoriensäure bekannt, auf. Bisher ist wenig über die biologische Aktivität von RS-CA bekannt, aber es gibt Hinweise auf ihre Anti-HIV-Eigenschaften. In dieser Studie wurde eine zuverlässige Analysemethode entwickelt, um die beiden Stereoisomere zu unterscheiden, die in S. oleraceus und B. pilosa nachgewiesen wurden. Zur Strukturidentifikation und Charakterisierung von CA-Molekülen wurde Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie (LC-MS) in Kombination mit UV-induzierter geometrischer Isomerisierung, Molekulardynamiksimulationen (MD) und Dichtefunktionaltheorie-Modellen (DFT) eingesetzt. Optimierte Strukturen aus DFT-Berechnungen wurden für Docking-Studien gegen das HIV-1-Integrase-Enzym verwendet. Verschiedene Retentionszeiten auf den Umkehrphasen-Chromatogrammen zeigten, dass die Pflanzen zwei verschiedene CA-Stereoisomere produzieren: S. oleraceus produzierte das RR-CA-Isomer, während B. pilosa das RS-CA-Isomer produzierte. DFT-Ergebnisse zeigten, dass das RR-CA-Molekül aufgrund der stabilisierenden Kraft intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen stabiler als RS-CA war. Unterschiede in den Bindungsmodi des HIV-1-Integrase-Enzyms wurden beobachtet, wobei RR-CA ein potenziellerer Inhibitor als RS-CA war. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der strukturellen Komplexität von Pflanzenmetaboliten aus chemischer und biologischer Perspektive. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die induzierte Bildung geometrischer Isomere in Kombination mit der Vorhersagefähigkeit von DFT-Modellen und der Auflösungskraft der LC-MS genutzt werden kann, um strukturell eng verwandte Verbindungen wie Stereoisomere zu unterscheiden.",
      "conclusion": "The results highlight the significance of plant metabolite structural complexity from both chemical and biological perspectives. Furthermore, the study demonstrates that induced-formation of geometrical isomers, in combination with the predictive ability of DFT models and the resolving power of the LC-MS, can be exploited to distinguish structurally closely related compounds, such as stereoisomers"
    },
    {
      "pmid": "30396494",
      "year": 2018,
      "title": "Molekularer Wasserstoff könnte die Testosteronproduktion bei männlicher Infertilität durch Modulation von Hormonsignalen und Redox-Gleichgewicht steigern",
      "title_en": "Molecular hydrogen may enhance the production of testosterone hormone in male infertility through hormone signal modulation and redox balance.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Begum et al.",
      "author_search": "begum begum",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2018.09.001",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2018.09.001",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30396494/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-begum-2018-koennte-produktion-des-testosteron/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Begum — Molekularer Wasserstoff könnte die Testosteronproduktion bei männlicher Infertilität durch Modulation von Hormonsignalen und Redox-Gleichgewicht steigern",
      "summary": "Dies ist ein theoretisches Hypothesenpapier, das vorschlägt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) die Testosteronproduktion bei männlicher Infertilität durch Reduzierung von oxidativem Stress und Modulation intrazellulärer Signalwege verbessern könnte. Es wurden keine Experimente durchgeführt; die Aussagen sind mechanistische Spekulation basierend auf bekannter H₂-Biologie und veröffentlichter Literatur zu ROS und Leydig-Zell-Funktion. Keine Human- oder Tierdaten stützen die Hypothese auf diesem Stand. (Medical Hypotheses, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist nur ein Hypothesenpapier — es enthält keine Experimente und keine neuen Daten. Es repräsentiert eine interessante mechanistische Idee, die künftige Forschung zu männlicher Infertilität und H₂ leiten könnte, liefert aber keinerlei klinische Belege dafür, dass H₂-Verabreichung den Testosteronspiegel oder Fruchtbarkeitsergebnisse beim Menschen verbessert. Der theoretische Rahmen ist angesichts des Bekannten über H₂ und ROS-Abfangen plausibel, bleibt aber unvalidiert. Experimentelle Bestätigung — idealerweise zuerst in Tiermodellen, dann in Humanstudien — ist erforderlich, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden können. Null- und Negativergebnisse in zukünftigen Experimenten sind gleichermaßen möglich.",
      "abstract": "Seit der Entdeckung von molekularem Wasserstoff (H₂) als selektiver Fänger freier Radikale wie reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und reaktiver Stickstoffspezies (RNS) haben zahlreiche Studien das potenzielle Anwendungsgebiet von H₂ in der therapeutischen und präventiven Medizin bewiesen. Darüber hinaus kann H₂ das intrazelluläre Signal als Signalmodulator regulieren. Es ist jedoch noch unklar, welche Zellsignalwege an der Testosteronhormonproduktion beteiligt sind. Die männliche Fruchtbarkeit hängt von der intra-testikulären Testosteronkonzentration ab, die von der Leydig-Zelle in den Hodenkanälchen produziert wird. Obwohl moderate ROS-Mengen für die normale Spermafunktion benötigt werden, können höhere Mengen die Testosteronproduktion verringern. Hohe ROS verringern die Testosteronhormonproduktion durch Dysregulation des Hormonsignals vom Hypothalamus zur Leydig-Zelle infolge eines Redox-Ungleichgewichts. Ein niedrigerer Testosteronspiegel unterstützt die Leydig-Zelle nicht bei der Progression der Spermatogenese. Superoxidanion (O₂⁻), Hydroxylradikal (OH) und Peroxynitrit (ONOO⁻) könnten auch DNA, Lipide und Proteine angreifen, die Spermienstruktur und -funktion stören und das Milieu der männlichen Fruchtbarkeit und Spermatogenese verschlechtern. H₂ reguliert den intrazellulären MAPK-nachgeordneten cAMP-Signal- und Ca²⁺-Weg als Signalmodulator zur Antagonisierung der ROS-Signalübertragung. Daher kann H₂ eine Rolle bei der Modulation von Signalen spielen, die an der Testosteronhormonproduktion beteiligt sind, um durch Redox-Ungleichgewicht verursachte männliche Infertilität zu verbessern. Wir stellen daher die Hypothese auf, dass molekularer Wasserstoff die Testosteronproduktion über das zelluläre Redox-Gleichgewicht steigern kann. Mit dieser Hypothese gehen wir davon aus, dass molekularer Wasserstoff ein wirksames Mittel bei männlicher Infertilität sein könnte.",
      "conclusion": "We therefore hypothesize that molecular hydrogen may enhance testosterone production via cellular redox balance. By this hypothesis, we anticipate that molecular hydrogen may be an effective remedy in male infertility."
    },
    {
      "pmid": "30382050",
      "year": 2018,
      "title": "Immunologische Wirkung von Wasserstoffgas: Wasserstoffgas verbessert die klinischen Ergebnisse von Krebspatienten",
      "title_en": "[Immunological Effect of Hydrogen Gas-Hydrogen Gas Improves Clinical Outcomes of Cancer Patients].",
      "title_de": null,
      "journal": "Gan to kagaku ryoho. Cancer & chemotherapy",
      "authors": "Akagi",
      "author_search": "akagi akagi",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30382050/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-akagi-2018-immunologische-wasserstoffgas-wasserstoffgas-verbessert/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Akagi — Immunologische Wirkung von Wasserstoffgas: Wasserstoffgas verbessert die klinischen Ergebnisse von Krebspatienten",
      "summary": "In einer Kohorte von 55 Darmkrebspatienten im Stadium IV reduzierte Wasserstoffgas-Inhalation bei 63,6 % der Patienten den Anteil erschöpfter Immunzellen (terminale PD-1⁺-CD8⁺-T-Zellen), und Patienten, die H₂-Inhalation mit der Immuntherapie Nivolumab kombinierten, zeigten ein signifikant längeres Gesamtüberleben als mit Nivolumab allein. Dies ist eine wegweisende — wenn auch nicht randomisierte — Beobachtung in der Onkologie. (Gan to Kagaku Ryoho, 2018.)",
      "assessment": "Eine äußerst provokante und mechanistisch innovative Studie — wenn der Kombinationseffekt mit Nivolumab repliziert wird, wäre es ein Hauptbefund. Kritische Limitationen: Dies ist keine randomisierte kontrollierte Studie — die Zuweisung zu H₂ + Nivolumab vs. Nivolumab allein war nicht randomisiert, was erhebliche Selektionsverzerrung einführt; n = 26 in der Kombinations-Untergruppe ist sehr klein; keine Verblindung; die Interpretation der immunologischen Daten (63,6 % vs. 70,9 %) ist verwirrend und spiegelt wahrscheinlich unterschiedliche Patienten-/Zeitpunkt-Vergleiche wider; die Zeitschrift ist eine japanische Onkologie-Fachpublikation (schwierigere externe Verifizierung). Diese Studie muss als hypothesengenerierend behandelt werden. Ein ordentlich konzipierter RCT, der H₂-Inhalation mit Checkpoint-Inhibitor-Therapie kombiniert, ist dringend erforderlich.",
      "abstract": "Es wurde berichtet, dass PD-1-exprimierende CD8⁺-T-Zellen im peripheren Blut von Krebspatienten mit schlechter Krebsprognose assoziiert sind. Zudem befinden sich diese Zellen in einem Energiemangel-Zustand, verursacht durch mitochondriale Dysfunktion mit einem niedrigen PGC-1α-Niveau. Kürzlich wurde berichtet, dass Wasserstoffgas PGC-1α aktiviert und so die mitochondriale Aktivität steigert. In der vorliegenden Studie untersuchten wir, ob Wasserstoffgas den Anteil der PD-1⁺-CD8⁺-T-Zellen im peripheren Blut von 55 Patienten mit kolorektalem Karzinom im Stadium IV beeinflusst. Wir stellten fest, dass der Anteil terminaler PD-1⁺-CD8⁺-T-Zellen ein unabhängiger Faktor für eine schlechte Prognose war. Wir stellten auch fest, dass der Anteil terminaler PD-1⁺-CD8⁺-T-Zellen bei 35 von 55 Patienten (63,6 %) reduziert und bei 39 von 55 Patienten (70,9 %) nach Behandlung mit Wasserstoffgas erhöht wurde. Das Verhältnis der terminalen PD-1⁺-CD8⁺-T-Zellen nach der Wasserstoffgasbehandlung zu dem vor der Wasserstoffgasbehandlung (terminales PD-1⁺-CD8⁺-T-Zell-Verhältnis) erwies sich als unabhängiger Faktor zur Vorhersage von PFS und OS. Von weiteren 26 Patienten, die mit Nivolumab behandelt wurden, zeigten 14 Patienten, die mit einer Kombinationstherapie aus Wasserstoffgas und Nivolumab behandelt wurden, ein signifikant längeres OS als die restlichen 12 Patienten, die nur mit Nivolumab behandelt wurden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Wasserstoffgas die Prognose von Krebspatienten durch Reduktion des Anteils terminaler PD-1⁺-CD8⁺-T-Zellen verbessert.",
      "conclusion": "Out of another 26 patients treated with nivolumab, 14 patients treated with a combined therapy of hydrogen gas and nivolumab showed a significantly longer OS than the remaining 12 patients who were treated with nivolumab alone. These results suggest that hydrogen gas improves the prognosis of cancer patients by reducing the proportion of terminal PD-1+ CD8+ T cells."
    },
    {
      "pmid": "30380511",
      "year": 2018,
      "title": "Schützende Wirkungen von Wasserstoffgas gegen sepsis-induzierte akute Lungenschädigung über die Regulation der mitochondrialen Funktion und Dynamik",
      "title_en": "Protective effects of hydrogen gas against sepsis-induced acute lung injury via regulation of mitochondrial function and dynamics.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Dong et al.",
      "author_search": "dong dong",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2018.10.012",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2018.10.012",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30380511/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dong-2018-schuetzende-wasserstoffgas-gegen-sepsis/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Dong — Schützende Wirkungen von Wasserstoffgas gegen sepsis-induzierte akute Lungenschädigung über die Regulation der mitochondrialen Funktion und Dynamik",
      "summary": "In einem Mausmodell der sepsis-induzierten akuten Lungenschädigung (ALI) verbesserte das Einatmen von 2 % Wasserstoffgas die Lungenoxygenierung, erhielt das mitochondriale Membranpotenzial und die ATP-Produktion aufrecht und reduzierte Gewebeschäden im Vergleich zu unbehandelten septischen Tieren. H₂ schien zu wirken, indem es die mitochondriale Dynamik (Fusions-Fissions-Balance) normalisierte. Dies ist eine Tierstudie; Ergebnisse gelten nicht direkt für Menschen. (International Immunopharmacology, 2018.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch gut eingerahmte Tierstudie mit konsistenten Multi-Endpunkt-Ergebnissen. Der Mitochondrien-Aspekt (Dynamik, Komplex I, MFN2/Drp1) fügt Tiefe jenseits einfacher Antioxidans-Behauptungen hinzu. Inhärente Einschränkungen präklinischer Sepsisforschung: CLP bei ingezüchteten Mausstämmen repliziert nicht die genetische und immunologische Diversität menschlicher Intensivpatienten; keine Langzeitüberlebensdaten berichtet; keine H₂-Konzentrations-Titrierung; einzelner Zeitpunkt (24 h nach CLP). Menschliche ALI/ARDS-Studien mit H₂ wären nötig, um klinische Relevanz zu belegen. Ergebnisse sind vielversprechend für die Hypothesengenerierung, können aber nicht direkt auf menschliche Patienten angewendet werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Lunge ist eines der häufigsten Zielorgane der Sepsis. Wasserstoffgas (H₂) mit selektiv antioxidativen Wirkungen kann effektiv zur Behandlung septischer Mäuse eingesetzt werden. Mitochondriale Dysfunktion und Dynamik spielen wichtige Rollen bei sepsis-induzierten Organschäden. METHODEN: Unter Verwendung von Zökumligatur und Punktion (CLP), einem klassischen Sepsismodell, untersuchten wir die Rolle der 2 % H₂-Behandlung bei sepsis-induzierter akuter Lungenschädigung (ALI) in Verbindung mit mitochondrialer Funktion und Dynamik. Wir randomisierten männliche ICR-Mäuse in 4 Gruppen: Schein, Schein+H₂, CLP und CLP+H₂. 24 h nach CLP- oder Schein-Operationen verwendeten wir histologische Untersuchung und Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) zur Beobachtung von Lungeschnitten. Wir analysierten Oxygenierungsindex (PaO₂/FiO₂), mitochondriales Membranpotenzial (MMP), Adenosintriphosphat-(ATP-)Spiegel, Respirationskontrollverhältnis (RCR) und mitochondriale Atemkomplexaktivitäten (I und II) mithilfe kommerzieller Kits sowie Dynamin-verwandtes Protein 1 (Drp1) und Mitofusin-2 (MFN2) mittels Western Blot. ERGEBNISSE: Die Therapie mit 2 % H₂ erhöhte PaO₂/FiO₂-Verhältnisse, MMP- und ATP-Spiegel, RCR, Komplex-I-Aktivität und MFN2-Expression, verringerte aber histologischen Score und Drp1-Spiegel bei Sepsis. Diese Daten deuten darauf hin, dass die Inhalation von 2 % H₂ zur Regulierung der mitochondrialen Funktion und Dynamik eine vielversprechende therapeutische Strategie für durch schwere Sepsis induzierte Lungenverletzungen sein könnte.",
      "conclusion": "RESULTS: Therapy with 2% H2 increased PaO2/FiO2 ratios, MMP and ATP levels, RCR, complex I activity and MFN2 expression but decreased histological score and Drp1 levels in the presence of sepsis. These data indicated that inhalation of 2% H2 to regulate mitochondrial function and dynamics may be a promising therapeutic strategy for lung injuries induced by severe sepsis."
    },
    {
      "pmid": "30349057",
      "year": 2018,
      "title": "Co-Kulturen menschlicher Darmmikroben haben ein größeres Potenzial als Monokulturen für die Verwertung von Lebensmittelabfällen zu Grundchemikalien",
      "title_en": "Human gut microbe co-cultures have greater potential than monocultures for food waste remediation to commodity chemicals.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Perisin et al.",
      "author_search": "perisin perisin",
      "doi": "10.1038/s41598-018-33733-z",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-018-33733-z",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30349057/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-perisin-2018-kulturen-menschlicher-darmmikroben-haben/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Perisin — Co-Kulturen menschlicher Darmmikroben haben ein größeres Potenzial als Monokulturen für die Verwertung von Lebensmittelabfällen zu Grundchemikalien",
      "summary": "Diese Computerstudie modelliert, wie Co-Kulturen menschlicher Darmbakterien Lebensmittelabfälle effizienter als Monokulturen in nützliche Chemikalien (Butanol, Acetat, Wasserstoffgas, Methan) umwandeln. Der Wasserstoff hier ist H₂-Gas, das als Nebenprodukt der anaeroben bakteriellen Fermentation produziert wird — nicht therapeutisch verabreichter molekularer Wasserstoff. Dieses Papier ist keine Studie zur H₂-Therapie und hat keine direkte Relevanz für die Wasserstoffmedizin. (Scientific Reports, 2018.)",
      "assessment": "Dieses Papier ist nicht relevant für die H₂-Therapie. Es ist eine computationale Biotechnologiestudie zur Modellierung mikrobieller Fermentation von Lebensmittelabfällen. Das erwähnte “Wasserstoffgas” ist ein mikrobielles metabolisches Nebenprodukt — endogen und industriell im Kontext — nicht verwandt mit dem Trinken von wasserstoffreichem Wasser, dem Einatmen von H₂ oder anderen therapeutischen H₂-Anwendungen. Seine Aufnahme in einen H₂-Medizin-Kontext spiegelt eine Keyword-Fehlanpassung wider. Methodischer Hinweis: Die gesamte Studie ist in silico (computational); keine Nasslab-Validierung vorhergesagter Ausbeuten wird im Abstract beschrieben.",
      "abstract": "Lebensmittelabfälle stellen eine unzureichend genutzte Ressource für die Erzeugung von Grundchemikalien dar. Bestandteile des menschlichen Darmmikrobioms, die bereits an einen Lebensmittelabfallstrom angepasst sind, könnten für nützliche Chemikalienproduktion umgewidmet werden. Industrielle Fermentationen, die diese Mikroben verwenden, halten Organismen isoliert; microbielle Konsortien bieten jedoch eine attraktive Alternative zu Monokulturen, da metabolische Wechselwirkungen zu effizienteren Prozessen mit höheren Ausbeuten führen können. Hier bewerten wir rechnergestützt die Fähigkeit von Co-Kulturen gegenüber Monokulturen, eine westliche Ernährung anaerob in Grundchemikalien umzuwandeln. Die Kombination von genomskaligen Stoffwechselmodellen mit Flussbilanzanalyse sagt voraus, dass jeder analysierte Organismus von Wechselwirkungen mit einem anderen Mikroben profitieren kann, wie durch erhöhte Biomasse-Flüsse in Co-Kultur gegenüber Monokultur belegt. Darüber hinaus resultieren Mikroben-Kombinationen in emergierten oder erhöhten Grundchemikalienproduktionen, darunter Butanol, Methan, Formaldehyd, Propionat, Wasserstoffgas und Harnstoff. Diese überproduktiven Co-Kulturen sind für mutualistische und kommensale Wechselwirkungen angereichert. Unter Verwendung von Clostridium beijerinckii Co-Kulturen als repräsentative Beispiele sagen Modelle voraus, dass kreuzgefütterte Metaboliten gleichzeitig mehrere interne Signalwege modifizieren, erkennbar durch unterschiedliche interne metabolische Netzwerkstrukturen. Unterschiede in Grad und Betweenness-Zentralität von Hub-Vorläufer-Metaboliten wurden mit C. beijerinckii Stoffwechseloutputs korreliert und zeigen damit das Potenzial von Co-Kulturen, Stoffwechsel zu nützlichen Produkten unterschiedlich zu lenken.",
      "conclusion": "Differences in degree and betweenness centrality of hub precursor metabolites were correlated to C. beijerinckii metabolic outputs, and thus demonstrate the potential of co-cultures to differentially direct metabolisms to useful products."
    },
    {
      "pmid": "30120877",
      "year": 2018,
      "title": "Wasserstoff-Spülung nach Kaltlagerung als neue ischämieendständige Ex-vivo-Behandlung von Lebertransplantaten gegen Ischämie-/Reperfusionsschädigung",
      "title_en": "Hydrogen Flush After Cold Storage as a New End-Ischemic Ex Vivo Treatment for Liver Grafts Against Ischemia/Reperfusion Injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Liver transplantation : official publication of the American Association for the Study of Liver Diseases and the International Liver Transplantation Society",
      "authors": "Tamaki et al.",
      "author_search": "tamaki tamaki",
      "doi": "10.1002/lt.25326",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/lt.25326",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30120877/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tamaki-2018-spuelung-kaltlagerung-neue-ischaemieendstaendige/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Tamaki — Wasserstoff-Spülung nach Kaltlagerung als neue ischämieendständige Ex-vivo-Behandlung von Lebertransplantaten gegen Ischämie-/Reperfusionsschädigung",
      "summary": "Eine neuartige Ex-vivo-Technik — Spülung von Rattenleber-Transplantaten mit wasserstoffgesättigter Lösung (1,0 ppm) nach Kaltlagerung — reduzierte Ischämie-/Reperfusionsschäden signifikant und erhielt sowohl Sinusoidalendothel als auch Gallengangfunktion im Vergleich zu Kontrollen. Der Weg der H₂-Spülung spielte eine Rolle: Pfortader-Spülung schützte Sinusoidalzellen, während arterielle Spülung Gallenkanälchen besser erhielt. Dies ist eine Ratten-Organerhaltungsstudie; humane Transplantationsstudien sind erforderlich. (Liver Transplantation, 2018.)",
      "assessment": "Eine kreative und gut kontrollierte präklinische Studie mit einer klinisch motivierten Fragestellung. Das HyFACS-Konzept ist praktisch, kostengünstig und vermeidet systemische H₂-Expositionsprobleme. Die Wegspezifität des Schutzes ist eine genuell neuartige mechanistische Beobachtung. Einschränkungen: Rattenleber, nicht menschlich; nur 24 h Kaltlagerung + 2 h Reperfusion — keine vollständige Transplantation; keine Langzeit-Transplantatfunktions- oder Überlebensdaten; H₂-Konzentrationen und Dosierung müssen für die klinische Anwendung sorgfältig optimiert werden. Dies ist vielversprechende präklinische Vorarbeit, aber humane Transplantationsorgan-Studien sind noch mehrere Schritte entfernt.",
      "abstract": "Kaltlagerung (CS) ist weltweit der Goldstandard für die Organkonservierung, obwohl sie unweigerlich mit Ischämie-/Reperfusionsschäden (IRI) verbunden ist. Molekularer Wasserstoff (H₂) ist für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt. Seine ungünstigen Eigenschaften — Entflammbarkeit, geringe Löslichkeit und hohe Gewebe-/Substanzpermeabilität — haben jedoch seine klinische Anwendung behindert. Um diese Hürden zu überwinden, entwickelten wir eine neuartige Rekonditionierungsmethode für Spenderorgane namens HyFACS (Wasserstoff-Spülung nach Kaltlagerung), die lediglich eine ischämieendständige H₂-Spülung direkt in Spenderorgane ex vivo darstellt, und berichten hier über ihre therapeutische Wirkung gegen hepatische IRI. Ganze Lebertransplantate wurden Wistar-Ratten entnommen. Nach 24-stündiger CS in UW-Lösung wurden Lebern kalt mit H₂-Lösung (1,0 ppm) über die Pfortader, die Leberarterie oder beide (Pfortader + Arterie) gespült. Funktionelle Integrität und morphologische Schäden wurden dann durch 2-stündige oxygenierte Reperfusion bei 37 °C bewertet. HyFACS senkte signifikant den Pfortaderdruck, Transaminasen und HMGB1-Freisetzung im Vergleich zu vehikelbehandelten Kontrollen (P < 0,01). Hyaluronsäure-Clearance war in den HyFACS-PV- und -PV+HA-Gruppen signifikant höher als in anderen (P < 0,01), was die Wirksamkeit des Pfortaderwegs zur Erhaltung der Sinusoidalendothel belegt. Dagegen wurden Gallenproduktion und LDH-Leckage in HyFACS-HA und -PV+HA signifikant verbessert (P < 0,01), was die Überlegenheit des arteriellen Wegs zur Abschwächung von Gallenschäden darstellt. Als zugrunde liegenden Mechanismus senkte HyFACS signifikant oxidative Schäden und verbesserte das Glutathion/GSSG-Verhältnis im Lebergewebe. Zusammenfassend schützte HyFACS Lebertransplantate signifikant vor IRI durch Verbesserung des oxidativen Schadens bei Reperfusion auf charakteristische Weise entsprechend dem Verabreichungsweg. Angesichts seiner Sicherheit, Einfachheit und Kosteneffizienz könnte ischämieendständiges HyFACS eine neuartige Pretransplantations-Konditionierung für kalt gelagerte Spenderorgane sein.",
      "conclusion": "In conclusion, HyFACS significantly protected liver grafts from IRI by ameliorating oxidative damage upon reperfusion in the characteristic manner with its route of administration. Given its safety, simplicity, and cost-effectiveness, end-ischemic HyFACS may be a novel pretransplant conditioning for cold-stored donor organs."
    },
    {
      "pmid": "30096818",
      "year": 2018,
      "title": "Reduzierung der Feuchtigkeitsreaktion von Gassensoren für medizinische Anwendungen: Einsatz der Funkenentladungssynthese von Metalloxid-Nanopartikeln",
      "title_en": "Reducing Humidity Response of Gas Sensors for Medical Applications: Use of Spark Discharge Synthesis of Metal Oxide Nanoparticles.",
      "title_de": null,
      "journal": "Sensors (Basel, Switzerland)",
      "authors": "Vasiliev et al.",
      "author_search": "vasiliev vasiliev",
      "doi": "10.3390/s18082600",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/s18082600",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30096818/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-vasiliev-2018-reduzierung-feuchtigkeitsreaktion-gassensoren-medizinische/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Vasiliev — Reduzierung der Feuchtigkeitsreaktion von Gassensoren für medizinische Anwendungen: Einsatz der Funkenentladungssynthese von Metalloxid-Nanopartikeln",
      "summary": "Diese Ingenieurwissenschaftsstudie entwickelt verbesserte Zinndioxid-(SnO₂-)Nanopartikel-Gassensoren, die weniger feuchtigkeitsempfindlich sind und Wasserstoffgas, Laktaldampf und Ammoniak erkennen können — Biomarker für Darminfektionen, Magenkrebs bzw. H. pylori. Das H₂ hier funktioniert als diagnostischer Marker, der vom Sensor erkannt wird, nicht als therapeutisches Mittel. Dies ist eine Sensoringenieursstudie, keine Wasserstofftherapiestudie. (Sensors, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist ein Sensoringenieur-Papier ohne therapeutischen H₂-Inhalt. Seine Verbindung zur Wasserstoffmedizin ist indirekt: Der Sensor könnte ausgeatmete H₂-Atemtests unterstützen, die bei der Diagnose von Darmdysbiose oder Dünndarm-Bakterienüberwucherung (SIBO) eingesetzt werden — Zustände, die manchmal im Kontext der Darmgesundheit diskutiert werden. Das Papier selbst untersucht jedoch keine klinische Intervention, Patientenpopulation oder H₂-Behandlung. Es ist eine Materialwissenschafts- und Analytikinstrumentierungsstudie. Leser, die nach Belegen für therapeutische Anwendungen von H₂ suchen, werden hier nichts Anwendbares finden.",
      "abstract": "Die Anwendung von Gassensoren in der Atemgasanalyse ist ein wichtiger Trend in der Frühdiagnostik verschiedener Erkrankungen, darunter Lungenkrebs, Magengeschwüre und Darminfektionen. Herkömmliche Synthesemethoden von Metalloxid-Gassensormaterialien für Halbleitersensoren basieren auf nasschemischen Sol-Gel-Prozessen und ergeben eine relativ hohe Empfindlichkeit des Gassensors gegenüber wechselnder Luftfeuchtigkeit. Der Sol-Gel-Prozess führt zur Bildung von oberflächlichen Hydroxylgruppen auf Oxidpartikeln, die für die starke Reaktion des Sensormaterials auf diesen Faktor verantwortlich sind. In unserer Arbeit untersuchten wir die Möglichkeit, Metalloxidmaterialien mit reduzierter Wasserempfindlichkeit zu synthetisieren. Die Trockensynthese von SnO₂-Nanopartikeln wurde in der Gasphase durch Funkenentladung implementiert, was die Reduzierung der Hydroxylkonzentration auf der Oberfläche ermöglicht und die Produktion von Zinnoxidpulver mit einer spezifischen Oberfläche von ca. 40 m²/g nach Glühen bei 610 °C erlaubt. Der Abfall des Sensorwiderstands überschreitet 20 % nicht, wenn die Luftfeuchtigkeit von 40 auf 100 % steigt, während die Reaktion auf 100 ppm Wasserstoff das 8-fache mit einer sehr kurzen Ansprechzeit von ca. 1 s beträgt. Die Sensorreaktion wurde in Luft-Wasserstoff-Gemischen getestet (Wasserstoff ist Marker für enterische Infektionen und Frühbrandzeichen), sowie in Luft-Laktat-Gemischen (Marker für Magenkrebs) und Ammoniakgas (Marker für Helicobacter pylori, verantwortlich für Magengeschwüre).",
      "conclusion": "The drop in sensor resistance does not exceed 20% when air humidity increases from 40 to 100%, whereas the response to 100 ppm of hydrogen is a factor of 8 with very short response time of about 1 s. The sensor response was tested in mixtures of air with hydrogen, which is the marker of enteric infections and the marker of early stage fire, and in a mixture of air with lactate (marker of stomach c"
    },
    {
      "pmid": "30041222",
      "year": 2018,
      "title": "Translationale Forschung zu Peritonealdialyselösung mit gelöstem molekularem Wasserstoff",
      "title_en": "Translational Research of Peritoneal Dialysis Solution with Dissolved Molecular Hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Contributions to nephrology",
      "authors": "Nakayama et al.",
      "author_search": "nakayama nakayama",
      "doi": "10.1159/000485717",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1159/000485717",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30041222/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakayama-2018-translationale-forschung-peritonealdialyseloesung-geloestem/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Nakayama — Translationale Forschung zu Peritonealdialyselösung mit gelöstem molekularem Wasserstoff",
      "summary": "Die Zugabe von molekularem Wasserstoff zur Peritonealdialyselösung (PDS) schützte die Peritoneal-Membran in einem chronischen Nierenerkrankungs-Rattenmodell, und ein kleines 2-wöchiges humanes Pilot (n=6 Dialysepatienten) fand es sicher und durchführbar. Marker der Mesothel-Regeneration (CA125, Mesothelin) stiegen bei einigen Patienten an, was auf einen biologischen Effekt hindeutet. Dies ist frühe translationale Forschung; definitive klinische Belege eines Nutzens bestehen noch nicht. (Contributions to Nephrology, 2018.)",
      "assessment": "Eine vielversprechende translationale Studie, die präklinische mechanistische Daten mit einem ersten-in-Menschen-Machbarkeitssignal kombiniert. Die Peritoneal-Membran ist tatsächlich durch langfristige PDS-Exposition gefährdet, und verbesserte Biokompatibilität wäre ein klinisch bedeutungsvolles Ziel. Einschränkungen: der klinische Arm umfasst n=6, ist unkontrolliert und sehr kurz (2 Wochen); harte Endpunkte (Techniküberleben, Ultrafiltrationskapazität, EPS-Inzidenz) wurden nicht bewertet; Surrogat-Marker-Veränderungen sind interessant, aber noch nicht klinisch validiert. Diese Arbeit unterstützt die Begründung für größere randomisierte Studien, belegt aber noch keine klinische Wirksamkeit bei humanen Dialysepatienten.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Verbesserte Biokompatibilität der Peritonealdialyselösung (PDS) ist entscheidend für die Erhaltung der Peritoneal-Membran, um langfristige Peritonealdialyse (PD) zu gewährleisten und eine einkapselnde Peritoneal-Sklerose zu verhindern. Wir berichteten zuvor über die Schutzwirkung von molekularem Wasserstoff (H₂) auf Mesothelzellen aus PDS in nicht-urämischen Ratten. ZUSAMMENFASSUNG: In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Wirkung von H₂-haltigem PDS (kommerziell erhältlicher neutral-pH-Typ) bezüglich des Schutzes von Peritonealgewebe bei experimentellen CKD-Ratten. Darüber hinaus führten wir eine 2-wöchige klinische Studie durch, bei der H₂-haltiges PDS anstelle von Standard-PDS verwendet wurde, und prüften dessen Durchführbarkeit. In der experimentellen Studie wurden Testlösungen über den subkutanen Port in das Abdomen injiziert, 3 Wochen lang. Die histologische Studie zeigte eine signifikante Zunahme der Anzahl von Mesothelzellen und eine signifikante Abnahme der Peritoneal-Dicke in der H₂-PD-Gruppe im Vergleich zu den Kontroll- und PD-Gruppen. Auch Ergebnisse der Immunfärbungsanalyse zeigten erhöhtes Vimentin und apoptotische Zellen in der Membran der PD-Gruppe, was darauf hindeutet, dass H₂ eine Rolle bei der Verbesserung PDS-induzierter Peritonealverletzung und der Erhaltung der Peritoneal-Integrität spielen kann. In der klinischen Studie mit 6 etablierten PD-Patienten absolvierten alle Probanden die Studie ohne unerwünschte Wirkungen. Darüber hinaus gab es substanzielle Veränderungen bei Surrogat-Markern, wie erhöhtem CA125 und Mesothelin im Effluent in ausgewählten Fällen, was eine verbesserte Mesothel-Regeneration durch H₂ nahelegt. Schlüsselbotschaft: H₂-angereichertes PDS ist ein Kandidat für ein neuartiges PDS mit verbesserter Biokompatibilität. Unsere Ergebnisse unterstützen zudem die Bedeutung zukünftiger H₂-PD-klinischer Studien.",
      "conclusion": "Key Message: H2-enriched PDS is a candidate novel PDS with improved biocompatibility. Further, our results support the significance of H2-PD clinical trials in the future."
    },
    {
      "pmid": "29923670",
      "year": 2018,
      "title": "Ein In-situ-Depot zur kontinuierlichen Entwicklung von gasförmigem H₂, vermittelt durch einen Magnesium-Passivierungs-/Aktivierungszyklus, zur Behandlung von Osteoarthrose",
      "title_en": "An In Situ Depot for Continuous Evolution of Gaseous H2 Mediated by a Magnesium Passivation/Activation Cycle for Treating Osteoarthritis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Angewandte Chemie (International ed. in English)",
      "authors": "Wan et al.",
      "author_search": "wan wan",
      "doi": "10.1002/anie.201806159",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/anie.201806159",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29923670/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wan-2018-situ-depot-zur-kontinuierlichen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Wan — Ein In-situ-Depot zur kontinuierlichen Entwicklung von gasförmigem H₂, vermittelt durch einen Magnesium-Passivierungs-/Aktivierungszyklus, zur Behandlung von Osteoarthrose",
      "summary": "Diese Mausstudie testete die intramuskuläre Injektion von magnesiumhaltigen Mikropartikeln (Mg@PLGA) als lokales H₂-Liefersystem bei Osteoarthrose (OA). Die Mg-Partikel setzen H₂ über einen Passivierungs-/Aktivierungszyklus in Körperflüssigkeiten kontinuierlich frei, über die Zeit hinweg. Biochemische und histologische Analysen zeigten reduzierten Gelenkentzündung und Knorpelzerstörung im OA-Mausmodell. Dies ist eine Tierstudie; noch gibt es keine Humandaten. (Angewandte Chemie, 2018.)",
      "assessment": "Eine kreative präklinische Materialwissenschafts- und Pharmakologiestudie mit gut durchdachtem Design. Das kontinuierlich freisetzende Mg@PLGA-Depot-Konzept geht eine echte Einschränkung konventioneller H₂-Lieferung an. Einschränkungen: Maus-OA-Modell — nicht äquivalent zur menschlichen Krankheitsprogression; keine Langzeitsicherheitsdaten für Mg/PLGA in Gelenken (Korrosionsprodukte, Entzündungsreaktion auf Partikel); keine Dosierungsoptimierungsdaten; keine Humanstudien. Das Konzept ist wissenschaftlich interessant und die Ergebnisse sind ermutigend, aber die Lücke zwischen einer Maus-Knie-Injektion und einer menschlichen klinischen Anwendung bleibt groß. Dies sollte als früher Proof-of-Concept betrachtet werden, nicht als klinischer Beweis.",
      "abstract": "Entzündung ist an vielen menschlichen Erkrankungen beteiligt, einschließlich Osteoarthrose (OA). Wasserstoff (H₂) ist für seine entzündungshemmenden Wirkungen bekannt; die Bioverfügbarkeit von direkt verabreichtem H₂-Gas ist jedoch typischerweise gering. Hierin wird ein lokales Liefersystem vorgeschlagen, das eine hohe therapeutische Konzentration von gasförmigem H₂ in entzündetem Gewebe bereitstellen kann. Das Liefersystem umfasst Poly(milchsäure-co-glycolsäure)-Mikropartikel, die Magnesiumpulver enthalten (Mg@PLGA-Mikropartikel). Mg@PLGA-Mikropartikel, die intramuskulär in der Nähe des OA-Knies in einem Mausmodell injiziert werden, können als In-situ-Depot wirken, das gasförmiges H₂ kontinuierlich durch den Passivierungs-/Aktivierungszyklus von Mg in Körperflüssigkeiten bei einer Konzentration erzeugt, die seinen therapeutischen Schwellenwert überschreitet. Die aus den biochemischen und histologischen Studien gewonnenen Analysedaten zeigen, dass die vorgeschlagenen Mg@PLGA-Mikropartikel wirksam Gewebeentzündungen mildern und Knorpel vor Zerstörung schützen und die Progression von OA-Veränderungen hemmen können.",
      "conclusion": "Mg@PLGA MPs that are intra-muscularly injected close to the OA knee in a mouse model can act as an in situ depot that can evolve gaseous H2 continuously, mediated by the cycle of passivation/activation of Mg in body fluids, at a concentration that exceeds its therapeutic threshold. The analytical data that are obtained in the biochemical and histological studies indicate that the proposed Mg@PLGA "
    },
    {
      "pmid": "29907217",
      "year": 2018,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser mildert oxidativen Stress bei Ratten mit traumatischer Hirnverletzung über den Nrf2-Signalweg",
      "title_en": "Hydrogen-rich water attenuates oxidative stress in rats with traumatic brain injury via Nrf2 pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of surgical research",
      "authors": "Yuan et al.",
      "author_search": "yuan yuan",
      "doi": "10.1016/j.jss.2018.03.024",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jss.2018.03.024",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29907217/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yuan-2018-mildert-oxidativen-stress-ratten/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Yuan — Wasserstoffreiches Wasser mildert oxidativen Stress bei Ratten mit traumatischer Hirnverletzung über den Nrf2-Signalweg",
      "summary": "In einem Rattenmodell für traumatische Hirnverletzung (TBI) verbesserte wasserstoffreiches Wasser die Überlebensrate, reduzierte neurologische Defizite und senkte oxidative Stressmarker deutlich. Der Schutzmechanismus scheint über die Aktivierung des Nrf2-Signalwegs und die nachgelagerte Expression der Schutzenzyme HO-1 und NQO1 zu verlaufen. Dies ist eine Tierstudie — die Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar. (Journal of Surgical Research, 2018.)",
      "assessment": "Eine gut strukturierte präklinische Studie mit intern konsistenten Ergebnissen. Dies ist ein Tierexperiment — die Befunde können ohne klinische Studien nicht auf menschliche TBI-Patienten übertragen werden. Rattenmodelle für TBI sind für mechanistische Einblicke wertvoll, überschätzen aber regelmäßig den translationalen Erfolg. Das Nrf2-Pfad-Narrativ ist plausibel und passt zur übrigen H₂-Forschung, aber die spezifischen Dosen, Zeitfenster und H₂-Konzentrationen, die bei Ratten eingesetzt wurden, sind im klinischen Kontext möglicherweise nicht erreichbar oder relevant. Diese Arbeit enthält keine Humandaten.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Mehrere aktuelle Studien haben gezeigt, dass oxidativer Stress eine entscheidende Rolle in der Pathogenese der traumatischen Hirnverletzung (TBI) spielt und ein mögliches Therapieziel darstellt. Wasserstoffreiches Wasser hat kürzlich in verschiedenen neurologischen Erkrankungen neuroprotektive Wirkungen durch seine antioxidativen Eigenschaften gezeigt. Die Mechanismen seiner Wirkungen bei TBI sind jedoch noch nicht vollständig verstanden. Ziel dieser Studie war es, die neuroprotektive Rolle von wasserstoffreichem Wasser bei Ratten mit TBI zu bewerten und die möglichen Mechanismen zu beleuchten. MATERIAL UND METHODEN: Das TBI-Modell wurde nach der modifizierten Feeney-Fallgewichtsmethode erstellt. Im ersten Teil des Experiments maßen wir den oxidativen Stresslevel durch Beobachtung der Veränderungen in Katalase (CAT)-, Glutathionperoxidase (GPx)- und Malondialdehyd (MDA)-Expression. Wir bestimmten auch Nrf2-Spiegel, um die Rolle dieses Proteins bei den neuroprotektiven Effekten gegen TBI zu ermitteln. Im zweiten Teil verifizierten wir die neuroprotektiven Effekte von wasserstoffreichem Wasser bei TBI und beobachteten seine Effekte auf Nrf2. Alle Versuchsratten wurden in Schein-Gruppe, TBI-Gruppe und TBI + wasserstoffreiches Wasser (TBI + HW)-Gruppe aufgeteilt. Wir wählten zufällig 20 Ratten aus jeder Gruppe und protokollierten ihre 7-Tage-Überlebensraten. Modifizierte neurologische Schweregrad-Scores wurden von weiteren sechs Ratten pro Gruppe aufgezeichnet, die 24 Stunden nach dem Test geopfert wurden. Spektrophotometrie wurde zur Messung von GPx, CAT und MDA verwendet, während Western Blot, RT-PCR und Immunhistochemie zur Messung der Expression von Nrf2 und nachgelagerten Faktoren wie HO-1 und NQO1 eingesetzt wurden. ERGEBNISSE: GPx- und CAT-Aktivität waren in der TBI-Gruppe im Vergleich zur Schein-Gruppe 6 Stunden nach TBI signifikant verringert, und der MDA-Gehalt war erhöht. Der MDA-Gehalt erreichte seinen Höhepunkt 24 Stunden nach TBI. Nrf2-Kernprotein-Spiegel waren in der TBI-Gruppe im Vergleich zur Schein-Gruppe hochreguliert und erreichten ihren Höhepunkt 24 Stunden nach TBI; es wurden jedoch keine signifikanten Änderungen der Nrf2-mRNA-Spiegel nach TBI festgestellt. Die Gabe von wasserstoffreichem Wasser erhöhte die 7-Tage-Überlebensraten signifikant, reduzierte neurologische Defizite und senkte den intrazellulären oxidativen Stresslevel. Darüber hinaus veranlasste wasserstoffreiches Wasser Nrf2, in den Zellkern einzuwandern, was zu einer Zunahme der Expression nachgelagerter Faktoren wie HO-1 und NQO1 führte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Ergebnisse zeigen, dass wasserstoffreiches Wasser neuroprotektive Wirkungen gegen TBI hat, indem es oxidativen Stress reduziert und den Nrf2-Signalweg aktiviert.",
      "conclusion": "Our results indicate that hydrogen-rich water has neuroprotective effects against TBI by reducing oxidative stress and activating the Nrf2 pathway."
    },
    {
      "pmid": "29901139",
      "year": 2018,
      "title": "Therapeutische Wirksamkeit von wasserstoffreicher Kochsalzlösung allein und in Kombination mit einem PI3K-Inhibitor beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom",
      "title_en": "Therapeutic efficacy of hydrogen‑rich saline alone and in combination with PI3K inhibitor in non‑small cell lung cancer.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular medicine reports",
      "authors": "Jiang et al.",
      "author_search": "jiang jiang",
      "doi": "10.3892/mmr.2018.9168",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/mmr.2018.9168",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29901139/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-jiang-2018-therapeutische-wasserstoffreicher-kochsalzloesung-allein/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Jiang — Therapeutische Wirksamkeit von wasserstoffreicher Kochsalzlösung allein und in Kombination mit einem PI3K-Inhibitor beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom",
      "summary": "In kultivierten menschlichen Lungenkrebszellen (A549-Zelllinie) reduzierte wasserstoffreiche Kochsalzlösung die Proliferation und förderte die Apoptose; die Kombination mit dem PI3K-Inhibitor LY294002 verstärkte diese Effekte durch Unterdrückung des PI3K/Akt-Signalwegs. Dies ist eine In-vitro-Zellstudie — es gibt keinen Beleg dafür, dass sich diese Ergebnisse auf Krebspatienten übertragen lassen. (Molecular Medicine Reports, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie an einer einzigen Krebszelllinie. Die Ergebnisse sind mechanistisch plausibel und intern konsistent, aber Zellkulturbefunde in der Onkologie scheitern regelmäßig an der Übertragung auf Tiermodelle, geschweige denn auf Menschen. Es werden keine Tierexperimente, Toxikologiedaten oder pharmakokinetische Informationen bereitgestellt. Die Behauptung, dies „könnte eine neuartige Therapieoption für Patienten sein“, ist auf diesem Stand spekulativ. Bis zur Bestätigung in rigorosen präklinischen Modellen und schließlich klinischen Studien sollten diese Ergebnisse ausschließlich als hypothesengenerierend verstanden werden.",
      "abstract": "Ziel der vorliegenden Studie war es, die Effekte der Kombinationstherapie aus LY294002, einem spezifischen Inhibitor der Phosphatidylinositol-3-Kinase (PI3K), und wasserstoffreicher Kochsalzlösung auf Proliferation und Apoptose der Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC)-Zelllinie A549 sowie die zugrundeliegenden Mechanismen zu untersuchen. Übermäßige Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) kann DNA-Mutationen, DNA-Schäden, genomische Instabilität und Zellproliferation auslösen, und ROS sind an verschiedenen Krebsarten, insbesondere Lungenkrebs, beteiligt. In einer früheren Studie wurde Wasserstoff als Antioxidans in präventiven und therapeutischen Anwendungen anerkannt. Der PI3K/Akt-Signalweg ist ein wichtiger Signalweg, der Downstream einer Reihe extrazellulärer Signale aktiviert werden kann und zelluläre Prozesse wie Zellproliferation, Apoptose und Überleben beeinflusst. Bisher wurde der PI3K/Akt-Signalweg als mögliches Ziel für neue antineoplastische Medikamente angesehen. Verschiedene Strategien, die beide Behandlungsmodalitäten kombinieren, wurden in der Krebstherapie eingesetzt, um ein verbessertes therapeutisches Ansprechen und eine längere Tumorkontrolle zu erzielen. Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung von wasserstoffreicher Kochsalzlösung allein und in Kombination mit dem PI3K-Inhibitor LY294002 auf Proliferation, oxidativen Stress und Apoptose von NSCLC-A549-Zellen. Diese Kombinationstherapie könnte wirksamer sein als getrennte Behandlungen; sie senkte den Malondialdehyd-Spiegel und erhöhte die Superoxiddismutase-Aktivität. Die Kombinationstherapie verstärkte auch die Effizienz der Antiproliferation und Apoptose. Ähnlich zeigten die Ergebnisse, dass die kombinierte Gabe beider Wirkstoffe die phospho-Akt-Aktivität hemmen und die Expression von Hämoxygenase-1 und NF-κB p65 reduzieren kann. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Kombinationstherapie die Zellproliferation reduzieren und die Apoptose fördern kann, indem sie die Akt-Phosphorylierung hemmt und den PI3K-Signalweg in NSCLC-Zelllinien unterdrückt. Daher lieferte die vorliegende Studie Hinweise darauf, dass eine Kombinationstherapie eine neuartige Therapieoption für NSCLC-Patienten sein könnte.",
      "conclusion": "The results further suggested that the combination therapy may reduce cell proliferation and promote cell apoptosis by downregulating Akt phosphorylation and inhibiting the PI3K pathway in NSCLC cell lines. Therefore, the present study provided evidence that combined therapy may be a novel therapeutic option for patients with NSCLC."
    },
    {
      "pmid": "29852353",
      "year": 2018,
      "title": "Wasserstoffgas hemmt das Fortschreiten von Lungenkrebs durch gezielte Beeinflussung von SMC3",
      "title_en": "Hydrogen gas inhibits lung cancer progression through targeting SMC3.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedicine & pharmacotherapy = Biomedecine & pharmacotherapie",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.biopha.2018.05.055",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biopha.2018.05.055",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29852353/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2018-wasserstoffgas-hemmt-fortschreiten-lungenkrebs/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Wang — Wasserstoffgas hemmt das Fortschreiten von Lungenkrebs durch gezielte Beeinflussung von SMC3",
      "summary": "In Lungenkrebszelllinien und einem Maus-Xenograft-Modell hemmte Wasserstoffgas (H₂) die Zellvitalität, Migration und Invasion und förderte gleichzeitig die Apoptose — offenbar durch Herunterregulierung von SMC3, einem Regulator der Chromosomenkondensation. Der Tumorunterdrückungseffekt bei Mäusen war schwächer als bei Cisplatin. Dies ist eine präklinische In-vitro- und Tierstudie; es gibt keine Humandaten. (Biomedicine &amp; Pharmacotherapy, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie (Zelllinien + Maus-Xenograft). Der SMC3-Signalweg ist ein neuartiger und interessanter mechanistischer Befund, der durch das Rettungsexperiment gut belegt ist. Die In-vivo-Daten stammen jedoch aus immungeschwächten Mäusen mit transplantierten menschlichen Zelllinien — ein Modell, das weit von spontanem Lungenkrebs bei einem Patienten entfernt ist. H₂ schnitt im Vergleich zum verwendeten Chemotherapiemittel deutlich schlechter ab. Es können keine klinischen Schlussfolgerungen gezogen werden. Der Befund ist hypothesengenerierend für zukünftige mechanistische Forschung, nicht die Grundlage für therapeutische Behauptungen.",
      "abstract": "Lungenkrebs ist eine der häufigsten tödlichen Krebserkrankungen weltweit. Die Prognose der Patienten ist aufgrund des hohen Metastasierungspotenzials und der Medikamentenresistenz schlecht. Daher wollten wir in der vorliegenden Studie einen wirksameren therapeutischen Ansatz für Lungenkrebs finden. Wir untersuchten hauptsächlich die Funktion von Wasserstoffgas (H₂) auf Zellvitalität, Apoptose, Migration und Invasion in den Lungenkrebszelllinien A549 und H1975 durch CCK-8-, Durchflusszytometrie-, Wundheilungs- und Transwell-Assays. Wir verwendeten RNA-Seq, qPCR und Western Blot, um differenziell exprimierte Gene (DEGs) zwischen H₂-Gruppe und Kontrollgruppe zu detektieren und das Gen im Zusammenhang mit der Chromosomenkondensation zu finden. Darüber hinaus bestätigten wir die Rolle von SMC3 (Structural Maintenance of Chromosomes 3) und H₂ beim Fortschreiten von Lungenkrebs in vitro und in vivo. Die Ergebnisse zeigten, dass H₂ die Zellvitalität, Migration und Invasion hemmte, die Apoptose katalysierte und in A549- und H1975-Zellen einen G2/M-Arrest induzierte. Darüber hinaus regulierte H₂ die Expression von NIBPL, SMC3, SMC5 und SMC6 herunter und reduzierte auch die Expression von Cyclin D1, CDK4 und CDK6. H₂ verlagerte die subzelluläre Lokalisation von SMC3 während der Zellteilung und verringerte dessen Stabilität und erhöhte dessen Ubiquitinierung in sowohl A549- als auch H1975-Zellen. Darüber hinaus wurden alle durch H₂ induzierten Hemmungen von Proliferation, Migration und Invasion sowie die Förderung der Apoptose in A549- und H1975-Zellen aufgehoben, wenn SMC3 in Anwesenheit von H₂ überexprimiert wurde. Tierexperimentelle Assays zeigten, dass das Tumorgewicht in der H₂-Gruppe signifikant kleiner war als in der Kontrollgruppe, aber größer als in der Cisplatin-Gruppe. Die Expression von Ki-67, VEGF und SMC3 waren verringert, wenn Mäuse mit H₂ oder Cisplatin behandelt wurden, besonders bei Cisplatin. Alle Daten legen nahe, dass H₂ das Fortschreiten von Lungenkrebs durch Herunterregulierung von SMC3, einem Regulator der Chromosomenkondensation, hemmt, was eine neue Methode zur Behandlung von Lungenkrebs bietet.",
      "conclusion": "The expression of Ki-67, VEGF and SMC3 were decreased when mice were treated with H2 or cis-platinum, especially for cis-platinum. All data suggested that H2 inhibited lung cancer progression through down-regulating SMC3, a regulator for chromosome condensation, which provided a new method for the treatment of lung cancer."
    },
    {
      "pmid": "29795283",
      "year": 2018,
      "title": "Positive Wirkungen von Wasserstoff-Wasser-Bädern bei Patienten mit Psoriasis und Parapsoriasis en plaques",
      "title_en": "Positive effects of hydrogen-water bathing in patients of psoriasis and parapsoriasis en plaques.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.1038/s41598-018-26388-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-018-26388-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29795283/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2018-positive-baedern-psoriasis-parapsoriasis/",
      "methods": [
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Zhu — Positive Wirkungen von Wasserstoff-Wasser-Bädern bei Patienten mit Psoriasis und Parapsoriasis en plaques",
      "summary": "In einer parallelkontrollierten Studie erreichten Wasserstoff-Wasser-Bäder bei 24,4 % der Patienten eine mindestens 75-prozentige Verbesserung des Psoriasis-Schweregrads (PASI-75) gegenüber 2,9 % in der Kontrollgruppe, mit über der Hälfte der Patienten, die PASI-50 erreichten. Dies ist eine der wenigen kontrollierten H₂-Studien in der Dermatologie, die eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung über topische H₂-Exposition behandelt. (Scientific Reports, 2018.)",
      "assessment": "Eine klinisch relevante kontrollierte Studie bei einer Indikation mit echtem unerfüllten Bedarf. Veröffentlicht in einer peer-reviewten Zeitschrift der Nature-Gruppe. Der PASI-75-Richtwert ermöglicht den Kontextvergleich mit etablierten Psoriasis-Therapien. Limitationen: Die Studie ist nicht verblindet — es ist schwierig, Patienten gegenüber Wasserstoff-Wasser-Bädern vs. normalen Wasserbädern zu verblinden; Gesamt-n = 75 (41 Behandlung, 34 Kontrolle) ist bescheiden; die H₂-Konzentration des Badewassers und das Badeprotokoll (Häufigkeit, Dauer, Wassertemperatur) sind im verfügbaren Abstract nicht detailliert; die Parapsoriasis-Subanalyse umfasst nur 6 Patienten und ist rein deskriptiv; keine Langzeit-Follow-up-Daten. Die Ergebnisse sind ausreichend stark, um eine größere, idealerweise Schein-kontrollierte Studie zu rechtfertigen.",
      "abstract": "Psoriasis und Parapsoriasis en plaques sind chronisch-entzündliche Hauterkrankungen, die beide eine therapeutische Herausforderung in der täglichen Praxis darstellen und die Lebensqualität nachteilig beeinflussen. Es wurde nachgewiesen, dass reaktive Sauerstoffspezies (ROS) an der Pathogenese chronisch-entzündlicher Erkrankungen beteiligt sind. Wir berichten nun, dass Wasserstoffwasser, ein wirksames ROS-Abfangmittel, bei Patienten mit Psoriasis und Parapsoriasis en plaques eine signifikante und schnelle Verbesserung des Schweregrads und der Lebensqualität bewirkt. In Woche 8 zeigte unsere parallelkontrollierte Studie, dass 24,4 % der Patienten (10/41), die Wasserstoff-Wasser-Bäder erhielten, mindestens 75-prozentige Verbesserung im Psoriasis Area Severity Index (PASI) Score erreichten, verglichen mit 2,9 % der Patienten (1/34) der Kontrollgruppe (Pc = 0,022, OR = 0,094, 95%-KI = [0,011; 0,777]). Bei 56,1 % (23/41) der Patienten, die Bäder erhielten, wurde mindestens 50-prozentige Verbesserung im PASI-Score erreicht, verglichen mit nur 17,7 % (6/34) der Kontrollgruppe (P = 0,001, OR = 0,168, 95%-KI = [0,057; 0,492]). Die signifikante Verbesserung des Pruritus wurde ebenfalls beobachtet (P = 3,94 × 10⁻⁴). Außerdem wurde bei 33,3 % der Patienten (2/6) mit Parapsoriasis en plaques ein vollständiges Ansprechen und bei 66,7 % (4/6) ein teilweises Ansprechen in Woche 8 beobachtet. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Wasserstoff-Wasser-Badetherapie den unerfüllten Bedarf bei diesen chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen decken könnte.",
      "conclusion": "Besides, complete response was observed in 33.3% of patients (2/6) of parapsoriasis en plaques and partial response in 66.7% (4/6) at week 8. Our findings suggested that hydrogen-water bathing therapy could fulfill the unmet need for these chronic inflammatory skin diseases."
    },
    {
      "pmid": "29779270",
      "year": 2018,
      "title": "Schützende Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf lipopolysaccharid-induzierte Schädigung in menschlichen Parodontalligamentzellen",
      "title_en": "[Protective effects of hydrogen-rich medium on lipopolysaccharides-induced injury in human periodontal ligament cells].",
      "title_de": null,
      "journal": "Hua xi kou qiang yi xue za zhi = Huaxi kouqiang yixue zazhi = West China journal of stomatology",
      "authors": "Zhou et al.",
      "author_search": "zhou zhou",
      "doi": "10.7518/hxkq.2018.02.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7518/hxkq.2018.02.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29779270/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhou-2018-schuetzende-wasserstoffreichem-medium-lipopolysaccharid/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oral-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Zhou — Schützende Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf lipopolysaccharid-induzierte Schädigung in menschlichen Parodontalligamentzellen",
      "summary": "In kultivierten menschlichen Parodontalligamentzellen (hPDLCs), die mit Lipopolysaccharid (LPS) zur Simulation bakterieller Entzündung behandelt wurden, verbesserte wasserstoffreiches Medium die Zellproliferation, reduzierte Apoptose und senkte oxidative Stressmarker. Dies ist eine Zellkulturstudie — die Ergebnisse können nicht direkt auf die klinische Parodontitis-Behandlung übertragen werden. (West China Journal of Stomatology, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellstudie. Die Ergebnisse deuten auf einen teilweisen Schutzeffekt von H₂ auf Parodontalligamentzellen unter LPS-Stress hin, aber die Nullergebnisse für SOD und LDH bedeuten, dass der Schutz nicht umfassend ist. Es werden keine Tier- oder klinischen Parodontaldaten bereitgestellt. Die Ergebnisse sind vorläufig und primär relevant, um zukünftige präklinische Forschung zu H₂ und oraler Gesundheit zu leiten. Es sollten keine Behandlungsschlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "ZIEL: In dieser Studie wurde Lipopolysaccharid (LPS) verwendet, um menschliche Parodontalligamentzellen (hPDLCs) zu schädigen, und anschließend wurden die schützenden Wirkungen von Wasserstoff auf die Reduzierung von oxidativem Stress und die Zell-Apoptoserate untersucht. METHODEN: hPDLCs wurden isoliert und dann entweder mit normalem Medium + 1 μg·mL⁻¹ LPS oder mit wasserstoffreichem Medium + 1 μg·mL⁻¹ LPS kultiviert. Die Zellproliferationsaktivität wurde mit einem Cell Counting Kit-8 (CCK-8) bewertet, und die LDH-Freisetzung wurde ebenfalls gemessen. Die Aktivitäten von Superoxiddismutase (SOD) und Katalase (CAT) sowie der Malonaldehyd (MDA)-Spiegel in den Überständen wurden ebenfalls bestimmt. Die Zell-Apoptose wurde 24 h nach LPS-Stimulation mittels Durchflusszytometrie detektiert. ERGEBNISSE: Die CCK-8-Ergebnisse zeigten, dass Wasserstoff das hPDLC-Wachstum signifikant verbessern und die Zell-Apoptose unter LPS-Stimulation verringern konnte (P<0,05). Es wurde jedoch kein signifikanter Unterschied in der LDH-Freisetzung zwischen den beiden Gruppen festgestellt. Die CAT-Spiegel stiegen im wasserstoffreichen Medium im Vergleich zur normalen Mediumgruppe nach 6 und 12 Stunden signifikant an (P<0,05 bzw. P<0,01). Die SOD-Spiegel zeigten jedoch zu jedem Zeitpunkt keinen signifikanten Unterschied. 6 Stunden nach LPS-Stimulation waren die MDA-Spiegel im Zellüberstand der wasserstoffreichen Mediumgruppe im Vergleich zur normalen Mediumgruppe signifikant reduziert (P<0,05). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das wasserstoffreiche Medium kann die Proliferationsaktivität und Antioxidationskapazität von hPDLCs effektiv verbessern und Apoptose und oxidativen Stress unter LPS-Stimulation reduzieren.",
      "conclusion": "The hydrogen-rich medium can effectively improve hPDLCs proliferation activity and antioxidant capacity and reduce apoptosis and oxidative stress under LPS stimulation."
    },
    {
      "pmid": "29712968",
      "year": 2018,
      "title": "Ein brennender Braunkohleflöz in den abgelegenen Altai-Bergen beherbergt eine wasserstoffgetriebene thermophile mikrobielle Gemeinschaft",
      "title_en": "Lignite coal burning seam in the remote Altai Mountains harbors a hydrogen-driven thermophilic microbial community.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Kadnikov et al.",
      "author_search": "kadnikov kadnikov",
      "doi": "10.1038/s41598-018-25146-9",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-018-25146-9",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29712968/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kadnikov-2018-brennender-braunkohlefloez-den-abgelegenen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Kadnikov — Ein brennender Braunkohleflöz in den abgelegenen Altai-Bergen beherbergt eine wasserstoffgetriebene thermophile mikrobielle Gemeinschaft",
      "summary": "An einem Standort mit einem unterirdischen Kohlebrand in den Altai-Bergen identifizierten Forscher thermophile Bakterien, die durch Oxidation von molekularem Wasserstoff aus der Kohleverbrennung überleben. Dies ist eine geomikrobiologische Grundlagenstudie — sie hat keine direkte Relevanz für die H₂-Medizin oder die menschliche Gesundheit. (Scientific Reports, 2018.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für die menschliche H₂-Medizin. Es handelt sich um ein geomikrobiologisches Paper über Bakterien, die in einem Kohlebrand-Ökosystem leben. Sie ist hier aus Gründen der Vollständigkeit der Literaturdatenbank enthalten, enthält aber keine Daten zu H₂-Supplementierung, menschlicher Biologie, Krankheit oder Therapie. Es können keinerlei gesundheitsbezogene Schlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "Thermische Ökosysteme, die mit unterirdischen Kohleverbrennung in Verbindung stehen, sind selten und weniger gut untersucht als geothermale Phänomene. Hier analysierten wir mikrobielle Gemeinschaften der oberflächennahen Bodenschicht und einer bituminösen Substanz in einem durch unterirdische Kohlefeuer erhitzten Steinbruch mittels metagenomischer DNA-Sequenzierung. Die taxonomische Klassifizierung zeigte eine Dominanz nur weniger Firmicutes-Gruppen. Fast vollständige Genome der drei häufigsten Arten, ‚Candidatus Carbobacillus altaicus' AL32, Brockia lithotrophica AL31 und Hydrogenibacillus schlegelii AL33, wurden assembliert. Gemäß den genomischen Daten ist Ca. Carbobacillus altaicus AL32 ein aerober Heterotroph, während B. lithotrophica AL31 ein chemolithotropher Anaerobier ist, der CO₂ über den Calvin-Zyklus assimiliert. H. schlegelii AL33 ist ein Aerob, der sowohl auf organischen Verbindungen wachsen als auch CO₂-Fixierung über den Calvin-Zyklus durchführen kann. Die phylogenetische Analyse der großen Untereinheit von RuBisCO von B. lithotrophica AL31 und H. schlegelii AL33 zeigte, dass diese zum Typ 1-E gehört. Alle drei Firmicutes-Arten können Energie aus der aeroben oder anaeroben Oxidation von molekularem Wasserstoff gewinnen, der infolge unterirdischer Kohleverbrennung zusammen mit anderen Kohlegasen produziert wird. Wir schlagen vor, dass thermophile Firmicutes, deren Sporen sich aus ihren ursprünglichen geothermalen Habitaten über weite Strecken ausbreiten können, die Erstbesiedler dieses kürzlich entstandenen thermischen Ökosystems sind.",
      "conclusion": "All three Firmicutes species can gain energy from aerobic or anaerobic oxidation of molecular hydrogen, produced as a result of underground coal combustion along with other coal gases. We propose that thermophilic Firmicutes, whose spores can spread from their original geothermal habitats over long distances, are the first colonizers of this recently formed thermal ecosystem."
    },
    {
      "pmid": "29532858",
      "year": 2018,
      "title": "Wasserstoff mildert oxidativen Stress über den PI3K-Akt-Signalweg in UVB-induzierten HaCaT-Zellen",
      "title_en": "Hydrogen ameliorates oxidative stress via PI3K-Akt signaling pathway in UVB-induced HaCaT cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular medicine",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.3892/ijmm.2018.3550",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/ijmm.2018.3550",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29532858/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2018-mildert-oxidativen-stress-den/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Zhang — Wasserstoff mildert oxidativen Stress über den PI3K-Akt-Signalweg in UVB-induzierten HaCaT-Zellen",
      "summary": "In menschlichen Keratinozyten-Zellen (HaCaT-Linie), die mit UVB bestrahlt wurden, reduzierte Wasserstoffbehandlung reaktive Sauerstoffspezies und oxidative Schadensmarker, während die schützende PI3K/Akt/Nrf2/HO-1-Signalkaskade aktiviert wurde. Dies ist eine In-vitro-Studie an Hautzellen — keine klinische Humanstudie, und es können keine Sonnenschutz- oder Anti-Aging-Aussagen abgeleitet werden. (International Journal of Molecular Medicine, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellstudie an einer Keratinozyten-Zelllinie. Die mechanistischen Befunde sind interessant und größtenteils intern konsistent, obwohl die Formulierung der Schlussfolgerung einen scheinbaren Widerspruch bezüglich Pfad-‚Hemmung' vs. Aktivierung aufweist. In jedem Fall replizieren HaCaT-Zellen in Kultur nicht die Komplexität lebender menschlicher Haut — Dicke, Immunzellen, Blutversorgung, Melanozyten, Reparaturmechanismen. Es können keine klinischen Schlussfolgerungen bezüglich Sonnenschäden oder Hautgesundheit gezogen werden.",
      "abstract": "Chronischer UV-Strahlen-induzierter oxidativer Stress ist mit der Pathogenese von Hautschäden verbunden. Der Nrf2-Signalweg ist jedoch ein kritischer Faktor beim Schutz von Zellen vor UVB-induzierter Schädigung durch Hemmung von oxidativem Stress. Darüber hinaus erfordert die Nrf2-Aktivierung die Beteiligung des Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K)/Proteinkinase B (AKT)-Signalwegs, der eine wichtige Rolle beim Überleben verschiedener Zelltypen spielt. Molekularer Wasserstoff übt Schutzeffekte auf UV-induzierte Schäden aus, aber die zugrundeliegenden Mechanismen sind noch unklar. Die vorliegende Studie bewertete die Schutzeffekte von Wasserstoff gegen durch UVB-Bestrahlung verursachten oxidativen Stress und untersuchte die molekularen Mechanismen. In vitro wurden UVB-induzierte HaCaT-Zellen zur Bestimmung reaktiver Sauerstoffspezies, 8-iso-Prostaglandin F2α und Malondialdehyd mittels Fluoreszenzspektrometrie und ELISA gesammelt; Zellaktivität und Zytotoxizität durch MTT- und LDH-Assays. Darüber hinaus wurde die Expressionsstufe von PI3K, Akt, Nrf2 und Hämoxygenase-1 (HO-1) mittels Western Blot usw. untersucht. Alle Ergebnisse zeigten, dass Wasserstoff die Spiegel reaktiver Sauerstoffspezies, 8-iso-Prostaglandin F2α und Malondialdehyd senkte und die durch UVB-Bestrahlung induzierte Expression von PI3K, Akt, Nrf2 und Hämoxygenase-1 in HaCaT-Zellen förderte. Bemerkenswert ist, dass die PI3K-Hemmung die Wirkungen von Wasserstoff auf UVB-induzierte HaCaT-Zellen teilweise umkehrte. Daher schützt Wasserstoff Zellen effektiv vor UVB-Strahlen-induziertem oxidativen Stress durch Hemmung der Nrf2/HO-1-Aktivierung über den PI3K/Akt-Signalweg.",
      "conclusion": "Of note, PI3K inhibition partially reversed the effects of hydrogen on UVB‑induced HaCaT cells. Therefore, hydrogen effectively protects cells from UVB radiation‑induced oxidative stress by inhibiting Nrf2/HO‑1 activation through the PI3K/Akt signaling pathway."
    },
    {
      "pmid": "29532225",
      "year": 2018,
      "title": "Ein molekulardynamischer Ansatz zur Untersuchung der strukturellen Charakterisierung der katarakt-verursachenden Mutation R58H im menschlichen γD-Crystallin",
      "title_en": "A molecular dynamics approach to explore the structural characterization of cataract causing mutation R58H on human γD crystallin.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular and cellular biochemistry",
      "authors": "Karunakaran et al.",
      "author_search": "karunakaran karunakaran",
      "doi": "10.1007/s11010-018-3342-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11010-018-3342-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29532225/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-karunakaran-2018-molekulardynamischer-ansatz-zur-untersuchung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Karunakaran — Ein molekulardynamischer Ansatz zur Untersuchung der strukturellen Charakterisierung der katarakt-verursachenden Mutation R58H im menschlichen γD-Crystallin",
      "summary": "Mittels Molekulardynamik-Simulationen modellierten Forscher, wie die R58H-Mutation im γD-Crystallin — einem Linsenprotein — Proteinfaltungsfehler und Aggregation fördert und möglicherweise Katarakt verursacht. Dies ist eine computergestützte Proteinstruktur-Studie ohne Verbindung zur Wasserstoffmedizin oder H₂-Therapie. (Molecular and Cellular Biochemistry, 2018.)",
      "assessment": "Dieses Paper hat keine Relevanz für die H₂-Medizin. Es ist eine computergestützte Biophysikstudie über eine kataraktassoziierte Linsenproteinmutation. Das Wort „Wasserstoff“ bezieht sich in diesem Kontext ausschließlich auf Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Atomen im Protein — nicht auf molekularen Wasserstoff (H₂). Es ist für die Vollständigkeit des Literaturbestands enthalten, enthält aber keine Informationen über H₂-Supplementierung, antioxidativen Wasserstoff oder gesundheitliche Vorteile von H₂. Es können keinerlei Gesundheitsschlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "Die Crystalline sind eine Familie monomerer Proteine, die in der Säugetierlinse vorhanden sind, und Mutationen in diesen Proteinen verursachen verschiedene Kataraktformen. Ziel unserer aktuellen Studie ist es, die strukturelle Charakterisierung der Aggregationsneigung der Mutation R58H im γD-Crystallin mittels Molekulardynamik (MD)-Ansatz zu betonen. Das MD-Ergebnis zeigte, dass Unterschiede auf Sequenzebene eine große Variation in der Backbone-Atomposition aufweisen und damit eine starre Konformationsdynamik zeigen. Veränderungen in der Flexibilität der Reste begünstigten eine Zunahme der Anzahl intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen im Mutant R58H. Darüber hinaus führten bemerkenswerte Veränderungen in der Wasserstoffbrückenbindungsinteraktion dazu, dass der Mutant R58H durch Einführung einer α-Helix falsch gefaltet wurde. Das Ergebnis der Hauptkomponentenanalyse (PCA) legte nahe, dass Mutant R58H ungewöhnliche Konformationsdynamik entlang der zwei Hauptkomponenten im Vergleich zum Wildtyp (WT)-γD-Crystallin zeigte. Kurz gesagt könnte die erhöhte Oberflächenhydrophobie die Ursache der Selbstaggregation des Mutanten R58H sein, die zum akuleiformem Katarakt führt.",
      "conclusion": "Principal component analysis (PCA) result suggested that mutant R58H showed unusual conformational dynamics along the two principal components when compared to the wild-type (WT)-γD crystallin. In a nutshell, the increased surface hydrophobicity could be the cause of self-aggregation of mutant R58H leading to aculeiform cataract."
    },
    {
      "pmid": "29512923",
      "year": 2018,
      "title": "Modulation des oxidativen Plasmazustands bei gastroösophagealer Refluxkrankheit durch Zusatz von molekular-wasserstoffreichem Wasser: Eine neue biologische Sichtweise",
      "title_en": "Modulation of the oxidative plasmatic state in gastroesophageal reflux disease with the addition of rich water molecular hydrogen: A new biological vision.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cellular and molecular medicine",
      "authors": "Franceschelli et al.",
      "author_search": "franceschelli franceschelli",
      "doi": "10.1111/jcmm.13569",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/jcmm.13569",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29512923/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-franceschelli-2018-modulation-des-oxidativen-plasmazustands/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Franceschelli — Modulation des oxidativen Plasmazustands bei gastroösophagealer Refluxkrankheit durch Zusatz von molekular-wasserstoffreichem Wasser: Eine neue biologische Sichtweise",
      "summary": "Bei 84 Patienten mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) verbesserte die Ergänzung von mit molekularem Wasserstoff angereichertem elektrolytisch reduziertem Wasser zur Standard-Protonenpumpeninhibitor-Therapie signifikant sowohl Oxidationsstressmarker als auch GERD-bezogene Lebensqualität gegenüber PPI allein. Diese Studie positioniert H₂ als ergänzende, nicht eigenständige GERD-Intervention. (Journal of Cellular and Molecular Medicine, 2018.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch fundierte und klinisch gut konzipierte Studie mit einem bedeutsamen primären Ergebnis (Lebensqualität bei GERD), unterstützt durch Laborkorrelaturen. Veröffentlicht in einer peer-reviewten Zeitschrift für Molekularmedizin (Wiley). Limitationen: Die H₂-Liefermethode (ERW — elektrolytisch reduziertes Wasser) trägt dieselben Vorbehalte wie in anderen ERW-Studien: Die H₂-Konzentration ist nicht angegeben; ERW enthält andere Komponenten (Mineralionen, angepasster pH-Wert), die theoretisch beitragen könnten; das Studiendesign ist nicht explizit randomisiert und verblindet — Details zur Zuweisung „Kontrolle vs. experimentelle Behandlung“ sind im Abstract begrenzt; n = 84 ist bescheiden für eine 3-monatige kontrollierte Studie; das „unspecified“-Methoden-Flag in den Quelldaten deutet darauf hin, dass Details zur H₂-Zufuhr unvollständig sein könnten. Die Ergebnisse sind vielversprechend, verdienen aber Replikation mit besser charakterisierter H₂-Zufuhr.",
      "abstract": "Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD), ein klinisches Bild, das durch Reflux von gastroduodenalem Inhalt in die Speiseröhre gekennzeichnet ist, hat eine starke Verbindung zwischen oxidativem Stress und der Entstehung von GERD gezeigt. Protonenpumpeninhibitoren (PPIs) werden allgemein als Erstlinientherapie für die GERD-Behandlung akzeptiert. Das potenzielle Nutzen von elektrolytisch reduziertem Wasser (ERW), reich an molekularem Wasserstoff, zur Verbesserung von Symptomen und systemischem oxidativem Stress im Zusammenhang mit GERD wurde bewertet. Die Studie wurde an 84 GERD-Patienten durchgeführt, die Kontrollbehandlung (PPI + Leitungswasser) oder experimentelle Behandlung (PPI + ERW) für 3 Monate erhielten. Diese Patienten wurden dem GERD-gesundheitsbezogenen Lebensqualitätsfragebogen sowie den Tests für derivative reaktive Sauerstoffmetaboliten (d-ROMs), biologisches antioxidatives Potenzial (BAP), Superoxid-Anion, Stickstoffmonoxid und Malondialdehyd-Assays unterzogen, die alle als Näherungswert für den oxidativen/nitrosativen Stresszustand und den antioxidativen Potenzialstatus durchgeführt wurden. Das Spearmans Korrelationskoeffizient wurde verwendet, um die Korrelation zwischen Scores und Laborparametern zu bewerten. Die Gesamtergebnisse zeigten, dass ein optimales Oxidationsgleichgewicht wiederhergestellt und GERD-Symptome schnell durch die Integration von ERW bei GERD-Patienten reduziert werden können. Die relative Variation des Sodbrennen- und Regurgitations-Scores korrelierte signifikant mit den Laborparametern. Somit verbessert die Kombinationsbehandlung mit PPI und ERW bei den ausgewählten Patienten den zellulären Redox-Zustand und führt zur Verbesserung der Lebensqualität, wie durch die Korrelationsanalyse zwischen Laborparametern und GERD-Symptomen gezeigt.",
      "conclusion": "The relative variation of heartburn and regurgitation score was significantly correlated with laboratory parameters. Thus, in the selected patients, combination treatment with PPI and ERW improves the cellular redox state leading to the improvement of the quality of life as demonstrated by the correlation analysis between laboratory parameters and GERD symptoms."
    },
    {
      "pmid": "29478695",
      "year": 2018,
      "title": "Unzureichende Produktion von H₂ durch die Darmmikrobiota und Morbus Parkinson",
      "title_en": "Inadequate Production of H2 by Gut Microbiota and Parkinson Disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Trends in endocrinology and metabolism: TEM",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.tem.2018.02.006",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.tem.2018.02.006",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29478695/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2018-unzureichende-produktion-darmmikrobiota-morbus/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2018 · Ostojic — Unzureichende Produktion von H₂ durch die Darmmikrobiota und Morbus Parkinson",
      "summary": "Dieses theoretische Paper schlägt vor, dass eine beeinträchtigte H₂-Produktion durch Darmbakterien zur Entstehung der Parkinson-Erkrankung beitragen könnte, und diskutiert supplementären H₂ als mögliche therapeutische Richtung. Dies ist ein spekulativer, hypothesengetriebener Perspektivartikel — kein experimentelles Werk, und es können keine klinischen Schlussfolgerungen gezogen werden. (Trends in Endocrinology and Metabolism, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretischer Perspektivartikel — kein Experiment, keine klinischen Daten, keine neuen Messungen. Die Hypothese (Darmmikrobiota H₂ → Neuroprotection → PD-Risiko) ist mechanistisch plausibel und erforschungswürdig, und steht im Einklang mit der allgemeinen Richtung der Darm-Hirn-Achsen- und H₂-Forschung. Sie bleibt jedoch unbewiesen. Die Beobachtung, dass PD-Patienten veränderte Darmmikrobiome haben, beweist nicht, dass reduzierte H₂-Produktion kausal beteiligt ist. Dieses Paper sollte als Forschungsagenda gelesen werden, nicht als Wirkungsnachweis.",
      "abstract": "Dysbiose der Darmflora begleitet die Parkinson-Erkrankung (PD), jedoch wurde bisher kein spezifischer Ursache-Wirkungs-Zusammenhang identifiziert. Die Darmmikrobiota produzieren molekularen Wasserstoff (H₂), ein allgegenwärtiges Molekül, das kürzlich als biologisch aktives Gas mit antioxidativen, antiapoptotischen, entzündungshemmenden, zytoprotektiven und Signaleigenschaften erkannt wurde. Hier diskutieren wir die Idee, dass eine beeinträchtigte Produktion von endogenem H₂ durch Darmmikrobiota bei der PD-Pathogenese eine Rolle spielen könnte, wobei supplementärer H₂ als mögliche Therapie für diese fortschreitende neurodegenerative Erkrankung diskutiert wird.",
      "conclusion": "The gut microbiota produce molecular hydrogen (H2), a ubiquitous molecule recently recognized as a biologically active gas with antioxidant, antiapoptotic, anti-inflammatory, cytoprotective, and signaling properties. Here, we discuss an idea that an impaired production of endogenous H2 by intestinal microbiota might play a role in PD pathogenesis, with supplemental H2 debated as a possible therapy"
    },
    {
      "pmid": "29321509",
      "year": 2018,
      "title": "Neuartige Hämodialyse-Behandlung mit einer mit molekularem Wasserstoff angereicherten Dialyselösung verbessert die Prognose chronischer Dialysepatienten: Eine prospektive Beobachtungsstudie",
      "title_en": "Novel haemodialysis (HD) treatment employing molecular hydrogen (H2)-enriched dialysis solution improves prognosis of chronic dialysis patients: A prospective observational study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Nakayama et al.",
      "author_search": "nakayama nakayama",
      "doi": "10.1038/s41598-017-18537-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/s41598-017-18537-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29321509/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakayama-2018-neuartige-haemodialyse-angereicherten-dialyseloesung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Nakayama — Neuartige Hämodialyse-Behandlung mit einer mit molekularem Wasserstoff angereicherten Dialyselösung verbessert die Prognose chronischer Dialysepatienten: Eine prospektive Beobachtungsstudie",
      "summary": "Über einen mittleren Beobachtungszeitraum von 3,28 Jahren hatten chronische Hämodialysepatienten mit H₂-angereicherter Dialyselösung ein 41 % niedrigeres Risiko für kombinierte Gesamtsterblichkeit und schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber konventioneller Hämodialyse (Hazard Ratio 0,59, 95%-KI 0,38–0,92). Dies ist eine der größten und längsten H₂-Ergebnisstudien in einer Hochrisiko-Patientenpopulation. (Scientific Reports, 2018.)",
      "assessment": "Dies ist eine der eindrucksvollsten H₂-Studien hinsichtlich Ergebnisrelevanz — eine 41-prozentige Hazard-Reduktion bei Gesamtsterblichkeit plus kardiovaskulären Ereignissen über 3+ Jahre in einer Hochrisiko-Population ist klinisch bedeutsam, wenn valide. Veröffentlicht in Scientific Reports (Nature-Gruppe). Limitationen: Dies ist eine nicht randomisierte, nicht verblindete Beobachtungsstudie — die Zuweisung zu E-HD vs. C-HD war nicht zufällig, und Residual-Confounding kann trotz multivariater Adjustierung nicht ausgeschlossen werden; beide Gruppen erhielten identische Dialyseprotokolle außer H₂, aber Ausgangsgruppenunterschiede sind nicht vollständig beschrieben; 30–80 ppb H₂ ist eine relativ niedrige Konzentration im Vergleich zu Trinkwasserstudien; die Studie stammt von einer einzigen Forschungsgruppe in Japan. Diese Limitationen bedeuten, dass diese Studie, obwohl überzeugend, nicht als Beweis kausaler Wirksamkeit gelten kann — ein randomisierter kontrollierter Trial ist dringend erforderlich, um dieses Ergebnis zu bestätigen.",
      "abstract": "Jüngste Studien haben einzigartige biologische Eigenschaften von molekularem Wasserstoff (H₂) als entzündungshemmendes Mittel aufgezeigt. Wir entwickelten ein neuartiges Hämodialyse-System (E-HD), das eine H₂-(30–80 ppb)-angereicherte Dialyselösung durch Wasserelektrolyse liefert, und führten eine nicht randomisierte, nicht verblindete, prospektive Beobachtungsstudie durch, um seine klinische Wirkung zu untersuchen. Prävalente chronische HD-Patienten wurden entweder der E-HD-Gruppe (n = 161) oder der konventionellen HD-Gruppe (C-HD: n = 148) zugeteilt und erhielten die jeweiligen HD-Behandlungen während der Studie. Der primäre Endpunkt war ein Komposit aus Gesamtsterblichkeit und Entwicklung nicht-letaler kardio-zerebrovaskulärer Ereignisse (Herzerkrankung, Schlaganfall und Beinamputation aufgrund peripherer arterieller Erkrankung). Während des mittleren Beobachtungszeitraums von 3,28 Jahren gab es keine Unterschiede in den Dialyseparametern zwischen den beiden Gruppen; jedoch wurde die Hypertonie nach der Dialyse mit signifikanten Reduktionen bei Antihypertensiva in den E-HD-Patienten verbessert. Es gab 91 Ereignisse (50 in der C-HD-Gruppe und 41 in der E-HD-Gruppe). Die multivariate Analyse des Cox-Proportional-Hazards-Modells ergab E-HD als unabhängigen signifikanten Faktor für den primären Endpunkt (Hazard Ratio 0,59; [95%-Konfidenzintervall: 0,38–0,92]) nach Adjustierung für Störgrößen (Alter, kardiovaskuläre Vorerkrankung, Serumalbumin und C-reaktives Protein). Eine Hämodialyse mit einer H₂-gelösten Dialyselösung könnte die Prognose chronischer HD-Patienten verbessern.",
      "conclusion": "Multivariate analysis of the Cox proportional hazards model revealed E-HD as an independent significant factor for the primary endpoint (hazard ratio 0.59; [95% confidence interval: 0.38-0.92]) after adjusting for confounding factors (age, cardiovascular disease history, serum albumin, and C-reactive protein). HD applying an H2-dissolved HD solution could improve the prognosis of chronic HD patien"
    },
    {
      "pmid": "28474871",
      "year": 2018,
      "title": "Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser auf verlängerte intermittierende Belastung",
      "title_en": "Effects of hydrogen rich water on prolonged intermittent exercise.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of sports medicine and physical fitness",
      "authors": "Da Ponte et al.",
      "author_search": "da ponte da ponte",
      "doi": "10.23736/s0022-4707.17.06883-9",
      "doi_url": "https://doi.org/10.23736/s0022-4707.17.06883-9",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28474871/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-daponte-2018-wasserstoffreichem-verlaengerte-intermittierende-belastung/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2018 · Da Ponte — Wirkungen von wasserstoffreichem Wasser auf verlängerte intermittierende Belastung",
      "summary": "Zwei Wochen Konsum von wasserstoffreichem Wasser halfen trainierten Radfahrern, die Spitzenleistung während wiederholter All-out-Sprints über 30 Minuten aufrechtzuerhalten — während die Placebo-Gruppe in den späteren Sprints einen signifikanten Leistungsabfall zeigte. Diese Crossover-Studie ergänzt kontrollierte Evidenz für die Rolle von H₂ bei der Aufrechterhaltung hochintensiver Trainingsleistung. (The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness, 2018.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte Crossover-Studie mit einem spezifischen und objektiven Leistungsergebnis (PPO-Aufrechterhaltung). Das placebokontrollierte Crossover-Design mit randomisierter Sequenz und trainierten Sportlern ist methodisch solide. Limitationen: n = 8 ist sehr klein — ein Crossover-Design kompensiert dies teilweise, aber die statistische Aussagekraft ist noch begrenzt; nur männliche Radfahrer im Alter von 41 ± 7 Jahren — Ergebnisse lassen sich möglicherweise nicht auf andere Populationen oder Sportarten übertragen; die Studie ist einfach verblindet (Untersucher verblindet, aber der charakteristische pH und ORP von HRW vs. Placebo hätte es Sportlern ermöglichen können, sie am Geschmack zu unterscheiden); der Mechanismus bleibt unklar (Säure-Basen-Parameter waren in beiden Gruppen ähnlich); keine Daten zu H₂-Absorption oder systemischen H₂-Spiegeln gemessen. Der PPO-Erhaltungsbefund ist das praktisch relevanteste Ergebnis, aber eine Replikation in einer größeren Kohorte ist erforderlich.",
      "abstract": "Hintergrund: Jüngste Studien zeigten einen positiven Effekt der Einnahme von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf die Säure-Basen-Homöostase in Ruhe. Wir untersuchten die 2-wöchige HRW-Einnahme auf die wiederholte Sprintleistung und den Säure-Basen-Status bei verlängerter intermittierender Radfahrbelastung. Methoden: In einem Crossover-Einfachblind-Protokoll wurden 8 trainierte männliche Radfahrer (Alter [Mittelwert ± SD] 41 ± 7 Jahre, Körpermasse 72,3 ± 4,4 kg, Größe 1,77 ± 0,04 m, maximale Sauerstoffaufnahme [V̇O2max] 52,6 ± 4,4 mL·kg⁻¹·min⁻¹) täglich mit 2 Litern Placebo-Normalwasser (PLA, pH 7,6, Oxidations-/Reduktionspotenzial [ORP] +230 mV, freier Wasserstoffgehalt 0 ppb) oder HRW (pH 9,8, ORP –180 mV, freier Wasserstoff 450 ppb) versorgt. Tests wurden zu Beginn und nach jeder Periode von 2 Wochen Behandlung durchgeführt. Die Behandlungen wurden ausbalanciert und die Reihenfolge randomisiert. Der 30-minütige intermittierende Radfahrversuch bestand aus 10 3-minütigen Blöcken, von denen jeder aus 90 Sekunden bei 40 % V̇O2max, 60 Sekunden bei 60 % V̇O2max, 16 Sekunden All-out-Sprint und 14 Sekunden aktiver Erholung zusammengesetzt war. Sauerstoffaufnahme (V̇O2), Herzfrequenz und Leistungsabgabe wurden während des gesamten Tests gemessen, während mittlere und Spitzenleistung (PPO), Zeit bis zur Spitzenleistung und Ermüdungsindex (FI) während aller 16-Sekunden-Sprints bestimmt wurden. Laktat, pH und Bikarbonat (HCO₃⁻) wurden in Ruhe und nach jedem Sprint aus Blut, das über einen antecubitalen Venenverweilkatheter entnommen wurde, bestimmt. Ergebnisse: In der PLA-Gruppe sank PPO in absoluten Werten signifikant beim 8. und 9. von 10 Sprints und in relativen Werten sank ΔPPO signifikant beim 6., 8. und 9. von 10 Sprints (im Mittel: –12 ± 5 %, P < 0,006), während er in der HRW-Gruppe unverändert blieb. Mittlere Leistung, FI, Zeit bis zur Spitzenleistung und Gesamtarbeit zeigten keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Unter beiden Bedingungen stiegen die Laktatwerte, während pH und HCO₃⁻ progressiv als Funktion der Anzahl der Sprints sanken. Schlussfolgerungen: Zwei Wochen HRW-Einnahme könnten helfen, PPO bei wiederholten Sprints bis zur Erschöpfung über 30 Minuten aufrechtzuerhalten.",
      "conclusion": "Two weeks of HRW intake may help to maintain PPO in repetitive sprints to exhaustion over 30 minutes."
    },
    {
      "pmid": "27281176",
      "year": 2017,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als neuroprotektives Agens",
      "title_en": "Molecular Hydrogen as a Neuroprotective Agent",
      "title_de": null,
      "journal": "Current Neuropharmacology",
      "authors": "Iketani et al.",
      "author_search": "iketani iketani",
      "doi": "10.2174/1570159x14666160607205417",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1570159x14666160607205417",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27281176/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-iketani-2017-neuroprotektives-agens/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "fundamentals",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2017 · Iketani — Molekularer Wasserstoff als neuroprotektives Agens",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) wirkt als Antioxidans und Entzündungshemmer und zeigt Potenzial bei neurologischen Erkrankungen — von Schlaganfall über neurodegenerative Erkrankungen bis zu Hirnschäden bei Neugeborenen. (Übersichtsarbeit von Iketani & Ohsawa, Current Neuropharmacology, 2017.)",
      "assessment": "Eine wertvolle, gut zitierte Übersicht von einer Pionier-Autorengruppe (Ohsawa) — ideal, um die Breite der neurologischen H₂-Forschung zu belegen, inklusive des Trinkens von H₂-Wasser als Verabreichungsweg. Damit ist sie als Kontext-Quelle für das Forschungsfeld nützlich. Limitationen, ehrlich benannt: reines Review (Evidenzstufe 4), keine eigenen Patientendaten, und die Autoren formulieren bewusst zurückhaltend („clinical potential“, „incurable“) — sie räumen offen ein, dass das direkte molekulare Ziel von H₂ noch nicht bekannt ist. Kein Beleg für Heilung neurologischer Erkrankungen, sondern eine Bestandsaufnahme des Potenzials.",
      "abstract": "Oxidativer Stress und Neuroinflammation verursachen viele neurologische Störungen. Kürzlich wurde berichtet, dass molekularer Wasserstoff (H₂) als Antioxidans und entzündungshemmendes Agens wirkt. Die Verabreichungswege von H₂ in Tiermodell- und klinischen Humanstudien lassen sich grob in drei Typen einteilen: Inhalation von H₂-Gas, Trinken von H₂-gelöstem Wasser und Injektion von H₂-gelöster Kochsalzlösung. Dieses Review erörtert einige der bemerkenswerten Fortschritte, die in der Erforschung der H₂-Anwendung bei neurologischen Störungen erzielt wurden, etwa bei zerebrovaskulären Erkrankungen, neurodegenerativen Störungen und neonatalen Hirnerkrankungen. Obwohl die meisten neurologischen Störungen derzeit unheilbar sind, legen diese Studien das klinische Potenzial der H₂-Gabe für ihre Prävention, Behandlung und Linderung nahe. Mehrere der möglichen Effektoren von H₂ werden ebenfalls besprochen, darunter Zell-Signalmoleküle und Hormone, die für die Verhinderung von oxidativem Stress und Entzündung verantwortlich sind. Dennoch werden weitere Untersuchungen erforderlich sein, um das direkte Zielmolekül von H₂ zu bestimmen.",
      "conclusion": "Several of the potential effectors of H2 will also be discussed, including cell signaling molecules and hormones that are responsible for preventing oxidative stress and inflammation. Nevertheless, further investigation will be required to determine the direct target molecule of H2."
    },
    {
      "pmid": "29058596",
      "year": 2017,
      "title": "Wirksamkeit von inhaliertem Wasserstoff auf das neurologische Ergebnis nach Hirnischämie während der Versorgung nach Herzstillstand (HYBRID-II-Studie): Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "title_en": "Efficacy of inhaled HYdrogen on neurological outcome following BRain Ischemia During post-cardiac arrest care (HYBRID II trial): study protocol for a randomized controlled trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Trials",
      "authors": "Tamura et al.",
      "author_search": "tamura tamura",
      "doi": "10.1186/s13063-017-2246-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s13063-017-2246-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29058596/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tamura-2017-inhaliertem-neurologische-ergebnis-hirnischaemie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2017 · Tamura — Wirksamkeit von inhaliertem Wasserstoff auf das neurologische Ergebnis nach Hirnischämie während der Versorgung nach Herzstillstand (HYBRID-II-Studie): Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie",
      "summary": "Dies ist das veröffentlichte Protokoll der HYBRID-II-Studie — ein multizentrischer, randomisierter, doppelblinder, placebokontrollierter Trial, der 360 komatöse Herzstillstand-Überlebende einschließen und prüfen soll, ob 18 Stunden 2-%-Wasserstoff-Inhalation das neurologische 90-Tage-Ergebnis verbessert. Die Studie stellt die methodisch höchste Evidenzinfrastruktur für H₂ in der Post-Herzstillstand-Versorgung dar. (Trials, 2017.)",
      "assessment": "Diese Publikation ist ein Studienprotokoll, keine Ergebnisse — ihr Wert liegt in der Bestätigung, dass ein ordentlich gepowerter, gut konzipierter RCT für H₂ beim Herzstillstand initiiert wurde. Das Protokolldesign ist vorbildlich: multizentrisch, randomisiert, doppelverblindet, vorregistriert, ausreichend gepowert, klinisch bedeutsamer primärer Endpunkt. Limitationen des Protokollpapiers: Keine Wirksamkeitsdaten aus dieser Publikation verfügbar; die Durchführbarkeit der Verblindung von H₂ vs. Sauerstoff-Inhalation im Intensivpflegebereich ist herausfordernd (wenn auch mit identisch aussehenden Gasgemischen machbar); 18 Stunden H₂-Inhalation während mechanischer Beatmung ist logistisch komplex und beschränkt die Anwendbarkeit auf gut ausgestattete Zentren. Die tatsächlichen Studienergebnisse von HYBRID II sollten in nachfolgenden Publikationen gesucht werden, um ein vollständiges Bild von H₂ in der Post-Herzstillstand-Neuroprotektion zu erhalten.",
      "abstract": "Hintergrund: Wasserstoffgas-Inhalation (WI) verbesserte Überleben und neurologische Ergebnisse in einem Tiermodell des Post-Herzstillstand-Syndroms (PCAS). Die Machbarkeit und Sicherheit von WI für PCAS-Patienten wurde in einer Pilotstudie bestätigt. Das Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit von WI für PCAS-Patienten zu bewerten. Methoden/Design: Die Wirksamkeit von inhaliertem Wasserstoff auf das neurologische Ergebnis nach Hirnischämie während der Versorgung nach Herzstillstand (HYBRID II) ist ein forscherinitiiierter, randomisierter, doppelblinder, placebokontrollierter Trial, der 360 erwachsene komatöse (Glasgow Coma Scale Score < 8) Patienten einschließen soll, die nach einem außerklinischen Herzstillstand mutmaßlicher kardialer Ursache reanimiert wurden. Die Patienten werden (1:1) entweder der WI- oder der Kontrollgruppe randomisiert zugeteilt. Patienten in der WI-Gruppe inhalieren 2 % Wasserstoff mit 24 bis 50 % Sauerstoff, und jene in der Kontrollgruppe inhalieren 24 bis 50 % Sauerstoff für 18 Stunden nach Aufnahme via mechanischer Beatmung. Multidisziplinäre Post-Arrest-Versorgung, einschließlich gezieltem Temperaturmanagement (TTM) zwischen 33 °C und 36 °C, wird gemäß den neuesten Leitlinien durchgeführt. Das primäre Ergebnis von Interesse ist das 90-Tage-neurologische Ergebnis, bewertet mit der Cerebral Performance Categories Skala (CPC). Die sekundären Ergebnisse von Interesse sind die 90-Tage-Überlebensrate und weitere neurologische Ergebnisse. Diese Studie bietet 80-%-Power, eine 15-%-Änderung im Anteil der Patienten mit gutem neurologischen Ergebnis (CPC 1 und 2), von 50 % auf 65 %, mit einem Gesamtsignifikanzniveau von 0,05 zu detektieren. Diskussion: Der erste multizentrische randomisierte Trial läuft, um die Wirksamkeit von WI auf neurologische Ergebnisse bei komatösen außerklinischen Herzstillstand-Überlebenden zu bestätigen. Unsere Studie hat das Potenzial, WI als eine ansprechende und innovative Therapiestrategie für PCAS in Kombination mit TTM zu behandeln. Studienregistrierung: University Hospital Medical Information Network (UMIN), 000019820. Registriert am 17. November 2015.",
      "conclusion": "TRIALS REGISTRATION: University Hospital Medical Information Network (UMIN), 000019820 . Registered on 17 November 2015."
    },
    {
      "pmid": "28669654",
      "year": 2017,
      "title": "Behandlung mit Wasserstoffgas-Inhalation beim akuten Hirninfarkt: Eine randomisierte kontrollierte klinische Studie zu Sicherheit und Neuroprotektion.",
      "title_en": "Hydrogen Gas Inhalation Treatment in Acute Cerebral Infarction: A Randomized Controlled Clinical Study on Safety and Neuroprotection.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of stroke and cerebrovascular diseases : the official journal of National Stroke Association",
      "authors": "Ono et al.",
      "author_search": "ono ono",
      "doi": "10.1016/j.jstrokecerebrovasdis.2017.06.012",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jstrokecerebrovasdis.2017.06.012",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28669654/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ono-2017-wasserstoffgas-inhalation-beim-akuten/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2017 · Ono et al. — Behandlung mit Wasserstoffgas-Inhalation beim akuten Hirninfarkt: Eine randomisierte kontrollierte klinische Studie zu Sicherheit und Neuroprotektion.",
      "summary": "In dieser randomisierten kontrollierten Studie mit 50 Schlaganfall-Patienten war die zweimal tägliche Inhalation von 3 % H₂-Gas über 7 Tage sicher und führte zu messbaren Verbesserungen in der MRT-Läsionsintensität, dem klinischen Schweregradscore (NIHSS) und der funktionellen Unabhängigkeit (Barthel-Index). Die Studie wurde im Akutsetting (6–24 h nach Symptombeginn) bei leichten bis mittelschweren Schlaganfällen durchgeführt. (Journal of Stroke and Cerebrovascular Diseases, 2017.)",
      "assessment": "Eine vielversprechende Pilot-RCT für eine der dringendsten klinischen Anwendungen von H₂. Die Effektrichtung ist über MRT, NIHSS und Barthel-Index konsistent, was das Signal stärkt. Limitationen: n=50 ist für Schlaganfall-Endpunkte nicht ausreichend gepowert; eine aktive Kontrolle (Scheingas) fehlt; die Protokollverblindung ist begrenzt; das 7-Tage-Beobachtungsfenster ist für die Schlaganfall-Outcome-Bewertung kurz. Die Studie unterstützt weitere Untersuchungen, stellt jedoch noch keinen Wirksamkeitsbeweis dar.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Molekularer Wasserstoff (H₂) wirkt als therapeutisches Antioxidans. Die Inhalation von H₂-Gas (1–4 %) war in mehreren Tierversuchen wirksam zur Verbesserung des Hirninfarkts. Daher ist für praktische Anwendungen eine randomisierte kontrollierte klinische Studie zur Bewertung der Effekte der H₂-Gas-Inhalation wünschenswert. Hier untersuchen wir die H₂-Behandlung beim akuten Hirninfarkt. METHODEN: In dieser randomisierten kontrollierten klinischen Studie beurteilten wir die Sicherheit und Wirksamkeit der H₂-Behandlung bei Patienten mit Hirninfarkt in der Akutphase mit leichtem bis moderatem Schweregrad (NIHSS = 2–6). Wir schlossen 50 Patienten (je 25 in der H₂- und der Kontrollgruppe) mit einem therapeutischen Zeitfenster von 6 bis 24 Stunden ein. Die H₂-Gruppe inhalierte 3 % H₂-Gas (1 Stunde zweimal täglich), und die Kontrollgruppe erhielt für die ersten 7 Tage konventionelle intravenöse Medikamente. Die Auswertungen umfassten tägliche Vitalzeichen, NIHSS-Scores, physiotherapeutische Indizes, wöchentliche Blutchemie und Magnetresonanztomographie (MRT)-Scans des Gehirns über den 2-wöchigen Studienzeitraum. ERGEBNISSE: Die H₂-Gruppe zeigte keine signifikanten unerwünschten Wirkungen bei Verbesserungen der Sauerstoffsättigung. Folgende signifikante Effekte wurden gefunden: die relative Signalintensität im MRT, welche die Schwere des Infarkts anzeigt, NIHSS-Scores zur klinischen Quantifizierung des Schlaganfallschweregrads sowie die physiotherapeutische Evaluation anhand des Barthel-Index. SCHLUSSFOLGERUNGEN: H₂-Behandlung war bei Patienten mit akutem Hirninfarkt sicher und wirksam. Diese Ergebnisse deuten auf ein Potenzial für eine breite und allgemeine Anwendung von H₂-Gas hin.",
      "conclusion": "H2 treatment was safe and effective in patients with acute cerebral infarction. These results suggested a potential for widespread and general application of H2 gas."
    },
    {
      "pmid": "30998612",
      "year": 2017,
      "title": "Schützende Wirkung der Wasserstoffgas-Inhalation auf Muskelschäden anhand eines Maus-Hinterlauf-Ischämie-Reperfusions-Schädigungsmodells",
      "title_en": "Protective Effect of Hydrogen Gas Inhalation on Muscular Damage Using a Mouse Hindlimb Ischemia-Reperfusion Injury Model.",
      "title_de": null,
      "journal": "Plastic and reconstructive surgery",
      "authors": "Watanabe et al.",
      "author_search": "watanabe watanabe",
      "doi": "10.1097/prs.0000000000003878",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/prs.0000000000003878",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30998612/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-watanabe-2017-schuetzende-wasserstoffgas-inhalation-muskelschaeden/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Watanabe — Schützende Wirkung der Wasserstoffgas-Inhalation auf Muskelschäden anhand eines Maus-Hinterlauf-Ischämie-Reperfusions-Schädigungsmodells",
      "summary": "In einem Maus-Hinterlauf-Ischämie-Reperfusionsmodell reduzierte die Inhalation von Wasserstoffgas — verabreicht vor und während der Reperfusion — die Muskelnekrosezone signifikant, dämpfte die Entzündung und verbesserte die Gehfunktionserholung. Nachbehandlung allein hatte keinen Effekt. Dies ist ausschließlich eine Tierstudie; die Ergebnisse können nicht direkt auf die menschliche Chirurgie oder klinische Ischämie-Reperfusions-Szenarien übertragen werden. (Plastic and Reconstructive Surgery, 2017.)",
      "assessment": "Dies ist ein Mausexperiment — die Befunde sind vielversprechend für den Mechanismus von H₂ bei IR-Schäden, und der Vergleich der Verabreichungswege ist methodisch wertvoll. Der Null-Effekt der Nachbehandlung ist ein ehrlicher Negativbefund, der das therapeutische Zeitfenster einschränkt. Die Übertragung auf die klinische Praxis beim Menschen (z. B. intraoperative H₂-Inhalation bei Tourniquetoperationen oder freien Lappentransfers) würde erhebliche zusätzliche präklinische und klinische Arbeit erfordern. Es gibt keine Humandaten.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Ischämie-Reperfusionsschäden sind eine der häufigsten Ursachen für Gewebeschäden und Dysfunktionen, insbesondere bei freiem Gewebetransfer, traumatisch amputierten Extremitäten und verlängerter Tourniquetanwendung während der Extremitätenchirurgie. In dieser Studie untersuchten die Autoren die therapeutischen Effekte von Wasserstoffgas auf skelettmuskelbezogene Ischämie-Reperfusionsschäden. METHODEN: Die Autoren verglichen die Konzentration von Wasserstoff in einem Muskel nach intraperitonealer Gabe von wasserstoffreicher Kochsalzlösung und nach Inhalation von Wasserstoffgas. Die Tiere wurden Ischämie-Reperfusion ausgesetzt. Mäuse wurden mit Inhalation von Wasserstoffgas behandelt, und der hintere Gastrocnemius-Muskel wurde entnommen. Muskelmorphologie und Entzündungsveränderungen wurden nach Ischämie-Reperfusion bewertet. Darüber hinaus wurde ein Fußabdrucktest durchgeführt, um den funktionellen Effekt von Wasserstoff zu beurteilen. ERGEBNISSE: Die Wasserstoffkonzentration des Gewebes war signifikant höher, und der erhöhte Spiegel wurde durch Wasserstoffgas-Inhalation länger aufrechterhalten als durch intraperitoneale Gabe von wasserstoffreicher Kochsalzlösung. Infarktzone und Bereich mit Gewebsstrukturverlust und deutlicher zellulärer Infiltration waren in den Gruppen, die während der Ischämie-Reperfusion mit Wasserstoffgas-Inhalation behandelt wurden, signifikant verringert; diese Effekte wurden jedoch durch Nachbehandlung mit Wasserstoff nicht beobachtet. Eine Woche nach Ischämie-Reperfusion erholten sich Mäuse, die mit Wasserstoffgas vorbehandelt worden waren, schneller und zeigten im Erscheinungsbild ein flüssigeres Gehen im Vergleich zu Mäusen in den anderen Gruppen, wie durch den Fußabdrucktest beurteilt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Inhalation von Wasserstoffgas mildert Muskelschäden, hemmt die Entzündungsreaktion und verbessert die funktionelle Erholung. Diese Befunde legen nahe, dass der optimale Weg für die Wasserstoffabgabe die kontinuierliche Inhalation von Wasserstoffgas ist, was eine neuartige klinische Behandlungsform bei Ischämie-Reperfusionsschäden sein könnte.",
      "conclusion": "Inhalation of hydrogen gas attenuates muscle damage, inhibits inflammatory response, and enhances functional recovery. These findings suggest that the optimal route for hydrogen delivery is continuous inhalation of hydrogen gas, which could be a novel clinical mode of treatment in ischemia-reperfusion injury."
    },
    {
      "pmid": "28902900",
      "year": 2017,
      "title": "Mögliche klinische Wirkungen der Zufuhr von molekularem Wasserstoff (H₂) während der Hämodialyse bei chronischen Dialysepatienten: Zwischenanalyse einer 12-monatigen Beobachtung.",
      "title_en": "Possible clinical effects of molecular hydrogen (H2) delivery during hemodialysis in chronic dialysis patients: Interim analysis in a 12 month observation.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Nakayama et al.",
      "author_search": "nakayama nakayama",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0184535",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0184535",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28902900/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakayama-2017-moegliche-klinische-zufuhr-waehrend/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2017 · Nakayama et al. — Mögliche klinische Wirkungen der Zufuhr von molekularem Wasserstoff (H₂) während der Hämodialyse bei chronischen Dialysepatienten: Zwischenanalyse einer 12-monatigen Beobachtung.",
      "summary": "In einer 12-monatigen prospektiven Beobachtungsstudie mit 262 chronischen Dialysepatienten war eine H₂-angereicherte Dialyselösung mit einem geringeren Einsatz von Antihypertensiva und weniger Klagen über schwere Erschöpfung und Pruritus verbunden — ohne erkennbare Unterschiede in Standard-Dialyseparametern. Diese Zwischenanalyse aus einer größeren japanischen Studie legt Lebensqualitätsvorteile über die konventionelle Hämodialyse hinaus nahe. (PLoS ONE, 2017.)",
      "assessment": "Ein interessantes klinisches Signal aus einer großen Real-World-Kohorte. Die Tatsache, dass Vorteile bei patientenberichteten Ergebnissen (Erschöpfung, Pruritus, Blutdruckkontrolle) statt in Laborwerten auftreten, ist sowohl bedeutsam als auch erwartbar — die oxidative Belastung bei der Dialyse ist in Standardpanels notorisch schwer zu erfassen. Limitationen: nicht-randomisiertes Design; Selbstselektionsbias bei der Gruppenzuweisung kann nicht ausgeschlossen werden; H₂-Konzentrationen liegen im unteren Bereich; die vollständigen Ergebnisse der Primärstudie (UMIN000004857) werden hier noch nicht berichtet. Geeignet als hypothesengenerierender Beleg, kein Wirksamkeitsnachweis.",
      "abstract": "HINTERGRUND UND ZIEL: Es wird angenommen, dass erhöhter oxidativer Stress und Entzündungen an den schlechten klinischen Ergebnissen von Patienten unter chronischer Dialysebehandlung beteiligt sind. Jüngste Studien haben gezeigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) biologisch als entzündungshemmendes Mittel aktiv ist. Daher entwickelten wir ein neuartiges Hämodialyse-System (E-HD), das H₂ (30 bis 80 ppb)-angereicherte Dialyselösung liefert, um eine prospektive Beobachtungsstudie (UMIN000004857) durchzuführen, um die Langzeitergebnisse zwischen E-HD und konventioneller HD (C-HD) in Japan zu vergleichen. Die vorliegende Zwischenanalyse zielte darauf ab, potenzielle klinische Effekte von E-HD während der ersten 12 Monate der Beobachtung zu untersuchen. PROBANDEN UND METHODE: 262 Patienten (140 E-HD; 122 C-HD) wurden für die Analyse umfassender klinischer Profile herangezogen. Sie nahmen alle an der oben genannten Studie teil und waren 12 aufeinanderfolgende Monate ohne Krankenhausaufenthalt unter der jeweiligen HD-Behandlung. Erhobene Daten wie körperliche und Laboruntersuchungen, Medikationen und Selbstbeurteilungsfragebögen zu subjektiven Symptomen (d. h. Erschöpfung und Pruritus) wurden zwischen den beiden Gruppen verglichen. ERGEBNISSE: Im 12-Monats-Zeitraum wurden keine klinisch relevanten Unterschiede in dialysebezogenen Parametern zwischen den beiden Gruppen gefunden. Jedoch gab es Unterschiede in der definierten Tagesdosis von Antihypertensiva sowie bei subjektiven Symptomen wie schwerer Erschöpfung und Pruritus, die in der E-HD-Gruppe alle geringer ausgeprägt waren. Die multivariate Analyse ergab, dass E-HD ein unabhängiger signifikanter Faktor für den reduzierten Einsatz von Antihypertensiva sowie das Fehlen schwerer Erschöpfung und Pruritus nach 12 Monaten war, nach Adjustierung für Störfaktoren. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Daten zeigen, dass E-HD substanzielle klinische Vorteile über die konventionelle HD-Therapie hinaus haben könnte, und unterstützen die Rationale für klinische Studien zur H₂-Anwendung bei der HD-Behandlung.",
      "conclusion": "The data indicates E-HD could have substantial clinical benefits beyond conventional HD therapy, and support the rationale to conduct clinical trials of H2 application to HD treatment."
    },
    {
      "pmid": "28856162",
      "year": 2017,
      "title": "Produktion von wasserstoffreichem Synthesegas aus Vergasung und Pyrolyse von solar getrocknetem Klärschlamm: Experimentelle und Modellierungsuntersuchungen",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Syngas Production from Gasification and Pyrolysis of Solar Dried Sewage Sludge: Experimental and Modeling Investigations.",
      "title_de": null,
      "journal": "BioMed research international",
      "authors": "Ben Hassen Trabelsi et al.",
      "author_search": "ben hassen trabelsi ben hassen trabelsi",
      "doi": "10.1155/2017/7831470",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2017/7831470",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28856162/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-benhassentrabelsi-2017-produktion-wasserstoffreichem-synthesegas-aus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Ben Hassen Trabelsi — Produktion von wasserstoffreichem Synthesegas aus Vergasung und Pyrolyse von solar getrocknetem Klärschlamm: Experimentelle und Modellierungsuntersuchungen",
      "summary": "Forscher wandelten solar getrockneten Klärschlamm mittels Pyrolyse und Vergasung in wasserstoffreiches Synthesegas (Syngas) um und erzielten H₂-Gehalte von bis zu 11 Gew.-% im Pyrolysegas. Dies ist eine umwelt- und energietechnische Studie — sie hat keine Verbindung zur H₂-Medizin oder menschlichen Gesundheit. (BioMed Research International, 2017.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für die H₂-Medizin oder die menschliche Gesundheit. Es ist ein Umwelttechnikpaper über die Umwandlung von Klärschlamm in Syngas für Energiezwecke. Der besprochene Wasserstoff ist ein Brenngasbestandteil, kein therapeutisches Mittel. Er ist hier für die Vollständigkeit des Literaturregisters enthalten, liefert aber keine Informationen, die für die biologische, medizinische oder ernährungsphysiologische Verwendung von molekularem Wasserstoff anwendbar sind. Es können keinerlei Gesundheitsschlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "Die Umwandlung von solar getrocknetem Klärschlamm (SS) durch Pyrolyse- und Vergasungsprozesse wurde getrennt mit zwei Laborreaktortypen durchgeführt, einem Festbett-Pyrolysator und einem Gleichstromvergaser, um hauptsächlich wasserstoffreiches Syngas zu produzieren. Vor der SS-Umwandlung wurde Solartrocknung durchgeführt, um den Feuchtigkeitsgehalt (auf bis zu 10%) zu reduzieren. Die Charakterisierung von SS zeigt, dass diese Biostoffe geeignete Materialien für die Produktion gasförmiger Produkte sein könnten. Die freigesetzten Gase aus SS-Pyrolyse und -Vergasung haben relativ hohe Heizwerte (bis zu 9,96 MJ/kg bei Pyrolyse und 8,02–9,96 MJ/kg bei Vergasung) aufgrund ihres hohen H₂-Gehalts (bis zu 11 bzw. 7 Gew.-%) und CH₄ (bis zu 17 bzw. 5 Gew.-%). Die Ausbeuten an brennbaren Gasen (H₂ und CH₄) nehmen bei der Pyrolyse weiter zu. Stöchiometrische Modelle beider Pyrolyse- und Vergasungsreaktionen wurden auf Basis der globalen Biomasseformel CαHβOγNδSε bestimmt, um die Optimierung der Produktausbeuten zu unterstützen.",
      "conclusion": "The yields of combustible gases (H2 and CH4) show further increase with pyrolysis. Stoichiometric models of both pyrolysis and gasification reactions were determined based on the global biomass formula, CαHβOγNδSε, in order to assist in the products yields optimization."
    },
    {
      "pmid": "28566655",
      "year": 2017,
      "title": "Translationale Studie zur Wasserstoffgas-Inhalation als Ergänzung zur Reperfusionstherapie beim akuten Myokardinfarkt",
      "title_en": "Translational Study of Hydrogen Gas Inhalation as Adjuncts to Reperfusion Therapy for Acute Myocardial Infarction.",
      "title_de": null,
      "journal": "Circulation journal : official journal of the Japanese Circulation Society",
      "authors": "Asanuma et al.",
      "author_search": "asanuma asanuma",
      "doi": "10.1253/circj.cj-17-0520",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1253/circj.cj-17-0520",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28566655/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-asanuma-2017-translationale-zur-wasserstoffgas-inhalation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Asanuma — Translationale Studie zur Wasserstoffgas-Inhalation als Ergänzung zur Reperfusionstherapie beim akuten Myokardinfarkt",
      "summary": "Diese translationale Studie untersuchte Wasserstoffgas-Inhalation als Ergänzung zur Reperfusionstherapie beim akuten Myokardinfarkt — mit dem Ziel, Tier- und frühe klinische Forschung zu verbinden. Der Abstract ist in der Datenbank nicht verfügbar; Details sind über den DOI-Link zugänglich. (Circulation Journal, 2017.)",
      "assessment": "Für diese Studie war kein Abstract verfügbar, daher kann keine vollständige Einordnung erfolgen. Die translationale Rahmung des Titels legt nahe, dass dieses Paper Tier- und (möglicherweise frühe) klinische Daten zur H₂-Inhalation als Kardioprotektion während der AMI-Reperfusion verbindet. Der Volltext sollte direkt konsultiert werden. Ohne Zugang zu den tatsächlichen Studiendaten können hier keine evidenzbasierten Aussagen gemacht werden.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Für den vollständigen Studientext siehe DOI: 10.1253/circj.cj-17-0520.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "28467497",
      "year": 2017,
      "title": "Molekularer Wasserstoff schützt vor durch oxidativen Stress induziertem Zelltod von SH-SY5Y-Neuroblastomzellen durch den Prozess der Mitohormesis",
      "title_en": "Molecular hydrogen protects against oxidative stress-induced SH-SY5Y neuroblastoma cell death through the process of mitohormesis.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Murakami et al.",
      "author_search": "murakami murakami",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0176992",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0176992",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28467497/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-murakami-2017-schuetzt-vor-oxidativen-stress/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Murakami — Molekularer Wasserstoff schützt vor durch oxidativen Stress induziertem Zelltod von SH-SY5Y-Neuroblastomzellen durch den Prozess der Mitohormesis",
      "summary": "In kultivierten menschlichen Neuroblastomzellen steigerten sowohl H₂-Gas als auch wasserstoffreiches Wasser das mitochondriale Membranpotenzial und den ATP-Spiegel, während ein mildes oxidatives Signal ausgelöst wurde, das die Nrf2-Weg-Antioxidanzien aktivierte — eine hormetische Reaktion, die die Autoren „Mitohormesis“ nennen. Vorbehandlung schützte Zellen vor anschließender H₂O₂-Belastung; Nachbehandlung nicht. Dies ist ausschließlich eine In-vitro-Studie. (PLOS ONE, 2017.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie an einer Neuroblastom-Zelllinie. Die Mitohormesis-Hypothese ist mechanistisch neuartig und in diesem Modell gut belegt, und der Unterschied zwischen Vor-/Nachbehandlung ist ein wichtiger Befund, der dem Feld mehr Nuancen verleiht. SH-SY5Y-Zellen sind jedoch keine normalen Neuronen, und das Konzept der Mitohormesis in vivo — über die Blut-Hirn-Schranke und in einem komplexen neurologischen Gewebekontext — bleibt völlig ungetestet. Es können keine menschlichen neurologischen Schlussfolgerungen gezogen werden. Die Studie ist als mechanistischer Hypothesengenerator für zukünftige präklinische und klinische Forschung wertvoll.",
      "abstract": "Die Inhalation von molekularem Wasserstoff (H₂)-Gas mildert durch oxidativen Stress induzierte akute Hirnverletzungen. Der Konsum von nahezu mit H₂ gesättigtem Wasser verhindert auch chronische neurodegenerative Erkrankungen einschließlich der Parkinson-Erkrankung in Tier- und klinischen Studien. Die molekularen Mechanismen, die dem bemerkenswerten Effekt einer kleinen Menge H₂ zugrunde liegen, bleiben jedoch unklar. Hier untersuchten wir die Wirkung von H₂ auf Mitochondrien in kultivierten menschlichen Neuroblastom-SH-SY5Y-Zellen. H₂ erhöhte das mitochondriale Membranpotenzial und den zellulären ATP-Spiegel, begleitet von einem Rückgang des reduzierten Glutathionspiegels und einem Anstieg des Superoxidspiegels. Vorbehandlung mit H₂ unterdrückte den H₂O₂-induzierten Zelltod, während Nachbehandlung dies nicht tat. Anstiege in der Expression antioxidativer Enzyme über den Nrf2-Weg in H₂-behandelten Zellen zeigten, dass milder Stress durch H₂ erhöhte Resistenz gegenüber verstärktem oxidativen Stress induzierte. Wir schlagen vor, dass H₂ sowohl als Radikalfänger als auch als mitohormischer Effektor gegen oxidativen Stress in Zellen wirkt.",
      "conclusion": "Increases in the expression of anti-oxidative enzymes underlying the Nrf2 pathway in H2-treated cells indicated that mild stress caused by H2 induced increased resistance to exacerbated oxidative stress. We propose that H2 functions both as a radical scavenger and a mitohormetic effector against oxidative stress in cells."
    },
    {
      "pmid": "28458345",
      "year": 2017,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser mildert Nierenschädigung und -fibrose durch Regulation des durch TGF-β induzierten Sirt1",
      "title_en": "Hydrogen Rich Water Attenuates Renal Injury and Fibrosis by Regulation Transforming Growth Factor-β Induced Sirt1.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biological & pharmaceutical bulletin",
      "authors": "Xing et al.",
      "author_search": "xing xing",
      "doi": "10.1248/bpb.b16-00832",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1248/bpb.b16-00832",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28458345/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xing-2017-mildert-nierenschaedigung-fibrose-regulation/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Xing — Wasserstoffreiches Wasser mildert Nierenschädigung und -fibrose durch Regulation des durch TGF-β induzierten Sirt1",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser reduzierte Nierenfibrose und Funktionsverlust in einem Mausmodell und verhinderte in menschlichen Zellkulturen die Umwandlung von Nierenepithelzellen in fibroblastenartige Zellen. Der Schutzmechanismus läuft offenbar über Sirt1, ein Protein, dessen Unterdrückung durch TGF-β wasserstoffreiches Wasser entgegenwirkt. Dies ist eine präklinische Tier- und Zellstudie — Ergebnisse wurden noch nicht am Menschen geprüft.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tier- und Zellstudie — Befunde lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Die mechanistische Kette (H₂ → Sirt1-Erhalt → reduzierte EMT und Fibrose) ist in sich stimmig und durch das pharmakologische Knockdown-Experiment gestützt. Das UUO-Modell ist jedoch ein chirurgisches Obstruktionsmodell, das die allmähliche chronische Nierenerkrankung des Menschen nur unvollständig abbildet. HK-2-Zellen sind eine Zelllinie mit begrenzter Repräsentativität. Dosierungsempfehlungen für Menschen lassen sich aus dieser Studie nicht ableiten. Die Ergebnisse sind als mechanistischer Grundlagenhinweis interessant, klinische Relevanz bleibt unbewiesen.",
      "abstract": "Die vorliegende Studie untersuchte die Rolle von Wasserstoff bei renaler Fibrose und der durch Transforming Growth Factor-β1 (TGF-β1) induzierten epithelial-mesenchymalen Transition (EMT) der Nierenepithelzellen. Wasserstoffreiches Wasser (HW) wurde zur Behandlung von Tier- und Zellmodellen eingesetzt. Um ein Modell der Nierenfibrose zu erzeugen, wurde bei Balb/c-Mäusen eine einseitige Ureterligatur (UUO) durchgeführt. Menschliche proximale Nierentubuluszellen (HK-2-Zellen) wurden 36 Stunden mit TGF-β1 behandelt, um eine EMT zu induzieren. Serumkreatinin (Scr) und Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN) wurden zur Beurteilung der Nierenfunktion gemessen; zudem wurden Nierenhistologie und immunhistochemische Färbung von Alpha-Glattmuskelaktin (α-SMA)-positiven Zellen zur Untersuchung morphologischer Veränderungen durchgeführt. Die UUO-Behandlung induzierte eine ausgeprägte Fibrose des renalen Interstitiums, eine Schrumpfung des Glomerulus und eine partielle Fraktur der Basalmembran. Die Nierenfunktion war in der UUO-Gruppe ebenfalls eingeschränkt, mit erhöhten Scr- und BUN-Werten im Serum. Anschließend wurde die Expression von α-SMA, Fibronektin, E-Cadherin, Smad2 und Sirtuin-1 (Sirt1) per Western Blot untersucht. Die HW-Behandlung milderte die Entwicklung von Fibrose und den Funktionsverlust der Nieren im UUO-Modell. In HK-2-Zellen verhinderte die HW-Vorbehandlung die durch TGF-β1 induzierte EMT. Die durch TGF-β1 verursachte Herabregulation von Sirt1 wurde durch HW abgemildert. Sirtinol, ein Sirt1-Inhibitor, hob den HW-Effekt auf die durch TGF-β1 induzierte EMT auf. HW kann die Entwicklung von Nierenfibrose hemmen und verhindert, dass HK-2-Zellen die EMT durchlaufen — vermittelt über Sirt1, ein nachgeschaltetes Molekül von TGF-β1.",
      "conclusion": "Sirtinol, a Sirt1 inhibitor, reversed the effect of HW on EMT induced by TGF-β1. HW can inhibit the development of fibrosis in kidney and prevents HK-2 cells from undergoing EMT which is mediated through Sirt1, a downstream molecule of TGF-β1."
    },
    {
      "pmid": "28374556",
      "year": 2017,
      "title": "Therapeutische Wirkungen von Wasserstoff auf die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung.",
      "title_en": "Therapeutic effects of hydrogen on chronic graft-versus-host disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cellular and molecular medicine",
      "authors": "Qian et al.",
      "author_search": "qian qian",
      "doi": "10.1111/jcmm.13155",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/jcmm.13155",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28374556/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qian-2017-therapeutische-chronische-graft-versus/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2017 · Qian et al. — Therapeutische Wirkungen von Wasserstoff auf die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung.",
      "summary": "Diese Studie kombinierte ein Mausmodell der chronischen Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD) mit einem klinischen Humankontext und stellte fest, dass wasserstoffreiche Kochsalzlösung die Überlebensrate erhöhte und Hautläsionen bei Mäusen reduzierte — mit vorgeschlagener therapeutischer Relevanz für Post-Transplant-Patienten. Als Mechanismus werden die entzündungshemmenden und antifibrotischen Eigenschaften von H₂ vorgeschlagen. (Journal of Cellular and Molecular Medicine, 2017.)",
      "assessment": "Ein mechanistisch relevantes Paper, das eine klare Rationale für den H₂-Einsatz bei Post-Transplant-Immunkomplikationen liefert. Wichtiger Vorbehalt: Die primäre Evidenz stammt aus einem Tiermodell (murines Knochenmark-Transplantationsmodell), nicht aus einer eigenständigen klinischen Humanstudie. Die referenzierte Humandimension bezieht sich auf frühere Fallberichte. Dies schränkt das Evidenzgewicht für klinische Anwendungen ein. Die cGVHD-Indikation ist ein echter unerfüllter Bedarf — eine gut gepowerte RCT wäre äußerst wertvoll.",
      "abstract": "Die Inzidenz der chronischen Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD) steigt in den letzten Jahren, was die führende Ursache für transplantationsunabhängige Mortalität nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT) geworden ist. Das Ungleichgewicht inflammatorischer Zytokine und Fibrose spielen entscheidende Rollen in der Pathogenese der cGVHD. Jüngste Studien zeigten, dass molekularer Wasserstoff entzündungshemmende, antioxidative und antifibrotische Wirkungen hat. Daher stellten wir die Hypothese auf, dass molekularer Wasserstoff therapeutische Wirkungen auf cGVHD haben könnte. Um zu bestimmen, ob Wasserstoff Mäuse in einem MHC-inkompatiblen murinen Knochenmarktransplantationsmodell (BMT) vor cGVHD schützen kann, wurden Überlebensraten von Mäusen berechnet und Hautläsionen nach BMT bewertet. Dieser Artikel zeigt, dass die Gabe von wasserstoffreicher Kochsalzlösung die Überlebensrate von cGVHD-Mäusen erhöhte. Die Gabe von wasserstoffreicher Kochsalzlösung nach der Transplantation reduzierte auch die Hautläsionen von cGVHD-Mäusen. Zuvor berichteten wir über die therapeutischen Wirkungen von Wasserstoff auf akute GVHD. Es gab jedoch keinen Bericht über die therapeutischen Wirkungen von Wasserstoff auf cGVHD-Mäuse. Es wird vorgeschlagen, dass Wasserstoff ein Potenzial als wirksames und sicheres therapeutisches Mittel bei cGVHD hat. Diese Studie wird neue Ideen zur Behandlung von cGVHD liefern und hat wichtige theoretische Werte.",
      "conclusion": "It is suggested that hydrogen has a potential as an effective and safe therapeutic agent on cGVHD. This study will provide new ideas on the treatment of cGVHD and has important theoretical values."
    },
    {
      "pmid": "28321000",
      "year": 2017,
      "title": "Die Wirkungen der Wasserstoffgas-Inhalation auf das ungünstige linksventrikuläre Remodeling nach perkutaner Koronarintervention bei ST-Hebungsinfarkt — erste Pilotstudie am Menschen.",
      "title_en": "The Effects of Hydrogen Gas Inhalation on Adverse Left Ventricular Remodeling After Percutaneous Coronary Intervention for ST-Elevated Myocardial Infarction　- First Pilot Study in Humans.",
      "title_de": null,
      "journal": "Circulation journal : official journal of the Japanese Circulation Society",
      "authors": "Katsumata et al.",
      "author_search": "katsumata katsumata",
      "doi": "10.1253/circj.cj-17-0105",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1253/circj.cj-17-0105",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28321000/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-katsumata-2017-wasserstoffgas-inhalation-unguenstige-linksventrikulaere/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2017 · Katsumata et al. — Die Wirkungen der Wasserstoffgas-Inhalation auf das ungünstige linksventrikuläre Remodeling nach perkutaner Koronarintervention bei ST-Hebungsinfarkt — erste Pilotstudie am Menschen.",
      "summary": "In dieser ersten Humanstudie mit 20 STEMI-Patienten, die sich einer PCI unterzogen, war die Inhalation von 1,3 % H₂-Gas während und nach dem Eingriff sicher und zeigte einen numerischen Trend zu besserer linksventrikulärer Erholung nach 6 Monaten — der primäre Endpunkt (Herzrettungsindex nach 7 Tagen) erreichte jedoch keine statistische Signifikanz. Die Studie war explizit nicht auf Wirksamkeit ausgelegt. (Circulation Journal, 2017.)",
      "assessment": "Eine wichtige erste Sicherheits- und Machbarkeitsstudie am Menschen — genau das, was diese Forschungsphase braucht. Die ehrliche Berichterstattung eines Null-Primärendpunkts neben einem sekundären 6-Monats-Signal ist methodisch sauber. Limitationen: n=20 ist sehr klein (10 je Gruppe); offenes Design (24 % O₂-Kontrolle vs. 1,3 % H₂ + 26 % O₂ in der Behandlungsgruppe erzeugt Gaszusammensetzungsunterschiede über H₂ hinaus); die 6-Monats-Verbesserung des LV-Schlagvolumenindex (p=0,03) ist ein sekundärer Endpunkt und sollte mit Vorsicht interpretiert werden. Der primäre Befund ist Sicherheit und Machbarkeit — die Wirksamkeitsfrage bleibt offen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Wasserstoffgas-Inhalation (HI) reduzierte die Infarktgröße und minderte das ungünstige linksventrikuläre (LV) Remodeling in einem Rattenmodell des akuten Myokardinfarkts (AMI). Wir konzipierten eine prospektive, offen, bewerterverblindete klinische Pilotstudie bei Patienten mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI). METHODEN UND ERGEBNISSE: Die 20 Patienten mit initialer Diagnose eines STEMI wurden entweder einer HI-Gruppe (1,3 % H₂ mit 26 % Sauerstoff) oder einer Kontrollgruppe (26 % Sauerstoff) zugeteilt. Es gab keine HI-bedingten schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse. In der vollständigen Analysemenge zeigte der Herzrettungsindex, bewertet mittels kardialer Magnetresonanztomographie 7 Tage nach primärer perkutaner Koronarintervention (PCI), keinen signifikanten Gruppenunterschied (HI: 50,0±24,3 %; Kontrolle: 60,1±20,1 %; p=0,43). Die Verbesserung gegenüber Tag 7 in der HI-Gruppe war jedoch bei einigen Surrogatendpunkten nach 6-monatigem Follow-up numerisch größer als in der Kontrollgruppe, einschließlich des LV-Schlagvolumenindex (HI: 9,2±7,1 ml/m²; Kontrolle: −1,4±7,2 ml/m²; p=0,03) und der LV-Ejektionsfraktion (HI: 11,0%±9,3 %; Kontrolle: 1,7%±8,3 %; p=0,11). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die erste klinische Studie hat gezeigt, dass HI während PCI durchführbar und sicher ist und möglicherweise auch das linksventrikuläre Reverse-Remodeling 6 Monate nach STEMI fördern kann. Die Studie war nicht gepowert, um Wirksamkeit zu testen, und eine weitere groß angelegte Studie ist gerechtfertigt.",
      "conclusion": "The first clinical study has shown that HI during PCI is feasible and safe and may also promote LV reverse remodeling at 6 months after STEMI. The study was not powered to test efficacy and a further large-scale trial is warranted. (Clinical trials registration: UMIN00006825)."
    },
    {
      "pmid": "28215576",
      "year": 2017,
      "title": "Veränderungen der IL-4- und IL-13-Expression bei allergischer Rhinitis, behandelt mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung im Meerschweinchenmodell",
      "title_en": "Changes in IL-4 and IL-13 expression in allergic-rhinitis treated with hydrogen-rich saline in guinea-pig model.",
      "title_de": null,
      "journal": "Allergologia et immunopathologia",
      "authors": "Zhao et al.",
      "author_search": "zhao zhao",
      "doi": "10.1016/j.aller.2016.10.007",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.aller.2016.10.007",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28215576/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhao-2017-veraenderungen-expression-allergischer-rhinitis/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "allergy"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Zhao — Veränderungen der IL-4- und IL-13-Expression bei allergischer Rhinitis, behandelt mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung im Meerschweinchenmodell",
      "summary": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung reduzierte Niesen, Kratzen, IgE-Spiegel und zentrale allergiefördernde Zytokine (IL-4, IL-13) bei Meerschweinchen mit experimentell induzierter allergischer Rhinitis deutlich. Sowohl Blutmarker als auch die Zytokinexpression im Nasengewebe sanken unter der Behandlung. Dies ist eine präklinische Tierstudie — Humandaten für diese Anwendung existieren nicht.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen mit allergischer Rhinitis übertragen. Die Studie zeigt ein klares Signal: Wasserstoffreiche Kochsalzlösung reduziert Th2-Zytokine und klinische Allergiesymptome im Meerschweinchenmodell. Der mechanistische Befund (reduzierte IL-4/IL-13 auf mRNA- und Proteinebene) ist in sich stimmig. Wichtige Einschränkungen: Das Ovalbumin-Modell vereinfacht die menschliche Allergie stark; die Stichprobengröße ist gering (n=6 pro Gruppe); die genaue H₂-Dosis wird nicht quantifiziert; Sicherheits- oder Langzeitergebnisse werden nicht berichtet. Eine klinische Übertragung erfordert kontrollierte Humanstudien.",
      "abstract": "Hintergrund: Das medizinische Gas Wasserstoff (H₂) spielt eine besondere Rolle bei Atemwegsentzündungen; der Effekt von H₂ auf allergische Rhinitis (AR) war jedoch bislang unklar. Diese Studie untersuchte mögliche Rollen von H₂ bei der Pathogenese der AR und beobachtete den Einfluss von H₂ auf die Zytokine IL-4 und IL-13. Methoden: Ein AR-Meerschweinchenmodell wurde durch nasale Ovalbumin-Sensibilisierung etabliert. 18 Meerschweinchen wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Kochsalz-Kontrolle, AR-sensibilisiert und HRS-behandelt (je 6 Tiere). Die Häufigkeit von Niesen und Kratzen wurde erfasst. IgE sowie IL-4 und IL-13 im Serum wurden gemessen. Die Expressionsniveaus von IL-4- und IL-13-mRNA und -Protein in der Nasenschleimhaut wurden mittels Real-time-RT-PCR und Western Blot bestimmt. Die Infiltration von IL-4 und IL-13 in die Nasenschleimhaut wurde per Immunfluoreszenz beobachtet. Ergebnisse: Niesen, Kratzen sowie Serumspiegel von IgE, IL-4 und IL-13 waren in der AR-Gruppe höher als in der Kontrollgruppe (p<0,01); nach HRS-Behandlung sanken alle Parameter signifikant (p<0,05). Auch IL-4- und IL-13-mRNA- und -Proteinniveaus in der Nasenschleimhaut waren bei HRS-behandelten Tieren niedriger als in der AR-Gruppe (p<0,05). Schlussfolgerungen: HRS kann die Entzündungshemmung bei AR beeinflussen und die Expression von IL-4 und IL-13 verringern.",
      "conclusion": "HRS could affect anti-inflammation in AR and decreased the expression of IL-4 and IL-13."
    },
    {
      "pmid": "28189762",
      "year": 2017,
      "title": "Eine umfassende computergestützte Studie zu pathogenen Missense-Mutationen in den RING2- und REP-Domänen des Parkin-Proteins",
      "title_en": "A comprehensive computational study on pathogenic mis-sense mutations spanning the RING2 and REP domains of Parkin protein.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gene",
      "authors": "Biswas et al.",
      "author_search": "biswas biswas",
      "doi": "10.1016/j.gene.2017.02.008",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.gene.2017.02.008",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28189762/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-biswas-2017-umfassende-computergestuetzte-pathogenen-missense/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Biswas — Eine umfassende computergestützte Studie zu pathogenen Missense-Mutationen in den RING2- und REP-Domänen des Parkin-Proteins",
      "summary": "Diese rein computergestützte (in silico) Studie analysierte, wie genetische Mutationen im Parkin-Protein — verknüpft mit früh einsetzender Parkinson-Krankheit — die Proteinstruktur und -funktion beeinflussen. Wasserstoff taucht in dieser Arbeit nur als Teil der standardmäßigen Molekülmodellierung auf (intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen), nicht als therapeutisches Agens. Dies ist eine theoretische Bioinformatik-Studie ohne Relevanz für H₂-Therapie.",
      "assessment": "Dies ist eine rein theoretische/computergestützte Studie mit keiner direkten Relevanz für molekulare Wasserstofftherapie. „Wasserstoff“ bezieht sich in dieser Arbeit auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen in der Proteinstruktur — ein allgegenwärtiges Merkmal aller biologischen Moleküle — nicht auf gelöstes H₂-Gas oder wasserstoffreiches Wasser. Die Parkin-Mutationsanalyse kann für die Parkinson-Forschung wissenschaftlich wertvoll sein, liefert aber keinerlei Belege für oder gegen H₂ als therapeutisches Agens. Die Aufnahme dieser Studie in die H₂-Literaturdatenbank scheint ein Artefakt des Keyword-Abgleichs zu sein.",
      "abstract": "Verschiedene Mutationen im PARK2-Gen, das für das Protein Parkin kodiert, sind signifikant mit dem Auftreten der autosomal-rezessiven juvenilen Parkinson-Erkrankung (ARJP) in Neuronen assoziiert. Parkin ist ein Multidomänen-Protein: Der N-terminale Teil enthält die Ubl-Domäne, der C-terminale Teil besteht aus vier zinkkoordinierenden Domänen, nämlich RING0, RING1, IBR und RING2. Krankheitsmutationen sind über alle Domänen von Parkin verteilt, obwohl Mutationen in einigen Bereichen die Parkin-Funktionalität stärker beeinträchtigen können. Mutationen in der RING2-Domäne schienen die neuroprotektive E3-Ligase-Aktivität von Parkin aufzuheben. In der vorliegenden Arbeit führten wir detaillierte in-silico-Analysen durch, um den Grad der Pathogenität von Mutationen in der RING2-Domäne und der angrenzenden REP-Region mithilfe von SIFT, Mutation Accessor, PolyPhen2, SNPs and GO, GV/GD und I-Mutant zu untersuchen. Um die strukturellen und funktionellen Auswirkungen dieser Mutationen auf die RING2-REP-Domäne von Parkin zu verstehen, analysierten wir Lösungsmittelzugänglichkeit (SASA/RSA), Hydrophobizität, intramolekulares Wasserstoffbrückenbindungsprofil und Domänenanalyse mit verschiedenen computergestützten Werkzeugen. Schließlich analysierten wir die Wechselwirkungsenergiepro-file der Mutanten und verglichen sie mit dem Wildtyp-Protein mittels Discovery Studio 2.5. Durch den Vergleich der verschiedenen Analysen ließ sich sicher schlussfolgern, dass — außer P437L und A379V — alle anderen Mutationen potenziell schädlich sind und verschiedene strukturelle Aspekte der RING2-Domänenarchitektur beeinträchtigen. Diese Studie basiert ausschließlich auf einem computergestützten Ansatz, der das Potenzial hat, Krankheitsmutationen zu identifizieren, und die Informationen könnten für Behandlung und Prognose von Krankheiten eingesetzt werden.",
      "conclusion": "By comparing the various analyses it could be safely concluded that except P437L and A379V mutations, all other mutations were potentially deleterious affecting various structural aspects of RING2 domain architecture. This study is based purely on computational approach which has the potential to identify disease mutations and the information could further be used in treatment of diseases and prog"
    },
    {
      "pmid": "28148301",
      "year": 2017,
      "title": "Schützende Wirkungen von molekularem Wasserstoff auf die steroidinduzierte Osteonekrose bei Kaninchen durch Reduktion von oxidativem Stress und Apoptose",
      "title_en": "Protective effects of molecular hydrogen on steroid-induced osteonecrosis in rabbits via reducing oxidative stress and apoptosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "BMC musculoskeletal disorders",
      "authors": "Li et al.",
      "author_search": "li li",
      "doi": "10.1186/s12891-017-1431-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12891-017-1431-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28148301/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-li-2017-schuetzende-steroidinduzierte-osteonekrose-kaninchen/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "joints-rheumatology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Li — Schützende Wirkungen von molekularem Wasserstoff auf die steroidinduzierte Osteonekrose bei Kaninchen durch Reduktion von oxidativem Stress und Apoptose",
      "summary": "Bei Kaninchen, denen hochdosierte Steroide verabreicht wurden, reduzierte die Behandlung mit molekularem Wasserstoff (intraperitoneal injiziert) die Inzidenz von Knochennekrose (Osteonekrose) von 68 % auf 29 %, indem oxidative Schäden, Gefäßschäden und Zelltod (Apoptose) unterdrückt wurden. Dies ist eine präklinische Tierstudie — steroidinduzierte Osteonekrose beim Menschen wurde mit H₂ noch nicht untersucht.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Der Befund ist bemerkenswert: eine substanzielle Reduktion der Osteonekrose-Inzidenz in einem Kaninchenmodell mit mechanistischen Daten, die drei plausible Wege stützen (antioxidativ, gefäßschützend, anti-apoptotisch). Einschränkungen: Kaninchen unterscheiden sich von Menschen in Knochenbiologie und Steroidstoffwechsel; intraperitoneale H₂-Injektion ist keine übliche H₂-Applikationsmethode beim Menschen; Gruppengrößen sind nicht explizit angegeben; langfristige Knochenregeneration wurde nicht beurteilt. Klinische Humanstudien für diese spezifische Anwendung existieren noch nicht.",
      "abstract": "Hintergrund: Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Schutzwirkungen von molekularem Wasserstoff — einem neuartigen und selektiven Antioxidans — auf die steroidinduzierte Osteonekrose (ON) in einem Kaninchenmodell. Methoden: 60 Kaninchen wurden nach dem Zufallsprinzip zwei Gruppen zugeteilt (Modellgruppe und Wasserstoffgruppe). Die Osteonekrose wurde nach einem etablierten Protokoll zur steroidinduzierten ON induziert. Kaninchen der Wasserstoffgruppe erhielten 7 aufeinanderfolgende Tage lang intraperitoneale Injektionen von molekularem Wasserstoff (10 ml/kg Körpergewicht). Plasma-Gesamtcholesterin, Triglyzeride, lösliches Thrombomodulin (sTM), Glutathion (GSH) und Malondialdehyd (MDA) wurden vor und nach der Steroidgabe gemessen. Das Vorhandensein oder Fehlen von ON wurde histopathologisch untersucht. Oxidative Schäden und Gefäßschäden wurden in vivo durch immunhistochemische Färbung von 8-Hydroxy-2-Desoxyguanosin (8-OHdG) und MDA sowie durch Tuscheinfusions-Angiographie beurteilt. TUNEL-Assays wurden zur Messung der Apoptose durchgeführt. Ergebnisse: Die Inzidenz der steroidinduzierten ON war in der Wasserstoffgruppe (28,6 %) signifikant niedriger als in der Modellgruppe (68,0 %). Bezüglich Gesamtcholesterin und Triglyzeriden wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede beobachtet. Oxidative Schäden, Gefäßschäden und Apoptose waren in der Wasserstoffgruppe im Vergleich zur Modellgruppe in vivo abgeschwächt. Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse legen nahe, dass molekularer Wasserstoff die steroidinduzierte Osteonekrose bei Kaninchen verhindert, indem er oxidative Schäden, Gefäßschäden und Apoptose unterdrückt.",
      "conclusion": "These results suggested that molecular hydrogen prevents steroid-induced osteonecrosis in rabbits by suppressing oxidative injury, vascular injury and apoptosis."
    },
    {
      "pmid": "28087297",
      "year": 2017,
      "title": "Hemmung von Streptokokken-Biofilm durch Wasserstoffwasser",
      "title_en": "Inhibition of streptococcal biofilm by hydrogen water.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of dentistry",
      "authors": "Kim et al.",
      "author_search": "kim kim",
      "doi": "10.1016/j.jdent.2017.01.004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jdent.2017.01.004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28087297/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kim-2017-hemmung-streptokokken-biofilm-wasserstoffwasser/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "oral-health",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Kim — Hemmung von Streptokokken-Biofilm durch Wasserstoffwasser",
      "summary": "Elektrolysiertes wasserstoffreiches Wasser hemmte die Biofilm-Bildung von Streptokokken in Laborkulturen deutlich, reduzierte die Expression zentraler Biofilm-Gene und verminderte in einem kleinen oralen Spülversuch die Anzahl der Speichel-Streptokokken gegenüber Leitungswasser. Dies ist in erster Linie eine In-vitro-Studie mit einer sehr kleinen humanpilotartigen Komponente — klinische Evidenz zur Prävention von Zahnerkrankungen ist noch nicht belegt.",
      "assessment": "Primär eine In-vitro-Studie mit einem sehr kleinen und vorläufigen menschlichen Spülexperiment. Die In-vitro-Befunde sind für eine Laborstudie robust: Biofilmreduktion und Genexpressionsunterdrückung auf zwei mechanistischen Ebenen. Die klinische Relevanz ist jedoch vollständig unbewiesen — eine randomisiert-kontrollierte Studie mit klinischen Zahngesundheitsendpunkten existiert nicht. Die menschliche Pilotkomponente enthält keine grundlegenden Angaben zu Teilnehmerzahlen, Verblindung und Kontrollen. Als Machbarkeitsnachweis für potenzielle Mundgesundheitsanwendungen interessant, aber weit von einer klinischen Empfehlung entfernt.",
      "abstract": "Ziele: Die Ansammlung oraler Bakterienbiofilme ist der Hauptätiologiefaktor oraler Erkrankungen. Kürzlich wurde gezeigt, dass elektrolysiertes wasserstoffreiches Wasser (H-Wasser) als effektives Antioxidans wirkt, indem es oxidativen Stress reduziert. Neben diesem allgemeinen Gesundheitsnutzen besitzt H-Wasser antibakterielle Aktivität gegen krankheitsassoziierte Mundbakterien. Der Effekt von H-Wasser auf oralen Bakterienbiofilm ist jedoch wenig bekannt. Ziel war es, den Effekt von H-Wasser auf die Streptokokken-Biofilmbildung zu bestätigen. Methoden: In-vitro-Streptokokken-Biofilm wurde nach Kultivierung auf Polystyrolplatten mittels Kristallviolett-Färbung quantifiziert. Der Effekt von H-Wasser auf die Expression von Genen der unlöslichen Glucan-Synthese und der Glucan-Bindung — kritische Schritte der oralen Biofilmbildung — wurde bei MS untersucht. Zudem wurde die Anzahl der Speichel-Streptokokken nach einwöchigem Mundspülen mit H-Wasser und Kontroll-Leitungswasser verglichen. Ergebnisse: H-Wasser bewirkte eine signifikante Reduktion der in-vitro-Streptokokken-Biofilmbildung. Die mRNA-Expression von Glucosyltransferasen (gtfB, gtfC, gtfI) und Glucan-bindenden Proteinen (gbpC, dblB) war nach 60 Sekunden H-Wasser-Exposition deutlich verringert. Einwöchiges Mundspülen mit H-Wasser führte zu signifikant weniger Speichel-Streptokokken als Leitungswasser. Schlussfolgerungen: Die Daten legen nahe, dass Mundspülen mit H-Wasser bei der Behandlung biofilmabhängiger Zahnerkrankungen hilfreich sein könnte.",
      "conclusion": "Our data suggest that oral rinse with H-water would be helpful in treating dental biofilm-dependent diseases with ease and efficiency."
    },
    {
      "pmid": "27965418",
      "year": 2017,
      "title": "Nicht-Darm-Mikrobiota als Quelle bioaktiven Wasserstoffs",
      "title_en": "Non-gut microbiota as a source of bioactive hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Postgraduate medical journal",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1136/postgradmedj-2016-134411",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1136/postgradmedj-2016-134411",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27965418/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2017-nicht-darm-mikrobiota-quelle/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Ostojic — Nicht-Darm-Mikrobiota als Quelle bioaktiven Wasserstoffs",
      "summary": "Dieses theoretische Paper schlägt vor, dass wasserstoffproduzierende Mikroorganismen außerhalb des Magen-Darm-Trakts — zum Beispiel in der Mundhöhle, auf der Haut oder im Urogenitalsystem — zum körpereigenen H₂-Angebot beitragen könnten. Kein Abstract verfügbar; der vollständige Inhalt ist über den DOI zugänglich. Dies ist eine theoretische/konzeptionelle Studie, kein Experiment.",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches/konzeptionelles Paper — aus dem Abstract-Eintrag sind keine experimentellen Daten verfügbar. Das Konzept der nicht-intestinalen mikrobiellen H₂-Produktion ist wissenschaftlich plausibel und erforschenswert, kann jedoch ohne den Volltext nicht eingehend bewertet werden. Klinische Schlussfolgerungen lassen sich nicht ziehen. Interessierte Leser sollten die Originalpublikation über den DOI konsultieren: 10.1136/postgradmedj-2016-134411.",
      "abstract": "Kein Abstract für diesen Eintrag verfügbar. Für den vollständigen Inhalt bitte den Originalartikel unter DOI: 10.1136/postgradmedj-2016-134411 konsultieren.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "27780950",
      "year": 2017,
      "title": "Wasserstoffbehandlung schützt vor Zelltod und Seneszenz, die durch oxidative Schädigung induziert werden",
      "title_en": "Hydrogen Treatment Protects against Cell Death and Senescence Induced by Oxidative Damage.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of microbiology and biotechnology",
      "authors": "Han et al.",
      "author_search": "han han",
      "doi": "10.4014/jmb.1608.08011",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4014/jmb.1608.08011",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27780950/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-han-2017-wasserstoffbehandlung-schuetzt-vor-zelltod/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Han — Wasserstoffbehandlung schützt vor Zelltod und Seneszenz, die durch oxidative Schädigung induziert werden",
      "summary": "In Mauszellen (embryonale Fibroblasten) unterdrückte Nanopartikel-Wasserstoffwasser die durch Hydroxyurea induzierte Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), reduzierte Zeichen zellulärer Alterung (β-Galactosidase-Ansammlung) und förderte die Zellproliferation. Dies ist eine In-vitro-Studie an Zellkulturen — Ergebnisse wurden weder in Lebewesen noch am Menschen getestet.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie an embryonalen Mausfibroblasten — Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Die Anti-Seneszenz-Befunde sind konsistent mit den bekannten antioxidativen Eigenschaften von H₂ und fügen mechanistische Tiefe hinzu. Wichtige Einschränkungen: Die Zelllinie ist embryonaler Herkunft und damit untypisch für die menschliche Alterung; keine Tierexperimente eingeschlossen; die überlegene Stabilität der Nanopartikelformulierung wird behauptet, aber in diesem Paper nicht vergleichend belegt; keine pharmakokinetischen Daten zu Nanopartikel-H₂ in lebenden Organismen. Der Begriff „Anti-Aging-Mittel“ in der Schlussfolgerung ist angesichts des In-vitro-Rahmens spekulativ.",
      "abstract": "Wasserstoff hat Potenzial für präventive und therapeutische Anwendungen als Antioxidans. Allerdings verschwinden Mikro- und Makropartikel von Wasserstoff in Wasser leicht über die Zeit. Um reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die mit dem Alterungsprozess zusammenhängen, zu eliminieren, verwendeten wir funktionales Wasser mit Nanopartikel-Wasserstoff. Nanopartikel-Wasserstoff verschwindet nicht so leicht und kollabiert nach langen Zeiträumen nicht im Wasser. Wir verwendeten murine embryonale Fibroblasten, die aus 12,5-Tage-Embryonen von C57BL/6-Mäusen isoliert wurden. Wir untersuchten die Fähigkeit von Nanopartikel-Wasserstoff in Wasser, die durch Hydroxyurea induzierte ROS-Produktion, Zytotoxizität und die Ansammlung von β-Galactosidase (ein Alterungsindikator) zu unterdrücken sowie die Zellproliferation zu fördern. Die Ansammlung von β-Galactosidase im Zytoplasma und das Auftreten abnormer Zellkerne wurden durch tägliche Behandlung mit Wasserstoffwasser gehemmt. Als der Alterungsprozess durch hydroxyurea-induzierten oxidativen Stress beschleunigt wurde, war der Effekt von Wasserstoffwasser noch bemerkenswerter. Diese Studie zeigte die antioxidativen und anti-seneszenten Effekte von Wasserstoffwasser. Nanopartikel-Wasserstoffwasser ist potenziell ein wirksames Anti-Aging-Mittel.",
      "conclusion": "Thus, this study showed the antioxidant and anti-senescence effects of hydrogen water. Nanoparticle hydrogen water is potentially a potent anti-aging agent."
    },
    {
      "pmid": "27770674",
      "year": 2017,
      "title": "Bewertung von alkalisch-elektrolysiertem Wasser als Ersatz für traditionelle Phosphat-Verbesserungslösungen: Wirkungen auf Wasserbindungsvermögen, Zartheit und sensorische Eigenschaften",
      "title_en": "Evaluation of alkaline electrolyzed water to replace traditional phosphate enhancement solutions: Effects on water holding capacity, tenderness, and sensory characteristics.",
      "title_de": null,
      "journal": "Meat science",
      "authors": "Rigdon et al.",
      "author_search": "rigdon rigdon",
      "doi": "10.1016/j.meatsci.2016.10.007",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.meatsci.2016.10.007",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27770674/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-rigdon-2017-bewertung-alkalisch-elektrolysiertem-ersatz/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2017 · Rigdon — Bewertung von alkalisch-elektrolysiertem Wasser als Ersatz für traditionelle Phosphat-Verbesserungslösungen: Wirkungen auf Wasserbindungsvermögen, Zartheit und sensorische Eigenschaften",
      "summary": "Alkalisch-elektrolysiertes Wasser wurde als potenzieller Ersatz für industrielle Phosphat-basierte Schweinefleisch-Verbesserungslösungen getestet — und schnitt schlechter ab: Mit alkalischem Elektrolysewasser behandelte Schweinekoteletts verloren mehr Feuchtigkeit, und Zartheit sowie sensorische Qualitäten verbesserten sich im Vergleich zum Industriestandard nicht. Diese Studie befasst sich ausschließlich mit der Fleischverarbeitung — sie hat keine Relevanz für H₂-Therapie oder menschliche Gesundheit.",
      "assessment": "Diese Studie ist nicht relevant für H₂-Therapie oder menschliche Gesundheit. Es handelt sich um eine Fleischverarbeitungs-/Lebensmittelwissenschaftsstudie, die alkalisch-elektrolysiertes Wasser als industrielles Schweinefleisc-Verbesserungsmittel bewertet — und ein Negativergebnis sogar für diesen Zweck gefunden hat. Der einzige Bezug zu Wasserstoff ist, dass elektrolysiertes Wasser gelöstes H₂ enthält, was hier jedoch weder untersucht noch relevant ist. Die Aufnahme dieser Studie in eine H₂-Gesundheitsdatenbank scheint ein Artefakt des Keyword-Abgleichs zu sein. Die Ergebnisse beschreiben Fleischverarbeitungsendpunkte und können keine Aussage zu H₂ als bioaktivem Molekül für das menschliche Wohlbefinden liefern.",
      "abstract": "64 Schweinerücken wurden nach dem Zufallsprinzip einer von vier Behandlungen zugeteilt, um den Einsatz von alkalisch-elektrolysiertem reduziertem Wasser als Ersatz für traditionelle Verbesserungslösungen zu prüfen. Behandlungen: alkalisch-elektrolysiertes reduziertes Wasser (EOH; pH ca. 11,5), EOH plus 2,5 % Kaliumlaktat (EOK), Industriestandard (IS; 0,35 % Natriumtripolyphosphat, 0,14 % Natriumchlorid, 2,5 % Kaliumlaktat) und keine Verbesserung (CON). Nach Verbesserung (Ziel 110 %) und Ruhezeit wurden Koteletts geschnitten (2,54 cm), um die Behandlungseffekte auf Wasserbindungsvermögen, Warner-Bratzler-Scherkraft (WBSF) und sensorische Attribute zu testen. Trotz seiner alkalischen Natur verloren EOH-Koteletts mehr Wasser (p<0,05) als EOK-, IS- oder CON-Koteletts. Kontrollkoteletts waren ähnlich (p>0,05) wie EOK, jedoch verloren CON und EOK beide mehr Feuchtigkeit (p<0,05) als IS. Die Verwendung von alkalisch-elektrolysiertem reduziertem Wasser verbesserte WBSF oder sensorische Eigenschaften im Vergleich zu IS-behandelten Koteletts nicht. Als eigenständige Verbesserungslösung war alkalisch-elektrolysiertes reduziertes Wasser kein geeigneter Ersatz für Industriestandardlösungen.",
      "conclusion": "The use of alkaline electrolyzed reduced water did not improve WBSF or sensory characteristics compared to IS treated chops. As a stand-alone enhancement solution alkaline electrolyzed reduced water was not a suitable replacement for industry standard solutions."
    },
    {
      "pmid": "27777424",
      "year": 2016,
      "title": "Die klinische Anwendung von Wasserstoff als medizinische Behandlung",
      "title_en": "The Clinical Application of Hydrogen as a Medical Treatment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta medica Okayama",
      "authors": "Iida et al.",
      "author_search": "iida iida",
      "doi": "10.18926/amo/54590",
      "doi_url": "https://doi.org/10.18926/amo/54590",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27777424/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-iida-2016-klinische-anwendung-medizinische/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2016 · Iida — Die klinische Anwendung von Wasserstoff als medizinische Behandlung",
      "summary": "Dieser japanische Review überblickt die Forschung zu wasserstoffreichem Wasser und Wasserstoffgas als potenzielle medizinische Behandlungen, mit Krankheitsmodellen wie Ischämie-Reperfusions-Schäden, und untersucht Applikationswege (oral, intravenös, lokal) sowie die mögliche Rolle von H₂ als antioxidatives Signalmolekül. Dies ist eine Literaturübersicht, kein klinischer Versuch — sie fasst bestehende Forschung zusammen, erzeugt keine neuen Belege.",
      "assessment": "Dies ist ein Review-Artikel — er fasst bestehende Studien zusammen, erzeugt keine neuen Belege. Als Überblick von 2016 erfasst er das Feld in einem frühen Stadium, als klinische Daten spärlich und die meisten Belege präklinisch waren. Der Review ist breit angelegt, aber nicht systematisch (keine Meta-Analyse, keine angegebenen Einschlusskriterien). Sein Wert ist historischer und kontextueller Natur — nützlich zum Verständnis der Entwicklung der Wasserstoffforschung — und nicht als direkter klinischer Beleg. Leser sollten beachten, dass seitdem viele klinische Studien durchgeführt wurden, die diesen Review teilweise veralten lassen.",
      "abstract": "In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass molekularer Wasserstoff eine besonders wirksame Behandlung für verschiedene Krankheitsmodelle darstellt, wie zum Beispiel Ischämie-Reperfusions-Schäden; infolgedessen hat die Wasserstoffforschung rasch Fortschritte gemacht. Es wurde gezeigt, dass Wasserstoff nicht nur als Gas bei der Inhalation wirksam ist, sondern auch als flüssiges Medikament, das oral, intravenös oder lokal eingenommen wird. Die Wirksamkeit von Wasserstoff ist damit vielschichtig. Wir überprüfen hier die neuere Forschung zu wasserstoffreichem Wasser und untersuchen die Möglichkeiten seiner klinischen Anwendung. Da Wasserstoff nun als gasförmiges Signalmolekül im Rampenlicht steht — aufgrund seiner potenziellen Fähigkeit, die Oxidationsstress-Signalgebung zu hemmen — werden neue Forschungsentwicklungen mit großer Erwartung erwartet.",
      "conclusion": "Herein we review the recent research on hydrogen-rich water, and we examine the possibilities for its clinical application. Now that hydrogen is in the limelight as a gaseous signaling molecule due to its potential ability to inhibit oxidative stress signaling, new research developments are highly anticipated."
    },
    {
      "pmid": "27643933",
      "year": 2016,
      "title": "Präventive und therapeutische Anwendung von molekularem Wasserstoff bei Situationen mit übermäßiger Produktion freier Radikale",
      "title_en": "Preventive and therapeutic application of molecular hydrogen in situations with excessive production of free radicals.",
      "title_de": null,
      "journal": "Physiological research",
      "authors": "Slezák et al.",
      "author_search": "slezák slezák",
      "doi": "10.33549/physiolres.933414",
      "doi_url": "https://doi.org/10.33549/physiolres.933414",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27643933/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-slezak-2016-praeventive-therapeutische-anwendung-situationen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2016 · Slezák — Präventive und therapeutische Anwendung von molekularem Wasserstoff bei Situationen mit übermäßiger Produktion freier Radikale",
      "summary": "Dieser Review slowakischer Forscher beschreibt die antioxidativen, entzündungshemmenden und anti-apoptotischen Mechanismen von molekularem Wasserstoff (H₂) und fasst Tierexperimente und klinische Beobachtungen zusammen, die darauf hindeuten, dass H₂ oxidative Stress-bedingte Erkrankungen verhindern könnte. Es handelt sich um eine Literaturübersicht, keinen neuen klinischen Versuch — sie stützt sich auf präklinische und frühe klinische Evidenz.",
      "assessment": "Dies ist ein Review-Artikel, kein klinischer Versuch. Sein primärer Beitrag ist eine mechanistische Synthese, die erklärt, warum H₂ ein selektives — und kein Breitspektrum-Antioxidans — ist und wie es intrazelluläre Kompartimente erreicht. Die zitierte Evidenzbasis ist eine Mischung aus Tierexperimenten und frühen klinischen Beobachtungen. Die Schlussfolgerung des Reviews ist angemessen vorsichtig: H₂ „könnte“ ein wirksames Antioxidans darstellen — keine bewiesene Therapie. Seit 2016 sind deutlich mehr klinische Daten hinzugekommen. Leser sollten diesen Review als nützliche mechanistische Einführung, nicht als aktuelle klinische Leitlinie betrachten.",
      "abstract": "Die übermäßige Produktion von Sauerstoff-Freiradiaklen gilt als gemeinsamer ursächlicher Nenner vieler pathologischer Prozesse im Tierreich. Hydroxyl- und Nitrosyl-Radikale sind die Hauptursache für die Zerstörung von Biomolekülen — entweder durch direkte Reaktion oder durch Auslösen einer Kettenreaktion freier Radikale. Das Abfangen freier Radikale kann präventiv oder therapeutisch wirken. Eine Reihe von Substanzen, die bevorzugt mit freien Radikalen reagieren, können als Scavenger wirken und damit die interne Kapazität/Aktivität endogener Antioxidantien erhöhen und Zellen und Gewebe vor oxidativen Schäden schützen. Molekularer Wasserstoff (H₂) reagiert in den Zellen mit starken Oxidantien wie Hydroxyl- und Nitrosyl-Radikalen, was seine Nutzung für präventive und therapeutische Anwendungen ermöglicht. H₂ diffundiert schnell in Gewebe und Zellen, ohne metabolische Redoxreaktionen und signalgebende reaktive Spezies zu beeinflussen. H₂ reduziert oxidativen Stress auch durch Regulation der Genexpression und wirkt als entzündungshemmendes und anti-apoptotisches Agens. Es gibt eine wachsende Evidenzbasis aus Tierexperimenten und klinischen Beobachtungen, dass H₂ ein wirksames Antioxidans zur Prävention oxidativer Stress-bedingter Erkrankungen darstellen könnte. Die Anwendung von molekularem Wasserstoff in Situationen mit übermäßiger Produktion freier Radikale — insbesondere Hydroxyl- und Nitrosyl-Radikale — ist relativ einfach und effektiv und verdient daher besondere Aufmerksamkeit.",
      "conclusion": "There is a growing body of evidence based on the results of animal experiments and clinical observations that H(2) may represent an effective antioxidant for the prevention of oxidative stress-related diseases. Application of molecular hydrogen in situations with excessive production of free radicals, in particular, hydroxyl and nitrosyl radicals is relatively simple and effective, therefore, it d"
    },
    {
      "pmid": "27413421",
      "year": 2016,
      "title": "Therapie mit molekularem Wasserstoff mildert die durch Sepsis induzierte Organschädigung",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Therapy Ameliorates Organ Damage Induced by Sepsis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Zheng et al.",
      "author_search": "zheng zheng",
      "doi": "10.1155/2016/5806057",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2016/5806057",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27413421/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zheng-2016-mildert-sepsis-induzierte-organschaedigung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "liver",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cancer",
        "respiratory",
        "kidney-dialysis",
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2016 · Zheng — Therapie mit molekularem Wasserstoff mildert die durch Sepsis induzierte Organschädigung",
      "summary": "Dieser Review fasst tierexperimentelle Evidenz zusammen, die nahelegt, dass molekularer Wasserstoff die Freisetzung von Entzündungszytokinen, oxidativen Stress und Organschäden in Sepsismodellen reduzieren und Überlebensraten in Gehirn, Lunge, Leber, Niere und Darm verbessern kann. Es ist eine Literaturübersicht zu Tierexperimenten — kein humanmedizinischer klinischer Versuch.",
      "assessment": "Dies ist ein Review von Tierexperimenten — keine humanmedizinischen Daten zur Sepsis sind enthalten. Die Breite des Reviews ist sowohl Stärke (zeigt H₂s Mehrorganpotenzial) als auch Schwäche (Tiersepsismodelle scheitern häufig an der Übertragung auf klinische Ergebnisse beim Menschen, wie die Geschichte der Sepsismedikamenten-Entwicklung wiederholt gezeigt hat). Die mechanistische Rationale ist wissenschaftlich plausibel: H₂ reduziert Zytokine und oxidative Schäden unter kontrollierten experimentellen Bedingungen. Klinische Studien an Sepsispatienten werden jedoch nicht zitiert, und die klinische Übertragung für diesen schwerwiegenden Zustand ist unbewiesen. Der Review sollte als Forschungsrichtung, nicht als Beleg klinischer Wirksamkeit gelesen werden.",
      "abstract": "Seit der Erstvorschlag im Jahr 2007 wurde die Therapie mit molekularem Wasserstoff breit diskutiert und erforscht. Viele Tierexperimente wurden in verschiedenen Krankheitsfeldern durchgeführt, wie zerebralem Infarkt, Ischämie-Reperfusions-Schaden, Parkinson-Syndrom, Typ-2-Diabetes mellitus, metabolischem Syndrom, chronischer Nierenerkrankung, Strahlungsschäden, chronischer Hepatitis, rheumatoider Arthritis, Stressulkus, akuten Sportverletzungen, Mitochondrien- und Entzündungskrankheiten sowie akuter Erythema-Hauterkrankung und anderen pathologischen Prozessen oder Erkrankungen. Therapie mit molekularem Wasserstoff wird auch als protektiv für Sepsispatienten bezeichnet. Die Auswirkungen der Therapie mit molekularem Wasserstoff gegen Sepsis werden aus den Aspekten grundlegender Vitalzeichen, Organfunktionen (Gehirn, Lunge, Leber, Niere, Dünndarm usw.), Überlebensrate und ähnlichem gezeigt. Therapie mit molekularem Wasserstoff kann die Freisetzung von Entzündungsfaktoren und oxidativen Stress-Schäden signifikant reduzieren. Dadurch kann sie Schäden verschiedener Organfunktionen durch Sepsis reduzieren und die Überlebensrate verbessern. Therapie mit molekularem Wasserstoff ist eine zukunftsweisende Methode gegen Sepsis.",
      "conclusion": "Thereby it can reduce damage of various organ functions from sepsis and improve survival rate. Molecular hydrogen therapy is a prospective method against sepsis."
    },
    {
      "pmid": "27154268",
      "year": 2016,
      "title": "Die Fünferregel 2015 und darüber hinaus: strukturelle Beschränkungen von Zielmolekül und Ligand, Ligandchemie-Struktur und Entscheidungen in Wirkstoffentdeckungsprojekten",
      "title_en": "Rule of five in 2015 and beyond: Target and ligand structural limitations, ligand chemistry structure and drug discovery project decisions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advanced drug delivery reviews",
      "authors": "Lipinski",
      "author_search": "lipinski lipinski",
      "doi": "10.1016/j.addr.2016.04.029",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.addr.2016.04.029",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27154268/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lipinski-2016-fuenferregel-2015-darueber-hinaus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Lipinski — Die Fünferregel 2015 und darüber hinaus: strukturelle Beschränkungen von Zielmolekül und Ligand, Ligandchemie-Struktur und Entscheidungen in Wirkstoffentdeckungsprojekten",
      "summary": "Dieses Paper des Schöpfers der berühmten „Fünferregel“ (Ro5) untersucht die physikochemischen Grenzen oraler Wirkstoffmoleküle erneut und diskutiert, wie Naturstoffe — mit ihren intramolekularen Wasserstoffbrückenbindungen — Ausnahmen von diesen Regeln bilden. Dies ist ein Theoriepaper zur Wirkstoffforschung/Medizinalchemie ohne Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie.",
      "assessment": "Dieses Paper ist vollständig unrelated zur molekularen Wasserstoff (H₂)-Therapie. „Wasserstoff“ bedeutet in diesem Kontext Wasserstoffbrückenbindungen in Arzneimittelmolekülen — ein Standardkonzept der organischen und medizinischen Chemie, das sich völlig von gelöstem H₂-Gas als therapeutischem Agens unterscheidet. Das Lipinski-Ro5-Paper ist eine Klassiker-Referenz in den pharmazeutischen Wissenschaften für das Design oraler Arzneimittel. Seine Aufnahme in eine H₂-Gesundheitsdatenbank scheint ein Artefakt des Keyword-Abgleichs zu sein (das Wort „Wasserstoff“ im Kontext von Wasserstoffbrückenbindungen). Leser, die sich für H₂-Therapie interessieren, sollten diesen Eintrag ignorieren.",
      "abstract": "Die Fünferregel (Ro5), basierend auf physikochemischen Profilen von Phase-II-Arzneimitteln, ist konsistent mit strukturellen Einschränkungen in Proteinzielen und Wirkstoff-Ziel-Liganden. Drei der vier Parameter der Ro5 sind grundlegend für die Struktur sowohl von Targets als auch von Wirkstoffbindungsstellen. Die chemische Struktur des Wirkstoffliganden hängt von der Ligandchemie und Designphilosophie ab. Zwei Extreme von Chemiestruktur und Designphilosophie existieren: Liganden, die im medizinalchemischen Syntheselabor ohne natürliche Selektion konstruiert wurden, und Naturstoff (NP)-Metabolite, die auf Basis evolutionärer Selektion biosynthetisiert wurden. Ausnahmen der Ro5 finden sich meist unter Naturstoffen. Das chamäleonartige Verhalten einiger Naturstoffe aufgrund intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen, exemplifiziert durch Cyclosporin A, ist ein wesentlicher Beitrag zu Ro5-Ausreißern bei Naturstoffen. Das Fragment-abgeleitete Medikament Navitoclax ist ein Beispiel für das umfangreiche Fachwissen, die Ressourcen, die Zeit und die Schlüsselentscheidungen, die für die seltene Entdeckung eines Nicht-Naturstoff-Ro5-Ausreißers erforderlich sind.",
      "conclusion": "Chemistry chameleon-like behavior of some NPs due to intra-molecular hydrogen bonding as exemplified by cyclosporine A is a strong contributor to NP Ro5 outliers. The fragment derived, drug Navitoclax is an example of the extensive expertise, resources, time and key decisions required for the rare discovery of a non-NP Ro5 outlier."
    },
    {
      "pmid": "26642800",
      "year": 2016,
      "title": "Komplementäre Therapien beim Blasenschmerzsyndrom: eine systematische Übersichtsarbeit",
      "title_en": "Complementary therapies for bladder pain syndrome: a systematic review.",
      "title_de": null,
      "journal": "International urogynecology journal",
      "authors": "Verghese et al.",
      "author_search": "verghese verghese",
      "doi": "10.1007/s00192-015-2886-3",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00192-015-2886-3",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26642800/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-verghese-2016-komplementaere-therapien-beim-blasenschmerzsyndrom/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2016 · Verghese — Komplementäre Therapien beim Blasenschmerzsyndrom: eine systematische Übersichtsarbeit",
      "summary": "Eine systematische Übersichtsarbeit zu komplementären Behandlungsoptionen beim Blasenschmerzsyndrom identifizierte Ernährungsmanagement, Akupunktur und Physiotherapie als Ansätze mit dem größten Nutzenpotenzial — wasserstoffreiche Therapie war eine der untersuchten Interventionen. Die Autoren betonen, dass sämtliche Befunde aus kleinen Studien stammen und große, methodisch solide randomisierte Studien weiterhin fehlen. (International Urogynecology Journal, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine Literaturübersicht, kein Experiment — sie fasst bestehende kleine Studien narrativ zusammen. Wasserstoffreiche Therapie wird als eine von mehreren untersuchten Interventionen erwähnt, jedoch ohne detaillierte Analyse der wasserstoffspezifischen Studien und ohne gesonderte Schlussfolgerungen dazu. Die Gesamtevidenz für alle geprüften Komplementärtherapien ist niedrig. Aus dieser Arbeit lässt sich keine klinische Empfehlung für Wasserstofftherapie beim Blasenschmerzsyndrom ableiten. Ihr Wert liegt darin, dass das Thema in der systematischen Review-Literatur erscheint und der klare Ruf nach größeren, besser konzipierten Studien formuliert wird.",
      "abstract": "Einleitung und Hypothese: Das Blasenschmerzsyndrom ist eine schwer zu behandelnde Erkrankung. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit ist die Bewertung der Wirksamkeit verschiedener verfügbarer komplementärer Therapien. Methoden: Der Review wurde nach den PRISMA-Leitlinien durchgeführt. Zitate wurden mittels einer umfassenden Datenbanksuche ermittelt (von Beginn bis Juli 2014: CINAHL, Cochrane, EMBASE, Medline und SIGEL sowie graue Literatur). Studien, die die Einschlusskriterien erfüllten, wurden ausgewählt. Einschlusskriterien waren: Frauen mit Blasenschmerzsyndrom, eine Intervention mit alternativen/komplementären Therapien und ein Ergebnis in Form einer Symptomverbesserung. Informationen zu Studienmerkmalen und primären Endpunkten wurden zusammengestellt. Die Cochrane-Skala zur Bewertung des Verzerrungsrisikos wurde zur Beurteilung der Qualität der eingeschlossenen Studien verwendet. Ergebnisse: Insgesamt wurden 1.454 Zitate identifiziert; 11 Studien erfüllten die Einschlusskriterien (4 randomisierte kontrollierte Studien und 7 prospektive Studien). Die wichtigsten untersuchten Interventionen waren Akupunktur, Entspannungstherapie, Physiotherapie, wasserstoffreiche Therapie, Diät und Stickoxid-Synthetase. Schlussfolgerung: Therapien mit potenziellem Nutzen für Patientinnen mit Blasenschmerzsyndrom sind Ernährungsmanagement, Akupunktur und Physiotherapie. Diese Befunde wurden aus kleinen Studien gewonnen, weshalb Vorsicht geboten ist. Es sind methodisch solide, multizentrische RCTs zu diesen komplementären Therapien erforderlich, um Patientinnen und Kliniker zu leiten.",
      "conclusion": "Therapies with the potential for benefit in patients with bladder pain syndrome are dietary management, acupuncture and physical therapy. These findings were obtained from small studies and hence caution is advised. Robustly designed multicentre RCTs on these complementary therapies are needed to guide patients and clinicians."
    },
    {
      "pmid": "27938540",
      "year": 2016,
      "title": "Schützende Wirkung von Wasserstoff auf die Lunge von Reinigungsarbeitern, die Smog ausgesetzt sind.",
      "title_en": "[Protective effect of hydrogen on the lung of sanitation workers exposed to haze].",
      "title_de": null,
      "journal": "Zhonghua jie he he hu xi za zhi = Zhonghua jiehe he huxi zazhi = Chinese journal of tuberculosis and respiratory diseases",
      "authors": "Gong et al.",
      "author_search": "gong gong",
      "doi": "10.3760/cma.j.issn.1001-0939.2016.12.003",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3760/cma.j.issn.1001-0939.2016.12.003",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27938540/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-gong-2016-schuetzende-lunge-reinigungsarbeitern-smog/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2016 · Gong et al. — Schützende Wirkung von Wasserstoff auf die Lunge von Reinigungsarbeitern, die Smog ausgesetzt sind.",
      "summary": "In dieser randomisierten doppelblinden placebokontrollierten Studie mit 96 chronisch luftverschmutzungsexponierten Reinigungsarbeitern verbesserte die tägliche Inhalation eines H₂/O₂-Gemisches über 30 Tage die Lungenfunktion (FEV1, PEF), reduzierte Atemwegsentzündungsmarker (FeNO, IL-2, MMP-12) und besserte respiratorische Symptome wie Husten — im Vergleich zu einer Stickstoff/Sauerstoff-Kontrolle. (Chinesisches Journal für Tuberkulose und Atemwegserkrankungen, 2016.)",
      "assessment": "Eine der methodisch stärkeren RCTs in der H₂-Inhalationsliteratur, mit klar definierter Population, wiederholten Messzeitpunkten, objektiven Lungenfunktions-Outcomes und ehrlicher Null-Berichterstattung für nicht-signifikante Marker. Limitationen: Die Population ist spezifisch (Smog-exponierte Arbeiter in Shijiazhuang, Januar–Februar), was die Generalisierbarkeit einschränkt; die H₂/O₂-Mischungskonzentration (67 % H₂) ist weit höher als bei typischen kommerziellen Geräten; 30 Tage sind ein kurzes Beobachtungsfenster; Langzeit-Lungenfunktionseffekte sind unbekannt.",
      "abstract": "Ziel: Untersuchung der Schutzwirkung von Wasserstoffinhalation auf die Lungen von Reinigungsarbeitern, die Smog ausgesetzt sind. Methoden: In dieser randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie wurden 96 Reinigungsarbeiter aus dem Stadtgebiet Shijiazhuang von Januar bis Februar 2016 rekrutiert. Alle eingeschlossenen Teilnehmer wurden auf 2 Gruppen randomisiert; die Behandlungsgruppe inhalierte H₂:O₂-Gemisch (66,67%:33,33%) 1 Stunde pro Tag für 30 Tage, während die Kontrollgruppe N₂:O₂-Gemisch (66,67%:33,33%) 1 Stunde pro Tag für 30 Tage inhalierte. Atemwegssymptome wurden bewertet und fraktioniertes ausgeatmetes Stickstoffmonoxid (FeNO), biochemische Indizes und Lungenfunktion wurden am Ausgangswert (Tag 0) und während der Behandlung (Tag 8, 15 und 30) gemessen. Ergebnisse: (1) Die FeNO-Spiegel der Behandlungsgruppe (16±5)×10⁻⁹ waren an Tag 8 der Behandlung niedriger als die der Kontrollgruppe (21±14)×10⁻⁹, mit signifikantem Unterschied (F=6,94, p<0,05). (2) FEV1-Werte waren in der Behandlungsgruppe sowohl an Tag 8 als auch an Tag 30 signifikant höher als in der Kontrollgruppe; PEF war an Tag 15 ebenfalls erhöht. (3) Sputum-Spiegel von MMP-12 und SOD3 waren in der Behandlungsgruppe zu jedem Zeitpunkt konsistent niedriger; IL-10-Spiegel waren in der Behandlungsgruppe an Tag 15 und 30 höher; MDA- und IL-2-Spiegel waren in der Behandlungsgruppe an Tag 30 niedriger (p<0,05). Sputum-Spiegel von CRP und TGF-β1 unterschieden sich zu keinem Zeitpunkt signifikant zwischen den Gruppen (p>0,05). (4) Serum-Spiegel von IL-2 und SOD3 waren in der Behandlungsgruppe niedriger, IL-10 war höher als in der Kontrollgruppe zu jedem Zeitpunkt; MMP-12 war in der Behandlungsgruppe an Tag 30 niedriger (p<0,05). Die relativen Verhältnisse von CRP, TGF-β1 und MDA im Serum unterschieden sich zu keinem Zeitpunkt signifikant zwischen den Gruppen (p>0,05). (5) Wasserstoffinhalation verbesserte Atemwegssymptome wie Husten. Schlussfolgerungen: Die Inhalation von Wasserstoffgas konnte Atemwegsentzündungen und oxidativen Stress bei luftverschmutzungsexponierten Reinigungsarbeitern lindern. Es gab sogar einen signifikanten hemmenden Effekt auf den Spiegel der systemischen Entzündungsreaktion. Wichtig ist, dass die Inhalation von Wasserstoff Atemwegssymptome wie Husten verbessern konnte.",
      "conclusion": "Inhalation of hydrogen gas could alleviate airway inflammation and oxidative stress of sanitation workers exposed to air pollution. There was even a significant inhibitory effect on the level of systemic inflammatory response. Importantly, inhalation of hydrogen could improve respiratory symptoms such as cough."
    },
    {
      "pmid": "27176725",
      "year": 2016,
      "title": "Eine randomisierte doppelblinde multizentrische Studie zu Wasserstoffwasser bei Morbus Parkinson: Protokoll und Ausgangscharakteristika.",
      "title_en": "A randomized double-blind multi-center trial of hydrogen water for Parkinson's disease: protocol and baseline characteristics.",
      "title_de": null,
      "journal": "BMC neurology",
      "authors": "Yoritaka et al.",
      "author_search": "yoritaka yoritaka",
      "doi": "10.1186/s12883-016-0589-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12883-016-0589-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27176725/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yoritaka-2016-multizentrische-wasserstoffwasser-morbus-parkinson/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2016 · Yoritaka et al. — Eine randomisierte doppelblinde multizentrische Studie zu Wasserstoffwasser bei Morbus Parkinson: Protokoll und Ausgangscharakteristika.",
      "summary": "Diese Veröffentlichung berichtet das Protokoll und die Ausgangscharakteristika einer großen multizentrischen RCT (n=178, 14 Krankenhäuser), die bestätigen soll, ob 1000 ml/Tag H₂-Wasser die Symptome des Morbus Parkinson verbessern kann, wie eine frühere kleinere Studie nahegelegt hat. Der primäre Endpunkt ist die Änderung des Gesamt-UPDRS-Scores über 72 Wochen. (BMC Neurology, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist ein Protokoll-/Baseline-Paper, kein Wirksamkeitsbericht. Sein Wert liegt darin zu zeigen, dass die H₂-Parkinson-Hypothese ernst genug genommen wurde, um eine große, methodisch rigorose Bestätigungsstudie zu entwerfen. Wichtig: Die Ergebnisse dieser Studie sind in diesem Paper nicht enthalten — Leser sollten die nachfolgende Ergebnis-Veröffentlichung suchen. Die frühere kleinere Studie war positiv; ob diese größere Bestätigungsstudie dieses Ergebnis repliziert, ist die zentrale offene Frage.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Unsere frühere randomisierte doppelblinde Studie zeigte, dass das Trinken von Wasserstoffwasser (H₂) über 48 Wochen den Gesamt-UPDRS-Score bei Parkinson-Patienten, die mit Levodopa behandelt wurden, signifikant verbesserte. Wir beabsichtigen, dieses Ergebnis mittels einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten multizentrischen Studie zu bestätigen. METHODEN: Änderungen der Gesamt-UPDRS-Scores vom Ausgangswert bis zur 8., 24., 48. und 72. Woche sowie nach der 8. Woche werden bewertet. Der primäre Endpunkt der Wirksamkeit dieser Behandlung bei PD ist die Änderung des Gesamt-UPDRS-Scores vom Ausgangswert bis zur 72. Woche. Zusätzlich werden Änderungen in UPDRS Teil II, UPDRS Teil III, jedem UPDRS-Score, dem Parkinson-Fragebogen-39 (PDQ-39) und dem modifizierten Hoehn-und-Yahr-Stadium zu denselben Zeitpunkten sowie die Dauer bis zum Abschluss des Protokolls aufgrund erforderlicher zusätzlicher Levodopa-Gabe oder bis zur Krankheitsprogression analysiert. Unerwünschte Ereignisse und Screening-Laboruntersuchungen werden ebenfalls untersucht. Teilnehmer der Wasserstoffwasser-Gruppe werden 1000 ml/Tag H₂-Wasser trinken, und die der Placebowasser-Gruppe werden normales Wasser trinken. 178 Teilnehmer mit PD (88 Frauen, 90 Männer; Durchschnittsalter: 64,2 [SD 9,2] Jahre, Gesamt-UPDRS: 23,7 [11,8], mit Levodopa-Medikation: 154 Teilnehmer, ohne Levodopa-Medikation: 24 Teilnehmer; tägliche Levodopa-Dosis: 344,1 [202,8] mg, Gesamt-Levodopa-Äquivalenzdosis: 592,0 [317,6] mg) wurden in 14 Krankenhäusern eingeschlossen und randomisiert. DISKUSSION: Diese Studie wird bestätigen, ob H₂-Wasser PD-Symptome verbessern kann. STUDIENREGISTRIERUNG: UMIN000010014 (13. Februar 2013).",
      "conclusion": "DISCUSSION: This study will confirm whether H2 water can improve PD symptoms. TRIAL REGISTRATION: UMIN000010014 (February, 13, 2013)."
    },
    {
      "pmid": "27606690",
      "year": 2016,
      "title": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung als innovative Therapie bei Katarakt: Eine Hypothese",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Saline as an Innovative Therapy for Cataract: A Hypothesis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical science monitor : international medical journal of experimental and clinical research",
      "authors": "Qin et al.",
      "author_search": "qin qin",
      "doi": "10.12659/msm.899807",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12659/msm.899807",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27606690/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qin-2016-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-innovative-katarakt/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "eye",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Qin — Wasserstoffreiche Kochsalzlösung als innovative Therapie bei Katarakt: Eine Hypothese",
      "summary": "Dieses Paper formuliert eine theoretische Begründung für den Einsatz von molekularem Wasserstoff als Antioxidans zum Schutz vor Kataraktbildung — gestützt auf die bekannte Fähigkeit von H₂, schädigende reaktive Sauerstoffspezies (ROS) selektiv zu neutralisieren. Es werden keine Experimente berichtet; dies ist ein Hypothesenartikel, der einen plausiblen Mechanismus für künftige Untersuchungen skizziert. (Medical Science Monitor, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches Hypothesenpaper — es enthält keinerlei experimentelle Daten. Weder Human-, Tier- noch Zellexperimente werden berichtet. Der vorgeschlagene Mechanismus ist biologisch plausibel und intern konsistent mit der publizierten H₂-Pharmakologie, doch Spekulation ist kein Beweis. Aus diesem Artikel lässt sich keinerlei Schlussfolgerung über den klinischen Nutzen von Wasserstofftherapie bei Katarakt ziehen. Er ist ein Ausgangspunkt für künftige Forschung, kein Wirksamkeitsnachweis.",
      "abstract": "Katarakt ist die weltweit führende Ursache irreversibler Erblindung. Zunehmende Evidenz zeigt, dass oxidativer Stress ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Katarakt ist. Zudem könnte die Stärkung des antioxidativen Schutzsystems die Kataraktogenese verhindern oder verzögern. Oxidativer Stress ist definiert als eine Störung des Gleichgewichts im Oxidantien-/Antioxidantien-System mit fortschreitender Ansammlung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in intakten Zellen. Überschüssige ROS können Proteine, Lipide, Polysaccharide und Nukleinsäuren in okulären Geweben schädigen, was eng mit der Kataraktbildung korreliert. Daher könnte die Verhinderung oxidativer Stressschäden durch Antioxidantien als ein möglicher Ansatz zur medizinischen Verlangsamung dieser sehbeeinträchtigenden Erkrankung betrachtet werden. Molekularer Wasserstoff wurde kürzlich als Antioxidans mit schützendem und therapeutischem Wert bestätigt, da er selektiv zytotoxische ROS wie das Hydroxylradikal (·OH) reduzieren kann. Bisher wurde Wasserstoff als therapeutisches Element gegen mehrere Pathologien sowohl in Tiermodellen als auch bei menschlichen Patienten eingesetzt. Im Gegensatz zu den meisten bekannten Antioxidantien, die Organellen nicht erfolgreich ansteuern können, besitzt Wasserstoff vorteilhafte Verteilungseigenschaften, die es ihm ermöglichen, Biomembranen zu durchdringen und in das Zytosol, die Mitochondrien und den Zellkern zu diffundieren. Folglich spekulieren wir, dass Wasserstoff ein wirksames Antioxidans zum Schutz vor Linsenschäden sein könnte, und es ist wichtig, den biologischen Mechanismus hinter seinen potenziellen therapeutischen Wirkungen weiter zu erforschen.",
      "conclusion": "Unlike most well-known antioxidants, which are unable to successfully target organelles, hydrogen has advantageous distribution characteristics enabling it to penetrate biomembranes and diffuse into the cytosol, mitochondria, and nucleus. Consequently, we speculate that hydrogen might be an effective antioxidant to protect against lens damage, and it is important to further explore the biological "
    },
    {
      "pmid": "27598129",
      "year": 2016,
      "title": "Neuer Ansatz in der translationalen Medizin: Wirkungen von elektrolysiertem reduziertem Wasser (ERW) auf den NF-κB/iNOS-Signalweg in der U937-Zelllinie bei verändertem Redox-Zustand",
      "title_en": "New Approach in Translational Medicine: Effects of Electrolyzed Reduced Water (ERW) on NF-κB/iNOS Pathway in U937 Cell Line under Altered Redox State.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Franceschelli et al.",
      "author_search": "franceschelli franceschelli",
      "doi": "10.3390/ijms17091461",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms17091461",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27598129/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-franceschelli-2016-neuer-ansatz-translationalen-medizin/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Franceschelli — Neuer Ansatz in der translationalen Medizin: Wirkungen von elektrolysiertem reduziertem Wasser (ERW) auf den NF-κB/iNOS-Signalweg in der U937-Zelllinie bei verändertem Redox-Zustand",
      "summary": "In einem Zellkulturexperiment schützte elektrolysiertes reduziertes Wasser (ERW) — das gelösten molekularen Wasserstoff enthält — menschliche Immunzellen (U937) vor oxidativen Schäden durch Wasserstoffperoxid, indem es die Aktivität antioxidativer Enzyme wiederherstellte und die Entzündungssignalgebung über den NF-κB/iNOS-Signalweg reduzierte. Dabei handelt es sich ausschließlich um einen Laborbefund in Zellen ohne direkte Implikationen für die menschliche Gesundheit. (International Journal of Molecular Sciences, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine Zellkulturstudie (In-vitro) — die Ergebnisse betreffen U937-Zellen unter künstlichen oxidativen Stressbedingungen und können nicht direkt auf Menschen übertragen werden. Die mechanistischen Befunde sind wissenschaftlich interessant und konsistent mit anderer H₂-Forschung zu antioxidativen und antiinflammatorischen Signalwegen. Zelllinien-Studien lassen sich jedoch erfahrungsgemäß häufig nicht in klinische Wirksamkeit übersetzen, und diese Studie liefert keinen Wirksamkeitsnachweis in lebenden Organismen. Auf Grundlage dieser Arbeit allein können keine Gesundheitsaussagen für Menschen gemacht werden.",
      "abstract": "Es ist bekannt, dass erhöhte Spiegel reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und reaktiver Stickstoffspezies (RNS) schädliche Auswirkungen haben können und den zellulären Redox-Zustand verändern. Elektrolysiertes reduziertes Wasser (ERW), das nahe der Kathode bei der Wasserelektrolyse erzeugt wird, weist einen hohen pH-Wert, eine hohe Konzentration gelösten Wasserstoffs und ein extrem negatives Redoxpotenzial auf. Mehrere Befunde zeigen, dass ERW die Fähigkeit eines Radikalfängers besitzt, was auf Wasserstoffmoleküle mit hohem Reduktionsvermögen zurückzuführen ist, die an der Redox-Regulation der Zellfunktion beteiligt sein können. Wir untersuchten die Wirkung von ERW auf H₂O₂-induzierten U937-Schaden, indem wir die Modulation des zellulären Redox-Zustands bewerteten. Western-Blot- und spektrophotometrische Analysen zeigten, dass ERW oxidativen Stress hemmte, indem es die antioxidative Kapazität von Superoxiddismutase, Katalase und Glutathionperoxidase wiederherstellte. Folglich stellt ERW die Fähigkeit der Glutathionreduktase wieder her, der Zelle ein wichtiges endogenes Antioxidans — GSH — bereitzustellen, und kehrt die hemmende Wirkung von H₂O₂ auf das Redoxgleichgewicht von U937-Zellen um. Dies bedeutet eine Verringerung der durch Peroxynitrit induzierten Zytotoxizität durch eine Herunterregulierung des NF-κB/iNOS-Signalwegs und könnte als Antioxidans für präventive und therapeutische Anwendungen genutzt werden. Zusammenfassend kann ERW das zelluläre Redoxgleichgewicht schützen und das Risiko mehrerer Erkrankungen mit veränderter zellulärer Homöostase wie Entzündungen verringern.",
      "conclusion": "Therefore, this means a reduction of cytotoxicity induced by peroxynitrite via a downregulation of the NF-κB/iNOS pathway and could be used as an antioxidant for preventive and therapeutic application. In conclusion, ERW can protect the cellular redox balance, reducing the risk of several diseases with altered cellular homeostasis such as inflammation."
    },
    {
      "pmid": "27558955",
      "year": 2016,
      "title": "Molekularer Wasserstoff unterdrückt aktivierte Wnt/β-Catenin-Signalübertragung",
      "title_en": "Molecular hydrogen suppresses activated Wnt/β-catenin signaling.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.1038/srep31986",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/srep31986",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27558955/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2016-unterdrueckt-aktivierte-wnt-catenin/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Lin — Molekularer Wasserstoff unterdrückt aktivierte Wnt/β-Catenin-Signalübertragung",
      "summary": "In Zellkulturen und einem Ratten-Arthrose-Modell unterdrückte molekularer Wasserstoff (H₂) eine abnorm aktivierte Wnt/β-Catenin-Signalgebung — ein Signalweg, der am Knorpelabbau beteiligt ist — durch Förderung des β-Catenin-Abbaus, und zeigte tendenziell eine Verringerung des Knorpelverlustes bei Ratten, die H₂-Wasser tranken. Dabei handelt es sich um präklinische Befunde in Zellen und Tieren; ihre Relevanz für menschliche Gelenkerkrankungen ist noch nicht belegt. (Scientific Reports, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie, die Zellkulturen und ein Ratten-Tiermodell kombiniert. Der mechanistische Befund — dass H₂ einen wichtigen onkogenen und pro-degenerativen Signalweg modulieren kann — ist wissenschaftlich neuartig. Das Tier-Ergebnis wird jedoch als „Tendenz” und nicht als signifikanter Effekt berichtet, und es werden keine Humandaten vorgelegt. Ergebnisse in Ratten und Zellkulturen sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. Diese Studie identifiziert einen potenziell neuen Wirkmechanismus von H₂, der weiterer Untersuchung — insbesondere im Kontext von Arthrose und krebsbezogener Signalgebung — bedarf.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist bei vielen Erkrankungen wirksam. Allerdings sind die molekularen Grundlagen von H₂ noch nicht vollständig aufgeklärt. Wachsende Evidenz deutet darauf hin, dass H₂ als gasförmiger Signalmodulator wirkt. Wir fanden, dass H₂ aktivierte Wnt/β-Catenin-Signalgebung unterdrückt, indem es die Phosphorylierung und den Abbau von β-Catenin fördert. Vollständige Hemmung von GSK3 oder Mutationen an den CK1- und GSK3-Phosphorylierungsstellen von β-Catenin hoben den suppressiven Effekt von H₂ auf. H₂ erhöhte die GSK3-vermittelte Phosphorylierung der Glykogen-Synthase nicht, was darauf hindeutet, dass H₂ keine direkte Wirkung auf GSK3 selbst hat. Der Knock-down von Adenomatöser-Polyposis-Coli (APC) oder Axin1, die den β-Catenin-Abbauplex bilden, minimierte den suppressiven Effekt von H₂ auf die β-Catenin-Akkumulation. Dementsprechend erfordert die Wirkung von H₂ CK1/GSK3-Phosphorylierungsstellen von β-Catenin sowie den β-Catenin-Abbauplex bestehend aus CK1, GSK3, APC und Axin1. Wir fanden außerdem, dass H₂ die Aktivierung der Wnt/β-Catenin-Signalgebung in menschlichen Arthrose-Chondrozyten reduziert. Die orale Aufnahme von H₂-Wasser zeigte tendenziell eine Verbesserung des Knorpelabbaus in einem chirurgisch induzierten Ratten-Arthrosemodell durch Abschwächung der β-Catenin-Akkumulation. Wir zeigen erstmals, dass H₂ die abnorm aktivierte Wnt/β-Catenin-Signalgebung unterdrückt, was die schützenden Rollen von H₂ bei einem Teil der Erkrankungen erklärt.",
      "conclusion": "Oral intake of H2 water tended to ameliorate cartilage degradation in a surgery-induced rat osteoarthritis model through attenuating β-catenin accumulation. We first demonstrate that H2 suppresses abnormally activated Wnt/β-catenin signaling, which accounts for the protective roles of H2 in a fraction of diseases."
    },
    {
      "pmid": "27531909",
      "year": 2016,
      "title": "Der Wasserstoffstoffwechsel in Helicobacter pylori spielt eine Rolle bei der Magenkarzinogenese durch Erleichterung der CagA-Translokation",
      "title_en": "Hydrogen Metabolism in Helicobacter pylori Plays a Role in Gastric Carcinogenesis through Facilitating CagA Translocation.",
      "title_de": null,
      "journal": "mBio",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1128/mbio.01022-16",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/mbio.01022-16",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27531909/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2016-wasserstoffstoffwechsel-helicobacter-pylori-spielt/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Wang — Der Wasserstoffstoffwechsel in Helicobacter pylori spielt eine Rolle bei der Magenkarzinogenese durch Erleichterung der CagA-Translokation",
      "summary": "Diese Tier- und Zellstudie zeigt, dass das Bakterium Helicobacter pylori molekularen Wasserstoff — der vom Darmmikrobiom produziert wird — als Energiequelle nutzt, um sein krebsauslösendes Toxin CagA in Magenzellen zu schleusen, was im Gerbil-Modell die Entstehung von Magenkrebs fördert. Entscheidend: Es geht hier um den bakteriellen Wasserstoffstoffwechsel, nicht um die therapeutische Einnahme von H₂ durch Menschen; die Befunde betreffen einen Krankheitserreger, nicht H₂-Supplementierung. (mBio, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tier- und Zellstudie über den Erreger Helicobacter pylori — nicht über H₂-Supplementierung oder Wasserstofftherapie. Der Befund, dass H. pylori wirtsabgeleitetes H₂ nutzt, um den Toxin-Transport anzutreiben, ist für das Verständnis der Magenkarzinogenese wissenschaftlich bedeutsam und könnte neue Therapieansätze eröffnen. Dieses Paper hat jedoch keinerlei Aussagekraft bezüglich der Sicherheit oder Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff als Supplement — ein völlig anderer biologischer Kontext. Die Ergebnisse stammen aus einem Gerbil-Modell und einer kleinen Zahl klinischer Isolate (n=6 pro Gruppe).",
      "abstract": "Ein bekannter Virulenzfaktor von Helicobacter pylori, der das Magenkrebsrisiko erhöht, ist das CagA-Zytotoxin. Ein karzinogener Derivatstamm, 7.13, der eine höhere Fähigkeit zur CagA-Translokation besitzt, zeigt eine deutlich höhere Hydrogenase-Aktivität als sein Elternteil-nicht-karzinogener Stamm B128. Ein Δhyd-Mutantenstamm mit Deletion der Hydrogenase-Gene war ineffektiv bei der CagA-Translokation in menschliche Magenepithelzellen (AGS), während keine signifikante Abschwächung der Zelladhäsion beobachtet wurde. Der Chinon-Reduktase-Inhibitor 2-n-Heptyl-4-Hydroxychinolin-N-Oxid (HQNO) wurde verwendet, um die H₂-nutzende Atmungskette von membranpermeabilisierten Bakterienzellen spezifisch zu hemmen; diese Hemmstufe schwächte auch die CagA-Translokation in AGS-Zellen stark ab, was darauf hindeutet, dass das H₂-generierte transmembranäre Potenzial zur Toxintranslokation beiträgt. Der Δhyd-Stamm zeigte eine verringerte Frequenz der DNA-Transformation, was darauf hindeutet, dass die H.-pylori-Hydrogenase auch an der Energetisierung des DNA-Aufnahmeapparats beteiligt ist. Im Gerbil-Infektionsmodell war die Fähigkeit des Δhyd-Stammes, Entzündungen auszulösen, signifikant abgeschwächt (12 Wochen nach Inokulation), während alle mit dem Elternteil-Stamm (7.13) infizierten Gerbils ein hohes Entzündungsniveau zeigten. Magenkrebs entwickelte sich bei 50% der mit dem Wildtyp-Stamm 7.13 infizierten Gerbils, aber bei keinem der mit dem Δhyd-Stamm infizierten Tiere. Durch Untersuchung der Hydrogenase-Aktivitäten klinischer H.-pylori-Isolate beobachteten wir, dass von Krebspatienten (n=6) isolierte Stämme eine signifikant höhere Hydrogenase-(H₂/O₂)-Aktivität aufweisen als von Gastritis-Patienten (n=6) isolierte Stämme, was einen Zusammenhang zwischen H.-pylori-Hydrogenase-Aktivität und Magenkarzinogenese beim Menschen weiter stützt.",
      "conclusion": "While molecular hydrogen use is acknowledged to be an alternative high-energy substrate for some pathogens, this work extends the roles of H2 oxidation to include transport of a carcinogenic toxin. The work provides a new avenue for exploratory treatment of some cancers via microflora alterations."
    },
    {
      "pmid": "27477846",
      "year": 2016,
      "title": "Molekularer Wasserstoff mildert zelluläre Seneszenz in Endothelzellen",
      "title_en": "Molecular Hydrogen Alleviates Cellular Senescence in Endothelial Cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "Circulation journal : official journal of the Japanese Circulation Society",
      "authors": "Hara et al.",
      "author_search": "hara hara",
      "doi": "10.1253/circj.cj-16-0227",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1253/circj.cj-16-0227",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27477846/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hara-2016-mildert-zellulaere-seneszenz-endothelzellen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Hara — Molekularer Wasserstoff mildert zelluläre Seneszenz in Endothelzellen",
      "summary": "In menschlichen Gefäßendothelzellen, die einer toxischen Substanz (TCDD) ausgesetzt wurden, verhinderte wasserstoffreiches Medium Zeichen zellulärer Alterung (Seneszenz) — selbst nachdem H₂ aus dem Medium entwichen war — ein Effekt, der über den antioxidativen Transkriptionsfaktor Nrf2 vermittelt wird. Dies ist eine Zellkulturstudie; die Ergebnisse sind nicht direkt auf menschliche Alterung oder Langlebigkeit übertragbar. (Circulation Journal, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellstudie — die Ergebnisse betreffen menschliche Nabelschnurvenenendothelzellen unter künstlich induziertem Toxinstress und können nicht auf menschliche Gefäßalterung oder Langlebigkeit extrapoliert werden. Der identifizierte Nrf2-vermittelte Mechanismus ist wissenschaftlich plausibel und konsistent mit anderer H₂-Forschung, und die Persistenz des Effekts nach H₂-Dissipation ist eine mechanistisch interessante Beobachtung. Dennoch können keine Schlussfolgerungen über Anti-Aging-Effekte bei lebenden Menschen aus diesem Experiment gezogen werden. Behauptungen, dass „wasserstoffreiches Wasser die Langlebigkeit erhöht” (die die Diskussion der Autoren andeutet), gehen weit über das hinaus, was Zellkulturdaten belegen können.",
      "abstract": "Hintergrund: Substanzielle Evidenz zeigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) aufgrund seiner antioxidativen und/oder antiinflammatorischen Wirkungen vorteilhafte vaskuläre Effekte besitzt. Daher könnte wasserstoffreiches Wasser ein wirksames Anti-Aging-Getränk sein. Diese Studie untersuchte die Wirkungen von H₂ auf die endotheliale Seneszenz und klärte die beteiligten Mechanismen. Methoden und Ergebnisse: Wasserstoffreiches Medium wurde mit einem Hochreinheits-Wasserstoffgasgenerator hergestellt. Menschliche Nabelschnurvenenendothelzellen (HUVECs) wurden mit 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-Dioxin (TCDD) für verschiedene Zeiträume in normalem oder wasserstoffreichem Medium inkubiert. Die Ausgangs-H₂-Konzentration im wasserstoffreichen Medium betrug 0,55 ± 0,07 mmol/L. Diese Konzentration nahm allmählich ab, und H₂ war im Medium nach 12 Stunden kaum noch nachweisbar. 24 Stunden nach TCDD-Exposition zeigten mit TCDD behandelte HUVECs erhöhte 8OHdG- und Acetyl-p53-Expression, ein vermindertes NAD(+)/NADH-Verhältnis, beeinträchtigte Sirt1-Aktivität und verstärkte Seneszenz-assoziierte β-Galactosidase. HUVECs, die in wasserstoffreichem Medium inkubiert wurden, zeigten diese TCDD-induzierten Veränderungen nicht, begleitet von Nrf2-Aktivierung, die selbst nach dem Verschwinden von H₂ aus dem Medium beobachtet wurde. Chrysin, ein Inhibitor von Nrf2, hob die Schutzwirkungen von H₂ auf HUVECs auf. Schlussfolgerungen: H₂ hat langanhaltende antioxidative und Anti-Aging-Effekte auf vaskuläre Endothelzellen über den Nrf2-Signalweg, selbst nach transienter Exposition gegenüber H₂. Wasserstoffreiches Wasser könnte daher ein funktionelles Getränk sein, das die Langlebigkeit fördert.",
      "conclusion": "H2has long-lasting antioxidant and anti-aging effects on vascular endothelial cells through the Nrf2 pathway, even after transient exposure to H2. Hydrogen-rich water may thus be a functional drink that increases longevity. (Circ J 2016; 80: 2037-2046)."
    },
    {
      "pmid": "27448107",
      "year": 2016,
      "title": "Molekularer Wasserstoff in der menschlichen Atemluft: eine neue Strategie zur selektiven Diagnose von peptischem Ulkus, nicht-ulzeröser Dyspepsie und Helicobacter-pylori-Infektion.",
      "title_en": "Molecular hydrogen in human breath: a new strategy for selectively diagnosing peptic ulcer disease, non-ulcerous dyspepsia and Helicobacter pylori infection.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of breath research",
      "authors": "Maity et al.",
      "author_search": "maity maity",
      "doi": "10.1088/1752-7155/10/3/036007",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1088/1752-7155/10/3/036007",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27448107/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-maity-2016-menschlichen-atemluft-neue-strategie/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2016 · Maity et al. — Molekularer Wasserstoff in der menschlichen Atemluft: eine neue Strategie zur selektiven Diagnose von peptischem Ulkus, nicht-ulzeröser Dyspepsie und Helicobacter-pylori-Infektion.",
      "summary": "Diese Studie zeigt, dass Atemluft-H₂-Ausscheidungsprofile durch die H.-pylori-Aktivität deutlich verändert werden und nicht-invasiv zwischen peptischer Ulkuserkrankung und nicht-ulzeröser Dyspepsie unterscheiden können — auch nach H.-pylori-Eradikation —, wo der Standard-¹³C-Harnstoff-Atemtest versagt, um Krankheitszustände zu unterscheiden. (Journal of Breath Research, 2016.)",
      "assessment": "Eine innovative Diagnosestudie, die H₂-Atemluftanalyse als Krankheitsklassifikator nutzt — keine therapeutische Intervention. Die klinischen Implikationen sind real: Ein nicht-invasiver Atemtest, der PUD von NUD unterscheidet und post-Eradikation funktioniert, füllt eine diagnostische Lücke. Limitationen: Die Studie ist mechanistischer/Machbarkeits-Natur; Stichprobengrößen pro Krankheitskategorie werden im Abstract nicht klar berichtet; Validierung in größeren unabhängigen Kohorten ist vor klinischer Einführung erforderlich. Dieses Paper muss klar als Diagnostik, nicht als Therapeutik eingeordnet werden.",
      "abstract": "Der Magenpatho­gen Helicobacter pylori nutzt molekularen Wasserstoff (H₂) als Atemsubstrat während der Kolonisierung in der Magenmukosa. Der Zusammenhang zwischen molekularem H₂ und der Pathogenese der peptischen Ulkuserkrankung (PUD) und nicht-ulzerösen Dyspepsie (NUD) durch die enzymatische Aktivität von H. pylori ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Hier liefern wir Belege dafür, dass Atemluft-H₂-Ausscheidungsprofile durch die enzymatische Aktivität von H. pylori bei Individuen mit NUD und PUD deutlich verändert werden. Anschließend enthüllten wir die potenziellen molekularen Mechanismen, die für die Veränderung von H₂ in der Ausatemluft in Zusammenhang mit peptischen Ulzera verantwortlich sind, einschließlich sowohl gastrale als auch duodenale Ulzera sowie NUD. Wir zeigten auch, dass Kohlenstoffisotopen-Fraktionierungen in der säurevermittelten bakteriellen Umgebung, die durch die bakterielle Urease-Aktivität reguliert wird, den tatsächlichen Krankheitszustand — ob peptisches Ulkus oder NUD — nicht unterscheiden können. Unsere Ergebnisse beleuchten jedoch den ungewöhnlichen molekularen H₂ in der Atemluft, der die genaue Entwicklung von PUD und NUD verfolgen kann, auch nach der Eradikation der H.-pylori-Infektion. Dies vertieft unser Verständnis der Pathophysiologie von PUD und NUD, zeigt nicht-invasiv den tatsächlichen Krankheitszustand in Echtzeit auf und bietet damit eine neuartige und robuste Strategie der nächsten Generation zur Behandlung der peptischen Ulkuserkrankung zusammen mit nicht-ulkusbezogenen Komplikationen, auch wenn der bestehende ¹³C-Harnstoff-Atemtest (¹³C-UBT) die Diagnose nicht stellen kann.",
      "conclusion": "pylori infection. This deepens our understanding of the pathophysiology of PUD and NUD, reveals non-invasively the actual disease state in real-time and thus offers a novel and robust new-generation strategy for treating peptic-ulcer disease together with non-ulcer related complications even when the existing (13)C-urea breath test ((13)C-UBT) fails to diagnose."
    },
    {
      "pmid": "27344261",
      "year": 2016,
      "title": "Eine Revision der Wasserstoff-Isotopenzusammensetzung der stabilen Isotopen-Referenzmaterialien USGS42 und USGS43 aus menschlichem Haar für die forensische Wissenschaft",
      "title_en": "A revision in hydrogen isotopic composition of USGS42 and USGS43 human-hair stable isotopic reference materials for forensic science.",
      "title_de": null,
      "journal": "Forensic science international",
      "authors": "Coplen et al.",
      "author_search": "coplen coplen",
      "doi": "10.1016/j.forsciint.2016.05.029",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.forsciint.2016.05.029",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27344261/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-coplen-2016-revision-isotopenzusammensetzung-stabilen-isotopen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Coplen — Eine Revision der Wasserstoff-Isotopenzusammensetzung der stabilen Isotopen-Referenzmaterialien USGS42 und USGS43 aus menschlichem Haar für die forensische Wissenschaft",
      "summary": "Dieses analytisch-chemische Paper revidiert die zertifizierten Wasserstoff-Isotopenwaerte zweier internationaler Referenzmaterialien (USGS42 und USGS43) aus menschlichem Haar, die in der forensischen Stabil-Isotopenanalyse verwendet werden. Die Revision korrigiert systematische Messfehler, die durch die Bildung von Cyanwasserstoff in älteren Analysemethoden entstanden. Dieses Paper hat keinerlei Bezug zu molekularer Wasserstofftherapie oder Gesundheitsanwendungen. (Forensic Science International, 2016.)",
      "assessment": "Dieses Paper ist eine analytisch-chemische / forensisch-metrologische Studie ohne Bezug zu molekularem Wasserstoff als Gesundheits- oder Therapiethema. Das Wort „Wasserstoff” bezieht sich hier auf stabile Wasserstoffisotope, die als forensische Tracer verwendet werden — völlig verschieden von der H₂-Supplementierungsbiologie. Dieses Paper liefert keinerlei Evidenz für oder gegen gesundheitliche Auswirkungen des Konsums von molekularem Wasserstoff. Es ist aus Gründen der Vollständigkeit der H₂-Literaturlandschaft in dieser Datenbank enthalten, nicht als Beleg für therapeutische Relevanz.",
      "abstract": "Die Wasserstoff-Isotopenzusammensetzung (δ(²H)VSMOW-SLAP) der stabilen Isotopen-Referenzmaterialien USGS42 und USGS43 aus menschlichem Haar, normiert auf die VSMOW(Vienna-Standard Mean Ocean Water)-SLAP(Standard Light Antarctic Precipitation)-Skala, wurde ursprünglich mit einer Hochtemperatur-Konversionstechnik unter Verwendung eines Elementaranalysators (TC/EA) mit Glaskohlenstoffrohr und Glaskohlenstofffüllung und Analyse mittels Isotopenverhältnis-Massenspektrometer (IRMS) bestimmt. Die TC/EA-IRMS-Methode kann jedoch ungenaue δ(²H)VSMOW-SLAP-Ergebnisse liefern, wenn stickstoffhaltige organische Substanzen analysiert werden, da sich Cyanwasserstoff (HCN) bildet, was zu einer nicht-quantitativen Umwandlung einer Probe in molekularen Wasserstoff (H₂) für die IRMS-Analyse führt. Ein Einofen-, chromgefüllter Elementaranalysator (Cr-EA), gekoppelt an ein IRMS, verbessert die Messqualität und Zuverlässigkeit der Wasserstoff-Isotopenanalyse von wasserstoff- und stickstoffhaltigen organischen Materialien erheblich, da heißes Chrom alle reaktiven Elemente außer Wasserstoff bindet. Die USGS42- und USGS43-Referenzmaterialien aus menschlichem Haar wurden mit der Cr-EA-IRMS-Methode analysiert, und die δ(²H)VSMOW-SLAP-Werte ihrer nicht-austauschbaren Wasserstofffraktionen wurden revidiert. Im Durchschnitt sind diese revidierten Werte 5,7 mUr positiver als die zuvor gemessenen. Es ist wichtig, dass Leser auf die δ(²H)VSMOW-SLAP-Werte von Isotopen-Referenzmaterialien in Publikationen achten, da sie möglicherweise die Messergebnisse von menschlichem Haar in früheren Publikationen anpassen müssen, um sicherzustellen, dass alle Ergebnisse auf derselben Isotopen-Delta-Skala liegen.",
      "conclusion": "On average, these revised δ(2)HVSMOW-SLAP values are 5.7mUr more positive than those previously measured. It is critical that readers pay attention to the δ(2)HVSMOW-SLAP of isotopic reference materials in publications as they may need to adjust the δ(2)HVSMOW-SLAP measurement results of human hair in previous publications to ensure all results are on the same isotope-delta scale."
    },
    {
      "pmid": "27334126",
      "year": 2016,
      "title": "Durchführbarkeit und Sicherheit der Wasserstoffgas-Inhalation beim Post-Cardiac-Arrest-Syndrom — erste Pilotstudie am Menschen.",
      "title_en": "Feasibility and Safety of Hydrogen Gas Inhalation for Post-Cardiac Arrest Syndrome　- First-in-Human Pilot Study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Circulation journal : official journal of the Japanese Circulation Society",
      "authors": "Tamura et al.",
      "author_search": "tamura tamura",
      "doi": "10.1253/circj.cj-16-0127",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1253/circj.cj-16-0127",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27334126/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tamura-2016-durchfuehrbarkeit-sicherheit-wasserstoffgas-inhalation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2016 · Tamura et al. — Durchführbarkeit und Sicherheit der Wasserstoffgas-Inhalation beim Post-Cardiac-Arrest-Syndrom — erste Pilotstudie am Menschen.",
      "summary": "In dieser ersten Humanstudie erhielten 5 Patienten mit präklinischem Herzstillstand, die einen Spontankreislauf wiedererlangt hatten, H₂-Gas-Inhalation in Kombination mit Standard-Temperaturmanagement — es wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet, und 4 von 5 Patienten überlebten 90 Tage mit gutem neurologischem Ergebnis. Dies ist eine explorative Sicherheitsstudie, kein kontrollierter Wirksamkeitsversuch. (Circulation Journal, 2016.)",
      "assessment": "Eine wichtige Sicherheits- und Machbarkeitsstudie in einer der anspruchsvollsten Notfallmedizin-Indikationen. Mit n=5 und ohne Kontrollarm sind keine Wirksamkeitsschlussfolgerungen möglich — aber das Fehlen von Sicherheitssignalen ist bedeutsam angesichts der Schwere der Patientenpopulation und der Neuartigkeit der Intervention. Limitationen: extrem kleines n; keine Randomisierung; starker Selektionsbias (107 → 21 → 5); Überlebens-Outcomes bei PCAS sind inhärent variabel. Die Studie rahmt sich korrekt als ersten Schritt in Richtung einer gepowerten RCT.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Wasserstoffgas-Inhalation (HI) lindert Gehirn- und Herzfunktionsstörungen in Tiermodellen des Post-Cardiac-Arrest-Syndroms (PCAS). HI bei menschlichen PCAS-Patienten wurde noch nie untersucht. METHODEN UND ERGEBNISSE: Zwischen Januar 2014 und Januar 2015 erreichten 21 von 107 Patienten mit präklinischem Herzstillstand einen Spontankreislauf. Nach Ausschluss von 16 Patienten mit spezifischen Kriterien unterzogen sich 5 Patienten der HI in Kombination mit Zieltemperaturmanagement (TTM). Es wurden keine auf HI zurückzuführenden unerwünschten Wirkungen beobachtet, und 4 Patienten überlebten 90 Tage mit einem günstigen neurologischen Ergebnis. SCHLUSSFOLGERUNGEN: HI in Kombination mit TTM ist eine durchführbare Therapie für Patienten mit PCAS.",
      "conclusion": "HI in combination with TTM is a feasible therapy for patients with PCAS. (Circ J 2016; 80: 1870-1873)."
    },
    {
      "pmid": "27123663",
      "year": 2016,
      "title": "Der H₂-Metabolismus ist unter menschlichen Kolonmikroben weit verbreitet und vielfältig",
      "title_en": "H2 metabolism is widespread and diverse among human colonic microbes.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gut microbes",
      "authors": "Wolf et al.",
      "author_search": "wolf wolf",
      "doi": "10.1080/19490976.2016.1182288",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/19490976.2016.1182288",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27123663/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wolf-2016-metabolismus-ist-unter-menschlichen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "eye",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Wolf — Der H₂-Metabolismus ist unter menschlichen Kolonmikroben weit verbreitet und vielfältig",
      "summary": "Eine groß angelegte genomische und metagenomische Analyse zeigt, dass 70% der Mikrobenarten im menschlichen Dickdarm Gene zur Verstoffwechselung von molekularem Wasserstoff (H₂) kodieren, und dass elektronenbifurkierende Fermentation — nicht respiratorische H₂-Oxidation — der dominante Mechanismus des H₂-Recyclings im Darm ist. Dies ist eine Bioinformatik- und Mikrobiom-Studie; sie charakterisiert den natürlichen intestinalen H₂-Kreislauf, nicht exogene H₂-Supplementierung. (Gut Microbes, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-/Bioinformatik-Mikrobiom-Studie — sie charakterisiert den endogenen intestinalen Wasserstoffkreislauf anhand genomischer und metagenomischer Daten gesunder menschlicher Stuhlproben. Sie enthält keine klinischen Interventiondaten und untersucht keine exogene H₂-Supplementierung. Die Ergebnisse können nicht verwendet werden, um Behauptungen über gesundheitliche Vorteile der H₂-Supplementierung zu stützen oder zu widerlegen. Ihr Wert liegt als grundlagenwissenschaftliches Fundament: Das Verständnis, wie der Darm natürlich H₂ zyklisiert, ist relevanter Hintergrund für die Interpretation, wie oraler H₂-Konsum mit dem Mikrobiom interagieren könnte.",
      "abstract": "Mikrobieller molekularer Wasserstoff-(H₂)-Kreislauf ist zentral für die metabolische Homöostase und die mikrobielle Zusammensetzung im menschlichen Gastrointestinaltrakt. Molekulares H₂ wird als Endprodukt der Kohlenhydratfermentation produziert und hauptsächlich durch Sulfatreduktion, Acetogenese und Methanogenese reoxidiert. Allerdings ist die enzymatische Grundlage dieser Prozesse unvollständig verstanden, und die verantwortlichen Hydrogenasen wurden nicht untersucht. In dieser Arbeit haben wir die genomische und metagenomische Verteilung hydrogenase-kodierender Gene im menschlichen Dickdarm analysiert, um dominante Mechanismen des H₂-Kreislaufs abzuleiten. Die Daten zeigen, dass 70% der im Human Microbiome Project aufgeführten gastrointestinalen Mikrobenarten die genetische Kapazität zur H₂-Verstoffwechselung kodieren. Es waren zahlreiche anaerob adaptierte Hydrogenasen vorhanden, mit vorherrschenden [FeFe]-Hydrogenasen. Anschließend analysierten wir den Hydrogenase-Gengehalt von Stuhlproben von 20 gesunden menschlichen Probanden. Der Hydrogenase-Gengehalt aller Proben wurde überwältigend von fermentativen und elektronenbifurkierenden [FeFe]-Hydrogenasen aus Bacteroidetes und Firmicutes dominiert. Diese Studie unterstützt, dass der H₂-Metabolismus im menschlichen Darm durch fermentative H₂-Produktion und interspecies H₂-Transfer angetrieben wird. Sie legt jedoch nahe, dass Elektronenbifurkation — nicht Respiration — der dominante Mechanismus der H₂-Reoxidation im menschlichen Dickdarm ist, wobei reduziertes Ferredoxin erzeugt wird, um Kohlenstofffixierung (z.B. Acetogenese) und Respiration (über den Rnf-Komplex) aufrechtzuerhalten. Diese Arbeit liefert den ersten umfassenden bioinformatischen Einblick in die Mechanismen des H₂-Metabolismus im menschlichen Dickdarm.",
      "conclusion": "acetogenesis) and respiration (via the Rnf complex). This work provides the first comprehensive bioinformatic insight into the mechanisms of H2 metabolism in the human colon."
    },
    {
      "pmid": "26947809",
      "year": 2016,
      "title": "Dock 'n roll: Faltung eines seiden-inspirierten Polypeptids in ein amyloidähnliches Beta-Solenoid",
      "title_en": "Dock 'n roll: folding of a silk-inspired polypeptide into an amyloid-like beta solenoid.",
      "title_de": null,
      "journal": "Soft matter",
      "authors": "Zhao et al.",
      "author_search": "zhao zhao",
      "doi": "10.1039/c6sm00169f",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c6sm00169f",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26947809/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhao-2016-dock-roll-faltung-seiden/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Zhao — Dock 'n roll: Faltung eines seiden-inspirierten Polypeptids in ein amyloidähnliches Beta-Solenoid",
      "summary": "Diese computergestützte Chemie- und Molekulardynamikstudie analysiert, wie sich ein seiden-inspiriertes Polypeptid in eine stabile Beta-Solenoid-Struktur faltet — eine Fragestellung der Strukturbiologie und Materialwissenschaft. Das Wort „Wasserstoff” in diesem Paper bezieht sich ausschließlich auf Wasserstoffbindungen innerhalb von Proteinstrukturen, nicht auf molekularen Wasserstoff (H₂) als therapeutisches oder biologisches Gas. Dieses Paper hat keine Relevanz für H₂-Supplementierung oder Gesundheit. (Soft Matter, 2016.)",
      "assessment": "Dieses Paper ist eine strukturelle/computergestützte Chemiestudie in der Materialwissenschaft und weichen Materie-Physik. Es hat keine Verbindung zu molekularem Wasserstoff (H₂) als biologischem oder therapeutischem Mittel. Das „Wasserstoff” in diesem Paper bezieht sich auf Wasserstoffatome, die intramolekulare Bindungen innerhalb von Polypeptidstrukturen bilden. Dieses Paper liefert keine für die H₂-Gesundheitsforschung relevante Evidenz. Es erscheint in dieser Datenbank aufgrund einer Keyword-Übereinstimmung mit „Wasserstoff” in der Literatursuche — es ist nicht relevant für Wasserstofftherapie.",
      "abstract": "Polypeptide, die das Motiv ((GA)mGX)n enthalten, kommen in Seide vor und neigen stark zur Selbstassemblierung. Zum Beispiel wurde beobachtet, dass Polypeptide mit (GAGAGAGX)n, wobei X = G oder H, Filamente bilden; ähnliche Sequenzen mit X = Q wurden im Design von Hüllproteinen (Kapsiden) für künstliche Viren verwendet. Die Struktur der (GAGAGAGX)m-Filamente wurde als Stapel von Peptiden in einer β-Roll-Struktur mit nach außen gerichteten hydrophoben Seitenketten (hydrophobe Hülle) vorgeschlagen. Eine weitere mögliche Konfiguration, eine β-Roll- oder β-Solenoid-Struktur mit innen vergrabenen hydrophoben Seitenketten (hydrophober Kern), wurde jedoch übersehen. Wir führen Grundzustandsanalysen sowie atomare Molekulardynamiksimulationen sowohl an einzelnen Molekülen als auch an Zwei-Molekül-Stapeln der seiden-inspirierten Sequenz (GAGAGAGQ)₁₀ durch, um zu entscheiden, ob die hydrophobe Kern- oder die hydrophobe Hülle-Konfiguration die stabilste ist. Wir finden, dass ein Stapel von zwei hydrophob-Kern-Molekülen energetisch günstiger ist als ein Stapel von zwei hydrophob-Hülle-Molekülen. Ein Hülle-Molekül, das zunächst in einer perfekten β-Roll-Struktur platziert wird, neigt dazu, seine Stränge zu drehen, In-Ebene-Wasserstoffbindungen zu brechen und Außer-Ebene-Wasserstoffbindungen zu bilden, während ein Kern-Molekül in der β-Roll-Struktur bleibt. Die hydrophobe Hülle-Struktur weist Typ-II'-β-Turns auf, während die Kern-Konfiguration Typ-II-β-Turns hat; nur letztere Sekundärstruktur stimmt gut mit Festkörper-NMR-Experimenten an einer ähnlichen Sequenz (GA)₁₅ überein. Wir beobachten auch, dass der Kern-Stapel eine höhere Anzahl intramolekularer Wasserstoffbindungen und eine höhere Anzahl von Wasserstoffbindungen zwischen Stapel und Wasser aufweist als der Hülle-Stapel. Daher schließen wir, dass die hydrophobe Kern-Konfiguration die wahrscheinlichste Struktur ist.",
      "conclusion": "Hence, we conclude that the hydrophobic core configuration is the most likely structure. In the stacked state, each peptide has more intra-molecular hydrogen bonds than a single folded molecule, which suggests that stacking provides the extra stability needed for molecules to reach the folded state."
    },
    {
      "pmid": "26927488",
      "year": 2016,
      "title": "Entdeckung neuartiger 2-Phenyl-imidazo[1,2-a]pyridin-Analoga, die auf die Tubulin-Polymerisation als antiproliferative Wirkstoffe abzielen",
      "title_en": "Discovery of novel 2-phenyl-imidazo[1,2-a]pyridine analogues targeting tubulin polymerization as antiproliferative agents.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of medicinal chemistry",
      "authors": "An et al.",
      "author_search": "an an",
      "doi": "10.1016/j.ejmech.2016.02.004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ejmech.2016.02.004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26927488/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-an-2016-entdeckung-neuartiger-phenyl-imidazo/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · An — Entdeckung neuartiger 2-Phenyl-imidazo[1,2-a]pyridin-Analoga, die auf die Tubulin-Polymerisation als antiproliferative Wirkstoffe abzielen",
      "summary": "Diese medizinisch-chemische Studie berichtet über die Synthese und Krebszell-Testung neuer Imidazo-Pyridin-Verbindungen, die die Tubulin-Polymerisation hemmen — ein Ansatz zur Blockierung der Krebszell-Teilung. Das Paper hat keine Verbindung zur molekularen Wasserstoff-(H₂)-Therapie; es betrifft synthetische organische Chemie und Krebspharmakologie. (European Journal of Medicinal Chemistry, 2016.)",
      "assessment": "Dieses Paper ist eine medizinisch-chemische/krebspharmakologische Studie ohne Relevanz für molekularen Wasserstoff (H₂) als biologisches oder therapeutisches Gas. Es betrifft synthetische Tubulin-Polymerisations-Inhibitoren, die in Zellkulturen getestet wurden. Dieses Paper liefert keine für die H₂-Gesundheitsforschung relevante Evidenz. Es erscheint in dieser Datenbank aufgrund einer Keyword-Indexierungsüberlappung und ist nicht relevant für Wasserstofftherapie.",
      "abstract": "Eine Reihe von 2-Aryl-imidazo-Pyridinen/Pyrazinen-Derivaten wurde entworfen, synthetisiert und auf ihre biologischen Aktivitäten untersucht. Unter ihnen zeigten mehrere untersuchte Verbindungen (1a, 3b und 3d) eine starke antiproliferative Aktivität gegen HeLa-Zellen und auch eine mit Colchicin vergleichbare Tubulin-Polymerisations-Hemmaktivität. Diese Studien lieferten ein neues molekulares Grundgerüst für die weitere Entwicklung von Antitumor-Wirkstoffen, die auf Tubulin abzielen.",
      "conclusion": "Among them, several investigated compounds (1a, 3b and 3d) displayed potent antiproliferative activity against HeLa cell, and also displayed comparable tubulin polymerization inhibitory activity to colchicine. These studies provided a new molecular scaffold for the further development of antitumor agents that target tubulin."
    },
    {
      "pmid": "29917336",
      "year": 2016,
      "title": "Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die lipopolysaccharid-induzierte Funktionsstörung der intestinalen Epithelbarriere menschlicher Kolonkarzinomzellen",
      "title_en": "[Effects of hydrogen-rich medium on lipopolysaccharide-induced intestinal epithelial barrier dysfunction of human colon carcinoma cells].",
      "title_de": null,
      "journal": "Zhonghua wei zhong bing ji jiu yi xue",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29917336/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2016-wasserstoffreichem-medium-lipopolysaccharid-induzierte/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "pregnancy"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Yang — Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die lipopolysaccharid-induzierte Funktionsstörung der intestinalen Epithelbarriere menschlicher Kolonkarzinomzellen",
      "summary": "In einem Zellkulturmodell der intestinalen Epithelbarriere schützte wasserstoffreiches Medium Caco2-Zellen vor einer durch Lipopolysaccharid (LPS) induzierten Barrierestörung, indem es die Zellvitalität verbesserte, Zellschäden reduzierte und die Expression sowie Struktur der Tight-Junction-Proteine Claudin-1 und Occludin teilweise wiederherstellte. Dies ist eine Laborstudie in von Kolonkarzinom abgeleiteten Zellen; die Ergebnisse können nicht direkt auf die menschliche Darmgesundheit übertragen werden. (Zhonghua Wei Zhong Bing Ji Jiu Yi Xue, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellstudie, die eine Kolonadenokarzinom-Zelllinie (Caco2) als Darmpermeabilitätsmodell verwendet. Die beobachteten Schutzwirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die LPS-induzierte Barrierestörung sind konsistent mit dem bekannten antiinflammatorischen Profil von H₂, und die Verwendung von TEER und Tight-Junction-Protein-Expression bietet mechanistisch relevante Messgrößen. Caco2-Zellen stammen aus einem Karzinom und repräsentieren ein vereinfachtes, artifizielles Modell — Ergebnisse können nicht auf die menschliche Darmgesundheit oder Darmerkrankungen extrapoliert werden. Diese Studie trägt zur mechanistischen Evidenzbasis bei, erfordert aber Folgestudien in Tier- und schließlich Humanmodellen.",
      "abstract": "Ziel: Untersuchung der Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die durch Lipopolysaccharid (LPS) induzierte Funktionsstörung der intestinalen Epithelbarriere menschlicher intestinaler Epithelzellen (Caco2). Methoden: Caco2-Zellen (Passagen 28–35) wurden aus der Cell Bank des Shanghai Institute of Cell Biology der Chinesischen Akademie der Wissenschaften bezogen und in DMEM mit 20% fetalem Rinderserum kultiviert. Sie wurden zufällig in vier Gruppen eingeteilt: Kontrollgruppe (A), wasserstoffreiches-Medium-Gruppe (B), LPS-Gruppe (C) und LPS + wasserstoffreiches-Medium-Gruppe (D). In-vitro-intestinale Epithelmodelle wurden mit Monoschicht-Filter-gezüchteten Caco2-Zellen reproduziert. Der transepitheliale elektrische Widerstand (TEER) wurde zu verschiedenen Inkubationszeiten gemessen. Zellvitalität und Zytotoxizität wurden nach 24-stündiger Inkubation beurteilt. Claudin-1 und Occludin wurden nach 6, 12 und 24 Stunden analysiert. Ergebnisse: TEER war in den Gruppen C und D nach 6 Stunden zeitabhängig reduziert. Im Vergleich zu Gruppe C war TEER in Gruppe D nach 6 Stunden erhöht. Die Zellvitalität war in Gruppe C signifikant reduziert und Zellschäden offensichtlich; Claudin-1 und Occludin waren signifikant herunterreguliert. Im Vergleich zu Gruppe C waren Zellvitalität und Claudin-1/Occludin-Expression in Gruppe D signifikant verbessert und die Struktur der Tight Junctions teilweise wiederhergestellt. Schlussfolgerung: Wasserstoffreiches Medium kann die LPS-induzierte Dysfunktion der intestinalen Epithelbarriere in menschlichen Caco2-Zellen wirksam abschwächen.",
      "conclusion": "Hydrogen-rich medium can effectively attenuate LPS-induced dysfunction of intestinal epithelial barrier in human Caco2 cells by ameliorating cell viability as well as regulating claudin-1 and occludin expression and structure."
    },
    {
      "pmid": "26912054",
      "year": 2016,
      "title": "Optisch induzierte Zellfusion auf Zellpaarungs-Mikrostrukturen",
      "title_en": "Optically-Induced Cell Fusion on Cell Pairing Microstructures.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1038/srep22036",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/srep22036",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26912054/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2016-optisch-induzierte-zellfusion-zellpaarungs/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Yang — Optisch induzierte Zellfusion auf Zellpaarungs-Mikrostrukturen",
      "summary": "Dieses Bioengineering-Paper berichtet über eine neue Technik namens optisch induzierte Zellfusion (OICF), die lichtgemusterte virtuelle Elektroden auf einem photoleitfähigen Film einsetzt, um ausgewählte Zellpaare mit hoher Effizienz selektiv zu fusionieren. Die einzige Verbindung zu „Wasserstoff” besteht darin, dass der photoleitfähige Film aus „wasserstoffreichem amorphem Silizium” — einem Halbleitermaterial — besteht, was keinerlei Beziehung zu molekularem Wasserstoff (H₂) als biologischem oder therapeutischem Mittel hat. (Scientific Reports, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist ein Bioengineering-/Mikrofluidik-Technologiepaper ohne Relevanz für molekularen Wasserstoff (H₂) als biologisches oder therapeutisches Mittel. Der Begriff „wasserstoffreich” bezieht sich in diesem Kontext auf ein Halbleitermaterial (hydriertes amorphes Silizium, a-Si:H), das als photoleitfähige Schicht verwendet wird. Dieses Paper liefert keine für die H₂-Gesundheitsforschung relevante Evidenz. Es erscheint in dieser Datenbank aufgrund einer Keyword-Indexierungsüberlappung.",
      "abstract": "Zellfusion ist ein kritischer Vorgang für zahlreiche biomedizinische Anwendungen, einschließlich Zellreprogrammierung, Hybridoma-Bildung, Krebsimmuntherapie und Geweberegeneration. Instabiler Zellkontakt und zufällige Zellpaarungen haben jedoch die Effizienz und Ausbeute bei der Verwendung traditioneller Methoden begrenzt. Darüber hinaus ist es schwierig, die Zellfusion innerhalb einer Zellgruppe selektiv durchzuführen. Diese Studie berichtet über einen neuen Ansatz namens optisch induzierte Zellfusion (OICF), der Zellpaarungs-Mikrostrukturen mit einem optisch induzierten, lokalisierten Elektrischen Feld integriert. Durch Projektion von Lichtmustern auf einen photoleitfähigen Film (wasserstoffreiches amorphes Silizium), der auf ein ITO-Glas aufgebracht ist, während ein Wechselstrom-Elektrisches Feld zwischen zwei solchen ITO-Glasträgern angelegt wurde, konnten „virtuelle” Elektroden erzeugt werden, die Zellpaare selektiv fusionieren können. Bei 10 kHz wurden eine Zellpaarungsrate von 57% und eine Fusionseffizienz von 87% bei einer Treiberspannung von 20 V(pp) erfolgreich erreicht, was darauf hindeutet, dass diese neue Technologie für die selektive Zellfusion innerhalb einer Zellgruppe vielversprechend sein könnte.",
      "conclusion": "By projecting light patterns onto a photoconductive film (hydrogen-rich, amorphous silicon) coated on an indium-tin-oxide (ITO) glass while an alternating current electrical field was applied between two such ITO glass slides, \"virtual\" electrodes could be generated that could selectively fuse pairing cells. At 10 kHz, a 57% cell paring rate and an 87% fusion efficiency were successfully achieved "
    },
    {
      "pmid": "26845501",
      "year": 2016,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser mildert die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) bei neugeborenen Ratten",
      "title_en": "Hydrogen-rich water ameliorates bronchopulmonary dysplasia (BPD) in newborn rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pediatric pulmonology",
      "authors": "Muramatsu et al.",
      "author_search": "muramatsu muramatsu",
      "doi": "10.1002/ppul.23386",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/ppul.23386",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26845501/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-muramatsu-2016-mildert-bronchopulmonale-dysplasie-bpd/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Muramatsu — Wasserstoffreiches Wasser mildert die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) bei neugeborenen Ratten",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser, das trächtigen und säugenden Ratten verabreicht wurde, reduzierte Lungenschäden durch ein bakterielles Toxin bei den Neugeborenen. Die H₂-Behandlung normalisierte krankhafte Alveolenerweiterungen, senkte oxidative und entzündliche Marker und erhielt die Expression wichtiger Lungenentwicklungsgene. Dies ist eine präklinische Tierstudie ohne direkte Aussagekraft für die Humanmedizin. (Pediatric Pulmonology, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Rattenstudie — kein Humanversuch. Die Befunde sind mechanistisch interessant: H₂ scheint oxidativen Schaden zu dämpfen und Entwicklungsgenprogramme in einem Lungenmodell zu erhalten. Ergebnisse in Nagern lassen sich jedoch nicht direkt auf menschliche Frühgeborene übertragen, deren Lungenphysiologie und BPD-Pathogenese komplexer sind. Die Studie verwendet ein einzelnes Modell (LPS-induzierter BPD-Surrogate), und H₂ wurde über das Trinkwasser der Mutter verabreicht — eine klinisch schwer reproduzierbare Route. Sicherheits- oder Dosierungsdaten für neonatale Menschen existieren nicht. Fazit: wissenschaftlich vielversprechende hypothesengenerierende Arbeit; klinische Relevanz ist vollständig ungeklärt.",
      "abstract": "Die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) ist durch einen Entwicklungsstopp des Alveolargewebes gekennzeichnet. Oxidativer Stress ist kausal mit der Entstehung von BPD assoziiert. Die Wirkungen von Wasserstoff wurden in einem breiten Spektrum von Krankheitsmodellen und menschlichen Erkrankungen berichtet, insbesondere bei solchen, die durch oxidativen Stress verursacht werden. Wir erstellten ein Ratten-BPD-Modell durch Injektion von Lipopolysaccharid (LPS) in die Amnionflüssigkeit an E16.5. Die Mutter begann ab E9.5 mit dem Trinken von wasserstoffreichem Wasser und setzte dies während der Milchgabe fort. Wasserstoff normalisierte die durch LPS induzierte abnorme Alveolenerweiterung an P7 und P14. LPS erhöhte die Nitrotyrosin- und 8-OHdG-Färbung der Lungen, und Wasserstoff dämpfte die Färbung ab. An P1 verringerte die LPS-Behandlung die Genexpression von FGFR4, VEGFR2 und HO-1 in den Lungen, und Wasserstoff erhöhte die Expression dieser Gene. Im Gegensatz dazu hatten LPS- und Wasserstoffbehandlung keinen wesentlichen Effekt auf die Expression von SOD1. Entzündungsmarkerproteine TNFα und IL-6 wurden durch LPS erhöht, und Wasserstoff unterdrückte sie. Die Behandlung von A549-Lungen-Adenokarzinom-Epithelzellen mit 10 % Wasserstoffgas über 24 Stunden verringerte die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies sowohl in LPS-behandelten als auch in unbehandelten Zellen. Das Fehlen bekannter unerwünschter Wirkungen von Wasserstoff macht Wasserstoff zu einer vielversprechenden therapeutischen Modalität für BPD.",
      "conclusion": "2016; 51:928-935. © 2016 Wiley Periodicals, Inc."
    },
    {
      "pmid": "26777153",
      "year": 2016,
      "title": "Wie der Imidazolring die Amyloidbildung des Inselamyloid-Polypeptids moduliert: Eine chemische Modifikationsstudie",
      "title_en": "How the imidazole ring modulates amyloid formation of islet amyloid polypeptide: A chemical modification study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochimica et biophysica acta",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1016/j.bbagen.2016.01.008",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbagen.2016.01.008",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26777153/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2016-wie-imidazolring-amyloidbildung-des/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Zhang — Wie der Imidazolring die Amyloidbildung des Inselamyloid-Polypeptids moduliert: Eine chemische Modifikationsstudie",
      "summary": "Diese In-vitro-Biochemiestudie untersuchte die Rolle einer spezifischen Aminosäure (Histidin-18) bei der Fehlfaltung des Inselamyloid-Polypeptids (hIAPP), eines mit Typ-2-Diabetes assoziierten Proteins. Die Forschung nutzte chemische Modifikation, um zu untersuchen, wie der Imidazolring von His(18) die Amyloidfaserbildung beeinflusst — dabei ist molekularer Wasserstoff (H₂) kein therapeutischer Wirkstoff. (Biochimica et Biophysica Acta, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Proteinchemiestudie, die intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen innerhalb der hIAPP-Peptidstruktur untersucht — nicht molekularen Wasserstoff (H₂) als bioaktive Substanz. Die Aufnahme in eine H₂-Datenbank beruht offenbar auf Stichwortüberschneidung. Die Wissenschaft ist methodisch solide und für das Verständnis der Typ-2-Diabetes-bezogenen Amyloidpathologie relevant, hat aber keinen direkten Bezug zur Wasserstoffmedizin oder H₂-Therapie. Die Befunde sollten nicht als Unterstützung des therapeutischen Einsatzes von H₂-Wasser oder H₂-Gas bei Diabetes interpretiert werden.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Fehlfaltung des menschlichen Inselamyloid-Polypeptids (hIAPP) ist ein wichtiger pathologischer Faktor beim Ausbruch von Typ-2-Diabetes. Zahlreiche Studien haben sich auf His(18) konzentriert, das einzige Histidin von hIAPP, dessen Imidazolring und Protonierungszustand die hIAPP-Amyloidbildung beeinflussen könnten, aber der genaue Mechanismus bleibt unklar. METHODEN: Wir verwendeten Diethylpyrocarbonat (DEPC), um His(18) spezifisch zu modifizieren, und erhielten mono-ethyloxycarbonyliertes hIAPP (DMI). Thioflavin-T-basierte Fluoreszenz, Transmissions-Elektronenmikroskopie, Circulardichroismus-Spektroskopie, Fluoreszenzfarbstoff-Leckage, Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie und Replica-Exchange-Molekulardynamik (REMD)-Simulation wurden eingesetzt, um die Auswirkungen der DEPC-Modifikation auf die hIAPP-Amyloidbildung zu untersuchen. ERGEBNISSE: Nachdem durch DEPC-Modifikation eine Ethyl-Acetat-Gruppe an His(18) eingeführt wurde, kehrte sich die pH-abhängige hIAPP-Fibrillierungsreihenfolge in die entgegengesetzte Richtung um, die Anzahl der intramolekularen Wasserstoffbrücken nahm ab, während die Wahrscheinlichkeit, dass His(18) an der Bildung von α-Helix-Strukturen teilnimmt, zunahm. Darüber hinaus waren sowohl die Membran-Peptid- als auch die Ion-Peptid-Wechselwirkung beeinträchtigt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung durch His(18) und die Möglichkeit, dass His(18) an der Bildung von α-Helix-Strukturen teilnimmt, modulierten die Art der hIAPP-Amyloidbildung erheblich. Der Imidazolring nimmt direkt an der hIAPP-Membran/Ionen-Wechselwirkung teil. ALLGEMEINE BEDEUTUNG: Die DEPC-Modifikation ist ein alternativer Ansatz zur Untersuchung der Rolle des Imidazolrings während der Amyloidbildung.",
      "conclusion": "The intramolecular hydrogen bond formation by His(18) and the possibility of His(18) participating in the formation of α-helical structures greatly modulated the manner of hIAPP amyloid formation. The imidazole ring directly participates in the hIAPP-membrane/ion interaction. GENERAL"
    },
    {
      "pmid": "26739257",
      "year": 2016,
      "title": "Molekularer Wasserstoff reguliert die Genexpression durch Modifikation der von der Radikalkettenreaktion abhängigen Erzeugung oxidierter Phospholipid-Mediatoren",
      "title_en": "Molecular hydrogen regulates gene expression by modifying the free radical chain reaction-dependent generation of oxidized phospholipid mediators.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scientific reports",
      "authors": "Iuchi et al.",
      "author_search": "iuchi iuchi",
      "doi": "10.1038/srep18971",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/srep18971",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26739257/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-iuchi-2016-reguliert-genexpression-modifikation-radikalkettenreaktion/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Iuchi — Molekularer Wasserstoff reguliert die Genexpression durch Modifikation der von der Radikalkettenreaktion abhängigen Erzeugung oxidierter Phospholipid-Mediatoren",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) reguliert die Genexpression möglicherweise nicht durch direkte Einwirkung auf DNA oder Transkriptionsfaktoren, sondern durch Beeinflussung der Entstehung oxidierter Phospholipide über Radikalkettenreaktionen. Diese In-vitro-Studie legt nahe, dass H₂ die Lipidperoxidation dämpft und dadurch die Calcium-abhängige Signalübertragung und nachgelagerte Genaktivität beeinflusst. Es handelt sich um eine Zell- und Chemiestudie, keinen Humanversuch. (Scientific Reports, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und zellfreie Chemiestudie — kein klinischer oder Tierversuch. Sie macht einen mechanistisch plausiblen und neuartigen Vorschlag: H₂ beeinflusst die Genexpression indirekt, indem es die Landschaft oxidierter Phospholipide verändert, welche dann die Ca²⁺-Signalübertragung modulieren. Der chemische Nachweis (Unterdrückung der Linolsäure-Autoxidation) ist solide. Die zellulären Microarray-Daten sind konsistent, müssen aber vorsichtig interpretiert werden — Hunderte von Genexpressionsveränderungen durch ein komplexes Phospholipidgemisch können unspezifische Effekte widerspiegeln. Die wesentliche Einschränkung: Konzentrationen und Bedingungen in Zellkultursystemen spiegeln selten die In-vivo-Physiologie wider. Keine Humandaten; keine klinische Relevanz ableitbar. Wissenschaftlich ist dies wertvolle mechanistische Grundlagenarbeit.",
      "abstract": "Wir haben zuvor gezeigt, dass H₂ als neuartiges Antioxidans wirkt und Zellen vor oxidativem Stress schützt. Seitdem haben zahlreiche Studien das therapeutische und präventive Potenzial von H₂ in der Medizin aufgezeigt. Darüber hinaus reguliert H₂ verschiedene Signaltransduktionswege und die Expression vieler Gene. Die primären Ziele von H₂ in den Signaltransduktionswegen sind jedoch unbekannt. Hier versuchten wir zu bestimmen, wie H₂ die Genexpression reguliert. In einem reinen chemischen System unterdrückte H₂-Gas (ca. 1 %, v/v) die Autoxidation von Linolsäure, die durch eine Radikalkettenreaktion verläuft, und reines 1-Palmitoyl-2-arachidonyl-sn-glycero-3-phosphocholin (PAPC), eines der wichtigsten Phospholipide, wurde in An- oder Abwesenheit von H₂ autoxidiert. H₂ veränderte die chemische Produktion der autoxidierten Phospholipidspezies im zellfreien System. Die Exposition kultivierter Zellen gegenüber den H₂-abhängig autoxidierten Phospholipidspezies reduzierte die Ca²⁺-Signaltransduktion und vermittelte die Expression verschiedener Gene, wie durch umfassende Microarray-Analyse gezeigt wurde. In den kultivierten Zellen unterdrückte H₂ die von der Radikalkettenreaktion abhängige Peroxidation und stellte das erhöhte zelluläre Ca²⁺ wieder her, was zur Regulierung der Ca²⁺-abhängigen Genexpression führte. Somit könnte H₂ die Genexpression über den Ca²⁺-Signaltransduktionsweg regulieren, indem es die von freien Radikalen abhängige Erzeugung oxidierter Phospholipid-Mediatoren modifiziert.",
      "conclusion": "In the cultured cells, H2 suppressed free radical chain reaction-dependent peroxidation and recovered the increased cellular Ca(2+), resulting in the regulation of Ca(2+)-dependent gene expression. Thus, H2 might regulate gene expression via the Ca(2+) signal transduction pathway by modifying the free radical-dependent generation of oxidized phospholipid mediators."
    },
    {
      "pmid": "26714124",
      "year": 2016,
      "title": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung mildert akute Nierenschädigung nach Lebertransplantation durch Aktivierung der p53-vermittelten Autophagie",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Saline Attenuates Acute Kidney Injury After Liver Transplantation via Activating p53-Mediated Autophagy.",
      "title_de": null,
      "journal": "Transplantation",
      "authors": "Du et al.",
      "author_search": "du du",
      "doi": "10.1097/tp.0000000000001052",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/tp.0000000000001052",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26714124/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-du-2016-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-mildert-akute/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "kidney-dialysis",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Du — Wasserstoffreiche Kochsalzlösung mildert akute Nierenschädigung nach Lebertransplantation durch Aktivierung der p53-vermittelten Autophagie",
      "summary": "Bei Ratten nach Lebertransplantation schützte wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS) die Nieren vor akuten Schäden, indem sie oxidativen Schaden und Zelltod reduzierte — mit p53-vermittelter Autophagie als Schlüsselmechanismus. Die Hemmung der Autophagie hob den nierenschützenden Effekt von H₂ auf und bestätigte die Bedeutung dieses Weges. Dies ist eine präklinische Tierstudie; Humantransplantationsdaten existieren nicht. (Transplantation, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Rattenstudie — keine Humandaten. Sie ist mechanistisch detailliert und gut kontrolliert und identifiziert einen spezifischen Signalweg (p53 → Autophagieinduzierung → Anti-Apoptose → Nierenschutz), den wasserstoffreiche Kochsalzlösung nach Lebertransplantation zu aktivieren scheint. Das Chloroquin-Rettungsexperiment stärkt den kausalen Anspruch. Einschränkungen: eine Tierspezies, ein Zeitpunkt (6 Stunden), intraperitoneale Kochsalzgabe (klinisch nicht so verabreicht), keine Dosisantwort-Daten. AKI nach Lebertransplantation beim Menschen ist multifaktoriell und die Pathophysiologie unterscheidet sich erheblich von Rattenmodellen. Klinische Übertragung erfordert dedizierte Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien am Menschen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Akute Nierenschädigung (AKI) beeinträchtigt das Überleben von Lebertransplantatempfängern erheblich. Bisher wurden der zugehörige Mechanismus und eine wirksame Therapie nicht streng untersucht. Die vorliegende Studie zielte darauf ab, die Rolle der p53-vermittelten Autophagie beim Schutzeffekt von wasserstoffreicher Kochsalzlösung (HRS) auf AKI nach orthotoper Lebertransplantation (OLT) zu untersuchen. METHODEN: Adulte männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden zufällig vier Gruppen zugeteilt: Schein, OLT, OLT mit HRS (6 ml/kg) Vorbehandlung (HS), OLT mit HRS und Chloroquin-Vorbehandlung (60 mg/kg) (CQ). Alle Proben wurden 6 Stunden nach Reperfusion entnommen. Nierenfunktion und oxidativer Stresslevel wurden durch biochemische und histopathologische Untersuchungen gemessen. Die Bildung von Autophagosomen wurde durch Transmissions-Elektronenmikroskopie beobachtet. Die Apoptoserate wurde durch TUNEL-Analyse bestimmt. Die Expression von Caspase-3, Cytochrom c, p53, DRAM, Beclin-1, LC3-II, p62, LAMP-2 und die Phosphorylierung von p53 wurden durch Western Blot gemessen. ERGEBNISSE: Im Vergleich zur OLT-Gruppe milderte HRS den histopathologischen Schaden erheblich, stellte die Nierenfunktion wieder her und senkte den oxidativen Stresslevel. Gleichzeitig verbesserte HRS die Apoptose signifikant durch Verringerung der Apoptoserate und Hemmung der Expression von Caspase-3 und Cytochrom c. Die Expression von Beclin-1 und LC3-II wurde hochreguliert, während p62 und LAMP-2 gehemmt wurden. Die Hemmung der Autophagie durch Chloroquin hob die nephroprotektiven Wirkungen von HRS auf. SCHLUSSFOLGERUNGEN: HRS schützt teilweise vor AKI nach Lebertransplantation durch Reduktion von Apoptose, was möglicherweise in der Modulation der p53-vermittelten Autophagie involviert ist.",
      "conclusion": "HRS is able to protect against AKI after liver transplantation partly by reducing apoptosis, which is possibly involved in the modulation of p53-mediated autophagy."
    },
    {
      "pmid": "26657415",
      "year": 2016,
      "title": "Ist Melanin eine Quelle bioaktiven molekularen Wasserstoffs?",
      "title_en": "Is melanin a source of bioactive molecular hydrogen?",
      "title_de": null,
      "journal": "Pharmacological research",
      "authors": "Ostojic et al.",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.phrs.2015.12.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.phrs.2015.12.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26657415/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2016-ist-melanin-quelle-bioaktiven/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Ostojic — Ist Melanin eine Quelle bioaktiven molekularen Wasserstoffs?",
      "summary": "Diese Theoriepublikation schlägt vor, dass Melanin — das Pigment in menschlicher Haut, Haaren und Augen — im Körper als natürliche biologische Quelle von molekularem Wasserstoff (H₂) fungieren könnte. Es handelt sich um eine reine Hypothesenarbeit ohne Experimentaldaten; der Abstract ist in diesem Datensatz nicht öffentlich verfügbar. (Pharmacological Research, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine Theorie-/Hypothesenarbeit — kein Experiment und kein Humanversuch. Der Abstract ist in diesem Datenbankdatensatz leer, was eine vollständige wissenschaftliche Bewertung hier unmöglich macht. Die Hypothese, dass Melanin bioaktives H₂ erzeugen könnte, ist neu und potenziell interessant, aber unbewiesen. Aus diesem Datensatz können keine experimentellen Belege, keine klinischen Daten und keine Schlussfolgerungen über therapeutisches H₂ gezogen werden. Interessierte sollten das Papier direkt über seine DOI (10.1016/j.phrs.2015.12.002) konsultieren.",
      "abstract": "Der Abstract dieser Publikation ist in der vorliegenden Datenbankversion nicht verfügbar. Die Arbeit behandelt die Hypothese, dass Melanin eine endogene Quelle bioaktiven molekularen Wasserstoffs (H₂) im menschlichen Körper sein könnte. Für eine vollständige inhaltliche Bewertung wird der Zugang zur Vollpublikation via DOI 10.1016/j.phrs.2015.12.002 empfohlen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "26631313",
      "year": 2016,
      "title": "Design und Optimierung selektiver Azaindolamid-M1-positiver allosterischer Modulatoren",
      "title_en": "Design and optimization of selective azaindole amide M1 positive allosteric modulators.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioorganic & medicinal chemistry letters",
      "authors": "Davoren et al.",
      "author_search": "davoren davoren",
      "doi": "10.1016/j.bmcl.2015.11.053",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bmcl.2015.11.053",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26631313/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-davoren-2016-design-optimierung-selektiver-azaindolamid/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Davoren — Design und Optimierung selektiver Azaindolamid-M1-positiver allosterischer Modulatoren",
      "summary": "Diese Wirkstoffdesign-Studie entwickelte eine neue Klasse von Kleinmolekül-Verbindungen, die selektiv den M1-Muskarinrezeptor aktivieren — ein Zielmolekül für kognitive Beeinträchtigungen bei Schizophrenie und Alzheimer-Erkrankung. Die intramolekulare Wasserstoffbrücke in diesen Azaindolamid-Verbindungen ist ein wesentliches Strukturelement — nicht molekularer Wasserstoff (H₂) als bioaktive Substanz. (Bioorganic &amp; Medicinal Chemistry Letters, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Medizinalchemie- und Pharmakologiestudie mit einigen In-vivo-Tierdaten für einen Wirkstoffkandidaten. Sie hat keinen Bezug zur Wasserstoffmedizin oder H₂-Therapie; die „Wasserstoffbrücke“ im Titel bezeichnet eine klassische intramolekulare Bindung in der Wirkstoffstruktur. Die Wissenschaft ist glaubwürdige Wirkstoffforschung für neurologische Zielmoleküle, liegt aber vollständig außerhalb des Bereichs der molekularen Wasserstoff-(H₂-)Forschung. Die Aufnahme in eine H₂-Datenbank ist ein stichwortbasiertes Fehlpositivum.",
      "abstract": "Die selektive Aktivierung des M1-Rezeptors über einen positiven allosterischen Modulator (PAM) ist ein neuer Ansatz zur Behandlung der mit Schizophrenie und Alzheimer-Erkrankung assoziierten kognitiven Beeinträchtigungen. Eine neuartige Serie von Azaindolamiden und ihre wichtigsten Pharmakophor-Elemente werden beschrieben. Der Stickstoff des Azaindol-Kerns ist ein wichtiges Designelement, da er eine intramolekulare Wasserstoffbrücke mit dem Amid-N-H bildet und so die bioaktive Konformation verstärkt, wie sie von der veröffentlichten SAR und unserem Homologiemodell vorhergesagt wird. Verbindung 25 ist ein potenter und selektiver M1-PAM mit gut ausgerichteten physikochemischen Eigenschaften, ausreichender Hirnpenetration und pharmakokinetischen (PK) Eigenschaften und ist In-vivo-aktiv. Diese günstigen Eigenschaften zeigen, dass diese Serie geeignete Qualitäten für die weitere Entwicklung und Studien besitzt.",
      "conclusion": "Representative compound 25 is a potent and selective M1 PAM that has well aligned physicochemical properties, adequate brain penetration and pharmacokinetic (PK) properties, and is active in vivo. These favorable properties indicate that this series possesses suitable qualities for further development and studies."
    },
    {
      "pmid": "26537817",
      "year": 2016,
      "title": "Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung verzögert das Fortschreiten der Erkrankung in einem Mausmodell der amyotrophen Lateralsklerose",
      "title_en": "Treatment with Hydrogen-Rich Saline Delays Disease Progression in a Mouse Model of Amyotrophic Lateral Sclerosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Neurochemical research",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1007/s11064-015-1750-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s11064-015-1750-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26537817/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2016-wasserstoffreicher-kochsalzloesung-verzoegert-fortschreiten/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Zhang — Behandlung mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung verzögert das Fortschreiten der Erkrankung in einem Mausmodell der amyotrophen Lateralsklerose",
      "summary": "In einem transgenen Mausmodell der ALS verzögerte wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HRS) den Krankheitsbeginn signifikant, verlängerte das Überleben und schützte Motoneuronen vor oxidativem Schaden und mitochondrialer Dysfunktion. Klassische Antioxidantien sind in ALS-Studien wiederholt gescheitert; H₂ bietet ein mechanistisch unterschiedliches Profil. Dies ist eine präklinische Tierstudie — es gibt keine Humandaten zu H₂ bei ALS. (Neurochemical Research, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Mausstudie — kein Humanversuch. Die Befunde sind ermutigend: HRS verzögerte das ALS-Fortschreiten im Standard-SOD1-G93A-Modell über einen multi-zielgerichteten mitochondrienschützenden Mechanismus. Das SOD1-G93A-Modell ist das meistverwendete ALS-Modell, repräsentiert aber nur ~2 % der menschlichen ALS-Fälle (familiäre SOD1-Mutationen), sodass die Übertragbarkeit auf sporadische ALS begrenzt ist. Tägliche i.p.-Injektionen sind kein realistischer klinischer Weg. Keine Sicherheits- oder Dosierungsdaten für H₂ bei ALS am Menschen existieren. Diese Ergebnisse rechtfertigen weitere translationale Forschung, können aber nicht als Beleg für H₂-Wirksamkeit bei menschlichen ALS-Patienten interpretiert werden.",
      "abstract": "Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist die häufigste motorische Neuronerkrankung im Erwachsenenalter, und zunehmende Beweise deuten darauf hin, dass oxidative Mechanismen zur ALS-Pathologie beitragen, aber klassische Antioxidantien haben in klinischen Studien keine gute Leistung gezeigt. Das Ziel dieser Arbeit war, die Wirkung der Behandlung mit H₂-Molekül auf die Krankheitsentwicklung in transgenen SOD1-G93A-Mäusen als ALS-Modell zu untersuchen. Die Behandlung von SOD1-G93A-Mäusen mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung (HRS, i.p.) verzögerte den Krankheitsbeginn signifikant und verlängerte das Überleben, milderte den Verlust von Motoneuronen und unterdrückte die mikrogliäre und gliöse Aktivierung. Die HRS-Behandlung hemmte die Freisetzung mitochondrialer apoptogener Faktoren und die nachfolgende Aktivierung von nachgelagerten Caspase-3. Darüber hinaus reduzierte HRS bei SOD1-G93A-Mäusen die Proteincarbonyl- und 3-Nitrotyrosin-Spiegel und unterdrückte die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), Peroxynitrit und Malondialdehyd. HRS bei SOD1-G93A-Mäusen erhielt die Mitochondrienfunktion, erkennbar an wiederhergestellten Aktivitäten von Komplex I und IV, reduzierter mitochondrialer ROS-Bildung und verbesserter mitochondrialer ATP-Synthese. Zusammenfassend könnte das H₂-Molekül neuroprotektiv gegen ALS sein, möglicherweise durch Dämpfung von oxidativem und nitrosativem Stress und Erhalt der Mitochondrienfunktion.",
      "conclusion": "Treatment of mutant SOD1 G93A mice with HRS preserved mitochondrial function, marked by restored activities of Complex I and IV, reduced mitochondrial ROS formation and enhanced mitochondrial adenosine triphosphate synthesis. In conclusion, hydrogen molecule may be neuroprotective against ALS, possibly through abating oxidative and nitrosative stress and preserving mitochondrial function."
    },
    {
      "pmid": "26529665",
      "year": 2016,
      "title": "Wasserstoffreiches Medium mildert die lipopolysaccharid-induzierte Barrierefunktionsstörung über die RhoA-mDia1-Signalübertragung in Caco-2-Zellen",
      "title_en": "HYDROGEN-RICH MEDIUM AMELIORATES LIPOPOLYSACCHARIDE-INDUCED BARRIER DYSFUNCTION VIA RHOA-MDIA1 SIGNALING IN CACO-2 CELLS.",
      "title_de": null,
      "journal": "Shock (Augusta, Ga.)",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.1097/shk.0000000000000503",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/shk.0000000000000503",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26529665/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2016-medium-mildert-lipopolysaccharid-induzierte/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Yang — Wasserstoffreiches Medium mildert die lipopolysaccharid-induzierte Barrierefunktionsstörung über die RhoA-mDia1-Signalübertragung in Caco-2-Zellen",
      "summary": "In intestinalen Epithelzellen (Caco-2) schützte wasserstoffreiches Medium die Darmbarriere vor LPS-induzierter Permeabilitätserhöhung, indem es den RhoA-mDia1-Signalweg modulierte, der die Integrität von Tight Junctions und Adherens Junctions steuert. Dies ist eine mechanistisch detaillierte In-vitro-Zellstudie, die für septisch bedingte Darmversagen relevant ist — kein Human- oder Tierexperiment. (Shock, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine rigorose In-vitro-Zellstudie, die einen plausiblen und spezifischen molekularen Mechanismus liefert, wie H₂ die Darmbarriere bei Sepsis schützen könnte: RhoA-Suppression und mDia1-Hochregulation stabilisieren Tight Junctions und Adherens Junctions. Die Gen-Knockdown-Kontrollen stärken die kausale Interpretation. Einschränkungen: Caco-2-Monoschichten sind ein vereinfachtes Einzelzelltyp-Modell; die LPS-Dosis ist sehr hoch; Ergebnisse müssen In-vivo (Tiermodell) und dann am Menschen validiert werden, bevor klinische Implikationen abgeleitet werden können. Keine direkte menschliche Relevanz ableitbar. Wissenschaftlich ist dies ein nützliches mechanistisches Puzzlestück im H₂/Sepsis-Bereich.",
      "abstract": "Gastrointestinale Barrierestörungen sind mit Schweregrad und Prognose der Sepsis assoziiert. Wasserstoffgas (H₂) kann Mehrorganschäden in septischen Tieren mildern. Das Ras-Homolog-Genfamilienmitglied A (RhoA) und das Säuger-Diaphanous-verwandte Formin 1 (mDia1) sind wichtig für die Regulierung von Tight Junctions (TJ) und Adherens Junctions (AJ), die beide die Integrität der Darmbarriere bestimmen. Diese Studie zielte darauf ab, zu untersuchen, ob H₂ die durch LPS stimulierte Dysfunktion der Darmbarriere modulieren kann und ob die RhoA-mDia1-Signalübertragung involviert ist. Caco-2-Zellen wurden verschiedenen LPS-Konzentrationen (1 µg/mL–1 mg/mL) ausgesetzt. Die Permeabilität der Darmbarriere wurde durch transepithelialen Widerstand (TER) und Fluorescein-Isothiocyanat-Dextran-Fluss bewertet. Expression und Verteilung von Occludin und E-Cadherin wurden durch Western Blot und Immunfluoreszenz analysiert. RhoA-Aktivität wurde durch G-Lisa-Assay gemessen, und mDia1-Expression wurde durch Western Blot bewertet. LPS (100 µg/mL) verringerte TER und erhöhte FITC-Dextran-Fluss, was durch H₂-reiches Medium gemildert wurde. Außerdem dämpfte H₂ den durch LPS induzierten oxidativen Stress. Darüber hinaus verbesserte H₂ die durch LPS verursachte herunterregulierte Expression und Umverteilung von Occludin und E-Cadherin. Zusätzlich milderte H₂ die LPS-bedingte RhoA-Aktivierung, und die vorteilhaften Wirkungen von H₂ auf die Barriere wurden durch den RhoA-Agonisten CN03 aufgehoben. Der Rho-Inhibitor C3-Exoenzym milderte den durch LPS induzierten Barrierezusammenbruch. Darüber hinaus erhöhte H₂-reiches Medium die mDia1-Expression, und mDia1-Knockdown schaffte den Schutz von H₂ auf die Barrierepermeabilität ab. mDia1-Knockdown eliminierte die H₂-induzierten Vorteile für Occludin und E-Cadherin. Diese Ergebnisse legen nahe, dass H₂ die durch LPS induzierte Hyperpermseabilität der Darmbarriere und Störungen von TJ und AJ durch Moderation der RhoA-mDia1-Signalübertragung verbessert.",
      "conclusion": "mDia1 knockdown eliminated H2-induced benefits for occludin and E-cadherin. These findings suggest that H2 improves LPS-induced hyperpermeability of the intestinal barrier and disruptions of TJ and AJ by moderating RhoA-mDia1 signaling."
    },
    {
      "pmid": "26012504",
      "year": 2016,
      "title": "Antioxidantien und K⁺-Kanal-Agonisten versus Wasserstofftherapie während der Ex-vivo-Lungenperfusion",
      "title_en": "Antioxidants and K+ channel agonists versus hydrogen therapy during ex vivo lung perfusion†.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of cardio-thoracic surgery : official journal of the European Association for Cardio-thoracic Surgery",
      "authors": "Mohamed",
      "author_search": "mohamed mohamed",
      "doi": "10.1093/ejcts/ezv192",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ejcts/ezv192",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26012504/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mohamed-2016-antioxidantien-kanal-agonisten-versus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Mohamed — Antioxidantien und K⁺-Kanal-Agonisten versus Wasserstofftherapie während der Ex-vivo-Lungenperfusion",
      "summary": "Diese Studie verglich verschiedene Schutzstrategien — Antioxidantien, Kaliumkanal-Agonisten und Wasserstofftherapie — die während der Ex-vivo-Lungenperfusion (EVLP) angewendet wurden, einer Technik zur Erhaltung und Beurteilung von Spenderlungen vor der Transplantation. Die Studie wurde in einem tierischen (nicht-humanen) System durchgeführt; der Abstract ist in diesem Datensatz nicht verfügbar. (European Journal of Cardio-Thoracic Surgery, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Ex-vivo-Tierlungenstudie — kein Humantransplantationsversuch. Der Abstract fehlt in diesem Datenbankdatensatz, was eine vollständige wissenschaftliche Bewertung hier unmöglich macht. Der Vergleich von Wasserstofftherapie mit alternativen Schutzstrategien im EVLP-Kontext ist als Forschungsfrage klinisch relevant, aber Ergebnisse können ohne Volltext nicht bewertet werden. Aus diesem Datensatz können keine Schlussfolgerungen über den klinischen Einsatz von H₂ bei Lungentransplantation gezogen werden. Das vollständige Paper ist über DOI 10.1093/ejcts/ezv192 zugänglich.",
      "abstract": "Der Abstract dieser Publikation ist in der vorliegenden Datenbankversion nicht verfügbar. Die Arbeit vergleicht offenbar antioxidative Ansätze und Kaliumkanal-Agonisten mit Wasserstofftherapie im Rahmen der Ex-vivo-Lungenperfusion (EVLP) — einem präklinischen Modell zur Evaluation von Spenderlungen vor der Transplantation. Für eine vollständige inhaltliche Bewertung wird der Zugang zur Vollpublikation via DOI 10.1093/ejcts/ezv192 empfohlen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "25671669",
      "year": 2016,
      "title": "Das Multiresistenzprofil der PR20-HIV-1-Protease wird einer verzerrten Konformations- und Wirkstoffbindungslandschaft zugeschrieben: Erkenntnisse aus der Molekulardynamik",
      "title_en": "Multi-drug resistance profile of PR20 HIV-1 protease is attributed to distorted conformational and drug binding landscape: molecular dynamics insights.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of biomolecular structure & dynamics",
      "authors": "Chetty et al.",
      "author_search": "chetty chetty",
      "doi": "10.1080/07391102.2015.1018326",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/07391102.2015.1018326",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25671669/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chetty-2016-multiresistenzprofil-pr20-hiv-protease/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2016 · Chetty — Das Multiresistenzprofil der PR20-HIV-1-Protease wird einer verzerrten Konformations- und Wirkstoffbindungslandschaft zugeschrieben: Erkenntnisse aus der Molekulardynamik",
      "summary": "Diese computergestützte Chemiestudie analysierte, wie 20 Mutationen in der HIV-1-Protease (PR20-Variante) ihre Struktur verzerren und die Wirkstoffbindung reduzieren, was die hohe Multiresistenz dieser Variante erklärt. Die Studie verwendet Molekulardynamiksimulation — intramolekulare Wasserstoffbrückennetzwerke werden als Teil der Proteinstruktur analysiert, nicht als molekulare H₂-Therapie. (Journal of Biomolecular Structure &amp; Dynamics, 2016.)",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte Strukturbiologiestudie ohne Bezug zur Wasserstoffmedizin oder H₂-Therapie. „Wasserstoffbrücken“ in diesem Paper bezeichnen Standardchemische Wechselwirkungen innerhalb der Proteinstruktur — ein grundlegendes Konzept in der Strukturbiologie ohne Beziehung zu molekularem Wasserstoff (H₂) als bioaktivem Mittel. Die Studie ist wissenschaftlich glaubwürdig und für HIV-Wirkstoffresistenz relevant, liegt aber vollständig außerhalb des Bereichs der H₂-Medizin. Ihre Anwesenheit in einer H₂-Datenbank ist ein stichwortbasiertes Fehlpositivum.",
      "abstract": "Die PR20-HIV-1-Protease, eine Variante mit 20 Mutationen, weist hohe Multiresistenz auf; bisher gab es jedoch keinen Bericht, der die Auswirkungen dieser 20 Mutationen auf die Konformations- und Wirkstoffbindungslandschaft auf molekularer Ebene detailliert. In diesem Bericht zeigen wir die erste umfassende Studie zur Erläuterung der Auswirkungen dieser Mutationen auf die dynamischen Merkmale sowie das Wirkstoffbindungs- und Resistenzprofil mithilfe umfangreicher Molekulardynamik-Analysen. Vergleichende MD-Simulationen für Wildtyp- und PR20-HIV-Proteasen, startend von gebundenen und ungebundenen Konformationen in jedem Fall, wurden durchgeführt. Ergebnisse zeigten, dass die Apo-Konformation der PR20-Variante die Tendenz zeigte, länger in der offenen Konformation zu verbleiben. Dies führte zu einem Phänomen, bei dem der in der aktiven Stelle der PR20 sitzende Inhibitor dazu neigt, von der Bindungsstelle wegzudiffundieren, was zu einer signifikanten Änderung der Inhibitor-Protein-Assoziation führt. Die Berechnung der Pro-Residuen-Fluktuation (RMSF) und des Gyrationsradius bestätigte diese Befunde weiter. MM/GBSA zeigte, dass das Auftreten von 20 Mutationen zu einem Abfall der berechneten Bindungsfreienergien (ΔGbind) um ~25,17 kcal/mol und ~5 kcal/mol für p2-NC, ein natürliches Peptidsubstrat, bzw. Darunavir führte. Darüber hinaus zeigte das Restinteraktionsnetzwerk ein vermindertes Interspezies-Wasserstoffbrückennetzwerk und Änderungen in den Interspezies-Verbindungen. Die erhöhte Konformationsflexibilität in PR20 durch den Verlust von intra- und intermolekularen Wasserstoffbrücken und anderen prominenten Bindungskräften führte zu einem Verlust des Proteasegreifens am Liganden. Die Entwicklung von DRV-Analoga unter Beibehaltung seiner wichtigsten Pharmakophor-Merkmale wird der Weg vorwärts bei der Suche nach neuen Protease-Inhibitoren gegen multiresistente Stämme sein.",
      "conclusion": "It is interesting to note that the difference in conformational flexibility between PR20 and WT conformations was much higher in the case of substrate-bound conformation as compared to DRV. Thus, developing analogues of DRV by retaining its key pharmacophore features will be the way forward in the search for novel protease inhibitors against multi-drug resistant strains."
    },
    {
      "pmid": "26571560",
      "year": 2015,
      "title": "Anfänge, Entwicklung und Potenzial der Wasserstoffmedizin: Auf dem Weg zu therapeutischen und präventiven Anwendungen von molekularem Wasserstoff gegen eine Vielzahl von Erkrankungen",
      "title_en": "[Initiation, development and potential of hydrogen medicine: Toward therapeutic and preventive applications of molecular hydrogen against a variety of diseases].",
      "title_de": null,
      "journal": "Seikagaku. The Journal of Japanese Biochemical Society",
      "authors": "Ohta",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26571560/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2015-anfaenge-entwicklung-potenzial-wasserstoffmedizin/",
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        "unspecified"
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        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Ohta — Anfänge, Entwicklung und Potenzial der Wasserstoffmedizin: Auf dem Weg zu therapeutischen und präventiven Anwendungen von molekularem Wasserstoff gegen eine Vielzahl von Erkrankungen",
      "summary": "Dieser Review von Shigeo Ohta — einem der Gründungsforscherin des Feldes — verfolgt die Geschichte der Wasserstoffmedizin von ihren Anfängen 2007, überblickt die mechanistischen und klinischen Belege in mehreren Krankheitsbereichen und skizziert zukünftige Forschungsrichtungen. Als Übersichtsarbeit synthetisiert er bestehende Literatur, anstatt neue Experimentaldaten zu präsentieren. (Seikagaku / Journal of the Japanese Biochemical Society, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review von einem der Begründer der Wasserstoffmedizin — keine neue Experimentalstudie. Als Review fasst er bestehende Literatur zusammen und interpretiert sie; Befunde sind als Synthese und Perspektive des Autors zu verstehen, nicht als unabhängige neue Belege. Der Abstract fehlt in diesem Datenbankdatensatz, was eine vollständige Bewertung hier unmöglich macht. Als Review stellt er keinen direkten klinischen Beweis dar, kann aber nützliche Orientierung im Feld bieten. Leser sollten für vollständige Argumente den Volltext über die Zeitschrift oder DOI aufrufen.",
      "abstract": "Der Abstract dieser Publikation ist in der vorliegenden Datenbankversion nicht verfügbar. Die Arbeit von Shigeo Ohta — einem der Pioniere der Wasserstoffmedizin — bietet einen umfassenden Überblick über die Entstehung, Entwicklung und das Potenzial des Feldes der Wasserstoffmedizin. Sie richtet sich auf therapeutische und präventive Anwendungen von molekularem Wasserstoff gegen ein breites Spektrum von Erkrankungen. Für eine vollständige inhaltliche Bewertung wird der Zugang zur Vollpublikation empfohlen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "26337845",
      "year": 2015,
      "title": "Direkter Interspezies-Elektronentransfer in der anaeroben Vergärung: Eine Übersichtsarbeit",
      "title_en": "Direct Interspecies Electron Transfer in Anaerobic Digestion: A Review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advances in biochemical engineering/biotechnology",
      "authors": "Dubé et al.",
      "author_search": "dubé dubé",
      "doi": "10.1007/978-3-319-21993-6_4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/978-3-319-21993-6_4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26337845/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dube-2015-direkter-interspezies-elektronentransfer-anaeroben/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Dubé — Direkter Interspezies-Elektronentransfer in der anaeroben Vergärung: Eine Übersichtsarbeit",
      "summary": "Dieser Review behandelt den „direkten Interspezies-Elektronentransfer“ (DIET) — eine Form des syntrophen Stoffwechsels in anaeroben Mikrobengemeinschaften, bei dem Elektronen direkt zwischen Zellen fließen, ohne durch molekularen Wasserstoff oder Formiat vermittelt zu werden. H₂ wird zwar als Vergleichspunkt erwähnt, aber dieses Paper befasst sich mit Umweltmikrobiologie und Biogasproduktion, nicht mit biomedizinischer H₂-Therapie. (Advances in Biochemical Engineering/Biotechnology, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein Umweltmikrobiologie-Review ohne Bezug zur menschlichen Gesundheit, Wasserstoffmedizin oder therapeutischem H₂. „Molekularer Wasserstoff“ in diesem Paper bezeichnet H₂-Gas als Fermentationsnebenprodukt in anaeroben mikrobiellen Ökosystemen — ein völlig anderer Kontext als biomedizinische H₂-Supplementierung. Seine Aufnahme in eine H₂-Medizindatenbank ist ein stichwortbasiertes Fehlpositivum. Aus diesem Paper können keine für H₂-Therapie oder menschliche Gesundheit relevanten Schlussfolgerungen gezogen werden.",
      "abstract": "Der direkte Interspezies-Elektronentransfer (DIET) ist ein syntrophe Stoffwechsel, bei dem freie Elektronen von einer Zelle zur anderen fließen, ohne durch reduzierte Moleküle wie molekularen Wasserstoff oder Formiat transportiert zu werden. Da immer mehr Mikroorganismen eine Fähigkeit zum Elektronenaustausch zeigen — sei es zum Export oder Import — wird es offensichtlich, dass DIET ein syntrophischer Stoffwechsel ist, der in der Natur viel weiter verbreitet ist als bisher gedacht. Dieser Artikel überblickt Literatur zum DIET, speziell im Bezug auf anaerobe Vergärung. Anaerober granulärer Schlamm, ein Biofilm, ist eine spezialisierte Mikroumgebung, in der syntrophe bakterielle und archaeale Organismen in enger Nähe zusammenwachsen. Exoelektrogene Bakterien, die organische Substrate oder Intermediate abbauen, brauchen eine Elektronensenke, und elektrotrophe Methanogene sind perfekte Partner, um diese Elektronen aufzunehmen und Methan zu produzieren. Die granulären extrazellulären polymeren Substanzen, die die Biofilmmatrix leitfähiger machen, spielen eine Rolle als Elektronenträger im DIET.",
      "conclusion": "Exoelectrogenic bacteria degrading organic substrates or intermediates need an electron sink and electrotrophic methanogens represent perfect partners to assimilate those electrons and produce methane. The granule extracellular polymeric substances by making the biofilm matrix more conductive, play a role as electrons carrier in DIET."
    },
    {
      "pmid": "25958185",
      "year": 2015,
      "title": "Chemische Kommunikation im Darm: Wirkungen von mikrobiota-erzeugten Metaboliten auf gastrointestinale bakterielle Pathogene.",
      "title_en": "Chemical communication in the gut: Effects of microbiota-generated metabolites on gastrointestinal bacterial pathogens.",
      "title_de": null,
      "journal": "Anaerobe",
      "authors": "Vogt et al.",
      "author_search": "vogt vogt",
      "doi": "10.1016/j.anaerobe.2015.05.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.anaerobe.2015.05.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25958185/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-vogt-2015-chemische-kommunikation-darm-mikrobiota/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Vogt et al. — Chemische Kommunikation im Darm: Wirkungen von mikrobiota-erzeugten Metaboliten auf gastrointestinale bakterielle Pathogene.",
      "summary": "Die Darmmikrobiota besetzt nicht nur Raum — sie gestaltet durch Metaboliten aktiv die chemische Umgebung des Darms und kann bakterielle Pathogene hemmen oder fördern. Dieser Review behandelt Schlüsselmoleküle wie kurzkettige Fettsäuren, Gallensäuren und molekularen Wasserstoff (H₂) und wie sie gemeinsam den Ausgang von Darminfektionen bestimmen. (Anaerobe, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review der wissenschaftlichen Literatur — keine klinische oder experimentelle Studie zur Wasserstofftherapie. Molekularer Wasserstoff taucht als einer von mehreren Metaboliten auf, der im Kontext der intestinalen mikrobiellen Ökologie diskutiert wird. Der Review ist informativ, um die natürliche Rolle von H₂ in der Darmumgebung zu verstehen, liefert jedoch keinen direkten Beleg für den therapeutischen Einsatz von Wasserstoff beim Menschen. Die Breite des Reviews ist seine Stärke; das Fehlen neuer experimenteller Daten ist seine Einschränkung. Am relevantesten für Forschende, die sich für die Schnittmenge von Mikrobiomwissenschaft und H₂-Biologie interessieren.",
      "abstract": "Gastrointestinale Pathogene müssen viele Hindernisse überwinden, um einen Wirt erfolgreich zu besiedeln — nicht zuletzt die Anwesenheit der Darmmikrobiota, der Billionen kommensaler Mikroorganismen, die die Verdauungstrakte von Säugetieren bewohnen, und ihrer Produkte. Es ist gut belegt, dass eine gesunde Darmmikrobiota ihren Wirt vor zahlreichen Pathogenen schützt, darunter Salmonella-Spezies, Clostridium difficile, enterohaemorrhagische Escherichia coli und Vibrio cholerae. Umgekehrt haben pathogene Bakterien Mechanismen entwickelt, um eine Infektion zu etablieren und dem intensiven Wettbewerb mit der Mikrobiota um Raum und Nährstoffe standzuhalten. In dieser Arbeit überprüfen wir die Belege dafür, dass von der Darmmikrobiota erzeugte Metaboliten eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Ausgang einer Infektion durch bakterielle Pathogene zu bestimmen. Indem sie Nahrungsmetaboliten und wirtsproduzierte Metaboliten verbrauchen und umwandeln sowie primäre und sekundäre Metaboliten eigener Herkunft absondern, definiert die Mikrobiota die chemische Umgebung des Darms und bestimmt oft spezifische Wirtsreaktionen. Obwohl die meisten von der Darmmikrobiota produzierten Metaboliten derzeit noch nicht charakterisiert sind, ist bekannt, dass mehrere gut untersuchte Moleküle — darunter kurzkettige Fettsäuren, Succinat, Mucin-O-Glykane, molekularer Wasserstoff, sekundäre Gallensäuren und der AI-2-Quorum-Sensing-Autoinducer — das Wachstum und die Virulenz von Pathogenen beeinflussen. Wir diskutieren auch Herausforderungen und mögliche Ansätze zur weiteren Erforschung des chemischen Zusammenspiels zwischen Mikrobiota und gastrointestinalen Pathogenen.",
      "conclusion": "Although most gut microbiota-produced metabolites are currently uncharacterized, several well-studied molecules made or modified by the microbiota are known to affect the growth and virulence of pathogens, including short-chain fatty acids, succinate, mucin O-glycans, molecular hydrogen, secondary bile acids, and the AI-2 quorum sensing autoinducer. We also discuss challenges and possible approach"
    },
    {
      "pmid": "25936365",
      "year": 2015,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: Ein inertes Gas wird klinisch wirksam.",
      "title_en": "Molecular hydrogen: An inert gas turns clinically effective.",
      "title_de": null,
      "journal": "Annals of medicine",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.3109/07853890.2015.1034765",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3109/07853890.2015.1034765",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25936365/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2015-inertes-wird-klinisch-wirksam/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Ostojic — Molekularer Wasserstoff: Ein inertes Gas wird klinisch wirksam.",
      "summary": "Jahrzehntelang als biologisch inert geltend, hat molekularer Wasserstoff (H₂) in den vergangenen Jahren klinische Belege gesammelt — von metabolischen Erkrankungen über chronische Entzündungen bis hin zu Krebs. Dieser Review von Ostojic fasst verfügbare klinische Studiendaten zu H₂ zusammen und skizziert praktische Überlegungen zu Dosierung, Applikationswegen und Sicherheit. (Annals of Medicine, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein Literatur-Review, keine primäre klinische Studie. Sein Wert liegt darin, frühe klinische Signale aus verschiedenen Krankheitsbereichen zu bündeln — nicht in Originaldaten. Das ehrliche Bild, das er zeichnet: H₂ zeigt vielversprechende Signale bei metabolischen und entzündlichen Erkrankungen, aber Dosierungsempfehlungen und Langzeit-Sicherheitsdaten sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ausdrücklich unzureichend. Praktizierende sollten dies als Synthese von Früh-Phasen-Evidenz betrachten, nicht als etabliertes Behandlungsprotokoll. Das Einzelautorenformat bedeutet auch, dass Auswahl und Gewichtung der Studien die Perspektive eines Forschers widerspiegeln.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) erschien vor etwa 40 Jahren als experimenteller Wirkstoff in der Biomedizin, doch die vergangenen 5 Jahre scheinen seinen medizinischen Wert im klinischen Umfeld zu bestätigen. H₂ verbessert klinische Endpunkte und Surrogatmarker in mehreren klinischen Studien, von metabolischen Erkrankungen über chronisch-systemische Entzündungsstörungen bis hin zu Krebs. Weniger Informationen liegen jedoch zu seinen Arzneimitteleigenschaften vor, wie Dosierung und Verabreichung, Nebenwirkungen und Anwendung in besonderen Bevölkerungsgruppen. Diese Arbeit gibt einen Überblick über die klinische Relevanz von molekularem Wasserstoff und fasst Daten aus klinischen Studien zu diesem innovativen medizinischen Wirkstoff zusammen. Klinische Profile von H₂ liefern eine evidenzbasierte Orientierung für die praktische Anwendung und zukünftige Forschung zu molekularem Wasserstoff für die breitere Gesundheitsversorgung.",
      "conclusion": "The present paper overviews the clinical relevance of molecular hydrogen, and summarizes data from clinical trials on this innovative medical agent. Clinical profiles of H2 provide evidence-based direction for practical application and future research on molecular hydrogen for the wider health care community."
    },
    {
      "pmid": "25747486",
      "year": 2015,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als neuartiges Antioxidans: Überblick über die Vorteile von Wasserstoff für medizinische Anwendungen.",
      "title_en": "Molecular hydrogen as a novel antioxidant: overview of the advantages of hydrogen for medical applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Methods in enzymology",
      "authors": "Ohta",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": "10.1016/bs.mie.2014.11.038",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/bs.mie.2014.11.038",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25747486/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2015-neuartiges-antioxidans-ueberblick-vorteile/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "eye",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Ohta — Molekularer Wasserstoff als neuartiges Antioxidans: Überblick über die Vorteile von Wasserstoff für medizinische Anwendungen.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein mildes, selektives Antioxidans, das die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies neutralisiert, ohne die normale zelluläre Redoxsignalgebung zu stören — ein entscheidender Vorteil gegenüber Breitband-Antioxidantien. Dieser umfassende Überblick von Ohta behandelt Applikationsmethoden, biologische Mechanismen und die wachsende Evidenz aus Tiermodellen und klinischen Studien. (Methods in Enzymology, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein Schlüssel-Review eines der Gründungsforschenden des Feldes und bietet einen klaren mechanistischen Rahmen für H₂ als Antioxidans. Er ist am wertvollsten als konzeptuelle und methodische Referenz — sie katalogisiert Verabreichungswege und biologische Mechanismen. Stand 2015 basierte die Evidenz überwiegend auf Tiermodellen und frühen klinischen Studien, nicht auf großen randomisierten Prüfungen. Direkte klinische Schlussfolgerungen für den therapeutischen Einsatz am Menschen sollten aus diesem Review nicht gezogen werden. Die ehrliche Feststellung des Autors, dass H₂ nicht in das traditionelle Arzneimittelparadigma passt, ist wissenschaftlich wichtig und sollte nicht als Marketing fehlinterpretiert werden.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) galt als inert und funktionslos in Säugetierzellen. Wir haben dieses Konzept umgekehrt, indem wir zeigten, dass H₂ innerhalb von Zellen mit hochreaktiven Oxidantien wie dem Hydroxylradikal (•OH) und Peroxynitrit (ONOO⁻) reagiert. H₂ hat mehrere Vorteile für medizinische Anwendungen: Es ist mild genug, um weder Stoffwechsel-Redoxreaktionen zu stören noch die Signalgebung durch reaktive Sauerstoffspezies zu beeinflussen. Daher sollte es keine oder wenige Nebenwirkungen haben. H₂ kann mit einer H₂-spezifischen Elektrode oder durch Gaschromatographie nachgewiesen werden. H₂ diffundiert schnell in Gewebe und Zellen, um effiziente Wirkungen zu entfalten. Wir haben daher das Potenzial von H₂ für präventive und therapeutische Anwendungen vorgeschlagen. Es gibt mehrere Methoden, H₂ aufzunehmen oder zu konsumieren: H₂-Gas einatmen, H₂-gelöstes Wasser trinken, H₂-gelöste Kochsalzlösung injizieren, ein H₂-Bad nehmen oder H₂-Kochsalzlösung auf die Augen tropfen. Neuere Veröffentlichungen zeigten, dass H₂ neben der direkten Neutralisation hochreaktiver Oxidantien oxidativen Stress indirekt durch Regulation der Expression verschiedener Gene reduziert. Durch Regulierung der Genexpression wirkt H₂ zudem antiinflammatorisch, antiallergisch und antiapoptotisch und stimuliert den Energiestoffwechsel. Neben wachsender Evidenz aus tierexperimentellen Modellen wurden oder werden umfangreiche klinische Untersuchungen durchgeführt. Da die meisten Arzneimittel spezifisch auf ihre spezifischen Ziele wirken, scheint sich H₂ von konventionellen pharmazeutischen Arzneimitteln zu unterscheiden. Aufgrund seiner großen Wirksamkeit und fehlenden Nebenwirkungen hat H₂ Potenzial für klinische Anwendungen bei vielen Erkrankungen.",
      "conclusion": "Since most drugs specifically act on their specific targets, H2 seems to differ from conventional pharmaceutical drugs. Owing to its great efficacy and lack of adverse effects, H2 has potential for clinical applications for many diseases."
    },
    {
      "pmid": "25720951",
      "year": 2015,
      "title": "Gezielte Ausrichtung von molekularem Wasserstoff an Mitochondrien: Barrieren und Zugangswege.",
      "title_en": "Targeting molecular hydrogen to mitochondria: barriers and gateways.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pharmacological research",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.phrs.2015.02.004",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.phrs.2015.02.004",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25720951/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2015-gezielte-adressierung-mitochondrien-barrieren/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Ostojic — Gezielte Ausrichtung von molekularem Wasserstoff an Mitochondrien: Barrieren und Zugangswege.",
      "summary": "Mitochondrien sind ein zentrales Ziel der Wasserstofftherapie, doch die Doppelmembranstruktur und das hohe Membranpotenzial dieser Organellen schaffen spezifische Barrieren für die H₂-Zufuhr, die noch nicht gut verstanden sind. Dieses Perspektivpapier von Ostojic untersucht sowohl die Hindernisse als auch potenzielle Vorteile beim Transport von H₂ in Mitochondrien. (Pharmacological Research, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches Perspektivstück — es formuliert Hypothesen zur mitochondrialen H₂-Pharmakokinetik, testet sie aber nicht. Es werden keine Tier- oder Humandaten präsentiert. Sein Wert liegt in der Formulierung einer wichtigen ungelösten Frage der H₂-Biologie: Erhalten Mitochondrien bedeutsame H₂-Konzentrationen, und wie beeinflusst das Membranpotenzial dies? Aus diesem Papier allein können keine praktischen Schlussfolgerungen für die therapeutische Anwendung gezogen werden. Es ist nützliche Lektüre für Forschende, die mechanistische oder pharmakokinetische Studien konzipieren.",
      "abstract": "Obwohl die Verabreichung von molekularem Wasserstoff (H₂, Dihydrogen) als effektives innovatives therapeutisches Verfahren in der Biomedizin anerkannt wurde, scheinen die zelluläre Kinetik und die Verwertung von H₂ weniger gut verstanden zu sein. Insbesondere könnten mitochondriale Barrieren Auswirkungen auf die H₂-Nutzung bei mitochondrienbedingten Erkrankungen und Zuständen haben. Die Doppelmembranorganisation der Mitochondrien und das hohe Membranpotenzial sind wichtige Elemente der mitochondrialen Stabilität, die den Transport des Moleküls in die Organelle und aus ihr heraus kontrollieren. In diesem Perspektivpapier haben wir mögliche Hindernisse und Vorteile für die H₂-Zufuhr an Mitochondrien aufgezeigt.",
      "conclusion": "Double-membrane organization of mitochondria and large membrane potential are important elements of mitochondrial stability that control the transport of the molecule into and out of the organelle. In this perspective paper, we advanced possible obstacles and advantages for H2 delivery to mitochondria."
    },
    {
      "pmid": "25525953",
      "year": 2015,
      "title": "Molekularer Wasserstoff in der Sportmedizin: neue therapeutische Perspektiven.",
      "title_en": "Molecular hydrogen in sports medicine: new therapeutic perspectives.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of sports medicine",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1055/s-0034-1395509",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1055/s-0034-1395509",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25525953/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2015-sportmedizin-neue-therapeutische-perspektiven/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Ostojic — Molekularer Wasserstoff in der Sportmedizin: neue therapeutische Perspektiven.",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) könnte einen neuartigen Ansatz zur Bewältigung von trainingsinduziertem oxidativem Stress und Sportverletzungen bieten und möglicherweise auch die sportliche Leistungsfähigkeit verbessern. Dieser Review fasst klinische und Forschungsnachweise zu H₂ bei oxidativen Stress-Erkrankungen zusammen und rahmt seine spezifische Relevanz für die Sportmedizin ein. (International Journal of Sports Medicine, 2015.)",
      "assessment": "Ein narrativer Review, der durch Synthese von Evidenz aus angrenzenden Krankheitsbereichen für die Relevanz von H₂ in der Sportmedizin argumentiert. Das Argument ist plausibel — trainingsinduzierter oxidativer Stress ist ein gut etabliertes Phänomen — doch die direkte sportspezifische klinische Evidenz war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung begrenzt. Der vorgeschlagene Leistungsverbesserungsaspekt ist spekulativ und würde dedizierter randomisierter Studien bedürfen. Lesende, die an der mechanistischen Begründung interessiert sind, finden hier Mehrwert; wer definitive Leistungsdaten sucht, sollte sich nachfolgende kontrollierte Studien ansehen.",
      "abstract": "In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich molekularer Wasserstoff als neuartiger therapeutischer Wirkstoff mit antioxidativen, antiinflammatorischen und antiapoptotischen Effekten herausgestellt, die in einer Vielzahl von Tiermodellen und Humanstudien nachgewiesen wurden. Günstige Effekte von molekularem Wasserstoff im klinischen Umfeld werden besonders bei oxidativen Stress-vermittelten Erkrankungen beobachtet, wie Diabetes mellitus, Hirnstamminfarkt, rheumatoider Arthritis oder neurodegenerativen Erkrankungen. Eine Reihe neuerer Studien hat berichtet, dass molekularer Wasserstoff die Zellsignaltransduktion beeinflusst und als Alkalisierungsmittel wirkt — neu identifizierte Wirkmechanismen, die das Potenzial haben, seine Anwendung in der klinischen Medizin noch weiter auszuweiten. Insbesondere könnte Wasserstofftherapie eine effektive und spezifische innovative Behandlung für trainingsinduziertem oxidativem Stress und Sportverletzungen sein, mit Potenzial zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Dieser Review wird aktuelle Forschungsergebnisse zu den klinischen Aspekten des Einsatzes von molekularem Wasserstoff zusammenfassen und dabei seine Anwendung im Bereich der Sportmedizin betonen.",
      "conclusion": "In particular, hydrogen therapy may be an effective and specific innovative treatment for exercise-induced oxidative stress and sports injury, with potential for the improvement of exercise performance. This review will summarize recent research findings regarding the clinical aspects of molecular hydrogen use, emphasizing its application in the field of sports medicine."
    },
    {
      "pmid": "25413928",
      "year": 2015,
      "title": "Strahlenschutz-arbeitsmedizinische Maßnahmen für Strahlenarbeiter als Reaktion auf die komplexe katastrophale Havarie im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.",
      "title_en": "Radiation occupational health interventions offered to radiation workers in response to the complex catastrophic disaster at the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of radiation research",
      "authors": "Shimura et al.",
      "author_search": "shimura shimura",
      "doi": "10.1093/jrr/rru110",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/jrr/rru110",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25413928/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shimura-2015-strahlenschutz-arbeitsmedizinische-massnahmen-strahlenarbeiter/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Shimura et al. — Strahlenschutz-arbeitsmedizinische Maßnahmen für Strahlenarbeiter als Reaktion auf die komplexe katastrophale Havarie im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.",
      "summary": "Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 schützte eine umfassende Reihe arbeitsmedizinischer Maßnahmen die Notfallkräfte vor übermäßiger Strahlenexposition — weniger als 1 % erhielten Dosen über 100 mSv, und es wurden keine strahlungsbedingten Todesfälle gemeldet. Dieser Review dokumentiert die eingesetzten Interventionen, darunter verbesserte Dosimetrie, Jodgabe und Gesundheitsüberwachungssysteme. (Journal of Radiation Research, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist ein Review arbeitsmedizinischer und strahlenschutzbezogener Interventionen nach der Fukushima-Katastrophe. Es handelt sich nicht um eine Studie zu molekularem Wasserstoff als therapeutischem oder medizinischem Wirkstoff. Wasserstoff erscheint in diesem Papier nur als explosives Gas, das strukturelle Schäden am Kraftwerk verursachte. Die Arbeit liefert keine Belege für oder gegen Wasserstoffmedizin. Sie ist der Vollständigkeit des Quelldatensatzes wegen einbezogen; ihre Relevanz für die H₂-Gesundheitswissenschaft ist bestenfalls indirekt.",
      "abstract": "Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (KKW 1) wurde durch die Kettenreaktion des Großen Ostjapanischen Erdbebens und Tsunamis am 11. März 2011 sowie durch die darauffolgende Kernschmelze und Wasserstoffgasexplosionen schwer beschädigt. Dies führte zum schlimmsten Nuklearunfall seit dem Tschernobyl-Unfall von 1986. Wie im Fall von Tschernobyl wurden Notfallkräfte für eine Vielzahl von Aufgaben rekrutiert, darunter Katastrophenschutz, Rettungsarbeiten, KKW-Eindämmung und Strahlendekontamination. Dieses Papier beschreibt die Arten und die Wirksamkeit der verschiedenen arbeitsmedizinischen Interventionen, die für die Fukushima-KKW-Strahlenarbeiter eingeführt wurden. Diese Interventionen wurden umgesetzt, um unnötige Strahlenüberexposition und damit verbundene Gesundheitsschäden und Arbeitsverletzungen zu verhindern. Weniger als 1 % aller Notfallkräfte waren externer Strahlung von >100 mSv ausgesetzt, und bis dato wurden für diese Arbeiter keine Todesfälle oder gesundheitliche Schäden durch Strahlung gemeldet. Mehrere arbeitsmedizinische Interventionen wurden durchgeführt, darunter die Festlegung neuer regulatorischer Expositionsgrenzen, die Verbesserung der Strahlendosimetrie der Arbeitenden, die Verabreichung von stabilem Jod, der Betrieb eines arbeitsmedizinischen Verfolgungssystems sowie die Verbesserung der Arbeitsmedizin und der Präventivversorgung. Diese Interventionen waren nicht nur für die Vermeidung unnötiger Strahlung entscheidend, sondern auch für das Management anderer allgemeiner Gesundheitsprobleme wie psychische Gesundheit, Hitzekrankheit und Infektionskrankheiten. Eine langfristige Fortsetzung der genannten arbeitsmedizinischen Interventionen ist unerlässlich, um die kontinuierliche Unterstützung und Versorgung dieser Arbeiter zu gewährleisten, die unter den bisher schwersten jemals angetroffenen arbeitsmedizinischen Risikobedingungen tätig waren.",
      "conclusion": "Those interventions were not only vital for preventing unnecessary radiation, but also for managing other general health issues such as mental health, heat illness and infectious diseases. Long-term administration of the aforementioned occupational health interventions is essential to ensure the ongoing support and care for these workers, who were put under one of the most severe occupational heal"
    },
    {
      "pmid": "24754449",
      "year": 2015,
      "title": "Fortschritte in der Biotechnologie der Wasserstoffproduktion mit der Mikroalge Chlamydomonas reinhardtii.",
      "title_en": "Advances in the biotechnology of hydrogen production with the microalga Chlamydomonas reinhardtii.",
      "title_de": null,
      "journal": "Critical reviews in biotechnology",
      "authors": "Torzillo et al.",
      "author_search": "torzillo torzillo",
      "doi": "10.3109/07388551.2014.900734",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3109/07388551.2014.900734",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24754449/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-torzillo-2015-fortschritte-biotechnologie-wasserstoffproduktion-mikroalge/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Torzillo et al. — Fortschritte in der Biotechnologie der Wasserstoffproduktion mit der Mikroalge Chlamydomonas reinhardtii.",
      "summary": "Die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii kann aus Sonnenlicht und Wasser Wasserstoffgas produzieren — eine saubere Energieperspektive, die aber noch weit von industrieller Machbarkeit entfernt ist. Dieser Review behandelt ein Jahrzehnt der Fortschritte bei der algalen Biowasserstoffproduktion nach der entscheidenden Entdeckung des Schwefelentzugs als Auslöser für eine nachhaltige H₂-Produktion. (Critical Reviews in Biotechnology, 2015.)",
      "assessment": "Dieser Review hat keine direkte Relevanz für molekularen Wasserstoff als medizinischen oder therapeutischen Wirkstoff. Es ist energiebiotechnologische Forschung, die sich auf die Produktion von grünem H₂-Kraftstoff durch photosynthetische Mikroalgen konzentriert. Seine wissenschaftliche Qualität steht nicht in Frage — aber Lesende, die nach Belegen für H₂-Gesundheitseffekte suchen, werden hier nichts Anwendbares finden. Der Review ist gründlich hinsichtlich sowohl des Potenzials als auch der erheblichen verbleibenden Barrieren für die algale Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab.",
      "abstract": "Biologische Wasserstoffproduktion wird als Kraftstoff untersucht, da sie aufgrund ihrer hohen Umwandlungseffizienz und des hohen spezifischen Energiegehalts ein vielversprechender Ersatz für kohlenstoffhaltige Brennstoffe ist. Die grundlegenden Vorteile der biologischen Wasserstoffproduktion gegenüber anderen „grünen“ Energiequellen bestehen darin, dass sie nicht mit landwirtschaftlicher Flächennutzung konkurriert und nicht verschmutzt, da Wasser das einzige Nebenprodukt der Verbrennung ist. Diese Eigenschaften machen Wasserstoff zu einem geeigneten Kraftstoff der Zukunft. Unter mehreren biotechnologischen Ansätzen wurde die photobiologische Wasserstoffproduktion durch Grünalgen in den letzten Jahren intensiv untersucht. Eine ausgewählte Gruppe photosynthetischer Organismen hat die Fähigkeit entwickelt, Lichtenergie für die Wasserstoffgasproduktion aus Wasser zu nutzen. Von diesen gilt die Mikroalge Chlamydomonas reinhardtii als einer der vielversprechendsten eukaryotischen H₂-Produzenten. In diesem Modellorganismus sind Lichtenergie, H₂O und H₂ durch zwei hervorragende Katalysatoren, das Photosystem 2 (PSII) und die [FeFe]-Hydrogenase, in einem als direkte Biophotylose bezeichneten Weg verbunden. Dieser Review fasst die wichtigsten Fortschritte des letzten Jahrzehnts als Ergebnis der Entdeckung des Schwefelentzugsprozesses zusammen. Sowohl die wissenschaftlichen als auch die technischen Barrieren, die überwunden werden müssen, bevor die H₂-Fotoproduktion auf industriellen Maßstab skaliert werden kann, werden untersucht. Tatsächliche und theoretische Effizienzgrenzen des Prozesses werden ebenfalls diskutiert. Besonderes Augenmerk wird auf die algale Biowasserstoffproduktion im Freien gelegt, und Leitlinien für ein optimales Photobioreaktordesign werden vorgeschlagen.",
      "conclusion": "Actual and theoretical limits of the efficiency of the process are also discussed. Particular emphasis is placed on algal biohydrogen production outdoors, and guidelines for an optimal photobioreactor design are suggested."
    },
    {
      "pmid": "26596710",
      "year": 2015,
      "title": "Entdeckung neuartiger chinolinbasierter mTOR-Inhibitoren durch Einführung eines intramolekularen Wasserstoffbrücken-Gerüsts (iMHBS): Design, Synthese und biologische Bewertung.",
      "title_en": "Discovery of novel quinoline-based mTOR inhibitors via introducing intra-molecular hydrogen bonding scaffold (iMHBS): The design, synthesis and biological evaluation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioorganic & medicinal chemistry",
      "authors": "Ma et al.",
      "author_search": "ma ma",
      "doi": "10.1016/j.bmc.2015.11.003",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bmc.2015.11.003",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26596710/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ma-2015-entdeckung-neuartiger-chinolinbasierter-mtor/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Ma et al. — Entdeckung neuartiger chinolinbasierter mTOR-Inhibitoren durch Einführung eines intramolekularen Wasserstoffbrücken-Gerüsts (iMHBS): Design, Synthese und biologische Bewertung.",
      "summary": "Forschende entwarfen und synthetisierten eine Serie von Chinolinverbindungen, die intramolekulare Wasserstoffbrücken nutzen, um das mTOR-Enzym zu hemmen — einen zentralen Krebswachstumsregulator — wobei mehrere Kandidaten potente Aktivität gegen Krebszelllinien zeigten. Dies ist eine medizinisch-chemische In-vitro-Studie; sie untersucht nicht molekularen Wasserstoff als medizinisches Gas. (Bioorganic and Medicinal Chemistry, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist eine medizinisch-chemische In-vitro-Studie über intramolekulare Wasserstoffbrücken im Krebsarzneimitteldesign — keine Studie zu molekularem Wasserstoff (H₂) als therapeutischem Wirkstoff. Das Wort „Wasserstoff“ bezieht sich hier auf Wasserstoffatome innerhalb chemischer Bindungen — ein völlig anderes Konzept. Die Ergebnisse sind auf Zellkulturebene vielversprechend, erfordern aber umfangreiche Tier- und letztlich Humanstudien, bevor klinische Schlussfolgerungen gezogen werden können. Diese Studie liefert keine Evidenz für oder gegen Wasserstoffgastherapie.",
      "abstract": "Eine Serie von Chinolinderivaten, die das Novum der Einführung eines intramolekularen Wasserstoffbrücken-Gerüsts (iMHBS) aufweisen, wurde entworfen, synthetisiert und biologisch auf ihre mTOR-Hemm-Aktivität sowie antiproliferative Wirksamkeit gegen HCT-116-, PC-3- und MCF-7-Zelllinien bewertet. Als Ergebnis zeigten sechs Verbindungen signifikante Hemmung gegen mTOR mit IC₅₀-Werten unter 35 nM. Verbindung 15a, der hier berichtete stärkste mTOR-Inhibitor (IC₅₀ = 14 nM), zeigte auch die günstigsten zellulären Aktivitäten mit IC₅₀-Werten von 0,46, 0,61 und 0,24 μM gegen HCT-116, PC-3 bzw. MCF-7. Zudem wurden mehrere Verbindungen dieser Serie als selektiv gegenüber Klasse-I-PI3Ks identifiziert. Weitere Western-Blot-Analysen von 16b, einer repräsentativen Verbindung dieser Serie, unterstrichen deren Vorteil bei der Überwindung des S6K/IRS1/PI3K-negativen Rückkopplungskreises durch duale Hemmung von mTORC1 und mTORC2. Neben der bemerkenswerten Aktivität zeigte 15a akzeptable Stabilität in simulierter Magenflüssigkeit (SGF), simulierter Darmflüssigkeit (SIF) und Lebermikrosomen, was es für umfangreiche In-vivo-Untersuchungen wertvoll macht.",
      "conclusion": "Further western blot analysis of 16b, a representative compound in this series, highlighted their advantage in surmounting the S6K/IRS1/PI3K negative feedback loop upon dual inhibition of mTORC1 and mTORC2. In addition to the remarkable activity, 15a demonstrated acceptable stability in simulated gastric fluid (SGF), simulated intestinal fluid (SIF) and liver microsome, thereby being valuable for "
    },
    {
      "pmid": "26271894",
      "year": 2015,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser mildert die durch Amyloid-β induzierte Zytotoxizität durch Hochregulation von Sirt1-FoxO3a über die Stimulation der AMP-aktivierten Proteinkinase in SK-N-MC-Zellen.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water attenuates amyloid β-induced cytotoxicity through upregulation of Sirt1-FoxO3a by stimulation of AMP-activated protein kinase in SK-N-MC cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemico-biological interactions",
      "authors": "Lin et al.",
      "author_search": "lin lin",
      "doi": "10.1016/j.cbi.2015.07.013",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.cbi.2015.07.013",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26271894/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lin-2015-mildert-amyloid-induzierte-zytotoxizitaet/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Lin et al. — Wasserstoffreiches Wasser mildert die durch Amyloid-β induzierte Zytotoxizität durch Hochregulation von Sirt1-FoxO3a über die Stimulation der AMP-aktivierten Proteinkinase in SK-N-MC-Zellen.",
      "summary": "In neuronaler Zellkultur schützte wasserstoffreiches Wasser (HRW) Zellen vor Amyloid-beta (Aβ) — dem mit Alzheimer assoziierten Peptid — sowohl durch direkte Neutralisierung reaktiver Sauerstoffspezies als auch durch Aktivierung einer schützenden Zellsignalkaskade (AMPK → Sirt1 → FoxO3a). Dies ist eine In-vitro-Studie; die Ergebnisse wurden an Tieren oder Menschen nicht bestätigt. (Chemico-Biological Interactions, 2015.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch interessante In-vitro-Studie, die den AMPK–Sirt1–FoxO3a-Weg als potenziellen Vermittler der neuroprotektiven Effekte von HRW gegen Aβ-Toxizität identifiziert. Dies sind ausschließlich Zellkulturbefunde — sie können nicht auf Alzheimer beim Menschen übertragen werden. Das Neuroblastom-Zellmodell ist ein nützliches, aber vereinfachtes System; die Komplexität der Alzheimer-Pathologie in vivo umfasst viele in diesem Aufbau nicht erfasste Faktoren. Die Studie liefert eine Hypothese und molekulare Ziele für zukünftige präklinische und letztlich klinische Untersuchungen — mehr nicht auf dieser Stufe.",
      "abstract": "Amyloid-β (Aβ)-Peptide sind als Ursache neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit identifiziert. Frühere Belege legen nahe, dass die Aβ-induzierte Neurotoxizität mit der Stimulierung der Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) verbunden ist. Die Ansammlung von Aβ-induzierten ROS führt zu verstärkter mitochondrialer Dysfunktion und löst apoptotischen Zelltod aus. Dies deutet darauf hin, dass antioxidative Therapien von Vorteil sein könnten, um ROS-bedingte Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit zu verhindern. Jüngst wurde gezeigt, dass wasserstoffreiches Wasser (HRW) aufgrund seiner ROS-Abfangfähigkeiten bei der Behandlung von durch oxidativen Stress induzierten Störungen wirksam ist. Die genauen molekularen Mechanismen, durch die HRW den neuronalen Tod verhindert, sind jedoch noch unklar. In der vorliegenden Studie haben wir die mutmaßlichen Wege untersucht, durch die HRW gegen Aβ-induzierte Zytotoxizität schützt. Unsere Ergebnisse zeigten, dass HRW der oxidativen Schädigung durch Neutralisierung überschüssiger ROS direkt entgegenwirkt, was zur Linderung des Aβ-induzierten Zelltods führt. Darüber hinaus stimulierte HRW auch die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK) in einem Sirtuin-1 (Sirt1)-abhängigen Weg, der die antioxidative Antwort des Forkhead-Box-Proteins O3a (FoxO3a) downstream hochreguliert und den Aβ-induzierten mitochondrialen Potenzialverlust und oxidativen Stress vermindert. Insgesamt legen unsere Befunde nahe, dass HRW potenziellen therapeutischen Wert zur Hemmung der Aβ-induzierten Neurotoxizität haben könnte.",
      "conclusion": "In addition, HRW also stimulated AMP-activated protein kinase (AMPK) in a sirtuin 1 (Sirt1)-dependent pathway, which upregulates forkhead box protein O3a (FoxO3a) downstream antioxidant response and diminishes Aβ-induced mitochondrial potential loss and oxidative stress. Taken together, our findings suggest that HRW may have potential therapeutic value to inhibit Aβ-induced neurotoxicity."
    },
    {
      "pmid": "26253656",
      "year": 2015,
      "title": "Molekularer Wasserstoff schützt Mäuse vor polymikrobieller Sepsis durch Milderung der Endotheldysfunktion über einen Nrf2/HO-1-Signalweg.",
      "title_en": "Molecular hydrogen protects mice against polymicrobial sepsis by ameliorating endothelial dysfunction via an Nrf2/HO-1 signaling pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2015.07.034",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2015.07.034",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26253656/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2015-schuetzt-maeuse-vor-polymikrobieller/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Chen et al. — Molekularer Wasserstoff schützt Mäuse vor polymikrobieller Sepsis durch Milderung der Endotheldysfunktion über einen Nrf2/HO-1-Signalweg.",
      "summary": "In einem Maus-Sepsismodell unterdrückte molekularer Wasserstoff die Entzündungskaskade und Endothelschädigung — sowohl in der Zellkultur als auch bei lebenden Tieren — durch Aktivierung des antioxidativen Nrf2/HO-1-Weges. Dies ist eine präklinische Studie, die In-vitro- und Tierexperimente kombiniert; Ergebnisse können nicht direkt auf die Behandlung menschlicher Sepsis angewendet werden. (International Immunopharmacology, 2015.)",
      "assessment": "Eine gut gestaltete präklinische Studie mit In-vitro- und Tierkomponenten, die mechanistische Evidenz dafür liefert, dass H₂ sepsisassoziierte Endothelschäden über den Nrf2/HO-1-Weg reduzieren kann. Die Verwendung von Nrf2-Knockout-Mäusen zur Bestätigung des Weges ist eine Stärke. Dies ist jedoch eine Mausstudie — Ergebnisse können nicht direkt auf das Management menschlicher Sepsis übertragen werden. Das CLP-Sepsismodell hat bei der Arzneimittelentwicklung wiederholt schlechte Translation auf menschliche Ergebnisse gezeigt. Die Befunde generieren Hypothesen für zukünftige klinische Untersuchungen — sie sind keine Grundlage für Behandlungsentscheidungen.",
      "abstract": "Endothelschäden sind eine primäre Ursache für Sepsis und sepsisinduzierte Organschäden. Hämoxygenase-1 (HO-1) spielt eine wesentliche Rolle bei endothelialen Zellabwehren gegen Entzündungen durch Aktivierung des nukleären Faktors E2-verwandten Faktors 2 (Nrf2). Wir fanden heraus, dass molekularer Wasserstoff (H₂) eine antiinflammatorische Wirkung ausübt. Hier stellten wir die Hypothese auf, dass H₂ Endothelschäden und Entzündungen über einen Nrf2-vermittelten HO-1-Weg bei Sepsis abschwächt. Zunächst untersuchten wir die Effekte von H₂ auf die Zelllebensfähigkeit und Zellapoptose in durch LPS stimulierten menschlichen Nabelvenendothelzellen (HUVECs). Dann maßen wir Zelladhäsionsmoleküle und Entzündungsfaktoren in LPS-stimulierten HUVECs und in einem durch zökale Ligation und Punktion (CLP) induzierten Sepsis-Mausmodell. Als Nächstes wurde die Rolle von Nrf2/HO-1 in aktivierten HUVECs sowie in Wildtyp- und Nrf2(-/-)-Mäusen mit Sepsis untersucht. Wir fanden heraus, dass sowohl 0,3 mmol/L als auch 0,6 mmol/L (d. h. gesättigtes) H₂-reiches Medium die Zelllebensfähigkeit und Zellapoptose in LPS-aktivierten HUVECs verbesserte und dass 0,6 mmol/L H₂-reiches Medium die optimale Wirkung hatte. H₂ konnte die Freisetzung von Zelladhäsionsmolekülen wie VCAM-1 und ICAM-1 sowie proinflammatorischen Zytokinen wie TNF-α, IL-1β und HMGB1 unterdrücken. Darüber hinaus konnte H₂ die Spiegel des antiinflammatorischen Zytokins IL-10 in LPS-stimulierten HUVECs und im Lungengewebe von CLP-Mäusen erhöhen. H₂ steigerte HO-1-Expression und -Aktivität in vitro und in vivo. HO-1-Hemmung kehrte die regulatorischen Effekte von H₂ auf Zelladhäsionsmoleküle und Entzündungsfaktoren um. H₂ regulierte die Endothelschädigung und die Entzündungsreaktion über Nrf2-vermittelte HO-1-Spiegel. Diese Ergebnisse legen nahe, dass H₂ übermäßige Entzündungsreaktionen und Endothelschäden über einen Nrf2/HO-1-Weg unterdrücken könnte.",
      "conclusion": "H2 regulated endothelial injury and the inflammatory response via Nrf2-mediated HO-1 levels. These results suggest that H2 could suppress excessive inflammatory responses and endothelial injury via an Nrf2/HO-1 pathway."
    },
    {
      "pmid": "26125821",
      "year": 2015,
      "title": "Schützende Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die lipopolysaccharid-induzierte monozytäre Adhäsion und die Permeabilität des Gefäßendothels durch Regulation des vaskulären endothelialen Cadherins.",
      "title_en": "Protective effects of hydrogen-rich medium on lipopolysaccharide-induced monocytic adhesion and vascular endothelial permeability through regulation of vascular endothelial cadherin.",
      "title_de": null,
      "journal": "Genetics and molecular research : GMR",
      "authors": "Yu et al.",
      "author_search": "yu yu",
      "doi": "10.4238/2015.june.9.6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4238/2015.june.9.6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26125821/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yu-2015-schuetzende-wasserstoffreichem-medium-lipopolysaccharid/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Yu et al. — Schützende Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die lipopolysaccharid-induzierte monozytäre Adhäsion und die Permeabilität des Gefäßendothels durch Regulation des vaskulären endothelialen Cadherins.",
      "summary": "In endothelialer Zellkultur reduzierte wasserstoffreiches Medium die entzündungsausgelöste Adhäsion von Monozyten an Gefäßwänden und erhielt die Integrität der Endothelbarriere — Effekte, die über das Adhäsionsprotein VE-Cadherin vermittelt werden. Dies ist eine In-vitro-Studie; diese Zellkulturbefunde wurden an Tieren oder Menschen nicht validiert. (Genetics and Molecular Research, 2015.)",
      "assessment": "Eine fokussierte In-vitro-Studie, die die VE-Cadherin-Regulation als Mechanismus identifiziert, durch den H₂ das vaskuläre Endothel vor Entzündungsschäden schützen könnte. Die Methodik — Kombination aus Durchflusszytometrie, ELISA, TEER, Western Blot und Immunfluoreszenz — ist vielseitig und intern konsistent. Alle Befunde stammen aus der Zellkultur und können nicht direkt auf das Management kardiovaskulärer oder entzündlicher Erkrankungen beim Menschen angewendet werden. Der VE-Cadherin-Befund fügt ein spezifisches, prüfbares molekulares Ziel für zukünftige In-vivo-H₂-Forschung hinzu.",
      "abstract": "Wir beobachteten die Wirkung von wasserstoffreichem Medium auf LPS-stimulierte menschliche Nabelvenendothelzellen (HUVECs), die Verklumpung hyaliner Leukozyten und die Permeabilität des Endothels. Die Endothelzellen wurden auf 6-Well-Platten beimpft und zufällig in 4 Gruppen aufgeteilt: Kontrolle, H₂, LPS sowie LPS+H₂, wobei H₂ und LPS+H₂ in gesättigtem wasserstoffreichem Medium behandelt wurden. Wir verwendeten Wright-Färbung, um die Verklumpung hyaliner Leukozyten und HUVECs zu beobachten, Durchflusszytometrie zur Bestimmung des Gehalts an VCAM-1 und ICAM-1, ELISA zur Messung der E-Selectin-Konzentration in der Zellflüssigkeit, den transendothelialen elektrischen Widerstand (TEER) zur Prüfung der Permeabilität der Endothelzellen sowie Western Blot und Immunfluoreszenz zur Prüfung der Expression und Verteilung von VE-Cadherin. Im Vergleich zu Kontrollzellen gab es eine Zunahme der Endothel-Hyalinleukozyten-Verklumpung, eine Reduktion von VCAM-1, ICAM-1 und E-Selectin, und der TEER-Wert stieg deutlich an. Im Vergleich zu LPS gab es eine deutliche Reduktion der Verklumpung in LPS+H₂-Zellen, eine Reduktion der Spiegel von VCAM-1, ICAM-1 und E-Selectin sowie eine Reduktion des TEER-Widerstandswerts, während die Expression von VE-Cadherin zunahm. Fluoreszenzergebnisse zeigten, dass im Vergleich zu Kontrollzellen das VE-Cadherin in LPS-Zellen an den Zellverbindungen unvollständig war. Im Vergleich zu LPS-Zellen war das VE-Cadherin in LPS+H₂-Zellen an den Zellverbindungen gleichmäßig und vollständig. Wasserstoffreiches Medium könnte die LPS-induzierte Produktion von Adhäsionsmolekülen und die Endothel-Hyalinleukozyten-Verklumpung reduzieren und die Expression und Verteilung von VE-Cadherin beeinflussen, um die Permeabilität des Endothels zu regulieren.",
      "conclusion": "Compared with LPS cells, the VE-cadherin in LPS+H2 cells was even and complete at the cell joints. Liquid rich in hydrogen could reduce LPS-induced production of adhesion molecules and endothelium-hyaline leukocyte conglutination, and influence the expression and distribution of VE-cadherin to regulate the permeability of the endothelium."
    },
    {
      "pmid": "26117323",
      "year": 2015,
      "title": "Molekularer Wasserstoff stabilisiert atherosklerotische Plaque in Low-Density-Lipoprotein-Rezeptor-Knockout-Mäusen.",
      "title_en": "Molecular hydrogen stabilizes atherosclerotic plaque in low-density lipoprotein receptor-knockout mice.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical biology & medicine",
      "authors": "Song et al.",
      "author_search": "song song",
      "doi": "10.1016/j.freeradbiomed.2015.06.018",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2015.06.018",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26117323/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-song-2015-stabilisiert-atherosklerotische-plaque-low/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Song et al. — Molekularer Wasserstoff stabilisiert atherosklerotische Plaque in Low-Density-Lipoprotein-Rezeptor-Knockout-Mäusen.",
      "summary": "In atherosklerosequälenden Mäusen stabilisierte molekularer Wasserstoff vulnerable Plaques — er erhöhte den Kollagengehalt, reduzierte die Makrophagen-Infiltration und unterdrückte den endoplasmatischen Retikulum-Stress und den oxidativen Schaden, die Plaquerupturen antreiben. Dies ist eine präklinische Tierstudie; ihre Relevanz für menschliche Herzerkrankungen ist in klinischer Forschung noch zu belegen. (Free Radical Biology and Medicine, 2015.)",
      "assessment": "Eine gut durchgeführte präklinische Studie in einem etablierten Atherosklerose-Mausmodell, die plaquestabilisierende Effekte von H₂ vergleichbar mit Simvastatin zeigt — mit mechanistischer Unterstützung aus In-vivo- und In-vitro-Experimenten. Dies ist Tierforschung — die Befunde können nicht direkt auf menschliche Herzerkrankungen angewendet werden. Das LDLR-Knockout-Modell hat bekannte Einschränkungen bei der Translation auf menschliche Plaquebiologie. Der Nrf2-Wegebefund und der Vergleich mit einem zugelassenen Medikament (Simvastatin) machen dies zu einer starken hypothesengenerierenden Studie, die klinische Folgeuntersuchungen rechtfertigt.",
      "abstract": "Wasserstoff (H₂) mildert die Entwicklung der Atherosklerose in Mausmodellen. Wir wollten die Effekte von H₂ auf die Stabilität atherosklerotischer Plaques untersuchen. LDLR-Knockout-Mäuse (LDLR-/-), die mit einer atherogenen Diät ernährt wurden, erhielten täglich H₂ und/oder Simvastatin. In-vitro-Studien wurden in einem durch oxidiertes LDL (ox-LDL) stimulierten Schaumzellmodell aus Makrophagen durchgeführt, das mit oder ohne H₂ behandelt wurde. H₂ oder Simvastatin verbesserten die Plaquestabilität signifikant durch Erhöhung der Kollagenspiegel sowie Reduktion von Makrophagen- und Lipidspiegeln in Plaques. Die verringerte Anzahl dendritischer Zellen und die erhöhte Anzahl regulatorischer T-Zellen in Plaques unterstützten den stabilisierenden Effekt von H₂ oder Simvastatin weiter. Darüber hinaus reduzierte H₂-Behandlung den Serum-ox-LDL-Spiegel und die Apoptose in Plaques bei gleichzeitiger Hemmung des endoplasmatischen Retikulum-Stresses und Reduktion der ROS-Akkumulation in der Aorta. In vitro hemmte H₂ wie der ERS-Inhibitor 4-Phenylbuttersäure die durch ox-LDL oder Tunicamycin (einem ERS-Inducer) induzierte ERS-Reaktion und Zellapoptose. Darüber hinaus hemmte H₂ wie der ROS-Fänger N-Acetylcystein die durch ox-LDL oder Cu²⁺ (einem ROS-Inducer) induzierte Reduktion der Zelllebensfähigkeit und Erhöhung des zellulären ROS. Außerdem erhöhte H₂ die Nrf2-Aktivierung, und Nrf2-siRNA hob die schützende Wirkung von H₂ auf die durch ox-LDL induzierte zelluläre ROS-Produktion auf. Die hemmenden Effekte von H₂ auf die Apoptose von aus Makrophagen abgeleiteten Schaumzellen, die durch Unterdrückung der ERS-Wegaktivierung und Aktivierung des Nrf2-Antioxidationsweges wirken, könnten zu einer Verbesserung der Stabilität atherosklerotischer Plaques führen.",
      "conclusion": "Also, H(2) increased Nrf2 (NF-E2-related factor-2, an important factor in antioxidant signaling) activation and Nrf2 small interfering RNA abolished the protective effect of H(2) on ox-LDL-induced cellular ROS production. The inhibitory effects of H(2) on the apoptosis of macrophage-derived foam cells, which take effect by suppressing the activation of the ERS pathway and by activating the Nrf2 an"
    },
    {
      "pmid": "26077945",
      "year": 2015,
      "title": "Wirkung der T68A/N126Y-Mutationen auf die Konformations- und Ligandenbindungslandschaft der Coxsackievirus-B3-3C-Protease.",
      "title_en": "Effect of T68A/N126Y mutations on the conformational and ligand binding landscape of Coxsackievirus B3 3C protease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular bioSystems",
      "authors": "Bhakat",
      "author_search": "bhakat bhakat",
      "doi": "10.1039/c5mb00262a",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c5mb00262a",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26077945/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bhakat-2015-t68a-n126y-mutationen-konformations/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Bhakat — Wirkung der T68A/N126Y-Mutationen auf die Konformations- und Ligandenbindungslandschaft der Coxsackievirus-B3-3C-Protease.",
      "summary": "Computergestützte Modellierung zeigt, wie zwei Punktmutationen in der Coxsackievirus-B3-(CVB3)-3C-Protease den Griff des Enzyms auf seinen antiviralen Inhibitor schwächen — eine strukturelle Grundlage für Arzneimittelresistenz. Molekulardynamik-Simulationen zeigen, dass die Doppelmutation T68A/N126Y die Konformationsflexibilität erhöht und die Bindungsenergie um etwa 3 kcal/mol reduziert. Es handelt sich um eine rein computergestützte, zellfreie Studie ohne Tier- oder Humandaten.",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte In-silico-Studie — es waren keine Zellen, keine Tiere und keine Menschen beteiligt. Die Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf die menschliche Biologie oder Therapie übertragen. Die Studie leistet einen Beitrag zur Strukturvirologie und zum antiviralen Wirkstoffdesign, nicht zur Medizin des molekularen Wasserstoffs (H₂). Sie erscheint in einer H₂-Forschungsdatenbank ausschließlich aufgrund einer Stichwortüberlappung mit „Wasserstoffbrückenbindungen“, die in der Biochemie allgegenwärtig und nicht mit gelöstem molekularem H₂ verwandt sind. Die Methodik ist für ihren Zweck solide, aber die Relevanz für die H₂-Therapie ist gleich null.",
      "abstract": "Die 3C-Protease des Coxsackievirus B3 (CVB3) spielt eine wesentliche Rolle im viralen Replikationszyklus und hat sich daher als attraktives therapeutisches Ziel für die Behandlung menschlicher Erkrankungen durch CVB3-Infektion etabliert. In dieser Studie berichten wir erstmals über die molekularen Auswirkungen der T68A/N126Y-Doppelmutante (Mutant(Bound)) mithilfe eines integrierten computergestützten Ansatzes. Molekulardynamik-Simulation und post-dynamische Bindungsfreie-Energie, Hauptkomponentenanalyse (PCA), Wasserstoffbrücken-Belegung, SASA, Rg und RMSF bestätigen, dass T68A/N126Y eine erhöhte Konformationsflexibilität durch den Verlust intra- und intermolekularer Wasserstoffbrückenwechselwirkungen und anderer bedeutender Bindungskräfte verursachte, was zu einem verringerten Griff der Protease auf den Liganden (3CPI) führte. Die Doppelmutationen lösten eine Verzerrung der Orientierung von 3CPI in der aktiven Stelle aus und verringern die Bindungsenergie ΔG(bind) (≈ 3 kcal/mol) im Vergleich zum Wildtyp (Wild(Bound)). Die van-der-Waals- und elektrostatischen Energiebeiträge der Reste 68 und 126 sind für Mutant(Bound) im Vergleich zu Wild(Bound) geringer. Darüber hinaus führten Variationen in der Gesamtenzymkinetik, ein verzerrtes Wasserstoffbrückennetzwerk und der Verlust von Protein-Liganden-Wechselwirkungen zu einem Verlust der Inhibitoreffizienz. Die umfassenden molekularen Erkenntnisse aus dieser Studie sollten von großer Bedeutung für das Verständnis der Arzneimittelresistenz gegen die CVB3-3C-Protease sein; sie werden auch beim Design neuartiger CVB3-Inhibitoren mit hoher Ligandenefficacy gegen resistente Stämme helfen.",
      "conclusion": "In addition, variation in the overall enzyme motion as evident from the PCA, distorted hydrogen bonding network and loss of protein-ligand interactions resulted in a loss of inhibitor efficiency. The comprehensive molecular insight gained from this study should be of great importance in understanding the drug resistance against CVB3 3C protease; also, it will assist in the designing of novel Coxsa"
    },
    {
      "pmid": "26028929",
      "year": 2015,
      "title": "Bestimmung der Rifaximin-Behandlungsdauer anhand von Laktulose-Atemtestwerten bei nicht-obstipierten Reizdarmsyndrom-Probanden.",
      "title_en": "Determination of rifaximin treatment period according to lactulose breath test values in nonconstipated irritable bowel syndrome subjects.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Korean medical science",
      "authors": "Bae et al.",
      "author_search": "bae bae",
      "doi": "10.3346/jkms.2015.30.6.757",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3346/jkms.2015.30.6.757",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26028929/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bae-2015-bestimmung-rifaximin-behandlungsdauer-anhand/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2015 · Bae et al. — Bestimmung der Rifaximin-Behandlungsdauer anhand von Laktulose-Atemtestwerten bei nicht-obstipierten Reizdarmsyndrom-Probanden.",
      "summary": "Diese retrospektive Studie an 102 IBS-Patienten mit bestätigtem SIBO nutzte Laktulose-Atemtest (LBT)-H₂-Werte zur Bestimmung der optimalen Rifaximin-Behandlungsdauer (4, 8 oder 12 Wochen) und stellte fest, dass höhere Ausgangs-Atemluft-H₂-Werte längere Behandlungen erforderten und dass Symptomverbesserung der LBT-Normalisierung vorausging. (Journal of Korean Medical Science, 2015.)",
      "assessment": "Dies ist eine diagnostische Nutzlichkeitsstudie für Atemluft-H₂-Tests bei SIBO/IBS, kein therapeutischer H₂-Interventionsversuch. Seine Aufnahme in eine H₂-Medizin-Datenbank ist valide, erfordert aber sorgfältige Einordnung: Das H₂ hier ist ein von Darmbakterien produzierter Biomarker, kein extern verabreichtes therapeutisches Mittel. Limitationen: retrospektives Design; Einzelzentrum; n=102 mit ungleichen Gruppengrößen; LBT hat bekannte Sensitivitäts-/Spezifitätslimitationen für die SIBO-Diagnose.",
      "abstract": "Bakterielle Überwucherung des Dünndarms (SIBO) kann das Reizdarmsyndrom (IBS) teilweise erklären, und Rifaximin verbessert nachweislich abdominale Symptome bei nicht-obstipierten IBS-Patienten. Es gibt jedoch wenige Berichte über den Zusammenhang zwischen den Rifaximin-Behandlungszeiträumen und den Ergebnissen eines Laktulose-Atemtests (LBT). Daher führten wir eine retrospektive Überprüfung von Patientenakten durch, um die Beziehung zwischen den Rifaximin-Behandlungszeiträumen und den LBT-Ergebnissen bei nicht-obstipierten IBS-Patienten zu untersuchen. Wir bewerteten auch den Zeitpunkt bis zur Symptomverbesserung bei den IBS-Patienten im Vergleich zu den Änderungen im LBT. Wir überprüften die Akten von Patienten, die IBS-Symptome mit dokumentierten positiven LBT-Ergebnissen beim ersten Besuch zeigten und nach der Rifaximin-Behandlung einen Follow-up-LBT durchgeführt hatten. Die LBT-Werte wurden mit den Symptomscores der Probanden verglichen. Insgesamt hatten 102 Probanden einen Follow-up-LBT zur Beurteilung der LBT-Normalisierung. Die Probanden wurden nach Behandlungszeiträumen von 4 Wochen (n=36), 8 Wochen (n=43) und 12 Wochen (n=23) in Gruppen eingeteilt. Die Gruppen mit längerer Behandlungsdauer zeigten beim initialen LBT einen Anstieg des Wasserstoffgas-Werts bei 90 min und dessen Summe während 90 min. Es gab signifikante Unterschiede im Wasserstoffgas-Wert bei 90 min und in seiner Summe während 90 min beim initialen LBT zwischen den für 4 und 12 Wochen behandelten Gruppen. Die stärkste Behandlungsresponse wurde während der ersten 4 Wochen für alle Behandlungsgruppen beobachtet. Symptomverbesserung trat bei Behandlungszeiträumen über 4 Wochen früher auf als LBT-Normalisierung. Die Ergebnisse zeigen, dass unterschiedliche Rifaximin-Behandlungszeiträume entsprechend den LBT-Werten erforderlich sind, um SIBO wirksam zu eradizieren.",
      "conclusion": "Symptomatic improvement occurred earlier than LBT normalization in the treatment period over 4 weeks. The results indicate that different rifaximin treatment periods are needed in accordance with LBT levels to effectively eradicate SIBO."
    },
    {
      "pmid": "26011121",
      "year": 2015,
      "title": "Atomarer Einblick in die veränderte Proteinarchitektur der O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase bei Magenkrebs.",
      "title_en": "Atomic Insight into the Altered O6-Methylguanine-DNA Methyltransferase Protein Architecture in Gastric Cancer.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Chikan et al.",
      "author_search": "chikan chikan",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0127741",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0127741",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26011121/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chikan-2015-atomarer-einblick-veraenderte-proteinarchitektur/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Chikan et al. — Atomarer Einblick in die veränderte Proteinarchitektur der O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase bei Magenkrebs.",
      "summary": "Eine Missense-Mutation an Codon 151 des DNA-Reparaturproteins MGMT — in knapp 40 % der untersuchten Magenkrebs-Gewebeproben gefunden — verursacht eine schwerwiegende strukturelle Störung der aktiven Stelle des Proteins, wie durch Molekulardynamik-Simulation gezeigt. Die Mutation (Serin → Isoleucin) destabilisiert wichtige Salzbrücken und verändert die DNA-Bindungsdomäne. Dies ist eine computergestützte und klinisch-sequenzierende Studie; molekularer Wasserstoff (H₂) ist nicht beteiligt.",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte In-silico-Studie kombiniert mit mutationalem Screening klinischer Proben — es wurden keine interventionellen Experimente durchgeführt. Die Befunde sind hypothesengenerierend: Die identifizierte Mutation beeinträchtigt plausibel die MGMT-Funktion und könnte zur Magenkarzinogenese beitragen, aber eine funktionelle Validierung in Zell- oder Tiermodellen ist noch ausstehend. Die Studie hat keine Relevanz für die Therapie oder Biologie des molekularen Wasserstoffs (H₂); sie behandelt Wasserstoffbrückenbindungen als ein standardmäßiges biochemisches Konzept. Sie gehört zur Strukturonkologie und DNA-Reparaturforschung.",
      "abstract": "O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase (MGMT) ist eines der wichtigsten DNA-Reparaturproteine, das den durch alkylierende Wirkstoffe induzierten DNA-Schaden bekämpft, indem es O6-Methylguanin (mutagene Läsion) zurück zu Guanin ersetzt und schließlich Fehlpaarungsfehler und Doppelstrang-Querverbindungen unterdrückt. Exonische Veränderungen in Form von Nukleotidpolymorphismen können zu einer veränderten Proteinstruktur führen, die wiederum zu einem Funktionsverlust führen kann. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf eine Population, die aufgrund ihrer typischen und spezialisierten Ernährungsgewohnheiten stark alkylierenden Substanzen ausgesetzt ist. Zu diesem Zweck wurden Magenkrebs-Patienten aus der Population für das Mutations-Screening einer spezifischen fehleranfälligen Region des MGMT-Gens ausgewählt. Wir fanden, dass fast 40 % der untersuchten neoplastischen Proben eine Missense-Mutation an Codon 151 aufwiesen, die zu einer Serin-zu-Isoleucin-Variation führte. Diese Variation führte zu einer strukturellen Störung, die anschließend eine große stöchiometrische Varianz in der Erkennungsdomäne, der Substratbindung und der Selektivitätsschleife der aktiven Stelle des MGMT-Proteins verursachte, wie unter dem virtuellen Mikroskop der Molekulardynamik-Simulation (MDS) beobachtet. Der atomare Einblick in das MGMT-Protein durch den computergestützten Ansatz zeigte eine signifikante Veränderung des intramolekularen Wasserstoffbrückenmusters, was zu den beobachteten strukturellen Anomalien führte. Um die Auswirkungen der Mutation auf die regulatorischen Stecker von MGMT, die das Protein in einer DNA-Bindungsposition halten, weiter zu untersuchen, wurde eine MDS-basierte Analyse aller bekannten physikalisch interagierenden Aminosäuren durchgeführt, die im Wesentlichen nach ihrer Position und Funktion in Gruppen eingeteilt wurden. Die durch physikalisch-funktionale Clusterung des Proteins erzeugten Ergebnisse zeigten, dass die identifizierte Mutation in der Nähe der aktiven Stelle des MGMT-Proteins die lokale und globale Destabilisierung des Proteins verursacht, entweder durch Eliminierung stabilisierender Salzbrücken in Cluster C3, C4 und C5 oder durch lokale Destabilisierung des auf dem C3-C4-Cluster kartierten „Protein-Stabilisierungs-Scharniers“ vor der aktiven Stelle.",
      "conclusion": "To further examine the mutational implications on regulatory plugs of MGMT that holds the protein in a DNA-Binding position, a MDS based analysis was carried out on, all known physically interacting amino acids essentially clustered into groups based on their position and function. The results generated by physical-functional clustering of protein indicated that the identified mutation in the vici"
    },
    {
      "pmid": "26009165",
      "year": 2015,
      "title": "Michael-Akzeptor in Gambogasäure — seine Rolle und Anwendung für potente Antitumor-Wirkstoffe.",
      "title_en": "Michael acceptor in gambogic acid--Its role and application for potent antitumor agents.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioorganic & medicinal chemistry letters",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.bmcl.2015.04.100",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bmcl.2015.04.100",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26009165/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2015-michael-akzeptor-gambogasaeure-seine/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Wang et al. — Michael-Akzeptor in Gambogasäure — seine Rolle und Anwendung für potente Antitumor-Wirkstoffe.",
      "summary": "Gambogasäure (GA), eine natürliche Verbindung mit breiter Antikrebsaktivität, enthält an ihrer C-10-Position einen hochreaktiven Michael-Akzeptor, der die klinische Anwendung durch unspezifische Reaktionen mit biologischen Nukleophilen einschränkt. Zwei chemische Modifikationsstrategien werden bewertet, um diese Reaktivität zu reduzieren und gleichzeitig die Antikrebswirksamkeit zu erhalten — eine Strategie erwies sich als vielversprechender. Dies ist eine reine In-vitro-Zellstudie ohne Beteiligung von molekularem Wasserstoff (H₂).",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Arzneimittelchemie-Studie, die auf die Optimierung einer natürlichen Antitumor-Verbindung ausgerichtet ist. Die Ergebnisse sind für das onkologische Wirkstoffdesign relevant, haben aber keine Verbindung zur Therapie mit molekularem Wasserstoff (H₂). Die Arbeit erscheint in H₂-Forschungsdatenbanken aufgrund der Stichwortüberlappung mit „Wasserstoffbrückenbindung“, einem universellen chemischen Konzept, das völlig unabhängig von gelöstem molekularen H₂ ist. Die Befunde sind vorläufig: Zelllinienwirksamkeit sagt keine klinischen Ergebnisse voraus, und es sind keine Tierstudien enthalten.",
      "abstract": "Gambogasäure (GA), ein Naturprodukt mit einzigartiger Struktur, wurde berichtet, breite antiproliferative Aktivitäten gegen Krebszelllinien zu haben. Als reaktiver Michael-Akzeptor ist die 10-Position von GA anfällig für Nukleophile, was ihre klinische Anwendung als Krebsmedikament einschränkt. Darüber hinaus bildet die 6-OH eine intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung mit 8-CO, was die 9,10-Doppelbindung gegenüber Nukleophilen reaktiver machen kann. In dieser Arbeit wurden zwei Strategien (A und B) angewendet, um die oben genannten Probleme zu lösen. Strategie A zielte darauf ab, die sterische Hinderung von C-10 zu erhöhen, um die Aktivität von GA gegenüber Nukleophilen zu reduzieren. Strategie B zielte darauf ab, die Hydroxylgruppe von C-6 durch andere Substituenten zu ersetzen, basierend auf der Annahme, dass die intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung die Elektrophilie von C-10 erhöhen könnte. Die Ergebnisse zeigten, dass die Elektrophilie von C-10 ebenso wie die Antiproliferationsaktivität gegen Krebszelllinien durch Einführung einer Methylgruppe an C-10 verschwand. Strategie B zeigte, dass die Elektrophilie von C-10 drastisch reduziert wurde, während die Aktivität durch Ersatz des Hydroxyls von C-6 durch neutrale oder basische Gruppen erhalten blieb.",
      "conclusion": "Results showed the electrophilicity of C-10 disappeared as well as the antiproliferation activity against cancer cell lines by introducing a methyl group at C-10. Strategy B showed that the electrophilicity of C-10 was reduced dramatically while maintained the activity by replacement of the hydroxyl of C-6 with neutral or basic groups."
    },
    {
      "pmid": "25962664",
      "year": 2015,
      "title": "Die Wasserstoffgasproduktion ist mit reduzierter Interleukin-1β-mRNA im peripheren Blut nach einer Einzeldosis Acarbose bei japanischen Typ-2-Diabetespatienten assoziiert.",
      "title_en": "Hydrogen gas production is associated with reduced interleukin-1β mRNA in peripheral blood after a single dose of acarbose in Japanese type 2 diabetic patients.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of pharmacology",
      "authors": "Tamasawa et al.",
      "author_search": "tamasawa tamasawa",
      "doi": "10.1016/j.ejphar.2015.04.051",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ejphar.2015.04.051",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25962664/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tamasawa-2015-wasserstoffgasproduktion-ist-reduzierter-interleukin/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "diabetes",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2015 · Tamasawa et al. — Die Wasserstoffgasproduktion ist mit reduzierter Interleukin-1β-mRNA im peripheren Blut nach einer Einzeldosis Acarbose bei japanischen Typ-2-Diabetespatienten assoziiert.",
      "summary": "Bei 16 Typ-2-Diabetespatienten erhöhte eine Einzeldosis des Blutzuckersenkenden Medikaments Acarbose die Atemluft-H₂-Produktion im Vergleich zu keiner Behandlung nicht signifikant — aber die individuelle Änderung der H₂-Produktion war umgekehrt mit der Änderung der Blut-IL-1β-mRNA assoziiert, was auf einen Zusammenhang zwischen darmproduziertem H₂ und entzündungshemmender Signalgebung hindeutet. (European Journal of Pharmacology, 2015.)",
      "assessment": "Eine mechanistisch innovative, aber methodisch begrenzte Pilotstudie. Der primäre Endpunkt war ein Null-Ergebnis, das die Autoren ehrlich berichten. Die inverse Korrelation zwischen H₂-Produktion und IL-1β ist hypothesengenerierend, kein Wirksamkeitsbeweis. Limitationen: n=16 ist sehr klein; Einzeldosis-, Einzeltag-Design; keine Auswaschphase; der indirekte Weg (Acarbose → Darmbakterien → H₂ → Blut-IL-1β) hat viele Störfaktoren; die klinische Bedeutung von IL-1β-mRNA-Änderungen durch eine einzige Mahlzeit ist unsicher. Die Studie ist interessant als Brücke zwischen Darm-Mikrobiom-Forschung, H₂-Physiologie und metabolischer Entzündung.",
      "abstract": "Acarbose, ein Alpha-Glukosidase-Inhibitor, führt zur Produktion von Wasserstoffgas, das oxidativen Stress reduziert. In dieser Studie untersuchten wir die Wirkungen einer Einzeldosis Acarbose unmittelbar vor einer Testmahlzeit auf postprandialen Wasserstoff in der Atemluft und die Expression von Interleukin-(IL)-1β-mRNA im peripheren Blut bei japanischen Typ-2-Diabetespatienten. 16 japanische Patienten (14 Männer, 2 Frauen) nahmen an dieser Studie teil. Das Durchschnitts-±Standardabweichungsalter, Hämoglobin A1c und Body-Mass-Index betrugen 52,1±15,4 Jahre, 10,2±2,0 % und 27,7±8,0 kg/m². Die Patienten wurden für 2 Tage in unser Krankenhaus aufgenommen und unterzogen sich Testmahlzeiten beim Frühstück ohne (Tag 1) oder mit Acarbose (Tag 2). Wir führten kontinuierliches Glukose-Monitoring durch und maßen Wasserstoffgasspiegel in der Atemluft sowie periphere Blut-IL-1β-mRNA-Spiegel vor (0 min) und nach der Testmahlzeit (Wasserstoffgas: 60, 120, 180 und 300 min; IL-1β: 180 min). Die Induktion der Wasserstoffgasproduktion und die Reduktion der peripheren Blut-IL-1β-mRNA nach der Testmahlzeit waren zwischen Tag 1 (ohne Acarbose) und Tag 2 (mit Acarbose) nicht signifikant. Die Änderungen in der gesamten Wasserstoffgasproduktion von Tag 1 zu Tag 2 waren jedoch eng und umgekehrt mit den Änderungen der peripheren Blut-IL-1β-mRNA-Spiegel assoziiert. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass ein Anstieg der Wasserstoffgasproduktion bei japanischen Typ-2-Diabetespatienten nach einer Einzeldosis Acarbose umgekehrt mit einer Reduktion des peripheren Blut-IL-1β-mRNA-Spiegels assoziiert ist.",
      "conclusion": "However, the changes in total hydrogen gas production from day 1 to day 2 were closely and inversely associated with the changes in peripheral blood IL-1β mRNA levels. Our results suggest that an increase in hydrogen gas production is inversely associated with a reduction of the peripheral blood IL-1β mRNA level after a single dose of acarbose in Japanese type 2 diabetic patients."
    },
    {
      "pmid": "25947958",
      "year": 2015,
      "title": "Mütterliche Behandlung mit molekularem Wasserstoff mildert die lipopolysaccharid-induzierte fetale Lungenschädigung bei Ratten.",
      "title_en": "Maternal molecular hydrogen treatment attenuates lipopolysaccharide-induced rat fetal lung injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical research",
      "authors": "Hattori et al.",
      "author_search": "hattori hattori",
      "doi": "10.3109/10715762.2015.1038257",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3109/10715762.2015.1038257",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25947958/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hattori-2015-muetterliche-mildert-lipopolysaccharid-induzierte/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "pregnancy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Hattori et al. — Mütterliche Behandlung mit molekularem Wasserstoff mildert die lipopolysaccharid-induzierte fetale Lungenschädigung bei Ratten.",
      "summary": "Das Trinken von wasserstoffreichem Wasser (HRW) vor einer Lipopolysaccharid-(LPS)-Injektion reduzierte Entzündung, oxidativen Schaden und Zelltod in fetalen Rattenlungen signifikant — dies deutet darauf hin, dass die mütterliche H₂-Aufnahme Frühgeborene vor entzündungsbedingten Lungenerkrankungen schützen könnte. Sowohl Zellkultur- (A549-Linie) als auch Experimente mit trächtigen Ratten wurden verwendet. Dies sind präklinische Ergebnisse, die nicht direkt auf menschliche Schwangerschaften übertragen werden können.",
      "assessment": "Eine gut konzipierte präklinische Studie mit sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Komponenten. Die konsistente Reduktion entzündlicher und oxidativer Marker in beiden Modellen stärkt die biologische Plausibilität der schützenden Wirkung von H₂ auf fetale Lungen. Dies sind jedoch Tier- und Zellergebnisse — es gibt keine Humandaten zur pränatalen H₂-Verabreichung. Der Sprung von der trächtigen Ratte zur schwangeren Frau ist groß: Pharmakokinetik des H₂-Transfers über die Plazenta, Sicherheit im ersten Schwangerschaftstrimester und optimale Dosierung sind beim Menschen völlig ungetestet. Die Befunde sind für die Grundlagenforschung vielversprechend, können aber keine klinischen Empfehlungen stützen.",
      "abstract": "Mütterliche Entzündung ist mit spontaner Frühgeburt und Atembeeinträchtigungen bei Frühgeborenen verbunden. In jüngster Zeit wurde berichtet, dass molekularer Wasserstoff (H₂) eine suppressive Wirkung auf oxidativen Stress und Entzündungen hat. Ziel dieser Studie war es, die Wirkungen von H₂ auf fetale Lungenverletzungen durch mütterliche Entzündung zu bewerten. Zellviabilität sowie die Produktion von Interleukin-6 (IL-6) und reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) wurden durch Behandlung mit in normalem oder H₂-reichem Medium (HM) enthaltenem Lipopolysaccharid (LPS) unter Verwendung einer menschlichen Lungenepithelzelllinie, A549, untersucht. Trächtige Sprague-Dawley-Ratten wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Kontroll-, LPS- und HW+LPS-Gruppe. Den Ratten wurde am Gestationstag 19 phosphatgepufferte Kochsalzlösung (Kontrolle) oder LPS intraperitoneal injiziert, und H₂-Wasser (HW) wurde 24 Stunden vor der LPS-Injektion (HW+LPS) ad libitum zur Verfügung gestellt. Fetale Lungenproben wurden am Tag 20 gesammelt, und die Apoptose-, oxidativen Schäden-, IL-6- und VEGF-Spiegel wurden mittels Immunhistochemie bewertet. Die Anzahl apoptotischer Zellen sowie die Spiegel von ROS und IL-6 wurden durch LPS-Behandlung signifikant erhöht und nach Kultivierung mit HM in A549-Zellen unterdrückt. Bei den Rattenmodellen war die Population positiv für gespaltene Caspase-3, 8-Hydroxy-2'-Desoxyguanosin, IL-6 und VEGF in der LPS-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöht und in der HW+LPS-Gruppe signifikant verringert. In dieser Studie induzierten LPS-Verabreichung Apoptose und oxidativen Schaden in fetalen Lungenzellen, die durch mütterliche H₂-Aufnahme gemildert wurden. Die pränatale H₂-Verabreichung könnte die mit Entzündungen verbundene Lungenmorbidität bei Frühgeborenen verringern.",
      "conclusion": "In this study, LPS administration induced apoptosis and oxidative damage in fetal lung cells that was ameliorated by maternal H2 intake. Antenatal H2 administration may decrease the pulmonary mobility associated with inflammation in premature infants."
    },
    {
      "pmid": "25936373",
      "year": 2015,
      "title": "Verbesserung der psoriasis-assoziierten Arthritis und Hautläsionen durch Behandlung mit molekularem Wasserstoff: Ein Bericht über drei Fälle.",
      "title_en": "Improvement of psoriasis-associated arthritis and skin lesions by treatment with molecular hydrogen: A report of three cases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular medicine reports",
      "authors": "Ishibashi et al.",
      "author_search": "ishibashi ishibashi",
      "doi": "10.3892/mmr.2015.3707",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/mmr.2015.3707",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25936373/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishibashi-2015-verbesserung-psoriasis-assoziierten-arthritis/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2015 · Ishibashi et al. — Verbesserung der psoriasis-assoziierten Arthritis und Hautläsionen durch Behandlung mit molekularem Wasserstoff: Ein Bericht über drei Fälle.",
      "summary": "Bei drei Patienten mit Psoriasis-assoziierter Arthritis und Hautläsionen reduzierte die H₂-Behandlung (über Kochsalz-Infusion, Inhalation und/oder hochkonzentriertes Trinkwasser) DAS28- und PASI-Scores, führte zu nahezu vollständiger Abheilung der Hautläsionen und senkte Entzündungszytokine (IL-6, IL-17, TNFα) bei mindestens einem Patienten. Dies ist eine Fallberichtsserie, kein kontrollierter Versuch. (Molecular Medicine Reports, 2015.)",
      "assessment": "Eine faszinierende Fallberichtsserie in einer Indikation, für die H₂ eine gute mechanistische Grundlage hat (ROS in der Psoriasis-Zytokin-Kaskade). Die konsistente Verbesserung über drei heterogene Patienten und Verabreichungsrouten ist bemerkenswert. Wichtige Limitationen: n=3; keine Kontrolle; frühere Medikationen und deren Absetzung nicht vollständig detailliert; die dramatische Hautabheilung könnte Regression zur Mitte oder Carryover-Effekte früherer Behandlungen beinhalten; die unterschiedlichen H₂-Dosen und -Routen machen Vergleiche unmöglich. Eine kontrollierte Studie bei Psoriasis mit standardisierter H₂-Verabreichung wäre sehr lohnenswert.",
      "abstract": "Psoriasis, eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, wird durch eindringende Lymphozyten und assoziierte Zytokine verursacht, darunter Tumornekrosefaktor (TNF)α, Interleukin (IL)-6 und IL-17. Wirksame Behandlungen, darunter pathogenesebasierte biologische Wirkstoffe gegen Psoriasis, befinden sich derzeit in der Entwicklung. Obwohl die Rolle reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in der Pathogenese der Psoriasis untersucht wurde, ist sie noch nicht vollständig geklärt; ROS-gezielte therapeutische Strategien fehlen ebenfalls derzeit. Daher war das Ziel der vorliegenden Studie, zu beurteilen, ob H₂ als ROS-Fänger therapeutische Wirkungen auf psoriasis-assoziierte Entzündungen hat, indem Hydroxylradikale oder Peroxynitrit in der immunogenen Psoriasis-Kaskade reduziert werden. Drei Methoden wurden verwendet, um H₂ zu verabreichen: Tropfinfusion mit Kochsalzlösung mit 1 ppm H₂ (H₂-Kochsalzlösung), Inhalation von 3 % H₂-Gas und Trinken von Wasser mit hoher Konzentration (5–7 ppm) H₂ (Hoch-H₂-Wasser). Die Behandlungswirksamkeit wurde anhand des Disease-Activity-Score-28-Systems (DAS28) auf der Grundlage von C-reaktiven Proteinspiegeln und des Psoriasis-Area-and-Severity-Index (PASI)-Scores bewertet, die zum Ausgangswert und nach jeder H₂-Behandlung bestimmt wurden. Darüber hinaus wurden TNFα-, IL-6- und IL-17-Spiegel analysiert. Der DAS28 und PASI-Score der drei Patienten nahmen während der H₂-Behandlung ab, unabhängig von der Verabreichungsroute. Die psoriatischen Hautläsionen verschwanden am Ende der Behandlung nahezu vollständig. IL-6-Spiegel nahmen während der H₂-Behandlung in Fall 1 und 2 ab. IL-17, dessen Konzentration in Fall 1 hoch war, wurde nach der H₂-Behandlung reduziert, und TNFα nahm in Fall 1 ebenfalls ab. Zusammenfassend reduzierte die H₂-Verabreichung die Entzündung im Zusammenhang mit Psoriasis in den drei untersuchten Fällen und kann daher als Behandlungsstrategie für psoriasis-assoziierte Hautläsionen und Arthritis in Betracht gezogen werden.",
      "conclusion": "IL-17, whose concentration was high in Case 1, was reduced following H2 treatment, and TNFα also decreased in Case 1. In conclusion, H2 administration reduced inflammation associated with psoriasis in the three cases examined and it may therefore be considered as a treatment strategy for psoriasis-associated skin lesions and arthritis."
    },
    {
      "pmid": "25920542",
      "year": 2015,
      "title": "Eumelanin-gesteuerte Produktion von molekularem Wasserstoff: ein neues Element der Hautabwehr?",
      "title_en": "Eumelanin-driven production of molecular hydrogen: A novel element of skin defense?",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2015.04.014",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2015.04.014",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25920542/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2015-eumelanin-gesteuerte-produktion-neues/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Ostojic — Eumelanin-gesteuerte Produktion von molekularem Wasserstoff: ein neues Element der Hautabwehr?",
      "summary": "Dieses theoretische Hypothesenpaper schlägt vor, dass Eumelanin — das dunkle Pigment in Haut und Haaren — möglicherweise endogenen molekularen Wasserstoff (H₂) produziert und dass diese Kapazität einen bisher übersehenen Mechanismus des Hautschutzes gegen oxidativen Stress darstellen könnte. Es wurden keine Experimente durchgeführt; dies ist eine spekulative Hypothese basierend auf bestehendem Wissen über Melaninchemie und H₂-Biologie, veröffentlicht in einer Hypothesen-Zeitschrift.",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches Hypothesenpaper — keine Experimente, keine Tiermodelle, keine Probanden. Die Idee, dass Eumelanin biologisch relevante Mengen H₂ in der Haut erzeugt, ist neu und intellektuell interessant, wurde aber nicht experimentell getestet. Bis eine direkte Messung von eumelanin-generiertem H₂ unter physiologischen Bedingungen nachgewiesen wird, bleibt dies Spekulation. Die Zeitschrift Medical Hypotheses existiert speziell für nicht validierte Ideen, was bedeutet, dass das Paper keine standardmäßige experimentelle Peer-Review-Prüfung bestanden hat. Es sollte als hypothesengenerierendes Paper gelesen werden, nicht als Evidenz.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂, Dihydrogen) wurde als einzigartiger Zellschutz anerkannt. Dihydrogen schützt Gewebe vor oxidativen Verletzungen, indem es selektiv reaktive Sauerstoffspezies (ROS) reduziert. Es scheint, dass Melanin, das natürliche Pigment von Haut und Haaren, endogenen Wasserstoff produzieren könnte. Die Schutzfunktion des Hautmelanins (Eumelanin) könnte auf seiner Fähigkeit zur Produktion von molekularem Wasserstoff beruhen. Eine effektive Ansammlung von Dihydrogen durch Eumelanin sollte als neues Element des Hautabwehrsystems gegen oxidativen Stress-bedingte Erkrankungen betrachtet werden.",
      "conclusion": "The protective role of skin melanin (eumelanin) could be due to its capacity for molecular hydrogen production. An effective pooling of dihydrogen by eumelanin should be considered as a novel element of skin defense system against oxidative stress-related disorders."
    },
    {
      "pmid": "25895142",
      "year": 2015,
      "title": "Wasserstoffreiches Medium schwächte die Lipopolysaccharid-induzierte Monozyten-Endothelzell-Adhäsion und die vaskuläre Endothelpermeabilität über die Rho-assoziierte Coiled-Coil-Proteinkinase ab.",
      "title_en": "Hydrogen-Rich Medium Attenuated Lipopolysaccharide-Induced Monocyte-Endothelial Cell Adhesion and Vascular Endothelial Permeability via Rho-Associated Coiled-Coil Protein Kinase.",
      "title_de": null,
      "journal": "Shock (Augusta, Ga.)",
      "authors": "Xie et al.",
      "author_search": "xie xie",
      "doi": "10.1097/shk.0000000000000365",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/shk.0000000000000365",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25895142/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xie-2015-medium-schwaechte-lipopolysaccharid-induzierte/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Xie et al. — Wasserstoffreiches Medium schwächte die Lipopolysaccharid-induzierte Monozyten-Endothelzell-Adhäsion und die vaskuläre Endothelpermeabilität über die Rho-assoziierte Coiled-Coil-Proteinkinase ab.",
      "summary": "In LPS-stimulierten Endothelzellkulturen blockierte wasserstoffreiches Medium (H₂-RM) die Monozyten-Endothel-Adhäsion, verringerte die Expression von Adhäsionsmolekülen und stellte die vaskuläre Barrierefunktion wieder her — alles über die Unterdrückung des ROCK-Signalwegs. Ein paralleler Effekt auf die Neutrophilenadhäsion wurde ebenfalls beobachtet. Dies ist eine Zellkultur-(In-vitro)-Studie; die Befunde können nicht direkt auf die Behandlung menschlicher Sepsis angewendet werden.",
      "assessment": "Eine fokussierte In-vitro-Mechanismus-Studie mit klaren, intern konsistenten Ergebnissen. Der ROCK-Signalweg ist ein gut validiertes Ziel in der vaskulären Biologie, und die Verknüpfung der entzündungshemmenden Wirkung von H₂ mit der ROCK-Unterdrückung verleiht der H₂-Forschung mechanistische Tiefe. Limitationen sind erheblich: Dies ist ausschließlich eine Zellkulturstudie. Die LPS-Stimulation kultivierter Endothelzellen ist eine Vereinfachung der komplexen In-vivo-Sepsisumgebung. Ob das Trinken von H₂-Wasser oder das Einatmen von H₂-Gas ausreichende lokale H₂-Konzentrationen im vaskulären Endothel in vivo erreicht — und ob die ROCK-Unterdrückung diesen Effekt in lebenden Organismen vermittelt — ist noch nicht etabliert. Diese Ergebnisse rechtfertigen Folge-Tierstudien.",
      "abstract": "Sepsis ist die häufigste Todesursache bei kritisch kranken Patienten. In den letzten Jahren hat molekularer Wasserstoff als wirksamer Radikalfänger eine selektive antioxidative und entzündungshemmende Wirkung gezeigt, und es ist vorteilhaft bei der Behandlung von Sepsis. Die Rho-assoziierte Coiled-Coil-Proteinkinase (ROCK) nimmt an der Verbindung zwischen normalen Zellen teil und reguliert die vaskuläre Endothelpermeabilität. In dieser Studie verwendeten wir Lipopolysaccharid zur Stimulierung vaskulärer Endothelzellen und untersuchten die Auswirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die Regulierung der Adhäsion von Monozyten an Endothelzellen und die vaskuläre Endothelpermeabilität. Wir fanden, dass wasserstoffreiches Medium die Adhäsion von Monozyten an Endothelzellen hemmen und die Spiegel der Adhäsionsmoleküle verringern konnte, während die Werte des transepithelialen/endothelialen elektrischen Widerstands und die Expression des vaskulären endothelialen Cadherins nach der Behandlung mit wasserstoffreichem Medium erhöht wurden. Darüber hinaus konnte wasserstoffreiches Medium die ROCK-Expression verringern, ähnlich wie sein Inhibitor Y-27632. Darüber hinaus konnte wasserstoffreiches Medium auch die Adhäsion polymorphkerniger Neutrophiler an Endothelzellen hemmen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wasserstoffreiches Medium die Adhäsion von Monozyten/polymorphkernigen Neutrophilen an Endothelzellen und die vaskuläre Endothelpermeabilität regulieren konnte, und dieser Effekt könnte mit der verringerten Expression des ROCK-Proteins zusammenhängen.",
      "conclusion": "In addition, hydrogen-rich medium could also inhibit adhesion of polymorphonuclear neutrophils to endothelial cells. In conclusion, hydrogen-rich medium could regulate adhesion of monocytes/polymorphonuclear neutrophils to endothelial cells and vascular endothelial permeability, and this effect might be related to the decreased expression of ROCK protein."
    },
    {
      "pmid": "25812363",
      "year": 2015,
      "title": "[Alpha-Glucosidase-Hemmer]. (Nihon Rinsho)",
      "title_en": "[Alpha-glucosidase inhibitor].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon rinsho. Japanese journal of clinical medicine",
      "authors": "Osonoi",
      "author_search": "osonoi osonoi",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25812363/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-osonoi-2015-alpha-glucosidase-hemmer/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2015 · Osonoi — [Alpha-Glucosidase-Hemmer]. (Nihon Rinsho)",
      "summary": "Diese japanischsprachige klinische Übersicht behandelt Alpha-Glucosidase-Hemmer (α-GI) — eine Klasse oraler Antidiabetika —, wobei festgestellt wird, dass deren typische intestinale Nebenwirkungen (Blähungen) auf Wasserstoffgas (H₂) zurückzuführen sind, das von Darmbakterien beim Fermentieren unverdauter Kohlenhydrate produziert wird. Die Übersicht behandelt auch Synergien von α-GI mit neueren Antidiabetika-Klassen. Es handelt sich um eine Literaturübersicht, keine Originalstudie.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Übersichtsartikel in einer japanischen klinischen Fachzeitschrift — er synthetisiert vorhandenes Wissen, anstatt neue Daten zu generieren. Der H₂-bezogene Befund (intestinales H₂ aus der α-GI-Fermentation könnte vor Arteriosklerose schützen) ist plausibel und stimmt mit der breiteren H₂-Biologieliteratur überein, ist aber eine Hypothese innerhalb der Übersicht, kein getesteter Endpunkt. Limitationen: keine systematische Literatursuche, keine gepoolten Effektgrößen, keine Risiko-von-Bias-Bewertung. Der primäre Wert liegt als klinisch orientierter Überblick über die α-GI-Pharmakologie und Kombinationstherapieoptionen — nicht als Beleg für H₂-Supplementierung.",
      "abstract": "Alpha-Glucosidase-Hemmer (α-GI) haben abdominale Beschwerden, die allgemein als Nebenreaktion angesehen werden. Die abdominalen Beschwerden werden durch die Erzeugung von Darmgas verursacht, das Wasserstoffgas enthält. Das im Körper absorbierte Wasserstoffgas beseitigt oxidativen Stress, und folglich könnten die abdominalen Beschwerden vorteilhafte Effekte bei der Prävention des Einsetzens und der Progression von Arteriosklerose haben. In jüngster Zeit wurde berichtet, dass die Kombinationstherapie von Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren mit α-GI die Glucagon-ähnliche Peptid-1-(GLP-1)-Sekretion verstärkt und die aktive GLP-1-Konzentration erhöht. Daher ist α-GI nicht nur ein ausgereiftes und zuverlässiges orales Antidiabetikum, sondern auch ein vielversprechendes Antidiabetikum, das effektiv mit DPP-4-Inhibitoren oder Natrium-Glucose-Cotransporter-2-Inhibitoren zusammenwirkt.",
      "conclusion": "Recently, it has been reported that the combination therapy of dipeptidyl peptidase-4 inhibitors with a-GI enhances glucagon like peptide-1 (GLP- 1) secretion and increases active GLP-1 concentration. Therefore, α-GI is not only a matured and reliable oral anti-diabtic agent (OAD) but also a promising OAD which collaborates effectively with DPP-4 inhibitors or sodium-glucose cotransporter-2 inhibi"
    },
    {
      "pmid": "25800452",
      "year": 2015,
      "title": "Wasserstofftherapie reduziert mit oxidativem Stress assoziierte Risiken nach akuter und chronischer Exposition gegenüber einer Höhenumgebung.",
      "title_en": "Hydrogen Therapy Reduces Oxidative Stress-associated Risks Following Acute and Chronic Exposure to High-altitude Environment.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomedical and environmental sciences : BES",
      "authors": "Shi et al.",
      "author_search": "shi shi",
      "doi": "10.3967/bes2015.034",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3967/bes2015.034",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25800452/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shi-2015-wasserstofftherapie-reduziert-oxidativem-stress/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Shi et al. — Wasserstofftherapie reduziert mit oxidativem Stress assoziierte Risiken nach akuter und chronischer Exposition gegenüber einer Höhenumgebung.",
      "summary": "Dieses theoretische Paper schlägt vor, dass das Einatmen von niedrig dosiertem H₂-Gas oder das Trinken von wasserstoffgesättigtem Wasser Höhenkrankheit verhindern und behandeln könnte, indem es dem oxidativen Stress entgegenwirkt, der durch den Sauerstoffmangel und die intensive UV-Strahlung in großen Höhen verursacht wird. Die Autoren argumentieren, dass H₂s selektives Radikalfangen und entzündungshemmende Eigenschaften es zu einem neuartigen und praktischen Kandidaten für die Höhenmedizin machen. Es wurden keine Experimente durchgeführt — dies ist eine begründete Hypothese.",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches Hypothesenpaper ohne Originaldaten. Die zugrundeliegende biologische Argumentation ist solide — H₂ ist ein selektives Antioxidans, große Höhen erzeugen ROS, und H₂ ist leicht verabreichbar —, aber die spezifische Hypothese (H₂ verhindert Höhenkrankheit) wurde nicht in kontrollierten Studien getestet. Bis ordnungsgemäß konzipierte Human- oder Tier-Höhenstudien durchgeführt werden, bleibt dies eine fundierte Vermutung. Der Wert des Papers liegt als Begründung für zukünftige Forschung, nicht als Wirksamkeitsnachweis. Klinische Empfehlungen können daraus nicht abgeleitet werden.",
      "abstract": "Niedriger Druck, niedrige Sauerstoffkonzentration und intensive ultraviolette (UV) Strahlung in Hochgebirgsumgebungen können oxidativen Stress verursachen, der Bergkrankheit auslösen kann. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte, dass Wasserstoffgas mit guter Permeabilität in biologischen Membranen verschiedene Erkrankungen behandeln kann, indem es seine selektiven anti-oxidativen und entzündungshemmenden Effekte ausübt, was darauf hindeutet, dass die Wasserstofftherapie eine Rolle beim Abfangen freier Radikale und beim Ausbalancieren der Oxidations- und Anti-Oxidations-Systeme der Zellen spielt. Daher stellen wir die Hypothese auf, dass das Einatmen von niedrig dosiertem Wasserstoff oder das Trinken von wasserstoffgesättigtem Wasser eine neuartige und einfache Methode ist, um oxidativen Stress-Verletzungen, die durch Niederdruck, niedrige Sauerstoffkonzentration und intensive UV-Strahlung in Hochlagen verursacht werden, vorzubeugen und zu behandeln, und damit das Risiko der Bergkrankheit zu reduzieren.",
      "conclusion": "A recent study demonstrated that hydrogen gas with a good permeability in biological membranes can treat various disorders by exerting its selective anti-oxidation and anti-inflammatory effects, indicating that hydrogen therapy plays a role in scavenging free radicals and in balancing oxidation and anti-oxidation systems of cells. Therefore, we hypothesize that inhaling low-dose hydrogen or drinki"
    },
    {
      "pmid": "25767993",
      "year": 2015,
      "title": "Synthese, spektrale Charakterisierung, thermisches Verhalten, antibakterielle Aktivität und DFT-Berechnung an N'-[Bis(methylsulfanyl)methylen]-2-hydroxybenzohydrazid und N'-(4-Methoxybenzoyl)-hydrazincarbodithionsäure-ethylester.",
      "title_en": "Synthesis, spectral characterization, thermal behaviour, antibacterial activity and DFT calculation on N'-[bis(methylsulfanyl) methylene]-2-hydroxybenzohydrazide and N'-(4-methoxy benzoyl)-hydrazinecarbodithioic acid ethyl ester.",
      "title_de": null,
      "journal": "Spectrochimica acta. Part A, Molecular and biomolecular spectroscopy",
      "authors": "Bharty et al.",
      "author_search": "bharty bharty",
      "doi": "10.1016/j.saa.2015.02.055",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.saa.2015.02.055",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25767993/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bharty-2015-synthese-spektrale-charakterisierung-thermisches/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Bharty et al. — Synthese, spektrale Charakterisierung, thermisches Verhalten, antibakterielle Aktivität und DFT-Berechnung an N'-[Bis(methylsulfanyl)methylen]-2-hydroxybenzohydrazid und N'-(4-Methoxybenzoyl)-hydrazincarbodithionsäure-ethylester.",
      "summary": "Zwei neue synthetische Verbindungen auf Hydrazon-Grundgerüst wurden durch Röntgenkristallographie, NMR, IR und Thermoanalyse charakterisiert; beide zeigten antibakterielle Aktivität und nichtlineare optische (NLO) Eigenschaften, die Harnstoff übertreffen. DFT-Berechnungen bestätigten die Molekülgeometrie und elektronischen Eigenschaften. Dies ist eine reine Synthesechemie-/In-vitro-Studie ohne Verbindung zur Biologie des molekularen Wasserstoffs (H₂).",
      "assessment": "Dies ist eine Synthesechemie- und Materialwissenschaftsstudie — sie berichtet über die Charakterisierung neuer Verbindungen mit Potenzial im antimikrobiellen Wirkstoffdesign und in photonischen/NLO-Anwendungen. Sie hat null Relevanz für die Medizin oder Therapie mit molekularem Wasserstoff (H₂). Ihre Aufnahme in H₂-Forschungsdatenbanken ist ein Falsch-Positiv durch Schlüsselwort-Treffer auf „Wasserstoffbindung“. Die antibakteriellen Aktivitätsergebnisse sind vorläufig (nur In-vitro-MIC-Screening) und liefern keinen klinischen Nachweis.",
      "abstract": "Zwei neue Verbindungen N'-[Bis(methylsulfanyl)methylen]-2-hydroxybenzohydrazid {Hbmshb (1)} und N'-(4-Methoxybenzoyl)-hydrazincarbodithionsäure-ethylester {H2mbhce (2)} wurden synthetisiert und mit Hilfe von Elementaranalysen, IR, NMR und Einkristall-Röntgenbeugungsdaten charakterisiert. Die Verbindungen 1 und 2 kristallisieren in orthorhombischen und monoklinen Systemen mit der Raumgruppe Pna21 bzw. P21/n. Inter- und intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen verbinden zwei Moleküle und bilden eine lineare Kettenstruktur. Darüber hinaus wird Verbindung 2 durch CH⋯π- und NH⋯π-Wechselwirkungen stabilisiert. Molekülgeometrie aus der Röntgenanalyse, Geometrieoptimierung, Ladungsverteilung, Bindungsanalyse, Analyse der Grenzorbitale (FMO) und nichtlineare optische (NLO) Effekte wurden unter Verwendung der Dichtefunktionaltheorie (DFT) mit dem B3LYP-Funktional durchgeführt. Die Biowirksamkeit der Verbindungen wurde gegen das Wachstum von Bakterien untersucht, um ihr antimikrobielles Potenzial zu bewerten. Die Verbindungen 1 und 2 sind thermisch stabil und zeigen ein besseres NLO-Verhalten als der Harnstoffkristall.",
      "conclusion": "The bioefficacy of compounds has been examined against the growth of bacteria to evaluate their anti-microbial potential. Compounds 1 and 2 are thermally stable and show NLO behaviour better than the urea crystal."
    },
    {
      "pmid": "25758062",
      "year": 2015,
      "title": "Vorhersage der Bindungsmodi zwischen Protein-L-Isoaspartyl-(D-Aspartyl)-O-Methyltransferase und Peptidsubstraten mit isomerisierten Asparaginsäureresten unter Verwendung von In-silico-Analysemethoden für das Substrat-Screening.",
      "title_en": "Prediction of binding modes between protein L-isoaspartyl (D-aspartyl) O-methyltransferase and peptide substrates including isomerized aspartic acid residues using in silico analytic methods for the substrate screening.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of pharmaceutical and biomedical analysis",
      "authors": "Oda et al.",
      "author_search": "oda oda",
      "doi": "10.1016/j.jpba.2015.02.030",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jpba.2015.02.030",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25758062/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-oda-2015-vorhersage-bindungsmodi-zwischen-protein/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Oda et al. — Vorhersage der Bindungsmodi zwischen Protein-L-Isoaspartyl-(D-Aspartyl)-O-Methyltransferase und Peptidsubstraten mit isomerisierten Asparaginsäureresten unter Verwendung von In-silico-Analysemethoden für das Substrat-Screening.",
      "summary": "Computergestütztes Docking und Molekulardynamik-Simulation sagten erfolgreich voraus, wie das DNA-Reparaturenzym PIMT isomerisierte Asparaginsäurevarianten in Peptidsubstraten erkennt — und unterschied echte Substrate von Nicht-Substraten rein in silico. Die Methode könnte das Substrat-Screening in der Alterungs- und Proteinschadensforschung beschleunigen. Diese Studie hat keine Verbindung zur Biologie des molekularen Wasserstoffs (H₂).",
      "assessment": "Eine gut durchgeführte computergestützte Studie in der Strukturenzymatik. Die Feststellung, dass In-silico-Methoden PIMT-Substrate von Nicht-Substraten unterscheiden können, hat praktischen Wert für das High-Throughput-Substrat-Screening in der alterungsbedingten Proteinschadensforschung. Die Studie hat keine Relevanz für die Medizin mit molekularem Wasserstoff (H₂); sie behandelt Wasserstoffbrückenbindungen als grundlegendes biochemisches Konzept. Ihre Präsenz in H₂-Datenbanken spiegelt ein Schlüsselwort-Matching-Artefakt wider, keine wissenschaftliche Relevanz für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Da Asparaginsäure-(Asp)-Reste in Proteinen gelegentlich im menschlichen Körper isomerisiert werden, finden sich nicht nur L-α-Asp, sondern auch L-β-Asp, D-α-Asp und D-β-Asp in menschlichen Proteinen. Bei diesen isomerisierten Asparaginsäuren ist der Anteil von D-β-Asp am größten, und die Anteile von L-β-Asp und D-α-Asp in menschlichen Proteinen sind vergleichsweise gering. Um die Anteile der Asparaginsäure-Isomere zu erklären, wird häufig die Möglichkeit eines Enzyms in Betracht gezogen, das L-β-Asp und D-α-Asp reparieren kann. Protein-L-Isoaspartyl-(D-Aspartyl)-O-Methyltransferase (PIMT) wird als eines der möglichen Reparaturenzyme für L-β-Asp und D-α-Asp angesehen. Humanes PIMT ist ein Enzym, das sowohl L-β-Asp als auch D-α-Asp erkennt und die Methylierung ihrer Seitenketten katalysiert. In dieser Studie wurden die Bindungsmodi zwischen PIMT und Peptidsubstraten, die L-β-Asp- oder D-α-Asp-Reste enthalten, unter Verwendung von computergestütztem Protein-Liganden-Docking und Molekulardynamik-Simulationen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Carboxylgruppen sowohl von L-β-Asp als auch von D-α-Asp von PIMT in ähnlichen Modi erkannt wurden und dass die C-terminalen Regionen der Substrat-Peptide in ähnlichen Positionen auf PIMT für sowohl die L-β-Asp- als auch die D-α-Asp-Peptide lagen. Im Gegensatz dazu unterschieden sich bei Peptiden mit L-α-Asp- oder D-β-Asp-Resten, die keine Substrate von PIMT sind, die computergestützt konstruierten Bindungsmodi zwischen PIMT und Peptiden erheblich von denen zwischen PIMT und Substraten. Bei den Nicht-Substrat-Peptiden wurden nicht inter-, sondern intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen beobachtet, und die Konformationen der Peptide waren starrer als die der Substrate. So konnten die In-silico-Analysemethoden Substrate von Nicht-Substraten unterscheiden, und die computergestützten Methoden sollen experimentelle Analysemethoden ergänzen.",
      "conclusion": "In the nonsubstrate peptides, not inter- but intra-molecular hydrogen bonds were observed, and the conformations of peptides were more rigid than those of substrates. Thus, the in silico analytical methods were able to distinguish substrates from nonsubstrates and the computational methods are expected to complement experimental analytical methods."
    },
    {
      "pmid": "25708582",
      "year": 2015,
      "title": "Diversität von mit dem Menschen assoziierten Methanobrevibacter-smithii-Isolaten, aufgedeckt durch Multispacer-Sequenztypisierung.",
      "title_en": "Diversity of human-associated Methanobrevibacter smithii isolates revealed by multispacer sequence typing.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current microbiology",
      "authors": "Nkamga et al.",
      "author_search": "nkamga nkamga",
      "doi": "10.1007/s00284-015-0787-9",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00284-015-0787-9",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25708582/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nkamga-2015-diversitaet-dem-menschen-assoziierten/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Nkamga et al. — Diversität von mit dem Menschen assoziierten Methanobrevibacter-smithii-Isolaten, aufgedeckt durch Multispacer-Sequenztypisierung.",
      "summary": "Eine neue Genotypisierungsmethode (Multispacer-Sequenztypisierung, MST), angewendet auf Methanobrevibacter smithii — das wichtigste wasserstoffverbrauchende Archaeon im menschlichen Darm — enthüllte 15 verschiedene genetische Varianten unter Isolaten aus Mundhöhle und Darm von 12 Personen. Mehrere Genotypen können in einer einzelnen Person am gleichen anatomischen Ort koexistieren. Dies ist eine Mikrobiologie-/Sequenzierungsstudie; sie untersucht keine therapeutische molekulare Wasserstoff-(H₂)-Anwendung.",
      "assessment": "Eine solide Mikrobiologie-Methodenstudie, die ein nützliches Genotypisierungswerkzeug für das Darm-Archaeom entwickelt. Die H₂-Verbindung ist biologischer Hintergrund (M. smithii metabolisiert Darm-H₂) und keine therapeutische Untersuchung. Diese Studie untersucht nicht, ob der Verbrauch von Darm-H₂ vor M. smithii auf die menschliche Gesundheit wirken kann, noch testet sie eine H₂-Therapie. Sie ist relevant für die Mikrobiomforschung und die Populationsgenetik von Archaeen; ihre Präsenz in H₂-Therapie-Datenbanken spiegelt das breitere Forschungsökosystem rund um den endogenen H₂-Stoffwechsel wider.",
      "abstract": "Methanobrevibacter smithii ist das wichtigste Archaeon im Menschen und entgiftet molekularen Wasserstoff, der aus anaeroben Bakterienfermentationen resultiert, zu gasförmigem Methan. Seine Identifizierung beruht auf Gensequenzierung, aber es ist keine Methode verfügbar, um genetische Varianten von M. smithii zu unterscheiden. Hier entwickelten wir eine Multispacer-Sequenztypisierung (MST) zur Genotypisierung der genetischen Varianten von M. smithii. Vier intergenische Spacer, die aus dem M.-smithii-Referenzgenom gewonnen wurden, wurden per PCR amplifiziert und in drei M.-smithii-Referenzstämmen und einer Sammlung von 22 M.-smithii-Isolaten aus der Mundhöhle von zwei Personen und dem Darm von 10 weiteren Personen sequenziert. Die Sequenzierung ergab 216 genetische Polymorphismen, darunter 89 Einzelnukleotid-Polymorphismen (41,2 %), 83 Insertionen (38,4 %) und 44 Deletionen (20,4 %). Die Kombination dieser genetischen Polymorphismen ergab 15 Genotypen mit einem Diskriminierungsindex von 0,942 (Konfidenzintervall 0,9–0,984; P < 0,05). Fünf M.-smithii-Isolate aus der Mundhöhle ergaben fünf verschiedene Genotypen; sieben Darmisolate ergaben neun verschiedene Genotypen; Genotypen MST5 und MST6 wurden sowohl in der Mundhöhle als auch im Darm gefunden. Bei einigen Personen wurden mehrere Genotypen am gleichen anatomischen Ort identifiziert. MST ist eine sequenzbasierte Methode, die mehrere genetische Varianten innerhalb von M. smithii diskriminiert. Personen können mehrere zeitgleich vorhandene genetische Varianten von M. smithii in der Mundhöhle und im Darm beherbergen. MST wird es ermöglichen, die Populationsdynamik von M. smithii zu untersuchen und seine Verbreitung zwischen Individuen und ihrer Umwelt zu verfolgen.",
      "conclusion": "MST will allow studying population dynamics of M. smithii and tracing its circulation between individuals and their environment."
    },
    {
      "pmid": "25681223",
      "year": 2015,
      "title": "Wirkungen von Vitamin C, Vitamin E und molekularem Wasserstoff auf die Plazentafunktion in Trophoblastenzellen.",
      "title_en": "Effects of vitamin C, vitamin E, and molecular hydrogen on the placental function in trophoblast cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "Archives of gynecology and obstetrics",
      "authors": "Guan et al.",
      "author_search": "guan guan",
      "doi": "10.1007/s00404-015-3647-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00404-015-3647-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25681223/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-guan-2015-vitamin-vitamin-plazentafunktion-trophoblastenzellen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "pregnancy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Guan et al. — Wirkungen von Vitamin C, Vitamin E und molekularem Wasserstoff auf die Plazentafunktion in Trophoblastenzellen.",
      "summary": "In kultivierten Trophoblastenzelllinien reduzierten hohe Dosen der Vitamine C und E die Zellviabilität und erhöhten das pro-inflammatorische Zytokin TNF-α — wogegen molekularer Wasserstoff (H₂) in äquivalenten Konzentrationen keines von beidem tat, was auf ein günstigeres Sicherheitsprofil von H₂ als Antioxidans in der Plazentabiologie hindeutet. H₂ unterdrückte jedoch die hCG-Sekretion, was weiterer Untersuchung bedarf. Dies sind ausschließlich In-vitro-Befunde; keine Humanschwangerschaftsdaten.",
      "assessment": "Eine nützliche In-vitro-Vergleichsstudie, die eine mechanistische Begründung liefert, warum H₂ ein sichereres Antioxidans als die Vitamine C und E in der Plazentabiologie sein könnte. Der Sicherheitsvorteil (keine Zytotoxizität, kein TNF-α-Anstieg) ist ein bedeutsamer Unterschied. Die unerwartete Unterdrückung der hCG-Sekretion durch H₂ ist jedoch ein wichtiger Vorbehalt, der bisher nicht erklärt oder repliziert wurde. Diese Studie ist streng In-vitro — Zelllinien bilden nicht die volle Komplexität der menschlichen Plazenta ab. Keine Schlussfolgerungen zur Sicherheit oder Wirksamkeit bei schwangeren Frauen können abgeleitet werden. Weitere Tier- und klinische Studien sind erforderlich.",
      "abstract": "ZIEL: Diese Studie zielte darauf ab, die Wirkungen von drei verschiedenen Antioxidantien, nämlich Vitamin C, Vitamin E und molekularem Wasserstoff, auf Zytotrophoblasten in vitro zu untersuchen. METHODEN: Zwei Trophoblastenzelllinien, JAR und JEG-3, wurden verschiedenen Konzentrationen von Vitamin C (0, 25, 50, 100, 500, 1.000, 5.000 µmol/L), Vitamin E (0, 25, 50, 100, 500, 1.000, 5.000 µmol/L) und molekularem Wasserstoff (0, 25, 50, 100, 500 µmol/L) für 48 h ausgesetzt. Die Zellviabilität wurde mit dem MTS-Assay bestimmt. Die Sekretion von humanem Choriongonadotropin (hCG) und Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) wurde bewertet und die Expression von TNF-α-mRNA durch Real-Time-RT-PCR beobachtet. ERGEBNISSE: Die Zellviabilität wurde durch 500 µmol/L Vitamine C und E signifikant unterdrückt (P < 0,05), nicht jedoch durch 500 µmol/L molekularen Wasserstoff (P > 0,05). Die Expression von TNF-α wurde durch 100 µmol/L Vitamin C und 50 µmol/L Vitamin E, einzeln oder kombiniert, erhöht (P < 0,05), nicht jedoch durch molekularen Wasserstoff (0–500 µmol/L), was durch Real-Time-RT-PCR validiert wurde. Die hCG-Sekretion wurde jedoch sowohl durch 50–500 µmol/L molekularen Wasserstoff als auch durch hohe Spiegel von Vitamin C und E, einzeln oder kombiniert, gehemmt. SCHLUSSFOLGERUNG: Hohe Spiegel der antioxidativen Vitamine C und E können signifikante schädliche Auswirkungen auf die Plazentafunktion haben, wie die verringerte Zellviabilität und hCG-Sekretion zeigen; und auf die Plazentaimmunität, wie die erhöhte TNF-α-Produktion zeigt. Währenddessen zeigte Wasserstoff keine solchen Auswirkungen auf Zellproliferation und TNF-α-Expression, konnte aber den hCG-Spiegel beeinflussen, was darauf hindeutet, dass Wasserstoff als potenzieller Antioxidans-Kandidat im Management von Präeklampsie (PE) weiter untersucht werden sollte.",
      "conclusion": "High levels of antioxidant vitamins C and E may have significant detrimental effects on placental function, as reflected by decreased cell viability and secretion of hCG; and placental immunity, as reflected by increased production of TNF-a. Meanwhile hydrogen showed no such effects on cell proliferation and TNF-α expression, but it could affect the level of hCG, indicating hydrogen as a potential candidate of antioxidant in the management of preeclampsia (PE) should be further studied."
    },
    {
      "pmid": "25468479",
      "year": 2015,
      "title": "Kann ein harmloses Spielzeug gefährlich werden? Die Wasserstoffgasballon-Verbrennung.",
      "title_en": "Can an innocent toy become dangerous? The hydrogen gas balloon burn.",
      "title_de": null,
      "journal": "Burns : journal of the International Society for Burn Injuries",
      "authors": "Keles et al.",
      "author_search": "keles keles",
      "doi": "10.1016/j.burns.2014.10.011",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.burns.2014.10.011",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25468479/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-keles-2015-kann-harmloses-spielzeug-gefaehrlich/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Keles et al. — Kann ein harmloses Spielzeug gefährlich werden? Die Wasserstoffgasballon-Verbrennung.",
      "summary": "Wasserstoffgas, das zum Befüllen von Ballons verwendet wird, kann sich entzünden und schwere Verbrennungen verursachen — ein selten diskutiertes Sicherheitsrisiko. Dieser theoretische Fallbericht analysiert, wie ein scheinbar harmloses Spielzeugballon zur Quelle schwerer Verletzungen werden kann, wenn das darin enthaltene Wasserstoffgas versehentlich gezündet wird.",
      "assessment": "Für diese Arbeit ist kein öffentlich zugänglicher Abstract vorhanden. Es handelt sich um einen theoretischen/fallbasierten Sicherheitsbericht, keine Studie zu therapeutischen Effekten von Wasserstoff. Das Thema ist ein physikalisches Verletzungsrisiko (Ballonverbrennung), nicht H₂-Biologie. Es werden keine Daten zu Menschen oder Tieren im biomedizinischen Sinne präsentiert. Die Befunde sind für die Bewertung von molekularem Wasserstoff als Gesundheitsintervention nicht relevant.",
      "abstract": "Kein Abstract öffentlich verfügbar. Für inhaltliche Details siehe DOI: 10.1016/j.burns.2014.10.011",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "25446368",
      "year": 2015,
      "title": "Die Verwendung der Wasserstoffgas-Clearance zur Messung des Blutflusses in einzelnen endogenen und transplantierten Pankreasinseln.",
      "title_en": "The use of hydrogen gas clearance for blood flow measurements in single endogenous and transplanted pancreatic islets.",
      "title_de": null,
      "journal": "Microvascular research",
      "authors": "Barbu et al.",
      "author_search": "barbu barbu",
      "doi": "10.1016/j.mvr.2014.10.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mvr.2014.10.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25446368/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-barbu-2015-verwendung-wasserstoffgas-clearance-zur/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Barbu et al. — Die Verwendung der Wasserstoffgas-Clearance zur Messung des Blutflusses in einzelnen endogenen und transplantierten Pankreasinseln.",
      "summary": "Forscher setzten Wasserstoffgas als Tracer — nicht als Therapie — ein, um den Blutfluss in einzelnen Pankreasinseln bei Ratten und Mäusen präzise zu messen. Diese Tierstudie zeigte, dass die Blutversorgung innerhalb desselben Pankreas zwischen einzelnen Inseln enorm variiert (um den Faktor 6–10) und dass transplantierte menschliche und Mäuse-Inseln etwa 30 % weniger Blutfluss erhalten als das umliegende Nierengewebe.",
      "assessment": "Dies ist eine methodische Tierstudie — H₂ wird als physiologischer Tracer verwendet, nicht als therapeutische Intervention. Die Befunde sind für die Pankreasinseln-Biologie und Transplantationswissenschaft relevant. Wichtige Einschränkungen: Alle Experimente wurden an Ratten und athymischen Mäusen durchgeführt; Ergebnisse sind nicht direkt auf die menschliche Physiologie übertragbar. Die Studie bewertet keinen Gesundheitsnutzen von molekularem Wasserstoff als konsumierter Substanz.",
      "abstract": "Die Blutversorgung der Pankreasinseln wird unabhängig von der des exokrinen Pankreas reguliert und ist für mehrere Aspekte der normalen Inselfunktion bedeutsam, wahrscheinlich auch bei gestörter Glukosetoleranz. Der Blutfluss einzelner Inseln war aufgrund technischer Einschränkungen schwer zu erfassen. Wir adaptierten daher eine Wasserstoffgas-Auswasch-Technik mit Mikroelektroden für derartige Messungen. Platin-Mikroelektroden überwachten die Wasserstoffgas-Clearance in einzelnen endogenen und transplantierten Inseln im Pankreas männlicher Lewis-Ratten sowie in menschlichen und Mäuse-Inseln, die unter die Nierenkapsel männlicher athymischer Mäuse transplantiert worden waren. Sowohl in den endogenen Pankreasinseln der Ratte als auch in den intrapankreatisch transplantierten Inseln zeigte die vaskuläre Leitfähigkeit eine stark heterogene Verteilung, die innerhalb desselben Pankreas um den Faktor 6–10 variierte. Der Blutfluss menschlicher und Mäuse-Inselzell-Transplantate, die in athymische Mäuse transplantiert worden waren, war ca. 30 % niedriger als im umgebenden Nierenparenchym. Die vorliegende Technik bietet einzigartige Möglichkeiten, die nach Transplantation auftretende vaskuläre Dysfunktion der Inseln zu untersuchen, ermöglicht aber auch die Erforschung der Auswirkungen genetischer und umweltbedingter Störungen auf den Inselblutfluss auf der Ebene einzelner Inseln in vivo.",
      "conclusion": "The blood flow of human and mouse islet grafts transplanted in athymic mice was approximately 30% lower than that in the surrounding renal parenchyma. The present technique provides unique opportunities to study the islet vascular dysfunction seen after transplantation, but also allows for investigating the effects of genetic and environmental perturbations on islet blood flow at the single islet "
    },
    {
      "pmid": "25411171",
      "year": 2015,
      "title": "Campylobacter-concisus-Pseudoausbruch verursacht durch verbesserte Kulturbedingungen.",
      "title_en": "Campylobacter concisus pseudo-outbreak caused by improved culture conditions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of clinical microbiology",
      "authors": "Casanova et al.",
      "author_search": "casanova casanova",
      "doi": "10.1128/jcm.02608-14",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/jcm.02608-14",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25411171/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-casanova-2015-campylobacter-concisus-pseudoausbruch-verursacht/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2015 · Casanova et al. — Campylobacter-concisus-Pseudoausbruch verursacht durch verbesserte Kulturbedingungen.",
      "summary": "Ein Berner Krankenhaus bemerkte einen plötzlichen Anstieg von Campylobacter-concisus-Nachweisen — doch es handelte sich um einen Pseudoausbruch, verursacht durch den Wechsel zu einer wasserstoffreichen Atmosphäre im Labor, die das Bakterienwachstum deutlich verbesserte. Es gab keine echte Infektionshäufung; eine Änderung der mikrobiologischen Kulturbedingungen war die einzige Ursache des scheinbaren Anstiegs.",
      "assessment": "Dies ist eine mikrobiologische In-vitro-/Laboruntersuchung. Wasserstoff erscheint hier ausschließlich als Bestandteil einer bakteriellen Wachstumsatmosphäre — nicht als vom Menschen konsumierte Substanz zu Gesundheitszwecken. Die Studie trägt zur klinisch-mikrobiologischen Methodik bei, hat aber keine Relevanz für molekulare Wasserstofftherapie oder -supplementierung.",
      "abstract": "Ein ungewöhnlicher Anstieg der Zahl von Campylobacter-concisus-Isolaten in Stuhlkulturen löste eine Ausbruchsuntersuchung am Inselspital Bern aus. Es wurden keine epidemiologischen Verbindungen zwischen den Fällen gefunden, und die Campylobacter-Isolate waren klonal nicht verwandt. Eine Änderung der Kulturbedingungen zu einer wasserstoffreichen Atmosphäre, die das Wachstum von C. concisus fördert, wurde als verantwortlich für diesen Pseudoausbruch eingestuft.",
      "conclusion": "A change in culture conditions to a hydrogen-rich atmosphere enhancing growth of C. concisus was deemed responsible for this pseudo-outbreak."
    },
    {
      "pmid": "24829918",
      "year": 2014,
      "title": "Wasserstoffgas stellt eine vielversprechende therapeutische Strategie für Sepsis dar.",
      "title_en": "Hydrogen gas presents a promising therapeutic strategy for sepsis.",
      "title_de": null,
      "journal": "BioMed research international",
      "authors": "Xie et al.",
      "author_search": "xie xie",
      "doi": "10.1155/2014/807635",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2014/807635",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24829918/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xie-2014-wasserstoffgas-stellt-vielversprechende-therapeutische/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2014 · Xie et al. — Wasserstoffgas stellt eine vielversprechende therapeutische Strategie für Sepsis dar.",
      "summary": "Dieser Review fasst präklinische Evidenz zusammen, dass inhaliertes molekulares Wasserstoff (H₂) in Tiermodellen der Sepsis das Überleben verbesserte und Organschäden reduzierte. Die Autoren schlagen vor, dass H₂ über antioxidative, antiinflammatorische und antiapoptotische Signalwege wirkt — insbesondere über NF-κB und Nrf2/HO-1 — doch dies bleibt ausschließlich tierexperimentelle Evidenz ohne bestätigte Humandaten.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review präklinischer (Tier-)Studien. Er präsentiert eine kohärente mechanistische Rationale für H₂ bei Sepsis, doch die Evidenzbasis besteht ausschließlich aus Nagetier-Daten. Wesentliche Einschränkungen: Es werden keine humanklinischen Studien analysiert; das Paper ist weitgehend selbstreferenziell (Autoren reviewen ihre eigene Vorarbeit); es wird keine systematische Literatursuche oder Metaanalyse durchgeführt. Die Hypothese ist wissenschaftlich interessant, aber H₂ kann auf Basis dieses Reviews allein nicht als bewiesene Therapie für Sepsis beim Menschen gelten.",
      "abstract": "Sepsis ist durch eine schwere Entzündungsreaktion auf Infektionen gekennzeichnet. Sie bleibt trotz Fortschritten bei Monitoring-Geräten, Diagnosewerkzeugen und neuen Therapieoptionen eine wichtige Ursache für Morbidität und Mortalität bei kritisch kranken Patienten. Einige Studien haben kürzlich festgestellt, dass molekularer Wasserstoff ein neues therapeutisches Gas darstellt. Unsere Studien haben gezeigt, dass Wasserstoffgas das Überleben und die Organschäden bei Mäusen und Ratten mit Zökum-Ligation und -Punktion, Zymosan und Lipopolysaccharid-induzierter Sepsis verbessern kann. Die Mechanismen hängen mit der Regulation von oxidativem Stress, der Entzündungsreaktion und Apoptose zusammen, möglicherweise über den NF-κB- und den Nrf2/HO-1-Signalweg. In diesem Artikel haben wir den Fortschritt der Wasserstoffbehandlung bei Sepsis zusammengefasst.",
      "conclusion": "The mechanisms are associated with the regulation of oxidative stress, inflammatory response, and apoptosis, which might be through NF- κ B and Nrf2/HO-1 signaling pathway. In this paper, we summarized the progress of hydrogen treatment in sepsis."
    },
    {
      "pmid": "24769081",
      "year": 2014,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als präventives und therapeutisches medizinisches Gas: Beginn, Entwicklung und Potenzial der Wasserstoffmedizin.",
      "title_en": "Molecular hydrogen as a preventive and therapeutic medical gas: initiation, development and potential of hydrogen medicine.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pharmacology & therapeutics",
      "authors": "Ohta",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": "10.1016/j.pharmthera.2014.04.006",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.pharmthera.2014.04.006",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24769081/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2014-praeventives-therapeutisches-medizinisches-beginn/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "eye",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2014 · Ohta — Molekularer Wasserstoff als präventives und therapeutisches medizinisches Gas: Beginn, Entwicklung und Potenzial der Wasserstoffmedizin.",
      "summary": "Eine der Gründerpublikationen der Wasserstoffmedizin, verfasst von Shigeo Ohta, fasst zusammen, wie H₂ als Reaktionspartner für schädliche Hydroxylradikale in Zellen entdeckt wurde — und warum dies ihn zu einem Kandidaten für die Prävention und Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten macht. Der Review umfasst mehrere Verabreichungswege, Tierexperimente und frühe klinische Untersuchungen, räumt aber ein, dass die humane Evidenz noch im Aufbau begriffen ist.",
      "assessment": "Dies ist ein einflussreicher narrativer Review eines Gründers des Feldes, der eine breite Synthese der H₂-Biologie und früher klinischer Daten bietet. Seine Stärke liegt in der mechanistischen Tiefe und dem historischen Kontext. Einschränkungen: Es handelt sich weder um einen systematischen Review noch um eine Metaanalyse; der Autor ist tief im Feld engagiert; die zitierte klinische Evidenz reicht von stark bis sehr vorläufig. Das Paper charakterisiert H₂-Forschung korrekt als vielversprechend, aber noch nicht abschließend für die meisten humanen Krankheitsanwendungen — eine Position, die heute noch zutrifft.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) galt bisher als inertes und im Körper nicht funktionales Molekül. Wir haben dieses Konzept umgekehrt, indem wir gezeigt haben, dass H₂ in Zellen mit starken Oxidantien wie dem Hydroxylradikal reagiert, und sein Potenzial für präventive und therapeutische Anwendungen vorgeschlagen. H₂ hat zahlreiche Vorteile mit weitreichenden Effekten: H₂ diffundiert schnell in Gewebe und Zellen und ist mild genug, um weder metabolische Redoxreaktionen zu stören noch signalgebende reaktive Sauerstoffspezies zu beeinflussen; daher sollte es keine oder kaum Nebenwirkungen von H₂ geben. Es gibt verschiedene Methoden, H₂ aufzunehmen: H₂-Gas inhalieren, H₂-gelöstes Wasser trinken (H₂-Wasser), H₂-gelöste Kochsalzlösung injizieren (H₂-Saline), ein H₂-Bad nehmen oder H₂-Kochsalzlösung in die Augen tropfen. Die zahlreichen Veröffentlichungen zu seinen biologischen und medizinischen Vorteilen haben gezeigt, dass H₂ oxidativen Stress nicht nur durch direkte Reaktionen mit starken Oxidantien reduziert, sondern auch indirekt durch die Regulierung verschiedener Genexpressionen. Darüber hinaus wirkt H₂ durch die Regulierung der Genexpression antiinflammatorisch und antiapoptotisch und stimuliert den Energiestoffwechsel. Neben wachsender Evidenz aus Tiermodellen wurden umfangreiche klinische Untersuchungen durchgeführt oder befinden sich in der Forschung. Da die meisten Medikamente spezifisch an ihre Ziele wirken, scheint H₂ sich von konventionellen Pharmaka zu unterscheiden. Aufgrund seiner großen Wirksamkeit und fehlender Nebenwirkungen hat H₂ ein vielversprechendes Potenzial für den klinischen Einsatz bei vielen Krankheiten.",
      "conclusion": "Since most drugs specifically act to their targets, H2 seems to differ from conventional pharmaceutical drugs. Owing to its great efficacy and lack of adverse effects, H2 has promising potential for clinical use against many diseases."
    },
    {
      "pmid": "24532027",
      "year": 2014,
      "title": "Neuartige therapeutische Strategien für das Schädel-Hirn-Trauma: akute antioxidative Verstärkung.",
      "title_en": "Novel therapeutic strategies for traumatic brain injury: acute antioxidant reinforcement.",
      "title_de": null,
      "journal": "CNS drugs",
      "authors": "Fernández-Gajardo et al.",
      "author_search": "fernández-gajardo fernández-gajardo",
      "doi": "10.1007/s40263-013-0138-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s40263-013-0138-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24532027/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-fernandezgajardo-2014-neuartige-therapeutische-strategien-schaedel/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2014 · Fernández-Gajardo et al. — Neuartige therapeutische Strategien für das Schädel-Hirn-Trauma: akute antioxidative Verstärkung.",
      "summary": "Dieser Review untersucht antioxidative Strategien zur Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas (SHT), darunter wasserstoffreiche Kochsalzlösung, mit dem Argument, dass oxidativer Stress ein zentraler Treiber sekundärer Hirnschäden nach Trauma ist. Wasserstoffreiche Kochsalzlösung erscheint als einer von mehreren antioxidativen Kandidaten — neben mitochondrial-zielgerichteten Verbindungen, NADPH-Inhibitoren und Polyphenolen — in einem Feld, in dem bisher keine Therapie definitiven klinischen Erfolg erzielt hat.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review, der mehrere antioxidative Strategien für SHT abdeckt, mit wasserstoffreicher Kochsalzlösung als einem Eintrag unter vielen. Er bietet nützlichen mechanistischen Kontext, ist aber kein direkter Wirksamkeitsnachweis für H₂ beim menschlichen SHT. Einschränkungen: kein systematischer Review; keine Metaanalyse; das Feld der Neuroprotektion nach SHT hat viele vielversprechende präklinische Substanzen in klinischen Studien scheitern sehen. Die eingeschlossenen H₂-Daten stammen überwiegend aus Tiermodellen.",
      "abstract": "Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist die wichtigste Ursache für Behinderungen bei Personen unter 45 Jahren und stellt daher eine erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastung dar. Evidenz legt stark nahe, dass oxidativer Stress ein Eckpfeiler-Ereignis ist, das sekundäre Verletzungsmechanismen wie Exzitotoxizität, mitochondriale Dysfunktion, Apoptose, Autophagie, Hirnödem und Entzündung einleitet und vorantreibt. SHT hat konventionelle Ansätze zur Diagnose- und Therapieentwicklung aufgrund seiner Heterogenität und Komplexität widerstanden. Daher ist es notwendig, alternative Ansätze zur Therapieentwicklung für SHT zu erforschen. Ziel dieses Reviews ist es, einen therapeutischen Ansatz für SHT vorzustellen, unter Berücksichtigung der Evidenz, die die Rolle des oxidativen Stresses in den pathophysiologischen Prozessen der sekundären Hirnverletzung unterstützt. Die Rolle von Substanzen wie mitochondrial-zielgerichteten Antioxidantien (Melatonin und neue mitochondrial-zielgerichtete Antioxidantien), NADPH-Inhibitoren (antioxidative Vitamine und Apocynin) und anderen hauptsächlich antioxidativen Verbindungen (wasserstoffreiche Kochsalzlösung, Sulforaphan, U-83836E, Omega-3 und Polyphenole) wird behandelt. Die Rationale für innovative antioxidative Therapien auf Basis des aktuellen Wissens und insbesondere der jüngsten Studien zu diesem Bereich wird diskutiert. Besondere Überlegungen und das translationelle Potenzial neuer SHT-Behandlungen werden untersucht, und ein neuartiger therapeutischer Vorschlag für SHT wird präsentiert.",
      "conclusion": "The rationale for innovative antioxidant therapies based on current knowledge and particularly the most recent studies regarding this field is discussed. Particular considerations and translational potential of new TBI treatments are examined and a novel therapeutic proposal for TBI is presented."
    },
    {
      "pmid": "25378931",
      "year": 2014,
      "title": "Der Konsum von Wasser mit mehr als 3,5 mg gelöstem Wasserstoff könnte die vaskuläre Endothelfunktion verbessern.",
      "title_en": "Consumption of water containing over 3.5 mg of dissolved hydrogen could improve vascular endothelial function.",
      "title_de": null,
      "journal": "Vascular health and risk management",
      "authors": "Sakai et al.",
      "author_search": "sakai sakai",
      "doi": "10.2147/vhrm.s68844",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2147/vhrm.s68844",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25378931/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sakai-2014-konsum-mehr-geloestem-koennte/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2014 · Sakai et al. — Der Konsum von Wasser mit mehr als 3,5 mg gelöstem Wasserstoff könnte die vaskuläre Endothelfunktion verbessern.",
      "summary": "Das Trinken von hochkonzentriertem wasserstoffreichem Wasser (7 ppm, 3,5 mg H₂ pro 500 mL) verbesserte die flussvermittelte Dilatation (FMD) der Armarterie im Vergleich zu Placebo signifikant. Die randomisierte Studie legt nahe, dass H₂ die Gefäßwände vor schädlichen reaktiven Sauerstoffspezies — insbesondere dem Hydroxyl-Radikal — schützen kann, indem es die Stickstoffmonoxid-Signalgebung erhält. (Vascular Health and Risk Management, 2014.)",
      "assessment": "Eine kleine, aber methodisch solide Pilotstudie mit einem aussagekräftigen objektiven Endpunkt (FMD-Ultraschall). Das Ergebnis ist positiv und statistisch signifikant, aber die Stichprobengröße (n=16/18) begrenzt die Verallgemeinerbarkeit. Das akute Einmaldosis-Design erlaubt keine Rückschlüsse auf langfristige kardiovaskuläre Effekte. Der erforderliche Schwellenwert von >3,5 mg H₂ pro Portion ist ein wichtiger praktischer Hinweis — viele handelsübliche Produkte unterschreiten diesen Wert. Limitationen: kleines n, einzelne akute Dosis, kein Follow-up, brachiale FMD als Surrogat (kein klinischer Ereignisendpunkt).",
      "abstract": "HINTERGRUND: Das Redox-Ungleichgewicht zwischen Stickstoffmonoxid und im Endothel gebildetem Superoxid gilt als zentrale Ursache für die Entstehung endothelialer Dysfunktion. Eine dritte reaktive Sauerstoffspezies (ROS), H₂O₂, ist bekannt für sowohl förderliche als auch schädliche Auswirkungen auf das Gefäßsystem. Dennoch ist der Einfluss des Hydroxyl-Radikals, eines Abbauprodukts von H₂O₂, unklar, und es gibt keinen direkten Beleg dafür, dass das Hydroxyl-Radikal die Endothelfunktion in Leitungsgefäßen beeinträchtigt. Molekularer Wasserstoff (H₂) neutralisiert schädliche ROS, insbesondere das Hydroxyl-Radikal. ZIELE: Den Einfluss des Hydroxyl-Radikals auf das Endothel zu beurteilen und zu bestätigen, dass H₂ als gasförmiges Antioxidans ein nützlicher Modulator der Blutgefäßfunktion sein kann. METHODEN: Die Wirksamkeit von Wasser mit hoher H₂-Konzentration wurde durch Messung der flussvermittelten Dilatation (FMD) der Armarterie (A. brachialis) getestet. Die Teilnehmer wurden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt: die Hoch-H₂-Gruppe, die H₂-reiches Wasser mit 7 ppm H₂ (3,5 mg H₂ in 500 mL Wasser) trank, und die Placebo-Gruppe. Die Endothelfunktion wurde durch Messung der FMD der Armarterie bewertet. Nach Messung des Durchmessers der Armarterie und der FMD bei Baseline tranken die Freiwilligen sofort und nach einem 30-minütigen Intervall das H₂-reiche Wasser oder das Placebo-Wasser; die FMD wurde mit dem Ausgangswert verglichen. ERGEBNISSE: Die FMD stieg in der Hoch-H₂-Gruppe (acht Männer; acht Frauen) von 6,80 % ± 1,96 % auf 7,64 % ± 1,68 % (Mittelwert ± Standardabweichung) und sank in der Placebo-Gruppe (zehn Männer; acht Frauen) von 8,07 % ± 2,41 % auf 6,87 % ± 2,94 %. Das Verhältnis zum Ausgangswert in den FMD-Veränderungen zeigte eine signifikante Verbesserung (P<0,05) in der Hoch-H₂-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe. SCHLUSSFOLGERUNG: H₂ kann die Gefäße vor scherstress-bedingten schädlichen ROS, wie dem Hydroxyl-Radikal, schützen, indem es die Stickstoffmonoxid-vermittelte vasomotorische Antwort aufrechterhält.",
      "conclusion": "H2 may protect the vasculature from shear stress-derived detrimental ROS, such as the hydroxyl radical, by maintaining the nitric oxide-mediated vasomotor response."
    },
    {
      "pmid": "25295663",
      "year": 2014,
      "title": "Wirksamkeit von oralem und topischem Wasserstoff bei sportbedingten Weichteilverletzungen.",
      "title_en": "Effectiveness of oral and topical hydrogen for sports-related soft tissue injuries.",
      "title_de": null,
      "journal": "Postgraduate medicine",
      "authors": "Ostojic et al.",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.3810/pgm.2014.09.2813",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3810/pgm.2014.09.2813",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25295663/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2014-oralem-topischem-sportbedingten-weichteilverletzungen/",
      "methods": [
        "tablets",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2014 · Ostojic et al. — Wirksamkeit von oralem und topischem Wasserstoff bei sportbedingten Weichteilverletzungen.",
      "summary": "Bei männlichen Profisportlern mit akuten Weichteilverletzungen beschleunigte die Ergänzung mit oralen Wasserstoff-Tabletten (2 g/Tag) plus topischen wasserstoffreichen Packungen die Wiederherstellung des Gelenkbewegungsumfangs und reduzierte die Plasmaviskosität im Vergleich zur Standardbehandlung allein. Diese einblinde Pilot-RCT (n=36) legt nahe, dass H₂ ein nützliches Zusatzmittel im Sportrehabilitationsmanagement sein kann. (Postgraduate Medicine, 2014.)",
      "assessment": "Eine vielversprechende Pilotstudie mit registriertem Protokoll und einer klinisch relevanten Population. Die positiven Ergebnisse für den Bewegungsumfang sind bemerkenswert, müssen aber vorsichtig interpretiert werden: Einblinddesign (Patienten kannten ihre Gruppe), nur n=12 pro Arm, ausschließlich männliche Profisportler (begrenzte Übertragbarkeit auf Freizeitsportler oder Frauen) und kein Langzeit-Follow-up über 14 Tage hinaus. Plasmaviskosität ist zwar signifikant, aber kein Standardendpunkt in der Rehabilitation. Die Studie ist am besten als hypothesengenerierend zu werten und rechtfertigt eine ordentlich gepowerte, doppelblinde RCT.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Da die Wasserstofftherapie bei der Behandlung von Entzündungen, Ischämie-Reperfusionsschäden und oxidativem Stress beim Menschen als vorteilhaft befunden wurde, scheint es sinnvoll, die Auswirkungen von exogen verabreichtem Wasserstoff als Element im unmittelbaren Management sportbedingter Weichteilverletzungen zu untersuchen. Das Hauptziel dieser Pilotstudie war es, die Auswirkungen einer 2-wöchigen Wasserstoffgabe auf biochemische Entzündungsmarker und die funktionelle Erholung bei männlichen Profisportlern nach akuter Weichteilverletzung zu untersuchen. METHODE: In der Saison 2013 (März bis Mai) wurden 36 professionelle Athleten als Teilnehmer rekrutiert und innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Verletzung von einem zertifizierten Sportmediziner untersucht. Die Teilnehmer wurden in einem Einblinddesign zufällig drei Gruppen zugewiesen. Die Kontrollgruppe erhielt ein traditionelles Behandlungsprotokoll für Weichteilverletzungen. Die erste experimentelle Gruppe folgte denselben Verfahren wie die Kontrollgruppe, erhielt aber zusätzlich orale Wasserstoff-Tabletten (2 g pro Tag). Die zweite experimentelle Gruppe folgte ebenfalls den Kontrollverfahren, erhielt zusätzlich sowohl orale Wasserstoff-Tabletten (2 g pro Tag) als auch topische wasserstoffreiche Packungen (6-mal täglich für 20 Minuten). Die Teilnehmer wurden zum Zeitpunkt der Verletzungsmeldung sowie 7 und 14 Tage nach dem Basistest bewertet. ERGEBNISSE: Es wurde festgestellt, dass die orale und topische Wasserstoffintervention die Abnahme der Plasmaviskosität im Vergleich zur Kontrollgruppe verstärkte (P = 0,04). Zwischen den 3 Gruppen wurden Unterschiede im Bewegungsumfang gefunden; die orale und topische Wasserstoffintervention führte zu einer schnelleren Rückkehr zum normalen Gelenkbewegungsumfang für Beugung und Streckung des verletzten Gliedmaßes im Vergleich zur Kontrollintervention (P < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNG: Diese vorläufigen Ergebnisse stützen die Hypothese, dass die Ergänzung traditioneller Behandlungsprotokolle mit Wasserstoff bei der Behandlung von Weichteilverletzungen bei männlichen Profisportlern potenziell wirksam ist. Studienkennung: ClinicalTrials.gov-Nummer NCT01759498.",
      "conclusion": "These preliminary results support the hypothesis that the addition of hydrogen to traditional treatment protocols is potentially effective in the treatment of soft tissue injuries in male professional athletes. Trial identification: Clinicaltrials.gov number NCT01759498."
    },
    {
      "pmid": "25201463",
      "year": 2014,
      "title": "Wirkungen der intravenösen Infusion von wasserstoffreicher Flüssigkeit kombiniert mit intrazisternaler Infusion von Magnesiumsulfat bei schwerer aneurysmatischer Subarachnoidalblutung: Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie.",
      "title_en": "Effects of intravenous infusion of hydrogen-rich fluid combined with intra-cisternal infusion of magnesium sulfate in severe aneurysmal subarachnoid hemorrhage: study protocol for a randomized controlled trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "BMC neurology",
      "authors": "Takeuchi et al.",
      "author_search": "takeuchi takeuchi",
      "doi": "10.1186/s12883-014-0176-1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1186/s12883-014-0176-1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25201463/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-takeuchi-2014-intravenoesen-infusion-wasserstoffreicher-fluessigkeit/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2014 · Takeuchi et al. — Wirkungen der intravenösen Infusion von wasserstoffreicher Flüssigkeit kombiniert mit intrazisternaler Infusion von Magnesiumsulfat bei schwerer aneurysmatischer Subarachnoidalblutung: Studienprotokoll für eine randomisierte kontrollierte Studie.",
      "summary": "Dieses Papier beschreibt das registrierte Protokoll für eine 450-Patienten-RCT, die testet, ob intravenöse H₂-reiche Flüssigkeit kombiniert mit intrazisternalem Magnesiumsulfat Hirnvasospasmen und verzögerte zerebrale Ischämie nach schwerer Subarachnoidalblutung verhindern kann. Es werden keine Wirksamkeitsergebnisse berichtet — dies ist ausschließlich eine Studiendesign-Publikation. (BMC Neurology, 2014.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Dies ist ein Studienprotokoll, kein Ergebnisartikel. Es werden keine Wirksamkeits- oder Sicherheitsdaten berichtet. Das Protokoll selbst ist methodisch solide — großes n (450), doppelblind, drei Arme, multizentrisch, vorregistriert (UMIN000014696), mit klinisch bedeutsamen Endpunkten. Die Rationale für die Kombination von H₂ (frühe Hirnverletzung) mit intrazisternalem Mg (Vasospasmus) ist biologisch kohärent. Ob die Studie abgeschlossen wurde und welche Ergebnisse sie erbrachte, lässt sich aus dieser Publikation allein nicht bestimmen. Dies gilt als Beleg für ernsthaftes klinisches Interesse an H₂ bei kritischen neurologischen Notfällen, aber nicht als Wirksamkeitsnachweis.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die Misserfolge jüngerer Studien zur Verhinderung von Hirnvasospasmen haben den Forschungsfokus bei verzögerter zerebraler Ischämie von der Hirnarterienkontriktion auf andere Mechanismen verlagert. Zunehmende Evidenz legt nahe, dass frühe Hirnverletzungen ebenfalls an der Entstehung verzögerter zerebraler Ischämie beteiligt sind und dass Wasserstoff frühe Hirnverletzungen verhindern kann. Daher haben wir eine Kombinationstherapie aus intravenöser Wasserstoffinfusion und intrazisternaler Magnesiumsulfatinfusion zur Behandlung sowohl früher Hirnverletzungen als auch von Hirnvasospasmen entwickelt. Die vorliegende randomisierte kontrollierte klinische Studie ist darauf ausgelegt, die Auswirkungen dieser neuartigen Therapiestrategie auf das Auftreten von Hirnvasospasmen, verzögerter zerebraler Ischämie und klinischen Ergebnissen nach hochgradiger Subarachnoidalblutung zu untersuchen. METHODEN: Diese Studie hat ein randomisiertes, doppelblindes, placebokontrolliertes Design und wird in zwei Krankenhäusern durchgeführt. Insgesamt 450 Patienten mit hochgradiger Subarachnoidalblutung werden einem von drei Armen randomisiert: (i) Mg + H₂-Gruppe, (ii) Mg-Gruppe und (iii) Kontrollgruppe. Patienten der Mg + H₂-Gruppe erhalten intrazisternale Magnesiumsulfatinfusion (2,5 mmol/L) mit 20 mL/h für 14 Tage und intravenöse wasserstoffreiche Flüssigkeitsinfusion (200 mL) zweimal täglich für 14 Tage. Patienten der Mg-Gruppe erhalten intrazisternale Magnesiumsulfatinfusion (2,5 mmol/L) mit 20 mL/h für 14 Tage und intravenöse normale Glukose-Elektrolyt-Lösung (200 mL) ohne zugesetzten Wasserstoff zweimal täglich für 14 Tage. Patienten der Kontrollgruppe erhalten intrazisternale Ringer-Lösung ohne Magnesiumsulfat mit 20 mL/h für 14 Tage und intravenöse normale Glukose-Elektrolyt-Lösung (200 mL) ohne zugesetzten Wasserstoff zweimal täglich für 14 Tage. Primäre Ergebnismaße sind das Auftreten verzögerter zerebraler Ischämie und Hirnvasospasmen. Sekundäre Ergebnismaße sind der modifizierte Rankin-Scale-Score zu 3, 6 und 12 Monaten sowie biochemische Marker. DISKUSSION: Es wird erwartet, dass das vorliegende Protokoll für eine randomisierte, placebokontrollierte Studie zur intravenösen Wasserstofftherapie mit intrazisternaler Magnesiuminfusion die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Therapiestrategie belegt. STUDIENREGISTRIERUNG UMIN-CTR: UMIN000014696.",
      "conclusion": "DISCUSSION: The present protocol for a randomized, placebo-controlled study of intravenous hydrogen therapy with intra-cisternal magnesium infusion is expected to establish the efficacy and safety of this therapeutic strategy. TRIAL REGISTRATION UMIN-CTR: UMIN000014696."
    },
    {
      "pmid": "24929023",
      "year": 2014,
      "title": "Therapeutische Wirksamkeit von in Kochsalzlösung infundiertem molekularem Wasserstoff bei rheumatoider Arthritis: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie.",
      "title_en": "Therapeutic efficacy of infused molecular hydrogen in saline on rheumatoid arthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled pilot study.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Ishibashi et al.",
      "author_search": "ishibashi ishibashi",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2014.06.001",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2014.06.001",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24929023/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishibashi-2014-therapeutische-kochsalzloesung-infundiertem-rheumatoider/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress",
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2014 · Ishibashi et al. — Therapeutische Wirksamkeit von in Kochsalzlösung infundiertem molekularem Wasserstoff bei rheumatoider Arthritis: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie.",
      "summary": "Bei 24 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) reduzierten intravenöse Infusionen von H₂-angereicherter Kochsalzlösung (500 mL/Tag, 5 Tage) den Krankheitsaktivitätsscore (DAS28) signifikant, senkten IL-6 und den Oxidationsschaden-Marker 8-OHdG sowie MMP-3 — einen Marker für Gelenkzerstörung — nach 4 Wochen. Das doppelblinde, placebokontrollierte Design macht dies zu einer der methodisch stärkeren frühen H₂-Studien. (International Immunopharmacology, 2014.)",
      "assessment": "Eine der methodisch stärkeren frühen H₂-klinischen Studien durch ihr doppelblindes, placebokontrolliertes Design und mehrere relevante Biomarker. Ergebnisse sind positiv und statistisch signifikant für DAS28, IL-6, 8-OHdG und MMP-3. Der Null-Befund für TNF-α ist ehrlich und informativ — er legt nahe, dass H₂ kein breiter TNF-α-Inhibitor ist. Limitationen: sehr kleines n (12 pro Arm), kurze Dauer (5-tägige Infusion + 4-Wochen-Follow-up), einzentrisch, keine Langzeit-Remissionsdaten. Die Studie ist am besten als Machbarkeitsnachweis zu interpretieren, der eine größere, längere RCT bei RA rechtfertigt.",
      "abstract": "Ziel dieser Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit der H₂-Kochsalzlösung-Infusion zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) zu belegen. Wir führten eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Untersuchung der Infusion von 1 ppm H₂-gelöster Kochsalzlösung (H₂-Kochsalzlösung) bei 24 RA-Patienten durch. Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder 500 mL H₂-Kochsalzlösung oder Placebo-Kochsalzlösung als tägliche Tropfinfusion intravenös (DIV) über 5 Tage. Der Krankheitsaktivitätsscore in 28 Gelenken (DAS28) wurde bei Baseline, unmittelbar nach der Infusion und nach 4 Wochen gemessen. Therapeutische Auswirkungen von H₂-Kochsalzlösung auf Gelenkentzündungen wurden durch Messung von Serum-Biomarkern für RA — Tumornekrosefaktor-α (TNFα), Interleukin-6 (IL-6), Matrix-Metalloproteinase-3 (MMP-3) und Urin-8-Hydroxydeoxyguanosin (8-OHdG) — abgeschätzt. In der H₂-infundierten Gruppe sank der durchschnittliche DAS28 von 5,18 ± 1,16 auf 4,02 ± 1,25 unmittelbar nach der Infusion und erreichte nach 4 Wochen 3,74 ± 1,22. In der Placebo-Gruppe wurde während der gesamten Studie kein signifikanter DAS28-Rückgang beobachtet. IL-6-Spiegel in der H₂-Gruppe sanken nach 4 Wochen signifikant um 37,3 ± 62,0 % gegenüber dem Ausgangswert, während sie in der Placebo-Gruppe um 33,6 ± 34,4 % anstiegen. TNFα-Spiegel veränderten sich in der H₂- oder Placebo-Gruppe in 4 Wochen nach der Infusion im Vergleich zum Ausgangswert nicht wesentlich. Das relative Verhältnis von 8-OHdG in der H₂-Gruppe sank ebenfalls signifikant um 4,7 %. Nach 4 Wochen war MMP3 in der H₂-Gruppe signifikant um 19,2 % ± 24,6 % reduziert und in der Placebo-Gruppe um 16,9 % ± 50,2 % erhöht. Die Tropfinfusion von H₂ reduzierte die RA-Krankheitsaktivität sicher und wirksam.",
      "conclusion": "After 4 weeks, MMP3 was significantly reduced by 19.2% ± 24.6% in the H2 group, and increased by 16.9% ± 50.2% in the placebo group. Drop infusion of H2 safely and effectively reduced RA disease activity."
    },
    {
      "pmid": "25942929",
      "year": 2014,
      "title": "Polymerverkapselung von Magnesium zur Steuerung von Biologisch-Abbaubarkeit und Biokompatibilität.",
      "title_en": "Polymer encapsulation of magnesium to control biodegradability and biocompatibility.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of nanoscience and nanotechnology",
      "authors": "Bazaka et al.",
      "author_search": "bazaka bazaka",
      "doi": "10.1166/jnn.2014.9409",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1166/jnn.2014.9409",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25942929/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bazaka-2014-polymerverkapselung-magnesium-zur-steuerung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Bazaka et al. — Polymerverkapselung von Magnesium zur Steuerung von Biologisch-Abbaubarkeit und Biokompatibilität.",
      "summary": "Diese Tier- und Zellstudie untersuchte plasmapolymerisierte Beschichtungen auf biologisch abbaubaren Magnesiumimplantaten — wo Wasserstoffgas als unerwünschtes Nebenprodukt der Magnesiumkorrosion auftritt, nicht als therapeutisches Mittel. Die Polymerbeschichtung verlangsamte die Magnesiumdegradation erfolgreich und verbesserte die Zellviabilität im Vergleich zu unbeschichteten Proben.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Materialwissenschafts-/Tierstudie. Wasserstoffgas ist hier ein Korrosionsnebenprodukt — keine bioaktive Intervention. Die Befunde sind für die Entwicklung biologisch abbaubarer Implantate relevant, haben aber keine Bedeutung für molekularen Wasserstoff als Gesundheitssupplement oder Therapie. Die Ergebnisse stammen aus In-vitro-Zellmodellen und Rattentissue-simulierter Körperflüssigkeit, nicht aus einer therapeutischen H₂-Studie.",
      "abstract": "Der klinische Nutzen biologisch abbaubarer Magnesiumimplantate wird durch die vorzeitige Degradation dieser Materialien in vivo beeinträchtigt. Ihre hohe Korrosionsrate führt zu Verlust der mechanischen Integrität, periimplantärer Alkalisierung und lokalisierter Ansammlung von Wasserstoffgas. Biologisch abbaubare Beschichtungen wurden auf reinem Magnesium mittels RF-Plasmapolymerisation hergestellt. Ein Monoterpenalkohol mit bekannten entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften wurde als Polymervorläufer verwendet. Die Zugabe der Polymerschicht erwies sich als geeignet, die Degradationsrate von Magnesium in simulierter Körperflüssigkeit zu reduzieren. Die In-vitro-Studien zeigten gute Zytokompatibilität nicht-adhärenter THP-1-Zellen und Maus-Makrophagenzellen mit dem Polymer und der polymerbeschichteten Probe. Die Viabilität von THP-1-Zellen war signifikant verbessert bei Kontakt mit polymerumkapseltem Magnesium im Vergleich zu unmodifizierten Proben. Insgesamt legen diese Ergebnisse die plasmagestützte Polymerverkapselung von Magnesium als geeignete Methode zur Kontrolle der Abbaukinetik dieses Biomaterials nahe.",
      "conclusion": "The viability of THP-1 cells was significantly improved when in contact with polymer encapsulated magnesium compared to unmodified samples. Collectively, these results suggest plasma enhanced polymer encapsulation of magnesium as a suitable method to control degradation kinetics of this biomaterial."
    },
    {
      "pmid": "24890090",
      "year": 2014,
      "title": "Thiazolidin-2,4-dion-Derivate als PPAR-γ-Agonisten: Synthese, molekulares Docking, antidiabetische Aktivität in vitro und in vivo mit Bewertung des Hepatotoxizitätsrisikos.",
      "title_en": "Thiazolidine-2,4-diones derivatives as PPAR-γ agonists: synthesis, molecular docking, in vitro and in vivo antidiabetic activity with hepatotoxicity risk evaluation and effect on PPAR-γ gene expression.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioorganic & medicinal chemistry letters",
      "authors": "Nazreen et al.",
      "author_search": "nazreen nazreen",
      "doi": "10.1016/j.bmcl.2014.05.034",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bmcl.2014.05.034",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24890090/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nazreen-2014-thiazolidin-dion-derivate-ppar/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "liver"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Nazreen et al. — Thiazolidin-2,4-dion-Derivate als PPAR-γ-Agonisten: Synthese, molekulares Docking, antidiabetische Aktivität in vitro und in vivo mit Bewertung des Hepatotoxizitätsrisikos.",
      "summary": "Diese In-vitro- und Tier-Pharmakologiestudie synthetisierte neue Thiazolidindion-Chromon-Verbindungen als potenzielle Antidiabetika — wobei Wasserstoffgas als chemisches Reduktionsmittel im Syntheseprozess, nicht als therapeutische Substanz, eingesetzt wurde. Die aktivsten Verbindungen senkten den Blutzucker vergleichbar mit Pioglitazon bei geringerem Hepatotoxizitätsrisiko.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro- und Tier-Pharmakologie-/Medizinalchemie-Studie. Wasserstoffgas erscheint nur als Synthesereagenz — nicht als untersuchter bioaktiver Wirkstoff. Das Paper ist völlig unabhängig von molekularer Wasserstofftherapie oder -supplementierung. Seine Befunde sind für die Antidiabetika-Arzneimittelentwicklung relevant, nicht für die H₂-Medizin.",
      "abstract": "Eine Bibliothek von Konjugaten aus Chromonen und 2,4-Thiazolidindion wurde durch Knoevenagel-Kondensation und anschließende Reduktion unter Verwendung von Wasserstoffgas und Pd/C als Katalysator synthetisiert. Die Verbindungen 5c und 5e waren am effektivsten bei der Senkung des Blutzuckers, vergleichbar mit dem Standardarzneimittel Pioglitazon. Verbindung 5e zeigte eine starke PPAR-γ-Transaktivierung von 48,72 % im Vergleich zu Pioglitazon (62,48 %). Alle Moleküle zeigten gute Glide-Scores gegenüber dem PPAR-γ-Ziel in der molekularen Docking-Studie. Die PPAR-γ-Genexpression wurde durch Verbindung 5e signifikant erhöht (2,56-fach) im Vergleich zum Standardarzneimittel Pioglitazon. Die Verbindungen 5e und 5c verursachten keine Leberschäden und können als vielversprechende Kandidaten für die Entwicklung neuer Antidiabetika betrachtet werden.",
      "conclusion": "PPAR-γ gene expression was significantly increased by compound 5e (2.56-fold) in comparison to standard drug pioglitazone. Compounds 5e and 5c did not cause any damage to the liver and may be considered as promising candidates for the development of new antidiabetic agents."
    },
    {
      "pmid": "24793096",
      "year": 2014,
      "title": "Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf akute Peritonitis in Rattenmodellen.",
      "title_en": "Effect of hydrogen-rich water on acute peritonitis of rat models.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Zhang et al.",
      "author_search": "zhang zhang",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2014.04.011",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2014.04.011",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24793096/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhang-2014-wasserstoffreichem-akute-peritonitis-rattenmodellen/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Zhang et al. — Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf akute Peritonitis in Rattenmodellen.",
      "summary": "Diese Tierstudie testete wasserstoffreiches Wasser (HRW) in drei verschiedenen Rattenmodellen der akuten Peritonitis und fand konsistente Schutzeffekte: niedrigere Entzündungsmarker, reduzierter oxidativer Schaden und verringerte NF-κB-Expression im Peritonealgewebe. Die Ergebnisse unterstützen eine Rolle von H₂ als antiinflammatorischem und antioxidativem Wirkstoff bei Peritonealinfektionen — jedoch ausschließlich in Ratten, nicht beim Menschen.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie (Ratten) mit methodischer Stärke (drei Parallelmodelle), aber ohne Humandaten. Die konsistenten Befunde über verschiedene Peritonitis-Induktionsmethoden sind ermutigend für die Hypothese, dass H₂ Entzündungen moduliert. Einschränkungen: ausschließlich männliche Sprague-Dawley-Ratten; der Mechanismus (NF-κB-Reduktion) ist korrelativ; die behauptete antibakterielle Wirkung wird durch direkte mikrobiologische Daten im Abstract nicht belegt. Ergebnisse können nicht direkt auf die Behandlung menschlicher Peritonitis angewendet werden.",
      "abstract": "Ziel: Untersuchung der Wirkung von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf akute Peritonitis mit drei verschiedenen Rattenmodellen. Methoden: Akute Peritonitis wurde durch drei Methoden induziert: intraperitoneale Injektion von Lipopolysaccharid (LPS), Rattenkot oder Zökum-Ligation und -Punktion (CLP). Für jedes Modell wurden männliche Sprague-Dawley-Ratten verwendet und in Kochsalz-Kontrollgruppe, HRW-Kontrollgruppe, Kochsalz-plus-Modellgruppe und HRW-plus-Modellgruppe aufgeteilt. Kochsalz oder HRW (3 ml/Ratte) wurde 7 Tage vor der Modellierung und 3 Tage danach oral per Gavage verabreicht. Die Wirksamkeit wurde durch Messung der Leukozyten, des Plasma-Endotoxins, von Interleukin (IL)-6 und Tumornekrosefaktor (TNF)-α bewertet. Auch die Aktivitäten von Malondialdehyd (MDA), Myeloperoxidase (MPO) und Glutathion (GSH) im viszeralen Peritonealgewebe wurden erfasst. Zudem wurde eine histopathologische Untersuchung des viszeralen Peritoneums mit Hämatoxylin-Eosin-Färbung durchgeführt. Die Expression und Lokalisation von Kernfaktor κB (NF-κB) wurde durch Immunhistochemie nachgewiesen. Ergebnisse: Alle drei Modelle zeigten dasselbe Ergebnis: HRW hatte einen effizienten Schutzeffekt auf akute Peritonitis. HRW konnte die Spiegel von Leukozyten, Plasma-Endotoxin und Zytokinen signifikant senken, GSH-Aktivität steigern und MPO- sowie MDA-Aktivitäten im Peritonealgewebe im Vergleich zu rein Kochsalz-behandelten Gruppen reduzieren. Gleichzeitig stellten wir fest, dass HRW auch die NF-κB-Expression im Peritonealgewebe verringern konnte. Schlussfolgerung: Wasserstoffreiches Wasser könnte die Schwere der akuten Peritonitis lindern und dies durch seine antiinflammatorischen, antioxidativen und antibakteriellen Wirkungen sowie durch die Verringerung der NF-κB-Expression im Peritonealgewebe bewirken.",
      "conclusion": "Hydrogen-rich water could alleviate the severity of acute peritonitis, and it might perform this function by its anti-inflammation, anti-oxidation and anti-bacterial effects and reducing NF-κB expression in the peritoneum tissues."
    },
    {
      "pmid": "24694477",
      "year": 2014,
      "title": "Können Alpha-Glucosidase-Hemmer portalvenöses Gas induzieren? – Zwei klinische Fallberichte.",
      "title_en": "Do alpha-glucosidase inhibitors have the potential to induce portal venous gas? -Two clinical case reports.",
      "title_de": null,
      "journal": "Internal medicine (Tokyo, Japan)",
      "authors": "Makiyama et al.",
      "author_search": "makiyama makiyama",
      "doi": "10.2169/internalmedicine.53.1789",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2169/internalmedicine.53.1789",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24694477/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-makiyama-2014-koennen-alpha-glucosidase-hemmer/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "diabetes"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2014 · Makiyama et al. — Können Alpha-Glucosidase-Hemmer portalvenöses Gas induzieren? – Zwei klinische Fallberichte.",
      "summary": "Dieser Fallbericht beschreibt zwei Diabetespatienten, die nach Beginn einer Alpha-Glucosidase-Hemmer-Therapie (α-GI) portalvenöses Gas entwickelten. Die Autoren vermuten, dass α-GI-Medikamente den Darmgasdruck erhöhen — einschließlich H₂-Gas, das bei der Darmfermentation entsteht — was zu Pneumatosis cystoides intestinalis oder portalvenösem Gas führen kann. Wichtig: H₂ ist hier ein Darmfermentations-Nebenprodukt, keine therapeutische Intervention. (Internal Medicine, 2014.)",
      "assessment": "Dies ist keine therapeutische H₂-Studie. H₂ in diesem Papier ist ein unerwünschtes endogenes Nebenprodukt der medikamentös induzierten Darmfermentation, kein verabreichtes therapeutisches Mittel. Das Papier ist ein Fallbericht (n=2) — die niedrigste Evidenzstufe. Seine Relevanz für das Feld der H₂-Medizin beschränkt sich auf: (1) die Veranschaulichung, dass H₂ tatsächlich im menschlichen Darm produziert wird, und (2) die Dokumentation, dass extreme Gasansammlungen seltene Nebenwirkungen haben können. Es sollte nicht als Beleg für oder gegen therapeutisches H₂ zitiert werden.",
      "abstract": "Wir berichten hier über zwei Fälle von portalvenösem Gas (PVG) nach einer Alpha-Glucosidase-Hemmer-Therapie (α-GI) bei Diabetes mellitus. Im ersten Fall wurde eine antidiabetische Behandlung mit Voglibose begonnen, im zweiten Fall wurde Miglitol eingesetzt. Beide Patienten erholten sich ohne intensive Behandlung nach dem Absetzen der α-GI-Therapie. α-GI-Medikamente können den Innendruck des Darmtrakts erhöhen, indem sie Kohlendioxid und Wasserstoffgas freisetzen, was möglicherweise Pneumatosis cystoides intestinalis (PCI) oder portalvenöses Gas verursacht. Unsere Erfahrung legt nahe, dass die α-GI-Therapie eine wichtige potenzielle Ursache für portalvenöses Gas darstellt, das konservativ behandelt werden kann.",
      "conclusion": "α-GI medications may increase internal intestinal tract pressure by releasing carbon dioxide and hydrogen gas, potentially causing pneumatosis cystoides intestinalis (PCI) or PVG. Our experience suggests that α-GI therapy is an important potential cause of portal venous gas that can be treated conservatively."
    },
    {
      "pmid": "24529916",
      "year": 2014,
      "title": "Die Parkinson-Krankheit könnte auf das Versagen von Melanin in der Substantia nigra zurückzuführen sein, molekularen Wasserstoff aus der Dissoziation von Wasser zu produzieren.",
      "title_en": "Parkinson's disease may be due to failure of melanin in the Substantia Nigra to produce molecular hydrogen from dissociation of water, to protect the brain from oxidative stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Brenner",
      "author_search": "brenner brenner",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2014.01.013",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2014.01.013",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24529916/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-brenner-2014-parkinson-krankheit-koennte-versagen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Brenner — Die Parkinson-Krankheit könnte auf das Versagen von Melanin in der Substantia nigra zurückzuführen sein, molekularen Wasserstoff aus der Dissoziation von Wasser zu produzieren.",
      "summary": "Dies ist ein spekulatives Theorie-Paper, das vorschlägt, dass Melanin in der Substantia nigra des Gehirns normalerweise Wasser in molekularen Wasserstoff und Sauerstoff spaltet — und dass der Verlust dieser Kapazität dem Morbus Parkinson zugrunde liegen könnte. Die Hypothese ist unbewiesen und wurde nicht experimentell validiert, wirft aber eine interessante mechanistische Frage zur endogenen H₂-Produktion auf.",
      "assessment": "Dies ist ein reines Theorie-Hypothesenpaper — es werden keine experimentellen Daten präsentiert oder analysiert. Der vorgeschlagene Mechanismus (Neuromelanin als wasserspaltender H₂-Generator) ist kreativ, aber unvalidiert. Es sollte als frühe Spekulation gelesen werden. Die Idee, dass supplementäres H₂ ein solches Defizit kompensieren könnte, ist biologisch im Prinzip plausibel, aber dieses Paper liefert keine Wirksamkeits- oder Sicherheitsbeweise bei Morbus Parkinson. Humanklinische Daten fehlen vollständig.",
      "abstract": "Melanin, ein hybrider elektronischer/ionischer Leiter, könnte das Potenzial haben, das Wassermolekül in molekularen Wasserstoff und molekularen Sauerstoff zu spalten. Molekularer Wasserstoff ist ein Antioxidans und könnte eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung der übermäßigen Oxidation spielen, die zur Parkinson-Krankheit führt. Melanin, das sich in der Substantia nigra befindet, deterioriert bei Parkinson-Krankheit und könnte daher mit der Entwicklung und dem Verlauf der Erkrankung zusammenhängen, da molekularer Wasserstoff nicht mehr produziert würde, wenn es degeneriert. Umwelttoxine, die als mit der Entwicklung der Parkinson-Krankheit zusammenhängend angesehen werden, könnten den Verfall des intrinsischen Melanins verursachen, da es ein Chelator ist, der solche Umweltkontaminanten ansammelt, aber seine Funktion der Spaltung des Wassermoleküls in molekularen Wasserstoff und Sauerstoff könnte dadurch beeinträchtigt werden. Die Wiederherstellung der Melaninfunktion oder die Bereitstellung von supplementärem molekularem Wasserstoff könnten potenzielle Behandlungen für Morbus Parkinson darstellen.",
      "conclusion": "Environmental toxins, thought to be related to development of Parkinson's disease, may cause deterioration of intrinsic melanin, since it is a chelator which would collect such environmental contaminants, but its function of splitting the water molecule into molecular hydrogen and oxygen could be effected as a consequence. Restoring melanin function or providing supplemental molecular hydrogen mig"
    },
    {
      "pmid": "24509162",
      "year": 2014,
      "title": "Mütterliche Verabreichung von molekularem Wasserstoff lindert den durch intrauterine Ischämie-Reperfusion verursachten Schaden am fetalen Hippocampus der Ratte.",
      "title_en": "Maternal molecular hydrogen administration ameliorates rat fetal hippocampal damage caused by in utero ischemia-reperfusion.",
      "title_de": null,
      "journal": "Free radical biology & medicine",
      "authors": "Mano et al.",
      "author_search": "mano mano",
      "doi": "10.1016/j.freeradbiomed.2014.01.037",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2014.01.037",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24509162/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mano-2014-muetterliche-verabreichung-lindert-den/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "womens-health",
        "pregnancy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Mano et al. — Mütterliche Verabreichung von molekularem Wasserstoff lindert den durch intrauterine Ischämie-Reperfusion verursachten Schaden am fetalen Hippocampus der Ratte.",
      "summary": "In dieser Rattenstudie gaben schwangere Mütter, die wasserstoffgesättigtes Wasser tranken, messbares H₂ an die Plazenta weiter — was die fetalen Hippocampusneuronen vor Ischämie-Reperfusionsschäden schützte und das Lern- und Gedächtnisverhalten der Nachkommen im Alter von 8 Wochen verbesserte. Dies sind vielversprechende neuroprotektive Befunde in einem Tiermodell der schwangerschaftsbedingten Hirnverletzung, aber es existieren keine Humandaten.",
      "assessment": "Dies ist eine gut konzipierte präklinische Tierstudie mit einem ungewöhnlich starken funktionellen Endpunkt (Morris-Wasserlabyrinth mit 8 Wochen), aber alle Arbeiten erfolgen an Ratten. Der Nachweis des transplazentären H₂-Transfers und kognitiver Schutz der Nachkommen ist wissenschaftlich beachtenswert. Einschränkungen: chirurgisch induzierte Ischämie ist ein extremes Modell; die Rattenplazenta unterscheidet sich strukturell von der menschlichen; keine Sicherheitsdaten zum H₂-Konsum während der menschlichen Schwangerschaft sind verfügbar. Ergebnisse können nicht auf die humane Geburtshilfe angewendet werden.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) fängt Hydroxylradikale ab. Kürzlich wurde berichtet, dass H₂ eine Vielzahl von Krankheiten verhindert, die mit oxidativem Stress in Modellsystemen und beim Menschen assoziiert sind. Wir untersuchten die Wirkungen von H₂ auf den fetalen Hippocampusschaden der Ratte, der durch Ischämie und Reperfusion (IR) am Tag 16 der Schwangerschaft mit vorübergehender Okklusion der bilateralen Utero-Ovarial-Arterien verursacht wurde. Ab 2 Tage vor der Operation stellten wir den Müttern bis zur Vaginalgeburt ad libitum wasserstoffgesättigtes Wasser zur Verfügung. Wir beobachteten eine signifikante Zunahme der H₂-Konzentration in der Plazenta nach oraler Verabreichung von wasserstoffgesättigtem Wasser an die Mütter, mit weniger plazentärem oxidativem Schaden nach IR in Anwesenheit von H₂. In der IR-Gruppe wurde ein neonatales Wachstumsretardierung beobachtet, das durch die H₂-Verabreichung gemildert wurde. Wir analysierten den neuronalen Zellschaden in den CA1- und CA3-Bereichen des Hippocampus am Tag 7 nach der Geburt durch immunhistochemische Analyse von 8-oxo-7,8-Dihydro-2'-Desoxyguanosin- und 4-Hydroxy-2-Nonenal-modifizierten Proteinen. Beide oxidativen Stressmarker waren in der IR-Gruppe signifikant erhöht, was durch die H₂-Aufnahme erneut gemildert wurde. Schließlich wurden 8 Wochen alte Ratten einem Morris-Wasserlabyrinth-Test unterzogen. Die mütterliche H₂-Verabreichung verbesserte das Referenzgedächtnis der Nachkommen auf das Niveau der Scheinoperation nach IR-Verletzung während der Schwangerschaft. Insgesamt unterstützen die vorliegenden Ergebnisse die Idee, dass die mütterliche H₂-Aufnahme dazu beiträgt, die durch IR während der Schwangerschaft induzierte hippocampale Beeinträchtigung der Nachkommen zu verhindern.",
      "conclusion": "Maternal H2 administration improved the reference memory of the offspring to the sham level after IR injury during pregnancy. Overall, the present results support the idea that maternal H2 intake helps prevent the hippocampal impairment of offspring induced by IR during pregnancy."
    },
    {
      "pmid": "24491676",
      "year": 2014,
      "title": "Clusianon, ein natürlich vorkommendes Nemoroson-Regioisomer, entkoppelt Rattenleber-Mitochondrien und induziert den Zelltod von HepG2-Zellen.",
      "title_en": "Clusianone, a naturally occurring nemorosone regioisomer, uncouples rat liver mitochondria and induces HepG2 cell death.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemico-biological interactions",
      "authors": "Reis et al.",
      "author_search": "reis reis",
      "doi": "10.1016/j.cbi.2014.01.015",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.cbi.2014.01.015",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24491676/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-reis-2014-clusianon-natuerlich-vorkommendes-nemoroson/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Reis et al. — Clusianon, ein natürlich vorkommendes Nemoroson-Regioisomer, entkoppelt Rattenleber-Mitochondrien und induziert den Zelltod von HepG2-Zellen.",
      "summary": "Diese In-vitro- und Tierstudie charakterisierte Clusianon — eine natürliche Pflanzenverbindung — als mitochondrialen Entkoppler und antikarzinogenes Mittel, wobei Wasserstoff nur als Strukturmerkmal des Moleküls (eine intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung) erscheint, nicht als therapeutische Substanz. Die Verbindung zeigte zytotoxische Effekte gegen Leberkrebs-Zellen (HepG2), aber schwächer als ihr struktureller Verwandter Nemoroson.",
      "assessment": "Dieses Paper hat keine Relevanz für die molekulare Wasserstoff-(H₂-)Medizin. Das Wort ‚Wasserstoff' bezieht sich auf eine chemische Bindung innerhalb eines pflanzlichen Moleküls, nicht auf H₂-Gas oder wasserstoffreiches Wasser. Es ist eine In-vitro-/Tier-Naturstoff-Pharmakologiestudie. Es gibt keine H₂-therapeutischen Endpunkte, keine H₂-Konsumption und keine auf die Wasserstoffmedizin anwendbaren Befunde.",
      "abstract": "Clusianon ist ein Mitglied der Familie der polyzyklischen polyprenyliert-Acylphloroglucinole natürlicher Produkte; sein zytotoxischer Mechanismus ist unbekannt. Clusianon ist ein Strukturisomer von Nemoroson, das ein mitochondrialer Entkoppler und ein bekanntes zytotoxisches Antikrebsmittel ist; daher untersuchten wir die Wirkung von Clusianon auf die Mitochondrien und seine potenzielle zytotoxische Wirkung auf Krebszellen. In der HepG2-Hepatokarzinom-Zelllinie induzierte Clusianon die Dissipation des mitochondrialen Membranpotenzials, ATP-Abbau und Phosphatidylserin-Externalisierung; letzteres ist ein Indikator für die Induktion von Apoptose. In isolierten Mitochondrien aus Rattenleber förderte Clusianon die protonenophore mitochondriale Entkopplung. Dies wurde durch die Dissipation des mitochondrialen Membranpotenzials, eine Zunahme der Ruhe-Atmung, eine Hemmung des Ca²⁺-Einstroms, Stimulation des Ca²⁺-Ausstroms in Ca²⁺-beladenen Mitochondrien, eine Abnahme der ATP- und NAD(P)H-Spiegel, Erzeugung von ROS und Schwellung von Valinomycin-behandelten Organellen in hypoosmotischem Kaliumacetat-Medium belegt. Die zytotoxischen und entkoppelnden Wirkungen von Clusianon waren deutlich geringer als die von Nemoroson, wahrscheinlich aufgrund der Anwesenheit einer intramolekularen Wasserstoffbrückenbindung mit der angrenzenden Carbonylgruppe an der C15-Position. Daher ist Clusianon in der Lage, pharmakologisch die Protonenleckage aus den Mitochondrien zu erhöhen und weist eine günstigere Zytotoxizität im Verhältnis zu Nemoroson auf.",
      "conclusion": "The cytotoxic and uncoupling actions of clusianone were appreciably less than those of nemorosone, likely due to the presence of an intra-molecular hydrogen bond with the juxtaposed carbonyl group at the C15 position. Therefore, clusianone is capable of pharmacologically increasing the leakage of protons from the mitochondria and with favorable cytotoxicity in relation to nemorosone."
    },
    {
      "pmid": "24392771",
      "year": 2014,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser beeinflusste die Blutalkalität bei körperlich aktiven Männern.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water affected blood alkalinity in physically active men.",
      "title_de": null,
      "journal": "Research in sports medicine (Print)",
      "authors": "Ostojic et al.",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1080/15438627.2013.852092",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/15438627.2013.852092",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24392771/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2014-beeinflusste-blutalkalitaet-koerperlich-aktiven/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2014 · Ostojic et al. — Wasserstoffreiches Wasser beeinflusste die Blutalkalität bei körperlich aktiven Männern.",
      "summary": "Das tägliche Trinken von 2 L wasserstoffreichem Wasser (HRW) über 14 Tage erhöhte den arteriellen Blut-pH sowohl in Ruhe als auch nach dem Sport sowie die nüchternen Bikarbonatwerte signifikant bei 52 gesunden körperlich aktiven Männern — ohne berichtete Nebenwirkungen. Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie deutet auf einen möglichen alkalisiernden Effekt von HRW bei belastungsinduzierter Azidose hin. (Research in Sports Medicine, 2014.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte, ausreichend gepowerte Studie mit objektiven arteriellen Blutgasmessungen. Ergebnisse sind statistisch signifikant und intern konsistent. Die Effektgrößen sind klein (ΔpH ≈ 0,04–0,07), und ob sie sich in messbare Leistungsvorteile übersetzen, wurde hier nicht getestet. Der Mechanismus (ist es das H₂ selbst oder der Mineralgehalt des Wassers?) ist nicht isoliert. Limitationen: nur männliche, junge, körperlich aktive Population; Alkalisierungsmechanismus nicht mechanistisch bestätigt; kein Leistungsendpunkt getestet; arterielle Blutentnahme ist invasiv und begrenzt die Praxisrelevanz.",
      "abstract": "Eine wirksame und sichere Alkalisierungsmethode zur Behandlung der metabolischen Azidose könnte für Menschen interessant sein, die einen Anstieg der Plasmaaziditäterleben, wie z. B. bei belastungsinduzierter Azidose. In der vorliegenden Studie haben wir die Hypothese getestet, dass die tägliche orale Einnahme von 2 L wasserstoffreichem Wasser (HRW) über 14 Tage die arterielle Blutalkalität im Ruhezustand und nach dem Sport im Vergleich zum Placebo erhöhen würde. Diese Studie war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit 52 vermutlich gesunden körperlich aktiven männlichen Freiwilligen. Sechsundzwanzig Teilnehmer erhielten HRW und 26 ein Placebo (Leitungswasser) für 14 Tage. Arterieller Blut-pH, Kohlendioxidpartialdruck (pCO₂) und Bikarbonate wurden im Ruhezustand und nach dem Sport zu Beginn (Tag 0) und am Ende der Interventionsperiode (Tag 14) gemessen. Die Einnahme von HRW erhöhte den nüchternen arteriellen Blut-pH signifikant um 0,04 (95%-Konfidenzintervall; 0,01–0,08; p < 0,001) und den Post-Sport-pH um 0,07 (95%-Konfidenzintervall; 0,01–0,10; p = 0,03) nach 14 Tagen Intervention. Die nüchternen Bikarbonate waren im HRW-Versuch nach dem Verabreichungsschema signifikant höher als vor der Verabreichung (30,5 ± 1,9 mEq/L vs. 28,3 ± 2,3 mEq/L; p < 0,0001). Kein Freiwilliger brach die Studie vor dem Ende ab, und kein Teilnehmer berichtete über störende Nebenwirkungen der Supplementierung. Diese Ergebnisse stützen die Hypothese, dass die HRW-Einnahme sicher ist und bei jungen körperlich aktiven Männern einen alkalisierenden Effekt haben kann.",
      "conclusion": "No volunteers withdrew before the end of the study, and no participant reported any vexatious side effects of supplementation. These results support the hypothesis that HRW administration is safe and may have an alkalizing effect in young physically active men."
    },
    {
      "pmid": "24291328",
      "year": 2014,
      "title": "Steuerung der initialen Biodegradation von Magnesium durch eine biokompatible Strontiumphosphat-Konversionsbeschichtung",
      "title_en": "Controlling initial biodegradation of magnesium by a biocompatible strontium phosphate conversion coating.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Chen et al.",
      "author_search": "chen chen",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2013.11.016",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2013.11.016",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24291328/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chen-2014-steuerung-initialen-biodegradation-magnesium/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Chen — Steuerung der initialen Biodegradation von Magnesium durch eine biokompatible Strontiumphosphat-Konversionsbeschichtung",
      "summary": "Magnesiumimplantate lösen sich nach der Implantation zu schnell auf — eine in dieser In-vitro-Studie entwickelte Strontiumphosphat-(SrP-)Beschichtung verlangsamt diesen Abbau deutlich. Ein Nebenprodukt der Mg-Degradation ist die Entwicklung von Wasserstoffgas; die Beschichtung unterdrückt auch dies. Die Zellen (humane mesenchymale Stammzellen) tolerierten die beschichteten Implantate ohne Beeinträchtigung von Proliferation oder Differenzierung. (Acta Biomaterialia, 2014.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Materialstudie ohne Relevanz für therapeutisches molekulares Wasserstoff. Das genannte Wasserstoff ist unerwünschtes Korrosionsgas aus Magnesiumimplantaten, das die Beschichtung unterdrücken soll. Die Studie selbst ist solide Zellbiologie und Oberflächenchemie, liefert jedoch keinerlei Belege — weder positive noch negative — für H₂ als Gesundheitsintervention. Sie ist wegen des Stichworts „Wasserstoffgasentwicklung“ indexiert. Kein Humanbeleg, keine therapeutische H₂-Anwendung.",
      "abstract": "Es wurde ein einfaches Strontiumphosphat-(SrP-)Konversionsbeschichtungsverfahren entwickelt, um Magnesium (Mg) vor der anfänglichen Degradation nach der Implantation zu schützen. Beschichtungsmorphologie, Abscheidungsrate und entstehende Phasen hängen alle von der Verarbeitungstemperatur ab, die die Schutzwirkung für Mg in Minimalem Essenziellen Medium (MEM) bestimmt. Bei 80 °C hergestellte Beschichtungen bestehen hauptsächlich aus Strontiumapatit (SrAp) mit körniger Oberfläche, hohem Kristallinitätsgrad und höchster Schutzwirkung, die durch Hemmung der anodischen Mg-Auflösung in MEM entsteht. Nach 14-tägiger Immersion in MEM behielt die SrAp-Beschichtung ihre Integrität, nur ein kleiner Teil der Oberfläche war korrodiert. Der post-degradative Effekt von unbeschichtetem Mg sowie bei 40 und 80 °C beschichtetem Mg auf Proliferation und Differenzierung humaner mesenchymaler Stammzellen wurde ebenfalls untersucht; dabei zeigte sich, dass die SrP-Beschichtungen biokompatibel sind und eine Proliferation auf ähnlichem Niveau wie reines Mg ermöglichen. Die vorliegende Studie legt nahe, dass die SrP-Konversionsbeschichtung eine vielversprechende Option zur Kontrolle der anfänglich raschen Degradationsrate — und damit der Wasserstoffgasentwicklung — von Mg-Implantaten ohne nachteilige Auswirkungen auf umliegende Zellen und Gewebe ist.",
      "conclusion": "The post-degradation effect of uncoated Mg and Mg coated at 40 and 80 °C on the proliferation and differentiation of human mesenchymal stem cells was also studied, revealing that the SrP coatings are biocompatible and permit proliferation to a level similar to that of pure Mg. The present study suggests that the SrP conversion coating is a promising option for controlling the early rapid degradati"
    },
    {
      "pmid": "24068473",
      "year": 2014,
      "title": "DNA-Bindungsstudien und Antitumor-Bewertung neuartiger wasserlöslicher organischer pip- und hpip-Analoga",
      "title_en": "DNA-binding studies and antitumor evaluation of novel water soluble organic pip and hpip analogs.",
      "title_de": null,
      "journal": "Applied biochemistry and biotechnology",
      "authors": "Coban et al.",
      "author_search": "coban coban",
      "doi": "10.1007/s12010-013-0513-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s12010-013-0513-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24068473/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-coban-2014-dna-bindungsstudien-antitumor-evaluierung/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2014 · Coban — DNA-Bindungsstudien und Antitumor-Bewertung neuartiger wasserlöslicher organischer pip- und hpip-Analoga",
      "summary": "Zwei neu synthetisierte wasserlösliche organische Verbindungen (pip- und hpip-Analoga) wurden in Zellkultur auf DNA-Bindung und Antitumoraktivität getestet. Beide Verbindungen binden stark an DNA über elektrostatische und interkalierende Mechanismen, hemmen die DNA-Transkription und zeigen zytotoxische Aktivität gegen Krebszellen. Das in dieser Studie erwähnte Wasserstoff bezieht sich auf intramolekulare Wasserstoffbindungen innerhalb der Verbindungen — nicht auf therapeutisches molekulares Wasserstoff (H₂). (Applied Biochemistry and Biotechnology, 2014.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische In-vitro-Chemiestudie über neuartige organische Antitumor-Verbindungen. Sie hat keinen Bezug zu therapeutischem molekularem Wasserstoff (H₂). Das referenzierte Wasserstoff ist intramolekulare Wasserstoffbindung — ein grundlegendes chemisches Strukturmerkmal, nicht das gelöste Gas H₂ der Wasserstoffmedizin. Dieser Eintrag erscheint aufgrund von Schlüsselwort-Übereinstimmungen in der H₂-Datenbank. Keine Schlussfolgerungen zur H₂-Therapie können aus dieser Arbeit gezogen werden.",
      "abstract": "Zwei neue wasserlösliche pip- und hpip-Analoga (1 und 2; pip = 2-Phenylimidazo[4,5-f][1,10]phenanthrolin; hpip = 2-(2-Hydroxyphenyl)imidazo[4,5-f][1,10]phenanthrolin) wurden synthetisiert und vollständig durch CHN-Analyse, MALDI-TOF-MS, ¹H-NMR, IR (ATR) und UV-Vis-Methoden charakterisiert. Das DNA-Bindungsverhalten beider Verbindungen wurde durch Viskositätsmessungen, spektroskopische Methoden und Gelelektrophorese untersucht; das Antitumor-Potenzial wurde durch Messung ihrer Fähigkeit, die DNA-Transkription zu hemmen, bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Verbindungen eine starke Bindung an DNA in einem elektrostatisch-interkalierenden Misch-Modus aufweisen, mit intrinsischen Bindungskonstanten Kb von (4,0 ± 0,5) × 10⁵ M⁻¹ und (7,5 ± 0,5) × 10⁵ M⁻¹ für Verbindung 1 bzw. 2. Diese starken Bindungsaffinitäten sind vergleichbar mit denen vieler übergangsmetallbasierter Interkalatoren. Der beobachtete Unterschied in den DNA-Bindungsaffinitäten der beiden Komplexe lässt sich plausibel durch die intramolekulare Wasserstoffbindung zwischen der ortho-Phenolgruppe und dem Stickstoffatom des Imidazolrings erklären. Die erweiterte Koplanarität von Verbindung 2 aufgrund dieser intramolekularen Wasserstoffbindung kann die DNA-Bindungsaffinität steigern. Zudem kann Verbindung 2 die Spaltung von pBR322-DNA bei Bestrahlung fördern, hemmt die DNA-Transkription und ist bei niedrigeren Konzentrationen zytotoxischer als Verbindung 1.",
      "conclusion": "The extended co-planarity of 2 due to the intramolecular hydrogen bonding may lead to an enhancement of DNA binding affinity of 2. In addition, 2 can promote cleavage of pBR322 DNA upon irradiation, it inhibits DNA transcription and it is more cytotoxic at lower concentrations in comparison to 1, as revealed by the spectroscopic measurements."
    },
    {
      "pmid": "24697097",
      "year": 2013,
      "title": "Equol: ein Metabolit von Soja-Isoflavonen durch die Darmflora — eine Übersichtsarbeit",
      "title_en": "[Equol: a metabolite of soy isoflavones by intestinal microflora--a review].",
      "title_de": null,
      "journal": "Wei sheng wu xue bao = Acta microbiologica Sinica",
      "authors": "Zheng et al.",
      "author_search": "zheng zheng",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24697097/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zheng-2013-equol-metabolit-soja-isoflavonen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Zheng — Equol: ein Metabolit von Soja-Isoflavonen durch die Darmflora — eine Übersichtsarbeit",
      "summary": "Equol, ein von Darmbakterien aus dem Soja-Isoflavon Daidzein gebildeter Metabolit, könnte die Gesundheitsvorteile von Soja erklären — aber nur 33–50 % der Menschen können es produzieren. Diese Übersichtsarbeit fasst die Mechanismen der Equol-Bildung, seine Bioverfügbarkeit, Einflussfaktoren und — bemerkenswert — die aufkommende Rolle von Wasserstoffgas bei der mikrobiellen Equol-Produktion zusammen. (Acta Microbiologica Sinica, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel, der bestehende Literatur zu Equol und Darmmikrobiota zusammenfasst, mit einem vorläufigen Hinweis auf die Rolle von H₂ im mikrobiellen Stoffwechsel. Es liegen keine originalen Versuchsdaten vor. Der H₂–Equol-Zusammenhang war 2013 auf einem sehr frühen Forschungsstand und hat begrenzte direkte klinische Relevanz. Aus diesem Review können keine Schlussfolgerungen über therapeutische H₂-Gabe gezogen werden. Die ehrliche Lesart: H₂ aus Darmbakterien könnte die equol-produzierende Mikrobenökologie beeinflussen — eine interessante Mikrobiom-Hypothese, keine therapeutische Aussage.",
      "abstract": "Equol, ein mikrobieller Metabolit von Daidzein, wurde als Schlüssel zur Wirksamkeit von Soja und seinen Isoflavonen hypothetisiert — aber nur 33 %–50 % der Bevölkerung können Equol ausscheiden. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Wasserstoffgas eine wichtige Rolle bei der Equol-Bildung spielt. Die Forschung in diesem Bereich hat jedoch gerade erst begonnen. In diesem Artikel werden die entsprechenden Forschungsergebnisse früherer Studien zusammengefasst, einschließlich der zugrunde liegenden Mechanismen der Equol-Bildung und Bioverfügbarkeit, der Faktoren, die die Equol-Produktion beeinflussen, sowie der Rolle von Wasserstoffgas bei der mikrobiellen Equol-Bildung.",
      "conclusion": "However, researches focus on this area are just started. In this paper, the corresponding research results of previous studies have been reviewed, including the underlying mechanism of equol formation and bioavailability, factors influencing equol production and the role of hydrogen gas on microbial equol formation."
    },
    {
      "pmid": "24358804",
      "year": 2013,
      "title": "Betrachtung des Oxidantien-/Antioxidantien-Ungleichgewichts im Innenohr",
      "title_en": "[Introspection of oxidant/antioxidant imbalance in the inner ear].",
      "title_de": null,
      "journal": "Lin chuang er bi yan hou tou jing wai ke za zhi = Journal of clinical otorhinolaryngology head and neck surgery",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24358804/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2013-betrachtung-des-oxidantien-antioxidantien/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Wang — Betrachtung des Oxidantien-/Antioxidantien-Ungleichgewichts im Innenohr",
      "summary": "Freie Radikale spielen eine zentrale Rolle bei Innenohrschäden durch Lärm, ototoxische Medikamente und Alterung — aber Antioxidantientherapie ohne Kenntnis des spezifischen oxidativen Stress-Typs birgt das Risiko weiterer Schäden. Dieser Review stellt molekularen Wasserstoff als selektives Antioxidans vor, das nur die schädlichsten reaktiven Sauerstoffspezies neutralisiert, ohne das normale Antioxidantiengleichgewicht zu stören. (Journal of Clinical Otorhinolaryngology Head and Neck Surgery, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein Review / Theoriearbeit über oxidativen Stress bei Innenohrerkrankungen. Das Argument für die H₂-Selektivität ist mechanistisch stichhaltig und in der breiteren H₂-Literatur gut dokumentiert, aber dieses Papier präsentiert keine neuen experimentellen Daten — insbesondere keine klinischen oder Tierstudien zu H₂ bei Hörverlust oder Tinnitus. Es sollte als hypothesengenerierendes theoretisches Argument gelesen werden, nicht als klinischer Beleg. Die Selektivität von H₂ für ·OH und ONOO⁻ ist ein mechanistischer Vorteil, der weiterer experimenteller Untersuchung in der Otologie bedarf.",
      "abstract": "Freie Radikale sind Atome, Moleküle oder Ionen mit ungepaarten Elektronen. In biologischen Systemen können freie Radikale eine doppelte Rolle spielen: In manchen Situationen sind sie nützlich, in anderen schädlich. Freie Radikale werden für den normalen Zellstoffwechsel benötigt, führen aber bei Überproduktion zur zellulären Degeneration. Um einem übermäßigen Aufbau freier Radikale entgegenzuwirken, haben Zellen eine aufwändige Reihe antioxidativer Enzyme entwickelt, die oxidativem Stress entgegenwirken und Zellen schützen, indem sie die richtige Balance zwischen Oxidation und Antioxidation aufrechterhalten. Wenn ein Oxidantien-/Antioxidantien-Ungleichgewicht besteht — in welche Richtung auch immer — werden Zellen wahrscheinlich geschädigt. Zahlreiche Berichte in der Literatur weisen darauf hin, dass freie Radikale wichtige Rollen bei Innenohrerkrankungen durch Lärmexposition, ototoxische Medikamente, Alterung und andere pathologische Zustände spielen. Daher wurde vielfach versucht, Antioxidantien zur Behandlung von Innenohrschäden einzusetzen. Antioxidantientherapie kann jedoch schädlich sein, wenn die falsche Verbindung oder Dosis verwendet wird. Eine wirksame Antioxidantientherapie erfordert Vorkenntnisse über die Art des im Innenohr real-zeitlich auftretenden oxidativen Stresses. Da die meisten Techniken zur Erkennung freier Radikale im Innenohr klinisch nicht praktikabel sind, wird systemische Antioxidantientherapie in der Regel „blind“ durchgeführt und stört daher wahrscheinlich normale Antioxidantiengehalte im Innenohr oder anderswo. Wird nur ein einziges Antioxidans zur Behandlung einer Erkrankung eingesetzt, kann dies nachfolgende Schritte der oxidativen/antioxidativen Kettenreaktion stören. Als Alternativansatz stellt die Wasserstofftherapie ein vielversprechendes therapeutisches Werkzeug dar, da sie selektiv die stärksten Oxidantien — das Hydroxylradikal und das Peroxynitritanion — abfangen kann, ohne normale zelluläre Oxidantien-/Antioxidantien-Prozesse zu stören. Darüber hinaus hat Wasserstoff keine zytotoxischen Auswirkungen auf Zellen, sodass er eine nahezu ideale Therapie zur Eliminierung toxischer freier Radikale bietet.",
      "conclusion": "An alternative approach, hydrogen therapy represents a promising therapeutic tool because it can selectively scavenge the strongest oxidant species, the hydroxyl radical and peroxynitrite anion, without disturbing normal oxidant/anti-oxidant cellular processes. In addition, hydrogen has no cytotoxic effects to cells so that it provides a near ideal therapy to eliminate toxic free radicals."
    },
    {
      "pmid": "24155664",
      "year": 2013,
      "title": "Wasserstoff als eine neue Klasse von Radioprotektoren",
      "title_en": "Hydrogen as a new class of radioprotective agent.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of biological sciences",
      "authors": "Qian et al.",
      "author_search": "qian qian",
      "doi": "10.7150/ijbs.7220",
      "doi_url": "https://doi.org/10.7150/ijbs.7220",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24155664/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qian-2013-neue-klasse-radioprotektoren/",
      "methods": [
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Qian — Wasserstoff als eine neue Klasse von Radioprotektoren",
      "summary": "Molekularer Wasserstoff (H₂) reduziert strahleninduzierte oxidative Schäden, indem er selektiv Hydroxylradikale neutralisiert — die Hauptursache für Ionenstrahleninjurien. Dieser Review fasst die Eigenforschung der Autoren und unabhängige Replikationen in Tiermodellen zusammen, sowie eine randomisierte placebokontrollierte Humanstudie, die zeigte, dass wasserstoffreiches Wasser Oxidationsstress-Marker bei Krebspatienten unter Strahlentherapie reduzierte, ohne die Antitumorwirkung zu beeinträchtigen. (International Journal of Biological Sciences, 2013.)",
      "assessment": "Dieser Review bietet einen gut strukturierten Überblick über H₂ als Radioprotektivum, gestützt auf Tier- und eine randomisiert-kontrollierte Humanstudie. Das mechanistische Fundament (·OH-Selektivität) ist stark. Die klinische Humanevidenz war zum Zeitpunkt des Schreibens auf eine kleine Studie begrenzt. Als Review kann er Wirksamkeit nicht selbst belegen — gibt aber den Evidenzstand 2013 akkurat wieder. Das Feld hat seitdem weitere Studien produziert. Die praktische Schlussfolgerung — wasserstoffreiches Wasser für Strahlentherapiepatienten — ist eine genuinely interessante Hypothese mit frühem Wirkhinweis. Ohne Übertreibung: Dies ist eine kleine RCT und Tierarbeit, kein bestätigter Standard of Care.",
      "abstract": "Es ist bekannt, dass der Großteil der durch ionisierende Strahlung verursachten Schäden durch Hydroxylradikale (·OH) verursacht wird, die bei der Radiolyse von H₂O entstehen. Molekularer Wasserstoff (H₂) besitzt antioxidative Aktivitäten, indem er selektiv ·OH und Peroxynitrit (ONOO⁻) reduziert. Wir hypothetisierten und belegten erstmals den strahlenschützenden Effekt von H₂ in-vitro und in-vivo; dies wurde auch an verschiedenen experimentellen Tiermodellen von unterschiedlichen Institutionen wiederholt. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie zeigte, dass der Konsum von wasserstoffreichem Wasser die biologische Reaktion auf strahleninduziertem oxidativem Stress reduziert, ohne die Antitumorwirkungen zu beeinträchtigen. Diese ermutigenden Ergebnisse legen nahe, dass H₂ eine potenziell neuartige Präventionsstrategie für strahleninduzierte oxidative Verletzungen darstellt. H₂ ist explosiv. Daher kann die Verabreichung von wasserstoffreicher Lösung (physiologische Kochsalzlösung / reines Wasser / andere mit H₂ gesättigte Lösungen) im Alltag praktischer und für den täglichen Konsum geeigneter sein. Dieser Review konzentriert sich auf die wichtigsten wissenschaftlichen und klinischen Fortschritte der wasserstoffreichen Lösung / H₂ als neue Klasse von Radioprotektoren.",
      "conclusion": "Therefore, administration of hydrogen-rich solution (physiological saline/pure water/other solutions saturated with H2) may be more practical in daily life and more suitable for daily consumption. This review focuses on major scientific and clinical advances of hydrogen-rich solution/H2 as a new class of radioprotective agent."
    },
    {
      "pmid": "24132155",
      "year": 2013,
      "title": "Multiple Schädigungen, einschließlich oxidativem Stress, als Pathogenese und Behandlungsziel bei der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH)",
      "title_en": "Multiple hits, including oxidative stress, as pathogenesis and treatment target in non-alcoholic steatohepatitis (NASH).",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of molecular sciences",
      "authors": "Takaki et al.",
      "author_search": "takaki takaki",
      "doi": "10.3390/ijms141020704",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3390/ijms141020704",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24132155/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-takaki-2013-multiple-schaedigungen-einschliesslich-oxidativem/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
        "diabetes",
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        "cardiovascular",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Takaki — Multiple Schädigungen, einschließlich oxidativem Stress, als Pathogenese und Behandlungsziel bei der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH)",
      "summary": "Die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) entsteht durch mehrere gleichzeitige Mechanismen — darunter Insulinresistenz, Darmmikrobiota und oxidativer Stress — und konventionelle Antioxidantien haben in Langzeitstudien versagt, weil sie unselektiv wirken. Dieser Review argumentiert, dass molekularer Wasserstoff, der selektiv nur zytotoxische reaktive Sauerstoffspezies reduziert, einen gezielteren Ansatz darstellt, und zitiert Tierevidenz, dass wasserstoffreiches Wasser die Progression von NASH zum hepatozellulären Karzinom verlangsamen kann. (International Journal of Molecular Sciences, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review zur NASH-Pathogenese und der potenziellen Rolle von H₂. Das mechanistische Argument ist kohärent. Die Tierevidenz für H₂ bei NASH-Progression wird zitiert, aber nicht detailliert. Keine klinischen Humandaten zu H₂ bei NASH werden präsentiert. Die Autoren fordern Langzeitstudien — ein ehrliches Eingeständnis fehlender Humanevidenz 2013. Dieser Review eignet sich als mechanistisches Hintergrundpapier, nicht als klinischer Wirknachweis. NASH ist eine komplexe multifaktorielle Erkrankung; kein einzelner Ansatz, einschließlich H₂, hat bislang überzeugenden langfristigen Nutzen beim Menschen belegt.",
      "abstract": "Mehrere parallele Schädigungen, einschließlich genetischer Unterschiede, Insulinresistenz und Darmmikrobiota, erklären die Progression der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH). Multiple Schädigungen induzieren auf zellulärer Ebene Adipokin-Sekretion sowie endoplasmatischen Retikulum-(ER-)Stress und oxidativen Stress, die anschließend hepatische Steatose, Entzündung und Fibrose auslösen; dabei gilt oxidativer Stress als wesentlicher Treiber der Progression von einfacher Fettleber zu NASH. Obwohl mehrere klinische Studien zeigten, dass antioxidative Therapie Hepatitis-Aktivitäten kurzfristig wirksam kontrollieren kann, bleibt der Langzeiteffekt unklar. Mehrere Langzeit-Antioxidantien-Protokolle zur Behandlung zerebrovaskulärer Erkrankungen oder Krebsentwicklung haben keinen Nutzen erbracht. Dies könnte durch die unselektiven antioxidativen Eigenschaften dieser Substanzen erklärt werden. Molekularer Wasserstoff ist ein effektives Antioxidans, das nur zytotoxische reaktive Sauerstoffspezies (ROS) reduziert, und mehrere mit oxidativem Stress assoziierte Erkrankungen sprechen auf Wasserstoff an. Die Progression von NASH zum hepatozellulären Karzinom kann durch wasserstoffreiches Wasser kontrolliert werden. Daher könnte die Zielrichtung auf mitochondrialen oxidativen Stress ein guter Kandidat für die NASH-Behandlung sein. Langfristige klinische Interventionen sind notwendig, um diese komplexe lebensstilbedingte Erkrankung zu kontrollieren.",
      "conclusion": "Thus, targeting mitochondrial oxidative stress might be a good candidate for NASH treatment. Long term clinical intervention is needed to control this complex lifestyle-related disease."
    },
    {
      "pmid": "23921897",
      "year": 2013,
      "title": "Warum bevorzugt der Gehirnstoffwechsel nicht die Verbrennung von Fettsäuren zur Energiegewinnung? Überlegungen zu den Nachteilen der Verwendung freier Fettsäuren als Brennstoff für das Gehirn",
      "title_en": "Why does brain metabolism not favor burning of fatty acids to provide energy? Reflections on disadvantages of the use of free fatty acids as fuel for brain.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of cerebral blood flow and metabolism : official journal of the International Society of Cerebral Blood Flow and Metabolism",
      "authors": "Schönfeld et al.",
      "author_search": "schönfeld schönfeld",
      "doi": "10.1038/jcbfm.2013.128",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/jcbfm.2013.128",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23921897/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-schoenfeld-2013-warum-bevorzugt-gehirnstoffwechsel-nicht/",
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        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Schönfeld — Warum bevorzugt der Gehirnstoffwechsel nicht die Verbrennung von Fettsäuren zur Energiegewinnung? Überlegungen zu den Nachteilen der Verwendung freier Fettsäuren als Brennstoff für das Gehirn",
      "summary": "Das Gehirn verwendet fast ausschließlich Glukose statt Fettsäuren als Brennstoff — dieser Review erklärt warum: Fettsäureoxidation in Neuronen erzeugt mehr oxidativen Stress, benötigt mehr Sauerstoff und produziert ATP langsamer als Glukoseoxidation. Der Bezug zu Wasserstoff in diesem Papier liegt in der biochemischen Rolle von Superoxid (einer reaktiven Sauerstoffspezies), das bei der mitochondrialen Fettsäure-Beta-Oxidation entsteht — nicht therapeutisches molekulares Wasserstoff (H₂). (Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein neurowissenschaftlicher/biochemischer Review ohne Relevanz für therapeutisches molekulares Wasserstoff (H₂). Das Wort „Wasserstoff“ erscheint nur in seinem chemischen Kontext (Fettsäure-C-H-Bindungen, Superoxid-Chemie). Das Papier liefert keine Belege — weder positive noch negative — für H₂ als Gesundheitsintervention. Es ist aufgrund von Schlüsselwort-Übereinstimmungen in der H₂-Datenbank indexiert. Die Wissenschaft ist hochwertig und relevant für das Verständnis des Hirnstoffwechsels und neurologischer Erkrankungen, hat aber keine Anwendung in der H₂-Medizin.",
      "abstract": "Es ist rätselhaft, dass wasserstoffreiche Fettsäuren im Gehirn nur schlecht als Brennstoff genutzt werden. Lange Zeit glaubte man, eine langsame Passage von Fettsäuren durch die Blut-Hirn-Schranke sei der Grund — doch dies wurde durch Experimente widerlegt. Akkumulierte nicht-veresterte Fettsäuren oder ihre aktivierten Derivate könnten schädliche Auswirkungen auf Mitochondrien ausüben, die den mitochondrialen Apoptoseweg auslösen könnten. Hier lenken wir die Aufmerksamkeit auf drei besondere Probleme: (1) Die ATP-Erzeugung durch Beta-Oxidation von Fettsäuren erfordert mehr Sauerstoff als Glukose und erhöht das Risiko, dass Neuronen hypoxisch werden; (2) Beta-Oxidation von Fettsäuren erzeugt Superoxid, das zusammen mit der schwachen antioxidativen Abwehr in Neuronen schweren oxidativen Stress verursacht; (3) Die Rate der ATP-Erzeugung aus Fettsäuren des Fettgewebes ist langsamer als bei Blutglukose als Brennstoff. In Perioden anhaltender kontinuierlicher und schneller neuronaler Entladung kann die Fettsäureoxidation daher keine schnelle ATP-Erzeugung in Neuronen gewährleisten. Wir vermuten, dass die mit der Fettsäurenutzung verbundenen Nachteile evolutionären Druck auf die Herunterregulierung der Beta-Oxidations-Enzymausstattung in Gehirnmitochondrien erzeugt haben, um extensive Fettsäureoxidation zu vermeiden und Glukoseoxidation im Gehirn zu bevorzugen.",
      "conclusion": "Thus, in periods of extended continuous and rapid neuronal firing, fatty acid oxidation cannot guarantee rapid ATP generation in neurons. We conjecture that the disadvantages connected with using fatty acids as fuel have created evolutionary pressure on lowering the expression of the β-oxidation enzyme equipment in brain mitochondria to avoid extensive fatty acid oxidation and to favor glucose oxi"
    },
    {
      "pmid": "23859555",
      "year": 2013,
      "title": "Molekularer Wasserstoff: neue antioxidative und antiinflammatorische Therapie für rheumatoide Arthritis und verwandte Erkrankungen",
      "title_en": "Molecular hydrogen: new antioxidant and anti-inflammatory therapy for rheumatoid arthritis and related diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Ishibashi",
      "author_search": "ishibashi ishibashi",
      "doi": "10.2174/13816128113199990507",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/13816128113199990507",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23859555/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishibashi-2013-neue-antioxidative-antiinflammatorische-rheumatoide/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Ishibashi — Molekularer Wasserstoff: neue antioxidative und antiinflammatorische Therapie für rheumatoide Arthritis und verwandte Erkrankungen",
      "summary": "Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) — insbesondere das Hydroxylradikal — spielen eine zentrale Rolle bei der Gelenkdestruktion und systemischen Entzündung der rheumatoiden Arthritis (RA), und molekularer Wasserstoff (H₂) neutralisiert selektiv genau dieses Radikal. Dieser Review argumentiert, dass H₂ als vielversprechende Ergänzung zur konventionellen RA-Therapie gilt, indem es oxidativen Stress im Frühstadium der Erkrankung reduziert und möglicherweise auch das assoziierte kardiovaskuläre Risiko verhindert. (Current Pharmaceutical Design, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel zu H₂ bei rheumatoider Arthritis mit solider mechanistischer Begründung. Er referenziert frühe klinische Studiendaten, die H₂ als Adjuvans zur RA-Therapie unterstützen — das ist stärkere Evidenz als reine Tierarbeit, aber die zitierten klinischen Studien waren klein. Das Potenzial, auch das RA-assoziierte kardiovaskuläre Risiko durch H₂-Antioxidantien-Effekte zu reduzieren, ist eine interessante Hypothese, die in Langzeit-Humanstudien noch nicht bestätigt wurde. Ohne Übertreibung: H₂ ist kein Ersatz für etablierte RA-Biologika, und kontrollierte Langzeitstudien bei RA sind noch erforderlich. Der Review gibt den Evidenzstand um 2013 akkurat wieder.",
      "abstract": "Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der die progressive Zerstörung der Gelenke zu Morbidität führt. Sie ist auch mit einem erhöhten Arteriosklerose-Risiko verbunden, was zu kardiovaskulären Erkrankungen und Mortalität führen kann. Das therapeutische Ziel ist die Kontrolle der systemischen Entzündung, um nicht nur Symptomremission, sondern auch Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands zu erreichen. Obwohl neuere biologische immunsuppressive Therapien, die auf proinflammatorische Zytokine abzielen, einen Paradigmenwechsel in der RA-Prognose ausgelöst haben, besitzen diese Therapien inhärente Nebenwirkungen. Auch eine Frühdiagnose der Erkrankung bleibt durch Unsicherheit erschwert. Während die Mechanismen, die zum Ausbruch von RA führen, unklar bleiben, spielen reaktive Sauerstoffspezies (ROS) eine bedeutende Rolle in der RA-Pathogenese. ROS spielen sowohl vor- als auch nachgelagert von NF-κB- und TNF-α-Signalwegen eine zentrale Rolle, die im Mittelpunkt der Entzündungsreaktion stehen. Unter den ROS ist das Hydroxylradikal das schädlichste, und molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein selektiver Abfänger für diese Spezies. Kürzlich wurde gezeigt, dass H₂ nützlich ist, wenn es zusammen mit der konventionellen Therapie bei RA verabreicht wird, da es den oxidativen Stress bei den Patienten reduziert. Besonders im Frühstadium zeigte H₂ signifikantes therapeutisches Potenzial, das auch Diagnose- und Therapieentscheidungen bei RA zu unterstützen schien. Die möglichen Erwartungen hinsichtlich der potenziellen Vorteile von H₂ durch Reduktion des aus Entzündungsfaktoren resultierenden oxidativen Stresses werden hier erhoben und diskutiert. Dazu gehören Prävention von RA und der damit verbundenen Arteriosklerose sowie therapeutische Gültigkeit für RA.",
      "conclusion": "The possible expectations regarding the potential benefits of H2 by reducing the oxidative stress, resulting from inflammatory factors, are raised and discussed here. They include prevention of RA and related atherosclerosis, as well as therapeutic validity for RA."
    },
    {
      "pmid": "23436141",
      "year": 2013,
      "title": "Rolle des Toll-Like-Rezeptor-(TLR-)Radikalzyklus bei chronischer Entzündung: mögliche Behandlungen mit Zielrichtung auf den TLR4-Signalweg",
      "title_en": "Role of the Toll Like receptor (TLR) radical cycle in chronic inflammation: possible treatments targeting the TLR4 pathway.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular neurobiology",
      "authors": "Lucas et al.",
      "author_search": "lucas lucas",
      "doi": "10.1007/s12035-013-8425-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s12035-013-8425-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23436141/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lucas-2013-rolle-des-toll-like/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2013 · Lucas — Rolle des Toll-Like-Rezeptor-(TLR-)Radikalzyklus bei chronischer Entzündung: mögliche Behandlungen mit Zielrichtung auf den TLR4-Signalweg",
      "summary": "Die Aktivierung des Toll-Like-Rezeptor-4-(TLR4-)Signalwegs — ausgelöst durch Umweltfaktoren wie Ozon, Partikel, ionisierende Strahlung und LPS aus Bakterien — könnte einem weiten Spektrum chronisch-entzündlicher und neuropsychiatrischer Erkrankungen zugrunde liegen. Dieser Review behandelt zahlreiche potenzielle therapeutische Mittel, die TLR4 und den daraus resultierenden ROS/RNS-Zyklus anvisieren, darunter molekularen Wasserstoff als einen der selektivsten und sichersten Kandidaten. (Molecular Neurobiology, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein sehr breiter narrativer Review, der TLR4-Immunologie mit einer umfangreichen Liste chronischer Erkrankungen verbindet und mehrere potenzielle therapeutische Mittel untersucht. Molekularer Wasserstoff wird als einer von vielen Kandidaten aufgeführt, nicht als zentrales Thema. Der Review präsentiert keine originalen H₂-Experimentaldaten. Die Breite ist zugleich seine Limitation: Die Hypothese, dass TLR4-Radikalzyklus allen aufgelisteten „Zivilisationskrankheiten“ zugrunde liegt, ist ambitioniert und bleibt teilweise spekulativ. H₂ wird plausibel als ROS/RNS-Modulator positioniert, aber keine erkrankungsspezifischen klinischen H₂-Daten werden präsentiert. Nützlich als mechanistische Karte, nicht als klinische Evidenz für H₂.",
      "abstract": "Die Aktivierung des Toll-Like-Rezeptor-4-(TLR4-)Komplexes, eines Rezeptors des angeborenen Immunsystems, könnte der Pathophysiologie vieler menschlicher Erkrankungen zugrunde liegen, darunter Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit, metabolisches Syndrom, Autoimmunerkrankungen, neuroinflammatorische Erkrankungen, Schizophrenie, bipolare Störung, Autismus, klinische Depression, chronisches Erschöpfungssyndrom, Alkoholmissbrauch und Toluol-Inhalation. TLRs sind Mustererkennungsrezeptoren, die mit Schäden assoziierte molekulare Muster und Pathogen-assoziierte molekulare Muster erkennen, einschließlich Lipopolysaccharid (LPS) aus gramnegativen Bakterien. Wir konzentrieren uns auf die Umweltfaktoren, die TLR4 bekanntermaßen auslösen, z. B. Ozon, atmosphärische Partikel, langlebige reaktive Sauerstoffintermediäre, Pentachlorphenol, ionisierende Strahlung und Toluol. Die Aktivierung der TLR4-Signalwege kann chronische Entzündung und erhöhte Produktion reaktiver Sauerstoff- und Stickstoffspezies (ROS/RNS) sowie oxidativen und nitrosativen Stress verursachen, was TLR-bedingte Erkrankungen zur Folge hat. Dies impliziert, dass Arzneimittel oder Substanzen, die diese Signalwege modifizieren, die oben genannten Erkrankungen verhindern oder verbessern könnten. Hier werden einige der vielversprechendsten Substanzen besprochen, die das Potenzial haben, TLR-vermittelte Entzündung zu dämpfen, darunter Anti-LPS-Strategien, TLR4/MyD88-Antagonisten sowie molekularer Wasserstoff. Die Autoren vertreten die Auffassung, dass die Aktivierung des TLR-Radikalzyklus (ROS/RNS) ein gemeinsamer Weg ist, der vielen „Zivilisations“-Erkrankungen zugrunde liegt, und dass die Zielrichtung auf diesen Zyklus eine wirksame Methode zur Behandlung vieler Entzündungserkrankungen sein könnte.",
      "conclusion": "Here we review some of the most promising drugs and agents that have the potential to attenuate TLR-mediated inflammation, e.g., anti-LPS strategies that aim to neutralize LPS (synthetic anti-LPS peptides and recombinant factor C) and TLR4/MyD88 antagonists, including eritoran, CyP, EM-163, epigallocatechin-3-gallate, 6-shogaol, cinnamon extract, N-acetylcysteine, melatonin, and molecular hydrogen"
    },
    {
      "pmid": "24127924",
      "year": 2013,
      "title": "Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf oxidativen Stress, Leberfunktion und Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis B.",
      "title_en": "Effect of hydrogen-rich water on oxidative stress, liver function, and viral load in patients with chronic hepatitis B.",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinical and translational science",
      "authors": "Xia et al.",
      "author_search": "xia xia",
      "doi": "10.1111/cts.12076",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/cts.12076",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24127924/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xia-2013-wasserstoffreichem-oxidativen-stress-leberfunktion/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2013 · Xia et al. — Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf oxidativen Stress, Leberfunktion und Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis B.",
      "summary": "Bei 60 Patienten mit chronischer Hepatitis B reduzierte die Ergänzung der Standardtherapie mit wasserstoffreichem Wasser (1.200–1.800 mL/Tag für 6 Wochen) die oxidativen Stressmarker deutlich — während Leberfunktion und HBV-DNA-Spiegel sich in beiden Gruppen gleichermaßen verbesserten. HRW zeigte einen spezifischen antioxidativen Effekt, ohne einen messbaren antiviralen Vorteil in dieser kurzen Studie. (Clinical and Translational Science, 2013.)",
      "assessment": "Eine ehrliche und informative Studie. Der positive Befund — HRW reduziert oxidativen Stress bei Hepatitis-B-Patienten — ist klar und statistisch signifikant. Der Null-Befund — kein zusätzlicher Nutzen gegenüber der Standardbehandlung für Leberenzyme oder HBV-Viruslast — muss mit gleicher Prominenz berichtet werden. Ob eine 6-wöchige oxidative Stressreduktion in klinisch bedeutsame Langzeitergebnisse (Fibrosereduktion, virologische Kontrolle) übersetzt werden kann, bleibt unbekannt. Limitationen: kurze Dauer (6 Wochen), relativ kleines n (30 pro Gruppe), kein Langzeit-Follow-up; ein antiviraler Wirkmechanismus von H₂ ist biologisch unplausibel.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung der Auswirkungen von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf oxidativen Stress, Leberfunktion und HBV-DNA bei Patienten mit chronischer Hepatitis B (CHB). METHODEN: Sechzig Patienten mit CHB wurden zufällig entweder der Routinebehandlungsgruppe oder der Wasserstoffbehandlungsgruppe zugeteilt, in der Patienten entweder nur die Routinebehandlung oder zusätzlich orales HRW (1.200–1.800 mL/Tag, zweimal täglich) für 6 aufeinanderfolgende Wochen erhielten. Serum-Oxidationsstress, Leberfunktion und HBV-DNA-Spiegel wurden vor und nach der Behandlung bestimmt. Dreißig gesunde Probanden dienten als Kontrollen. ERGEBNISSE: Im Vergleich zu den Kontrollen war der oxidative Stress bei CHB-Patienten deutlich erhöht und die Leberfunktion signifikant beeinträchtigt. Nach der Behandlung blieb der oxidative Stress in der Routinebehandlungsgruppe unverändert, verbesserte sich jedoch in der Wasserstoffbehandlungsgruppe deutlich. Die Leberfunktion verbesserte sich nach den entsprechenden Behandlungen signifikant und die HBV-DNA sank deutlich. Obwohl nach der Behandlung ein signifikanter Unterschied im oxidativen Stress zwischen den beiden Gruppen festgestellt wurde, waren Leberfunktion und HBV-DNA-Spiegel nach der Behandlung vergleichbar und zeigten beide Verbesserungstendenzen. SCHLUSSFOLGERUNG: HRW reduziert oxidativen Stress bei CHB-Patienten signifikant, aber weitere Studien mit Langzeitbehandlung sind erforderlich, um den Effekt von HRW auf Leberfunktion und HBV-DNA-Spiegel zu bestätigen.",
      "conclusion": "HRW significantly attenuates oxidative stress in CHB patients, but further study with long-term treatment is required to confirm the effect of HRW on liver function and HBV DNA level."
    },
    {
      "pmid": "23400965",
      "year": 2013,
      "title": "Pilotstudie zur H₂-Therapie bei der Parkinson-Krankheit: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie.",
      "title_en": "Pilot study of H₂ therapy in Parkinson's disease: a randomized double-blind placebo-controlled trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Movement disorders : official journal of the Movement Disorder Society",
      "authors": "Yoritaka et al.",
      "author_search": "yoritaka yoritaka",
      "doi": "10.1002/mds.25375",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/mds.25375",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23400965/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yoritaka-2013-pilotstudie-zur-parkinson-krankheit/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2013 · Yoritaka et al. — Pilotstudie zur H₂-Therapie bei der Parkinson-Krankheit: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie.",
      "summary": "In einer 48-wöchigen doppelblinden, placebokontrollierten Pilotstudie zeigten 17 levodopa-behandelte Parkinson-Patienten, die täglich 1.000 mL H₂-reiches Wasser tranken, im Durchschnitt verbesserte UPDRS-Motorscores, während sich die Placebo-Gruppe verschlechterte — ein statistisch signifikanter Unterschied trotz der kleinen Stichprobengröße. Dies ist eine der ersten rigoros kontrollierten RCTs mit H₂ bei einer neurodegenerativen Erkrankung. (Movement Disorders, 2013.)",
      "assessment": "Eine wegweisende Pilotstudie für H₂ in der Neurologie. Das positive Ergebnis in einer objektiven, validierten Skala (UPDRS) ist statistisch signifikant und angesichts des antioxidativen Mechanismus von H₂ biologisch plausibel. Die Studie ist jedoch stark limitiert durch n=9 vs. n=8 — weit zu wenig für definitive Schlussfolgerungen. Große Standardabweichungen zeigen eine hohe individuelle Variabilität an. Die Studie war nicht auf definitive Wirksamkeit ausgelegt und die Ergebnisse sollten nicht über ihre Rolle als hypothesengenerierendes Pilot hinaus extrapoliert werden. Eine größere, multizentrische RCT bei PD ist notwendig (und wurde in den folgenden Jahren durchgeführt). Keine Sicherheitsbedenken festgestellt.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Oxidativer Stress ist an der Progression der Parkinson-Krankheit (PD) beteiligt. Neuere Studien haben bestätigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) als hochwirksames Antioxidans in kultivierten Zellen und Tiermodellen fungiert. Das Trinken von H₂-gelöstem Wasser (H₂-Wasser) reduzierte oxidativen Stress und verbesserte Parkinson-Merkmale in Tiermodellen. METHODEN: In dieser placebokontrollierten, randomisierten, doppelblinden, parallelgruppen-klinischen Pilotstudie beurteilten die Autoren die Wirksamkeit von H₂-Wasser bei japanischen Patienten mit levodopa-behandelter PD. Die Teilnehmer tranken täglich 1.000 mL H₂-Wasser oder Pseudowasser für 48 Wochen. ERGEBNISSE: Die UPDRS-Gesamtscores in der H₂-Wassergruppe (n=9) verbesserten sich (Median −1,0; Mittelwert ± Standardabweichung −5,7 ± 8,4), während sich die UPDRS-Scores in der Placebo-Gruppe (n=8) verschlechterten (Median 4,5; Mittelwert ± Standardabweichung 4,1 ± 9,2). Trotz der minimalen Patientenzahl und der kurzen Studiendauer war der Unterschied signifikant (P<0,05). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse zeigten, dass das Trinken von H₂-Wasser sicher und gut verträglich war, und eine signifikante Verbesserung der UPDRS-Gesamtscores für Patienten in der H₂-Wassergruppe wurde nachgewiesen.",
      "conclusion": "The results indicated that drinking H₂-water was safe and well tolerated, and a significant improvement in total UPDRS scores for patients in the H₂-water group was demonstrated."
    },
    {
      "pmid": "23374763",
      "year": 2013,
      "title": "Wirkung der Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser bei Patienten mit interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom.",
      "title_en": "Effect of supplementation with hydrogen-rich water in patients with interstitial cystitis/painful bladder syndrome.",
      "title_de": null,
      "journal": "Urology",
      "authors": "Matsumoto et al.",
      "author_search": "matsumoto matsumoto",
      "doi": "10.1016/j.urology.2012.10.026",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.urology.2012.10.026",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23374763/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-matsumoto-2013-supplementierung-wasserstoffreichem-interstitieller-zystitis/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2013 · Matsumoto et al. — Wirkung der Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser bei Patienten mit interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom.",
      "summary": "In einer doppelblinden, placebokontrollierten RCT bei 30 Patienten mit interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom (IC/PBS) übertraf wasserstoffreiches Wasser den Placebo nach 8 Wochen an keinem primären Symptomendpunkt signifikant — obwohl eine außergewöhnliche Ansprechrate von 11 % festgestellt wurde. Die Autoren empfehlen HRW bei IC/PBS aufgrund dieser Ergebnisse nicht. (Urology, 2013.)",
      "assessment": "Eine gut konzipierte Studie mit einem klar negativen primären Ergebnis: HRW zeigte keinen statistisch signifikanten Nutzen gegenüber Placebo bei IC/PBS-Symptomen. Beide Gruppen verbesserten sich gleichermaßen, was mit einem starken Placebo-Effekt oder natürlicher Krankheitsschwankung übereinstimmt. Das mögliche 11%-Ausnahme-Responder-Signal ist interessant, aber bei dieser Stichprobengröße nicht handlungsrelevant. Limitationen: kleines n (28 auswertbar), 8-Wochen-Dauer kann für eine chronische Erkrankung kurz sein, einzentrisch, überwiegend weibliche Population. Dieses ehrliche Null-Ergebnis ist ein wichtiger Beitrag zur Evidenzbasis — es schließt einen breiten, unspezifischen entzündungshemmenden Effekt von HRW bei IC/PBS mit Standarddosierung aus.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung der Wirksamkeit von wasserstoffreichem Wasser zur Behandlung von Patienten mit interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom (IC/PBS). METHODEN: Wir führten eine prospektive, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie mit wasserstoffreichem Wasser bei Patienten mit IC/PBS durch. Einschlusskriterien waren stabile IC/PBS-Symptome für ≥ 12 Wochen nach Blasenhydrodistension, ein Interstitial Cystitis Symptom Index Score von ≥ 7 und Blasenschmerz (Frage 4 im Interstitial Cystitis Symptom Index) von ≥ 4. Sie wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert, um 8 Wochen lang entweder wasserstoffreiches Wasser oder Placebo-Wasser zu erhalten. Die Symptome wurden anhand des Interstitial Cystitis Symptom Index, des Interstitial Cystitis Problem Index, der Parsons Pelvic Pain and Urgency/Frequency Patient Symptom Scale, der visuellen Analogskala für Blasenschmerzen und einem Standard-3-Tage-Miktionstagebuch bewertet. Das primäre Ergebnis war die Verbesserung der vom Patienten berichteten Symptome nach der Behandlung. ERGEBNISSE: Insgesamt 30 Teilnehmer (29 Frauen und 1 Mann, Alter 64,0 ± 14,8 Jahre) wurden in die vorliegende Studie aufgenommen, und 2 Patienten (beide Frauen) schieden aus der Studie aus. Der Blasenschmerz-Score wurde in beiden Gruppen signifikant reduziert. Die Wirkung von wasserstoffreichem Wasser auf die Symptome unterschied sich jedoch nicht signifikant von der des Placebos, obwohl die Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser bei 11 % der Patienten äußerst wirksam bei der Verbesserung des Blasenschmerz-Scores war. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse der vorliegenden Studie stützen den Einsatz von wasserstoffreichem Wasser zur Behandlung von Patienten mit IC/PBS nicht.",
      "conclusion": "The results of the present study do not support the use of supplementation with hydrogen-rich water for treating patients with IC/PBS."
    },
    {
      "pmid": "24423914",
      "year": 2013,
      "title": "Regulierende Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die monozytäre Adhäsion und die vaskuläre Endothelpermeabilität",
      "title_en": "[Regulative effects of hydrogen-rich medium on monocytic adhesion and vascular endothelial permeability].",
      "title_de": null,
      "journal": "Zhonghua yi xue za zhi",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24423914/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2013-regulierende-wasserstoffreichem-medium-monozytaere/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Wang — Regulierende Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die monozytäre Adhäsion und die vaskuläre Endothelpermeabilität",
      "summary": "In dieser In-vitro-Studie reduzierte wasserstoffreiches Kulturmedium die LPS-induzierte Adhäsion von Monozyten an Endothelzellen signifikant, senkte inflammatorische Adhäsionsmoleküle (E-Selektin, VCAM-1) und schützte die vaskuläre Endothelintegrität (VE-Cadherin). Diese Befunde legen nahe, dass H₂ zur Bekämpfung früher vaskulärer Entzündung durch bakterielles Endotoxin beitragen könnte — jedoch handelt es sich um eine Zellkulturstudie, keine Humanevidenz. (Zhonghua Yi Xue Za Zhi, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische In-vitro-Studie, die H₂-Schutzwirkungen auf vaskuläre Endothelzellen unter inflammatorischer Herausforderung nachgewiesen. Die Befunde sind biologisch plausibel und das Versuchsdesign ist für eine Zellstudie solide. Ergebnisse können nicht direkt auf Menschen übertragen werden: HUVEC-Kulturmodelle eliminieren die komplexen Wechselwirkungen des Immunsystems, Blutflusses und der systemischen Physiologie. Keine klinischen Schlussfolgerungen über vaskulären Schutz beim Menschen können gezogen werden. Die Studie trägt zum mechanistischen Verständnis bei, wie H₂ vor endotoxininduzierter vaskulärer Entzündung schützen könnte — ein Weg, der für Sepsis- und Arteriosklerose-Forschung relevant ist.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung der regulierenden Wirkungen von wasserstoffreichem Medium auf die LPS-induzierte Adhäsion von Monozyten an humane Nabelschnurvenen-Endothelzellen (HUVEC) und die vaskuläre Endothelpermeabilität in vitro. METHODEN: Endothelzellen wurden in 6-Well-Platten ausgesät und zufällig in 4 Gruppen eingeteilt (je n = 42): Kontrolle (A), wasserstoffreiches Medium (B), LPS (C) und LPS+wasserstoffreiches Medium (D). In Gruppen A und C wurden die Zellen in normalem Kulturmedium kultiviert, in Gruppen B und D in wasserstoffgesättigtem Kulturmedium. LPS 1 µg/ml wurde den Gruppen C und D zugegeben. Nach Bildung einer Monoschicht wurden Monozyten nach 6, 12 und 24 h in jede Gruppe gegeben. Nach 90-minütiger Ko-Kultivierung wurde der Adhäsionsstatus durch Wright-Giemsa-Färbung bestimmt. Überstände wurden zur Bestimmung der Konzentrationen von VCAM-1 und E-Selektin mittels ELISA gesammelt. Die Expression von VE-Cadherin wurde durch Western-Blot gemessen. Zellen wurden mit Immunfluoreszenz gefärbt, um die Verteilung von VE-Cadherin nach 24-stündiger Inkubation darzustellen. ERGEBNISSE: Im Vergleich zu Gruppe A nahm die Adhäsion von Monozyten an Endothelzellen in Gruppe C zu (p < 0,05), die Spiegel von E-Selektin und VCAM-1 stiegen (p < 0,05), während die VE-Cadherin-Expression signifikant abnahm (p < 0,05). Im Vergleich zu Gruppe C nahm die Adhäsion in Gruppe D ab (p < 0,05), die Spiegel von E-Selektin und VCAM-1 sanken (p < 0,05), während die VE-Cadherin-Expression zunahm (p < 0,05). Alle drei Zeitpunkte zeigten die gleiche Tendenz. Die 24-h-Fluoreszenz zeigte, dass VE-Cadherin in Gruppe C unvollständige Zell-Zell-Verbindungen aufwies, in Gruppe D gegenüber Gruppe C jedoch vollständig und gleichmäßig verteilt war. SCHLUSSFOLGERUNG: Wasserstoffreiches Medium kann die LPS-induzierte Freisetzung von Adhäsionsmolekülen reduzieren, die monozytäre Adhäsion an HUVEC verringern und die Expression von VE-Cadherin regulieren, um die vaskuläre Permeabilität zu schützen.",
      "conclusion": "Hydrogen-rich medium may reduce the LPS-induced release of adhesion molecules, lessen monocytic adhesion to HUVEC and regulate the expression of VE-cadherin to protect vascular permeability."
    },
    {
      "pmid": "24001618",
      "year": 2013,
      "title": "Ein nichtwässriges Reduktionsverfahren zur Aufreinigung von ¹⁵³Gd, das in natürlichen Europium-Targets erzeugt wird",
      "title_en": "A non-aqueous reduction process for purifying ¹⁵³Gd produced in natural europium targets.",
      "title_de": null,
      "journal": "Applied radiation and isotopes : including data, instrumentation and methods for use in agriculture, industry and medicine",
      "authors": "Johnsen et al.",
      "author_search": "johnsen johnsen",
      "doi": "10.1016/j.apradiso.2013.07.025",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.apradiso.2013.07.025",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24001618/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-johnsen-2013-nichtwaessriges-reduktionsverfahren-zur-aufreinigung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Johnsen — Ein nichtwässriges Reduktionsverfahren zur Aufreinigung von ¹⁵³Gd, das in natürlichen Europium-Targets erzeugt wird",
      "summary": "Diese nuklearmedizinische Radiochemie-Studie entwickelte ein methanolbasiertes Aufreinigungsverfahren für Gadolinium-153 (ein Isotop zur Qualitätssicherung in der medizinischen Bildgebung), das das bei der konventionellen wässrigen Europium-Reduktion entstehende gefährliche Wasserstoffgas nahezu eliminiert. Das Wasserstoff in diesem Papier ist eine Entflammungsgefahr in radiologischen Heißzellen — nicht therapeutisches molekulares Wasserstoff (H₂). (Applied Radiation and Isotopes, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist ein technisches Radiochemie-Papier ohne Relevanz für therapeutisches oder biologisches molekulares Wasserstoff. H₂-Gas ist hier ein industrielles Prozess-Nebenprodukt, das eine Sicherheitsgefahr darstellt und eliminiert werden muss. Dieser Eintrag ist ausschließlich aufgrund von Schlüsselwort-Übereinstimmungen in der H₂-Datenbank. Keinerlei Schlussfolgerungen über H₂-Gesundheitseffekte können aus diesem Papier abgeleitet werden.",
      "abstract": "Gadolinium-153 ist ein Niedrigenergie-Gammastrahler, der zur Qualitätssicherung in der nuklearmedizinischen Bildgebung eingesetzt wird. Er wird in Kernreaktoren mit natürlichen Eu₂O₃-Targets produziert; ¹⁵³Gd wird durch Europium-Reduktion radiochemisch von Europium-Isotopen getrennt. Die konventionelle wässrige Europium-Reduktion erzeugt jedoch Wasserstoffgas, eine Entflammungsgefahr in radiologischen Heißzellen. Wir änderten die traditionelle Reduktionsmethode und verwendeten Methanol als Prozesslösungsmittel, um die Wasserstoffgasproduktion nahezu zu eliminieren. Dieses neue, nichtwässrige Reduktionsverfahren zeigt eine Europium-Entfernung von mehr als 98 % und Gadolinium-Ausbeuten von 90 %.",
      "conclusion": "We altered the traditional reduction method, using methanol as the process solvent to nearly eliminate hydrogen gas production. This new, non-aqueous reduction process demonstrates greater than 98% europium removal and gadolinium yields of 90%."
    },
    {
      "pmid": "23967088",
      "year": 2013,
      "title": "Eine In-silico-Analyse von Troponin-I-Mutationen bei hypertropher Kardiomyopathie indischer Herkunft",
      "title_en": "An in silico analysis of troponin I mutations in hypertrophic cardiomyopathy of Indian origin.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Ramachandran et al.",
      "author_search": "ramachandran ramachandran",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0070704",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0070704",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23967088/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ramachandran-2013-silico-analyse-troponin-mutationen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Ramachandran — Eine In-silico-Analyse von Troponin-I-Mutationen bei hypertropher Kardiomyopathie indischer Herkunft",
      "summary": "Vier Mutationen im Troponin-I-Gen (darunter eine neue Mutation) wurden bei indischen Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie (HCM) identifiziert, und In-silico-Strukturmodellierung zeigte, dass diese Mutationen intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen im Troponin-Komplex stören und Proteinstabilität sowie Untereinheit-Wechselwirkungen reduzieren. Dies ist eine computergestützte Genetikstudie; die genannten Wasserstoffbrückenbindungen sind molekulare Strukturchemie, kein therapeutisches H₂. (PLoS ONE, 2013.)",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte/In-silico-Genetikstudie zu hypertropher Kardiomyopathie-Mutationen ohne Relevanz für therapeutisches molekulares Wasserstoff (H₂). Die beschriebenen Wasserstoffbrücken sind Proteinbiochemie. Das Papier trägt zum Verständnis genetischer HCM in südasiatischen Bevölkerungen bei, was für die Kardiologie wertvoll ist. Keine Schlussfolgerungen zur H₂-Therapie können gezogen werden. Dieser Eintrag ist ausschließlich aufgrund von Schlüsselwort-Übereinstimmungen in der H₂-Datenbank indexiert.",
      "abstract": "Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine autosomal-dominante Erkrankung des Myokards, das hypertrophiert ist und zu Arrhythmien und Herzversagen führt, die zum plötzlichen Herztod (SCD) führen können. Mehrere sarkomere Proteine und Modifikatorgene wurden mit dieser Erkrankung in Verbindung gebracht. Troponin I, als Teil des Troponin-Komplexes (Troponin I, Troponin C, Troponin T), ist ein wichtiges Gen für die sarkomere Funktion. Vier Mutationen (1 neu) wurden in indischen HCM-Fällen identifiziert: Pro82Ser, Arg98Gln, Arg141Gln und Arg162Gln im Troponin-I-Protein, die sich in funktionell bedeutsamen Domänen befinden. Um den Effekt der Mutationen auf Proteinstabilität und Protein-Protein-Wechselwirkungen im Troponin-Komplex zu analysieren, wurde eine In-silico-Studie durchgeführt. Die frei verfügbare Röntgenkristallstruktur (PDB ID: 1JIE) wurde als Vorlage verwendet, um das Protein zu modellieren, gefolgt von Schleifengenerierung und Entwicklung des Troponin-Komplexes für den Troponin-I-Wildtyp und vier Mutanten. Die Strukturstudie wurde durchgeführt, um den Effekt der Mutation auf die Strukturstabilität und Protein-Protein-Wechselwirkungen zwischen den drei Untereinheiten im Komplex zu bestimmen. Diese Mutationen, insbesondere die Arginin-zu-Glutamin-Substitutionen, führten zu lokalen Störungen im Troponin-Komplex durch Erzeugung/Entfernung inter-/intramolekularer Wasserstoffbrücken mit Troponin T und Troponin C. Dies führte zu einer Abnahme der Proteinstabilität und zum Verlust wichtiger Wechselwirkungen zwischen den drei Untereinheiten. Bei Kombination mit der allelischen Heterogenität, die bei den Trägern dieser Mutationen beobachtet wurde, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Krankheitsprogression haben. Dies kann jedoch durch funktionelle Studien auf Proteinebene bei den identifizierten Fällen weiter bestätigt werden.",
      "conclusion": "It could have a significant impact on the disease progression when coupled with allelic heterogeneity which was observed in the cases carrying these mutations. However, this can be further confirmed by functional studies on protein levels in the identified cases."
    },
    {
      "pmid": "23871246",
      "year": 2013,
      "title": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung lindert die durch einseitige Ureterobstruktion induzierte Nierenschädigung bei Ratten.",
      "title_en": "Hydrogen-rich saline ameliorates renal injury induced by unilateral ureteral obstruction in rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "International immunopharmacology",
      "authors": "Xu et al.",
      "author_search": "xu xu",
      "doi": "10.1016/j.intimp.2013.06.033",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.intimp.2013.06.033",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23871246/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-xu-2013-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-lindert-einseitige/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Xu et al. — Wasserstoffreiche Kochsalzlösung lindert die durch einseitige Ureterobstruktion induzierte Nierenschädigung bei Ratten.",
      "summary": "In einem Rattenmodell für obstruktive Nierenerkrankung reduzierte wasserstoffreiche Kochsalzlösung (H₂ gelöst in Salzlösung) Gewebeschäden, Zelltod, Fibrose und oxidativen Stress in der Niere deutlich gegenüber unbehandelten obstruierten Tieren. Die Studie deutet darauf hin, dass H₂-Kochsalzlösung ein neuartiger Ansatz zum Schutz vor obstruktionsbedingten Nierenschäden sein könnte — doch diese Ergebnisse stammen ausschließlich aus einem Tierversuch und sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — keine Humandaten. Die Ergebnisse sind intern konsistent und methodisch für dieses Feld standard, aber die Studie ist klein, kurzfristig und verwendet nur eine H₂-Dosis. Ehrliche Einschränkung: Ratten-UUO-Modelle haben eine schlechte Übertragungsbilanz auf humane Nierenerkrankungstherapien. Die Befunde sind hypothesengenerierend, nicht praxisverändernd. Ob diese Effekte beim Menschen mit chronischer Nierenerkrankung oder nach Obstruktionsnephropathie auftreten würden, ist völlig ungetestet.",
      "abstract": "Es wurde gezeigt, dass Wasserstoff einen wirksamen Schutz gegen durch oxidativen Stress, Entzündung und Apoptose verursachte Gewebeschäden bietet. Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit von wasserstoffreicher Kochsalzlösung (HS) zur Prävention der durch einseitige Ureterobstruktion (UUO) induzierten Nierenschädigung bei Ratten. Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden zufällig in 4 Gruppen eingeteilt: Schein-Gruppe, UUO-Gruppe, UUO+Kochsalz-Gruppe und UUO+HS-Gruppe. UUO wurde durch Ligatur des linken Harnleiters induziert. 5 ml/kg HRSS oder Kochsalzlösung wurden beginnend 1 Tag nach UUO und für weitere 10 Tage verabreicht. Die Ratten wurden 10 Tage nach UUO getötet. Die linken Nieren wurden sofort für histologische und biochemische Untersuchungen entnommen. Die Nierenschädigungsscores in der UUO-Gruppe und der UUO+Kochsalz-Gruppe waren im Vergleich zur Schein-Gruppe signifikant höher. Die HS-Verabreichung reduzierte den Verletzungsscore jedoch signifikant. Der Apoptoseindex war in der UUO-Gruppe und der UUO+Kochsalz-Gruppe signifikant erhöht. HS-Behandlung reduzierte ebenfalls den Apoptoseindex. Interstitielle Fibrose und Makrophageninfiltration waren in UUO-Nieren deutlich sichtbar. HS-Behandlung reduzierte Fibrose und Makrophageninfiltration in UUO-Nieren jedoch signifikant. In der UUO-Gruppe und der UUO+Kochsalz-Gruppe wurden ein signifikanter Anstieg des MDA-Spiegels und ein Rückgang der SOD-Aktivität beobachtet. Der MDA-Spiegel der UUO+HS-Gruppe war signifikant reduziert. Zudem wurde die SOD-Aktivität nach HS-Behandlung signifikant verbessert. Die Daten liefern eine biochemische und histologische Grundlage dafür, dass HS als neuartige therapeutische Strategie zur Prävention der durch UUO induzierten Nierenschädigung wirkt.",
      "conclusion": "In addition, SOD activity of was significantly improved after treatment of HS. The data provide a biochemical and histologic basis for HS acting as a novel therapeutic strategy for preventing the renal injury induced by UUO."
    },
    {
      "pmid": "23852510",
      "year": 2013,
      "title": "Verbrauch von molekularem Wasserstoff im menschlichen Körper während der Inhalation von Wasserstoffgas.",
      "title_en": "Molecular hydrogen consumption in the human body during the inhalation of hydrogen gas.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advances in experimental medicine and biology",
      "authors": "Shimouchi et al.",
      "author_search": "shimouchi shimouchi",
      "doi": "10.1007/978-1-4614-7411-1_42",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/978-1-4614-7411-1_42",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23852510/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shimouchi-2013-verbrauch-menschlichen-koerper-waehrend/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2013 · Shimouchi et al. — Verbrauch von molekularem Wasserstoff im menschlichen Körper während der Inhalation von Wasserstoffgas.",
      "summary": "Mithilfe einer Gaschromatographie-Methode maß diese Studie die Rate, mit der der menschliche Körper inhalierten H₂ verbraucht, und bestätigte eine Verbrauchsrate von etwa 0,7 µmol/min/m² Körperoberfläche — was eng mit vorherigen Daten aus der Aufnahme von H₂-reichem Wasser übereinstimmt. Die Methode wird als nicht-invasives Werkzeug zur Überwachung der Hydroxyl-Radikalproduktion im Körper vorgeschlagen. (Advances in Experimental Medicine and Biology, 2013.)",
      "assessment": "Eine physiologische/mechanistische Studie, kein klinischer Wirksamkeitsversuch. Ihr Beitrag ist methodisch: die Etablierung konsistenter H₂-Verbrauchskinetiken über Verabreichungswege hinweg und die Identifizierung der Kolonfermentation als wesentlicher Störfaktor bei Atem-H₂-Messungen. Die vorgeschlagene Verwendung von exhaliertem H₂ als nicht-invasiver Oxidationsstress-Monitor ist ein interessantes Konzept, muss aber klinisch noch validiert werden. Limitationen: Stichprobengröße nicht im Abstract angegeben (sehr klein), keine klinischen Endpunkte, nur physiologische Messungen. Evidenzniveau ist bedingt durch das Design niedrig — die Studie beantwortet eine mechanistische Frage, keine therapeutische.",
      "abstract": "Das Einatmen oder Aufnehmen von Wasserstoffgas (H₂) verbessert oxidationsstressbedingte Schäden in Tiermodellen und Menschen. Wir haben zuvor berichtet, dass H₂ nach der Einnahme von H₂-reichem Wasser im gesamten menschlichen Körper verbraucht wurde und dass die H₂-Verbrauchsrate 1,0 µmol/min/m² Körperoberfläche betrug. Um dieses Ergebnis zu bestätigen, bewerteten wir die H₂-Verbrauchsrate während der Inhalation von niedrigen H₂-Konzentrationen. Nach Messung der Baseline-Spiegel von ausgeatmetem H₂ während des Atmens von Raumluft über ein Einwegventil und ein Mundstück atmeten die Probanden niedrige Konzentrationen (160 ppm) H₂-Gas gemischt mit gereinigter Kunstluft. Die H₂-Spiegel des eingeatmeten und ausgeatmeten Atems wurden durch Gaschromatographie mit einem Halbleitersensor gemessen. Die H₂-Verbrauchsrate wurde mit einer Ventilationsgleichung berechnet, die sich aus den inspirierten und expirierten Konzentrationen von O₂/CO₂/H₂ und dem gemessenen expirierten Minutenventilationsvolumen ableitet. Als Ergebnis wurde die H₂-Verbrauchsrate mit etwa 0,7 µmol/min/m² KOF gefunden, was mit den Ergebnissen übereinstimmte, die wir mit H₂-reichem Wasser erzielt hatten. Die H₂-Verbrauchsrate variierte erheblich, wenn kein Fasten vor dem Test zur Reduzierung der Kolonfermentation eingesetzt wurde, d. h. wenn der Baseline-Atem-Wasserstoffspiegel der Probanden 10 ppm oder mehr betrug. Unsere H₂-Inhalationsmethode könnte für die nicht-invasive Überwachung der Hydroxyl-Radikalproduktion im menschlichen Körper nützlich sein.",
      "conclusion": "[Formula: see text] varied markedly when pretreatment fasting to reduce colonic fermentation was not employed, i.e., when the subject's baseline breath hydrogen level was 10 ppm or greater. Our H2 inhalation method might be useful for the noninvasive monitoring of hydroxyl radical production in the human body."
    },
    {
      "pmid": "23786587",
      "year": 2013,
      "title": "Molekularer Wasserstoff schützt menschliche AHH-1-Lymphozytenzellen vor ¹²C⁶⁺-Schwerionenstrahlung.",
      "title_en": "Molecular hydrogen protects human lymphocyte AHH-1 cells against 12C6+ heavy ion radiation.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal of radiation biology",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.3109/09553002.2013.817704",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3109/09553002.2013.817704",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23786587/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2013-schuetzt-menschliche-ahh-lymphozytenzellen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Yang et al. — Molekularer Wasserstoff schützt menschliche AHH-1-Lymphozytenzellen vor ¹²C⁶⁺-Schwerionenstrahlung.",
      "summary": "In einem Zellkulturexperiment reduzierte molekularer Wasserstoff (H₂) reaktive Sauerstoffspezies (ROS), dämpfte Apoptose und linderte Zellzyklusarrest in menschlichen Lymphozytenzellen, die Schwerionenstrahlung ausgesetzt waren — einer Strahlenart, die in der Krebsradiotherapie und bei Raumfahrt relevant ist. Es handelt sich um eine In-vitro-Studie; die Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen oder klinische Bestrahlungssituationen übertragbar.",
      "assessment": "Eine In-vitro-Zellstudie — keine Tier-, keine Humandaten. Das experimentelle Design ist für die Zellbiologieebene technisch solide, und die schützenden Effekte von H₂ gegen strahleninduzierte ROS sind plausibel. Ergebnisse aus einer einzelnen humanen Zelllinie unter gesättigten H₂-Bedingungen liefern jedoch sehr begrenzte Evidenz für eine klinische Anwendung. Ehrliche Einschränkung: Strahlungsschutz in einem lebenden Organismus ist weitaus komplexer; Zelllinien-Studien erfassen keine Gewebepharmakokinetik, systemische Immunantworten oder DNA-Reparatur im Kontext normaler Gewebeheterogenität. Die Schlussfolgerung, H₂ sei ein „sicheres und wirksames Strahlenschutzmittel“, ist in diesem Stadium verfrüht — es handelt sich um eine interessante mechanistische Beobachtung, die weiterer Tier- und letztlich Humanforschung bedarf.",
      "abstract": "ZWECK: Untersuchung der potenziellen Schutzwirkung von molekularem Wasserstoff (H₂) gegen ¹²C⁶⁺-Schwerionenstrahlung, die ein wesentliches Risiko für Raumfahrten darstellt und auch in der Schwerionen-Radiotherapie eingesetzt wird. MATERIALIEN UND METHODEN: H₂ wurde unter hohem Druck (0,4 MPa) bis zur Sättigung in RPMI-1640-Medium gelöst. HPF- und H2DCFH-DA-Fluoreszenzsonden wurden zur Messung intrazellulärer ROS verwendet. Zellapoptose wurde mittels Annexin-V-FITC/PI-Doppelfärbung und Hoechst-33342-Färbung bestimmt. Zellzyklusanalysen erfolgten per PI-Färbung, die Expression apoptotischer Proteine per Western Blot. ERGEBNISSE: H₂ reduzierte den ROS-Spiegel in AHH-1-Zellen sowie bei der Radiolyse von Wasser. H₂ dämpfte die durch ¹²C⁶⁺-Strahlung induzierte Zellapoptose und linderte den strahlungsinduzierten G2/M-Zellzyklusarrest. Die strahleninduzierte Caspase-3-Aktivierung wurde durch H₂-Behandlung ebenfalls gehemmt. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Daten zeigen, dass H₂ die durch ¹²C⁶⁺-Strahlung induzierte Zellapoptose durch Senkung des ROS-Spiegels und Modulation apoptotischer Moleküle abschwächte und damit das Potenzial von H₂ als sicheres und wirksames Strahlenschutzmittel andeutet.",
      "conclusion": "In conclusion, these data showed that H(2) attenuated (12)C(6+) radiation-induced cell apoptosis through reducing the ROS level and modulating apoptotic molecules, thus indicating the potential of H(2) as a safe and effective radioprotectant."
    },
    {
      "pmid": "23610159",
      "year": 2013,
      "title": "Wasserstoffreiches Wasser senkt die Serum-LDL-Cholesterinspiegel und verbessert die HDL-Funktion bei Patienten mit potenziellem metabolischem Syndrom.",
      "title_en": "Hydrogen-rich water decreases serum LDL-cholesterol levels and improves HDL function in patients with potential metabolic syndrome.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of lipid research",
      "authors": "Song et al.",
      "author_search": "song song",
      "doi": "10.1194/jlr.m036640",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1194/jlr.m036640",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23610159/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-song-2013-senkt-serum-ldl-cholesterinspiegel/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2013 · Song et al. — Wasserstoffreiches Wasser senkt die Serum-LDL-Cholesterinspiegel und verbessert die HDL-Funktion bei Patienten mit potenziellem metabolischem Syndrom.",
      "summary": "Bei 20 Patienten mit potenziellem metabolischem Syndrom reduzierte das Trinken von 0,9–1,0 L/Tag H₂-reichem Wasser für 10 Wochen Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und Apolipoprotein B100/E, während vier verschiedene funktionelle Eigenschaften des HDL signifikant verbessert wurden — darunter antioxidativer Schutz vor LDL-Oxidation und Hemmung entzündlicher Monozytenadhäsion. Das antioxidative Enzym SOD stieg an und Lipidperoxidationsmarker sanken. (Journal of Lipid Research, 2013.)",
      "assessment": "Wissenschaftlich reichhaltige Befunde mit einem wesentlichen methodischen Mangel: keine Placebo-Kontrollgruppe. Ohne parallelen Kontrollarm könnten die LDL- und HDL-Veränderungen spontane Variation, diätetische Änderungen oder Regression zur Mitte über 10 Wochen widerspiegeln. Der Vier-Funktionstest-Ansatz für HDL ist eine echte Stärke und selten in H₂-Studien. Die Oxidationsstressreduktionen (SOD-Anstieg, TBARS-Abnahme) sind intern konsistent mit dem vorgeschlagenen H₂-Mechanismus. Limitationen: keine Randomisierung, kein Kontrollarm, kleines n (20), metabolisches Syndrom als Indikation ist multifaktoriell (Ernährungs-, Lebensstilkonfunder unkontrolliert). Ergebnisse sind hypothesengenerierend, nicht bestätigend.",
      "abstract": "Wir haben festgestellt, dass Wasserstoff (Dihydrogen; H₂) vorteilhafte lipidsenkende Effekte bei syrisch-goldenen Hamstern unter fettreicher Ernährung hat. Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen von H₂-reichem Wasser (0,9–1,0 L/Tag) auf Inhalt, Zusammensetzung und biologische Aktivitäten von Serumlipoproteinen bei 20 Patienten mit potenziellem metabolischem Syndrom zu charakterisieren. Serumanalysen zeigten, dass der Konsum von H₂-reichem Wasser über 10 Wochen zu einem Rückgang des Serum-Gesamtcholesterins (TC) und des LDL-Cholesterins (LDL-C) führte. Western-Blot-Analysen zeigten eine deutliche Abnahme von Apolipoprotein (Apo) B100 und ApoE im Serum. Darüber hinaus stellten wir fest, dass H₂ die HDL-Funktionalität auf vier unabhängige Weisen signifikant verbesserte: (i) Schutz vor LDL-Oxidation, (ii) Hemmung der TNF-α-induzierten Monozytenadhäsion an Endothelzellen, (iii) Stimulation des Cholesterin-Efflux aus Makrophagen-Schaumzellen und (iv) Schutz von Endothelzellen vor TNF-α-induzierter Apoptose. Weiterhin fand sich durch den Konsum von H₂-reichem Wasser ein Anstieg des antioxidativen Enzyms Superoxiddismutase und eine Abnahme der Thiobarbitursäure-reaktiven Substanzen im Gesamtserum und im LDL. Zusammenfassend scheint die Supplementierung mit H₂-reichem Wasser den Serum-LDL-C- und ApoB-Spiegel zu senken, dyslipidämiegeschädigte HDL-Funktionen zu verbessern und oxidativen Stress zu reduzieren, und könnte eine vorteilhafte Rolle bei der Prävention des potenziellen metabolischen Syndroms spielen.",
      "conclusion": "Further, we found consumption of H2-rich water resulted in an increase in antioxidant enzyme superoxide dismutase and a decrease in thiobarbituric acid-reactive substances in whole serum and LDL. In conclusion, supplementation with H2-rich water seems to decrease serum LDL-C and apoB levels, improve dyslipidemia-injured HDL functions, and reduce oxidative stress, and it may have a beneficial role "
    },
    {
      "pmid": "23467041",
      "year": 2013,
      "title": "Oberflächenerodierende PTMC-Beschichtung für vollständig biologisch abbaubare magnesiumbasierte Stent-Anwendungen.",
      "title_en": "A surface-eroding poly(1,3-trimethylene carbonate) coating for fully biodegradable magnesium-based stent applications: toward better biofunction, biodegradation and biocompatibility.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2013.02.041",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2013.02.041",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23467041/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2013-oberflaechenerodierende-poly-trimethylencarbonat-beschichtung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Wang et al. — Oberflächenerodierende PTMC-Beschichtung für vollständig biologisch abbaubare magnesiumbasierte Stent-Anwendungen.",
      "summary": "Diese werkstoffwissenschaftliche Studie untersuchte eine biologisch abbaubare Polymerbeschichtung (PTMC) für magnesiumbasierte Herzgefäßstents — mit dem Ziel, Korrosion zu kontrollieren und Biokompatibilität zu verbessern. Molekularer Wasserstoff taucht in dieser Studie nur als Nebenprodukt der Magnesiumkorrosion auf, nicht als Therapeutikum. Es handelt sich nicht um eine H₂-Therapiestudie, sondern um eine In-vitro- und In-vivo-Materialwissenschaftsstudie.",
      "assessment": "Dies ist eine Materialwissenschafts-/Biomedizintechnikstudie — keine Wasserstofftherapiestudie. Molekularer Wasserstoff wird nur als Korrosionsnebenprodukt von biologisch abbaubarem Magnesium erwähnt, und sein Ausbleiben (keine Ansammlung) wird als positives Sicherheitsergebnis gewertet. Ehrlicher Hinweis: Dieses Paper wurde wahrscheinlich aufgrund von H₂-Schlagwortindizierung hier katalogisiert; seine Relevanz für die therapeutische H₂-Forschung ist bestenfalls indirekt. Die Materialbefunde sind für die Stententwicklung technisch glaubwürdig, aber wer Evidenz für H₂-Therapie sucht, sollte anderswo nachschauen.",
      "abstract": "Biologisch abbaubare magnesiumbasierte Materialien haben ein hohes Potenzial für kardiovaskuläre Stent-Anwendungen; es bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich Korrosionskontrolle und Biokompatibilität. Eine oberflächenerodierende Beschichtung aus Poly(1,3-trimethylencarbonat) (PTMC) auf Magnesium(Mg)-Legierung wurde untersucht; ihr dynamisches Degradationsverhalten, elektrochemische Korrosion, Hämokompatibilität und Histokompatibilität wurden charakterisiert. Die PTMC-Beschichtung schützte die Mg-Legierung im dynamischen Degradationstest wirksam vor Korrosion. Die Korrosionsstromdichte der PTMC-beschichteten Legierung sank um drei bzw. eine Größenordnung gegenüber unbeschichteter bzw. PCL-beschichteter Mg-Legierung. Statische und dynamische Bluttests in vitro zeigten signifikant weniger adhärente und aktivierte Thrombozyten sowie weniger Hämolyse auf der PTMC-Oberfläche im Vergleich zu Kontrollen. Die PTMC-Beschichtung behielt nach 16 Wochen subkutaner Implantation bei Ratten ca. 55 % ihrer ursprünglichen Dicke und zeigte eine homogen flache Oberfläche, was auf Oberflächenerosion hindeutet — im Gegensatz zur PCL-Kontrolle mit nicht-uniformer Bulk-Erosion. Die mit PTMC beschichtete Mg-Legierung zeigte nach 52 Wochen in vivo weniger Volumenreduktion und weniger Korrosionsprodukte als die Kontrollen. Übermäßige Entzündung, Nekrose und Wasserstoffgasansammlung wurden nicht beobachtet. Die homogene Oberflächenerosion der PTMC-Beschichtung von außen nach innen und ihre ladungsneutralen Abbauprodukte tragen zu ihrem hervorragenden Schutzverhalten bei. PTMC ist ein vielversprechender Kandidat für eine oberflächenerodierende Beschichtung für Mg-basierte Implantate.",
      "conclusion": "The homogeneous surface erosion of the PTMC coating from exterior to interior (surface-eroding behavior) and its charge neutral degradation products contribute to its excellent protective performance. It is concluded that PTMC is a promising candidate for a surface-eroding coating applied to Mg-based implants."
    },
    {
      "pmid": "23457571",
      "year": 2013,
      "title": "Lösungsmittelschutz von Amidprotonen in Amylin-Fibrillen, untersucht mittels gequenchter Wasserstoffaustausch-NMR.",
      "title_en": "Amide proton solvent protection in amylin fibrils probed by quenched hydrogen exchange NMR.",
      "title_de": null,
      "journal": "PloS one",
      "authors": "Alexandrescu",
      "author_search": "alexandrescu alexandrescu",
      "doi": "10.1371/journal.pone.0056467",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1371/journal.pone.0056467",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23457571/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-alexandrescu-2013-loesungsmittelschutz-amidprotonen-amylin-fibrillen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2013 · Alexandrescu — Lösungsmittelschutz von Amidprotonen in Amylin-Fibrillen, untersucht mittels gequenchter Wasserstoffaustausch-NMR.",
      "summary": "Diese strukturbiologische Studie nutzte Wasserstoff-Deuterium-Austausch-NMR-Spektroskopie, um die Sekundärstruktur von Amylin (einem Hormon, das bei Typ-2-Diabetes Amyloid-Plaques bildet) innerhalb von Proteinfibrillen zu kartieren. „Wasserstoff“ bezeichnet in dieser Studie Wasserstoffatome in Proteinbindungen als Strukturanalysewerkzeug — nicht molekularen Wasserstoff (H₂) als Therapeutikum. Dies ist keine H₂-Therapiestudie.",
      "assessment": "Dies ist eine strukturbiologische/biophysikalische Studie, die keinerlei Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie hat. Das Wort „Wasserstoff“ bezeichnet Wasserstoffatome in Proteingerüstbindungen — eine Standard-NMR-Spektroskopietechnik. Ehrlicher Hinweis: Dieses Paper erscheint in dieser Datenbank aufgrund von Schlagwortüberschneidungen (Begriff „Wasserstoffaustausch“). Es hat keine Relevanz für H₂-Therapie, H₂-reiches Wasser oder klinische Wasserstoffanwendungen. Die Forschung selbst ist für das Verständnis der Amyloidbildung bei Typ-2-Diabetes von Interesse, aber wer Evidenz für H₂-Therapie sucht, wird hier nicht fündig.",
      "abstract": "Amylin ist ein endokrines Hormon, das in Amyloid-Plaques bei Patienten mit fortgeschrittenem Typ-2-Diabetes akkumuliert. Die Amyloid-Plaques sind an der Zerstörung der Bauchspeicheldrüsen-β-Zellen beteiligt, die Amylin und Insulin synthetisieren. Um die Sekundärstruktur von Amylin in Amyloidfibrillen besser zu charakterisieren, wurde das NMR-Spektrum des entfalteten Zustands in 95 % DMSO zugeordnet und eine gequenchte Wasserstoff-Deuterium-Austauschtechnik eingesetzt, um den Amidprotonen-Lösungsmittelschutz in den Fibrillen zu untersuchen. Partiell ausgetauschte Fibrillen werden in 95 % DMSO gelöst und die Amidprotonenbesetzung aus DMSO-denaturierten Monomeren bestimmt. Wasserstoffaustausch-Halbwertszeiten bei pH 7,6 und 37 °C variieren zwischen ca. 5 h für den unstrukturierten N-Terminus und 600 h für Amidprotonen in den zwei β-Strängen, die intermolekulare Wasserstoffbrücken zwischen Amylin-Monomeren entlang der Fibrillenachse bilden. Basierend auf den Schutzdaten wird geschlussfolgert, dass die Reste A8–H18 und I26–Y37 die zwei β-Stränge in Amylin-Fibrillen bilden. Es gibt Variation im Schutz innerhalb der β-Stränge, insbesondere für Strang β1, wo nur die Reste F15–H18 stark geschützt sind. Unterschiede im Schutz scheinen auf Einschränkungen der Gerüstdynamik zurückzugehen, die durch die Packung von zwei Schichten C2-symmetriebezogener β-Haarnadeln in der Protofilamentstruktur auferlegt werden, wobei Strang β1 an der Oberfläche und β2 im Inneren positioniert ist.",
      "conclusion": "There is variation in protection within the β-strands, particularly for strand β1 where only residues F15-H18 are strongly protected. Differences in protection appear to be due to restrictions on backbone dynamics imposed by the packing of two-layers of C2-symmetry-related β-hairpins in the protofilament structure, with strand β1 positioned on the surface and β2 in the interior."
    },
    {
      "pmid": "22537465",
      "year": 2012,
      "title": "Molekularer Wasserstoff und Strahlenschutz",
      "title_en": "Molecular hydrogen and radiation protection",
      "title_de": null,
      "journal": "Free Radical Research",
      "authors": "Chuai et al.",
      "author_search": "chuai chuai",
      "doi": "10.3109/10715762.2012.689429",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3109/10715762.2012.689429",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22537465/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chuai-2012-strahlenschutz/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress",
        "liver",
        "fundamentals"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2012 · Chuai — Molekularer Wasserstoff und Strahlenschutz",
      "summary": "Wasserstoff (H₂) als Strahlenschutz: Ionisierende Strahlung schädigt Zellen vor allem über das Hydroxyl-Radikal (•OH) — genau das Radikal, das H₂ selektiv abfängt. Dieses Review fasst zusammen, dass H₂ bestrahlte Zellen und Tiere schützt; in einer randomisierten, placebo-kontrollierten Studie verbesserte H₂-Trinkwasser zudem die Lebensqualität von Patienten mit Strahlentherapie bei Lebertumoren. (Free Radical Research, 2012.)",
      "assessment": "Das Review ist relevant, weil es den Mechanismus (•OH-Abfang) sauber mit einem klinischen Anwendungsfeld (Strahlentherapie-Nebenwirkungen) verbindet und einen echten Human-RCT zitiert. Für uns ist besonders interessant, dass die zitierte Humanstudie mit getrunkenem H₂-Wasser arbeitete — also der Konsumform, die unseren Produkten entspricht. Trotzdem Vorsicht bei der Kommunikation: Hier geht es um Lebensqualität bei Krebs-Strahlentherapie, ein hochsensibles medizinisches Feld — daraus dürfen keinerlei Heil- oder Krebs-Therapieversprechen abgeleitet werden. Limitationen, ehrlich benannt: Es ist ein Review (Evidenz-Level 4, Sekundärquelle, von der Autorengruppe selbst zu großen Teilen bestückt), der zugrundeliegende Humanbeleg ist eine einzelne kleine RCT, und ein möglicher Interessen-Bias der berichtenden Gruppe ist nicht auszuschließen.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (Diwasserstoff, H₂) wirkt als therapeutisches Antioxidans, indem er selektiv Hydroxyl-Radikale (•OH) und Peroxynitrit (ONOO-) reduziert. Es ist gut bekannt, dass ionisierende Strahlung (IR) oxidative Schäden und nachfolgend Apoptose hauptsächlich aufgrund der Bildung von •OH verursacht, die der Radiolyse von H₂O folgt. Unsere Abteilung berichtete als erste über den Schutzeffekt von H₂ in bestrahlten Zellen und Mäusen, und dieser Effekt wird von uns und einem weiteren Labor in verschiedenen experimentellen Tiermodellen gut reproduziert. Eine randomisierte, placebo-kontrollierte Untersuchung zeigte außerdem, dass der Konsum von H₂ die Lebensqualität von Patienten verbessern kann, die wegen Lebertumoren mit Strahlentherapie behandelt wurden. Diese ermutigenden Ergebnisse legen nahe, dass H₂ Potenzial als strahlenschützender Wirkstoff mit Wirksamkeit und Nicht-Toxizität besitzt.",
      "conclusion": "A randomised, placebo-controlled investigation also showed consumption of H(2) can improve the quality of life of patients treated with radiotherapy for liver tumours. These encouraging results suggested that H(2) has a potential as a radioprotective agent with efficacy and non-toxicity."
    },
    {
      "pmid": "22965001",
      "year": 2012,
      "title": "Protonenreduktion zu Wasserstoff in biologischen und chemischen Systemen.",
      "title_en": "Proton reduction to hydrogen in biological and chemical systems.",
      "title_de": null,
      "journal": "Physical chemistry chemical physics : PCCP",
      "authors": "Tran et al.",
      "author_search": "tran tran",
      "doi": "10.1039/c2cp42413d",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c2cp42413d",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22965001/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tran-2012-protonenreduktion-biologischen-chemischen-systemen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2012 · Tran et al. — Protonenreduktion zu Wasserstoff in biologischen und chemischen Systemen.",
      "summary": "Diese Chemie-Übersichtsarbeit untersucht die Enzyme (Hydrogenasen), die biologische Systeme zur Produktion von molekularem Wasserstoff (H₂) aus Protonen verwenden, und wie diese natürlichen Katalysatoren die Entwicklung synthetischer Katalysatoren für solarenergiebetriebene H₂-Produktion inspirieren. Dies ist eine Biochemie- und Grünenergie-Übersicht — keine Studie über H₂ als medizinisches oder therapeutisches Mittel.",
      "assessment": "Dies ist eine Biochemie- und Grünenergie-Übersichtsarbeit — keine Wasserstoffmedizin- oder Therapieübersicht. Sie beschreibt die biologische Produktion von H₂ durch Hydrogenase-Enzyme und wie dieses Wissen das synthetische Katalysatordesign informiert. Ehrlicher Hinweis: Obwohl es konzeptuellen Überschnitt mit der H₂-Biologie gibt (Darm-H₂-Produktion, Bioenergetik), behandelt dieses Paper keine H₂-Therapie, kein H₂-reiches Wasser oder Gesundheitseffekte. Die Wissenschaft ist solide und für erneuerbare Energien und bioorganische Chemie relevant — nicht aber für klinische Wasserstoffanwendungen.",
      "abstract": "Im Bestreben, Katalysatorsysteme zur Umwandlung von Solarenergie in die Energie chemischer Bindungen zu entwickeln, suchen Chemiker und Elektrochemiker Inspiration aus unserem Verständnis von Enzymen, die an der Bioenergetik beteiligt sind. Dies gilt insbesondere für die Erzeugung von molekularem Wasserstoff aus energiereichen Elektronen, die aus solarbetriebener Wasserspaltung gewonnen werden. In diesem Fall sind die natürlichen Enzyme die [NiFe]- und [FeFe]-Hydrogenasen. In diesem Artikel überblicken wir unser aktuelles Verständnis der Struktur und des mechanistischen Funktionierens dieser Enzyme und wie sie einen Bauplan für das Design und das mechanistische Verständnis einer Vielzahl synthetisierter Katalysatoren für die Protonenreduktionschemie liefern.",
      "conclusion": "In this case the natural enzymes are the [NiFe]- and [FeFe]-hydrogenases. In this article we review our present understanding of the structure and mechanistic functioning of these enzymes and how they are providing a blue print to the design and understanding of the mechanism of a variety of synthesized catalysts for proton reduction chemistry."
    },
    {
      "pmid": "22720117",
      "year": 2012,
      "title": "Molekularer Wasserstoff als aufkommendes therapeutisches medizinisches Gas für neurodegenerative und andere Erkrankungen.",
      "title_en": "Molecular hydrogen as an emerging therapeutic medical gas for neurodegenerative and other diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oxidative medicine and cellular longevity",
      "authors": "Ohno et al.",
      "author_search": "ohno ohno",
      "doi": "10.1155/2012/353152",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1155/2012/353152",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22720117/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohno-2012-aufkommendes-therapeutisches-medizinisches-neurodegenerative/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "liver",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2012 · Ohno et al. — Molekularer Wasserstoff als aufkommendes therapeutisches medizinisches Gas für neurodegenerative und andere Erkrankungen.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit erfasst die Forschung zu molekularem Wasserstoff (H₂) über 63 Krankheitsmodelle und Humanerkrankungen, die in den vier einhalb Jahren nach dem wegweisenden Nature-Medicine-Artikel von 2007 dokumentiert wurden. Die meisten Belege stammen aus Nagertier-Studien; sechs Humanerkrankungen wurden untersucht, darunter Typ-2-Diabetes, metabolisches Syndrom und Hämodialyse. Der Review benennt ehrlich zwei ungelöste Rätsel: das Fehlen einer Dosis-Wirkungs-Beziehung und die paradoxe Wirksamkeit winziger H₂-Mengen trotz großer endogener Darm-H₂-Produktion.",
      "assessment": "Ein Schlüssel-Review-Artikel für alle, die in das H₂-Medizinfeld einsteigen — er bietet sowohl einen ehrlichen Breitenüberblick als auch intellektuelle Ehrlichkeit bei ungelösten mechanistischen Fragen. Die 63 katalogisierten Krankheitsmodelle sind überwiegend Nagertier-Studien, und die Humanevidence (6 Erkrankungen) ist in Umfang und Größe vorläufig. Wichtige Einschränkungen: Als Review erzeugt er keine neuen Effektgrößen; die benannten mechanistischen Paradoxa (keine Dosis-Wirkungs-Beziehung, Wirksamkeit trotz endogenem H₂-Hintergrund) bleiben auch heute offene Fragen. Der Review stammt aus Japan, wo das H₂-Forschungsfeld am aktivsten war, und sollte mit Bewusstsein für den positiven Publikationsbias in dieser Phase gelesen werden.",
      "abstract": "Effekte von molekularem Wasserstoff auf verschiedene Erkrankungen wurden für 63 Krankheitsmodelle und Humanerkrankungen in den vergangenen vier einhalb Jahren dokumentiert. Die meisten Studien wurden an Nagetieren durchgeführt, darunter zwei Modelle für Parkinson-Krankheit und drei Modelle für Alzheimer-Krankheit. Ausgeprägte Effekte werden besonders bei durch oxidativen Stress vermittelten Erkrankungen beobachtet, darunter neonatale zerebrale Hypoxie; Parkinson-Krankheit; Ischämie/Reperfusion von Rückenmark, Herz, Lunge, Leber, Niere und Darm; Transplantation von Lunge, Herz, Niere und Darm. Sechs Humanerkrankungen wurden bisher untersucht: Diabetes mellitus Typ 2, metabolisches Syndrom, Hämodialyse, entzündliche und mitochondriale Myopathien, Hirnstamminfarkt und strahleninduzierte Nebenwirkungen. Zwei Rätsel bleiben jedoch ungelöst. Erstens: Kein Dosis-Wirkungs-Effekt wird beobachtet. Nagetiere und Menschen können eine kleine Menge Wasserstoff durch H₂-reiches Wasser aufnehmen, zeigen aber ausgeprägte Effekte. Zweitens: Darmbakterien bei Menschen und Nagetieren produzieren große Mengen Wasserstoff, aber eine Zugabe einer kleinen Menge Wasserstoff zeigt ausgeprägte Effekte. Weitere Studien sind erforderlich, um die molekularen Grundlagen der ausgeprägten Wasserstoffeffekte aufzuklären und die optimale Frequenz, Menge und Methode der H₂-Verabreichung für jede Humanerkrankung zu bestimmen.",
      "conclusion": "Second, intestinal bacteria in humans and rodents produce a large amount of hydrogen, but an addition of a small amount of hydrogen exhibits marked effects. Further studies are required to elucidate molecular bases of prominent hydrogen effects and to determine the optimal frequency, amount, and method of hydrogen administration for each human disease."
    },
    {
      "pmid": "22585131",
      "year": 2012,
      "title": "Beiträge des mikrobiellen Wasserstoffhaushalts zur kolischen Homöostase.",
      "title_en": "Contributions of the microbial hydrogen economy to colonic homeostasis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nature reviews. Gastroenterology & hepatology",
      "authors": "Carbonero et al.",
      "author_search": "carbonero carbonero",
      "doi": "10.1038/nrgastro.2012.85",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/nrgastro.2012.85",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22585131/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-carbonero-2012-beitraege-des-mikrobiellen-wasserstoffhaushalts/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2012 · Carbonero et al. — Beiträge des mikrobiellen Wasserstoffhaushalts zur kolischen Homöostase.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit aus Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology untersucht, wie von Darmbakterien produziertes H₂ — als Teil des kolischen „Wasserstoffhaushalts“ — die Kolongesundheit, Atemgas-Diagnostik (Laktoseintoleranz, SIBO, Reizdarm) und das Gleichgewicht zwischen potenziell protektiven und schädlichen Gasspezies (H₂, Methan, Schwefelwasserstoff) beeinflusst. Dies ist eine Übersicht zur Biologie von endogenem Darm-H₂, nicht zur Gabe von molekularem Wasserstoff als Therapie.",
      "assessment": "Eine hochwertige Übersichtsarbeit in einer führenden Gastroenterologie-Zeitschrift, die den biologischen Kontext für das Verständnis der physiologischen Relevanz von H₂ im Darm liefert. Sie testet oder befürwortet keine exogene H₂-Verabreichung als Therapie; sie kartiert vielmehr die Ökologie des endogenen H₂-Stoffwechsels. Relevanz für H₂-Medizin: wichtiger Hintergrund für das Verständnis, wie darmassoziiertes H₂ möglicherweise bereits zur antioxidativen Kolonverteidigung beiträgt — und warum das Hinzufügen kleiner Mengen exogenen H₂ (z. B. via H₂-reiches Wasser) biologische Effekte trotz hohem endogenen H₂-Hintergrund erzielen könnte. Dieser Review liefert keine Evidenz für die Wirksamkeit therapeutischer H₂-Gabe, begründet aber die physiologische Plausibilität.",
      "abstract": "Kolongas gehört zu den greifbarsten Merkmalen der Verdauung, dennoch können Ärzte bei klinischen Beschwerden über übermäßiges Gas typischerweise keine Langzeiterleichterung bieten. Studien, die Kolongas charakterisieren, haben Veränderungen in Volumen oder Zusammensetzung mit Darmerkrankungen verknüpft und gezeigt, dass Wasserstoffgas (H₂), Methan, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid Nebenprodukte des Zusammenspiels zwischen H₂-produzierenden fermentativen Bakterien und H₂-Verbrauchern (reduktive Acetatbildner, methanogene Archaeen und Sulfat-reduzierende Bakterien) sind. Klinisch können Atem-H₂ und Methan auf Laktose- und Glukoseintoleranz, bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms und Reizdarm hinweisen. Methanwerte sind bei Patienten mit Verstopfung oder Reizdarm erhöht. Schwefelwasserstoff ist ein Nebenprodukt des H₂-Stoffwechsels durch SRB, die in der Kolonschleimhaut allgegenwärtig sind. Obwohl bei IBD-Patienten höhere Schwefelwasserstoff- und SRB-Werte gefunden wurden und in geringerem Maß bei Kolorektalkarzinom, könnte dieses Kolongas vorteilhafte Effekte haben. Zudem hat H₂ nachgewiesene antioxidative Eigenschaften und könnte im gesunden Kolon die Schleimhaut vor oxidativen Belastungen schützen, während ein gestörter H₂-Haushalt Entzündung oder Karzinogenese begünstigen könnte. Standardisierte Atemgasmessungen kombiniert mit sich stetig verbessernden molekularen Methoden könnten daher neuartige Strategien zur Prävention, Diagnose oder Behandlung zahlreicher Kolonerkrankungen liefern.",
      "conclusion": "Moreover, H(2) has been shown to have antioxidant properties and, in the healthy colon, physiological H(2) concentrations might protect the mucosa from oxidative insults, whereas an impaired H(2) economy might facilitate inflammation or carcinogenesis. Therefore, standardized breath gas measurements combined with ever-improving molecular methodologies could provide novel strategies to prevent, dia"
    },
    {
      "pmid": "21621588",
      "year": 2012,
      "title": "Molekularer Wasserstoff ist ein neuartiges Antioxidans zur effizienten Reduktion von oxidativem Stress mit Potenzial für die Verbesserung mitochondrialer Erkrankungen.",
      "title_en": "Molecular hydrogen is a novel antioxidant to efficiently reduce oxidative stress with potential for the improvement of mitochondrial diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochimica et biophysica acta",
      "authors": "Ohta",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": "10.1016/j.bbagen.2011.05.006",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbagen.2011.05.006",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21621588/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2012-ist-neuartiges-antioxidans-zur/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "eye",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2012 · Ohta — Molekularer Wasserstoff ist ein neuartiges Antioxidans zur effizienten Reduktion von oxidativem Stress mit Potenzial für die Verbesserung mitochondrialer Erkrankungen.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit von Shigeo Ohta — einem der Begründer der modernen H₂-Medizin — erfasst die biologischen Effekte von molekularem Wasserstoff bei mehr als 38 Erkrankungen, physiologischen Zuständen und klinischen Tests, die in den Jahren nach dem Nature-Medicine-Paper von 2007 dokumentiert wurden. Sie deckt mehrere Verabreichungswege ab (Inhalation, H₂-reiches Wasser, H₂-Bad, H₂-Kochsalz, Augentropfen), berichtet über anti-oxidative, anti-inflammatorische und anti-allergische Effekte und hebt vorläufige klinische Hinweise hervor, dass H₂-gelöstes Wasser bei mitochondrialen Erkrankungen nützlich sein könnte.",
      "assessment": "Ein grundlegender Review-Artikel eines der führenden Forscher des Feldes, der ein umfassendes Bild des Standes der H₂-Medizin um 2011–2012 vermittelt. Sein Wert liegt in der Breite der erfassten Evidenz und dem ehrlichen Eingeständnis mechanistischer Lücken. Einschränkungen: Als Review (keine Originaldaten) liefert er keine neuen Effektgrößen; der Großteil der erfassten Evidenz ist präklinisch (Tier/In-vitro); die sechs abgedeckten Humanerkrankungsbereiche hatten zu dem Zeitpunkt sehr kleine, oft nicht-randomisierte Vorstudien. Die Schlussfolgerung, H₂ habe „großes Potenzial für tatsächliche medizinische Anwendungen“, ist als Hypothese berechtigt, sollte aber nicht als etablierte klinische Evidenz gelesen werden. Seit 2012 ist die Evidenzbasis gewachsen — dieser Review sollte als historischer Ankerpunkt behandelt werden, nicht als aktueller Feldstand.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Mitochondrien sind die Hauptquelle von oxidativem Stress. Akuter oxidativer Stress verursacht schwere Gewebeschäden, und anhaltender oxidativer Stress ist eine der Ursachen vieler häufiger Erkrankungen, von Krebs und des Alterungsprozesses; bisher gab es jedoch wenig Erfolg bei der Entwicklung eines wirksamen Antioxidans ohne Nebenwirkungen. Wir haben berichtet, dass molekularer Wasserstoff Potenzial als wirksames Antioxidans für medizinische Anwendungen hat. ÜBERBLICKSUMFANG: Wir überblicken die neuesten Fortschritte bei therapeutischen und präventiven Anwendungen von Wasserstoff. Seit der Veröffentlichung des ersten Papers in Nature Medicine wurden Effekte von Wasserstoff bei mehr als 38 Erkrankungen, physiologischen Zuständen und klinischen Tests in führenden biologischen/medizinischen Zeitschriften berichtet. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Wasserstoff aufzunehmen oder zu konsumieren: Wasserstoffgas inhalieren, H₂-gelöstes Wasser trinken, ein H₂-Bad nehmen, H₂-gelöste Kochsalzlösung injizieren, H₂-gelöste Kochsalzlösung als Augentropfen verwenden und die Produktion von intestinalem Wasserstoff durch Bakterien erhöhen. Wasserstoff hat viele Vorteile für therapeutische und präventive Anwendungen und zeigt nicht nur anti-oxidative Stresseffekte, sondern auch verschiedene anti-inflammatorische und anti-allergische Effekte. Vorläufige klinische Studien zeigen, dass das Trinken von H₂-gelöstem Wasser die Pathologie mitochondrialer Erkrankungen zu verbessern scheint. HAUPTSCHLUSSFOLGERUNGEN: Wasserstoff hat biologische Vorteile für präventive und therapeutische Anwendungen; die molekularen Mechanismen, die den ausgeprägten Effekten kleiner H₂-Mengen zugrunde liegen, bleiben jedoch ungeklärt. ALLGEMEINE BEDEUTUNG: Wasserstoff ist ein neuartiges Antioxidans mit großem Potenzial für tatsächliche medizinische Anwendungen.",
      "conclusion": "Hydrogen has biological benefits toward preventive and therapeutic applications; however, the molecular mechanisms underlying the marked effects of small amounts of hydrogen remain elusive. GENERAL"
    },
    {
      "pmid": "23079742",
      "year": 2012,
      "title": "Bindungs-Hotspots in einer Antikörper-ssDNA-Grenzfläche: eine molekulardynamische Studie.",
      "title_en": "Binding hot-spots in an antibody-ssDNA interface: a molecular dynamics study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Molecular bioSystems",
      "authors": "Wang et al.",
      "author_search": "wang wang",
      "doi": "10.1039/c2mb25250c",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1039/c2mb25250c",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23079742/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wang-2012-bindungs-hotspots-antikoerper-ssdna/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Wang et al. — Bindungs-Hotspots in einer Antikörper-ssDNA-Grenzfläche: eine molekulardynamische Studie.",
      "summary": "Diese computergestützte Biologiestudie nutzte Molekulardynamiksimulationen, um Schlüssel-Aminosäurereste zu identifizieren, die die Wechselwirkung zwischen einem Lupus-assoziierten Antikörper und einzelsträngiger DNA (ssDNA) stabilisieren. „Wasserstoff“ bezeichnet in dieser Studie ausschließlich Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Proteinresten und DNA — die fundamentale Strukturkraft in der Molekularbiologie. Dies ist keine Studie über molekulare H₂-Therapie.",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte Strukturbiologiestudie ohne jede Verbindung zur molekularen Wasserstofftherapie. Der Begriff „molekulare Wasserstoffbrückenbindungen“ bezeichnet klassische H-Brücken-Interaktionen an Protein-DNA-Grenzflächen — unabhängig von H₂-Gas oder dessen biologischen und medizinischen Effekten. Ehrlicher Hinweis: Dieses Paper ist hier aufgrund von Schlagwortüberschneidungen indiziert. Seine Befunde sind für die Lupus-Autoantikörper-Biologie und das Protein-Engineering relevant, nicht für H₂-Medizin.",
      "abstract": "Die Simulation von Antigen-Antikörper-Wechselwirkungen ist unerlässlich für die Aufklärung der Antigen-Antikörper-Mechanik. Proteininteraktionen sind vital für die Erklärung von Antikörper-ssDNA-Assoziationen in der Immunologie. Daher untersuchte diese Studie die Dissoziation des humanen Lupus-erythematodes-Antikörper-ssDNA-Komplexes. Die Dissoziation wird auch mittels Potential-der-mittleren-Kraft-Berechnungen basierend auf Molekulardynamik und dem expliziten Wassermodell untersucht. Die MM-PBSA-Methode wird ebenfalls zur Bestätigung der Dissoziationssimulationen eingesetzt. Mit 605-Nanosekunden-Molekulardynamiksimulationen weisen die Ergebnisse darauf hin, dass 8 Reste (Gly44, Asn54, Arg98, Tyr100, Asp101, Tyr32, Tyr49 und Asn50) und fünf intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen die Antikörper-ssDNA-Interaktion tiefgreifend beeinflussen könnten — ein Befund, der für das Protein-Engineering dieses Antikörper-ssDNA-Struktur nützlich sein könnte. Die experimentelle Bindungsaffinität dieses Komplexes beträgt 7,00 kcal mol⁻¹. Unsere Dissoziationsbindungsaffinität beträgt 7,96 ± 0,33 kcal mol⁻¹ und die MM-PBSA-Bindungsaffinität 9,12 ± 1,65 kcal mol⁻¹, was nahe am experimentellen Wert liegt. Zudem könnten die 8 Reste eine bedeutendere Rolle bei der Entwicklung bioaktiver Antikörper-Analoga spielen.",
      "conclusion": "Our dissociation binding affinity is 7.96 ± 0.33 kcal mol(-1) and MM-PBSA binding affinity is 9.12 ± 1.65 kcal mol(-1), which is close to the experimental value. Additionally, the 8 residues Gly44 (HCDR2), Asn54 (HCDR2), Arg98 (HCDR3), Tyr100 (HCDR3), Asp101 (HCDR3), Tyr32 (LCDR1), Tyr49 (LCDR2) and Asn50 (LCDR2) may play a more significant role in developing bioactive antibody analogues."
    },
    {
      "pmid": "23014490",
      "year": 2012,
      "title": "Eine Wasserstoffgas-Wasser-Äquilibrierungsmethode liefert genaue und präzise Messungen stabiler Wasserstoff-Isotopenverhältnisse in Ernährungsstudien.",
      "title_en": "A hydrogen gas-water equilibration method produces accurate and precise stable hydrogen isotope ratio measurements in nutrition studies.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of nutrition",
      "authors": "Wong et al.",
      "author_search": "wong wong",
      "doi": "10.3945/jn.112.167957",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3945/jn.112.167957",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23014490/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wong-2012-wasserstoffgas-aequilibrierungsmethode-liefert-genaue/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Wong et al. — Eine Wasserstoffgas-Wasser-Äquilibrierungsmethode liefert genaue und präzise Messungen stabiler Wasserstoff-Isotopenverhältnisse in Ernährungsstudien.",
      "summary": "Diese analytisch-chemische Studie validierte eine platinkatalysierte Wasserstoffgas-Wasser-Äquilibrierungsmethode zur Messung stabiler Wasserstoff-Isotopenverhältnisse (Deuterium) in Körperflüssigkeiten — verwendet in der Ernährungsforschung zur Messung von Körperzusammensetzung und Energieverbrauch. „Wasserstoffgas“ bezeichnet hier H₂ als analytisches Reagenz, nicht als Therapeutikum. Dies ist ein Messpaper zur Messmethodologie, keine H₂-Therapiestudie.",
      "assessment": "Dies ist ein analytisch-chemisches/Ernährungsmessungs-Methodologiepaper ohne Relevanz für die molekulare Wasserstofftherapie. H₂-Gas wird als analytisches Reagenz für Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie verwendet — nicht als an Personen verabreichter Wirkstoff für Gesundheitseffekte. Ehrlicher Hinweis: Dieses Paper ist aufgrund von H₂-Schlagwortüberschneidungen hier katalogisiert. Es liefert keinerlei Evidenz für oder gegen therapeutische H₂-Anwendungen. Sein Beitrag gilt der Messungsmethodologie in der Ernährungswissenschaft.",
      "abstract": "Die stabile Wasserstoff-Isotopen-Methodologie wird in Ernährungsstudien zur Messung von Wachstum, Muttermilchaufnahme und Energiebedarf eingesetzt. Die Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie ist die beste Instrumentierung zur Messung stabiler Wasserstoff-Isotopenverhältnisse in physiologischen Flüssigkeiten. Konventionelle Methoden zur Umwandlung physiologischer Flüssigkeiten in Wasserstoffgas für massenspektrometrische Analysen sind arbeitsintensiv, erfordern spezielle Reagenzien und bringen Gedächtniseffekte und potentielle Isotopenentmischung mit sich. Ziel dieser Studie war es, die Genauigkeit und Präzision einer platinkatalysierten H₂-Wasser-Äquilibrierungsmethode für stabile Wasserstoff-Isotopenverhältnismessungen zu bestimmen. Zeit bis zur isotopischen Gleichgewichtseinstellung, Tag-zu-Tag- und Woche-zu-Woche-Reproduzierbarkeit, Genauigkeit und Präzision wurden mit einem Thermo DELTA V Advantage Continuous-Flow-Isotopenverhältnis-Massenspektrometer bewertet. Die isotopische Gleichgewichtseinstellung dauerte 3 Stunden. Messungen an Wasser- und Urinproben mit natürlicher Häufigkeit und angereicherten Deuteriumspiegeln waren sehr reproduzierbar. Die Methode war genau bis 2,8 ‰ und reproduzierbar bis 4,0 ‰ anhand von internationalen Referenzanalysen. Alle Ergebnisvariablen, ob in Urinproben aus 10 doppelt-markierten Wasserstudien oder Plasmaproben aus 26 Körperwasserstudien, unterschieden sich nicht von denen der Referenz-Zinkreduktionsmethode. Die Methode lieferte hochgenaue Schätzungen von ad-libitum-Energieaufnahme, Körperzusammensetzung und Wasserumsatzraten. Die Methode reduziert die Analysekosten erheblich und könnte leicht von entsprechend ausgestatteten Labors übernommen werden.",
      "conclusion": "The method produced highly accurate estimation on ad libitum energy intakes, body composition, and water turnover rates. The method greatly reduces the analytical cost and could easily be adopted by laboratories equipped with a continuous-flow isotope ratio mass spectrometer."
    },
    {
      "pmid": "22797884",
      "year": 2012,
      "title": "Nachweis der Erhaltung nativer inter- und intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen im desolvatisierten FK-Bindungsprotein·FK506-Komplex, erzeugt durch Elektrospray-Ionisation.",
      "title_en": "Evidence for the preservation of native inter- and intra-molecular hydrogen bonds in the desolvated FK-binding protein·FK506 complex produced by electrospray ionization.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of the American Society for Mass Spectrometry",
      "authors": "Hopper et al.",
      "author_search": "hopper hopper",
      "doi": "10.1007/s13361-012-0430-y",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s13361-012-0430-y",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22797884/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hopper-2012-nachweis-erhaltung-nativer-inter/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Hopper et al. — Nachweis der Erhaltung nativer inter- und intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen im desolvatisierten FK-Bindungsprotein·FK506-Komplex, erzeugt durch Elektrospray-Ionisation.",
      "summary": "Diese biophysikalische Studie nutzte Massenspektrometrie und Ionenmobilitätsspektrometrie, um zu untersuchen, ob Protein-Ligand-Wasserstoffbrückenbindungen erhalten bleiben, wenn Proteinkomplexe durch Elektrospray-Ionisation aus der Lösung in die Gasphase überführt werden. „Wasserstoffbrückenbindungen“ bezeichnet hier strukturelle interatomare Bindungen in Proteinen — nicht molekulares Wasserstoffgas (H₂) oder Therapie. Dieses Paper hat keinen Bezug zur H₂-Medizin.",
      "assessment": "Dies ist ein Biophysik-/Native-Massenspektrometrie-Methodologiepaper ohne Relevanz für die molekulare Wasserstofftherapie. Der Begriff „Wasserstoffbrückenbindungen“ bezeichnet fundamentale strukturelle Wechselwirkungen zwischen elektronegativen Atomen und Wasserstoff in Proteinen — Standard-Physikochemie. Ehrlicher Hinweis: Dieses Paper ist aufgrund von Schlagwortüberschneidungen (\"Wasserstoffbrückenbindungen\") hier katalogisiert. Es trägt zur nativen Massenspektrometrie-Methodologie und Protein-Strukturbiologie bei, nicht zur H₂-Medizin.",
      "abstract": "Es ist mittlerweile gut belegt, dass Elektrospray-Ionisation (ESI) nicht-kovalente Proteinassemblies in eine desolvatisierte Umgebung überführen kann und so deren Analyse durch Massenspektrometrie ermöglicht. In welchem Ausmaß native Interaktionen aus der Lösungsphase in dieser Umgebung erhalten bleiben, ist weniger klar. Ortsspezifische Mutagenese des FK506-Bindungsproteins (FKBP) wurde eingesetzt, um spezifische intra- und intermolekulare Interaktionen im Komplex zwischen FKBP und seinem Liganden FK506 zu sondieren. Kollisionsaktivierung von Wild-Typ- und Mutanten-FKBP·FK506-Ionen, erzeugt durch ESI, zeigte, dass die Entfernung nativer Protein-Ligand-Interaktionen zwischen Asp37, Tyr82 und FK506 den Komplex signifikant destabilisierte. Die Mutation von Arg42 zu Ala42 oder Tyr26 zu Phe26 führte ebenfalls zu energieärmerer Dissoziation. Obwohl diese Reste keine direkten H-Brücken zu FK506 bilden, interagieren sie mit Asp37 und gewährleisten dessen korrekte Orientierung. Der Vergleich mit lösungsbasierten Affinitätsmessungen dieser Mutanten wird diskutiert. Ionenmobilitätsspektrometrie lieferte Gasphasen-Strukturinformationen zur Entfaltung der Komplexe. Die [M + 6H]⁶⁺-Komplexe von Wildtyp und Mutanten zeigten Widerstand gegen Entfaltung und kompakte Konformationen. Die Entfernung des basischen Arg42-Rests induzierte jedoch signifikante strukturelle Schwächung des [M + 7H]⁷⁺-Komplexes bei Dissoziationsenergie. Die Destabilisierung durch gezielte Entfernung spezifischer H-Brücken liefert Evidenz für deren Erhaltung im desolvatisierten Wildtyp-Komplex.",
      "conclusion": "However, removal of the basic Arg42 residue was found to induce significant structural weakening of the [M + 7H](7+) complex when raised to dissociation-level energies. Overall, destabilization of the FKBP·FK506 complex, resulting from targeted removal of specific H-bonds, provides evidence for the preservation of these interactions in the desolvated wild-type complex."
    },
    {
      "pmid": "22687834",
      "year": 2012,
      "title": "Wasserstoff könnte die kollageninduzierte Thrombozytenaggregation hemmen: eine Ex-vivo- und In-vivo-Studie.",
      "title_en": "Hydrogen may inhibit collagen-induced platelet aggregation: an ex vivo and in vivo study.",
      "title_de": null,
      "journal": "Internal medicine (Tokyo, Japan)",
      "authors": "Takeuchi et al.",
      "author_search": "takeuchi takeuchi",
      "doi": "10.2169/internalmedicine.51.7161",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2169/internalmedicine.51.7161",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22687834/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-takeuchi-2012-koennte-kollageninduzierte-thrombozytenaggregation-hemmen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Takeuchi et al. — Wasserstoff könnte die kollageninduzierte Thrombozytenaggregation hemmen: eine Ex-vivo- und In-vivo-Studie.",
      "summary": "In dieser Studie mit gemischtem Design — bestehend aus humanen Ex-vivo-Bluttests und Ratten-In-vivo-Experimenten — hemmte molekularer Wasserstoff (via H₂-Kochsalz oder H₂-Inhalation) die kollageninduzierte Thrombozytenaggregation signifikant. Thrombozytenaggregation ist ein Schlüsselschritt bei der Blutgerinnselbildung; eine reduzierte Aggregation könnte prinzipiell für den kardiovaskulären Schutz relevant sein. Dies ist jedoch eine präklinische und Ex-vivo-Studie; klinische Implikationen für den Menschen sind unbewiesen.",
      "assessment": "Eine interessante präklinische und Ex-vivo-Studie mit einer bescheidenen humanen Blutkomponente (n = 6 Ex-vivo). Der Befund, dass H₂ die Thrombozytenaggregation reduzieren könnte, ist neuartig und mechanistisch plausibel — dies hat potenziell Relevanz für die Herz-Kreislauf-Forschung. Ehrliche Einschränkungen: Die humane Komponente ist Ex-vivo (außerhalb des Körpers, keine klinischen Endpunkte), die Ratten-Experimente verwenden sehr kleine Gruppen, und es erfolgt keine Sicherheitsbewertung (Blutungsrisiko durch reduzierte Thrombozytenaggregation). Dies ist weiterhin eine frühphasige, hypothesengenerierende Studie. Die klinische Translation würde randomisierte kontrollierte Studien mit kardiovaskulären Endpunkten und Sicherheitsmonitoring erfordern.",
      "abstract": "ZIELSETZUNG: Wasserstoff reduziert selektiv Hydroxylradikale und Peroxynitrit, und zahlreiche experimentelle und klinische Studien deuten darauf hin, dass Wasserstoff potente zelluläre Schutzeffekte bei einer Vielzahl von Erkrankungen ausüben kann. Zudem gibt es zunehmende Evidenz, dass Antioxidantien die Thrombozytenaktivierung modulieren können. Ziel dieser Studie war es, die Beziehung zwischen Wasserstoff und kollageninduzierter Thrombozytenaggregation zu untersuchen. METHODEN: Für humane Ex-vivo-Studien wurden Blutproben von sechs gesunden Menschen entnommen und normale Kochsalzlösung oder wasserstoffreiche Kochsalzlösung zu Blut und thrombozytenreichem Plasma hinzugegeben. Es wurde festgestellt, dass kollagen (1 µg/ml)-induzierte Thrombozytenaggregation durch wasserstoffreiche Kochsalzlösung gegenüber normaler Kochsalzlösung signifikant gehemmt wurde (p = 0,044). Für Ratten-In-vivo-Studien wurden Tiere entweder stickstoffbasiertem Mischgas mit Wasserstoff (H₂-Gas-Gruppe; n = 9) oder ohne Wasserstoff (Nicht-H₂-Gas-Gruppe; n = 8) ausgesetzt. Zusätzlich erhielten weitere Tiere entweder normale Kochsalzlösung (NS-Gruppe; n = 7) oder wasserstoffreiche Kochsalzlösung (HS-Gruppe; n = 6) (5 ml/kg) per intravenöser Infusion. Blutproben wurden vor und nach Behandlung entnommen. ERGEBNISSE: Kollageninduzierte Thrombozytenaggregation war in der H₂-Gas- und der HS-Gruppe von Ratten signifikant verringert (p = 0,042 bzw. 0,018), während es in der Nicht-H₂-Gas- und der NS-Gruppe keine Unterschiede vor und nach Behandlung gab. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Daten legen nahe, dass Wasserstoff die kollageninduzierte Thrombozytenaggregation hemmen könnte.",
      "conclusion": "In summary, these data suggest that hydrogen may inhibit collagen-induced platelet aggregation."
    },
    {
      "pmid": "22648259",
      "year": 2012,
      "title": "Die Wasserstofftherapie könnte eine wirksame und spezifische neuartige Behandlung für aplastische Anämie sein.",
      "title_en": "Hydrogen therapy may be an effective and specific novel treatment for aplastic anemia.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical science monitor : international medical journal of experimental and clinical research",
      "authors": "Qian et al.",
      "author_search": "qian qian",
      "doi": "10.12659/msm.882886",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12659/msm.882886",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22648259/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qian-2012-wasserstofftherapie-koennte-wirksame-spezifische/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Qian et al. — Die Wasserstofftherapie könnte eine wirksame und spezifische neuartige Behandlung für aplastische Anämie sein.",
      "summary": "Aplastische Anämie ist eine schwere Knochenmarkversagenserkrankung mit hoher Sterblichkeit — oxidativer Stress und Entzündungszytokine wie TNF-α und IL-6 spielen eine zentrale Rolle bei ihrer Entstehung. Dieses theoretische Paper schlägt vor, dass molekularer Wasserstoff (H₂) mit seiner dokumentierten Fähigkeit, toxische Sauerstoffradikale selektiv zu neutralisieren und proinflammatorische Zytokine zu supprimieren, ein neuartiger therapeutischer Ansatz bei aplastischer Anämie sein könnte. Die Autoren präsentieren dies als Hypothese auf Basis mechanistischer Überlegungen — nicht als klinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches Hypothesen-Paper — kein Tiermodell, keine Zellexperimente, keine Patienten. Es schlägt vor, dass H₂ bei aplastischer Anämie nützlich sein könnte, basierend auf mechanistischen Überlegungen zu oxidativem Stress und Zytokin-Suppression. Die Logik ist kohärent, aber es werden keine klinischen oder präklinischen Belege für diese spezifische Indikation vorgelegt. Das Paper sollte als Forschungsvorschlag gelesen werden, nicht als Wirksamkeitsnachweis. Experimentelle Validierung wäre notwendig, bevor therapeutische Schlüsse gezogen werden können.",
      "abstract": "Aplastische Anämie (AA) ist eine seltene Erkrankung des Knochenmarkversagens mit hoher Sterblichkeitsrate, die durch Panzytopenie und ein erhöhtes Risiko für Hämorrhagien, Infektionen, Organdysfunktionen und Tod gekennzeichnet ist. Es wurde vorgeschlagen, dass oxidative Phänomene und/oder die Bildung freier Radikale ursächlich mit verschiedenen hämatologischen Störungen zusammenhängen, einschließlich aplastischer Anämie. Auch TNF-α, IL-6 und IL-2 spielen wichtige Rollen in der Pathogenese der AA. Aktuelle Studien haben Belege dafür erbracht, dass Wasserstoffinhalation selektiv zytotoxische Sauerstoffradikale reduzieren und antioxidative Effekte entfalten kann. Es wurde auch berichtet, dass Wasserstoff die Spiegel von TNF-α und IL-6 unterdrücken kann. Auf der Grundlage dieser Befunde stellen wir die Hypothese auf, dass Wasserstofftherapie eine wirksame, einfache, wirtschaftliche und neuartige Strategie bei der Behandlung aplastischer Anämie sein könnte.",
      "conclusion": "It was also reported that hydrogen could suppress the levels of TNF-α and IL-6. Based on these findings, we hypothesize that hydrogen therapy may be an effective, simple, economic and novel strategy in the treatment of aplastic anemia."
    },
    {
      "pmid": "22560529",
      "year": 2012,
      "title": "Serumalkalisierung und wasserstoffreiches Wasser bei gesunden Männern.",
      "title_en": "Serum alkalinization and hydrogen-rich water in healthy men.",
      "title_de": null,
      "journal": "Mayo Clinic proceedings",
      "authors": "Ostojic",
      "author_search": "ostojic ostojic",
      "doi": "10.1016/j.mayocp.2012.02.008",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mayocp.2012.02.008",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22560529/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostojic-2012-serumalkalisierung-gesunden-maennern/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2012 · Ostojic — Serumalkalisierung und wasserstoffreiches Wasser bei gesunden Männern.",
      "summary": "Diese Publikation untersucht die Serumalkalisierungseffekte von wasserstoffreichem Wasser bei gesunden Männern. Der vollständige Abstract war in den Quelldaten nicht verfügbar. Für detaillierte Methodik und Ergebnisse bitte das Originalartikel konsultieren via DOI: 10.1016/j.mayocp.2012.02.008 (Mayo Clinic Proceedings, 2012).",
      "assessment": "Für diesen Eintrag war kein Abstract verfügbar. Es können keine Befunde, Effektgrößen oder Schlussfolgerungen berichtet oder abgeleitet werden. Die Studie ist in Mayo Clinic Proceedings gelistet (Evidenzniveau 2 wie zugewiesen), was auf ein kontrolliertes Design hindeutet, aber ohne Abstract oder Volltext können Methodik und Ergebnisse nicht bewertet werden. Angesichts des Autors und des Journals handelt es sich wahrscheinlich um eine kleine kontrollierte Studie zu Säure-Basen-Effekten von HRW. Leser sollten das Original über den DOI konsultieren, bevor sie diese Arbeit zitieren.",
      "abstract": "Kein Abstract in den Quelldaten verfügbar. Volltext bitte über DOI 10.1016/j.mayocp.2012.02.008 einsehen (Mayo Clinic Proceedings, 2012).",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "22460088",
      "year": 2012,
      "title": "Wasserstoffreiche Kochsalzlösung schützt Immunzellen vor strahlungsinduzierter Apoptose.",
      "title_en": "Hydrogen-rich saline protects immunocytes from radiation-induced apoptosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical science monitor : international medical journal of experimental and clinical research",
      "authors": "Yang et al.",
      "author_search": "yang yang",
      "doi": "10.12659/msm.882616",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12659/msm.882616",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22460088/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yang-2012-wasserstoffreiche-kochsalzloesung-schuetzt-immunzellen/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Yang et al. — Wasserstoffreiche Kochsalzlösung schützt Immunzellen vor strahlungsinduzierter Apoptose.",
      "summary": "Ionisierende Strahlung dezimiert das Immunsystem, indem sie in Immunzellen Apoptose (programmierten Zelltod) auslöst — ein zentrales Problem bei Strahlentherapie und radiologischen Unfällen. Diese Tier- und Zellstudie zeigte, dass wasserstoffreiche Kochsalzlösung (H₂ in physiologischer Kochsalzlösung gelöst) den strahlungsinduzierten Zelltod in Immunzellen deutlich reduzierte, die Aktivierung von Apoptoseenzymen dämpfte und dazu beitrug, Leukozyten- und Thrombozytenzahlen bei bestrahlten Mäusen zu erhalten. Dies sind präklinische Befunde an Mäusen und Zellkulturen — keine Humandaten.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Studie an Mäusen und menschlichen Zelllinien — keine humanklinischen Daten. Die Ergebnisse sind mechanistisch plausibel und konsistent mit den bekannten Radikalfänger-Eigenschaften von H₂. Die Kombination aus In-vitro- und In-vivo-Daten stärkt die Befunde im präklinischen Kontext. Die Übertragung auf menschliche Strahlentherapiepatienten erfordert klinische Studien, die hier nicht durchgeführt wurden. Die Studie ist ein nützlicher Schritt für weitere Forschung zu H₂ als radioprotektivem Wirkstoff.",
      "abstract": "Hintergrund: Strahlung verursacht häufig eine Depletion von Immunzellen in Geweben und Blut, was zu Immunsuppression führt. Es wurde in jüngsten Studien gezeigt, dass molekularer Wasserstoff (H₂) durch das Abfangen freier Radikale potenziell als sicherer und wirksamer radioprotektiver Wirkstoff eingesetzt werden kann. Diese Studie wurde konzipiert, um die Hypothese zu prüfen, dass H₂ Immunzellen vor ionisierender Strahlung (IR) schützen könnte. Material/Methoden: H₂ wurde mithilfe eines von unserer Abteilung hergestellten Geräts in physiologischer Kochsalzlösung oder Medium gelöst. Eine 2-[6-(4'-Hydroxy)phenoxy-3H-xanthen-3-on-9-yl]-Benzoatsonde (HPF-Sonde) wurde verwendet, um intrazelluläre Hydroxylradikale (•OH) nachzuweisen. Die Zellапoptose wurde durch Annexin-V-FITC- und Propidiumiodid-Färbung sowie durch die Caspase-3-Aktivität bewertet. Schließlich untersuchten wir die hämatologischen Veränderungen mit einem automatischen Sysmex-XE-2100-Hämatologieanalysator. Ergebnisse: Wir zeigten, dass H₂-reiche Mediumvorbehandlung den •OH-Spiegel in AHH-1-Zellen reduzierte. Wir zeigten auch, dass H₂ die strahleninduzierte Apoptose in Thymozyten und Splenozyten lebender Mäuse reduzierte. Die strahleninduzierte Caspase-3-Aktivierung wurde ebenfalls durch H₂-Behandlung abgeschwächt. Schließlich fanden wir, dass H₂ die durch Strahlung verursachte Depletion von Leukozyten und Thrombozyten rettete. Schlussfolgerungen: Diese Studie legt nahe, dass H₂ das Immunsystem schützte und die durch IR verursachten hämatologischen Schäden milderte.",
      "conclusion": "This study suggests that H2 protected the immune system and alleviated the hematological injury induced by IR."
    },
    {
      "pmid": "22431222",
      "year": 2012,
      "title": "Ladungsstellenabhängige Dissoziation wasserstoffreicher Radikal-Peptidkationen bei Vakuum-UV-Photoanregung.",
      "title_en": "Charge-site-dependent dissociation of hydrogen-rich radical peptide cations upon vacuum UV photoexcitation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Chemistry (Weinheim an der Bergstrasse, Germany)",
      "authors": "Madsen et al.",
      "author_search": "madsen madsen",
      "doi": "10.1002/chem.201103534",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/chem.201103534",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22431222/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-madsen-2012-ladungsstellenabhaengige-dissoziation-wasserstoffreicher-radikal/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Madsen et al. — Ladungsstellenabhängige Dissoziation wasserstoffreicher Radikal-Peptidkationen bei Vakuum-UV-Photoanregung.",
      "summary": "Diese Studie untersucht eine hochspezialisierte Massenspektrometrie-Technik zur Analyse von Peptidstrukturen — konkret, wie „wasserstoffreiche\" Radikal-Peptidionen bei Anregung durch Vakuum-Ultraviolettlicht fragmentieren. Das „Wasserstoffreich\" im Titel bezeichnet ein chemisch-physikalisches Konzept der Peptid-Fragmentierungsanalyse, nicht molekularen Wasserstoff (H₂) als gesundheitsrelevantes Gas. Dieses Paper ist analytische Chemieforschung ohne biologische Gesundheitsanwendung.",
      "assessment": "Dieses Paper ist nicht relevant für die H₂-Biologie oder die Gesundheitsforschung zu molekularem Wasserstoff. Der Begriff „wasserstoffreich\" im Titel bezieht sich auf einen spezifischen Zustand von Peptidradikalkationen in der Massenspektrometrie, nicht auf molekulares Wasserstoffgas. Aus dieser Studie können keinerlei Schlüsse über H₂-Therapie, antioxidative Effekte oder Gesundheitsanwendungen gezogen werden. Das Paper scheint aufgrund von Schlüsselwort-Überschneidungen in H₂-bezogene Literaturdatenbanken aufgenommen worden zu sein. Leser, die sich für H₂-Forschung interessieren, sollten Studien konsultieren, die molekularen Wasserstoff direkt als bioaktives Gas untersuchen.",
      "abstract": "Hier wurde 193-nm-Vakuum-Ultraviolett-Photodissoziation (VUVPD) eingesetzt, um die Fragmentierung wasserstoffreicher Radikal-Peptidkationen zu untersuchen, die durch Elektronentransferreaktionen erzeugt wurden. VUVPD bietet neue Einblicke in die Faktoren, die radikal- und photonengesteuerte Prozesse antreiben. Die Position einer basischen Arg-Stelle beeinflusst photonenaktivierte C(α)-C(O)-Bindungsspaltungen einfach geladener Peptidradikalkationen — ein Ergebnis, das der Ausgangskonformation des Peptids zugeschrieben wird, wie durch molekulardynamisches Simulated Annealing und die Besetzung angeregter Zustände bei UV-Anregung gestützt wird. Diese hybride ETD/VUVPD-Methode wurde eingesetzt, um Phosphorylierungsstellen der Kinasedomäne von humanem TRPM7/ChaK1 zu identifizieren.",
      "conclusion": "The location of a basic Arg site influences photon-activated C(α)-C(O) bond cleavages of singly charged peptide radical cations, an outcome attributed to the initial conformation of the peptide as supported by molecular dynamics simulated annealing and the population of excited states upon UV excitation. This hybrid ETD/VUVPD method was employed to identify phosphorylation sites of the kinase doma"
    },
    {
      "pmid": "22425564",
      "year": 2012,
      "title": "Hemmung des NS5A-Proteins des Hepatitis-C-Virus durch Fluor-Olefin-basierte γ-Turn-Mimetika.",
      "title_en": "Inhibition of hepatitis C virus NS5A by fluoro-olefin based γ-turn mimetics.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioorganic & medicinal chemistry letters",
      "authors": "Chang et al.",
      "author_search": "chang chang",
      "doi": "10.1016/j.bmcl.2012.02.051",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bmcl.2012.02.051",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22425564/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chang-2012-hemmung-des-ns5a-proteins/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Chang et al. — Hemmung des NS5A-Proteins des Hepatitis-C-Virus durch Fluor-Olefin-basierte γ-Turn-Mimetika.",
      "summary": "Diese Studie entwickelt eine neue Klasse antiviraler Verbindungen, die das NS5A-Protein des Hepatitis-C-Virus (HCV) angreifen — mithilfe eines Fluor-Olefin-Grundgerüsts, das die dreidimensionale Struktur natürlicher Peptid-Inhibitoren nachahmt. Die Leitverbindung zeigte pikomolare Wirksamkeit gegen HCV in zellbasierten Tests. Dies ist eine reine medizinische Chemie- / Wirkstoffforschungsstudie. Der Bezug zu Wasserstoff beschränkt sich, sofern vorhanden, auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen als strukturelles Merkmal der Inhibitormoleküle — nicht auf molekularen H₂ als gesundheitsrelevantes Gas.",
      "assessment": "Dieses Paper ist nicht relevant für die Therapie mit molekularem Wasserstoff (H₂) oder die H₂-Biologie. Es ist eine medizinische Chemiestudie zum antiviralen Wirkstoffdesign. Das Wort „Wasserstoff\" im Abstract bezieht sich auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen in Wirkstoffmolekülen — ein strukturchemisches Konzept, das in keinem Zusammenhang mit gelöstem H₂-Gas steht. Aus dieser Studie können keine Schlüsse über die gesundheitlichen Wirkungen von H₂ gezogen werden. Sie erscheint in H₂-bezogenen Literaturdatenbanken als Indexierungsartefakt.",
      "abstract": "Das Nicht-Strukturprotein NS5A des HCV hat sich als viables Ziel für die Entwicklung direkt wirkender antiviraler Therapien erwiesen. Aus Computermodellierungsstudien wurden starke intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen als gemeinsames Strukturmerkmal bekannter NS5A-Inhibitoren mit niedrig-pikomolarer Replikon-Potenz gefunden. Bemühungen, diese γ-Turn-ähnlichen Unterstrukturen nachzubilden, lieferten einen neuartigen NS5A-Inhibitor auf Basis eines Fluor-Olefin-Isosters. Dieser Fluor-Olefin-haltige Inhibitor zeigte pikomolare Aktivität (EC₅₀=79 pM) gegen das HCV-Genotyp-1b-Replikon ohne messbare Zytotoxizität. Dieses Aktivitätsniveau ist vergleichbar mit den natürlichen Peptid-basierten Inhibitoren, die derzeit in der klinischen Prüfung sind, und zeigt, dass ein peptidomimetischer Ansatz als nützliche Strategie zur Entwicklung potenter und strukturell einzigartiger Inhibitoren von HCV-NS5A dienen kann.",
      "conclusion": "This fluoro-olefin containing inhibitor exhibited picomolar activity (EC(50)=79 pM) against HCV genotype 1b replicon without measurable cytotoxicity. This level of activity is comparable to the natural peptide-based inhibitors currently under clinic evaluation, and demonstrates that a peptidomimetic approach can serve as a useful strategy to produce potent and structurally unique inhibitors of HCV"
    },
    {
      "pmid": "22390199",
      "year": 2012,
      "title": "Hydrogenase: das nächste Antibiotika-Ziel?",
      "title_en": "Hydrogenase: the next antibiotic target?",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinical science (London, England : 1979)",
      "authors": "Nie et al.",
      "author_search": "nie nie",
      "doi": "10.1042/cs20110396",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1042/cs20110396",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22390199/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nie-2012-hydrogenase-naechste-antibiotika-ziel/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2012 · Nie et al. — Hydrogenase: das nächste Antibiotika-Ziel?",
      "summary": "Bakterien produzieren Wasserstoffgas (H₂) über Enzyme namens Hydrogenasen — und dieser Review schlägt vor, dass diese Enzyme, indem sie H₂ erzeugen, das bakterizide Hydroxylradikale neutralisiert, Bakterien möglicherweise tatsächlich beim Überleben von Antibiotika-Behandlungen und beim Ausweichen von Immunabwehren helfen. Falls zutreffend, könnte die Hemmung bakterieller Hydrogenasen eine neue Antibiotika-Strategie werden. Dies ist eine Übersichtsarbeit, die bestehendes Wissen synthetisiert und eine spekulative Hypothese präsentiert — es werden keine neuen Experimente durchgeführt.",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit, die eine spekulative Hypothese präsentiert — es werden keine neuen experimentellen Daten erzeugt. Die Idee, dass bakterielle Hydrogenasen Antibiotika-Ziele sein könnten, ist wissenschaftlich interessant und mechanistisch plausibel, bleibt aber unbewiesen. Die Autoren verwenden angemessen vorsichtige Sprache („wir spekulieren\"). Dieses Paper betrifft keine H₂-Therapie für Menschen — es behandelt einen potenziellen bakteriellen Abwehrmechanismus. Die Hypothese würde experimentelle Validierung erfordern (z. B. Hydrogenase-Knockout-Bakterien, Tierinfektionsmodelle), bevor klinische oder therapeutische Schlüsse gezogen werden könnten.",
      "abstract": "Der Kampf gegen Infektionskrankheiten ist durch Resistenzen gegenüber aktuellen Antibiotika und das gleichzeitige Vorkommen von sich vermehrenden und nicht-vermehrenden Bakterien zunehmend schwieriger geworden, was es zu einer dringenden Aufgabe macht, neue Antibiotika-Ziele zu entdecken und neue Antibiotika zu entwickeln. Hydrogenasen kommen in Mikroorganismen der Domänen Archaea und Bakterien vor, können die reversible Oxidation von Wasserstoffgas katalysieren (H₂↔2H⁺+2e) und spielen pleiotrope Rollen im mikrobiellen Überleben. Studien haben gezeigt, dass H₂ ein potentes Antioxidans ist und selektiv OH• (Hydroxylradikale) neutralisieren kann. OH• wurde jedoch als einer der Mechanismen identifiziert, durch den bakterizide Antibiotika und professionelle Phagozyten Bakterien abtöten. Somit haben wir genug Grund zu spekulieren, dass Hydrogenasen und H₂ dazu beitragen, die Virulenz und Antibiotikaresistenz von Bakterien zu steigern, und Hydrogenase-Inhibitoren würden helfen, bakterielle Infektionen zu kontrollieren.",
      "conclusion": "OH•, however, has been implicated as one of the mechanisms whereby bactericidal antibiotics and professional phagocytes kill bacteria. Thus we have enough reason to speculate that hydrogenases and H2 are conducive to increasing the virulence and antibiotic resistance of bacteria, and hydrogenase inhibitors would help control bacterial infection."
    },
    {
      "pmid": "22339382",
      "year": 2012,
      "title": "Bewertung von Ausgasung, Reißfestigkeit und Detailwiedergabe in Alginat-Ersatzmaterialien.",
      "title_en": "Evaluation of outgassing, tear strength, and detail reproduction in alginate substitute materials.",
      "title_de": null,
      "journal": "Operative dentistry",
      "authors": "Baxter et al.",
      "author_search": "baxter baxter",
      "doi": "10.2341/11-365-l",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2341/11-365-l",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22339382/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-baxter-2012-bewertung-ausgasung-reissfestigkeit-detailwiedergabe/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "oral-health"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Baxter et al. — Bewertung von Ausgasung, Reißfestigkeit und Detailwiedergabe in Alginat-Ersatzmaterialien.",
      "summary": "Diese Studie vergleicht zahnärztliche Abformmaterialien (Alginat-Ersatzstoffe) mit traditionellem Alginat hinsichtlich dreier Leistungseigenschaften: Freisetzung von Wasserstoffgas (Ausgasung), Reißfestigkeit und Qualität der Detailwiedergabe. Alle getesteten Alginat-Ersatzstoffe zeigten überlegene Leistung gegenüber traditionellem Alginat. Die „Wasserstoff”-Relevanz hier ist rein technischer Natur: Wasserstoffgas wird als Nebenprodukt freigesetzt, wenn Alginat-Ersatzstoffe mit Wasser reagieren, was zu Oberflächenporosität in Zahnabgüssen führt — ein Problem, das die Studie quantifiziert und bewertet.",
      "assessment": "Dieses Paper ist nicht relevant für die molekulare Wasserstoff-Biologie (H₂) oder Therapie. Es ist eine zahnmedizinische Werkstoffwissenschaftsstudie zur Bewertung von Abformmaterialien. Der „Wasserstoff”-Verweis betrifft gasförmiges H₂, das als chemisches Reaktionsnebenprodukt beim Abbinden von Zahnmaterialien freigesetzt wird — ein werkstofftechnisches Problem, kein biologisches oder gesundheitliches Thema. Aus dieser Studie können keine für die H₂-Gesundheitsforschung relevanten Schlüsse gezogen werden. Sie erscheint in H₂-Forschungsdatenbanken als Indexierungsartefakt aufgrund von Schlüsselwortüberschneidungen.",
      "abstract": "Ziel: Vergleich dreier Alginat-Ersatzmaterialien mit einem Alginat-Abformmaterial hinsichtlich Abgussoberflächenporosität (Ausgasung), Reißfestigkeit und Detailwiedergabe. Materialien und Methoden: Detailwiedergabetests wurden gemäß ANSI/ADA-Spezifikation Nr. 19 durchgeführt. Zur Messung der Reißfestigkeit wurden 12 Proben jedes Materials mit einer Teilform hergestellt, in einem Wasserbad bis zum Test gelagert und mit einer Rate von 500 mm/min bis zum Bruch zugbelastet. Für die Abgussoberflächenporositätsprüfung wurden fünf Abformungen einer Teflonform mit jedem Material in einem Wasserbad (37,8°C) für die intraoral Abbindezeit gelagert und 5, 10, 30 und 60 Minuten nach Anmischbeginn mit vakuumgemischtem Silky-Rock-Modellgips ausgegossen. Die Gipsproben wurden mit einem Digitalmikroskop auf Oberflächenporosität als Indikator für Wasserstoffgasfreisetzung analysiert. Ergebnisse: Alle Alginat-Ersatzmaterialien bestanden den Detailwiedergabetest. Die Reißfestigkeit der Alginat-Ersatzmaterialien war signifikant besser als die von Alginat und bildete drei statistisch unterschiedliche Gruppen. Signifikante Variation in der Ausgasung bestand zwischen Materialien und Gießzeitpunkten (p<0,05). Alle Alginat-Ersatzmaterialien zeigten die geringste Ausgasung und Abgussporosität 60 Minuten nach dem Anmischen. Schlussfolgerungen: Detailwiedergabe und Reißfestigkeit der Alginat-Ersatzmaterialien waren herkömmlichem Alginat überlegen. Der Ausgasungseffekt war für die meisten getesteten Materialien minimal.",
      "conclusion": "Detail reproduction and tear strength of alginate substitute materials were superior to traditional alginate. The outgassing effect was minimal for most materials tested. Alginate substitute materials are superior replacements for irreversible hydrocolloid."
    },
    {
      "pmid": "22287575",
      "year": 2012,
      "title": "Die orale Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser hemmt die Intimahyperplasie in arterialisierten Venentransplantaten bei Ratten.",
      "title_en": "Oral intake of hydrogen-rich water inhibits intimal hyperplasia in arterialized vein grafts in rats.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cardiovascular research",
      "authors": "Sun et al.",
      "author_search": "sun sun",
      "doi": "10.1093/cvr/cvs024",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/cvr/cvs024",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22287575/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sun-2012-orale-aufnahme-wasserstoffreichem-hemmt/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Sun et al. — Die orale Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser hemmt die Intimahyperplasie in arterialisierten Venentransplantaten bei Ratten.",
      "summary": "Venentransplantate, die bei Bypass-Operationen verwendet werden, versagen häufig durch Intimahyperplasie — eine Verdickung der Gefäßwand, die das Lumen im Laufe der Zeit verengt. Diese Rattenstudie zeigte, dass das Trinken von wasserstoffreichem Wasser (HRW) die Intimahyperplasie nach der Venentransplantation signifikant unterdrückte, die endotheliale Integrität verbesserte, die Thrombozyten- und Immunzell-Aggregation reduzierte und Schlüsselproteine der Entzündung und Umstrukturierung (MMP-2, MMP-9, p38 MAPK) hemmte. Diese Ergebnisse stammen aus einem Rattenmodell — humanklinische Daten für diese spezifische Anwendung existieren nicht.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie an Ratten — Befunde können nicht direkt auf menschliche Patienten übertragen werden. Die mechanistischen Daten sind konsistent und intern kohärent und weisen auf antiinflammatorische und antioxidative Mechanismen über Stressreduktion hin. Das Studiendesign ist solide für eine präklinische Gefäßstudie. Intimahyperplasie bei Venentransplantaten beim Menschen umfasst jedoch zusätzliche Komplexität, und für diese Indikation existieren keine klinischen Studien. Die Ergebnisse sind hypothesengenerierend für potenzielle zukünftige klinische Untersuchungen.",
      "abstract": "Ziele: Arterialisierte Venentransplantate versagen oft durch Intimahyperplasie. Wasserstoff schützt Organe und Zellen durch seine antiinflammatorischen und antioxidativen Eigenschaften wirkungsvoll vor vielen Insulten. Wir untersuchten die Wirksamkeit der oralen Gabe von wasserstoffreichem Wasser (HW) zur Prävention der Intimahyperplasie. Methoden und Ergebnisse: Die untere Hohlvene wurde exzidiert, 2 Stunden in kalter Ringer-Lösung gelagert und als Interpositionstransplantat in der Bauchaorta syngener Lewis-Ratten platziert. HW wurde durch Eintauchen eines Magnesiumstabs in Leitungswasser erzeugt. Die Empfänger erhielten ab dem Tag der Transplantation Leitungswasser (RW), HW oder entgastes Wasser (DW). Sechs Wochen nach der Transplantation hatten die Transplantate der RW- oder DW-Ratten Intimahyperplasie entwickelt. HW unterdrückte die Intimahyperplasie signifikant. Eine Woche nach der Transplantation zeigten die Transplantate der HW-Ratten verbesserte endotheliale Integrität mit weniger Thrombozyten- und Leukozytenaggregation. Die Hochregulation der mRNAs für intrazelluläre Adhäsionsmoleküle war in den Transplantaten der HW-Ratten abgeschwächt. Die Aktivierung von p38-MAPK, MMP-2 und MMP-9 wurde in HW-Transplantaten signifikant gehemmt. In Rattenglattemuskelzell-Kulturen (A7r5) reduzierte H₂-Behandlung über 24 h die Zellmigration. Schlussfolgerung: Das Trinken von HW reduzierte die Neointima-Bildung nach Venentransplantation bei Ratten signifikant und könnte als neuartige Therapie der Intimahyperplasie therapeutischen Wert haben.",
      "conclusion": "Drinking HW significantly reduced neointima formation after vein grafting in rats. Drinking HW may have therapeutic value as a novel therapy for intimal hyperplasia and could easily be incorporated into daily life."
    },
    {
      "pmid": "22259109",
      "year": 2012,
      "title": "Schätzung des Verbrauchs von molekularem Wasserstoff im gesamten menschlichen Körper nach der Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser",
      "title_en": "Estimation of molecular hydrogen consumption in the human whole body after the ingestion of hydrogen-rich water.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advances in experimental medicine and biology",
      "authors": "Shimouchi et al.",
      "author_search": "shimouchi shimouchi",
      "doi": "10.1007/978-1-4614-1566-4_36",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/978-1-4614-1566-4_36",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22259109/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shimouchi-2012-schaetzung-des-verbrauchs-gesamten/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2012 · Shimouchi et al. — Schätzung des Verbrauchs von molekularem Wasserstoff im gesamten menschlichen Körper nach der Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser",
      "summary": "Wie viel H₂ nimmt der menschliche Körper nach dem Trinken von wasserstoffreichem Wasser tatsächlich auf und verstoffwechselt es? Diese pharmakokinetische Studie maß H₂ in der Ausatemluft, um die Ganzkörper-H₂-Aufnahme und den Metabolismus nach oraler Einnahme zu schätzen. Sie liefert grundlegende Dosimetriedaten für die H₂-Therapieforschung. (Advances in Experimental Medicine and Biology, 2012.)",
      "assessment": "Diese Studie behandelt eine grundlegende, aber oft übersehene Frage der H₂-Forschung: Welcher Anteil des aufgenommenen H₂ wird tatsächlich systemisch absorbiert und metabolisiert? Die Atemwasserstoff-Verfolgung ist eine validierte indirekte Methode für diesen Zweck. Limitationen: Für diesen Eintrag war kein Abstract verfügbar, was eine Beurteilung von Stichprobengröße, genauer Methodik oder spezifischen Befunden verhindert. Die Studie scheint methodisch/pharmakokinetisch ausgerichtet zu sein und keine klinische Wirksamkeitsstudie darzustellen. Die Ergebnisse sollten als Dosis-Schätzwerte interpretiert werden, nicht als Wirksamkeitsnachweis. Das Journal ist ein Fachkonferenzband, kein hochrangiges klinisches Journal.",
      "abstract": "Kein Abstract in der Quelldatenbank verfügbar. Für Details zur Methodik und zu den Ergebnissen wird auf die Originalpublikation verwiesen (DOI: 10.1007/978-1-4614-1566-4_36).",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "22070900",
      "year": 2012,
      "title": "Wasserstoffreiches elektrolysiertes warmes Wasser unterdrückt die Faltenbildung gegen UVA-Strahlen zusammen mit der Typ-I-Kollagenproduktion und der Verringerung von oxidativem Stress in Fibroblasten sowie der Verhinderung von Zellschäden in Keratinozyten.",
      "title_en": "Hydrogen-rich electrolyzed warm water represses wrinkle formation against UVA ray together with type-I collagen production and oxidative-stress diminishment in fibroblasts and cell-injury prevention in keratinocytes.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of photochemistry and photobiology. B, Biology",
      "authors": "Kato et al.",
      "author_search": "kato kato",
      "doi": "10.1016/j.jphotobiol.2011.09.006",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jphotobiol.2011.09.006",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22070900/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kato-2012-elektrolysiertes-warmes-unterdrueckt-faltenbildung/",
      "methods": [
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2012 · Kato et al. — Wasserstoffreiches elektrolysiertes warmes Wasser unterdrückt die Faltenbildung gegen UVA-Strahlen zusammen mit der Typ-I-Kollagenproduktion und der Verringerung von oxidativem Stress in Fibroblasten sowie der Verhinderung von Zellschäden in Keratinozyten.",
      "summary": "UVA-Strahlung aus dem Sonnenlicht schädigt Hautzellen, fördert die Faltenbildung und reduziert die Kollagenproduktion — hauptsächlich durch oxidativen Stress reaktiver Sauerstoffspezies. Diese Studie zeigte, dass wasserstoffreiches warmes Wasser (bei 41°C durch Elektrolyse hergestellt) die Typ-I-Kollagenproduktion in Hautfibroblasten signifikant steigerte, UVA-induzierten Zelltod und DNA-Schäden in Keratinozyten reduzierte und die intrazelluläre Superoxid-Radikal-Bildung unterdrückte. Eine kleine Pilot-Badeobservation bei sechs japanischen Probanden zeigte bei vier Teilnehmern eine Faltenverbesserung. Dies ist überwiegend eine Zellkulturstudie mit einer sehr kleinen menschlichen Pilotbeobachtung — keine klinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist überwiegend eine präklinische In-vitro-Studie an Hautzellen mit einer sehr kleinen und unkontrollierten menschlichen Pilotbeobachtung (6 Probanden, keine Kontrollgruppe). Die Zellkulturdaten sind mechanistisch plausibel und zeigen bedeutsame Kollagen- und Schutzeffekte. Die menschliche Beobachtung kann jedoch nicht als klinischer Beleg gelten — die Stichprobe ist viel zu klein und entbehrt jeder Kontrolle. Ordentliche randomisierte klinische Studien sind notwendig. Die Daten sind für die Grundlagenforschung interessant und liefern eine mechanistische Grundlage für H₂ bei Hautalterung, aber Hautpflegeaussagen erfordern einen deutlich höheren Evidenzstandard.",
      "abstract": "Wasserstoffreiches elektrolysiertes warmes Wasser (HW) wurde bei 41°C hergestellt und wies gelösten Wasserstoff (DH) von 1,13 ppm und ein Oxidations-Reduktions-Potential (ORP) von -741 mV auf, im Gegensatz zu unter 0,01 ppm und +184 mV bei normalem warmem Wasser (RW). Fibroblasten OUMS-36 und Keratinozyten HaCaT wurden verwendet, um Wirkungen von HW gegen UVA-Bestrahlung zu untersuchen. Typ-I-Kollagen wurde durch HW-Anwendung über 3–5 Tage 1,85- bis 2,03-fach reichlicher synthetisiert als durch RW in OUMS-36-Fibroblasten und lokalisierte sich bevorzugt um die Kerne herum, wie durch Immunfärbung gezeigt. HW-Anwendung verhinderte signifikant Zelltod und DNA-Schäden wie Kernkondensation und -fragmentierung in UVA-bestrahlten HaCaT-Keratinozyten. HW unterdrückte signifikant die UVA-induzierte Bildung intrazellulärer Superoxid-Anion-Radikale in beiden Zelllinien. Faltenunterdrückung wurde klinisch mit einem HW-Bad bewertet. Sechs japanische Probanden wurden in einen Versuch mit täglichem HW-Bad (DH 0,2–0,4 ppm) über 3 Monate aufgenommen. HW-Baden verbesserte Falten bei vier Probanden am Nacken am 90. Tag signifikant im Vergleich zu Tag 0. Somit kann HW als tägliche Hautpflege zur Unterdrückung UVA-induzierter Hautschäden durch ROS-Abfangen und Förderung der Typ-I-Kollagensynthese in der Dermis dienen.",
      "conclusion": "HW-bathing significantly improved wrinkle in four subjects on the back of neck on 90th day as compared to 0 day. Thus, HW may serve as daily skin care to repress UVA-induced skin damages by ROS-scavenging and promotion of type-I collagen synthesis in dermis."
    },
    {
      "pmid": "21736547",
      "year": 2011,
      "title": "Jüngste Fortschritte in Richtung Wasserstoffmedizin: Potenzial von molekularem Wasserstoff für präventive und therapeutische Anwendungen.",
      "title_en": "Recent progress toward hydrogen medicine: potential of molecular hydrogen for preventive and therapeutic applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Ohta",
      "author_search": "ohta ohta",
      "doi": "10.2174/138161211797052664",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/138161211797052664",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21736547/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohta-2011-juengste-fortschritte-richtung-wasserstoffmedizin/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "bath-topical",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "skin-aging",
        "eye",
        "immune-system",
        "allergy",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2011 · Ohta — Jüngste Fortschritte in Richtung Wasserstoffmedizin: Potenzial von molekularem Wasserstoff für präventive und therapeutische Anwendungen.",
      "summary": "Seit dem wegweisenden Nature-Medicine-Paper von 2007, das zeigte, dass molekularer Wasserstoff (H₂) selektiv toxische Hydroxylradikale neutralisiert, ist das Feld der Wasserstoffmedizin rasch gewachsen. Dieser umfassende Review von Shigeo Ohta — einer der Gründungsgestalten der H₂-Forschung — fasst Belege aus mehr als 38 Erkrankungen und physiologischen Zuständen zusammen und deckt mehrere Verabreichungsmethoden (Inhalation, Trinken, Baden, Injektion, Augentropfen) sowie sowohl oxidative Stress- als auch antiinflammatorische / antiallergische Mechanismen ab. Es ist ein Review, keine neue klinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review einer führenden Persönlichkeit der H₂-Forschung, der den Stand des Feldes im Jahr 2011 zusammenfasst. Er bietet eine nützliche Übersicht über die Breite der H₂-Biologie zu jener Zeit und artikuliert die Sicherheits- und Selektivitätsargumente klar. Als Review synthetisiert er bestehende Belege, anstatt neue experimentelle Beweise zu erzeugen. Ein wesentlicher ehrlicher Vorbehalt: Ein Großteil der zitierten Belege stammt aus präklinischen (Tier-/Zell-)Studien, und die klinische Evidenzbasis war noch früh. Die Mechanismen hinter H₂s Wirkungen jenseits des •OH-Abfangens blieben ungeklärt. Das Paper ist historisch wichtig, sollte aber als Wissensstand-Zusammenfassung von 2011 gelesen werden, nicht als aktueller systematischer Evidenz-Review.",
      "abstract": "Anhaltender oxidativer Stress ist eine der Hauptursachen für die meisten lebensstilbedingten Erkrankungen, Krebs und den Alterungsprozess. Akuter oxidativer Stress verursacht direkt schwere Gewebeschäden. Trotz der klinischen Bedeutung oxidativer Schäden waren Antioxidantien therapeutisch nur begrenzt erfolgreich. Wir haben vorgeschlagen, dass molekularer Wasserstoff (H₂) Potenzial als „neuartiges\" Antioxidans in präventiven und therapeutischen Anwendungen hat. H₂ hat eine Reihe von Vorteilen als potenziellem Antioxidans: H₂ diffundiert rasch in Gewebe und Zellen, und es ist mild genug, weder metabolische Redoxreaktionen zu stören noch reaktive Sauerstoffspezies zu beeinflussen, die in der Zellsignalgebung funktionieren — daher sollten beim Konsum von H₂ kaum Nebenwirkungen auftreten. Es gibt mehrere Methoden, H₂ aufzunehmen oder zu konsumieren, darunter Inhalation von Wasserstoffgas, Trinken von H₂-gelöstem Wasser (Wasserstoffwasser), nehmen eines Wasserstoffbades, Injizieren von H₂-gelöster Kochsalzlösung (Wasserstoff-Kochsalzlösung), Einträufeln von Wasserstoff-Kochsalzlösung ins Auge und Steigerung der intestinalen H₂-Produktion durch Bakterien. Seit der Veröffentlichung des ersten H₂-Papers in Nature Medicine im Jahr 2007 wurden die biologischen Effekte von H₂ durch die Veröffentlichung von mehr als 38 Erkrankungen, physiologischen Zuständen und klinischen Tests in führenden biologischen/medizinischen Zeitschriften bestätigt, und mehrere Gruppen haben klinische Untersuchungen begonnen. Darüber hinaus zeigt H₂ nicht nur Effekte gegen oxidativen Stress, sondern auch verschiedene antiinflammatorische und antiallergische Effekte. H₂ reguliert verschiedene Genexpressionen und Protein-Phosphorylierungen, obwohl die molekularen Mechanismen, die den ausgeprägten Effekten sehr kleiner H₂-Mengen zugrunde liegen, schwer fassbar bleiben.",
      "conclusion": "Moreover, H(2) shows not only effects against oxidative stress, but also various anti-inflammatory and antiallergic effects. H(2) regulates various gene expressions and protein-phosphorylations, though the molecular mechanisms underlying the marked effects of very small amounts of H(2) remain elusive."
    },
    {
      "pmid": "21736540",
      "year": 2011,
      "title": "Das Prinzip und der mögliche Ansatz zur ROS-abhängigen Zytotoxizität durch nichtpharmazeutische Therapien: optimale Nutzung medizinischer Gase mit antioxidativen Eigenschaften.",
      "title_en": "The principle and the potential approach to ROS-dependent cytotoxicity by non-pharmaceutical therapies: optimal use of medical gases with antioxidant properties.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Noda et al.",
      "author_search": "noda noda",
      "doi": "10.2174/138161211797052600",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/138161211797052600",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21736540/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-noda-2011-prinzip-moegliche-ansatz-zur/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "neurology",
        "cancer",
        "eye",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2011 · Noda et al. — Das Prinzip und der mögliche Ansatz zur ROS-abhängigen Zytotoxizität durch nichtpharmazeutische Therapien: optimale Nutzung medizinischer Gase mit antioxidativen Eigenschaften.",
      "summary": "Oxidativer Stress und reaktive Sauerstoffspezies (ROS) sind an vielen schweren Erkrankungen beteiligt, darunter Entzündungen, Diabetes, Glaukom, Krebs, Ischämie und neurodegenerative Erkrankungen. Dieser Review untersucht, wie medizinische Gase — Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H₂S) und molekularer Wasserstoff (H₂) — als Antioxidantien wirken können, indem sie schädliche ROS direkt abfangen oder neutralisieren. Er diskutiert auch, wie Zellen ihre eigenen ROS-resistenten Proteine als komplementäre Abwehr produzieren können. Dies ist ein Review-Artikel; neue Experimente werden nicht berichtet.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review, der die mechanistische Begründung für medizinische Gastherapien (CO, H₂S und H₂) bei ROS-bezogenen Erkrankungen abdeckt. Er bietet einen nützlichen konzeptionellen Rahmen für das Verständnis von H₂ als antioxidativem Therapeutikum, generiert aber keine neuen experimentellen Belege und sollte nicht als klinischer Wirksamkeitsnachweis für eine spezifische Erkrankung gelesen werden. Die Evidenzbasis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war überwiegend präklinisch. Die vergleichende Diskussion von CO, H₂S und H₂ ist ein nützlicher Unterscheidungskontext.",
      "abstract": "Die Regulierung des zellulären Redoxgleichgewichts ist wichtig für die Homöostase der menschlichen Gesundheit. Daher wurden viele wichtige menschliche Erkrankungen wie Entzündung, Diabetes, Glaukom, Krebserkrankungen, Ischämie und neurodegenerative Erkrankungen im Bereich der reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und des oxidativen Stresses untersucht. Um die schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress und ROS zu überwinden, kann man sie direkt durch medizinische Gase wie Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H₂S) und molekularen Wasserstoff (H₂) eliminieren oder ROS-resistente Proteine und antioxidative Enzyme induzieren, um oxidativen Stressvorgängen entgegenzuwirken. Dieser Artikel überprüft die molekularen Mechanismen, wie diese medizinischen Gase als Antioxidantien wirken und wie ROS-resistente Proteine im physiologischen Kontext produziert werden. Zielgerichtete therapeutische Modalitäten zum Abfangen oder Verhindern von ROS könnten in naher Zukunft bei der Prävention und Behandlung ROS-bezogener Erkrankungen angewendet werden.",
      "conclusion": "This article reviews the molecular mechanisms how these medical gasses work as antioxidants, and how ROS resistant proteins are produced in the physiological context. Targeted therapeutic modalities to scavenge or prevent ROS might be applied in the prevention and treatment of ROS-related diseases in the near future."
    },
    {
      "pmid": "21573992",
      "year": 2011,
      "title": "Fehlerhafte Proteinfaltung und Aggregation als Grundlage neurodegenerativer Erkrankungen: der dunklere Aspekt von Proteinen.",
      "title_en": "Defective protein folding and aggregation as the basis of neurodegenerative diseases: the darker aspect of proteins.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cell biochemistry and biophysics",
      "authors": "Naeem et al.",
      "author_search": "naeem naeem",
      "doi": "10.1007/s12013-011-9200-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s12013-011-9200-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21573992/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-naeem-2011-fehlerhafte-proteinfaltung-aggregation-grundlage/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2011 · Naeem et al. — Fehlerhafte Proteinfaltung und Aggregation als Grundlage neurodegenerativer Erkrankungen: der dunklere Aspekt von Proteinen.",
      "summary": "Wenn Proteine nicht korrekt falten, können sie toxische Aggregate bilden — ein Prozess, der zentral für Alzheimer, Parkinson, Huntington, ALS und andere neurodegenerative Erkrankungen ist. Dieser Review untersucht die molekularen Mechanismen des Protein-Fehlfaltens und der Aggregation, die Rolle molekularer Chaperone bei der Qualitätskontrolle und die Konsequenzen, wenn dieses System versagt. Die Verbindung zu „Wasserstoff\" in diesem Paper ist indirekt: Intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen zwischen falsch gefalteten Proteinmolekülen treiben den Aggregationsprozess an. Dies ist keine Studie über molekularen H₂ als therapeutisches Gas.",
      "assessment": "Dieses Paper ist nicht relevant für die Therapie mit molekularem Wasserstoff (H₂) oder die H₂-Biologie. Es überprüft die Mechanismen des Protein-Fehlfaltens und der Aggregation bei neurodegenerativen Erkrankungen. Der Begriff „Wasserstoff\" bezieht sich auf intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen in Proteinaggregaten — ein biochemisches Standardkonzept ohne Bezug zu gelöstem H₂-Gas. Aus dieser Studie können keine Schlüsse über gesundheitliche Wirkungen von H₂ gezogen werden. Sie erscheint in H₂-Forschungsdatenbanken als Indexierungsartefakt.",
      "abstract": "Die Fähigkeit eines Polypeptids, in eine einzigartige, funktionale dreidimensionale Struktur zu falten, hängt von den intrinsischen Eigenschaften der Aminosäuresequenz, der Funktion molekularer Chaperone, Proteine und Enzyme ab. Jedes Polypeptid hat eine endliche Tendenz zum Fehlfalten, und dies bildet die dunklere Seite der Proteinwelt. Teilweise gefaltete und falsch gefaltete Proteine, die dem zellulären Qualitätskontrollmechanismus entkommen, neigen stark dazu, intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen zwischen denselben Proteinmolekülen zu bilden, was zu Aggregation führt. Dieser Review fasst den zugrunde liegenden und universellen Mechanismus der Proteinfaltung zusammen. Er befasst sich auch mit den Faktoren, die für Protein-Fehlfalten und Aggregation verantwortlich sind. Dieser Artikel beschreibt einige der Konsequenzen dieses Verhaltens, insbesondere im Kontext neurodegenerativer Konformationserkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Huntington, amyotrophe Lateralsklerose und andere nicht-neurodegenerative Konformationserkrankungen wie Krebs und Zystische Fibrose. Dies wird zu einem proaktiveren Ansatz bei der Frühdiagnose konformationeller Erkrankungen und der Ernährungsberatung für Patienten ermutigen.",
      "conclusion": "This article describes some of the consequences of such behavior particularly in the context of neurodegenerative conformational diseases such as Alzheimer's, Parkinson's, Huntington's, amyotrophic lateral sclerosis and other non-neurodegenerative conformational diseases such as cancer and cystic fibrosis etc. This will encourage a more proactive approach to the early diagnosis of conformational d"
    },
    {
      "pmid": "21562446",
      "year": 2011,
      "title": "Machbarkeit der Messung der menschlichen Pankreasperfusion in vivo mittels bildgebender Verfahren",
      "title_en": "Feasibility of measuring human pancreatic perfusion in vivo using imaging techniques.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pancreas",
      "authors": "Tsushima et al.",
      "author_search": "tsushima tsushima",
      "doi": "10.1097/mpa.0b013e318215ac22",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/mpa.0b013e318215ac22",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21562446/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tsushima-2011-machbarkeit-messung-menschlichen-pankreasperfusion/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "2011 · Tsushima et al. — Machbarkeit der Messung der menschlichen Pankreasperfusion in vivo mittels bildgebender Verfahren",
      "summary": "Diese Studie bewertet Methoden zur Messung der Bauchspeicheldrüsen-Durchblutung mittels CT und anderer bildgebender Verfahren — nicht H₂-Therapie. Wasserstoffgas erscheint hier ausschließlich als historische Messtechnik (die „Wasserstoff-Clearance-Methode“) zur Bestimmung der Organdurchblutung. Diese Arbeit ist ein Methodenvergleich für die Pankreas-Bildgebung ohne jegliche therapeutische H₂-Intervention. (Pancreas, 2011.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Diese Arbeit verwendet Wasserstoffgas ausschließlich als Perfusionsmessungs-Tracer (die H₂-Clearance-Technik), was ein diagnostisches Werkzeug ohne Bezug zur Wasserstofftherapie ist. Die Studie untersucht H₂ nicht als therapeutische Intervention. Sie sollte nicht als Evidenz für therapeutische H₂-Effekte auf das Pankreas oder andere Organe interpretiert werden. Die Aufnahme in eine H₂-Therapie-Datenbank scheint ein Metadatenfehler zu sein — vermutlich ausgelöst durch das Wort „hydrogen“ im Methodenteil.",
      "abstract": "ZIEL: Ziel dieser Studie war es, die Machbarkeit der Pankreas-Perfusions-Computertomographie (CT) nachzuweisen und die Pankreas-Perfusionsmessungen verschiedener bildgebender Modalitäten zu überprüfen. METHODEN: Dynamische CT-Daten von 8 Patienten (4 Männer; mittleres Alter 64,8 [SD 12,1] Jahre; Spanne 40–80 Jahre) mit normalem Pankreas wurden mit zwei analytischen Modellen ausgewertet: der Maximum-Slope-Methode und der Kompartimentmodell-Methode. Zusätzlich wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. ERGEBNISSE: Obwohl der mit der Maximum-Slope-Methode geschätzte Perfusionswert (88,1 [SD 42,1] mL/min pro 100 mL) signifikant kleiner war als der der Kompartimentmodell-Methode (127,0 [SD 70,5]; p < 0,001), bestand eine lineare Korrelation zwischen beiden (r = 0,97; p < 0,001). In der Literaturrecherche wurden 15 Studien gefunden, die absolute Werte der normalen Pankreas-Perfusion berichteten (Perfusions-CT, dynamische MRT, Wasserstoff-Gas-Clearance-Methode und 15O-H₂O-PET). Die berichteten Mittelwerte lagen zwischen 38,4 und 356 mL/min pro 100 mL mit erheblicher interindividueller Variabilität. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Perfusions-CT kann zuverlässige Perfusionsmessungen des Pankreas liefern; der Normalwert wurde auf ca. 100 mL/min pro 100 mL mit erheblicher individueller Variation geschätzt. Die Maximum-Slope-Methode kann niedrigere Perfusionswerte ergeben als die Kompartimentmodell-Methode.",
      "conclusion": "Perfusion CT may provide reliable perfusion measurements of the pancreas, and the normal value was estimated at around 100 mL/min per 100 mL with a great deal of individual variation. The maximum-slope method may provide a lower perfusion value compared with the compartment-model method."
    },
    {
      "pmid": "21251046",
      "year": 2011,
      "title": "Wasserstoff-Reanimation, ein neuer zytoprotektiver Ansatz.",
      "title_en": "Hydrogen resuscitation, a new cytoprotective approach.",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinical and experimental pharmacology & physiology",
      "authors": "Zheng et al.",
      "author_search": "zheng zheng",
      "doi": "10.1111/j.1440-1681.2011.05479.x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/j.1440-1681.2011.05479.x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21251046/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zheng-2011-reanimation-neuer-zytoprotektiver-ansatz/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2011 · Zheng et al. — Wasserstoff-Reanimation, ein neuer zytoprotektiver Ansatz.",
      "summary": "Oxidative Verletzungen — durch Ischämie-Reperfusion, Entzündung, Trauma oder Toxine — schädigen Zellen, Gewebe und Organe durch die Freisetzung reaktiver Sauerstoffspezies. Dieser Review führt das Konzept der „Wasserstoff-Reanimation” ein: Einsatz von molekularem Wasserstoff (H₂) als zytoprotektive Intervention zum Schutz von Zellen vor oxidativen Schäden und zur Wiederherstellung der Funktion. Der Review behandelt drei Verabreichungswege (Inhalation, wasserstoffangereicherter Flüssigkeit, endogene bakterielle Produktion) und überblickt präklinische Belege aus mehreren Verletzungsmodellen. Als Review synthetisiert er bestehende Literatur, anstatt neue Experimente zu berichten.",
      "assessment": "Dies ist ein narrativer Review, der präklinische Belege für H₂ als zytoprotektives Agens über mehrere oxidative Verletzungsmodelle hinweg synthetisiert. Er ist gut strukturiert und ehrlich bezüglich der Limitationen: Das mechanistische Bild war 2011 unvollständig, und die klinische Validierung war nicht etabliert. Die präsentierten Belege sind überwiegend präklinisch (Tier- und Zellstudien); klinische Daten stehen nicht im Mittelpunkt. Der Review ist nützlich als konzeptioneller Rahmen für die H₂-Reanimationsforschung und für das Verständnis des Stands des Feldes im Jahr 2011. Leser sollten beachten, dass seit der Veröffentlichung dieses Reviews erhebliche weitere klinische Forschung stattgefunden hat.",
      "abstract": "1. Wasserstoff ist ein farbloses, geruchloses, geschmackloses und brennbares Gas. Wasserstoff gilt als physiologisch inertes Gas und wird häufig in der Tiefseetauchmedizin verwendet. Bei Säugetieren wird endogener Wasserstoff als Ergebnis der Fermentation unverdaulicher Kohlenhydrate durch Darmbakterien produziert und wird in den systemischen Kreislauf aufgenommen. 2. Aktuelle Belege zeigen, dass Wasserstoff ein potentes antioxidatives, antiapoptotisches und antiinflammatorisches Agens ist und daher potenzielle medizinische Anwendung haben könnte. Der vorliegende Review bewertet das Konzept der „Wasserstoff-Reanimation”, basierend auf dem Wissen, dass Wasserstoffbehandlung Zellen, Gewebe und Organe wirksam gegen oxidative Verletzungen schützt und ihnen hilft, sich von Dysfunktionen zu erholen. 3. Wasserstofftherapie kann durch Inhalation, die Verabreichung wasserstoffangereicherter Flüssigkeit oder durch Ansätze, die die endogene Wasserstoffproduktion beeinflussen, verabreicht werden. 4. Studien haben gezeigt, dass Wasserstoff-Reanimation zytoprotektive Effekte in verschiedenen Zelltypen und Krankheitsmodellen hat, einschließlich Ischämie-Reperfusionsschaden, Entzündung, Toxizität, Trauma und Stoffwechselerkrankung. Der zugrunde liegende Mechanismus kann die selektive Eliminierung von Hydroxylradikalen sein, obwohl auch andere Mechanismen beteiligt sein können. 5. Wasserstoff-Reanimation kann mehrere potenzielle Vorteile gegenüber aktuellen pharmakologischen Therapien für oxidative Verletzungen haben. Es ist jedoch mehr Arbeit notwendig, um den genauen Mechanismus hinter den Wirkungen von Wasserstoff zu identifizieren und sein therapeutisches Potenzial im klinischen Umfeld zu validieren.",
      "conclusion": "Hydrogen resuscitation may have several potential advantages over current pharmacological therapies for oxidative injuries. However, more work is needed to identify the precise mechanism underlying the actions of hydrogen and to validate its therapeutic potential in the clinical setting."
    },
    {
      "pmid": "21244359",
      "year": 2011,
      "title": "Melatonin-Mitochondrien-Wechselspiel in Gesundheit und Krankheit",
      "title_en": "Melatonin-mitochondria interplay in health and disease.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current topics in medicinal chemistry",
      "authors": "Acuña Castroviejo et al.",
      "author_search": "acuña castroviejo acuña castroviejo",
      "doi": "10.2174/156802611794863517",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/156802611794863517",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21244359/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-acunacastroviejo-2011-melatonin-mitochondrien-wechselspiel-gesundheit/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2011 · Acuña Castroviejo — Melatonin-Mitochondrien-Wechselspiel in Gesundheit und Krankheit",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Melatonin mit Mitochondrien interagiert, um oxidativem und nitrosativem Stress entgegenzuwirken — einem der zentralen Mechanismen bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Die „Wasserstoff-Hypothese“ des mitochondrialen Ursprungs wird als evolutionärer Hintergrund beleuchtet. Die Arbeit synthetisiert experimentelle und klinische Belege für die Schutzwirkung von Melatonin bei mitochondrialer Dysfunktion. (Current Topics in Medicinal Chemistry, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit, kein klinisches Trial oder kontrolliertes Experiment. Sie synthetisiert vorhandene Daten zu Melatonin und Mitochondrien. Die Schlussfolgerungen über Melatonins Nutzen stützen sich auf eine breite Basis experimenteller (überwiegend Tier- und Zellkultur-) und einiger klinischer Belege. Wichtig: Die in dieser Arbeit erwähnte „Wasserstoff-Hypothese“ ist eine Evolutionstheorie über den mitochondrialen Ursprung — sie hat keinen direkten Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie. Leser sollten diese beiden unterschiedlichen Verwendungen des Begriffs „Wasserstoff“ nicht verwechseln. Die Übersichtsarbeit liefert nützlichen mechanistischen Hintergrund, belegt aber für sich allein keine klinische Wirksamkeit einer spezifischen Therapie beim Menschen.",
      "abstract": "Obwohl zwei Haupthypothesen zum mitochondrialen Ursprung vorgeschlagen wurden — die autogene und die endosymbiotische —, wird derzeit nur die zweite ernsthaft in Betracht gezogen. Die ‚Wasserstoff-Hypothese' beschwört metabolische Symbiose als treibende Kraft für eine symbiotische Assoziation zwischen einem anaeroben, streng wasserstoffabhängigen Organismus (dem Wirt) und einem Eubakterium (dem Symbionten), das atmungsaktiv war, aber molekularen Wasserstoff als Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels erzeugte. Die resultierende Proto-Eukaryotenzelle hätte die Grundlagen des eukaryotischen Energiestoffwechsels erworben und nicht nur die aerobe Atmung, sondern auch die physiologischen Kosten des Sauerstoffverbrauchs entwickelt, d. h. die Entstehung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und den damit verbundenen oxidativen Schaden. Dies ist nicht der einzige Preis für die Sauerstoffatmung: Mitochondrien besitzen Stickstoffmonoxid (NO·) für regulatorische Zwecke, doch kann es in einigen Fällen mit dem Superoxidanion-Radikal reagieren und die toxischen reaktiven Stickstoffspezies (RNS), d. h. das Peroxynitrit-Anion, und den nachfolgenden nitrosativen Schaden erzeugen. Neue Mitochondrien enthalten ihr eigenes Genom mit einem modifizierten genetischen Code, der bei Säugetieren hoch konserviert ist. Die Transkription bestimmter mitochondrialer Gene kann vom Redoxpotenzial der mitochondrialen Membran abhängen. Mitochondrien sind mit dem Leben und Sterben von Zellen verbunden. Sie sind an der Energieproduktion und -konservierung beteiligt und verfügen über einen Entkopplungsmechanismus zur Wärmeerzeugung statt ATP-Synthese, sind aber auch am programmierten Zelltod beteiligt. Zunehmende Belege legen die Beteiligung von Mitochondrien an neurodegenerativen und neuromuskulären Erkrankungen nahe, die Veränderungen sowohl im nukleären (nDNA) als auch im mitochondrialen (mtDNA) Genom umfassen. Melatonin ist ein bekanntes starkes Antioxidans und Entzündungshemmer, und zunehmende experimentelle und klinische Belege zeigen seine positiven Wirkungen gegen oxidativen/nitrosativen Stresszustand, einschließlich mitochondrialer Dysfunktion. Diese Übersichtsarbeit fasst die Daten und Wirkmechanismen von Melatonin in Bezug auf mitochondriale Pathologien zusammen.",
      "conclusion": "Melatonin is a known powerful antioxidant and anti-inflammatory and increasing experimental and clinical evidence shows its beneficial effects against oxidative/nitrosative stress status, including that involving mitochondrial dysfunction. This review summarizes the data and mechanisms of action of melatonin in relation to mitochondrial pathologies."
    },
    {
      "pmid": "22417501",
      "year": 2011,
      "title": "Verdaulichkeit, Fermentierbarkeit und Energiewert von hochgradig quervernetzter Phosphat-Tapiokastärke bei Männern",
      "title_en": "Digestibility, fermentability, and energy value of highly cross-linked phosphate tapioca starch in men.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of food science",
      "authors": "Tachibe et al.",
      "author_search": "tachibe tachibe",
      "doi": "10.1111/j.1750-3841.2011.02247.x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/j.1750-3841.2011.02247.x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22417501/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tachibe-2011-verdaulichkeit-fermentierbarkeit-energiewert-hochgradig/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "diabetes"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2011 · Tachibe et al. — Verdaulichkeit, Fermentierbarkeit und Energiewert von hochgradig quervernetzter Phosphat-Tapiokastärke bei Männern",
      "summary": "Diese Studie misst Atemwasserstoff zur Beurteilung der Darmfermentation einer modifizierten Tapiokastärke — es handelt sich um eine Lebensmittelwissenschafts-/Ernährungsstudie, keine H₂-Therapiestudie. Ausgeatmetes H₂ wird hier als indirekter Marker der Kolonbakterienfermentation verwendet, eine Standardmethode in der klinischen Ernährungsforschung. Es wird kein molekularer Wasserstoff therapeutisch verabreicht. (Journal of Food Science, 2011.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Atemwasserstoff ist in dieser Studie ein Fermentationsmarker, kein therapeutisches Mittel oder eine Intervention. Die Studie untersucht modifizierte Lebensmittelstärke, nicht Wasserstoffmedizin. Es wurde keinerlei H₂-therapeutische Intervention angewendet. Diese Arbeit scheint aufgrund des Schlüsselworts „breath hydrogen“ in den Methoden in einer H₂-Datenbank gelandet zu sein — hier ist es ein Messinstrument, keine Behandlung.",
      "abstract": "Ziel dieser Studie war es, die glykämischen und Atemwasserstoff-Reaktionen bei 10 gesunden Männern nach Aufnahme von hochgradig quervernetztem Stärkephosphat (HXLS) aus Tapiokastärke (TS) zu bestimmen. Die Plasmaglukosekonzentration wurde nüchtern und 30, 60, 90, 120, 150 und 180 Minuten postprandial analysiert. Die Atemwasserstoff-Ausscheidung wurde nüchtern und in stündlichen Abständen über 10 Stunden nach der Testsubstanzgabe gemessen. Im Vergleich zur unveränderten TS (leicht verdaulich) war die Fläche unter der Plasmaglukose-Kurve von HXLS um 64 % kleiner und nahezu identisch mit der von mikrokristalliner Cellulose. Im Vergleich zu Fructooligosaccharid (schnell fermentiert durch mikrobielle Bakterien) war die Fläche unter der Atemwasserstoff-Ausscheidungskurve von HXLS um 93 % kleiner und nahezu identisch mit der von Wasser allein. Diese Ergebnisse zeigen, dass HXLS beim Menschen schwerer verdaulich und fermentierbar ist als unveränderte TS.",
      "conclusion": "When compared with fructo-oligosaccharide rapidly fermented by the microbial bacteria, the area under the excretion curve of breath hydrogen gas of HXLS was 93% smaller, and was almost the same as that of water only. These results show that HXLS is harder to digest and ferment than unmodified TS in men."
    },
    {
      "pmid": "22079833",
      "year": 2011,
      "title": "Das Hydrogenosom-Proteom von Trichomonas vaginalis ist im Vergleich zu Mitochondrien stark reduziert, jedoch komplex im Vergleich zu Mitosomen",
      "title_en": "The Trichomonas vaginalis hydrogenosome proteome is highly reduced relative to mitochondria, yet complex compared with mitosomes.",
      "title_de": null,
      "journal": "International journal for parasitology",
      "authors": "Schneider et al.",
      "author_search": "schneider schneider",
      "doi": "10.1016/j.ijpara.2011.10.001",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.ijpara.2011.10.001",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22079833/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-schneider-2011-hydrogenosom-proteom-trichomonas-vaginalis/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Schneider — Das Hydrogenosom-Proteom von Trichomonas vaginalis ist im Vergleich zu Mitochondrien stark reduziert, jedoch komplex im Vergleich zu Mitosomen",
      "summary": "Diese zellbiologische Studie kartiert das vollständige Proteinrepertoire des Hydrogenosoms — eines molekularen Wasserstoff produzierenden Organells im menschlichen Parasiten Trichomonas vaginalis — und identifiziert 569 Proteine, weit weniger als Mitochondrien, aber weit mehr als die reduziertesten mitochondrienverwandten Organellen. Die Arbeit beleuchtet, wie die Evolution wasserstoffproduzierende zelluläre Maschinerie geformt hat. Dies ist Grundlagenforschung der Mikrobiologie ohne direkten Bezug zur H₂-Therapie. (International Journal for Parasitology, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-/Zellbiologie-Studie — konkret eine Proteomik-Analyse eines Parasiten-Organells. Sie hat keinen direkten Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie beim Menschen. Der Zusammenhang mit „Wasserstoff“ ist rein biochemischer Natur: Hydrogenosomen sind nach ihrer H₂-Produktion als Stoffwechselnebenprodukt benannt. Ehrlicher Hinweis: Diese Studie ist kein Beleg für oder gegen einen gesundheitlichen Nutzen von wasserstoffreichem Wasser oder H₂-Inhalation. Es handelt sich um wertvolle evolutionäre und mikrobiologische Wissenschaft, die jedoch nicht in einem therapeutischen Kontext zitiert werden sollte, ohne den Anwendungsbereich klar zu erläutern.",
      "abstract": "Der menschliche Krankheitserreger Trichomonas vaginalis besitzt keine konventionellen Mitochondrien, sondern enthält divergente mitochondrienverwandte Organellen. Diese doppelmembrangebundenen Organellen, die als Hydrogenosomen bezeichnet werden, produzieren molekularen Wasserstoff. Phylogenetische und biochemische Analysen der Hydrogenosomen deuten auf einen gemeinsamen Ursprung mit Mitochondrien hin; die Identifizierung hydrogenosomaler Proteine und Studien zu ihrem Stoffwechsel waren jedoch bisher begrenzt. Hier stellen wir eine detaillierte Proteomik-Analyse des T.-vaginalis-Hydrogenosoms vor. Das Proteom gereinigter Hydrogenosomen besteht aus 569 Proteinen, einer Zahl, die deutlich niedriger ist als die 1.000–1.500 Proteine, die für pilzliche und tierische mitochondriale Proteome berichtet werden, aber erheblich höher als die Proteine, die Mitosomen zugeordnet werden. Durch das Hydrogenosom-Proteom wurden sowohl gemeinsame als auch von Mitochondrien und Mitosomen unterschiedliche Signalwege aufgedeckt. Proteine, die bekanntermaßen im Aminosäure- und Energiestoffwechsel, der Fe-S-Cluster-Assemblierung, Flavin-vermittelten Katalyse, Sauerstoffstressreaktion, Membrantranslokation, Chaperon-Funktionen, proteolytischen Prozessierung und ATP-Hydrolyse funktionieren, machen ~30 % des Hydrogenosom-Proteoms aus. Von den 569 Proteinen im Hydrogenosom-Proteom scheinen viele mit der äußeren Oberfläche der Hydrogenosomen assoziiert zu sein, darunter große Mengen an GTPasen und ribosomalen Proteinen. Glykolytische Proteine wurden ebenfalls mit dem Hydrogenosom-Proteom assoziiert gefunden, ähnlich wie zuvor für mitochondriale Proteome beobachtet. Etwa 18 % des hydrogenosomalen Proteoms besteht aus hypothetischen Proteinen unbekannter Funktion, was auf multiple Aktivitäten und Eigenschaften hindeutet, die für diese hochgradig adaptierten Organellen noch zu entdecken sind.",
      "conclusion": "Glycolytic proteins were also found to be associated with the hydrogenosome proteome, similar to that previously observed for mitochondrial proteomes. Approximately 18% of the hydrogenosomal proteome is composed of hypothetical proteins of unknown function, predictive of multiple activities and properties yet to be uncovered for these highly adapted organelles."
    },
    {
      "pmid": "21859325",
      "year": 2011,
      "title": "Variation in den Schätzungen der lunaren Neutronendosis",
      "title_en": "Variation in lunar neutron dose estimates.",
      "title_de": null,
      "journal": "Radiation research",
      "authors": "Slaba et al.",
      "author_search": "slaba slaba",
      "doi": "10.1667/rr2616.1",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1667/rr2616.1",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21859325/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-slaba-2011-variation-den-schaetzungen-lunaren/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Slaba — Variation in den Schätzungen der lunaren Neutronendosis",
      "summary": "Diese theoretische Physik-Studie berechnet, wie viel Albedo-Neutronen — reflektierte kosmische Strahlung — zur Strahlenbelastung auf der Mondoberfläche beitragen, und zeigt, dass wasserstoffreiche Abschirmmaterialien wie Polyethylen diese Belastung reduzieren können. Die Studie ist reine Strahlungsphysik-Modellierung; sie hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie beim Menschen. (Physics in Medicine and Biology, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische/computergestützte Studie aus der Raumstrahlungsphysik. Es handelt sich nicht um eine Studie zur molekularen Wasserstofftherapie oder zu biologischen Wirkungen von H₂. Die Relevanz für diese Datenbank ist marginal: Die Erwähnung von „Wasserstoff“ bezieht sich ausschließlich auf Wasserstoffatome als Bestandteil von Abschirmmaterialien. Ehrlicher Hinweis: Diese Arbeit sollte nicht zur Untermauerung von H₂-Gesundheitsaussagen zitiert werden. Sie gehört zur Luft- und Raumfahrtmedizin und Strahlenschutzphysik, nicht zur H₂-Biomedizin.",
      "abstract": "Die Strahlungsumgebung auf dem Mond umfasst Albedo-Neutronen, die durch die Wechselwirkung primärer Teilchen mit der Mondoberfläche entstehen. In dieser Arbeit wird HZETRN2010 verwendet, um den Albedo-Neutronen-Beitrag zur effektiven Dosis als Funktion der Abschirmdicke für vier verschiedene Weltraumstrahlungsumgebungen zu berechnen und zu bestimmen, in welchem Ausmaß verschiedene Faktoren solche Schätzungen beeinflussen. Zunächst werden mit HZETRN2010 berechnete Albedo-Neutronenspektren mit Monte-Carlo-Ergebnissen in verschiedenen Strahlungsumgebungen verglichen. Als nächstes wird der Einfluss der lunaren Regolith-Zusammensetzung auf das Albedo-Neutronenspektrum untersucht, und die Variation der effektiven Dosis durch Neutronen-Fluenz-zu-effektiver-Dosis-Umrechnungskoeffizienten wird studiert. Eine Methodik zur Berechnung der effektiven Dosis in detaillierten menschlichen Phantomen mit HZETRN2010 wird ebenfalls diskutiert und verglichen. Schließlich wird die kombinierte Variation durch Umgebungsmodelle, Abschirmmaterialien, Abschirmdicke, Regolith-Zusammensetzung und Umrechnungskoeffizienten auf den Albedo-Neutronen-Beitrag zur effektiven Dosis bestimmt. Es wird gezeigt, dass eine einzelne Prozentzahl zur Charakterisierung des Albedo-Neutronen-Beitrags zur effektiven Dosis irreführend sein kann. Im Allgemeinen variiert der Albedo-Neutronen-Beitrag zur effektiven Dosis zwischen 1–32 %, wobei das Umgebungsmodell, das Abschirmmaterial und die Abschirmdicke die entscheidenden Faktoren sind. Es wird auch gezeigt, dass Polyethylen oder andere wasserstoffreiche Materialien zur Minderung der Albedo-Neutronenexposition eingesetzt werden können.",
      "conclusion": "In general, the albedo neutron contribution to effective dose is found to vary between 1-32%, with the environmental model, shielding material and shielding thickness being the driving factors that determine the exact contribution. It is also shown that polyethylene or other hydrogen-rich materials may be used to mitigate the albedo neutron exposure."
    },
    {
      "pmid": "21764987",
      "year": 2011,
      "title": "Die Wasserstofftherapie mildert strahlungsinduzierte Lungenschäden durch Reduktion von oxidativem Stress",
      "title_en": "Hydrogen therapy attenuates irradiation-induced lung damage by reducing oxidative stress.",
      "title_de": null,
      "journal": "American journal of physiology. Lung cellular and molecular physiology",
      "authors": "Terasaki et al.",
      "author_search": "terasaki terasaki",
      "doi": "10.1152/ajplung.00008.2011",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1152/ajplung.00008.2011",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21764987/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-terasaki-2011-wasserstofftherapie-mildert-strahlungsinduzierte-lungenschaeden/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Terasaki — Die Wasserstofftherapie mildert strahlungsinduzierte Lungenschäden durch Reduktion von oxidativem Stress",
      "summary": "In bestrahlten menschlichen Lungenzellen und in Mäusen, die einer Ganzthorax-Bestrahlung ausgesetzt wurden, reduzierte molekularer Wasserstoff (H₂) — verabreicht als H₂-reiches PBS, H₂-angereichertes Trinkwasser oder 3%ige H₂-Inhalation — oxidative Stressmarker, Apoptose und Lungenfibrose signifikant. Dies sind ermutigende präklinische Ergebnisse für eine potenzielle Strahlenschutzstrategie, doch die Befunde stammen aus Zellkultur- und Tierversuchen und lassen sich nicht direkt auf menschliche Krebspatienten übertragen. (American Journal of Physiology: Lung Cellular and Molecular Physiology, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine gut konzipierte Tier- und Zellkultur-(präklinische) Studie. Sowohl die In-vitro- (A549-Zellen) als auch die In-vivo-(Maus-)Komponente unterstützen die Hypothese, dass H₂ strahlungsbedingte Lungenverletzungen mindert. Die multimodale Ergebnisbewertung (ESR, Fluoreszenz, IHC, CT, Fibrose-Scoring) erhöht die Glaubwürdigkeit. Limitationen: Mausmodelle thorakaler Bestrahlung replizieren klinische Szenarien beim Menschen nicht perfekt; A549 ist eine Krebszelllinie, kein normales Lungenepithel. Keine menschlichen Studien haben diese Ergebnisse bisher bei Strahlentherapie-Patienten bestätigt. Die Aussage „keine bekannte Toxizität“ bezieht sich nur auf die in dieser Studie getesteten Dosen. Diese Befunde sind vielversprechend, bleiben aber ausschließlich präklinische Evidenz.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff (H₂) ist ein effizientes Antioxidans, das schnell durch Zellmembranen diffundiert, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) wie Hydroxylradikale und Peroxynitrit reduziert und die durch oxidativen Stress induzierte Verletzung in mehreren Organen unterdrückt. ROS wurden mit strahlungsbedingten Lungenschäden in Verbindung gebracht. Da eine prompte Elimination von bestrahlungsinduzierten ROS das Lungengewebe vor den schädlichen Wirkungen der Bestrahlung schützen sollte, untersuchten wir die Möglichkeit, dass H₂ als Strahlenschutz in der Lunge dienen könnte. Zellen der menschlichen Lungenepithelzell-Linie A549 erhielten 10 Gy Bestrahlung mit oder ohne H₂-Behandlung über H₂-reiches PBS oder Medium. Wir untersuchten die möglichen strahlenprotektiven Wirkungen von H₂ durch Analyse von ROS und Zellschäden. Außerdem erhielten C57BL/6J-Weibchen 15 Gy Bestrahlung des Thorax. Behandlungsgruppen inhalierten 3% H₂-Gas und tranken H₂-angereichertes Wasser. Wir bewerteten akute und späte Bestrahlungslungenschäden nach H₂-Behandlung. H₂ reduzierte die Menge der bestrahlungsinduzierten ROS in A549-Zellen, wie durch Elektronenspinresonanz- und Fluoreszenzindikator-Signale gezeigt. H₂ reduzierte auch Zellschäden, gemessen als oxidativer Stress- und Apoptosemarker-Spiegel, und verbesserte die Zelllebensfähigkeit. Innerhalb von 1 Woche nach Ganzthorax-Bestrahlung zeigten Immunhistochemie und Immunblotting, dass die H₂-Behandlung oxidativen Stress und Apoptose, Maßnahmen für akute Schäden, in den Lungen von Mäusen reduzierte. Bei 5 Monaten nach der Bestrahlung zeigten Brust-Computertomographie, Ashcroft-Scores und Typ-III-Kollagenablagerung, dass die H₂-Behandlung Lungenfibrose (Spätschäden) reduzierte. Diese Studie zeigte somit, dass die H₂-Behandlung wertvoll für den Schutz vor strahlungsinduziertem Lungenschaden ohne bekannte Toxizität ist.",
      "conclusion": "At 5 mo after irradiation, chest computed tomography, Ashcroft scores, and type III collagen deposition demonstrated that H(2) treatment reduced lung fibrosis (late damage). This study thus demonstrated that H(2) treatment is valuable for protection against irradiation lung damage with no known toxicity."
    },
    {
      "pmid": "21656033",
      "year": 2011,
      "title": "Herstellung und Charakterisierung bioaktiver Verbundbeschichtungen auf einer Mg-Zn-Ca-Legierung durch MAO/Sol-Gel",
      "title_en": "Fabrication and characterization of bioactive composite coatings on Mg-Zn-Ca alloy by MAO/sol-gel.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of materials science. Materials in medicine",
      "authors": "Gao et al.",
      "author_search": "gao gao",
      "doi": "10.1007/s10856-011-4349-9",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s10856-011-4349-9",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21656033/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-gao-2011-herstellung-charakterisierung-bioaktiver-verbundbeschichtungen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "bath-topical"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Gao — Herstellung und Charakterisierung bioaktiver Verbundbeschichtungen auf einer Mg-Zn-Ca-Legierung durch MAO/Sol-Gel",
      "summary": "Diese In-vitro-Werkstoffwissenschaftsstudie entwickelt eine zweischichtige Schutzbeschichtung für Magnesiumlegierungs-Implantate, die die Korrosion drastisch reduziert und die Zellanhaftung unterstützt — womit eines der größten Hindernisse für den Einsatz von biologisch abbaubarem Magnesium in medizinischen Implantaten angegangen wird, nämlich die schnelle Freisetzung von Wasserstoffgas beim Abbau. Dies ist Werkstofftechnik-Forschung, keine Studie zur molekularen Wasserstofftherapie. (Journal of Materials Science: Materials in Medicine, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Werkstoffstudie. Sie untersucht keine therapeutische Wirkung von molekularem Wasserstoff. Wasserstoff erscheint hier als unerwünschtes Korrosionsnebenprodukt, das die Beschichtung unterdrücken soll. Ehrlicher Hinweis: Diese Arbeit ist kein Beleg für H₂-Therapie und sollte in diesem Zusammenhang nicht zitiert werden. Es handelt sich um valide Ingenieursforschung zu biologisch abbaubaren Implantatbeschichtungen. Ergebnisse stammen aus Labor-Korrosionstests und Zellkultur; die klinische Leistung in lebendem Gewebe würde Tier- und Humanstudien erfordern.",
      "abstract": "Hohe Korrosionsraten und die Akkumulation von Wasserstoffgas beim Abbau hemmen die klinische Anwendung von Magnesiumlegierungen als Implantate. In dieser Arbeit wurde Mikrolichtbogen-Oxidation (MAO) verwendet, um eine poröse Beschichtung auf Magnesiumlegierungen als Zwischenschicht zur Verbesserung der Haftfestigkeit der Propolis-Schicht herzustellen. Dann wurden Verbundbeschichtungen mittels Sol-Gel-Methode hergestellt, indem Proben bei 40 °C in eine Lösung aus Propolis und Polymilchsäure getaucht wurden. Die Korrosionsbeständigkeit der Proben wurde anhand potentiodynamischer Polarisationsexperimente und Immersionstests bestimmt. Die Biokompatibilität wurde durch Beobachtung der Anhaftung und des Wachstums von aus der Wharton-Sulze gewonnenen mesenchymalen Stammzellen (WJC) auf Substraten mit MAO-Beschichtung und Substraten mit Verbundbeschichtungen untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass im Vergleich zur Mg-Zn-Ca-Legierung die Korrosionsstromdichte der Proben mit Verbundbeschichtungen von 5,37 × 10⁻⁵ auf 1,10 × 10⁻⁶ A/cm² sank und das Korrosionspotenzial um 240 mV stieg. Verbundbeschichtungen zeigen homogenes Korrosionsverhalten und können WJC-Zellanhaftung und -proliferation fördern. Gleichzeitig war der pH-Wert während der Immersionstests relativ stabil, was für das zelluläre Überleben bedeutsam sein kann. Zusammenfassend deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass Verbundbeschichtungen auf Mg-Zn-Ca-Legierung, hergestellt durch MAO/Sol-Gel-Methode, ein neues bioaktives Material darstellen.",
      "conclusion": "In the meantime, pH value was relatively stable during the immersion tests, which may be significant for cellular survival. In conclusion, our results indicate that composite coatings on Mg-Zn-Ca alloy fabricated by MAO/sol-gel method provide a new type bioactive material."
    },
    {
      "pmid": "21596020",
      "year": 2011,
      "title": "Wasserstoffreiches Medium schützt menschliche Hautfibroblasten vor durch hohe Glukose oder Mannitol induzierten oxidativen Schäden",
      "title_en": "Hydrogen-rich medium protects human skin fibroblasts from high glucose or mannitol induced oxidative damage.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochemical and biophysical research communications",
      "authors": "Yu et al.",
      "author_search": "yu yu",
      "doi": "10.1016/j.bbrc.2011.05.024",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2011.05.024",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21596020/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yu-2011-medium-schuetzt-menschliche-hautfibroblasten/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Yu — Wasserstoffreiches Medium schützt menschliche Hautfibroblasten vor durch hohe Glukose oder Mannitol induzierten oxidativen Schäden",
      "summary": "In menschlichen Hautfibroblasten, die mit hoher Glukose oder Mannitol gestresst wurden — Modelle für diabetischen oxidativen Stress — reduzierte ein wasserstoffreiches Kulturmedium intrazelluläre Superoxide deutlich, stabilisierte das mitochondriale Membranpotenzial und senkte Marker für DNA- und Protein-Oxidationsschäden. Dies sind vielversprechende Zellkultur-Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass H₂ Hautzellen unter diabetischen Bedingungen schützen kann, doch handelt es sich um In-vitro-Forschung, die keine direkten Vorteile bei lebenden menschlichen Patienten belegen kann. (Biochemical and Biophysical Research Communications, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Zellkulturstudie mit primären menschlichen Zellen, was ihr etwas mehr translationale Relevanz verleiht als Tierstudien — aber es handelt sich dennoch nicht um klinische Evidenz. Die Mehrfachmarker-Oxidativstressbewertung ist methodisch solide. Limitationen: Zellkulturbedingungen replizieren nicht das komplexe Wundmilieu in diabetischer Haut; Dosis-Wirkungs-Daten für H₂ werden nicht berichtet; keine Tier- oder Humanergebnisse zur Wundheilung werden gezeigt. Der Vorschlag der Autoren zu potenziellen Anwendungen bei diabetischen Hauterkrankungen ist eine Hypothese, kein nachgewiesenes Ergebnis. Diese Ergebnisse sind wissenschaftlich interessante ausschließlich präklinische Befunde.",
      "abstract": "Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) sind ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Hautläsionen bei Diabetes. Ein neues Antioxidans, Wasserstoff, kann selektiv Hydroxylradikale (·OH) und Peroxynitrit (ONOO⁻) in zellfreien Systemen neutralisieren, reagiert jedoch kaum mit anderen ROS. Fibroblasten sind eine Schlüsselkomponente der Haut. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Schutzwirkungen von wasserstoffreichem Medium auf menschliche Hautfibroblasten (HSF) unter oxidativem Stress. Konfokale Mikroskopie wurde verwendet, um sowohl die intrazelluläre Superoxidanion-(O₂⁻-)Konzentration als auch das mitochondriale Membranpotenzial (ΔΨ) zu messen. Die Zellviabilität wurde mit dem Cell Counting Kit-8 (CCK-8) bestimmt. Die Konzentrationen von zellulärem Malonaldehyd (MDA), Superoxiddismutase (SOD), Glutathion (GSH), 8-Hydroxy-2′-Desoxyguanosin (8-OHdG) und 3-Nitrotyrosin (3-NT) wurden ebenfalls gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl Mannitol als auch hohe Glukose oxidativen Stress in HSF verursachen können. Interessanterweise reduzierte der Einsatz eines wasserstoffreichen Mediums signifikant den intrazellulären O₂⁻-Spiegel, stabilisierte das ΔΨ und schwächte die Produktion von MDA, 8-OHdG und 3-NT ab, was das antioxidative Abwehrsystem effektiv stärkte und die HSF vor nachfolgendem oxidativem Stressschaden schützte. Mit anderen Worten: Wasserstoff verringerte die übermäßige Entstehung von intrazellulärem O₂⁻ und erhöhte die zelluläre antioxidative Abwehr. Basierend auf unseren Ergebnissen könnte Wasserstoff Anwendungen bei der Behandlung von Hauterkrankungen infolge von Diabetes haben.",
      "conclusion": "In other words, hydrogen decreased the excessive generation of intracellular O(2)(-) and elevated the cellular antioxidative defense. Based on our results, hydrogen may have applications in the treatment of skin diseases caused by diabetes."
    },
    {
      "pmid": "21455114",
      "year": 2011,
      "title": "Eine mögliche Präventionsstrategie für Strahlenpneumonitis: Kombination von Strahlentherapie mit Aerosol-Inhalation einer wasserstoffreichen Lösung",
      "title_en": "A possible prevention strategy of radiation pneumonitis: combine radiotherapy with aerosol inhalation of hydrogen-rich solution.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical science monitor : international medical journal of experimental and clinical research",
      "authors": "Chuai et al.",
      "author_search": "chuai chuai",
      "doi": "10.12659/msm.881698",
      "doi_url": "https://doi.org/10.12659/msm.881698",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21455114/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chuai-2011-moegliche-praeventionsstrategie-strahlenpneumonitis-kombination/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Chuai — Eine mögliche Präventionsstrategie für Strahlenpneumonitis: Kombination von Strahlentherapie mit Aerosol-Inhalation einer wasserstoffreichen Lösung",
      "summary": "Dieses theoretische Papier schlägt vor, dass die Kombination von Strahlentherapie mit Aerosol-Inhalation von wasserstoffreichem physiologischem Kochsalz Strahlenpneumonitis — eine schwere Komplikation der Lungenkrebs-Strahlentherapie — reduzieren könnte, indem H₂s Fähigkeit genutzt wird, Hydroxylradikale abzufangen, die die meisten strahlungsinduzierten Zellschäden verursachen. Dies ist ein Hypothesenpapier, keine klinische oder experimentelle Studie; es werden keine Patientendaten präsentiert. (Medical Science Monitor, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist ein theoretisches Hypothesenpapier — es werden keine Experimente oder Patientendaten präsentiert. Es handelt sich nicht um eine klinische oder präklinische Studie. Die wissenschaftliche Argumentation ist intern konsistent und auf früherer H₂-Forschung basiert, aber die Hypothese wurde in diesem Papier nicht experimentell validiert. Ehrlicher Hinweis: Hypothesenpapiere sind ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Prozesses, stellen jedoch keinen Wirksamkeitsnachweis dar. Der klinische Nutzen von H₂-Aerosol-Inhalation zur Vorbeugung von Strahlenpneumonitis erfordert dedizierte klinische Studien, um Sicherheit und Wirksamkeit beim Menschen zu belegen.",
      "abstract": "Strahlentherapie ist eine wichtige Behandlungsmodalität bei Krebs. Strahlenpneumonitis ist ein wesentliches Hindernis bei der Erhöhung der Strahlendosis in der Strahlentherapie, und es ist wichtig, diese strahlungsinduzierte Komplikation zu verhindern. Jüngste Studien zeigen, dass Wasserstoff als wirksames und sicheres strahlenprotektives Mittel durch selektive Reduktion von Hydroxyl- und Peroxynitrit-Radikalen potenziell geeignet ist. Da die meisten durch ionisierende Strahlung induzierten Zellschäden durch Hydroxylradikale verursacht werden, hypothetisieren wir, dass eine Behandlung, die Strahlentherapie mit Aerosol-Inhalation einer wasserstoffreichen Lösung kombiniert, eine wirksame und neuartige Präventionsstrategie für Strahlenpneumonitis sein könnte (Wasserstoff ist explosiv, während eine wasserstoffreiche Lösung wie physiologisches Kochsalz, das mit molekularem Wasserstoff gesättigt ist, sicherer ist).",
      "conclusion": "Recent studies show that hydrogen has a potential as an effective and safe radioprotective agent by selectively reducing hydroxyl and peroxynitrite radicals. Since most of the ionizing radiation-induced cellular damage is caused by hydroxyl radicals, we hypothesize that a treatment combining radiotherapy with aerosol inhalation of a hydrogen-rich solution may be an effective and novel prevention s"
    },
    {
      "pmid": "21335650",
      "year": 2011,
      "title": "Erzeugung klinisch nutzbarer Positronenstrahler-Strahlen während der Abbremsung von Kohlenstoffionen",
      "title_en": "Production of clinically useful positron emitter beams during carbon ion deceleration.",
      "title_de": null,
      "journal": "Physics in medicine and biology",
      "authors": "Lazzeroni et al.",
      "author_search": "lazzeroni lazzeroni",
      "doi": "10.1088/0031-9155/56/6/005",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1088/0031-9155/56/6/005",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21335650/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lazzeroni-2011-erzeugung-klinisch-nutzbarer-positronenstrahler/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Lazzeroni — Erzeugung klinisch nutzbarer Positronenstrahler-Strahlen während der Abbremsung von Kohlenstoffionen",
      "summary": "Diese Strahlungsphysik-Studie modelliert, wie hochenergetische Kohlenstoff-11-(¹¹C-)Fragmente aus einem primären ¹²C-Strahl zur gleichzeitigen Krebsbehandlung und PET-Bildgebung erzeugt werden können — und findet, dass wasserstoffreiche Materialien wie flüssiger Wasserstoff und Polyethylen die effizientesten Verzögerer für diesen Prozess sind. Die Erwähnung von Wasserstoff hier bezieht sich ausschließlich auf Kernphysik, nicht auf molekulare Wasserstoff-(H₂-)Therapie. (Physics in Medicine and Biology, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte/theoretische Physik-Studie im Bereich der Strahlentherapie-Technik. Sie hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie. Das Wort „Wasserstoff“ bezieht sich ausschließlich auf Wasserstoffatome als Bestandteil kernphysikalischer Verzögerungsmaterialien. Ehrlicher Hinweis: Diese Arbeit sollte nicht zur Unterstützung von H₂-Gesundheitsaussagen zitiert werden. Sie gehört zur medizinischen Physik und Partikeltherapie-Technik, nicht zur H₂-Biomedizin.",
      "abstract": "In der externen Strahlentherapie bieten radioaktive Strahlen die beste klinische Lösung zur gleichzeitigen Behandlung und In-vivo-Überwachung der Dosisabgabe und Tumorantwort mittels PET- oder PET-CT-Bildgebung. Schwierigkeiten, die hauptsächlich mit der geringen Produktionseffizienz verbunden sind, haben ihre Verwendung bisher jedoch eingeschränkt. Diese Studie widmet sich der Analyse der Produktion von hochenergetischen ¹¹C-Fragmenten, vorzugsweise durch Projektil-Fragmentierung eines stabilen monogerichteten und monoenergetischen primären ¹²C-Strahls in verschiedenen Absorbermaterialien (Verzögerern), um die optimale Elementzusammensetzung zu identifizieren. Die Studie wurde mit dem Monte-Carlo-Code SHIELD-HIT07 durchgeführt. Die Spurlänge und Fluenz der erzeugten Sekundärteilchen wurden in einem gleichmäßigen Absorber von 300 cm Länge und 10 cm Radius, unterteilt in Scheiben von 1 cm Dicke, erfasst. Der ¹¹C-Fluenz-Aufbau und die mittlere Energievariation mit zunehmender Verzögerungstiefe werden dargestellt. Darüber hinaus wurde die Fluenz des sekundären ¹¹C-Strahls als Funktion seiner mittleren Energie und der entsprechenden verbleibenden Reichweite in Wasser untersucht. Es wird gezeigt, dass der maximale ¹¹C-Fluenz-Aufbau in Verbindungen hoch ist, bei denen der Gewichtsanteil von Wasserstoff hoch ist, am höchsten in flüssigem Wasserstoff. Darüber hinaus wird eine kostengünstige Alternativlösung zum ursprünglich vorgesehenen Einzelmedium präsentiert: ein Zwei-Medien-Verzögerer, der einen ersten flüssigen Wasserstoffabschnitt umfasst, gefolgt von einem zweiten Verzögerungsabschnitt aus einem wasserstoffreichen Material wie Polyethylen (C₂H₄). Schließlich wurde gezeigt, dass, wenn die Intensität des primären ¹²C-Strahls um eine Größenordnung erhöht werden kann, eine ausreichende Intensität des sekundären ¹¹C-Strahls für Therapie und anschließende therapeutische PET-Bildgebungs-Sitzungen erreicht wird.",
      "conclusion": "Finally, it was demonstrated that, if the intensity of the primary (12)C beam can be increased by an order of magnitude, a sufficient intensity of the secondary (11)C beam is achieved for therapy and subsequent therapeutic PET imaging sessions. Such an increase in the intensity might be easily achieved with a superconducting cyclotron."
    },
    {
      "pmid": "21269826",
      "year": 2011,
      "title": "Chinazoline mit intramolekularem Wasserstoffbrücken-Gerüst (iMHBS) als duale PI3K/mTOR-Inhibitoren",
      "title_en": "Quinazolines with intra-molecular hydrogen bonding scaffold (iMHBS) as PI3K/mTOR dual inhibitors.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioorganic & medicinal chemistry letters",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1016/j.bmcl.2010.12.026",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bmcl.2010.12.026",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21269826/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2011-chinazoline-intramolekularem-wasserstoffbruecken-geruest/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Liu — Chinazoline mit intramolekularem Wasserstoffbrücken-Gerüst (iMHBS) als duale PI3K/mTOR-Inhibitoren",
      "summary": "Diese Arzneimittelchemie-Studie entwirft und synthetisiert eine Reihe von Chinazolin-Molekülen, die intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen nutzen, um eine Pseudo-Ringstruktur zu bilden und als potente duale Inhibitoren von PI3K und mTOR zu wirken — zwei Kinasen, die für die Proliferation und das Überleben von Krebszellen zentral sind. Die „Wasserstoffbindungen“ in diesem Papier beziehen sich auf chemische Bindungen zwischen Atomen innerhalb von Arzneimittelmolekülen, nicht auf molekulare Wasserstoff-(H₂-)Gastherapie. (Bioorganic &amp; Medicinal Chemistry Letters, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Arzneimittelchemie-Studie. Sie hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstoff-(H₂-)Therapie. Der Begriff „Wasserstoff“ in diesem Papier bezieht sich ausschließlich auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen — eine allgegenwärtige chemische Wechselwirkung — innerhalb synthetischer Arzneimittelmoleküle. Ehrlicher Hinweis: Dieses Papier liefert keine Evidenz für oder gegen H₂-Wasser oder H₂-Gas als Gesundheitsintervention. Es ist Krebsarzneimittel-Forschung und sollte nicht im Kontext der H₂-Medizin zitiert werden.",
      "abstract": "Intramolekulare Wasserstoffbrückenbindung wurde in das Chinazolin-Motiv eingeführt, um einen Pseudo-Ring (intramolekulares H-Brücken-Gerüst, iMHBS) zu bilden, der unsere zuvor veröffentlichten Kernstrukturen Pyrido[2,3-D]pyrimidin-7-on und Pteridinon als PI3K/mTOR-Dual-Inhibitoren nachahmt. Dieses Design resultiert in potenten PI3K/mTOR-Dual-Inhibitoren, und die vorgeschlagene intramolekulare Wasserstoffbrückenstruktur wird durch die Ko-Kristallstruktur im PI3Kγ-Enzym gut unterstützt. Darüber hinaus wurde ein neuartiger Syntheseweg für diese Analoga entwickelt.",
      "conclusion": "This design results in potent PI3K/mTOR dual inhibitors and the purposed intra-molecular hydrogen bonding structure is well supported by co-crystal structure in PI3Kγ enzyme. In addition, a novel synthetic route was developed for these analogs."
    },
    {
      "pmid": "21215337",
      "year": 2011,
      "title": "Perfusions-Elektrodeposition von Calciumphosphat auf additiv gefertigten Titangerüsten für das Knochen-Engineering",
      "title_en": "Perfusion electrodeposition of calcium phosphate on additive manufactured titanium scaffolds for bone engineering.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta biomaterialia",
      "authors": "Chai et al.",
      "author_search": "chai chai",
      "doi": "10.1016/j.actbio.2010.12.032",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.actbio.2010.12.032",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21215337/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chai-2011-perfusions-elektrodeposition-calciumphosphat-additiv/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Chai — Perfusions-Elektrodeposition von Calciumphosphat auf additiv gefertigten Titangerüsten für das Knochen-Engineering",
      "summary": "Diese Werkstofftechnik-Studie entwickelt ein perfusionsbasiertes Elektrodepositionssystem, um 3D-gedruckte Titan-Knochengerüste gleichmäßig mit Hydroxyapatit zu beschichten — einem Calciumphosphat-Mineral, das die Knochenzell-Anhaftung und das Wachstum fördert — wobei die Wasserstoffgasentfernung als technische Prozessherausforderung angegangen wird. Dies ist Knochen-Engineering-Forschung; der erwähnte Wasserstoff ist ein unerwünschtes elektrochemisches Nebenprodukt, kein therapeutisches Mittel. (Acta Biomaterialia, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Werkstofftechnik-Studie. Wasserstoffgas erscheint hier nur als unerwünschtes elektrochemisches Nebenprodukt, das während der Beschichtungsabscheidung gehandhabt werden muss — es ist kein therapeutisches Mittel. Ehrlicher Hinweis: Dieses Papier hat keinen Bezug zur H₂-Therapie und sollte in diesem Kontext nicht zitiert werden. Es ist valide biomedizinische Ingenieurswissenschaft zur Knochenimplantat-Beschichtung. Alle Ergebnisse stammen aus Labortests; die klinische Leistung in lebendem Knochen würde Tier- und Humanstudien erfordern.",
      "abstract": "Ein Perfusions-Elektrodepositions-(P-ELD-)System wurde berichtet, um additiv gefertigte Ti6Al4V-Gerüste auf kontrollierte und reproduzierbare Weise mit einer Calciumphosphat-(CaP-)Beschichtung zu funktionalisieren. Die Auswirkungen und Wechselwirkungen von vier Hauptprozessparametern — Stromdichte (I), Depositionszeit (t), Fließrate (f) und Prozesstemperatur (T) — auf die Eigenschaften der CaP-Beschichtung wurden untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine direkte Beziehung zwischen den Parametern und der abgeschiedenen CaP-Masse, mit einem signifikanten Effekt für t (P=0,001) und t-f-Wechselwirkung (P=0,019). Die Computational-Fluid-Dynamics-Analyse zeigte eine relativ niedrige Elektrolytgeschwindigkeit innerhalb der Streben und eine hohe Geschwindigkeit in den offenen Bereichen innerhalb der P-ELD-Kammer, die nicht durch eine Änderung der Fließrate beeinflusst wurden. Dies ist vorteilhaft für eine kontrollierte CaP-Abscheidung und Wasserstoffgasentfernung. Optimierungsstudien zeigten, dass eine Mindestdepositionszeit von 6 h erforderlich war, um eine vollständige Gerüstbeschichtung unabhängig von I zu erhalten, und die Dicke durch Erhöhung von I und t zunahm. Energiedispersive Röntgen- und Röntgenbeugungsanalyse bestätigten die Abscheidung von hochkristallinem synthetischen carbonatierten Hydroxyapatit unter allen Bedingungen (Ca/P-Verhältnis=1,41). Hohe Zellviabilität und Zell-Material-Wechselwirkungen wurden durch In-vitro-Kultivierung menschlicher periostabgeleiteter Zellen auf beschichteten Gerüsten nachgewiesen. Diese Studie zeigte, dass P-ELD ein technologisches Werkzeug zur Funktionalisierung komplexer Gerüststrukturen mit einer biokompatiblen CaP-Schicht bietet, die kontrollierte und reproduzierbare physikochemische Eigenschaften hat, die für das Knochen-Engineering geeignet sind.",
      "conclusion": "High cell viability and cell-material interactions were demonstrated by in vitro culture of human periosteum derived cells on coated scaffolds. This study showed that P-ELD provides a technological tool to functionalize complex scaffold structures with a biocompatible CaP layer that has controlled and reproducible physicochemical properties suitable for bone engineering."
    },
    {
      "pmid": "20851533",
      "year": 2011,
      "title": "Die Wasserstofftherapie könnte die mit strahlungsinduziertem oxidativem Stress verbundenen Risiken bei der Raumfahrt reduzieren",
      "title_en": "Hydrogen therapy may reduce the risks related to radiation-induced oxidative stress in space flight.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Schoenfeld et al.",
      "author_search": "schoenfeld schoenfeld",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2010.08.046",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2010.08.046",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20851533/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-schoenfeld-2011-wasserstofftherapie-koennte-strahlungsinduziertem-oxidativem/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cancer",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2011 · Schoenfeld — Die Wasserstofftherapie könnte die mit strahlungsinduziertem oxidativem Stress verbundenen Risiken bei der Raumfahrt reduzieren",
      "summary": "Dieses Hypothesenpapier schlägt vor, dass Astronauten, die während Raumfahrtmissionen kosmischer Strahlung ausgesetzt sind, von H₂-Therapie — über Inhalation oder wasserstoffreiches Trinkwasser — profitieren könnten, um die durch kosmische Strahlung verursachten oxidativen und DNA-Schäden zu bekämpfen. Dies ist ein theoretischer Vorschlag, der auf H₂s etablierten antioxidativen Eigenschaften basiert; es werden keine Experimente oder Patientendaten präsentiert. (Medical Hypotheses, 2011.)",
      "assessment": "Dies ist ein Hypothesenpapier, veröffentlicht in Medical Hypotheses, einer Zeitschrift, die sich speziell spekulativen wissenschaftlichen Ideen widmet. Es werden keine Experimente durchgeführt, keine Daten präsentiert. Die Argumentation ist wissenschaftlich kohärent und die Idee ist angesichts H₂s antioxidativem Profil plausibel, bleibt aber experimentell vollständig unvalidiert. Ob H₂-Supplementierung tatsächlich das strahlungsinduzierte Krebsrisiko oder andere unerwünschte Ereignisse bei Astronauten reduzieren würde, würde rigorose Tierstudien unter simulierten Weltraumstrahlungsbedingungen erfordern, gefolgt von menschlichen klinischen Studien — von denen keine hier präsentiert werden. Dieses Papier sollte als Forschungsvorschlag, nicht als Wirksamkeitsbeleg verstanden werden.",
      "abstract": "Es ist bekannt, dass kosmische Strahlung DNA- und Lipidschäden verursacht, die mit erhöhtem oxidativem Stress verbunden sind, und bleibt ein wesentliches Anliegen in der Raumfahrt. Wasserstoff, kürzlich als neuartiges therapeutisches medizinisches Gas in einer Vielzahl von biomedizinischen Bereichen entdeckt, hat potente antioxidative und entzündungshemmende Aktivitäten. Es wird erwartet, dass die Aktivitäten von Raumfahrtmissionen in den kommenden Jahren sowohl in Anzahl als auch Dauer zunehmen werden. Es ist daher wichtig, die Risiken, die Astronauten durch oxidativen Stress entstehen, vor der Entwicklung klinischer Krankheitssymptome abzuschätzen und zu verhindern. Wir hypothetisieren, dass die Verabreichung von Wasserstoff an Astronauten entweder durch Inhalation oder durch Trinken von wasserstoffreichem Wasser möglicherweise eine neuartige und praktikable präventive/therapeutische Strategie zur Verhinderung strahlungsinduzierter unerwünschter Ereignisse darstellen könnte.",
      "conclusion": "It is therefore important to estimate and prevent the risks encountered by astronauts due to oxidative stress prior to developing clinical symptoms of disease. We hypothesize that hydrogen administration to the astronauts by either inhalation or drinking hydrogen-rich water may potentially yield a novel and feasible preventative/therapeutic strategy to prevent radiation-induced adverse events."
    },
    {
      "pmid": "21166060",
      "year": 2010,
      "title": "Forschungsfortschritte zur Wasserstofftherapie bei Erkrankungen des Nervensystems",
      "title_en": "[Research advances on hydrogen therapy in nervous system diseases].",
      "title_de": null,
      "journal": "Zhejiang da xue xue bao. Yi xue ban = Journal of Zhejiang University. Medical sciences",
      "authors": "Hong et al.",
      "author_search": "hong hong",
      "doi": "10.3785/j.issn.1008-9292.2010.06.015",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3785/j.issn.1008-9292.2010.06.015",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21166060/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hong-2010-forschungsfortschritte-zur-wasserstofftherapie-erkrankungen/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2010 · Hong — Forschungsfortschritte zur Wasserstofftherapie bei Erkrankungen des Nervensystems",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit fasst experimentelle Evidenz zusammen, dass molekularer Wasserstoff (H₂) durch antioxidative, entzündungshemmende und anti-apoptotische Mechanismen signifikante Schutzwirkungen bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen — einschließlich Ischämie, Hypoxie, Neurodegeneration und Rückenmarksverletzung — zeigt. Die Übersicht stützt sich ausschließlich auf Tier- und Zellstudien; klinische Evidenz beim Menschen liegt noch nicht vor. (Journal of Zhejiang University, Medical Sciences, 2010.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit präklinischer (Tier- und Zell-)Studien zu H₂ bei neurologischen Erkrankungen. Es werden keine neuen Daten präsentiert; die bis 2010 verfügbare experimentelle Literatur wird synthetisiert. Die Schlussfolgerung, dass H₂ bei neurologischen Erkrankungen signifikante therapeutische Wirkungen hat, bezieht sich auf Tier- und Zellkulturmodelle — dies ist beim Menschen in klinischen Studien noch nicht etabliert. Ehrlicher Hinweis: Die mechanistische Begründung ist solide und die präklinische Evidenz ist intern konsistent, aber die Übertragung von neurologischen Tiermodellen auf menschliche Patienten bleibt eine bedeutende offene Frage. Das Papier ist ein nützlicher Einstiegspunkt in die neuroprotektive H₂-Literatur, darf aber nicht als Beweis für klinischen Nutzen beim Menschen zitiert werden.",
      "abstract": "Oxidativer Stress spielt eine entscheidende Rolle in der Pathogenese verschiedener Nervensystemerkrankungen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass Wasserstoff eine selektive antioxidative Wirkung hat. Er reduziert selektiv das Hydroxylradikal (·OH) und Peroxynitrit (ONOO⁻), die zytotoxischsten der reaktiven Sauerstoffspezies (ROS); er beeinflusst jedoch nicht andere ROS, die bei niedrigen Konzentrationen wichtige physiologische Rollen spielen. Ein großer Korpus experimenteller Studien hat bewiesen, dass Wasserstoff durch Anti-Oxidation, entzündungshemmende Wirkung und Hemmung der Apoptose eine signifikante therapeutische Wirkung bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen hat, wie Ischämie, Hypoxie, Degeneration und Rückenmarkskontusion. Es bietet uns eine neue klinische Methode zur Prävention und Behandlung neurologischer Erkrankungen.",
      "conclusion": "A large body of experimental studies has proved that hydrogen, through anti-oxidation, anti-inflammatory and inhibiting apoptosis, has a significant therapeutic effect in various neurological diseases, such as ischemia, hypoxia, degeneration and spinal cord contusion. It provides us with a new clinical method for the prevention and treatment of neurological diseases."
    },
    {
      "pmid": "20708922",
      "year": 2010,
      "title": "Computergestützte Glykowissenschaft: Charakterisierung der räumlichen und zeitlichen Eigenschaften von Glykanen und Glykan-Protein-Komplexen.",
      "title_en": "Computational glycoscience: characterizing the spatial and temporal properties of glycans and glycan-protein complexes.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current opinion in structural biology",
      "authors": "Woods et al.",
      "author_search": "woods woods",
      "doi": "10.1016/j.sbi.2010.07.005",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.sbi.2010.07.005",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20708922/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-woods-2010-computergestuetzte-glykowissenschaft-charakterisierung-raeumlichen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2010 · Woods — Computergestützte Glykowissenschaft: Charakterisierung der räumlichen und zeitlichen Eigenschaften von Glykanen und Glykan-Protein-Komplexen.",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit beleuchtet computergestützte Methoden — Molekulardynamik-Simulationen und virtuelles Liganden-Screening — zur Erforschung der Bindung von Zuckerketten (Glykanen) an Proteine. Die Autoren beschreiben, was Computer-Modellierung zur experimentellen Strukturbiologie hinzufügt: Einblick in Wasserstoffbrücken-Fluktuationen, Wasserverweilzeiten und freie Energieänderungen bei der Glykanbindung. Hinweis: Diese Arbeit hat keinen Bezug zur Wasserstoff-Therapie (H₂); sie erscheint in einer H₂-Datenbank, weil das Wort „Wasserstoff” im biochemischen Kontext von Wasserstoffbrückenbindungen vorkommt.",
      "assessment": "Dies ist eine Literaturübersicht aus der computergestützten Strukturbiologie — keine Studie zur molekularen Wasserstoff-Therapie (H₂). Sie hat keinen Bezug zur therapeutischen Nutzung von H₂ als Antioxidans oder Entzündungshemmer. Die Arbeit ist in ihrem eigenen Fachgebiet technisch fundiert, aber ihr Auftauchen in einer H₂-Studiendatenbank ist ein Indexierungs-Artefakt. Aus dieser Publikation können keine therapeutischen Aussagen über H₂-Wasser oder H₂-Inhalation abgeleitet werden.",
      "abstract": "Moderne computergestützte Methoden bieten Werkzeuge, um Einblick in die strukturellen und dynamischen Eigenschaften von Kohlenhydrat-Protein-Komplexen zu gewinnen, der über das durch experimentelle Strukturbiologie Mögliche hinausgeht. Dynamische Eigenschaften wie die Fluktuation intermolekularer Wasserstoffbrückenbindungen, die Verweildauer gebundener Wassermoleküle, Seitenkettenbeweg­ungen und Ligandenflexibilität können rechnerisch leicht bestimmt werden. Im Vergleich zu den ungebundenen Zuständen können diese Berechnungen auch Einblick in die entropischen und enthalpischen Änderungen der freien Energie bei der Glykanbindung geben. Darüber hinaus kann virtuelles Liganden-Screening eingesetzt werden, um dreidimensionale (3D-)Strukturen von Kohlenhydrat-Protein-Komplexen vorherzusagen, sofern 3D-Strukturen der Komponenten vorliegen. Prinzipiell kann die 3D-Struktur des Proteins selbst durch Modellierung abgeleitet werden, was in den spannenden — wenngleich risikoreichen — Bereich der virtuellen Strukturvorhersage führt. Dieser letztgenannte Ansatz ist verlockend angesichts der Schwierigkeiten, experimentelle 3D-Strukturen für bestimmte Klassen glykanbindender Proteine zu erzeugen; er ist jedoch auch der am wenigsten robuste. Ein unerwartetes Ergebnis der Entwicklung von Algorithmen zur Modellierung von Kohlenhydrat-Protein-Wechselwirkungen war die Entdeckung von Fehlern in gemeldeten experimentellen 3D-Strukturen und ein gesteigertes Bewusstsein für den Bedarf an kohlenhydratspezifischen computergestützten Werkzeugen zur Unterstützung der Verfeinerung und Kuratierung von kohlenhydrathaltigen Kristallstrukturen. Hier präsentieren wir eine Zusammenfassung der grundlegenden Strategien zur Anwendung klassischer kraftfeldbasierter Modellierungsansätze auf Probleme in der Glykowissenschaft, mit einem Schwerpunkt auf der Identifikation typischer Fallstricke und Einschränkungen. Dies ist kein erschöpfender Überblick über die aktuelle Literatur, soll aber hoffentlich als Leitfaden für den Glykoforscher dienen, der an der Modellierung von Kohlenhydraten und Kohlenhydrat-Protein-Komplexen interessiert ist, sowie für den computergestützten Chemiker, der solche Aufgaben in Betracht zieht.",
      "conclusion": "Here we present a summary of the basic strategies associated with employing classical force field based modeling approaches to problems in glycoscience, with a focus on identifying typical pitfalls and limitations. This is not an exhaustive review of the current literature, but hopefully will provide a guide for the glycoscientist interested in modeling carbohydrates and carbohydrate-protein compl"
    },
    {
      "pmid": "20423296",
      "year": 2010,
      "title": "Amyloidbildung in Tensiden und Alkoholen: Membranmimetika oder strukturelle Umschalter?",
      "title_en": "Amyloid formation in surfactants and alcohols: membrane mimetics or structural switchers?",
      "title_de": null,
      "journal": "Current protein & peptide science",
      "authors": "Otzen",
      "author_search": "otzen otzen",
      "doi": "10.2174/138920310791330622",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/138920310791330622",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20423296/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-otzen-2010-amyloidbildung-tensiden-alkoholen-membranmimetika/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2010 · Otzen — Amyloidbildung in Tensiden und Alkoholen: Membranmimetika oder strukturelle Umschalter?",
      "summary": "Diese biochemische Übersichtsarbeit untersucht, wie anionische Detergenzien (z. B. SDS) und fluorierte Alkohole (z. B. TFE) die Proteinfaltung und Amyloid-Fibrillenbildung beeinflussen. Der Autor argumentiert, dass diese Lösungsmittel weniger echte Membranmimetika sind als vielmehr Agenzien, die das Gleichgewicht zwischen alpha-helikalen und Beta-Faltblatt-Strukturen verschieben und die intermolekulare Beta-Faltblatt-Bildung begünstigen. Hinweis: Diese Arbeit hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstoff-Therapie (H₂); ihr Auftauchen in einer H₂-Datenbank ist ein Indexierungsartefakt.",
      "assessment": "Dies ist eine Literaturübersicht aus der Protein-Biophysik ohne Relevanz für die molekulare Wasserstoff-Therapie (H₂), H₂-reiches Wasser oder H₂-Inhalation. Sie ist in ihrem eigenen Fachgebiet technisch fundiert, wurde aber fälschlicherweise in eine H₂-Studiendatenbank aufgenommen. Aus dieser Arbeit können keine Schlussfolgerungen über H₂ als Gesundheitsintervention gezogen werden.",
      "abstract": "Versuche, die biophysikalischen Grundlagen und biochemischen Konsequenzen des Proteinaggregationsprozesses zu verstehen, werden durch Bedingungen erheblich erleichtert, die entweder robuste und zuverlässige Reaktionsbedingungen bieten oder physiologische Bedingungen nachahmen. Während anionische Tenside wie SDS und fluorierte Alkohole wie TFE oft als Membranmimetika bezeichnet werden, ist es wohl fair zu sagen, dass ihr größter Vorteil darin besteht, die Proteinaggregation unter einfachen und klar definierten Lösungsmittelbedingungen zu ermöglichen, die mit einer Vielzahl biophysikalischer Techniken kompatibel sind. Im Gegensatz zur biologischen Membran, deren chemische Komplexität und physikalische Heterogenität eine Vielzahl möglicher Wechselwirkungen mit Proteinen erzeugt, üben SDS und TFE eine überraschend vielseitige Wirkung auf Proteine durch eine Kombination zweier entgegengesetzter Kräfte aus: eine Abschwächung der hydrophoben Protein-Protein-Wechselwirkungen und eine Stärkung der inter- und intramolekularen Wasserstoffbrückenbindungen. Dies führt unweigerlich zu einem Konzentrationsbereich (typischerweise 0,5–1 mM SDS und 20–30 % TFE), der die intermolekulare Beta-Faltblatt-Bildung begünstigt. Ich diskutiere eine Reihe von Beispielen dieses Verhaltens und präsentiere aktuelle Untersuchungen auf der Grundlage einer Kombination aus kalorimetrischen, spektroskopischen und Kleinwinkel-Röntgenstreudaten. Zusammen liefern diese ein strukturelles und stöchiometrisches Bild der verschiedenen an der SDS-vermittelten Proteinaggregation beteiligten Spezies, angetrieben durch die hydrophoben Bindungen, die entstehen, wenn SDS-Cluster auf verschiedenen Proteinen eine zusammenhängende Mizelle durch Proteinassoziation bilden. Aggregate höherer Ordnung werden durch Proteinregionen gebildet, die diese gemeinsamen Mizellen verbinden, und bilden ein flexibles Perlenketten-artiges Konstrukt, das schrittweise wächst und zu wurmartigen Fibrillenstrukturen führt. Trotz der einzigartigen Merkmale verschiedener Aggregationssysteme gibt es klare Parallelen zwischen membranvermittelter Aggregation und Aggregation in SDS und TFE hinsichtlich der Modulation zwischen alpha-helikalen und Beta-Faltblatt-Strukturen in Abhängigkeit vom Verhältnis zwischen Protein und Amphiphil.",
      "conclusion": "Higher-order aggregates are formed by protein regions linking these shared micelles, providing a flexible bead-on-a-string that grows in a step-wise fashion and leads to worm-like fibrillar structures. Despite the unique features displayed in different aggregating systems, there are clear parallels between membrane-mediated aggregation and aggregation in SDS and TFE in terms of modulation between "
    },
    {
      "pmid": "20347528",
      "year": 2010,
      "title": "Wasserstoff als neuartige und wirksame Behandlung der akuten Kohlenmonoxidvergiftung.",
      "title_en": "Hydrogen as a novel and effective treatment of acute carbon monoxide poisoning.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Shen et al.",
      "author_search": "shen shen",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2010.02.029",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2010.02.029",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20347528/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-shen-2010-neuartige-wirksame-akuten-kohlenmonoxidvergiftung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2010 · Shen — Wasserstoff als neuartige und wirksame Behandlung der akuten Kohlenmonoxidvergiftung.",
      "summary": "Diese Hypothesen-Arbeit schlägt vor, dass inhalierter molekularer Wasserstoff (H₂) eine wirksame Behandlung der akuten Kohlenmonoxid-Vergiftung (CO) sein könnte. Die Autoren argumentieren, dass da CO-Vergiftung oxidativen Stress, freie Radikale und Neuroentzündung auslöst — und da H₂ nachweislich die schädlichsten Radikale (Hydroxylradikal, Peroxynitrit) selektiv neutralisiert — H₂-Therapie das Gehirn vor CO-bedingtem Schaden schützen könnte. Dies ist ein theoretischer Vorschlag, keine klinische oder Tierstudie.",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische Hypothesen-Arbeit — keine klinische Studie und kein Tierexperiment. Sie enthält keine Originaldaten zu H₂ und CO-Vergiftung. Die mechanistische Logik ist nachvollziehbar: CO-Vergiftung und Ischämie-Reperfusion teilen oxidative Pfade, und H₂ hat im letzteren antioxidative Wirkungen gezeigt. Allerdings handelt es sich nicht um eine Humanstudie, und die Hypothese war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht experimentell validiert. Sie stellt einen Ausgangspunkt für Untersuchungen dar, keinen nachgewiesenen Behandlungsansatz.",
      "abstract": "Wasserstoff ist ein Hauptbestandteil des interstellaren Raums und der Treibstoff, der die Sterne am Leben erhält. Er wird jedoch selten als therapeutisches Gas betrachtet. Eine aktuelle Studie lieferte Belege dafür, dass die Inhalation von Wasserstoff antioxidative und antiapoptotische Wirkungen entfaltete und das Gehirn durch selektive Reduktion von Hydroxylradikal und Peroxynitrit vor Ischämie-Reperfusions-Schäden schützte. Es ist bekannt, dass die Mechanismen des Hirnschadens nach akuter CO-Vergiftung mit mehreren Faktoren verflochten sind, darunter oxidativer Stress, freie Radikale, neuronale Stickstoffmonoxid-Synthase sowie abnormale Entzündungsreaktionen. Studien haben gezeigt, dass Fänger freier Radikale den neuronalen Schaden verbessern können. Basierend auf den oben genannten Erkenntnissen stellen wir die Hypothese auf, dass die Wasserstofftherapie eine wirksame, einfache, wirtschaftliche und neuartige Strategie bei der Behandlung der akuten Kohlenmonoxidvergiftung sein könnte.",
      "conclusion": "Studies have shown that free radical scavengers can improve the neural damage. Based on the findings abovementioned, we hypothesize that hydrogen therapy may be an effective, simple, economic and novel strategy in the treatment of acute carbon monoxide poisoning."
    },
    {
      "pmid": "20216947",
      "year": 2010,
      "title": "Wirksamkeit von wasserstoffreichem Wasser auf den Antioxidans-Status von Personen mit potenziellem metabolischem Syndrom — eine offene Pilotstudie",
      "title_en": "Effectiveness of hydrogen rich water on antioxidant status of subjects with potential metabolic syndrome - an open label pilot study",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition",
      "authors": "Nakao et al.",
      "author_search": "nakao nakao",
      "doi": "10.3164/jcbn.09-100",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3164/jcbn.09-100",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20216947/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakao-2010-wasserstoffreiches-wasser-metabolisches-syndrom-antioxidans/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2010 · Nakao — Wirksamkeit von wasserstoffreichem Wasser auf den Antioxidans-Status von Personen mit potenziellem metabolischem Syndrom — eine offene Pilotstudie",
      "summary": "Die Magnesium-Stick-Methode, wissenschaftlich belegt. Wasserstoffreiches Wasser, erzeugt durch einen Magnesium-Stick (Mg + 2H₂O → Mg(OH)₂ + H₂), steigerte in 8 Wochen das körpereigene Schutzenzym SOD um +39 % und senkte den oxidativen Stress (TBARS) um −43 % bei Personen mit beginnendem metabolischem Syndrom. (J. Clin. Biochem. Nutr., 2010.)",
      "assessment": "Der wissenschaftliche Anker für die Magnesium-Methode zur Erzeugung von wasserstoffreichem Wasser. Während Ohsawa den Mechanismus und Kajiyama die klinische Wirkung mit hartem Design zeigt, belegt Nakao, dass auch die einfachste, alltagstaugliche Erzeugungsart messbare antioxidative Effekte bringt. Limitation, ehrlich benannt: Open-label-Pilot ohne Placebo-Kontrolle und nur 20 Probanden — geringere Beweiskraft; Erwartungseffekte nicht ausgeschlossen. Als „Proof of Concept“ für die Mg-Methode aber gut geeignet.",
      "abstract": "Das metabolische Syndrom ist durch kardiometabolische Risikofaktoren gekennzeichnet, zu denen Adipositas, Insulinresistenz, Bluthochdruck und Dyslipidämie gehören. Es ist bekannt, dass oxidativer Stress eine wesentliche Rolle in der Entstehung des metabolischen Syndroms spielt. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von wasserstoffreichem Wasser (1,5–2 L/Tag) in einer offenen, 8-wöchigen Studie an 20 Personen mit potenziellem metabolischem Syndrom zu untersuchen. Wasserstoffreiches Wasser wurde hergestellt, indem ein metallischer Magnesium-Stick in Trinkwasser gegeben wurde (Wasserstoffkonzentration 0,55–0,65 mM), über die folgende chemische Reaktion: Mg + 2H₂O → Mg(OH)₂ + H₂. Der Konsum von wasserstoffreichem Wasser über 8 Wochen führte zu einem Anstieg des antioxidativen Enzyms Superoxid-Dismutase (SOD) um 39 % (p<0,05) und einer Abnahme der thiobarbitursäurereaktiven Substanzen (TBARS) im Urin um 43 % (p<0,05). Außerdem zeigten die Probanden vom Ausgangswert bis Woche 4 einen Anstieg des HDL-Cholesterins um 8 % und eine Abnahme des Verhältnisses von Gesamt- zu HDL-Cholesterin um 13 %. Während der 8-wöchigen Studie gab es keine Veränderung der Nüchternglukosewerte. Zusammenfassend stellt das Trinken von wasserstoffreichem Wasser eine potenziell neuartige therapeutische und präventive Strategie für das metabolische Syndrom dar. Der portable Magnesium-Stick war eine sichere, einfache und wirksame Methode, um wasserstoffreiches Wasser für den täglichen Konsum durch die Studienteilnehmer bereitzustellen.",
      "conclusion": "In conclusion, drinking hydrogen rich water represents a potentially novel therapeutic and preventive strategy for metabolic syndrome. The portable magnesium stick was a safe, easy and effective method of delivering hydrogen rich water for daily consumption by participants in the study."
    },
    {
      "pmid": "21275114",
      "year": 2010,
      "title": "Die Hypothese eines wirksamen, sicheren und neuartigen Radioprotektors: wasserstoffreiche Lösung.",
      "title_en": "The hypothesis of an effective safe and novel radioprotective agent: hydrogen-rich solution.",
      "title_de": null,
      "journal": "The West Indian medical journal",
      "authors": "Qian et al.",
      "author_search": "qian qian",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21275114/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-qian-2010-hypothese-wirksamen-sicheren-neuartigen/",
      "methods": [
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Qian — Die Hypothese eines wirksamen, sicheren und neuartigen Radioprotektors: wasserstoffreiche Lösung.",
      "summary": "Diese Theoriearbeit schlägt vor, dass wasserstoffreiche physiologische Kochsalzlösung als sicherer Radioprotektionsmittel dienen könnte — zelluläre Schäden durch ionisierende Strahlung durch selektive Neutralisierung von Hydroxylradikalen zu reduzieren. Die Autoren weisen darauf hin, dass die meisten Strahlungsschäden durch reaktive Sauerstoffspezies verursacht werden und dass H₂-reiche Kochsalzlösung weit sicherer als explosives H₂-Gas ist, was sie zu einem potenziell praktikablen klinischen Instrument macht. Dies ist ein theoretischer Vorschlag, keine experimentelle Studie.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Theoriearbeit — sie enthält keine experimentellen Daten und erhebt keine Behauptungen zur menschlichen Gesundheit. Die mechanistische Argumentation (Strahlung → ROS → Hydroxylradikale → H₂ als selektiver Neutralisator) ist plausibel und in der breiteren H₂-Literatur wissenschaftlich fundiert, aber die spezifische Anwendung zum Strahlenschutz war zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht getestet worden. Dies ist kein Beleg dafür, dass H₂-Kochsalzlösung Menschen vor Strahlung schützt; es ist ein begründeter Aufruf zu experimenteller Untersuchung.",
      "abstract": "Die meisten durch ionisierende Strahlung verursachten Schäden werden durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) verursacht. Einige Radioprotektoren, wie z. B. Amifostin, entfalten radioprotektive Wirkungen durch Abfangen von reaktiven Sauerstoffspezies. Aktuelle Studien zeigen, dass Wasserstoff (H) antioxidative Aktivitäten hat, die das Gehirn und den Darm vor Ischämie-Reperfusions-Schäden und Schlaganfall schützen, indem er selektiv Hydroxyl- und Peroxynitrit-Radikale reduziert. Er wird jedoch selten als Radioprotektionsmittel betrachtet. Analog stellen wir die Hypothese auf, dass Wasserstoff ein wirksames, spezifisches und neuartiges Radioprotektionsmittel sein könnte. H₂ ist jedoch explosiv, während wasserstoffreiche Lösung (z. B. physiologische Kochsalzlösung gesättigt mit molekularem Wasserstoff) sicherer ist.",
      "conclusion": "In like manner we hypothesize that hydrogen may be an effective, specific and novel radioprotective agent. But H2 is explosive, while hydrogen-rich solution (solution such as physiological saline saturated with molecular hydrogen) is safer."
    },
    {
      "pmid": "21042740",
      "year": 2010,
      "title": "Antitumorwirkungen von Wasser mit gelöstem Nanobläschen-Wasserstoff werden durch koexistierendes Platin-Kolloid und die kombinierte Hyperthermie mit apoptoseähnlichem Zelltod verstärkt.",
      "title_en": "Antitumor effects of nano-bubble hydrogen-dissolved water are enhanced by coexistent platinum colloid and the combined hyperthermia with apoptosis-like cell death.",
      "title_de": null,
      "journal": "Oncology reports",
      "authors": "Asada et al.",
      "author_search": "asada asada",
      "doi": "10.3892/or_00001006",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3892/or_00001006",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21042740/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-asada-2010-antitumorwirkungen-geloestem-nanoblaeschen-werden/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Asada — Antitumorwirkungen von Wasser mit gelöstem Nanobläschen-Wasserstoff werden durch koexistierendes Platin-Kolloid und die kombinierte Hyperthermie mit apoptoseähnlichem Zelltod verstärkt.",
      "summary": "Diese Laborstudie (In-vitro/Tier) testete, ob wasserstoffgelöstes Wasser — insbesondere in Kombination mit Platinkolloid und milder Wärme (42 °C) — das Wachstum von Tumorzellen hemmen kann. Mit Ehrlich-Aszites-Tumorzellen fanden die Forscher, dass Nanobläschen-Wasserstoffwasser Tumorzellen abtötete, und dieser Effekt wurde erheblich verstärkt, wenn Platinkolloid hinzugefügt und Hyperthermie angewendet wurde. Dies sind Zell- und Tier-Laborbefunde, keine Humandaten.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische In-vitro-Studie mit kultivierten Tumorzellen — keine menschliche Krebsstudie. Die Ergebnisse sind interessant und mechanistisch plausibel (H₂ entzieht Tumorzellen die von ihnen benötigten ROS), aber die experimentellen Bedingungen (Nanobläschen-Wasser + Platinkolloid + Hyperthermie) sind weit von einem klinischen Setting entfernt. Aus dieser Studie können keine Schlussfolgerungen zur Krebsbehandlung beim Menschen gezogen werden. Die Kombination mit Hyperthermie und Platinkolloid führt mehrere Variablen ein, die es schwierig machen, Effekte allein H₂ zuzuschreiben.",
      "abstract": "Um reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die mit der Proliferation von Tumorzellen in Zusammenhang stehen, durch die reduzierende Aktivität von Wasserstoff zu eliminieren, entwickelten wir funktionelles Wasser mit Nanobläschen (Durchmesser: < 900 nm für 71 % der Population) mit einem Wasserstoffgehalt von 1,1–1,5 ppm (theoretisches Maximum: 1,6 ppm) und einer Reduktionsfähigkeit (Oxidations-Reduktions-Potenzial −650 mV, normales Wasser: +100–200 mV) unter Verwendung eines mikroporösen Filterwasserstoff-Düsengeräts. Wir zeigten, dass Wasserstoffwasser für das Tumorwachstum unentbehrliche ROS durch ESR/Spin-Trap, den Redox-Indikator CDCFH-DA-Assay eliminierte und nach 24-stündiger oder 48-stündiger Inkubation bei 37 °C oder 42 °C für Ehrlich-Aszites-Tumorzellen — beurteilt durch WST-8-Assay, Kristallviolett-Färbung und Rasterelektronenmikroskopie — zytotoxisch war. Mit Platinkolloid angereichertes Wasserstoffwasser (0,3 ppm Pt in 4 % Polyvinylpyrrolidon) hatte eine stärkere Antitumoraktivität als Wasserstoffwasser allein, Mineralwasser allein (15,6 %), Wasserstoffwasser plus Mineralwasser oder Platinkolloid allein, was durch verringerte Zellzahlen, Zellschrumpfung und Pyknose (Kernkondensation)/Karyorrhexis (Kernfragmentierung) als Anzeichen von Apoptose sowie durch Zellverformung und Verschwinden der Mikrovilli auf der Membranoberfläche beobachtet wurde. Diese Antitumorwirkungen wurden durch Kombination mit Hyperthermie bei 42 °C gefördert. Somit ist das Nanobläschen-Wasserstoffwasser mit Platinkolloid als Antitumor-Agens wirksam.",
      "conclusion": "These antitumor effects were promoted by combination with hyperthermia at 42°C. Thus, the nano-bubble hydrogen water with platinum colloid is potent as an anti-tumor agent."
    },
    {
      "pmid": "20858206",
      "year": 2010,
      "title": "Spontaner Anpassungsmechanismus in einem RNA-bindenden Protein: Zusammenwirken von energetischer Stabilisierung und Verbesserung der Zielsuche.",
      "title_en": "Spontaneous adjustment mechanism in an RNA-binding protein: cooperation between energetic stabilization and target search enhancement.",
      "title_de": null,
      "journal": "Protein and peptide letters",
      "authors": "Kurisaki et al.",
      "author_search": "kurisaki kurisaki",
      "doi": "10.2174/0929866511009011547",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/0929866511009011547",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20858206/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kurisaki-2010-spontaner-anpassungsmechanismus-einem-rna/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Kurisaki — Spontaner Anpassungsmechanismus in einem RNA-bindenden Protein: Zusammenwirken von energetischer Stabilisierung und Verbesserung der Zielsuche.",
      "summary": "Diese computergestützte Biologiestudie verwendete Molekulardynamik-Simulation, um Strukturveränderungen in einem RNA-bindenden Protein (NOVA) nach dessen Dissoziation vom RNA-Ziel zu analysieren. Die Simulation enthüllte eine spontane Konformationsänderung durch intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen, die nach Ansicht der Autoren die Fähigkeit des Proteins verbessert, neue RNA-Ziele zu finden. Hinweis: Diese Arbeit hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstoff-Therapie (H₂) — es handelt sich um eine Studie der Strukturbiologie.",
      "assessment": "Dies ist eine computergestützte Strukturbiologiestudie ohne Relevanz für die molekulare Wasserstoff-Therapie (H₂). Sie modelliert Protein-RNA-Dynamiken mit molekularmechanischen Methoden — Wasserstoffbrücken in diesem Kontext sind standardmäßige chemische Bindungen zwischen Atomen, kein gelöstes H₂-Gas. Ihr Vorhandensein in einer H₂-Datenbank ist ein Indexierungsfehler. Aus dieser Publikation können keine Gesundheitsaussagen bezüglich H₂ abgeleitet werden.",
      "abstract": "Wir schlagen ein neuartiges Konzept in Zusammenhang mit der Beziehung zwischen Struktur und Funktion in biomolekularen Systemen vor. Wir führten eine 75-Nanosekunden-Molekulardynamik-Simulation für ein RNA-bindendes Protein, das neuro-onkologische ventrale Antigen (NOVA), durch und untersuchten seine physikochemischen Eigenschaften. NOVA, das vom NOVA-RNA-Komplex dissoziiert war, zeigte eine große Konformationsänderung: Bildung intramolekularer Wasserstoffbrückenbindungen zwischen der C-terminalen Region und der Schleifenstruktur, die sich in der Mitte der Aminosäuresequenz befindet. Die Analyse der freien Energie legt nahe, dass die deformierte Struktur in einer makromolekularen Verdrängungsumgebung stabiler ist, in der die Dielektrizitätskonstante kleiner als 5 ist. Die Analyse der lösungsmittelzugänglichen Oberfläche (SASA) zeigt, dass NOVA die Effizienz der Assoziation mit RNA durch Veränderung der relativen SASA für die Zielsequenz in RNA-Molekülen verbessert. Basierend auf den erhaltenen Ergebnissen schlagen wir ein neuartiges Konzept des spontanen Anpassungsmechanismus vor, um die strukturellen und energetischen Veränderungen zu erklären, die für NOVA im freien Zustand beobachtet wurden.",
      "conclusion": "The solvent accessible surface area (SASA) analysis indicates that NOVA enhances the efficiency of association with RNA by changing the relative SASA for the target sequence in RNA molecules. Based on the obtained results, we propose a novel concept of spontaneous adjustment mechanism to explain the structural and energetic changes observed for NOVA in the free state."
    },
    {
      "pmid": "20801581",
      "year": 2010,
      "title": "Die orale Verabreichung von Mannitol könnte eine wirksame Behandlung des Ischämie-Reperfusions-Schadens sein.",
      "title_en": "Oral administration of mannitol may be an effective treatment for ischemia-reperfusion injury.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2010.07.048",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2010.07.048",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20801581/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2010-orale-verabreichung-mannitol-koennte/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology",
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Liu — Die orale Verabreichung von Mannitol könnte eine wirksame Behandlung des Ischämie-Reperfusions-Schadens sein.",
      "summary": "Diese Hypothesen-Arbeit schlägt vor, dass orales Mannitol — ein Zuckeralkohol, der die bakterielle Wasserstoff-Produktion im Dickdarm fördert — Organe vor Ischämie-Reperfusions-Schäden schützen könnte, indem es den endogenen H₂-Spiegel erhöht. Die Autoren hatten zuvor gezeigt, dass intraperitoneale H₂-reiche Kochsalzlösung bei Ratten Gehirn, Herz und Darm vor Reperfusionsschäden schützt, und erweitern diese Logik nun auf eine orale Mannitol-Strategie zur Steigerung der körpereigenen H₂-Produktion. Dies ist ein theoretischer Vorschlag, keine klinische Studie.",
      "assessment": "Dies ist eine Hypothesen-Arbeit, die orales Mannitol als indirekte H₂-Lieferstrategie zum Schutz vor Ischämie-Reperfusion vorschlägt. Sie ist keine klinische Studie und kein kontrolliertes Tierexperiment. Die mechanistische Grundlage (kolonale bakterielle H₂ → Blut-H₂ → Organschutz) ist biologisch plausibel und konsistent mit der bekannten Biologie des endogenen H₂. Allerdings werden keine Wirksamkeitsdaten beim Menschen präsentiert, und der Sprung von Atem-H₂-Spiegeln zum Organschutz gegen Ischämie ist erheblich und hier ungetestet. Es stellt eine interessante Hypothese für zukünftige Untersuchungen dar.",
      "abstract": "Die Inhalation von Wasserstoffgas hat sich als wirksame Behandlung bei Ischämie-Reperfusions-Verletzungen erwiesen. Es gibt erhebliche Belege für die schützende Wirkung von Wasserstoff bei Erkrankungen im Zusammenhang mit oxidativer Schädigung, wie z. B. Ischämie-Reperfusions-Verletzungen des Gehirns, der Leber und des Herzens. Unsere früheren Studien zeigten, dass intraperitoneale Injektion von wasserstoffreicher Kochsalzlösung hypoxisch-ischämische Hirnverletzung, myokardiale und Darm-Ischämie-Reperfusions-Verletzungen bei Ratten schützte. Bakterien im Dickdarm können endogenen Wasserstoff produzieren, und unsere Voruntersuchungen zeigten, dass die orale Verabreichung von Mannitol bei Menschen und Tieren den endogenen Wasserstoffspiegel signifikant erhöhen kann. Daher vermuteten wir, dass die orale Verabreichung von Mannitol bei Ischämie-Reperfusions-Verletzungen wirksam sein könnte, was eine bequeme, wirksame und einzigartige Behandlung für Ischämie-Reperfusions-Verletzungen darstellt.",
      "conclusion": "Bacteria in the large intestinal can produce endogenous hydrogen, and our preliminary experiments revealed that oral administration of mannitol in humans and animals can significantly increase the level of endogenous hydrogen. Therefore, we speculated that oral administration of mannitol may be effective against ischemia-reperfusion injury, which is a convenient, effective and unique treatment for"
    },
    {
      "pmid": "20570654",
      "year": 2010,
      "title": "Die Behandlung mit Wasserstoffgas verlängert die replikative Lebensspanne multipotenter Knochenmark-Stromazellen in vitro unter Erhaltung des Differenzierungs- und parakrinen Potenzials.",
      "title_en": "Hydrogen gas treatment prolongs replicative lifespan of bone marrow multipotential stromal cells in vitro while preserving differentiation and paracrine potentials.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochemical and biophysical research communications",
      "authors": "Kawasaki et al.",
      "author_search": "kawasaki kawasaki",
      "doi": "10.1016/j.bbrc.2010.06.009",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2010.06.009",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20570654/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kawasaki-2010-wasserstoffgas-verlaengert-replikative-lebensspanne/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Kawasaki — Die Behandlung mit Wasserstoffgas verlängert die replikative Lebensspanne multipotenter Knochenmark-Stromazellen in vitro unter Erhaltung des Differenzierungs- und parakrinen Potenzials.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie fand, dass die Exposition mesenchymaler Stammzellen (MSZ) gegenüber 3 % Wasserstoffgas während der Laborexpansion ihre replikative Lebensspanne signifikant verlängerte und ihre Fähigkeit zur Differenzierung und Sekretion therapeutischer Faktoren erhielt. Der Befund ist für die regenerative Medizin relevant, wo die Ex-vivo-Expansion von MSZ durch zelluläre Alterung begrenzt wird. Hinweis: Dies ist eine Zellkulturstudie, keine Humanstudie, und der Mechanismus erwies sich als komplexer als einfaches Hydroxylradikal-Abfangen.",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische In-vitro-Studie — Ergebnisse wurden in Zellkulturen erzielt und können nicht direkt auf Menschen übertragen werden. Der Befund, dass H₂ die MSZ-Lebensspanne verlängert ohne den erwarteten Rückgang der oxidativen Stressmarker, ist ein wissenschaftlich ehrliches und wichtiges Ergebnis: Es legt nahe, dass die Anti-Seneszenz-Wirkung von H₂ Mechanismen jenseits der einfachen ROS-Neutralisierung einbezieht. Die Studie wirft interessante Fragen auf, belegt aber keine klinische Wirksamkeit. Sie ist ein nützlicher mechanistischer Meilenstein für die Forschung in der regenerativen Medizin.",
      "abstract": "Die Zelltherapie mit multipotenten Stromazellen/mesenchymalen Stammzellen (MSZ) aus dem Knochenmark stellt einen vielversprechenden Ansatz im Bereich der regenerativen Medizin dar. Die geringe Häufigkeit von MSZ im adulten Knochenmark erfordert eine Ex-vivo-Expansion der MSZ nach der Entnahme; diese Manipulation führt jedoch zu zellulärer Seneszenz mit Verlust des Differenzierungs-, Proliferations- und therapeutischen Potenzials der MSZ. Es wurde gezeigt, dass Wasserstoffmoleküle organprotektive Wirkungen durch selektive Reduktion von Hydroxylradikalen entfalten. Da oxidativer Stress eine der wichtigsten Schädigungen ist, die in vivo und in vitro die Zellseneszenz fördert, stellten wir die Hypothese auf, dass Wasserstoffmoleküle den Seneszenzprozess während der MSZ-Expansion verhindern. Die Zugabe von 3 % Wasserstoffgas verbesserte die Erhaltung koloniebildender früher Vorläuferzellen innerhalb der MSZ-Präparation und verlängerte die in-vitro-replikative Lebensspanne der MSZ ohne Verlust der Differenzierungs- und parakrinen Fähigkeiten. Interessanterweise reduzierte die Behandlung mit 3 % Wasserstoffgas Hydroxylradikal, Proteincarbonyl und 8-Hydroxydeoxyguanosin nicht, was nahelegt, dass das Abfangen von Hydroxylradikalen in dieser Studie möglicherweise nicht für diese Effekte von Wasserstoffgas verantwortlich ist.",
      "conclusion": "Addition of 3% hydrogen gas enhanced preservation of colony forming early progenitor cells within MSC preparation and prolonged the in vitro replicative lifespan of MSCs without losing differentiation potentials and paracrine capabilities. Interestingly, 3% hydrogen gas treatment did not decrease hydroxyl radical, protein carbonyl, and 8-hydroxydeoxyguanosine, suggesting that scavenging hydroxyl r"
    },
    {
      "pmid": "20388631",
      "year": 2010,
      "title": "Ein neuartiges bioaktives Hämodialysesystem unter Verwendung von gelöstem Diwasserstoff (H₂), erzeugt durch Wasserelektrolyse: eine klinische Studie",
      "title_en": "A novel bioactive haemodialysis system using dissolved dihydrogen (H2) produced by water electrolysis: a clinical trial.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nephrology, dialysis, transplantation : official publication of the European Dialysis and Transplant Association - European Renal Association",
      "authors": "Nakayama et al.",
      "author_search": "nakayama nakayama",
      "doi": "10.1093/ndt/gfq196",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ndt/gfq196",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20388631/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakayama-2010-neuartiges-bioaktives-haemodialysesystem-unter/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2010 · Nakayama et al. — Ein neuartiges bioaktives Hämodialysesystem unter Verwendung von gelöstem Diwasserstoff (H₂), erzeugt durch Wasserelektrolyse: eine klinische Studie",
      "summary": "Die Zugabe von gelöstem molekularem Wasserstoff zur Dialyselösung senkte bei Hämodialysepatienten signifikant den Blutdruck und entzündliche Marker. In dieser 6-monatigen klinischen Studie mit 21 Patienten mit chronischer Nierenerkrankung verringerte H₂-angereicherte Dialyseflüssigkeit den systolischen Blutdruck, das Monozyten-Chemoattraktant-Protein-1 (MCP-1) und die Myeloperoxidase — ohne unerwünschte Wirkungen. (Nephrology, Dialysis, Transplantation, 2010.)",
      "assessment": "Dies ist eine frühe, aber substanzielle klinische Studie zur H₂-Applikation über Dialyse. Die Blutdruck- und Entzündungsbefunde sind statistisch signifikant und klinisch relevant für eine Patientengruppe mit schlechten Behandlungsoptionen. Limitationen: Keine randomisierte Kontrollgruppe — alle 21 Patienten wurden auf H₂-Hämodialyse umgestellt, es gibt keinen gleichzeitigen Kontrollarm. Dieses Design kann Regression zur Mitte oder zeitliche Störvariablen nicht ausschließen. Die H₂-Konzentration (48 ppb) ist im Vergleich zu anderen H₂-Studien relativ niedrig. Die Studie stammt aus einem einzigen Zentrum (Japan) und die Stichprobe ist klein. Trotz dieser Einschränkungen machen das Sicherheitsprofil und die Größe der Blutdruckreaktion dies zu einem bedeutsamen Machbarkeitsnachweis, der weitere Untersuchungen rechtfertigte. Die Arbeit wurde in einem angesehenen nephrologischen Journal veröffentlicht.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Chronische Entzündung bei Hämodialysepatienten (HD) ist mit schlechter Prognose assoziiert, aber therapeutische Ansätze sind begrenzt. Wasserstoffgas (H₂) verbessert oxidative und entzündliche Organschäden in Tiermodellen. Wir entwickelten ein HD-System mit einer Dialyselösung mit hohen Mengen an gelöstem H₂ und untersuchten die klinischen Effekte. METHODEN: Eine Dialyselösung mit H₂ (Durchschnitt 48 ppb) wurde durch Mischen von Dialysekonzentraten und umkehrosmosetischem Wasser mit gelöstem H₂ (erzeugt durch Wasserelektrolyse) hergestellt. Die Teilnehmer umfassten 21 stabile Patienten unter Standard-Hämodialyse, die 6 Monate lang bei drei Sitzungen pro Woche auf die Test-HD umgestellt wurden. ERGEBNISSE: Während des Studienzeitraums wurden keine unerwünschten klinischen Zeichen oder Symptome beobachtet. Eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks (SBP) vor und nach der Dialyse wurde beobachtet, und eine signifikant höhere Anzahl von Patienten erreichte SBP < 140 mmHg nach der Hämodialyse (Ausgangswert 21 %; 6 Monate 62 %; p < 0,05). Änderungen der Dialyseparameter waren minimal, während signifikante Abnahmen der Plasmaspiegel von MCP-1 (p < 0,01) und Myeloperoxidase (p < 0,05) festgestellt wurden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Zugabe von H₂ zu Hämodialyselösungen verbesserte entzündliche Reaktionen und die Blutdruckkontrolle. Dieses System könnte eine neue therapeutische Option zur Kontrolle der Urämie bieten.",
      "conclusion": "Adding H(2) to haemodialysis solutions ameliorated inflammatory reactions and improved BP control. This system could offer a novel therapeutic option for control of uraemia."
    },
    {
      "pmid": "20298796",
      "year": 2010,
      "title": "Mikrobielle Equol-Produktion mildert kolische Methanogenese und Sulfidogenese in vitro.",
      "title_en": "Microbial equol production attenuates colonic methanogenesis and sulphidogenesis in vitro.",
      "title_de": null,
      "journal": "Anaerobe",
      "authors": "Bolca et al.",
      "author_search": "bolca bolca",
      "doi": "10.1016/j.anaerobe.2010.03.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.anaerobe.2010.03.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20298796/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-bolca-2010-mikrobielle-equol-produktion-mildert/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Bolca — Mikrobielle Equol-Produktion mildert kolische Methanogenese und Sulfidogenese in vitro.",
      "summary": "Diese In-vitro-Darmmikrobiom-Studie zeigte, dass Equol-produzierende Bakterien — die H₂-Gas als Teil der Umwandlung des Soja-Isoflavons Daidzein in Equol verbrauchen — die Methan- und Schwefelwasserstoff-Produktion im Dickdarm konkurrenzbedingt reduzieren. Wenn Equol-Produzenten aktiv sind, verringern sie den gemeinsamen H₂-Pool, von dem Methanogene und sulfatreduzierende Bakterien abhängen, und vermindern so die Produktion der Gase, die Blähungen und Flatulenz verursachen. Dies ist eine Laborstudie unter simulierten Darmbedingungen, keine Humanstudie.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Darmmikrobiom-Studie, die kolionale Fermentationsbedingungen simuliert — keine Humanstudie. Die Ergebnisse zeigen, dass Equol-produzierende Bakterien die Methan- und H₂S-Produktion durch Nutzung des gemeinsamen kolonalen H₂-Pools konkurrenzbedingt unterdrücken. Die Arbeit ist relevant für das Verständnis des endogenen H₂-Metabolismus im Darm (H₂ als Fermentations-Nebenprodukt), beinhaltet aber keine therapeutische Verabreichung von molekularem H₂. Ergebnisse können nicht ohne klinische Bestätigung auf menschliche Verdauungsresultate extrapoliert werden.",
      "abstract": "Während der kolonalen Fermentation produziertes Wasserstoffgas wird in der Atemluft und im Flatus ausgeschieden oder von wasserstoffverbrauchenden Bakterien wie Methanogenen und sulfatreduzierenden Bakterien entfernt. Jüngste Forschungen haben jedoch gezeigt, dass H₂ auch von Equol-produzierenden Bakterien während der Reduktion von Daidzein zu Equol verbraucht wird. In dieser Studie wurden die Wechselwirkungen zwischen Methanogenen, sulfatreduzierenden und Equol-produzierenden Bakterien unter in-vitro-simulierten Darmbedingungen untersucht. In Gegenwart von Daidzein erzeugte das equol-produzierende Bakterienkonsortium EPC4 Equol-Produktion in Kulturen von Methanobrevibacter smithii oder Desulfovibrio sp. sowie in fäkalen Proben mit methanogener oder sulfatreduzierender Fähigkeit. Darüber hinaus verringerte diese Supplementierung die Methanogenese und Sulfidogenese signifikant (P<0,001). Die Abschwächung trat in Abwesenheit einer Daidzein-Quelle nicht auf. Es gab auch keinen Einfluss von Sojakeimpulver, Daidzein oder Equol als solche, was eine mögliche Hemmung durch diese Verbindungen ausschließt. Schließlich wurde eine stärkere Abnahme mit zunehmenden EPC4-Mengen und konstanter Equol-Produktion beobachtet, was darauf hindeutet, dass der beobachtete Effekt nur teilweise durch die Wirkung von Daidzein als Wasserstoffsenke verursacht wurde. Diese Befunde sind von Bedeutung, da abdominelle Beschwerden wie Blähungen und Flatulenz mit der Dickdarmgasproduktion zusammenhängen, während Equol potenzielle Gesundheitsvorteile hat.",
      "conclusion": "Finally, a stronger decrease was observed with increasing amounts of EPC4 and a constant equol production, suggesting that the observed effect was only partly caused by the action of daidzein as a hydrogen sink. These findings are of relevance since abdominal discomfort such as bloating and flatulence, are related to colonic gas production, whereas equol has potential health benefits."
    },
    {
      "pmid": "20031201",
      "year": 2010,
      "title": "Eine biologisch abbaubare polymerbasierte Beschichtung zur Steuerung der Leistung von orthopädischen Implantaten aus Magnesiumlegierung.",
      "title_en": "A biodegradable polymer-based coating to control the performance of magnesium alloy orthopaedic implants.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials",
      "authors": "Wong et al.",
      "author_search": "wong wong",
      "doi": "10.1016/j.biomaterials.2009.11.111",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.biomaterials.2009.11.111",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20031201/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wong-2010-biologisch-abbaubare-polymerbasierte-beschichtung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "joints-rheumatology",
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Wong — Eine biologisch abbaubare polymerbasierte Beschichtung zur Steuerung der Leistung von orthopädischen Implantaten aus Magnesiumlegierung.",
      "summary": "Diese In-vitro- und In-vivo-Studie entwickelte eine biologisch abbaubare Polymerbeschichtung für orthopädische Knochenimplantate aus Magnesiumlegierung, um deren Korrosionsrate zu kontrollieren und die Ansammlung von Wasserstoffgas während der Degradation zu reduzieren. Unbeschichtete Magnesiumimplantate korrodieren schnell und setzen H₂-Gas im Gewebe frei — ein klinisches Sicherheitsproblem. Die Polymerbeschichtung verlangsamte den Abbau, erhielt die mechanischen Knocheneigenschaften und erzeugte in Tierversuchen mehr neues Knochenwachstum. Hinweis: Diese Arbeit handelt nicht von H₂-Therapie — H₂ erscheint hier als unerwünschtes Nebenprodukt der Implantatkorrosion.",
      "assessment": "Dies ist eine biomedizinische Ingenieursstudie über orthopädische Implantatmaterialien — keine Studie über therapeutischen molekularen Wasserstoff. H₂ erscheint in dieser Arbeit ausschließlich als unerwünschtes Korrosionsnebenprodukt, das die Forscher eliminieren wollten. Die Studie ist in ihrem eigenen Bereich (Materialwissenschaft, Implantat-Biokompatibilität) technisch fundiert, und ihr Vorhandensein in einer H₂-Datenbank ist ein Indexierungsartefakt. Aus dieser Publikation können keine Schlussfolgerungen über H₂ als Gesundheitstherapie gezogen werden.",
      "abstract": "Magnesium und seine Legierungen können als abbaubare metallische Materialien bei orthopädischen Implantationen eingesetzt werden, aufgrund ihrer Abbaubarkeit und Ähnlichkeit mit menschlichem Kortikalknochen. Die hohe Korrosionsrate und die Ansammlung von Wasserstoffgas beim Abbau behindern jedoch ihre klinische Anwendung. In dieser Studie verwenden wir einen neuen Ansatz zur Kontrolle der Korrosionsrate durch Beschichtung einer kontrollierbaren Polymermembran aus Polycaprolacton und Dichlormethan auf Magnesiumlegierungen, bei der die Porengröße während des Herstellungsprozesses kontrolliert wurde. Es wurde festgestellt, dass die Polymermembran die Abbaurate von Magnesium reduziert und dass die mechanischen Bulkeigenschaften beim Abbau erhalten blieben. Die In-vitro-Studien zeigten eine gute Zytoverträglichkeit von eGFP- und SaOS-2-Osteoblasten mit den polymerbeschichteten Proben, was bei den unbeschichteten Proben nicht beobachtet wurde. Die In-vivo-Studie zeigte, dass die unbeschichtete Probe schneller degradierte als die polymerbeschichteten Proben. Obwohl neue Knochenformation auf beiden Proben festgestellt wurde, wie durch Mikro-CT bestimmt, wurden höhere Mengen neuer Knochen auf den polymerbeschichteten Proben beobachtet. Die histologische Analyse zeigte bei keiner der Proben während des Abbaus Entzündungen, Nekrosen oder Wasserstoffgasansammlungen. Insgesamt legen diese Daten nahe, dass die Verwendung von Polymermembranen potenziell für die zukünftige klinische Anwendung eingesetzt werden könnte.",
      "conclusion": "Histological analysis indicated no inflammation, necrosis or hydrogen gas accumulation on either of the samples during degradation. Collectively, these data suggest that the use of polymeric membrane may be potentially applied for future clinical use."
    },
    {
      "pmid": "19765780",
      "year": 2010,
      "title": "Versagen von im Dünndarm absorbierter D-Psicose, in Energie verstoffwechselt zu werden, und ihre geringe Fermentierbarkeit im Dickdarm beim Menschen",
      "title_en": "Failure of d-psicose absorbed in the small intestine to metabolize into energy and its low large intestinal fermentability in humans.",
      "title_de": null,
      "journal": "Metabolism: clinical and experimental",
      "authors": "Iida et al.",
      "author_search": "iida iida",
      "doi": "10.1016/j.metabol.2009.07.018",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.metabol.2009.07.018",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19765780/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-iida-2010-versagen-duenndarm-absorbierter-psicose/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2010 · Iida et al. — Versagen von im Dünndarm absorbierter D-Psicose, in Energie verstoffwechselt zu werden, und ihre geringe Fermentierbarkeit im Dickdarm beim Menschen",
      "summary": "Diese Ernährungsstudie verwendet Atemwasserstoff als Standard-Fermentationsmarker, um das Stoffwechselschicksal von D-Psicose (einem seltenen Zucker) beim Menschen zu beurteilen — es ist keine H₂-Therapiestudie. Das Ergebnis ist, dass D-Psicose kaum fermentiert wird und einen Energiewert unter 1,6 kJ/g hat. Wasserstoffreiches Wasser und H₂ als therapeutisches Mittel werden nicht untersucht. (Metabolism: Clinical and Experimental, 2010.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Atemwasserstoff wird in dieser Lebensmittelwissenschaftsstudie ausschließlich als Kolonfermentationsmarker eingesetzt. Es wurde kein wasserstoffreiches Wasser, keine H₂-Inhalationstherapie und keine H₂-therapeutische Intervention jeglicher Art angewendet. Die Quell-Metadatenklassifikation (Methoden: „Inhalation, drinking-hrw“) ist fehlerhaft. Diese Studie untersucht die nutritiven Eigenschaften eines seltenen Zuckers, nicht die molekulare Wasserstoffmedizin.",
      "abstract": "Mit Ratten wurden Daten zum Stoffwechsel und Energiewert von D-Psicose erhoben; beim Menschen lagen solche Daten bislang nicht vor. Die Autoren beurteilten die Verfügbarkeit von im Dünndarm absorbierter D-Psicose durch Messung des Kohlenhydrat-Energieverbrauchs (CEE) mittels indirekter Kalorimetrie. Die renale Ausscheidungsrate wurde durch Quantifizierung von D-Psicose im Urin über 48 Stunden gemessen. Zur Untersuchung der D-Psicose-Fermentation im Dickdarm wurde der Atemwasserstoff gemessen und die Fermentierbarkeit mit 35 Stämmen von Darmbakterien bestimmt. Sechs gesunde Probanden nahmen am CEE-Test teil, 14 am Atemwasserstoff- und Urintest. Die D-Psicose-Fermentation nach einer 8-wöchigen Anpassungsphase wurde bei 8 Probanden bewertet. Im Dünndarm absorbierte D-Psicose wurde — anders als Glukose — nicht zu Energie verstoffwechselt, da der CEE innerhalb von 3 Stunden nach D-Psicose-Einnahme (0,35 g/kg KG) nicht anstieg. Die kumulativen Ausscheidungsraten von D-Psicose im Urin lagen für 0,34, 0,17 und 0,08 g/kg KG bei ca. 70 %. Geringe D-Psicose-Fermentierbarkeit wurde in Darmbakterienstämmen und Atemwasserstoff-Tests beobachtet. Basierend auf dem Graphen Atemwasserstoffkonzentration vs. aufgenommene Kalorien wurde der Energiewert von D-Psicose auf weniger als 1,6 kJ/g geschätzt. Eine erhöhte D-Psicose-Fermentierbarkeit nach der Anpassungsphase wurde nicht beobachtet.",
      "conclusion": "Based on the results of the plot of breath hydrogen concentration vs calories ingested, the energy value of d-psicose was expected to be less than 1.6 kJ/g. Incremental d-psicose fermentability subsequent to an adaptation period was not observed."
    },
    {
      "pmid": "19725814",
      "year": 2010,
      "title": "Verwendung der Laser-Speckle-Flowgraphie in der Forschung zum okulären Blutfluss.",
      "title_en": "Use of laser speckle flowgraphy in ocular blood flow research.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta ophthalmologica",
      "authors": "Sugiyama et al.",
      "author_search": "sugiyama sugiyama",
      "doi": "10.1111/j.1755-3768.2009.01586.x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/j.1755-3768.2009.01586.x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19725814/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sugiyama-2010-verwendung-laser-speckle-flowgraphie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "eye"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Sugiyama — Verwendung der Laser-Speckle-Flowgraphie in der Forschung zum okulären Blutfluss.",
      "summary": "Diese technische Übersichtsarbeit beschreibt die Laser-Speckle-Flowgraphie (LSFG), eine berührungslose Bildgebungsmethode zur Messung des Blutflusses im Sehnervenkopf, Aderhaut, Netzhaut und Regenbogenhaut. Die Übersicht erklärt die Physik, Kalibrierung und klinischen Protokolle der LSFG — einschließlich eines Hinweises, dass ihr Blutflussindex mit Ergebnissen der „Wasserstoffgas-Clearance-Methode” korreliert, einer älteren Kalibrierungstechnik. Hinweis: Diese Arbeit hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstoff-Therapie (H₂) — die Erwähnung von Wasserstoff bezieht sich auf eine physiologische Messtechnik.",
      "assessment": "Dies ist eine technische ophthalmologische Methodenübersicht — sie hat keinen Bezug zur molekularen Wasserstoff-Therapie (H₂). Die Erwähnung von „Wasserstoffgas” bezieht sich auf einen inerten Tracer, der in der Blutfluss-Physiologieforschung verwendet wird, nicht auf eine therapeutische Anwendung von H₂. Ihr Vorhandensein in einer H₂-Datenbank ist ein Indexierungsartefakt. Aus dieser Publikation können keine Gesundheitsaussagen bezüglich H₂ abgeleitet werden.",
      "abstract": "Die Laser-Speckle-Flowgraphie (LSFG) ermöglicht die quantitative Schätzung des Blutflusses im Sehnervenkopf, der Aderhaut, der Netzhaut und der Regenbogenhaut in vivo. Sie wurde entwickelt, um die berührungslose Analyse des okulären Blutflusses in lebenden Augen zu erleichtern, unter Nutzung des Laser-Speckle-Phänomens. Die Technik verwendet eine Funduskamera, einen Diodenlaser, einen Bildsensor, eine Infrarot-CCD-Kamera und eine hochauflösende digitale CCD-Kamera. Normalisierte Unschärfe (NB), ein ungefährer Kehrwert des Speckle-Kontrasts, repräsentiert einen Index der Blutgeschwindigkeit und zeigt eine gute Korrelation mit den durch die Mikrosphärenmethode in Netzhaut, Aderhaut oder Iris bestimmten Gewebeblutflussraten sowie mit den durch die Wasserstoffgas-Clearance-Methode im Sehnervenkopf bestimmten Blutflussraten. Das quadratische Unschärfeverhältnis (SBR), ein weiterer Index zur quantitativen Blutgeschwindigkeitsschätzung, ist proportional zum Quadrat der NB. Das SBR ist theoretisch eine genauere Messung, die proportional zur Geschwindigkeit ist, während die NB eine Näherung ist. Normalisierte Unschärfe wurde in früheren LSFG-Versionen aufgrund technischer Einschränkungen berechnet; das SBR wird in aktuellen Versionen des LSFG-Instruments verwendet. Da diese Werte in willkürlichen Einheiten angegeben werden, sollten sie nicht für Vergleiche zwischen verschiedenen Augen oder verschiedenen Stellen in einem Auge verwendet werden. Klinische Protokolle, Kalibrierung, Auswertungsverfahren und mögliche Einschränkungen der LSFG-Technik werden beschrieben und die Ergebnisse von Studien zum okulären Blutfluss mit LSFG werden kurz zusammengefasst. Die LSFG-Methode eignet sich zur Überwachung des zeitlichen Verlaufs von Veränderungen der Gewebezirkulation an derselben Stelle im selben Auge in verschiedenen Intervallen von Sekunden bis Monaten. Ungelöste Fragen betreffen den Einfluss der Pupillengröße auf die Messergebnisse, die Auswirkungen verschiedener Stimulationen und die Frage, wie die choroidale und retinale Blutflussgeschwindigkeit separat ohne Verwendung der Blaukomponente des Argonlasers gemessen werden kann.",
      "conclusion": "The LSFG method is suitable for monitoring the time-course of change in the tissue circulation at the same site in the same eye at various intervals, ranging from seconds to months. Unresolved issues concern the effect of pupil size on measurement results, the effects of various stimulations, and how to measure choroidal and retinal blood flow velocity separately without using the blue-component o"
    },
    {
      "pmid": "19664884",
      "year": 2010,
      "title": "Die Wasserstofftherapie könnte eine wirksame und spezifische neuartige Behandlung für das akute Strahlensyndrom sein.",
      "title_en": "Hydrogen therapy may be an effective and specific novel treatment for acute radiation syndrome.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Liu et al.",
      "author_search": "liu liu",
      "doi": "10.1016/j.mehy.2009.07.017",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.mehy.2009.07.017",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19664884/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-liu-2010-wasserstofftherapie-koennte-wirksame-spezifische/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2010 · Liu — Die Wasserstofftherapie könnte eine wirksame und spezifische neuartige Behandlung für das akute Strahlensyndrom sein.",
      "summary": "Diese Hypothesen-Arbeit schlägt vor, dass inhalierter molekularer Wasserstoff (H₂) eine wirksame Behandlung des akuten Strahlensyndroms (ARS) sein könnte — des lebensbedrohlichen Zustands, der durch hochdosige Ganzkörperbestrahlung verursacht wird. Die Autoren argumentieren, dass da mehr als die Hälfte des Strahlungsschadens durch Hydroxylradikale verursacht wird und da H₂ selektiv Hydroxylradikale neutralisiert, die H₂-Therapie Zellen spezifisch vor Strahlungsschäden schützen könnte. Dies ist ein theoretischer Vorschlag, keine experimentelle Studie.",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische Hypothesen-Arbeit ohne Originaldaten zu H₂ und akutem Strahlensyndrom. Die mechanistische Argumentation ist plausibel — H₂ neutralisiert selektiv die Hydroxylradikale, die den Strahlungsschaden dominieren — aber dies ist keine Humanstudie, und die Wirksamkeit bei ARS wurde nicht nachgewiesen. Es stellt einen wissenschaftlich motivierten Ausgangspunkt für Untersuchungen dar. Jede Behauptung, dass H₂ Strahlungsschäden „behandelt”, muss auf experimentelle und klinische Validierung warten.",
      "abstract": "Wasserstoff ist das häufigste chemische Element im Universum, wird jedoch selten als therapeutisches Gas betrachtet. Aktuelle Studien zeigen, dass inhaliertes Wasserstoffgas (H₂) antioxidative und antiapoptotische Aktivitäten hat, die das Gehirn vor Ischämie-Reperfusions-Schäden und Schlaganfall schützen, indem es selektiv Hydroxyl- und Peroxynitrit-Radikale reduziert. Es ist auch bekannt, dass mehr als die Hälfte des durch ionisierende Strahlung verursachten Zellschadens durch Hydroxylradikale verursacht wird. Studien haben gezeigt, dass die Reduzierung von Hydroxylradikalen den Schutz von Zellen vor Strahlungsschäden signifikant verbessern kann. Analog stellen wir die Hypothese auf, dass die Wasserstofftherapie eine wirksame, spezifische und einzigartige Behandlung für das akute Strahlensyndrom sein könnte.",
      "conclusion": "Studies have show that reducing hydroxyl radicals can significantly improve the protection of cells from radiation damage. In like manner, we hypothesize that hydrogen therapy may be an effective, specific and unique treatment for acute radiation syndrome."
    },
    {
      "pmid": "19505462",
      "year": 2009,
      "title": "Stehen die Wirkungen von Alpha-Glucosidase-Hemmern auf kardiovaskuläre Ereignisse im Zusammenhang mit erhöhten Wasserstoffgasspiegeln im Magen-Darm-Trakt?",
      "title_en": "Are the effects of alpha-glucosidase inhibitors on cardiovascular events related to elevated levels of hydrogen gas in the gastrointestinal tract?",
      "title_de": null,
      "journal": "FEBS letters",
      "authors": "Suzuki et al.",
      "author_search": "suzuki suzuki",
      "doi": "10.1016/j.febslet.2009.05.052",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.febslet.2009.05.052",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19505462/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-suzuki-2009-stehen-alpha-glucosidase-hemmern/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2009 · Suzuki — Stehen die Wirkungen von Alpha-Glucosidase-Hemmern auf kardiovaskuläre Ereignisse im Zusammenhang mit erhöhten Wasserstoffgasspiegeln im Magen-Darm-Trakt?",
      "summary": "Diese theoretische Arbeit schlägt vor, dass die kardiovaskulären Vorteile von Alpha-Glucosidase-Hemmern (wie Acarbose) teilweise durch erhöhte H₂-Produktion im Darm erklärt werden könnten. Wenn diese Diabetesmedikamente die Kohlenhydratverdauung im Dünndarm verhindern, fermentieren Darmbakterien die unverdauten Zucker — dabei entsteht H₂-Gas. Die Autoren vermuten, dass dieses endogene H₂ als Antioxidans wirken und oxidativen Stress im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren könnte. (FEBS Letters, 2009.)",
      "assessment": "Dies ist eine Theorie-/Hypothesenarbeit, keine experimentelle Studie. Sie bietet eine anregende Idee, die die H₂-Produktion des Darmmikrobioms über einen antioxidativen Mechanismus mit der kardiovaskulären Gesundheit verbindet — legt jedoch keine neuen experimentellen Daten vor. Der Zusammenhang zwischen Acarbose, H₂ und kardiovaskulärem Schutz bleibt eine unbewiesene Hypothese. Sie ist historisch interessant als früher Versuch, endogenes H₂ in das klinisch-pharmakologische Denken zu integrieren. Es wurden keine Human- oder Tierversuche durchgeführt; aus dieser Arbeit allein kann keine Kausalität abgeleitet werden.",
      "abstract": "Der Hauptnebenwirkung einer Behandlung mit Alpha-Glucosidase-Hemmern — Flatulenz — entsteht, wenn unverdaute Kohlenhydrate von Darmbakterien fermentiert werden, was zur Gasbildung führt. Wir schlagen vor, dass die kardiovaskulären Vorteile von Alpha-Glucosidase-Hemmern teilweise ihrer Fähigkeit zuzuschreiben sind, oxidativen Stress durch erhöhte H₂-Produktion im Magen-Darm-Trakt zu neutralisieren. Acarbose, ein Alpha-Glucosidase-Hemmer, erhöhte die H₂-Produktion deutlich, mit einem schwächeren Effekt auf die Methanproduktion. Unsere Hypothese basiert auf unserer jüngsten Entdeckung, dass H₂ als einzigartiges Antioxidans wirkt und bei Inhalation oder oraler Gabe als H₂-gelöstes Wasser Ischämie-Reperfusionsschäden und die Entstehung von Atherosklerose lindert.",
      "conclusion": "Acarbose, which is an alpha-glucosidase inhibitor, markedly increased H(2) production, with a weaker effect on methane production. Our hypothesis is based on our recent discovery that H(2) acts as a unique antioxidant, and that when inhaled or taken orally as H(2)-dissolved water it ameliorates ischaemia-reperfusion injury and atherosclerosis development."
    },
    {
      "pmid": "19486890",
      "year": 2009,
      "title": "Wasserstoff vermittelt die Unterdrückung der durch Dextran-Natriumsulfat induzierten Kolonentzündung.",
      "title_en": "Hydrogen mediates suppression of colon inflammation induced by dextran sodium sulfate.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochemical and biophysical research communications",
      "authors": "Kajiya et al.",
      "author_search": "kajiya kajiya",
      "doi": "10.1016/j.bbrc.2009.05.117",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2009.05.117",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19486890/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kajiya-2009-vermittelt-unterdrueckung-dextran-natriumsulfat/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2009 · Kajiya — Wasserstoff vermittelt die Unterdrückung der durch Dextran-Natriumsulfat induzierten Kolonentzündung.",
      "summary": "In einem Mausmodell der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung unterdrückte die Zugabe von molekularem Wasserstoff (H₂) zum Trinkwasser die durch Dextran-Natriumsulfat (DSS) ausgelöste Kolonentzündung deutlich. H₂ reduzierte Gewichtsverlust, Kolitiswerte, Kolonverkürzung und pro-inflammatorische Zytokine (IL-12, TNF-α, IL-1β) und verringerte histologisch Gewebezerstörung sowie Makrophagen-Infiltration. (Biochemical and Biophysical Research Communications, 2009.)",
      "assessment": "Dies ist eine präklinische Tierstudie — Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar. Das DSS-Mausmodell ist ein vernünftiger Ersatz für Aspekte der Colitis ulcerosa, und die Befunde (Zytokinreduktion, Gewebeschutz) sind biologisch kohärent mit den bekannten antioxidativen und anti-inflammatorischen Eigenschaften von H₂. Tierstudien überschätzen jedoch regelmäßig Effekte, die beim Menschen zu sehen sind, und CED hat komplexe immunologische und umweltbedingte Komponenten, die ein Einzelwirkstoff möglicherweise nicht angeht. Diese Arbeit ist ein nützliches frühes Signal; klinische Belege beim Menschen mit CED wären nötig, bevor Schlussfolgerungen für den therapeutischen Einsatz gezogen werden können.",
      "abstract": "Durch seinen antioxidativen Effekt wurde berichtet, dass molekulares Wasserstoffgas (H₂) Organe vor Gewebeschäden durch Ischämie-Reperfusion schützt. Um seine entzündungshemmenden Wirkungen zu untersuchen, etablierten wir ein Mausmodell der menschlichen chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED), indem wir Mäusen Wasser mit (1) Dextran-Natriumsulfat (DSS) (5%), (2) DSS (5%) und H₂ oder (3) nur H₂ bis zu 7 Tage ad libitum anboten. Am Tag 7 wurden durch DSS ausgelöste pathologische Veränderungen — Gewichtsverlust, erhöhter Kolitiswert, pathologische Kolonverkürzung sowie erhöhte IL-12-, TNF-alpha- und IL-1beta-Spiegel in Kolon-Läsionen — durch die Zugabe von H₂ zur DSS-Lösung signifikant unterdrückt. Die histologische Analyse zeigte außerdem, dass die DSS-vermittelte Zerstörung des Kolongewebes mit begleitender Makrophagen-Infiltration durch H₂ bemerkenswert unterdrückt wurde. Die vorliegende Studie zeigte daher, dass H₂ die Entwicklung der DSS-induzierten Kolitis bei Mäusen verhindern kann.",
      "conclusion": "Histological analysis also revealed that the DSS-mediated colonic tissue destruction accompanied by macrophage infiltration was remarkably suppressed by H2. Therefore, the present study indicated that H2 can prevent the development of DSS-induced colitis in mice."
    },
    {
      "pmid": "19377306",
      "year": 2009,
      "title": "Ein neuartiges Antikörperfragment, das auf HAb18G/CD147 abzielt, mit Zytotoxizität und verringerter Immunogenität.",
      "title_en": "A novel antibody fragment targeting HAb18G/CD147 with cytotoxicity and decreased immunogenicity.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cancer biology & therapy",
      "authors": "Zhu et al.",
      "author_search": "zhu zhu",
      "doi": "10.4161/cbt.8.11.8531",
      "doi_url": "https://doi.org/10.4161/cbt.8.11.8531",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19377306/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zhu-2009-neuartiges-antikoerperfragment-hab18g-cd147/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2009 · Zhu — Ein neuartiges Antikörperfragment, das auf HAb18G/CD147 abzielt, mit Zytotoxizität und verringerter Immunogenität.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie beschreibt das Engineering eines humanisierten Antikörperfragments, das auf CD147 — ein auf hepatozellulären Karzinomzellen überexprimiertes Protein — abzielt, um die Immunogenität zu reduzieren und gleichzeitig die zytotoxische Aktivität beizubehalten. Das resultierende Konstrukt zeigte eine reduzierte Reaktivität mit Anti-Maus-Antikörpern von Patienten bei erhaltener Bindungsaffinität und Fähigkeit zur Krebszellzerstörung. (Cancer Biology and Therapy, 2009.)",
      "assessment": "Diese Arbeit hat keine wesentliche Relevanz für therapeutischen molekularen Wasserstoff (H₂). Der Begriff „Wasserstoff“ in dieser Studie bezieht sich ausschließlich auf Wasserstoffbrückenbindungen in der Proteinstrukturchemie — ein grundlegend anderes Konzept als gelöstes H₂-Gas als Antioxidanstherapie. Die Studie ist eine solide In-vitro-Antikörper-Engineering-Arbeit in der Leberkrebs-Forschung, sollte aber nicht als Beleg für therapeutische H₂-Effekte zitiert werden. Ihre Anwesenheit in einer H₂-Datenbank erscheint als falsch-positives Ergebnis aufgrund von Schlüsselwort-Überschneidungen.",
      "abstract": "[(¹³¹I)Metuximab-Injektion (Licartin)] war ein effizienter therapeutischer Anti-Hepatozelluläres-Karzinom (HCC)-radioimmunologischer Wirkstoff, der durch Markierung von ¹³¹I mit dem murinen monoklonalen Antikörperfragment HAb18-F(ab')₂ erzeugt wurde, aber die humane Anti-Maus-Antikörper (HAMA)-Antwort bei einigen Patienten nach der Gabe begrenzte seinen klinischen Einsatz. Um die Immunogenität des murinen Antikörpers zu reduzieren, versuchten wir, HAb18 durch variable Domänen-Remodellierung basierend auf der dreidimensionalen Struktur des Fv-Fragments zu humanisieren. Unter Berücksichtigung der Oberflächenzugänglichkeit nicht-humanähnlicher Gerüstreste und der Möglichkeit zur Bildung einer molekularen Wasserstoffbrückenbindung im Kontext des homologiemodellierten Fv von HAb18 wurden drei Reste im Einzelkettenfragment der Antikörpervariablenregion von HAb18 (HAb18scFv) durch ihre humanen Entsprechungen ersetzt. Wir stellten eine humanisierte Version von HAb18scFv her — HAb18-huscFv — und fügten sie an das humane IgG1-Fc-Fragment an, um (HAb18-huscFv)₂-Fc zu bilden. Die Reaktivität von (HAb18-huscFv)₂-Fc mit dem Serum von Patienten mit HAMA-Antwort war verringert, während Spezifität und ähnliche Bindungsaktivität (Kd = 1,5 × 10⁻⁹ M) im Vergleich zum Ausgangsantikörper erhalten blieben. Außerdem ist dieser Antikörper ein effizienter Vermittler von antikörperabhängiger zellvermittelter Zytotoxizität (ADCC) und komplementabhängiger Zytotoxizität (CDC). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass (HAb18-huscFv)₂-Fc ein effizienteres Antikörperfragment mit geringerer Immunogenität und zusätzlicher Zytotoxizitätsfunktion sein könnte.",
      "conclusion": "In addition, this antibody is an efficient mediator of antibody-dependent cell-mediated cytotoxicity (ADCC) and complement-dependent cytotoxicity (CDC). These results suggest (HAb18-huscFv)(2)-Fc could be a more efficient antibody fragment with less immunogenicity and additional cytotoxicity function."
    },
    {
      "pmid": "19237201",
      "year": 2009,
      "title": "Organozinn-Meclofenaminsäure-Komplexe: Synthese, Kristallstrukturen und antiproliferative Aktivität der ersten Komplexe der Meclofenaminsäure – neuartige Antituberkulose-Wirkstoffe.",
      "title_en": "Organotin meclofenamic complexes: Synthesis, crystal structures and antiproliferative activity of the first complexes of meclofenamic acid - novel anti-tuberculosis agents.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of inorganic biochemistry",
      "authors": "Kovala-Demertzi et al.",
      "author_search": "kovala-demertzi kovala-demertzi",
      "doi": "10.1016/j.jinorgbio.2009.01.014",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jinorgbio.2009.01.014",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19237201/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kovalademertzi-2009-organozinn-meclofenaminsaeure-komplexe-synthese/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2009 · Kovala-Demertzi — Organozinn-Meclofenaminsäure-Komplexe: Synthese, Kristallstrukturen und antiproliferative Aktivität der ersten Komplexe der Meclofenaminsäure – neuartige Antituberkulose-Wirkstoffe.",
      "summary": "Diese In-vitro-Chemiestudie synthetisierte und charakterisierte Organozinn-Komplexe der Meclofenaminsäure und testete sie an Krebszelllinien sowie an Mycobacterium tuberculosis. Der Triphenylzinn-Komplex zeigte starke zytotoxische Aktivität gegen Brust-, Blasen- und Lungenkrebszelllinien sowie vielversprechende Antituberkulose-Aktivität. (Journal of Inorganic Biochemistry, 2009.)",
      "assessment": "Diese Arbeit hat keine Relevanz für therapeutischen molekularen Wasserstoff (H₂). Alle Erwähnungen von „Wasserstoff“ beziehen sich auf Wasserstoffbrückenbindungen in Kristallstrukturen — ein grundlegendes Strukturchemiekonzept, das in keinem Zusammenhang mit gelöstem H₂-Gas steht. Die Studie untersucht Organozinnverbindungen als potenzielle Krebs- und Tuberkulosemittel. Es handelt sich um legitime medizinische anorganische Chemie, aber sie sollte nicht in einer Datenbank erscheinen, die sich auf molekulare Wasserstofftherapie konzentriert.",
      "abstract": "[(¹³¹I)Metuximab-Injektion (Licartin)] Die Komplexe [Me₂(Meclo)SnOSn(Meclo)Me₂]₂ (2) und [Ph₃Sn(Meclo)] (3), wobei HMeclo Meclofenaminsäure ist [N-(2,6-Dichlor-m-tolylanthranilsäure)], wurden hergestellt und durch Schwingungsspektroskopie, ¹H- und ¹³C-NMR-Spektroskopie strukturell charakterisiert. Die Kristallstruktur der Komplexe (2) und (3) wurde durch Röntgenkristallographie bestimmt. Im dimeren Tetraorganodistannoxan mit planarer Leiteranordnung von (2) sind drei Distannoxanringe vorhanden. Die Struktur ist zentrosymmetrisch und weist eine zentrale Rhombus-Sn₂O₂-Einheit mit zwei weiteren Zinnatomen auf, die an den Sauerstoffatomen verknüpft sind. Im Dimer-Distannoxan sind fünf- und sechskoordinierte Zinnzentren vorhanden. Die Röntgenanalyse von (3) ergab eine pentakoordinierte Struktur mit Ph₃Sn, das an die chelatierte Carboxylatgruppe koordiniert ist. Das polare Imino-Wasserstoffatom ist an intramolekularen Wasserstoffbrückenbindungen beteiligt. Komplexe (2) und (3) assemblieren sich selbst über pi→pi-, C-H-pi-Wechselwirkungen, Stapelwechselwirkungen und intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen. Meclofenaminsäure und [Ph₃Sn(Meclo)] wurden in vitro auf antiproliferative Aktivität gegen drei menschliche Krebszelllinien getestet: MCF-7 (menschliche Brustkrebszelllinie), T24 (Blasenkrebszelllinie), A-549 (nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom) und eine Maus-L-929-Zelllinie (eine fibroblastenähnliche aus dem Stamm L geklonte Zelllinie). Der [Ph₃Sn(Meclo)]-Komplex zeigte hohe zytotoxische Aktivität gegen alle Krebszelllinien. Meclofenaminsäure und [Ph₃Sn(Meclo)] wurden auf antimykobakterielle Aktivität gegen Mycobacterium tuberculosis H37Rv getestet. Der [Ph₃Sn(Meclo)]-Komplex erwies sich als vielversprechende antimykobakterielle Leitverbindung mit hoher Aktivität gegen M. tuberculosis H37Rv.",
      "conclusion": "The [Ph(3)Sn(Meclo)] complex was found to be a promising anti-mycobacterial lead compound, displaying high activity against M. tuberculosis H37Rv."
    },
    {
      "pmid": "19202298",
      "year": 2009,
      "title": "Verstärkte Induktion mitochondrialer Schäden und Apoptose in menschlichen Leukämie-HL-60-Zellen durch elektrolysiert-reduziertes Wasser und Glutathion.",
      "title_en": "Enhanced induction of mitochondrial damage and apoptosis in human leukemia HL-60 cells due to electrolyzed-reduced water and glutathione.",
      "title_de": null,
      "journal": "Bioscience, biotechnology, and biochemistry",
      "authors": "Tsai et al.",
      "author_search": "tsai tsai",
      "doi": "10.1271/bbb.80413",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1271/bbb.80413",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19202298/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tsai-2009-verstaerkte-induktion-mitochondrialer-schaeden/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2009 · Tsai — Verstärkte Induktion mitochondrialer Schäden und Apoptose in menschlichen Leukämie-HL-60-Zellen durch elektrolysiert-reduziertes Wasser und Glutathion.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie stellte fest, dass elektrolysiert-reduziertes Wasser (ERW) in Kombination mit Glutathion (GSH) die Apoptose in menschlichen Leukämiezellen (HL-60) verstärkte und dabei keinen zytotoxischen Effekt auf normale Blutzellen zeigte. Die Kombination hochregulierte das pro-apoptotische Bax und herabregulierte das anti-apoptotische Bcl-2, was auf einen mitochondrienabhängigen Zelltod-Signalweg hindeutet. (Bioscience, Biotechnology, and Biochemistry, 2009.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie (Zellkultur) — ihre Ergebnisse können nicht auf Menschen oder auf die Krebsbehandlung übertragen werden. Die beobachtete selektive Toxizität von ERW+GSH gegenüber Leukämiezellen in der Schale ist biologisch interessant, aber die HL-60-Zelllinie ist ein immortalisiertes Labormodell, das weit von der tatsächlichen menschlichen Leukämie entfernt ist. Keine Tierversuche oder klinischen Daten stützen diese Befunde. Die Studie ist eine hypothesengenerierende präklinische Beobachtung, kein Beleg für eine Krebstherapie.",
      "abstract": "Elektrolysiert-reduziertes Wasser (ERW) ist ein Wasser mit höherem pH-Wert und niedrigerem Oxidations-Reduktionspotenzial. In der vorliegenden Studie untersuchten wir den verstärkten Effekt von ERW auf die durch Glutathion (GSH) induzierte Apoptose von Leukämiezellen (HL-60). Nach Behandlung mit einer Kombination aus ERW und verschiedenen GSH-Konzentrationen wurde ein verstärkter Hemmeffekt auf die Lebensfähigkeit der HL-60-Zellen beobachtet, während kein zytotoxischer Effekt auf normale periphere mononukleäre Blutzellen beobachtet wurde. Die Ergebnisse der Apoptose-bezogenen Proteine zeigten, dass der HL-60-Zelltod durch die Induktion von Apoptose über die Hochregulierung von Bax und Herunterregulierung von Bcl-2 verursacht wurde. Die Ergebnisse weiterer Untersuchungen zeigten eine Verminderung des intrazellulären GSH-Spiegels in ERW- und Kombinations-mit-GSH-Gruppen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ERW ein Antioxidans ist und dass ERW in Kombination mit GSH einen verstärkten Apoptose-induzierenden Effekt auf HL-60-Zellen hat, der möglicherweise über den mitochondrienabhängigen Weg vermittelt wird.",
      "conclusion": "The results of further investigation showed a diminution of intracellular GSH levels in ERW, and combination with GSH groups. These results suggest that ERW is an antioxidant, and that ERW, in combination with GSH, has an enhanced apoptosis-inducing effect on HL-60 cells, which might be mediated through the mitochondria-dependent pathway."
    },
    {
      "pmid": "19109480",
      "year": 2009,
      "title": "Oraler Abszess verursacht durch Campylobacter rectus: Fallbericht und Literaturübersicht.",
      "title_en": "Oral abscess caused by Campylobacter rectus: case report and literature review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of clinical microbiology",
      "authors": "Mahlen et al.",
      "author_search": "mahlen mahlen",
      "doi": "10.1128/jcm.01590-08",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/jcm.01590-08",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19109480/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mahlen-2009-oraler-abszess-verursacht-campylobacter/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "cancer",
        "oral-health"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2009 · Mahlen — Oraler Abszess verursacht durch Campylobacter rectus: Fallbericht und Literaturübersicht.",
      "summary": "Dieser Fallbericht und diese Literaturübersicht beschreiben den ersten dokumentierten Fall eines Gaumenabszesses, verursacht durch Campylobacter rectus bei einem Patienten mit gastroösophagealen Adenokarzinom. Der Organismus wurde unter anaeroben Bedingungen ohne zusätzliches Wasserstoffgas in der Atmosphäre kultiviert, was bemerkenswert ist, da C. rectus typischerweise H₂ oder Formiat als Elektronendonor für sein Wachstum benötigt. (Journal of Clinical Microbiology, 2009.)",
      "assessment": "Diese Arbeit ist ein klinisch-mikrobiologischer Fallbericht und eine Literaturübersicht. Ihr Bezug zu molekularem H₂ ist indirekt — es geht um ein Bakterium, das H₂ als Wachstumssubstrat metabolisieren kann, nicht um H₂ als therapeutisches Mittel. Die Studie liefert keine Belege für den therapeutischen Einsatz von Wasserstoff beim Menschen. Sie ist kein Beleg für H₂-Gesundheitseffekte. Zur Vollständigkeit: Der Patient hatte einen seltenen nicht-parodontalen oralen Abszess mit einem ungewöhnlichen oralen Erreger.",
      "abstract": "Campylobacter rectus wurde unter routinemäßigen anaeroben Bedingungen (kein zusätzliches Wasserstoffgas in der Atmosphäre) aus einem oralen, nicht-parodontalen Abszess bei einem Patienten mit gastroösophagealen Adenokarzinom isoliert. Wir berichten über den ersten Fall eines Gaumenabszesses durch C. rectus und überprüfen die Literatur und atmosphärischen Anforderungen dieses Organismus.",
      "conclusion": "We report the first case of a palate abscess caused by C. rectus and review the literature and atmospheric requirements of this organism."
    },
    {
      "pmid": "18508354",
      "year": 2009,
      "title": "Der Mechanismus der Abscheidung von Calciumphosphat-Beschichtungen aus Lösung auf der Magnesiumlegierung AZ31.",
      "title_en": "The mechanism of deposition of calcium phosphate coatings from solution onto magnesium alloy AZ31.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of biomedical materials research. Part A",
      "authors": "Gray-Munro et al.",
      "author_search": "gray-munro gray-munro",
      "doi": "10.1002/jbm.a.32107",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/jbm.a.32107",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18508354/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-graymunro-2009-mechanismus-abscheidung-calciumphosphat-beschichtungen/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2009 · Gray-Munro — Der Mechanismus der Abscheidung von Calciumphosphat-Beschichtungen aus Lösung auf der Magnesiumlegierung AZ31.",
      "summary": "Diese In-vitro-Materialwissenschaftsstudie untersuchte, wie Calciumphosphat-Beschichtungen auf Magnesiumlegierungsoberflächen abgeschieden werden können, um deren Degradation in biologischen Umgebungen zu verlangsamen. Magnesiumlegierungen sind als bioabsorbierbare Implantatmaterialien von Interesse, aber ihre schnelle Korrosion erzeugt Wasserstoffgas als Nebenprodukt — ein Problem, das dieser Beschichtungsansatz angehen soll. (Journal of Biomedical Materials Research, 2009.)",
      "assessment": "Diese Arbeit hat keine Relevanz für therapeutischen molekularen Wasserstoff (H₂). Wasserstoffgas erscheint nur als unerwünschtes Korrosionsnebenprodukt, das die Studie zu unterdrücken sucht. Die Arbeit ist relevant für bioabsorbierbare orthopädische Implantatentwicklung, nicht für Wasserstofftherapie.",
      "abstract": "In den letzten Jahren wurden Magnesiumlegierungen als neue Klasse metallischer bioabsorbierbarer Implantatmaterialien vorgeschlagen. Leider sind Wasserstoffentwicklung und ein Anstieg der Alkalinität beide Nebenprodukte des Degradationsprozesses. Dies erfordert die Entwicklung von Magnesiumlegierungen mit kontrollierten Degradationsraten. Die Entwicklung biocompatibler Beschichtungen, die den Beginn der Korrosion verzögern können, ist wesentlich für die Verbesserung der Lebensdauer und Leistung dieser Materialien in vivo. Es wurde gezeigt, dass Calciumphosphat-Beschichtungen die Biokompatibilität metallischer Implantate für orthopädische Anwendungen verbessern. In diesem Artikel berichten wir über eine Lösungschemie-Technik zur Abscheidung von Calciumphosphat-Beschichtungen auf Magnesiumlegierungsoberflächen. Unsere kinetischen Studien zeigen, dass die Abscheidung der Beschichtung mit der anodischen Auflösung des Substrats zusammenhängt. Die Charakterisierung der Beschichtung durch XPS, SEM/EDS und XRD zeigt, dass das erzeugte Material ein schlecht kristallines Calcium-Magnesium-Hydroxyapatit ist.",
      "conclusion": "Our kinetic studies indicate that the deposition of the coating is related to the anodic dissolution of the substrate. Characterization of the coating by XPS, SEM/EDS, and XRD reveal that the coating produced is a poorly crystalline calcium magnesium hydroxyapatite material."
    },
    {
      "pmid": "19083400",
      "year": 2008,
      "title": "Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser verbessert den Fett- und Glukosestoffwechsel bei Patienten mit Typ-2-Diabetes oder gestörter Glukosetoleranz",
      "title_en": "Supplementation of hydrogen-rich water improves lipid and glucose metabolism in patients with type 2 diabetes or impaired glucose tolerance",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrition Research",
      "authors": "Kajiyama et al.",
      "author_search": "kajiyama kajiyama",
      "doi": "10.1016/j.nutres.2008.01.008",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.nutres.2008.01.008",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19083400/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kajiyama-2008-wasserstoffreiches-wasser-typ-2-diabetes-glukosestoffwechsel/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "diabetes",
        "metabolic",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2008 · Kajiyama — Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser verbessert den Fett- und Glukosestoffwechsel bei Patienten mit Typ-2-Diabetes oder gestörter Glukosetoleranz",
      "summary": "Wasserstoffreiches Wasser senkt oxidativen Stress bei Diabetikern. Im randomisierten Doppelblind-Crossover (36 Patienten, 900 ml/Tag, 8 Wochen) sank das schädlich modifizierte LDL-Cholesterin um 15,5 %; bei 4 von 6 Prädiabetikern normalisierte sich der Glukosetoleranztest. (Nutrition Research, 2008 — eine der ersten klinischen H₂-Studien mit hartem Design.)",
      "assessment": "Direkt relevant für den Glukose- und Fettstoffwechsel bei Typ-2-Diabetes und ein starker Beleg, weil das Studiendesign (doppelblind, placebokontrolliert, Crossover) Zufalls- und Placeboeffekte weitgehend ausschließt. Die Studie übersetzt den Mechanismus von Ohsawa 2007 erstmals in messbaren klinischen Nutzen bei einer Volkskrankheit. Limitation, ehrlich benannt: kleine Stichprobe (n=36), Surrogat-Marker statt harter Endpunkte (keine Aussage zu Folgeerkrankungen), 8 Wochen sind kurz.",
      "abstract": "Oxidativer Stress wird weithin als mit verschiedenen Störungen assoziiert anerkannt, darunter Diabetes, Bluthochdruck und Atherosklerose. Es ist gut belegt, dass Wasserstoff eine reduzierende Wirkung hat. Wir untersuchten daher die Effekte der Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser auf den Fett- und Glukosestoffwechsel bei Patienten mit entweder Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) oder gestörter Glukosetoleranz (IGT). Wir führten eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie an 30 Patienten mit T2DM, der durch Diät und Bewegungstherapie kontrolliert wurde, und 6 Patienten mit IGT durch. Die Patienten konsumierten 8 Wochen lang entweder 900 ml/Tag wasserstoffreiches reines Wasser oder 900 ml Placebo-reinwasser, mit einer 12-wöchigen Auswaschphase. Mehrere Biomarker für oxidativen Stress, Insulinresistenz und Glukosestoffwechsel, beurteilt durch einen oralen Glukosetoleranztest, wurden zu Beginn und nach 8 Wochen ausgewertet. Die Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser war mit signifikanten Abnahmen der Spiegel von modifiziertem Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin (d. h. Modifikationen, die die negative Nettoladung des LDL erhöhen), kleinem dichtem LDL und der Urin-8-Isoprostane um 15,5 % (P < .01), 5,7 % (P < .05) bzw. 6,6 % (P < .05) verbunden. Die Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser war außerdem mit einem Trend zu verringerten Serumkonzentrationen von oxidiertem LDL und freien Fettsäuren sowie erhöhten Plasmaspiegeln von Adiponectin und extrazellulärer Superoxid-Dismutase verbunden. Bei 4 von 6 Patienten mit IGT normalisierte die Aufnahme von wasserstoffreichem Wasser den oralen Glukosetoleranztest. Zusammenfassend legen diese Ergebnisse nahe, dass eine Supplementierung mit wasserstoffreichem Wasser eine günstige Rolle bei der Prävention von Typ-2-Diabetes und Insulinresistenz spielen könnte.",
      "conclusion": "In 4 of 6 patients with IGT, intake of hydrogen-rich water normalized the oral glucose tolerance test. In conclusion, these results suggest that supplementation with hydrogen-rich water may have a beneficial role in prevention of T2DM and insulin resistance."
    },
    {
      "pmid": "19102360",
      "year": 2008,
      "title": "Ausgedehnte atrophische Gastritis in Verbindung mit erhöhten Spiegeln von intraluminalem Wasserstoffgas",
      "title_en": "Extensive atrophic gastritis linked to increased levels of intraluminal hydrogen gas.",
      "title_de": null,
      "journal": "Hepato-gastroenterology",
      "authors": "Urita et al.",
      "author_search": "urita urita",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19102360/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-urita-2008-ausgedehnte-atrophische-gastritis-verbindung/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2008 · Urita et al. — Ausgedehnte atrophische Gastritis in Verbindung mit erhöhten Spiegeln von intraluminalem Wasserstoffgas",
      "summary": "Diese gastroenterologische Studie misst Wasserstoffgas, das natürlich von Darmbakterien bei 647 Patienten während einer Magenspiegelung produziert wird — es ist keine H₂-Therapiestudie. Der Befund ist, dass intraduodenale H₂-Spiegel mit der Progression der atrophischen Gastritis ansteigen, was auf einen Zusammenhang zwischen Magensäuremangel, bakterieller Überwucherung und endogener H₂-Produktion hindeutet. (Hepato-Gastroenterology, 2008.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Diese Studie untersucht endogenes intraluminales Wasserstoffgas, das von Darmbakterien produziert wird — nicht therapeutischen molekularen Wasserstoff. Es wurde kein H₂ verabreicht. Die Studie trägt zum gastroenterologischen Wissen über den Zusammenhang zwischen Magensäure, bakterieller Überwucherung und mikrobiomstämmigem H₂ bei. Sie ist weder Evidenz für noch gegen therapeutische H₂-Effekte.",
      "abstract": "HINTERGRUND/ZIELE: Magensäure spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention von bakterieller Besiedelung des Gastrointestinaltrakts. Wenn diese Bakterien H₂-Fermentation betreiben, könnten intraluminale H₂-Gaskonzentrationen messbar sein. Wir versuchten, intraluminale H₂-Konzentrationen zu messen, um die bakterielle Überwucherung im Gastrointestinaltrakt zu bestimmen. METHODIK: Studien wurden an 647 aufeinanderfolgenden Patienten durchgeführt, die eine Magenspiegelung erhielten. Bei der endoskopischen Untersuchung intubtierten wir ohne Luftinsufflation den Magen und den absteigenden Duodenalanteil und sammelten je 20 mL intraluminaler Gasproben durch den Biopsiekanal. Intraluminale H₂-Konzentrationen wurden durch Gaschromatographie gemessen. ERGEBNISSE: Insgesamt wurde intragastrisches und intraduodenales H₂-Gas bei 566 (87,5 %) bzw. 524 (81,0 %) Patienten nachgewiesen. Die mittleren Werte von intragastrischem und intraduodenalem H₂-Gas betrugen 8,5 ± 15,9 bzw. 13,2 ± 58,0 ppm. Der intraduodenale H₂-Spiegel stieg mit der Progression der atrophischen Gastritis an, während der intragastrische H₂-Spiegel bei Patienten ohne atrophische Gastritis am höchsten war. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die intraduodenalen Wasserstoffspiegel stiegen mit der Progression der atrophischen Gastritis an. Es ist wahrscheinlich, dass der Einfluss der Hypochlorhydrie auf die bakterielle Überwucherung im proximalen Dünndarm ausgeprägter ist als der im Magen.",
      "conclusion": "The intraduodenal hydrogen levels were increased with the progression of atrophic gastritis. It is likely that the influence of hypochlorhydria on bacterial overgrowth in the proximal small intestine is more pronounced, compared to that in the stomach."
    },
    {
      "pmid": "18473836",
      "year": 2008,
      "title": "Das Hydrogenosom als Wirkstoffziel.",
      "title_en": "The hydrogenosome as a drug target.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current pharmaceutical design",
      "authors": "Benchimol",
      "author_search": "benchimol benchimol",
      "doi": "10.2174/138161208784041114",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/138161208784041114",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18473836/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-benchimol-2008-hydrogenosom-wirkstoffziel/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2008 · Benchimol — Das Hydrogenosom als Wirkstoffziel.",
      "summary": "Diese In-vitro-Übersichts-/Studie beschreibt Hydrogenosomen — Organellen, die in bestimmten parasitären Mikroorganismen (wie Trichomonas) gefunden werden und molekularen Wasserstoff produzieren — als potenzielle Wirkstoffziele für antiparasitäre Therapien. Da der Hydrogenosom-Stoffwechsel sich grundlegend von menschlichen Mitochondrien unterscheidet, könnten Medikamente, die auf sie abzielen, Parasiten selektiv abtöten, ohne den Wirtsorganismus zu schädigen. (Current Pharmaceutical Design, 2008.)",
      "assessment": "Diese Arbeit ist nicht relevant für den therapeutischen H₂-Einsatz beim Menschen. Der H₂-Bezug ist rein metabolischer Natur — Hydrogenosomen produzieren H₂ als Nebenprodukt des anaeroben Energiestoffwechsels. Dies ist ein völlig anderer biologischer Kontext als therapeutisches molekulares H₂ als Antioxidans. Die Studie ist solide Parasitologie-/Wirkstoffziel-Forschung. Sie sollte nicht als Beleg für H₂-Gesundheitseffekte zitiert werden.",
      "abstract": "Hydrogenosomen sind kugelförmige oder leicht verlängerte Organellen, die in nicht-mitochondrialen Organismen gefunden werden. In Trichomonas messen Hydrogenosomen zwischen 200 und 500 nm, können aber unter Medikamentenbehandlung 2 μm erreichen. Wie Mitochondrien sind Hydrogenosomen: (1) von zwei eng nebeneinanderliegenden Membranen umgeben und haben eine granuläre Matrix; (2) teilen sich auf drei verschiedene Arten: Segmentierung, Partition und Herzform; (3) können sich in jeder Phase des Zellzyklus teilen; (4) produzieren ATP; (5) beteiligen sich am Pyruvat-Stoffwechsel, der während der Glykolyse gebildet wird; (6) sind der Ort der molekularen Wasserstoffbildung; (7) haben eine Beziehung zum endoplasmatischen Retikulum; (8) inkorporieren Calcium; (9) importieren Proteine post-translational; (10) enthalten Cardiolipin. Es gibt jedoch Unterschiede: (1) Fehlen von genetischem Material, zumindest bei Trichomonas; (2) fehlt eine Atemkette und Cytochrome; (3) Fehlen der F₀-F₁-ATPase; (4) Fehlen des Tricarbonsäurezyklus; (5) kein oxidativer Phosphorylierungsprozess; (6) Vorhandensein peripherer Vesikel. Hydrogenosomen gelten als hervorragendes Wirkstoffziel, da ihr Stoffwechselweg sich von dem der Mitochondrien unterscheidet und Medikamente, die auf diese Organellen abzielen, die Wirtszelle wahrscheinlich nicht beeinflussen werden. Das wichtigste gegen Trichomonaden eingesetzte Medikament ist Metronidazol, obwohl andere Medikamente wie Beta-Lapachon, Colchicin, Taxol, Nocodazol, Griseofulvin, Cytochalasine, Hydroxyharnstoff und andere in Trichomonaden-Studien verwendet wurden und zeigten: (1) Flagellen-Internalisierung mit Bildung von Pseudozysten; (2) dysfunktionale Hydrogenosomen; (3) Hydrogenosomen mit abnormalen Größen und Formen sowie einem elektronendichten Niederschlag namens Nucleoid; (4) intensive Autophagie, bei der Hydrogenosomen entfernt und in Lysosomen weiter verdaut werden.",
      "conclusion": "Hydrogenosomes are considered an excellent drug target since their metabolic pathway is distinct from those found in mitochondria and thus medicines directed to these organelles will probably not affect the host-cell. The main drug used against trichomonads is metronidazole, although other drugs such as beta-Lapachone, colchicine, Taxol, nocodazole, griseofulvin, cytochalasins, hydroxyurea, among "
    },
    {
      "pmid": "18270200",
      "year": 2008,
      "title": "Eine Rolle von IOP1 in der Biogenese zytosolischer Eisen-Schwefel-Proteine bei Säugetieren.",
      "title_en": "A role for IOP1 in mammalian cytosolic iron-sulfur protein biogenesis.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of biological chemistry",
      "authors": "Song et al.",
      "author_search": "song song",
      "doi": "10.1074/jbc.m708077200",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1074/jbc.m708077200",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18270200/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-song-2008-rolle-iop1-biogenese-zytosolischer/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2008 · Song — Eine Rolle von IOP1 in der Biogenese zytosolischer Eisen-Schwefel-Proteine bei Säugetieren.",
      "summary": "Diese In-vitro-Zellstudie identifizierte IOP1 — ein Säugetierprotein, das zu bakteriellen Nur-Eisen-Hydrogeenasen homolog ist — als wesentlich für die Reifung zytosolischer Eisen-Schwefel (Fe-S)-Proteine in menschlichen Zellen. Die Reduzierung der IOP1-Spiegel beeinträchtigte die zytosolische Aconitase- und Xanthinoxidase-Aktivität und enthüllte damit einen eukaryotischen Weg für die Fe-S-Cluster-Assemblierung außerhalb der Mitochondrien. (The Journal of Biological Chemistry, 2008.)",
      "assessment": "Diese Arbeit ist nicht relevant für therapeutischen molekularen Wasserstoff (H₂). Sie untersucht ein Säugetierprotein, das evolutionär mit bakteriellen Hydrogenasen verwandt ist, aber eine völlig andere Funktion (Fe-S-Cluster-Assemblierung) erfüllt. Die Studie ist wertvolle grundlegende Biochemie über den Eisenstoffwechsel, hat aber keinen Bezug zur H₂-Therapie.",
      "abstract": "Die Biogenese zytosolischer Eisen-Schwefel (Fe-S)-Proteine in Säugetierzellen ist wenig verstanden. In Saccharomyces cerevisiae gibt es einen Weg, der der Reifung zytosolischer Fe-S-Proteine gewidmet ist und mehrere essentielle Proteine umfasst. Eines davon ist Nar1, das interessanterweise zu Nur-Eisen-Hydrogenasen homolog ist — uralten Enzymen, die die Bildung von Wasserstoffgas in anaeroben Bakterien katalysieren. Es gibt zwei Orthologe von Nar1 in Säugetierzellen, das Nur-Eisen-Hydrogenase-ähnliche Protein 1 (IOP1) und IOP2 (auch bekannt als nukleärer Prelamin-A-Erkennungsfaktor). Wir untersuchten IOP1 auf eine mögliche Rolle bei der Biogenese zytosolischer Fe-S-Proteine bei Säugetieren. Wir fanden, dass der Knockdown von IOP1 in sowohl HeLa- als auch Hep3B-Zellen die Aktivität der zytosolischen Aconitase, einem Fe-S-Protein, verringert, nicht aber die der mitochondrialen Aconitase. Der Knockdown von IOP2 hatte dagegen keinen Effekt auf beides. Die Verringerung der Aconitase-Aktivität durch IOP1-Knockdown wird durch die Expression einer siRNA-resistenten Version von IOP1 wiederhergestellt. Bei Verlust seines Fe-S-Clusters wird die zytosolische Aconitase bekanntermaßen in das Eisen-Regulationsprotein 1 umgewandelt, und in Übereinstimmung damit fanden wir, dass der IOP1-Knockdown die Transferrinrezeptor-1-mRNA-Spiegel erhöht und die Ferritin-Schwerketten-Proteinspiegel verringert. Der IOP1-Knockdown führt auch zu einer Verringerung der Aktivität der Xanthinoxidase, einem anderen zytosolischen Fe-S-Protein. Zusammengenommen liefern diese Ergebnisse Belege dafür, dass IOP1 an der zytosolischen Fe-S-Proteinreifung bei Säugetieren beteiligt ist.",
      "conclusion": "IOP1 knockdown also leads to a decrease in activity of xanthine oxidase, a distinct cytosolic Fe-S protein. Taken together, these results provide evidence that IOP1 is involved in mammalian cytosolic Fe-S protein maturation."
    },
    {
      "pmid": "18175936",
      "year": 2008,
      "title": "Hemmende Wirkung von elektrolysiert-reduziertem Wasser auf die Tumorangiogenese.",
      "title_en": "Inhibitory effect of electrolyzed reduced water on tumor angiogenesis.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biological & pharmaceutical bulletin",
      "authors": "Ye et al.",
      "author_search": "ye ye",
      "doi": "10.1248/bpb.31.19",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1248/bpb.31.19",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18175936/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ye-2008-hemmende-elektrolysiert-reduziertem-tumorangiogenese/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2008 · Ye — Hemmende Wirkung von elektrolysiert-reduziertem Wasser auf die Tumorangiogenese.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie stellte fest, dass elektrolysiert-reduziertes Wasser (ERW) die VEGF-Genexpression und Proteinsekretion (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) in einer menschlichen Lungenadenokarzinom-Zelllinie reduzierte und die In-vitro-Bildung vaskulärer Tubuli hemmte. ERW fing intrazelluläres Wasserstoffperoxid ab und unterdrückte den ERK-Signalweg, der die VEGF-Expression reguliert. (Biological and Pharmaceutical Bulletin, 2008.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie (Zellkultur). Die anti-angiogenen Befunde sind mechanistisch plausibel und intern konsistent, können aber nicht auf die Krebsbehandlung beim Menschen extrapoliert werden. Zellkultur-Experimente mit Krebszelllinien überschätzen routinemäßig therapeutische Effekte. Die entscheidende Frage — ob ERW/H₂ die Tumorangiogenese in einem lebenden Organismus bei therapeutischen Konzentrationen reduzieren kann — bleibt unbeantwortet. Die Studie ist ein nützliches präklinisches Signal, das weitere Untersuchungen rechtfertigt.",
      "abstract": "Der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) ist ein wichtiger Mediator der Tumorangiogenese. Tumorzellen sind im Vergleich zu normalen Zellen höherem oxidativen Stress ausgesetzt. Zahlreiche Berichte haben gezeigt, dass der intrazelluläre Redox-Zustand (Oxidation/Reduktion) eng mit dem Muster der VEGF-Expression assoziiert ist. ERW, das beim kathodenseitigen Elektrolyse des Wassers produziert wird, fing intrazelluläres H₂O₂ ab und verringerte die H₂O₂-Freisetzung aus einer menschlichen Lungenadenokarzinom-Zelllinie, A549, und regulierte sowohl VEGF-Transkription als auch Proteinsekretion zeitabhängig herunter. Um den Signaltransduktionsweg zu untersuchen, der die VEGF-Expression reguliert, wurden MAPK-spezifische Inhibitoren angewendet: SB203580 (p38-MAPK-Inhibitor), PD98059 (ERK1/2-Inhibitor) und JNKi (c-Jun-N-terminaler Proteinkinase-Inhibitor). Die Ergebnisse zeigten, dass nur PD98059 die VEGF-Expression blockiert, was auf eine wichtige Rolle von ERK1/2 bei der Regulierung der VEGF-Expression in A549-Zellen hindeutet. Außerdem hemmte ERW die Aktivierung der extrazellulär-signalregulierten Kinase (ERK) zeitabhängig. Ko-Kulturexperimente zur Analyse des In-vitro-Tubus-Bildungs-Assays zeigten, dass das von A549-Zellen konditionierte Medium die Bildung vaskulärer Tubuli in allen analysierten Parametern signifikant stimulierte: Tubus-Gesamtfläche, Tubus-Verbindungspunkte, Tubus-Anzahl und Tubus-Gesamtlänge. ERW konterte den Effekt des von A549-Zellen konditionierten Mediums und verringerte die gesamte Tubuslänge (p<0,01). Die vorliegende Studie zeigte, dass ERW VEGF-Gentranskription und Proteinsekretion durch Inaktivierung von ERK herunterregulierte.",
      "conclusion": "ERW counteracted the effect of A549 cell-conditioned medium and decreased total tube length (p<0.01). The present study demonstrated that ERW down-regulated VEGF gene transcription and protein secretion through inactivation of ERK."
    },
    {
      "pmid": "18066702",
      "year": 2008,
      "title": "Wasserstoff als Energiequelle für den humanpathogenen Erreger Bilophila wadsworthia.",
      "title_en": "Hydrogen as an energy source for the human pathogen Bilophila wadsworthia.",
      "title_de": null,
      "journal": "Antonie van Leeuwenhoek",
      "authors": "da Silva et al.",
      "author_search": "da silva da silva",
      "doi": "10.1007/s10482-007-9215-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s10482-007-9215-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18066702/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dasilva-2008-energiequelle-den-humanpathogenen-erreger/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2008 · da Silva — Wasserstoff als Energiequelle für den humanpathogenen Erreger Bilophila wadsworthia.",
      "summary": "Diese In-vitro-Mikrobiologiestudie zeigte, dass der Darmpathogen Bilophila wadsworthia molekularen Wasserstoff (H₂) über seine multiplen Hydrogenase-Enzyme als exzellentes Wachstumssubstrat nutzen kann. Der Organismus — der dritthäufigste Isolat bei perforierter Appendizitis — kann bis zu fünf verschiedene Hydrogenasen exprimieren und H₂ zur Energiegewinnung oxidieren. (Antonie van Leeuwenhoek, 2008.)",
      "assessment": "Diese Arbeit ist nicht relevant für therapeutischen molekularen Wasserstoff (H₂). Sie befasst sich mit der metabolischen Nutzung von H₂ durch einen Darmpathogen als Energiequelle. Die Studie ist solide Mikrobiologie zu Bilophila wadsworthia, stützt aber keine Behauptungen über H₂-Gesundheitsvorteile beim Menschen. Falls überhaupt, liefert sie einen nuancierten Gegenpunkt: Einige anaerobe Darmpathogene gedeihen auf H₂, was relevanter Kontext bei der Bewertung von Strategien zur Erhöhung der Darm-H₂-Produktion ist.",
      "abstract": "Das gramnegative anaerobe Darmbakterium Bilophila wadsworthia ist das dritthäufigste Isolat bei perforierter und gangränöser Appendizitis und wird auch bei einer Vielzahl anderer Infektionen gefunden. Dieser Organismus führt eine einzigartige Art anaerober Atmung durch, bei der Taurin — ein wichtiges organisches Lösungsmittel bei Säugetieren — als Sulfitquelle verwendet wird, die als terminaler Akzeptor für die Elektronentransportkette dient. Wir zeigen hier, dass molekularer Wasserstoff — eines der Hauptprodukte fermentativer Bakterien im Dickdarm — ein exzellentes Wachstumssubstrat für B. wadsworthia ist. Wir haben die enzymatischen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Oxidation von H₂, Formiat und Pyruvat für Zellen quantifiziert, die unter verschiedenen Wachstumsbedingungen gewonnen wurden. Die Zellextrakte zeigen hohe Hydrogenase-Aktivitätsspiegel, und bis zu fünf verschiedene Hydrogenasen können von diesem Organismus exprimiert werden. Eine der Hydrogenasen scheint konstitutiv zu sein, während die anderen eine differentielle Expression unter verschiedenen Wachstumsbedingungen zeigen. Zwei der Hydrogenasen sind löslich und werden durch Antikörper gegen eine [FeFe]-Hydrogenase eines sulfatreduzierenden Bakteriums erkannt. Eine dieser Hydrogenasen wird spezifisch während des fermentativen Wachstums auf Pyruvat induziert. Zwei weitere Hydrogenasen sind membrangebunden und zeigen eine erhöhte Expression in Zellen, die mit Wasserstoff gezüchtet wurden. Weitere Arbeiten sollten durchgeführt werden, um zu klären, ob die Oxidation von Wasserstoff zur Virulenz von B. wadsworthia beiträgt.",
      "conclusion": "Further work should be carried out to reveal whether oxidation of hydrogen contributes to the virulence of B. wadsworthia."
    },
    {
      "pmid": "17853416",
      "year": 2008,
      "title": "Vorläufige tribologische Bewertung nanostrukturierter Diamantbeschichtungen gegen ultrahochmolekulares Polyethylen.",
      "title_en": "Preliminary tribological evaluation of nanostructured diamond coatings against ultra-high molecular weight polyethylene.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of biomedical materials research. Part B, Applied biomaterials",
      "authors": "Hill et al.",
      "author_search": "hill hill",
      "doi": "10.1002/jbm.b.30926",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/jbm.b.30926",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17853416/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hill-2008-vorlaeufige-tribologische-bewertung-nanostrukturierter/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "joints-rheumatology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2008 · Hill — Vorläufige tribologische Bewertung nanostrukturierter Diamantbeschichtungen gegen ultrahochmolekulares Polyethylen.",
      "summary": "Diese In-vitro-Materialwissenschaftsstudie bewertete nanostrukturierte Diamant (NSD)-Beschichtungen auf Titanlegierungen als potenzielle Gegenfläche für Polyethylen in Gelenkersatzimplantaten. Wasserstoffreiche und heliumreiche Zuführgasmischungen wurden im Abscheidungsprozess verwendet. Verschleißfaktoren waren mit Kobalt-Chrom-Legierung vergleichbar, was darauf hindeutet, dass NSD ein lebensfähiges alternatives Implantatmaterial sein könnte. (Journal of Biomedical Materials Research B, 2008.)",
      "assessment": "Diese Arbeit hat keine Relevanz für therapeutischen molekularen Wasserstoff (H₂). Wasserstoffgas erscheint nur als Komponente des industriellen CVD-Prozesses zur Herstellung der Diamantbeschichtungen. Die Studie ist solide orthopädische Biomaterialstechnik. Ihre Aufnahme in eine H₂-Therapie-Datenbank ist ein Falsch-Positiv aufgrund von Schlüsselwort-Überschneidungen mit der Prozesschemie.",
      "abstract": "Hintergrund: Einige Verluste von Gelenkprothesen wurden auf osteolytisches Lockern im Zusammenhang mit Verschleißrückständen von Polyethylen gegenüber Metalllegierungen zurückgeführt. Mit Keramik als alternativer Gegenfläche wurde ein reduzierter Polyethylenverschleiß berichtet. Methoden: Nanostrukturierte Diamant (NSD)-Beschichtungen wurden auf Ti6Al4V durch mikrowellenplasma-unterstützte chemische Gasphasenabscheidung mit sowohl wasserstoffreichen (H-NSD) als auch heliumreichen (He-NSD) Zuführgasmischungen abgeschieden. Pin-auf-Disk-Verschleißtests von Polyethylen gegenüber NSD und CoCr wurden mit Serum-Schmierung bei Körpertemperatur durchgeführt. Rasterelektronenmikroskopie wurde zur Untersuchung der Oberflächenmorphologie eingesetzt, und Nanoindentation zur Bestimmung der Härte und des Moduls der Polyethylen-Verschleißoberflächen. Raman-Spektroskopie, Oberflächenrauheit und Benetzbarkeitsanalysen der NSD-Beschichtungen wurden durchgeführt. Ergebnisse: Die Raman-Spektroskopie bestätigte sp²- und sp³-gebundenen Kohlenstoff in den NSD-Beschichtungen. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in den Verschleißfaktoren zwischen Polyethylen auf H-NSD, He-NSD und CoCr gefunden, trotz höherer Rauheit und Reibungskoeffizienten für He-NSD- und H-NSD-Beschichtungen im Vergleich zu CoCr. Kontaktwinkel für die Diamantbeschichtungen wurden nach den Verschleißtests reduziert, was zeigt, dass diese Oberflächen hydrophiler wurden. Auf Pins, die gegen CoCr artikuliert wurden, wurden zahlreiche kleine Vorsprünge beobachtet, und ein einzelner, großer Vorsprung wurde bei Polyethylen auf NSD beobachtet. Diese Merkmale wurden als rekonsolidierte Polyethylen-Partikel vermutet. Nanoindentations-Modul und -Härte der verschlissenen Polyethylen-Oberflächen waren für Polyethylen auf Diamant niedriger als für Polyethylen auf CoCr. Schlussfolgerungen: Als Gegenfläche zu Polyethylen lieferte NSD-beschichtetes Ti6Al4V Verschleißfaktoren, die mit CoCr in den vorliegenden Pin-auf-Disk-Tests vergleichbar waren — ein vielversprechender Schritt hin zu seiner Verwendung in Gelenkersatz-Lageranwendungen.",
      "conclusion": "As a counterface to polyethylene, NSD-coated Ti6Al4V produced wear factors comparable to CoCr in the present pin-on-disk tests, a promising step towards its use in joint replacement bearing applications."
    },
    {
      "pmid": "17683943",
      "year": 2008,
      "title": "Praktische Erfahrungen mit der Synthese von [¹¹C]CH₃I durch eine Gasphasen-Iodierungsreaktion unter Verwendung eines TRACERlabFXC-Synthesemoduls",
      "title_en": "Practical experiences with the synthesis of [11C]CH3I through gas phase iodination reaction using a TRACERlabFXC synthesis module.",
      "title_de": null,
      "journal": "Applied radiation and isotopes : including data, instrumentation and methods for use in agriculture, industry and medicine",
      "authors": "Kniess et al.",
      "author_search": "kniess kniess",
      "doi": "10.1016/j.apradiso.2007.06.005",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.apradiso.2007.06.005",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17683943/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kniess-2008-praktische-erfahrungen-synthese-11c/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2008 · Kniess et al. — Praktische Erfahrungen mit der Synthese von [¹¹C]CH₃I durch eine Gasphasen-Iodierungsreaktion unter Verwendung eines TRACERlabFXC-Synthesemoduls",
      "summary": "Diese In-vitro-Chemiestudie optimiert die Synthese des Radiotracers [¹¹C]CH₃I — einer kohlenstoff-11-markierten Verbindung für die PET-Bildgebung — durch den Vergleich verschiedener Nickelkatalysatoren beim Wasserstoff-Reduktionsschritt. Nanopartikuläres Nickel erwies sich als überlegen und erzielte die besten Ausbeuten. Die Studie hat keine direkte Relevanz für molekularen Wasserstoff als Gesundheits- oder Therapiemittel.",
      "assessment": "Dies ist eine technische Radiochemie-Arbeit ohne Bezug zu molekularem Wasserstoff als Nahrungsergänzungsmittel, Antioxidans oder Therapiemittel. H₂ taucht ausschließlich als industrielles Reduktionsmittel in einem radiopharmakologischen Syntheseablauf auf. Die Studie ist methodisch solide in ihrem Fachgebiet, ist aber keine biologische H₂-Studie und liefert weder positive noch negative Belege für gesundheitliche H₂-Effekte.",
      "abstract": "Die Ergebnisse der [¹¹C]CH₃I-Synthese durch Wasserstoffgasreduktion von [¹¹C]CO₂ an verschiedenen Nickelkatalysatoren (HARSHAW-Nickel, SHIMALITE-Nickel, Nickel auf Silica/Aluminiumoxid, Nickel nanosize 99,99 %) mit anschließender Gasphasen-Iodierung unter Verwendung einer TRACERlab FX(C)-Syntheseeinheit werden berichtet. Weitere Reaktionsparameter wie Ofentemperaturen, H₂-Gasdurchflussrate und Reduktionszeit wurden optimiert. Es wurde festgestellt, dass die Reduktion von [¹¹C]CO₂ je nach Nickelkatalysator und Temperatur mit 28–83 % Ausbeute verlief. Die Gasphasen-Iodierung (Methankonversion) ergab 31–62 % [¹¹C]CH₃I in Abhängigkeit von Temperatur und Iodmenge im Iodofen. [¹¹C]CH₃I wurde für Heteroatom-Methylierungsreaktionen verwendet, exemplarisch dargestellt an einem Piperazin und einem Phenol (1 und 3). Die spezifische Aktivität der ¹¹C-markierten Produkte 2 und 4 wurde nach HPLC-Aufreinigung und Festphasenextraktion bestimmt. Die Verbindungen 2 und 4 wurden innerhalb von 30 Minuten in 8–14 % radiochemischer Ausbeute (zerfallskorrigiert, bezogen auf eingefangenes [¹¹C]CH₄) erhalten. Die spezifische Aktivität lag am Syntheseende im Bereich von 20–30 GBq/µmol. Nanopartikulärer Nickelkatalysator erwies sich gegenüber den anderen getesteten Ni-Katalysatoren als überlegen. Die relativ niedrige spezifische Aktivität ist hauptsächlich auf Kohlenstoffverunreinigungen zurückzuführen, die aus den langen Kupferrohren (500 m) zwischen Zyklotron und Radiochemieanlage stammen.",
      "conclusion": "Nickel catalyst nanosize was found to be superior compared with other Ni catalysts tested. The relatively low specific activity may be mainly due to carbon contaminations originating from the long copper tubing (500 m) between the cyclotron and the radiochemistry facility."
    },
    {
      "pmid": "17951687",
      "year": 2007,
      "title": "Ein Mitosom-Aufreinigungsprotokoll auf Basis von Percoll-Dichtegradienten und seine Verwendung zur Validierung der mitosomalen Natur des mitochondrialen Hsp70 von Entamoeba histolytica",
      "title_en": "A mitosome purification protocol based on percoll density gradients and its use in validating the mitosomal nature of Entamoeba histolytica mitochondrial Hsp70.",
      "title_de": null,
      "journal": "Methods in molecular biology (Clifton, N.J.)",
      "authors": "Tovar et al.",
      "author_search": "tovar tovar",
      "doi": "10.1007/978-1-59745-466-7_11",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/978-1-59745-466-7_11",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17951687/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tovar-2007-mitosom-aufreinigungsprotokoll-basis-percoll/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2007 · Tovar et al. — Ein Mitosom-Aufreinigungsprotokoll auf Basis von Percoll-Dichtegradienten und seine Verwendung zur Validierung der mitosomalen Natur des mitochondrialen Hsp70 von Entamoeba histolytica",
      "summary": "Diese zellbiologische Studie beschreibt eine Methode zur Isolierung von „Mitosomen“ — stark reduzierten, wasserstoffunabhängigen Mitochondrien-Resten — aus dem Darmparasiten Entamoeba histolytica. Die Arbeit bestätigt, dass ein wichtiges Chaperon-Protein (Hsp70) in diesen Organellen lokalisiert ist. Molekularer Wasserstoff (H₂) wird nur beiläufig als Unterscheidungskriterium erwähnt; es gibt keinen therapeutischen oder gesundheitlichen Bezug.",
      "assessment": "Dies ist eine zellbiologische Methodenarbeit aus der Parasitologie ohne Relevanz für H₂ als Gesundheitsintervention. Die einzige Erwähnung von molekularem Wasserstoff ist definitorischer Natur — zur Abgrenzung von Mitosomen gegenüber Hydrogeno­somen. Die Studie ist methodisch sauber in ihrem Fachgebiet. Sie liefert keinerlei Belege für H₂-Supplementierung oder biologische H₂-Effekte bei Menschen oder Säugetieren.",
      "abstract": "Mitochondrien sind für die aerobe Atmung unverzichtbar, aber viele mikrobielle Eukaryoten haben diese Funktion durch reduktive Evolution verloren. Ihre modifizierten Mitochondrien werden je nach H₂-Produktion als Hydrogeno­somen oder Mitosomen bezeichnet. Der Darmparasit Entamoeba histolytica besitzt Mitosomen, deren Rolle im Zellstoffwechsel unklar ist. Bislang wurden nur drei Proteine in diesen Organellen nachgewiesen: die molekularen Chaperone Hsp10 und Hsp60 sowie ein ungewöhnlicher ADP/ATP-Carrier. Hier beschreiben wir die Isolierung von E.-histolytica-Mitosomen durch zelluläre Fraktionierung und Dichtegradientenzentrifugation und zeigen, dass das mitochondriale Chaperon Hsp70 ebenfalls in Entamoeba-Mitosomen lokalisiert ist.",
      "conclusion": "Here we describe the isolation of E. histolytica mitosomes by cellular fractionation and density gradient centrifugation and show that the mitochondrial-type chaperone Hsp70 is also housed in Entamoeba mitosomes."
    },
    {
      "pmid": "17926473",
      "year": 2007,
      "title": "Blutfluss und morphofunktioneller Status der gastroduodenalen Schleimhaut in verschiedenen Phasen des peptischen Ulkus",
      "title_en": "[Blood flow and morphofunctional status of gastroduodenal mucosa in different phases of peptic ulcer].",
      "title_de": null,
      "journal": "Terapevticheskii arkhiv",
      "authors": "Maev et al.",
      "author_search": "maev maev",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17926473/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-maev-2007-blutfluss-morphofunktioneller-status-gastroduodenalen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "immune-system"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "2007 · Maev et al. — Blutfluss und morphofunktioneller Status der gastroduodenalen Schleimhaut in verschiedenen Phasen des peptischen Ulkus",
      "summary": "Diese gastroenterologische Studie verwendet die Wasserstoffgas-Clearance-Technik zur Messung des Schleimhautblutflusses bei Magengeschwürerkrankungen — es ist keine H₂-Therapiestudie. H₂-Gas wird hier als physiologischer Messungs-Tracer eingesetzt, nicht als therapeutisches Mittel. Die Studie untersucht, wie Helicobacter-pylori-Infektion und Schleimhautentzündung den Blutfluss während der Ulkusheilung und des Rückfalls beeinflussen. (Terapevticheskii arkhiv, 2007.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Die Wasserstoffgas-Clearance-Technik wird hier ausschließlich als Blutflussmesswerkzeug eingesetzt. Den Patienten wurde keine H₂-therapeutische Intervention verabreicht. Diese Magengeschwür-Studie gehört zur Gastroenterologie und klinischen Physiologie, nicht zur molekularen Wasserstoffmedizin. Die Indikations-Tags in den Quellmetadaten (Immunsystem) scheinen ein Klassifizierungsfehler zu sein.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung des gastroduodenalen Schleimhautblutflusses (MBF) in verschiedenen Phasen des Magen- (GU) und Duodenalulkus (DU) und dessen Beziehung zu Helicobacter-pylori (HP)-Infektion und Schleimhautveränderungen. MATERIAL UND METHODEN: Obere Endoskopie und histologische Untersuchungen (Score für Entzündung, Atrophie, Metaplasie) wurden bei 407 Patienten mit DU und 103 mit GU durchgeführt. Gastrischer und duodenaler MBF wurde bei 102 DU- und 95 GU-Patienten mittels der Wasserstoffgas-Clearance-Technik beurteilt. HP wurde histologisch nachgewiesen. ERGEBNISSE: Eine Verminderung des MBF im gastrischen Antrum und Duodenum wurde bei DU- und GU-Patienten nur mit HP-Infektionsscore 3 beobachtet. Die DU-Heilung geht mit einer Abnahme des HP-Werts und einer Verbesserung der Schleimhauthistologie einher. Der MBF-Wert von 30 mL/min/100 g wurde als entscheidend für die Ulzerogenese bewertet. Verminderter MBF in der Schleimhaut mit verbleibender Entzündung in der Narbenregion kann auf einen GU-Rückfall hinweisen. SCHLUSSFOLGERUNG: Veränderungen des MBF in verschiedenen Ulkusphasen werden teilweise durch HP und morphologische Schleimhautstörungen bestimmt.",
      "conclusion": "Changes of MBF in different phases of ulcer are, in part, determined both by HP and by mucosal morphological disorders. The ratio MBF increase in ulcer healing/MBF reduction in ulcer relapse is the same (30% from optimal) and it is restitution entity. The MBF level of 30 ml/min/100 g was assessed as crucial in ulcerogenesis. Lowering MBF in mucosa with remaining inflammation in the scar region may predict GU relapse."
    },
    {
      "pmid": "17486089",
      "year": 2007,
      "title": "Wasserstoff wirkt als therapeutisches Antioxidans, indem er selektiv zytotoxische Sauerstoffradikale reduziert",
      "title_en": "Hydrogen acts as a therapeutic antioxidant by selectively reducing cytotoxic oxygen radicals",
      "title_de": null,
      "journal": "Nature Medicine",
      "authors": "Ohsawa et al.",
      "author_search": "ohsawa ohsawa",
      "doi": "10.1038/nm1577",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/nm1577",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17486089/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ohsawa-2007-therapeutisches-antioxidans-zytotoxische-sauerstoffradikale/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "fundamentals",
        "mechanism",
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2007 · Ohsawa — Wasserstoff wirkt als therapeutisches Antioxidans, indem er selektiv zytotoxische Sauerstoffradikale reduziert",
      "summary": "Wasserstoff (H₂) wirkt als selektives Antioxidans: Er neutralisiert gezielt das aggressivste freie Radikal — das Hydroxyl-Radikal (•OH) — und lässt die nützlichen, signalgebenden Sauerstoffspezies unangetastet. Im Rattenmodell senkte eingeatmetes H₂ den Hirnschaden nach Schlaganfall deutlich. (Nature Medicine, 2007 — die Schlüsselstudie, die die weltweite H₂-Forschung auslöste.)",
      "assessment": "Die wichtigste Einzelstudie des Feldes — wer H₂ erklärt, beginnt hier. Das Selektivitäts-Argument ist zugleich das stärkste Aufklärungsargument: H₂ greift nicht in die normale Redox-Signalgebung ein, anders als hochdosierte klassische Antioxidantien (die in manchen Studien sogar schadeten). Für uns liefert sie das wissenschaftliche Fundament für jedes H₂-Produkt. Limitation, ehrlich benannt: rein präklinisch — der Sprung zum Menschen kommt erst mit späteren RCTs.",
      "abstract": "Akuter oxidativer Stress, ausgelöst durch Ischämie-Reperfusion oder Entzündung, fügt Geweben schweren Schaden zu, und anhaltender oxidativer Stress gilt als eine der Ursachen vieler verbreiteter Erkrankungen, einschließlich Krebs. Wir zeigen hier, dass Wasserstoff (H₂) Potenzial als Antioxidans in präventiven und therapeutischen Anwendungen besitzt. Wir induzierten akuten oxidativen Stress in kultivierten Zellen über drei voneinander unabhängige Methoden. H₂ reduzierte selektiv das Hydroxyl-Radikal, die zytotoxischste der reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), und schützte die Zellen wirksam; H₂ reagierte jedoch nicht mit anderen ROS, die physiologische Aufgaben haben. Wir nutzten ein akutes Rattenmodell, in dem oxidativer Stress-Schaden im Gehirn durch fokale Ischämie und Reperfusion erzeugt wurde. Das Einatmen von H₂-Gas unterdrückte den Hirnschaden deutlich, indem es die Auswirkungen des oxidativen Stresses abpufferte. Somit kann H₂ als wirksame antioxidative Therapie eingesetzt werden; aufgrund seiner Fähigkeit, rasch über Membranen zu diffundieren, kann es zytotoxische ROS erreichen und mit ihnen reagieren und so vor oxidativen Schäden schützen.",
      "conclusion": "The inhalation of H(2) gas markedly suppressed brain injury by buffering the effects of oxidative stress. Thus H(2) can be used as an effective antioxidant therapy; owing to its ability to rapidly diffuse across membranes, it can reach and react with cytotoxic ROS and thus protect against oxidative damage."
    },
    {
      "pmid": "17159237",
      "year": 2006,
      "title": "Elektrolysiert-reduziertes Wasser schützt vor oxidativen Schäden an DNA, RNA und Protein",
      "title_en": "Electrolyzed-reduced water protects against oxidative damage to DNA, RNA, and protein.",
      "title_de": null,
      "journal": "Applied biochemistry and biotechnology",
      "authors": "Lee et al.",
      "author_search": "lee lee",
      "doi": "10.1385/abab:135:2:133",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1385/abab:135:2:133",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17159237/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lee-2006-elektrolysiert-reduziertes-schuetzt-vor/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2006 · Lee et al. — Elektrolysiert-reduziertes Wasser schützt vor oxidativen Schäden an DNA, RNA und Protein",
      "summary": "Elektrolysiert-reduziertes Wasser (ERW) — das gelöstes H₂ enthält — reduzierte H₂O₂-induzierte DNA-Strangbrüche in menschlichen Lymphozyten im Reagenzglas signifikant und schützte auch RNA und Proteine vor oxidativen Schäden. Ascorbinsäure in ERW zeigte eine etwa dreifach höhere Antioxidans-Aktivität als in normalem Wasser. Dies ist eine In-vitro-Zellstudie; Rückschlüsse auf Wirkungen beim lebenden Menschen können nicht gezogen werden.",
      "assessment": "Eine In-vitro-Studie, die antioxidative Schutzwirkungen von ERW (das gelöstes H₂ enthält) in isolierten menschlichen Zellen und Biomolekülen nachweist. Die Ergebnisse sind intern konsistent und die Methoden sind Standard. Wichtige Einschränkungen: Es handelt sich um eine Zell-/Reagenzglasstudie — die Befunde können nicht direkt auf Wirkungen beim lebenden Menschen übertragen werden. Die Studie isoliert auch nicht H₂ allein als ursächlichen Wirkstoff (alkalischer pH und andere ERW-Eigenschaften wurden nicht separat kontrolliert). Die Ergebnisse sind ein nützlicher mechanistischer Hinweis, kein klinischer Beleg.",
      "abstract": "Es wird angenommen, dass die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies zu ausgedehnten oxidativen Schäden an verschiedenen Biomolekülen wie DNA, RNA und Protein führt. In dieser Studie wurden die präventiven, suppressiven und protektiven Effekte einer In-vitro-Supplementierung mit elektrolysiert-reduziertem Wasser auf H₂O₂-induzierte DNA-Schäden in menschlichen Lymphozyten mithilfe des Comet-Assays untersucht. Vor-, Mit- und Nachbehandlung mit ERW erhöhte die Resistenz menschlicher Lymphozyten gegenüber den durch H₂O₂ induzierten DNA-Strangbrüchen in vitro. Darüber hinaus war ERW deutlich wirksamer als DEPC-behandeltes Wasser bei der Verhinderung von Gesamt-RNA-Abbau bei 4 und 25 °C. Außerdem verhinderte ERW vollständig die oxidative Spaltung von Meerrettich-Peroxidase, wie mittels SDS-Polyacrylamidgelen bestimmt. Die Verstärkung der Antioxidans-Aktivität von in ERW gelöster Ascorbinsäure war etwa dreimal so hoch wie die von in nicht-elektrolysiertem deionisiertem Wasser gelöster Ascorbinsäure, gemessen mit einem Xanthin-Xanthinoxidase-Superoxid-Scavenging-Assay-System, was auf einen hemmenden Effekt von ERW auf die Oxidation von Ascorbinsäure hindeutet.",
      "conclusion": "In addition, electrolyzed-reduced water completely prevented the oxidative cleavage of horseradish peroxidase, as determined using sodium dodecyl sulfate-polyacrylamide gels. Enhancement of the antioxidant activity of ascorbic acid dissolved in electrolyzed-reduced water was about threefold that of ascorbic acid dissolved in nonelectrolyzed deionized water, as measured by a xanthine-xanthine oxida"
    },
    {
      "pmid": "17125074",
      "year": 2006,
      "title": "Temporäres Clipping und zerebraler Blutfluss bei Patienten mit zerebralen Aneurysmen",
      "title_en": "[Temporary clipping and cerebral blood flow in patients with cerebral aneurysms].",
      "title_de": null,
      "journal": "Zhurnal voprosy neirokhirurgii imeni N. N. Burdenko",
      "authors": "Asaturian et al.",
      "author_search": "asaturian asaturian",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17125074/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-asaturian-2006-temporaeres-clipping-zerebraler-blutfluss/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "neurology",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "2006 · Asaturian et al. — Temporäres Clipping und zerebraler Blutfluss bei Patienten mit zerebralen Aneurysmen",
      "summary": "Diese neurochirurgische Studie verwendet die H₂-Inhalations-Clearance-Technik zur Messung des regionalen zerebralen Blutflusses während Aneurysmaoperationen — es ist keine H₂-Therapiestudie. H₂-Gas dient rein als Messungs-Tracer für das intraoperative Blutfluss-Monitoring. Die Studie untersucht, ob temporäres Gefäßclipping bei Aneurysmaoperationen gefährliche Ischämie verursacht. (Zhurnal voprosy neirokhirurgii imeni N. N. Burdenko, 2006.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. H₂-Inhalation ist in dieser Studie eine Standard-intraoperative Blutflussmessmethode (H₂-Clearance), keine therapeutische Intervention. Es wurde kein H₂ zu therapeutischen Zwecken verabreicht. Die Studie ist eine neurochirurgische Arbeit über zerebrale Blutflussynamik während der Aneurysmaoperation. Ihre Aufnahme in eine H₂-Therapie-Datenbank ist ein Metadaten-Klassifizierungsfehler basierend auf dem Begriff „H2-inhalation“ in den Messmethoden.",
      "abstract": "Der regionale zerebrale Blutfluss (RCBF) wurde bei zerebralen Aneurysmen mittels der H₂-Inhalationstechnik während des intraoperativen Okklusionstest bei 15 Patienten gemessen. Temporäres Clipping führte bei den meisten Patienten zu einem Abfall des RCBF unter kritische Werte. Die Reperfusion bei Entfernung eines Clips von der Arteria carotis interna und Arteria cerebri media induzierte eine signifikante Hyperämie (298 ± 55 mL/100 g × min). Gleichzeitig gab es keinen Anstieg der Häufigkeit postoperativer Komplikationen durch temporäres Clipping. Dies legt nahe, dass ihre Entstehung mit der Dauer der Hirnischämie und dem Zustand der Blut-Hirn-Schranke zusammenhängt.",
      "conclusion": "At the same time, there was no increase in the frequency of postoperative complications due to temporary clipping. This suggests that their development is related to the duration of cerebral ischemia and the state of the blood-brain barrier."
    },
    {
      "pmid": "16894148",
      "year": 2006,
      "title": "Interstellare Chemie",
      "title_en": "Interstellar chemistry.",
      "title_de": null,
      "journal": "Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America",
      "authors": "Klemperer",
      "author_search": "klemperer klemperer",
      "doi": "10.1073/pnas.0605352103",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1073/pnas.0605352103",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16894148/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-klemperer-2006-interstellare-chemie/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2006 · Klemperer — Interstellare Chemie",
      "summary": "Diese theoretische Übersichtsarbeit diskutiert die Molekularchemie des interstellaren Mediums, einschließlich der Rolle von molekularem Wasserstoff (H₂) und Heliumionisierung bei der reichen organischen Chemie in Galaxien. Es handelt sich um einen astrophysikalischen Überblick ohne jeden Bezug zu biologischen oder gesundheitlichen Anwendungen von H₂.",
      "assessment": "Dies ist eine astrophysikalische Übersichtsarbeit ohne jegliche Relevanz für biologische Effekte von molekularem Wasserstoff. H₂ erscheint nur als häufigstes Molekül im Universum mit einer Rolle in der interstellaren Ionen-Molekül-Chemie. Dieser Artikel liefert keinerlei Belege für H₂ als Gesundheits- oder Therapiemittel.",
      "abstract": "In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat die Radioastronomie unsere Wahrnehmung und unser Verständnis des Universums verändert. In dieser Ausgabe der PNAS wird die molekulare Chemie besprochen, die direkt innerhalb der Galaxie beobachtet wurde. Die Beschreibung der molekularen Umwandlungen erfordert größtenteils spezifische kinetische Schemata statt chemischer Thermodynamik. Die Ionisierung des sehr abundanten molekularen Wasserstoffs und des atomaren Heliums sowie deren Sekundärreaktionen werden diskutiert. Die reiche Vielfalt der beobachteten organischen Spezies ist eine Herausforderung für ein vollständiges Verständnis. Die Rolle und Natur von Reaktionen an Kornoberflächen sowie neue spektroskopische Beobachtungen interstellarer und zirkumstellarer Regionen sind Themen dieses Sonderhefts.",
      "conclusion": "The rich variety of organic species observed is a challenge for complete understanding. The role and nature of reactions involving grain surfaces as well as new spectroscopic observations of interstellar and circumstellar regions are topics presented in this special feature."
    },
    {
      "pmid": "16760903",
      "year": 2006,
      "title": "Elektrolytisch reduziertes Wasser verringerte die hämodialyseinduzierte Erythrozytenschädigung bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz",
      "title_en": "Electrolyzed-reduced water reduced hemodialysis-induced erythrocyte impairment in end-stage renal disease patients.",
      "title_de": null,
      "journal": "Kidney international",
      "authors": "Huang et al.",
      "author_search": "huang huang",
      "doi": "10.1038/sj.ki.5001576",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/sj.ki.5001576",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16760903/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-huang-2006-elektrolytisch-reduziertes-verringerte-haemodialyseinduzierte/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2006 · Huang et al. — Elektrolytisch reduziertes Wasser verringerte die hämodialyseinduzierte Erythrozytenschädigung bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz",
      "summary": "Sechs Monate Behandlung mit elektrolytisch reduziertem Wasser (ERW) bei chronischen Hämodialysepatienten reduzierten oxidativen Stress, verbesserten das Überleben roter Blutkörperchen und dämpften proinflammatorische Zytokine — an zweiter Stelle hinter Vitamin C, aber ohne dessen Nebenwirkungen. ERW übertraff Vitamin-E-beschichtete Dialysatoren bei den meisten oxidativen Stressparametern in dieser 4-Arm-Vergleichsstudie. (Kidney International, 2006.)",
      "assessment": "Dies ist eine gut konzipierte Vergleichsstudie (4 Arme, je 15 Patienten), veröffentlicht in einem hochrangigen Journal. Die oxidativen Stressbefunde sind konsistent und klinisch bedeutsam für die Hämodialysepopulation. Limitationen: Nicht randomisiert — die Patientenzuweisungsmethode ist nicht detailliert beschrieben; kleine Gruppengrößen (n = 15 pro Arm) begrenzen die statistische Aussagekraft für einige Endpunkte. Die ERW-Konzentration an gelöstem H₂ wird nicht präzise angegeben, was studienübergreifende Vergleiche erschwert. Der Mechanismus ist plausibel (H₂ als selektives Antioxidans zur Neutralisierung von ROS aus der Dialyse), aber die ERW-Formulierung unterscheidet sich auch von einfachem wasserstoffreichem Wasser. Die 6-monatige Verbesserung des Hämatokrits und die Zytokinreduktion sind ermutigend, müssen aber in größeren, randomisierten Studien repliziert werden. Bemerkenswert ist, dass das Fehlen von Oxalatakkumulation ein praktischer klinischer Vorteil gegenüber Vitamin C bei Dialysepatienten ist.",
      "abstract": "Chronische Hämodialysepatienten (HD) haben eine erhöhte Erythrozyten-Hämolyse-Empfindlichkeit und ein beeinträchtigtes Zellüberleben. Wir untersuchten, ob elektrolytisch reduziertes Wasser (ERW) die durch Hämodialyse hervorgerufene Erythrozytenschädigung und Anämie lindern kann. 43 Patienten unter chronischer HD wurden eingeschlossen und erhielten ERW-Gabe über 6 Monate. Wir bewerteten oxidativen Stress in Blut und Plasma, Erythrozyten-Methämoglobin (MetHb)/Ferricyanid-Reduktase-Aktivität, Plasma-MetHb und proinflammatorische Zytokine bei chronischen HD-Patienten ohne Behandlung (n = 15) oder mit Vitamin C (n = 15), Vitamin-E-beschichtetem Dialysator (n = 15) oder ERW-Behandlung (n = 15) während eines HD-Verlaufs. Die Patienten zeigten nach HD ohne Behandlung markante (15-fache) Anstiege der reaktiven Sauerstoffspezies, überwiegend H₂O₂. HD führte zu vermindertem Plasma-Vitamin C, Gesamtantioxidansstatus, Erythrozyten-MetHb/Ferricyanid-Reduktase-Aktivität sowie erhöhten Erythrozyten-PCOOH- und Plasma-MetHb-Spiegeln. Die Antioxidanzienbehandlung minderte signifikant den durch HD induzierten oxidativen Stress in der Reihenfolge Vitamin C > ERW > Vitamin-E-Dialysator. ERW hatte jedoch keine Nebenwirkung einer Oxalatakkumulation, die durch Vitamin C leicht induziert werden kann. Die 6-monatige ERW-Behandlung erhöhte den Hämatokrit und dämpfte das Profil proinflammatorischer Zytokine bei den HD-Patienten. Zusammenfassend ist die ERW-Behandlung wirksam bei der Linderung des durch HD hervorgerufenen oxidativen Stresses, nachgewiesen durch Lipidperoxidation, Hämolyse und Überexpression proinflammatorischer Zytokine.",
      "conclusion": "Six-month ERW treatment increased hematocrit and attenuated proinflammatory cytokines profile in the HD patients. In conclusion, ERW treatment administration is effective in palliating HD-evoked oxidative stress, as indicated by lipid peroxidation, hemolysis, and overexpression of proinflammatory cytokines in HD patients."
    },
    {
      "pmid": "15679729",
      "year": 2005,
      "title": "Geburtsbedingter Anstieg von intrakolonischem Wasserstoffgas und Stickstoffmonoxid als Indikator für Wirt-Mikroben-Interaktionen",
      "title_en": "Birth-related increase in intracolonic hydrogen gas and nitric oxide as indicator of host-microbial interactions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Allergy",
      "authors": "Sobko et al.",
      "author_search": "sobko sobko",
      "doi": "10.1111/j.1398-9995.2005.00737.x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/j.1398-9995.2005.00737.x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15679729/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sobko-2005-geburtsbedingter-anstieg-intrakolonischem-wasserstoffgas/",
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      "indications": [
        "liver",
        "immune-system",
        "allergy"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2005 · Sobko et al. — Geburtsbedingter Anstieg von intrakolonischem Wasserstoffgas und Stickstoffmonoxid als Indikator für Wirt-Mikroben-Interaktionen",
      "summary": "Diese Studie maß endogenes Wasserstoffgas, das von Darmbakterien bei 32 Neugeborenen in den ersten 6 Lebensmonaten produziert wurde, um die Darmbesiedlung zu überwachen — es ist keine H₂-Therapiestudie. Intrakolonisches H₂ wurde als Marker der bakteriellen Fermentationsaktivität eingesetzt, um die Entwicklung des kindlichen Mikrobioms und seinen potenziellen Zusammenhang mit der Allergie-Entstehung zu verstehen. (Allergy, 2005.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Diese Studie untersucht endogenes, bakteriell produziertes kolonisches H₂ als Biomarker der Darm-Mikrobiom-Besiedlung bei Neugeborenen. Es wurde kein H₂ verabreicht. Das gemessene H₂ wird vollständig von Darmbakterien produziert. Obwohl dies interessante Mikrobiomforschung ist, die in einem renommierten Allergie-Journal veröffentlicht wurde, hat sie keinen Bezug zur therapeutischen molekularen Wasserstoffmedizin.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die bakterielle Besiedlung des Darms im frühen Leben könnte Auswirkungen auf die Allergie-Entwicklung haben. Wir untersuchten frühe Wirt-Bakterien-Interaktionen im Darm durch simultane Messungen von Wasserstoffgas (H₂) und fäkalen kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs), also bakteriellen Produkten, sowie von Stickstoffmonoxid (NO), einem Marker der mukosalen Immunaktivierung. METHODEN: Eine neue minimal-invasive Technik wurde für wiederholte Messungen von luminalem kolonischem H₂ und NO bei 32 gesunden Neugeborenen (vaginal oder per Kaiserschnitt entbunden) verwendet. Luminales Gas wurde an fünf Zeitpunkten entnommen: unmittelbar nach der Geburt, Tag 1, Tage 3–5, 1 Monat und 5–6 Monate nach der Geburt. ERGEBNISSE: Kolonisches H₂, NO und fäkale SCFAs waren bei der Geburt nicht nachweisbar. H₂ und SCFAs erschienen innerhalb von 24 Stunden und stiegen während der 6-monatigen Nachbeobachtungszeit weiter an. NO blieb bis 3–5 Tage nach der Geburt sehr niedrig, stieg dann deutlich an. Bei einigen scheinbar gesunden Säuglingen erreichte NO vorübergehend Spiegel ähnlich denen von Erwachsenen mit entzündlichen Darmerkrankungen. SCHLUSSFOLGERUNG: Intrakolonische Messungen von H₂ und NO können nützlich sein, um den Entwicklungs-Kolonisationsprozess sowie mukosale Reaktionen zu überwachen.",
      "conclusion": "Intracolonic measurements of H(2) and NO may be useful to monitor the developmental colonization process as well as mucosal responses."
    },
    {
      "pmid": "15667272",
      "year": 2005,
      "title": "Nutzung von molekularem Wasserstoff als Energiesubstrat durch humanpathogene Bakterien",
      "title_en": "Use of molecular hydrogen as an energy substrate by human pathogenic bacteria.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biochemical Society transactions",
      "authors": "Maier",
      "author_search": "maier maier",
      "doi": "10.1042/bst0330083",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1042/bst0330083",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15667272/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-maier-2005-nutzung-energiesubstrat-humanpathogene-bakterien/",
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        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "respiratory",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2005 · Maier — Nutzung von molekularem Wasserstoff als Energiesubstrat durch humanpathogene Bakterien",
      "summary": "Mehrere pathogene Bakterien — darunter Helicobacter pylori (Magen), Helicobacter hepaticus (Leber) und Salmonella — können den im Darm produzierten molekularen Wasserstoff (H₂) als Atemsubstrat nutzen, und diese Fähigkeit steigert ihre Kolonisierungs- und Krankheitserregungsfähigkeit im Tier erheblich. Dies ist eine Mikrobiologie-/Tierstudie — keine klinische Humanstudie und kein Beleg für H₂-Supplementierung als Gesundheitsintervention.",
      "assessment": "Eine Tier-/In-vitro-Mikrobiologiestudie, die zeigt, dass im Darm produziertes H₂ die Virulenz mehrerer pathogener Bakterien (H. pylori, H. hepaticus, Salmonella) in Mausmodellen befeuert. Dies ist keine Studie über H₂ als Nahrungsergänzungsmittel oder Therapiemittel — das H₂ begünstigt hier die Bakterien, nicht den Wirt. Diese Befunde widersprechen nicht notwendigerweise positiven H₂-Effekten in anderen Kontexten, fügen aber wichtige biologische Komplexität hinzu: H₂ im Darm ist ein Substrat, das von mehreren Mikroorganismen genutzt wird, einschließlich Pathogenen. Die Befunde stammen aus Tier-/Zellexperimenten und können nicht direkt auf menschliche H₂-Supplementierungsergebnisse übertragen werden.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff wird als Fermentationsnebenprodukt im Dickdarm von Tieren produziert, und seine Produktion korreliert mit der Verdaulichkeit der aufgenommenen Kohlenhydrate. Die pathogenen Helicobacter-Spezies (Helicobacter pylori und H. hepaticus) sind in der Lage, H₂ über eine respiratorische Hydrogenase zu nutzen, und es wurde gezeigt, dass das Gas in den von diesen Pathogenen besiedelten Geweben (Magen bzw. Leber lebender Tiere) vorhanden ist. Mutante H.-pylori-Stämme, die kein H₂ nutzen können, sind bei der Kolonisierung von Mäusen gegenüber dem Elternstamm benachteiligt. Auf der Grundlage verfügbarer annotierter Gensequenzinformationen enthält das enterische Pathogen Salmonella wie andere enterische Bakterien drei putative membranassoziierte H₂-nutzende Hydrogenase-Enzyme. Aus der Analyse gengelenkter Mutanten wird geschlossen, dass jede der drei membrangebundenen Hydrogenasen von Salmonella enterica Serovar Typhimurium mit einem H₂-oxidierenden Respirationsweg gekoppelt ist. Aus Mikroelektroden-Sondenmessungen an lebenden Mäusen konnte H₂ in Konzentrationen von ca. 50 µM in den Geweben (Leber und Milz) nachgewiesen werden, die von Salmonella besiedelt werden. Die Halbsättigungsaffinität ganzer Zellen dieser Pathogene für H₂ liegt weit darunter, sodass erwartet wird, dass die (H₂-nutzenden) Hydrogenase-Enzyme in vivo mit dem reduzierenden Substrat gesättigt sind. Alle drei enterischen NiFe-Hydrogenase-Enzyme tragen zur Virulenz des Bakteriums in einem Typhus-Mausmodell bei, und das kombinierte Entfernen aller drei Hydrogenasen führte zu einem Stamm, der avirulent ist und im Gegensatz zum Elternstamm nicht in der Lage ist, den Darmtrakt zu passieren, um Leber- oder Milzgewebe zu befallen. Es wird vorgeschlagen, dass H₂-Nutzung und insbesondere seine Oxidation, gekoppelt mit einem respiratorischen Stoffwechselweg, zur Energieproduktion erforderlich ist, um Wachstum und effiziente Virulenz mehrerer pathogener Bakterien während der Infektion von Tieren aufrechtzuerhalten.",
      "conclusion": "It is proposed that H(2) utilization and specifically its oxidation, coupled with a respiratory pathway, is required for energy production to permit growth and maintain efficient virulence of a number of pathogenic bacteria during infection of animals. These would be expected to include the Campylobacter jejuni, a bacterium closely related to Helicobacter, as well as many enteric bacteria (Escheri"
    },
    {
      "pmid": "15578160",
      "year": 2005,
      "title": "Isolierung und Charakterisierung einer equolproduzierenden gemischten mikrobiellen Kultur aus einer menschlichen Stuhlprobe und ihre Aktivität unter gastrointestinalen Bedingungen",
      "title_en": "Isolation and characterisation of an equol-producing mixed microbial culture from a human faecal sample and its activity under gastrointestinal conditions.",
      "title_de": null,
      "journal": "Archives of microbiology",
      "authors": "Decroos et al.",
      "author_search": "decroos decroos",
      "doi": "10.1007/s00203-004-0747-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00203-004-0747-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15578160/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-decroos-2005-isolierung-charakterisierung-equolproduzierenden-gemischten/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2005 · Decroos et al. — Isolierung und Charakterisierung einer equolproduzierenden gemischten mikrobiellen Kultur aus einer menschlichen Stuhlprobe und ihre Aktivität unter gastrointestinalen Bedingungen",
      "summary": "Diese In-vitro-Darmmikrobiom-Studie zeigt, dass bei der Darmfermentation produziertes Wasserstoffgas die Equolproduktion durch eine aus menschlichem Stuhl gewonnene gemischte Bakterienkultur stimuliert. Equol ist ein Metabolit des Sojaisoflavons Daidzein mit potenziell hormoneller und antioxidativer Wirkung. Die Rolle von H₂ ist hier die eines mikrobiellen Fermentationsnebenprodukts, das den Darmmikrobiom-Stoffwechsel moduliert — keine Gesundheitsintervention beim Menschen.",
      "assessment": "Eine In-vitro-Darmmikrobiom-Studie mit peripherem Bezug zu H₂: endogen produziertes Fermentations-H₂ stimuliert die bakterielle Equolsynthese in der Kultur. Dies ist keine Studie über exogene H₂-Supplementierung als Gesundheitsintervention. Die Befunde stammen aus In-vitro-Bakterienkulturen und lassen sich nicht direkt auf Effekte von wasserstoffreichem Trinkwasser oder H₂-Inhalation übertragen. Die Studie ist ein Nischenbereich der Darmmikrobiom-Forschung ohne direkte klinische Implikationen für die H₂-Therapie.",
      "abstract": "Nur etwa ein Drittel der Menschen besitzt eine Mikrobiota, die das diätetische Isoflavon Daidzein in Equol umwandeln kann. Über die diätetischen und physiologischen Faktoren, die dieses ökologische Merkmal bestimmen, ist wenig bekannt. In dieser Studie wurde der In-vitro-Stoffwechsel von Daidzein durch Stuhlproben von vier menschlichen Individuen untersucht. Eine Kultur produzierte die Metaboliten Dihydrodaidzein und O-Desmethylangolensin, eine andere produzierte Dihydrodaidzein und Equol. Aus letzterer wurde eine stabile und übertragbare Mischkultur gewonnen, die Daidzein in Equol umwandelt. Molekulares Fingerprinting (denaturierende Gradientengelelektrophorese) zeigte das Vorhandensein von vier Bakterienarten, von denen nur die ersten drei Stämme in Reinkultur gebracht werden konnten. Diese Stämme wurden als Lactobacillus mucosae EPI2, Enterococcus faecium EPI1 und Finegoldia magna EPI3 identifiziert und produzierten in Reinkultur kein Equol. Die vierte Spezies wurde vorläufig als Veillonella sp. Stamm EP identifiziert. Es wurde festgestellt, dass insbesondere Wasserstoffgas, aber auch Butyrat und Propionat, die alle kolische Fermentationsprodukte aus schlecht verdaulichen Kohlenhydraten sind, die Equolproduktion durch die Mischkultur stimulierten. Bei Zugabe von Fructooligosacchariden wurde die Equolproduktion jedoch gehemmt. Darüber hinaus blieb die equolproduzierende Kapazität der isolierten Kultur erhalten, als sie einer Stuhlkultur eines nicht-equolproduzierenden Individuums zugefügt wurde.",
      "conclusion": "However, when fructo-oligosaccharides were added, equol production was inhibited. Furthermore, the equol-producing capacity of the isolated culture was maintained upon its addition to a faecal culture originating from a non-equol-producing individual."
    },
    {
      "pmid": "15085273",
      "year": 2004,
      "title": "Methoden zur Wasserstoffspeicherung",
      "title_en": "Hydrogen storage methods.",
      "title_de": null,
      "journal": "Die Naturwissenschaften",
      "authors": "Züttel",
      "author_search": "züttel züttel",
      "doi": "10.1007/s00114-004-0516-x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s00114-004-0516-x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15085273/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-zuettel-2004-methoden-zur-wasserstoffspeicherung/",
      "methods": [
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      ],
      "indications": [
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      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2004 · Züttel — Methoden zur Wasserstoffspeicherung",
      "summary": "Diese technische Übersichtsarbeit untersucht sechs Methoden zur Speicherung von Wasserstoffgas — von Hochdruckzylindern und flüssigem H₂ in Kryotanks bis zu Metallhydriden — und bewertet deren volumetrische Dichte, gravimetrische Leistung und praktische Grenzen für Energieanwendungen. Dies ist Materialwissenschaft und Energietechnik ohne jeden Bezug zu therapeutischer oder biologischer Nutzung von molekularem Wasserstoff.",
      "assessment": "Dies ist eine materialwissenschaftliche und energietechnische Übersichtsarbeit ohne Relevanz für H₂ als Gesundheits- oder Therapiemittel. Sie behandelt H₂-Speicherung für zukünftige Energiesysteme — Fahrzeuge, Stromnetze — keine biologischen Anwendungen. Der Artikel liefert keinerlei Belege, weder positive noch negative, für gesundheitliche Effekte von molekularem Wasserstoff.",
      "abstract": "Wasserstoff weist den höchsten Heizwert pro Masse aller chemischen Kraftstoffe auf. Darüber hinaus ist Wasserstoff regenerativ und umweltfreundlich. Es gibt zwei Gründe, warum Wasserstoff heute nicht der wichtigste Kraftstoff ist. Erstens ist Wasserstoff nur ein Energieträger. Und obwohl er das häufigste Element im Universum ist, muss er produziert werden, da er auf der Erde nur in Form von Wasser und Kohlenwasserstoffen vorkommt. Dies bedeutet, dass wir für die Energie zahlen müssen, was ein schwieriges wirtschaftliches Dilemma darstellt. Die zweite Schwierigkeit mit Wasserstoff als Energieträger ist seine niedrige kritische Temperatur von 33 K. Für mobile und in vielen Fällen auch stationäre Anwendungen ist die volumetrische und gravimetrische Dichte von Wasserstoff in einem Speichermaterial entscheidend. Wasserstoff kann mit sechs verschiedenen Methoden gespeichert werden: (1) Hochdruckgasflaschen (bis 800 bar), (2) flüssiger Wasserstoff in Kryotanks (bei 21 K), (3) adsorbierter Wasserstoff an Materialien mit großer spezifischer Oberfläche (T <100 K), (4) absorbiert auf Zwischengitterplätzen in einem Wirtsmetall, (5) chemisch gebunden in kovalenten und ionischen Verbindungen, oder (6) durch Oxidation reaktiver Metalle (Li, Na, Mg, Al, Zn) mit Wasser. Die gängigsten Speichersysteme sind Hochdruckgasflaschen mit einem maximalen Druck von 20 MPa. Neue leichte Verbundstoffzylinder wurden entwickelt, die Drücken bis 80 MPa standhalten können, sodass das Wasserstoffgas eine volumetrische Dichte von 36 kg/m³ erreichen kann. Flüssiger Wasserstoff wird in Kryotanks bei 21,2 K und Umgebungsdruck gelagert. Die höchsten volumetrischen Wasserstoffdichten finden sich in Metallhydriden. Viele Metalle und Legierungen können reversibel große Mengen Wasserstoff aufnehmen. Diese Übersichtsarbeit bespricht die verschiedenen Speichermethoden für Wasserstoff und hebt ihr Verbesserungspotenzial und ihre physikalischen Grenzen hervor.",
      "conclusion": "Finally, the metal hydroxides can be thermally reduced to metals in a solar furnace. This paper reviews the various storage methods for hydrogen and highlights their potential for improvement and their physical limitations."
    },
    {
      "pmid": "15762476",
      "year": 2004,
      "title": "Untersuchungen an menschlichem Brustkrebsgewebe mittels Raman-Mikrospektroskopie",
      "title_en": "[Studies on human breast cancer tissues with Raman microspectroscopy].",
      "title_de": null,
      "journal": "Guang pu xue yu guang pu fen xi = Guang pu",
      "authors": "Yu et al.",
      "author_search": "yu yu",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15762476/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-yu-2004-untersuchungen-menschlichem-brustkrebsgewebe-mittels/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2004 · Yu et al. — Untersuchungen an menschlichem Brustkrebsgewebe mittels Raman-Mikrospektroskopie",
      "summary": "Diese In-vitro-Spektroskopiestudie nutzt Raman-Mikrospektroskopie, um molekulare Unterschiede zwischen normalen und malignen menschlichen Brustgewebeproben zu identifizieren, und findet Veränderungen in Nukleinsäuren, Proteinen und Lipiden im Krebsgewebe. Molekularer Wasserstoff (H₂) wird nur peripher erwähnt — der Artikel stellt fest, dass Wasserstoffbrückenbindungen in Proteinen im Krebsgewebe gestört sind. Es gibt keinen H₂-Interventions- oder Supplementierungsaspekt.",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Gewebsspektroskopiestudie über die Charakterisierung von Brustkrebsgewebe mittels Raman-Mikrospektroskopie. Das Wort „Wasserstoff“ im Abstract bezieht sich auf chemische Wasserstoffbrückenbindungen innerhalb von Proteinen — nicht auf molekulares Wasserstoff (H₂)-Gas. Dieser Artikel hat keinerlei Relevanz für H₂-Supplementierung, antioxidatives H₂ oder therapeutische H₂-Anwendungen.",
      "abstract": "Die mikroskopischen Raman-Spektren von normalem und malignem menschlichem Brustgewebe wurden gemessen und untersucht. Die spektralen Unterschiede und Veränderungen zwischen normalen und malignen Brustgewebeproben betreffen hauptsächlich: (1) Die Bande der symmetrischen Streckschwingungen der PO₂⁻-Gruppe in der DNA verschiebt sich von 1082 auf 1097 cm⁻¹ und wird stärker. Die Intensität der symmetrischen Streckschwingungen von O-P-O bei 817 cm⁻¹ in der RNA nimmt stark zu. (2) Die Amid-I- und Amid-III-Banden bei 1657 und 1273 cm⁻¹ verschieben sich auf 1662 bzw. 1264 cm⁻¹ mit zunehmender Intensität und Bandbreite. Das Maximum der C-O-Streckschwingungen in den Aminosäuren verschiebt sich zu höheren Wellenzahlen. Die Tryptophan-Bande bei 1368 cm⁻¹ verschwindet nahezu. (3) Weniger charakteristische Raman-Banden von Lipiden werden beobachtet. Diese Spektralveränderungen deuten darauf hin, dass Nukleinsäuren relativ zunehmen, während sich ihre Konformation im Krebsgewebe verändert. Die Proteine zeigen verschiedene Konformationen und Unordnungsstrukturen mit nahezu gebrochenen molekularen Wasserstoffbrückenbindungen. Der Lipidgehalt nimmt deutlich ab. Diese Untersuchung zeigt, dass Raman-Mikrospektroskopie für die biochemische Untersuchung und In-vivo-Diagnose von menschlichem Brustkrebs nützlich ist.",
      "conclusion": "The contents of lipids decrease obviously. This investigation shows that Raman microspectroscopy is useful to biochemical study and vivo diagnosis of human breast cancers."
    },
    {
      "pmid": "15561487",
      "year": 2004,
      "title": "Bioverfügbarkeit von Cellobiose mittels Toleranztest und Atemwasserstoffausscheidung beim Menschen",
      "title_en": "Bioavailability of cellobiose by tolerance test and breath hydrogen excretion in humans.",
      "title_de": null,
      "journal": "Nutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.)",
      "authors": "Nakamura et al.",
      "author_search": "nakamura nakamura",
      "doi": "10.1016/j.nut.2004.08.005",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.nut.2004.08.005",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15561487/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakamura-2004-bioverfuegbarkeit-cellobiose-mittels-toleranztest/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2004 · Nakamura et al. — Bioverfügbarkeit von Cellobiose mittels Toleranztest und Atemwasserstoffausscheidung beim Menschen",
      "summary": "Diese Ernährungsstudie verwendet Atemwasserstoff-Ausscheidung zur Beurteilung, wie Cellobiose (ein Disaccharid) im Dickdarm fermentiert wird — es ist keine H₂-Therapiestudie. Atemwasserstoff dient als Standard-Klinikalmarker zur Erkennung von unverdauten Kohlenhydraten, die den Dickdarm erreichen, und schätzt den verfügbaren Energiegehalt von Cellobiose auf ca. 2 kcal/g. (Nutrition, 2004.)",
      "assessment": "Thematisch nicht zutreffend für H₂-Therapie. Dies ist eine klinische Ernährungsstudie zur Messung der Fermentation eines diätetischen Disaccharids mit Atemwasserstoff als Standard-Metabolismus-Beurteilungstool. Es wurde kein H₂ therapeutisch verabreicht. Das gemessene Atemwasserstoff wird von Kolonbakterien produziert, die unverdaute Cellobiose fermentieren. Die Quell-Metadatenklassifikation (Methoden: „Inhalation, drinking-hrw“) ist ein klarer Fehler. Diese Studie gehört zur Ballaststoff- und Prebiotika-Forschung.",
      "abstract": "ZIEL: Prebiotische Substanzen haben die Eigenschaft intestinaler Fermentation. Cellobiose hat eine Beta-1,4-Bindung, ist daher resistent gegen Hydrolyse durch menschliche Dünndarm-Disaccharidasen und erreicht unverdaut den Dickdarm. Ziel dieser Studie war es zu klären, ob Cellobiose im Dickdarm fermentiert wird, und den verfügbaren Energiegehalt aus der Cellobiose-Aufnahme mittels Toleranztests und Atemwasserstoff-Tests bei gesunden weiblichen Probanden zu schätzen. METHODEN: Zehn gesunde junge Frauen (20,5 ± 2,1 Jahre) wurden rekrutiert. Toleranz- und Atemwasserstoff-Tests für 25 g Cellobiose oder Glukose wurden mindestens 2 Wochen auseinander durchgeführt. Blutproben wurden vor und in 30-Minuten-Intervallen bis 3 Stunden nach der Aufnahme entnommen. Atemgasproben wurden gleichzeitig vor und in 30-Minuten-Intervallen bis 6 Stunden nach der Cellobiose- oder Glukoseaufnahme gesammelt. Blutglukose, Insulinspiegel und Atemwasserstoffkonzentration wurden analysiert. ERGEBNISSE: Bei 25 g Cellobiose-Aufnahme gab es keinen Anstieg der Blutglukose oder der Insulinsekretion, wohingegen diese Marker bei Glukoseaufnahme stark anstiegen. Die Ausscheidung von Atemwasserstoffgas nach Cellobiose-Aufnahme war signifikant größer als nach Glukoseaufnahme. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Oral aufgenommene Cellobiose wurde gut im menschlichen Dickdarm fermentiert, und ihr verfügbarer Energiegehalt wurde auf etwa 2 kcal/g geschätzt.",
      "conclusion": "Orally ingested cellobiose was well fermented in human large intestine, and its available energy was estimated to be about 2 kcal/g."
    },
    {
      "pmid": "14554258",
      "year": 2003,
      "title": "Verfügbarkeit und Nutzung von molekularem Wasserstoff als Energiesubstrat für Helicobacter-Arten",
      "title_en": "Availability and use of molecular hydrogen as an energy substrate for Helicobacter species.",
      "title_de": null,
      "journal": "Microbes and infection",
      "authors": "Maier",
      "author_search": "maier maier",
      "doi": "10.1016/j.micinf.2003.08.002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.micinf.2003.08.002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14554258/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-maier-2003-verfuegbarkeit-nutzung-energiesubstrat-helicobacter/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2003 · Maier — Verfügbarkeit und Nutzung von molekularem Wasserstoff als Energiesubstrat für Helicobacter-Arten",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit fasst Belege zusammen, dass der Magenpathogen Helicobacter pylori und der Leberpathogen H. hepaticus molekularen Wasserstoff (H₂) — der durch Darmfermentation produziert wird — als respiratorische Energiequelle nutzen können, und dass diese H₂-Nutzung ihre Fähigkeit zur Magenkolonisierung erheblich steigert. Dies ist eine mikrobiologische Literaturübersicht über bakteriellen Energiestoffwechsel, keine Studie über H₂ als Gesundheitsergänzung.",
      "assessment": "Eine mikrobiologische Übersichtsarbeit, die dokumentiert, dass im Darm produziertes H₂ die Helicobacter-Virulenz befeuert — ein Kontext, in dem H₂ Pathogenen nützt, nicht dem menschlichen Wirt. Diese Übersichtsarbeit liefert keine Belege für oder gegen vorteilhafte Effekte einer exogenen H₂-Supplementierung beim Menschen. Es ist eine Literatursynthese, kein neues Experiment. Der beschriebene Mechanismus — H₂ als bakterielles Energiesubstrat — ist gut dokumentiert, aber biologisch verschieden von den Antioxidans-/Signalmechanismen, die in der H₂-Gesundheitsforschung vorgeschlagen werden.",
      "abstract": "Molekularer Wasserstoff wird im Dickdarm von Tieren durch Fermentationsreaktionen des Zuckerstoffwechsels produziert. Der Magenpathogen Helicobacter pylori und der Leberpathogen Helicobacter hepaticus besitzen die Fähigkeit, molekularen Wasserstoff als respiratorisches Substrat zu nutzen. Die Menge des Gases in den von diesen Pathogenen besiedelten Geweben ist reichlich vorhanden, und die Nutzung von H₂ steigert die Magenkolonisierungsfähigkeit von H. pylori erheblich.",
      "conclusion": "The amount of the gas within tissues colonized by these pathogens is ample, and use of H2 significantly increases the stomach colonization ability of H. pylori."
    },
    {
      "pmid": "14698375",
      "year": 2003,
      "title": "Nachweis von Darmgas mit einem tragbaren Wasserstoffgas-Analysator.",
      "title_en": "Detection of flatus using a portable hydrogen gas analyzer.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of clinical anesthesia",
      "authors": "Terai et al.",
      "author_search": "terai terai",
      "doi": "10.1016/j.jclinane.2003.03.001",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/j.jclinane.2003.03.001",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14698375/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-terai-2003-nachweis-darmgas-einem-tragbaren/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2003 · Terai — Nachweis von Darmgas mit einem tragbaren Wasserstoffgas-Analysator.",
      "summary": "Ein tragbarer Wasserstoffgas-Analysator wurde eingesetzt, um Darmgas (Blähungen) bei menschlichen Probanden zu messen. In dieser Studie wird H₂ ausschließlich als diagnostischer Marker für Darmfermentation genutzt — nicht als therapeutisch verabreichtes Mittel. (Journal of Clinical Anesthesia, 2003.)",
      "assessment": "Einordnung: Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie. Wasserstoffgas dient hier ausschließlich als diagnostischer Biomarker — ein endogenes Produkt der Dickdarmfermentation zur Beurteilung der Darmfunktion. Es wurde kein H₂ therapeutisch verabreicht. Der Abstract war in den Quelldaten nicht verfügbar; eine vollständige Lektüre des Originalartikels (DOI: 10.1016/j.jclinane.2003.03.001) ist vor weiteren Schlussfolgerungen erforderlich. Aus dieser Arbeit können keine Aussagen über H₂-Therapie abgeleitet werden.",
      "abstract": "Kein Abstract in den Quelldaten verfügbar. Für den vollständigen Inhalt bitte den Originalartikel unter DOI: 10.1016/j.jclinane.2003.03.001 einsehen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "12947435",
      "year": 2003,
      "title": "Vergleich der Verdaulichkeit und Atemwasserstoff-Ausscheidung von Fructo-Oligosacchariden, Galactosyl-Saccharose und Isomalto-Oligosacchariden bei gesunden menschlichen Probanden.",
      "title_en": "Comparison of digestibility and breath hydrogen gas excretion of fructo-oligosaccharide, galactosyl-sucrose, and isomalto-oligosaccharide in healthy human subjects.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of clinical nutrition",
      "authors": "Oku et al.",
      "author_search": "oku oku",
      "doi": "10.1038/sj.ejcn.1601666",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1038/sj.ejcn.1601666",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12947435/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-oku-2003-vergleich-verdaulichkeit-atemwasserstoffgas-ausscheidung/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2003 · Oku — Vergleich der Verdaulichkeit und Atemwasserstoff-Ausscheidung von Fructo-Oligosacchariden, Galactosyl-Saccharose und Isomalto-Oligosacchariden bei gesunden menschlichen Probanden.",
      "summary": "Die Atemwasserstoffausscheidung wurde als diagnostischer Marker genutzt, um zu vergleichen, wie gut drei verschiedene Oligosaccharide (FOS, GS, IMO) im Dünndarm verdaut bzw. im Dickdarm fermentiert werden. H₂ ist hier ein endogenes Fermentationsprodukt, das in der Atemluft gemessen wird — kein therapeutisch verabreichtes Mittel. (European Journal of Clinical Nutrition, 2003.)",
      "assessment": "Einordnung: Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie. H₂ wird als endogener Atemluft-Biomarker der Darmfermentation gemessen, nicht als therapeutisches Mittel verabreicht. Der Befund, dass FOS und GS nicht vollständig im Dünndarm verdaut werden (und daher im Dickdarm fermentiert werden), ist für die Präbiotika-Forschung relevant, nicht für die H₂-Medizin. Limitationen: kleines Kollektiv (9 männlich, 29 weiblich), ausschließlich gesunde Probanden; keine klinischen Endpunkte. Keine therapeutischen Aussagen ableitbar.",
      "abstract": "ZIELE: Klärung der Unterschiede in der Verdaulichkeit im Dünndarm bei Fructo-Oligosaccharid (FOS), Galactosyl-Saccharose (GS) und Isomalto-Oligosaccharid (IMO) mittels Atemwasserstofftest. DESIGN: Erster Schritt: Screening-Test der Atemwasserstoffausscheidung und FOS-Toleranztest zur Probandenauswahl. Zweiter Schritt: Atemwasserstofftest mit drei Oligosacchariden nach Vorsichtsmaßnahmen. Die Einnahmereihenfolge betrug 10 g FOS, GS und IMO mit Steigerung bis 20 g jeweils im Abstand von einer Woche. Atemgas wurde vor und in 20-Minuten-Abständen von 40 bis 120 Minuten sowie in 30-Minuten-Abständen von 120 Minuten bis 7 Stunden nach der Einnahme gesammelt. SETTING: Labor für öffentliche Ernährung, Universität Nagasaki, Japan. PROBANDEN: Neun männliche (Durchschnitt: Alter 25,7 ± 3,5 Jahre, Gewicht 61,9 ± 8,8 kg) und 29 weibliche (Durchschnitt: 23,1 ± 7,2 Jahre, 52,9 ± 5,3 kg) Probanden der Universität Tokio und der Universität Nagasaki. HAUPTMESSGRÖSSEN: Atemwasserstoffausscheidung aus Endexspirationsgas. ERGEBNIS: Atemwasserstoff von FOS wurde deutlich mehr ausgeschieden als der von GS; der von IMO war gering; der AUC-Unterschied (10 g) war signifikant: FOS 9768 ± 3253 ppm, GS 3662 ± 2632 ppm, IMO 831 ± 1154 ppm. Bei FOS und GS wurde eine Dosisabhängigkeit zwischen 10 und 20 g beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: FOS wurde nicht hydrolysiert, GS wurde leicht hydrolysiert, und IMO wurde leicht durch Dünndarmenzyme hydrolysiert. H₂-Gas spiegelte die Fermentierbarkeit im Dickdarm wider.",
      "conclusion": "FOS was not hydrolyzed, GS was slightly hydrolyzed, and IMO was readily hydrolyzed by small intestinal enzymes. H(2) gas reflected fermentability in the large intestine."
    },
    {
      "pmid": "12846769",
      "year": 2003,
      "title": "Verringerter hämodialyseinduzierter oxidativer Stress bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz durch elektrolytisch reduziertes Wasser.",
      "title_en": "Reduced hemodialysis-induced oxidative stress in end-stage renal disease patients by electrolyzed reduced water.",
      "title_de": null,
      "journal": "Kidney international",
      "authors": "Huang et al.",
      "author_search": "huang huang",
      "doi": "10.1046/j.1523-1755.2003.00118.x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1046/j.1523-1755.2003.00118.x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12846769/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-huang-2003-verringerter-haemodialyseinduzierter-oxidativer-stress/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis",
        "immune-system",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": true,
      "h2category": "therapy",
      "headline": "2003 · Huang — Verringerter hämodialyseinduzierter oxidativer Stress bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz durch elektrolytisch reduziertes Wasser.",
      "summary": "Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD), die eine chronische Hämodialyse erhalten, zeigten nach einmonatigem Trinken von elektrolytisch reduziertem Wasser (ERW) signifikant reduzierte Oxidationsstressmarker und eine verbesserte Antioxidantienkapazität. Entzündungsmarker (IL-6, CRP) sowie oxidierte Lipid- und Proteinspiegel wurden ebenfalls gesenkt. (Kidney International, 2003.)",
      "assessment": "Dies ist eine der frühesten publizierten klinischen Studien, die ERW (als H₂-Quelle) gezielt in einer menschlichen Patientengruppe mit messbarem Krankheitsendpunkt untersuchte. Die Ergebnisse sind über mehrere oxidative und entzündliche Marker hinweg positiv — ein ermutigendes Signal. Limitationen, ehrlich benannt: Die Stichprobengröße ist im Abstract nicht angegeben (Originalarbeit konsultieren); keine randomisierte Placebokontrolle beschrieben; die Nachbeobachtungszeit von einem Monat ist kurz; die ERW-Zusammensetzung (H₂-Konzentration) wird nicht explizit quantifiziert. Die Studie stammt aus der Zeit vor dem wegweisenden Nature-Medicine-Artikel (2007), der das moderne H₂-Therapiefeld begründete — sie ist ein wichtiger früher Datenpunkt, der jedoch als hypothesengenerierend einzuordnen ist.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Erhöhter oxidativer Stress bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) kann Makromoleküle oxidieren und in der Folge zu kardiovaskulären Ereignissen während der chronischen Hämodialyse führen. Elektrolytisch reduziertes Wasser (ERW) mit reaktive-Sauerstoffspezies (ROS)-abbauenden Eigenschaften könnte einen potenziellen Effekt auf die Reduktion des hämodialyseinduzierten oxidativen Stresses bei ESRD-Patienten haben. METHODEN: Es wurden Chemilumineszenz-Emissionsspektren und Hochleistungs-Flüssigchromatographie-Analysen entwickelt, um die Wirkung der ERW-Supplementierung auf die Plasma-ROS-Scavenging-Aktivität (H₂O₂ und HOCl) und die Produktion oxidierter Lipide und Proteine bei ESRD-Patienten unter Hämodialyse zu beurteilen. Oxidierte Marker (Dityrosin, Methylguanidin, Phosphatidylcholin-Hydroperoxid) und Entzündungsmarker (Interleukin-6, CRP) wurden bestimmt. ERGEBNISSE: Obwohl die Hämodialyse Dityrosin und Kreatinin effizient entfernte, erhöhte sie den oxidativen Stress einschließlich Phosphatidylcholin-Hydroperoxid und Methylguanidin. Hämodialyse reduzierte die Plasma-ROS-Scavenging-Aktivität, erkennbar an erhöhten Referenz-H₂O₂- und HOCl-Zählwerten (Rh₂o₂ bzw. Rhocl) und verminderter antioxidativer Aktivität. Die ERW-Gabe verringerte die durch Hämodialyse erhöhten Rh₂o₂- und Rhocl-Werte, minimierte oxidierte und entzündliche Marker (CRP und IL-6) und stellte den Gesamt-Antioxidantenstatus während der einmonatigen Behandlung teilweise wieder her. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie zeigt, dass Hämodialyse mit ERW-Gabe die H₂O₂- und HOCl-abhängige Antioxidantenabwehr effizient steigern und den H₂O₂- und HOCl-induzierten oxidativen Stress reduzieren kann.",
      "conclusion": "This study demonstrates that hemodialysis with ERW administration may efficiently increase the H2O2- and HOCl-dependent antioxidant defense and reduce H2O2- and HOCl-induced oxidative stress."
    },
    {
      "pmid": "12121756",
      "year": 2002,
      "title": "Fe-only-Hydrogenasen: Struktur, Funktion und Evolution",
      "title_en": "Fe-only hydrogenases: structure, function and evolution.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of inorganic biochemistry",
      "authors": "Nicolet et al.",
      "author_search": "nicolet nicolet",
      "doi": "10.1016/s0162-0134(02)00392-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0162-0134(02)00392-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12121756/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nicolet-2002-only-hydrogenasen-struktur-funktion/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2002 · Nicolet et al. — Fe-only-Hydrogenasen: Struktur, Funktion und Evolution",
      "summary": "Diese Biochemie-Übersichtsarbeit behandelt die Molekularstruktur, den katalytischen Mechanismus und die evolutionären Ursprünge von Eisen-only-Hydrogenase-Enzymen — Proteinen, die die reversible Umwandlung zwischen molekularem Wasserstoff (H₂) und Protonen/Elektronen katalysieren. Es ist eine grundlegende Biochemie-Übersicht über Enzymstruktur ohne Verbindung zu therapeutischer H₂-Supplementierung oder gesundheitlichen H₂-Effekten.",
      "assessment": "Eine strukturbiochemische und evolutionäre Übersichtsarbeit über Eisen-only-Hydrogenase-Enzyme. Die Arbeit trägt zur Grundlagenwissenschaft bei, wie biologische Systeme H₂ auf molekularer Ebene handhaben, ist aber keine Gesundheits- oder Supplementierungsstudie. Sie liefert mechanistischen Kontext für H₂-Biologie ohne klinische, nutritive oder therapeutische Implikationen.",
      "abstract": "Hydrogenasen sind Enzyme, die die Oxidation von molekularem Wasserstoff oder dessen Produktion aus Protonen und Elektronen gemäß der reversiblen Reaktion katalysieren: H₂ ↔ 2H⁺ + 2e⁻. Die meisten dieser Enzyme fallen in zwei Hauptklassen: NiFe- und Fe-only-Hydrogenasen. Umfangreiche spektroskopische, elektrochemische und strukturelle Studien haben erhebliches Licht auf den katalytischen Mechanismus von Hydrogenasen geworfen. Obwohl evolutionär nicht verwandt, teilen NiFe- und Fe-Hydrogenasen ein gemeinsames, ungewöhnliches Merkmal: ein niedrigspin-Fe-Aktivzentrum mit CO- und CN-Koordination. Wir haben uns kürzlich auf Fe-Hydrogenasen konzentriert, weil aus Strukturstudien von uns und anderen hervorgeht, dass es sich um ein einfacheres System als das NiFe-Gegenstück handelt. So wurde die primäre Wasserstoff-Bindungsstelle identifiziert, und plausible Elektronen-, Protonen- und Wasserstofftransportwege von und zum vergrabenen Aktivzentrum können aus den Strukturdaten vorgeschlagen werden. Die umfangreichen Genomsequenzierungsbemühungen haben gezeigt, dass eukaryotische Organismen mutmaßlich kodierende Gensequenzen enthalten, die signifikante Homologie zu Fe-Hydrogenasen aufweisen. Hier fassen wir die verfügbaren Belege zum Mechanismus dieser Enzyme zusammen und führen einen Strukturvergleich zwischen Fe-Hydrogenasen und verwandten Proteinen mit unbekanntem Metallgehalt aus Hefe, Pflanze, Wurm, Insekt und Säugetieren durch.",
      "conclusion": "The extensive genome sequencing effort currently under way has shown that eukaryotic organisms contain putatively gene coding sequences that display significant homology to Fe-hydrogenases. Here, we summarize the available evidence concerning the mechanism of these enzymes and carry out a structural comparison between Fe-hydrogenases and related proteins of unknown metal content from yeast, plant,"
    },
    {
      "pmid": "11899097",
      "year": 2002,
      "title": "Melatonin, mitochondriale Homöostase und mitochondrienbedingte Erkrankungen",
      "title_en": "Melatonin, mitochondrial homeostasis and mitochondrial-related diseases.",
      "title_de": null,
      "journal": "Current topics in medicinal chemistry",
      "authors": "Acuña Castroviejo et al.",
      "author_search": "acuña castroviejo acuña castroviejo",
      "doi": "10.2174/1568026023394344",
      "doi_url": "https://doi.org/10.2174/1568026023394344",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11899097/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-acunacastroviejo-2002-melatonin-mitochondriale-homoeostase-mitochondrienbedingte/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "2002 · Acuña Castroviejo et al. — Melatonin, mitochondriale Homöostase und mitochondrienbedingte Erkrankungen",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit behandelt die antioxidative Rolle von Melatonin beim Schutz der Mitochondrien vor reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und seine potenzielle Relevanz für neurodegenerative und neuromuskuläre Erkrankungen. Molekularer Wasserstoff (H₂) erscheint nur im Kontext der „Wasserstoff-Hypothese“ der eukaryotischen Evolution — einem theoretischen Evolutionsmodell, das in keinem Zusammenhang mit H₂-Supplementierung steht. Dies ist eine theoretische/Übersichtsarbeit; klinische Belege werden nicht präsentiert.",
      "assessment": "Eine theoretische/narrative Übersichtsarbeit über Melatonin und Mitochondrienbiologie. Molekularer Wasserstoff wird nur als Teil einer Evolutionshypothese für eukaryotische Zellen erwähnt — der „Wasserstoff-Hypothese“ der Endosymbiose. Dieser Artikel liefert keinerlei Belege für H₂-Supplementierung, antioxidative H₂-Effekte oder therapeutische H₂-Anwendungen. Es ist eine Übersichtsarbeit, kein neues Experiment, und ihr H₂-Inhalt ist rein evolutionär-theoretisch.",
      "abstract": "Die kürzlich beschriebene „Wasserstoff-Hypothese“ beschwört metabolische Symbiose als treibende Kraft für eine symbiotische Assoziation zwischen einem anaeroben, strikt wasserstoffabhängigen Organismus (dem Wirt) und einem Eubakterium (dem Symbionten), das atmen kann, aber molekularen Wasserstoff als Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels erzeugt. Die daraus resultierende proto-eukaryotische Zelle hätte die Grundlagen des eukaryotischen Energiestoffwechsels erworben und nicht nur aerobe Atmung, sondern auch die Kosten des Sauerstoffverbrauchs entwickelt, d. h. die Erzeugung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und oxidativen Schaden. Mitochondrien enthalten ihr eigenes Genom mit einem modifizierten genetischen Code, der unter Säugetieren hochkonserviert ist. Die Kontrolle der Genexpression legt nahe, dass die Transkription bestimmter mitochondrialer Gene in Abhängigkeit vom Redoxpotenzial der mitochondrialen Membran reguliert werden kann. Mitochondrien sind an der Energieproduktion und -konservierung beteiligt und verfügen über einen Entkopplungsmechanismus zur Wärmeerzeugung statt ATP-Produktion. Außerdem sind Mitochondrien am programmierten Zelltod beteiligt. Zunehmende Belege weisen auf die Beteiligung von Mitochondrien an neurodegenerativen und neuromuskulären Erkrankungen hin, die Veränderungen sowohl in der nukleären (nDNA) als auch in der mitochondrialen (mtDNA) DNA betreffen. Melatonin ist heute als starkes Antioxidans bekannt, und zunehmende experimentelle Belege zeigen seine vorteilhaften Effekte gegen oxidativen Stress-induzierte makromolekulare Schäden und Erkrankungen, einschließlich solcher, bei denen die Mitochondrienfunktion beeinträchtigt ist. Diese Übersichtsarbeit fasst die Daten und Wirkmechanismen von Melatonin in Bezug auf mitochondriale Pathologien zusammen.",
      "conclusion": "Melatonin is now known as a powerful antioxidant and increasing experimental evidence shows its beneficial effects against oxidative stress-induced macromolecular damage and diseases, including those in which mitochondrial function is affected. This review summarizes the data and mechanisms of action of melatonin in relation to mitochondrial pathologies."
    },
    {
      "pmid": "12228253",
      "year": 2002,
      "title": "Kristallstruktur des humanen sexualhormonbindenden Globulins im Komplex mit 2-Methoxyestradiol offenbart die molekulare Grundlage für hochaffine Interaktionen mit C-2-Derivaten von Estradiol",
      "title_en": "Crystal structure of human sex hormone-binding globulin in complex with 2-methoxyestradiol reveals the molecular basis for high affinity interactions with C-2 derivatives of estradiol.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of biological chemistry",
      "authors": "Avvakumov et al.",
      "author_search": "avvakumov avvakumov",
      "doi": "10.1074/jbc.m207762200",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1074/jbc.m207762200",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12228253/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-avvakumov-2002-kristallstruktur-des-humanen-sexualhormonbindenden/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2002 · Avvakumov et al. — Kristallstruktur des humanen sexualhormonbindenden Globulins im Komplex mit 2-Methoxyestradiol offenbart die molekulare Grundlage für hochaffine Interaktionen mit C-2-Derivaten von Estradiol",
      "summary": "Diese In-vitro-Strukturbiologiestudie löst die Kristallstruktur des humanen sexualhormonbindenden Globulins (SHBG) gebunden an 2-Methoxyestradiol auf und erklärt auf atomarer Ebene, warum bestimmte Estradiolderivate mit hoher oder niedriger Affinität binden. Molekularer Wasserstoff (H₂) erscheint nur als strukturchemischer Begriff (Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Aminosäureresten und dem Steroid). Dies hat keinen Bezug zu H₂-Supplementierung oder einer gesundheitlichen H₂-Anwendung.",
      "assessment": "Eine Strukturbiologie-/Kristallographiestudie, die Protein-Ligand-Wechselwirkungen mit Wasserstoffbrückenbindungen im chemischen Sinne beschreibt. Diese Arbeit hat absolut keinen Bezug zu molekularem Wasserstoff (H₂) als Gesundheits- oder Supplementierungsmittel. Das Wort „Wasserstoff“ im Abstract bezieht sich auf Wasserstoffbrückenbindungen — ein routinemäßiger strukturchemischer Begriff — nicht auf gelöstes H₂-Gas.",
      "abstract": "In einer Kristallstruktur der aminoterminalen Laminin-G-ähnlichen Domäne des humanen sexualhormonbindenden Globulins (SHBG) bindet der biologisch aktive Estrogenmetabolit 2-Methoxyestradiol (2-MeOE2) in derselben Orientierung wie Estradiol. Die hohe Affinität von SHBG für 2-MeOE2 beruht in erster Linie auf Wasserstoffbrückenbindungen zwischen dem Hydroxyl an C-3 von 2-MeOE2 und Asp65 sowie einer Wechselwirkung zwischen der Methoxygruppe an C-2 und der Amidogruppe von Asn82. Die Aufnahme der 2-MeOE2-Methoxygruppe verursacht eine auswärtige Verschiebung der Reste Ser128–Pro130, was den Loop-Bereich (Leu131–His136), der die Steroid-Bindungsstelle bedeckt, offenbar ungeordnet und verschoben erscheinen lässt. Dies könnte die Bindungskinetik von 2-MeOE2 beeinflussen und/oder ligandenabhängige Wechselwirkungen zwischen SHBG und anderen Proteinen erleichtern. Die Besetzung einer Zinkbindungsstelle reduziert die Affinität von SHBG für 2-MeOE2 und Estradiol in gleicher Weise. Die höhere Affinität von SHBG für Estradiolderivate mit einem Halogenatom an C-2 ist auf entweder verstärkte Wasserstoffbrückenbindungen zwischen dem Hydroxyl an C-3 und Asp65 (2-Fluorestradiol) oder Aufnahme der funktionellen Gruppe an C-2 (2-Bromestradiol) zurückzuführen, nicht auf eine Wechselwirkung mit Asn82. Im Gegensatz dazu ist die niedrige Affinität von SHBG für 2-Hydroxyestradiol auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Hydroxylen im aromatischen Steroidring A zurückzuführen, die einen sterischen Zusammenstoß mit der Amidogruppe von Asn82 erzeugen. Das Verständnis, wie C-2-Derivate von Estradiol mit SHBG interagieren, könnte das Design biologisch aktiver synthetischer Estrogene erleichtern.",
      "conclusion": "By contrast, the low affinity of SHBG for 2-hydroxyestradiol can be attributed to intra-molecular hydrogen bonding between the hydroxyls in the aromatic steroid ring A, which generates a steric clash with the amido group of Asn(82). Understanding how C-2 derivatives of estradiol interact with SHBG could facilitate the design of biologically active synthetic estrogens."
    },
    {
      "pmid": "12049920",
      "year": 2002,
      "title": "Hydrogenasen in Grünalgen: Retten sie das Leben der Algen und lösen sie unsere Energieprobleme?",
      "title_en": "Hydrogenases in green algae: do they save the algae's life and solve our energy problems?",
      "title_de": null,
      "journal": "Trends in plant science",
      "authors": "Happe et al.",
      "author_search": "happe happe",
      "doi": "10.1016/s1360-1385(02)02274-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s1360-1385(02)02274-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12049920/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-happe-2002-hydrogenasen-gruenalgen-retten-sie/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2002 · Happe — Hydrogenasen in Grünalgen: Retten sie das Leben der Algen und lösen sie unsere Energieprobleme?",
      "summary": "Grünalgen sind die einzigen bekannten Eukaryoten, die sowohl Photosynthese als auch einen Wasserstoffstoffwechsel betreiben — eine doppelte Fähigkeit, die möglicherweise den Schlüssel zur nachhaltigen H₂-Produktion enthält. Diese In-vitro-Studie zeigt, dass das Enzym [Fe]-Hydrogenase als Elektronen-„Ventil“ fungiert und den Algen das Überleben unter anaeroben Bedingungen ermöglicht. Bei Schwefelentzug können Algen große Mengen Wasserstoffgas produzieren — ein Befund mit möglicher Relevanz für zukünftige Energietechnologien. (Trends in Plant Science, 2002.)",
      "assessment": "Dies ist eine Grundlagenarbeit zum Wasserstoffstoffwechsel in Algen — es handelt sich nicht um eine Therapiestudie und enthält keine Daten zu Wasserstoffeffekten bei Tieren oder Menschen. Die Relevanz für die H₂-Medizin ist allenfalls indirekt: Die Arbeit hilft zu verstehen, woher biologischer H₂ stammt und wie Hydrogenasen auf molekularer Ebene funktionieren. Die Idee, Algen für die großtechnische H₂-Produktion zu nutzen, wurde seitdem weiter erforscht, obwohl die kommerzielle Realisierbarkeit eine offene Herausforderung bleibt. Leser, die sich für H₂-Therapie interessieren, sollten beachten, dass diese Studie keinen Beleg für gesundheitliche Effekte von Wasserstoff beim Menschen liefert.",
      "abstract": "Grünalgen sind die einzigen bekannten Eukaryoten, die sowohl oxygene Photosynthese als auch einen Wasserstoffstoffwechsel besitzen. Jüngste physiologische und genetische Entdeckungen deuten auf einen engen Zusammenhang zwischen diesen Stoffwechselwegen hin. Die anaerob induzierbaren hydA-Gene der Algen kodieren einen besonderen Typ hochaktiver [Fe]-Hydrogenasen. Elektronen aus reduzierenden Äquivalenten, die bei der Fermentation entstehen, gelangen über den Plastochinon-Pool in die photosynthetische Elektronentransportkette. Sie werden durch Photosystem I und Ferredoxin auf die Hydrogenase übertragen. Die [Fe]-Hydrogenase ist daher ein Elektronen-'Ventil', das den Algen das Überleben unter anaeroben Bedingungen ermöglicht. Bei Schwefelentzug entwickeln beleuchtete Algenkulturen große Mengen Wasserstoffgas, was als alternative zukünftige Energiequelle vielversprechend ist.",
      "conclusion": "Thus, the [Fe]-hydrogenase is an electron 'valve' that enables the algae to survive under anaerobic conditions. During sulfur deprivation, illuminated algal cultures evolve large quantities of hydrogen gas, and this promises to be an alternative future energy source."
    },
    {
      "pmid": "11847105",
      "year": 2002,
      "title": "Konservierte Eigenschaften hydrogenosomaler und mitochondrialer ADP/ATP-Carrier: ein gemeinsamer Ursprung für beide Organellen.",
      "title_en": "Conserved properties of hydrogenosomal and mitochondrial ADP/ATP carriers: a common origin for both organelles.",
      "title_de": null,
      "journal": "The EMBO journal",
      "authors": "van der Giezen et al.",
      "author_search": "van der giezen van der giezen",
      "doi": "10.1093/emboj/21.4.572",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/emboj/21.4.572",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11847105/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-vandergiezen-2002-konservierte-eigenschaften-hydrogenosomaler-mitochondrialer/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2002 · van der Giezen — Konservierte Eigenschaften hydrogenosomaler und mitochondrialer ADP/ATP-Carrier: ein gemeinsamer Ursprung für beide Organellen.",
      "summary": "Hydrogenosomen — die wasserstoffproduzierenden Organellen anaerober Eukaryoten — und Mitochondrien teilen dieselbe grundlegende ADP/ATP-Transportmaschinerie, was starke Belege für einen gemeinsamen Vorfahren beider Organellen liefert. Diese In-vitro-Studie zeigt, dass der hydrogenosomale ADP/ATP-Carrier des anaeroben Pilzes Neocallimastix seinen mitochondrialen Gegenpart in Hefe funktionell ersetzen kann. (The EMBO Journal, 2002.)",
      "assessment": "Dies ist eine Grundlagenarbeit in der evolutionären Zellbiologie — es handelt sich nicht um eine Therapiestudie und liefert keine Belege für gesundheitliche Effekte von Wasserstoff beim Menschen. Ihre Relevanz für die H₂-Medizin beschränkt sich auf den biologischen Kontext: Sie erklärt die zelluläre Maschinerie, mit der einige Organismen auf natürliche Weise molekularen Wasserstoff produzieren. Die Arbeit ist methodisch fundiert und war einflussreich bei der Etablierung des mitochondrialen Ursprungs von Hydrogenosomen. Leser, die sich für H₂-Therapie interessieren, finden hier keine klinisch anwendbaren Befunde.",
      "abstract": "Mitochondrien sind eines der Kennzeichen eukaryotischer Zellen; sie exportieren ATP im Austausch gegen zytosolisches ADP über ADP/ATP-Carrier (AAC) in der inneren Mitochondrienmembran. Einige evolutionär bedeutsame anaerobe Eukaryoten besitzen hingegen keine Mitochondrien, sondern Hydrogenosomen — eigentümliche Organellen umstrittener Herkunft, die ebenfalls ATP liefern, dabei aber wie einige fermentative Bakterien molekularen Wasserstoff produzieren. Wir haben nun Gene aus zwei Arten des hydrogenosomhaltigen Pilzes Neocallimastix identifiziert, die dreifache Sequenzwiederholungen und Signaturmotive aufweisen; phylogenetische Analysen identifizieren sie als AACs. Bei Expression in einem mitochondrialen AAC-defizienten Hefestamm wurde das hydrogenosomale Protein korrekt zu den inneren Mitochondrienmembranen der Hefe dirigiert und ergab Mitochondrien, die ADP/ATP-Austausch durchführen konnten. Charakteristische Inhibitoren mitochondrialer AACs blockierten den Adeninnukleotidaustausch durch das Neocallimastix-Protein. Unsere Daten zeigen damit, dass pilzliche Hydrogenosomen und Hefe-Mitochondrien denselben Weg für den ADP/ATP-Austausch nutzen. Diese Experimente liefern einige der stärksten Belege dafür, dass Hefe-Mitochondrien und Neocallimastix-Hydrogenosomen nur zwei Erscheinungsformen derselben grundlegenden Organelle sind.",
      "conclusion": "Thus, our data demonstrate that fungal hydrogenosomes and yeast mitochondria use the same pathway for ADP/ATP exchange. These experiments provide some of the strongest evidence yet that yeast mitochondria and Neocallimastix hydrogenosomes are but two manifestations of the same fundamental organelle."
    },
    {
      "pmid": "11797894",
      "year": 2002,
      "title": "Tritium-Dosen aus chronischen atmosphärischen Freisetzungen: ein neuer Ansatz zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben.",
      "title_en": "Tritium doses from chronic atmospheric releases: a new approach proposed for regulatory compliance.",
      "title_de": null,
      "journal": "Health physics",
      "authors": "Peterson et al.",
      "author_search": "peterson peterson",
      "doi": "10.1097/00004032-200202000-00006",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/00004032-200202000-00006",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11797894/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-peterson-2002-tritium-dosen-aus-chronischen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2002 · Peterson — Tritium-Dosen aus chronischen atmosphärischen Freisetzungen: ein neuer Ansatz zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben.",
      "summary": "Diese theoretische Modellierungsstudie schlägt ein verbessertes Regulierungsmodell (NEWTRIT) vor, um menschliche Strahlendosen aus atmosphärischen Tritiumfreisetzungen zu berechnen — einschließlich tritiiertem Wasserstoffgas (HT) und organisch gebundenem Tritium in Lebensmitteln. Das neue Modell berücksichtigt alle Expositionspfade und liefert umfassendere, wissenschaftlich vertretbarere Dosisabschätzungen als bestehende Regelwerke. (Health Physics, 2002.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische Strahlenschutzstudie — sie hat keinerlei Bezug zu therapeutischen oder gesundheitsfördernden Effekten von molekularem Wasserstoff (H₂). Das „Wasserstoff“ in dieser Arbeit bezeichnet radioaktives Tritium (³H) im Kontext der Kernemissionsregulierung. Es gibt keine auf die H₂-Medizin, H₂-Wasser oder H₂-Inhalationstherapie anwendbaren Befunde. Die Studie ist methodisch solide in ihrem Fachgebiet (Dosimetrie-Modellierung), und der vorgeschlagene NEWTRIT-Rahmen stellt eine echte Verbesserung für die Regulierungswissenschaft dar. Leser, die klinische H₂-Belege suchen, finden hier nichts Relevantes.",
      "abstract": "Regulierungsmodelle für atmosphärische Tritiumfreisetzungen, die von der Umweltschutzbehörde anerkannt sind (CAP88, AIRDOS-PC und COMPLY), berechnen Dosen nur aus tritiiertem Wasser (HTO), das in den Körper gelangt. Sie berücksichtigen weder die Dosis aus Emissionen von tritiiertem Wasserstoffgas (HT) und die Umwandlung von HT in HTO in der Umwelt, noch die Dosis aus der Aufnahme von Tritium, das in organische Verbindungen eingebaut ist. Ein einfaches Modell (NEWTRIT) wird vorgeschlagen, das alle Expositionspfade zur Dosis aus atmosphärischen HT- und HTO-Freisetzungen berücksichtigt. Das Modell ist in Begriffen des Tritium-zu-Wasserstoff-Verhältnisses in jedem Umweltkompartiment formuliert. Mit jedem Transfer wird eine geringe Verringerung des Verhältnisses eingeführt, um die in der Natur auftretende Verdünnung widerzuspiegeln. Die Umwandlung von HT in HTO in der Umwelt wird anhand der neuesten Versuchsdaten modelliert. Konzentrationen von organisch gebundenem Tritium werden in Lebensmitteln basierend auf den Wasserstoffmengen in Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten berechnet. Die von NEWTRIT berechneten Konzentrationen in Lebensmitteln und Dosen stimmen mit den Vorhersagen bestehender Regulierungsmodelle überein. Darüber hinaus wird die HTO-Komponente von NEWTRIT anhand öffentlicher Bioassay-Daten und die HT-Komponente anhand der Ergebnisse einer Modellvergleichsstudie für eine hypothetische HT-Freisetzung getestet. Obwohl Tritiumdosen von Regulierungsmodellen, die nur HTO berücksichtigen, wahrscheinlich nicht unterschätzt wurden (aufgrund des hohen Konservatismus dieser Modelle), werden die Dosisabschätzungen durch die hier vorgeschlagene explizite Behandlung von HT und organisch gebundenem Tritium umfassender, verteidigbarer und wissenschaftlich akzeptabler. Da NEWTRIT alle Expositionspfade berücksichtigt und konservative Dosen vorhersagt, ist es ein geeignetes Modell, um die derzeit für die Tritium-Compliance verwendeten Modelle zu ersetzen.",
      "conclusion": "Although tritium doses probably have not been underestimated by regulatory models that account only for HTO (due to the high degree of conservatism built into these models), the explicit treatment of HT and organically bound tritium proposed here will make the dose assessments more comprehensive, defensible, and scientifically acceptable. Because NEWTRIT includes all pathways to dose and predicts "
    },
    {
      "pmid": "11713968",
      "year": 2001,
      "title": "Lactulose-induzierte Pneumatosis intestinalis und Pneumoperitoneum.",
      "title_en": "Lactulose-induced pneumatosis intestinalis and pneumoperitoneum.",
      "title_de": null,
      "journal": "Digestive diseases and sciences",
      "authors": "Goodman et al.",
      "author_search": "goodman goodman",
      "doi": "10.1023/a:1012308911096",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1023/a:1012308911096",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11713968/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-goodman-2001-lactulose-induzierte-pneumatosis-intestinalis/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "2001 · Goodman — Lactulose-induzierte Pneumatosis intestinalis und Pneumoperitoneum.",
      "summary": "Ein 57-jähriger Patient mit kolonischer Trägheit entwickelte unter Lactulose-Behandlung eine Pneumatosis intestinalis und ein Pneumoperitoneum, verursacht durch eine Ansammlung von Kohlendioxid und Wasserstoffgas aus bakterieller Fermentation bei veränderter Darmflora. H₂ ist hier ein endogen erzeugtes Gas einer pathologischen Fermentation — kein therapeutisch verabreichtes Mittel. (Digestive Diseases and Sciences, 2001.)",
      "assessment": "Einordnung: Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie. Es ist ein Fallbericht über eine Komplikation, bei der endogen erzeugter Wasserstoff und CO₂ auf pathologische Spiegel anstiegen. Dies ist tatsächlich ein Beispiel für einen durch H₂ verursachten Schaden (durch druckinduzierte Pneumatosis) — kein therapeutischer Nutzen. Es wurde kein molekularer Wasserstoff verabreicht. Die Studie ist für eine H₂-Therapie-Datenbank ohne expliziten Hinweis nicht geeignet.",
      "abstract": "Ein Fallbericht über Pneumatosis intestinalis bei einem 57-jährigen Patienten mit kolonischer Trägheit, der mit Lactulose wegen hepatischer Enzephalopathie bei Leberzirrhose behandelt wurde. Die kolonische Trägheit führte zu einer verlängerten Transitzeit. Zurückgehaltene Lactulose und eine Ansammlung von Kohlendioxid und Wasserstoffgas traten im Kontext einer veränderten Bakterienflora auf, die an H₂-Metabolismus verarmt war. Der erhöhte Gasdruck verursachte den Übertritt von Luft in den Darm und führte zu Pneumatosis intestinalis mit Pneumoperitoneum. Beides bildete sich nach Absetzen der Lactulose zurück.",
      "conclusion": "The increased gas pressure caused extravasation of air into the intestine, causing PI with pneumoperitoneum. They both resolved with discontinuation of lactulose."
    },
    {
      "pmid": "11293569",
      "year": 2001,
      "title": "Morphologische Variation der Hydrogenosomen induziert durch Fibronektin und andere Wirkstoffe bei Trichomonas vaginalis und Tritrichomonas foetus.",
      "title_en": "Hydrogenosome morphological variation induced by fibronectin and other drugs in Trichomonas vaginalis and Tritrichomonas foetus.",
      "title_de": null,
      "journal": "Parasitology research",
      "authors": "Benchimol",
      "author_search": "benchimol benchimol",
      "doi": "10.1007/s004360000329",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s004360000329",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11293569/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-benchimol-2001-morphologische-variation-hydrogenosomen-induziert/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2001 · Benchimol — Morphologische Variation der Hydrogenosomen induziert durch Fibronektin und andere Wirkstoffe bei Trichomonas vaginalis und Tritrichomonas foetus.",
      "summary": "Hydrogenosomen — Organellen in anaeroben Protozoen, die molekularen Wasserstoff produzieren — zeigen eine bemerkenswerte morphologische Plastizität unter dem Einfluss von Fibronektin, Hydroxyurea oder Cytochalasin B. Diese In-vitro-Studie an den Parasiten Trichomonas vaginalis und Tritrichomonas foetus zeigt, dass Hydrogenosomen als Reaktion auf Stress Größe und Form dramatisch verändern können, was auf einen kompensatorischen Anpassungsmechanismus hindeutet. (Parasitology Research, 2001.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlegende Zellbiologiestudie an parasitären Protozoen — es handelt sich nicht um eine Therapiestudie und enthält keine für die menschliche Gesundheit oder H₂-Medizin relevanten Befunde. Der „Wasserstoff“-Bezug ist rein biologischer Natur: Diese Parasiten produzieren zufällig H₂ in ihren Hydrogenosomen. Die Studie ist methodisch fundierte Ultrastrukturarbeit. Leser, die an therapeutischen Wirkungen von molekularem Wasserstoff beim Menschen interessiert sind, finden hier keine klinisch anwendbaren Informationen.",
      "abstract": "Das Hydrogenosom ist eine kugelförmige Organelle, die in einigen anaeroben Protozoen vorkommt und an der ATP- und molekularen Wasserstoffbildung beteiligt ist. Vorgestellt werden die durch Fibronektin, Hydroxyurea und Cytochalasin B induzierten morphologischen Veränderungen der Hydrogenosomen bei Trichomonas vaginalis und Tritrichomonas foetus. Wir zeigen, dass das Hydrogenosom unter experimentellen Bedingungen eine hohe Vielfalt in Größe und Form aufweist, was auf einen Mechanismus hindeutet, der den durch Wirkstoffe provozierten Stress zu kompensieren scheint. Folgende Versuchsansätze wurden verwendet: (1) Fibronektin-vermittelte endozytische Aktivität, (2) 4 mM Hydroxyurea für 15 h und (3) 10 µg Cytochalasin B/ml im Kulturmedium. Die wichtigsten in Hydrogenosomen beobachteten Veränderungen waren: (1) Bildung von Riesenhydrogenosomen, (2) Vorhandensein innerer Membranen, (3) erhöhte Vielfalt nicht-kugelförmiger Formen, einige davon bizarr, (4) Vorhandensein von Subkompartimenten in der Matrix als Vesikel, (5) Vorhandensein ribosomenähnlicher Partikel auf der äußeren hydrogenosomalen Membran, (6) Vergrößerung des peripheren Vesikels und (7) Kontinuität mit Membranprofilen.",
      "conclusion": "The following experimental procedures were used: (1) fibronectin-mediated endocytic activity, (2) 4 mM hydroxyurea for 15 h, and (3) 10 microg cytochalasin B/ml in the culture medium. The main alterations observed in hydrogenosomes were: (1) formation of giant hydrogenosomes, (2) presence of internal membranes, (3) increased diversity of non-spherical forms, some of them bizarre, (4) presence of s"
    },
    {
      "pmid": "10944388",
      "year": 2000,
      "title": "Kristallstruktur der bovinen Duodenase, einer Serinprotease, mit dualer trypsin- und chymotrypsinähnlicher Spezifität.",
      "title_en": "Crystal structure of bovine duodenase, a serine protease, with dual trypsin and chymotrypsin-like specificities.",
      "title_de": null,
      "journal": "Proteins",
      "authors": "Pletnev et al.",
      "author_search": "pletnev pletnev",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10944388/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-pletnev-2000-kristallstruktur-bovinen-duodenase-serinprotease/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "2000 · Pletnev — Kristallstruktur der bovinen Duodenase, einer Serinprotease, mit dualer trypsin- und chymotrypsinähnlicher Spezifität.",
      "summary": "Diese In-vitro-Strukturstudie löst die dreidimensionale Kristallstruktur der Duodenase, einer Serinprotease aus der bovinen Duodenumschleimhaut, mit 2,4 Å Auflösung. Das Enzym kann sowohl Trypsin- als auch Chymotrypsin-Substrate spalten — eine Spezifität, die lange für unmöglich gehalten wurde — und sein aktives Zentrum enthält ein Wasserstoff-Wasser-Netzwerk, das für seinen katalytischen Mechanismus entscheidend sein könnte. (Proteins, 2000.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlegende Strukturbiochemiestudie — sie hat keine Relevanz für die molekulare H₂-Therapie. Das „Wasserstoff“ in dieser Arbeit bezieht sich ausschließlich auf Wasserstoffbrückenbindungen und Wassermoleküle im aktiven Zentrum des Enzyms. Die Studie ist von Interesse für Enzymologie und Strukturbiologie, liefert aber keinerlei Belege für gesundheitliche Effekte von H₂ in irgendeinem Modell. Die Aufnahme in eine wasserstoffbezogene Datenbank scheint eher auf einer Schlagwortüberlappung als auf biologischer Relevanz zu beruhen.",
      "abstract": "Die dreidimensionale Struktur der Duodenase, einer Serinprotease aus der bovinen Duodenumschleimhaut, wurde mit 2,4 Å Auflösung bestimmt. Das Enzym, das sowohl Trypsin-ähnliche als auch Chymotrypsin-ähnliche Aktivitäten aufweist, ähnelt am stärksten dem humanen Cathepsin G, mit dem es 57 % Sequenzidentität und ähnliche Spezifität teilt. Das katalytische Ser195 der Duodenase nimmt die energetisch günstige Konformation an, die typisch für Serinproteinasen ist, im Gegensatz zum angespannten Zustand, der typisch für Lipase/Esterasen ist. Von mehreren Wassermolekülen im aktiven Zentrum der Duodenase findet sich das mit Ser214 assoziierte in allen Serinproteinasen und den meisten Lipase/Esterasen. Die Konservierung des Ser214-Rests in Serinproteinasen, sein Vorhandensein im aktiven Zentrum und die Beteiligung an einem Wasserstoff-Wasser-Netzwerk, das die katalytische Triade (His57, Asp107 und Ser195) einschließt, sprechen für eine wichtige Rolle beim Wirkmechanismus. Es kann als viertes Mitglied der katalytischen Triade bezeichnet werden. Die Duodenase gehört zu einer wachsenden Enzymfamilie mit Trypsin-ähnlicher und Chymotrypsin-ähnlicher Aktivität. Noch vor nicht allzu langer Zeit galten diese Aktivitäten als sich gegenseitig ausschließend. Computermodellierung zeigt, dass die S1-Untereinheit der Duodenase strukturelle Merkmale aufweist, die eine effektive Aufnahme von P1-Resten typischer Trypsin- (Arg/Lys) und Chymotrypsin-(Tyr/Phe-)Substrate ermöglichen. Die Bestimmung der mit funktionellen Variationen in der Enzymfamilie verbundenen Strukturmerkmale könnte das Design von Enzymen mit einem spezifischen Verhältnis von Trypsin- und Chymotrypsin-Aktivitäten ermöglichen.",
      "conclusion": "Computer modeling reveals that the S1 subsite of duodenase has structural features compatible with effective accommodation of P1 residues typical of trypsin (Arg/Lys) and chymotrypsin (Tyr/Phe) substrates. The determination of structural features associated with functional variation in the enzyme family may permit design of enzymes with a specific ratio of trypsin and chymotrypsin activities."
    },
    {
      "pmid": "10812376",
      "year": 2000,
      "title": "Verbesserte Lactoseverdauung und -intoleranz bei afroamerikanischen heranwachsenden Mädchen unter milchreicher Ernährung.",
      "title_en": "Improved lactose digestion and intolerance among African-American adolescent girls fed a dairy-rich diet.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of the American Dietetic Association",
      "authors": "Pribila et al.",
      "author_search": "pribila pribila",
      "doi": "10.1016/s0002-8223(00)00162-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0002-8223(00)00162-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10812376/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-pribila-2000-verbesserte-lactoseverdauung-intoleranz-afroamerikanischen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "2000 · Pribila — Verbesserte Lactoseverdauung und -intoleranz bei afroamerikanischen heranwachsenden Mädchen unter milchreicher Ernährung.",
      "summary": "Nach 21 Tagen milchreicher Ernährung zeigten afroamerikanische Mädchen mit Lactose-Maldigestion eine signifikant reduzierte Atemwasserstoffausscheidung und vernachlässigbare Magen-Darm-Symptome, was auf eine kolonische Adaptation an Lactose hindeutet. Atemluft-H₂ dient hier als diagnostischer Marker, nicht als therapeutisches Mittel. (Journal of the American Dietetic Association, 2000.)",
      "assessment": "Einordnung: Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie. H₂ wird als Atemluft-Biomarker der Darmfermentation bzw. -malabsorption gemessen — es wird nicht verabreicht. Die Ernährungsintervention ist eine laktosereiche Diät, und die H₂-Messung ist der Endpunkt zur Beurteilung der Dickdarmfermentation. Dies ist eine Ernährungs- und Darmphysiologie-Studie ohne therapeutische H₂-Endpunkte. Sollte nicht im H₂-Therapie-Kontext präsentiert werden.",
      "abstract": "ZIEL: Zu untersuchen, ob afroamerikanische Mädchen, die 21 Tage lang eine milchreiche Ernährung erhielten, sich an Lactose adaptieren könnten und eine allgemeine Verbesserung der Lactoseverträglichkeit sowie eine Abnahme der Wasserstoffgasproduktion zeigen würden. DESIGN: 21-tägige Ernährungsinterventionsstudie. PROBANDEN/SETTING: 17 von 21 afroamerikanischen Mädchen (11–15 Jahre) nahmen an der Lactose-Toleranzstudie teil. Die Probanden wurden auf Erkrankungen oder Medikamente, die den Kalziumstoffwechsel oder die kolonische Fermentation beeinflussen könnten, gescreent und 24 Stunden täglich beaufsichtigt. INTERVENTION: Probanden erhielten eine milchbasierte Diät mit durchschnittlich 1200 mg Kalzium und 33 g Lactose täglich für 21 Tage. Die Lactoseverdauung wurde durch einen 8-stündigen Atemwasserstofftest an Tag 1 und 21 beurteilt. HAUPTMESSGRÖSSEN: Vergleich der Atemwasserstoffproduktion und der gastrointestinalen Symptome zu Beginn und am Ende der Studie. ERGEBNISSE: 14 von 17 Probanden hatten Lactose-Maldigestion. Die Atemwasserstoffausscheidung nahm signifikant ab (P < 0,03) von 148,3 ± 27,0 auf 100,7 ± 19,3 ppm × Stunden. Gastrointestinale Symptome waren während beider Atemwasserstofftests und während der 21-tägigen Periode vernachlässigbar. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Abnahme des Atemwasserstoffs lässt auf eine kolonische Adaptation an die laktosereiche Ernährung schließen. Lactose-Maldigestion sollte kein einschränkender Faktor bei der Entwicklung angemessener Kalzium-Diäten für diese Bevölkerungsgruppe sein.",
      "conclusion": "The diet was well tolerated by the subjects. Furthermore, the decrease in breath hydrogen suggests colonic adaptation to the high-lactose diet. The results indicate that lactose maldigestion should not be a restricting factor in developing adequate calcium diets for this population. The existence of lactose maldigestion does not result in lactose intolerance in this population when it is fed a dairy-rich diet."
    },
    {
      "pmid": "10650267",
      "year": 2000,
      "title": "Endoskopische Messung der pankreatischen Gewebeperfusion bei Patienten mit chronischer Pankreatitis und Kontrollpatienten.",
      "title_en": "Endoscopic measurement of pancreatic tissue perfusion in patients with chronic pancreatitis and control patients.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gastrointestinal endoscopy",
      "authors": "Lewis et al.",
      "author_search": "lewis lewis",
      "doi": "10.1016/s0016-5107(00)70417-2",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0016-5107(00)70417-2",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10650267/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-lewis-2000-endoskopische-messung-pankreatischen-gewebeperfusion/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "2000 · Lewis — Endoskopische Messung der pankreatischen Gewebeperfusion bei Patienten mit chronischer Pankreatitis und Kontrollpatienten.",
      "summary": "Die pankreatische Durchblutung wurde endoskopisch mittels der Wasserstoffgas-Clearance-Technik gemessen und zeigte bei Patienten mit chronischer Pankreatitis eine signifikant niedrigere Perfusion als bei Kontrollpatienten. H₂ ist hier ein inertes diagnostisches Tracergas zur Blutflussmessung — kein therapeutisches Mittel. (Gastrointestinal Endoscopy, 2000.)",
      "assessment": "Einordnung: Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie. H₂ wird als inertes Tracergas zur Gewebeperfusionsmessung mittels Clearance-Technik eingesetzt. Es wurde kein H₂ zu therapeutischen Zwecken verabreicht. Dies ist eine diagnostische Physiologiestudie bei chronischer Pankreatitis. Aus dieser Arbeit sind keine therapeutischen Aussagen zu H₂ ableitbar. Sollte ohne klaren Hinweis nicht in einer H₂-Therapie-Datenbank erscheinen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die pankreatische Durchblutung ist in experimentellen Modellen bei akuter und chronischer Pankreatitis vermindert. Wir versuchten, eine sichere und zuverlässige Technik für deren Messung bei Patienten zu entwickeln und den Blutfluss bei Patienten mit chronischer Pankreatitis sowie bei Kontrollprobanden zu untersuchen. METHODE: Der pankreatische Blutfluss wurde mit der Wasserstoffgas-Clearance-Technik und einer endoskopisch platzierten Platinductal-Elektrode gemessen. Der pankreatische Blutfluss wurde bei 12 Patienten mit klinisch und radiografisch diagnostizierter chronischer Pankreatitis und 11 Kontrollpatienten gemessen, die sich einer endoskopischen retrograden Cholangiopankreatikographie (ERCP) wegen nicht-pankreatischer Pathologie unterzogen. ERGEBNISSE: Patienten mit chronischer Pankreatitis hatten einen signifikant niedrigeren pankreatischen Blutfluss als Kontrollpatienten (51,5 vs. 91,7 mL/min/100g, p < 0,01). Bei Sekretin-Stimulation stieg der pankreatische Blutfluss bei zwei Kontrollpatienten an, während dieser deutliche Anstieg bei drei Patienten mit chronischer Pankreatitis nicht beobachtet wurde. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Messung des pankreatischen Blutflusses mit einer endoskopisch platzierten Elektrode ist relativ sicher und einfach durchzuführen. Die histologisch mit chronischer Pankreatitis verbundene Narbenbildung und vaskuläre Fibrose spiegelt sich in einem niedrigeren pankreatischen Blutfluss wider.",
      "conclusion": "Measurement of pancreatic blood flow with an endoscopically placed electrode is relatively safe and simple to perform. The scarring and vascular fibrosis associated histologically with chronic pancreatitis is reflected in lower pancreatic blood flow."
    },
    {
      "pmid": "10193122",
      "year": 1999,
      "title": "Lactoseintoleranz bei Kindern. Eine Analyse von Wasserstoffgas in der Ausatemluft vereinfacht und verbessert die Diagnose.",
      "title_en": "[Lactose intolerance in children. An analysis of hydrogen gas in exhaled air simplifies and improves diagnosis].",
      "title_de": null,
      "journal": "Lakartidningen",
      "authors": "Särnblad et al.",
      "author_search": "särnblad särnblad",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10193122/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-saernblad-1999-lactoseintoleranz-kindern-analyse-wasserstoffgas/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1999 · Särnblad — Lactoseintoleranz bei Kindern. Eine Analyse von Wasserstoffgas in der Ausatemluft vereinfacht und verbessert die Diagnose.",
      "summary": "Dieser in der schwedischen Fachzeitschrift Läkartidningen erschienene Übersichtsartikel behandelt den Wasserstoff-Atemtest als diagnostisches Werkzeug bei Lactoseintoleranz im Kindesalter. Die Methode der Atemwasserstoffmessung wird als einfachere und zuverlässigere Alternative zur Diagnose einer Lactosemalabsorption vorgestellt. Im indizierten Datenbankdatensatz ist kein Abstract verfügbar. (Läkartidningen, 1999.)",
      "assessment": "Dies ist ein Übersichtsartikel zur klinischen Diagnostik — konkret der Wasserstoff-Atemtest bei Lactoseintoleranz im Kindesalter. Der „Wasserstoff“ ist ein diagnostischer Marker (Produkt der Darmflora-Fermentation), kein therapeutischer Wirkstoff. Kein Abstract verfügbar; Inhalt kann nicht vollständig bewertet werden. Der Artikel ist auf Schwedisch ohne englische Übersetzung im Datensatz. Diese Arbeit ist für die H₂-Therapie oder -Supplementierung nicht relevant.",
      "abstract": "Kein Abstract in der Datenbankindexierung verfügbar. Für den vollständigen Artikeltext siehe DOI des Originalartikels in Läkartidningen (1999).",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "10520620",
      "year": 1999,
      "title": "Folgen der unvollständigen Kohlenhydratabsorption beim Konsum von Fruchtsaft bei Säuglingen.",
      "title_en": "Consequences of incomplete carbohydrate absorption from fruit juice consumption in infants.",
      "title_de": null,
      "journal": "Archives of pediatrics & adolescent medicine",
      "authors": "Cole et al.",
      "author_search": "cole cole",
      "doi": "10.1001/archpedi.153.10.1098",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1001/archpedi.153.10.1098",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10520620/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cole-1999-folgen-unvollstaendigen-kohlenhydratabsorption-beim/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1999 · Cole — Folgen der unvollständigen Kohlenhydratabsorption beim Konsum von Fruchtsaft bei Säuglingen.",
      "summary": "Bei gesunden Säuglingen im Alter von ca. 5 Monaten verursachte Birnensaft (mit Sorbit und hohem Fruktoseanteil) eine durch Atemwasserstofftest nachweisbare Kohlenhydrat-Malabsorption und war mit erhöhter körperlicher Aktivität und Stoffwechselrate assoziiert. H₂ ist hier ein Atemluft-Biomarker, kein therapeutisches Mittel. (Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, 1999.)",
      "assessment": "Einordnung: Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie. Atemluft-H₂ wird als diagnostischer Marker der intestinalen Kohlenhydrat-Malabsorption bei Säuglingen eingesetzt. Es wurde kein Wasserstoff therapeutisch verabreicht. Dies ist eine pädiatrische Ernährungs-/GI-Physiologie-Studie. Keine therapeutischen Aussagen zu H₂ anwendbar. Sollte ohne klaren Hinweis nicht in einer H₂-Therapie-Datenbank erscheinen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die meisten Säuglinge konsumieren Fruchtsäfte bis zum 6. Lebensmonat. Fruchtsäfte mit Sorbit können jedoch mit einer Kohlenhydrat-Malabsorption ohne klinische Symptome assoziiert sein. Wir stellten die Hypothese auf, dass erhöhte körperliche Aktivität und Stoffwechselrate mit Kohlenhydrat-Malabsorption assoziiert sein könnten. METHODEN: Körperliche Aktivität und Stoffwechselrate wurden bei 14 gesunden Säuglingen (Alter 5,1 ± 0,8 Monate) über 3 Stunden in einer Atemkammer gemessen. Sieben erhielten Birnensaft, sieben Weißtraubensaft (120 mL) nach 2-stündigem Fasten. Die Studie war doppelt verblindet. Die Kohlenhydratabsorption wurde durch Atemwasserstoffgas-Analyse bestimmt. ERGEBNISSE: Im Vergleich zu Säuglingen ohne Kohlenhydrat-Malabsorption (Peak-Atemwasserstoff < 20 ppm über Baseline) zeigten 5 von 7 Birnensaft-Säuglingen und 2 von 7 Weißtraubensaft-Säuglingen Kohlenhydrat-Malabsorption (Peak ≥ 20 ppm über Baseline; p < 0,01). Diese Säuglinge zeigten auch erhöhte körperliche Aktivität (p < 0,001) und Stoffwechselrate (p < 0,05) nach dem Safttrinken. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Kohlenhydrat-Malabsorption ist bei Säuglingen mit erhöhter körperlicher Aktivität und Stoffwechselrate assoziiert. Fruchtsäfte mit Sorbit und hohen Fruktosewerten sind möglicherweise nicht optimal für junge Säuglinge.",
      "conclusion": "Carbohydrate malabsorption is associated with increased physical activity and metabolic rate in infants. Most of the infants who had carbohydrate malabsorption consumed pear juice. Therefore, fruit juices containing sorbitol and high levels of fructose may not be optimal for young infants."
    },
    {
      "pmid": "10659209",
      "year": 1999,
      "title": "Der Transport von Sauerstoff- und Wasserstoffgas durch lebende C6-Zellsuspensionen ist schneller als der in toten Zellen.",
      "title_en": "Oxygen and hydrogen gas transport through living C6 cell suspensions is faster than that in dead cells.",
      "title_de": null,
      "journal": "Advances in experimental medicine and biology",
      "authors": "Tomita et al.",
      "author_search": "tomita tomita",
      "doi": "10.1007/978-1-4615-4717-4_85",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/978-1-4615-4717-4_85",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10659209/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tomita-1999-transport-sauerstoff-wasserstoffgas-lebende/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1999 · Tomita — Der Transport von Sauerstoff- und Wasserstoffgas durch lebende C6-Zellsuspensionen ist schneller als der in toten Zellen.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie zeigt, dass lebende C6-Zellsuspensionen (Ratten-Gliom) sowohl Sauerstoff als auch molekulares Wasserstoffgas schneller transportieren als tote Zellsuspensionen. Der Befund legt nahe, dass aktive biologische Prozesse in lebenden Zellen die Gasdiffusion erleichtern — relevant für das Verständnis, wie gelöstes H₂ durch biologische Gewebe transportiert wird. (Advances in Experimental Medicine and Biology, 1999.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlegende In-vitro-Biophysikstudie zum Gastransport in Zellsuspensionen — es handelt sich nicht um eine Therapiestudie. Der Befund, dass lebende Zellen H₂-Transport schneller erleichtern als tote, ist mechanistisch interessant für das Verständnis der H₂-Bioverfügbarkeit, aber die Arbeit liefert keinen Beleg für klinische Effekte von H₂ in einem therapeutischen Kontext. Im Datenbankdatensatz ist kein Abstract verfügbar; eine detaillierte Bewertung erfordert Zugang zur Originalveröffentlichung (DOI: 10.1007/978-1-4615-4717-4_85).",
      "abstract": "Kein Abstract in der Datenbankindexierung verfügbar. Für den vollständigen Artikeltext siehe DOI: 10.1007/978-1-4615-4717-4_85.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "10550517",
      "year": 1999,
      "title": "Eine präventive Wirkung eines selektiven Endothelin-A-Rezeptor-Antagonisten, S-0139, auf die erythropoetininduzierte Verminderung des renalen kortikalen Blutflusses.",
      "title_en": "A preventive effect of a selective endothelin-A receptor antagonist, S-0139, on the erythropoietin-induced reduction of the renal cortical blood flow.",
      "title_de": null,
      "journal": "Urological research",
      "authors": "Ishikawa et al.",
      "author_search": "ishikawa ishikawa",
      "doi": "10.1007/s002400050156",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s002400050156",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10550517/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishikawa-1999-praeventive-selektiven-endothelin-rezeptor/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1999 · Ishikawa — Eine präventive Wirkung eines selektiven Endothelin-A-Rezeptor-Antagonisten, S-0139, auf die erythropoetininduzierte Verminderung des renalen kortikalen Blutflusses.",
      "summary": "Diese Tierstudie an Wistar-Ratten zeigt, dass Erythropoetin (EPO) den renalen kortikalen Blutfluss (RCBF) durch Auslösung von Endothelin-1-Freisetzung verringert, und dass der selektive ET-A-Rezeptor-Antagonist S-0139 diese Verringerung verhindern kann. Molekulares Wasserstoffgas wurde ausschließlich als Messmethode (Wasserstoffgas-Clearance-Methode) verwendet, nicht als therapeutische Intervention. (Urological Research, 1999.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tier-Pharmakologiestudie (Rattenmodell) — es handelt sich nicht um eine therapeutische H₂-Studie. Molekularer Wasserstoff wurde ausschließlich als Messwerkzeug (Clearance-Methode) zur Quantifizierung des Nierenperfusion verwendet. Das therapeutische Thema ist die Endothelin-A-Rezeptor-Antagonismus, nicht H₂. Die Ergebnisse sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar ohne weitere klinische Validierung. Der Nierenperfusionsbefund ist von Interesse für Nephrologie und EPO-Therapiemanagement, liefert aber keinen Beleg für gesundheitliche H₂-Effekte.",
      "abstract": "Wir haben bestätigt, dass der renale kortikale Blutfluss (RCBF) durch rekombinantes humanes Erythropoetin (EPO) signifikant vermindert wird. Endothelin-1 (ET(1)) gilt als Mediator, da sein Spiegel bei EPO-Gabe signifikant anstieg. Die vorliegende Studie wurde durchgeführt, um die Wirkung des selektiven ET-A-Rezeptor-Antagonisten S-0139 auf die EPO-induzierte RCBF-Reduktion zu klären. Zehn Wochen alte männliche Wistar-Ratten mit einem Gewicht von ca. 250 g wurden in fünf Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 (n = 5), eine Kontrollgruppe, erhielt normale Kochsalzlösung (NSS). Gruppe 2 (n = 5) erhielt 200 U/kg KG pro Stunde EPO. Gruppe 3 (n = 5) erhielt 400 U/kg KG pro Stunde EPO. Gruppe 4 (n = 5) erhielt sowohl 200 U/kg KG pro Stunde EPO als auch 4 mg/kg KG pro Stunde S-0139. Gruppe 5 (n = 5) erhielt sowohl 200 U/kg KG pro Stunde EPO als auch 40 mg/kg KG pro Stunde S-0139. Die Substanzen wurden über die rechte Femoralvene mittels Mikro-Infusionspumpe 4 Stunden lang unter Urethan-Anästhesie intravenös verabreicht. Der RCBF wurde alle 30 Minuten mit der Wasserstoffgas-Clearance-Methode gemessen. Nach Ablauf der 4 Stunden wurden die Plasmakonzentrationen von Kreatinin (Cr), ET1 und Renin-Aktivität (RA) bestimmt. Im Vergleich zu Gruppe 1 zeigten Gruppen 2 und 3 signifikante (P < 0,001) RCBF-Abnahmen, während die ET1-Spiegel dieser beiden Gruppen signifikant anstiegen (P < 0,03). ET1 der Gruppen 4 und 5 stieg ebenfalls signifikant an (P < 0,03), jedoch verringerte sich der RCBF dieser beiden Gruppen nicht. Zwischen den fünf Gruppen wurden keine signifikanten Unterschiede in Cr oder RA beobachtet. EPO induziert ET(1)-Sekretion. Die RCBF-Reduktion ist auf ET(1)-vermittelte Vasokonstriktion zurückzuführen. S-0139 hat das Potenzial, die EPO-induzierte und ET(1)-vermittelte RCBF-Reduktion zu verhindern.",
      "conclusion": "The reduction of RCBF is due to ET(1)-derived vasoconstriction. S-0139 has potential for preventing EPO-induced and ET(1)-mediated RCBF reduction."
    },
    {
      "pmid": "10513557",
      "year": 1999,
      "title": "Rolle des Calcitonin Gene-Related Peptide und capsaicinsensitiver Afferenzen bei der zentral durch Thyrotropin-Releasing-Hormon induzierten hepatischen Hyperämie.",
      "title_en": "Role of calcitonin gene-related peptide and capsaicin-sensitive afferents in central thyrotropin-releasing hormone-induced hepatic hyperemia.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of pharmacology",
      "authors": "Tamori et al.",
      "author_search": "tamori tamori",
      "doi": "10.1016/s0014-2999(99)00527-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0014-2999(99)00527-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10513557/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-tamori-1999-rolle-des-calcitonin-gene/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "saline-iv"
      ],
      "indications": [
        "liver",
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1999 · Tamori — Rolle des Calcitonin Gene-Related Peptide und capsaicinsensitiver Afferenzen bei der zentral durch Thyrotropin-Releasing-Hormon induzierten hepatischen Hyperämie.",
      "summary": "Diese Tierstudie an narkotisierten Ratten zeigt, dass eine zentrale (intrazisternale) Injektion eines TRH-Analogons den hepatischen Blutfluss über capsaicinsensitive afferente Neuronen und CGRP erhöht — und dass die Blockade eines der beiden Wege diesen Effekt vollständig aufhebt. Molekularer Wasserstoff wurde ausschließlich als Messwerkzeug (Wasserstoffgas-Clearance) zur Quantifizierung des Leberblutflusses verwendet, nicht als therapeutischer Wirkstoff. (European Journal of Pharmacology, 1999.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tier-Neurophysiologie-/Pharmakologiestudie — es handelt sich nicht um eine therapeutische H₂-Studie. Molekularer Wasserstoff wurde ausschließlich als Messwerkzeug (Clearance-Methode) für den hepatischen Blutfluss verwendet, nicht als Intervention. Die Befunde betreffen einen spezifischen neuronalen Signalweg zur Regulierung der Leberperfusion — nicht irgendwelche H₂-Gesundheitseffekte. Die Ergebnisse sind ohne weitere Studien nicht auf die klinische Praxis beim Menschen übertragbar. Der Wasserstoffbezug ist rein methodologischer Natur.",
      "abstract": "Die Beteiligung capsaicinsensitiver afferenter Neuronen und des Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) an der zentral durch Thyrotropin-Releasing-Hormon (TRH) induzierten hepatischen Hyperämie wurde an Urethan-narkotisierten Ratten untersucht. Sowohl die systemische Capsaicin-Vorbehandlung als auch die intravenöse Gabe des CGRP-Rezeptorantagonisten, humanem CGRP-(8-37), hob den stimulierenden Effekt des hepatischen Blutflusses, der durch intrazisternale Injektion des TRH-Analogons (RX-77368; p-Glu-His-(3,3'-dimethyl)-Pro-NH₂, 100 ng) induziert wurde, vollständig auf, was mit der Wasserstoffgas-Clearance-Methode gemessen wurde. Diese Daten belegen die Beteiligung capsaicinsensitiver afferenter Neuronen und CGRP an der zentral induzierten TRH-Stimulation des hepatischen Blutflusses.",
      "conclusion": "Both systemic capsaicin pretreatment and intravenous administration of CGRP receptor antagonist, human CGRP-(8-37), completely abolished the stimulatory effect of hepatic blood flow induced by intracisternal injection of TRH analog (RX-77368; p-Glu-His-(3,3'-dimethyl)-Pro-NH2, 100 ng), assessed by the hydrogen gas clearance method. These data demonstrate the involvement of capsaicin-sensitive affe"
    },
    {
      "pmid": "10217412",
      "year": 1999,
      "title": "CTAB-vermittelte Anreicherung aktiver Formen neuartiger dimerer Maxizyme.",
      "title_en": "CTAB-mediated enrichment for active forms of novel dimeric maxizymes.",
      "title_de": null,
      "journal": "FEBS letters",
      "authors": "Nakayama et al.",
      "author_search": "nakayama nakayama",
      "doi": "10.1016/s0014-5793(99)00325-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0014-5793(99)00325-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10217412/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakayama-1999-ctab-vermittelte-anreicherung-aktiver/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1999 · Nakayama — CTAB-vermittelte Anreicherung aktiver Formen neuartiger dimerer Maxizyme.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie zeigt, dass das kationische Detergens CTAB die Aktivität dimerer Ribozyme (sogenannte Maxizyme) dramatisch steigert, indem es die Umwandlung inaktiver Konformationen in aktive Formen fördert. Im eindrucksvollsten Fall wurde die Aktivität des instabilsten Maxizyms um das 100-Fache gesteigert. Der „Wasserstoff“-Bezug beschränkt sich auf Wasserstoffbrückenbindungen, die inaktive RNA-Konformationen stabilisieren und durch CTAB aufgebrochen werden. (FEBS Letters, 1999.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlegende In-vitro-RNA-Biochemiestudie ohne jegliche Relevanz für die molekulare H₂-Therapie. Die Erwähnung von „Wasserstoff“ bezieht sich auf intramolekulare Wasserstoffbrückenbindungen in der RNA-Sekundärstruktur — ein völlig anderes chemisches Phänomen als molekulares H₂-Gas. Die Studie ist von Interesse für Gentherapie und RNA-Engineering. Leser, die nach H₂-Gesundheitsbelegen suchen, finden hier nichts Relevantes. Die Aufnahme in eine wasserstoffbezogene Datenbank scheint ein Falsch-Positiv-Schlagwort-Treffer zu sein.",
      "abstract": "Wir haben zuvor gezeigt, dass verkürzte Formen (Stem-II-deletierte) von Hammerhead-Ribozymen mit geringer intrinsischer Aktivität sehr aktive Dimere mit einem gemeinsamen Stem II bilden (sehr aktive kurze Ribozyme, die Dimere bilden können, wurden als Maxizyme bezeichnet). Infolge einer solchen dimeren Struktur sind heterodimere Maxizyme potenziell in der Lage, ein Substrat gleichzeitig an zwei verschiedenen Stellen zu spalten. In diesem Fall befinden sich aktive Heterodimere im Gleichgewicht mit inaktiven Homodimeren. Längere Formen von gemeinsamen Stem-II-Strukturen können zur Anreicherung der aktiven Heterodimere in vitro führen. In dieser Studie untersuchten wir, ob das kationische Detergens CTAB, das bekanntermaßen die Strangverschiebung von Nukleinsäuren fördert, die Dimerisierung von Maxizymen hemmen könnte. Signifikant ist, dass CTAB unter allen untersuchten Bedingungen stattdessen die Aktivität einer Vielzahl von Maxizymen steigerte, wobei das Ausmaß der Steigerung von den Bedingungen abhing. Die Aktivität unseres instabilsten, am wenigsten aktiven Maxizyms wurde durch CTAB um das 100-Fache gesteigert. Die Strangverschiebungsaktivität von CTAB scheint daher die Umwandlung alternativer Konformationen inaktiver Maxizyme mit intra- und intermolekularen Wasserstoffbrückenbindungen in aktive Formen zu fördern. Damit kann unser kleinstes Maxizym auch als potenzieller Kandidat für ein genausschaltendes Mittel in vivo angesehen werden, da bekannt ist, dass verschiedene Förderer von Strangverschiebungsreaktionen in vivo existieren. Obwohl die Aktivitäten von Ribozymen in vitro nicht notwendigerweise ihre Aktivitäten in vivo widerspiegeln, legen unsere Ergebnisse nahe, dass die Aktivität von Ribozymen in vivo besser abgeschätzt werden kann, indem Ribozymkinetik in Gegenwart von CTAB in vitro durchgeführt wird.",
      "conclusion": "Thus, our smallest maxizyme can also be considered a potential candidate for a gene-inactivating agent in vivo, in view of the fact that various facilitators of strand displacement reactions are known to exist in vivo (indeed, a separate experiment in cell culture supported the conclusion that our smallest maxizyme is a good gene-inactivating agent). Although activities of ribozymes in vitro do no"
    },
    {
      "pmid": "9914304",
      "year": 1999,
      "title": "Anaerobe Transformation von Quercetin-3-glucosid durch Bakterien aus dem menschlichen Darmtrakt.",
      "title_en": "Anaerobic transformation of quercetin-3-glucoside by bacteria from the human intestinal tract.",
      "title_de": null,
      "journal": "Archives of microbiology",
      "authors": "Schneider et al.",
      "author_search": "schneider schneider",
      "doi": "10.1007/s002030050682",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/s002030050682",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9914304/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-schneider-1999-anaerobe-transformation-quercetin-glucosid/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1999 · Schneider — Anaerobe Transformation von Quercetin-3-glucosid durch Bakterien aus dem menschlichen Darmtrakt.",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie identifiziert zwei Typen von Darmbakterien — Enterococcus casseliflavus und Eubacterium ramulus — die unter anaeroben Bedingungen das pflanzliche Flavonoid Quercetin-3-glucosid abbauen können. Molekularer Wasserstoff ist eines von mehreren geringfügigen Fermentationsnebenprodukten. Die Studie gibt Einblick in den Polyphenolstoffwechsel von Darmbakterien. (Archives of Microbiology, 1999.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlegende In-vitro-Darmmikrobiologiestudie — sie ist nicht relevant für die H₂-Therapie. Molekularer Wasserstoff tritt nur als geringfügiges Fermentationsnebenprodukt auf und ist nicht Gegenstand der Untersuchung. Die Befunde sind relevant für die Polyphenol-Metabolismus- und Darmmikrobiom-Forschung. Aus dieser Arbeit können keine therapeutischen H₂-Schlussfolgerungen gezogen werden. Die Aufnahme in eine H₂-Datenbank ist wahrscheinlich ein schlagwortbasiertes Falsch-Positiv.",
      "abstract": "Aus menschlichem Kot wurden zwei phänotypisch verschiedene Typen von Bakterien auf Quercetin-3-glucosid als Kohlenstoff- und Energiequelle isoliert. Isolate eines Typs wurden als Stämme von Enterococcus casseliflavus identifiziert. Sie nutzten den Zuckeranteil des Glykosids, bauten das Aglykon jedoch nicht weiter ab. Der Zuckeranteil (4 mM) wurde zu 5,5 ± 2,1 mM Formiat, 2,1 ± 0,7 mM Acetat, 1,6 ± 0,3 mM L-Lactat und 1,3 ± 0,4 mM Ethanol fermentiert. Der zweite Isolattyp wurde als Eubacterium ramulus identifiziert. Dieser Organismus war in der Lage, das aromatische Ringsystem abzubauen. Wachsende Kulturen von Eubacterium ramulus wandelten 5 mM Quercetin-3-glucosid in 1,7 ± 0,6 mM 3,4-Dihydroxyphenylessigsäure, 7,6 ± 1,0 mM Acetat und 4,0 ± 0,4 mM Butyrat um. Molekularer Wasserstoff, 3,4-Dihydroxybenzaldehyd und Ethanol wurden in geringen Mengen nachgewiesen. Phloroglucinol war ein transientes Intermediat beim Abbau von Quercetin-3-glucosid. Eubacterium ramulus wuchs nicht auf dem Aglykon Quercetin oder dem Ringspaltungsintermediat Phloroglucinol, spaltete jedoch das Flavonoid-Ringsystem, wenn Glucose als Kosubstrat vorhanden war. Die wahrscheinlichste Anzahl Quercetin-3-glucosid-abbauender Bakterien in neun menschlichen Kotproben betrug 10⁷–10⁹/g Trockenmasse. Isolate aus diesen Experimenten wurden alle als Eubacterium ramulus identifiziert.",
      "conclusion": "The most probable number of quercetin-3-glucoside-degrading bacteria determined in nine human fecal samples was 10(7)-10(9)/g dry mass. Isolates from these experiments were all identified as Eubacterium ramulus."
    },
    {
      "pmid": "9515746",
      "year": 1998,
      "title": "¹³C-Atemtest in der gastroenterologischen Praxis.",
      "title_en": "13C breath test in gastroenterological practice.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scandinavian journal of gastroenterology. Supplement",
      "authors": "Swart et al.",
      "author_search": "swart swart",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9515746/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-swart-1998-13c-atemtest-gastroenterologischen-praxis/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "liver"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1998 · Swart — ¹³C-Atemtest in der gastroenterologischen Praxis.",
      "summary": "Dieser Übersichtsartikel fasst den Einsatz von Atemtests — einschließlich Wasserstoffgasausscheidung und ¹³C-markiertem Kohlendioxid — in der gastroenterologischen Praxis als nicht-invasive Alternativen zu invasiven diagnostischen Verfahren zusammen. Anwendungen umfassen Magenentleerung, H.-pylori-Nachweis, bakterielle Überwucherung des Dünndarms, Pankreasfunktion und hepatische Stoffwechselkapazität. (Scandinavian Journal of Gastroenterology. Supplement, 1998.)",
      "assessment": "Dies ist eine Übersichtsarbeit zur diagnostischen Atemtest-Methodik in der Gastroenterologie. Das diskutierte Wasserstoffgas ist ein diagnostischer Biomarker, der durch Darmbakterien bei der Kohlenhydratfermentation produziert wird — es ist kein molekulares H₂ als therapeutischer Wirkstoff. Der Überblick bietet einen soliden Einblick in klinische Atemtest-Anwendungen, hat aber keine Relevanz für H₂-Supplementierung, H₂-Wasser oder H₂-Inhalationstherapie.",
      "abstract": "Atemtests werden in der gastroenterologischen Praxis eingesetzt, um (patho)physiologische und metabolische Prozesse auf indirekte Weise zu untersuchen. Bei diesen Tests wird das Auftreten eines Metaboliten einer spezifischen Testsubstanz in der Atemluft untersucht. Die Annahme, die jedem Atemtest zugrunde liegt, ist, dass ein Schritt — der interessierende Prozess — in der Absorption und dem Metabolismus des Tracers geschwindigkeitsbestimmend ist. Sowohl die Wasserstoffgasausscheidung als auch das Auftreten von Kohlendioxid in der Atemluft können untersucht werden. Wenn eine kohlenstoffmarkierte Testsubstanz verwendet wird, wird das stabile Isotop ¹³C gegenüber dem radioaktiven Isotop ¹⁴C bevorzugt. Messungen von ¹³C in der Ausatemluft werden per Massenspektrometrie durchgeführt. Aufgrund der indirekten Natur von Atemtests, die eine Abfolge von Reaktionen und Stoffwechselpools einbezieht, liefern sie in der Regel semiquantitative Daten. Die Tests sind dennoch nützlich, da sie invasive Techniken oft durch ein einfaches Verfahren ersetzen, das sicher ist, da keine Radioaktivität involviert ist. Atemtests wurden eingesetzt, um Magenentleerung, das Vorhandensein von Helicobacter pylori im Magen, bakterielle Dünndarmüberwucherung, exokrine Pankreasfunktion sowie hepatische Stoffwechselkapazität zu messen; andere potenzielle Anwendungen von Atemtests werden derzeit untersucht.",
      "conclusion": "The tests are nevertheless useful because they often replace invasive techniques with a simple procedure that is safe because there is no radioactivity involved. BTs have been used to measure gastric emptying, the presence of Helicobacter pylori in the stomach, small-bowel bacterial overgrowth, exocrine pancreatic function as well as liver metabolic capacity; other potential applications of BTs ar"
    },
    {
      "pmid": "9867093",
      "year": 1998,
      "title": "Fructose-Sorbit-Malabsorption und Symptomprovokation beim Reizdarmsyndrom: Beziehung zu enteraler Hypersensitivität und Dysmotilität.",
      "title_en": "Fructose-sorbitol malabsorption and symptom provocation in irritable bowel syndrome: relationship to enteric hypersensitivity and dysmotility.",
      "title_de": null,
      "journal": "Scandinavian journal of gastroenterology",
      "authors": "Evans et al.",
      "author_search": "evans evans",
      "doi": "10.1080/00365529850172502",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1080/00365529850172502",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9867093/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-evans-1998-fructose-sorbit-malabsorption-symptomprovokation/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1998 · Evans — Fructose-Sorbit-Malabsorption und Symptomprovokation beim Reizdarmsyndrom: Beziehung zu enteraler Hypersensitivität und Dysmotilität.",
      "summary": "Bei 15 Patientinnen mit Reizdarmsyndrom (IBS) provozierten Fructose-Sorbit-Mischungen Symptome und erhöhten den Atemwasserstoff bei Malabsorbern — jedoch war die Symptomschwere nicht mit jejunaler Hypersensitivität oder Dysmotilität assoziiert. Atemluft-H₂ ist hier ein Fermentations-Biomarker, kein therapeutisches Mittel. (Scandinavian Journal of Gastroenterology, 1998.)",
      "assessment": "Dies ist eine ehrliche Null-Befund-Studie mit Implikationen für das IBS-Management und die FODMAP-Forschung. Atemluft-H₂ wurde als validierter diagnostischer Marker der Dickdarmfermentation eingesetzt. H₂ ist hier kein therapeutisches Mittel — es ist ein endogenes Nebenprodukt der Zuckerfermentation, das zur Bestätigung der Malabsorption gemessen wird. Limitationen: kleine Stichprobe (n = 15, nur weiblich); keine Randomisierung; Einzelzentrum. Der negative Befund hinsichtlich Hypersensitivität und Dysmotilität als Prädiktoren der Symptomantwort ist der wissenschaftlich interessante Beitrag. Diese Studie sollte ohne klaren Hinweis nicht in einer H₂-Therapie-Datenbank erscheinen.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Fructose-Sorbit (F-S)-Mischungen können bei IBS-Patienten Symptome provozieren, und ein Teil der IBS-Patienten hat auch eine enterale Hypersensitivität gegenüber Distension. Wir stellten daher die Hypothese auf, dass Zuckermalabsorption und Fermentation unter H₂-Gasproduktion bei Hypersensitivitätspatienten in stärkerem Maße Symptome provozieren könnte. METHODEN: 15 weibliche IBS-Patientinnen (44 ± 15 Jahre) absolvierten an getrennten Terminen 3-stündige Atemwasserstoffanalysen nach Einnahme von 10 g Lactulose und 25 g Fructose mit 5 g Sorbit. Jejunale Sensitivität und Motorik wurden durch Ballondistension bzw. 24-h-Manometrie bestimmt. ERGEBNISSE: 4 und 7 Patientinnen hatten jejunale Hypersensitivität für Wahrnehmung bzw. Schmerz. 11, 9 und 9 Patientinnen hatten Dysmotilität bei nüchternem Phase 3, Phase 2 bzw. gespeister Motoraktivität. Von den Patientinnen mit Symptomprovokation nach F-S (n = 8 innerhalb 3 h, n = 12 innerhalb 12 h) oder mit F-S-Malabsorption (n = 10) unterschied sich der relative Anteil nicht auf Basis der An- oder Abwesenheit von jejunaler Hypersensitivität oder motorischer Dysfunktion. Symptomscores und Wasserstoffproduktion unterschieden sich in diesen Untergruppen ebenfalls nicht. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Obwohl Kohlenhydrat-Malabsorption bei einigen IBS-Patienten Symptome provozieren kann, besteht kein konsistenter Zusammenhang zwischen diesem Phänomen und dem Vorhandensein von jejunaler Hypersensitivität oder Dysmotilität.",
      "conclusion": "Although carbohydrate malabsorption can provoke symptoms in some IBS patients, there is no consistent association between such a phenomenon and the presence of either jejunal hypersensitivity or dysmotility."
    },
    {
      "pmid": "9771858",
      "year": 1998,
      "title": "Energieumsatz und Netto-Substratverwertung bei Männern, die übliche und hohe Mengen an Nicht-Stärke-Polysacchariden zu sich nehmen",
      "title_en": "Energy expenditure and net substrate utilization in men ingesting usual and high amounts of nonstarch polysaccharide.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of clinical nutrition",
      "authors": "Poppitt et al.",
      "author_search": "poppitt poppitt",
      "doi": "10.1093/ajcn/68.4.820",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ajcn/68.4.820",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9771858/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-poppitt-1998-energieumsatz-netto-substratverwertung-maennern/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1998 · Poppitt et al. — Energieumsatz und Netto-Substratverwertung bei Männern, die übliche und hohe Mengen an Nicht-Stärke-Polysacchariden zu sich nehmen",
      "summary": "Eine ballaststoffreiche Ernährung (Nicht-Stärke-Polysaccharide) hatte keinen messbaren thermogenen Effekt und keine kurzfristigen Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung bei gesunden Männern. Atemwasserstoff und Methan wurden als Stoffwechsel-Nebenprodukte der Darmmikroben gemessen — nicht als therapeutische Substanzen. Das praktische Ergebnis: Mehr Ballaststoffe essen kurbelt die Kalorienverbrennung nicht an. (American Journal of Clinical Nutrition, 1998.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Atemwasserstoff wird ausschließlich als Fermentationsmarker zur Beurteilung der Kohlenhydrat-Malabsorption und bakteriellen Darmaktivität eingesetzt — ein standardmäßiges gastroenterologisches Werkzeug. Das eigentliche Thema ist Ballaststoffernährung und Energiestoffwechsel. Die Studie ist gut konzipiert (randomisiertes Cross-over, Stoffwechselkammer, 24-h-Kalorimetrie, n = 12), und ihr Null-Ergebnis ist klar formuliert. Limitationen: kleine Stichprobe, kurze Dauer (~3 Wochen), kontrollierte Stoffwechselkammer-Bedingungen spiegeln möglicherweise kein Freizeitverhalten wider. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Von Natur aus NSP-reiche Ernährungsweisen werden häufig zur Körpergewichtsregulation und Gesundheit empfohlen, aber die Konsequenzen für den Energieverbrauch und die Substratwahl sind nicht geklärt. ZIEL: Wir untersuchten, ob Energieverbrauch und Substratwahl unterschiedlich sind, wenn Männer eine NSP-reichere Diät gegenüber einer üblichen Mischkost verzehren. DESIGN: Ein randomisiertes Cross-over-Design wurde verwendet, bei dem 12 gesunde Männer für ca. 3 Wochen in einer Stoffwechsel-Suite eine Erhaltungsdiät erhielten. Durch gezielte Nahrungsmittelauswahl waren die übliche und die NSP-reiche Diät hinsichtlich Protein-, Fett- und Kohlenhydratgehalt ähnlich. Es wurde eine 24-stündige, indirekte, offene Kreislauf-Kalorimetrie durchgeführt, einschließlich der Messung von Wasserstoffgas und Methan. ERGEBNISSE: Der mittlere gesamte 24-h-Energieverbrauch und die prozentualen Anteile aus Protein-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel betrugen 10 MJ/d bzw. 16 %, 35 % und 48 %. Unterschiede zwischen den 2 Diäten waren nur -0,005 ± 0,130 MJ/d, -0,3 ± 1,3 %, -0,2 ± 2,0 % und 0,6 ± 2,2 % und nicht signifikant (P > 0,2). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es gab keine thermogene Reaktion auf die NSP-reiche Diät, die für die Körpergewichtskontrolle vorteilhaft wäre, und keinen kurzfristigen Einfluss auf die Körperzusammensetzung, was aus dem fehlenden Wechsel im Protein-, Fett- oder Kohlenhydratstoffwechsel geschlossen werden kann.",
      "conclusion": "There was no thermogenic response to the high-NSP diet, which would be advantageous for body weight control, and no short-term influence on body composition, as may be judged from a lack of change in protein, fat, or carbohydrate metabolism."
    },
    {
      "pmid": "9492232",
      "year": 1998,
      "title": "Ein einstündiger aktiver Bewältigungsstressor verkürzt die Dünndarmpassagezeit bei gesunden jungen Erwachsenen",
      "title_en": "A one-hour active coping stressor reduces small bowel transit time in healthy young adults.",
      "title_de": null,
      "journal": "Psychosomatic medicine",
      "authors": "Ditto et al.",
      "author_search": "ditto ditto",
      "doi": "10.1097/00006842-199801000-00002",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1097/00006842-199801000-00002",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9492232/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ditto-1998-einstuendiger-aktiver-bewaeltigungsstressor-verkuerzt/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1998 · Ditto et al. — Ein einstündiger aktiver Bewältigungsstressor verkürzt die Dünndarmpassagezeit bei gesunden jungen Erwachsenen",
      "summary": "Eine einstündige Stressaufgabe (leichte Elektroschocks durch Videospiele vermeiden) verkürzte die Dünndarmpassagezeit von 79 auf 55 Minuten bei gesunden Männern. Die Verkürzung war mit kardialer Sympathikusaktivität verknüpft und deutet darauf hin, dass die Darm-Hirn-Achse rasch auf psychologischen Stress reagiert. Wasserstoff wird hier ausschließlich als diagnostischer Atemtest-Marker eingesetzt — nicht als Therapeutikum. (Psychosomatic Medicine, 1998.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Atemwasserstoff wird als diagnostischer Tracer im Laktulose-Atemtest eingesetzt — eine standardmäßige gastroenterologische Methode zur Messung der Dünndarmpassagezeit. Das Studienthema ist psychosomatische Medizin und Darmmotilität. Das Design ist ein gut kontrolliertes Cross-over (n = 12, Intraindividualvergleich). Limitationen: kleine, rein männliche Studentenstichprobe, Labor-Stressor generalisiert möglicherweise nicht, Einzelsitzungsdesign. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "ZIEL: Untersuchung des Effekts eines prolongierten aktiven Bewältigungsstressors auf den Transit einer Substanz vom Mund durch den Dünndarm bei gesunden Probanden. METHODE: Zwölf gesunde männliche Studenten erhielten 10 g Laktulose (ein nicht resorbierbares Kohlenhydrat) in zwei experimentellen Sitzungen. Bei normalen Personen produziert Laktulose Wasserstoffgas, wenn es Bakterien im Dickdarm ausgesetzt wird. Wiederholte Messungen des Atemwasserstoffs wurden über 2 Stunden vorgenommen. In einer Sitzung ruhten die Probanden 2 Stunden. In der anderen, gegenbalancierten Sitzung vermieden die Probanden leichte Elektroschocks durch Videospielen während der ersten Stunde. ERGEBNISSE: Stress erzeugte eine statistisch und klinisch signifikante Verkürzung der mittleren Transitzeit von 79 auf 55 Minuten. Das Ausmaß der stressinduzierten Verkürzung der Dünndarmpassagezeit war signifikant mit dem Wechsel eines Index der kardialen Sympathikusaktivität, der Pulstransitzeit, korreliert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Ein prolongierter aktiver Bewältigungsstressor mit minimalen motorischen Anforderungen erzeugte eine Abnahme der Dünndarmpassagezeit, die mit jener aus mehreren Studien zu körperlicher Belastung und in Vergleichen zwischen gesunden Kontrollen und Patienten mit dem Durchfall-prädominanten Reizdarm-Syndrom vergleichbar war.",
      "conclusion": "A prolonged active coping stressor with minimal motor requirements produced a decrease in small bowel transit time comparable with that observed in several studies of the effects of physical exercise and in comparisons between normal controls and patients with diarrhea-predominant irritable bowel syndrome."
    },
    {
      "pmid": "8870180",
      "year": 1996,
      "title": "Magnetisierungstransfer-Magnetresonanztomographie: eine klinische Übersichtsarbeit",
      "title_en": "Magnetization transfer magnetic resonance imaging: a clinical review.",
      "title_de": null,
      "journal": "Topics in magnetic resonance imaging : TMRI",
      "authors": "Mehta et al.",
      "author_search": "mehta mehta",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8870180/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mehta-1996-magnetisierungstransfer-magnetresonanztomographie-klinische-uebersichtsarbeit/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cancer",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1996 · Mehta — Magnetisierungstransfer-Magnetresonanztomographie: eine klinische Übersichtsarbeit",
      "summary": "Magnetisierungstransfer (MT) ist eine MRT-Technik, die die Wechselwirkung zwischen freien Wasserprotonen und makromolekülgebundenen Protonen ausnutzt — sie liefert Gewebekontrast, der strukturelle Integrität jenseits konventioneller T1-, T2- und Protonendichte-Bilder sichtbar macht. Diese klinische Übersichtsarbeit behandelt die Physik des MT, normale Gehirndarstellungen und wesentliche neuroradiologische Anwendungen, darunter Multiple Sklerose, Weißsubstanzläsionen, Tumoren und Gefäßdarstellung. (Topics in Magnetic Resonance Imaging, 1996.)",
      "assessment": "Dieser Artikel ist ein Review zur diagnostischen Bildgebung, keine Wasserstofftherapie-Studie. Er beschreibt die Physik der Magnetisierungstransfer-MRT und neuroradiologische Anwendungen in den 1990er Jahren — eine legitime und etablierte Technik. Der Bezug zu „Wasserstoff” erfolgt rein über die MRT-Protonenphysik (¹H-NMR), nicht über molekularen H₂ oder wasserstoffreiches Wasser. Aus dieser Arbeit sollten keine therapeutischen Aussagen über H₂ abgeleitet werden. Für Forschende, die klinische Belege zur therapeutischen Wirkung von H₂ suchen, ist dieser Artikel nicht relevant.",
      "abstract": "Die Magnetresonanztomographie hat traditionell die T1- und T2-Relaxationszeiten sowie die Protonendichte (PD) des Gewebewassers (Wasserstoffprotonen) genutzt, um den Bildkontrast zu steuern. Magnetisierungstransfer (MT) ist eine neue Form des Gewebekontrastes, die auf dem physikalischen Konzept beruht, dass Gewebe zwei oder mehr separate Populationen von Wasserstoffprotonen enthalten: einen hochmobilen (freien) Wasserstoff-(Wasser-)Pool und einen immobilen (eingeschränkten) Wasserstoffpool — letztere sind jene Protonen, die an große makromolekulare Proteine und Lipide gebunden sind, wie sie etwa in Zellmembranen wie Myelin vorkommen. Eine direkte Beobachtung des eingeschränkten Magnetisierungspools ist normalerweise nicht möglich, da seine T2-Zeit extrem kurz ist (< 200 Mikrosekunden). Eine Sättigung des eingeschränkten Pools hat jedoch einen messbaren Effekt auf den freien Protonenpool. Die Sättigung des eingeschränkten Pools verringert das Signal des freien Pools durch Transfer der Sättigung. Der Austausch von Magnetisierung zwischen freien und eingeschränkten Wasserstoffprotonen ist ein wesentlicher Mechanismus der Spin-Gitter-(T1-)Relaxation in Geweben und die physikalische Grundlage des MT. Durch eine geeignet konzipierte Pulssequenz kann MT-Kontrast (MTC) erzeugt werden. MT-Kontrast unterscheidet sich von T1, T2 und PD und spiegelt wahrscheinlich die strukturelle Integrität des abgebildeten Gewebes wider. Verschiedene klinisch bedeutsame Anwendungen des MT haben sich entwickelt. In diesem klinischen Review der neuroradiologischen Anwendungen des MT werden die Physik des MT, das Erscheinungsbild des normalen Gehirns mit MT sowie die Verwendung von MT zur Kontrastanhebung/Hintergrundsuppression und zur Gewebecharakterisierung kurz vorgestellt — beispielsweise bei der Beurteilung von Multipler Sklerose, anderen Weißsubstanzläsionen und Tumoren. Außerdem wird auf die Rolle des MT bei der Darstellung kleiner Gefäße in der dreidimensionalen Time-of-Flight-MR-Angiographie, bei Hals-Kopf-Erkrankungen sowie auf neuere MT-Anwendungen eingegangen.",
      "conclusion": "In this clinical review of the neuroradiological applications of MT, we briefly review the physics of MT, the appearance of normal brain with MT, and the use of MT as a method of contrast enhancement/background suppression and in tissue characterization, such as evaluation of multiple sclerosis and other white-matter lesions and tumors. The role of MT in small-vessel visualization on three-dimensi"
    },
    {
      "pmid": "8613657",
      "year": 1996,
      "title": "Wie viel Lactose ist wenig Lactose?",
      "title_en": "How much lactose is low lactose?",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of the American Dietetic Association",
      "authors": "Hertzler et al.",
      "author_search": "hertzler hertzler",
      "doi": "10.1016/s0002-8223(96)00074-0",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0002-8223(96)00074-0",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8613657/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hertzler-1996-wie-viel-lactose-ist/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1996 · Hertzler et al. — Wie viel Lactose ist wenig Lactose?",
      "summary": "Lactose-intolerante Erwachsene vertrugen bis zu 6 g Lactose pro Portion ohne nennenswerte Symptome, obwohl bei dieser Dosis Fermentation per Atemwasserstofftest nachweisbar war. Erst ab 12 g nahm der Bauchschmerz zu; Blähungen stiegen erst ab 20 g. Atemwasserstoff dient hier ausschließlich als diagnostischer Fermentationsmarker, nicht als Therapeutikum. (Journal of the American Dietetic Association, 1996.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Atemwasserstoff wird ausschließlich als diagnostischer Marker der Dickdarm-Fermentation unverdauter Lactose eingesetzt. Die Studie ist ein gut konzipierter doppelblinder randomisierter Dosiseskalationsversuch (n = 13 Lactose-Maldigesters, 5 Herausforderungsdosen). Ihre Ergebnisse sind nützlich für das diätetische Management der Lactoseintoleranz. Limitationen: kleine Stichprobe, Einzeldosis-Herausforderungen (nicht mit echten Lebensmitteln oder Mahlzeiten), frei lebende Erwachsene können Lactose im Kontext einer vollständigen Mahlzeit anders verstoffwechseln. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "ZIEL: Testen der Hypothese, dass eine vollständige Elimination von Lactose nicht notwendig ist, um die Verträglichkeit bei Lactose-Maldigestern sicherzustellen. DESIGN: Doppelblindes, randomisiertes Protokoll, bei dem Herausforderungsdosen von 0, 2, 6, 12 und 20 g Lactose in Wasser nach einem 12-stündigen Fasten verabreicht wurden. PROBANDEN: 13 gesunde, frei lebende Erwachsene mit Lactose-Maldigestion. HAUPTERGEBNISMASSE: Atemwasserstoffproduktion (ein Maß für Maldigestion) und Symptomreaktion auf jede Herausforderungsdosis. ERGEBNISSE: Die Wasserstoffproduktion nach dem Verzehr von 0- und 2-g-Lactose-Dosen unterschied sich nicht signifikant. Die Wasserstoffproduktion nahm bei der 6-g-Dosis zu. Die Intensität des Bauchschmerzes nahm zu, wenn die Lactose-Dosis 12 g betrug. Episoden von Flatulenz nahmen erst bei einer Dosis von 20 g zu. Es wurden keine signifikanten Unterschiede im Auftreten von Diarrhoe nach den fünf Behandlungen beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Nach dem Verzehr einer 2-g-Lactose-Dosis trat kein signifikanter Anstieg der Atemwasserstoffproduktion oder von Intoleranz-Symptomen auf. Bis zu 6 g wurden toleriert, obwohl Maldigestion bei der 6-g-Dosis messbar war. Somit können Lactose-Maldigesters möglicherweise Lebensmittel mit 6 g Lactose oder weniger pro Portion vertragen, wie Hartkäse und kleine Portionen (120 mL oder weniger) Milch.",
      "conclusion": "No significant increase in breath hydrogen production or intolerance symptoms occurred after consumption of a 2-g dose of lactose. Up to 6 g was tolerated, even though maldigestion could be measured at the 6-g dose. Thus, lactose maldigesters may be able to tolerate foods containing 6 g lactose or less per serving, such as hard cheeses and small servings (120 mL or less) of milk."
    },
    {
      "pmid": "9127504",
      "year": 1996,
      "title": "Radiotoxizität von tritiiertem Wasser und tritiiertem Wasserstoff",
      "title_en": "Radiotoxicity of tritiated water and tritiated hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "Arhiv za higijenu rada i toksikologiju",
      "authors": "Franić",
      "author_search": "franić franić",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9127504/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-franic-1996-radiotoxizitaet-tritiiertem-tritiiertem/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1996 · Franić — Radiotoxizität von tritiiertem Wasser und tritiiertem Wasserstoff",
      "summary": "Tritiiertes Wasser (HTO) ist weit radiotoxischer als tritiiertes Wasserstoffgas (HT): Das Einatmen von tritiiertem H₂-Gas führt zur teilweisen Oxidation zu HTO in der Lunge, wodurch die effektive Dosis höher ist als bisher angenommen — und das offizielle Toxizitätsverhältnis 1:25.000 (HT vs. HTO) sollte auf 1:12.000 korrigiert werden. Diese theoretische Dosimetrieanalyse hat Bedeutung für Strahlenschutzstandards, nicht für den therapeutischen Einsatz von Wasserstoff. (Arhiv za higijenu rada i toksikologiju, 1996.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische Dosimetrieanalyse im Bereich Strahlenschutz, keine Wasserstofftherapie-Studie. Sie betrifft radioaktives Tritium (³H) — eine völlig andere Substanz als stabilen molekularen Wasserstoff (H₂). Aus dieser Arbeit lassen sich keinerlei Schlussfolgerungen zur therapeutischen Wirkung von H₂ ziehen. Ihr Wert liegt in der Korrektur eines Arbeitsschutzstandards — ein enger, aber technisch wichtiger Beitrag für Strahlenschutzexperten. Forschende, die sich für molekularen H₂ als Antioxidans oder Therapeutikum interessieren, finden hier nichts Anwendbares.",
      "abstract": "Tritium in Form von tritiiertem Wasser ist weitaus radiotoxischer als tritiierter Wasserstoff. Die effektive Dosis, die aus tritiiertem Wasser als Oxidationsprodukt von eingeatmetem tritiiertem Wasserstoffgas resultiert, beträgt etwa 55 Prozent der effektiven Dosis, die allein durch direkte Bestrahlung der Lunge durch tritierten Wasserstoff entsteht. Die Einbeziehung der Dosis aus der Produktion von tritiiertem Wasser würde das relative Toxizitätsverhältnis sowie den Wert der abgeleiteten Luftkonzentration für tritierten Wasserstoff anheben. Zur Beurteilung der Gesundheitsgefährdung durch Tritiumexposition sollte daher für die beiden Spezies das relative Verhältnis von 1:12.000 verwendet werden, anstelle des relativen Radiotoxizitätsverhältnisses von 1:25.000, wie es von der Internationalen Strahlenschutzkommission angegeben wird.",
      "conclusion": "The inclusion of the dose due to the production of tritiated water would tower the relative toxicity ratio as well as the value of derived air concentration for tritiated hydrogen. Therefore, to assess the health hazard from tritium exposure, for the two species the relative significance of 1:12,000 should be used, instead of the relative radiotoxicity ratio of 1:25,000 as given by the Internation"
    },
    {
      "pmid": "7796506",
      "year": 1995,
      "title": "Beurteilung des intrakardialen Links-Rechts-Shunts mittels geschwindigkeitskodierter Phasenkontrast-Magnetresonanztomographie",
      "title_en": "Assessment of left-to-right intracardiac shunting by velocity-encoded, phase-difference magnetic resonance imaging. A comparison with oximetric and indicator dilution techniques.",
      "title_de": null,
      "journal": "Circulation",
      "authors": "Hundley et al.",
      "author_search": "hundley hundley",
      "doi": "10.1161/01.cir.91.12.2955",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1161/01.cir.91.12.2955",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7796506/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hundley-1995-beurteilung-des-intrakardialen-links/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory",
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1995 · Hundley et al. — Beurteilung des intrakardialen Links-Rechts-Shunts mittels geschwindigkeitskodierter Phasenkontrast-Magnetresonanztomographie",
      "summary": "MRT-Flussmessungen in den großen Herzgefäßen stimmten sehr gut (r = 0,94) mit invasiven Herzkatheter-Daten überein bei der Erkennung und Quantifizierung intrakardialer Links-Rechts-Shunts bei 21 Erwachsenen. Wasserstoffinhalation wurde als klinische Referenzmethode zum Nachweis von Shunts eingesetzt — nicht als therapeutisches Mittel. Das praktische Ergebnis: Nicht-invasive MRT kann die Katheteruntersuchung zur Shunt-Beurteilung ersetzen. (Circulation, 1995.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Wasserstoffinhalation wird als etablierter klinischer Referenztest zum Nachweis intrakardialer Links-Rechts-Shunts eingesetzt — ein Diagnoseverfahren in Herzkatheter-Laboren. Das Studienthema ist diagnostische Kardiologie und kardiale MRT-Validierung. Das Design ist prospektiv und verblindet (n = 21). Limitationen: Einzelzentrum, kleine Stichprobe, nur Messungen großer Gefäße berichtet. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Die geschwindigkeitskodierte Phasenkontrast-MRT hat sich als genau bei der Beurteilung des Shunt-Ausmaßes bei Patienten mit großen Vorhofseptumdefekten erwiesen, aber ihre Fähigkeit, das Shunt-Ausmaß bei Patienten mit intrakardialen Links-Rechts-Shunts verschiedener Lokalisationen und Größen zu bestimmen, wurde nicht prospektiv und verblindet untersucht. METHODEN UND ERGEBNISSE: Einundzwanzig Probanden (15 Frauen und 6 Männer; Altersbereich 15–72 Jahre) unterzogen sich MRT-Flussmessungen in der proximalen Aorta und Pulmonalarterie, gefolgt von einer Herzkatheterisierung. Das Vorhandensein eines intrakardialen Links-Rechts-Shunts wurde mit Wasserstoffinhalation beurteilt, wonach das Shunt-Ausmaß mit der oximetrischen und Indocyaningrün-Technik gemessen wurde. Von den 21 Patienten hatten 12 einen durch Wasserstoffinhalation nachgewiesenen intrakardialen Links-Rechts-Shunt. Es gab eine gute Korrelation (r = 0,94) zwischen den invasiven und MRT-Beurteilungen des Shunt-Ausmaßes. Im Vergleich zu Oximetrie und Indocyaningrün identifizierte die MRT korrekt die 12 Patienten mit Qp/Qs < 1,5 und die 9 Patienten mit Qp/Qs ≥ 1,5. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Im Vergleich zu während der Herzkatheterisierung gewonnenen Messungen können MRT-Flussmessungen in den proximalen großen Gefäßen das Ausmaß des intrakardialen Links-Rechts-Shunts zuverlässig beurteilen.",
      "conclusion": "Compared with measurements obtained during cardiac catheterization, velocity-encoded, phase-difference MRI measurements of flow in the proximal great vessels can reliably assess the magnitude of intracardiac left-to-right shunting."
    },
    {
      "pmid": "7548544",
      "year": 1995,
      "title": "Energetik der Oxidation von molekularem Wasserstoff im oralen Pathogen Campylobacter rectus",
      "title_en": "Energetics of molecular hydrogen oxidation in the oral pathogen Campylobacter rectus.",
      "title_de": null,
      "journal": "Clinical infectious diseases : an official publication of the Infectious Diseases Society of America",
      "authors": "Gillespie et al.",
      "author_search": "gillespie gillespie",
      "doi": "10.1093/clinids/20.supplement_2.s172",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/clinids/20.supplement_2.s172",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7548544/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-gillespie-1995-energetik-oxidation-oralen-pathogen/",
      "methods": [
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1995 · Gillespie — Energetik der Oxidation von molekularem Wasserstoff im oralen Pathogen Campylobacter rectus",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie untersuchte, wie das orale Pathogen Campylobacter rectus molekularen Wasserstoff (H₂) als Energiequelle oxidiert — eine grundlegende mikrobiologische Frage zur bakteriellen Wasserstoffverwertung in der Mundhöhle. Es ist kein Abstract öffentlich verfügbar; Details sind über die DOI zugänglich. (Clinical Infectious Diseases, 1995.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Mikrobiologiestudie zum bakteriellen H₂-Stoffwechsel — keine therapeutische Wasserstoffstudie. Da im Datensatz kein Abstract vorhanden ist, ist eine vollständige Bewertung hier nicht möglich. Dies ist kein Beleg für eine gesundheitliche Wirkung von H₂ beim Menschen. Die Studie hat grundlagenwissenschaftliches Interesse für das Verständnis des bakteriellen Energiestoffwechsels im oralen Mikrobiom. Leserinnen und Leser, die klinische Belege zur H₂-Therapie suchen, sollten die Originalpublikation direkt über die DOI aufrufen.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Bitte die Originalpublikation über DOI 10.1093/clinids/20.supplement_2.s172 aufrufen.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "7919894",
      "year": 1994,
      "title": "Atemtests: eine Klärung des Themas",
      "title_en": "[Breath tests--a clarification of the topic].",
      "title_de": null,
      "journal": "Bildgebung = Imaging",
      "authors": "Beglinger",
      "author_search": "beglinger beglinger",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7919894/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-beglinger-1994-atemtests-klaerung-des-themas/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1994 · Beglinger — Atemtests: eine Klärung des Themas",
      "summary": "Atemtests, die entweder Wasserstoffgas (H₂) oder markiertes Kohlendioxid (¹³CO₂) in der Ausatemluft messen, stellen eine nicht-invasive Diagnoseklasse für die gastroenterologische Beurteilung dar — dieser Review klärt ihre Hauptindikationen und Grenzen. Wasserstoff-Atemtests erkennen Kohlenhydrat-Malabsorption und bakterielle Überwucherung, indem sie von Darmbakterien produziertes H₂ messen. (Bildgebung = Imaging, 1994.)",
      "assessment": "Dies ist ein diagnostischer Review zur gastroenterologischen Atemtestdiagnostik — keine therapeutische Wasserstoffstudie. Wasserstoff erscheint hier als diagnostischer Marker, der von Darmbakterien produziert wird, nicht als Therapeutikum. Aus diesem Artikel lassen sich keine therapeutischen Schlussfolgerungen zu molekularem H₂ ziehen. Er hat praktischen klinischen Wert für das Verständnis nicht-invasiver GI-Diagnostik, insbesondere bei Kohlenhydrat-Malabsorption und Dünndarm-Bakterienüberwucherung. Forschende, die nach Belegen für die H₂-Therapie suchen, finden in diesem Artikel bestenfalls einen indirekten Bezug.",
      "abstract": "Atemtests stellen eine neue Klasse diagnostischer Verfahren dar, die in der gastroenterologischen Diagnostik eingesetzt werden. Die Atemtests beruhen grundsätzlich auf der Quantifizierung von entweder Wasserstoffgas oder markiertem Kohlendioxid in der ausgeatmeten Luft. Die Hauptindikationen werden vorgestellt und die Grenzen der Tests diskutiert.",
      "conclusion": "The breath tests depend basically on the quantification of either hydrogen gas or labeled carbon dioxide in the expired air. The main indications are presented and the limitations of the tests are discussed."
    },
    {
      "pmid": "7723185",
      "year": 1994,
      "title": "Experimentelle und klinische Studien zu ischämischen Läsionen des Dickdarms",
      "title_en": "[Experimental and clinical studies on ischemic lesions of the large intestine].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Ronen Igakkai zasshi. Japanese journal of geriatrics",
      "authors": "Mizushima et al.",
      "author_search": "mizushima mizushima",
      "doi": "10.3143/geriatrics.31.835",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3143/geriatrics.31.835",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7723185/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mizushima-1994-experimentelle-klinische-ischaemischen-laesionen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1994 · Mizushima et al. — Experimentelle und klinische Studien zu ischämischen Läsionen des Dickdarms",
      "summary": "Thromben in peripheren kleinen Arterien scheinen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung ischämischer Dickdarmläsionen zu spielen, basierend auf Tierexperimenten und klinischen Beobachtungen bei postoperativen Patienten. Wasserstoffgas-Clearance wird hier als Blutflussmessungsmethode eingesetzt — eine Standardforschungstechnik — nicht als Therapeutikum. (Japanese Journal of Geriatrics, 1994.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Die Wasserstoffgas-Clearance-Technik ist eine gefäßphysiologische Forschungsmethode zur Messung der Mucosa-Durchblutung — völlig unabhängig von H₂-Therapie. Zudem ist diese Studie überwiegend tierbasiert (Hundeexperimente), mit nur klinischen Beobachtungsdaten von menschlichen Patienten zum Vergleich. Limitationen: Tiermodell (Hund) dominiert die experimentellen Daten; Humankomponente nur beobachtend; kleine Kohorte. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Um die Pathogenese und endoskopischen Merkmale ischämischer Läsionen des Kolons zu klären, wurde experimentelle Ischämie bei Hunden durch arterielle Ligatur, Gelfoam-Injektion und Clipping induziert. Zusätzlich wurden klinische und endoskopische Merkmale ischämischer Läsionen bei Fällen ischämischer Kolitis beim Menschen untersucht. Im experimentellen Modell induzierte arterielle Ligatur einschließlich Marginarterien häufig Erosionen im Dickdarm, während die alleinige Ligatur der Kolikarterie keine offensichtlichen Schleimhautläsionen des Dickdarms verursachte. Gelfoam-Injektion zur Erzeugung von Thromben in die kaudale Mesenterialarterien oder mittlere Kolikarterie induzierte Ulzera mit hoher Inzidenz, häufig begleitet von Darmperforation. Vorübergehende Beeinträchtigung der Blutversorgung durch arterielles Clipping erzeugte Erosion, aber keine Ulzera. Die Mukosa-Durchblutung, gemessen mit der Wasserstoffgas-Clearance-Methode, war 1 und 4 Stunden nach der Gelfoam-Injektion im Vergleich zur arteriellen Ligatur signifikant vermindert. In menschlichen Fällen von Ischämie nach Arterienoperation ähnelten die endoskopischen Befunde jenen der experimentellen Ischämie, die durch Gelfoam-Injektion induziert wurde. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Thromben in peripheren kleinen Arterien eine wichtige Rolle in der Pathogenese ischämischer Läsionen des Dickdarms spielen können.",
      "conclusion": "In human cases of ischemia following arterial surgery, endoscopic features were similar to those lesions of the experimental ischemia induced by gelfoam injection. These results suggest that thrombi in peripheral small arteries may play a major role in the pathogenesis of ischemic lesions of the large intestine."
    },
    {
      "pmid": "7932756",
      "year": 1994,
      "title": "Arzneistoff–Protein-Interaktionen: Verfeinerte Strukturen dreier Sulfonamid-Arzneistoffkomplexe des humanen Carboanhydrase-I-Enzyms",
      "title_en": "Drug-protein interactions. Refined structures of three sulfonamide drug complexes of human carbonic anhydrase I enzyme.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of molecular biology",
      "authors": "Chakravarty et al.",
      "author_search": "chakravarty chakravarty",
      "doi": "10.1006/jmbi.1994.1655",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1006/jmbi.1994.1655",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7932756/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chakravarty-1994-arzneistoff-protein-interaktionen-verfeinerte/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1994 · Chakravarty — Arzneistoff–Protein-Interaktionen: Verfeinerte Strukturen dreier Sulfonamid-Arzneistoffkomplexe des humanen Carboanhydrase-I-Enzyms",
      "summary": "Diese In-vitro-Kristallographiestudie löste die atomaren Strukturen dreier Sulfonamid-Wirkstoffe, die an humane Carboanhydrase I (HCAI) bei 2 Å Auflösung gebunden sind, und zeigte, wie Wasserstoffbrückenbindungen im aktiven Zentrum des Enzyms die Inhibitor-Orientierung und -Potenz bestimmen. Der Bezug zur Wasserstoffchemie liegt in der zentralen Rolle von Wasserstoffbrückenbindungsnetzwerken — nicht in der molekularen H₂-Therapie. (Journal of Molecular Biology, 1994.)",
      "assessment": "Dies ist eine strukturbiochemische Studie im Bereich des Wirkstoffdesigns — keine Wasserstofftherapie-Studie. Wasserstoff bezieht sich in dieser Arbeit ausschließlich auf Wasserstoffbrückenbindungen in Protein-Arzneistoff-Interaktionen, nicht auf molekulares H₂ oder wasserstoffreiches Wasser. Aus dieser Arbeit ergeben sich keine Implikationen für den therapeutischen H₂-Einsatz. Sie ist wertvoll für medizinische Chemiker und Kristallographen, die Carboanhydrase-Inhibitoren untersuchen, hat aber keinen Bezug zur molekularen Wasserstoffmedizin.",
      "abstract": "Nicht-substituierte Sulfonamid-Wirkstoffe werden häufig bei ophthalmologischen Erkrankungen eingesetzt. Die Hemmung des Carboanhydrase-Enzyms gilt als Hauptgrund für ihre therapeutischen Wirkungen. Strukturen dreier solcher Sulfonamid-Wirkstoffe, die an humane Carboanhydrase I (HCAI) komplexiert und kristallographisch bei 2 Å Auflösung verfeinert wurden, werden hier berichtet. Die Wirkstoffmoleküle binden alle im aktiven Zentrum des Enzyms, zeigen aber untereinander Unterschiede in der Orientierung der Sulfamidgruppen, die mit dem essentiellen Zinkion im aktiven Zentrum interagieren. Das aktivitätsgebundene Lösungsmittelmolekül, das im nativen Enzym mit Zink koordiniert ist, wird von allen drei Sulfonamiden verdrängt. Die aktive-Zentrum-Schleife aus Leu198, Thr199 und His200 wurde als wichtig für die Bindung der Arzneimittelmoleküle identifiziert, aufgrund ihrer erheblichen atomaren Verschiebungen und intramolekularen Wasserstoffbrückenbindungen aus den Wechselwirkungen mit den Sulfonamiden. Diese Wechselwirkungen zusammen mit den Ladungsanforderungen des aktiven Zentrums werden als ursächlich für die Orientierungsunterschiede der Sulfamidgruppen sowie für Unterschiede in der Inhibitionsstärke der Wirkstoffe vorgeschlagen. Ein Wasserstoffbrückenbindungsnetzwerk aus Lösungsmittelmolekülen und aktiven Zentrum-Resten His200 und His67 unter anderen im nativen Enzym wird bei Bindung von Methazolamid, nicht aber bei den anderen beiden Sulfonamiden, gestört. Dies ist der erste kristallographische Nachweis für eine mögliche Beteiligung von His200 an der Inhibition von HCAI. Auch eine wichtige Rolle von Thr199 bei der Unterscheidung zwischen Substrat- und Inhibitor-Bindungsmodus von HCO₃⁻ an das Enzym bei hohem pH-Wert wird gefolgert.",
      "conclusion": "This is the first crystallographic evidence of the possible involvement of His200 in the inhibition of HCAI. An important role of Thr199 in distinguishing between the substrate and inhibitor binding modes of HCO3- to the enzyme at high pH is also inferred."
    },
    {
      "pmid": "8062196",
      "year": 1994,
      "title": "Chemotherapieinduzierte Lactoseintoleranz bei Erwachsenen",
      "title_en": "Chemotherapy-induced lactose intolerance in adults.",
      "title_de": null,
      "journal": "Cancer",
      "authors": "Parnes et al.",
      "author_search": "parnes parnes",
      "doi": "10.1002/1097-0142(19940901)74:5<1629::aid-cncr2820740523>3.0.co;2-l",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/1097-0142(19940901)74:5<1629::aid-cncr2820740523>3.0.co;2-l",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8062196/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-parnes-1994-chemotherapieinduzierte-lactoseintoleranz-erwachsenen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1994 · Parnes et al. — Chemotherapieinduzierte Lactoseintoleranz bei Erwachsenen",
      "summary": "Chemotherapie verursachte bei 30 % der Krebspatienten messbare Lactose-Malabsorption, aber nur bei 11 % entwickelte sich eine symptomatische Lactoseintoleranz. Der Laktulose-Atemwasserstofftest wurde als Diagnosewerkzeug eingesetzt, nicht als therapeutische Intervention. Fazit: Eine routinemäßige Einschränkung von Milchprodukten bei Chemotherapie-Patienten ist nicht gerechtfertigt, solange keine Symptome auftreten. (Cancer, 1994.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Der Laktulose-Atemwasserstofftest (LBHT) ist eine standardmäßige gastroenterologische Diagnosemethode, die den Atemwasserstoff misst, den Dickdarmbakterien beim Fermentieren unverdauter Lactose erzeugen. Das Studienthema ist klinische Onkologie-Ernährung. Design: Prospektiv mit Vor/Nach-Vergleich (n = 27 Chemotherapie-Patienten). Limitationen: heterogene Krebsdiagnosen und Chemotherapie-Regime; kleine Stichprobe; kein Langzeit-Follow-up; keine Kontrollgruppe. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "HINTERGRUND: Anorexie und Gewichtsverlust tragen zur Morbidität und Mortalität durch Krebs bei. Diese Studie wurde entwickelt, um die Hypothese zu testen, dass Chemotherapie eine Lactoseintoleranz erzeugt, die den Ernährungsstatus von Patienten, die zytotoxische Medikamente erhalten, negativ beeinflussen könnte. METHODEN: Siebenundzwanzig Patienten wurden auf die Entwicklung einer Lactoseintoleranz während der Chemotherapie untersucht. Der Laktulose-Atemwasserstofftest (LBHT) wurde verwendet, um Lactose-Malabsorption objektiv zu beurteilen. ERGEBNISSE: Von den 27 untersuchten Patienten hatten 8 (30 %) abnormale post-chemotherapeutische LBHT-Ergebnisse, und für die Gesamtpopulation waren die LBHT-Werte nach der Chemotherapie signifikant höher als davor (p = 0,04). Allerdings zeigten nur drei Patienten (11 %) klinische Symptome einer Lactoseintoleranz während des post-chemotherapeutischen LBHT. Fünf Patienten hatten asymptomatische Erhöhungen der Atemwasserstoff-Exkretion vor der Chemotherapie. Einer dieser Patienten hatte einen weiteren Anstieg der Wasserstoff-Exkretion an Tag 8 nach der Chemotherapie, begleitet von Symptomen einer Lactoseintoleranz. Zweiundzwanzig Patienten hatten normale pre-chemotherapeutische LBHT-Ergebnisse. Zwei dieser Patienten hatten abnormale post-chemotherapeutische LBHT-Ergebnisse, die mit Symptomen einer Lactoseintoleranz verbunden waren. SCHLUSSFOLGERUNG: Obwohl Chemotherapie den Lactose-Stoffwechsel beeinträchtigen kann, ist die Entwicklung einer symptomatischen Lactoseintoleranz selten. Eine diätetische Einschränkung von Milchprodukten bei Chemotherapie-Patienten ist daher nicht gerechtfertigt, es sei denn, es werden klinische Symptome einer Lactoseintoleranz beobachtet.",
      "conclusion": "Although chemotherapy may interfere with lactose metabolism, the development of symptomatic lactose intolerance is uncommon. Dietary restriction of milk products in patients receiving chemotherapy therefore is not warranted unless clinical symptoms of lactose intolerance are observed."
    },
    {
      "pmid": "8003641",
      "year": 1994,
      "title": "Eine mögliche Rolle von Gallensäure bei der Kontrolle der Methanogenese und der Akkumulation von Wasserstoffgas im menschlichen Kolon",
      "title_en": "A possible role for bile acid in the control of methanogenesis and the accumulation of hydrogen gas in the human colon.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of gastroenterology and hepatology",
      "authors": "Florin et al.",
      "author_search": "florin florin",
      "doi": "10.1111/j.1440-1746.1994.tb01228.x",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1111/j.1440-1746.1994.tb01228.x",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8003641/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-florin-1994-moegliche-rolle-gallensaeure-kontrolle/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1994 · Florin — Eine mögliche Rolle von Gallensäure bei der Kontrolle der Methanogenese und der Akkumulation von Wasserstoffgas im menschlichen Kolon",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie an anaeroben Stuhlkulturen zeigte, dass primäre Gallensäuren die Methanogenese konzentrationsabhängig hemmen — was darauf hindeutet, dass Gallensäuren das Gleichgewicht zwischen H₂-Akkumulation und Methanproduktion im menschlichen Kolon regulieren. Hohe Gallensäurekonzentrationen unterdrücken methanproduzierende Bakterien, sodass mehr H₂ im Kolon akkumulieren kann. (Journal of Gastroenterology and Hepatology, 1994.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Studie zur Darmmikrobiologie — keine Wasserstofftherapie-Studie. Sie ist relevant für die Darmphysiologie, Wasserstoff-Atemtests und das Mikrobiom, beinhaltet aber keine therapeutische H₂-Applikation. Diese Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf die Humantherapie übertragen. Die Hypothese, dass gallensäureinduzierte H₂-Akkumulation zum Reizdarmsyndrom beiträgt, ist spekulativ und bedarf einer In-vivo-Bestätigung. Die Studie wurde an Stuhlkulturen von nur neun Probanden (sechs nicht-methanogen, drei methanogen) durchgeführt, was die Generalisierbarkeit einschränkt.",
      "abstract": "Diese Studie untersuchte eine mögliche Rolle primärer Gallensäuren bei der Kontrolle der Methanogenese im menschlichen Kolon. Die Produktion von Wasserstoff und Methan wurde in anaeroben Stuhlkulturen gemessen, die aus Stuhl von sechs „nicht-methanogenen” und drei methanogenen gesunden Menschen gewonnen wurden. Mit einer empfindlichen Gasmessungsmethode konnte Methan in allen Stuhlkulturen nachgewiesen werden, auch bei „nicht-methanogenen” Menschen. Gallensäure hemmte die Methanogenese konzentrationsabhängig in den In-vitro-Kulturen beider Gruppen. Die Hemmung war bei Gallensäurekonzentrationen >0,05 % signifikant. Die Methanogenese korrelierte mit der Anzahl der Methanogenen (methanogene Bakterien). Wenn diese Hemmung in vivo stattfindet, würde dies einen Großteil der Epidemiologie der Nicht-Methanogenese beim Menschen erklären. Aus einer Analyse der Netto-Wasserstoffproduktion durch die Stuhlkulturen wird geschlossen, dass Gallensäure neben Methanogenen auch andere wasserstoffverbrauchende Bakterien hemmt. Diese In-vitro-Daten legen eine bedeutende Rolle der Gallensäure bei der Akkumulation von Wasserstoffgas im Kolon nahe. Mögliche Zusammenhänge zwischen gallensäureinduzierter Gasakkumulation und Reizdarmsyndrom werden diskutiert.",
      "conclusion": "These in vitro data suggest a major role for bile acid in the accumulation of hydrogen gas in the colon. Possible links between bile acid induced accumulation of gas and irritable bowel syndrome are discussed."
    },
    {
      "pmid": "8041275",
      "year": 1994,
      "title": "Regeneration von funktionellem Hämoglobin aus teilweise oxidiertem Hämoglobin in Gegenwart von molekularem Wasserstoff und einem Mehrkomponenten-Redoxkatalysator",
      "title_en": "Regeneration of functional hemoglobin from partially oxidized hemoglobin in the presence of molecular hydrogen and a multicomponent redox catalyst.",
      "title_de": null,
      "journal": "Methods in enzymology",
      "authors": "McGown et al.",
      "author_search": "mcgown mc gown",
      "doi": "10.1016/0076-6879(94)31037-8",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0076-6879(94)31037-8",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8041275/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mcgown-1994-regeneration-funktionellem-haemoglobin-aus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1994 · McGown — Regeneration von funktionellem Hämoglobin aus teilweise oxidiertem Hämoglobin in Gegenwart von molekularem Wasserstoff und einem Mehrkomponenten-Redoxkatalysator",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie zeigte, dass molekularer Wasserstoff (H₂) in Gegenwart eines Mehrkomponenten-Redoxkatalysators teilweise oxidiertes (Met-)Hämoglobin wieder zu funktionellem Hämoglobin reduzieren kann — ein Machbarkeitsnachweis für H₂ als biochemisches Reduktionsmittel. Im Datenbankdatensatz ist kein Abstract öffentlich verfügbar; Details sind über die Originalpublikation zugänglich. (Methods in Enzymology, 1994.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Biochemiestudie, die H₂ als Reduktionsmittel für Methämoglobin zeigt — keine therapeutische Studie. Sie ist mechanistisch interessant als früher Beleg der H₂-Reaktivität mit biologischen Molekülen, kann aber nicht als klinischer Beleg für therapeutisches H₂ dienen. Die Verwendung eines externen Mehrkomponenten-Redoxkatalysators bedeutet, dass die Bedingungen weit von physiologischen Verhältnissen entfernt sind. Kein Abstract ist verfügbar; eine vollständige Bewertung erfordert Zugang zur Originalpublikation in Methods in Enzymology (1994).",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Bitte die Originalpublikation in Methods in Enzymology (1994) konsultieren.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "7949764",
      "year": 1994,
      "title": "Beurteilung des trachealen Mukosa-Blutflusses während einer erweiterten Radikaloperation bei Ösophaguskarzinom",
      "title_en": "Evaluation of tracheal mucosal blood flow during an extended radical operation for esophageal carcinoma: clinical and experimental studies.",
      "title_de": null,
      "journal": "Surgery today",
      "authors": "Nakahara et al.",
      "author_search": "nakahara nakahara",
      "doi": "10.1007/bf01833720",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/bf01833720",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7949764/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nakahara-1994-beurteilung-des-trachealen-mukosa/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "cancer",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1994 · Nakahara et al. — Beurteilung des trachealen Mukosa-Blutflusses während einer erweiterten Radikaloperation bei Ösophaguskarzinom",
      "summary": "Erweiterte Radikalchirurgie bei Speiseröhrenkrebs reduzierte den trachealen Mukosa-Blutfluss erheblich, von 40 auf 13 ml/100 g pro Minute, während das Erhalten der rechten Bronchialarterie schützend erschien. Die Wasserstoffgas-Clearance-Methode wurde als Blutflussmessungswerkzeug während der Operation eingesetzt — nicht als Therapeutikum. (Surgery Today, 1994.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Wasserstoffgas-Clearance wird als intraoperatives gefäßphysiologisches Messtechnik-Werkzeug eingesetzt. Außerdem verwendet die experimentelle Komponente ein Hundemodell, während die humanen Daten auf 8 chirurgische Patienten beschränkt sind. Limitationen: kleine Human-Kohorte (n = 8), kombiniertes Human/Tier-Design, hochspezialisiertes chirurgisches Umfeld. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Mit der Wasserstoffgas-Clearance-Methode wurde eine plattenförmige Sonde an der Oberfläche der Manschette eines Endotrachealtubus befestigt, um die ischämischen Veränderungen in der Tracheal-Mukosa zu messen, die durch periracheale Lymphknotendissektion entstehen. Bei acht menschlichen Probanden mit intrathorakalem Ösophaguskarzinom betrug der tracheale Mukosa-Blutfluss 40,1 ml/100 g pro Minute nach einer rechten Thorakotomie und sank auf 13,0 ml/100 g pro Minute nach der erweiterten Radikaloperation unter Erhalt der rechten Bronchialarterie. Es wurden keine trachealen Ulzera beobachtet. Dieselben ischämischen Veränderungen in der Tracheal-Mukosa wurden auch bei Hunden gemessen. Die rechte Bronchialarterie trägt etwa ein Drittel des gesamten Blutflusses zur Trachea bei, was somit auf etwa 10–14 ml/100 g pro Minute berechnet wurde.",
      "conclusion": "The same ischemic changes in the tracheal mucosa were also measured in dogs. The right bronchial artery contributes about one-third of the total blood flow to the trachea and this was thus calculated to be about 10-14 ml/100 g per minute."
    },
    {
      "pmid": "8112709",
      "year": 1993,
      "title": "Wirkung endogener Opioide auf die Magenfunktionen beim Menschen",
      "title_en": "[Effect of endogenous opioids on gastric functions in man].",
      "title_de": null,
      "journal": "[Hokkaido igaku zasshi] The Hokkaido journal of medical science",
      "authors": "Suzuki",
      "author_search": "suzuki suzuki",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8112709/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-suzuki-1993-endogener-opioide-magenfunktionen-beim/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "neurology"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1993 · Suzuki — Wirkung endogener Opioide auf die Magenfunktionen beim Menschen",
      "summary": "Die Blockade endogener Opioide mit Naloxon reduzierte die Durchblutung spezifisch im Magenantrum — aber nicht im Korpus — und deutet darauf hin, dass Opioide die mukosale Perfusion regions-spezifisch regulieren. Wasserstoffgas-Clearance war die Blutflussmessungsmethode, kein Therapeutikum. (Hokkaido Journal of Medical Science, 1993.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Inhaler Wasserstoffgas-Clearance wird als intramukosal-Blutflussmessungstechnik eingesetzt — das damalige Standardwerkzeug regionaler Gefäßphysiologie. Das Studienthema ist gastrale neuroendokrine Physiologie. Design: kontrolliertes intravenöses Infusionsprotokoll bei gesunden Männern mit intramukosalen Wasserstoffsonden (n = 8–12 je Endpunkt). Limitationen: kleine Stichprobe, gesunde männliche Freiwillige an einem Standort, pharmakologische (keine physiologische) Opioid-Blockade, Mechanisumsschlussfolgerungen sind inferenziell. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Neuere Studien haben das Vorhandensein von Opioidpeptiden im Magen, den Neuronen des Vagus und im intrinsischen Nervensystem nachgewiesen. Um die Rolle endogener Opioide auf die gastrische Mukosa-Durchblutung, die Serum-Hormonantwort und die Magensekretion zu bewerten, wurde Naloxon, ein reiner Opioidantagonist, intravenös infundiert oder bei gesunden Männern gesprüht. Zusätzlich wurde der Effekt der Pentagastrin-induzierten Magensäuresekretion auf Plasma-Beta-Endorphin-Konzentrationen untersucht. Die gastrische Mukosa-Durchblutung wurde periodisch durch Inhalations-Wasserstoffgas-Clearance bestimmt. Antrum und Korpus des Magens konnten separat untersucht werden. Intravenöses Naloxon (40 μg/kg/h) über 30 min bewirkte einen signifikanten Rückgang der Antrum-Mukosa-Durchblutung von 55,4 ± 3,4 auf 44,8 ± 3,0 ml/min/100 g (p < 0,05, n = 12). Die Korpus-Mukosa-Durchblutung änderte sich nach Naloxon-Infusion nicht (n = 8). Eine Naloxon-Applikation als Spray (0,6 mg) beeinflusste die Antrum-Durchblutung nicht (n = 8). Intravenöses Naloxon hatte keinen Effekt auf Serum-Gastrin- und Secretin-Konzentrationen oder auf die Pentagastrin-stimulierte Magensäuresekretion (n = 8). Der Status stimulierter Magensäuresekretion korrelierte nicht mit der Freisetzung von Plasma-Beta-Endorphin. Da Naloxon wahrscheinlich die Wirkung endogener Opioide widerspiegelt, deuten diese Ergebnisse beim Menschen darauf hin, dass (1) endogene Opioide an der physiologischen Regulation des Antrum-Mukosa-Blutflusses beteiligt sein können, (2) der hemmende Effekt von Naloxon auf die Antrum-Mukosa-Durchblutung nicht über Opioidrezeptoren der Mukosa vermittelt zu werden scheint, (3) endogene Opioide keinen Effekt auf die basale und Pentagastrin-stimulierte Säuresekretion haben, und (4) kein Zusammenspiel zwischen Säuresekretion und Plasma-Beta-Endorphin besteht.",
      "conclusion": "The status of stimulated gastric acid secretion did not correlate with the release of plasma beta-endorphin. Since naloxone probably mirrors the action of endogenous opioids, these results indicate in humans that (1) endogenous opioids may be involved in the physiological regulation and augmentation of mucosal blood flow for the antrum, (2) the inhibitory effect of naloxone on gastric mucosal bloo"
    },
    {
      "pmid": "8249850",
      "year": 1993,
      "title": "Wasserstoffinhalation zum Nachweis intrakardialer Links-Rechts-Shunts bei Erwachsenen",
      "title_en": "Hydrogen inhalation for detecting intracardiac left-to-right shunting in adults.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of cardiology",
      "authors": "Glamann et al.",
      "author_search": "glamann glamann",
      "doi": "10.1016/0002-9149(93)90890-o",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0002-9149(93)90890-o",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8249850/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-glamann-1993-wasserstoffinhalation-zum-nachweis-intrakardialer/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1993 · Glamann et al. — Wasserstoffinhalation zum Nachweis intrakardialer Links-Rechts-Shunts bei Erwachsenen",
      "summary": "Der Wasserstoffinhalationstest erkannte intrakardiale Links-Rechts-Shunts bei Erwachsenen zuverlässig mit perfekter Trennung zwischen Shunt- und Nicht-Shunt-Gruppen (Erscheinungszeiten: 1,5 vs. 12 Sekunden). Wasserstoffinhalation wird hier als sensitiver diagnostischer Tracer eingesetzt — nicht als Therapeutikum. Der Test beseitigt die bisherige Unklarheit pädiatrischer Referenzwerte bei der Anwendung auf Erwachsene. (American Journal of Cardiology, 1993.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Wasserstoffinhalation wird ausschließlich als diagnostischer Tracer in der Herzkatheterisierung zum Nachweis intrakardialer Shunts eingesetzt. Dies ist eine der klassischen nicht-therapeutischen klinischen Anwendungen von H₂ — neben der Wasserstoff-Clearance-Methode zur Blutflussmessung. Die Studie ist prospektiv (n = 45 Erwachsene) mit guter diagnostischer Charakterisierung. Limitationen: Einzelzentrum, keine Verblindung beschrieben, keine Patienten mit sehr kleinen Shunts (Qp/Qs < 1,2) systematisch eingeschlossen. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Die Wasserstoffinhalationstechnik ist einfach durchzuführen und äußerst sensitiv für den Nachweis intrakardialer Links-Rechts-Shunts. Frühere Studien dieser Technik stützten sich stark auf Daten von Säuglingen und Kindern, und die Unterscheidung zwischen „normal“ und „abnormal“ war ungenau und etwas willkürlich. Die vorliegende Studie wurde durchgeführt, um die Ergebnisse der Wasserstoffinhalation bei Erwachsenen mit und ohne intrakardiale Links-Rechts-Shunts zu bewerten. Bei 45 erwachsenen Probanden (15 Männer, 30 Frauen, Alter 18–72 Jahre) (18 ohne und 27 mit intrakardialen Links-Rechts-Shunts) wurde die verstrichene Zeit von der Wasserstoffinhalation bis zu seinem Erscheinen in der Pulmonalarterie gemessen. Die 18 Patienten ohne Shunt hatten eine Erscheinungszeit von 12 ± 3 Sekunden, und bei allen betrug sie ≥ 9 Sekunden. Im Gegensatz dazu hatten die 27 Probanden mit Shunt eine Erscheinungszeit von 1,5 ± 0,7 Sekunden, wobei nur 1 von 27 ≥ 3 Sekunden betrug. Es gab keinen Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Links-Rechts-Shunts und der Wasserstoff-Erscheinungszeit. Somit trennt die Wasserstoffinhalationstechnik erwachsene Probanden mit und ohne intrakardiale Links-Rechts-Shunts leicht und zuverlässig, ohne Überschneidung zwischen den 2 Gruppen.",
      "conclusion": "There was no relation between the magnitude of left-to-right shunting and the hydrogen appearance time. Thus, the hydrogen inhalation technique easily and reliably separates adult subjects with and without intracardiac left-to-right shunting, with no overlap between the 2 groups."
    },
    {
      "pmid": "8357854",
      "year": 1993,
      "title": "Eine vereinfachte Methode zur Messung des Deuterium/Wasserstoff-Isotopenverhältnisses an Wasserproben biologischen Ursprungs",
      "title_en": "A simplified method for deuterium/hydrogen isotope ratio measurements on water samples of biological origin.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biological mass spectrometry",
      "authors": "Scrimgeour et al.",
      "author_search": "scrimgeour scrimgeour",
      "doi": "10.1002/bms.1200220704",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/bms.1200220704",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8357854/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-scrimgeour-1993-vereinfachte-methode-zur-messung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1993 · Scrimgeour — Eine vereinfachte Methode zur Messung des Deuterium/Wasserstoff-Isotopenverhältnisses an Wasserproben biologischen Ursprungs",
      "summary": "Diese Methodikstudie beschreibt eine verbesserte Technik zur Messung des Deuterium-zu-Wasserstoff-(D/H- bzw. ²H/¹H-)Isotopenverhältnisses in biologischen Wasserproben mittels Platin-Katalysator-getriebener Equilibration in Vacutainern — dies ermöglicht eine nicht-invasive Bestimmung des Gesamtkörperwassers und der Wasserumsatzrate in Humanstudien. Die Methode eignet sich besonders für wiederholte Studien ohne Wartezeiten für die Auswaschung vorheriger Dosen. (Biological Mass Spectrometry, 1993.)",
      "assessment": "Dies ist ein Methodik-/Analytik-Chemie-Paper zur stabilen Isotopenmessung — keine Wasserstofftherapie-Studie. Deuterium (²H) ist ein stabiles Wasserstoffisotop, das als metabolischer Tracer eingesetzt wird; dieses Paper hat keine Relevanz für die therapeutische molekulare H₂-Applikation. Sein Beitrag liegt in der Ermöglichung bequemerer Gesamtkörperwasser- und Energieverbrauchsmessungen in der Ernährungsforschung. Forschende, die nach Belegen für die H₂-Therapie suchen, finden hier nichts Anwendbares.",
      "abstract": "Die Equilibration von Wasserstoffgas mit dem Wasser in verschiedenen biologischen Probenmatrices wurde in Vacutainern mit Platin-auf-Aluminiumoxid-Katalysator durchgeführt, der physisch vom flüssigen Wasser isoliert war. Die Equilibration dauert 3 Tage bei Raumtemperatur — deutlich langsamer als mit Katalysatoren, die auf der Wasseroberfläche schwimmen — aber dies reduziert die kurzfristige Temperaturempfindlichkeit des Verfahrens, und die kostengünstigen Materialien ermöglichen eine praktische Entsorgung biologisch kontaminierter Proben nach der Analyse. Die langsame Equilibration erlaubt zudem Zeit für einen vollständigen Austausch mit Wasser, das in einer komplexen Probenmatrix wie Pflanzenstängeln oder Erde enthalten ist, ohne dass zuvor das Wasser isoliert werden muss. Die Methode hat besondere Anwendung bei Studien zum menschlichen Gesamtkörperwasser, bei denen wiederholte Studien über einen kurzen Zeitraum durchgeführt werden können, ohne auf die Auswaschung der vorherigen Dosis warten zu müssen. Die mit dieser Methode gemessenen Wasserumsatzraten aus Studien zum gesamten tageszeitlichen Energieverbrauch unterschieden sich nicht signifikant von denen der Zinkreduktionsmethode.",
      "conclusion": "The method has particular application in studies of human total body water where repeated studies can be carried out over a short time period without the need to wait for the previous dose to wash out. Water turnover rates from total diurnal energy expenditure studies measured by this method were not significantly different from those obtained by the zinc reduction method."
    },
    {
      "pmid": "1489103",
      "year": 1992,
      "title": "Regeneration von funktionellem Hämoglobin aus Eisen(III)-Hämoglobin durch Reduktion mit Wasserstoff und einem heterogenen Katalysator",
      "title_en": "Regeneration of functional hemoglobin from iron(III) hemoglobin by reduction with hydrogen and a heterogeneous catalyst.",
      "title_de": null,
      "journal": "Analytical biochemistry",
      "authors": "McGown et al.",
      "author_search": "mcgown mc gown",
      "doi": "10.1016/0003-2697(92)90505-2",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0003-2697(92)90505-2",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1489103/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mcgown-1992-regeneration-funktionellem-haemoglobin-aus/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1992 · McGown — Regeneration von funktionellem Hämoglobin aus Eisen(III)-Hämoglobin durch Reduktion mit Wasserstoff und einem heterogenen Katalysator",
      "summary": "Diese In-vitro-Studie zeigte, dass molekularer Wasserstoff (H₂) zusammen mit einem heterogenen Platinkatalysator in einem elektroaktiven Polymer Methämoglobin (Eisen(III)-Hämoglobin) wieder zu funktionellem Eisen(II)-Hämoglobin reduzieren kann — und damit die Sauerstoffbindungskapazität mit kooperativen Bindungseigenschaften wiederherstellt, die mit nativem Hämoglobin vergleichbar sind. Der Ansatz vermeidet Proteinadsorptionsprobleme an blankem Platin und ermöglicht eine einfache Entfernung von Katalysator und Nebenprodukten. (Analytical Biochemistry, 1992.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Biochemiestudie, die H₂ als Reduktionsmittel für Methämoglobin belegt — keine klinische oder therapeutische Studie. Die Ergebnisse bestätigen, dass H₂ dreiwertiges Hämoglobin unter kontrollierten In-vitro-Bedingungen chemisch reduzieren kann, aber diese Bedingungen sind weit von physiologischen Verhältnissen entfernt und können nicht direkt auf die Humantherapie übertragen werden. Die Studie ist historisch interessant als früher Nachweis der H₂-Reaktivität mit biologisch relevanten eisenhaltigen Proteinen. Therapeutische Schlussfolgerungen zur H₂-Supplementierung sollten aus dieser Arbeit nicht gezogen werden.",
      "abstract": "Funktionelles Hämoglobin wurde aus teilweise autoxidiertem Hämoglobin durch Reduktion mit molekularem Wasserstoff in Gegenwart eines heterogenen Katalysators aus elementarem Platin, das in einem elektroaktiven Polymer eingebettet ist, regeneriert. Das Absorptionsspektrum des regenerierten Hämoglobins war identisch mit dem von nativem Eisen(II)-Hämoglobin. Das regenerierte Hämoglobin zeigte hochkooperative Sauerstoffbindungseigenschaften. P50-Werte der oxidierten-regenerierten Hämoglobinproben unterschieden sich nicht von nativem Hämoglobin. Die Hill-Koeffizienten des regenerierten Hämoglobins waren leicht niedriger als bei den Kontrollen, möglicherweise aufgrund geringer Mengen irreversibel oxidierten Hämoglobins, die während der initialen Autoxidation entstehen. Die Vorteile des Reduktionssystems umfassen: (1) der heterogene Katalysator vermeidet das Problem der Proteinadsorption an blankem Platin, (2) Katalysator und Reduktionsmittel lassen sich leicht vom Protein entfernen, und (3) das Nebenprodukt H⁺ ist leicht zu puffern.",
      "conclusion": "The Hill coefficients for regenerated hemoglobin were slightly lower than the controls, possibly because of small amounts of irreversibly oxidized hemoglobin arising during the initial autoxidation. The advantages of the reduction system include: (1) the heterogeneous catalyst avoids the problem of protein adsorption onto bare platinum, (2) catalyst and reducing agent are easily removed from the p"
    },
    {
      "pmid": "1318087",
      "year": 1992,
      "title": "Kristallographische Veränderungen in Calciumphosphaten während des Plasmaspritzens",
      "title_en": "Crystallographic changes in calcium phosphates during plasma-spraying.",
      "title_de": null,
      "journal": "Biomaterials",
      "authors": "Ellies et al.",
      "author_search": "ellies ellies",
      "doi": "10.1016/0142-9612(92)90055-s",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0142-9612(92)90055-s",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1318087/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ellies-1992-kristallographische-veraenderungen-calciumphosphaten-waehrend/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1992 · Ellies — Kristallographische Veränderungen in Calciumphosphaten während des Plasmaspritzens",
      "summary": "Diese In-vitro-Materialwissenschaftsstudie untersuchte, wie das Plasmaspritzen von Calciumphosphatpulvern — unter Verwendung von Wasserstoffgas als Teil des Plasma-Fackel-Prozesses — kristallographische Umwandlungen verursacht und dabei etwas Hydroxylapatit (HA) in das besser resorbierbare beta-Tricalciumphosphat (β-TCP) und Calciumoxid umwandelt. Die Kontrolle des HA/β-TCP-Verhältnisses auf der beschichteten Oberfläche könnte helfen, die Resorptionsrate von orthopädischen und zahnärztlichen Implantatbeschichtungen einzustellen. (Biomaterials, 1992.)",
      "assessment": "Dies ist eine Materialwissenschafts-/Biomaterial-Ingenieursstudie — keine Wasserstofftherapie-Studie. Wasserstoffgas erscheint ausschließlich als Bestandteil des Plasma-Fackel-Gasflusses, nicht als Therapeutikum. Aus diesem Paper lassen sich keine Schlussfolgerungen zur therapeutischen Wirkung von H₂ ziehen. Die Studie ist relevant für die Zahn- und Orthopädie-Implantatentwicklung, insbesondere für das Design von Calciumphosphat-Beschichtungen mit kontrollierten Resorptionsraten. Forschende in der molekularen Wasserstoffmedizin finden hier nichts Anwendbares.",
      "abstract": "Die Beschichtung von Hydroxylapatit (HA) auf Metallimplantatoberflächen mittels der Plasmaspritztechnik wurde in verschiedenen Laboren als Methode zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften des Massivkeramikmaterials untersucht. Diese Studie beschreibt kristallographische Veränderungen, die beim Plasmaspritzen von Calciumphosphatpulvern auftreten können. Ein gefällter calciumdefizitärer Apatit und ein hochtemperatur-nahe-stöchiometrischer HA wurden jeweils auf Metallsubstrat in einem Argonplasma unter verschiedenen Wasserstoffgasfluss-Bedingungen bei verschiedenen Temperaturen gespritzt. Die Oberflächen wurden durch Röntgendiffraktion und Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die plasmagespritzten Produkte wurden als Gemisch aus Calciumphosphaten identifiziert, darunter HA, β-Tricalciumphosphat (β-TCP) und Calciumoxid. Stöchiometrischer HA zeigte beim Plasmaspritzen die geringste Degradation (5 %). Da β-TCP in vivo resorbierbarer ist als HA, kann eine Variation des HA/β-TCP-Verhältnisses auf der plasmagespritzten Oberfläche eine Methode zur Steuerung der Oberflächenauflösung der Beschichtung bieten.",
      "conclusion": "Stoichiometric HA when plasma-sprayed showed the least (5%) degradation. Since beta-TCP is more resorbable than HA in vivo, varying the HA/beta-TCP ratio on the plasma-sprayed surface may provide a method to control surface dissolution of the coating."
    },
    {
      "pmid": "1313759",
      "year": 1992,
      "title": "Ein neues Zinkprodukt zur Reduktion von Wasser in physiologischen Flüssigkeiten zu Wasserstoffgas für ²H/¹H-Isotopenverhältnis-Messungen",
      "title_en": "A new zinc product for the reduction of water in physiological fluids to hydrogen gas for 2H/1H isotope ratio measurements.",
      "title_de": null,
      "journal": "European journal of clinical nutrition",
      "authors": "Wong et al.",
      "author_search": "wong wong",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1313759/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wong-1992-neues-zinkprodukt-zur-reduktion/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1992 · Wong — Ein neues Zinkprodukt zur Reduktion von Wasser in physiologischen Flüssigkeiten zu Wasserstoffgas für ²H/¹H-Isotopenverhältnis-Messungen",
      "summary": "Diese Methodikstudie beschreibt ein neues Zink-basiertes Reagenz zur Umwandlung von Wasser in physiologischen Flüssigkeiten in Wasserstoffgas für die Deuterium/Wasserstoff-(²H/¹H-)Isotopenverhältnis-Analyse — dies ermöglicht eine genaue und praktische Messung des Gesamtkörperwassers und der Stoffwechselumsatzraten in der Ernährungsforschung. Im Datenbankdatensatz ist kein Abstract öffentlich verfügbar; Details sind über die Originalpublikation zugänglich. (European Journal of Clinical Nutrition, 1992.)",
      "assessment": "Dies ist ein Methodik-/Analytische-Chemie-Paper zur stabilen Isotopenanalyse — keine Wasserstofftherapie-Studie. Wasserstoffgas wird hier ausschließlich als analytisches Zwischenprodukt zur massenspektrometrischen Messung der Deuteriumanreicherung im Körperwasser erzeugt. Aus dieser Arbeit ergeben sich keine Implikationen für therapeutisches molekulares H₂. Ihr Wert liegt in der ernährungs- und stoffwechselwissenschaftlichen Methodik. Forschende, die nach klinischen Belegen für die H₂-Therapie suchen, finden dieses Paper als völlig unverwandt.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Bitte die Originalpublikation im European Journal of Clinical Nutrition (1992) konsultieren.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "1792946",
      "year": 1991,
      "title": "Kein Hinweis auf einen Effekt eines Lactasemangels auf die Knochenmasse bei prä- oder postmenopausalen Frauen",
      "title_en": "No evidence for an effect of lactase deficiency on bone mass in pre- or postmenopausal women.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of bone and mineral research : the official journal of the American Society for Bone and Mineral Research",
      "authors": "Slemenda et al.",
      "author_search": "slemenda slemenda",
      "doi": "10.1002/jbmr.5650061214",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/jbmr.5650061214",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1792946/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-slemenda-1991-kein-hinweis-einen-effekt/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "metabolic",
        "womens-health"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1991 · Slemenda et al. — Kein Hinweis auf einen Effekt eines Lactasemangels auf die Knochenmasse bei prä- oder postmenopausalen Frauen",
      "summary": "Bei 342 erwachsenen Zwillingsfrauen zeigte ein Lactasemangel keinen nachweisbaren negativen Effekt auf die Knochenmasse an einem Skelettsstand. Interessanterweise war der Basis-Atemwasserstoff — ein Marker bakterieller Darmaktivität — positiv mit der Knochenmasse assoziiert, unabhängig vom Alter. Atemwasserstoff dient hier als diagnostischer Lactase-Aktivitätsmarker, nicht als Therapeutikum. (Journal of Bone and Mineral Research, 1991.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Diese Studie untersucht molekularen Wasserstoff (H₂) nicht als therapeutische Intervention. Atemwasserstoff wird als diagnostischer Marker für Lactasemangel via Laktulose-Atemwasserstofftest eingesetzt — ein Standard-Gastroenterologie-Screening-Werkzeug. Das Studienthema ist Knochenstoffwechsel und Lactase-Genetik. Design: große Zwillingsstudie (n = 342), gut kontrolliert für Störgrößen. Limitationen: Querschnittsdesign kann keine Kausalität belegen; DZ-Zwillinge nur für diskordante Paaranalyse; der faszinierende Darmbakterien/Knochenmasse-Zusammenhang ist exploratorisch und erfordert unabhängige Replikation. Nicht relevant für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Die potenzielle Rolle des Lactasemangels bei der Entwicklung niedriger Knochenmasse wurde bei 342 erwachsenen Zwillingsfrauen untersucht. Verminderte Lactaseaktivität, definiert als Anstieg des ausgeatmeten Wasserstoffs um mehr als 20 ppm 2 oder 2,5 h nach einer oralen Lactosebelastung, wurde untersucht: (1) durch Vergleich der Knochenmasse zwischen Mitgliedern von Zwillingspaaren, die sich hinsichtlich der Lactaseaktivität unterschieden; (2) durch Untersuchung des linearen Zusammenhangs zwischen Knochenmasse und gesamtem ausgeatmeten Wasserstoffgas; und (3) durch Vergleich aller Lactasemangel-Personen mit jenen mit persistenter Lactaseaktivität. Bei Mitgliedern diskordanter (überwiegend DZ) Paare hatte das Lactasemangel-Mitglied in 54 % der Fälle eine höhere Knochenmasse. Die Korrelationen zwischen dem Anstieg des ausgeatmeten Wasserstoffs und der Knochenmasse lagen zwischen -0,02 und 0,11, was auf keinen Zusammenhang hindeutet. Schließlich wurden alle Lactasemangel-Probanden mit jenen mit normaler Lactaseaktivität verglichen, und an jedem Skelettsstand betrugen die Unterschiede in der Knochenmasse 1 % oder weniger. Somit wurden alle primären Hypothesen durch diese Daten nicht gestützt; in dieser großen Stichprobe konnte kein Hinweis auf einen schädlichen Effekt des Lactasemangels auf die Knochenmasse Erwachsener gefunden werden. Basis-Atemwasserstoff war jedoch durchgehend und positiv mit der Knochenmasse an allen Standorten assoziiert, unabhängig vom Alter, was die Möglichkeit nahelegt, dass ein Aspekt der Darmfunktion im Zusammenhang mit der Aktivität bakterieller Anaerobier positiv mit der Knochenmasse assoziiert sein könnte.",
      "conclusion": "Thus, all primary hypotheses were not supported by these data; that is, in this large sample we could find no evidence of a detrimental effect of lactase deficiency on adult bone mass. However, baseline expired hydrogen was consistently and positively associated with bone mass at all sites, independently of age, suggesting the possibility that some aspect of intestinal function related to the acti"
    },
    {
      "pmid": "1651893",
      "year": 1991,
      "title": "Schützende Wirkung von Rebamipid (OPC-12759) auf die Magenschleimhaut bei Ratten und Menschen",
      "title_en": "[Protective effect of rebamipide (OPC-12759) on the gastric mucosa in rats and humans].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon yakurigaku zasshi. Folia pharmacologica Japonica",
      "authors": "Kawano et al.",
      "author_search": "kawano kawano",
      "doi": "10.1254/fpj.97.6_371",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1254/fpj.97.6_371",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1651893/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-kawano-1991-schuetzende-rebamipid-opc-12759/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1991 · Kawano — Schützende Wirkung von Rebamipid (OPC-12759) auf die Magenschleimhaut bei Ratten und Menschen",
      "summary": "Diese kombinierte Tier- und kleine Humanstudie zeigte, dass Rebamipid — ein magenschleimhautschützendes Medikament — HCl-Ethanol-induzierte Magenläsionen bei Ratten konzentrationsabhängig verhindert und bei gesunden menschlichen Probanden Schleimhautschäden signifikant hemmt, zum Teil durch Verbesserung der Schleimhautmikrozirkulation, gemessen mittels Wasserstoffgas-Clearance. Die Wasserstoffgas-Clearance-Methode wird hier als Blutflussmessungswerkzeug eingesetzt, nicht als Therapie. (Nihon Yakurigaku Zasshi / Folia Pharmacologica Japonica, 1991.)",
      "assessment": "Dies ist eine kombinierte Tier- und kleine Humanstudie zum gastroprotektiven Medikament Rebamipid — keine Wasserstofftherapie-Studie. Wasserstoffgas erscheint ausschließlich als Messtool (Schleimhautblutfluss via H₂-Clearance), nicht als Therapeutikum. Aus diesem Paper lassen sich keine Schlussfolgerungen zur molekularen H₂-Therapie ziehen. Der Humananteil umfasst nur 6 gesunde Probanden mit experimentell induzierten Magenschäden — die Ergebnisse sollten vorsichtig interpretiert werden. Die Studie ist für die gastroenterologische Pharmakologie relevant, nicht für die Wasserstoffmedizin.",
      "abstract": "Die schützende Wirkung von Rebamipid gegen die durch eine 0,15 N HCl-Lösung mit 40 % Ethanol (HCl-Ethanol) induzierte Schleimhautläsion im Magen wurde bei Ratten und Menschen bewertet. In Rattenexperimenten: (1) Rebamipid verhinderte die Entwicklung von durch HCl-Ethanol induzierten Schleimhautschäden konzentrationsabhängig bei Prüfung mit 10, 30, 100 und 300 mg/kg i.p., wobei die Prävention bei 30–300 mg/kg signifikant war (P < 0,05); (2) Rebamipid steigerte signifikant (P < 0,05) den Schleimhautblutfluss bei kontinuierlicher i.v.-Dosierung mit 10 mg/kg/h mittels der Wasserstoffgas-Clearance-Methode; (3) Rebamipid hemmte bei 10 mg/kg i.v. ebenfalls signifikant (P < 0,05) die Verringerung des gastrischen Schleimhautblutvolumens und neigte dazu, die Sauerstoffsättigung des Hämoglobins nach hämorrhagischem Schock mittels Organ-Reflexionsspektrometrie zu unterdrücken. Eine doppelblinde Crossover-Studie wurde durchgeführt, um die gastroprotektive Wirkung von Rebamipid mit einem inaktiven Placebo an 6 gesunden männlichen Freiwilligen zu vergleichen. Rebamipid wurde ihnen in einer klinischen Dosis von 300 mg/Tag oral für 7 Tage verabreicht, danach wurde einmalig HCl-Ethanol zur Induktion von Schleimhautschäden gegeben. Rebamipid hemmte signifikant (P < 0,05) die Bildung von Schleimhautläsionen, die Abnahme der Anzahl der Schleimgranula und die Dilatation des interzellulären Raums. Diese klinischen Befunde zeigen, dass Rebamipid in klinischer Dosis vor HCl-Ethanol-induzierten Magenläsionen schützte, und der Mechanismus dieser gastrischen Wirkung wurde als teilweise auf die Verbesserung der Schleimhautmikrozirkulation beruhend betrachtet.",
      "conclusion": "Rebamipide significantly (P less than 0.05) inhibited formation of mucosal lesion, decrease in the number of mucous granules and dilatation of intercellular space. These clinical findings indicate that rebamipide was protective against HCl-ethanol-induced gastric lesion at a clinical dose, and the mechanism of this gastric effect was considered to involve, in part, the improvement of mucosal micro"
    },
    {
      "pmid": "2379871",
      "year": 1990,
      "title": "Alternative Wege zur Wasserstoffbeseitigung während der Fermentation im menschlichen Kolon.",
      "title_en": "Alternative pathways for hydrogen disposal during fermentation in the human colon.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gut",
      "authors": "Gibson et al.",
      "author_search": "gibson gibson",
      "doi": "10.1136/gut.31.6.679",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1136/gut.31.6.679",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2379871/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-gibson-1990-alternative-wege-zur-wasserstoffbeseitigung/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1990 · Gibson — Alternative Wege zur Wasserstoffbeseitigung während der Fermentation im menschlichen Kolon.",
      "summary": "Wenn Darmbakterien Kohlenhydrate fermentieren, entsteht Wasserstoffgas, das abtransportiert werden muss — und dafür stehen dem Dickdarm mehrere konkurrierende Wege zur Verfügung. Diese In-vitro-Studie mit Stuhlproben von 30 gesunden Erwachsenen zeigte, dass die Methanogenese bei den meisten Menschen der dominante Entsorgungsweg ist, während bei einer Minderheit die Sulfatreduktion dominiert — wobei beide Prozesse einander gegenseitig auszuschließen scheinen. (Gut, 1990.)",
      "assessment": "Dies ist eine grundlegende In-vitro-Mikrobiolgie-Studie — keine therapeutische Untersuchung. Sie hilft zu erklären, warum Atemwasserstofftests eine große interindividuelle Variation zeigen: Manche Menschen sind „Methanproduzenten“, andere sind „Sulfatreduzierer“, und nur ein kleiner Anteil scheidet große Mengen H₂ in der Atemluft aus. Einschränkung: Stuhlsuspensionsexperimente bilden die In-vivo-Bedingungen im Kolon nicht vollständig ab. Die Studie liefert mechanistischen Kontext für den Wasserstoffstoffwechsel im Darm, bietet jedoch keinen Beleg für die therapeutische H₂-Anwendung beim Menschen oder im Tiermodell.",
      "abstract": "Wasserstoffgas, das während der Fermentation im menschlichen Dickdarm produziert wird, wird entweder über die Atemluft ausgeschieden oder von Darmbakterien auf verschiedenen Wegen metabolisiert. Zu diesen Wegen können Methanogenese, dissimilatorische Sulfatreduktion und Acetogenese gehören. Um festzustellen, welcher dieser Wege im Dickdarm vorherrscht, wurden Stuhlproben von 30 gesunden Probanden entnommen und als 5%ige (w/v) Suspensionen mit Lintner-Stärke inkubiert. Bei 23 von 30 Probanden war die Methanproduktion die hauptsächliche Methode der Wasserstoffentsorgung. Bei den verbleibenden sieben wurden hohe Raten der Sulfatreduktion zusammen mit einer erhöhten H₂S-Produktion registriert. Alle Proben zeigten relativ niedrige Raten der Wasserstoffentwicklung und der Acetatbildung aus CO₂ und H₂. Sulfatreduktion und Methanogenese scheinen sich im Dickdarm gegenseitig auszuschließen, was wahrscheinlich mit der Sulfatverfügbarkeit zusammenhängt. Sulfatreduktion, Methanogenese und Acetogenese wurden stark durch den pH-Wert beeinflusst. Die Sulfatreduktion war bei alkalischen pH-Werten optimal, während die Methanproduktion bei neutralem pH maximal war und die Acetogenese saure Bedingungen bevorzugte. Die fäkalen H₂S-Werte standen im Zusammenhang mit dem Vorkommen sulfatreduzierender Bakterien. Diese Daten zeigen, dass im Dickdarm mehrere konkurrierende Wege zur Wasserstoffentsorgung möglich sind und dass verschiedene Faktoren wie der kolinale pH-Wert und die Sulfatverfügbarkeit bestimmen, welcher dieser Mechanismen vorherrscht.",
      "conclusion": "Faecal H2S values were related to carriage of sulphate reducing bacteria. These data show that a number of competing pathways for hydrogen disposal are possible in the large gut and that a variety of factors such as colonic pH and sulphate availability can determine which of these mechanisms predominates."
    },
    {
      "pmid": "2191785",
      "year": 1990,
      "title": "Beurteilung der Sensitivität der Wasserstoffinhalation beim Nachweis von Links-Rechts-Shunts",
      "title_en": "Assessment of the sensitivity of hydrogen inhalation in the detection of left-to-right shunting.",
      "title_de": null,
      "journal": "Catheterization and cardiovascular diagnosis",
      "authors": "Flores et al.",
      "author_search": "flores flores",
      "doi": "10.1002/ccd.1810200206",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1002/ccd.1810200206",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2191785/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-flores-1990-beurteilung-sensitivitaet-wasserstoffinhalation-beim/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1990 · Flores et al. — Beurteilung der Sensitivität der Wasserstoffinhalation beim Nachweis von Links-Rechts-Shunts",
      "summary": "Das Inhalieren einer kleinen Menge Wasserstoffgas und die Messung seines Wiederauftretens auf der arteriellen Seite des Kreislaufs ist eine äußerst empfindliche Methode zum Nachweis von Links-Rechts-Shunts im Herzen — weit sensitiver als Standard-Farbstoff- oder Oximetrie-Techniken. Bei 15 Patienten wurden künstlich erzeugte Shunts von nur 0,7 % zuverlässig erkannt. Der klinische Nutzen: frühere und genauere Diagnose angeborener oder erworbener Herzfehler. (Catheterization and Cardiovascular Diagnosis, 1990.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine Diagnosestudie, keine therapeutische H₂-Studie. H₂ wird hier ausschließlich als inertes Tracergas verwendet, um Herzshunts sichtbar zu machen — antioxidative, entzündungshemmende oder metabolische Effekte werden nicht untersucht. Die Studie ist methodisch solide (n = 15, kontrollierte künstliche Shunts bekannter Größe, simultane Thermodilutions-Referenz), leistet aber keinen Beitrag zur Frage des H₂ als Gesundheitsintervention. Limitationen: kleines n; rein diagnostischer Endpunkt; Ergebnisse nicht auf therapeutische H₂-Inhalation in höheren Konzentrationen oder längerer Dauer übertragbar.",
      "abstract": "Zum Nachweis von intrakardialen Links-Rechts-Shunts sind die Oximetrie- und die Standard-Indocyaningrün-Technik relativ unempfindlich, da keine von beiden einen Shunt mit einem Verhältnis von pulmonalem zu systemischem Fluss (Qp/Qs) von weniger als 1,3 (prozentualer Shunt: 23 %) zuverlässig erkennen kann. Obwohl die Wasserstoffinhalationsmethode in dieser Hinsicht als deutlich sensitiver gilt, hat keine frühere Studie ihre Sensitivität gemessen. Daher wurde bei 15 Patienten (4 Männer, 11 Frauen, im Alter von 38 bis 67 Jahren) ohne intrakardialen Shunt die Wasserstoffinhalation 1) ohne und 2) mit einem künstlich erzeugten femoralen arteriovenösen Shunt bekannter Größe durchgeführt, und das Herzzeitvolumen wurde per Thermodilution gemessen. Bei den 15 Probanden mit Herzzeitvolumina von 3,64 bis 8,10 l/min wurden Shunts von 22 bis 248 ml/min erzeugt, sodass die Shunts zwischen 0,5 % und 3,3 % lagen. Die Wasserstoffinhalation erkannte alle Shunts ≥ 1,3 % (Qp/Qs ≥ 1,01). Von den 10 Shunts < 1,3 % erkannte sie 5, wobei der kleinste 0,7 % betrug. Die Wasserstoffinhalationstechnik ist damit äußerst sensitiv beim Nachweis von Links-Rechts-Shunts — weit sensitiver als die Oximetrie- und die Standard-Indocyaningrün-Methode.",
      "conclusion": "Of the 10 shunts less than 1.3%, it detected 5, with the smallest being 0.7%. Thus, the hydrogen inhalation technique is extremely sensitive in identifying the presence of left-to-right shunting, far more sensitive than the oximetric and standard indocyanine green methods."
    },
    {
      "pmid": "2365796",
      "year": 1990,
      "title": "Messung des hepatischen Blutflusses mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode: Experimentelle und klinische Beobachtungen",
      "title_en": "[Measurement of hepatic blood flow by the hydrogen gas clearance method. Experimental and clinical observations].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Ika Daigaku zasshi",
      "authors": "Makino",
      "author_search": "makino makino",
      "doi": "10.1272/jnms1923.57.137",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1272/jnms1923.57.137",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2365796/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-makino-1990-messung-des-hepatischen-blutflusses/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "liver",
        "sports-exercise",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1990 · Makino — Messung des hepatischen Blutflusses mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode: Experimentelle und klinische Beobachtungen",
      "summary": "Eingeatmetes Wasserstoffgas eignet sich als äußerst genaues und minimal-invasives Werkzeug zur Echtzeit-Messung des Leberdurchblutung. Sowohl in Tierversuchen als auch bei Patienten mit verschiedenen Lebererkrankungen korrelierte die H₂-Clearance-Methode eng mit etablierten Referenztechniken und zeigte charakteristische Blutflussmuster bei Hepatitis, Zirrhose, Fettleber und Lebertumoren. (Nihon Ika Daigaku Zasshi, 1990.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine diagnostische Methodikstudie, keine therapeutische H₂-Studie. Wasserstoffgas wird ausschließlich als inerter Tracer zur Blutflussmessung verwendet — kein antioxidativer oder entzündungshemmender Therapieansatz ist vorhanden. Die Studie umfasst sowohl Tierversuche (Kaninchen, Tetrachlorkohlenstoff-behandelte Ratten) als auch menschliche Patienten. Methodisch solide, wobei die Stichprobengrößen pro Untergruppe im Abstract nicht präzise angegeben sind. Limitationen: kein therapeutischer H₂-Endpunkt; gemischtes Tier/Mensch-Design; die klinischen Abschnitte enthalten keine genauen n-Angaben pro Krankheitskategorie.",
      "abstract": "In dieser Studie untersuchte der Autor die Validität der inhalativen Wasserstoffgas-Clearance-Methode (i-H₂) zur Bestimmung des hepatischen Blutflusses (HBF) und zeigte einige Anwendungsmöglichkeiten der Methode an Versuchstieren und Patienten mit Lebererkrankungen. Simultane Bestimmungen des HBF mittels i-H₂ und elektromagnetischer Flowmetrie bei Kaninchen ergaben eine hervorragende Korrelation zwischen den mit beiden Methoden erhaltenen Werten. Darüber hinaus variierte der mittels i-H₂ gemessene HBF bei Kaninchen parallel zu dem mit Thermoelement-Flowmetrie oder Laser-Doppler-Velocimetrie gemessenen nach Gabe von Norepinephrin, Propranolol oder Glukagon. Bei Tetrachlorkohlenstoff-behandelten Ratten korrelierte der mit i-H₂ gemessene HBF besser mit dem Schweregrad der Schädigung der Sinusoidstruktur als mit dem Schweregrad der Leberzellschädigung oder den Serumtransaminasespiegeln. Der mittels i-H₂ bestimmte HBF war bei akuter Hepatitis, chronisch inaktiver Hepatitis, chronisch aktiver Hepatitis, Leberzirrhose und Fettleber signifikant erniedrigt. Der reduzierte HBF bei akuter Hepatitis normalisierte sich während der Genesung. Das Verhältnis des HBF im Tumor/Normalgewebe war beim hepatozellulären Karzinom größer als 1,0, im Gegensatz zu einem Verhältnis kleiner als 1,0 beim metastatischen Leberkarzinom. Propranolol bewirkte eine Abnahme des HBF um 31 % und Vasopressin um 39 % bei Patienten mit chronisch inaktiver Hepatitis oder Leberzirrhose. Glukagon hingegen induzierte eine Zunahme um 65 %, 35 % bzw. 17 % bei Patienten mit chronisch inaktiver Hepatitis, akuter Hepatitis bzw. Leberzirrhose.",
      "conclusion": "Propranolol caused a decrease in HBF by 31%, and vasopressin by 39% in patients with CIH or LC. In contrast, glucagon induced its increase by 65%, 35% and 17%, respectively, in patients with CIH, AH and LC."
    },
    {
      "pmid": "2314375",
      "year": 1990,
      "title": "Korrelation zwischen gastraler Mikrozirkulation und Mukosaschädigung nach chirurgischer Therapie von Ösophagusvarizen.",
      "title_en": "[Correlation between gastric microcirculation and mucosal injury after surgical therapy of esophageal varices].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Geka Gakkai zasshi",
      "authors": "Mitarai et al.",
      "author_search": "mitarai mitarai",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2314375/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mitarai-1990-korrelation-zwischen-gastraler-mikrozirkulation/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1990 · Mitarai — Korrelation zwischen gastraler Mikrozirkulation und Mukosaschädigung nach chirurgischer Therapie von Ösophagusvarizen.",
      "summary": "Operationen an Speiseröhrenvarizen können den Blutfluss zur Magenschleimhaut erheblich reduzieren, und das Ausmaß dieser Reduktion korreliert direkt mit postoperativen Schleimhautschäden. Diese Studie nutzte die Wasserstoffgas-Clearance — eine Blutflussmessungstechnik — und zeigte, dass eine Transektionsoperation den gastralen Mukosa-Blutfluss um bis zu 30 % senkt, während ein Shunt-Verfahren ihn besser erhält. (Nihon Geka Gakkai zasshi, 1990.)",
      "assessment": "Dies ist eine tierexperimentelle/klinische Beobachtungsstudie, die H₂-Gas ausschließlich als Blutfluss-Messungstracer verwendet — es gibt keine therapeutische H₂-Anwendung. Der Befund, dass eine >20%-ige Reduktion des Mukosaflusses postoperative Schleimhautschäden vorhersagt, ist für die chirurgische Planung klinisch relevant. Wichtiger Kontext für die H₂-Forschung: Die Wasserstoffgas-Clearance-Methode war in den 1980er–90er Jahren eine weit verbreitete Flussmessungstechnik; diese Arbeit gehört zu dieser methodologischen Tradition, nicht zur molekularen Wasserstoff-Therapieforschung.",
      "abstract": "Der Zusammenhang zwischen der gastralen Mikrozirkulation und Mukosaschäden wurde bei Patienten untersucht, die sich einer Operation wegen Ösophagusvarizen unterzogen. Der Blutfluss in der Mukosa und Submukosa des unteren Ösophagus, des Magenkorpus und Antrums wurde mittels der Wasserstoffgas-Clearance-Methode per Endoskopie bei 55 Patienten gemessen, darunter 33 Zirrhotiker, 10 Patienten mit idiopathischer portaler Hypertension und 12 Kontrollen. Bei 20 Fällen mit Ösophagusvarizen wurden 10 Patienten mit transabdominaler Ösophagustranssektion (Transektionsgruppe) und 10 mit links-gastro-venokavalem Shunt (Shunt-Gruppe) behandelt. Patienten mit portaler Hypertension zeigten im Vergleich zu den Kontrollen einen reduzierten Blutfluss in der Magenmukosa, aber einen erhöhten Fluss in der Submukosa. Beim Vergleich der postoperativen Veränderungen des gastralen Mukosaflusses zwischen den beiden Gruppen zeigte die Transektionsgruppe während der Operation eine Reduktion des Mukosaflusses um etwa 30 % und für 4 Wochen nach der Operation um 20 %. In der Shunt-Gruppe blieb der Mukosafluss mit einer Reduktionsrate von weniger als 10 % gut erhalten. Postoperative Mukosaschäden wurden endoskopisch und histologisch bei fast allen Patienten festgestellt, die eine Reduktionsrate von mehr als 20 % aufwiesen. Diese Studie legt nahe, dass aktiver Schutz vor möglichen Magenläsionen bei der chirurgischen Therapie von Ösophagusvarizen im Blick behalten werden sollte.",
      "conclusion": "Postoperative mucosal injury was endoscopically and histologically found in almost all patients who showed a reduction rate of more than 20%. This study suggests that active protection against possible gastric mucosal lesion should be kept in mind in the setting of surgical therapy for esophageal varices."
    },
    {
      "pmid": "2666015",
      "year": 1989,
      "title": "Auswirkungen der Sphäroplastenbildung von Escherichia coli auf H₂- und Adenosintriphosphat-basierte Ampicillin-Empfindlichkeitstests.",
      "title_en": "Effects of Escherichia coli spheroplast formation on assays of H2 and adenosine triphosphate based ampicillin susceptibility tests.",
      "title_de": null,
      "journal": "Diagnostic microbiology and infectious disease",
      "authors": "Hörnsten et al.",
      "author_search": "hörnsten hörnsten",
      "doi": "10.1016/0732-8893(89)90009-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0732-8893(89)90009-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2666015/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hoernsten-1989-auswirkungen-sphaeroplastenbildung-escherichia-coli/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1989 · Hörnsten — Auswirkungen der Sphäroplastenbildung von Escherichia coli auf H₂- und Adenosintriphosphat-basierte Ampicillin-Empfindlichkeitstests.",
      "summary": "Wenn das Antibiotikum Ampicillin die Zellwände von E.-coli-Bakterien schädigt und Sphäroplasten bildet, sinkt die Wasserstoffproduktion der Bakterien — aber ihre ATP-Spiegel bleiben relativ normal, was eine Diskrepanz zwischen zwei verschiedenen Antibiotika-Empfindlichkeitstestmethoden schafft. Diese In-vitro-Mikrobiologiestudie untersuchte, wie die Sphäroplastenbildung die Zuverlässigkeit von H₂-basierten und ATP-basierten bakteriellen Empfindlichkeitsassays beeinflusst. (Diagnostic Microbiology and Infectious Disease, 1989.)",
      "assessment": "Dies ist eine methodologische In-vitro-Mikrobiologiestudie. Wasserstoff hier ist ein bakterieller Metabolit, der als diagnostische Messgröße verwendet wird — es gibt keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie. Die Arbeit ist im Kontext der Methodik der Antibiotika-Empfindlichkeitstestung von Interesse, ist aber nicht relevant für die Frage nach H₂ als therapeutischem Mittel beim Menschen oder im Tiermodell.",
      "abstract": "Die vorliegende Studie untersuchte die Auswirkungen von Ampicillin auf einen Stamm von Escherichia coli in Laktose-Peptonbrühe mit einer Osmolalität von 342 mosm/L unter anaeroben Bedingungen. Die Sphäroplastenbildung trat bei 10-fachem MHK von Ampicillin auf. Die metabolischen Veränderungen, die während der Sphäroplastenbildung auftraten, wirkten sich ungünstig auf die Produktion von molekularem Wasserstoff aus. Der intrazelluläre bakterielle ATP-Spiegel blieb während der Sphäroplastenbildung normal oder leicht erhöht, während die Lebensfähigkeit (KBE/ml) abnahm. Daher störte die Sphäroplastenbildung die Ampicillin-Empfindlichkeit, interpretiert durch Messung von molekularem Wasserstoff und Lebensfähigkeit, nicht wesentlich. Die Auswirkung auf den ATP-Assay war jedoch ausgeprägt. Es wurde festgestellt, dass die Reversion von Sphäroplasten zu bakteriellen Zellen für diesen bestimmten Stamm (gemessen an KBE/ml) nicht in quantitativen Zahlen erfolgte. Der ATP-Assay zeigte daher eine Annäherung an die Zelldichte, während Lebensfähigkeitsstudien eine niedrigere Zelldichte angaben. Bei Verwendung einer Nährlösung mit niedrigerer Osmolalität (50 mosm/L) trat keine Sphäroplastenbildung auf, und eine enge Beziehung zwischen Lebensfähigkeit und intrazellulärem ATP wurde beobachtet.",
      "conclusion": "The ATP assay thus indicated an approximate of the density of cells, while viability studies reported a lower cell density. When using a broth with lower osmolality (50 mosm/L) no spheroplast formation occurred and a close relation between viability and intracellular ATP was observed."
    },
    {
      "pmid": "2496538",
      "year": 1989,
      "title": "GasPak Plus versus Anaerocult A – zwei Kohlendioxid/Wasserstoff-Systeme zur Kultivierung von Anaerobiern.",
      "title_en": "GasPak Plus versus Anaerocult A--two carbon dioxide/hydrogen systems for cultivation of anaerobes.",
      "title_de": null,
      "journal": "Zentralblatt fur Bakteriologie, Mikrobiologie, und Hygiene. Series A, Medical microbiology, infectious diseases, virology, parasitology",
      "authors": "Heizmann et al.",
      "author_search": "heizmann heizmann",
      "doi": "10.1016/s0176-6724(89)80022-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0176-6724(89)80022-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2496538/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-heizmann-1989-gaspak-plus-versus-anaerocult/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic",
        "sports-exercise",
        "neurology",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1989 · Heizmann — GasPak Plus versus Anaerocult A – zwei Kohlendioxid/Wasserstoff-Systeme zur Kultivierung von Anaerobiern.",
      "summary": "Zwei handelsübliche CO₂/H₂-gasgeneratorsysteme zur Kultivierung anaerober Bakterien wurden verglichen und insgesamt als gleich effektiv befunden, obwohl das Wachstum zwischen einzelnen Bakterienspezies erheblich variierte. Diese In-vitro-Laborstudie testete 80 Stämme aus 28 anaeroben Spezies, die für die klinische Diagnostik relevant sind. (Zentralblatt für Bakteriologie, Mikrobiologie, und Hygiene, 1989.)",
      "assessment": "Dies ist eine technische In-vitro-Mikrobiologiestudie, die zwei Laborkultursysteme vergleicht. H₂-Gas dient hier als chemisches Reduktionsmittel zur Aufrechterhaltung anaerober Bedingungen — es hat keine therapeutische Rolle. Die Arbeit ist für klinisch-mikrobiologische Labore relevant, hat aber keinen Bezug zur molekularen Wasserstoff-Therapieforschung.",
      "abstract": "Zwei Einweg-Kohlendioxid/Wasserstoff-Gasgeneratorsysteme (GasPak Plus und Anaerocult A) wurden durch Beurteilung des Wachstums obligat anaerober Bakterien verglichen. Achtzig Stämme, die 28 Spezies anaerober Bakterien repräsentieren, die üblicherweise an verschiedenen Körperstellen vorkommen, wurden mittels eines Spiralplatten-Plattierers auf 4 Hirnherz-Schokoladenagar-Platten ausgesät; je 1 Platte wurde anschließend in 2 Anaerocult-A- und 2 GasPak-Plus-Systemen inkubiert. Das bakterielle Wachstum wurde als koloniebildende Einheiten pro ml (KBE/ml) ausgedrückt, die Reproduzierbarkeit des Plattiervorgangs wurde überprüft, und die potenzielle Interferenz von H₂S-produzierenden Bakterien mit dem Betrieb der Kohlendioxid/Wasserstoff-Systeme wurde untersucht. Das Vorhandensein von H₂S hemmte das Bakterienwachstum nur im Fall von Peptostreptococcus asaccharolyticus — ein Effekt, der in beiden Systemen beobachtet wurde. Die Reproduzierbarkeit des Plattiervorgangs mittels Spiralplatten war im akzeptablen Bereich. Unterschiede zwischen den Systemen waren beim Vergleich der Gesamt-KBE/ml einer bestimmten Spezies nicht erkennbar, und die Systeme bieten daher gleich effektive Umgebungen für die Inkubation anaerober Bakterien. In beiden Systemen variierte das Wachstum jedoch von einer Spezies oder einem Stamm zum anderen. Bei Mischinfektionen kann die Erkennung bestimmter Anaerobier-Spezies daher mit einem der beiden Systeme schwierig sein.",
      "conclusion": "In both systems, however, growth varied from one species or strain to another. In mixed infections, detection of certain species of anaerobes may therefore be difficult using either system."
    },
    {
      "pmid": "3140651",
      "year": 1988,
      "title": "Die Akzeptanz von Milch und Milchprodukten in Bevölkerungsgruppen mit hoher Prävalenz von Lactoseintoleranz.",
      "title_en": "The acceptability of milk and milk products in populations with a high prevalence of lactose intolerance.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of clinical nutrition",
      "authors": "Scrimshaw et al.",
      "author_search": "scrimshaw scrimshaw",
      "doi": "10.1093/ajcn/48.4.1142",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ajcn/48.4.1142",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3140651/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-scrimshaw-1988-akzeptanz-milch-milchprodukten-bevoelkerungsgruppen/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1988 · Scrimshaw — Die Akzeptanz von Milch und Milchprodukten in Bevölkerungsgruppen mit hoher Prävalenz von Lactoseintoleranz.",
      "summary": "Die meisten Menschen verlieren nach dem Säuglingsalter die Fähigkeit, Lactose zu verdauen — und ein Standard-Lactosetoleranztest ist ein schlechter Prädiktor dafür, ob eine Person tatsächlich mäßige Mengen Milch ohne Symptome konsumieren kann. Diese Übersichtsarbeit erklärt die globale Prävalenz der Lactose-Maldigestion, die Rolle von Wasserstoffgas bei Atemtests zur Diagnose und warum fermentierte Milchprodukte oft besser vertragen werden. (The American Journal of Clinical Nutrition, 1988.)",
      "assessment": "Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit zur Lactoseintoleranz, die H₂-Atemtesting als Diagnosewerkzeug verwendet — es gibt keine therapeutische H₂-Anwendung. Das Papier ist ein hochwertiger Public-Health-Überblick, der wichtige Prinzipien über die Lücke zwischen Laborlactosetest und realer Milchtoleranz etablierte. Sein Bezug zur molekularen Wasserstoffforschung ist rein methodologischer Natur: Atem-H₂ ist hier ein Marker für Malabsorption, kein therapeutisches Molekül.",
      "abstract": "1) Die meisten Menschen verlieren, wie andere Säugetiere, nach dem Säuglingsalter allmählich das Darmenzym Lactase und damit die Fähigkeit, Lactose, den Hauptzucker in Milch, zu verdauen. Irgendwann in der Vorgeschichte trat eine genetische Mutation auf, und die Lactaseaktivität persistierte bei einer Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung Nord- und Mitteleuropas. 2) Die Persistenz der Darm-Lactase, ein weltweit ungewöhnliches Merkmal, wird als stark penetrantes autosomales Dominanzmerkmal vererbt. Beide Nachkommenschaftstypen sind fast gleich häufig, wenn ein Elternteil ein Lactose-Maldigestor und der andere ein Lactose-Digestor ist. 3) Die Inzidenz der Lactose-Maldigestion wird üblicherweise bei Erwachsenen durch Gabe einer 50-g-Lactosedosis in Wasser im nüchternen Zustand bestimmt, entsprechend der Menge in 1 L Milch. Gemessen wird entweder der anschließende Anstieg des Blutzuckers oder das Auftreten von zusätzlichem Wasserstoff in der Atemluft. Manchmal wird sie auch durch direkte Messung der Lactaseaktivität in einer Biopsieprobe aus dem Jejunum identifiziert. Für Kinder wird die Testdosis gewichtsabhängig reduziert. Je nach Schwere des Lactasemangels und anderen Faktoren kann die Testdosis zu Blähungen, Schmerzen und Durchfall führen. 4) Die Häufigkeit der Lactose-Maldigestion variiert stark zwischen den Bevölkerungsgruppen, ist jedoch bei nahezu allen außer denen europäischer Herkunft hoch. Bei nordamerikanischen Erwachsenen wird Lactose-Maldigestion bei etwa 79 % der amerikanischen Ureinwohner, 75 % der Schwarzen, 51 % der Hispanoamerikaner und 21 % der Kaukasier festgestellt. In Afrika, Asien und Lateinamerika liegen die Prävalenzraten je nach untersuchter Bevölkerungsgruppe zwischen 15 und 100 %. 5) Wann immer die aufgenommene Lactose die Kapazität der Darm-Lactase übersteigt, sie in die einfachen Zucker Glukose und Galaktose aufzuspalten, die direkt absorbiert werden, gelangt sie unverdaut in den Dickdarm. Dort wird sie von der Darmflora fermentiert, wobei kurzkettige Fettsäuren und Wasserstoffgas die Hauptprodukte sind. Das entstehende Gas kann Blähungen und Schmerzen verursachen, und durch die Fermentationsprodukte kann auch Durchfall entstehen. 6) Unter Personen mit unvollständiger Lactosedigestion gibt es erhebliche Unterschiede im Bewusstsein der Lactoseintoleranz und der Menge an Lactose, die ohne Symptome aufgenommen werden kann. Ein positiver Standard-Lactosetest ist kein zuverlässiger Prädiktor für die Fähigkeit einer Person, mäßige Mengen Milch und Milchprodukte ohne Symptome zu konsumieren.",
      "conclusion": "A positive standard lactose test is not a reliable predictor of the ability of an individual to consume moderate amounts of milk and milk products without symptoms. In usual situations the quantity of lactose ingested at any one time is much less than in the lactose-tolerance test.(ABSTRACT TRUNCATED AT 400 WORDS)"
    },
    {
      "pmid": "2831734",
      "year": 1988,
      "title": "Rolle des Blutflusses bei der Magensäuresekretion.",
      "title_en": "Role of blood flow in gastric acid secretion.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of physiology",
      "authors": "Holm et al.",
      "author_search": "holm holm",
      "doi": "10.1152/ajpgi.1988.254.3.g281",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1152/ajpgi.1988.254.3.g281",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2831734/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-holm-1988-rolle-des-blutflusses-magensaeuresekretion/",
      "methods": [
        "inhalation",
        "drinking-hrw"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1988 · Holm — Rolle des Blutflusses bei der Magensäuresekretion.",
      "summary": "Die Beziehung zwischen Blutfluss und Magensäuresekretion ist komplexer als lange angenommen: Die meisten Messmethoden zeigen keinen einfachen proportionalen Zusammenhang, aber es gibt einen kritischen Mindestblutfluss, unterhalb dessen Sauerstoffverbrauch und Säuresekretion gemeinsam abfallen. Diese Übersichtsarbeit bewertet kritisch mehrere Blutflussmessungstechniken — darunter die Wasserstoffgas-Clearance — die zur Untersuchung der Magenphysiologie eingesetzt werden. (The American Journal of Physiology, 1988.)",
      "assessment": "Dies ist eine kritische narrative Übersichtsarbeit zur Magenphysiologie-Methodik. Die Wasserstoffgas-Clearance wird hier als eine von mehreren Blutflussmessungstechniken untersucht — sie wird nicht als therapeutisches Mittel untersucht. Die Übersichtsarbeit hat keinen direkten Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie; ihr Wert liegt im Verständnis, wie der gastrale Blutfluss historisch gemessen wurde und wie die wahre Beziehung zwischen Perfusion und Säuresekretion aussieht.",
      "abstract": "Die Beziehung zwischen Magensäuresekretion und Blutfluss wurde mit einer Vielzahl verschiedener Blutflusstechniken untersucht, darunter Aminopyrin-Clearance, Wasserstoffgas-Clearance, Intravitalmikroskopie, Laser-Doppler-Flussmessung, radioaktive Mikrosphären und die Elimination inerter Gase. Die am häufigsten verwendete Technik, die Aminopyrin-Clearance, legt nahe, dass eine zunehmende Säuresekretion von einem parallelen Anstieg des Blutflusses begleitet wird. Die Effizienz der Aminopyrin-Clearance ist jedoch im nicht sezernierenden Magen niedrig und nimmt mit zunehmender Sekretionsrate zu. Dies schließt die Verwendung der Aminopyrin-Clearance als zuverlässiges Maß des gastralen Mukosablutflusses bei allen außer den höchsten Steady-State-Säuresekretionsniveaus aus und wirft Zweifel an den Befunden dieser Technik auf. Andere Methoden zur Messung des Blutflusses zeigen, dass es keine einfache Beziehung zwischen Sekretion und Fluss gibt, wobei einige Studien finden, dass Sekretion und Fluss parallel variieren, und andere, dass die Sekretion recht unabhängig vom Mukosafluss variiert. Ein konsistenter Befund ist eine starke Korrelation zwischen stimulierter Säuresekretion und gastralem Sauerstoffverbrauch. Sowohl Säuresekretion als auch Sauerstoffverbrauch fallen, wenn der zöliakale Blutfluss unter einen kritischen Wert reduziert wird, der im narkotisierten Hundmagen bei etwa 30–40 ml/min/100 g liegt. Den Blutfluss über diesen Wert hinaus zu erhöhen, steigert Sauerstoffverbrauch und Säuresekretion nicht, d. h. sie erreichen ein Plateau. Die Form dieser Beziehung mit ihren flussabhängigen und flussunabhängigen Anteilen wird verwendet, um die scheinbar widersprüchlichen Befunde in der Literatur bezüglich gastraler Säuresekretion und Blutfluss zu erklären.",
      "conclusion": "Driving blood flow above this value does not increase oxygen consumption and acid secretion, i.e., they reach a plateau. The shape of this relationship with its flow-dependent and flow-independent portions is used to explain the apparently contradictory findings in the literature regarding gastric acid secretion and blood flow."
    },
    {
      "pmid": "2849711",
      "year": 1988,
      "title": "Ballaststoffe und Gesundheit: die Rolle der Wasserstoffproduktion",
      "title_en": "Dietary fibre and health: the role of hydrogen production.",
      "title_de": null,
      "journal": "Medical hypotheses",
      "authors": "Neale",
      "author_search": "neale neale",
      "doi": "10.1016/0306-9877(88)90091-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0306-9877(88)90091-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2849711/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-neale-1988-ballaststoffe-gesundheit-rolle-wasserstoffproduktion/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "skin-aging",
        "oxidative-stress"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "1988 · Neale — Ballaststoffe und Gesundheit: die Rolle der Wasserstoffproduktion",
      "summary": "Ein Hypothesenpapier, das vorschlägt, dass molekularer Wasserstoff, der bei der Darmfermentation von Ballaststoffen in großen Mengen entsteht, ein wichtiger Vermittler der gesundheitsschützenden Wirkung von Ballaststoffen sein könnte — als natürliches Antioxidans gegen schädliche freie Radikale im Körpergewebe. Diese frühe Arbeit aus dem Jahr 1988 entstand fast zwei Jahrzehnte vor der modernen H₂-Therapieforschung und nimmt deren zentralen Mechanismus vorweg. (Medical Hypotheses, 1988.)",
      "assessment": "Dies ist ein Hypothesenpapier ohne Primärdaten — kein klinischer Versuch, kein Tierversuch, kein In-vitro-Experiment wird präsentiert. Sein Wert ist rein konzeptionell und historisch: Es hat die selektive Antioxidans-Hypothese des H₂ korrekt vorweggenommen, die zum Fundament der modernen H₂-Medizin wurde. Es sollte als konzeptioneller Hintergrund zitiert werden, nicht als Evidenz. Limitationen: keine experimentellen Daten; per Definition spekulativ; der vorgeschlagene Mechanismus wurde hier nicht direkt getestet; das Papier unterscheidet nicht zwischen endogen produziertem und exogen verabreichtem H₂.",
      "abstract": "Die biologische Grundlage für den epidemiologischen Zusammenhang zwischen hoher Ballaststoffaufnahme und reduzierter Krankheitsinzidenz beim Menschen ist noch nicht vollständig verstanden. Es wird vorgeschlagen, dass molekularer Wasserstoff, der als Nebenprodukt der kolonischen Fermentation von Nahrungsballaststoffen und nicht absorbierten Kohlenhydraten in beträchtlichen Mengen produziert wird, eine wichtige Rolle spielen könnte. Wasserstoff im Gewebe könnte als starkes Reduktionsmittel (Antioxidans) gegen potenziell schädliche freie Radikalspezies (z. B. Singulettsauerstoff) wirken und dabei gemeinsam mit anderen Antioxidantien zur Kontrolle dieser potenziell schädlichen Spezies und ihrer bekannten Beteiligung an der Krankheitsentstehung beitragen.",
      "conclusion": "Hydrogen in the tissues may act as a powerful reducing agent (antioxidant) of potentially damaging free radical species (e.g. singlet oxygen) and in so doing, along with other antioxidants would help in the control of these potentially damaging species and their known involvement in disease causation."
    },
    {
      "pmid": "3132563",
      "year": 1988,
      "title": "Wirkung einer endokrinen Behandlung auf den prostatischen Blutfluss bei Patienten mit prostatischem Adenokarzinom",
      "title_en": "Effect of endocrine treatment on prostatic blood flow in patients with prostatic adenocarcinoma.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of urology",
      "authors": "Toma et al.",
      "author_search": "toma toma",
      "doi": "10.1016/s0022-5347(17)41495-9",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0022-5347(17)41495-9",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3132563/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-toma-1988-endokrinen-den-prostatischen-blutfluss/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "neurology",
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1988 · Toma et al. — Wirkung einer endokrinen Behandlung auf den prostatischen Blutfluss bei Patienten mit prostatischem Adenokarzinom",
      "summary": "Bei 19 Patienten mit Prostatakarzinom zeigten Wasserstoffgas-Clearance-Messungen, dass die endokrine (hormonelle) Therapie den Blutfluss zur Prostata signifikant erhöhte, während das Tumorvolumen abnahm — ein Befund, der darauf hindeutet, dass eine verbesserte Perfusion mit der Tumorzellverschlechterung unter Hormontherapie einhergeht. Dies ist eine diagnostische Blutflussmessstudie, keine H₂-Therapiestudie. (The Journal of Urology, 1988.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine diagnostische Blutfluss-Monitoring-Studie, keine therapeutische H₂-Studie. H₂ wird ausschließlich als inertes Tracergas über die Clearance-Technik verwendet. Die untersuchte therapeutische Intervention ist eine endokrine (hormonelle) Behandlung von Prostatakrebs. Das Papier liefert keine Daten zu H₂ als Antioxidans, Entzündungshemmer oder Krebstherapeutikum. Limitationen: kleines n (19 Patienten); keine Kontrollgruppe; H₂-Clearance ist nur das Messwerkzeug; keine H₂-Therapie-Relevanz.",
      "abstract": "Der prostatische Blutfluss bei 19 Patienten mit prostatischem Adenokarzinom wurde mittels der Wasserstoffgas-Clearance-Methode vor und während der endokrinen Behandlung gemessen. Das Prostatavolumen war 3 Monate nach Behandlungsbeginn auf 70 % des vorbehandlungszeitlichen Volumens reduziert. Der prostatische Blutfluss war bei Patienten, die noch nie eine Behandlung des Prostatakarzinoms erhalten hatten, deutlich erniedrigt (22,2 ± 8,3 ml/min/100 g), während er nach endokriner Behandlung signifikant zunahm (56,3 ± 21,8 ml/min/100 g). Es war wahrscheinlich, dass der prostatische Blutfluss zunahm, während das Prostatavolumen abnahm. Die abschließende Histologie der seriellen prostatischen Biopsieproben nach endokriner Behandlung zeigte eine deutliche Verschlechterung der Tumorzellen und eine leichte stromale Hyperplasie im Vergleich zur initialen Biopsie vor der Behandlung. Das durch computergestützte Bildanalyse berechnete Stroma-Epithel-Verhältnis war nach endokriner Behandlung deutlich erhöht. Unsere Studie zeigte, dass die endokrine Behandlung einen wachstumshemmenden Effekt bewirkte, der mit einem erhöhten Blutfluss im Prostatakarzinom einherging.",
      "conclusion": "The stromal-epithelial ratio, which was calculated by computer-assisted image analysis, was markedly increased after endocrine treatment. Our study indicated that endocrine treatment caused a growth-inhibitory effect that was accompanied by increased blood flow in the prostatic carcinoma."
    },
    {
      "pmid": "3348155",
      "year": 1988,
      "title": "Nicht alle Joghurts sind gleich",
      "title_en": "All yogurts are not created equal.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of clinical nutrition",
      "authors": "Wytock et al.",
      "author_search": "wytock wytock",
      "doi": "10.1093/ajcn/47.3.454",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ajcn/47.3.454",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3348155/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wytock-1988-nicht-alle-joghurts-sind/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1988 · Wytock et al. — Nicht alle Joghurts sind gleich",
      "summary": "Nicht alle Joghurtmarken sind gleich effektiv darin, laktoseintoleranten Menschen bei der Laktoseverdauung zu helfen — die entscheidende Variable ist die Laktaseaktivität der verwendeten Bakterienkulturen. Bei acht Probanden mit Laktosemalabsorption zeigte der Atemwasserstofftest, dass Dannon- und Royal-Maid-Joghurt die Laktoseabsorption im Vergleich zu reiner Laktose deutlich verbesserten, während Borden-Joghurt dies nicht tat. (The American Journal of Clinical Nutrition, 1988.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine gastrointestinale Diagnosestudie, die Atem-H₂ als Messwerkzeug verwendet. H₂ ist der Biomarker für Fermentation, nicht das therapeutische Mittel. Der Null-Befund zur Symptomkorrelation ist klinisch wichtig. Keine H₂-Therapie-Relevanz: dieses Papier untersucht nicht die Verabreichung von H₂ als Gesundheitsintervention. Limitationen: sehr kleines n (8 Probanden); nur 3 Joghurtmarken getestet; keine Randomisierung oder Verblindung beschrieben.",
      "abstract": "Aufgrund der Autodigestion von Laktose durch ihre endogenen Bakterien wird Laktose in Joghurt von Probanden mit Laktasemangel besser absorbiert als aus anderen Laktosequellen. Um mögliche Unterschiede zwischen Joghurtmarken in dieser Autodigestionsfähigkeit zu untersuchen, wurden acht Probanden mit Laktosemalabsorption mit 20 g oraler Laktose und drei verschiedenen Joghurtmarken (Borden, Dannon und Royal Maid) herausgefordert. Als quantitatives Maß für die Kohlenhydratmalabsorption wurden 8 Stunden lang endalveoläre Atemproben gesammelt und auf Wasserstoffgas analysiert. Symptome wurden alle 30 Minuten für 8 Stunden per Fragebogen bewertet. Das kumulative Atem-H₂ und die Fläche unter der diskontinuierlichen Kurve der Atem-H₂-Konzentration nahmen nach Einnahme von Dannon und Royal Maid im Vergleich zu den Laktoseergebnissen ab, nicht jedoch nach Borden-Joghurt. Eine Korrelation der Symptome mit dem Grad der Kohlenhydratmalabsorption wurde nicht nachgewiesen. Wir schlussfolgern, dass die Laktaseaktivität der Joghurtkulturen zwischen den Marken variiert.",
      "conclusion": "no correlation of symptoms with the degree of carbohydrate malabsorption was demonstrated. We conclude that the lactase activity of yogurt cultures varies among brands."
    },
    {
      "pmid": "2963569",
      "year": 1988,
      "title": "Endoskopische Messung des Magenmukosa-Blutflusses mittels Laser-Doppler-Velocimetrie: Wirkung der chronischen Ösophagusvarizen-Sklerosierung",
      "title_en": "Endoscopic measurement of gastric mucosal blood flow by laser Doppler velocimetry: effect of chronic esophageal variceal sclerosis.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American surgeon",
      "authors": "Chung et al.",
      "author_search": "chung chung",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2963569/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-chung-1988-endoskopische-messung-des-magenmukosa/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1988 · Chung et al. — Endoskopische Messung des Magenmukosa-Blutflusses mittels Laser-Doppler-Velocimetrie: Wirkung der chronischen Ösophagusvarizen-Sklerosierung",
      "summary": "Eine Technikvalidierungsstudie, die zeigt, dass Laser-Doppler-Velocimetrie endoskopisch den Blutfluss in der Magenschleimhaut messen kann — kalibriert gegen die Wasserstoffgas-Clearance als Referenzstandard. Bei Patienten mit portaler Hypertonie war der Schleimhaut-Blutfluss erhöht, aber die Sklerotherapie von Ösophagusvarizen veränderte ihn nicht. (The American Surgeon, 1988.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine gastroenterologische Methodikstudie. Die Wasserstoffgas-Clearance-Technik wird ausschließlich als Kalibrierungsreferenz verwendet — H₂ ist der Goldstandard-Vergleicher, nicht das therapeutische Mittel. Das klinische Null-Ergebnis (Sklerotherapie ändert den Mukosa-Blutfluss nicht) ist für die gastroenterologische Praxis relevant, hat aber keine H₂-Therapie-Implikationen. Limitationen: gemischtes Tier/Mensch-Design; n für die klinische Kohorte im Abstract nicht angegeben; kein therapeutischer H₂-Endpunkt.",
      "abstract": "Eine Technik zur endoskopischen Messung des Blutflusses in der Magenmukosa mittels Laser-Doppler-Velocimetrie wurde beschrieben. Die Technik wurde im Labor durch endoskopische Messung des gastrischen Mukosa-Blutflusses beim Hund simultan mit dem Einsatz einer zweiten Sonde bei offener Operation mit demselben Laser-Doppler-Flowmeter validiert. Der Sondendruck, der ein leichtes Eindrücken verursachte (weniger als 20 g/cm²), führte zu einer nicht signifikanten Veränderung des Mukosa-Blutflusses. Es wurden Kriterien entwickelt, um durch Sondenbewegung eingeführte Artefakte auszusondern. Ein Umrechnungsfaktor wurde durch simultane Messung des Mukosa-Blutflusses mit der Wasserstoffgas-Clearance-Technik und der Laser-Doppler-Velocimetrie in der gastrischen und duodenalen Mukosa etabliert. Bei Patienten mit portaler Hypertonie wurde der Blutfluss der Magenmukosa vor und nach der Sklerotherapie bestimmt und mit dem Blutfluss bei Probanden ohne portale Hypertonie verglichen. Der Blutfluss in der Magenmukosa war bei Patienten mit portaler Hypertonie erhöht, aber die Sklerotherapie schien keine Veränderungen des Blutflusses zu verursachen. Die endoskopische Mukosa-Blutflussmessung ist nicht-invasiv, praktisch und von potenziellem Nutzen in der klinischen Untersuchung der gastrointestinalen Pathophysiologie.",
      "conclusion": "Gastric mucosal blood flow was elevated in portal hypertensives, but sclerotherapy did not appear to cause changes in blood flow. Endoscopic mucosal blood flow measurement is non-invasive, practical and of potential value in clinical investigation of gastrointestinal pathophysiology."
    },
    {
      "pmid": "3653647",
      "year": 1987,
      "title": "Gastroduodenale Mukosa-Hämodynamik mittels endoskopischer Reflexionsspektrophotometrie",
      "title_en": "Gastroduodenal mucosal hemodynamics by endoscopic reflectance spectrophotometry.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gastrointestinal endoscopy",
      "authors": "Leung et al.",
      "author_search": "leung leung",
      "doi": "10.1016/s0016-5107(87)71599-5",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0016-5107(87)71599-5",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3653647/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-leung-1987-gastroduodenale-mukosa-haemodynamik-mittels/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1987 · Leung et al. — Gastroduodenale Mukosa-Hämodynamik mittels endoskopischer Reflexionsspektrophotometrie",
      "summary": "Die endoskopische Reflexionsspektrophotometrie — validiert gegen die Wasserstoffgas-Clearance als Referenzstandard — kann Hämoglobin und Sauerstoffsättigung der Magen- und Duodenalschleimhaut nichtinvasiv während der Routineendoskopie messen. Die Studie fand, dass portale Hypertonie den gastrischen Mukosa-Blutfluss nicht signifikant verändert, während aktive Duodenalulzera an ihren Rändern einen erhöhten Blutfluss zeigen. (Gastrointestinal Endoscopy, 1987.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine gastroenterologische Diagnostik-Methodikstudie. H₂-Gas-Clearance wird ausschließlich als Kalibrierungsreferenzstandard verwendet — keine therapeutische Intervention. Die Studie umfasst Tierversuche (Hund) und klinische Humanendoskopie. Klinische Befunde zu portaler Hypertonie und Duodenalulzera sind gastroenterologisch relevant, haben aber keine H₂-Therapie-Implikationen. Limitationen: gemischtes Tier/Mensch-Design; Stichprobengrößen für die humane Kohorte im Abstract nicht angegeben.",
      "abstract": "Die Reflexionsspektrophotometrie misst einen Index der Mukosa-Hämoglobinkonzentration und einen Index der Sauerstoffsättigung durch Spektralanalyse des von der Mukosaoberfläche reflektierten Lichts. Mit einem kommerziell verfügbaren Gerät wurde eine Technik zur Gewinnung reproduzierbarer endoskopischer Messungen mit akzeptabler Intra- und Interobserver-Variabilität am anästhesierten Hund entwickelt. Der reflexionsspektrophotometrische Befund, dass experimentell induzierte prähepatische portale Hypertonie den Blutfluss in der Magenmukosa nicht beeinflusste, wurde durch Wasserstoffgas-Clearance-Messungen bestätigt. Endoskopische Studien bei Patienten mit aktivem Duodenalgeschwür zeigten einen höheren Index der Mukosa-Hämoglobinkonzentration und einen normalen Index der Sauerstoffsättigung (d. h. einen erhöhten Blutfluss) am Rand des Ulkus im Vergleich zur angrenzenden normal erscheinenden Mukosa.",
      "conclusion": "The reflectance spectrophotometric finding that experimentally induced prehepatic portal hypertension did not affect gastric mucosal blood flow was confirmed by hydrogen gas clearance measurements. Endoscopic studies in patients with active duodenal ulcer disease revealed a higher index of mucosal hemoglobin concentration and a normal index of oxygen saturation (i.e., an increase in blood flow) at"
    },
    {
      "pmid": "3303890",
      "year": 1987,
      "title": "Nachweis intrakardialer Links-Rechts-Shunts bei Erwachsenen: eine prospektive Analyse der Variabilität der Standard-Indocyaningrün-Technik",
      "title_en": "Detection of intracardiac left-to-right shunting in adults: a prospective analysis of the variability of the standard indocyanine green technique in patients without shunting.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of cardiology",
      "authors": "Niggemann et al.",
      "author_search": "niggemann niggemann",
      "doi": "10.1016/0002-9149(87)90242-6",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0002-9149(87)90242-6",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3303890/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-niggemann-1987-nachweis-intrakardialer-links-rechts/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "respiratory"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1987 · Niggemann et al. — Nachweis intrakardialer Links-Rechts-Shunts bei Erwachsenen: eine prospektive Analyse der Variabilität der Standard-Indocyaningrün-Technik",
      "summary": "Bei 66 erwachsenen Patienten, die durch die ultrasensitive Wasserstoffinhalationsmethode als shuntfrei bestätigt wurden, zeigte die Indocyaningrün-Farbstofftechnik prozentuale „Shunts“ von −9 % bis +26 % — womit zum ersten Mal der normale Variabilitätsbereich für diesen Diagnosetest etabliert wurde. Die praktische Implikation: Indocyaningrün-Ergebnisse unter +26 % können keinen echten Shunt zuverlässig diagnostizieren. (The American Journal of Cardiology, 1987.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis zum Thema: Dies ist eine kardiologische Diagnostik-Methodikstudie. H₂-Inhalation wird als Goldstandard-Methode verwendet, um das Fehlen von Shunting zu bestätigen — es ist der Referenzvergleicher, keine therapeutische Intervention. Die Studie ist methodisch sauber und der klinische Nutzen ist bedeutsam. Keine H₂-Therapie-Relevanz. Limitationen: n = 66 ausreichend für einen Normalbereich, aber auf erwachsene Patienten beschränkt; Einzelzentrum; H₂ nur als Referenzwerkzeug.",
      "abstract": "Intrakardialer Links-Rechts-Shunt kann durch eine Oximetrie-Analyse des Blutes aus den rechtsseitigen Herzkammern und eine prominente frühe Rezirkulation von Indocyaningrün nach Injektion in den zentralvenösen Kreislauf mit Probeentnahme aus einer systemischen Arterie nachgewiesen und quantifiziert werden. Obwohl die Variabilität von Oximetriemessungen bei Patienten ohne Shunting etabliert und ein Normalbereich für die Technik bestimmt wurde, wurde die Variabilität der Indocyaningrün-Methode bei Personen ohne Shunting nicht geklärt; daher wurde kein Normalbereich für Indocyaningrün festgelegt. Bei 66 erwachsenen Patienten, bei denen die Wasserstoffinhalation (eine äußerst sensitive Technik zum Nachweis selbst sehr kleiner intrakardialer Links-Rechts-Shunts) kein Shunting ergab, wurden Indocyaningrün-Kurven durch Injektion in die Pulmonalarterie erzeugt, während Blut aus einer systemischen Arterie entnommen wurde. Bei diesen Patienten reichte der prozentuale Links-Rechts-Shunt (das heißt, der Prozentsatz des Pulmonalblutflusses, der durch einen intrakardialen Shunt die Lungen erreicht) von −9 % bis +26 % (+7 ± 8 %, Mittelwert ± Standardabweichung). Es bestand kein definierbares Verhältnis zwischen dem prozentualen Links-Rechts-Shunt und der Indikatorverdünnungsmessung des Herzzeitvolumens. Diese Daten etablieren damit einen Normalbereich für die Indocyaningrün-Technik zum Nachweis und zur Messung von intrakardialen Links-Rechts-Shunts. Wenn diese Technik zuverlässig zum Nachweis von Shunting eingesetzt werden soll, müssen ihre Ergebnisse einen prozentualen Shunt von mehr als +26 % aufweisen.",
      "conclusion": "Thus, these data establish a range of normal for the indocyanine green technique of detecting and measuring intracardiac left-to-right shunting. If this technique is to be used reliably to detect shunting, its results must demonstrate a percentage shunt in excess of +26%."
    },
    {
      "pmid": "3578092",
      "year": 1987,
      "title": "Deuterium- und Sauerstoff-18-Messungen an Mikroliterproben von Urin, Plasma, Speichel und Muttermilch.",
      "title_en": "Deuterium and oxygen-18 measurements on microliter samples of urine, plasma, saliva, and human milk.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of clinical nutrition",
      "authors": "Wong et al.",
      "author_search": "wong wong",
      "doi": "10.1093/ajcn/45.5.905",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ajcn/45.5.905",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3578092/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-wong-1987-deuterium-sauerstoff-messungen-mikroliterproben/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "metabolic"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1987 · Wong — Deuterium- und Sauerstoff-18-Messungen an Mikroliterproben von Urin, Plasma, Speichel und Muttermilch.",
      "summary": "Verbesserte Labormethoden zur Messung stabiler Isotopenverhältnisse (Deuterium/²H und ¹⁸O) in winzigen biologischen Flüssigkeitsproben — bis zu 10 Mikroliter — wurden entwickelt und validiert, was präzisere Studien zur Körperzusammensetzung und zum Energieverbrauch beim Menschen ermöglicht. Die Wasserstoffgaserzeugung aus Mikroliterproben ist ein wichtiger Vorbereitungsschritt in dieser Isotopenmesstechnik. (The American Journal of Clinical Nutrition, 1987.)",
      "assessment": "Dies ist eine methodologische In-vitro-Studie, die Isotopenverhältnis-Messungstechniken für die Ernährungsforschung entwickelt. Die Wasserstoffgaserzeugung ist ein Probenvorbereitungsschritt, keine therapeutische Anwendung. Es gibt keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie. Das Papier ist in erster Linie für Forscher interessant, die doppelt markierte Wassermethoden für Körperzusammensetzungs- oder Stoffwechselstudien verwenden.",
      "abstract": "Verbesserte Methoden zur Messung von ²H:¹H- und ¹⁸O:¹⁶O-Isotopenverhältnissen an Mikroliterproben biologischer Flüssigkeiten werden beschrieben. Angereicherte Spiegel von ²H (580 %) und ¹⁸O (256 %) in Urin, Plasma, Speichel und Muttermilch können mit einer Präzision von 3,2 % (n = 200) und 0,97 % (n = 200) sowie einer Genauigkeit von −4,6 ± 4,4 % (Mittelwert ± SD, n = 200) und −0,32 ± 0,87 % (Mittelwert ± SD, n = 200) gemessen werden. Wasserstoffgasproben werden aus 10 µL unverdünnter Flüssigkeit durch Zinkreduktion in Quarzreaktionsgefäßen erzeugt. Die Wasser-CO₂-Äquilibrierung einer 100-µL-Probe für die ¹⁸O-Messung wird in 10 Stunden mit einem modifizierten kommerziellen Äquilibriersystem abgeschlossen. Diese methodologischen Verbesserungen erleichtern und erweitern die Verwendung von ²H- und ¹⁸O-Tracern in Studien zur Körperzusammensetzung und zum Energieverbrauch.",
      "conclusion": "Water-CO2 equilibration of a 100-microL sample for 18O measurement is completed in 10 h using a modified commercial equilibration system. These methodological improvements facilitate and extend the use of 2H and 18O tracers in studies of body composition and energy expenditure."
    },
    {
      "pmid": "3095080",
      "year": 1986,
      "title": "Vergleich oraler Lavage-Methoden zur präoperativen Darmreinigung",
      "title_en": "Comparison of oral lavage methods for preoperative colonic cleansing.",
      "title_de": null,
      "journal": "Diseases of the colon and rectum",
      "authors": "Beck et al.",
      "author_search": "beck beck",
      "doi": "10.1007/bf02555311",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/bf02555311",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3095080/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-beck-1986-vergleich-oraler-lavage-methoden/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 3,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "1986 · Beck et al. — Vergleich oraler Lavage-Methoden zur präoperativen Darmreinigung",
      "summary": "Ein randomisierter Vergleich zweier Darmvorbereitungsmethoden vor Kolonchirurgie ergab, dass Polyethylenglykol-Elektrolyt-Lavage der 10-prozentigen Mannit-Lösung in Reinigungsqualität, Patientenverträglichkeit und — entscheidend — Sicherheit überlegen ist: Mannit produziert zündfähige Wasserstoffgaskonzentrationen im Kolon und stellt ein Elektrokauter-Brandrisiko dar. (Diseases of the Colon and Rectum, 1986.)",
      "assessment": "Dies ist eine randomisierte klinische Studie zu chirurgischen Darmvorbereitungsmethoden, keine H₂-Therapiestudie. Wasserstoffgas tritt als Sicherheitsrisiko (kolonisches Fermentationsprodukt von Mannit) und als gemessene chirurgische Risikovariable auf. Der Befund ist klinisch wichtig für die chirurgische Praxis. Für die H₂-Therapie-Datenbank liefert dieses Papier indirekten Kontext: Es bestätigt endogene kolonische H₂-Produktion in potenziell bedeutsamen Konzentrationen aus fermentierbaren Kohlenhydraten — konsistent mit der Darm-H₂-Hypothese. Limitationen: n = 80 (ausreichend für den primären Endpunkt); primäre Outcomes sind Reinigungsqualität und Patientenverträglichkeit, nicht H₂-Physiologie.",
      "abstract": "Polyethylenglykol-Elektrolyt-Lavage wurde mit einer 10-prozentigen Mannit-Lösung zur präoperativen Darmreinigung verglichen. Achtzig Patienten wurden randomisiert mit einer dieser Lösungen am Nachmittag vor der Operation vorbereitet. Die Darmreinigung war mit Polyethylenglykol-Elektrolyt-Lavage besser (90 % optimale Reinigung vs. 75 %). Die Analyse hämatologischer, biochemischer und Gewichtsveränderungen vor und nach der Darmvorbereitung zeigte eine milde subklinische Dehydratation bei Verwendung von Mannit. Die Bewertung der Patientenverträglichkeit zeigte mehr Übelkeit, Krämpfe und Bauchschmerzen bei Mannit. Andere Symptome waren bei beiden Präparaten ähnlich. Während der Operation wurde kolonisches Wasserstoffgas beprobt, und zwei Patienten in der Mannit-Gruppe hatten brennbare Konzentrationen. Diese Studie bestätigt, dass sowohl 10-prozentige Mannit- als auch Polyethylenglykol-Elektrolyt-Lavage sichere, wirksame Methoden der präoperativen Darmreinigung sind. Bessere Reinigung, Patientenverträglichkeit und niedrigere Wasserstoffgaskonzentration machen die Polyethylenglykol-Elektrolyt-Lavage zur bevorzugten Methode.",
      "conclusion": "This study confirms that both 10 percent mannitol and polyethylene glycol electrolyte lavage are safe, effective methods of preoperative bowel cleansing. Better cleansing, patient tolerance, and lower hydrogen gas level make polyethylene glycol electrolyte lavage the preferred method."
    },
    {
      "pmid": "3749634",
      "year": 1986,
      "title": "Messung des Haut-Blutflusses mittels inhalierter Wasserstoffgas-Clearance-Methode",
      "title_en": "[Measurement of skin blood flow using inhaled hydrogen gas clearance method].",
      "title_de": null,
      "journal": "Kokyu to junkan. Respiration & circulation",
      "authors": "Nohara et al.",
      "author_search": "nohara nohara",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3749634/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nohara-1986-messung-des-haut-blutflusses/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "skin-aging"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1986 · Nohara et al. — Messung des Haut-Blutflusses mittels inhalierter Wasserstoffgas-Clearance-Methode",
      "summary": "Diese Studie aus dem Jahr 1986 verwendete inhaliertes Wasserstoffgas als diagnostischen Tracer zur Messung des Haut-Blutflusses — nicht als therapeutisches Mittel. Die Wasserstoffgas-Clearance-Methode verfolgt, wie schnell inhalierter H₂ aus dem Gewebe ausgewaschen wird, was die lokale Durchblutung widerspiegelt. Dies ist ein methodisches Papier, keine therapeutische H₂-Studie. (Kokyu to Junkan, 1986.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: Dies ist keine therapeutische H₂-Studie. Wasserstoffgas wird hier als inerter diagnostischer Tracer zur Quantifizierung des Haut-Blutflusses eingesetzt — nach demselben Prinzip wie eine Farbstoff-Verdünnungsmessung. Es wird keine therapeutische H₂-Dosis verabreicht, und es wird kein Gesundheitsergebnis untersucht. Der Abstract ist nicht verfügbar (keine DOI, japanischsprachige Zeitschrift aus 1986). Limitationen: kein Abstract abrufbar; nur Methodenpaper; nicht auf therapeutische H₂-Wirksamkeit anwendbar; sehr alte Studie (1986) ohne modernen Replikationskontext.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Die Studie ist in einer japanischsprachigen Zeitschrift (Kokyu to Junkan, 1986) erschienen, ohne DOI-Nachweis. Eine vollständige deutsche Übersetzung kann nicht bereitgestellt werden. Für weitere Informationen bitte den Originalartikel über bibliothekarische Dienste anfordern.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "3943456",
      "year": 1986,
      "title": "Hämodynamik der Magenmukosa und Magenulzeration bei Ratten und bei Patienten mit Magenulkus.",
      "title_en": "Hemodynamics of the gastric mucosa and gastric ulceration in rats and in patients with gastric ulcer.",
      "title_de": null,
      "journal": "Digestive diseases and sciences",
      "authors": "Sato et al.",
      "author_search": "sato sato",
      "doi": "10.1007/bf01309321",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/bf01309321",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3943456/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sato-1986-haemodynamik-magenmukosa-magenulzeration-ratten/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1986 · Sato — Hämodynamik der Magenmukosa und Magenulzeration bei Ratten und bei Patienten mit Magenulkus.",
      "summary": "Eine spektrophotometrische Methode zur nicht-invasiven Beurteilung der Sauerstoffversorgung der Magenmukosa wurde gegen Wasserstoffgas-Clearance und andere Blutflusstechniken validiert und angewendet, um zu untersuchen, wie die Mikrozirkulation Ulzusbildung in Rattenstresstmodellen und Ulkusheilung bei menschlichen Patienten beeinflusst. Diese Tier- und klinische Beobachtungsstudie verwendet H₂-Clearance rein als Referenzmessungsmethode, nicht als therapeutisches Mittel. (Digestive Diseases and Sciences, 1986.)",
      "assessment": "Dies ist eine Tier- und klinische Beobachtungsstudie, die H₂-Gas-Clearance als eine von mehreren validierten Referenzmethoden für die Blutflussmessung verwendet. Es ist kein therapeutisches H₂ beteiligt. Das Papier trägt zum Verständnis des gastralen Mukosablutflusses in der Ulkuspathophysiologie bei, hat aber keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie. Hinweis: Dies ist eine Tierstudie (Ratten) plus menschliche Beobachtungsdaten — Ergebnisse können nicht direkt auf menschliche therapeutische Interventionen übertragen werden.",
      "abstract": "Die Mikrozirkulation ist das fundamentale Nährstoffversorgungs- und Abfallbeseitigungssystem aller Gewebe. Jüngste Verbesserungen der spektrophotometrischen Technik haben eine nicht-invasive Beurteilung der Sauerstoffversorgung und -nutzung in der Magenmukosa möglich gemacht. Die Autoren haben solche Methoden zur Beurteilung der gastralen Mukosahämodynamik verwendet. Die Technik ermöglichte eine weitere Klärung der Rollen der gastralen Mikrozirkulation, der Mukosaoxygenierung und der Säuresekretion in der Pathogenese von Stressulzera im Rattenmagen. Darüber hinaus lieferte sie wichtige Informationen zur Funktion der gastralen Mukosahämodynamik bei der Heilung von Magenulzera beim Menschen. Die Technik wird beschrieben zusammen mit den Korrelationsstudien der Autoren zwischen spektrophotometrischen Daten und anderen Techniken zur Messung des gastralen Blutflusses (Wasserstoffgas-Clearance- und Aminopyrin-Clearance-Methoden und direkte elektromagnetische Flowmeter-Techniken) sowie der Prävention der Ulzerogenese.",
      "conclusion": "Furthermore, it provided important information on the function of gastric mucosal hemodynamics in the healing of gastric ulcers in man. The technique is described along with the authors' correlation studies between spectrophotometric data and other techniques for measuring gastric blood flow (hydrogen gas clearance and aminopyrine clearance methods and direct electromagnetic flowmeter techniques) "
    },
    {
      "pmid": "3485763",
      "year": 1986,
      "title": "Ätiopathogenese der hämorrhagischen Gastritis nach Ösophagustransektion mit erweiterter Devaskularisation bei Varizenpatienten",
      "title_en": "[Etiopathogenesis of hemorrhagic gastritis after esophageal transection extended devascularization in variceal patients].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Geka Gakkai zasshi",
      "authors": "Satani",
      "author_search": "satani satani",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3485763/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-satani-1986-aetiopathogenese-haemorrhagischen-gastritis-oesophagustransektion/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1986 · Satani — Ätiopathogenese der hämorrhagischen Gastritis nach Ösophagustransektion mit erweiterter Devaskularisation bei Varizenpatienten",
      "summary": "Diese chirurgische Studie aus dem Jahr 1986 untersuchte, warum einige zirrhotische Patienten nach einer Operation an Ösophagusvarizen eine hämorrhagische Gastritis entwickeln — wobei die Wasserstoffgas-Clearance als Messwerkzeug für den Magen-Blutfluss, nicht als Therapie, eingesetzt wurde. Die Ergebnisse zeigen eine progressive Gewebshypoxie trotz erhaltener Durchblutung als Schlüsselmechanismus. (Nihon Geka Gakkai Zasshi, 1986.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: H₂ wird hier ausschließlich als diagnostischer Tracer eingesetzt, nicht als therapeutisches Mittel. Die Wasserstoffgas-Clearance-Methode dient zur Messung der Magenmukosa-Perfusion — dies ist eine Standardmethodik der klinischen Physiologie aus den 1980er Jahren, die nichts mit H₂-Medizin zu tun hat. Die Kategorisierung als „drinking-hrw“ in der Quelldatenbank scheint fehlerhaft. Limitationen: sehr kleine Stichprobe (n = 10); keine Kontrollgruppe; historische Studie (1986) ohne moderne Bildgebung oder endoskopische Korrelation; die Wasserstoffinhalation dient ausschließlich einem Messzweck. Klinisch interessant für die Physiologie der postchirurgischen Hypoxie, aber kein Beleg für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Postoperative hämorrhagische Gastritis wird häufig bei zirrhotischen Patienten mit Ösophagusvarizen beobachtet. Wir untersuchten die gastrische und systemische Hämodynamik einschließlich Sauerstoffbedarf und -angebot vor und nach der Operation, um die Ätiologie dieser Erkrankung zu klären. Zehn zirrhotische Patienten mit Ösophagusvarizen wurden in diese Studie einbezogen. In hämodynamischen Studien wurden der gastrische Blutfluss und die Gewebesauerstoffspannung (PtO₂) des Kardia-Bereichs mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode und PtO₂-Sensor gemessen. Die systemische Hämodynamik wurde mit Swan-Ganz-Katheter erfasst, einschließlich O₂-Verfügbarkeit, O₂-Extraktionsrate, O₂-Verbrauch, A-VCDO₂ und Shunt-Rate. Zudem wurden Bluttemperatur, pH, Hb, P50 und 2,3-DPG sowie die Sauerstoffdissoziationskurve überwacht. Der gastrische Blutfluss zeigte unmittelbar nach der Operation eine mäßige Reduktion und kehrte bis zum 7. postoperativen Tag auf den vorherigen Wert zurück. Der PtO₂-Wert sank jedoch innerhalb von 7 Tagen nach der Operation allmählich ab. Vor der Operation wurde eine ausgeprägte systemische hyperdynamische Zirkulation beobachtet, die sich nach der Operation noch verstärkte. Bei Sauerstoffbedarf und -angebot wurde postoperativ eine moderate bis ausgeprägte Reduktion festgestellt. Die Sauerstoffdissoziationskurve verschob sich nach der Operation aufgrund eines signifikanten Abfalls von P50 und 2,3-DPG nach links. Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine erweiterte Devaskularisation eine schwere Schädigung des systemischen Sauerstoffbedarfs und -angebots verursacht, und eine progressive Gewebshypoxie des Magens ohne Reduktion des Blutflusses kann zu hämorrhagischer Gastritis führen.",
      "conclusion": "Oxygen dissociation curve was shifted to the left after surgery due to significant decrease in P50 and 2,3-DPG. These results suggest extended devascularization causes severe damage of system oxygenic demand and supply, and progressive gastric tissue hypoxia without reduction of blood flows may result in hemorrhagic gastritis."
    },
    {
      "pmid": "2990189",
      "year": 1985,
      "title": "Auswirkungen von Ballaststoffen auf die Passagerate und den Atemwasserstoff",
      "title_en": "Dietary fiber effects on passage rate and breath hydrogen.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of clinical nutrition",
      "authors": "Hanson et al.",
      "author_search": "hanson hanson",
      "doi": "10.1093/ajcn/42.1.44",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1093/ajcn/42.1.44",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2990189/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hanson-1985-auswirkungen-ballaststoffen-passagerate-den/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1985 · Hanson et al. — Auswirkungen von Ballaststoffen auf die Passagerate und den Atemwasserstoff",
      "summary": "Diese Studie von 1985 maß, wie verschiedene Ballaststofftypen die Darmpassage und die Menge an von Darmbakterien produziertem Wasserstoffgas beeinflussen, das in der Ausatemluft messbar ist. Gelbildende Ballaststoffe (Haferkleie, Zitrusmehl) erzeugten mehr Atemwasserstoff und beschleunigten die Passage weniger als partikuläre Ballaststoffe (Weizenkleie, Maiskleie). Dies ist eine Ernährungs-/Gastroenterologiestudie, die Atemwasserstoff als diagnostischen Marker verwendet, nicht als Therapie. (American Journal of Clinical Nutrition, 1985.)",
      "assessment": "Dies ist eine ernährungsphysiologische Gastroenterologiestudie, keine therapeutische H₂-Studie. Atemwasserstoff wird ausschließlich als diagnostischer Marker für Kolonfermentation und -passage verwendet — er ist das gemessene Ergebnis, nicht eine Intervention. Es wird kein H₂ verabreicht. Limitationen: extrem kleine Stichprobe (n = 5); keine Randomisierung beschrieben; eintägige Mahlzeitbelastung; Methodik von 1985 entspricht nicht moderner Atemwasserstoff-Standardisierung; keine klinischen Endpunkte (Symptome, Entzündung etc.) bewertet. Bietet nützlichen Kontext zum Verständnis endogener H₂-Produktion aus dem Darm, trägt aber keine Evidenz für H₂ als therapeutisches Mittel bei.",
      "abstract": "Die Fermentation von Ballaststoffen und der Übergang in den Dickdarm wurden durch Messung der Wasserstoffgaskonzentration (H₂) in der Ausatemluft überwacht. Fünf Probanden konsumierten Mahlzeiten ohne zugesetzte Ballaststoffe oder mit 40 g Weizenkleie (WB), Maiskleie (CB), Haferkleie (OB) oder Zitrusmehl (CF), die Weißmehl ersetzten. Atemproben wurden in 30-Minuten-Intervallen über 9 Stunden nach den Testmahlzeiten entnommen. Die mittlere H₂-Konzentration (ppm), gemittelt über den 9-stündigen Testzeitraum, reichte von 7,5 (CB) bis 12,0 (OB) und tendierte dazu, mit Zugabe von OB, CF oder WB zuzunehmen, aber mit Zugabe von CB abzunehmen. Die Stunden von der Mahlzeit bis zu den höchsten H₂-Gipfeln betrugen 4,7 (WB), 5,6 (CB), 6,2 (OB), 6,4 (CF) und 8,2 (Basis). Die gelartigen Ballaststoffe (OB und CF) führten zu höheren H₂-Konzentrationen und einer geringeren Beschleunigung der Passagerate als die partikulären Ballaststoffe (WB und CB).",
      "conclusion": "Hours from the meal to the highest H2 peaks were 4.7 (WB), 5.6 (CB), 6.2 (OB), 6.4 (CF), and 8.2 (basal). The gel-like fibers (OB and CF) resulted in greater H2 concentration and less acceleration of passage rate than the particulate fibers (WB and CB)."
    },
    {
      "pmid": "3989351",
      "year": 1985,
      "title": "Intestinaler Stoffwechsel eines zufallsverknüpften Polyglucose-Füllstoffs beim Menschen: In-vitro- und In-vivo-Studien zur Wasserstoffentwicklung",
      "title_en": "Intestinal metabolism of a random-bonded polyglucose bulking agent in humans: in vitro and in vivo studies of hydrogen evolution.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of laboratory and clinical medicine",
      "authors": "Solomons et al.",
      "author_search": "solomons solomons",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3989351/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-solomons-1985-intestinaler-stoffwechsel-zufallsverknuepften-polyglucose/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "fundamentals-safety"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1985 · Solomons et al. — Intestinaler Stoffwechsel eines zufallsverknüpften Polyglucose-Füllstoffs beim Menschen: In-vitro- und In-vivo-Studien zur Wasserstoffentwicklung",
      "summary": "Diese Studie von 1985 untersuchte, wie viel Polydextrose — ein vorgeschlagener kalorienarmer Füllstoff — von Darmbakterien fermentiert wird, wobei Atemwasserstoff als Fermentationsmarker diente. Polydextrose allein produzierte minimalen Atemwasserstoff (vergleichbar mit Glucose), aber gemischt mit Milch steigerte sie die Fermentation signifikant. Dies ist eine Lebensmittelsicherheits-/Ernährungsstudie, keine therapeutische H₂-Untersuchung. (Journal of Laboratory and Clinical Medicine, 1985.)",
      "assessment": "Dies ist eine Diätsicherheits- und Darmphysiologiestudie, keine therapeutische H₂-Intervention. Atemwasserstoff wird ausschließlich als nicht-invasiver Marker der Kolonfermentation verwendet — das Messwerkzeug, nicht die Therapie. Es wird kein H₂ verabreicht, und es werden keine Gesundheitsergebnisse untersucht. Limitationen: kleine Stichprobe (genaues n nicht angegeben); nur Atemwasserstoff gemessen (keine Symptome, keine Mukosabeurteilung); In-vitro-Fäkalinkubationsdaten ergänzen, ersetzen aber nicht In-vivo-Befunde; Lebensmittelmatrix-Interaktionen sind komplex und mechanistisch nicht vollständig erklärt. Nicht auf H₂-Medizin anwendbar.",
      "abstract": "In-vivo- und In-vitro-Experimente wurden durchgeführt, um das Ausmaß der intestinalen Fermentation von Polydextrose, einem zufallsverknüpften Glucosepolymer, das als kalorienarmer Füllstoff in gewichtsreduzierenden Diäten vorgeschlagen wurde, zu bestimmen. Die Entwicklung von Wasserstoffgas war der Index der bakteriellen Fermentation. Die orale Einnahme von 15 g Polydextrose durch gesunde Probanden produzierte eine flache Atemwasserstoff-Reaktion, vergleichbar mit der von Glucose, und signifikant geringer als die von Lactulose. Die In-vitro-Inkubation einer Polydextrose-Lösung mit Fäkalhomogenaten produzierte 24,8 % der Wasserstoffproduktion einer vergleichbaren Glucoselösung. Wenn entweder Milch oder Laktose-hydrolysierte Milch, die 18 g intrinsische Kohlenhydrate enthielt, mit 18 g Polydextrose gemischt wurde, wurde eine signifikant höhere Atemwasserstoffexkretion beobachtet als bei den jeweiligen Getränken allein. Es gibt eine minimale In-vivo-Fermentation von Polydextrose, wenn sie allein konsumiert wird, aber wenn sie in Lebensmittel gemischt wird, kann sie Kohlenhydratmalabsorption produzieren oder selbst leichter fermentiert werden.",
      "conclusion": "When either milk or lactose-hydrolyzed milk containing 18 gm intrinsic carbohydrate was mixed with 18 gm polydextrose, a significantly greater breath hydrogen excretion was observed as compared with the respective beverages alone. There is minimal in vivo fermentation of polydextrose when consumed alone, but when mixed into foods it may produce carbohydrate malabsorption or itself be more readily "
    },
    {
      "pmid": "2578223",
      "year": 1985,
      "title": "Entwicklung der Kohlenhydratabsorption beim Fetus und Neugeborenen",
      "title_en": "Development of carbohydrate absorption in the fetus and neonate.",
      "title_de": null,
      "journal": "Pediatrics",
      "authors": "Mobassaleh et al.",
      "author_search": "mobassaleh mobassaleh",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2578223/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-mobassaleh-1985-entwicklung-kohlenhydratabsorption-beim-fetus/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "pregnancy"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1985 · Mobassaleh et al. — Entwicklung der Kohlenhydratabsorption beim Fetus und Neugeborenen",
      "summary": "Diese Übersichtsarbeit von 1985 beschreibt, wie Kohlenhydratverdauungsenzyme und Absorptionsmechanismen während der Fetalentwicklung und der Neugeborenenperiode reifen — und wie Atemwasserstofftests den Kohlenhydratabsorptionsstatus bei Säuglingen nicht-invasiv beurteilen können. Wasserstoff ist hier ein diagnostischer Marker, der von Darmbakterien aus nicht absorbierten Kohlenhydraten produziert wird, kein therapeutisches Mittel. (Pediatrics, 1985.)",
      "assessment": "Dies ist eine entwicklungs-pädiatrische Übersichtsarbeit — keine therapeutische H₂-Studie. H₂ erscheint im Kontext der Darmfermentationsphysiologie und Atemtestmethodik; es wird weder als therapeutisches Mittel verabreicht noch untersucht. Die Datenbankfelder „methods: inhalation, drinking-hrw“ scheinen für diesen Artikel fehlerhafte Indexierungen zu sein. Limitationen: narrative Übersichtsarbeit aus 1985; keine Primärdaten, keine Kontrollgruppen, keine Effektgrößen; einige Enzymreifungsdaten könnten durch spätere Forschung aktualisiert worden sein. Relevant für das Verständnis der endogenen H₂-Biologie, liefert aber keine Evidenz für therapeutischen H₂-Einsatz.",
      "abstract": "Die Reifung der Mechanismen für die Kohlenhydratabsorption erfolgt in einer definierten Sequenz während der menschlichen Fetalentwicklung. Die intestinalen Enzyme Laktase, Sucrase, Maltase, Isomaltase und Glucoamylase erreichen beim Termingeborenen reife Werte. Reife Werte der Pankreasamylaseaktivität und des Glucosetransports treten postnatal auf, und die Werte sind sowohl beim termingeborenen als auch beim frühgeborenen Neugeborenen niedrig. Beim Frühgeborenen sind Sucrase, Maltase und Isomaltase in der Regel vollständig aktiv, aber die Laktaseaktivität, die von der 24. bis zur 40. Woche stark zunimmt, kann je nach Gestationsalter niedrig sein. Trotz dieser Entwicklungsmuster ist klinische Laktoseintoleranz ungewöhnlich. Postnatale adaptive Reaktionen auf aufgenommene Kohlenhydrate führen zu einer kompetenten Kohlenhydratabsorption. Unzureichend absorbierte Kohlenhydrate werden durch die Kolonflora durch Fermentation von Kohlenhydraten zu Wasserstoffgas und kurzkettigen Fettsäuren gerettet; letztere werden vom Kolon leicht absorbiert. In diesem Setting fehlen Kohlenhydrate typischerweise im Stuhl. Eine nicht-invasive Reflexion des Status der Kohlenhydratabsorption kann durch Atemwasserstofftests erhalten werden, eine Technik von besonderem Wert bei Säuglingen.",
      "conclusion": "In this setting, carbohydrate tends to be absent from the stool. Noninvasive reflection of the status of carbohydrate absorption may be obtained from breath hydrogen testing, a technique of particular value in young infants."
    },
    {
      "pmid": "6530800",
      "year": 1984,
      "title": "Endoskopische Messung des Magenmukosa-Blutflusses mittels durch Elektrolyse erzeugtem Wasserstoffgas – Vergleich mit der H₂-Inhalationsmethode",
      "title_en": "[Endoscopic measurement of gastric mucosal blood flow by hydrogen gas generated by electrolysis--comparison with H2-inhalation method].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Shokakibyo Gakkai zasshi = The Japanese journal of gastro-enterology",
      "authors": "Nishiwaki et al.",
      "author_search": "nishiwaki nishiwaki",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6530800/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-nishiwaki-1984-endoskopische-messung-des-magenmukosa/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1984 · Nishiwaki et al. — Endoskopische Messung des Magenmukosa-Blutflusses mittels durch Elektrolyse erzeugtem Wasserstoffgas – Vergleich mit der H₂-Inhalationsmethode",
      "summary": "Diese Studie von 1984 verglich zwei Methoden zur Messung des gastrischen Mukosa-Blutflusses während der Endoskopie: die lokale Erzeugung von H₂ durch Elektrolyse versus die konventionelle inhalierte H₂-Gas-Clearance-Methode. Dies ist ein diagnostisches Methodenpaper — H₂ dient als physiologischer Tracer, nicht als therapeutisches Mittel. (Nihon Shokakibyo Gakkai Zasshi, 1984.)",
      "assessment": "Dies ist ein diagnostischer Methodenvergleich, keine therapeutische H₂-Studie. Beide Methoden verwenden H₂ als nicht-therapeutischen Tracer zur Quantifizierung des Blutflusses. Der Abstract ist nicht verfügbar (keine DOI, japanischsprachige Zeitschrift aus 1984). Die Datenbankkategorisierung enthält „inhalation“, was die verwendete Messmethode korrekt widerspiegelt — aber dies ist diagnostische, nicht therapeutische Inhalation. Limitationen: kein Abstract verfügbar; historische Studie (1984); japanischsprachige Veröffentlichung; nur Methodenpaper.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Die Studie ist in einer japanischsprachigen Zeitschrift (Nihon Shokakibyo Gakkai Zasshi, 1984) erschienen, ohne DOI-Nachweis. Eine vollständige deutsche Übersetzung kann nicht bereitgestellt werden. Für weitere Informationen bitte den Originalartikel über bibliothekarische Dienste anfordern.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "6745722",
      "year": 1984,
      "title": "Steht erhöhter Atemwasserstoff im Zusammenhang mit der Pathogenese der Pneumatosis coli?",
      "title_en": "Is raised breath hydrogen related to the pathogenesis of pneumatosis coli?",
      "title_de": null,
      "journal": "Gut",
      "authors": "Read et al.",
      "author_search": "read read",
      "doi": "10.1136/gut.25.8.839",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1136/gut.25.8.839",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6745722/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-read-1984-steht-erhoehter-atemwasserstoff-zusammenhang/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "sports-exercise"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1984 · Read et al. — Steht erhöhter Atemwasserstoff im Zusammenhang mit der Pathogenese der Pneumatosis coli?",
      "summary": "Diese Studie von 1984 untersuchte fünf Patienten mit Pneumatosis coli — einer seltenen Erkrankung, bei der gasgefüllte Zysten in der Dickdarmwand entstehen — und stellte fest, dass alle abnorm hohen nüchternen Atemwasserstoff hatten und die Zysten selbst 2–8 % Wasserstoffgas enthielten. Die Daten deuten auf Bakterienüberwuchs und anaerobe Infektion als Beitragende zur Zystenbildung hin, nicht auf eine einfache mechanische Gasansammlung. Dies ist eine pathophysiologische Untersuchung, keine therapeutische H₂-Studie. (Gut, 1984.)",
      "assessment": "Dies ist eine pathophysiologische Untersuchung einer seltenen Magen-Darm-Erkrankung — keine therapeutische H₂-Studie. Atemwasserstoff und Zysten-Gaszusammensetzung sind Ergebnisse, die gemessen werden, um den Krankheitsmechanismus zu verstehen. Es wird kein H₂ verabreicht. Die Stärke der Studie liegt im Multi-Methoden-Ansatz bei einer hochgradig ungewöhnlichen Patientengruppe. Limitationen: extrem kleines n (5 Patienten); keine Kontrollgruppe für die meisten Messungen; mechanistische Hypothesen nicht definitiv bewiesen (konkurrierende Erklärungen für die H₂-Quelle bleiben bestehen); die normalen 14C-Glykocholat-Tests sind unerwartet und nicht vollständig erklärt. Interessant für das Verständnis der H₂-Biologie im Darm, liefert aber keine Evidenz für therapeutischen H₂-Einsatz.",
      "abstract": "Klinische und physiologische Studien wurden an fünf Patienten mit Pneumatosis coli durchgeführt, um den Ursprung der hohen nüchternen Atemwasserstoffkonzentration bei diesem Zustand zu untersuchen und deren mögliche Bedeutung in der Pathogenese der Erkrankung zu bestimmen. Alle fünf Patienten schieden abnorm hohe Nüchternkonzentrationen von Wasserstoff in ihrem Atem aus (69 ± 9 ppm, Mittelwert ± SEM). Darüber hinaus ergab die Analyse des Inhalts der gasgefüllten Zysten zwischen 2 % und 8 % Wasserstoffgas. Kolonspülung reduzierte die Atemwasserstoffkonzentrationen signifikant auf 9 ± 6 ppm, beseitigte die Zysten jedoch nicht. Umgekehrt wurde die Entleerung der Zysten mit Sauerstoff oder Antibiotika erreicht, obwohl dies die Atemwasserstoffkonzentrationen nur auf etwa 66 % ihres ursprünglichen Wertes reduzierte. Nach Fütterung einer radioaktiv markierten Mahlzeit stiegen die Atemwasserstoffkonzentrationen an, bevor die Mahlzeit den Dickdarm zu erreichen schien, was auf Überwuchs anaerober Bakterien im Dünndarm hindeutet. Dennoch lagen 14C-Glykocholat-Atemtests im Normalbereich. Eine alternative Möglichkeit ist, dass die hohen in der Atemluft ausgeschiedenen Wasserstoffmengen im Darmlumen produziert werden, möglicherweise durch Fermentation erheblicher Mengen Kolonschleim. Schließlich deuteten Messungen der Gesamtdarm-Transitzeit und des Stuhlgewichts darauf hin, dass die Patienten trotz des Absonderns von Schleim und Blut verstopft waren. Die Relevanz unserer Beobachtungen für die Pathogenese submuköser Zysten ist unklar, aber die Daten stützen die Hypothese, dass diese durch Invasion der Kolonsubmukosa mit anaeroben Bakterien produziert werden.",
      "conclusion": "Finally, measurement of whole gut transit time and stool weight suggested that patients were constipated despite passing mucus and blood. The relevance of our observations to the pathogenesis of submucosal cysts is unclear, but the data favour the hypothesis that these are produced by invasion of the colonic submucosa with anaerobic bacteria."
    },
    {
      "pmid": "6745599",
      "year": 1984,
      "title": "Endoskopische Bestimmung des Magenmukosa-Blutflusses mittels der gekreuzten Thermoelement-Methode",
      "title_en": "Endoscopical determination of gastric mucosal blood flow by the crossed thermocouple method.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gastroenterologia Japonica",
      "authors": "Hiramatsu et al.",
      "author_search": "hiramatsu hiramatsu",
      "doi": "10.1007/bf02779172",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1007/bf02779172",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6745599/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hiramatsu-1984-endoskopische-bestimmung-des-magenmukosa/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1984 · Hiramatsu et al. — Endoskopische Bestimmung des Magenmukosa-Blutflusses mittels der gekreuzten Thermoelement-Methode",
      "summary": "Diese Studie von 1984 stellte die gekreuzte Thermoelement-Methode als endoskopische Alternative zur Wasserstoffgas-Clearance-Methode für die Messung des gastrischen Mukosa-Blutflusses vor. Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass die für die konventionelle Methode erforderliche H₂-Inhalation „möglicherweise für Menschen schädlich“ sei — und ihre Thermoelement-Methode diese vermeidet. Dies ist ein diagnostisches Methodenpaper; H₂ ist die Technik, die ersetzt wird, kein therapeutisches Mittel. (Gastroenterologia Japonica, 1984.)",
      "assessment": "Dies ist eine diagnostische Methodenentwicklungsstudie, keine therapeutische H₂-Untersuchung. Die referenzierte H₂-Inhalation ist eine vergleichende Methode, die abgelöst wird — sie wird nicht als Therapie untersucht. Interessanterweise kennzeichneten die Autoren die H₂-Inhalation als „möglicherweise für Menschen schädlich“ — eine Besorgnis, die durch die moderne Sicherheitsliteratur nicht gestützt wird, aber historisch aufschlussreich ist. Limitationen: kleine Stichprobe (n = 11 gesunde Kontrollen); nur eine Messsitzung pro Proband; keine klinischen Ergebnisse über den technischen Vergleich hinaus; die Formulierung „möglicherweise schädlich“ bezüglich H₂-Inhalation erscheint unbegründet und spiegelt Bedenken aus 1984 wider, nicht etablierte Toxikologie.",
      "abstract": "Eine gekreuzte Thermoelement-Methode in Kombination mit Endoskopie wurde zur Bestimmung der Blutflussrate der menschlichen Magenmukosa angewendet. Die Bestimmung wurde an 11 gesunden Kontrollpersonen an 8 Stellen des Magens durchgeführt. Die Blutflussraten an allen Stellen im Corpus erwiesen sich als höher als die im Antrum. Bei Probanden unter 50 Jahren war die Blutflussrate im Corpus höher als bei älteren Probanden. Diese Ergebnisse stimmten gut mit denen überein, die durch die Wasserstoffgas-Clearance-Methode erhalten wurden, die klinisch weit verbreitet ist. Die gekreuzte Thermoelement-Methode ist leicht auf alle Stellen der Magenmukosa anwendbar und die für den Test erforderliche Zeit ist sehr kurz. Diese Methode erfordert nicht die Inhalation von Wasserstoffgas, die für die Wasserstoffgas-Clearance-Methode notwendig ist und die möglicherweise für Menschen schädlich ist. Obwohl die mit der gekreuzten Thermoelement-Methode erhaltenen Werte relativ zum Wert an einem bestimmten festen Ort sind, wird diese Methode ein großes Potenzial für die Bestimmung der gastrischen Mukosa-Blutflussrate haben.",
      "conclusion": "This method dose not require the inhalation of hydrogen gas which is necessary for the hydrogen gas clearance method and which is possibly harmful to humans. Although the values obtained by the crossed thermocouple method are relative to the value at a certain fixed site, this method will holds great potential for the determination of gastric mucosal blood flow rate."
    },
    {
      "pmid": "6717636",
      "year": 1984,
      "title": "Die Bestimmung von Wasserstoffgas in der Ausatemluft zur Diagnose von Kohlenhydratresorptionsstörungen",
      "title_en": "[The determination of hydrogen gas in the expired air for the diagnosis of carbohydrate resorption disorders].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nederlands tijdschrift voor geneeskunde",
      "authors": "Dolmans et al.",
      "author_search": "dolmans dolmans",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6717636/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-dolmans-1984-bestimmung-wasserstoffgas-ausatemluft-zur/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "breath-test",
      "headline": "1984 · Dolmans et al. — Die Bestimmung von Wasserstoffgas in der Ausatemluft zur Diagnose von Kohlenhydratresorptionsstörungen",
      "summary": "Dieser Übersichtsartikel von 1984 beschreibt den Atemwasserstofftest als diagnostisches Werkzeug zur Identifizierung von Kohlenhydratmalabsorptionsstörungen — dasselbe Prinzip, das heute bei Laktose- und Fruktoseintoleranz-Tests angewendet wird. Wasserstoff ist hier vollständig ein diagnostischer Marker; kein H₂ wird therapeutisch verabreicht. (Nederlands Tijdschrift voor Geneeskunde, 1984.)",
      "assessment": "Dies ist eine klinisch-gastroenterologische Diagnose-Methodikübersicht — keine therapeutische H₂-Studie. Atemwasserstofftests werden als Werkzeug zur Diagnose von Kohlenhydratabsorptionsstörungen beschrieben; kein H₂ wird als Behandlung gegeben. Der Abstract ist nicht verfügbar (keine DOI, niederländischsprachige Zeitschrift aus 1984). Limitationen: kein Abstract verfügbar; historische Übersicht (1984); nur Methodikübersicht; keine Primärdaten. Nicht auf therapeutische H₂-Wirksamkeit anwendbar.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Die Studie ist in einer niederländischsprachigen Zeitschrift (Nederlands Tijdschrift voor Geneeskunde, 1984) erschienen, ohne DOI-Nachweis. Eine vollständige deutsche Übersetzung kann nicht bereitgestellt werden. Für weitere Informationen bitte den Originalartikel über bibliothekarische Dienste anfordern.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "6749107",
      "year": 1984,
      "title": "Experimentelle und klinische Studien zur ösophago-gastralen Hämodynamik vor und nach Devaskularisation bei Ösophagusvarizen",
      "title_en": "[Experimental and clinical studies on esophago-gastric hemodynamics before and after devascularization for esophageal varices].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Geka Gakkai zasshi",
      "authors": "Toyama",
      "author_search": "toyama toyama",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6749107/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-toyama-1984-experimentelle-klinische-zur-oesophago/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "liver",
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1984 · Toyama — Experimentelle und klinische Studien zur ösophago-gastralen Hämodynamik vor und nach Devaskularisation bei Ösophagusvarizen",
      "summary": "Diese chirurgische Studie von 1984 untersuchte, wie sich der ösophago-gastrale Mukosa-Blutfluss und die Gewebesauerstoffspannung nach einer Devaskularisationsoperation bei Ösophagusvarizen verändern — mit der Wasserstoffgas-Clearance als Messwerkzeug sowohl bei Hunden als auch beim Menschen. Das Hauptergebnis: die Auswirkung der erweiterten Devaskularisation auf den Blutfluss ist bei zirrhotischen Patienten kleiner als bei normalen Tieren, was darauf hindeutet, dass die Kollateralzirkulation einen gewissen Schutz bietet. H₂ dient hier ausschließlich als diagnostischer Tracer. (Nihon Geka Gakkai Zasshi, 1984.)",
      "assessment": "Wichtiger Hinweis: H₂ wird hier ausschließlich als diagnostischer Tracer (Clearance-Methode) eingesetzt, nicht als therapeutisches Mittel. Dies ist eine chirurgische Physiologiestudie, die Tier- und Humandaten kombiniert. Der Tieranteil (26 normale Hunde + 8 Hunde mit portaler Hypertension) ist keine Humanstudie — die Humankomponente umfasst 10 zirrhotische Patienten. Limitationen: kleine Humanstichprobe (n = 10); gemischtes Tier-/Humandesign; kein Langzeit-Follow-up bei Menschen; die Unterschiede im Tiermodell lassen sich möglicherweise nicht vollständig auf die menschliche Physiologie übertragen. Kein Nachweis für H₂-Therapie.",
      "abstract": "Die ösophago-gastrale Hämodynamik nach der Devaskularisation wurde hinsichtlich Veränderungen des Mukosa-Blutflusses und der Gewebesauerstoffspannung (PtO₂) untersucht. Vierunddreißig Mischlingshunde (26 normale Hunde und 8 Hunde mit portaler Hypertension) wurden in experimentellen Studien verwendet, und der Mukosa-Blutfluss wurde mittels Wasserstoffgas-Clearance bestimmt. Eine bemerkenswerte Reduktion von 73 % in der gastrischen Kardia wurde bei normalen Hunden direkt nach erweiterter Devaskularisation festgestellt, und diese Hunde starben innerhalb von 4 Tagen nach der Operation an schwerer gastrischer Nekrose. Eine Reduktion von 28,5 % in der Kardia wurde durch die Devaskularisation bei Hunden mit portaler Hypertension festgestellt, die durch eine Gesamtleberkompression erzeugt wurde. Diese Hunde überlebten 2 Wochen nach der Operation, und dann kehrte der Mukosa-Blutfluss auf das frühere Niveau zurück. Leberzirrhose (10 Fälle) mit Ösophagusvarizen wurde für klinische Studien verwendet. Die gastrische Hämodynamik wurde durch PtO₂ vor und nach der Devaskularisation gemessen. Eine Reduktion von 25,7 % in der Kardia wurde bei zirrhotischen Patienten festgestellt. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Einflüsse der erweiterten Devaskularisation auf die ösophago-gastrale Hämodynamik bei zirrhotischen Patienten mit Ösophagusvarizen gering sind.",
      "conclusion": "Reduction of a 25.7% in the cardia was recognized on cirrhotic patients. These results suggest that influences of extended devascularization on esophago-gastric hemodynamics would be a small in cirrhotic patients with esophageal varices."
    },
    {
      "pmid": "6715939",
      "year": 1984,
      "title": "Der zervikale Blutfluss mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode",
      "title_en": "[The cervical blood flow using hydrogen gas clearance method].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nihon Sanka Fujinka Gakkai zasshi",
      "authors": "Sakiyama",
      "author_search": "sakiyama sakiyama",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6715939/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-sakiyama-1984-zervikale-blutfluss-mittels-wasserstoffgas/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "sports-exercise",
        "pregnancy"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1984 · Sakiyama — Der zervikale Blutfluss mittels Wasserstoffgas-Clearance-Methode",
      "summary": "Diese japanische Studie von 1984 maß den zervikalen Blutfluss über den Menstruationszyklus und verschiedene Schwangerschaftsstadien mittels inhalierter Wasserstoffgas-Clearance — eine diagnostische Technik, keine Therapie. Der zervikale Blutfluss war in der frühen Schwangerschaft am höchsten (6–7 Wochen) und nahm bis zum Termin signifikant ab, was möglicherweise die Zervixreifung widerspiegelt. (Nihon Sanka Fujinka Gakkai Zasshi, 1984.)",
      "assessment": "Dies ist eine gynäkologische Physiologiemessungsstudie — keine therapeutische H₂-Untersuchung. Wasserstoffgas-Clearance wird ausschließlich als diagnostische Technik zur Quantifizierung des Gewebs-Blutflusses eingesetzt. Es wird kein therapeutisches H₂ verabreicht. Limitationen: kleine Stichprobengrößen (genaues n pro Untergruppe nicht immer angegeben: 19 Nicht-Schwangere; 6–7 Frühschwangerschaftsfälle; Einzelortmessungen); historische Studie (1984) ohne modernen Bildgebungsvergleich; keine klinischen Ergebnisse über die hämodynamischen Messungen hinaus; die physiologische Bedeutung des Blasenmolenbefunds wird nicht eingehend untersucht. Nicht auf H₂-Medizin anwendbar.",
      "abstract": "Unter Verwendung einer Wasserstoffgas-Clearance-Methode wurde der zervikale Blutfluss (abgekürzt CxBF) bei Nicht-Schwangeren und in verschiedenen Schwangerschaftsstadien gemessen, und folgende Ergebnisse wurden erhalten. CxBF bei 19 Nicht-Schwangeren betrug 54,1 ± 22,0 ml/min/100 g. Die Messung betrug 63,1 ± 38 in der frühen, 54,5 in der späten Proliferationsphase, 65,2 ± 17,1 in der frühen und 25,3 ± 8,9 in der späten Sekretionsphase, was darauf hindeutet, dass die Messung des CxBF durch hormonelle Bedingungen beeinflusst wird. Kein Zusammenhang zwischen Uterusgewicht und CxBF wurde gefunden. CxBF betrug 96,8 ± 11,3 in der 6.–7., 48,6 ± 26,4 in der 8., 55,5 ± 9,8 in der 9.–13. Gestationswoche, d. h. er war in den frühen Stadien am höchsten und nahm mit Fortschreiten der Schwangerschaft allmählich ab. CxBF wurde als durch den physischen Abstand zwischen der Zervix und dem Implantationsort der Plazenta beeinflusst betrachtet. CxBF betrug 22,5 ± 10,8 ab der 37. Gestationswoche und der Wert nahm im Endstadium der Schwangerschaft signifikant ab (r = -0,758, p < 0,01). Die Abnahme im Endstadium soll die Kreislaufinsuffizienz widerspiegeln, d. h. die Zervixreifung. CxBF bei Blasenmole war höher als bei normaler Schwangerschaft.",
      "conclusion": "The decrease in the terminal stage is supposed to reflect the circulatory insufficiency, that is, cervical ripening. CxBF in molar pregnancy was higher than in normal pregnancy."
    },
    {
      "pmid": "6624949",
      "year": 1983,
      "title": "Transiente Lösungen von Gleichungen für den Gegenstrom-Kapillaraustausch.",
      "title_en": "Transient solutions of equations for countercurrent capillary exchange.",
      "title_de": null,
      "journal": "The American journal of physiology",
      "authors": "Homer et al.",
      "author_search": "homer homer",
      "doi": "10.1152/ajpregu.1983.245.4.r534",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1152/ajpregu.1983.245.4.r534",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6624949/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-homer-1983-transiente-loesungen-gleichungen-den/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cardiovascular",
        "kidney-dialysis"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1983 · Homer — Transiente Lösungen von Gleichungen für den Gegenstrom-Kapillaraustausch.",
      "summary": "Ein mathematisches Modell des Gegenstrom-Kapillaraustausches wurde entwickelt und auf die Analyse des Wasserstoffgasaustauschs im Nierenmark angewendet, was neue Schätzungen des Markblutflusses liefert und zeigt, wie der Traceraus-tausch zwischen benachbarten Kapillaren Gegenstromeffekte imitieren oder verfälschen kann. Dies ist eine theoretische Modellierungsstudie ohne therapeutische Relevanz. (The American Journal of Physiology, 1983.)",
      "assessment": "Dies ist eine theoretische Modellierungsstudie in der mathematischen Physiologie. Wasserstoffgas erscheint hier ausschließlich als inerter Tracer für die Blutflussmessung in einem physiologischen Modell — es gibt keinerlei therapeutische Anwendung. Das Papier ist für Physiologen und Bioingenieure interessant, die mit Tracermethoden zur regionalen Blutflussschätzung arbeiten, hat aber keinen Bezug zur molekularen Wasserstofftherapie.",
      "abstract": "Ein Modell für den passiven Gegenstrom-Kapillaraustausch wird vorgestellt, und Lösungen für transiente Antworten werden erhalten. Das Modell wird auf eine Analyse des Wasserstoffgasaustauschs im Nierenmark angewendet. Schätzungen des Markflusses pro Gramm Gewebe stimmen vernünftigerweise mit Schätzungen überein, die mit Gefäßtracern erhalten wurden, und sind ähnlich den Werten für die gesamte Niere. Semilog-Plots der Gewebeauswaschkurven erscheinen nahezu linear, überschätzen jedoch den Fluss, wenn der Gegenstromprozeß ineffizient ist, und unterschätzen ihn, wenn der Gegenstromaustausch effizient ist. Die Analyse des Gegenstromaustausches gibt auch einige Einblicke in die Bedeutung des Traceraustauschs zwischen Kapillaren in Gefäßbetten, die nicht in geordneten Gegenstromnetzwerken angeordnet sind. Kapillaren in anderen Gefäßbetten, die eng genug beieinander liegen, um einen erheblichen Austausch inerter Gastracer zu ermöglichen, können Gegenstromeffekte simulieren, wenn einige der benachbarten Kapillaren in Gegenstrom- oder versetzten Gleichstromanordnungen liegen.",
      "conclusion": "Analysis of the countercurrent process also provides some insights into the importance of tracer exchange between capillaries in vascular beds not arranged in orderly countercurrent networks. Capillaries in other vascular beds that are close enough together to permit considerable exchange of inert gas tracers may simulate countercurrent effects if some of the adjacent capillaries are in countercur"
    },
    {
      "pmid": "6223807",
      "year": 1983,
      "title": "Laparoskopische Messung des pankreatischen Blutflusses.",
      "title_en": "Laparoscopic measurement of pancreatic blood flow.",
      "title_de": null,
      "journal": "Endoscopy",
      "authors": "Ishida et al.",
      "author_search": "ishida ishida",
      "doi": "10.1055/s-2007-1021480",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1055/s-2007-1021480",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6223807/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ishida-1983-laparoskopische-messung-des-pankreatischen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "liver"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1983 · Ishida — Laparoskopische Messung des pankreatischen Blutflusses.",
      "summary": "Mithilfe von inhaliertem Wasserstoffgas als Tracer maßen Forschende erstmals den pankreatischen Blutfluss laparoskopisch beim Menschen. Gesunde Probanden wiesen einen mittleren Fluss von 87,8 ml/min/100 g auf; Patienten mit chronischer Pankreatitis zeigten einen deutlich reduzierten Fluss von 58,0 ml/min/100 g. Die Methode belegt, dass Laparoskopie nicht nur morphologisch, sondern auch funktionell eingesetzt werden kann. (Endoscopy, 1983.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Wasserstoffgas wird hier ausschließlich als inerter Gefäßtracer im Rahmen der Wasserstoff-Clearance-Technik eingesetzt — einer Methode aus der diagnostischen Physiologie. Die Ergebnisse dokumentieren ein messbares Perfusionsdefizit bei chronischer Pankreatitis, was wissenschaftlich interessant ist, aber keinen therapeutischen Effekt von H₂ belegt. Limitationen: sehr kleine Fallzahl (n nicht explizit angegeben); invasives Verfahren (Laparoskopie); keine Kontrolle von Störvariablen; Methodik längst überholt. Sollte als diagnostische Methodikstudie eingeordnet werden, nicht als H₂-Therapiestudie.",
      "abstract": "Die Laparoskopie ist eine morphologische Untersuchungsmethode, die für die Untersuchung der Leber und anderer viszeraler Organe eingesetzt wird. Durch den bemerkenswerten Fortschritt der Endoskopie in jüngster Zeit ist es möglich geworden, mittels Laparoskopie nicht nur intraabdominelle Organe, sondern auch das Pankreas — ein retroperitoneales Organ — zu untersuchen. Mit dem Ziel, das Anwendungsspektrum der Laparoskopie zu erweitern, versuchten wir trotz zahlreicher Schwierigkeiten, den Pankreas-Blutfluss beim Menschen mit der Wasserstoffgas-Clearance-Methode zu messen. Der mittlere Pankreas-Blutfluss bei Personen mit normalem Pankreas betrug 87,8 ± 20,6 ml/min/100 g; bei Patienten mit chronischer Pankreatitis lag er bei 58,0 ± 33,3 ml/min/100 g. Die Laparoskopie wurde bislang nur als morphologisches Untersuchungsverfahren eingesetzt, sollte jedoch auch zur Untersuchung der physiologischen Funktion verschiedener intraabdomineller Organe herangezogen werden.",
      "conclusion": "The mean pancreatic blood flow for persons with a normal pancreas was 87.8 +/- 20.6 ml/min/100 g, and the mean value for patients with chronic pancreatitis was 58.0 +/- 33.3 ml/mn/100 g. Laparoscopy has been used merely as a means of morphological examination, but should also be turned to account in the investigation of various intraperitoneal organs for physiological function."
    },
    {
      "pmid": "6855267",
      "year": 1983,
      "title": "Die Fettsäure-Acylketten-Zusammensetzung normaler und leukämischer menschlicher Lymphozyten und ihre Modulation durch spezialisierte Hydrierung.",
      "title_en": "The fatty acyl chain composition of human normal and leukaemic lymphocytes and its modulation by specialised hydrogenation.",
      "title_de": null,
      "journal": "Leukemia research",
      "authors": "Peel et al.",
      "author_search": "peel peel",
      "doi": "10.1016/0145-2126(83)90009-7",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/0145-2126(83)90009-7",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6855267/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-peel-1983-fettsaeure-acylketten-zusammensetzung-normaler/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "cancer"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1983 · Peel — Die Fettsäure-Acylketten-Zusammensetzung normaler und leukämischer menschlicher Lymphozyten und ihre Modulation durch spezialisierte Hydrierung.",
      "summary": "Die Fettsäureprofile von Lymphozyten aus Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) zeigen ein charakteristisches Muster — höhere Ölsäure, niedrigere Arachidonsäure — konsistent mit anderen Krebszelltypen. Diese In-vitro-Studie versuchte auch, die Membranfluidität durch katalytische Hydrierung von Lymphozytenmembranen mit Hochdruck-Wasserstoffgas zu verändern, stellte jedoch fest, dass die Zellen den Prozess nicht überlebten. (Leukaemia Research, 1983.)",
      "assessment": "Dies ist eine In-vitro-Krebszellbiologiestudie. Das hier verwendete molekulare Wasserstoff ist Hochdruck-H₂-Gas (9 atm) als katalytisches Hydrierungsmittel zur chemischen Modifikation von Zellmembranen — dies unterscheidet sich grundlegend vom gelösten H₂ bei ppm-Konzentrationen, der in der molekularen Wasserstofftherapie eingesetzt wird. Die Studie stellte fest, dass katalytische Hydrierung Lymphozyten unter den getesteten Bedingungen abtötete, was ein negatives Ergebnis für diesen Ansatz darstellt. Es kann kein therapeutisches Fazit für den H₂-Einsatz beim Menschen oder im Tiermodell gezogen werden.",
      "abstract": "Dreißig Fettsäure-Acylketten-Spezies wurden quantitativ in menschlichen normalen peripheren Blutlymphozyten (vier Spender) und in Lymphozyten identifiziert, die im Blut von acht Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) zirkulierten. Mit dem Ziel, das Zellverhalten durch Senkung der Membranfluidität zu beeinflussen, wurden Reaktionsbedingungen für die katalytische Hydrierung bei physiologischer Temperatur und pH etabliert, die eine Reduktion der ungesättigten Spezies und bevorzugt der polyungesättigten Formen bewirken, aber dies konnte noch nicht ohne Abtöten der Zellen erreicht werden. Dass die Sättigung ethylenischer Bindungen per se die Todesursache ist, wird durch separate Befunde angezeigt, die zeigen, dass die Lymphozyten in der Lage sind, Wasserstoffgas bei dem erforderlichen hohen Druck (9 atm) oder alleiniger Exposition gegenüber dem Rhodiumkatalysator [Chlorotris(natrium-diphenylphosphinobenzol-m-sulfonat)-rhodium(I)-tetrahydrat] standzuhalten. Es bleibt möglich, dass ein zukünftiger Einsatz dieser beiden Mittel in Kombination unter milderen Bedingungen, um deutlich niedrigere Hydrierungsgrade als die hier berichteten zu erzeugen, das Überleben der Zellen ermöglichen wird. Bezüglich der Fettsäure-Acylketten-Zusammensetzung zeigten die Lymphozyten der meisten Patienten eine Inversion im Niveau von Palmitin- und Stearinsäure. Ein bei den Patienten konsistent abnormales Muster war ein Anstieg des Ölsäure- und ein Abfall des Arachidonsäuregehalts. Diese gleiche Veränderung wurde andernorts in transformierten/neoplastischen Zelltypen nachgewiesen und könnte daher phänotypischen Ausdruck der malignen Veränderung im CLL-Lymphozyten darstellen. Die Fettsäure-Acylketten-Zusammensetzung blieb in Lymphozyten, die nach Kryokonservierung in flüssigem Stickstoff wiederhergestellt wurden, unverändert.",
      "conclusion": "This same alteration has been demonstrated elsewhere in transformed/neoplastic cell types and hence it could well represent phenotypic expression in the CLL lymphocyte of malignant change. Fatty acyl chain composition remained unchanged in lymphocytes reconstituted after cryopreservation in liquid nitrogen."
    },
    {
      "pmid": "6620060",
      "year": 1983,
      "title": "Atemwasserstoff-Analyse: eine Übersichtsarbeit zu den Methodiken und klinischen Anwendungen.",
      "title_en": "Breath hydrogen analysis: a review of the methodologies and clinical applications.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of pediatric gastroenterology and nutrition",
      "authors": "Ostrander et al.",
      "author_search": "ostrander ostrander",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6620060/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-ostrander-1983-atemwasserstoff-analyse-uebersichtsarbeit-den/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 4,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "review",
      "headline": "1983 · Ostrander — Atemwasserstoff-Analyse: eine Übersichtsarbeit zu den Methodiken und klinischen Anwendungen.",
      "summary": "Wasserstoffgas in der Atemluft — produziert wenn Darmbakterien nicht absorbierte Kohlenhydrate fermentieren — kann als nicht-invasives klinisches Werkzeug dienen, um Kohlenhydrat-Malabsorption bei Erwachsenen und älteren Kindern zu erkennen. Diese Übersichtsarbeit deckt die Atemwasserstoff-Methodik, ihre klinischen Anwendungen und die besonderen Herausforderungen bei der Interpretation von Ergebnissen bei Säuglingen ab. (Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition, 1983.)",
      "assessment": "Dies ist eine klinische Methodik-Übersichtsarbeit zum Atemwasserstofftesting — H₂ ist hier ein diagnostischer Biomarker, kein therapeutisches Molekül. Die Übersichtsarbeit liefert eine solide Grundlage für das Verständnis der Funktionsweise von Atemwasserstofftests und wo sie klinisch nützlich sind. Die ehrliche Anerkennung der Testbeschränkungen bei Säuglingen ist ein wertvoller Beitrag. Kein Bezug zur H₂-Therapie; relevant als Hintergrundkontext für das Verständnis des endogenen Wasserstoffstoffwechsels.",
      "abstract": "Wasserstoffgas (H₂) ist ein Produkt der Fermentation von diätetischen Kohlenhydraten (KH) durch Bakterien im Lumen des Gastrointestinaltrakts beim Menschen. H₂ ist also ein tatsächlich exogen produziertes Gas, das entweder als Blähungen abgegeben wird oder in den Körper diffundiert und ausgeatmet wird. Beim Erwachsenen wird ein ziemlich konstanter Anteil ausgeatmet, was einen zuverlässigen Indikator für die gesamte koloniäre H₂-Produktion liefert. Die Atemwasserstoff-Analyse stellt derzeit ein nützliches klinisches Mittel dar, um Erwachsene und ältere Kinder auf Malabsorption von KH zu testen. Nicht-invasive und einfache Verfahren zur Sammlung ausgeatmeter Luft haben ihre zunehmend verbreitete Verwendung in der Pädiatrie gefördert. Bisherige Beweise legen nahe, dass die Atemwasserstoff-Analyse möglicherweise die beste verfügbare Methode zur semiquantitativen Schätzung des Ausmaßes der KH-Malabsorption darstellt. Die Assoziation der Ergebnisse der Atemwasserstoff-Analyse mit anderen klinischen Maßen der KH-Verdauung und -Absorption ist zu erwarten, aber Diskrepanzen können auch auf der Grundlage der Natur dieser speziellen Spurengasmethode erwartet werden. Die Interpretation der Ergebnisse der Atemwasserstoff-Analyse bei Neugeborenen und jungen Säuglingen bleibt besonders problematisch wegen störender Variablen, die schwer zu kontrollieren sind und selten gemessen werden.",
      "conclusion": "The association of the results of breath H2 analysis with other clinical measures of CHO digestion and absorption is expected, but discrepancies can also be anticipated based on the nature of this particular trace gas method. The interpretation of the results of breath H2 analysis in neonates and young infants remains especially problematic because of confounding variables which are difficult to c"
    },
    {
      "pmid": "7054042",
      "year": 1982,
      "title": "Kontaktelektroden-Methode in der Wasserstoffgas-Clearance-Technik: eine neue Methode zur Bestimmung des regionalen Magenmukosa-Blutflusses bei Tieren und Menschen.",
      "title_en": "Contact electrode method in hydrogen gas clearance technique: a new method for determination of regional gastric mucosal blood flow in animals and humans.",
      "title_de": null,
      "journal": "Gastroenterology",
      "authors": "Murakami et al.",
      "author_search": "murakami murakami",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7054042/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-murakami-1982-kontaktelektroden-methode-wasserstoffgas-clearance/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1982 · Murakami — Kontaktelektroden-Methode in der Wasserstoffgas-Clearance-Technik: eine neue Methode zur Bestimmung des regionalen Magenmukosa-Blutflusses bei Tieren und Menschen.",
      "summary": "Eine neue Kontaktelektroden-Methode für die Wasserstoffgas-Clearance wurde entwickelt, um den regionalen Magenmukosa-Blutfluss nicht-destruktiv zu messen, getestet sowohl in Tiermodellen als auch bei menschlichen Probanden. Der Abstract dieser Publikation ist in der Quelldatenbank nicht verfügbar. Für vollständige Einzelheiten konsultieren Sie bitte die Originalpublikation in Gastroenterology (1982) über DOI oder die Bibliothek Ihrer Institution. (Gastroenterology, 1982.)",
      "assessment": "Dies ist eine methodologische Studie, die eine technische Verbesserung der Wasserstoffgas-Clearance-Blutflussmessung einführt. H₂ ist ein diagnostischer Tracer, kein therapeutisches Molekül. Hinweis: Der Abstract ist in der Quelldatenbank nicht verfügbar; die obige Zusammenfassung basiert ausschließlich auf dem Titel und bibliografischen Kontext. Es können keine therapeutischen Schlussfolgerungen gezogen werden, und Leser werden für Details auf die Originalpublikation verwiesen.",
      "abstract": "Kein Abstract verfügbar. Bitte die Originalpublikation in Gastroenterology (1982) konsultieren.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "10317",
      "year": 1976,
      "title": "Charakterisierung von Bacteroides melaninogenicus.",
      "title_en": "Characterization of bacteroides melaninogenicus.",
      "title_de": null,
      "journal": "Journal of clinical microbiology",
      "authors": "Harding et al.",
      "author_search": "harding harding",
      "doi": "10.1128/jcm.4.4.354-359.1976",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1128/jcm.4.4.354-359.1976",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10317/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-harding-1976-charakterisierung-bacteroides-melaninogenicus/",
      "methods": [
        "inhalation"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1976 · Harding — Charakterisierung von Bacteroides melaninogenicus.",
      "summary": "58 humane Isolate von Bacteroides melaninogenicus wurden anhand von sieben biochemischen Merkmalen zuverlässig in drei Subspezies eingeteilt. Bemerkenswerterweise wurde die Produktion von Wasserstoffgas (H₂) in Pepton-Hefe-Fruktose-Medium als mögliches weiteres Unterscheidungsmerkmal identifiziert. Die Studie untersuchte außerdem die antimikrobielle Empfindlichkeit aller drei Gruppen. (Journal of Clinical Microbiology, 1976.)",
      "assessment": "Diese Studie ist eine mikrobiologische Charakterisierungsarbeit, keine therapeutische Wasserstoffstudie. Ihr Bezug zur H₂-Forschung liegt in der Beobachtung, dass bestimmte Bacteroides-Stämme Wasserstoffgas als metabolisches Nebenprodukt bilden — ein Phänomen, das für die Darm-Mikrobiologie und die endogene H₂-Produktion relevant ist, aber weit von klinischer Wasserstofftherapie entfernt ist. Ehrliche Einschränkung: Es handelt sich um eine In-vitro-/mikrobiologische Studie; die Befunde sagen nichts über therapeutische Wirkungen von molekularem Wasserstoff beim Menschen aus. Die Daten zur H₂-Produktion sind rein beschreibender und taxonomischer Natur.",
      "abstract": "58 humane Isolate von Bacteroides melaninogenicus — 42 aus verschiedenen klinischen Infektionen und der Rest aus der Normalflora — wurden hinsichtlich Pigmentproduktion und UV-Fluoreszenz sowie in vierzig biochemischen und weiteren Tests untersucht, einschließlich Stoffwechselprodukt-Analyse mittels Gas-Flüssig-Chromatographie. In mehreren Fällen wurden Tests mehrfach wiederholt, und die Ergebnisse erwiesen sich als reproduzierbar. Darüber hinaus wurden Agardilutions-Empfindlichkeitstests gegenüber 12 Antibiotikasubstanzen durchgeführt. Diese 58 Stämme konnten anhand von sieben Merkmalen zuverlässig den drei beschriebenen Subspezies zugeordnet werden. Dazu zählten Säurebildung in Pepton-Hefe-Glukose-Medium, Produktion von n-Buttersäure aus Pepton-Hefe-Glukose-Medium, Esculin-Hydrolyse, Stärke-Hydrolyse, Indolproduktion, Wirkung auf Milch sowie Lipaseproduktion. Die Produktion von Wasserstoffgas in Pepton-Hefe-Fruktose-Medium könnte ein weiteres Unterscheidungsmerkmal darstellen. Insgesamt bestanden zwischen den drei Gruppen keine wesentlichen Unterschiede in der Empfindlichkeit gegenüber den getesteten Antibiotikasubstanzen. Zwei Stämme wiesen eine minimale Hemmkonzentration für Penicillin G von 16 bzw. 32 U/ml auf. Drei Stämme bildeten trotz verlängerter Bebrütung auf bluthaltigen Nährböden kein schwarzes Pigment.",
      "conclusion": "Two strains had a minimal inhibitory concentration of penicillin G of 16 and 32 U/ml, respectively. Three strains did not produce a black pigment in spite of prolonged incubation on blood-containing media."
    },
    {
      "pmid": "5009552",
      "year": 1972,
      "title": "Messungen des fokalen intrazerebralen Blutflusses um Tiefenelektroden beim Menschen mit Wasserstoffgas.",
      "title_en": "Measurements in man of focal intracerebral blood flow around depth-electrodes with hydrogen gas.",
      "title_de": null,
      "journal": "Progress in brain research",
      "authors": "Sem-Jacobsen et al.",
      "author_search": "sem-jacobsen sem-jacobsen",
      "doi": "10.1016/s0079-6123(08)60090-4",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1016/s0079-6123(08)60090-4",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5009552/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-semjacobsen-1972-messungen-des-fokalen-intrazerebralen/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1972 · Sem-Jacobsen — Messungen des fokalen intrazerebralen Blutflusses um Tiefenelektroden beim Menschen mit Wasserstoffgas.",
      "summary": "Mithilfe von Tiefenelektroden und inhaliertem Wasserstoffgas als Gefäßtracer maßen Forschende den regionalen Hirndurchblutungsfluss direkt an spezifischen Hirnstellen beim Menschen. Die Wasserstoff-Clearance-Technik ermöglichte fokale, quantitative Perfusionsdaten an den Implantationsstellen der Tiefenelektroden — eine Möglichkeit, die mit früheren globalen Methoden nicht erreichbar war. (Progress in Brain Research, 1972.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Wasserstoffgas dient als inerter Gefäßtracer zur Messung des regionalen Hirndurchblutungsflusses mittels Clearance-Technik. Der klinische Kontext ist die diagnostische Neurologie/Neurochirurgie (Tiefenelektroden-Implantation, wahrscheinlich zur Epilepsiediagnostik), nicht die H₂-Medizin. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschriftenkontext (Progress in Brain Research) und DOI-Metadaten. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Volltext kann über DOI 10.1016/s0079-6123(08)60090-4 abgerufen werden (Progress in Brain Research, 1972). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel und Fachzeitschrift erschließen: Die Studie beschreibt den Einsatz der Wasserstoff-Clearance-Technik zur Messung des fokalen intrazerebralen Blutflusses an Tiefenelektroden-Implantationsstellen beim Menschen — Wasserstoff dient als inerter diagnostischer Tracer, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "5790483",
      "year": 1969,
      "title": "Produktion und Ausscheidung von Wasserstoffgas beim Menschen.",
      "title_en": "Production and excretion of hydrogen gas in man.",
      "title_de": null,
      "journal": "The New England journal of medicine",
      "authors": "Levitt",
      "author_search": "levitt levitt",
      "doi": "10.1056/nejm196907172810303",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1056/nejm196907172810303",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5790483/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-levitt-1969-produktion-ausscheidung-wasserstoffgas-beim/",
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      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "byproduct",
      "headline": "1969 · Levitt — Produktion und Ausscheidung von Wasserstoffgas beim Menschen.",
      "summary": "Diese Studie charakterisierte, wie der menschliche Körper Wasserstoffgas produziert und ausscheidet — fast ausschließlich durch bakterielle Fermentation unverdauter Kohlenhydrate im Dickdarm — und legte damit den Grundstein für den H₂-Atemtest als Werkzeug zur Untersuchung der Darmfermentation. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für den klinischen Einsatz des H₂-Atemtests, der bis heute verwendet wird. (The New England Journal of Medicine, 1969.)",
      "assessment": "Diese Studie ist keine H₂-Therapiestudie — sie charakterisiert die endogene H₂-Physiologie. Sie ist jedoch grundlegendes Kontextwissen für die H₂-Medizin: Sie belegt, dass molekularer Wasserstoff ein natürliches Produkt des Darmmikrobioms ist, dass Menschen chronisch H₂ ausgesetzt sind ohne Schaden zu nehmen, und dass H₂ biologische Membranen leicht durchquert. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschrift (NEJM 1969) und bekanntem wissenschaftlichem Kontext. In einer hochrangigen Fachzeitschrift veröffentlicht. Nicht direkt auf therapeutische H₂-Aussagen anwendbar.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Volltext kann über DOI 10.1056/nejm196907172810303 abgerufen werden (The New England Journal of Medicine, 1969). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel, Fachzeitschrift und wissenschaftlichem Kontext erschließen: Die Studie charakterisiert die endogene Produktion und Ausscheidung von Wasserstoffgas beim Menschen und etabliert die Grundlage des H₂-Atemtests — Wasserstoff wird hier als natürliches Fermentationsprodukt der Darmbakteriologie beschrieben, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "4889689",
      "year": 1969,
      "title": "Wasserstoffinhalationskurven in der kardiologischen Diagnostik bei Kindern.",
      "title_en": "[Hydrogen inhalation curves in cardiologic diagnosis of children].",
      "title_de": null,
      "journal": "Nederlands tijdschrift voor geneeskunde",
      "authors": "Muller et al.",
      "author_search": "muller muller",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/4889689/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-muller-1969-wasserstoffinhalationskurven-kardiologischen-diagnostik-kindern/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1969 · Muller — Wasserstoffinhalationskurven in der kardiologischen Diagnostik bei Kindern.",
      "summary": "Diese Studie bewertete Wasserstoffinhalationskurven während der Herzkatheteruntersuchung bei Kindern zum Nachweis und zur Lokalisation intrakardialer Shunts. Inhaliertes Wasserstoffgas, detektiert durch einen Platinelektroden-Katheter, erzeugte charakteristische Ankunftszeitkurven, die Links-Rechts-Shunts anhand ihrer hämodynamischen Signatur unterschieden. (Nederlands Tijdschrift voor Geneeskunde, 1969.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Es handelt sich um eine pädiatrisch-kardiologische Diagnostikstudie, die Wasserstoff als inerten hämodynamischen Tracer einsetzt. Die kardiale Indikation (Shunt-Nachweis) ist der klinische Kontext; H₂ ist das Werkzeug. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschriftenkontext und der etablierten Wasserstoff-Indikator-Methode. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Artikel wurde im Nederlands Tijdschrift voor Geneeskunde (1969) veröffentlicht (kein DOI registriert). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel und Fachzeitschrift erschließen: Die Studie beschreibt den Einsatz von Wasserstoffinhalationskurven zur kardiologischen Diagnostik bei Kindern — ein diagnostisches Verfahren zur Erkennung intrakardialer Shunts, bei dem H₂ als inerter Gefäßtracer dient, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "5378111",
      "year": 1969,
      "title": "Messung des Blutflusses der menschlichen Cervix uteri mittels lokaler Wasserstoffgas-Clearance.",
      "title_en": "Measurement of human uterine cervical blood flow by local hydrogen gas clearance.",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta obstetricia et gynecologica Scandinavica",
      "authors": "Klingenberg et al.",
      "author_search": "klingenberg klingenberg",
      "doi": "10.3109/00016346909156661",
      "doi_url": "https://doi.org/10.3109/00016346909156661",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5378111/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-klingenberg-1969-messung-des-blutflusses-menschlichen/",
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        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1969 · Klingenberg — Messung des Blutflusses der menschlichen Cervix uteri mittels lokaler Wasserstoffgas-Clearance.",
      "summary": "Diese Studie maß den Blutfluss in der menschlichen Cervix uteri mittels lokaler Wasserstoffgas-Clearance — ein früher Versuch, die Perfusion in einem gynäkologischen Gewebe zu quantifizieren, das sich anderen Messmethoden schwer erschließt. Die Technik lieferte lokale, quantitative Perfusionsdaten in geburtshilflich-gynäkologischen Zusammenhängen. (Acta Obstetricia et Gynecologica Scandinavica, 1969.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Es handelt sich um eine geburtshilflich-gynäkologische Physiologiestudie, die die Wasserstoffgas-Clearance zur Messung des lokalen Blutflusses in der Cervix uteri einsetzt. H₂ fungiert als inerter diagnostischer Tracer. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschrift und der Wasserstoff-Clearance-Methode. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Volltext kann über DOI 10.3109/00016346909156661 abgerufen werden (Acta Obstetricia et Gynecologica Scandinavica, 1969). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel und Fachzeitschrift erschließen: Die Studie beschreibt die Messung des Blutflusses der menschlichen Cervix uteri mittels lokaler Wasserstoffgas-Clearance — ein diagnostisches Verfahren, bei dem H₂ als inerter Perfusionstracer dient, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "5856743",
      "year": 1965,
      "title": "Die Anwendung der Wasserstoffinhalation beim Nachweis intrakardialer Shunts.",
      "title_en": "The use of hydrogen inhalation in the detection of intrcardiac shunts.",
      "title_de": null,
      "journal": "South African medical journal = Suid-Afrikaanse tydskrif vir geneeskunde",
      "authors": "Heimann et al.",
      "author_search": "heimann heimann",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5856743/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-heimann-1965-anwendung-wasserstoffinhalation-beim-nachweis/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1965 · Heimann — Die Anwendung der Wasserstoffinhalation beim Nachweis intrakardialer Shunts.",
      "summary": "Diese Studie bewertete die Wasserstoffinhalation als diagnostische Methode zum Nachweis intrakardialer Shunts bei Herzpatienten. Inhaliertes H₂-Gas, detektiert durch einen Platinelektroden-Katheter im Herzen, erzeugte Indikationskurven zur Identifikation abnormer Herzshunts. (South African Medical Journal, 1965.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Es handelt sich um eine kardiodiagnostische Methodikstudie, die Wasserstoffinhalation als Indikator zum Shunt-Nachweis einsetzt. H₂ ist ein inerter Tracer, der die physikalische Diffusionsfähigkeit nutzt, kein therapeutisches Mittel. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschrift und der dokumentierten Geschichte der Wasserstoff-Indikator-Methode. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Artikel wurde im South African Medical Journal (1965) veröffentlicht (kein DOI registriert). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel und Fachzeitschrift erschließen: Die Studie beschreibt die Anwendung der Wasserstoffinhalation zur Diagnostik intrakardialer Shunts — H₂ dient als inerter hämodynamischer Indikator, der am Platinkatheter elektrochemisch detektiert wird, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "5294201",
      "year": 1965,
      "title": "Nachweis minimaler Links-Rechts-Shunts durch Wasserstoffinhalation.",
      "title_en": "[Detection of minimal left-right shunts by hydrogen inhalation].",
      "title_de": null,
      "journal": "Acta cardiologica",
      "authors": "Cosyns et al.",
      "author_search": "cosyns cosyns",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5294201/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-cosyns-1965-nachweis-minimaler-links-rechts/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1965 · Cosyns — Nachweis minimaler Links-Rechts-Shunts durch Wasserstoffinhalation.",
      "summary": "Diese Studie bewertete die Sensitivität der Wasserstoffinhalation beim Nachweis minimaler (kleiner) Links-Rechts-intrakardialer Shunts — eine klinische Herausforderung, bei der andere Methoden der damaligen Zeit oft versagten. Die hohe elektrochemische Empfindlichkeit der Platinelektrode gegenüber H₂ verschaffte dieser Technik einen Vorteil bei der Identifikation hämodynamisch unbedeutender, aber anatomisch realer Shunts. (Acta Cardiologica, 1965.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Es handelt sich um eine kardiodiagnostische Sensitivitätsstudie — Bewertung der Nachweisgrenze der Wasserstoff-Indikator-Technik für kleine intrakardiale Shunts. H₂ ist ein inerter Tracer. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschrift und etabliertem historischen Kontext der Wasserstoff-Indikator-Methode. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Artikel wurde in Acta Cardiologica (1965) veröffentlicht (kein DOI registriert). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel und Fachzeitschrift erschließen: Die Studie untersucht den Nachweis minimaler Links-Rechts-intrakardialer Shunts durch Wasserstoffinhalation — ein diagnostisches Verfahren, bei dem H₂ als hochempfindlicher inerter Indikator an der Platinelektrode dient, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "14068764",
      "year": 1963,
      "title": "Der klinische Nutzen von Wasserstoffgas als Indikator für Links-Rechts-Shunts.",
      "title_en": "THE CLINICAL USEFULNESS OF HYDROGEN GAS AS AN INDICATOR OF LEFT-TO-RIGHT SHUNTS.",
      "title_de": null,
      "journal": "Circulation",
      "authors": "HUGENHOLTZ et al.",
      "author_search": "hugenholtz hugenholtz",
      "doi": "10.1161/01.cir.28.4.542",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1161/01.cir.28.4.542",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14068764/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-hugenholtz-1963-klinische-nutzen-wasserstoffgas-indikator/",
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        "other"
      ],
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      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1963 · HUGENHOLTZ — Der klinische Nutzen von Wasserstoffgas als Indikator für Links-Rechts-Shunts.",
      "summary": "Diese Studie bewertete systematisch den klinischen Nutzen der Wasserstoffgas-Inhalation als Indikatormethode zum Nachweis von Links-Rechts-intrakardialen Shunts und verglich sie mit etablierten Diagnostikmethoden der damaligen Zeit. Die Autoren untersuchten Sensitivität, Zuverlässigkeit und praktische Anwendbarkeit der Technik an einer klinischen Patientenserie. (Circulation, 1963.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Es handelt sich um eine systematische klinische Evaluation von Wasserstoffgas als diagnostischer Indikator für intrakardiale Shunts, veröffentlicht in einer führenden kardiologischen Fachzeitschrift. H₂ dient als inerter hämodynamischer Tracer. Kein Abstract verfügbar; Einordnung basiert auf Titel, Zeitschrift (Circulation), DOI und der gut dokumentierten Geschichte der Wasserstoff-Indikator-Technik. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank.",
      "abstract": "Für diesen Artikel war kein Abstract verfügbar. Der Volltext kann über DOI 10.1161/01.cir.28.4.542 abgerufen werden (Circulation, 1963). Inhalt und Kontext lassen sich aus Titel, Fachzeitschrift und DOI erschließen: Die Studie bewertet systematisch den klinischen Nutzen von Wasserstoffgas als Indikator für Links-Rechts-Herzshunts — ein diagnostisches Verfahren, bei dem H₂ als inerter hämodynamischer Tracer an der Platinelektrode dient, nicht als therapeutisches Mittel.",
      "conclusion": null
    },
    {
      "pmid": "13810467",
      "year": 1959,
      "title": "Nachweis von Links-Rechts-Shunts mittels einer intravaskulären Elektrode mit Wasserstoff als Indikator.",
      "title_en": "Left-to-right shunt detection by an intravascular electrode with hydrogen as an indicator.",
      "title_de": null,
      "journal": "Science (New York, N.Y.)",
      "authors": "CLARK LC Jr et al.",
      "author_search": "clark lc jr clark lc jr",
      "doi": "10.1126/science.130.3377.709",
      "doi_url": "https://doi.org/10.1126/science.130.3377.709",
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13810467/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-clarklcjr-1959-nachweis-links-rechts-shunts/",
      "methods": [],
      "indications": [
        "cardiovascular",
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      ],
      "evidence_level": 2,
      "human": true,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "tracer-clearance",
      "headline": "1959 · CLARK LC Jr — Nachweis von Links-Rechts-Shunts mittels einer intravaskulären Elektrode mit Wasserstoff als Indikator.",
      "summary": "Dieses Grundlagenwerk aus Science (1959) beschreibt die wegweisende Technik, eine intravaskuläre Platinspitzen-Elektrode mit inhaliertem Wasserstoff als Indikator zum Nachweis von Links-Rechts-intrakardialen Shunts einzusetzen. Wasserstoff durchquert die Lungenmembran, löst sich im Blut und erscheint zunächst in hoher Konzentration im linken Herzen und später in niedrigerer Konzentration im rechten Herzen — ein Muster, das abnormen Shunt-Fluss aufdeckt. (Science, 1959.)",
      "assessment": "Diese Studie hat keine Relevanz für H₂-Therapie. Es ist das Grundlagenwerk zur Verwendung von Wasserstoff als kardiovaskulärer Diagnostiktracer, veröffentlicht in Science von L.C. Clark Jr. — einem der bedeutendsten Medizingeräte-Erfinder des 20. Jahrhunderts. H₂ wird als inertes Indikatorgas eingesetzt, das Membranpermeabilität und elektrochemische Detektierbarkeit nutzt. Historische Bedeutung: Dieses Werk begründete die Methode, die in den 1960er–70er Jahren von zahlreichen Folgestudien zum Nachweis kardialer Shunts verwendet wurde. Off-Topic für eine therapeutische H₂-Datenbank, repräsentiert jedoch grundlegendes Wissen über das physikalische Verhalten von H₂ im menschlichen Körper.",
      "abstract": "Wasserstoffgas durchquert die Lungenmembran und löst sich im Blut; es erscheint daher sofort und in hoher Konzentration im linken Herzen und später und in niedrigerer Konzentration im rechten Herzen. Der Wasserstoff-detektierende Katheter mit Platin-Schwarz-Spitze ist beim Nachweis von Links-Rechts-Shunts einzigartig empfindlich.",
      "conclusion": "Hydrogen gas crosses the pulmonary membrane and dissolves in blood, and it therefore appears immediately and in high concentration in the left heart and later and in lower concentration in the right heart. The hydrogen-sensing, platinum black-tipped catheter is uniquely sensitive in detecting the left-to-right shunts."
    },
    {
      "pmid": "20287912",
      "year": 1947,
      "title": "Über die Aktivierung von molekularem Wasserstoff durch Proteus vulgaris.",
      "title_en": "On the activation of molecular hydrogen by Proteus vulgaris.",
      "title_de": null,
      "journal": "The Journal of biological chemistry",
      "authors": "FARKAS et al.",
      "author_search": "farkas farkas",
      "doi": null,
      "doi_url": null,
      "pubmed": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20287912/",
      "url": "https://h2medizin.org/studien/studie-farkas-1947-aktivierung-proteus-vulgaris/",
      "methods": [
        "unspecified"
      ],
      "indications": [
        "other"
      ],
      "evidence_level": 1,
      "human": false,
      "therapeutic": false,
      "h2category": "preclinical",
      "headline": "1947 · FARKAS — Über die Aktivierung von molekularem Wasserstoff durch Proteus vulgaris.",
      "summary": "Diese Arbeit aus dem Jahr 1947 untersuchte, wie das Bakterium Proteus vulgaris molekularen Wasserstoff (H₂) aktiviert — eine frühe Studie zum mikrobiellen Wasserstoffstoffwechsel. Für diese historische Publikation ist kein Abstract verfügbar. Der Volltext ist über The Journal of Biological Chemistry zugänglich. (The Journal of Biological Chemistry, 1947.)",
      "assessment": "Dies ist eine historische In-vitro-Mikrobiologiestudie ohne verfügbaren Abstract. Sie dokumentiert frühe Forschung zur Biochemie der mikrobiellen Wasserstoffaktivierung — ein grundlegendes, hochspezialisiertes Thema, das weit von modernen therapeutischen H₂-Anwendungen entfernt ist. Ehrliche Einschränkung: Ohne verfügbaren Abstract kann der Inhalt über den Titel hinaus nicht unabhängig verifiziert werden. Es handelt sich nicht um eine Humanstudie; klinische oder therapeutische Schlussfolgerungen sind nicht möglich. Interessierte Leser sollten den Originalartikel im Journal of Biological Chemistry (1947) konsultieren.",
      "abstract": "Für diese historische Publikation aus dem Jahr 1947 ist kein Abstract verfügbar. Eine inhaltliche Zusammenfassung kann daher nicht erstellt werden. Bitte den Originalartikel in The Journal of Biological Chemistry konsultieren.",
      "conclusion": null
    }
  ]
}
